ınfolıne Evolution Themen im Trend

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1 ınfolıne Ausgabe Das Kundenmagazin der COMLINE AG Big Data DataCenter- Evolution Business- IT-Alignment Themen im Trend Als Innovationspartner möchten wir Trends nicht nur erkennen, sondern diese selbst setzen erfahren Sie alles über die aus unserer Sicht wichtigen Entwicklungsfelder der IT für morgen. Application Transformation Vier gewinnt Entwicklungsfelder Big Data, Datacenter-Evolution, Application Transformation, Business-IT-Alignment Interview, Meinungen, Statements Splitter Innovationspartner für IT-gestützte Prozesse und Technologien

2 Editorial Vorwort 3 Liebe infoline-leserinnen, liebe infoline-leser Editorial titelthema themen im Trend Splitter Impressum Vier gewinnt 4 Business-IT-Alignment 7 Big Data 13 Datacenter-Evolution 29 Application Transformation 35 Interview mit Nils Herzberg, SAP 44 SAP Business ByDesign 46 ALBA räumt auf 47 HP und COMLINE sind Innovationspartner 48 Standorte + Impressum 50 Es ist wieder so weit Sie halten die aktuelle infoline in Ihren Händen. Auch wenn sie auf den ersten Blick wie ein kurzer Rückblick erscheint, so ist dieses Exemplar doch ein Ausblick auf zukünftige wichtige Themenfelder. Zur Erinnerung: Vor ziemlich genau zwei Jahren hatten wir in unserem Kundenmagazin das Thema Business-IT-Alignment ausführlich beleuchtet. Schon damals haben wir aus unserer Sicht die Entwicklungen beschrieben und eine zunehmende Wichtigkeit für die CIOs prognostiziert. Unsere Glaskugel hat sich dabei nicht getäuscht, denn heute ist das eingetroffen, was wir zu diesem Zeitpunkt als unverzichtbar erachtet haben. Für die drei Themenfelder Big Data, Datacenter-Evolution und Application Transformation sehen wir jetzt erweiterten Handlungsbedarf. Heute möchten wir wieder einen Blick in die Zukunft riskieren: Für die drei Themenfelder Big Data, Datacenter-Evolution und Application Transformation sehen wir jetzt erweiterten Handlungsbedarf. Und wir haben in diesen Feldern bereits mit innovativen Lösungen und Ansätzen zukunftsorientierten Kunden zur Seite stehen können. Dabei werden wir weiter an Tempo zulegen müssen. Denn für Unternehmen gilt eine hohe Innovationsgeschwindigkeit. Steigen Sie ein, in eine interessante Lektüre über Big Data, Datacenter- Evolution und Application Transformation. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam auf lange Sicht erfolgreich Ihre IT zu entwickeln und vor allem den kontinuierlichen Wandel der Umstände mit einzubeziehen und weiter zu prognostizieren. Wir wünschen Ihnen nun viel Freude beim Lesen unseres Rückblicks, Überblicks und Ausblicks in dieser infoline. Ihr Lorenz von Schröder Ralf Schäfer 2 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 3

3 titelthema 0 Vier gewinnt In der letzten Infoline haben wir Ihnen eine Perspektive auf das Spannungsfeld des CIO vermittelt und dargestellt, wie sich das Selbstverständnis in der Balance von Kostendruck und Innovationskraft verändert. Datacenter- Evolution - Erst ca. 40%-50% der Systeme im Mittelstand sind virtualisiert - Der Automatisierungsgrad der IT ist hier noch geringer - Der Aufbau von hybriden Cloud-Architekturen steht am Anfang Big Data - Datenwachstum in D: 65% pro Jahr - Zunehmende Kollaboration mit Kunden und Partnern sowie Aufbau hybrider Liefermodelle benötigen eine Master Data Governance - Ersatzinvestitionen werden in neue Technologien gehen; SAP und Hersteller treiben HANA voran - Komplexitätsreduzierungen und Performancesteigerungen werden erwartet - Neue Geschäftsmodelle werden möglich, z.b. Predictive Support, Business Collaboration, Analytics Business-IT-Alignment - Gemeinsame Prozessgestaltung mit den Fachbereichen - Frühzeitige Prüfung neuer Prozesse auf IT-Machbarkeit - Durchdringung aller Abläuf mit IT - Neue Geschäftsmodelle mit IT Hierfür haben wir zur Veranschaulichung die vier Felder Business-IT-Alignment, Applikations-Transformation, Big Data und Datacenter-Evolution gewählt: Applikations- Transformation - Problem veralteter, teilweise redundanter, nicht nicht webfähiger Anwendungen - Mehr als 70% der IT-Budgets sind in der Wartung und Pflege gebunden - Nur 7% des Budgets stehen für die Evaluierung von Innovationen bereit - sukzessive Transformation der Anwendungen in eine hoch integrierte Architektur mit modernen Oberflächen Innerhalb dieses Big Picture des CIO sehen wir Lösungsansätze, ihn im Spannungsfeld entlang folgender Fokusthemen zu unterstützen, in denen wir besonders stark sind und über Kundenreferenzen entsprechende Best Practices ausgebildet haben: 4 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 5

4 Datacenter- Evolution Big Data Business IT-Alignment Applikations- Transformation FOKUSTHEMEN - End-to-End-Virtualisierung - Application Delivery - Cloud Service Automation - Netzwerke - SIEM FOKUSTHEMEN - Data-Management - SAP HANA - Real Time Business FOKUSTHEMEN - End-to-End-Prozesse - Industrie 4.0 FOKUSTHEMEN - Application Delivery - Enterprise Mobility/ Consumerization der IT Themen Im Trend 1 In dieser Infoline haben wir nun die einzelnen Felder und Lösungsansätze genauer ausgeleuchtet, um Ihnen einen Eindruck zu verschaffen, wie mit Hilfe dieser Best Practice erhebliche Effizienz-, Qualitäts- und Stabilitätsverbesserungen erzielt werden können. So lassen sich zum Beispiel mit Hilfe der Cloud-Services-Automatisierung die Bereitstellungs- und Administrationszeiten so erheblich verkürzen, dass für die über parametrisierte Templates automatisierten Services eine Zeiteinsparung von 50% erzielt werden kann. Das entspricht einer Verdopplung der Produktivität in der Administration. Sie gewinnen über den Einsatz des SAP-HANAbasierten Produktivitäts-Monitors nachhaltige Daten über die wichtigsten Kennzahlen ihrer Produktionsmaschinen und nutzen diese, um Optimierungen auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse so zu gestalten, dass sie die Produktivität erhöhen. Oder Sie schaffen es über unsere Prozessmethode, neue Architekturmodelle so zu entwickeln, dass aus veralteten Anwendungen modularisierte State-of-the-Art-Konzepte entstehen, die moderne Oberflächen und mobile Integration bieten. Ich hoffe, dass diese 3 Beispiele Ihnen ein wenig Vorfreude auf diese Infoline vermitteln und wünsche Ihnen eine spannende Lektüre. Ihr Business-IT- Alignment Rückblick: Vor fast genau zwei Jahren hatten wir das Thema Business-IT- Alignment schon einmal in unserer infoline erinnern Sie sich? Nein? Dann haben wir hier noch mal alle Informationen zum Nachlesen. Autor RALF SCHÄFER Vorstand COMLINE AG 6 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 7

5 Business-IT-Alignment Die IT wird als Lebensader eines Unternehmens wahrgenommen, weil sie den Unternehmenswert sichern und Wachstum ermöglichen kann. Themen Im Trend 1 Wer kennt nicht die Aussage: Die IT muss funktionieren. Die gute Nachricht: Die IT ist unverzichtbar die Lebensader eines Unternehmens und sie muss den gesamten Business-Organismus maximal zuverlässig und perfekt versorgen. Das setzen Kunden zu Recht voraus. Und weil die Kunden das voraussetzen, gilt die IT vor allem als eines: als Kostenfaktor. Wir verbinden Welten. Und sprechen die Sprache aller Fachbereiche. So banal es auch klingt: Wenn wir uns auf das Wesentliche konzentrieren, ist doch alles ganz einfach. Warum erleben wir aber immer wieder, dass mit der strategischen Ausrichtung der IT oft nicht wirklich ernst gemacht wird? Aus Sicht der COMLINE hat die fehlende Umsetzung in die Praxis mehrere Ursachen: Und so wird im Controlling auch gern die Kennzahl total costs of ownership als das Maß aller Dinge definiert und analysiert. Vor diesem Hintergrund stehen besonders in der Beschaffungspolitik der IT-Verantwortlichen die Kriterien Kosten, Service-Level und Schnelligkeit im Vordergrund. Der Begriff Business-IT-Alignment kennzeichnet einen Trend, der seit einigen Jahren in aller Munde ist und fortdauernd insbesondere in der Presse und diversen Studien propagiert wird. Und da man zumeist an Trends nicht vorbeikommt und sie am besten gleich selbst mitgestaltet, hat sich COMLINE zunächst die Frage gestellt: Was ist die Essenz dieses Themas? Es geht: um die Ausrichtung der IT an der Geschäftsstrategie und den Geschäftszielen eines Unternehmens sowie um die Bereitstellung aller geschäftsrelevanten Prozesse in geeigneten Applikationen, Oberflächen und Endgeräten (Provider-Funktion) und um das Ermöglichen neuer Strategien und Geschäftsmodelle durch die Nutzung technologischer Innovationen (Enabler-Funktion). IT-Alignment bedeutet letztlich einen Wandel der IT vom reinen Kostenfaktor hin zum strategischen Faktor: Die IT wird damit auch als Lebensader eines Unternehmens wahrgenommen, weil sie den Unternehmenswert sichern und Wachstum ermöglichen kann. Die Unternehmensführung hat die IT nicht in die Strategieüberlegungen einbezogen und führt diesen Bereich wie einen reinen Kostenfaktor, wie etwa den Strom- oder Gaseinkauf. In dieser Perspektive ist die IT- Dienstleistung genauso austauschbar wie der Stromlieferant, weil die Leistung als Commodity gesehen wird. Oder: Eine aussagefähige langfristige Geschäftsstrategie liegt gar nicht vor und ist zumindest den IT- Verantwortlichen nicht transparent. Im Ergebnis bedeutet dies, dass die IT gar keine Chance hat, sich strategisch aufzustellen und ihren Bereich rein nach Kostengesichtspunkten steuern muss. 2. Es fehlen schlicht geeignete Dienstleistungspartner, die: a. strategisch denken und beraten können b. in der Lage sind, die Fachbereichswelt mit der IT-Welt zu verbinden c. technologieunabhängig aufgestellt sind und d. es verstehen, innovative Architekturmodelle zu entwerfen, die Standards mit Individualität optimal verbinden statt fertige Produkte anzubieten. Business Die Grundlagen für eine strategische Ausrichtung sind gegeben, aber Unternehmensführung und Fachbereiche verstehen sich nicht mit der IT. Es kommt immer wieder zu Grabenkämpfen zwischen der IT-Seite und der Business-Seite. Sie kennen das Phänomen: Klagen über mangelhafte Zusammenarbeit und Schuldzuweisungen sind nicht weniger geworden. Dabei spielt der Faktor Mensch eine Schlüsselrolle. Enabler Strategic Alignment Drives Aus operativer Sicht ist dies vor allem beim Anforderungsmanagement angesiedelt. Üblicherweise findet man dort das Henne-Ei-Problem. Da ist zum einen die Forderung: Schreib mir erst genau auf, was du willst, dann sage ich dir, was es kostet. Sie kollidiert mit der Gegenforderung: Sag mir doch erst mal, was geht, dann schreibe ich auf, was ich will. Diese Blockade lastet eine Seite der jeweils anderen an. Erschwerend kommt hinzu, dass die beteiligten Personen sehr unterschiedliche Sprachen sprechen. Dadurch werden Äußerungen oft missverstanden. IT Daher ist es erforderlich, an der Schnittstelle Personen einzusetzen, die beide Sprachen verstehen und sprechen. Dabei sollte nicht unterschätzt werden, wie tief dieses Sprachproblem verwurzelt ist. Kurz: IT als Dienstleister muss Management- und Strategie-Expertise mitbringen, um auf Augenhöhe den möglichen Nutzen unserer Dienstleistung deutlich machen zu können. 8 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 9

