Zentrale Studienberatung. Traumberuf Lehrer/in? Informationen zum Lehramtsstudium an der Universität Leipzig

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1 Zentrale Studienberatung Traumberuf Lehrer/in? Informationen zum Lehramtsstudium an der Universität Leipzig

2 Zum Lehramtsstudium können Sie sich durch die Zentrale Studienberatung im Studenten Service Zentrum (SSZ) beraten lassen: > Persönliche Beratung (ohne Voranmeldung) vor Ort zu den Öffnungszeiten: > Telefonische Beratung zu folgenden Sprechzeiten ( ): Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Montag Uhr und Uhr Mittwoch Uhr und Uhr Freitag Uhr > Beratung per > Beratung im Beratungs- und Diskussionsforum: Nutzen Sie außerdem unsere Informationsmöglichkeiten im Internet: Sie finden uns hier: Goethestraße 6, 049 Leipzig

3 * Inhalt Einleitung 6.01 Allgemeines zum Lehramtsstudium 7 Berufsbild Lehrer/in 8 Struktur der Ausbildung 8 Studium 9 Vorbereitungsdienst/Zweite Staatsprüfung 9 Wechsel in andere Bundesländer 9 Berufsaussichten 12 Beratungsangebote an der Universität Leipzig 13 1 Zentrale Studienberatung 13 Persönliche Beratung 13 Studienorientierung 13 Information und Orientierung Online 14 2 Ansprechpartner außerhalb der Zentralen Studienberatung 15 Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung 15 Studienfachberater/innen Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt 17 1 Zugangsvoraussetzungen 18 A Allgemeine Voraussetzungen 18 B Phoniatrisches Gutachten 18 C Eignungsfeststellungsprüfungen 19 D Pädagogische Voraussetzungen/Praktika 20 E Sprachliche Voraussetzungen 21 F Zulassungsbeschänkungen 21 2 Struktur der schulformspezifischen Studiengänge 22 A Wichtige Begriffe für das Studium 22 B Bildungswissenschaften 24 C Ergänzungsstudien 25 D Schulpraktische Studien 26 E Auslandsaufenthalt 27 F Lehramtserweiterungsfächer 29 3 Studierbarkeit Beschreibung der modularisierten schulformspezifischen Lehramtsstudiengänge an der Universität Leipzig Lehramt an Grundschulen 35 Grundschuldidaktik 39 Deutsch 41 Englisch 43 Ethik/Philosophie 46 3

4 Kunst 47 Mathematik 50 Musik 52 Religion, Evangelische 54 Sorbisch 56 Sport Lehramt an Mittelschulen 61 Biologie 65 Chemie 67 Deutsch 68 Englisch 71 Ethik/Philosophie 73 Französisch 75 Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung 79 Geschichte 81 Informatik 84 Kunst 86 Mathematik 89 Musik 91 Physik 93 Polnisch 96 Religion, Evangelische 99 Russisch 1 Sorbisch 3 Spanisch 6 Sport 1 Tschechisch Höheres Lehramt an Gymnasien 117 Biologie 122 Chemie 124 Deutsch 126 Englisch 129 Ethik/Philosophie 132 Französisch 134 Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft 138 Geschichte 140 Griechisch 143 Informatik 145 Italienisch 147 Kunst 152 4

5 * Inhalt Latein 155 Mathematik 157 Musik 158 Physik 161 Polnisch 164 Religion, Evangelische 167 Russisch 170 Sorbisch 172 Spanisch 175 Sport 179 Tschechisch Lehramt Sonderpädagogik 186 Grundschuldidaktiken 191 Allgemeine Sonderpädagogik 192 Förderschwerpunkte 192 Biologie 194 Chemie 196 Deutsch 197 Englisch 200 Ethik/Philosophie 202 Geschichte 204 Informatik 207 Kunst 209 Mathematik 212 Musik 213 Physik 216 Religion, Evangelische 219 Sport 220 Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales 223 Hinweis: Für die Nutzung der angegebenen Kurzlinks ist zu beachten, dass diese immer in der angegebenen Form zu nutzen sind, einige mit und andere mit 5

6 Einleitung Sie interessieren sich für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig, um später als Lehrer/ in tätig werden zu können. Wir wollen Ihnen dazu alle erforderlichen Informationen bereitstellen. Deshalb haben wir in dieser Broschüre für Sie allgemeine Informationen zum Lehrerberuf, zu den zwei Phasen der Lehrerausbildung, zu künftigen Einsatzmöglichkeiten und besonders zur Ausbildung an der Universität Leipzig zusammengestellt. In einem umfangreichen Teil vermitteln wir Ihnen die speziellen Anforderungen und schulformspezifischen Inhalte der einzelnen Fächer. Sollten Sie nach der Lektüre unserer Broschüre noch unentschlossen sein, bieten wir Ihnen in der Zentralen Studienberatung verschiedene Hilfestellungen an. Wir freuen uns darauf, Sie an unserer Universität begrüßen zu können! Dr. Solvejg Rhinow Leiterin der Zentralen Studienberatung 6 Foto: Christian Hüller

7 .01 Allgemeines zum Lehramtsstudium

8 Berufsbild Lehrer/in Lehrerinnen und Lehrer sind keineswegs beneidenswerte Halbtagsjobber! Vielmehr üben sie einen der anstrengendsten Berufe aus. Er erfordert: hohe Belastbarkeit, d. h. mit körperlichen und seelischen Anforderungen aktiv umzugehen großes Durchsetzungsvermögen, d.h. seine Ziele unter Überwindung von Hindernissen verwirklichen zu können und mit Selbstvertrauen und sozialer Kompetenz zu handeln Selbstdisziplin, d.h. sich durch die Berufssituation ergebende Auflagen (gute Selbstorganisation, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit etc.) bewusst und freiwillig einhalten zu können hohe didaktische Kompetenz, d.h. die im Studium erworbene Fachqualifikation, die das Lehren, die Vermittlung von Lernstoff betrifft, auch anzuwenden professionelle pädagogische Kompetenz, d.h. in den Bereichen Unterricht, Erziehung, Bildung beispielsweise Schülerinnen und Schüler zu motivieren oder den Lehrstoff anschaulich und verständlich zu vermitteln, Probleme und Konflikte mit Eltern, Kolleginnen und Kollegen und Schüler/innen gemeinsam zu lösen Kontaktfreudigkeit und kommunikative Kompetenzen Vor der Wahl der Studienrichtung Lehramt sollte sich jeder fragen, ob er diese Anforderungen erfüllen kann! Hilfreich kann dabei die Durchführung spezieller Tests sein. Wir empfehlen: 1. Fit für den Lehrerberuf: 2. Eignungstest für alle Lehramtsstudienbewerber unter: 3. Berufseignungstest für das Lehramt (BEIL): bildungswissenschaften.uni-saarland.de/ personal/jacobs/diagnostik/tests/free/beil.htm 4. Potsdamer Lehrerstudie: Struktur der Ausbildung In Sachsen besteht die Ausbildung zum/zur Lehrer/in aus dem Studium an der Universität und einem Vorbereitungsdienst (Referendariat) von derzeit 12 Monaten für die neuen Staatsprüfungsstudiengänge, der unter Aufsicht der Schulbehörde steht und mit der Zweiten Staatsprüfung beendet wird. Die erste Phase der Ausbildung zum Lehramtsanwärter ist durch die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die Erste Staatsprüfung 8

9 für Lehrämter an Schulen im Freistaat Sachsen (Lehramtsprüfungsordnung I - LAPO I) vom 29. August 2012 geregelt. Studium Die Aufnahme eines Lehramtsstudiums an der Universität Leipzig ist nur zum Wintersemester möglich. Seit dem Wintersemester 2012/2013 sind diese Studiengänge an der Universität Leipzig auf das Staatsexamen umgestellt. Studierende schließen das Studium mit der Ersten Staatsprüfung als Lehramtsanwärter für das jeweilige Lehramt ab. Ausführliche Informationen dazu finden Sie im Kapitel Beschreibung der modularisierten schulformspezifischen Lehramtsstudiengänge an der Universität Leipzig. Bei der Wahl der Fächer sind, je nach angestrebtem Abschluss, unterschiedliche Kombinationen möglich bzw. ausgeschlossen. Eine Aufstellung der Kombinationsmöglichkeiten, speziell für jede Schulform, befindet sich im Kapitel Beschreibung der modularisierten schulformspezifischen Lehramtsstudiengänge an der Universität Leipzig. Vorbereitungsdienst / Zweite Staatsprüfung Mit einem Abschluss Erste Staatsprüfung kann man sich bei den Kultusminsterien der 16 Bundesländer um einen Platz für den Vorbereitungsdienst bewerben. Eine Übersicht der Kultusministerien ist im Internet unter: zu finden. Der Nachweis der Zweiten Staatsprüfung ist in Deutschland nach wie vor eine Einstellungsvoraussetzung für den Schuldienst. Wechsel in andere Bundesländer Die Lehrerbildung unterliegt in Deutschland in ganz besonderer Weise der Kulturhoheit der Bundesländer und ist daher nicht einheitlich geregelt. Für die Lehrerbildung ist in den meisten Bundesländern neben dem Kultusministerium (für Lehramtsprüfungsordnungen) auch noch ein eigenes Wissenschaftsministerium (für Hochschulen) zuständig, so dass in der Bundesrepublik Deutschland 29 Landesministerien und ein Bundesministerium mit der Lehrerbildung befasst sind. Damit es u.a. doch zu einheitlichen Festlegungen kommt, gibt es die Konferenz der 16 Kultusminister (KMK). Diese Kultusministerkonferenz hat sich am 7. März 2013 auf die Gegenseitige Anerkennung von Lehramtsprüfungen und Lehramtsbefähigungen verständigt und dabei erneut die Bedeutung der Lehrerbildung für die Qualität des Schulunterrichts hervorgehoben. 9

10 Mit dem Beschluss wird sichergestellt, dass Lehramtsabschlüsse in der Lehrerausbildung künftig in allen Ländern anerkannt werden. Innerhalb einer Lehramtsausbildung gibt es drei mögliche Zeitpunkte für den Wechsel des Bundeslandes, für die jeweils unterschiedliche Regelungen und Zuständigkeiten greifen: 1. während des Studiums 2. zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst 3. zur Einstellung als ausgebildete/r Lehrer/in. Hier werden mit Bezug auf das Studium nur die ersten beiden Möglichkeiten behandelt. 1. Wechsel während des Studiums In diesem Fall ist sicherzustellen, dass die an der Universität Leipzig studierte Fächerkombination auch in dem Bundesland für das Lehramtsstudium zugelassen ist, in welches man wechseln will. Ist dies möglich, dann sind mit der Universität, zu der man wechseln will, folgende Fragen zu klären: a) Ist dort meine Fächerkombination vertreten? b) Wie sieht der dortige Studienplan für mein Studium aus? c) Werden meine bisherigen Studien- und Prüfungsleistungen in meinen Fächern anerkannt? 2. Wechsel bei Eintritt in den Vorbereitungsdienst Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat in ihren Beschlüssen vom 6. Dezember 2012 ( Ländergemeinsame Anforderungen für die Ausgestaltung des Vorbereitungsdienstes und die abschließende Staatsprüfung ) und vom 7. März 2013 ( Gegenseitige Anerkennung von Lehramtsprüfungen und Lehramtsbefähigungen ) festgelegt, dass der Master of Education, die Erste Staatsprüfung bzw. die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterabschlüsse Zugangsvoraussetzung für den Vorbereitungsdienst sind. Die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst erfolgt im Rahmen der von dem aufnehmenden Land vorgehaltenen Unterrichtsfächer und Fachrichtungen, d.h. man sollte eine Fächerkombination vorweisen können, die in dem aufnehmenden Land möglich ist. Die Anerkennung bezieht sich auf die Zulassung zum Vorbereitungsdienst in Studiengängen des gleichen Lehramtstyps sowie auf die laufbahngerechte Einstellung für Lehrämter des gleichen Lehramtstypes. Die Definition der Lehrämter und deren besoldungsmäßige Einstufung bleibt Sache des einstellenden Landes. Für Studieninhalte und Leistungsnachweise

11 in den Fächern und Fachrichtungen bleiben die Regelungen desjenigen Bundeslandes maßgebend, in dem die jeweilige Prüfung abgelegt worden ist. Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst wird jedoch begrenzt durch die Kapazität der Ausbildungsstätten. Bei besonderen Bedarfssituationen können die Länder für den Zugang und die Zulassung zu einem Vorbereitungsdienst landesspezifische rechtliche Regelungen treffen. Die KMK hat in ihrem Beschluss vom 7. März 2013 spezifische Rahmenbedingungen für die Ausbildung und Prüfung in den einzelnen Lehrämtern festgelegt, um eine Mobilität der Lehramtsabsolventen zu gewährleisten. Damit wurden den einzelnen Bundesländern Richtlinien an die Hand gegeben, nach denen die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst umzusetzen ist. Eine Vorgabe für alle Lehrämter besteht darin, dass neben den Bildungs- und Fachwissenschaften sowie Fachdidaktiken und Schulpraktischen Studien, den pädagogischen und didaktischen Basisqualifikationen in den Themenbereichen Umgang mit Heterogenität und Inklusion sowie den Grundlagen der Förderdiagnostik eine besondere Bedeutung zukommt. Die Dauer des Vorbereitungsdienstes beträgt mindestens 12 und höchstens 24 Monate. Auf den Vorbereitungsdienst können Schulpraktische Studien und vergleichbare fachliche Anteile des Studiums angerechnet werden. Die möglichen Lehramtsabschlüsse sind von der KMK sechs Lehramtstypen zugeordnet. Detailliertere Informationen finden Sie unter dem Kurzlink: An der Universität Leipzig erfolgt die Ausbildung in vier dieser Lehramtstypen. Lehramt an Grundschulen (Lehramtstyp 1) Das Studium des Lehramtes an Grundschulen bzw. der Primarstufe umfasst neben den Bildungswissenschaften das Studium eines Wahl- oder Schwerpunktfaches sowie die Didaktik der Grundschule bzw. der Primarstufe. Dabei soll der Umfang des Wahl- oder Schwerpunktfaches etwa 1/3 des Gesamtstudienvolumens, jedoch mindestens 55 Leistungspunkte betragen, so dass ggf. auch ein Einsatz über die Grundschule bzw. Primarstufe hinaus möglich ist. Die Schwerpunktsetzungen in der Fächerauswahl sind länderspezifisch geregelt. Allerdings sind in allen Bundesländern Deutsch, Mathematik, Kunst, Musik, Sport und Sachunterricht anzubieten. Die Länder können weitere Fächer, z. B. Fremdprachen, zulassen. Lehramt an Mittelschulen (Lehramtstyp 3) Das Studium des Lehramtes an Mittelschulen umfasst neben den Bildungswissenschaften das Studium der Fachwissenschaften und ihren Didaktiken von mindestens zwei Fächern. Dabei soll der Studienumfang der Fächer ggü. dem der Bildungswissenschaften etwa im 11

12 Verhältnis 2:1 stehen. Je nach den speziellen Erfordernissen können, entsprechend Landesrecht, anstelle einer der beiden Fächer ein Lernbereich oder zwei Fächer verlangt werden. Lehramt an Gymnasien (Lehramtstyp 4) Das Studium des Lehramtes an Gymnasien umfasst neben den Bildungswissenschaften ein vertieftes Studium der Fachwissenschaften und ihrer Didaktiken von zwei Fächern im Umfang von mindestens 180 Leistungspunkten, die etwa gleichmäßig auf die beiden Fächer verteilt sind. Lehramt Sonderpädagogik (Lehramtstyp 6) Das Studium des Lehramtes Sonderpädagogik umfasst neben den Bildungswissenschaften das Studium in der Fachwissenschaft und ihrer Didaktik in mindestens einem Fach oder Lernbereich. Das Studium in der Sonderpädagogik enthält fachrichtungsspezifische und fachrichtungsübergreifende Anteile unter Berücksichtigung der Aspekte der gemeinsamen Erziehung von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. Es müssen im Studium zwei Förderschwerpunkte gewählt werden. Berufsaussichten Interessenten für das Lehramtsstudium wünschen besonders häufig zuverlässige Aussagen über ihre Berufsaussichten, womit die Wahrscheinlichkeit gemeint ist, nach Studium und Vorbereitungsdienst auch eine Stelle zu bekommen. Dieses ausgeprägte Interesse mag u.a. damit zusammenhängen, dass Lehrer/innen sich einerseits einem nahezu monopolistischen Arbeitgeber gegenübersehen und andererseits in der Vergangenheit schon Erfahrungen mit Zyklen ausgeprägter Lehrerarbeitslosigkeit gemacht worden sind. Die Kultusministerien der Länder veröffentlichen in regelmäßigen Abständen Aussagen zu ihrem Bedarf (siehe auch: Seit mehreren Jahren gibt es bestimmte Mangelfächer wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Kunst, Musik, Französisch, Latein und Informatik. Mit einer Fächerkombination mit einem solchen Fach hat man i.d.r. gute Einstellungsmöglichkeiten, jedoch in den Schulformen und Bundesländern differenziert. Nähere Informationen für den Freistaat Sachsen sind hier zu finden: wuchs_2011_03_11.pdf 12

13 Beratungsangebote an der Universität Leipzig Zentrale Studienberatung Die Zentrale Studienberatung bietet vor dem Studium Orientierungs- und Entscheidungshilfen an und berät während des Studiums in vielen Fragen: Persönliche Beratung Bei Fragen zum Lehramtsstudium können Sie unsere Beratung in Beratungsraum 2 des Studenten Service Zentrums (SSZ - wahrnehmen. Bitte vereinbaren Sie unbedingt zuvor einen Termin mit der jeweiligen Studienberaterin: Für spezielle und fächerübergreifende Fragen des Lehramtsstudiums Dr. Solvejg Rhinow 049 Leipzig, Goethestraße 6 Sprechzeit: i. d. R. donnerstags von 13:00-16:00 Uhr (Anmeldung erforderlich) Für allgemeine Fragen zum Lehramtsstudium Sonja Butenuth 049 Leipzig, Goethestraße 6 Sprechzeit: i. d. R. dienstags von 13:00-16:00 Uhr (Anmeldung erforderlich) Yvonne Schafhauser 049 Leipzig, Goethestraße 6 Sprechzeit: i. d. R. mittwochs 12:00-15:00 Uhr (Anmeldung erforderlich) Studienorientierung Seminar für Lehramtsinteressenten Lehrerin oder Lehrer - mein Traumberuf oder nur sicherer Broterwerb? Das Seminar befasst sich u.a. mit Themenkreisen wie Anforderungen, Tätigkeitsprofil und Arbeitsplätzen des Lehrers. Es will Fragen klären, wie: Passt der Beruf zu mir? Kann ich mir vorstellen, täglich über Jahrzehnte mehrere Stunden Kinder und Jugendliche 13

14 zu unterrichten, mit Kolleginnen und Kollegen sowie Eltern zu sprechen, zu Hause den Unterricht vorzubereiten, mich fortzubilden und Zensuren zu geben? Wir bieten Ihnen eine Vielzahl an Übungen und Anregungen, wie Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und Interessen kennenlernen und in Bezug auf das Lehramt bewerten können. Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten, wie Sie sich auf Berufsanforderungen und -belastungen vorbereiten können. Wir geben Ihnen Entscheidungshilfen, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Lieblingsfach in der Schule als wissenschaftliches Studium oder lieber als Unterrichtsfach studieren sollen, beziehungsweise Sie sich noch für andere Berufe neben dem Lehramt interessieren. Und nicht zuletzt: Wir wollen Ihnen helfen, sich zwischen den Schulformen zu entscheiden. Anmeldung unter: Orientierungsseminar für Interessenten aller Studiengänge Das Orientierungsseminar wendet sich an bis zu 12 Planlose und Unentschlossene. Wir wollen Sie dabei unterstützen und bieten Ihnen Methoden und Instrumente, um Ihre eigenen Fähigkeiten und Ihre beruflichen und/oder auch Lebensziele zu definieren (Standortbestimmung), Entscheidungen herbei zu führen, Tätigkeits- und Berufsfelder zu identifizieren (Entwicklung von Perspektiven) und Ihr Informationsverhalten hinsichtlich der Verwirklichung beruflicher Vorstellungen zu verbessern (Informationsmanagement). Darüber hinaus werden die Studienmöglichkeiten an der Universität Leipzig dargestellt. Das Seminar ist nicht für die Erörterung konkreter Fragen des Studienbeginns gedacht! Anmeldung unter: Information und Orientierung Online Studienstartportal Unsere Studiengänge, Informationen zur Universität und Stadt sowie Praktisches rund um die Frage, wie organisiere ich mein Studium, finden Studieninteressierte und -anfänger auf dem Studienstartportal der Universität Leipzig. Im Video berichten Studierende von ihrem Studium und Absolventen geben wertvolle Hinweise zum Berufseinstieg. Dozenten veranschaulichen, welche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium wichtig sind und informieren über mögliche Berufsfelder. 14

15 Vertiefende Informationen zum Lehramt finden Sie unter: Website der Universität Unter dem Punkt Aufbau des Studiums sind die einzelnen Lehramtsstudiengänge, geordnet nach Schulformen, mit wichtigen Informationen zu speziellen Zugangsvoraussetzungen, Studienverlaufsplänen, möglichen Fächerwahl- und -kombinationsmöglichkeiten aufgeführt und mit weiteren studienrelevanten Links versehen. Desweiteren gibt es interessante Ausführungen für Studieninteressierte und Studierende zum Thema Lehramtserweiterungsfächer. Umfangreiche Informationen finden Sie hier: Ansprechpartner ausserhalb der Zentralen Studienberatung Zum Lehramtsstudium gibt es an der Universität Leipzig neben der Zentralen Studienberatung weitere Ansprechpartner. Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS) Jede lehrerbildende Hochschule verfügt über eine Zentrale Einrichtung, die die verschiedenen Fächer und Behörden, die an der Lehrerausbildung beteiligt sind, koordiniert und einen fließenden Austausch zwischen Universität und Schule ermöglicht. An der Universität Leipzig ist dies das Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS). Das ZLS übernimmt die organisatorische Entwicklung und Betreuung der Schulpraktischen Studien und veranwortet die sog. Ergänzungsstudien in den Lehramtsstudiengängen mit Erster Staatsprüfung. Zudem konzentriert das ZLS die Aktivitäten der Universität im Bereich der Schulforschung. Nähere Information zu den Aufgabengebieten und Angeboten des ZLS erhalten Sie unter: Seit dem Sommersemester 2013 besteht am ZLS mit der neu geschaffenen psychologischen Beratungsstelle ein weiteres Angebot zur Unterstützung aller Lehramtsstudierenden. Eine erfahrene Psychologin bietet neben der vertraulichen Beratung auch Workshops, beispielsweise zur Prävention von Arbeitsstörungen, an. Ausführlichere Informationen finden Sie unter dem Kurzlink: Referat Lehramt / StudentInnenRat der Universität Leipzig Universitätsstraße 1, 049 Leipzig Internet: 15

16 Studienfachberater/innen Studienfachberater/innen in den Fakultäten können bei fachspezifischen inhaltlichen Fragen von Studieninteressenten angesprochen werden. Die für die jeweiligen Fächer zuständigen Studienfachberater/innen finden Sie in der Studiengangsdatenbank unter: Außerdem gibt es für spezielle Gebiete des Lehramtsstudiums, die nicht immer Fächer sind, Ansprechpartner/innen. Diese sind: Für das Gebiet: Grundschulpädagogik/Grundschuldidaktik an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät Prof. h.c. Dr. Matthias Heimann Leipzig, Karl-Heine-Straße 22b, Haus A, Raum 18 Tel.: Sprechzeit: Für das Gebiet: Lehramt Sonderpädagogik (sonderpädagogische Förderschwerpunkte) an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät apl. Prof. Dr. Kerstin Popp 049 Leipzig, Marschnerstraße 29/31, Raum 212 Tel.: Sprechzeit: Für das Gebiet: Bildungswissenschaftliches Studium im Rahmen aller Lehramtsstudiengänge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät Dr. Iris Mortag 049 Leipzig, Dittrichring 5-7, Raum 407 Tel.: Sprechzeit: 16

17 .02 Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt

18 Seit dem Wintersemester 2012/13 erfolgt die Immatrikulation in vier modularisierte schulformspezifische Studiengänge mit dem Abschluss Erste Staatsprüfung. Die Ausbildung an der Universität Leipzig erfolgt in folgenden vier Lehrämtern: > Lehramt an Grundschulen Klasse > Lehramt an Mittelschulen 5.. Klasse > Höheres Lehramt an Gymnasien /13. Klasse > Lehramt Sonderpädagogik oder 5.. Klasse Die Studiengänge sind in Module gegliedert. Für jedes bestandene Modul erhält man Leistungspunkte. Für die einzelnen Studiengänge sind folgende Leistungspunkte zu erbringen: > Lehramt an Grundschulen 240 Leistungspunkte > Lehramt an Mittelschulen 270 Leistungspunkte > Höheres Lehramt an Gymnasien 300 Leistungspunkte > Lehramt Sonderpädagogik 300 Leistungspunkte Zugangsvoraussetzungen Allgemeine Voraussetzungen Die allgemeine Qualifikation für das Studium wird durch ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife, einer einschlägigen fachgebundenen Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis nachgewiesen. Bewerber ohne Abitur, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, können sich einer Zugangsprüfung unterziehen und so eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung an der Universität Leipzig erhalten. Nähere Infos unter dem Kurzlink: Phoniatrisches Gutachten Als Zugangsvoraussetzung ist spätestens bis zum Zeitpunkt der Immatrikulation ein phoniatrisches Gutachten vorzuweisen, welches erkennen lässt, dass die Studienbewerber/ innen über die erforderlichen Voraussetzungen für den Studiengang verfügen. Ein solches Gutachten wird vom Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen/Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie oder vom Facharzt für HNO-Heilkunde mit der Subspezia- 18

