MEL Ausbildung für interkulturelles Dolmetschen (ikd)

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1 Basel, im August 2015 An Personen, die sich für die MEL-Ausbildung interkulturelles Dolmetschen INTERPRET Interessieren. MEL Ausbildung für interkulturelles Dolmetschen (ikd) Januar bis Dezember 2016 MEL bildet MigrantInnen, die in ihrem Herkunftsland und in der Schweiz zu Hause sind, zu interkulturellen DolmetscherInnen und VermittlerInnen aus. Die MEL-Ausbildungen stellen sicher, dass in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn genügend und gut ausgebildete Personen für den Einsatz bereit stehen. Die Ausbildungen werden von diesen Kantonen subventioniert. Neben der persönlichen Eignung der InteressentInnen ist der Bedarf der Fachstellen in der Region das entscheidende Kriterium beim Zusammenstellen der Ausbildungsgruppe. Die Ausbildung 2016 richtet sich an Personen, welche aktuell ohne Ausbildung als ikd für Vermittlungsstellen in der Nordwestschweiz tätig sind. Die Ausbildung baut auf den Erfahrungen der Teilnehmenden in der Praxis auf und vermittelt ihnen Sicherheit in der Gestaltung ihrer Rolle im Trialoggespräch sowie ein solides Grundwissen zu den Einsatzgebieten. Zusammen mit den notwendigen Sprach- und Praxisnachweisen führen die Modulabschlüsse zum Zertifikat INTERPRET, dem national anerkannten Qualitäts-Standard für interkulturelles Dolmetschen. In der Beilage erhalten Sie unsere Ausschreibung, inkl. Anmeldeformular. Am Mittwoch 23. September, h führen wir in unserem Kurslokal an der Pfeffingerstrasse 41 zudem einen Informations-Abend zur Ausbildung durch. Bitte melden Sie sich über dazu an. Anmeldeschluss für Ihre Kandidatur ist der 19. Oktober Anfang November 2015 werden wir die KandidatInnen zu einer persönlichen Eignungsabklärung einladen. Bitte beachten Sie, dass der Grundsatz zuerst Praxis, dann Ausbildung gilt. Falls Sie sich für die Tätigkeit des ikd interessieren, aber noch nicht bei einer Vermittlungsstelle angestellt sind, empfehlen wir Ihnen, sich bei den Vermittlungsstellen Ihrer Region zu bewerben: Mit freundlichen Grüssen Claudia Studer, Ausbildungsleiterin MEL HILFSWERK DER EVANGELISCHEN KIRCHEN SCHWEIZ MEL Tel Pfeffingerstrasse 41 Postfach Basel

