Aufgabenstellung und Zielsetzung

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1 Aufgabenstellung und Zielsetzung In diesem Szenario werden Sie eine Bestellung, vorliegend im XML-Format, über einen Web-Client per HTTP zum XI- System senden. Dort wird die XML-Datei mittels eines HTTP-Interfaces empfangen. Im nächsten Schritt werden Sie die nötigen Interface- und Message-Mappings im XI-System anlegen, um ein Mapping der Bestelldaten durchzuführen. Um einen Einblick in die umfangreichen Möglichkeiten der Mapping-Funktionen zu bekommen, errechnen Sie durch Java- Methoden den Gesamtpreis der Bestellpositionen sowie den Gesamtrabatt. Nachdem Sie auch die restlichen Daten mit dem Inbound-Interface verknüpft haben, erstellen Sie einen FTP-Kommunikationskanal im zuvor angelegten Business- System. Damit ist der Aufbau des Szenarios beendet, womit Sie sich dem Testen des kompletten Anwendungsfalles widmen können. Um eine passende Bestellung im XML-Format an das XI-System zu senden, können Sie den mitgelieferten HTTP-Client benutzen. Nach erfolgreicher Durchführung der Aufgaben und Absenden der XML-Datei, können Sie die Bestellung auf Ihrem FTP-Server im angegebenen Ordner einsehen. Seite 1/31

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3 In diesem Tutorial wird hauptsächlich mit dem SAP NetWeaver gearbeitet. Erreichbar unter folgendem Link: Seite 3/31

4 Was sehen wir? Punkt 1 zeigt den (Haupt-) Arbeitsbereich der Anwendung. Punkt 2 zeigt das Navigationsmenü mit den in der Anwendung verfügbaren Modulen. Punkt 3 enthält die zugehörigen Objekte des gewählten Moduls im Navigationsmenü. Ist in 2) Objekte ausgewählt, werden die auf dem Server registrierten Business- Systeme und ihre Komponenten angezeigt. Hier ist der Ausgangspunkt für Anpassungen an den einzelnen Business- Systemen Ist in 2) Änderungslisten ausgewählt, werden hier die nicht freigegebenen Änderungen an den Business-Systemen angezeigt. Diese können dann aktiviert und für das System als gültig deklariert werden. Seite 4/31

5 Erstellen Sie in der Ihnen zugewiesenen Software- Komponentenversion einen neuen Namensraum. Der Namensraum lautet: NN steht für die Ihnen zugewiesene Gruppennummer. Für die Übersichtlichkeit des Tutorials wird im weiteren Verlauf keine Nummerangabe im Namensraum verwendet. Seite 5/31

6 Legen Sie innerhalb Ihres neu erstellten Namensraums einen neuen Datentyp adresse an. Seite 6/31

7 Klicken Sie im Arbeitsbereich auf den Reiter XSD und importieren Sie die vom Dozenten zur Verfügung gestellte Definition der Grammatik der Bestellung (XML). Achtung: Bevor Sie dies tun, öffnen Sie in einem externen Editor die XSD Datei und passen Sie den Namensraum an, indem Sie das NN mit Ihrer Gruppennummer ersetzen. Damit Sie es nicht vergessen, passen Sie ebenfalls die Beispiel XML Bestellung an, die sie von Ihrem Dozenten erhalten haben. Seite 7/31

8 Speichern Sie nach dem Importieren der Grammatik die Definition des Datentyps adresse. Die auftretende Warnung ist zu ignorieren. Wiederholen Sie nun die 3 Schritte und erstellen Sie in der angegebenen Reihenfolge folgende Datentypen: kunde lieferung position positionen bestellung Wichtig: Halten Sie die Reihenfolge ein! Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung! Nun steht Ihnen der vollständig definierte Datentyp bestellung zur Verfügung. Vergessen Sie nicht, Ihre Änderungen zu speichern. Seite 8/31