19 lisierung Stimm- und Sprachstörungen ausgestellt und ist kostenpflichtig. Nähere Hinweise dazu finden Sie auf unserer Website unter: Eignungsfeststellungsprüfungen Bei einer Eignungsfeststellung wird geprüft, ob der Bewerber über die künstlerisch-praktischen, musikalischen oder sportpraktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügt, die Voraussetzung für ein Studium des Faches Kunst, Musik oder Sport in den Studiengängen Lehramt an Grundschulen, Lehramt an Mittelschulen, Lehramt Sonderpädagogik und Höheres Lehramt an Gymnasien an der Universität Leipzig sind. Die Eignungsprüfung dient dem Ziel, die Bewerber kennen zu lernen und sich einen Einblick in deren Studien- und Berufsmotivation zu verschaffen, ihr kreatives, musisches und sportliches Vermögen, ihre speziellen Begabungen und die Möglichkeit der Entwicklung ihrer Fähigkeiten zu ermitteln und den Bewerbern Hinweise für die weitere fachorientierte Vorbereitung auf das Studium zu geben. Kunst: Auch für die Grundschuldidaktik (GSD) Kunst ist eine Prüfung der Eignung erforderlich, sie erfolgt im Laufe des ersten Fachsemesters. Für das Fach Kunst finden Sie die Hinweise zur Eignungsprüfung auf der Seite des Institutes für Kunstpädagogik unter dem Kurzlink: Musik: Die Ausbildung im Fach, Wahlfach (Grundschuldidaktiken) und Lehramtserweiterungsfach Musik findet an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig statt. Informationen zur Anmeldung finden Sie auf den Webseiten der HMT Leipzig unter: unter der Rubrik Studiengänge und Bewerbung. Bitte beachten Sie die abweichenden Anmeldefristen zu den Eignungsprüfungen: > für das Fach- und Lehramtserweiterungsfach: Ende März über das Online-Bewerbungsportal der HMT Leipzig > für das Wahlfachstudium (GSD): Anmeldung per im Sekretariat der Musikpädagogik, möglichst vor dem 1. September Eine Immatrikulation erfolgt im Fach nach bestandener Eignungsprüfung als Haupthörer der HMT Leipzig und als Nebenhörer der Universität Leipzig im zweiten Fach und für die Bildungswissenschaften. Im Wahlfach (GSD) und im Lehramtserweiterungsfach erfolgt eine Immatrikulation nach bestandenem Eignungsgespräch als Nebenhörer an der HMT Leipzig. 19

20 Telefonische Auskünfte zu Bewerbung, Anforderungen für die Eignungsprüfung sowie den Studien- und Prüfungsordnungen erhalten Sie im Sekretariat der Musikpädagogik unter: bei Frau Reiser oder Frau Daubner. Dort finden/erhalten Sie weitere Hinweise zu den Anforderungen der Eignungsfeststellungsprüfung. Für die Grundschuldidaktik Musik ist ein Aufnahmegespräch an der HMT zu Beginn des ersten Fachsemester vorgesehen. Sport: Für das Fach Sport finden Sie nähere Hinweise zur Eignungsprüfung auf der Seite der Sportwissenschaftlichen Fakultät unter dem Kurzlink: Für das Studium der Grundschuldidaktik Sport muss keine Eignungsprüfung absolviert werden. Bitte beachten Sie, dass für die oben genannten Fächer auch als Lehramtserweiterungsfach eine Eignungsfeststellungsprüfung abgelegt werden muss. Pädagogische Voraussetzungen/Praktika > Interessenten für ein Lehramtsstudium wird dringend empfohlen, ihre pädagogische Eignung durch praktische pädagogische Tätigkeiten wie z.b. ein Praktikum an einer Schule, durch Tätigkeit in der Freizeitbetreuung, durch Übungsleitertätigkeit, Nachhilfeunterricht u. Ä. im Umfang von vier Wochen zu überprüfen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter: > Eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet u.a. das Freiwillige Soziale Jahr Pädagogik (FSJ Pädagogik) ein Bildungs- und Orientierungsjahr um die Arbeit an einer Schule kennen zu lernen. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie auf der Seite: > Studienbewerber/innen für das Lehramt Sonderpädagogik müssen spätestens bis zum Zeitpunkt der Immatrikulation nachweisen, dass sie ein Sozialpraktikum mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen z. B. in einer Einrichtung für Behinderte, in einer allgemeinen Einrichtung des Sozialbereichs oder in einer Förderschule im Umfang von vier Wochen absolviert haben. > Studienbewerber/innen im Lehramt Sonderpädagogik für das Unterrichtsfach Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales müssen zusätzlich zu Studienbeginn nachweisen, dass sie ein Betriebspraktikum im Umfang von zwei Wochen absolviert haben. Das Praktikum kann in den Bereichen: Holz- und Metallverarbeitung, Bau, Technik/Elektronik, Landwirtschaft, Gastronomie und in Dienstleistungsbetrieben absolviert worden sein. 20

21 Sprachliche Voraussetzungen Für verschiedene Fächer gibt es spezielle sprachliche Zugangsvoraussetzungen. Diese finden Sie unter der Rubrik spezielle fachliche Zugangsvoraussetzungen bei den jeweiligen Fächern im Kapitel Beschreibung der modularisierten schulformspezifischen Lehramtsstudiengänge an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkungen In jedem schulformspezifischen Studiengang sind i.d.r. einzelne Fächer mit einem universitären Numerus clausus (NCU) versehen. Die NCU-Werte der letzten Zulassungsjahre finden Sie unter dem Kurzlink: NCU-Werte für das WS 2014/2015 im Überblick Fach LA GS LA MS LA Gym. LA SP Biologie ,5 1,6 2,2 Deutsch ,9 2,0 2,5 Englisch * 1,6 * Ethik/Philosophie ,6 2,1 2,5 Französisch * * Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung ,6 2, Geschichte ,7 2,4 2,6 Grundschuldidaktik ,4 Latein * Mathematik * * 3,0 Spanisch * * Sport * 2,1 2,5 Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales * NC-Wert für Schulform 2, In den mit * gekennzeichneten Fächer konnten nach dem Zulassungsverfahren im WS 13/14 an der Universität Leipzig alle Bewerber immatrikuliert werden. Beachten Sie unbedingt, dass die NCU-Werte der Vorjahre nur zur Orientierung dienen und die NCU-Werte jährlichen Veränderungen unterliegen. 21

22 Folgende Fächer hatten im WS 2014/2015 keinen universitären Numerus clausus, aber zum Teil fachspezifische Voraussetzungen, die es zu beachten gilt: > Chemie, Evangelische Religion, Griechisch, Informatik, Italienisch, Kunst, Musik, Physik, Polnisch, Russisch, Sorbisch und Tschechisch {!!!} Dies kann sich jedoch jährlich ändern, deshalb informieren Sie sich zeitnah im Internet! Struktur der schulformspezifischen Studiengänge Entsprechend der gewählten Schulform beträgt die Regelstudienzeit 8, 9 oder Semester und das Studium schließt mit der Ersten Staatsprüfung ab. Der Gesamtumfang des studentischen Arbeitsaufwandes steigt propotional zu der Anzahl der zu studierenden Semester, d. h. im Lehramt an Grundschulen 240 Leistungspunkte, im Lehramt an Mittelschulen 270 Leistungspunkte und im Höheren Lehramt an Gymnasien sowie im Lehramt Sonderpädagogik jeweils 300 Leistungspunkte. Die allgemeine Struktur des Lehramtsstudiums stellt sich folgendermaßen dar: Das Studium eines oder zweier Fächer (sowie im Lehramt an Grundschulen die dazugehörigen Grundschuldidaktiken oder im Lehramt Sonderpädagogik die möglichen Förderschwerpunkte), der Bildungswissenschaften, Ergänzungsstudien und Schulpraktischen Studien sowie das Ablegen der Ersten Staatsprüfung. Der Aufbau der einzelnen Lehrämter wird im Kapitel Beschreibung der modularisierten schulformspezifischen Lehramtsstudiengänge an der Universität Leipzig detailliert erläutert und dargestellt. Die Erste Staatsprüfung besteht aus der staatlichen Abschlussprüfung und den studienbegleitend abzulegenden Modulprüfungen. Die staatliche Abschlussprüfung umfasst eine wissenschaftliche Arbeit, eine mündliche Prüfung je Fach einschließlich seiner Fachdidaktik oder je Förderschwerpunkt oder im Lehramt an Grundschulen in drei Gebieten der Grundschuldidaktik und einer schriftlichen Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich. Wichtige Begriffe zum Studium Module Jedes Modul setzt sich aus mehreren Lehrveranstaltungen zusammen, die thematisch aufeinander bezogen sind. Auf diese Weise wird ein vertiefender Wissenserwerb in einem Teilgebiet des Fachs ermöglicht. Es gibt Pflichtmodule, die alle absolviert werden müssen und Wahlpflichtmodule, die aus einem thematisch eingegrenzten Bereich gewählt werden 22

23 können. Alle Lehrveranstaltungen eines Moduls müssen absolviert werden, wobei sich an der Universität Leipzig ein Modul über ein oder maximal zwei Semester erstreckt. Für jedes Modul gibt es eine Modulbeschreibung, in der Inhalte, Kompetenzziele und Prüfungsleistungen beschrieben sind. In den Modulbeschreibungen wird angegeben, ob es sich um Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlmodule handelt. Jedes Modul endet mit einer Modulprüfung und in jedem Studiengang muss eine bestimmte Zahl an Modulen erfolgreich bestanden werden. Wie viele und welche Module dies sind, regelt die Prüfungsordnung der jeweiligen Studiengänge. Sie legt auch fest, welche Prüfungsleistungen (z.b. Hausarbeit, Klausur, mündliche Prüfung) Teil der Modulprüfung sind. Die Noten der Modulprüfungen und die Note der Wissenschaftlichen Abschlussarbeit ergeben die Abschlussnote. Wie die verschiedenen Noten gewichtet werden, regelt ebenfalls die Prüfungsordnung. Leistungspunkte Für erfolgreich absolvierte Module werden Leistungspunkte (LP) vergeben. Leistungspunkte sind keine Noten. Sie sind als Orientierungsgröße zu verstehen und geben Auskunft darüber, mit welchem Arbeitsaufwand in einem Modul im Durchschnitt zu rechnen ist. Ein Leistungspunkt steht dabei für 30 Stunden Arbeitsaufwand. Dieser umfasst sowohl die Dauer der Anwesenheit in Lehrveranstaltungen als auch die für das Selbststudium aufgewendeten Zeiten. Ein Lehramtsstudium mit acht, neun oder zehn Semestern Regelstudienzeit hat einen Umfang von 240, 270 oder 300 LP (7200, 80 oder 9000 Stunden Arbeitsaufwand). Es wird dabei von einer Arbeitsbelastung von ca. 40 Stunden pro Woche ausgegangen, wobei die tatsächlichen individuellen Zeitaufwände natürlich nach unten oder oben abweichen können. Das Vergeben von Leistungspunkten stellt so gesehen eine Bescheinigung über erbrachte wissenschaftliche Arbeitsleistungen in einem bestimmten Stundenumfang dar. Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen: Lehren, lernen, beurteilen (GER) ist eine umfangreiche Empfehlung des Europarats für Sprachenlernende und -lehrer, Anbieter von Testsystemen und Lehrwerken. Ziel des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens ist es, vor dem Hintergund unterschiedlicher Schul- und Ausbildungssysteme sowie verschiedener Sprachtests in den europäischen Ländern eine Vergleichbarkeit und Akzeptanz der Fremdsprachenausbildung in Europa sicherzustellen. 23

24 Auf der Grundlage des GER werden folgende drei Stufen festlegt: A Elementare Sprachverwendung B Selbständige Sprachverwendung C Kompetente Sprachverwendung Informieren Sie sich auf den Seiten des Spracheninstituts e.v., ob Sie fehlende Sprachvoraussetzungen noch bis zu Studienbeginn erwerben können bzw. wie Sie zu den geforderten Sprachabschlüssen gelangen können. Für die Aufnahme eines Studiums an der Universität Leipzig müssen Bewerber folgende Zeiten des Spracherwerbs bzw. folgende Niveaus nachweisen: Stufen Zeiträume des Spracherwerbs C /13. Klasse (Leistungskurs*) B /13. Klasse (Grundkurs*) B /13. Klasse bzw Klasse; 7.-. Klasse A2 mindestens 4 Jahre in aufsteigenden Klassenstufen ab Klasse 5 A1 mindestens 2 Jahre in aufsteigenden Klassenestufen ab Klasse 7 * Nach Aussage des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus entspricht ein Leistungskurs dem Niveau C1, ein Grundkurs dem Niveau B2. Weiterführende Informationen finden Sie hier: Weitere nützliche Begriffe rund um das Studium finden Sie im Studienlexikon/Studien- Wiki auf den Seiten der Universität Leipzig und des Studienstartportals. Hier dazu der Kurzlink: Bildungswissenschaften Die Studierenden sollen im Sinne der KMK Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften in die Lage versetzt werden, unter Berücksichtigung der erworbenen Kenntnisse zur jeweiligen Schulart (u.a. spezifischer Erziehungs- und Bildungsauftrag, Didaktiken [allgemeine, schulstufen- und schulformbezogene], Erziehungs- und Bildungsprozesse) auf die entsprechende Schülergruppe bezogen zu planen und zu reflektieren. Die Studierenden erlernen hierzu ausgewählte diagnostische Methoden, die ihnen die Erfassung von Lernvoraussetzungen, Lernprozessen und Lernergebnissen ermöglichen und sie dazu befähigen, individuell abgestimmte pädagogische Förderprogramme zu entwickeln. 24

25 Die nachfolgend aufgeführten Module der Bildungswissenschaften werden je nach Schulform in unterschiedlicher Reihenfolge angeboten. Die in den einzelnen Schulformen angegebenen Semester sind als Empfehlung zu sehen. Modul Einführung in die Schulpädagogik und die Allgemeine Didaktik (BiWi 1) Praxis- und Studienfeld Schule (BiWi 2) SPS I Prüfungsleistung GS MS GYM SP LP Klausur Portfolio Entwicklungspsychologie (BiWi 3) Klausur Lernen und Instruktion (BiWi 4) Klausur Bildung und Erziehung in historischer, systematischer und international vergleichender Perspektive (BiWi 5) Diagnostik, Förderung, Beratung (BiWi 6) Schule als Lern- und Lebensraum (BiWi 7) Spezielle Aspekte der Grundschulpädagogik (BiWi 8) Klausur Projektarbeit Projektarbeit mündliche Prüfung GS= Grundschule; MS= Mittelschule; GYM= Gymnasium; SP= Sonderpädagogik; LP= Leistungspunkte Ergänzungsstudien Ergänzungsstudien sind Wahlmodule im bildungswissenschaftlichen, fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Bereich, Module zum Erwerb allgemeiner Qualifikationen und Angebote im Zusammenhang mit Forschungsprojekten sowie Studien zum Erwerb zusätzlicher Sprachkenntnisse. Die Ergänzungsstudien gliedern sich in den Pflichtbereich bestehend aus dem Modul Körper- Stimme-Kommunikation (KSK) sowie den fach- und studiengangsspezifischen Ergänzungsstudien (z.b. Sprachvoraussetzungen, Praktika) und den Profilbereich. Nachdem jeder Lehramtsstudierende vor seinem Studium seine Stimme überprüfen ließ, muss er auch während des Studiums eine sprecherzieherische Ausbildung absolvieren. Das Modul 25

26 Körper Stimme Kommunikation trägt den besonderen Anforderungen des sprechintensiven Lehrerberufs Rechnung. Professionelle rhetorische und kommunikative Fertigkeiten sind nicht nur notwendiges Handwerkszeug zum Gelingen von Unterricht. Im Bereich der Ergänzungsstudien stehen folgende Modulen zur Auswahl: > Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten > Körper Stimme Kommunikation > Kulturelles Lernen Ästhetische Bildung > Bewegte Schule > Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Schule > Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Schule Aufbaumodell > Didaktische Qualifizierung der Tätigkeit als Tutor > Qualifizierung und Tätigkeit als didaktischer Trainer für Tutoren Im Profilbereich kann aus folgenden Angeboten gewählt werden: > Kulturelles Lernen ästhetische Bildung > Mit Heterogenität umgehen Integration, Inklusion, Begabungsförderung > Gesunde Schule Gesunde Lehrkräfte > Globales Lernen Schule in gesellschaftlicher Verantwortung > Interdisziplinäre Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte fächerverbindender naturwissenschaftlicher Unterricht Ausführlichere Informationen finden Sie auf der Seite des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung unter dem Kurzlink: Schulpraktische Studien Schulpraktische Studien sind, wie von der Kultusministerkonferenz (KMK) gefordert, Ausbildungsbestandteil der Lehramtsstudiengänge. Sie werden als semesterbegleitende Tagespraktika (SPS II und III) und als Blockpraktika in der vorlesungsfreien Zeit (SPS IV und V) durchgeführt. Der Schwerpunkt der Praktika liegt in der Bildungswissenschaft, Grundschuldidaktik, Fachdidaktik oder den Förderschwerpunkten. Die Schulpraktischen Studien sind Theorie und Praxis integrierende Lehrveranstaltungen, die gewährleisten, dass Erziehungs- und Unterrichtspraxis erfahren und wissenschaftlich reflektiert werden können. 26

27 Fach 1 Fach 2/GSD/SPFR Bildungswissenschaften SPS II/IV in der Fachdidaktik Unterrichtsversuche und Schulphasen SPS III/V in der Fachdidaktik Unterrichtsversuche und Schulphasen SPS I 4 Wochen Praxisphase (Hospitation) Blockpraktikum in den Semesterferien Zu welchem Zeitpunkt des Studiums Sie die jeweiligen Praktika absolvieren sollten, entnehmen Sie bitte der jeweiligen Studienordnung Ihres Faches. Diese finden Sie unter den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Leipzig: entwicklungen/amtlichebekanntmachungen.html Ziele sind das Kennenlernen der Institution Schule, des Berufsfeldes der Lehrerinnen und Lehrer, erste eigene Versuche zur Planung und Organisation von Lehr- und Lernprozessen, erstes Erproben erzieherischen Handelns (u. a. Wertevermittlung, pädagogische Hilfen bei Benachteiligungen, Konfliktbearbeitung) sowie das Anwenden von Methoden der empirischen Schulund Unterrichtsforschung. Auslandsaufenthalt Ein Auslandsaufenthalt ist für alle Lehrämter möglich und empfehlenswert. Besonders auch für Nicht- Sprachstudierende. Besondere Empfehlung: nach dem 3. oder 5. FS ( vor den fachdidaktischen schulpraktischen Studien) und dann im 9. FS (wenn die fachdidaktischen Schulpraktischen Studien abgeschlossen) sind. Näheres unter In den sprachlichen Fächern ist bis zum Abschluss der Ersten Staatsprüfung ein zwei- bzw. dreimonatiger Auslandsaufenthalt nachzuweisen. Er ist von den Studierenden selbst zu organisieren. Insbesondere haben die Studierenden vor Antritt z.b. eines Auslandssemesters sicherzustellen, dass die im Ausland zu erbringenden Studienleistungen oder die zu studierenden Module durch den zuständigen Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit dem jeweiligen Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter dem Kurzlink: Im Fach Englisch ist im Studiengang Lehramt an Grundschulen ein insgesamt zweimonatiger Auslandsaufenthalt zu erbringen. In allen nachfolgend aufgeführten Fächern ist im jeweiligen Studiengang ein insgesamt dreimonatiger Auslandsaufenthalt nachzuweisen: 27

28 Fach Mittelschule Sonderpädagogik Gymnasium Englisch X X X Französisch X X Italienisch X Polnisch X X Russisch X X Spanisch X X Tschechisch X X Diese werden gemäß LAPO I 5 nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet. Der dreimonatige Aufenthalt soll möglichst zusammenhängend absolviert werden. Als Aufenthaltszeiten im Ausland werden anerkannt, wenn einer der folgenden Nachweise erbracht werden kann: > Nachweis über einen zusammenhängenden dreimonatigen Aufenthalt > Nachweis über einen zusammenhängenden zweimonatigen und einen einmonatigen Aufenthalt > Nachweis über drei einmonatige Aufenthalte Der zweimonatige Aufenthalt soll möglichst zusammenhängend absolviert werden. Als Aufenthaltszeiten im Ausland werden anerkannt, wenn einer der folgenden Nachweise erbracht werden kann: > Nachweis über einen zusammenhängenden zweimonatigen Aufenthalt > Nachweis über zwei einmonatige Aufenthalte In Abhängigkeit von der Art des Auslandsaufenthaltes kann dieser wie folgt nachgewiesen werden, sofern auch die Dauer des Aufenthaltes vermerkt ist: > Immatrikulationsnachweis einer ausländischen Universität/Hochschule > Bestätigung des Einwohnermeldeamtes > Bestätigung, als Fremdsprachenassistent fungiert zu haben > Bestätigung, berufliche Tätigkeiten oder Praktika absolviert zu haben > Bestätigung, in einem Au-pair-Verhältnis gearbeitet zu haben u. a. m. > Nachweis über einen mehrmonatigen Schulbesuch an einem Gymnasium im entsprechenden Sprachraum und den Erwerb des dortigen Abiturs 28

29 > Nachweis über einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt im Rahmen eines anerkannten Schüleraustauschprogramms > Nachweis über einen langjährigen Auslandsaufenthalt mit Schulbesuch im Ausland > Nachweis über ein Work & Travel Wird eine persönliche Erklärung über den Auslandsaufenthalt abgegeben oder das Schreiben einer Gastfamilie vorgelegt, sind als Bestätigung für den Aufenthalt im entsprechenden Land auch Flugtickets, Bahnfahrkarten oder andere Belege einzureichen. Werden lediglich Flugtickets oder Bestätigungen von Reise- bzw. Touristikgesellschaften vorgelegt, wird eine Anerkennung versagt. Der Antrag auf Anerkennung des Aufenthaltes sollte ein Semester vor der geplanten Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung in der Sächsischen Bildungsagentur, Regionalstelle Leipzig, Referat 42, eingereicht werden. Lehramtserweiterungsfächer Die Lehramtsprüfungsordnung I (LAPO I) lässt die Erweiterung eines Lehramtsstudiums um ein weiteres Fach zu. Mit Beginn des Wintersemesters 2013/14 besteht an der Universität Leipzig die Möglichkeit, ein Lehramtserweiterungsfach - d.h. ein weiteres Unterrichtsfach zu den bereits studierten Fächern im gleichen Lehramt zu wählen. Die Wahl eines Lehramtserweiterungsfaches ist möglich für: > Studierende der neuen Staatsexamensstudiengänge (nach LAPO I vom ) ab Beginn des dritten Fachsemesters > Studierende der Masterstudiengänge of Education mit Beginn des ersten Fachsemesters > Absolventen der Studiengänge Master of Education bzw. Personen ( 22 Abs. 1 LAPO I), die die Erste Staatsprüfung für ein Lehramt erfolgreich abgelegt haben oder > Interessenten, die außerhalb des Freistaates Sachsen eine Prüfung bestanden haben, welche von der Sächsischen Bildungsagentur als dieser gleichwertig anerkannt wurde > Lehramtsanwärter im Vorbereitungsdienst > Absolventen des Vorbereitungsdienstes mit Zweiter Staatsprüfung bzw. Personen, die die Laufbahnbefähigung für das jeweilige Lehramt besitzen Folgende Fächer sind ab WS 2013/14 als Lehramtserweiterungsfach studierbar: > Evangelische Religion > Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch 29

