1. Wie ordnet sich Ihr Projekt in das Programm (SWA, LR, BQF) ein, in dem Sie gefördert werden?

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1 AG 5: Modelle für die individuelle Förderung 1. Wie ordnet sich Ihr Projekt in das Programm (SWA, LR, BQF) ein, in dem Sie gefördert werden? SWA (Schule-Wirtschaft/Arbeitsleben): Management Übergang Schule Berufs- und Arbeitsleben

2 AG 5: Modelle für die individuelle Förderung 2. An welche Ausgangslage bzw. welche Problemstellung knüpft Ihr Projekt an? - 30% Ausbildungsabbrüche - Unzureichende Berufsorientierungskonzepte in den Schulen

3 AG 5: Modelle für die individuelle Förderung 3. Welches sind die institutionellen und organisatorischen Problemlagen (auf dem Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt, im Rahmen der Ausbildungsorganisation oder des herkömmlichen Bildungsangebotes der Schulen, beim Übergang Schule/ Beruf/ Berufstätigkeit/ Beschäftigung, evtl. auch bei der Vernetzung der Lernorte der Berufsbildung?) Unzureichende strukturelle Einbindung der Berufsorientierung

4 AG 5: Modelle für die individuelle Förderung 4. Welches sind die spezifischen Problemlagen auf Seiten der von Ihnen betreuten Jugendlichen? Orientierungslosigkeit, besonders in Bezug auf die eigenen Kompetenzen und Ziele

5 AG 5: Modelle für die individuelle Förderung 5. Welche Zielsetzungen haben Sie für Ihr Projekt formuliert? - Bereitstellung von Instrumenten und Konzepten (Schule und vernetzt mit Kooperationspartnern) zur Berufsorientierung - Strukturelle Einbindung der BO in bildungsrelevante Dokumente (Vorschriften, Bildungspläne)

6 AG 5: Modelle für die individuelle Förderung 6. Welche inhaltlichen Schwerpunkte/ Konzepte/ Methode/ Kooperationsformen und andere Lösungsansätze haben Sie in Ihrem Projekt entwickelt und warum gerade diese? Berufswahlpass: Schulkonzepte und Kooperation mit außerschulischen Partnern, Eltern und Betrieben

7 AG 5: Modelle für die individuelle Förderung 7. Welche Erfahrungen haben Sie bislang gesammelt? Welche hemmenden oder fördernden Faktoren können Sie beschreiben? (Institutionelle Faktoren, Bedingungen auf Seiten der Jugendlichen) - sogenannte Bildungsreformen, die kontraproduktiv wirken; strukturelle Bedingungen, die Innovationen in der Schule hemmen (Arbeitszeitregelungen, HH, Umsetzungen durch sinkende Schülerzahlen, BB und M-V, Zentralprüfungen, PISA-Konsequenzen). - bei den Jugendlichen: Arbeitsmarktkonstellationen - Verwaltung des Projektes (besonders durch die Größe des Projektes)

8 AG 5: Modelle für die individuelle Förderung 8. Wie sollen Ihre Erfahrungen transferiert werden? Welche Bedingungen sind dazu aus Ihrer Erfahrung her erforderlich? - Verbreitung des Berufswahlpasses - erforderlich zur Konsolidierung: Zentrale Logistik und Weiterentwicklung

9 AG 5: Modelle für die individuelle Förderung 9. Wie lassen sich Ihre Lösungsansätze dauerhaft implementieren? Welche Schwierigkeiten sehen Sie dabei? - Verbreitung des Berufswahlpasses - erforderlich zur Konsolidierung: zentrale Logistik und Weiterentwicklung - Voraussetzung: Bewilligung des Neuprojektes (insbesondere bundesweite Verbreitung)

10

11 Rahmenbedingungen von Schule Immer raschere technische und gesellschaftliche Veränderungsprozesse führen zu immer höheren und neuen Qualifikationsanforderungen

12 Übergang

13 Rahmenbedingungen von Schule Damit verändern sich auch die Bedürfnisse Fragestellungen Problemlagen Jugendlicher am Übergang von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt

14 Ein neues Konzept des Lernens Hierzu gehören u. a.: Kenntnisse hinsichtlich der eigenen Kompetenzen (Fähigkeiten und Ziele) Handlungsschritte eigenverantwortlich planen und realisieren (Selbstgesteuertes Lernen)

15 Welche Fähigkeiten habe ich? Welche Ziele habe ich? Passen meine Fähigkeiten und Ziele zu den Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt? Wie plane und führe ich den Übergang durch?