6 Die erfolgreiche Strategie: miteinander statt gegeneinander. Alles entscheidend für ein erfolgreiches Business-IT-Alignment ist aber das ernsthafte Engagement des Managements selbst. Es muss sicherstellen, dass Geschäfts- und IT-Strategie nicht mehr oder weniger zusammenhangslos nebeneinander her entwickelt werden, sondern konkret Bezug aufeinander nehmen und sich ergänzen. Business Prozesse Applications IT-Infrastruktur Innerhalb dieser Schichten werden wenn man den Lebenszyklus der Inhalte (Prozesse, Applikationen etc ) betrachtet Dinge geplant, umgesetzt und betrieben. Konsequenterweise richtet sich die COMLINE in allen Schichten mit dem Leistungsportfolio hierauf aus und sortiert es in die drei Leistungsbereiche Consulting, Solutions und Operations. COMLINE hat sich so aufgestellt, dass wir alle relevanten Themen beherrschen und anbieten. Einige Top-Referenzen zeigen dies deutlich: Alles entscheidend für ein erfolgreiches Business- IT-Alignment ist aber das ernsthafte Engagement des Managements selbst. Dafür müssen wir vermitteln, welchen Beitrag die IT zum Unternehmenserfolg, zur nachhaltigen Wertentwicklung leisten kann. Wenn es uns gelingt, deutlich zu machen, dass die IT oft den Schlüssel hat, um eine Strategie umzusetzen, gewinnen wir den Management-Support, den wir brauchen. Eine neue Sicht auf neue Dimensionen: COMLINE als Innovationspartner für IT-gestützte Prozesse und Technologien. Eigentlich ist es wie in der Entwicklung des Fernsehens: Erst s / w, dann Farbe in 2D, dann HD und mittlerweile werden 3D-Filme in HD zum neuen Standard. Als Max Grundig prognostizierte, dass Japaner niemals in der Lage sein würden, einen Farbfernseher zu bauen, hatte er einen möglicherweise existenziellen Fehler gemacht. Er hat einen eigenen technologischen Vorsprung überschätzt und den Wettbewerb dramatisch unterschätzt. Grundig hatte begonnen, sich in der Komfortzone einzurichten. Fehler in der Risikoidentifikation, der Risikosteuerung, der Chancenidentifikation und der Chancennutzung, externe Effekte oder eine Mischung dieser verschiedenen Typen können ein Geschäftsmodell bedrohen. Unsere neue Positionierung drückt aus, dass wir unseren Kunden helfen, Risiken zu erkennen und zu steuern sowie Chancen zu identifizieren und zu nutzen. Welche Ebenen sind zu deklinieren, um diesem Anspruch gerecht werden zu können? Das Schichtenmodell eines Unternehmens veranschaulicht dies: a. Business: Die Top-Schicht Business fasst all das zusammen, was im weiteren Sinne mit der Geschäftsstrategie zu tun hat. In welchem Markt bewegt sich das Unternehmen? Wo will es hin? Mit welcher Strategie? b. Prozesse: Das Business erfordert die Abbildung in einer Organisations- und Prozesswelt. Diese Schicht bezeichnen wir der Einfachheit halber als Prozesse differenziert nach Kernprozessen und Supportprozessen. Diese werden zum großen Teil durch die Fachbereiche (Einkauf, Produktion, Verkauf ) definiert. c. IT-Applikation: Die Prozesse wiederum sind in der Regel IT-gestützt und werden mit Hilfe von Applikationen betrieben. Die Schicht Applikationen (SAP, Microsoft, Oracle, Cognos, ) ist also gewissermaßen der Motor der Prozesse. d. IT-Infrastruktur: Die Applikationen wiederum bauen auf der IT-Infrastruktur auf (Hardware und Middleware). Consulting Business Prozesse Solutions Applications IT-Infrastruktur Operations Strategischer Fit Governance Service Level / Kosten Entwicklung einer Softwarelösung zum schnellen Markenwechsel auf Produktionsmaschinen mit innovativer User-Guidance Design und Architektur eines neuen integrierten Ticket- und Merchandising-Systems für Vereine der Fußball-Bundesliga Integrativer Architekturansatz für ein weltweites Integriertes Kundenmanagement Weltweites Kommunikationsportal für Unternehmens-Netzwerke ( Business Communities ) Evaluierung, Konzeption und Implementierung weltweiter Zugriffe auf in Deutschland bereigestellte Virtualisierungs-Systeme inklusive mobiler Endgeräte Evaluierung und Umsetzung einer Applikationszentralisierung von bisher nicht virtualisierungsfähigen Applikationen in mehreren Datacentern Betriebsübernahme einer kompletten SAP-Umgebung eines größeren SAP-Anwenders und Implementation auf Basis einer voll virtualisierten Cloud-Umgebung im COMLINE-RZ Mobile Anwendung für die Verkehrswegesicherung und Begehung durch Dienstleister auf der Basis von Outlook und Integration in SAP (erstmalig in dieser Zusammensetzung) Collaboration-Plattform zur Bedarfsanalyse und -ermittlung für Ausschreibungen und Auktionen in weltweit verteilten Einkaufsorganisationen (ebundle) Mit diesem umfangreichen Leistungsprofil sind wir prädestiniert als strategischer Partner für IT-gestützte Prozesse, der das IT-Alignment im Unternehmen optimal begleitet und umsetzt. Dabei kommen immer neueste Technologien mit einem hohen Innovationsgrad zum Einsatz. Auf unserer Webseite haben wir unter der Rubrik Innovations-Roadmap weitere Projekte der vergangenen Jahre aufgelistet, die unsere Innovationskraft verdeutlichen. Schauen Sie sich hier doch einfach einmal den Innovationspreisgewinner GSW oder das Projekt Integrated Customer Management ICM bei Bosch Rexroth an: Möchten Sie mehr über die Capgemini-Studie wissen? Dann können Sie sich die komplette Capgemini-Studie kostenlos downloaden com/insights/ittrends 10 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 11 LINK

7 Unsere Mission: COMLINE verbindet Welten. Lassen Sie uns jetzt über die Grenzen hinaus blicken, die wir eben in dem Bereich Business-IT-Alignment aufgezeigt haben. Genau diese Barrieren kann COMLINE als Dienstleister nachgewiesenermaßen überbrücken. COMLINE verbindet Welten: Fachbereichswelt und IT-Welt Die unterschiedlichen Technologiewelten (sowohl auf Applikationsebene als auch auf IT-Infrastrukturebene) Individuallösungen mit Standards (übrigens: neben IT-Alignment das zweite TOP-Thema laut der Capgemini-Studie) Themen Im Trend 2 Auf dieser Grundlage können wir gemeinsam mit dem Kunden eine strategiekonforme Lösungsarchitektur schaffen, die einen maximalen Wertbeitrag liefert. Damit ist auch klar: COMLINE ist kein Produktverkäufer, der vom Kunden erwartet, dass seine Anforderungen der Technologie angepasst werden. Das, was unsere Kunden vom Wettbewerb positiv differenzieren kann, wollen wir durch optimales Business- IT-Alignment ermöglichen. Daraus ergibt sich unsere klar definierte Mission: Unsere Experten arbeiten in hohem Maße integrativ miteinander, um für Sie als Kunden nachhaltige Lösungen zu entwickeln: Management Consultants mit Know-how in Prozessen und IT Solution-Architekten Applikationsentwickler Customizer für Technologien (Applikationen und IT-Infrastruktur) Betriebsfabriken (als Onsite oder im Outsourcing). COMLINE verbindet Welten: IT-Technologie-Kompetenz mit Verständnis für Geschäftsprozesse und Individualität mit Standards. Als strategischer Beratungspartner schaffen wir für Ihr Unternehmen passgenaue Lösungen mit messbarem Nutzen in Effizienz und Qualität. So stand dieser Artikel wie erwähnt in unserer Infoline 2 /2012. Wagen Sie nun mit uns einen Ausblick über drei weitere, spannende Themenfelder. Autor Lorenz von Schröder Vorstand COMLINE AG Big Data Bis 2020 werden schätzungsweise 50 Mrd. Geräte permanent Daten produzieren: Sensoren und Maschinen liefern Zustands-, Qualitäts- und Produktivitätsdaten, Menschen kommunizieren in sozialen Netzwerken über ihre Meinungen, Erlebnisse und Erfahrungen. Diese unvorstellbar großen Datenströme gilt es, nicht nur zu speichern und zu verwalten, sondern auch für die eigenen Zwecke im Unternehmen zu nutzen. 12 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 13