2 Ausbildungsgang MEL-ikD 2016 auf einen Blick Ausbildungsinhalte: Die Module 1 und 2 sind gemäss den Richtlinien von INTERPRET aufgebaut und zertifiziert und setzen Deutschkenntnisse auf Niveau B2 voraus. Modul 1 rückt die Rolle der Dolmetschenden im Trialog ins Zentrum. Neben grundlegenden Dolmetschtechniken bilden sowohl der Ablauf des Einsatzes als auch der Umgang mit interkulturell, strukturell oder persönlich begründeten Kommunikationsschwierigkeiten Schwerpunktthemen dieses Moduls. Im Modul 2 werden insbesondere die Strukturen und Institutionen im Bildungs-, Gesundheitsund Sozialwesen behandelt und mit den Strukturen in den Herkunftsländern der Migrantinnen und Migranten verglichen. Der Erwerb von relevantem Fachwortschatz ist ein weiterer zentraler Bestandteil. Umfang: Modul 1: 78 Kursstunden, 9 h Supervision, plus 63 h selbständige Lernzeit Modul 2: 39 Kursstunden, 51 h selbständige Lernzeit, davon min. 8 in Lerngruppe Für den erfolgreichen Ausbildungsabschluss ist eine 90%-Präsenz in den Ausbildungs- und Supervisionsstunden Voraussetzung. Kursdaten: Januar bis Mitte Dezember Kursort: Kursgruppe: 18 Personen Pro Monat drei Mittwochabende oder ein Samstag und zwei Mittwochabende. Mittwochs: bis Uhr. Samstags bis Uhr, sowie ein Wochenendseminar und Supervisionstermine im Modul 1. HEKS-Regionalstelle beider Basel, Pfeffingerstr. 41, 4053 Basel (Nähe Bahnhof). Kursleitung: Frank Egle und Irene Zwetsch, beide mit eidg. Fachausweis Ausbilder/in. Abschluss: Frank Egle ist ausserdem Erziehungswissenschafter und Medienpädagoge. Irene Zwetsch ist Journalistin und Fachfrau für transkulturelle Kommunikation und sie arbeitet als interkulturelle Dolmetscherin und Vermittlerin. In beiden Modulen unterrichten zudem ausgewählte externe Dozentinnen und Dozenten. Erfolgreiche AbsolventInnen erhalten von MEL je Modul ein Modulattest. Die Modulatteste stellen eine Teilqualifikation für den Erwerb des Zertifikats INTERPRET dar. Auf dem Zertifikat INTERPRET baut der neue eidg. Fachausweis Interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln auf (siehe Sprach- und Praxisnachweis für INTERPRET-Zertifikat: Für das Zertifikat INTERPRET braucht es zusätzlich zu den Modulabschlüssen mindestens 50 h Praxisnachweis im interkulturellen Dolmetschen sowie die erfolgreich absolvierte INTERPRET-Dolmetschprüfung. Ebenso braucht es einen von INTERPRET anerkannten Nachweis der Ortssprache Deutsch auf dem Niveau B2. Für Absolvent/innen, welche den eidg. Fachausweis anstreben, lohnt es sich den Sprachnachweis auf Niveau C1 zu erbringen, da C1 Voraussetzung für die Zulassung zur Berufsprüfung ist. Mehr Informationen finden Sie unter Kosten für die Teilnehmer/innen: Modul 1: CHF (bei kantonaler Subvention), Modul 2: CHF (bei kantonaler Subvention) Zusätzlich noch Auslagen für das Wochenendseminar (ca. CHF ) und für die INTERPET-Dolmetschprüfung (CHF )

3 Anmeldeformular Ausbildungsinstitution: HEKS Regionalstelle beider Basel, Pfeffingerstrasse 41, 4002 Basel Ich bewerbe mich für die MEL - Ausbildung für interkulturelles Dolmetschen (ikd-16) Dauer: Januar bis Dezember 2016 (mit der Möglichkeit das INTERPRET-Zertifikat zu erlangen) Modul 1: Interkulturelles Dolmetschen im Trialog Modul 2: Orientierung im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen Name:... Vorname:... Herr/Frau:... Geburtsdatum:... Geburtsland:... Nationalität/Ausländerausweis:... Telefon: Strasse, Nr, PLZ, Wohnort, Kanton: Ausbildung:... Berufliche Tätigkeit:... Kenntnisse Dolmetschsprache(n): Dolmetschsprache Niveau (mind. B2) Erfahrungen im interkulturellen Dolmetschen ikd: Vermittlungsstelle Seit wann? Stunden pro Jahr

4 Weitere Tätigkeit(en) im interkulturellen Bereich... Deutschkenntnisse gemäss europäischem Sprachenportfolio: B2 / C1 / C2 Höchster Abschluss Deutsch:... Motivation für Ausbildung: Bemerkungen: Bitte kreuzen Sie an, ob folgende Aussagen für Sie zutreffen: Ich arbeite aktuell und während der Ausbildungszeit als ikd. Ich habe die Absicht nach der Ausbildung das INTERPRET-Zertifikat zu erlangen, d.h. -> ich werde die Dolmetschprüfung INTERPET absolvieren -> ich kann Deutsch-B2 gemäss INTERPRET-Anforderungen nachweisen -> ich kann mindestens 50 h Praxis gemäss INTERPRET-Anforderungen nachweisen Ich kann regelmässig am Unterricht teilnehmen (mind. 90% der Unterrichtsstunden!) Ich bin bereit im Rahmen der Ausbildung Eigenarbeit zusätzlich zu den Kurszeiten zu leisten. Ort / Datum: Unterschrift Bewerber/in. Bitte beilegen: Zertifikate Deutschkenntnisse und Dolmetschsprache; Tabellarischer Lebenslauf mit Foto. Anmeldeschluss: Das Anmeldeformular ist auch auf der Website erhältlich. Zusammen mit den darin erwähnten Unterlagen bis 19. Oktober 2015 senden an: HEKS Regionalstelle beider Basel, Ausbildungen MEL, Pfeffingerstr. 41, Postfach 4002 Basel. Auswahlverfahren: Bei Erfüllen der Zulassungsbedingungen wird das Dossier in das Auswahlverfahren aufgenommen und Sie werden per für eine persönliche Eignungsabklärung (4. oder 9. November 2015) eingeladen. Eine definitive Aufnahmebestätigung (mit Zahlungsaufforderung für Modul 1) erhalten Sie bis Eine schriftliche Absage und Dossierrückgabe erfolgt bis Mitte Dezember 2015.