30 > Sorbisch > Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung an Mittelschulen bzw. Gemeinschaftskunde/ Rechtserziehung/Wirtschaft an Gymnasien > Sport > Mathematik > Informatik > Chemie > Musik (an der Hochschule für Musik und Theater) > Geschichte Bitte beachten Sie, dass das Fächerangebot an die jeweilige Form der Schulausrichtung gebunden ist. In Planung sind: > Deutsch als Zweitsprache > Ethik/Philosophie In allen nicht genannten Fächern sind aktuell keine Lehramtserweiterungsfächer geplant. Da sich dahingehend Änderungen ergeben können, informieren Sie sich bitte zeitnah auf der Website der Universität Leipzig. Die Übersicht der wählbaren Fächer, bezogen auf die Schulform, finden Sie unter dem Kurzlink: Das Lehramtserweiterungsfach wird gemäß der Studien- und Prüfungsordnung für das Fach im entsprechenden schulformspezifischen Lehramtsstudiengang mit Abschluss Erste Staatsprüfung studiert. Die zu erbringenden Leistungspunkte entsprechen denen des Erst- bzw. Zweitfaches. Das Studium des Lehramtserweiterungsfaches kann von Studierenden der schulformspezifischen Staatsexamensstudiengänge und Studierenden der schulformspezifischen Masterstudiengänge studienbegleitend studiert werden. Es gelten die Empfehlungen der Studienverlaufspläne der Studienordnungen der Staatsexamensstudiengänge. Das bedeutet, die Studierenden im Master of Education studieren das Lehramtserweiterungsfach nach der Studienordnung des Staatsexamensstudienganges mit einem individuellen Studienverlaufsplan. Wird mit dem Studium eines Lehramtserweiterungsfaches nach dem Abschluss des Masters of Education bzw. der Ersten Staatsprüfung begonnen, gibt es einen gesonderten Studienverlaufsplan. Bereits abgelegte Module aus den Bereichen Bildungswissenschaften und Ergänzungsstudien müssen nicht noch einmal absolviert werden. 30

31 Die Anmeldung zur Lehramtserweiterungsprüfung setzt eine abgeschlossene Erste Staatsprüfung bzw. einen Master of Education voraus. Die Paragraphen 22, 24, 43, 70, 99 und 4 der Lehramtsprüfungsordnung I (LAPO I) für den Freistaat Sachsen sind für die Prüfung maßgeblich. Der Abschluss des Lehramtserweiterungsfaches ist bundesweit anerkannt. Bitte bedenken Sie, dass das Studium eines Lehramtserweiterungsfaches ein erheblicher Aufwand ist, der zusätzlich zum Studium der eigentlichen Studienfächer zu erbringen ist. Der Erhalt eines Platzes im Vorbereitungsdienst und später einer festen Stelle hängen aber in erster Linie von Ihren Staatsprüfungsnoten ab. Das Studium eines weiteren Faches kann sinnvoll sein, wenn sich herausstellt, dass Sie eine für die Einstellung ungünstige Fächerkombination gewählt haben, so dass Sie ein Mangelfach dazu wählen, um Ihre Einstellungschancen zu erhöhen. Studierbarkeit Lehramtsstudierende müssen bei der Semesterplanung nicht nur die Module ihrer Fächer, sondern auch die Module der Bildungswissenschaften und Ergänzungsstudien koordinieren. Damit das gelingt, ganz gleich, welche Fächerkombination sie studieren, müssen sich alle Lehramtsfächer bei der Planung der Module und Lehrveranstaltungen miteinander abstimmen. Dies geschieht über ein sogenanntes Zeitfenstermodell. Die Universität trägt durch diese Abstimmung der Lehrplanung dafür Sorge, dass die unterschiedlichen Fächerkombinationen im Lehramt studierbar sind. Dennoch besteht bei wenigen Fächerkombinationen Überschneidungsgefahr. Zu diesen gehören: > Biologie - Spanisch > Mathematik - Latein > Musik - Ethik > Musik - Ev. Religion > Russisch - Französisch Zum anderen gibt es in den folgenden Kombinationen (ebenfalls Staatsexamen Gymnasium und Mittelschule) häufig Überschneidungen in einem bestimmten Fachsemester: > Ethik - Biologie > Ethik - Spanisch > Physik - Russisch 31

32 Für weitere Informationen zu den Fächerkombinationen, bei denen es aktuell zu Überschneidungen kommt, informieren Sie sich bitte auf der Internetseite der Universität Leipzig: www. uni-leipzig.de/+studierbarkeit Falls Sie eine der genannten Fächerkombinationen studieren wollen, sollten Sie möglichst vor einer Studienentscheidung in der Zentralen Studienberatung ein Beratungsgespräch in Anspruch nehmen, um die damit verbundenen Konsequenzen für Ihr Studium zu erfahren. Das Studium dieser Kombinationen ist nicht ausgeschlossen, es erfordert aber eine individuelle Planung, um es innerhalb der Regelstudienzeit abschließen zu können. Zu Beginn des Studiums sollten Sie sich deshalb an die Studienfachberatungen beider Fächer wenden, die Sie zum Ablauf Ihres Studiums in diesen besonderen Fällen beraten.

33 .03 Lehramtsstudiengänge an der Universität Leipzig

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35 .03-1 Lehramt an Grundschulen

36 Beschreibung der modularisierten schulformspezifischen Lehramtsstudiengänge an der Universität Leipzig Auf den folgenden Seiten werden alle an der Universität Leipzig studierbaren Lehramtsstudiengänge und Fächer, deren Besonderheiten, Kombinationsmöglichkeiten und Studienverläufe dargestellt. {!!!} Hinweis: Die Module der Ergänzungsstudien, der Bildungswissenschaften, der Grundschulpädagogik und Allgemeinen Sonderpädagogik sowie Grundschuldidaktik werden in den nachfolgenden Tabellen zur Darstellung der Module in den einzelnen Fächern nicht aufgeführt. Entsprechende Informationen erhalten Sie in den jeweiligen Fachbereichen/Instituten. Lehramt an Grundschulen Studienvoraussetzungen Es gelten die allgemeinen Zulassungsbedingungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig, d. h. es ist das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife bzw. der fachgebundenen Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis nachzuweisen. Für das Studium der Fächer Kunst, Musik und Sport sowie für die Grundschuldidaktiken Kunst und Musik sind bestandene Eignungsprüfungen Voraussetzung. Bitte beachten Sie dazu auch das Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Die Studierenden immatrikulieren sich in den Staatsexamensstudiengang und verbinden das Studium der Grundschuldidaktik mit dem Studium eines Faches (Deutsch, Englisch, Ethik/ Philosophie, Evangelische Religion, Kunst, Mathematik, Musik, Sorbisch, Sport) einschließlich seiner Fachdidaktik. Welches Fach mit welcher Grundschuldidaktik zu kombinieren ist, wird in der Lehramtsprüfungsordnung (LAPO I) festgelegt. Informationen dazu finden Sie auch im Absatz Aufbau des Studiums. Sonderfall Musik: Studieninteressenten bewerben sich im März für die Eignungsfeststellungsprüfung sowie für einen Studienplatz im Fach Musik an der HMT Leipzig (Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig). Eine separate Bewerbung an der Universität Leipzig entfällt damit. Neben dem Antrag auf Eignungsfeststellungsprüfung geben die Interessenten den Wunsch für die Grundschuldidaktik an. Nach bestandener Eignungsfeststellungsprüfung entscheidet die HMT über die Vergabe des zweiten Faches und meldet den Studienbewerber 36

37 an der Universität Leipzig an. Die Studierenden sind somit Haupthörer im Fach Musik an der HMT und Nebenhörer für das zweite Fach, die Bildungswissenschaften und Ergänzungsstudien an der Universität Leipzig. Zur Planung Ihres individuellen Studienverlaufes empfiehlt es sich eine Studienfachberatung in Anspruch zu nehmen. Zulassungsbeschränkung Zum WS 2014/2015 gab es eine örtliche Zulassungsbeschränkung für das Grundschullehramt. Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsziele Ziel des Studiums ist der Erwerb von bildungswissenschaftlichen, fachwissenschaftlichen und grundschuldidaktischen sowie fachpraktischen Kompetenzen, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im Grundschullehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das Lehramt an Grundschulen schaffen. Im Einzelnen geht es um folgende Schwerpunkte: > Theoriegeleitetes grundschulpädagogisches und grundschuldidaktisches Reflektierenpädagogisches Geschehen > Gestalten von Unterricht und Erziehung in der Grundschule > Diagnostizieren, Beurteilen und Beraten in der Grundschule > Berufsfeldbezogenes Kommunizieren > Reflektieren, Evaluieren und Fortentwickeln der eigenen fachlichen, pädagogischen und grundschuldidaktischen Kompetenzen Aufbau des Studiums Alle wichtigen Bestimmungen zu Inhalt und Aufbau des Studienganges Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen werden für die nachfolgend dargestellten Fächer durch die entsprechenden Studien- und Prüfungsordnungen geregelt. Die Kombinationsmöglichkeiten im Lehramt Grundschule (entsprechend LAPO I) stellen sich wie folgt dar: 37

38 Fach Deutsch (oder Sorbisch) (Didaktik zum Fach) Grundschuldidaktiken Mathematik Mathematik Deutsch Mathematik (Didaktik zum Fach) Sachunterricht Sachunterricht Englisch Deutsch Mathematik Sachunterricht Ethik/Philosophie Deutsch Mathematik Sachunterricht Evangelische Religion Deutsch Mathematik Sachunterricht Kunst Deutsch Mathematik Sachunterricht Musik Deutsch Mathematik Sachunterricht Sport Deutsch Mathematik Sachunterricht Kunst oder Musik oder Sport oder Werken Kunst oder Musik oder Sport oder Werken Der Studiengang umfasst in seiner Struktur: > das Studium der Bildungswissenschaften einschließlich Grundschulpädagogik (40 LP) > das Studium eines Faches [Deutsch (oder Sorbisch) oder Mathematik mit 50 LP] [bzw. Englisch oder Ethik oder Evangelische Religion oder Kunst oder Musik oder Sport einschließlich seiner Didaktik 65 LP] > das Studium der Grundschuldidaktiken (je 15 LP bzw.25 LP) > Schulpraktische Studien (25 LP) > das Studium im Rahmen des Ergänzungsbereiches ( LP) Dazu kommen die Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit in einem der oben genannten Studienbereiche (15 LP) und schriftliche sowie mündliche Prüfungen im Rahmen der Ersten Staatsprüfung ( LP). 38

39 Übersicht zum Studienablauf Für verschiedene Studienformen gelten unterschiedliche Verlaufspläne. Bitte erkundigen Sie sich nach den unterschiedlichen Studienverlaufsplänen auf der Internetseite der Universität Leipzig: Exemplarisch (d.h. den Regelfall abbildend) stellt sich der Studienablauf folgendermaßen dar: Sem. Fach Grundschuldidaktiken BiWi/Grundschulpädagogik 1 Fachwissenschaft GSD Sachunterricht Ergänzungsstudien BiWi 1 2 Fachwissenschaft SPS 1 (=BiWi 2) GSD Zweitfach 3 Didaktik des Faches GSD SU GSD Zweitfach 4 Fachwissenschaft SPS 2 (GSD 1) GSD Zweitfach 5 Fachwissenschaft Ergänzung KSK 6 Didaktik des Faches SPS 3 (Fach) GSD SU 7 Fachwissenschaft SPS 4 (GSD 2) GSD Zweitfach GSD Drittfach GSD Drittfach GSD Drittfach BiWi 5 BiWi 3 BiWi 8 BiWi 4 GSD Drittfach 8 Erste Staatsprüfung GSD SU Wissenschaftliche Arbeit BiWi 6 BiWi 7 * GSD= Grundschuldidaktik, SU= Sachunterricht, BiWi= Bildungswissenschaften, SPS= Schulpraktische Studien/Praktikum an der Schule, WA= Wissenschaftliches Arbeiten, KSK= Körper-Stimme-Kommunikation, darunter auch Sprecherziehung Berufseinsatzmöglichkeiten Das erfolgreich abgeschlossene Studium berechtigt zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das Lehramt an Grundschulen. 39

40 Fächer Grundschuldidaktik Das Hauptaugenmerk liegt auf den spezifischen Bedingungen, Problembereichen und Konzeptionen des Lebens und Lernens, Erziehens und Unterrichtens in der Primarstufe des Schulsystems als der,,ersten Schule für alle Kinder. Im Fokus der Didaktik der Grundschule stehen die Einführung der Kinder in das schulische Lernen, den gemeinsamen Unterricht und in den neuen Lern- und Lebensort Grundschule, sowie Schriftspracherwerb und der Sachunterricht in der Grundschule. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Fachwissenschaftliche und didaktische Grundlagen des Sachunterrichts (Grundschule) Sprachpraxis Ia oder Sprachpraxis Ib (Sorbisch) Sprache der Formen und Farben und ausgewählte kunstpädagogisch relevante Strategien der künstlerisch-ästhetischen Arbeit Fachwissenschaftliche Grundlagen des Deutschunterrichts in der Grundschule Basismodul Elementarmathematik: Fachwissenschaftliche Grundlagen des elementaren Mathematikunterrichts aus didaktischer Sicht Pflicht Klausur Wahlpflicht Mündliche Prüfung, Klausur Pflicht Klausur Pflicht Klausur 5 Pflicht Klausur Sport verstehen Pflicht Klausur, Fachpraktische Prüfung Fachwissenschaftliche und didaktische Grundlagen des Werkens Musik als Gegenstand und künstlerische Praxis Didaktische Grundlagen des Deutschunterrichts in der Grundschule Erschließung und Anwendung fachwissenschaftlicher und didaktischer Grundlagen des Sachunterrichts Musik als künstlerische und pädagogische Praxis I Pflicht Klausur Pflicht Protokoll 5 Pflicht Mündliche Prüfung Pflicht Hausarbeit 5 Pflicht Fachpraktische Prüfungen 40

41 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Bildnerische Produktion und Rezeption Pflicht Projektarbeit 5 Grundschuldidaktik Sorbisch I Pflicht Mündliche Prüfung, Hausarbeit Einführungsmodul Mathematikdidaktik: Didaktische Grundlagen des Mathematikunterrichts in der Grundschule Pflicht Hausarbeit 5 Sport erleben Pflicht Fachpraktische Prüfung Schulpraktische Studien Grundschuldidaktik 1 Pflicht Praktikumsbericht Technische und ästhetische Elementarbildung Pflicht Mündliche Prüfung Bildsprachliche und didaktische Grundlagen und Förderung der künstlerischen Kreativität Pflicht Hausarbeit Fachdidaktik II Pflicht Portfolio 5 Fachwissenschaftliche und didaktische Vertiefung Pflicht Hausarbeit Vertiefungsmodul Mathematikdidaktik Pflicht Mündliche Prüfung Gestaltung von Lernumgebungen im Sachunterricht 5 5 Pflicht Portfolio 5 Sport vermitteln Pflicht Projektarbeit Vertiefung und Vernetzung in fachübergreifenden Feldern des Werkunterrichts der Grundschule Musik als künstlerische und pädagogische Praxis II Pflicht Hausarbeit Pflicht Portfolio, Fachpraktische Prüfung, Hausarbeit Schulpraktische Studien Grundschuldidaktik 2 Pflicht Hausarbeit 5 Vertiefung und Vernetzung der sachunterrichtsspezifischen Kompetenzen Pflicht Hausarbeit 5 Deutsch Studienvoraussetzungen Allgemeine Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Studierende, für die Deutsch 41

42 eine Fremdsprache ist, müssen zu Studienbeginn Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das Studium bereitet die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vor. Ziel ist der Beruf als Lehrer/in an Grundschulen. Es vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die für wissenschaftliches Arbeiten, selbstständiges Denken und verantwortungsbewusstes Handeln notwendig sind. Zugleich bilden diese die Grundlage für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und eigenverantwortliche Weiterbildung. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Fachdidaktik. In den Bereichen Sprach- und Literaturwissenschaft werden v.a. systematische Perspektiven auf Sprache und Literatur eingenommen und theoretisch fundiert. Die Fachdidaktik vermittelt auf fachwissenschaftlicher Grundlage Kompetenzen zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen. Aufbau des Studiums Das Studium gliedert sich formal in Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Fachdidaktik mit entsprechenden Teilgebieten. Diese Teilgebiete sind als thematisch zusammenhängende Module im Studienverlaufsplan aufgeführt. Module umfassen je 5 oder LP und werden mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Von den im gesamten Studium zu erbringenden 240 Leistungspunkten (LP) werden im Fach Deutsch 50 Punkte in den Fachwissenschaften und 15 LP in der Fachdidaktik erbracht. Sie werden ergänzt durch 40 LP aus dem Bereich der Bildungswissenschaften und 25 LP für Schulpraktische Studien, die als Praktika in den Bildungswissenschaften sowie in der Fachdidaktik Deutsch und den Grundschuldidaktiken umgesetzt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 25 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften. Wird Deutsch als Fach gewählt, kann auch die wissenschaftliche Arbeit im Umfang von 15 LP darin geschrieben werden. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die folgende Tabelle listet sämtliche Module auf, die im schulformspezifischen Studiengang mit Abschluss Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen im Fach Deutsch (50 LP) zu absolvieren sind. 42

43 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der germanistischen Sprachwissenschaft Grundlagen der Germanistischen Literaturwissenschaft Didaktische Grundlagen des Deutschunterrichts in der Grundschule Pflicht Klausur Pflicht Klausur Pflicht Mündliche Prüfung Kinder- und Jugendliteratur Pflicht Klausur 5 Grammatische Grundlagen Pflicht Klausur 5 Theorie und Geschichte der deutschen Literatur Varietäten des Deutschen - Pragmatik des Deutschen Schulpraktische Studien GSD Deutsch, SPS II/III Pflicht Hausarbeit 5 Pflicht Portfolio 5 Pflicht (gehören zu SPS) Praktikumsbericht 5 Didaktische Vertiefung Pflicht Seminararbeit 5 Schulpraktische Studien GSD 2, SPS IV/V Pflicht (gehören zu SPS) Praktikumsbericht 5 Deutsch als Zweitsprache Pflicht Projektarbeit Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel für den Studiengang Lehramt an Grundschulen im Fach Deutsch ist, nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung, eine Lehrtätigkeit im Schuldienst. Zudem sind weitere Berufsfelder in der Erwachsenenbildung oder in anderen Institutionen zu nennen, in denen neben der Sprachbeherrschung und breiten Wissensanwendung auf sprach-, literaturwissenschaftlichem Gebiet didaktische Kompetenzen gefragt sind. Hinzu kommen Berufe im Bereich Journalismus/Medien, Öffentlichkeitsarbeit/ PR/Werbung, Verlagswesen/Bibliotheken, Kultureinrichtungen. Das Studium ermöglicht auch eine wissenschaftliche Weiterqualifizierung in den Fachbereichen. Englisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. 43

44 Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für die Aufnahme des Studiums sind Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen nachzuweisen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das wissenschaftliche Leitbild des Studienganges Lehramt an Grundschulen für das Fach Englisch orientiert sich grundsätzlich an der Struktur der neuen europäischen Philologien, die sich aus dem Zusammenspiel ihrer einzelnen Fachteile (anglistische und amerikanistische Literaturwissenschaft und Kulturstudien, Linguistik, Fachdidaktik und Sprachpraxis) sowie deren stringenter Kooperation definieren. Durch die komplexe Vernetzung der Fachgebiete untereinander ergibt sich ein Gesamtbild, das weit hinausreicht über die einfache Summe der (Fach-)Teile. Das Studium des Faches Englisch soll die Studierenden auf die berufliche Lehrtätigkeit vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbstständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Damit werden auch die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Weiterbildung geschaffen. Aufbau des Studiums Der Studiengang ist modular gegliedert. Der Bereich der Englischausbildung für das Lehramt an Grundschulen umfasst insgesamt 65 Leistungspunkte (LP) aus Pflichtmodulen. Darin enthalten sind zwei grundschulspezifische Fachdidaktikmodule, die am Institut für Grundschulpädagogik angeboten werden. Dazu kommen 75 Leistungspunkte für die Grundschuldidaktiken, 25 LP für die Schulpraktischen Studien und 40 LP für die Bildungswissenschaften. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 25 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Die mit * markierten Teilprüfungen müssen mindestens mit ausreichend (4,0) bestanden sein. 44

45 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Einführung in die englischsprachige Literatur und Kultur Pflicht Klausur Einführung in die anglistische Linguistik I Pflicht Klausur, mündliche Präsentation Einführung in die anglistische Linguistik II Pflicht Hausarbeit, Klausur Literaturgeschichte/Geschichte der Britischen Inseln I Fachdidaktik Englisch an der Grundschule I Fachdidaktik Englisch an der Grundschule II Pflicht Mündliche Prüfung Pflicht Klausur Pflicht Hausarbeit, Schulpraktische Leistung Anglistik an der Grundschule Pflicht Projektarbeit Studieren im Ausland Für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung ist der Nachweis eines oder mehrerer Aufenthalte im Gesamtumfang von mindestens zwei Monaten in einem englischsprachigen Land erforderlich. Der Auslandsaufenthalt kann vor oder während des Studiums absolviert werden. Er ist von den Studierenden unter Beratung durch die Fakultät selbst zu organisieren und muss nicht zwingend mit einem Auslandsstudium verbunden sein. Vor Antritt eines Studienaufenthalts im Ausland ist dafür Sorge zu tragen, dass die dort erbrachten Studienleistungen am entsendenden Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Berufseinsatzmöglichkeiten Absolventen/innen dieses Studienganges finden i.d.r., nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung, ihren Einsatz als Englischlehrer/in an Grundschulen im gesamten Bundesgebiet. Außerdem kommen alle Berufsfelder in Frage, die eine solide englische Sprach-, Kultur- und/oder Literaturkompetenz erfordern, wie z. B. > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Journalismus/Medien > Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations > Werbung > Verlagswesen/Bibliotheken > Kultureinrichtungen > Internationale Kontakte 45

46 Ethik/Philosophie Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für das Lehramt an Grundschulen sind Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 und eine weitere Fremdsprache auf dem Niveau A2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen nachzuweisen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das Studium im Studiengang Ethik/Philosophie für das Lehramt an Grundschulen Erste Staatsprüfung soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten als Lehrer/in vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Das Studienprogramm umfasst sieben Pflichtmodule und zielt auf eine theorie- und praxisorientierte Qualifikation ab: > durch den Erwerb umfassender Kenntnisse über Bedingungen, Möglichkeiten und Folgen philosophischer Arbeit > durch die Befähigung zur historischen und systematischen Analyse geistesgeschichtlicher Prozesse > durch die Ausbildung wissenschaftlicher Reflexionsfähigkeit sowie > durch die Ausbildung entsprechender wissenschaftlicher und berufspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten Aufbau des Studiums Das Fach Ethik/Philosophie für das Lehramt an Grundschulen umfasst insgesamt 65 Leistungspunkte. Darin enthalten sind zwei grundschulspezifische Fachdidaktikmodule. 46

47 Die Module im Fach Ethik/Philosophie werden ergänzt durch 75 Leistungspunkte für die Grundschuldidaktiken, 25 LP für die Schulpraktischen Studien und 40 LP für die Bildungswissenschaften. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 25 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit, welche im achten Semester im Fach Ethik/Philosophie geschrieben werden kann, und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der Ethik Pflicht Hausarbeit Praktische Philosophie Pflicht Hausarbeit Geschichte der praktischen Philosophie Pflicht Hausarbeit Fachdidaktik der Ethik/Philosophie 1 (Grundschule) (incl. SPS) Pflicht (gehört z.t. zu SPS) Mündliche Prüfung, Schulpraktische Leistung Geschichte und Kultur des Christentums Pflicht Klausur Fachdidaktik der Ethik/Philosophie 2 (Grundschule) Pflicht Hausarbeit Vertiefung der Ethik Pflicht Hausarbeit Berufseinsatzmöglichkeiten Der Studiengang soll den Studierenden vertiefte fachspezifische und fachdidaktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln und sie an die fachliche Arbeit an der Grundschule heranführen. Er befähigt die Absolventen/innen zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes, der mit der Zweiten Staatsprüfung abgeschlossen wird. Kunst Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. 47

48 Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist vom Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung abhängig. Bitte beachten Sie die Informationen zur Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Kunst im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Das Studium umfasst die künstlerisch-praktische, die kunstpädagogische und -didaktische sowie die kunstwissenschaftliche Ausbildung für das Lehramt an Grundschulen. Die Ausbildung vermittelt den Studierenden in enger Bindung an die Praxis die für diese Arbeitsfelder erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Gebieten der Kunstpädagogik, der Kunsttheorie und Kunstgeschichte sowie der künstlerischen Produktion und Rezeption. Zugleich können fachübergreifende Schlüsselqualifikationen u.a. in Bezug auf Strategien der Problemlösung, pädagogisch-psychologisch fundierte Kommunikationsformen, Präsentationstechniken und kreativer Umgang mit den Neuen Medien erworben werden. Aufbau des Studiums Der Studiengang umfasst einen Arbeitsaufwand von insgesamt 240 Leistungspunkten (LP). Im Fach Kunst verteilen sich die zu erreichenden Leistungspunkte wie folgt: 65 LP für das Fach und seine Fachdidaktik, 75 LP für die dazugehörigen Grundschuldidaktiken, 40 LP für den Bereich Bildungswissenschaften und 25 LP für die Schulpraktischen Studien. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/ Ergänzungsbereich belegt werden. Für die Erste Staatsprüfung (25 LP) sind 15 LP für die wissenschaftliche Arbeit und LP für die mündlichen und schriftlichen Prüfungen zu erbringen. Der Studiengang Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen im Fach Kunst ist modularisiert. Hierbei sind Basismodule, fachspezifische Schwerpunktmodule und fachdidaktische Module zu unterscheiden. Die Lehrveranstaltungen der Basismodule dienen der Vermittlung von Grundlagen der Theorie und Praxis der Kunstpädagogik sowie der bildenden Kunst. In Verbindung mit differenzierten künstlerisch-praktischen Übungen können Basisqualifikationen in Bezug auf Theorie und Geschichte, Produktion, Rezeption und Vermittlung von bildender Kunst erworben werden. Die Lehrveranstaltungen der Schwerpunktmodule dienen der Vermittlung von spezifischen kunstpädagogischen, kunsttheoretischen und kunstpraktischen Kenntnissen und dem Erwerb 48

