Hans-W. Behrendsen / Über meine Arbeit

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1 Hans-W. Behrendsen / Über meine Arbeit Inhalt: Welches Coaching, welche Moderation, welches Training? Meine bevorzugte Zielgruppe Meine bevorzugten Täigkeitsfelder Mein Alleinstellungsmerkmal (USP) Biete ich Coaching und meine Expertise oder Ergebnisse, Vorteile und Werte? Seiten 2/3 Meine Netzwerke Seite 3 Seite 3 Seiten 3/4 Meine Qualifikationen Arbeitsethik Laufende Fortbildung und Supervision Seite 4 Wo und wie erwerbe ich weitere Selbsterkenntnisse / Selbsterfahrungen? Seiten 4/5 Welche Methoden oder Verfahren werden ich noch erlernen (wo und wann)? Seite 5 Seite 5 Bin ich unabhängig (frei) in meiner Trainer- und Beratungsrolle Wie gewährleiste ich einen vernünftigen Kundenschutz? Arbeitsverständnis, Hans-W. Behrendsen, Hameln Seite 1 / 5

2 Welches Coaching, welche Moderation, welches Training? Ich arbeite national und international als Führungskräftetrainer und-moderator sowie als Business Coach (Executive Coach und Performance Coach). Meine bevorzugte Zielgruppe Führungskräfte und Menschen, die gemeinhin nicht als Führungskräfte gelten, aber entsprechend agieren (Trainer, Moderatoren, Besprechungsleiter). Meine bevorzugten Täigkeitsfelder Training, Beratung und Coaching von Führungskräften national und international (Leadership, Management of Change, Problem-Solving, Decision-Making, Managing Complexity, Moderation von Führungskräfteworkshops und -tagungen). Mein Alleinstellungsmerkmal (USP) Dann zu unterstützen, wenn Führungskräfte an ihre Grenzen stoßen. Mein USP ist die Mischung aus Leadership, Krisenmanagement, Problem-Solving und Decision-Making, ergänzt durch konkrete persönliche Erfahrungen in der Bewältigung schwieriger Situationen. Biete ich Coaching und meine Expertise oder Ergebnisse, Vorteile und Werte? Ich verkaufe in erster Linie meine Expertise in Form von Training, Moderation und Coaching, wobei die Expertise die Hauptkompetenzbereiche (Sachkompetenz, Methodenkompetenz, Führungskompetenz, Sozialkompetenz) einschließt. Da man nur Vorhandenes seriös verkaufen kann, ist es nach meinem Dafürhalten nicht möglich, Ergebnisse, Vorteile oder Werte zu verkaufen. Diese sind ja zum Verkaufszeitpunkt nicht gegenständlich sondern können sich allenfalls unter Zuhilfenahme meiner Dienstleistungen entwickeln oder sichtbar/wirksam machen. Meine Netzwerke Auf XING habe ich eine eigene Gruppe gegründet (Managing Complexity). Dadurch habe ich Zugang zu Beratern, Trainern, Coachs, Hochschullehrern, Journalisten und Personalfachleuten. Das XING-Netzwerk nutze ich um up-to-date zu bleiben. Mein Projektnetzwerk im engeren Sinne sind die KollegInnen des eigenen Teams. Dort werden Inhalte und Methoden besprochen und wir supervidieren uns gegenseitig, einschließlich gelegentlicher Arbeitsverständnis, Hans-W. Behrendsen, Hameln / 5

