Die Bücherschaffenden der Lesewoche. Kathrin Schärer

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1 Die Bücherschaffenden der Lesewoche Kathrin Schärer Geboren1969 in Basel. Ausbildung als Zeichen- und Werklehrerin an der Hochschule für Gestaltung Basel. Sie unterrichtet an einer Sprachheilschule und arbeitet zudem als Illustratorin. Die Originale zu ihrem ersten Bilderbuch "Bella bellt und Karlchen kocht" wurden für die internationale IllustratorInnen -Ausstellung an der Kinderbuchmesse in Bologna ausgewählt. In den dargestellten Figuren (zumeist Tieren) finden sich Betrachtende wieder. Mit sehr viel Witz und Charme erzählen die Bilder eigenen Geschichten und ergänzen das Geschehen im Text optimal. «Wenn Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen» Die Redewendung der Überschrift wird in der Geschichte humorvoll in Szene gesetzt: Ein Hasenkind, das sich verlaufen hat begegnet einem hungrigen Fuchs. Gerade als der Fuchs es fressen will, erklärt ihm das Hasenkind, dass dies ein Ort sei, wo sich Hase und Fuchs gute Nacht sagen und der Fuchs es darum nicht fressen dürfe. Nun muss der Fuchs sich erst im "Gutenachtsagen" (Geschichte erzählen, Lieder singen, ) üben und schläft schliesslich selbst als Erster, ausgerechnet im Hasenbau, ein. So kommt das schlaue Hasenkind davon und mit den heimkehrenden Haseneltern wiederholt sich, leicht abgewandelt, die Anfangsepisode: Diesmal müssen die Eltern "lernen", den Füchsen Gute Nacht zu sagen. Gerade der Schluss ist dabei mit einem "Augenzwinkern" gestaltet und hebt dieses Bilderbuch wohltuend von vielen anderen Tiergeschichten ab. Empfohlen für Workshops und Lesungen für Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse. Die Kiste Ich schmück den Baum (für die Weihnachtszeit) Wie weihnachtelt man? (für die Weihnachtszeit) Kontakt: Kathrin Schärer, Totentanz 13, 4051 Basel Tel.: Kathrin Schärer

2 Liz Sutter Geboren Als langjährige Redaktorin beim «Spick» kümmerte sie sich vor allem um die Themen Ökologie und Kuriositäten. Neben dieser Arbeit entstanden in Zusammenarbeit mit Zeichnerinnen und Zeichnern verschiedene Comics sowie das Kinderbuch «Nora und das giftige Zeug». Liz Sutter arbeitet als freie Journalistin und Autorin unter anderem für den «Züritipp» und betreut die Kinderseite «Lilibiggs» im M-Magazin. «Klasse Muhein» Die meisten Kinder werden ihn kennen, den Elch Muheim, Lehrer einer eher eigenwilligen Schulklasse. Diese Comicserie erschien in der Zeitschrift Spick, mittlerweile sind die Geschichten auch in Buchform erhältlich. Empfohlen für Lesungen von der 1. bis zur 10. Klasse. Klasse Muheim s'knüslis Nora und das giftige Zeug Kontakt: Liz Sutter, Gerechtigkeitsgasse 4, 8002 Zürich

3 Christoph Badertscher Geboren 1966 in Gosssau / SG. Ausbildung als Typograph und ein Übersetzerstudium in Zürich. Heute arbeitet Christoph Badertscher als Redaktor für die Eidgenössischen Räte in Bern. Im Herbst 2004 erschien sein erstes Kinderbuch. «Toboggan oder das gestohlene Bild». Noel entdeckt ihn zuerst, den geheimnisvollen Mann mit dem Dackel, der nächtelang das Kunstmuseum beobachtet. Noel unterrichtet seine Freunde und gemeinsam kommen die jungen Detektive einem geheimnisvollen Kunstraub auf die Spur. Ein spannender und witziger Krimi. Empfohlen für Lesungen von der 4. bis zur 6. Klasse. Kontakt: Christoph Badertscher, Melchtalstrasse 14, 3014 Bern Tel:

4 Werner J. Egli Geboren 1943 in Luzern. Schon in jungen Jahren reiste er kreuz und quer durch die Welt, bevorzugt durch die USA, wo er dann auch lange Zeit lebte. Werner J. Egli übte verschiedene Berufe aus, ehe er zu schreiben begann. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Egg. Er hat bisher über 20 Jugendbücher geschrieben, all diese Titel zeichnen sich durch sehr mitreissende Plots und aktuelle Themen aus. «Der letzte Kampf des Tigers» Sie sind vom Aussterben bedroht, die letzten Tiger der sibirischen Taiga und sie zu jagen ist streng verboten. Aber Yuris Vater wurde von einem Tiger getötet und Yuri findet seither keine Ruhe mehr. So macht er sich gemeinsam mit dem alten Wildhüter auf, diesen Tiger zu suchen und zu töten. Empfohlen für Lesungen von der 6. bis zur 10. Klasse. Irgendwo am Rande der Nacht Heul doch den Mond an Tunnelkids Kontakt:

5 Mirjam Pressler Geboren 1940 in Darmstadt. Sie studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt, danach Sprachen in München. Mirjam Pressler hat mehr als 30 eigene Kinder- und Jugendbücher verfasst und über 200 Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Niederländischen, Flämischen, Hebräischen, Afrikaans und Englischen übersetzt. Sie wurde für ihr Werk mit vielen namhaften Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Deutschen Bücherpreis. Mirjam Pressler gehört zweifellos zu den wichtigsten deutschsprachigen JugendbuchautorInnen. «Malka Mai» Die Geschichte spielt in Polen, im Jahr Malka Mai war sieben, als sie ihre Mutter auf der Flucht über die Karpaten allein zurücklassen musste. Die Autorin wechselt in diesem Buch die Erzählperspektive, einmal erzählt Malka von all ihren schreckliche Erlebnissen, dann nimmt die Mutter den Erzählfaden wieder auf und berichtet von der verzweifelten Suche nach ihrer Tochter. Empfohlen für Lesungen von der 4. bis zur 10. Klasse. Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen Kratzer im Lack Malka Mai Über Mirjam Pressler ist zudem im Beltz Verlag ein Werkstattbuch erschienen. In diesem erfahren Leserinnen und Leser Wissenswertes über die Autorin, ihre Themen, Gedanken und ihre Bücher. ISBN Kontakt: Katharina Rank, Zentrum Lesen, Kasernenstrasse 20, 5000 Aarau Veranstaltungshinweis: Von Lutzibutzi bis Malka Mai Spannungsfelder und Bandbreite der modernen Kinder- und Jugendliteratur. Mirjam Pressler, Autorin und Übersetzerin im Gespräch. Mittwoch, 8. März 17 Uhr im Zentrum Lesen, Kasernenstr. 20, 5000 Aarau

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