49 entsprechender Fähigkeiten mit Ausrichtung auf das schulische Berufsfeld. Praxisorientierte Übungen und vor allem Projektarbeit sind hierbei maßgebliche Vermittlungsformen. Die fachdidaktischen Module dienen der Vermittlung von Grund- und spezifischen Kenntnissen, die als pädagogische, entwicklungspsychologische und fachmethodische Grundlagen der Lehre im Fach Kunst zu verstehen sind. Schulpraktika sind studienbegleitend zu absolvieren. Leistungsnachweise Das Studium wird abgeschlossen mit einer Note für das Fach Kunst und einer Note für die Fachdidaktik, die sich jeweils aus dem arithmetischen Mittel der Prüfungsleistungen aus den Modulen zusammensetzt. Die Studierenden erarbeiten außerdem eine fachspezifische wissenschaftliche Abschlussarbeit und absolvieren die Erste Staatsprüfung. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Theorie und Praxis der bildenden Kunst Pflicht Künstlerische Studienarbeit Bildsprachliche Grundlagen der Kunstpädagogik Pflicht Hausarbeit Fläche-Körper-Raum Wahlmodul Künstlerische Studienarbeit Didaktische Grundlagen der Kunstpädagogik und Förderung der künstlerischen Kreativität Pflicht Projektarbeit Bildnerische Produktion und Rezeption Pflicht Projektarbeit Ausgewählte Aspekte der historischen und modernen Kunst Kunstpädagogik im Wandel ihrer Funktionen Schulpraktische Studien im Fach Kunst an der Grundschule Künstlerisch-ästhetische Praxis als Crossover Pflicht Künstlerische Studienarbeit Pflicht Klausur 5 Pflicht (SPS) Projektarbeit 5 Pflicht Künstlerische Studienarbeit 49

50 Berufseinsatzmöglichkeiten Absolventen/innen dieses Studienganges finden i.d.r. Einsatzmöglichkeiten als Kunstlehrer/ innen an Grundschulen im gesamten Bundesgebiet. Weitere mögliche Berufsfelder bieten sich in allen Bereichen an, in denen eine solide Kompetenz auf dem Gebiet der fachlich und pädagogisch fundierten Kunst-Vermittlung benötigt wird, wie z. B.: > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Fach- und Hochschuleinrichtungen > Kultureinrichtungen wie Museen, Galerien Mathematik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Ziel des Studiums ist der Erwerb von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen sowie bildungswissenschaftlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten im gewählten Fach, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Aufbau des Studiums Der Studiengang umfasst einen Arbeitsaufwand von insgesamt 240 Leistungspunkten (LP), davon 50 LP für das Fach und 15 LP für die Fachdidaktik. Dazu kommen Module des bildungswissenschaftlichen Bereichs (40 LP), der drei Grundschuldidaktiken (75 LP) und die Schulpraktischen Studien mit 25 LP. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme- Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 25 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (15 LP) und die schriftliche Prüfung sowie die mündlichen Prüfungen ( LP) der staatlichen Abschlussprüfung. 50

51 Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Module schließen i.d.r. mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung ab. In den meisten Fachmodulen sind wöchentliche Übungsaufgaben als Prüfungsvorleistungen obligatorisch. Prüfungsvorleistungen sind Studienleistungen, die fachliche Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung sind und in Form von Aufgaben mit Erfolgskontrolle und Übungsscheinen mit bestanden oder nicht bestanden bewertet werden. Die Prüfungsvorleistung ist bestanden, wenn 50% der zu erreichenden Punkte erreicht wurden. Im Falle des Nichterreichens der 50% der Punkte ist eine Wiederholung frühestens zum nächsten Semester möglich. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundwissen Analysis Pflicht Klausur Grundwissen Lineare Algebra Pflicht Klausur Grundwissen Schulmathematik Pflicht Klausur Einführungsmodul Mathematikdidaktik: Fachdidaktische Grundlagen des Mathematikunterrichts in der Grundschule Pflicht Klausur Diskrete Strukturen Pflicht Klausur 5 Wahrscheinlichkeitstheorie Pflicht Klausur 5 Vertiefungsmodul Mathematikdidaktik Pflicht Mündliche Prüfung 5 Schulpraktische Studien (Mathematik) Pflicht Praktikumsbericht 5 Seminare zur Schulmathematik (Grundschule) Pflicht Referate mit schriftlicher Ausarbeitung Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes für Grundschulen werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Grundschulen des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den mathematischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das entsprechende Lehramt. 51

52 Musik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist vom Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig abhängig. Bitte beachten Sie die Informationen zur Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Musik im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Das Studium umfasst die künstlerisch-praktische, die musikpädagogische, musikdidaktische sowie die musikwissenschaftliche Ausbildung für das Lehramt an Grundschulen. Das künstlerisch-praktische Studium gliedert sich in instrumentale, vokale und musiktheoretische Ausbildungsbereiche, die als Einzelunterricht (Haupt- und Zweitinstrument, Gesang, Schulpraktisches Klavierspiel) und als Unterricht in Kleingruppen (Musiktheorie, Chorleitung) angeboten werden. Aufbau des Studiums Das Studium im Fach Musik findet an zwei Hochschulen statt. Die Ausbildung im Fach Musik (Fachwissenschaft und -didaktik) erfolgt an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ebenso wie die Schulpraktischen Studien im Fach Musik und die Grundschuldidaktik Musik. Die Studierenden werden hier als Haupthörer immatrikuliert. Die Ausbildung in den anderen Grundschuldidaktiken, in Modulen der Ergänzungsstudien sowie in den Bildungswissenschaften findet an der Universität Leipzig statt. Hier sind die Studierenden als Nebenhörer immatrikuliert. Die Schulpraktischen Studien im Bereich der Bildungswissenschaften und der Grundschuldidaktiken (außer der GSD Musik) werden über die Universität Leipzig organisiert. Die Studienstruktur im Fach Musik stellt sich wie folgt dar: 52

53 > 65 LP für das Fach und seine Fachdidaktik an der HMT Leipzig > 5 LP für das Modul Körper-Stimme-Kommunikation an der HMT Leipzig > 75 LP für die zum Fach gehörigen Grundschuldidaktiken an der Universität Leipzig > 40 LP für den Bereich der Bildungswissenschaften an der Universität Leipzig > 25 LP für die Schulpraktischen Studien an der HMT Leipzig und Universität Leipzig insgesamt > 5 LP für den Bereich der Ergänzungsstudien an der Universität Leipzig Für die Erste Staatsprüfung sind 15 LP für die wissenschaftliche Arbeit und LP für die mündlichen und schriftlichen Prüfungen zu erbringen. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Künstlerische Praxis I Pflicht Fachpraktische Prüfung (Klavier und Gesang) Integrativ I Pflicht Hausarbeit, Klausur Künstlerische Praxis II a Pflicht Fachpraktische Prüfung Klavier / Gesang (einzeln) Künstlerische Praxis II b Pflicht Klausur 5 Musikwissenschaft Pflicht Hausarbeit 5 Didaktik I Pflicht Hausarbeit 5 Körper-Stimme-Kommunikation (Schulmusik) Pflicht (Ergänzungsstudien) 5 Präsentation 5 Künstlerische Praxis III Pflicht Fachpraktische Prüfung Gesang/ schulpraktisches Musizieren Didaktik II Pflicht Gestaltungsaufgabe Schulpraktische Studien IV Pflicht (gehören zu SPS) 5 Präsentation 5 Integrativ II Pflicht Fachpraktische Prüfung Chorleitung 53

54 Berufseinsatzmöglichkeiten Absolventen/innen des Staatsexamens dieses Studiengangs werden als Musiklehrer/innen an Grundschulen im gesamten Bundesgebiet zum Einsatz kommen. Es finden sich jedoch auch mögliche Berufsfelder in allen Bereichen, in denen eine solide Kompetenz auf dem Gebiet der Musik sowie deren Lehre benötigt wird, wie z. B.: > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Fach- und Hochschuleinrichtungen > Kultureinrichtungen Religion, Evangelische Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Vor Antritt des Vorbereitungsdienstes ist der Nachweis der Konfessionszugehörigkeit zur Evangelischen Kirche zu erbringen. Zulassungsbeschränkung: keine Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. {!!!} Ausbildungsinhalt Der Studiengang Evangelische Religion für das Lehramt an Grundschulen Erste Staatsprüfung soll auf den Dienst in der Schule als Lehrer/in vorbereiten. Dafür sollen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermittelt werden, dass die Studierenden zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Damit werden die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Weiterbildung geschaffen. Das Lehr- und Ausbildungsangebot im Fach Evangelische Religion umfasst folgende Fächer: Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie und Religionspädagogik. 54

55 Aufbau des Studiums Der Gesamtumfang des studentischen Arbeitsaufwandes (Workload) für das Studium beträgt 240 Leistungspunkte (LP), davon entfallen 65 Leistungspunkte (LP) auf das Fach Evangelische Religion. Das Studium beinhaltet weitere 75 LP für die Grundschuldidaktik und 40 LP für die Bildungswissenschaften. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme- Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Hinzu kommen weitere 25 LP für die Schulpraktischen Studien und 25 LP für die Erste Staatsprüfung. Davon entfallen 15 LP auf die wissenschaftliche Arbeit. Diese kann im Fach Evangelische Religion (einschließlich Fachdidaktik), in der Grundschuldidaktik oder in den Bildungswissenschaften geschrieben werden. Die restlichen LP ergeben sich aus den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der biblischen Traditionen Pflicht Klausur und der Geschichte des Christentums Kirchengeschichte I Wahlpflicht Klausur Kirchengeschichte I Wahlpflicht Mündliche Prüfung Altes Testament I Wahlpflicht Klausur Altes Testament I Wahlpflicht Mündliche Prüfung Neues Testament I Wahlpflicht Klausur Neues Testament I Wahlpflicht Mündliche Prüfung Einführung in die Religionspädagogik Pflicht Klausur Praxis des Religionsunterrichts an Grundschulen (SPS II/III) Pflicht (gehört zu SPS) Unterrichtsentwurf Systematische Theologie I Wahlpflicht Klausur Systematische Theologie I Wahlpflicht Mündliche Prüfung Berufseinsatzmöglichkeiten Das Lehramtsstudium Evangelische Religion befähigt die Absolventen/innen nach dem Bestehen der Ersten Staatsprüfung zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes, der mit der Zweiten Staatsprüfung abgeschlossen wird. 55

56 Sorbisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für die Aufnahme des Studiums werden Sprachkenntnisse in Ober- oder in Niedersorbisch bzw. siebenjähriger Schulunterricht erwartet. Für Bewerber/innen, die diesen Nachweis nicht erbringen können, erfolgt eine Eignungsfeststellungsprüfung. Zulassungsbeschränkung: keine Gegebenenfalls ist die Immatrikulation vom Bestehen der Eignungsprüfung abhängig, wenn die oben genannten Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllt sind. Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. {!!!} Ausbildungsinhalt Das Studium soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Das Studium im Lehramt Sorbisch orientiert sich an den allgemeinen Anforderungen an eine moderne philologische, sprachdidaktische und sprachpädagogische Bildung bezüglich Inhalten, Methoden, fachlichen wie auch sozialen Kompetenzen und berücksichtigt den aktuellen Forschungs- und Erkenntnisstand sowie neuere Vermittlungsformen und -methoden zu muttersprachlicher, fremdsprachlicher und bilingualer Ausbildung in der Schule unter den spezifischen Bedingungen einer Minderheitensprache. Aufbau des Studiums Das Studium des Faches Sorbisch (50 LP) beinhaltet die Gebiete > Sprachwissenschaft > Literaturwissenschaft > Fachdidaktik einschl. Schulpraktische Studien > Sprachpraxis mit Schwerpunkt Ober- oder Niedersorbisch 56

57 Dazu kommen neben der Fachdidaktik (15 LP), die Grundschuldidaktiken (75 LP) und Module der Bildungswissenschaften (40 LP). Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Die Erste Staatsprüfung umfasst 25 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (15 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Module können importierte Lehrveranstaltungen aus anderen Instituten beinhalten oder komplett importiert sein. Vermittlungsformen sind Vorlesung (V), Seminar (S), Übung (Ü), Praktikum (P), die Vermittlungssprache ist - mit Ausnahme importierter Veranstaltungen - in der Regel Sorbisch. Die Abschlussarbeit wird studienbegleitend im achten Semester in sorbischer Sprache verfasst. Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Sorabistik Pflicht Klausur Sprache und Kommunikation Ia (Obersorbisch) oder Wahlpflicht Klausur Sprache und Kommunikation Ib (Niedersorbisch Sprache und Kommunikation IIa (Obersorbisch) oder Sprache und Kommunikation IIb (Niedersorbisch) Wahlpflicht Klausur Wahlpflicht Mündliche Prüfung Wahlpflicht Mündliche Prüfung Grundschuldidaktik Sorbisch I Pflicht Mündliche Prüfung, Hausarbeit Das Sorbische und seine Literatur im diachronen Kontext Das Sorbische und seine Kultur im synchronen Kontext Pflicht Mündliche Prüfung, Klausur Pflicht Klausur Sorbische Kinder- und Jugendliteratur Pflicht Hausarbeit 5 Fachdidaktik III Pflicht Mündliche Prüfung 5 57

58 Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Ziel ist eine berufliche Tätigkeit als Lehrer/in in den sorbischen und zweisprachigen Grundschulen der Ober- oder Niederlausitz mit den erforderlichen fachlichen Kenntnissen, Methodenkompetenz und Fähigkeit zu wissenschaftlicher und didaktischer Aufarbeitung des Lernstoffes, insbesondere zu fachlich qualifizierter und angemessener mündlicher und schriftlicher Ausdrucksweise in Ober- oder/und Niedersorbisch; kompetente Sprachberatung und Sprachpflege beim Erhalt des Sorbischen und der sorbischen Kultur sowie Sprachvermittlung, gegebenenfalls auch außerhalb einer schulischen Lehrtätigkeit. Sport Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist u. a. vom Bestehen der sportpraktischen Eignungsfeststellung abhängig. Bitte beachten Sie die Informationen zur Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Sport im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus clausus Ausbildungsinhalt Es werden Kompetenzen in den sozial-, natur- und sportwissenschaftlichen Disziplinen vermittelt: > Erziehungs-, geistes- und sozialwissenschaftliche Disziplinen: > Sportpädagogik, Sportdidaktik, Sportpsychologie, Sportgeschichte, Sportphilosophie, Sportsoziologie > Naturwissenschaftliche und sportmedizinische Disziplinen: > Sportmedizinische sowie bewegungs- und trainingswissenschaftliche Grundlagen > Allgemeine Grundlagen sowie spezielle Bewegungs- und Trainingswissenschaft der Sportarten > Sportförderunterricht und Schulpraktische Studien 58

59 Aufbau des Studiums Im Fach Sport (65 LP) ist die Fachdidaktik mit 15 Leistungspunkten bereits integriert. 25 Leistungspunkte entfallen auf die Schulpraktischen Studien und 40 LP auf den Bereich der Bildungswissenschaften. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme- Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 25 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (15 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Insgesamt sind somit 240 Leistungspunkte zu erbringen. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen, die aus mehreren Teilprüfungen bestehen kann. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Bewegungen des frühen Schulkindes analysieren, vermitteln und motorische Leistungen bewerten; das Schulkind als biologisches System verstehen Bewegungsfelder im Sportunterricht der Grundschule 1 Bewegungsfelder im Sportunterricht der Grundschule 2* Lehren und Lernen im Tätigkeitsfeld Sport und Schule (I), incl. SPS II/III Körper, Sport und Bewegung in Lebenslauf und Lebensführung; Sport unterrichten im sozialen Kontext Pflicht Referat, Lehrprobe, Klausur Pflicht Komplexprüfung Pflicht Komplexprüfung Pflicht (gehört z.t. zu SPS) Praktikumsmappe, Hausarbeit, mündliche Prüfung Pflicht Klausur Spielen in und mit Regelstrukturen Pflicht Lehrproben, Klausur Bewegung, Sport und Spiel vermitteln Pflicht Klausur * Für das Skilager entstehen Lehrgangskosten von ca. EURO Spätestens bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung (i.d.r. bis zum Ende des 7. Semesters) sind die Nachweise des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens in Bronze und des Kurses Lebensrettende Sofortmaßnahmen vorzulegen. 59

60 Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Grundschulen des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Sportlehrer und Sportlehrerinnen erteilen Sportunterricht und vermitteln sportliche Fertigkeiten und Kenntnisse an unterschiedliche Zielgruppen beispielsweise in Schulen, Sportvereinen, Fitnessstudios und Rehabilitationseinrichtungen. Zudem sind sie organisatorisch, beratend oder forschend tätig. Die zunehmende Professionalisierung und Kommerzialisierung des Sportgeschehens rücken auch Tätigkeiten in der Sportökonomie, im Sportmanagement und in der Sportberatung verstärkt ins Blickfeld von Sportlehrern und Sportlehrerinnen. In diesen Bereichen sind vor allem ihre organisatorischen Fähigkeiten gefragt. 60

61 .03-2 Lehramt an Mittelschulen

62 Studienvoraussetzungen Es gelten die allgemeinen Zulassungsbedingungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig, d. h. es ist das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife bzw. der fachgebundenen Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis nachzuweisen. Für das Studium der Fächer Kunst, Musik und Sport sind bestandene Eignungsfeststellungsprüfungen Voraussetzung. Bitte beachten Sie dazu auch das Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Die Studierenden immatrikulieren sich in den Lehramtsstudiengang, entscheiden sich für zwei Studienfächer und legen dabei fest, welches von beiden das erste Fach ist. Dies ist nur für die Immatrikulation an der Uni wichtig. Beide Fächer der Fachkombination sind im Studium gleichwertig. Die Wahl des Erstfaches entscheidet darüber, an welcher Fakultät/welchem Institut die Immatrikulation erfolgt. Welche Fächer miteinander kombiniert werden können, ist in der Lehramtsprüfungsordnung (LAPO I) festgelegt. Weitere Informationen dazu finden Sie im Absatz Aufbau des Studiums. Sonderfall Musik: Studieninteressenten bewerben sich im März für die Eignungsfeststellungsprüfung sowie für einen Studienplatz im Fach Musik an der HMT Leipzig (Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig). Eine separate Bewerbung an der Universität Leipzig entfällt damit. Neben dem Antrag auf Eignungsfeststellungsprüfung geben die Interessenten drei Wünsche für ihr zweites Unterrichtsfach an. Nach bestandener Eignungsfeststellungsprüfung entscheidet die HMT über die Vergabe des zweiten Faches und meldet den Studienbewerber an der Universität Leipzig an. Die Studierenden sind somit Haupthörer im Fach Musik an der HMT und Nebenhörer für das zweite Fach, die Bildungswissenschaften und Ergänzungsstudien an der Universität Leipzig. Zur Planung Ihres individuellen Studienverlaufes empfiehlt es sich eine Studienfachberatung in Anspruch zu nehmen. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen Für das Studium eines sprachlichen Faches sind Sprachkenntnisse in dieser Sprache Immatrikulationsvoraussetzung. Als spezielle fachspezifische sprachliche Zugangsvoraussetzungen für die Zulassung zur staatlichen Abschlussprüfung sind Lateinkenntnisse in den Fächern Französisch, Spanisch und Geschichte nachzuweisen. In den Fächern Französisch und Spanisch können die Lateinkenntnisse ersetzt werden durch zwei moderne Fremdsprachen mit dem Abschluss je eines Grund- 62

63 kurses Niveaustufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER). Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Diese Kenntnisse können während des Studiums erworben werden. Soweit nachzuweisende Kenntnisse in Latein nicht durch das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife nachgewiesen sind, bleibt gemäß LAPO I ein Semester für die Regelstudienzeit unberücksichtigt. Zulassungsbeschränkung Zum WS 2014/2015 gab es für die Fächer Biologie, Deutsch, Ethik/Philosophie, Gemeinschaftskunde und Geschichte eine örtliche Zulassungsbeschränkung. Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsziele Ziel des Studiums ist der Erwerb von bildungswissenschaftlichen, fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen sowie gegebenenfalls fachpraktischen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Erste Staatsprüfung und die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Aufbau des Studiums Alle wichtigen Bestimmungen zu Inhalt und Aufbau des Studienganges Staatsexamen für das Lehramt an Mittelschulen in den nachfolgend dargestellten Fächern werden durch die entsprechenden Studien- und Prüfungsordnungen geregelt. Das Studium umfasst einen studentischen Arbeitsaufwand von 270 Leistungspunkten (LP) und setzt sich aus zwei Fächern, den dazugehörigen Fachdidaktiken, dem bildungswissenschaftlichen Bereich, den Modulen der Ergänzungsstudien und der wissenschaftlichen Arbeit sowie den mündlichen und schriftlichen Prüfungen im Rahmen der Ersten Staatsprüfung zusammen. Das Studium ist wie folgt strukturiert: > zwei zu wählende Fächer im Umfang von je 80 LP einschließlich Fachdidaktik im Umfang von je 15 LP (im Fach Musik einschließlich der Fachdidaktik 90 LP) > bildungswissenschaftlicher Bereich mit 35 LP > die Ergänzungsstudien mit 15 LP (wenn das Fach Musik gewählt wird, umfasst der Bereich der Ergänzungsstudien nur 5 LP) 63

64 > das Modul Körper-Stimme-Kommunikation mit 5 LP > die Schulpraktischen Studien mit 25 LP Die restlichen 30 Leistungspunkte entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen Fächern und ihren Fachdidaktiken ( LP) im Rahmen der Ersten Staatsprüfung. Als Fächer müssen zwei Fächer aus der ersten Fächergruppe oder ein Fach aus der ersten und ein Fach aus der zweiten Fächergruppe gewählt werden. Zu den Fächergruppen gehören: > Erste Fächergruppe: Biologie, Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Sorbisch, Sport > Zweite Fächergruppe: Chemie, Ethik/Philosophie, Französisch, Gemeinschaftskunde/ Rechtserziehung, Geschichte, Informatik, Kunst, Musik, Polnisch, Evangelische Religion, Russisch, Spanisch, Tschechisch Zusätzlich kann das Fach Musik mit den Fächern Evangelische Religion oder Ethik/Philosophie kombiniert werden. Die 25 LP umfassenden Schulpraktischen Studien finden im Umfang von je LP in Modulen der Fachdidaktik des jeweiligen Faches und im Umfang von 5 LP in Modulen der Bildungswissenschaften statt. Das Studium des Faches Musik erfolgt an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig. Übersicht zum Studienverlauf In der abgebildeten Tabelle finden Sie einen exemplarischen (d.h. den Regelfall abbildendenden) Studienverlaufsplan für das Lehramt an Mittelschulen. Die Schulpraktischen Studien II bis V finden jeweils in den Modulen der Fachdidaktik statt. Um die unterschiedlichen Studienverlaufspläne einzusehen, erkundigen Sie sich bitte auf der Internetseite der Universität Leipzig: Sem. Fach 1 Fach 2 Bildungswissenschaften 1. Fachmodul 1 Fachmodul 1 BiWi 1 2. Fachmodul 2 Fachmodul 2 BiWi 2 SPS 1 Ergänzungsstudien 3. Fachmodul 3 Fachmodul 3 BiWi 3 Ergänzungsstudien 64

65 Sem. Fach 1 Fach 2 Bildungswissenschaften 4. Fachmodul 4 Fachmodul 4 BiWi 4 BiWi 5 5. Fachdidaktik 1 Fachdidaktik 1 BiWi 6 BiWi 7 6. Fachmodul 5 Fachmodul 5 FD 2 (F1) FD 2 (F2) 7. Fachmodul 6 Fachmodul 6 FD 3 (F1) FD 3 (F2) 8. FM 7 FD 4 FM 7 FD 4 Ergänzungsstudien 9. Wissenschaftliche Arbeit 20 LP Prüfungsvorbereitung LP BiWi= Bildungswissenschaften, SPS= Schulpraktische Studien/Praktikum an der Schule, FM= Fachmodul, FD= Fachdidaktik, F1/F2= Fach 1/Fach 2 Berufseinsatzmöglichkeiten Das erfolgreich abgeschlossene Studium berechtigt zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das Lehramt an Mittelschulen. Fächer Biologie Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Ziel des Studiums ist der Erwerb von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen sowie bildungswissenschaftlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den gewählten Fächern, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. 65