8 Themen Im Trend 2 Productivity Monitoring Das Wissen über das Verhalten der Kunden, die eigenen Produkte im Feld und den Wettbewerb wird einer der neuen und wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Wirtschaft. Um aber Daten, Analysen und daraus abzuleitende Aktionen praktisch at your fingertips verfügbar zu haben, bedarf es des Einsatzes neuer, innovativer IT-Technologien. Verfügbarkeit Performance Qualität A B C D E F Arbeitszeit 365 x 24 Stunden Soll- bzw. Planlaufzeit Ist-Laufzeit Soll-Output optimaler Betrieb Ist-Output realer Betrieb Soll-Qualität 0 Fehler Ist-Qualität reale Fehlerquote Ausschuss, Nacharbeit, Anfahrverluste Kurzstopps, gedrosselte Geschwindigkeit Effizienzverluste techn. Störungen, Rüst- und Einstellzeiten geplanter Stillstand, tarifliche Pausen, schichtfrei Beispiel OEE: Ein durchgängiges Kennzahlensystem zur Messung der Produktivität aller Fertigungsprozesse COMLINE und SAP haben hierzu eine Innnovationspartnerschaft abgeschlossen. Wir stellen Ihnen die Konzepte und Lösungen auf den folgenden Seiten vor. In diesem Schwerpunktthema unserer Infoline möchten wir Ihnen die faszinierenden neuen Möglichkeiten der Produktivitätssteigerung in Bezug auf Big Data in nahezu allen Geschäftsprozessen durch COMLINE vorstellen. Zum Beispiel die einzigartige OPE-Methode oder die Productivity Monitor -Software Suite. Produktivität und deren Steigerung ist schon lange name of the game. Die Ratio des Wachstums erfordert die kontinuierliche Steigerung der Produktivität. Und jedes Unternehmen, jeder Bereichsverantwortliche, wie z.b. ein Produktionsleiter, hat die tägliche Herausforderung, nicht nur einen bestimmten Produktivitätsstand in seinem Bereich zu halten, sondern wo möglich auch zu verbessern. Etablierte Verfahren und Methoden wie REFA und SIX SIGMA helfen bereits seit vielen Jahren dabei, diese Zielsetzung zu erreichen. Neben diesen Optimierungs-Projekten bedarf es aber auch einer dauerhaften und kontinuierlichen Verankerung des Prinzips der Produktivitätssteigerung im Unternehmen. Neben diesen Optimierungs-Projekten bedarf es aber auch einer dauerhaften und kontinuierlichen Verankerung des Prinzips der Produktivitätssteigerung im Unternehmen. Dieses gelingt in der Regel erst dann, wenn man in der Lage ist, permanent und kontinuierlich die Ist-Werte aus den Prozessen mit geeigneten Sollwerten und Benchmarks zu vergleichen und mit geeigneten Maßnahmen gegebenenfalls gegenzusteuern. Dieses Prinzip gilt nicht nur für die Fertigungsprozesse und deren Produktivität, sondern für jeden Geschäftsprozess, also auch für Produktentwicklungs-, Logistik-, Marketing-, Verkaufs-, Finanz- und Einkaufsprozesse. Die Liste der produktivitätskritischen Prozesse lässt sich natürlich noch verlängern. Jedoch ist das einfacher gesagt als getan. Es bedarf nämlich einer ganzen Reihe von Dingen, die überhaupt erst einmal zusammengebracht und verfügbar gemacht werden müssen. Notwendig sind: Ein durchgängiges Kennzahlensystem, nach dem sich alle Prozesse mit Messgrößen, Sollwerten und Ist-Wert-Erfassung ausstatten lassen. Eine IT-Architektur, mit der sich Maschinen- und Prozessdaten auf lokaler ebenso wie auf globaler Ebene in Echtzeit überwachen lassen. Eine effiziente Maßnahmen-Verfolgung, mit der man adäquat auf Kennzahlenabweichungen reagieren und Verbesserungen initiieren kann. Overall Equipment Effectiveness Produktivitätskennzahlen OEE= F/E x D/C x B/A In Bezug auf die Kennzahlensystematik ist die Produktion in den Fabriken am weitesten. Hier hat sich das Konzept der Overall Equipment Effectiveness (OEE) durchgesetzt. OEE ist ein durchgängiges Kennzahlenmodell aus Verfügbarkeit, Leistung und Qualität eines Fertigungsprozesses, einer Fertigungslinie oder Maschine, das bereits in vielen Branchen und Unternehmen zum Standard geworden ist und eine Produktivitätsmessung, aber auch die Durchführung eines Produktivitätsbenchmarks erlaubt. OEE wurde erstmals 1981 durch das japanische JIPM (Japan Institute of Plant Maintenance) vorgestellt, seinerzeit noch unter dem Begriff Total Productive Maintenance. Später entwickelte sich TPM zu Total Productive Manufacturing mit der OEE als Kernelement. Ende der achtziger Jahre wurde das OEE-Konzept auch in der westlichen Welt mehr und mehr bekannt, die Bücher des JIPM Experten Seiichi Nakajima wurden ins Englische übersetzt. Ungefähr zu dieser Zeit investierte Fuji Photo Film erheblich in Europa durch den Bau von drei komplett neuen Fabriken in den Niederlanden. Die Herausforderung bestand darin, das japanische Null-Fehler-Null-Ausschuss-Prinzip in die westliche Arbeitskultur zu tragen. Die Messung von OEE war dabei der Schlüssel für den Erfolg. hocheffizient > 85% effizient 65-85% ineffizient < 65% Mitte der neunziger Jahre wurde in der Halbleiter-Industrie durch SMATECH das erste OEE- Handbuch unter dem Titel Semiconductor Manufacturing Productivity Overall Equipment Effectiveness (OEE) Guidebook für die OEE- Implementierung in der Halbleiterindustrie veröffentlicht. Auf Anfrage vieler Multinationals, initiierte Arno Koch, ein Wegbereiter der OEE und seinerzeitiger Projektleiter bei Fuji-Photo Film, 2001 die erste große OEE-Konferenz, aus der der OEE Industry Standard (siehe auch hervorging. In Deutschland begann Prof. Dr. Constantin May 2006 an der Hochschule Ansbach mit den ersten OEE-Ausbildungen im Centre of Excellence for TPM (CETPM). Mittlerweile wird OEE nahezu in jedem denkbaren Produktionsprozess zur Verbesserung der OEE genutzt.... jeder Prozess hat ein Ergebnis (Produkt) und kann hinsichtlich seiner Verfügbarkeit, seiner Leistung und der Qualität des Ergebnisses beurteilt werden. OEE lässt sich auch auf andere Geschäftsprozesse übertragen, denn jeder Prozess hat ein Ergebnis (Produkt) und kann hinsichtlich seiner Verfügbarkeit, seiner Leistung und der Qualität des Ergebnisses beurteilt werden. 14 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 15

9 Der einzige Unterschied: Nicht in jedem Prozess wird eine Maschine (Equipment) als Fertigungsressource eingesetzt, sondern Arbeitsteams und -kapazitäten. Allerdings setzt sich diese Erkenntnis erst langsam durch. Zu sehr wurde nur auf die Produktion geschaut und erst jetzt entdecken die Unternehmen die Produktivitätsreserven der anderen Geschäftsprozesse. Die Prozessberater von COMLINE sind Pioniere auf diesem Feld und haben bereits sehr früh den Transfer aus der Produktionswelt (OEE = Overall Equipment Effectiveness) in die weiteren Unternehmensbereiche (OPE = Overall Process Effectiveness) hergestellt. In Pilotprojekten konnten die bislang aufgebauten komplexen Kennzahlenbäume in Unternehmen radikal vereinfacht werden und einer einheitlichen Bewertung und Vergleichbarkeit zugeführt werden. Es lässt sich klar erkennen, welche Produktivitätsreserven in den Unternehmen schlummern und nur darauf warten, gehoben zu werden! Führt man sich vor Augen, dass dabei festgestellt wurde, dass viele Prozesse eine OPE von 40% und weniger lieferten und angesichts des Benchmarks, dass Prozesse eine OPE von >85% haben sollten, lässt sich klar erkennen, welche Produktivitätsreserven in den Unternehmen schlummern und nur darauf warten, gehoben zu werden. IT-Architektur Die Bestandsaufnahme der IT-Architekturen zur Messung und Verbesserung der Produktivität fällt allerdings sehr viel ernüchternder aus. Neben dem dominierenden ERP-System SAP ERP finden sich an den verschiedenen Standorten und insbesondere in den Fabriken verschiedene MES (Manufacturing Execution System), heterogene Maschinensteuerungssoftware der verschiedenen Maschinenanbieter, Qualitätsund Inspektionssoftware wie auch eine weitere Vielzahl von proprietären Spezialanwendungen. Alle diese Anwendungen haben ihre Daseinsberechtigung und ihren spezifischen Anwendungsfall. Sie verhindern aber, dass ein durchgängiges, globales IT-Architekturmodell aufgebaut werden kann, dass Unternehmen in die Lage versetzt, sowohl global als auch lokal auf Basis der gleichen Rohdaten und ohne Zeitverzug die Produktivität messen und verfolgen zu können. Anforderungen nach kundenindividuellen Produktlösungen, kurzen Lieferzeiten bei hoher Termintreue und verstärkter Wettbewerbsdruck stehen als zentrale Treiber hinter dem steigenden IT-Einsatz im Produktionsumfeld. Doch mit der Etablierung der Systeme steigen auch die Anforderungen an deren Funktionsumfang. Die VDI-Richtlinie 5600 teilt die Funktionen in acht Aufgabenbereiche von Feinplanung bis Informationsmanagement ein. Datenerfassung und -verteilung Feinplanung und -steuerung Leistungsanalyse Betriebsmittelmanagement Materialmanagement Informationsmanagement Personalmanagement Qualitätsmanagement Doch da die konkrete Ausgestaltung eines Systems stark von den Anforderungen des Anwenders abhängt, sind in der Regel nicht alle acht Aufgabenbereiche gemeinsam im Einsatz. Das größte Gewicht geben die Befragten in einer Studie des Fraunhofer-Institutes für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart im Jahr 2011 den Aufgaben Datenerfassung und -verteilung, Feinplanung und -steuerung sowie Leistungsanalyse und Informationsmanagement. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Anteil der Teilnehmer In den IT-Abteilungen wird jedoch neben den steigenden funktionalen Anforderungen vor allem ein ganz anderes Problem diskutiert: der rasant ansteigende Datenstrom und die daraus resultierende Datenmenge, kurz Big Data. Nach Schätzungen werden bis 2020 ca. 50 Milliarden Maschinen und Endgeräte im Netz Daten generieren und verteilen. Sehr wichtig Eher wichtig Durchschnittlich wichtig Eher unwichtig Unwichtig Kann ich nicht bewerten I/O-Bottleneck PRE-Sales-Prozesse Delivery-Prozesse After-Sales-Prozesse Diese Daten müssen netzwerkfähig gesammelt, verteilt, gespeichert und ausgewertet werden. Darauf sind viele konventionelle Softwaresysteme überhaupt nicht ausgelegt. Disk Storage OPE misst die Produktivität aller Geschäftsprozesse und zeigt die Optimierungspotenziale für das Unternehmen auf OPE= Verfügbarkeit x Performance x Qualität 85% Status vieler Ist-Prozesse Best-of-Class - Unternehmen haben eine OPE von > 85% Einfache Maschinenvergleiche und Benchmarks inkl. Gruppierung von Stops & Waste nach verschiedenen Gesichtspunkten Vielfältige, umfassende Auswertungsmöglichkeiten wie Automatisierung bisheriger Reports und Ursachensuche inkl. Ursachenstatistik und Überwachung von Verbesserungsmaßnahmen Anzeige von Daten in ihrem Produktionskontext (z.b. Maschinenverhalten und Umweltdaten) Speicherung aller Kontextinformationen für Langzeitanalysen, z. B. Bedienerkommentare und Verbesserungsmaßnahmen Neuberechnung historischer Werte auf Basis neuer KPI-Definitionen Automatische Warnfunktionen für Standardereignisse, z.b. beim Verlassen von Toleranzen, und individuelles Monitoring von Verbesserungsmaßnahmen Infobox: Konkrete funktionale Anforderungen an ein Productivity Monitoring 16 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 17