9 Erstellen Sie nun durch Kopieren und Anpassen des Datentyps bestellung einen weiteren Datentyp namens zielbestellung. Beachten Sie, dass dieser neue Datentyp abweichend von der bestellung den neuen Datentyp zielpositionen referenziert, der zuvor ebenfalls durch Kopieren angelegt und ergänzt werden sollte. Er unterscheidet sich zu dem zuvor angelegten Datentyp positionen durch zwei zusätzliche Elemente: rabatt gesamtsumme Ihr Ergebnis sollte jetzt mit der Typdefinition in der Abbildung links übereinstimmen. Seite 9/31

10 Erstellen Sie in Ihrem Namensraum einen neuen Message-Typen mit dem Namen bestellung. Wählen Sie für den zu verwendenden Datentyp Ihre erstellte bestellung aus. Seite 10/31

11 Legen Sie nun analog zum vorherigen Schritt einen weiteren Message-Typen zielbestellung an. Das Ergebnis sollte mit der Abbildung links übereinstimmen. Vergessen Sie nicht Ihre Änderungen zu speichern. Seite 11/31

12 Erstellen Sie nun innerhalb Ihres Namensraums ein neues Message-Interface interface_bestellung. Wählen Sie hierfür den zuvor definierten Message- Typen bestellung Seite 12/31

13 Erstellen Sie nun analog zum vorherigen Schritt ein neues Message-Interface interface_zielbestellung. Wählen Sie hier den zuvor definierten Message-Typen zielbestellung. Seite 13/31

14 Erstellen Sie ein neues Message-Mapping mit dem Namen bestellung Seite 14/31

15 Wählen Sie für die Ausgangs-Message den von Ihnen angelegten Message-Typ bestellung aus. Analog dazu wählen Sie als Ziel-Message den von Ihnen angelegten Message- Typen zielbestellung. Seite 15/31

16 Sie sehen nun die XML-Definition beider Bestellungen gegenübergestellt. Ziehen Sie, wie in der Abbildung angedeutet, via Drag & Drop ALLE Elemente der bestellung auf der Ausgangsseite auf die zielbestellung. Auf der Seite der zielbestellung bleiben dabei zwei Elemente als unzugewiesen zurück rabatt und gesamtsumme. Dies sind berechnete Felder, deren Zuweisung anschließend erläutert wird. Seite 16/31

17 Klicken Sie doppelt auf das Element rabatt in der zielbestellung. Ziehen Sie, wie in der Abbildung angedeutet, via Drag & Drop die für die Berechnung benötigten Elemente anzahl, nettoeinzelpreis, steuersatz und rabattsatz in das Mapping-Fenster hinein. Legen Sie zusätzlich eine boolesche Konstante mit dem Wert false an. Für die Berechnung des rabatt und der gesamtsumme ist eine benutzerdefinierte Methode zu implementieren (JAVA). Klicken Sie hierfür auf das Symbol in der unteren linken Ecke. Seite 17/31

18 Geben Sie der Funktion den Namen berechnerabattodergesamtsumme. Der Name impliziert, dass diese Funktion für die Berechnung beider Werte verwendet werden kann. Wählen Sie die Cachevariante Queue. Fügen Sie der Funktion, wie abgebildet, die notwendigen Argumente hinzu. Beachten Sie dabei die Reihenfolge! Das Feld flag bestimmt später, ob der rabatt oder die gesamtsumme errechnet werden soll. Seite 18/31

19 Implementieren Sie den Code. int anzahl = menge.length; double rs = 0; for (int i = 0; i < anzahl; i++) { if (menge[i].indexof("cc") == -1) { int imenge = Integer.parseInt(menge[i]); double dnetto = Double.parseDouble(netto[i]); double dtax = Double.parseDouble(tax[i]); rs += imenge*dnetto*(1+dtax); } } double rabatt = Double.parseDouble(rabattsatz[0]); boolean berechnegesamtsumme = Boolean.valueOf(flag[0]).booleanValue(); if (berechnegesamtsumme) rs = rs * (1 - rabatt); else rs = rs * rabatt; double round = Math.rint(rs * 100.0d) / 100.0d; result.addvalue(string.valueof(round)); Seite 19/31