66 Aufbau des Studiums Das Fach Biologie ist eines von zwei Fächern des neunsemestrigen Studiengangs, der einen Arbeitsaufwand von insgesamt 270 Leistungspunkten (LP) umfasst, also pro Semester 30 LP. Der Studiengang Biologie für das Lehramt an Mittelschulen umfasst die in der Tabelle dargestellten Module des Faches Biologie im Umfang von 80 Leistungspunkten einschließlich seiner Fachdidaktik im Umfang von 15 Leistungspunkten. Ergänzt werden die bereits genannten Anteile des Studienganges durch 80 LP des zweiten Faches, 35 LP aus dem Bereich der Bildungswissenschaften und 25 LP für die Schulpraktischen Studien. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil- Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) sowie die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich und die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern ( LP) der staatlichen Abschlussprüfung. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen, die aus mehreren Teilprüfungen bestehen kann. Die mit * gekennzeichneten Wahlpflichtmodule sind im Rahmen der Ergänzungsstudien zu belegen. Folgende Pflicht- und Wahlpflichtmodule (WP) sind für das Fach Biologie zu belegen: Modul Modulform Prüfungsleistung LP Allgemeine Botanik Pflicht Klausur Allgemeine Chemie* Wahlpflicht ¹ Klausur Allgemeine Chemie* Wahlpflicht ² Klausur 5 Grundlagen der botanischen Systematik und Pflanzenökologie Pflicht Klausur Allgemeine Zoologie Pflicht Klausur Spezielle Zoologie/Ökologie Pflicht Klausur Fachdidaktik Biologie I Pflicht Klausur 5 Biochemie Pflicht Klausur 5 SPS II/III ³ Pflicht (gehört zu SPS) Praktikumsbericht 5 Fachdidaktik Biologie II Pflicht Klausur Genetik im Schulunterricht Pflicht Klausur 5 66

67 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Tierphysiologie Pflicht Klausur 5 SPS IV/V Pflicht (gehört zu SPS) Unterrichtsentwurf, tabell. Entwürfe Pflanzenphysiologie Pflicht Klausur 5 1 Im Fach Biologie muss im Ergänzungsbereich das 5-LP-Modul Allgemeine Chemie verpflichtend belegt werden, sofern die/der Studierende die Inhalte dieses Moduls nicht innerhalb des parallelen Studiums des Faches Chemie erwirbt oder durch ein äquivalentes Studium nachweisen kann. 2 Im Ergänzungsbereich wird zusätzlich als Wahlpflichtfach das Modul Allgemeine Chemie ( LP) angeboten. Dieses Modul wird für Studierende empfohlen, für die auf Grund ihres zweiten Faches keine weiteren Vorgaben hinsichtlich der Belegung von Modulen im Ergänzungsbereich festgelegt sind. Wird das Wahlpflichtmodul Allgemeine Chemie ( LP) erfolgreich absolviert, ist das Belegen des Moduls Allgemeine Chemie (5 LP) nicht erforderlich. 3 SPS = Schulpraktische Studien. Die SPS II/III finden je nach Angebot an den Schulen entweder im 5. oder 6. Semester statt. Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes für Mittelschulen werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Mittelschulen des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den biologischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das entsprechende Lehramt. Chemie Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: keine Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. {!!!} 67

68 Ausbildungsinhalt Ziel ist der erste berufsbefähigende Abschluss für eine Tätigkeit als Lehrer/in an Mittelschulen. Kombinationen sind prinzipiell möglich mit den Fächern: Biologie, Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Sorbisch und Sport. Aufbau des Studiums Das Staatsexamen im Fach Chemie umfasst einen Arbeitsaufwand von 270 Leistungspunkten (LP), davon 80 LP für dieses Fach (incl. Fachdidaktik), 80 LP für das zweite Fach und 35 LP für die Bildungswissenschaften. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden sowie 25 LP für Schulpraktische Studien und 30 LP für die Erste Staatsprüfung. Darin enthalten sind 20 LP für die wissenschaftliche Arbeit und LP für die mündlichen und schriftlichen Prüfungen. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Allgemeine Chemie Pflicht Klausur Anorganische Chemie I Pflicht Mündliche Prüfung, Klausur Organische Chemie I Pflicht Praktikumsleistung Physikalische Chemie I oder Wahlpflicht Mündliche Prüfung, Klausur Physikalische Chemie I für Physiker Wahlpflicht Mündliche Prüfung, Klausur Chemiedidaktische Grundlagen Pflicht Klausur SPS II/III Pflicht Unterrichtsentwurf 5 Technische Chemie Pflicht Klausur 5 Anorganische Chemie II Pflicht Klausur 5 Analytik und Umweltchemie Pflicht Klausur 5 Chemiedidaktische Vertiefungsstudien (incl. SPS IV/V) Pflicht Mündliche Prüfung Organische Chemie II Pflicht Klausur 68

69 Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes für Mittelschulen werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Mittelschulen des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Deutsch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Studierende, für die Deutsch eine Fremdsprache ist, müssen zu Studienbeginn Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das Studium bereitet die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vor. Ziel ist der Beruf als Lehrer/in an Mittelschulen. Es vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die für wissenschaftliches Arbeiten, selbstständiges Denken und verantwortungsbewusstes Handeln notwendig sind. Zugleich bilden sie die Grundlage für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und die eigenverantwortliche Weiterbildung. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Fachdidaktik. In den Bereichen Sprach- und Literaturwissenschaft werden systematische und historische Perspektiven auf Sprache und Literatur eingenommen und theoretisch fundiert. Die Fachdidaktik vermittelt auf fachwissenschaftlicher Grundlage Kompetenzen zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen. Aufbau des Studiums Das Studium gliedert sich formal in Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Fachdidaktik mit entsprechenden Teilgebieten. Diese Teilgebiete sind als thematisch zusammenhängende Module im Studienverlaufsplan aufgeführt. Module umfassen je 5 oder LP und werden mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die meisten Module sind Pflichtmodule, die von allen Studierenden abgelegt werden müssen. In einzelnen Semestern gibt es auch eine Auswahl mehrerer Module, von denen eines gewählt werden muss, sogenannte Wahlpflichtmodule. 69

70 Von den im gesamten Studium zu erbringenden 270 LP werden im Fach Deutsch 65 Punkte in den Fachwissenschaften und 15 LP in der Fachdidaktik erbracht. Sie werden ergänzt durch 80 LP im zweiten Fach, 35 LP in den Bildungswissenschaften, 25 LP Schulpraktische Studien, die in den Bildungswissenschaften sowie in der Fachdidaktik Deutsch umgesetzt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil- und Ergänzungsbereich abgedeckt werden, wobei empfohlen wird, ein Modul Deutsch als Zweitsprache zu absolvieren. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der germanistischen Pflicht Klausur Sprachwissenschaft Grundlagen der germanistischen Literaturwissenschaft Geschichte der deutschen Sprache und Ältere deutsche Literatur Theorie und Geschichte der deutschen Literatur Pflicht Klausur Pflicht Klausur Pflicht Hausarbeit 5 Grammatische Grundlagen Pflicht Klausur 5 Grundlagen von Lernen und Lehren im Deutschunterricht Schulpraktische Übungen 1 SPS II/III Pflicht Klausur 5 Pflicht (gehören zu SPS) Schriftliche Ausarbeitung Kinder- und Jugendliteratur Pflicht Klausur 5 Standards und Kompetenzen: Deutschdidaktik Pflicht Hausarbeit Ältere deutsche Literatur Pflicht Hausarbeit 5 Schulpraktische Übungen 2 SPS IV/V Pflicht (gehören zu SPS) Schriftliche Ausarbeitung System der deutschen Sprache Pflicht Klausur 5 Deutsch als Zweitsprache* Wahlfach Projektarbeit Neuere deutsche Literaturgeschichte (Vertiefungsmodul) Pflicht Hausarbeit

71 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 1 (Vertiefungsmodul) oder Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 2 (Vertiefungsmodul) oder Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 3 (Vertiefungsmodul) oder Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 4 (Vertiefungsmodul) Wahlpflicht Projektarbeit 5 Wahlpflicht Mündliche Prüfung 5 Wahlpflicht Referat 5 Wahlpflicht Klausur 5 * Das Modul Deutsch als Zweitsprache wird als Wahlmöglichkeit im Ergänzungsbereich (8. Fachsemester) mit Nachdruck empfohlen. Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel für den Studiengang Lehramt an Mittelschulen im Fach Deutsch ist, nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung, eine Lehrtätigkeit im Schuldienst. Zudem sind weitere Berufsfelder in der Erwachsenenbildung oder in anderen Institutionen zu nennen, in denen neben der Sprachbeherrschung und breiten Wissensanwendung auf sprach-, literaturwissenschaftlichem Gebiet didaktische Kompetenzen gefragt sind. Hinzu kommen Berufe im Bereich Journalismus/Medien, Öffentlichkeitsarbeit/PR/ Werbung, Verlagswesen/Bibliotheken, Kultureinrichtungen. Das Studium ermöglicht auch eine wissenschaftliche Weiterqualifizierung in den Fachbereichen. Englisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Grundlegende Zugangsvoraussetzung sind Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus 71

72 Ausbildungsinhalt Das wissenschaftliche Leitbild des Studienganges Lehramt an Mittelschulen für das Fach Englisch orientiert sich grundsätzlich an der Struktur der neuen europäischen Philologien, die sich aus dem Zusammenspiel ihrer einzelnen Fachteile (anglistische und amerikanistische Literaturwissenschaft und Kulturstudien, Linguistik, Fachdidaktik und Sprachpraxis) sowie deren stringenter Kooperation definieren. Durch die komplexe Vernetzung der Fachgebiete untereinander ergibt sich ein Gesamtbild, das weit hinausreicht über die einfache Summe der (Fach-) Teile. Das Studium des Faches Englisch soll die Studierenden auf die berufliche Lehrtätigkeit vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbstständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Damit werden auch die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Weiterbildung geschaffen. Aufbau des Studiums Der Studiengang ist modular gegliedert. Der Bereich der Englischausbildung für das Lehramt an Mittelschulen umfasst insgesamt 80 Leistungspunkte (LP) aus Pflicht- und Wahlpflichtmodulen. Dazu kommen 80 LP für das zweite Fach, 35 LP für die Bildungswissenschaften und 25 LP für die Schulpraktischen Studien. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem ggf. gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Einführung in die englischsprachige Pflicht Klausur Literatur und Kultur Einführung in die anglistische Linguistik I Pflicht Klausur, mündliche Präsentation Einführung in die anglistische Linguistik II Pflicht Hausarbeit, Klausur Literaturgeschichte/Geschichte der Britischen Inseln I Pflicht Mündliche Prüfung Literaturen und Kulturen der USA Pflicht Klausuren 72

73 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Fachdidaktik I Pflicht Schulpraktische Leistung, Klausur Schulpraktische Studien II/III Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistungen Fachdidaktik Englisch II Pflicht Hausarbeit 5 Amerikanische Literaturen, Amerikanische Gesellschaften** Identitätskonstruktionen auf den Britischen Inseln und in den postkolonialen Kulturen** Schulpraktische Studien IV/V Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistungen Anglistische Linguistik (vertieft) Pflicht Projektarbeit 5 Britische Kultur und Literatur I*** Wahlmodul Hausarbeit 5 5 ** Es muss nur eines der beiden Wahlpflichtmodule belegt werden. *** Wahlangebot für den Bereich Ergänzungsstudien Studium im Ausland Für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung ist der Nachweis eines oder mehrerer Aufenthalte im Gesamtumfang von mindestens drei Monaten in einem englischsprachigen Land erforderlich. Der Auslandsaufenthalt kann vor oder während des Studiums absolviert werden. Er ist von den Studierenden unter Beratung durch die Fakultät selbst zu organisieren und muss nicht zwingend mit einem Auslandsstudium verbunden sein. Vor Antritt eines Studienaufenthalts im Ausland ist dafür Sorge zu tragen, dass die dort erbrachten Studienleistungen am entsendenden Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel für den Studiengang Lehramt an Mittelschulen im Fach Englisch ist, nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung, eine Lehrtätigkeit als Englischlehrer/in im Schuldienst. Außerdem kommen alle Berufsfelder in Frage, die eine solide englische Sprach-, Kultur- und/ oder Literaturkompetenz erfordern, wie z. B. > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Journalismus/Medien 73

74 > Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations > Werbung > Verlagswesen/Bibliotheken > Kultureinrichtungen > Internationale Kontakte Ethik/Philosophie Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen sind Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 und eine weitere Fremdsprache auf dem Niveau A2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das Studium im Studiengang Ethik/Philosophie für das Lehramt an Mittelschulen Erste Staatsprüfung soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten als Lehrer/innen vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Das Studienprogramm umfasst 8 Pflichtmodule und zielt auf eine theorie- und praxisorientierte Qualifikation ab: > durch den Erwerb umfassender Kenntnisse über Bedingungen, Möglichkeiten und Folgen philosophischer Arbeit > durch die Befähigung zur historischen und systematischen Analyse geistesgeschichtlicher Prozesse > durch die Ausbildung wissenschaftlicher Reflexionsfähigkeit sowie > durch die Ausbildung entsprechender wissenschaftlicher und berufspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten 74

75 Aufbau des Studiums Das Fach Ethik/Philosophie für das Lehramt an Mittelschulen umfasst insgesamt 80 Leistungspunkte. Darin enthalten sind zwei mittelschulspezifische Fachdidaktikmodule. Ergänzt werden die bereits genannten Anteile des Studienganges durch 80 LP des zweiten Faches, 35 LP aus dem Bereich der Bildungswissenschaften und 25 LP für die Schulpraktischen Studien. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP), welche im neunten Semester im Fach Ethik/Philosophie geschrieben werden kann, sowie die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich und die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern ( LP) der staatlichen Abschlussprüfung. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der Ethik/Philosophie Pflicht Mündliche Prüfung 20 Geschichte und Kultur des Christentums Pflicht Klausur Geschichte der praktischen Philosophie Pflicht Hausarbeit Didaktik der Ethik/Philosophie I (incl. SPS) Pflicht (gehört z.t. zu SPS) Mündliche Prüfung 15 Religionsgeschichte Pflicht Klausur Vertiefung Praktische Philosophie Pflicht Hausarbeit Didaktik der Ethik/Philosophie II (incl. SPS) Pflicht (gehört z.t. zu SPS) Mündliche Prüfung; Praktikumsbericht Vertiefung Theoretische Philosophie Pflicht Hausarbeit 5 Berufseinsatzmöglichkeiten Der Studiengang soll den Studierenden vertiefte fachspezifische und fachdidaktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln und sie an die fachliche Arbeit an der Mittelschule heranführen. Er befähigt die Absolventen/innen zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes, der mit der Zweiten Staatsprüfung abgeschlossen wird. 75

76 Französisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Weiterhin wird vorausgesetzt, dass nicht bereits in einem verwandten Bachelor-, Diplom-, Staatsexamens- oder Magisterstudiengang eine für die Fortsetzung oder den Abschluss des Studiums notwendige Prüfung endgültig nicht bestanden wurde. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Grundlegende Zugangsvoraussetzung zum Studium sind Kenntnisse in Französisch auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Der Nachweis erfolgt durch das Abiturzeugnis oder durch ein gleichwertiges Zertifikat. Bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung sind Lateinkenntnisse erforderlich. Diese können durch zwei moderne Fremdsprachen auf dem Niveau B2 ersetzt oder während des Studiums erbracht werden. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Ziel ist der Beruf als Lehrer/in an Mittelschulen nach Abschluss des entsprechenden Lehramtsstudienganges. Das Studium soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vorbereiten und ihnen die dazu erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden zu wissenschaftlicher Arbeit, selbstständigem Denken und verantwortungsbewusstem Handeln vermitteln, welche gleichermaßen die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die eigenverantwortliche Weiterbildung bieten sollen. Die Leipziger Romanistik sieht sich als ein geisteswissenschaftliches Fach und beschäftigt sich deshalb mit der Sprache, Literatur und Kultur der romanischsprachigen Länder und Gemeinschaften. Während sie sich innerhalb der Geisteswissenschaften zum einen der Konzeption einer Gesamtromanistik verpflichtet fühlt, wird im Lehramtsstudiengang eine klare Profilbildung in einer Philologie verfolgt, die den historisch entstandenen Abgrenzungen und Abgrenzungsbestrebungen einzelner Sprach- und Kulturräume Rechnung trägt. Gegenstand des Studiums ist die französische Philologie und Sprache. Insbesondere sollen die Studierenden fachspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Gebieten Sprachwis- 76

77 senschaft, Literaturwissenschaft, Kulturstudien, Landeskunde und Sprache erwerben. Diese Profilbildung formt zusammen mit fachdidaktischen und pädagogisch-psychologischen Ausbildungsschwerpunkten des Unterrichts an Mittelschulen das Leitbild des Studiengangs Lehramt an Mittelschulen im Fach Französisch. Er widmet sich dem Studium der insbesondere linguistischen, d. h. über den Gebrauch der französischen Sprache abgrenzbaren Kulturräume Frankreich, Belgien, Kanada (Québec) und Maghreb. Bei der Konzeption des Studiengangs Lehramt Französisch wurde ein Studienangebot erstellt, das den Studierenden thematische Spezialisierungsmöglichkeiten in beiden wissenschaftlichen Bereichen (Linguistik und Literatur-/Kulturwissenschaft) anbietet, Möglichkeiten zur Verbesserung der sprachpraktischen Kompetenzen offen hält und ergänzt wird durch fachdidaktische Seminare und Übungen, die gezielt auf den Fremdsprachenunterricht an der Mittelschule vorbereiten. Im Bereich Sprachwissenschaft (Linguistik) sollen Geschichte, Struktur, Funktionen und Varietäten des Französischen studiert werden, und es wird grundlegendes Wissen über linguistische Theorien sowie über das System und die Varietäten des Französischen vermittelt. Im Bereich Literatur- und Kulturwissenschaft soll Grundlagenwissen mit Bezug auf den frankophonen Kulturraum vermittelt werden. Es geht insbesondere um die Aneignung von interkultureller und disziplinübergreifender Kompetenz, von Grundlagen für die Interpretation und Analyse literarischer und medialer Texte sowie um die Einführung in Theorien der Literaturund Kulturwissenschaft. Im Bereich Fachdidaktik lernen die Studierenden fremdsprachendidaktische Theorien, Modelle und Prinzipien modernen Fremdsprachenunterrichts, die sie reflektiert und eng begleitet in zwei Fachpraktika erproben. Im Bereich Landeskunde werden geschichtliche und gegenwartsbezogene, kulturelle, politische, ökonomische und soziale Phänomene Frankreichs und der frankophonen Länder behandelt. Im Bereich Sprache lernen die Studierenden französischsprachige Texte mittleren und höheren Schwierigkeitsgrades zu rezipieren sowie sich im Französischen schriftlich und mündlich (Anforderungen ca. C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) auszudrücken. Die Studierenden lernen die grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, der Informationsbeschaffung, Auswertung, Beurteilung und Systematisierung. 77

78 Aufbau des Studiums Das Studium hat einen Umfang von 270 Leistungspunkten. Im Bereich des Faches (80 LP) Französisch sind fünf Pflichtmodule und zwei Wahlpflichtmodule (=65 LP) zu absolvieren sowie vier Pflichtmodule in der Fachdidaktik, die möglichst in der unten ersichtlichen Reihenfolge studiert werden sollten. Schulpraktische Studien sind integraler Bestandteil der Fachdidaktikmodule. Ergänzt werden die bereits genannten Anteile des Studienganges durch 80 LP des zweiten Faches, 35 LP aus dem Bereich der Bildungswissenschaften und 25 LP für die Schulpraktischen Studien. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Die wissenschaftliche Arbeit wird in einem der beiden Lehramtsfächer, deren Fachdidaktik oder in den Bildungswissenschaften geschrieben. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Jedes Fachmodul besteht in der Regel aus: > einer Vorlesung (2 SWS) > einem Seminar (2 SWS) > einer sprachpraktischen oder landeskundlichen Übung (2 SWS) oder > aus schulpraktischen Studien (2 SWS). Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Romanistische Sprachwissenschaft I: Einführung und sprachspezifische Grundlagen der französischen Sprachwissenschaft Romania I: Einführung und Grundlagen der französischen Literatur- und Kulturwissenschaft Romania II: Literatur, Kultur und Geschichte des frankophonen Raumes nach Schwerpunkten Pflicht Klausur Pflicht Klausur Pflicht Projektarbeit, Klausur 78

79 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Romanistische Sprachwissenschaft II : Systemlinguistik des Französischen Pflicht Projektarbeit, Klausur Didaktik der romanischen Sprachen I** Pflicht Portfolio Linguistik und Literatur/Kultur Französisch** Didaktik der romanischen Sprachen II; SPS II/III Literatur, Kultur, Geschichte: Frankreich und Frankophonie I oder Literatur, Kultur, Geschichte: Frankreich und Frankophonie II oder Sprache und Linguistik: Frankophoner Raum. Sprachsystem und Sprachnorm Pflicht Pflicht Projektarbeit, mündliche Präsentation Schulpraktische Leistung, mündliche Präsentation Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Didaktik der romanischen Sprachen III Pflicht Projektarbeit 5 Literatur, Kultur, Geschichte: Frankreich und Frankophonie III oder Sprache und Linguistik: Frankophoner Raum. Sprachbetrachtung und Normbildung oder Sprache und Linguistik: Frankophoner Raum. Text und Textanalyse Didaktik der romanischen Sprachen IV, SPS IV/V Wahlpflicht Projektarbeit 5 Wahlpflicht Projektarbeit 5 Wahlpflicht Pflicht (gehören zu SPS) Projektarbeit, Klausur Schulpraktische Leistungen ** kombiniertes Modul über zwei Semester Studium im Ausland Bis spätestens zur Anmeldung der Ersten Staatsprüfung ist ein mindestens dreimonatiger Auslandsaufenthalt in einem frankophonen Land nachzuweisen. Der Auslandsaufenthalt ist von den Studierenden unter Beratung durch das Institut selbst zu organisieren und sie haben vor Antritt insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen oder die belegten Module am entsendenden Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Als Gastuniversitäten werden v.a. diejenigen empfohlen, mit denen Austauschpartnerschaften am Institut für Romanistik bestehen. Die Studierenden können sich zur Beratung an die entsprechenden Länderkoordinatoren/innen des Instituts für Romanistik wenden. 79

80 Berufseinsatzmöglichkeiten Beim Studiengang Lehramt an Mittelschulen im Fach Französisch ist als klar zu definierendes Berufsziel eine Lehrtätigkeit im Schuldienst, in der Erwachsenenbildung oder in anderen Institutionen zu nennen, in denen neben der Sprachbeherrschung und breiten Wissensanwendung auf sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichem Gebiet didaktische Kompetenz gefragt ist. Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für das Studium werden Kenntnisse in Englisch auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens sowie eine weitere Fremdsprache auf dem Niveau A2 vorausgesetzt. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das Studium im Fach Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung soll in fachwissenschaftliche und fachdidaktische Probleme einführen, so dass die methodische, begriffliche und systematische Verflechtung der verschiedenen Teildisziplinen des Faches deutlich wird. Die Studierenden sollen eine systematische Orientierung und Kriterien für ein verantwortliches Handeln erwerben, die für die spätere Tätigkeit im Lehrerberuf erforderlich sind. Das Studium beinhaltet neben vier Fachdidaktikmodulen acht fachwissenschaftliche Module, davon fünf aus dem Bereich der Politikwissenschaft sowie je ein Modul aus der Soziologie, der Wirtschafts- und der Rechtswissenschaft. Aufbau des Studiums Das Fach Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung wird im Umfang von 80 Leistungspunkten (LP) studiert. Das zweite Fach umfasst ebenfalls 80 LP. Im bildungswissenschaftlichen Bereich müssen 35 LP und in den Schulpraktischen Studien 25 LP für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung erbracht werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme- 80

81 Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Die im Fach Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung erforderlichen Leistungspunkte, werden durch das Absolvieren von acht fachwissenschaftlichen Modulen erbracht: Modul Modulform Prüfungsleistung LP Politische Systeme Pflicht Klausur Internationale Politik Pflicht Referat Politische Theorie Pflicht Referat Fachdidaktik I Pflicht Unterrichtsentwurf, Klausur Grundlagen der Soziologie Pflicht Klausur Recht Pflicht Klausur 5 Fachdidaktik II Pflicht Hausarbeit 5 Wirtschaft Pflicht Klausur 5 Konstitution der Macht oder Wahlpflicht Hausarbeit Organisation der Macht Wahlpflicht Mündliche Prüfung Fachdidaktik III Pflicht Referat, Hausarbeit 5 Interpretation der Macht oder Wahlpflicht Hausarbeit 5 Legitimation der Macht Wahlpflicht Mündliche Prüfung 5 Fachdidaktik IV/V (Blockpraktikum SPS IV/V) Pflicht Praktikumsbericht 5 Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel für den Studiengang Lehramt an Mittelschulen im Fach Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung ist, nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung, eine Lehrtätigkeit im Schuldienst. 81