3 kollegialer Fallberatungen. Mein Netzwerk im weiteren Sinne sind zurzeit ca. 20 KollegInnen, vornehmlich aus den Trainer- und Coachpools der Unternehmen, mit denen ich kooperiere. Dabei geht es vornehmlich darum, Projekte, welche fachlich oder mengenmäßig die Möglichkeiten des eigenen Teams übersteigen, auf breitete Füße zu stellen und dadurch möglich zu machen. Meine Qualifikationen Formal die Ausbildereignungsqualifikation, eine vor 10 Jahren erworbene Qualifizierung zum Business Coach und eine 2014 abgeschlossene Hochschulqualifizierung zum psychologischen Berater. Weiter diverse Fachseminare, Fachzeitschriften und Kongresse sowie ein volles Bücherregal (Hirnforschung, Psychologie, Leadership, Lernforschung, Train the Trainer, Moderation usw.). Langjährige Erfahrung als Führungskraft mit einer Gesamtführungsspanne von über 100 Mitarbeitern. 30 Jahre Trainererfahrung, sowohl Fach, als auch Methoden und Verhaltenstraining. 15 Jahre Coachingerfahrung (ausnahmslos Coaching von Führungskräften). Umgang mit schwierigen Situationen/Personen. Die Fähigkeit, in unübersichtlichen Situationen die richtigen Dinge zu tun. Analytischer Sachverstand. Interkulturelles Wissen aus der Arbeit mit internationalen Gruppen. Gut ausgeprägtes explizites und implizites Wissen zur Bewältigung unterschiedlicher Führungs- und Konfliktsituationen. Intuition. Zusammengefasst eine gutes Zusammenwirken aus Wissen und Können in meinem Tätigkeitsfeld. Arbeitsethik Selbstverständlich allgemeine Ethik, wie Achtung der Menschenwürde, respektvoller Umgang und Vermeidung manipulativer Technologien (Scientologie). Darüber hinaus spezifisch die Information meiner Auftragnehmer über die Möglichkeiten und Grenzen meiner Arbeit. Fairer und vertraulicher Umgang unter Kollegen sowie zu den Kunden und Teilnehmern/Coachees. Ein weiterer Punkt, den man ein ethisches Prinzip nennen könnte, ist mein Bestreben, Beobachtungen und Einschätzungen zwar wertschätzend, gleichwohl klar zu benennen (without any hidden agenda). Laufende Fortbildung und Supervision Über einige XING-Fachgruppen, via Gedankenaustausch im engeren und weiteren Netzwerk (siehe weiter oben), über drei Tageszeitungen und einige Fachzeitschriften (z. B. Training aktuell, ManagerSeminare), über Internetrecherchen, über Fachbücher, über Vorträ- Arbeitsverständnis, Hans-W. Behrendsen, Hameln Seite 3 / 5

4 ge (einschließlich youtube), Seminare und über Fortbildungen, wie der 2014 abgeschlossene Hochschulkurs. Weiter über Workshops aus dem Kontext meiner Kooperationen und Netzwerke (der letzte Workshop behandelte das Thema, wie Trainingsformate aufgebaut sein sollten, wenn sie unternehmerisches Handeln fördern wollen). Weniger über Verbände, welche ich für mich als wenig hilfreich erachte, nachdem ich mich einige Zeit mit dem Thema beschäftigt hatte. Supervision organisieren wir hauptsächlich im eigenen Team und im Einzelfall im erweiterten Netzwerk, dann in Form von Projektsupervisionen. Wo und wie erwerbe ich weitere Selbsterkenntnisse/Selbsterfahrungen? Indem ich das Feedback meiner Teilnehmer und Coachees erfrage. Indem ich dem Sachverhalt, wie meine Teilnehmer und Coachees auf meine Interventionen/Anregungen reagieren, viel Aufmerksamkeit und Beobachtung gebe. Indem ich für mich unklare Situationen mit KollegInnen bespreche, teilweise in Form von Supervisionen. Indem ich meine eigenen Ansätze variiere und die Reaktionen darauf beobachte. Durch einen regen Gedankenaustausch mit meiner Frau (Sozialpädagogin und Mediatorin). Welche Methoden oder Verfahren werde ich noch erlernen (wo und wann)? Für die Ansätze, die ich nicht kenne, kann ich die Frage nicht logisch beantworten. Ich denke, dass ich mir ein Umfeld geschaffen habe, welches einigermaßen sicherstellt, dass mir neue Ansätze, die mein Arbeitsgebiet betreffen, zur Kenntnis gelangen. Dann verschaffe ich mir einen ersten Eindruck und entscheide danach, ob ich in das Thema richtig einsteige oder nicht. So habe ich zum Beispiel den Ansatz Instant Influence von Michael v. Pantalon in mein Repertoire übernommen und die Werte-Diagnostik mit profilingvalues verworfen. Weiter beschäftige ich mich aktuell intensiv mit dem Thema Transformationale Führung. Mein bevorzugter Lernstiel: Zunächst beschäftige ich mich theoretisch mit dem Thema (Artikel, Buch, Seminar, wo möglich, direkter Kontakt zum Erfinder ). Dabei schaue ich, ob und wie sich das neue Wissen mit vorhandenem Wissen verknüpfen lässt. Dadurch bekommt der Ansatz eine individuelle Note. Danach spreche ich mit KollegInnen, welche den Ansatz bereits anwenden. Aus den so gewonnenen Erkenntnissen entwickle ich einen Plan, in welchen Situationen und in welcher Form ich eine neue Methode anwenden will. Dann setze ich es um, beobachte die Wirkung und modifiziere solange, bis es für mich Arbeitsverständnis, Hans-W. Behrendsen, Hameln Seite 4 / 5