20 Nach Implementierung der Funktion, ist diese in der Rubrik Benutzerdefiniert aufgelistet. Ziehen Sie per Drag & Drop die Funktion in das Mapping-Fenster. Verbinden Sie die einzelnen Elemente entsprechend der Abbildung. Wichtig: Beachten Sie die Bindungsreihenfolge der Elemente. Sie muss der Reihenfolge der Parameter der Funktion entsprechen. Erstellen Sie nun analog das Mapping für die die gesamtsumme. Beachten Sie, dass die dort verwendete Konstante den Wert true erhalten muss. Seite 20/31

21 Testen Sie das Mapping! Klicken Sie auf den Reiter Test. Geben Sie gültige Testdaten ein oder importieren Sie das Beispiel XML, das Sie vom Dozenten erhalten haben. Achtung: Bevor Sie dies tun, öffnen Sie in einem externen Editor die Beispiel XML Bestellung und passen Sie, wenn noch nicht geschehen, den Namensraum an indem Sie das NN mit Ihrer Gruppennummer ersetzen. Seite 21/31

22 Nach Ausführung des Tests erhalten Sie bei Verwendung des Beispiel XML folgendes Ergebnis. Seite 22/31

23 Erstellen Sie nun ein InterfaceMapping namens bestellung. Wählen Sie als Ausgangs-Interface das von Ihnen erstellte Message-Interface interface_bestellung und als Ziel-Interface das von Ihnen erstellte Message-Interface interface_zielbestellung. Klicken Sie anschließend auf Interfaces einlesen. Seite 23/31

24 Wählen Sie nun als Mapping-Programm das von Ihnen erstellte Message- Mapping bestellung und vergessen Sie nicht das Speichern. Damit wäre der Definitionsteil für den Nachrichtenaustausch abgeschlossen. Seite 24/31

25 Aktivieren Sie nun alle Ihre Änderungen, um dem System die von Ihnen erstellten Definitionen zugänglich zu machen. Seite 25/31

26 Wechseln Sie in die Integration Directory. Hinweis (Stand ): Sollte die Anwendung nicht starten, schließen Sie, soweit noch nicht geschehen, das Integration Repository und Löschen Sie auf Ihrem Home- Laufwerk unter H:/Anwendungsdaten/Sun/Java das Verzeichnis Deployment und versuchen Sie es erneut. Seite 26/31

27 Klicken Sie im Menü auf Werkzeuge, dann auf Konfigurationsassistent. Wählen Sie Interne Kommunikation. Setzen Sie die Werte wie in der Abbildung links. Achtung: Passen Sie Nummer im Service an und wechseln Sie den Adaptertyp auf HTTP! Klicken Sie auf Weiter. Seite 27/31

28 Setzen Sie die Werte wie in der Abbildung links. Seite 28/31

29 Setzen Sie die Werte wie in der Abbildung links. Seite 29/31

30 Wählen Sie für das Szenario das Ihnen zugewiesene Szenario aus. Klicken Sie auf Fertigstellen. Seite 30/31

31 Überprüfen Sie die Einstellungen des erstellten Kommunikationskanals für den FTP Datentransfer und passen Sie die Parameter gegebenenfalls an. Achten Sie darauf, die korrekte Nummer im Dateinamenschema zu verwenden. Speichern Sie die Änderungen und aktivieren Sie über die Änderungslisten Ihre Definitionen. Verwenden Sie nun den HTTP-Client um eine Bestellung über das SAP XI an den FTP Server zu versenden. Achten Sie bei der Verwendung des HTTP-Client darauf, Ihr Login und Passwort zu benutzen. Prüfen Sie auf dem FTP Server nach, ob Ihre Bestellung angekommen ist. Damit ist dieses Tutorial beendet. Seite 31/31

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