10 Data Volume, Heterogeneous Sources, And Velocity Are The Top Challenges That Enterprises Face "What are the top five data management challenges you currently deal with in your organization?" Data volume growth Support for heterogeneous data sources Increase in the velocity of data Data security issues Data quality initiatives Scalability and performance issues Need to support real-time data Integrate structured data with unstructured data Integrate data quickly from many sources Improve agility and support new business requirements First ranked choice Fourth ranked choice Support for trusted data Schon jetzt bemängeln die Anwender, dass Maschinendaten in Fabriken nach wie vor nicht langfristig gespeichert, sondern nach wenigen Wochen wieder gelöscht werden und nur wenige abgeleitete Kennzahlen archiviert werden. Und die bisherige Softwarearchitektur stößt allmählich an ihre Grenze. Größter Engpass (Bottleneck) ist der I/O-Connector, der üblicherweise den Arbeitsspeicher (die Datenverarbeitung) mit der Festplatte (die Datenhaltung = Datenbank) verbindet. Dieses Protokoll ist mittlerweile das schwächste Glied in der gesamten Datenverarbeitungslogik. Kein Wunder, dass in einer Umfrage von Forrester Research aus 2013 als größte Herausforderungen das Datenwachstum, die heterogenen Datenquellen und die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung genannt wurden. Besonders auffällig ist der sehr hoch bewertete Punkt der heterogenen Datenquellen. Während in der Vergangenheit die unternehmensinternen Daten dominiert haben, sind es nun vor allem die externen und die unstrukturierten Daten, die Kopfzerbrechen bereiten. Dabei wächst die Bedeutung der Social Media Daten ebenso wie die der Maschinendaten ständig. (s. Abb. S. 19) Es lässt sich also festhalten, dass es in der IT neuer Konzepte und neuer Lösungen bedarf, um die heterogenen Datenströme in Echtzeit und performant in die richtigen Bahnen lenken zu können. Sense, predict and act sind zukünftig Second ranked choice Fifth ranked choice nahtlos miteinander verbunden. Wie die neue IT-Architektur aussehen sollte, veranschaulicht die Grafik auf Seite 19 rechts unten. Maßnahmenverfolgung Third ranked choice Base: IT decision-makers Source: A commissioned study conducted by Forrester Consulting on behalf of SAP, January 2013 Kennzahlen durch entsprechende IT-Architektur unterstützt bieten zunächst dem Unternehmen die Fähigkeit, jederzeit und ortsunabhängig die Produktivität zu messen und eine Ursachenanalyse für Abweichungen durchzuführen. Kennzahlen sind notwendig, um die Nachhaltigkeit von Verbesserungsmaßnahmen abzusichern, aber auch, um ad hoc tätig zu werden, bevor Produktivitätsverluste nicht mehr aufgeholt werden können. Sie liefern aber noch lange nicht die Produktivitätsoptimierung. Diese ist erst dann gegeben, wenn entsprechende Maßnahmen initiiert werden. Dabei lässt sich zwischen lokal wirksamen und global wirksamen Maßnahmen unterscheiden. Zunächst einmal dient das Produktivitäts-Monitoring den Maschinenbedienern dazu, innerhalb einer Schicht frühzeitig zu erkennen, ob die gesetzten Produktionsziele für den Tag wohl erreicht werden können. Liegt hier bereits eine Abweichung vor, muss der Maschinenbediener sofort reagieren. Deshalb ist es besonders hilfreich für ihn, schnell und einfach zu erkennen, was das Problem ist, was sich im Verhältnis z.b. zu den Daten vor einer Stunde verändert hat und welche Maschinenparameter gegebenenfalls zu korrigieren sind. Der Maschinenbediener entwickelt also eher Ad-hoc-Maßnahmen aus einer möglichst einfachen und schnell erfassbaren Ursachenanalyse. Dabei liegt der Fokus auf Maßnahmen, die eine kurzfristig wirksame Verbesserung der Produktivität zum Ziel haben. Die Produktionsleitung vor Ort schaut bereits anders auf ihren Productivity Monitor. Sie interessiert neben dem Troubleshooting vor allem der Benchmark innerhalb der Fabrik. Welche ähnlichen oder gleichen Maschinen mit ähnlichem oder gleichem Fertigungsauftrag verhalten sich wie im Produktionsverlauf? Durch diese vergleichende Analyse wird die Grundlage dafür gelegt, die Produktivität der gesamten Fabrik und nicht nur einzelner Maschinen zu harmonisieren und anzuheben. Maßnahmen, die hierfür initiiert werden, basieren darauf, Unterschiede zwischen den Fertigungslinien zu erkennen und auszugleichen. Dabei stehen der Erfahrungsaustausch, die Qualifizierung der Mitarbeiter und die Ertüchtigung der defizitären Maschinen (Retrofit, Maintenance etc ) im Vordergrund. Besitzt ein Unternehmen mehrere Fertigungsstandorte, womöglich auf der ganzen Welt verteilt, wird es in der Regel ein zentrales Qualitätsmanagement und Engineering geben. Multistructured data sources Smart devices Social and mobile SENSE PREDICT Real time data management Analytics Data warehouses Data mining ACT Human/social Machine Diese Nutzer eines Produktivitätsmonitorings haben einen ganz anderen Fokus: Welche Fertigungsanlagen bewähren sich im rauen Betriebsalltag? Welche Problemursachen lassen sich methodisch klassifizieren und systematisieren? Welche Fertigungsvorgaben (Arbeits- und Verfahrensanweisungen) erweisen sich als verbesserungswürdig? Wo gibt es Best Practice im Unternehmen, das sich auf andere Standorte übertragen lässt? Daraus abgeleitete Maßnahmen zielen also eher darauf ab, zentrale Vorgaben zu optimieren und einen Wissenstransfer im Unternehmen sicherzustellen. Ein weiteres Maßnahmepaket sind gezielte Verbesserungen zusammen mit den Maschinenherstellern und Lieferanten, um Probleme langfristig und dauerhaft zu beseitigen. External systems Traditional Mobile users Visualization Collect and store Analyze and process in real time Integrate and decide in real time 18 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 19

11 Themen Im Trend 2 COMLINE und SAP sind OEM-Partner SAP als einer der weltweit führenden IT-Technologie-Anbieter und COMLINE als Innovationspartner für IT-gestützte Prozesse und Technologien haben 2014 eine OEM-Partnerschaft (Original Equipment Manufacturing) abgeschlossen. Das ermöglicht uns, Branchen-Szenarios passgenau zu entwickeln und damit gemeinsam einen Beitrag zur Produktivitätssteigerung zu leisten.", sagt Stefan Krumm, Vice President Sales, Development Platform & OEM, SAP Deutschland SE & Co.KG. Ralf Schäfer, Vorstand der COMLINE AG, sieht den Walldorfer Hersteller beim Thema Industrie 4.0 in einer guten Ausgangssituation Beim Verschmelzen der physikalischen mit der IT-Welt bei den Cyber Physical Systems der Industrie 4.0 geht es nicht ohne einen exponentiellen Anstieg der Datenvolumina ab. Mit der Plattform SAP Hana ist SAP hervorragend aufgestellt, wenn es darum geht, künftig sehr viel mehr Sensor- und RFID-Daten zu verarbeiten und zu analysieren. Um das Thema Industrie 4.0 kümmert sich das Walldorfer Unternehmen intensiv. So hat SAP im Arbeitskreis für Industrie 4.0 der deutschen Akademie für Technikwissenschaften Acatech (Präsident ist übrigens Ex-SAP-Vorstand Henning Kagermann) die Arbeitsgruppe zum Thema wirtschaftliches Umfeld geleitet. Referenz-Projekte für SAP HANA wie z.b. bei Kaeser Kompressoren oder BayWa / RI Solutions werden bereits von COMLINE und SAP begleitet. Interview mit Nils Herzberg, SAP Splitter Dabei liefert SAP der COMLINE Software- Technologiekomponenten, um das zukünftige IT-Architekturmodell eines Productivity Monitorings in seiner Gesamtheit mit releasefähigen und hoch performanten Lösungen zu unterstützen. COMLINE assembliert und verbindet die einzelnen Komponenten zu einer Gesamtlösung und passt die Inhalte und Module industriespezifisch an die Anforderungen der Branche und der jeweiligen Prozesse an. Herzstück der Lösung wird dabei die SAP-HANA-Plattform, basierend auf der In-Memory-Technologie der SAP sein. Damit schließen COMLINE und SAP eine Partnerschaft mit dem Ziel, die zukünftigen Anforderungen an Productivity Monitoring und die daraus abgeleitete Produktivitäts-Optimierung in der Fertigung wirkungsvoll in Szene zu setzen. COMLINE arbeitet bereits jetzt mit Weltmarktführern aus dem Maschinen- und Anlagenbau an dedizierten Branchenlösungen auf Basis der SAP-OEM-Komponenten. Die Gefahr, viel Zeit, Energie und Kosten in der eigenen Produktentwicklung zu verlieren, wird minimiert. Der besondere Kundenvorteil besteht darin, dass z.b. Maschinen- und Anlagenhersteller ihren in der ganzen Welt verteilten Kunden an unterschiedlichen Produktionsstandorten ein Gesamt-IT-Konzept und Lösungspaket werden anbieten können, ohne dass die Hersteller selber eigene Software-Produktabteilungen aufbauen müssen. Die Gefahr, viel Zeit, Energie und Kosten in der eigenen Produktentwicklung zu verlieren, wird minimiert. COMLINE stellt dem Hersteller alle notwendigen Ressourcen bereit und übernimmt die gesamte Lösungsvorbereitung und -entwicklung. Durch die SAP-Partnerschaft ist COMLINE darüber hinaus autorisiert, die Lizenzierung der Lösung für alle Endkunden vorzunehmen. Dies ist eine wichtige und notwendige Voraussetzung, um ein Standard-Softwareprodukt weltweit ausrollen zu können. Die Komplexität der juristischen und technischen Vorbereitung für einen Maschinenhersteller oder einen Fertigungskonzern wird somit drastisch reduziert, die Zukunftssicherheit einer tragfähigen IT-Architektur und -Lösung wird deutlich erhöht. Für Endkunden liegt der besondere Mehrwert darin, dass dieser sich mit dem Productivity Monitor nicht eine weitere, klassisch-proprietäre Softwarelösung ins Haus holt, sondern eine industrielle Lösung auf Basis von SAP-Technologie nutzen kann, die ihm ein hohes Maß an Zukunftssicherheit und Wiederverwendbarkeit bietet. SAP ist überzeugt, mit COMLINE einen Partner gefunden zu haben, um dem Markt branchenspezifische Lösungen für ein Productivity Monitoring bereitstellen zu können. COMLINE ist ein langjähriger Partner der SAP. Durch diese Zusammenarbeit haben wir das nötige Vertrauen bereits entwickelt, das man benötigt, um innovative Themen anzupacken. COMLINE zeichnet sich durch seine hohe Innovationskraft, das technologische Know-how in der Software Factory und die enge Zusammenarbeit mit der Industrie aus. Productivity Monitor COMLINE Productivity Monitor ist eine generische Lösung für die Aufnahme, Weiterverarbeitung, Analyse und Anzeige sowie Verteilung von strukturierten und unstrukturierten Daten, die im Produktionsumfeld durch Maschinen, Sensoren und Mitarbeiter generiert werden. Ziel ist ein Echtzeit-Monitoring der Produktivität von Prozessen als Voraussetzung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Ein Schwerpunkt ist die Nutzung in industriellen Fertigungsprozessen, aber auch das Monitoring aller Geschäftsprozesse eines Unternehmens steht im Fokus der Lösung. Der Productivity Monitor ist als Software-Suite von COMLINE-, SAP- und gegebenenfalls auch kundenindividuellen Softwarekomponenten geplant, die im gekonnten Zusammenspiel ein durchgängiges Productivity Monitoring erlauben soll. Dabei sind die funktionalen Anforderungen an eine solche Software-Suite hoch: Datenströme müssen lokal aus den Maschinen- und Sensorik-Systemen ausgeleitet, aufbereitet und kanalisiert werden Die Rohdaten müssen langfristig gespeichert werden Komplexe Analyse-Formeln und -verfahren sollten über eine Calculation Engine konfiguriert werden können Analysen sollten direkt auf den Rohdaten durchgeführt werden Analyseergebnisse sollen über Dashboards, Tabellen und Reports an die Nutzer geräteunabhängig verteilt werden Abhängig von den Ergebnissen sollen konkrete Maßnahmen abgeleitet, hinterlegt und verfolgt werden können. Themen Im Trend 2 Infobox: Anforderungen an Software-Suite 20 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 21

