Pfarreiengemeinschaft DU & WIR

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1 DU & WIR für Interessierte unserer / 3. Jahrgang Nr. 26/2011 Die feierliche Messe mit Einführung der Gemeindereferentin Frau Hildegard Becker in die Ochtendung-Kobern am Ansprache von Frau Hildegard Becker: Ich bin froh und dankbar, dass ich heute hier so herzlich begrüßt werde und ab nächster Woche meinen Dienst als Gemeindereferentin in der Ochtendung-Kobern aufnehmen darf. Für mich sind das Maifeld und die Mosel nicht fremd, denn ich lebe mit meinem Mann in Münstermaifeld und wir haben drei erwachsene Kinder. Nach dem Abitur habe ich zunächst in Heidelberg Sprachen studiert und den Abschluss als Diplom- Übersetzerin für Englisch und Russisch gemacht. Durch das ehrenamtliche Engagement in meiner Heimatpfarrei wuchs der Wunsch, Gemeindereferentin zu werden. Und so begann ich 1995 mit dem Theologiestudium über den Würzburger Fernkurs und bin dann für und mit den Menschen zur Übersetzerin des Evangeliums geworden. Nach der praktischen Ausbildung in Polch und an der Mosel, in Treis-Karden- Müden-Moselkern, folgten sieben Jahre in Münstermaifeld. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Pastoralteam, den Pfarrsekretärinnen, mit den Gremien und Ausschüssen und darauf, in der neuen Einzelne und Gruppen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg begleiten zu dürfen. Natürlich ist bei all der Freude ein Neuanfang immer auch mit einer gewissen Gespanntheit und Aufregung auf beiden Seiten verbunden: - Wie wird es wohl werden? - Werden wir eine gemeinsame Wellenlänge haben? - Passen die Erwartungen von den Gemeinden und mir zusammen? Deshalb ist mein Wunsch für unser Miteinander, dass wir offen aufeinander zugehen und dass wir voneinander und aufeinander hören, damit wir den anderen verstehen. Ich wünsche mir, dass in unseren Gemeinden jeder seinen Platz findet und sich mit seinen je eigenen Fähigkeiten einbringen kann und dass wir als Gemeinschaft Gott als Fundament haben. Denn wenn wir so miteinander umgehen, dann können wir als Christinnen und Christen hinauswirken in die Welt und unsere Zukunft mit gestalten. Ein irisches Segensgebet von meiner Verabschiedung in Münstermaifeld passt auch für unseren gemeinsamen Neuanfang: Herr, wir stoßen unser Boot in unbekannte Gewässer. Wir fürchten uns vor Stürmen, vor fremden Meeren und anderen Seglern. Bleibe bei uns als unser Navigator, unser Steuermann, unser Lotse. Hilf uns, unseren Blick nach vorne zu richten, auf deine Anweisungen zu hören und Sprachrohr für deine Worte zu sein. Amen. Nach der Messfeier war ein Gemeindeempfang in der Hinterkirche. Seite 1 von 6 Herausgeber: Sachausschuss Öffentlichkeitsarbeit Pfarramt, Hospitalstrasse 10, Ochtendung Tel.: , Fax: -13; Mail:

2 Begrüßungsworte von der Ochtendunger Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Frau Ingrid Butter: Sehr geehrte Frau Becker, liebe Hildegard, heute begrüße Dich ich ganz herzlich hier in Ochtendung im Namen des Pfarreienrates. In unserer großen wirst Du ab dem 1. September als unsere neue Gemeindereferentin, sprich als Nachfolgerin von Walburga Sengelhoff tätig sein. Ich selbst aber auch viele Ochtendunger kennen Dich schon seit vielen, vielen Jahren, da Dein Mann Kurt Becker aus Ochtendung stammt. Hier hast Du durch die Jugendarbeit von Kurt die ersten Ochtendunger kennen gelernt. Vor ein paar Jahren warst Du bei Walburga Sengelhoff, im Rahmen Deiner Ausbildung tätig und so hast Du Einblicke in die Arbeit in unseren Pfarreien, zumindest was das Maifeld betrifft, bekommen. Wir sind eine Gemeinschaft aus sehr lebendigen Pfarreien mit zahlreichen Ehrenamtlichen und diese zu begleiten ist eine große Aufgabe. Aber sicher hat Dechant Schuh noch viele weitere Aufgaben für Dich. Wir freuen uns, dass zum einen die Vakanz nicht so sehr lange gedauert hat aber wir freuen uns auch, dass Du diese Aufgabe übernimmst. Wir, die Ehrenamtlichen werden Dich unterstützen so gut wir können. Ich denke, dass Du einen guten Weg finden wirst, die vielzähligen Aufgaben, die mit Sicherheit schon warten anzugehen und so wünsche ich Dir einen guten Start in unserer und viele gute Begegnungen. Strukturreform im Bistum Trier tritt in Kraft Nur noch 173 Einheiten Die Erneuerung der Kirche im Bistum Trier unterstützen Pressedienst Bistum Trier: Am 1. September 2011 ist die Strukturreform im Bistum Trier in Kraft getreten. Kernstück des sogenannten Strukturplans 2020 ist, dass es ab dem 1. September im Bistum Trier 173 pastorale Einheiten vor Ort geben wird. Bislang waren das in etwa doppelt so viele. Künftig gibt es dann 160 en und 13 Pfarreien, die keiner angehören. Diese Struktur soll mindestens bis zum Jahr 2020 Bestand haben. Am 1. September werden die neuen Pfarreiengemeinschafen auch formal neu errichtet. (siehe hierzu die Erichtungsurkunden) Mit der Strukturreform reagiert das Bistum Trier nach Angaben von Generalvikar Dr. Georg Holkenbrink auf zahlreiche Veränderungen: Die Bevölkerung geht ebenso zurück wie die Zahl der Gläubigen. Zugleich wird auch das pastoral Personal weniger, vor allem natürlich bei den Priestern. Mittelfristig gehen unsere finanziellen Ressourcen zurück. Darauf müssen wir reagieren, nicht um den Mangel zu verwalten, sondern um handlungsfähig zu bleiben. Strukturen, so unterstreicht der Generalvikar weiter, seien zwar immer nur ein Hilfsmittel, doch um so wichtiger sei es, die Strukturen so zu gestalten, dass sie ein möglichst effektives und zielgerichtetes inhaltliches Handeln ermöglichen und unterstützen. Für uns heißt das vor allem, dass die Strukturen vor Ort so sein müssen, dass dort eine gute pastorale Arbeit für die Menschen möglich ist. Der Generalvikar räumt ein, dass die Veränderungen für alle Beteiligten, insbesondere für die Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort, aber auch für die Gläubigen, große Veränderungen mit sich bringen würden: Wir betreten in vielen Feldern Neuland. Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, erfordern aber mutige und vielleicht auch ungewohnte Schritte. Die Kirche verändert sich und mit den nun beschlossenen Veränderungen hoffen wir, die Erneuerung der Kirche im Bistum Trier unterstützen zu können. Zu den zentralen Veränderungen gehören: Die neuen en sind in einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, dem Kirchengemeindeverband, zusammengeschlossen. Entscheidungsgremium auf Ebene der Kirchengemeindeverbände ist die so genannte Verbandsvertretung. In diesem Gremium sollen die Vermögensverwaltung und die pastorale Planung der Kirchengemeindeverbände miteinander verknüpft werden. Zentraler Bestandteil der Finanzierung der Kirchengemeindeverbände werden ab 2012 die sogenannten Schlüsselzuweisungen sein. In Abhängigkeit von der Anzahl der Pfarreien und der Zahl der Katholiken legen die Schlüsselzuweisungen fest, wie viel Geld die Kirchengemeindeverbände vom Bistum zur Deckung ihrer Personal- und Sachkosten erhalten. Die Verbandsvertretung entscheidet über die Verwendung der finanziellen Zuweisungen aus den Schlüsselzuweisungen. Weitere Informationen zum Strukturplan 2020 gibt es im Internet unter Seite 2 von 6

3 Seite 3 von 6

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5 Bitte drucken sie dieses Exemplar aus und geben den Ausdruck an interessierte weiter, die über kein Internet verfügen. Vielen Dank sagt Ihnen Heinz Schmitz Ochtendung, den Seite 5 von 6

6 Atempause was ist das? Wir treffen uns in der Wolkener St. Margarethen Kirche und hören interessante Texte und/oder singen gemeinsam Lieder. Mit christlichem Hintergrund wollen wir uns auf Gott besinnen, ruhig werden und in die Stille gehen. Oft hat diese ca. halbstündige Atempause ein durchgängiges Thema das uns zum Nachdenken, zum Inne halten und zu gemeinsamen Gebeten anregt. wer sind wir? Wir sind eine Gruppe evangelischer und katholischer Lektoren die diesen Abend immer wieder unterschiedlich gestalten und laden dazu alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Atempause Atem holen und Kraft schöpfen Minuten der Besinnung Wie und wo kann ich in die Stille gehen wenn ständig das Telefon klingelt, irgendwo ein Fernseher läuft, oder wenn die Gedanken um tausend Dinge kreisen? Bewusst und mit christlichem Hintergrund wollen wir die Atempausen dafür nutzen Kraft zu tanken für den Alltag. Dazu treffen wir uns zu den nachfolgen Terminen, jeweils Sonntags um Uhr, für ca. eine halbe Stunde in der St. Margarethen Kirche in Wolken: Sonntag, 25. September Sonntag, 23. Oktober Sonntag, 27. November Sonntag, 04. Dezember Sonntag, 18. Dezember Auf Ihr Kommen freut sich der ökumenische Kreis Wolken Seite 6 von 6

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