5 stimmig ist. Das ist ein langer, aber nach meinem Dafürhalten hochwirksamer Lernprozess, welcher die Transformation von Wissen zu Können gut ermöglicht. Bin ich unabhängig (frei) in meiner Trainer- und Beratungsrolle Bereits zum Thema Ethik habe ich von meiner Neigung geschrieben, Dinge klar zu benennen. Welche Abhängigkeiten sind denkbar? Abhängigkeit zum Coachee? Denkbar wäre ein Handlungsmuster Wasch mich, aber mach mich nicht nass! Das wäre für mich keine Basis für ein Coaching. Allerdings wäre es durchaus eine Herausforderung, diese Haltung dann, wenn sie sich mir zeigt, mit dem Coachee zu thematisieren. Danach wäre zu entscheiden, ob das Coaching fortgesetzt oder beendet wird. Abhängigkeit zum Auftraggeber? Gerade im Business-Coaching kommt es vor, dass die Vorgesetzten ihren Führungskräften ein Coaching empfehlen oder gar nahelegen. Auch hier lege ich Wert auf eine saubere Auftragsklärung. Der Coach Thomas Schulte beschreibt in seinem Buch Der Weg zum professionellen Coach Coaching als eine professionelle Partnerschaft zur Zielerreichung. Auch wenn ein Coaching über die Führungskraft des Coachee angeregt wird, mache ich im Vorgespräch deutlich, dass ich professioneller Partner für den Coachee, nicht jedoch für dessen Führungskraft sein kann und sein werde. Wird das nicht akzeptiert, was mir bisher nicht passiert ist, so würde ich das Coaching ablehnen. Wirklich unabhängig ist, wer sich nicht beeinflussen lässt. Alle (nicht toten) Menschen sind beeinflussbar. Das schließt Coachs und Trainer ein. Somit wäre es vermessen zu behaupten, ich sei die einzige Person, wo diese Erkenntnis nicht zutrifft. Aber ich achte auf meine Unabhängigkeit, indem ich mich bemühe, mir die Motive meiner Entscheidungen zu vergegenwärtigen und möglichst Entscheidungen treffe und umsetze, die ich auch treffen und umsetzen will. Das ist einer meiner Grundsätze und in diesem Sinne betrachte ich meine Beratungsarbeit als autonom und unabhängig. Wie gewährleiste ich einen vernünftigen Kundenschutz? Indem ich ihn vertraglich vereinbare und indem ich diese Zusagen einhalte. Es geht hier ja in erster Linie um Vertraulichkeit, eine Grundhaltung, die für Trainer und Coachs unabdingbar ist. Arbeitsverständnis, Hans-W. Behrendsen, Hameln Seite 5 / 5

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