82 Geschichte Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Ein Kenntnisnachweis in Latein sowie der Nachweis über eine moderne Fremdsprache auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens sind bis zum Antrag auf Zulassung zur Ersten Staatsprüfung nachzuweisen. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Lehrer im Allgemeinen und Geschichtslehrer im Besonderen sehen sich mit Anforderungsprofilen konfrontiert, die eine gute Allgemeinbildung sowie transferfähige Methodikkenntnisse verlangen. Das wissenschaftliche Leitbild des Staatsexamens für das Lehramt an Mittelschulen Geschichte bietet die Schwerpunktsetzung in allen historischen Epochen und in zahlreichen systematischen und regionenbezogenen Themenfeldern an. Dadurch entsteht ein Zusammenspiel aus den Teildisziplinen der mittelalterlichen und neuzeitlichen Geschichte Europas und Amerikas und der Fachdidaktik. Durch die komplexe Vernetzung der Fachgebiete untereinander ergibt sich ein Gesamtbild, das weit hinausreicht über die einfache Summe der (Fach-)Teile. Im Staatsexamen für das Lehramt an Mittelschulen im Fach Geschichte werden die Studierenden schulformspezifisch auf die Lehrtätigkeit an staatlichen Mittelschulen vorbereitet. Darüber hinaus sollen sie vertiefte fachspezifische und interdisziplinäre Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen mittelalterlichen und neuzeitlichen Geschichte Europas und Amerikas und der Fachdidaktik erwerben. Damit werden die Grundlagen für selbstständige weitere Arbeit und für eigenverantwortliche Weiterbildung auf dem Gebiet der Geschichte sowie der Lehre relevanter Bereiche dieser Gebiete geschaffen. Aufbau des Studiums Das Fach Geschichte wird im Umfang von 65 Leistungspunkten (LP) studiert. Dazu kommen Module der Fachdidaktik Geschichte (15 LP). Das zweite Fach umfasst ebenfalls 80 LP. Im bildungswissenschaftlichen Bereich müssen 35 LP und in den Schulpraktischen Studien 25 LP 82

83 für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung erbracht werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Der Studiengang Staatsexamen für das Lehramt an Mittelschulen im Fach Geschichte ist in Module gegliedert, die sich aus mehreren, i.d.r. zwei Veranstaltungen zusammensetzen. Es werden drei Formen von Modulen unterschieden: Basismodule, Schwerpunktmodule und Vertiefungsmodule. Basismodule vermitteln in der Form von Übungen die Grundlagen der Geschichtswissenschaften, ihre Inhalte, Methoden und Theorien. Es müssen zwei Basismodule besucht werden, wobei es sich bei einem um ein Methodenmodul handelt. Schwerpunktmodule vermitteln epochen- oder themenspezifische geschichtswissenschaftliche Kenntnisse sowie die für historische Berufsfelder notwendigen Fähigkeiten. An der Arbeitspraxis des Historikers orientierte quellenkundliche Übungen und Lektürekurse unterstützen hierbei maßgeblich die Vermittlung und fördern das Erlernen wissenschaftlicher Kritik und differenzierender Argumentation. Profilierungsmodule dienen der Vermittlung vertiefter Kenntnisse und dem Erwerb entsprechender Fähigkeiten in fachwissenschaftlicher und geschichtsdidaktischer Hinsicht. Sie begleiten die Anfertigung der wissenschaftlichen Arbeit. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Überblickskurs Geschichte Pflicht Basismodul Klausur Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft Pflicht Basismodul Referat, Klausur Alte Geschichte (WP) 1 Wahlpflichtmodul auswählen Mittelalterliche Geschichte (WP) 1 Wahlpflichtmodul auswählen Inhalte und Methoden des Geschichtsunterrichts SPS II/III Pflicht Referat, Klausur Neuere/Neueste Geschichte (WP) 1 Wahlpflichtmodul auswählen 83

84 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Historische Lehr-/Lernforschung und Praxisfeld Schule Pflicht Praxismappe, Präsentation Profilierungsmodul 1 (WP) 1 Wahlpflichtmodul auswählen Profilierungsmodul 2 (WP) 1 Wahlpflichtmodul auswählen 5 15 Die Beschreibung der einzelnen Module, die Bestandteil der Schwerpunktbereiche sind, finden Sie in der Studien- und Prüfungsordnung für das Lehramt an Mittelschulen Fach Geschichte unter dem Kurzlink: Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel ist der Einsatz als Geschichtslehrer/in an Mittelschulen im gesamten Bundesgebiet. Absolventen/innen des Staatsexamens dieses Studienganges finden jedoch auch mögliche Berufsfelder in allen Bereichen, in denen eine solide Kompetenz in der Geschichtswissenschaft sowie deren Lehre benötigt wird, wie z. B.: > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Fach- und Hochschuleinrichtungen > Journalismus/Medien > Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations > Werbung > Verlagswesen/Bibliotheken > Kultureinrichtungen > Internationale Kontakte Informatik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: keine Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. {!!!} 84

85 Ausbildungsinhalt Ziel des Studiums ist der Erwerb von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen sowie bildungswissenschaftlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den gewählten Fächern, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Aufbau des Studiums Das Fach Informatik umfasst einen Arbeitsaufwand von insgesamt 270 Leistungspunkten (LP), davon 80 LP für dieses Fach und die dazugehörige Fachdidaktik. Dazu kommen ein zweites Fach (80 LP) sowie Module aus dem bildungswissenschaftlichen Bereich (35 LP). Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Folgende Pflicht- und Wahlpflichtmodule sind für das Fach Informatik zu belegen: Modul Modulform Prüfungsleistung LP Diskrete Strukturen Pflicht Klausur 5 Modellierung und Programmierung 1 Pflicht Klausur 5 Modellierung und Programmierung 2 Pflicht Klausur 5 Grundlagen der Technischen Informatik Pflicht Klausur 5 Algorithmen und Datenstrukturen 1 Pflicht Klausur 5 Datenbanksysteme I Pflicht Klausur 5 Algorithmen und Datenstrukturen 2 Pflicht Klausur 5 Praktikum Objektorientierte Programmierung Pflicht Testate 5 Grundlagen der Didaktik der Informatik Pflicht Hausarbeit Seminarmodul Wissen in der modernen Gesellschaft Pflicht Referat, Seminararbeit 5 85

86 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Didaktik der Informatik I (SPS II/III) Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung Aufbaukurs Didaktik der Informatik Pflicht Mündliche Prüfung 5 Betriebs- und Kommunikationssysteme Pflicht Klausur 5 Automaten und Sprachen Pflicht Klausur 5 Didaktik der Informatik II (SPS IV/V) Wahlpflicht 1 Wahlpflicht 2 Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung 1 Wahlpflichtmodul auswählen (s. unten) 1 Wahlpflichtmodul auswählen (s. unten) Im Wahlpflichtbereich können aus folgenden Modulen (aus dem Angebot des Bachelor- und Masterstudiengangs Informatik) zwei Module zu je 5 LP ausgewählt werden: > Automatentheorie > Computergrafik > Grundlagen der Parallelverarbeitung > Grundlagen Komplexer Systeme > Information Retrieval > Linguistische Informatik > Sequenzanalyse und Genomik > Signalverarbeitung > Technische Informatik Alle Module schließen in der Regel mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung ab. In den meisten Fachmodulen sind wöchentliche Übungsaufgaben als Prüfungsvorleistungen obligatorisch. Sollten Sie nicht Mathematik als zweites Fach wählen, wird dringend empfohlen, Mathematikmodule im Rahmen der Ergänzungsstudien zu belegen (z.b. Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler ). Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes für Mittelschulen im Fach Informatik werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Mittelschulen des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorberei- 86

87 tungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den informatischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das entsprechende Lehramt. Kunst Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist vom Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung abhängig. Bitte beachten Sie die Informationen zur Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Kunst im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Darüber hinaus sind Sprachkenntnisse in einer modernen Fremdsprache (möglichst Englisch) auf dem Niveau B2 nachzuweisen. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Das Studium umfasst die künstlerisch-praktische, die kunstpädagogische und didaktische sowie die kunstwissenschaftliche Ausbildung für das Lehramt an Mittelschulen. Die Ausbildung vermittelt den Studierenden, in enger Bindung an die Praxis, die für diese Arbeitsfelder erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Gebieten der Kunstpädagogik, der Kunsttheorie und Kunstgeschichte sowie der künstlerischen Produktion und Rezeption und qualifiziert sie dabei zu eigenständiger Arbeit. Zugleich können fachübergreifende Schlüsselqualifikationen u. a. in Bezug auf Strategien der Problemlösung, pädagogisch-psychologisch fundierte Kommunikationsformen, Präsentationstechniken und kreativer Umgang mit den Neuen Medien erworben werden. Aufbau des Studiums Das Fach Kunst umfasst einen Arbeitsaufwand von insgesamt 270 Leistungspunkten (LP), davon 80 LP für dieses Fach und die dazugehörige Fachdidaktik. Dazu kommen ein zweites 87

88 Fach (80 LP) sowie Module aus dem bildungswissenschaftlichen Bereich (35 LP). Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Der Studiengang Staatsexamen für Mittelschulen im Fach Kunst ist modularisiert. Module sind Gruppen von thematisch oder methodisch zusammengehörigen Veranstaltungen im Umfang von 6 bis Semesterwochenstunden (SWS), die jeweils eine Teilqualifikation im Hinblick auf das Ziel des Studienganges vermitteln. Hierbei sind Basismodule, fachspezifische Schwerpunktmodule und fachdidaktische Module zu unterscheiden: Die Lehrveranstaltungen der Basismodule dienen der Vermittlung von Grundlagen der Theorie und Praxis der Kunstpädagogik sowie der bildenden Kunst. In Verbindung mit differenzierten künstlerisch-praktischen Übungen können Basisqualifikationen in Bezug auf Theorie und Geschichte, Produktion, Rezeption und Vermittlung von bildender Kunst erworben werden. Die Lehrveranstaltungen der Schwerpunktmodule dienen der Vermittlung von spezifischen kunstpädagogischen, kunsttheoretischen und kunstpraktischen Kenntnissen und dem Erwerb entsprechender Fähigkeiten mit Ausrichtung auf das schulische Berufsfeld. Praxisorientierte Übungen und vor allem Projektarbeit sind hierbei maßgebliche Vermittlungsformen. Die fachdidaktischen Module dienen der Vermittlung von Grund- und spezifischen Kenntnissen, die als pädagogische, entwicklungspsychologische und fachmethodische Grundlagen der Lehre im Fach Kunst zu verstehen sind. Zwei Schulpraktika sind studienbegleitend zu absolvieren. Das Studium wird abgeschlossen mit einer Note für das Fach Kunst und einer Note für die Fachdidaktik, die sich jeweils aus dem arithmetischen Mittel der Prüfungsleistungen aus den Modulen zusammensetzt. Die Studierenden erarbeiten außerdem eine fachspezifische wissenschaftliche Abschlussarbeit und absolvieren die Erste Staatsprüfung. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. 88

89 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Theorie, Geschichte und Praxis der bildenden Kunst als Schnittstellen der Kunstpädagogik Bildsprachliche Grundlagen der Kunstpädagogik Pflicht Hausarbeit Pflicht Klausur Fläche-Körper-Raum Pflicht Künstlerische Studienarbeit Einführung in die Theorie und Praxis der Kunstpädagogik (SPS II/III) Geschichtliche und rezeptionspraktische Aspekte der bildenden Kunst Handlungsfelder Kunstpädagogischer Praxis Kunstpädagogik im Wandel ihrer Funktionen (incl. SPS IV/V) Pflicht Projektarbeit Künstlerische Arbeit mit technischen Medien im Kontext der Kunstpädagogik Pflicht/Fachdidaktisches Modul Projektarbeit Pflicht Projektarbeit Pflicht/Fachdidaktisches Modul Pflicht/Fachdidaktisches Modul Künstlerische Arbeit im Außenraum Pflicht Künstlerische Studienarbeit Projektarbeit 5 Hausarbeit Künstlerische Aktion und Interaktion Wahlpflicht Fachpraktische Studioarbeit Erkundungen und Experimente zu Farbe, Form und Material Wahlpflicht Fachpraktische Studioarbeit 5 Berufseinsatzmöglichkeiten Absolventen/innen dieses Studienganges finden in der Regel Einsatzmöglichkeiten als Kunstlehrer/innen an Mittelschulen im gesamten Bundesgebiet. Weitere mögliche Berufsfelder bieten sich in allen Bereichen an, in denen eine solide Kompetenz auf dem Gebiet der fachlich und pädagogisch fundierten Kunst-Vermittlung benötigt wird, wie z. B.: > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Fach- und Hochschuleinrichtungen > Kultureinrichtungen wie Museen, Galerien. 89

90 Mathematik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Ziel des Studiums ist der Erwerb von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen sowie bildungswissenschaftlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den gewählten Fächern, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Aufbau des Studiums Das Fach Mathematik umfasst einen Arbeitsaufwand von insgesamt 270 Leistungspunkten (LP), davon 80 LP für dieses Fach und dessen Fachdidaktik. Dazu kommen ein zweites Fach (80 LP), 25 LP für die Schulpraktischen Studien sowie Module aus dem bildungswissenschaftlichen Bereich (35 LP). Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme- Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Module schließen in der Regel mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung ab. In den meisten Fachmodulen sind wöchentliche Übungsaufgaben als Prüfungsvorleistungen obligatorisch. Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundwissen Analysis Pflicht Klausur Grundwissen Lineare Algebra Pflicht Klausur Grundwissen Schulmathematik Pflicht Klausur 90

91 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Aufbaukurs Geometrie Pflicht Mündliche Prüfung Diskrete Strukturen Pflicht Klausur 5 Grundkurs Didaktik der Mathematik Pflicht Mündliche Prüfung 5 Schulpraktische Studien II/III Aufbaukurs Didaktik der Mathematik (Mittelschule) Pflicht (gehören zu SPS) Pflicht Schulpraktische Leistung Referat, Mündliche Prüfung Wahrscheinlichkeitstheorie Pflicht Klausur 5 Schulpraktische Studien IV/V Pflicht (gehören zu SPS) Schulpraktische Leistung Seminar zur Schulmathematik Pflicht Referat 5 Numerik Pflicht Klausur 5 5 Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes für Mittelschulen im Fach Mathematik werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Mittelschulen des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den mathematischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das entsprechende Lehramt. Musik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist vom Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung an der HMT Leipzig abhängig. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Termine zur Eignungsfeststellung und die Immatrikulationsordnung auf der Homepage der HMT Leipzig unter Beachten Sie auch die Informationen zur 91

92 Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Musik im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Das Studium umfasst die künstlerisch-praktische, die musikpädagogische, musikdidaktische sowie die musikwissenschaftliche Ausbildung für das Lehramt an Mittelschulen. Das künstlerisch-praktische Studium gliedert sich in instrumentale, vokale und musiktheoretische Ausbildungsbereiche, die als Einzelunterricht (Haupt- und Zweitinstrument, Gesang, Schulpraktisches Klavierspiel) und als Unterricht in Kleingruppen (Musiktheorie, Chorleitung) angeboten werden. Aufbau des Studiums Das Studium im Fach Musik findet an zwei Hochschulen statt. Die Ausbildung im Fach Musik (Fachwissenschaft einschließlich der Künstlerischen Praxis und Fachdidaktik) erfolgt an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ebenso wie die Schulpraktischen Studien im Fach Musik ( LP). Die Studierenden werden hier als Haupthörer immatrikuliert. Die Ausbildung in dem zweiten Fach, in Modulen der Ergänzungsstudien sowie in den Bildungswissenschaften findet an der Universität Leipzig statt. Die Studierenden werden hier als Nebenhörer immatrikuliert. Die Schulpraktischen Studien (15 LP) in den Bildungswissenschaften und im zweiten Fach werden über die Universität Leipzig organisiert. Die Studienstruktur im Fach Musik stellt sich wie folgt dar: > 90 LP im Fach (Fachwissenschaft und -didaktik) an der HMT Leipzig > 5 LP im Modul Körper-Stimme-Kommunikation an der HMT Leipzig > 80 LP für das zweite Fach an der Universität Leipzig > 25 LP für die Schulpraktischen Studien an der HMT und der Universität Leipzig insgesamt > 5 LP für Ergänzungsstudien an der Universität Leipzig > 35 LP im Bereich der bildungswissenschaftlichen Studieninhalte an der Universität Leipzig Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). 92

93 Der Studiengang Staatsexamen für das Lehramt an Mittelschulen Musik an der HMT Leipzig ist in Module gegliedert, die sich aus mehreren Veranstaltungen zusammensetzen. Ein Modul gilt als bestanden, wenn alle für die jeweiligen Veranstaltungen geforderten Prüfungsleistungen erbracht wurden und eine regelmäßige, intensive Teilnahme der Studierenden nachzuweisen ist. Mögliche Prüfungsleistungen sind Klausuren, schriftliche Hausarbeiten, mündliche und fachpraktische Prüfungen, Referate sowie verschiedene über das Semester verteilte Aufgaben. Die genauen Leistungsanforderungen werden bei der Ankündigung der Module mit angegeben. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Fachwissenschaft I Pflicht Hausarbeit, Klausur Künstlerische Praxis I Pflicht Fachpraktische Prüfung Körper-Stimme-Kommunikation (Schulmusik) Pflicht Präsentation 5 Fachwissenschaft II Pflicht Klausur Künstlerische Praxis II Pflicht Fachpraktische Prüfung Fachwissenschaft III a Pflicht Schulpraktische Leistung Fachwissenschaft III b Pflicht Hausarbeit 5 Künstlerische Praxis III Pflicht Fachpraktische Prüfungen Schulpraktische Studien II/III Pflicht (gehören zu SPS) Präsentation/Portfolio Fachwissenschaft IV Pflicht Portfolio, Klausur Künstlerische Praxis IV a Pflicht Fachpraktische Prüfungen Schulpraktische Studien Pflicht (gehören zu SPS) Präsentation, Portfolio Künstlerische Praxis IV b Pflicht Fachpraktische Prüfungen

94 Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes für Mittelschulen im Fach Musik werden auf die berufliche Tätigkeit als Musiklehrer/innen an Mittelschulen des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Absolventen/innen dieses Studiengangs finden jedoch auch mögliche Berufsfelder in allen Bereichen, in denen eine solide Kompetenz auf dem Gebiet der Musik sowie deren Lehre benötigt wird, wie z. B.: > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Fach- und Hochschuleinrichtungen > Kultureinrichtungen Physik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Gute Kenntnisse in Mathematik und den Naturwissenschaften sind Voraussetzung. Leistungskurse (auf Abiturniveau) in Physik und/oder Mathematik werden empfohlen. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: keine Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. {!!!} Ausbildungsinhalt Das Studium soll die Studierenden auf die berufliche Tätigkeit als Physiklehrer/innen an Mittelschulen vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Zudem werden die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt geschaffen. Die Kombination des Faches Physik ist mit allen Fächern der Mittelschule möglich. Aufbau des Studiums Alle Studierenden des Staatsexamensstudienganges im Fach Physik erlernen im ersten und zweiten Semester zunächst gemeinsam die Grundlagen der Experimentalphysik. In den weiteren Semestern erfolgen dann ein auf die Belange von Lehramtsstudierenden zugeschnittenes 94

95 Studium wichtiger Bereiche der modernen experimentellen und theoretischen Physik sowie eine auf die Schulart abgestimmte Fachdidaktikausbildung mit schulpraktischen Übungen und einem vierwöchigen Schulpraktikum. In zwei Wahlpflichtmodulen können die Studierenden ihre physikalischen Kenntnisse entsprechend ihren Neigungen vertiefen und erweitern. Durch physikalische Praktika werden Einsichten in physikalische Messprozesse vermittelt und Inhalte der fachlichen Ausbildung vertieft. Auf die experimentelle Tätigkeit eines/einer Physiklehrers/ in bereitet das Praktikum im Bereich der physikalischen Schulexperimente vor. Zum Abschluss des Studiums kann auf dem Gebiet der Physik oder ihrer Didaktik eine wissenschaftliche Arbeit angefertigt werden. Die Struktur des Studiums stellt sich wie folgt dar: Das Fach Physik umfasst einen Arbeitsaufwand von 80 LP für dieses Fach und die dazugehörige Fachdidaktik. Dazu kommen ein zweites Fach (80 LP) sowie Module aus dem bildungswissenschaftlichen Bereich (35 LP). Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Experimentalphysik und ihre mathematischen Methoden EP1 - Mechanik Experimentalphysik und ihre mathematischen Methoden EP2 - Elektrodynamik & Optik Experimentalphysik EP3 - Thermodynamik Theoretische Physik 1 - Theoretische Mechanik Pflicht Pflicht Pflicht Pflicht Praktikumsleistung*, Klausur* Praktikumsleistung*, Klausur* Praktikumsleistung*, Klausur* Klausur, Wöchentlich ausgegebene Hausaufgaben Experimentalphysik EP 4 Pflicht Praktikumsleistung*, Mündliche Prüfung* Theoretische Physik 2 - Elektrodynamik Pflicht Klausur, Wöchentlich ausgegebene Hausaufgaben

96 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Fachdidaktik 1 - Grundlagen der Physikdidaktik Theoretische Physik 3 - Quantenmechanik1/Thermodynamik und Statistik 1 Experimentalphysik 5 - Molekül- und Festkörperphysik I Fachdidaktik 2 - Grundlagen des Unterrichtens in Physik Pflicht Pflicht Pflicht Pflicht (gehören zu SPS) Mündliche Prüfung, Seminarvortrag mit schriftl. Ausarbeitung Klausur, Wöchentlich ausgegebene Hausaufgaben Klausur, Wöchentlich ausgegebene Hausaufgaben Unterrichtsversuch, Seminarvortrag mit schriftl. Ausarbeitung Physikunterricht in der Sekundarstufe 1 Pflicht Mündliche Prüfung, Versuchskomplexe im Praktikum Experimentalphysik 7 - Kern- und Teilchenphysik Pflicht Klausur, Wöchentlich ausgegebene Übungsaufgaben Physikunterricht in der Mittelschule Pflicht Mündliche Prüfung, Versuchskomplexe im Praktikum Fachdidaktik 4 - Physik lernen und lehren Pflicht (gehören zu SPS) Schulpraktische Leistung, Seminarvortrag mit schriftl. Ausarbeitung oder Exkursionsbericht * Diese Prüfungsleistungen müssen bestanden sein. Aus den nachfolgend aufgeführten Wahlpflichtmodulen müssen zwei Module (je 5 LP) belegt werden: > Einführung in die Computersimulation I > Einführung in die Photonik I > Ionenstrahlen I > Astrophysik I - Sternenphysik > Elektronik I > Chemie für Physiker > Einführung in Mathematica 96

97 > Angewandte Molekülphysik > Supraleitung I > Astrophysik und Schulastronomie Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Mittelschulen vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den physikalischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das Lehramt an Mittelschulen. Polnisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Der Kenntnisnachweis über eine moderne Fremdsprache auf dem Niveau B2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen ist bis zum Antrag auf Zulassung zur Ersten Staatsprüfung vorzulegen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Im Zuge der verstärkten Zusammenarbeit innerhalb der EU und der Nachbarschaft zwischen der Republik Polen und Deutschland ist ein zunehmendes Interesse an der polnischen Sprache auch in der Schule entstanden. Dem wurde mit der Einführung des Faches Polnisch als zweitem Fach Rechnung getragen. Es ist kombinierbar mit den Fächern aus der ersten Fächergruppe Biologie, Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Sorbisch und Sport. Das Studium kann ohne Polnischvorkenntnisse begonnen werden. Deshalb baut es auf einer gründlichen 97

98 Sprachausbildung auf (Polnischvorkenntnisse werden bei Nachweis als entsprechende Leistungen anerkannt). Inhalte des Studiums sind Fachdidaktik (Schulfremdsprache/n, Fachbezogenes Lernen und Lehren, Konzeption und Gestaltung von Fachunterricht, Schulpraktische Übungen), allgemeine slawistische und spezifisch polonistische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte sowie interkulturelle Kommunikation auf der Grundlage des Erwerbs einschlägiger fremdsprachlicher Kompetenz. Vermittelt werden Schlüsselkompetenzen, slawistische/polonistische Grundlagen sowie prinzipielle Voraussetzungen für eigenständiges systematisches Arbeiten, selbständiges Denken und verantwortungsbewusstes Handeln. Durch das Studienprogramm erlangen die Studierenden einerseits fundamentale Kenntnisse über die polnische Sprache, Literatur, Geschichte und Kultur und andererseits fachdidaktische Voraussetzungen für die Vermittlung des Polnischen als Schulfremdsprache. Die Einbeziehung aktueller Erkenntnisse der Fremdsprachen- und Fachdidaktik als Prinzip sowie die stetige Integration der polonistischen Forschung auf den Gebieten der Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte garantieren eine optimale Ausbildung. Aufbau des Studiums Der Studiengang sieht zwei gleichwertige Lehramtsfächer (je 80 LP), Schulpraktische Studien (25 LP) und den Bereich Bildungswissenschaften (35 LP) vor. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Zum Pflichtbereich (80 LP) im Lehramtsfach Polnisch gehören 7 Lehramtsfachmodule (65 LP) und 2 fachdidaktische Module (15 LP). Hinzu kommen Schulpraktische Studien im Fach Polnisch ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Polnisch I Pflicht Klausur Polnisch II Pflicht Mündliche Prüfung Sprachwissenschaft (Polnisch) Pflicht Klausur Literatur- und Kulturwissenschaft (Polnisch) Pflicht Mündliche Prüfung 98