12 Abb.: Beispiel eines Productivity Monitors der HAUNI Maschinenbau AG Darüber hinaus muss die Anwendung eine möglichst schlanke und einfache Installation vor Ort und eine einheitliche, zentrale Datenbank unter Beachtung aller IT-Governance-Richtlinien erlauben. Die IT-Architektur des COMLINE Productivity Monitors ist auf diese Anforderungen ausgerichtet. Für die lokale Datenakquisition muss zunächst einmal über ein standardisiertes Verfahren der Datenstrom einer Maschine oder eines Sensors mit dem Productivity Monitor verbunden werden. Dabei werden von COMLINE verschiedene Verfahren und Connectoren angeboten, die es erlauben, heterogene Datenformate und Schnittstellen anzubinden. Mittels des Event Stream Processor (ESP) werden die Datenströme dann bereinigt und kanalisiert. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn die Rohdaten an unterschiedliche Empfänger verteilt werden sollen. Devices Solar Smart meter Oil equipment Windmill Router/ Storage Hydro Robots Construction Medical devices Utilize design thinking to develop user-centric solution Local data acquisition Data acquisition and processing (PCo + ESP) SAP Sybase SQL Anywhere Local data persistence Expand toward predict and act, leveraging Big Data Zum Beispiel möchte das Produktionsunternehmen einem Maschinenhersteller keinesfalls alle Daten zugänglich machen, bestimmte Daten, die es dem Maschinenhersteller erlauben, sein Produkt und sein Serviceangebot zu verbessern, aber sehr wohl. Oder Aufsichtsbehörden (z.b. die amerikanische FDA) sollen mit gesetzlich geforderten Daten versorgt werden ( Track & Trace ). Diese Verteilfunktion übernimmt der ESP und erlaubt damit eine nachweisbare, transparente und sichere Datenkanalisation von Input- und Outputstreams. Ein Outputstream kann dann als nächste Instanz in den globalen Datenpersistenzlayer geleitet werden. Im Productivity Monitor ist dies die SAP-HANA-Plattform. Zur lokalen Datenhaltung wird eine SAP-SQL- Anywhere-Lösung verwendet, die mittels eines Synchronisierungsmechanismus sicherstellt, dass Daten auch in Situationen, in denen nicht jede Maschine oder Fabrik ständig online ist, immer konsistent sind und sich selbständig replizieren. Stream Batch Synchronization Consumption Mobile app Global data monitoring IT-services Analytics services External IT systems integration Web app Dashboard Industry-specific services Data management layer SAP HANA SAP Sybase SQL Anywhere SAP Sybase ESP* SAP Sybase ASE Integrate productivity knowledge into ERP-Systems CPU Memory Storage Disks Was ist das Besondere an SAP HANA und der darunterliegenden In-Memory-Technologie? 1. Die Datenhaltung wurde von der Festplatte weg und im Hauptspeicher des Rechners platziert. Die Speicherung dieser Daten wurde so verändert, dass sie der Organisation von Informationen im Hauptspeicher möglichst nahe kommt, also spaltenorientiert. Im Ergebnis ist die SAP-HANA-Plattform ein Hybrid aus dieser bei In-Memory-Datenbanken üblichen spaltenorientierten Arbeitsweise und der herkömmlichen, in relationalen Datenbanken verbreiteten, zeilenorientierten Datenbanktechnologie. Damit löst SAP HANA den größten Bottleneck der klassischen Softwarearchitekturen, den I/O- Connector auf. Die Festplatte wird nur noch für die Langzeitarchivierung und das Backup der Daten benötigt. 2. Gleichzeitig ist bei SAP HANA der Softwarekern an zertifizierte Hardware angepasst, wodurch der Hauptspeicher und fast noch wichtiger der CPU-Cache exakt vermessen zur Verfügung stehen. Der Vorteil ist, dass die Datenbank automatisch zu jeder Zeit exakt weiß, was wie am schnellsten zu adressieren und damit abfragbar ist. Die meisten der führenden Hardwarehersteller bieten spezielle, hochleistungsfähige SAP-HANA-Systeme an. 3. Und schließlich als drittes wesentliches Merkmal der In-Memory-Technologie wird ein großer Teil der Business-Logik zurück in die Datenbank gehoben und somit direkt auf den Daten im RAM ausführbar gemacht. Column Store Partitioning Compression SAP HANA ist also viel mehr als eine schnellere Datenbank. Durch die SAP-HANA-Plattform (sowie das SAP-HANA-Studio, das die Features Calculation Engine, Text Analytics beinhaltet) lassen sich die im Productivity Monitor notwendigen großen Datenmengen in Echtzeit auswerten (siehe Abbildung unten). Sämtliche statistischen Formeln und Analysen lassen sich parametrisieren und in der Calculation Engine über sogenannte Calculation Views hinterlegen. So können die Rohdaten direkt und auf Knopfdruck genutzt und ausgewertet werden. Für die Anzeige der Auswertungen nutzt der Productivity Monitor die B14-Plattform der SAP. Damit lassen sich alle denkbaren Ausgabeformate gestalten und managen, wie z.b. Dashboards, standardisierte Reports sowie für den Drilldown geeignete Tabellen und Grafiken. Predictive Analysis Simple No preparation Business Function Libraries Broad Big data R & Hadoop Integration Real-time Recent data Logging and Backup Insert only on Delta Die Festplatte wird nur noch für die Langzeitarchivierung und das Backup der Daten benötigt Text Search High Speed Fast response-times In-memory Database Deep Complex and interactive questions Planning and Calculation Engine 22 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 23

13 Themen Im Trend 2 Grafik zum beschriebenen Umfang der Productivity-Monitoring-Plattform der COMLINE SAP HANA Studio Calculation models and industrial processes Social Brand Monitor Neben der Darstellung von Werten und Analysen können die Rechenergebnisse auch genutzt werden, um bestimmte Maßnahmen zu initiieren und an verantwortliche Stellen oder transaktionale Systeme weitergeleitet werden. Hierfür stellt der Productivity Monitor entsprechende Schnittstellen und Connectoren, insbesondere in Richtung SAP-ERP-Systeme und vervollständigt so den geforderten Regelkreis von Sense, Predict and Act. Oben stehende Grafik veranschaulicht noch einmal den beschriebenen Umfang der Productivity-Monitoring-Plattform der COMLINE. COMLINE Social Brand Monitor ist eine generische Lösung für die Aufnahme, Weiterverarbeitung, Analyse und Anzeige sowie Verteilung von unstrukturierten Daten aus den sozialen Netzen. Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf die Konsumenten-Wahrnehmung von Unternehmensund Produktmarken in öffentlichen Foren und Blogs bei Facebook, Twitter & Co. Wie wird über die Marke diskutiert positiv oder eher negativ? Bahnt sich etwa ein Shitstorm in den sozialen Netzen an? Welche Produktfeatures werden wie von Kunden und Interessenten diskutiert? Diese Fragen gewinnen mehr und mehr an Bedeutung, da Meinungsund Willensbildung zunehmend in den Social Media entsteht. Industry-specific business logic and KPIs COMLINE productivity monitor platform Plant Connectivity Machine connector Sybase ESP Streams Common programming APIs In-memory/Real time SAP HANA Data Services Sybase IQ Data warehouse Sybase SQL Anywhere Mobile SAP BI 4 Business Intelligence and Visualization Der Social Brand Monitor ist eine Software- Suite von COMLINE-, SAP- und gegebenenfalls auch kundenindividuellen Softwarekomponenten, die im gekonnten Zusammenspiel erst ein durchgängiges Monitoring der Position der Marke im Markt erlauben. Industry-specific Dashboards and Visualization Aktuelle Anlässe machen es einem so richtig bewusst, welche immense Rolle die sozialen Medien mittlerweile bei der Bildung der öffentlichen Meinung spielen. Gerade die sogenannten Shitstorms, die wie eine gewaltige Welle über ein Unternehmen hereinbrechen, überfordern die traditionellen Instrumente der Unternehmens- und Markenkommunikation. Ein Beispiel, was noch vielen präsent sein dürfte: Die Kindertee-Diskussion bei einem Lebensmittelhersteller. Foodwatch fasst die Ereignisse so zusammen: Nach Verbraucherkritik hatte der Lebensmittelhersteller seine Zuckergranulat-Tees für Kleinkinder 2012 vom Markt genommen unter anderem Namen verkauft das Unternehmen solche Produkte bis heute weiter. Für Bebivita, eine 100-prozentige Tochterfirma, hat der Lebensmittelhersteller offenbar die eigenen Maßstäbe außer Kraft gesetzt: Der Instant- Kinder-Früchtetee widerspricht allen gängigen Ernährungsempfehlungen und ist auch noch mit einem Zusatzstoff versehen, den der Lebensmittelhersteller selbst als zahnschädlich bezeichnet. Mit einem Brief und einer -Aktion unter hat foodwatch den Firmenchef aufgefordert, die Produkte einzustellen. Unter der Marke Bebivita vertreibt der Lebensmittelhersteller für Kinder ab 12 Monaten Früchtetees aus Granulat, das zu 94 Prozent aus Zucker besteht. Das widerspricht dem oft postulierten Anspruch des Lebensmittelherstellers, kindgerechte und gesunde Produkte für Kinder anzubieten: Allen gängigen Ernährungsempfehlungen zufolge sollten Kinder Tee nur ungesüßt trinken. Da Tee ganz einfach klassisch mit Teebeuteln zubereitet werden kann, besteht auch keine Notwendigkeit eines Zuckerzusatzes. Unabhängig davon, ob die Kritik berechtigt oder nicht berechtigt war die folgende Diskussion in den sozialen Netzen war schnell und gnadenlos der Markenschaden kaum zu reparieren. Mittlerweile verbringen Nutzer etwa ein Viertel ihrer Online-Zeit in sozialen Netzwerken und werden dort immer stärker von Empfehlungen und Rückmeldungen anderer Kunden bei ihren Kaufentscheidungen beeinflusst. Unternehmen müssen sich dieser Realität öffnen und dürfen sie nicht als Bedrohung sehen, sind die Autoren einer neuen Studie von Roland Berger Strategy Consultants und dem Digitalization Think: Lab der Universität Münster überzeugt. In Wer teilt, gewinnt: Zehn Thesen, wie Digitalisierung und Social Media unsere Unternehmen verändern beschäftigen sie sich mit den wichtigsten Aspekten des Umbruchs und geben Empfehlungen für den Umgang mit sozialen Netzwerken. Social Media verbreiten sich exponentiell Globale Nutzer Mio Internet Twitter Facebook Google+ Quelle: Internet World Stats, Search Engine Journal Grafik zur exponentiellen Verbreitung der Social Media 24 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 25