16 Der Berufswahlpass Ist eine Entwicklung des Nordverbundes im Rahmen des BMBF-Programms Schule Wirtschaft/Arbeitsleben (SWA)

17 Der Berufswahlpass unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der eigenverantwortlichen Gestaltung und Strukturierung des Orientierungsprozesses zur Berufswahl

18 Der Berufswahlpass liegt in drei verschiedenen Varianten vor Variante A für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf Variante B für Schülerinnen und Schüler, die das allgemeinbildende Schulsystem nach der Sekundarstufe I verlassen Variante C für Schülerinnen und Schüler, die ihren schulischen Ausbildungsgang in der Sekundarstufe II fortsetzen

19 Inhalt Teil 1: Angebote meiner Schule Teil 2: Mein Weg zur Berufswahl Teil 3: Dokumentation Teil 4: Lebensordner (Varianten A + B)

20 Berufswahlpass Teil 2 Stärken bestimmen und Ziele klären (persönliches Profil) Selbsteinschätzung Fremdeinschätzung Kompetenzprofil

21

22 Berufswahlpass - Teil 2 Stärken bestimmen und Ziele klären Selbsteinschätzung Fremdeinschätzung Kompetenzprofil Lernplanung und Lernvereinbarung Vergleich der eigenen Kompetenzen mit den Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt Expertengespräche Betriebserkundungen Betriebspraktika Forschungsaufträge

23 Berufswahlpass - Teil 2 Stärken bestimmen und Ziele klären Selbsteinschätzung Fremdeinschätzung Kompetenzprofil Lernplanung und Lernvereinbarung Vergleich der eigenen Kompetenzen mit den Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt Handlungsschritte entwickeln und realisieren

24

25 Berufswahlpass - Teil 2 Stärken bestimmen und Ziele klären Selbsteinschätzung Fremdeinschätzung Kompetenzprofil Lernplanung und Lernvereinbarung Vergleich der eigenen Kompetenzen mit den Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt Handlungsschritte entwickeln und realisieren Übergangsschritte

26

27 Bei der Arbeit mit dem Berufswahlpass werden die Schüler nicht alleine gelassen bestimmen und definieren die Lehrenden den Raum, in dem die Lernenden ihren Lernprozess selbst planen und realisieren, Prozesse und Ergebnisse auswerten übernehmen die Schülerinnen und Schüler zunehmend mehr Verantwortung für ihren Lernweg und ihr Orientierungssystem.

28 Berufswahlpass Teil 3 Dokumentation der Leistungen, die für den Übergang in die Berufswelt von besonderer Relevanz sind Seminarbescheinigungen/Zertifikate Schulische Urkunden/Bescheinigungen Außerschulische Tätigkeiten/Nachweise

29 Berufswahlpass Teil 1 Programm der Schule zur Berufsorientierung Informationen über die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Informationen über die mit der Schule kooperierenden Partner

30 Der Berufswahlpass im WWW PDF-Druckvorlagen zu allen drei Varianten, aufgeteilt nach Trennblätter und Kopiervorlagen Handreichungen zum BWP Fachaufsätze und Sonderdrucke WWW-Links rund um die Berufsorientierung Online-Material-Sammlung Weit über 100 ausgesuchte Arbeitsblätter Diverse Unterrichtsmaterialien und Projektbeschreibungen zur BO Alle Materialien direkt zur Ansicht und ggf. zum Download (editierbare Word-Dateien!)

31 Der Berufswahlpass Berufswahlpass find ich gut!

32 Danke für Ihre Aufmerksamkeit

33 Ein neues Konzept des Lernens Einsatz des Berufswahlpasses Einführung in Jahrgang 7; persönlicher Lernplaner Arbeit mit dem BWP im Unterricht verschiedener Fächer (Interessen- und Zielklärung, Fähigkeiten- und Kompetenzprofile, Bestimmung der Lernbedarfe u.a.m.) Arbeit mit dem BWP in Projekten und außerschulischen Lernorten (Praktikum, Werkstatttagen; Beschreibung erworbener Kompetenzen, Fähigkeiten und des Entscheidungsstands) Begleitung durch Klassenlehrer (Initiierung und Betreuung) Individuelle Lernplanung, Lernentwicklung, Übergangsplanung (Lernvereinbarungen, Entwicklungsgespräche)

34 Ein neues Konzept des Lernens Funktionen des Berufswahlpasses strukturiert den Berufsorientierungsprozess ab Jahrgang 7 systematisiert die Vernetzung innerhalb der Schule und mit außerschulischen Partnern stabilisiert Kooperationen mit Eltern, Betrieben, Berufsberatung und außerschulischen Lernpartnern steuert individuelles Lernen und individuelle Orientierung unterstützt Eigenaktivität und Selbstverantwortung dokumentiert erbrachte Leistungen und erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen

35 Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Bildung und Sport Der Berufswahlpass: Eltern und Berufsorientierung

36 Beispiel Siemens Rail Automation Academy In Informationsschrift für Lehrerinnen und Lehrer steht: Der Berufswahlpass wird ab sofort bei Bewerbungen eine wichtige Rolle spielen.

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