99 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Didaktik der slawischen Sprachen 1 Pflicht Portfolio Didaktik der slawischen Sprachen 2 (SPS II/III) Sprach- und Literaturwissenschaft Polnisch: Vertiefung Pflicht (gehören zu SPS) Pflicht Schulpraktische Leistung Referat, Projektarbeit Didaktik der slawischen Sprachen 3 Pflicht Portfolio 5 Sprachwissenschaft Polnisch: Vertiefung Didaktik der slawischen Sprache 4 (SPS IV/V) Sprachwissenschaft Polnisch: Vertiefung 2 5 Pflicht Referat Pflicht Praktikumsportfolio 5 Pflicht Klausur 5 Studium im Ausland Bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung muss ein Auslandsaufenthalt im polnischsprachigen Raum im Gesamtumfang von drei Monaten nachgewiesen werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein Praktikum oder einen Studienaufenthalt an einer Hochschule in Polen handeln, der von den Studierenden unter Beratung durch den zuständigen Studienfachberater selbst zu organisieren ist. Vor Antritt des Studiums im Ausland ist insbesondere darauf zu achten, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen an der Universität Leipzig anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Ziel ist der Einsatz als Polnischlehrer/in an Mittelschulen im gesamten Bundesgebiet. Bei anderer Berufsorientierung finden Absolventen des Staatsexamensstudienganges Lehramt Polnisch mögliche Berufsfelder in allen Bereichen, in denen eine solide Kompetenz in der polnischen Sprache, Kultur- und Literatur benötigt wird, wie z. B. in den Bereichen: > Weiteres Bildungswesen/Erwachsenenbildung (an deutschen staatlichen Schulen ist ein Lehramtsabschluss erforderlich, s.o.) > Kultur- und Wissenschaftsmanagement, Kulturaustausch > Stiftungen und internationale Organisationen > Journalismus/Medien > Verlagswesen, Bibliotheken > Außenwirtschaft und Handel > Auswärtiger Dienst 99

100 > Öffentlichkeitsarbeit und Werbung > Wissenschaftliche Dienste (ergänzender Masterabschluss und Promotion empfohlen) Religion, Evangelische Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Vor Antritt des Vorbereitungsdienstes ist der Nachweis der Konfessionszugehörigkeit zur Evangelischen Kirche zu erbringen. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Der Studiengang Evangelische Religion für das Lehramt an Mittelschulen Erste Staatsprüfung soll auf den Dienst in der Schule als Lehrer/in vorbereiten. Dafür sollen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermittelt werden, dass die Studierenden zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Damit werden die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Weiterbildung geschaffen. Das Lehr- und Ausbildungsangebot im Fach Evangelische Religion umfasst folgende Fächer: Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie, Religionspädagogik sowie Ökumenik, Weltreligionen und Weltanschauungen. Aufbau des Studiums Der Gesamtumfang des studentischen Arbeitsaufwandes (Workload) für das Studium beträgt 270 Leistungspunkte (LP), davon entfallen 80 LP auf das Fach Evangelische Religion. Das Studium gliedert sich in zwei Fächer mit je 80 LP, Schulpraktische Studien mit 25 LP und die Bildungswissenschaften mit 35 LP. In beiden Fächern ist die Fachdidaktik mit jeweils 15 LP integriert. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). 0

101 Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der biblischen Traditionen Pflicht Klausur und der Geschichte des Christentums Kirchengeschichte I Wahlpflicht Klausur Kirchengeschichte I Wahlpflicht Mündliche Prüfung Altes Testament I Wahlpflicht Klausur Altes Testament I Wahlpflicht Mündliche Prüfung Neues Testament I Wahlpflicht Klausur Neues Testament I Wahlpflicht Mündliche Prüfung Einführung in die Religionspädagogik Pflicht Klausur Altes Testament, Neues Testament II Pflicht Hausarbeit Praxis des Religionsunterrichts I Pflicht Unterrichtsentwurf 5 Systematische Theologie I Wahlpflicht Klausur Systematische Theologie I Wahlpflicht Mündliche Prüfung Religionsdidaktische Themenfelder Pflicht Mündliche Prüfung 5 Kirchengeschichte II Pflicht Essay 5 Berufseinsatzmöglichkeiten Das Studium im Fach Evangelische Religion befähigt die Absolventen/innen nach dem Bestehen der Ersten Staatsprüfung zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes, der mit der Zweiten Staatsprüfung abgeschlossen wird. Russisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für die Aufnahme des Studiums müssen Kenntnisse in Russisch auf dem Niveau B1 nachgewiesen werden. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. 1

102 Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Inhalte des Studiums sind Fachdidaktik (Schulfremdsprache/n, Fachbezogenes Lernen und Lehren, Konzeption und Gestaltung von Fachunterricht, Schulpraktische Übungen), allgemeine slawistische und spezifisch russistische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte sowie interkulturelle Kommunikation auf der Grundlage des Erwerbs einschlägiger fremdsprachlicher Kompetenz. Vermittelt werden Schlüsselkompetenzen, slawistische/ russistische Grundlagen sowie prinzipielle Voraussetzungen für eigenständiges systematisches Arbeiten, selbständiges Denken und verantwortungsbewusstes Handeln. Durch das Studienprogramm erlangen die Studierenden einerseits fundamentale Kenntnisse über die russische Sprache, Literatur, Geschichte und Kultur und andererseits fachdidaktische Voraussetzungen für die Vermittlung des Russischen als Schulfremdsprache. Die Einbeziehung aktueller Erkenntnisse der Fremdsprachen- und Fachdidaktik als Prinzip sowie die stetige Integration der russistischen Forschung auf den Gebieten der Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte garantieren eine optimale Ausbildung. Aufbau des Studiums Der Studiengang beinhaltet zwei gleichwertige Lehramtsfächer (je 80 LP), die Schulpraktischen Studien (25 LP) und den Bereich der Bildungswissenschaften (35 LP). Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Zum Pflichtbereich (80 LP) im Lehramtsfach Russisch gehören sieben Lehramtsfachmodule und vier fachdidaktische Module. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Einführung in die Slawistik Pflicht Klausur 5 Russisch III Pflicht Klausur 5 Russische Sprachwissenschaft I Pflicht Klausur 2

103 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Russische Literatur Pflicht Projektarbeit Didaktik der slawischen Sprachen 1 Pflicht Portfolio Russisch IV Pflicht Mündliche Prüfung Didaktik der slawischen Sprachen 2 (SPS II/III) Russische/Ostslawische Kulturgeschichte Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung Pflicht Klausur Didaktik der slawischen Sprachen 3 Pflicht Portfolio 5 Russische Sprachwissenschaft II Pflicht Projektarbeit Linguistische Theorien und Methoden oder Literaturwissenschaftliche Theorien und Methoden Didaktik der slawischen Sprachen 4 (SPS IV/V) Wahlpflicht Projektarbeit 5 Wahlpflicht Projektarbeit 5 Pflicht (gehört zu SPS) 5 Praktikumsportfolio 5 Studium im Ausland Bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung muss ein Auslandsaufenthalt im russischsprachigen Raum im Gesamtumfang von drei Monaten nachgewiesen werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein Praktikum oder einen Studienaufenthalt an einer Hochschule in Russland handeln, der von den Studierenden unter Beratung durch den zuständigen Studienfachberater selbst zu organisieren ist. Vor Antritt des Studiums im Ausland ist insbesondere darauf zu achten, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen an der Universität Leipzig anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Ziel ist der Einsatz als Russischlehrer/in an Mittelschulen im gesamten Bundesgebiet. Bei anderer Berufsorientierung finden Staatsexamensabsolventen/innen des Studiengangs Lehramt Russisch mögliche Berufsfelder in allen Gebieten, in denen eine solide Kompetenz in der russischen Sprache, Kultur- und Literatur benötigt wird, wie z. B. in den Bereichen: > Weiteres Bildungswesen/Erwachsenenbildung (an deutschen staatlichen Schulen ist ein Lehramtsabschluss erforderlich, s.o.) > Kultur- und Wissenschaftsmanagement, Kulturaustausch > Stiftungen und internationale Organisationen > Journalismus/Medien 3

104 > Verlagswesen, Bibliotheken > Außenwirtschaft und Handel > Auswärtiger Dienst > Öffentlichkeitsarbeit und Werbung > Wissenschaftliche Dienste (in diesem Fall wird eine Promotion empfohlen) Sorbisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für die Aufnahme des Studiums sind Sprachkenntnisse in Ober- oder in Niedersorbisch entsprechend dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens bzw. siebenjähriger Schulunterricht erforderlich. Bewerber, die diesen Nachweis nicht erbringen können, müssen eine Eignungsfeststellungsprüfung ablegen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Gegebenenfalls ist die Immatrikulation vom Bestehen der Eignungsprüfung abhängig. Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Das Studium soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Das Studium zum Lehramt Sorbisch orientiert sich an den allgemeinen Anforderungen an eine moderne philologische, sprachdidaktische und sprachpädagogische Bildung bezüglich Inhalten, Methoden, fachlichen wie auch sozialen Kompetenzen und berücksichtigt den aktuellen Forschungs- und Erkenntnisstand sowie neuere Vermittlungsformen und -methoden zu muttersprachlicher, fremdsprachlicher und bilingualer Ausbildung in der Schule unter den spezifischen Bedingungen einer Minderheitensprache. 4

105 Aufbau des Studiums Das Studium des Faches Sorbisch (80 LP) beinhaltet die Gebiete > Sprachwissenschaft > Literaturwissenschaft > Fachdidaktik einschl. Schulpraktische Studien > Sprachpraxis mit Schwerpunkt Ober- oder Niedersorbisch Dazu kommen neben dem zweiten Fach (80 LP incl. Fachdidaktik) Module der Bildungswissenschaften (35 LP). Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme- Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Die Studieninhalte werden in Modulen vermittelt: Pflichtmodulen sowie Wahlpflichtmodulen für Sorbisch (siehe unten). Module können importierte Lehrveranstaltungen aus anderen Instituten beinhalten oder komplett importiert sein. Vermittlungsformen sind Vorlesung (V), Seminar (S), Übung (Ü), Praktikum (P), die Vermittlungssprache ist - mit Ausnahme importierter Veranstaltungen - in der Regel Sorbisch. Die wissenschaftliche Arbeit wird studienbegleitend im 9. Semester in sorbischer Sprache verfasst. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Sorabistik Pflicht Klausur Sprache und Kommunikation Ia Wahlpflicht Klausur (Obersorbisch) oder Sprache und Kommunikation Ib (Niedersorbisch) Sprache und Kommunikation IIa (Obersorbisch) oder Sprache und Kommunikation IIb (Niedersorbisch) Wahlpflicht Klausur Wahlpflicht Wahlpflicht Mündliche Prüfung Mündliche Prüfung 5

106 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Fachdidaktik I (SPS II/III) Das Sorbische und seine Literatur im diachronen Kontext Das Sorbische und seine Kultur im synchronen Kontext Fachdidaktik II (SPS IV/V) Pflicht (gehört z.t. zu SPS) Mündliche Prüfung Pflicht Mündliche Prüfung Pflicht Klausur Pflicht (gehört zu SPS) Portfolio 5 Sorbische Sprache im Kontext oder Wahlpflicht Hausarbeit Sorbische Literatur im Kontext Wahlpflicht Hausarbeit Fachdidaktik III Pflicht Mündliche Prüfung 5 Geschichte des Sorbischen Pflicht Referat 5 Fachdidaktik IV Pflicht Projektarbeit 5 Berufseinsatzmöglichkeiten Ziel ist die berufliche Tätigkeit in den sorbischen und zweisprachigen Schulen der Ober- oder Niederlausitz mit den erforderlichen fachlichen Kenntnissen, der Methodenkompetenz und Fähigkeit zu wissenschaftlicher und didaktischer Aufarbeitung des Lernstoffes, insbesondere zu fachlich qualifizierter und angemessener mündlicher und schriftlicher Ausdrucksweise in Ober- oder/und Niedersorbisch; eine kompetente Sprachberatung und Sprachpflege beim Erhalt des Sorbischen und der sorbischen Kultur sowie Sprachvermittlung, gegebenenfalls auch außerhalb einer schulischen Lehrtätigkeit. Spanisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Weiterhin wird vorausgesetzt, dass nicht bereits in einem verwandten Bachelor-, Diplom-, Staatsexamens- oder Magisterstudiengang eine für die Fortsetzung oder den Abschluss des Studiums notwendige Prüfung endgültig nicht bestanden wurde. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für das Studium sind Kenntnisse in Spanisch auf dem Niveau A2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen erforderlich. Der Nachweis erfolgt durch das Abiturzeugnis oder durch ein gleichwertiges Zer- 6

107 tifikat. Bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung sind Lateinkenntnisse nachzuweisen. Diese können durch zwei moderne Fremdsprachen auf dem Niveau B2 ersetzt werden. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Ziel ist der Beruf als Lehrer/in an Mittelschulen nach Abschluss des entsprechenden Lehramtsstudienganges. Das Studium soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vorbereiten und ihnen die dazu erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden zu wissenschaftlicher Arbeit, selbstständigem Denken und verantwortungsbewusstem Handeln vermitteln, welche gleichermaßen die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die eigenverantwortliche Weiterbildung bieten sollen. Die Leipziger Romanistik sieht sich als ein geisteswissenschaftliches Fach und beschäftigt sich deshalb mit der Sprache, Literatur und Kultur der romanischsprachigen Länder und Gemeinschaften. Während sie sich innerhalb der Geisteswissenschaften zum einen der Konzeption einer Gesamtromanistik verpflichtet fühlt, wird im Lehramtsstudiengang eine klare Profilbildung in einer Philologie verfolgt, die den historisch entstandenen Abgrenzungen und Abgrenzungsbestrebungen einzelner Sprach- und Kulturräume Rechnung trägt. Gegenstand des Studiums ist die spanische Philologie und Sprache. Insbesondere sollen die Studierenden fachspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Gebieten Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kulturstudien, Landeskunde und Sprache erwerben. Diese Profilbildung formt zusammen mit fachdidaktischen und pädagogisch-psychologischen Ausbildungsschwerpunkten des Unterrichts an der Mittelschule das Leitbild des Studiengangs Lehramt Mittelschule im Fach Spanisch. Er widmet sich dem Studium der insbesondere linguistischen, d.h. über den Gebrauch der spanischen Sprache abgrenzbaren Kulturräume auf der Iberischen Halbinsel und in Lateinamerika. Bei der Konzeption des Studiengangs Lehramt Spanisch wurde ein Studienangebot erstellt, das den Studierenden thematische Spezialisierungsmöglichkeiten in beiden wissenschaftlichen Bereichen (Linguistik und Literatur-/Kulturwissenschaft) anbietet, Möglichkeiten zur Verbesserung der sprachpraktischen Kompetenzen offen hält und ergänzt wird durch fachdidaktische Seminare und Übungen, die gezielt auf den Fremdsprachenunterricht an der Mittelschule vorbereiten. Im Bereich Sprachwissenschaft (Linguistik) sollen Geschichte, Struktur, Funktionen und Varietäten des Spanischen studiert werden, und es wird grundlegendes Wissen über linguistische Theorien sowie über das System und die Varietäten des Spanischen vermittelt. 7

108 Im Bereich Literatur- und Kulturwissenschaft soll Grundlagenwissen mit Bezug auf den hispanophonen Kulturraum vermittelt werden. Es geht insbesondere um die Aneignung von interkultureller und disziplinübergreifender Kompetenz, von Grundlagen für die Interpretation und Analyse literarischer und medialer Texte sowie um die Einführung in Theorien der Literaturund Kulturwissenschaft. Im Bereich Fachdidaktik lernen die Studierenden fremdsprachendidaktische Theorien, Modelle und Prinzipien modernen Fremdsprachenunterrichts, die sie reflektiert und eng begleitet in zwei Fachpraktika erproben. Im Bereich Landeskunde werden geschichtliche und gegenwartsbezogene, kulturelle, politische, ökonomische und soziale Phänomene Spaniens und Lateinamerikas behandelt. Im Bereich Sprache lernen die Studierenden spanischsprachige Texte mittleren und höheren Schwierigkeitsgrades zu rezipieren sowie sich im Spanischen schriftlich und mündlich auszudrücken (Niveau B2). Die Studierenden lernen die grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, der Informationsbeschaffung, Auswertung, Beurteilung und Systematisierung. Aufbau des Studiums Das Studium hat einen Umfang von 270 Leistungspunkten. Der Studiengang Lehramt Staatsexamen beinhaltet zwei gleichwertige Lehramtsfächer (je 80 LP), die Schulpraktischen Studien (25 LP) und den Bereich der Bildungswissenschaften (35 LP). Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Im Bereich des Faches Spanisch sind fünf Pflichtmodule und drei Wahlpflichtmodule (=80 LP) zu absolvieren sowie vier Pflichtmodule in der Fachdidaktik, die möglichst in der unten ersichtlichen Reihenfolge studiert werden sollten. Schulpraktische Studien sind integraler Bestandteil der Fachdidaktikmodule. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Jedes Fachmodul besteht in der Regel aus: > einer Vorlesung (2 SWS) > einem Seminar (2 SWS) > einer sprachpraktischen oder landeskundlichen Übung (2 SWS) 8

109 oder > aus schulpraktischen Studien (2 SWS). Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Romanistische Sprachwissenschaft I: Einführung und sprachspezifische Grundlagen der hispanistischen Sprachwissenschaft Romania I: Einführung und Grundlagen der hispanistischen Literatur- und Kulturwissenschaft Romania II: Literatur, Kultur und Geschichte des hispanophonen Raumes nach Schwerpunkten Romanistische Sprachwissenschaft II : Systemlinguistik des Spanischen Pflicht Klausur Pflicht Klausur Pflicht Pflicht Projektarbeit, Klausur Projektarbeit, Klausur Didaktik der romanischen Sprachen I Pflicht Portfolio Linguistik und Literatur/Kultur Spanisch Pflicht Projektarbeit, Mündliche Präsentation Didaktik der romanischen Sprachen II (SPS II/III) Literatur, Kultur, Geschichte: Lateinamerika I oder Sprache und Linguistik: Der hispanophone Raum./ Spanien und Lateinamerika oder Literatur, Kultur, Geschichte: Positionen der Intermedialität in der spanischen (und lateinamerikanischen) Literatur- und Mediengeschichte Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung, Mündliche Präsentation Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Didaktik der romanischen Sprachen III Pflicht Projektarbeit 5 Literatur, Kultur, Geschichte: Lateinamerika II oder Sprache und Linguistik: Spanisches Sprachsystem oder Wahlpflicht Projektarbeit 5 Wahlpflicht Projektarbeit 5 5 9

110 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Sprache und Linguistik: Hispanophoner Raum. Sprache und soziale Räume Didaktik der romanischen Sprachen IV Wahlpflicht Projektarbeit 5 Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung 5 Studium im Ausland Bis spätestens zur Anmeldung der Ersten Staatsprüfung ist ein mindestens dreimonatiger Auslandsaufenthalt in einem spanischsprachigen Land nachzuweisen. Der Auslandsaufenthalt ist von den Studierenden unter Beratung durch das Institut selbst zu organisieren und sie haben vor Antritt insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen oder die belegten Module am entsendenden Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Als Gastuniversitäten werden v.a. diejenigen empfohlen, mit denen Austauschpartnerschaften am Institut für Romanistik bestehen. Die Studierenden können sich zur Beratung an die entsprechenden Länderkoordinatoren/innen des Instituts für Romanistik wenden. Berufseinsatzmöglichkeiten Beim Studiengang Lehramt an Mittelschulen im Fach Spanisch ist als klar zu definierendes Berufsziel eine Lehrtätigkeit im Schuldienst, in der Erwachsenenbildung oder in anderen Institutionen zu nennen, in denen neben der Sprachbeherrschung und breiten Wissensanwendung auf sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichem Gebiet didaktische Kompetenz gefragt ist. Sport Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist u. a. vom Bestehen der sportpraktischen Eignungsfeststellung abhängig. Bitte beachten Sie auch die Informationen zur Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Sport im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus 1

111 Ausbildungsinhalt Das Studium für das Lehramt an Mittelschulen mit dem Fach Sport umfasst: > das Studium im bildungswissenschaftlichen Bereich > das Studium der Sportwissenschaft einschließlich der Fachdidaktik > das Studium eines zweiten Faches einschließlich der Fachdidaktik Der fachwissenschaftliche und fachdidaktische Teil beinhaltet einerseits bewegungs- und trainingswissenschaftliche, sportmotorische und biomechanische, biologische und geisteswissenschaftliche Grundlagen und widmet sich andererseits den verschiedenen Sport- und Bewegungsarten im Kontext des Unterrichts in der Mittelschule. Zusätzlich zur Bewerbung für das Fach Sport können sich Studieninteressenten für das Lehramt an Mittelschulen direkt an der Sportwissenschaftlichen Fakultät für den Lehramtszertifikatskurs Leistungssport (www.uni-leipzig.de/+spowi-lehramtszertifikatskurs) bewerben. Aufbau des Studiums Insgesamt sind im Studium für das Lehramt an Mittelschulen 270 Leistungspunkte zu erbringen. 35 LP müssen in den Bildungswissenschaften erworben werden. Auf das Fach Sport fallen 80 LP. Weitere 80 LP fallen auf das andere, gleichberechtigte Unterrichtsfach. In beide Fächer ist die Fachdidaktik mit jeweils 15 LP integriert. Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Den Menschen als biologisches System verstehen Sportlich mit- und gegeneinander spielen Pflicht Klausur Pflicht Komplexprüfung C* 5 111

112 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Körper, Sport und Bewegung in Lebenslauf und Lebensführung Sich in freier Natur sportlich bewegen** Bewegungskönnen erleben und erweitern Komplexe sportliche Bewegungen analysieren, vermitteln und motorische Leistungen steigern Pflicht Klausuren Pflicht Pflicht Pflicht Komplexprüfungen A* Komplexprüfungen A* Referat, Laborübungen, Klausur Bewegungen gestalten Pflicht Lehrproben, Komplexprüfung B* Lehren und Lernen im Tätigkeitsfeld Sport und Schule (I) (incl. SPS II/III) Sport unterrichten im sozialen Kontext (II) Pflicht (gehört z.t. zu SPS) Hausarbeit, Praktikumsmappe, Mündliche Prüfung Pflicht Referat 5 Fitness und Gesundheit fördern Pflicht Projektarbeit 5 Spiel- und Bewegungskultur erleben und vermitteln können (incl. SPS IV/IV) Pflicht (gehört z.t. zu SPS) Komplexprüfung A*, Praktikumsmappe Lehren und Lernen im Sportunterricht Pflicht Mündliche Prüfung, Hausarbeit * Komplexprüfungen mit einem Klausuranteil von 45 min. sind als Komplexprüfung (A), von 60 min. sind als Komplexprüfung (B) und von 90 min. sind als Komplexprüfung (C) gekennzeichnet. ** Für das Skilager entstehen Lehrgangskosten von ca. EURO Spätestens bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung (i.d.r. bis zum Ende des 8. Semesters) sind die Nachweise des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens in Bronze und des Kurses Lebensrettende Sofortmaßnahmen vorzulegen. Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Mittelschulen des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Sportlehrer und Sportlehrerinnen erteilen Sportunterricht und vermitteln sportliche Fertigkeiten und Kenntnisse an unterschiedliche Zielgruppen. Ihre Handlungsfelder sind beispielsweise 112

113 Schulen, Sportvereine, Fitnessstudios und Rehabilitationseinrichtungen. Zudem sind sie organisatorisch, beratend oder forschend tätig. Die zunehmende Professionalisierung und Kommerzialisierung des Sportgeschehens rücken auch Tätigkeiten in der Sportökonomie, im Sportmanagement und in der Sportberatung verstärkt ins Blickfeld von Sportlehrern und Sportlehrerinnen. In diesen Bereichen sind vor allem ihre organisatorischen Fähigkeiten gefragt. Tschechisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für das Studium ist ein Kenntnisnachweis über eine moderne Fremdsprache auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens bis zum Antrag auf Zulassung zur Ersten Staatsprüfung zu erbringen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. {!!!} Ausbildungsinhalt Im Zuge der verstärkten Zusammenarbeit innerhalb der EU und der Nachbarschaft zwischen der Tschechischen Republik und Deutschland ist ein zunehmendes Interesse an der tschechischen Sprache auch in der Schule entstanden. Dem wurde mit der Einführung des Faches Tschechisch Rechnung getragen. Es ist kombinierbar mit den Fächern der ersten Fächergruppe Biologie, Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Sorbisch und Sport. Das Studium kann ohne Tschechischvorkenntnisse begonnen werden. Deshalb baut es auf einer gründlichen Sprachausbildung auf (Tschechischvorkenntnisse werden bei Nachweis als entsprechende Leistungen anerkannt). Inhalte des Studiums sind Fachdidaktik (Schulfremdsprache/n, Fachbezogenes Lernen und Lehren, Konzeption und Gestaltung von Fachunterricht, Schulpraktische Übungen), allgemeine slawistische und spezifisch bohemistische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte sowie interkulturelle Kommunikation auf der Grundlage des Erwerbs ein- 113