14 Die Studie ist als Download unter de/media verfügbar. Architektur des Social Brand Monitors LINK Dabei weisen die Autoren Social Media als vierter gesellschaftlicher Revolution einen völlig neuen Stellenwert in Gesellschaft und im Leben des Einzelnen zu: Was Social Media wirtschaftlich so relevant macht und das geschäftliche Interesse auf ihre Nutzer lenkt: Sie werden längst nicht mehr als eigene Sphäre, sondern als Erweiterung der realen Welt wahrgenommen. Das bedeutet: Unternehmen und Marken können dort zu Freunden, ja zu einer Art Familienmitglied werden. Und fügen sich damit in den zwischenmenschlichen Beziehungskosmos ein. Wo Menschen online sind, mit wem sie sich verbinden, was sie teilen oder wen sie mögen all das wird Teil ihrer Identität mit der Folge, dass Mitgliedschaft und Interaktionshäufigkeit in sozialen Netzwerken heute mehr über ihr Konsumverhalten aussagen als Herkunft oder Status. Ja, die Identifikation kann so weit reichen, dass sich Konsumenten aus freien Stücken für Unternehmen und ihre Marken engagieren: Weil sie dies als Ausdruck ihrer Persönlichkeit sehen, weil sie hier Selbstwirksamkeit erfahren, weil sie mit Gleichgesinnten interagieren oder weil sie anderen helfen wollen, z.b. bei einer Kaufentscheidung Ein Fazit der Autoren ist: Wichtig ist es zudem, den Erfolg der Strategie quantitativ und qualitativ zu messen, die jeweiligen Parameter richten sich dabei nach den Unternehmenszielen und berücksichtigen beispielsweise Stärke und Wirkung des Kundenengagements. Dadurch lassen sich die Social-Media-Aktivitäten zielgerichteter koordinieren. Social media Utilize design thinking to develop user-centric solution Data acquisition Genau hier setzt der Social Brand Monitor an. Er erlaubt, in Echtzeit die Aktivitäten rund um Marken, Schlüsselbegriffe und Inhalte semantisch zu beobachten, zu messen und auszuwerten. Möglich wird dies durch die eingesetzten COMLINE- und SAP-Technologien. Herzstück ist wie auch im Productivity Monitor die SAP-HANA-Plattform (siehe Abb. unten). Im gekonnten Zusammenspiel mit den COMLINE Social Media Crawlern, einem Social media network center und der Plattform der SAP für die Visualisierung und Verteilung der Analyseergebnisse liefert der Social Brand Monitor das Instrumentarium für das Marketing im Social-Media-Umfeld. Dabei nutzt die Lösung die semantische Textanalyse-Tools von SAP HANA, um die Forenund Blogeinträge hinsichtlich Ihrer Tonality und Intention richtig interpretieren zu können (siehe Abb. rechts). COMLINE bietet für den Social Brand Monitor sowohl eine Cloud- als auch eine On-Premise- Lösung an. Ein guter Grund für die Nutzung des Cloud-Services kann vorliegen, wenn die interne IT weder eine entsprechende Infrastruktur noch das nötige Applikations-Know-how aufbauen möchte. Stream Consumption Mobile app Data monitoring Web app Dashboard Insbesondere ist der Cloud-Service für Unternehmen dann interessant, wenn sie einen aktuellen, temporären Bedarf an einem solchen Dienst haben (z.b. bei aktuellen Konfliktthemen). Beispielsweise weil wie im Fall der Fleischindustrie das Kartellamt an die Öffentlichkeit tritt und mitteilt, dass fast zwei Dutzend Wurstfabrikanten 338 Millionen Euro Kartellbuße zahlen sollen. Das Bundeskartellamt wirft ihnen nämlich vor, sich über Jahrzehnte über Preise und Marktentwicklungen abgesprochen zu haben. Leicht vorstellbar, wie erregt die Konsumenten Minuten nach der Mitteilung durch das Kartellamt in den Social Media beginnen, ihre Meinung dazu zu posten. Auch Privatpersonen, insbesondere VIPs und Promis, sehen sich zunehmend einer Diskussion über sich in den Social Media ausgesetzt. So berichtet die GALA in ihrer Online-Ausgabe vom 28. Juli 2014: Es gibt ein Sprichwort und das heißt: Wie es in den Wald hereinruft, schallt es hinaus. Beispiel eines Social Brand Monitors gemütlich gemacht. Es ist ein Foto, das die Gemüter erzürnte. Eine derartige geistige Abwesenheit einer ganzen Familie ist erstaunlich, schreibt ein User. Ein weiterer Kommentar: Ui wie ungeschickt setzt euch doch im Vatikan mal auf Jesus oder Moses. Das wäre auch noch ein Fettnäpfchen Nix auslassen, Volldampf! Es ist nur eine kleine Auswahl vieler bissiger Kommentare, welche die Tennis-Legende da über sich ergehen lassen musste. Aber er kennt das ja... Doch auch bei Heidi Klum sieht s nicht viel besser aus. Auffallend: Es sind vorwiegend die sexy Postings, die bösartige Kommentare heraufbeschwören. Zuletzt zog sie im Negligé durch den Shitstorm in Overknees mit Pfennigabsätzen. Die negative Resonanz schlug mit voller Wucht zu: ekelhaft, schäm dich, schrieb ein Mädchen. Dass der Aufzug sehr billig wirke, war dann ein weiterer, noch sehr moderater Kommentar. Weitere Auswüchse wollen wir uns an dieser Stelle lieber sparen. Data acquisition and processing (API s and Crawler) Network data center Configuration and data streaming Expand toward predict and act, leveraging Big Data Batch Synchronization IT-services Semantic Analytics Data management layer SAP HANA SAP Sybase SQL Anywhere SAP Sybase ESP* SAP Sybase ASE External IT systems integration Industry-specific services Integrate productivity knowledge into ERP-Systems Übertragen auf die Social Media-Aktivitäten von Heidi Klum und Boris Becker bedeutet dies übersetzt: Es gibt noch viel Lernbedarf. Denn gerade diese beiden deutschen Stars schwimmen derzeit auf dem Peak der Shitstorm-Welle beißende Häme inklusive. Boris Becker bekam zuletzt verbale Haue, weil er ein Foto postete, auf dem er auf einer Buddha-Statue sitzt. Und zwar nicht allein: seine Schwester Sabine und deren Kinder haben es sich dort auch noch Auf einem anderen Bild liegt Heidi Klum auf dem Rücken, neben ihr: ihre beiden Hunde. Sie trägt ein leichtes Top, das verrutscht ist. Es fehlt nicht mehr viel, bis ihre Brüste komplett entblößt sind. Ein echt heißes Bild, könnte man sagen. Doch das sehen die User anders. Ein User schreibt: Heidi man sieht deine halben Brüste! Und unter anderem: Und das in deinem Alter, das ist so peinlich. Arme Heidi Klum! 26 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 27

15 Wenn ein Unternehmen oder Privatpersonen sich schwerwiegenden Vorwürfen ausgesetzt sehen oder rechtzeitig eine Negativpropaganda erkennen wollen, kann es gerade in der topaktuellen und sehr angespannten Situation mit Hilfe des Social-Brand-Monitor-Services die Stimmen im Netz dazu monitoren. Themen Im Trend Autor 3 Wolfhart Smidt Mitglied der Geschäftsleitung Leiter Geschäftsbereich Business Solutions COMLINE AG Datacenter- Evolution Business IT-Aligment Von der Virtualisierung zur automatisierten Service- und IT-Bereitstellung. Oder einmal etwas anders gefragt: Wann enden physikalische Systeme? 28 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 29

16 Themen Im Trend 3 Datacenter-Evolution Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens führt eine repetitive und gleichförmige Tätigkeit zu dem Wunsch, diese automatisch durchführen zu lassen. Dies ist möglich, wenn alle notwendigen Bausteine immer gleichartig sind, wie beispielsweise an einer Fertigungsstraße, an der die Schweißroboter Autos fertigen. Die Virtualisierung bietet aufgrund ihrer Abstraktionsmöglichkeit der darunter liegenden Infrastruktur diesen Freiheitsgrad. Durch aktuelle Virtualisierungssoftware werden die darunterliegenden Storage-Systeme, Server und Netzwerkinfrastruktur in Bausteine wie CPU, virtuelles Netzwerk und Plattenplatz zerlegt. Aus diesen Bausteinen können dann auf Wunsch und je nach Bedarf virtuelle Systeme erzeugt werden. Aus unseren Beratungstätigkeiten wissen wir, dass der Anteil an virtualisierten Systemen bei Unternehmen aktuell nur bei 40-50% liegt. Darüber hinaus werden die eingesetzten virtuellen Systeme wie physische Infrastrukturen behandelt, denn diese werden mit hohem personellen Aufwand vom Betriebssystem bis zu Datensicherung und Storage manuell eingerichtet. Die bestehenden physischen Systeme sind oft unnötigerweise durch mangelnde Kenntnis und fehlende Erfahrungen nicht virtualisiert, obgleich dies mit dem jetzigen Stand der Technik möglich ist. Haben Sie sich schon gefragt, wie hoch der Anteil an virtuellen Systemen in ihrer IT ist? Wir begleiten Kunden bei der ganzheitlichen Virtualisierung ihrer Landschaften, um die nächste Evolutionsstufe im Datacenter zu erreichen. Diese erlaubt eine flexible Nutzung von Ressourcen wie CPU, RAM, Server, Storage-Systemen, Rechenzentrumskapazitäten und Energie sowie die Erhöhung der Verfügbarkeit durch einheitliche Technologie und in die Virtualisierung integrierte Hochverfügbarkeit. Diese vollständige Virtualisierung im Datacenter ermöglicht es, eine automatisierte Bereitstellung von Systemen und Service zu etablieren. Dies hilft, schneller, qualitätsgesicherter, planbarer, kosteneffizienter sowie auf dynamische Anforderungen mit eigenen oder angemieteten Datacenter-Ressourcen reagieren zu können. Daraus resultieren folgende Fragen: In welcher Geschwindigkeit können heute Anforderungen bei Ihnen umgesetzt werden? Oder: wie schnell können neue Anforderungen auch mittels angemieteter Datacenter-Ressourcen umgesetzt werden? Nicht zuletzt damit sorgt die automatisierte Bereitstellung für geringe personelle Aufwendungen, die für wichtigere Aufgaben als für Bereitstellungsprozesse eingesetzt werden können. Gerade unter Druck der fehlenden Fachkräfte stellen sich die Fragen: Wie sorgen Sie heute für eine gleichbleibende IT-Servicequalität? Wie sorgen Sie für eine gleichbleibend hohe IT-Service-Qualität unter unterschiedlichsten Ausbildungsgraden bei dem eingesetzten Personal? Cloud- und Service-Automation Hinter dem Begriff der Cloud- und Service- Automation steckt der Wunsch, komplexe, technische und prozessuale Vorgänge so weit zu vereinfachen, dass nur noch aus einem definierten Warenkorb Leistungen ausgewählt werden. Ähnlich dem Konfigurator bei der Autobestellung, wird das Auto in allen Facet- ten bei der Bestellung konfiguriert und nach Freigaben genau nach diesen Vorgaben automatisch gefertigt und geliefert. Vergleichbar dem Verfahren des Auto-Konfigurators bieten Cloud- und Service-Automationsframeworks die Möglichkeit der Orchestrierung von automatisierten IT-Prozessen. Die Automatisierungssoftware nutzt für die Bereitstellung sowohl Bausteine aus der Virtualisierungsschicht (wie CPU, RAM, Plattenplatz) als auch Schnittstellen zu anderen Systemen wie Backup, Active Directory, Datenbanken, , Security-Systemen, Systemüberwachungs-Software und Ticketsystemen, um aus diesen Bausteinen dann einen vollautomatisierten Prozess umzusetzen. Um zur geeigneten Auswahl der notwendigen ersten IT-Prozesse zu gelangen, wird in Workshops auf unsere Erfahrung aus bereits etablierten Automationsumgebungen und Kundenprozessen zurückgegriffen. In unserem Portfolio befindet sich eine Vielzahl von Prozessen wie User-Self-Services, Netzwerk- und Infrastrukturdiensten, Warenkorbbestellungen von Hardware und Dienstleistungen, Life-Cycle-Prozessen sowie ITIL-/ITSM-Prozessen. Das Design von IT-Prozessen mittels Bausteinen und Schnittstellen wird grafisch dargestellt und die Überprüfung sowie auch die Ausführung durch eine Automatisierungs-Engine umgesetzt. Die Automatisierungs-Engine gleicht dem Motor eines Autos, das die Prozesse in Bewegung setzt. Der Zugriff der Anwender erfolgt am einfachsten über ein webbasierendes User- Self-Service-Portal. Die webbasierende Darstellung gewährt eine Unabhängigkeit des Zugriffs per Webbrowser oder mobilem Endgerät. Bei marktführenden Lösungen sind diese Portale mandantenfähig, mit der Möglichkeit zur Individualisierung auf den Eigenbedarf. Die Darstellung der Servicekataloge kann für verschiedene Nutzgruppen mit unterschiedlichen Diensten und Preisen ausgestattet werden. Die Integration von Abrechnungssystemen hilft die Kosten nach Geschäftsbereichen oder Nutzern aufzuschlüsseln und zu verrechnen. Um eine einfache Nutzung zu gewährleisten, können solche Portale in bestehende Benutzerverzeichnisse wie Domains integriert werden. Damit können die Benutzer die Webseite aufrufen und ohne weitere Eingaben sofort nutzen. Je nach Benutzer- oder Gruppenrechten lassen sich die im Portal angebotenen Dienste individuell anpassen. Notwendige Freigabeprozesse sind über das Portal oder -Freigaben etabliert. Das Angebot lässt sich für unterschiedliche Nutzergruppen wie z.b. Einkäufer, Management, Endbenutzer oder IT-Abteilung strukturieren. In diese Portale lassen sich weitere Webseiten mit Unternehmensinhalten integrieren, um eine möglichst vollständige Unternehmensdarstellung zu erreichen. Die Prozessautomatisierungen sind für den Benutzer unsichtbar in das Portal integriert. Die beauftragten Dienste lassen sich in einer Historie einsehen und Abonnements mit Benachrichtigungen des Status beauftragen oder kündigen. Bei Abruf des Services durch Endbenutzer aus dem Portal reduzieren sich Wartezeiten durch Minimierung und Optimierung in der Prozesskette und minimieren sich Serviceübergänge. Die nutzbaren Servicezeiten werden deutlich verbessert. Dabei ist die Nutzung der Dienste nicht mehr von den betreuten Betriebszeiten der IT-Abteilung abhängig und Automatisierungen können außerhalb dieser Zeiten genutzt werden. Die nutzbaren Servicezeiten werden deutlich verbessert. Erfahrungsbericht Einsatz Cloudund Service-Automatisierung im Outsourcing-Bereich der COMLINE. Vor circa drei Jahren begann der COMLINE- Bereich Outsourcing aufgrund neuer Service- Anforderungen und erweiterter Betriebszeiten mit der Planung, Konzeption und Integration eines Infrastructure-as-a-Service-Portals. Dieses Portal ermöglichte den Kunden die automatisierte Bereitstellung von virtuellen Systemen. Mit guten Erfahrungen bei der Nutzung für die Bereitstellung von Sandboxen und Projektsystemen begann vor einem Jahr die Suche nach einer Lösung mit einer Prozessintegration, um die Lücke im Portal zwischen dem Angebot von virtueller Infrastruktur und der Offerierung von komplett automatisierten Diensten und Outsourcing-Leistungen zu schließen. 30 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 31