5 Rekursweg, Rücktritt und Zahlungsbedingungen, Voraussetzungen für Modul-Abschluss Rekursweg: Im Falle eines abschlägigen Bescheids, kann von der Ausbildungsleitung eine mündliche Begründung verlangt werden. Die abgewiesenen Bewerber/innen haben die Möglichkeit darauf hin ein schriftliches Wiedererwägungsgesuch zu stellen. Die Ausbildungsleitung trifft den Entscheid über das Wiedererwägungsgesuch in Absprache mit der Projektleitung. Gegen diesen Entscheid ist kein Rekurs möglich. Abmeldungen: Bis zum 30. November 2014 ist eine Abmeldung ohne Kostenfolge möglich. Bei Abmeldungen in der Zeit zwischen der Aufnahmebestätigung und Modulbeginn wird die Hälfte der Modulkosten fällig. Nach Modulbeginn werden die gesamten Modulkosten fällig. Kann der Ausbildungsplatz durch eine andere Person belegt werden, wird auf die Kostenfolge verzichtet. Zahlungsmodalitäten: Die gesamten Modulkosten müssen bis spätestens Modulbeginn überwiesen werden. Ist dies nicht möglich, so muss bis 30 Tage vor Modulbeginn dem MEL- Sekretariat eine Begründung mit schriftlichem Vorschlag für eine (Raten-)zahlung eingereicht werden: Frau Judith Flück, MEL Zertifikate und Modul-Baukasten Interpret Für die mit Erfolg abgeschlossenen Module 1 und 2 stellt MEL je ein Modulattest aus. Für einen erfolgreichen Modulabschluss braucht es: Erfüllen der Lernzielkontrollen (Lerntagebücher, Glossararbeit) Aktiver und regelmässiger Teilnahme am Unterricht (mind. 90% der Lektionen) Teilnahme an 9 Stunden Supervision (ist Teil von Modul 1) Von der Kursleitung abgenommenem Kompetenznachweis (Dokumentierter Praxisfall, bzw. Informationsdossier mit Glossar) Die Modulzertifikate berechtigen zusammen mit dem Nachweis von 50 h Praxis, einer bestandenen INTERPRET-Dolmetschprüfung und dem Nachweis von Kenntnissen der Amtssprache auf Niveau B2 zum Erwerb des Zertifikat INTERPRET. Auf dem Zertifikat INTERPET aufbauend besteht ein modulares Qualifizierungssystem für interkulturelles Dolmetschen in anspruchsvollen Situationen und für interkulturelles Vermitteln. Dieses führt zum eidgenössischen Fachausweis für interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln (ikdv). Weitere Informationen finden Sie auf: Lernzielkontrollen und Kompetenznachweise werden nach dem Grundsatz Wer lehrt, prüft durch die Kursleitung abgenommen. Gegen die Schlussbewertung nicht erfüllt kann bei der Ausbildungsleitung schriftlich begründet Einsprache erhoben werden. Die Ausbildungsleitung entscheidet a) Gutheissen der Einsprache, b) Wiederholung mit anderer Fachperson, c) Abweisen der Einsprache. Die Bildungsprojekte Inland des HEKS sind eduqua-zertifiziert August 2015 / MEL-ikD C. Studer

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