17 Nach einem aufwendigen Auswahlprozess fiel die Wahl auf Lösungen von Hewlett-Packard. Die Produkte Cloud Service Automation und Operations Orchestration deckten die Anforderungen an hohe Flexibilität bei der Anbindung von externen Systemen sowie dem Zugriff der Nutzer über ein Service-Portal optimal ab. Im Rahmen dieser Evolution wurden alle Prozesse zur Erbringung von Diensten analysiert und nach Zielgruppen sortiert. In der Folge ergaben sich mehrere Zielgruppen, bestehend aus Endanwendern, Managern, IT- Abteilung und Einkäufern. Jede dieser Gruppen nutzt bestimmte Dienste, die dann jeweils in Leistungswarenkörben zusammengefasst wurden. Die hieraus gewonnenen Informationen wurden in Zusammenarbeit mit Pilotkunden, wie z.b. der Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau in Berlin als Prozessabläufe in der HP-Operations-Orchestration-Automatisierungs-Engine abgebildet und in Testläufen verfeinert. Die umgesetzten Prozesse betreffen grob drei Bereiche: Self Services, Infrastruktur und Dienstleistungen. Zielgruppen für Self-Service- Prozesse wie Benutzer-Management oder die Integration von neuen Mitarbeitern in den Betriebsablauf sind dem Endbenutzer zugeordnet. Sie müssen in ihrer Darstellung einfach gestaltet sein, so dass eine unkomplizierte Nutzung durch Anwender ohne IT-Kenntnisse möglich ist. Freigabeprozesse erlauben es den Endanwendern, über zugeordnete Vorgesetzte Aufträge auszulösen und diese durch die Vorgesetzten freigeben zu lassen. Im Anschluss wird der Auftrag unverzüglich durch die Automatisierungs-Engine umgesetzt. So werden z.b. die angeforderten Benutzer und Gruppen angelegt, Freigaben gesetzt, Mitarbeiter über die Bestellung von mobilen Endgeräten informiert sowie Tickets mit Changes eröffnet, um eine Bereitstellung eines PCs oder Notebooks für neue Mitarbeiter zu gewährleisten. Für die IT-Abteilung wurde ein Warenkorb von Infrastrukturleistungen geschaffen, die eine Bereitstellung von Internetbandbreite in einer gewünschten Höhe, die Einrichtung von VPN- Tunnelanbindungen zwischen den Kundenstandorten und den Systemen in COMLINE- Rechenzentren bieten. Das Abonnieren von Leistungen wie die Nutzung von Windows, Suse und Red-Hat-Linux-Update-Servern sowie eine VPN-Client-Einwahl, die sich leicht über das Portal buchen lassen, werden automatisch in die Infrastruktur der Kunden integriert. Darüber hinaus steht ein großer Katalog von vorbereiteten virtuellen Systemen zu Verfügung, die als virtuelle Systeme angemietet werden können. Dabei ist der gesamte Lieferprozess über die Erzeugung der virtuellen Maschine, die Zuweisung von CPU, RAM, Plattenplatz, Datensicherung bis hin zur Netzwerkeinrichtung komplett automatisiert. Im Stromnetz können bei hohen Stromlasten weitere Kraftwerke zugeschaltet werden. Diesem Prinzip entspricht in der virtuellen Welt das hybride Cloud-Modell. Das hybride Cloud- Modell erlaubt weitere Ressourcen hinzuzuziehen. Dabei werden die Netzwerke der eigenen virtuellen Welt mit dem Netzwerk eines Cloud- Anbieters über seine VXLAN-Verbindung gekoppelt. Dies führt dazu, dass sich alle bei dem Cloud-Anbieter angemieteten Systeme aus Sicht der eigenen Cloud wie lokal stehend verhalten. Danach sind keine weiteren Netzwerkarbeiten mehr notwendig. Sollten in der eigenen Cloud nun nicht mehr genug Ressourcen an CPU, RAM und Plattenplatz für weitere virtuelle Systeme bereitstehen, können diese automatisch bei dem Anbieter bereitgestellt und auch sofort genutzt werden. COMLINE stellt seine virtuellen Ressourcen auch Kunden im sogenannten Hybrid-Cloud-Nutzungsmodell bereit. Dazu kann über das Portal eine Anbindung gebucht werden, die auf Seiten von COMLINE automatisch eine VXLAN-Verbindung einrichtet. Dienstleistungen und Infrastrukturen werden über einen Warenkorb angeboten und können über diesen bestellt werden. Aber auch für neue oder bestehende Systeme haben Sie die Möglichkeit, Betreuungsleistungen aus einem Katalog von Leistungen zu bestellen. Dabei kann im Portal zwischen verschiedenen Betreuungszeiten, Reaktionszeiten und Leistungsaspekten gewählt werden. So lässt sich bereits im Portal bei der Auswahl der einzelnen Leistungsaspekte eine preisliche Veränderung sehen. Für Einkäufer wurde ein Hardware-Warenkorb mit auf den jeweiligen Kunden abgestimmten Standardprodukten definiert, die zu vereinbarten Preisen über das Cloud- und Service-Automation-Portal bestellt werden können. Die Abrechnung der gebuchten Leistungen erfolgt mit der monatlichen Rechnung und einem Begleitblatt, auf dem die gebuchten Dienste und Kosten detailliert aufgeführt werden. Die COMLINE-Cloud- und Service-Automation-Plattform kann über eine Netzwerkverbindung an Ihre Cloud-Lösung angebunden werden. Wir bieten Ihnen so die Möglichkeit, vorbereitete Standardprozesse zu automatisieren und über das COMLINE-Portal auf ihrer lokalen virtuellen Welt zu nutzen. Erfahrungsbericht VMware vcloud Automation Center Ende 2013 stellte VMware die neue vcloud Automation Center Version 6.0 vor, welche sich vor allem an Kunden mit einer privaten Cloud richtet. Mithilfe einer vereinfachten Installation und vorgefertigten Services ist die Bereitstellung eines Service-Katalogs mit nur geringem Aufwand durchführbar. 32 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 33

18 Themen Im Trend 4 Dabei beschränkt sich die Lösung nicht nur auf den hauseigenen VMware ESX Hypervisor, sie bindet auch HyperV und KVM sowie externe Ressourcen von Amazon Cloud oder Microsoft Azure mit ein. Neben der Bereitstellung von virtuellen Systemen lassen sich auch Installationen direkt auf der Hardware realisieren. Dazu nutzt VMware vcac den integrierten Orchestrator, welcher mit diversen Plugins der Hardwarehersteller erweitert werden kann. In Verbindung mit Blade-Komponenten der Hersteller HP und Cisco lassen sich so komplexe Konfigurationsaufgaben vollständig automatisieren. Mit der neuen Version lassen sich jedoch nicht nur IaaS-Lösungen realisieren, vcac kann mittels vfabric-technologie gesamte Plattformen PaaS, bestehend aus Betriebssystemen und Applikationen, automatisiert bereitstellen und warten. Immer wiederkehrende Aufgaben wie Benutzeranlage, Datensicherung, Systemkopie usw. können im Bereich HRaaS über standarisierte Verfahren automatisiert werden. COMLINE bietet dem Kunden vorgefertigte und erprobte Lösungsbausteine für eine Proofof-Concept-Implementierung einer VMware vcloud Automation Center Installation. Nach einer erfolgreichen Testphase lassen sich die Systeme direkt in den produktiven Einsatz überführen und können auf Wunsch von unserem Managed-Service-Team betrieben werden. Autor MARCO KLEINER Geschäftsbereich Operations COMLINE AG Autor Bodo Booten Leiter Datacenter Consulting COMLINE AG Application Transformation Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind wird zumindest behauptet. Das Auto wird gehegt und gepflegt. Doch irgendwann wird der Wunsch nach einem neuen Auto sehr groß. Und was machen wir dann...? Transformation Application Autor Rainer Schmidt Leiter Geschäftsbereich Outsourcing Mitglied der Geschäftsleitung COMLINE AG 34 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 35

19 Themen Im Trend 4 Application Transformation Dann gehen wir unsere favorisierten Marken und Modelle durch und prüfen, ob der neue Liebling auch den evtl. angepassten Anforderungen an Komfort, Sicherheit und Fahrverhalten genügt. Und im Zweifelsfall wird bei der Probefahrt auch noch geprüft, ob das Auto auch mit anderen wichtigen Gegebenheiten wie Parkplatz, Garage etc. kompatibel ist. Bei IT-Anwendungen kann man regelmäßig Ähnliches beobachten: Da wurde eine Anwendung geschaffen und lieb gewonnen. Sie wird weiterentwickelt und immer besser ausgeprägt. Doch irgendwann steht man vor der Situation, dass sich die Anforderungen an Komfort, Sicherheit oder Fahrverhalten so verändert haben, dass die Anwendungen einer Art Kernsanierung unterzogen werden müssen. Die Gründe hierfür sind meistens: 1. auslaufender Support einzelner technischer Komponenten 2. zu hohe Aufwände bei der Anpassung von Funktionen aufgrund zu hoher Abhängigkeiten und alter Entwicklungstechnologien 3. Veränderung der Anwendungslandschaft 4. Anpassungen in der IT-Strategie aufgrund neuer Trends oder Policies. Nach einer Studie von Cap Gemini aus dem Jahr 2013 sind 70% des IT-Budgets mit den Kosten für Wartung und Updates von Hard- und Software verbraucht. Diese Kernsanierung auch Application Transformation genannt gehört inzwischen zu einer der wichtigsten Aufgaben auf dem Weg zu einer flexiblen und adaptiven IT. Dabei beeinflussen die Faktoren: Social (Kommunikation & Collaboration) Mobility Information / Big Data und Cloud immer stärker die Anforderungen an die IT. Im Rahmen von Application-Transformation- Projekten ist die Zielsetzung vordergründig, das IT-Budget nicht unnötig durch erhöhte Wartungspauschalen aufgrund extended Maintenance zu blockieren, sondern dieses vielmehr freizusetzen für die Evaluierung und Umsetzung von Innovationen. Schließlich sind die Budgets dafür denkbar knapp. Nach einer Studie von Capgemini aus dem Jahr 2013 sind allein 70% des IT-Budgets mit den Kosten für Wartung und Updates von Hardund Software verbraucht. Nur 7% entfallen auf die Evaluierung von IT-Innovationen. Tatsächlich sind Application-Transformation- Projekte aber der Schlüssel für den Umbau der IT-Landschaft in eine adaptive und flexible Architektur und gehören damit zu den Kernaufgaben der IT für die nächsten Jahre. Nur so wird es gelingen, ein Business-IT- Alignment mit einer hohen Wertschöpfung zu erreichen. Business-IT-Alignment 1996 habe ich SAP-Upgrades von 2.1J nach 3.0D durchgeführt. Da war die Welt noch in Ordnung. Ich habe einfach die SAP-Basis gemacht. Und die anderen die Anwendungen. Betrieb und Anwendung waren klar voneinander getrennt. Erzählt mir ein Freund ganz stolz. Und es stimmt natürlich. Der Betrieb war ganz klar von der Anwendung getrennt. Und viele Hersteller von Standardsoftware haben auch viel dafür getan, dass das möglich ist. Der Betrieb wurde maximal industrialisiert und damit letztlich auch die Grundlage für den Trend des Outsourcings gelegt. Es gab dadurch eine eindeutig festgelegte Aufgaben- und Kompetenzverteilung hinsichtlich IT-Betrieb und Technologie bzw. Anwendungen und Prozessen. Das heißt IT und Fachbereich waren im Regelfall eher sehr weit voneinander entfernt und kannten die jeweiligen Bedürfnisse des anderen kaum. Die IT-Landschaft bis 2005 war geprägt durch: Monolithische Systeme Abstraktion der Anwendung von der Datenbank (Betrieb als Commodity-Leistung) Proprietäre GUIs Kaum Web-Anwendungen Verfügbarkeit der Daten und Informationen nur am Arbeitsplatz Und dann kam der Plattform-Gedanke. Bei SAP heißt das SAP NetWeaver. Bei Microsoft ist das eher eine Produktfamilie. Eine solche Plattform hatte vier wesentliche Ziele: Ausspalten von monolithischen Systemen in die Ebenen Anzeige, Anwendungslogik und Datenhaltung. Daher bieten nahezu alle Plattformen auch Weboberflächen bzw. Portale an Bereitstellung von Kollaborations- und Informationssystemen für strukturierte Daten (Business Intelligence) und unstrukturierte Daten (Dokumente) Schaffung der Möglichkeit für mobilen Zugriff auf Anwendungen Interoperabilität, also standardisierte Kommunikationsprotokolle und -methoden wie SOAP, ODATA, REST. Man kann also sagen, dass wir die letzten 10 Jahre eine Art Application-Transformation-Projekt der Produkte der großen Hersteller erlebt haben, das nun so langsam seinen Abschluss findet. Dieser Abschluss ist nicht selten eine Cloud-Anwendung, zumindest als ernstzunehmende und hochwertige Alternative zu den On-Premise-Lösungen. Proprietäre GUI mit Anwendungslogik Monolithische Anwendung Dementsprechend haben sich in der Zwischenzeit die Trends und Paradigmen bei Anwendungen und Architekturen massiv verändert. Heute sehen die IT-Strategie und die Konzepte einer IT-Anwendungsarchitektur völlig andere Prinzipien im Vordergrund: Vernetzte Systeme Zugriff über verschiedene Frontends Offene Anwendung (ODATA/REST) mit datenbanknahen Prozeduren Oder anders gesagt: Technologien, Softwareentwicklungsprinzipien und Businessanforderungen konvergieren zu einem Gesamtkonzept, dem Business-IT-Alignment. (Ausführlicher nachzulesen in unserem Artikel zu Beginn der infoline) Abb. 1: grundlegender Trend der Application Transformation: von der monolithischen Einzelanwendung hin zur einfach integrierbaren Anwendungen mit flexiblen Oberflächen Verlagerung von Anwendungslogik in datenbanknahe Prozeduren Standardisierte Protokolle und Zugriffsmethoden für den Abruf von Daten (ODATA, REST) Abstraktion von Oberfläche und Anwendung HTML5-Webseiten als Bedienoberflächen Informationen sind unabhängig von Zeit, Ort und Endgerät verfügbar Cloudanwendungen 36 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 37

20 Das spiegelt sich übrigens auch im Erscheinungsbild der beiden großen Softwarekonzerne wider. Beide haben ihre Kernkompetenz erweitert: Microsoft ist nicht mehr nur Softwarehersteller sondern Lieferant von Tablet-PCs, Smartphones oder Datendiensten (Bing) SAP ist nicht mehr nur datenbankunabhängiger Softwarehersteller sondern nun auch Datenbankanbieter (SAP HANA). Die klare Trennung von Betrieb und Anwendung gibt es heute nicht mehr. Vielmehr verschmelzen Hardware, Datenbank und Software immer stärker. Von außen lässt sich in zunehmenden Maße nicht mehr unterscheiden, auf welchem System gearbeitet wird oder woher Daten gelesen oder wohin Daten geschrieben werden. Diese Aufgabe, monolithische Anwendungen in flexible, integrierbare und moderne Anwendungen zu transformieren, stellt für sich allein schon eine große Herausforderung dar. Das Einwirken von vier starken Kräften, die Gartner in einer Studie als Nexus of Forces (Quelle: Jorge Lopez; The Nexus of Forces Szenario, Gartner Inc. 2012) beschreibt, macht diese Herausforderung nicht leichter. Dabei sind diese Transformationskräfte nicht neu. Alle waren schon bei dem Application- Transformation-Projekt der Hersteller von monolithischen Systemen hin zu Plattformen mehr oder weniger bekannt. Abb. 2: vier starke Kräfte beeinflussen zunehmend die Transformation von Anwendungen und Anwendungsarchitekturen. Social/Crowd Cloud Allerdings wurden sie meist nahezu ignoriert, da man sich nicht vorstellen konnte, dass man selbst als Unternehmen in der nächsten Zeit damit in Berührung kommen würde. Tatsächlich ist es aber so, dass diese Kräfte in den letzten vier Jahren so stark zugenommen haben, dass sich keiner mehr einer Betrachtung dieser im Rahmen der IT-Strategie entziehen kann. Transformationskraft Social Die Transformationskraft Social bezeichnet das gemeinsame Interagieren von Menschen. Jeder von uns ist in irgendeinem sozialen Netzwerk aktiv und kommuniziert hier regelmäßig. Und das orts- und zeitungebunden. Die Zusammenarbeit von Menschen wird derzeit als einer der wichtigsten Parameter für eine hohe Wertschöpfung genannt. Zusammenarbeit bekommt durch die Technologien und Gewohnheiten von Social Media aber auch völlig neue Aspekte, z.b. den, dass ins Team Leute integriert werden, die weder zur Firma noch zum Freundeskreis gehören, also völlig fremd sind. Doch aufgrund ihres speziellen Wissens können sie wertvollen Input liefern. Crowd Sourcing oder Schwarmintelligenz sind Schlagwörter, die uns heute noch eher befremdlich erscheinen. Mobile Information/ Big Data Aber sieht man sich das rapide Wachstum an Plattformen und Businessmodellen zu diesen Themen in den letzten zwei Jahren an, scheint es doch eher wahrscheinlich zu sein, dass demnächst die Integration der Crowd in die Prozesse genauso üblich ist wie die Nutzung eines Smartphones heute. Anwendungsarchitekturen müssen also in Zukunft berücksichtigen, die Crowd in die Collaboration- und Kommunikationsprozesse einzubeziehen. Transformationskraft Mobile Die Transformationskraft Mobile bezeichnet die Möglichkeit, jederzeit, an jedem Ort mit einem beliebigen Endgerät an Prozessen, Kommunikationen oder Projekten teilzunehmen. Mobile Lösungen sind ein Schlüsselfaktor für schlanke und effektive End-to-End-Prozesse. Als noch wichtiger ist jedoch der Informationsabruf als Grundlage für wichtige Entscheidungen unabhängig von Zeit und Ort und Endgerät einzustufen. Nur wer schnell und treffsicher entscheiden kann, wird in Zukunft die Nase vorn haben. Mobile Lösungen sind damit unabdingbarer Bestandteil einer Anwendungsarchitektur. Transformationskraft Information / Big Data Wissen ist Macht! Ein geflügeltes Wort, das laut Wikipedia auf den englischen Philosphen Francis Bacon zurückgeht. In seinem 1620 erschienenen Hauptwerk Novum Organum führt er aus: Wissen und Macht des Menschen fallen zusammen, weil Unkenntnis der Ursache [auch] über deren Wirkung täuscht (Quelle: wikipedia.de) Inzwischen besteht allerdings weniger ein Mangel an Informationen, es mangelt vielmehr an der Fähigkeit, die Fülle der Informationen in einen geeigneten Kontext zu bringen, sodass Ursache und Wirkung eindeutig beschrieben werden. Dabei wächst die Anforderung, in der Zukunft liegende (Aus-)Wirkungen vorherzusagen, deren Ursache aber im Hier und Jetzt begründet liegen. Die korrekte Vernetzung und Interpretation von großen Datenmengen ist dementsprechend die dritte große Transformationskraft, auch bekannt und dem Schlagwort Big Data. Transformationskraft Cloud Den Begriff Outsourcing ist man seit vielen Jahren gewöhnt. Der Betrieb von Systemen, insbesondere SAP, ist so stark abstrahiert und industrialisiert worden, dass man den Betrieb des Systems gut nach außen verlagern konnte. Man hat ein Service Level Agreement (SLA) abgeschlossen und den Betrieb als Service eingekauft. Dieser Service für den Betrieb einer Anwendung hat sich in den letzten Jahren zu einem Service für die Nutzung von Funktionen gewandelt. D.h. man spricht nicht mehr darüber, was ein ERP-System im Betrieb kostet, sondern was das Funktionsbündel für den Prozess Einkauf kostet. Dieser Service ist dann eine Full-Service-Rate. Heute kommt man am Konzept Cloud im Rahmen einer IT-Strategie nicht mehr vorbei. Cloud- Anwendungen müssen im Sinne einer adaptiven und effizienten IT als Benchmark bei Kosten und Funktion herangezogen werden. Dementsprechend muss eine IT-Anwendungsarchitektur darauf vorbereitet werden, dass im Anwendungsverbund auch Cloud-Lösungen integriert sind. Vorgehensmodell für Application Transformation COMLINE hat in den letzten Jahren zahlreiche Kunden bei dem Thema Erneuerung von Anwendungen und Anwendungsarchitekturen begleitet und beraten. Auch wenn die Kunden aus unterschiedlichen Branchen und unterschiedlicher Größe waren und die Auslöser ganz unterschiedlicher Natur waren, so war eine Sache immer gleich: Die Transformation einer Anwendung ist nur im Kontext der Prozesse, IT-Strategie und der gesamten Anwendungsarchitektur möglich. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Anwendungstransformation liegt dementsprechend in einem methodisch abgesicherten Verfahren, das alle Komponenten berücksichtigt und zu einer sicheren Entscheidung führt. Schritt 1: Prozess Jede Anwendung dient dazu, Prozesse oder Prozessschritte zu unterstützen. In den seltensten Fällen bleiben bei der Erneuerung einer Anwendung die Prozesse unberührt. 38 nfol ne 2/14 nfol ne 2/14 39

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