114 schlägiger fremdsprachlicher Kompetenz. Vermittelt werden Schlüsselkompetenzen, slawistische/bohemistische Grundlagen sowie prinzipielle Voraussetzungen für eigenständiges systematisches Arbeiten, selbständiges Denken und verantwortungsbewusstes Handeln. Durch das Studienprogramm erlangen die Studierenden einerseits fundamentale Kenntnisse über die tschechische Sprache, Literatur, Geschichte und Kultur und andererseits fachdidaktische Voraussetzungen für die Vermittlung des Tschechischen als Schulfremdsprache. Die Einbeziehung aktueller Erkenntnisse der Fremdsprachen- und Fachdidaktik als Prinzip sowie die stetige Integration der bohemistischen Forschung auf den Gebieten der Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte garantieren eine optimale Ausbildung. Aufbau des Studiums Der Studiengang sieht zwei gleichwertige Lehramtsfächer (je 80 LP), die Schulpraktischen Studien (25 LP) und den Bereich der Bildungswissenschaften (35 LP) vor. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/ Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Zum Pflichtbereich (80 LP) im Lehramtsfach Tschechisch gehören sieben Lehramtsfachmodule (65 LP) und zwei fachdidaktische Module (15 LP). Hinzu kommen Schulpraktische Studien im Fach Tschechisch ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Tschechisch I Pflicht Klausur Tschechisch II Pflicht Mündliche Prüfung Sprachwissenschaft (Tschechisch) Pflicht Klausur Literatur- und Kulturwissenschaft (Tschechisch) Pflicht Mündliche Prüfung Didaktik der slawischen Sprachen 1 Pflicht Portfolio Didaktik der slawischen Sprachen 2 (incl. SPS II/III) Sprach- und Literaturwissenschaft Tschechisch: Vertiefung Pflicht (gehört zu SPS) Pflicht Schulpraktische Leistung Projektarbeit, Referat 5 114

115 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Didaktik der slawischen Sprachen 3 Pflicht Portfolio 5 Sprachwissenschaft Tschechisch: Vertiefung Didaktik der slawischen Sprachen 4 (incl. SPS IV/V) Sprach- und Literaturwissenschaft Tschechisch: Vertiefung II Pflicht Referat Pflicht (gehört zu SPS) Praktikumsportfolio 5 Pflicht Klausur 5 Studium im Ausland Bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung muss ein Auslandsaufenthalt im tschechischsprachigen Raum im Gesamtumfang von drei Monaten nachgewiesen werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein Praktikum oder einen Studienaufenthalt an einer Hochschule in Tschechien handeln, der von den Studierenden unter Beratung durch den zuständigen Studienfachberater selbst zu organisieren ist. Vor Antritt des Studiums im Ausland ist insbesondere darauf zu achten, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen an der Universität Leipzig anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel ist der Einsatz als Tschechischlehrer/in an Mittelschulen im gesamten Bundesgebiet. Bei anderer Berufsorientierung finden Absolventen/innen des Staatsexamensstudiengangs Lehramt Tschechisch mögliche Berufsfelder in allen Bereichen, in denen eine solide Kompetenz in der tschechischen Sprache, Kultur- und Literatur benötigt wird, wie z. B. in den Bereichen: > Weiteres Bildungswesen/Erwachsenenbildung (an deutschen staatlichen Schulen ist ein Lehramtsabschluss erforderlich, s.o.) > Kultur- und Wissenschaftsmanagement, Kulturaustausch > Stiftungen und internationale Organisationen > Journalismus/Medien > Verlagswesen, Bibliotheken > Außenwirtschaft und Handel > Auswärtiger Dienst > Öffentlichkeitsarbeit und Werbung > Wissenschaftliche Dienste (ergänzender Masterabschluss und Promotion empfohlen) 115

116

117 .03-3 Höheres Lehramt an Gymnasien

118 Studienvoraussetzungen Es gelten die allgemeinen Zulassungsbedingungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig, d. h. es ist das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife bzw. der fachgebundenen Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis nachzuweisen. Für das Studium der Fächer Kunst, Musik und Sport sind bestandene Eignungsfeststellungsprüfungen Voraussetzung. Bitte beachten Sie dazu auch das Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Die Studierenden immatrikulieren sich in den Lehramtsstudiengang, entscheiden sich für zwei Studienfächer und legen dabei fest, welches von beiden das erste Fach ist. Dies ist nur für die Immatrikulation an der Uni wichtig. Beide Fächer der Fachkombination sind im Studium gleichwertig. Die Wahl des Erstfaches entscheidet darüber, an welcher Fakultät/welchem Institut die Immatrikulation erfolgt. Welche Fächer miteinander kombiniert werden können, ist in der Lehramtsprüfungsordnung (LAPO I) festgelegt. Weitere Informationen dazu finden Sie im Absatz Aufbau des Studiums. Sonderfall Musik: Studieninteressenten bewerben sich im März für die Eignungsfeststellungsprüfung sowie für einen Studienplatz im Fach Musik an der HMT Leipzig (Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig). Eine separate Bewerbung an der Universität Leipzig entfällt damit. Neben dem Antrag auf Eignungsfeststellungsprüfung geben die Interessenten drei Wünsche für ihr zweites Unterrichtsfach an. Nach bestandener Eignungsfeststellungsprüfung entscheidet die HMT über die Vergabe des zweiten Faches und meldet den Studienbewerber an der Universität Leipzig an. Die Studierenden sind somit Haupthörer im Fach Musik an der HMT und Nebenhörer für das zweite Fach, die Bildungswissenschaften und Ergänzungsstudien an der Universität Leipzig. Zur Planung Ihres individuellen Studienverlaufes empfiehlt es sich eine Studienfachberatung in Anspruch zu nehmen. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen Für das Studium eines sprachlichen Faches sind Sprachkenntnisse in der Sprache Immatrikulationsvoraussetzung. Als spezielle fachspezifische sprachliche Zugangsvoraussetzungen für die Zulassung zur staatlichen Abschlussprüfung sind nachzuweisen: 118

119 Fach Fremdsprache (Immatrikulationsvoraussetzung) Fremdsprache (Voraussetzung zur Ersten Staatsprüfung) Sonderregelungen Deutsch Ethik/ Philosophie Englisch Niveau B2 und eine weitere Fremdsprache Niveau A2 Latinum (während des Studiums erlernbar) Englisch Englisch Niveau B2 Lateinkenntnisse (während des Studiums erlernbar) Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/ Wirtschaft Französisch Geschichte Griechisch Englisch Niveau B2 und eine weitere Fremdsprache Niveau A2 Französisch Niveau B2 Englisch Niveau B2 Graecum oder Latinum (eins davon ist Voraussetzung für die Immatrikulation, das andere während des Studiums erlernbar) Latinum (während des Studiums erlernbar) Latinum (während des Studiums erlernbar) und eine moderne Fremdsprache Niveau B2 Graecum und Latinum (Nachweis der 2. FS bis zum 5. FS) Italienisch Italienisch Niveau A1 Latinum (während des Studiums erlernbar) Kunst Latein Polnisch eine moderne Fremdsprache Niveau B2 Englisch Niveau B2 Latinum Vorkenntnisse in Polnisch sind nicht Voraussetzung Graecum (bis zur Anmeldung zum Modul Lateinische Dichtung 2 erlernbar) eine moderne Fremdsprache Niveau B2 Latinum kann durch Nachweis von 2 Fremdsprachen ersetzt werden: 1. Abschluss Niveau C1 2. Abschluss Niveau B2 Lateinkenntnisse können durch Nachweis von 2 Fremdsprachen jeweils mindestens mit einem Abschluss Niveau B2 ersetzt werden. Latinum kann durch Nachweis von 2 Fremdsprachen ersetzt werden: 1. Abschluss Niveau C1 2. Abschluss Niveau B2 Latinum kann durch Nachweis von 2 Fremdsprachen ersetzt werden: 1. Abschluss Niveau C1 2. Abschluss Niveau B2 119

120 Fach Fremdsprache (Immatrikulationsvoraussetzung) Fremdsprache (Voraussetzung zur Ersten Staatsprüfung) Sonderregelungen Religion, Evangelische Latinum und Kenntnisse einfacheren Schwierigkeitsgrades Griechisch oder Hebräisch (während des Studiums erlernbar) Russisch Russisch Niveau B1 eine moderne Fremdsprache Niveau B2 Spanisch Spanisch Niveau A2 Latinum (während des Studiums erlernbar) Tschechisch Vorkenntnisse in Tschechisch sind nicht Voraussetzung eine weitere moderne Fremdsprache Niveau B2 Latinum kann durch Nachweis von 2 Fremdsprachen ersetzt werden: 1. Abschluss Niveau C1 2. Abschluss Niveau B2 Diese Kenntnisse können während des Studiums erworben werden. Soweit nachzuweisende Kenntnisse in Latein nicht durch das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife nachgewiesen sind, bleibt gemäß LAPO I ein Semester für die Regelstudienzeit unberücksichtigt. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung Zum WS 2014/2015 gab es für die Fächer Biologie, Deutsch, Englisch, Ethik/Philosophie, Gemeinschaftskunde, Geschichte und Sport eine örtliche Zulassungsbeschränkung. Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsziele Ziel des Studiums ist der Erwerb von bildungswissenschaftlichen, fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen sowie gegebenenfalls fachpraktischen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Erste Staatsprüfung und die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Aufbau des Studiums Alle wichtigen Bestimmungen zu Inhalt und Aufbau des Studienganges Staatsexamen für das Höhere Lehramt an Gymnasien für die nachfolgend dargestellten Fächer werden durch die Studien- und Prüfungsordnungen geregelt. 120

121 Das Studium umfasst einen studentischen Arbeitsaufwand von 300 Leistungspunkten (LP) und setzt sich aus zwei Fächern, den dazugehörigen Fachdidaktiken, dem bildungswissenschaftlichen Bereich, den Modulen der Ergänzungsstudien und der wissenschaftlichen Arbeit sowie den mündlichen und schriftlichen Prüfungen im Rahmen der Ersten Staatsprüfung zusammen. Das Studium ist wie folgt strukturiert: > zwei zu wählende Fächer im Umfang von je 95 LP einschließlich Fachdidaktik im Umfang von je 15 LP (im Fach Musik einschließlich der Fachdidaktik 5 LP) > bildungswissenschaftlicher Bereich mit 35 LP > die Ergänzungsstudien mit 15 LP (wenn das Fach Musik gewählt wird, umfasst der Bereich der Ergänzungsstudien nur 5 LP) > das Modul Körper-Stimme-Kommunikation mit 5 LP > die Schulpraktischen Studien mit 25 LP Die restlichen 30 Leistungspunkte entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich und die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen Fächern und ihren Fachdidaktiken ( LP) der Ersten Staatsprüfung. Als Fächer müssen zwei Fächer aus der ersten Fächergruppe oder ein Fach aus der ersten und ein Fach aus der zweiten Fächergruppe gewählt werden. Zu den Fächergruppen gehören: Erste Fächergruppe: Biologie, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Mathematik, Physik, Sorbisch, Spanisch, Sport Zweite Fächergruppe: Chemie, Ethik/Philosophie, Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/ Wirtschaft, Geschichte, Griechisch, Italienisch, Informatik, Kunst, Musik, Polnisch, Evangelische Religion, Russisch, Tschechisch Zusätzlich kann das Fach Musik mit den Fächern Evangelische Religion oder Ethik/Philosophie kombiniert werden. Die 25 LP umfassenden Schulpraktischen Studien finden im Umfang von je LP in Modulen der Fachdidaktik des jeweiligen Faches und im Umfang von 5 LP in Modulen der Bildungswissenschaften statt. Übersicht zum Studienverlauf In der abgebildeten Tabelle finden Sie einen exemplarischen Studienverlaufsplan (d.h. den Regelfall abbildenden) für das Höhere Lehramt an Gymnasien. Die Schulpraktischen Studien II bis V finden jeweils in den Modulen der Fachdidaktik statt. 121

122 Um die unterschiedlichen Studienverlaufspläne einzusehen, erkundigen Sie sich bitte auf der Internetseite der Universität Leipzig: Sem. Fach 1 Fach 2 Bildungswissenschaft 1. Fachmodul 1 Fachmodul 1 BiWi 1 2. Fachmodul 2 Fachmodul 2 BiWi 2 (=SPS 1) Ergänzungsstudien 3. Fachmodul 3 Fachmodul 3 BiWi 3 Ergänzungsstudien 4. Fachmodul 4 Fachmodul 4 BiWi 4 BiWi 5 5. Fachdidaktik 1 Fachdidaktik 1 BiWi 6 BiWi 7 6. Fachmodul 5 Fachmodul 5 FD 2 (F1) FD 2 (F2) 7. Fachmodul 6 Fachmodul 6 FD 3 (F1) FD 3 (F2) 8. Fachmodul 7 Fachmodul 7 FD 4 (F1) FD 4 (F2) 9. Fachmodul 8 Fachmodul 8 Ergänzungsstudien. Wissenschaftliche Arbeit 20 LP Prüfungsvorbereitung LP BiWi= Bildungswissenschaften, SPS= Schulpraktische Studien/Praktikum an der Schule, FM= Fachmodul, FD= Fachdidaktik, F1/F2= Fach 1/Fach 2 Berufseinsatzmöglichkeiten Das erfolgreich abgeschlossene Studium berechtigt zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das Höhere Lehramt an Gymnasien. Fächer Biologie Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus 122

123 Ausbildungsinhalt Ziel des Studiums ist der Erwerb von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen sowie bildungswissenschaftlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den gewählten Fächern, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Aufbau des Studiums Das Studium umfasst einen Arbeitsaufwand von insgesamt 300 Leistungspunkten (LP). Der Studiengang Biologie für das Höhere Lehramt an Gymnasien umfasst die in der Tabelle dargestellten Module des Faches Biologie im Umfang von 95 Leistungspunkten einschließlich seiner Fachdidaktik im Umfang von 15 Leistungspunkten. Ergänzt werden die bereits genannten Anteile des Studienganges durch 95 LP des zweiten Faches, 35 LP aus dem Bereich der Bildungswissenschaften und 25 LP Schulpraktische Studien. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen, die aus mehreren Teilprüfungen bestehen kann. Die mit * gekennzeichneten Wahlpflichtmodule sind im Rahmen der Ergänzungsstudien zu belegen. Folgende Pflicht- und Wahlpflichtmodule (WP) sind für das Fach Biologie zu belegen: Modul Modulform Prüfungsleistung LP Allgemeine Botanik Pflicht Klausur Allgemeine Chemie* Wahlpflicht ¹ Klausur () Allgemeine Chemie* Wahlpflicht ² Klausur (5) Grundlagen der botanischen Systematik und Pflanzenökologie Pflicht Klausur Allgemeine Zoologie Pflicht Klausur Spezielle Zoologie/Ökologie Pflicht Klausur Fachdidaktik Biologie I Pflicht Klausur 5 Biochemie Pflicht Klausur 5 123

124 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Fachdidaktik Biologie II Pflicht Klausur SPS II/III ³ Pflicht (gehören zu SPS) Praktikumsbericht 5 Tierphysiologie Pflicht Klausur SPS IV/V Pflicht (gehören zu SPS) Unterrichtsentwurf, tabell. Entwürfe Pflanzenphysiologie Pflicht Klausur Mikrobiologie Pflicht Klausur 5 Genetik im Schulunterricht Pflicht Klausur 5 1 Im Fach Biologie muss im Ergänzungsbereich das 5-LP-Modul Allgemeine Chemie (13-BIO-0120) verpflichtend belegt werden, sofern die/der Studierende die Inhalte dieses Moduls nicht innerhalb des parallelen Studiums des Faches Chemie erwirbt oder durch ein äquivalentes Studium nachweisen kann. 2 Im Ergänzungsbereich wird zusätzlich als Wahlpflichtfach das Modul 13-BIO-0121 Allgemeine Chemie ( LP) angeboten. Dieses Modul wird für Studierende empfohlen, für die auf Grund ihres zweiten Faches keine weiteren Vorgaben hinsichtlich der Belegung von Modulen im Ergänzungsbereich festgelegt sind. Wird das Wahlpflichtmodul 13-BIO-0121 Allgemeine Chemie ( LP) erfolgreich absolviert, ist das Belegen des Moduls 13-BIO-0120 Allgemeine Chemie (5 LP) nicht erforderlich. 3 SPS= Schulpraktische Studien. Die SPS II/III finden je nach Angebot an den Schulen entweder im 5. oder 6. Semester statt. Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Höheren Lehramtes an Gymnasien werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/in an Gymnasien des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den biologischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das entsprechende Lehramt. Chemie Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. 124

125 Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Ziel ist der erste berufsbefähigende Abschluss für eine Tätigkeit als Lehrer/in an Gymnasien. Kombinationen sind prinzipiell möglich mit den Fächern Biologie, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Mathematik, Physik, Sorbisch, Spanisch und Sport. Aufbau des Studiums Das Studium im Staatsexamensstudiengang im Fach Chemie, umfasst einen Arbeitsaufwand von 300 Leistungspunkten (LP), davon 95 LP für dieses Fach (incl. Fachdidaktik), 95 LP für das zweite Fach, 25 LP für die Schulpraktischen Studien und 35 LP für die Bildungswissenschaften. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Allgemeine Chemie Pflicht Klausur Anorganische Chemie I Pflicht Mündliche Prüfung, Klausur Physikalische Chemie I oder Wahlpflicht Mündliche Prüfung, Klausur Physikalische Chemie I für Physiker Wahlpflicht Mündliche Prüfung, Klausur Organische Chemie I Pflicht Klausur, Praktikumsleistung Physikalische Chemie I Pflicht Mündliche Prüfung, Klausur Chemiedidaktische Grundlagen Pflicht Klausur 125

126 Modul Modulform Prüfungsleistung LP SPS II/III Pflicht (gehören zu SPS) Unterrichtsentwurf 5 Technische Chemie Pflicht Klausur 5 Anorganische Chemie II Pflicht Klausur 5 Analytik und Umweltchemie Pflicht Klausur 5 Chemiedidaktische Vertiefungsstudien (incl. SPS IV/V) Pflicht Mündliche Prüfung Organische Chemie II Pflicht Klausur Festkörperchemie Pflicht Klausur 5 Spezielle Kapitel der Physikalischen Chemie und Mineralogie Pflicht Klausur Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Höheren Lehramtes an Gymnasien werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Gymnasien des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Deutsch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für die Zulassung zur staatlichen Abschlussprüfung ist der Nachweis des Latinums zu erbringen. Dieser Nachweis kann ersetzt werden durch den Nachweis von zwei Fremdsprachen, davon eine mindestens auf dem Niveau C1 und eine mindestens auf dem Niveau B2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen. Studierende, für die Deutsch eine Fremdsprache ist, müssen zu Studienbeginn Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. 126

127 Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Ziel ist der Beruf als Lehrer/in an Gymnasien. Das Studium bereitet die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vor. Es vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die für wissenschaftliches Arbeiten, selbstständiges Denken und verantwortungsbewusstes Handeln notwendig sind. Zugleich bilden diese die Grundlage für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und eigenverantwortliche Weiterbildung. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Fachdidaktik. In den Bereichen Sprach- und Literaturwissenschaft werden systematische und historische Perspektiven auf Sprache und Literatur eingenommen und theoretisch fundiert. Die Fachdidaktik vermittelt auf fachwissenschaftlicher Grundlage Kompetenzen zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen. Aufbau des Studiums Das Studium gliedert sich formal in Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Fachdidaktik mit entsprechenden Teilgebieten. Diese Teilgebiete sind als thematisch zusammenhängende Module im Studienverlaufsplan aufgeführt. Module umfassen je 5 oder LP und werden mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die meisten Module sind Pflichtmodule, die von allen Studierenden abgelegt werden müssen. In einzelnen Semestern gibt es auch eine Auswahl mehrerer Module, von denen eines gewählt werden muss, sogenannte Wahlpflichtmodule. Von den im gesamten Studium zu erbringenden 300 LP werden im Fach Deutsch 80 Punkte in den Fachwissenschaften und 15 LP in der dazugehörigen Fachdidaktik erbracht. Sie werden ergänzt durch 95 LP im zweiten Fach, 35 LP in den Bildungswissenschaften, 25 LP Schulpraktische Studien, die in den Bildungswissenschaften sowie in der Fachdidaktik Deutsch umgesetzt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil- und Ergänzungsbereich abgedeckt werden, wobei empfohlen wird, ein Modul Deutsch als Zweitsprache zu absolvieren. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die folgende Tabelle listet sämtliche Module auf, die im schulformspezifischen Studiengang mit Abschluss Staatsexamen für das Höhere Lehramt an Gymnasien im Fach Deutsch zu absolvieren sind. Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. 127

128 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der germanistischen Sprachwissenschaft Grundlagen der germanistischen Literaturwissenschaft Geschichte der deutschen Sprache und Ältere deutsche Literatur Theorie und Geschichte der deutschen Literatur Pflicht Klausur Pflicht Klausur Pflicht Klausur Pflicht Hausarbeit 5 Grammatische Grundlagen Pflicht Klausur 5 Grundlagen von Lernen und Lehren im Deutschunterricht Pflicht Klausur 5 Schulpraktische Übungen 1 (SPS II/III) Pflicht (gehören zu SPS) Schriftliche Ausarbeitung Kinder- und Jugendliteratur Pflicht Klausur 5 Varietäten des Deutschen - Pragmatik des Deutschen Standards und Kompetenzen: Deutschdidaktik Pflicht Portfolio 5 Pflicht Hausarbeit Ältere deutsche Literatur Pflicht Hausarbeit 5 Schulpraktische Übungen 2 (SPS IV/V) Pflicht (gehören zu SPS) Schriftliche Ausarbeitung System der deutschen Sprache Pflicht Klausur 5 Deutsch als Zweitsprache* Wahlfach Projektarbeit Neuere deutsche Literaturgeschichte (Vertiefungsmodul) Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 1 (Vertiefungsmodul) oder Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 2 (Vertiefungsmodul) oder Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 3 (Vertiefungsmodul) oder Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 4 (Vertiefungsmodul) oder Aspekte literaturwissenschaftlicher Forschung (Vertiefungsmodul) Pflicht Hausarbeit 5 Wahlpflicht** Projektarbeit 5 Wahlpflicht** Mündliche Prüfung 5 Wahlpflicht** Referat 5 Wahlpflicht** Klausur 5 Pflicht Referat * Das Modul Deutsch als Zweitsprache wird als Wahlmöglichkeit im Ergänzungsbereich (9. Fachsemester) mit Nachdruck empfohlen. ** Aus dem Angebot der Wahlpflichtmodule sind zwei (je 5 LP) auszuwählen. 128

129 Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel für den Studiengang Höheres Lehramt an Gymnasien im Fach Deutsch ist, nach erfolgreichem Abschluss des einjährigen Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung, eine Lehrtätigkeit im Schuldienst. Zudem sind weitere Berufsfelder in der Erwachsenenbildung oder in anderen Institutionen zu nennen, in denen neben der Sprachbeherrschung und breiten Wissensanwendung auf sprach-, literaturwissenschaftlichem Gebiet didaktische Kompetenz gefragt ist. Hinzu kommen Berufe im Bereich Journalismus/Medien, Öffentlichkeitsarbeit/PR/Werbung, Verlagswesen/Bibliotheken, Kultureinrichtungen. Das Studium ermöglicht auch eine wissenschaftliche Weiterqualifizierung in den Fachbereichen. Englisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Vorausgesetzt werden Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Für die Zulassung zur staatlichen Abschlussprüfung ist außerdem der Nachweis von Lateinkenntnissen zu erbringen. Diese können aber auch durch den Nachweis von zwei Fremdsprachen auf dem Niveau B2 ersetzt werden. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das wissenschaftliche Leitbild des Studienganges Höheres Lehramt an Gymnasien für das Fach Englisch orientiert sich grundsätzlich an der Struktur der neuen europäischen Philologien, die sich aus dem Zusammenspiel ihrer einzelnen Fachteile (anglistische und amerikanistische Literaturwissenschaft und Kulturstudien, Linguistik, Fachdidaktik und Sprachpraxis) sowie deren stringenter Kooperation definieren. Durch die komplexe Vernetzung der Fachgebiete untereinander ergibt sich ein Gesamtbild, das weit hinausreicht über die einfache Summe der (Fach-)Teile. Das Studium des Faches Englisch soll die Studierenden auf die berufliche Lehrtätigkeit vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so 129

130 vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbstständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Damit werden auch die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Weiterbildung geschaffen. Aufbau des Studiums Der Studiengang ist modular gegliedert. Der Bereich der Englischausbildung für das Höhere Lehramt an Gymnasien umfasst insgesamt 95 Leistungspunkte (LP) aus Pflicht- und Wahlpflichtmodulen. Dazu kommen 95 LP für das zweite Fach, 35 LP für die Bildungswissenschaften und 25 LP für die Schulpraktischen Studien. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem ggf. gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Einführung in die englischsprachige Pflicht Klausur Literatur und Kultur Einführung in die anglistische Linguistik I Pflicht Klausur, mündliche Präsentation Einführung in die anglistische Linguistik II Pflicht Hausarbeit, Klausur Literaturgeschichte/Geschichte der Britischen Inseln I Pflicht Mündliche Prüfung Literaturen und Kulturen der USA Pflicht Klausuren Fachdidaktik I Pflicht Schulpraktische Leistung, Klausur Schulpraktische Studien II/III Identitätskonstruktionen auf den Britischen Inseln und in den postkolonialen Kulturen Pflicht (gehören zu SPS) Schulpraktische Leistung Pflicht Projektarbeit Fachdidaktik Englisch II Pflicht Hausarbeit 5 Anglistische Linguistik (vertieft) Pflicht Projektarbeit 5 130

131 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Schulpraktische Studien IV/V Amerikanische Literaturen, Amerikanische Gesellschaften Pflicht (gehören zu SPS) Schulpraktische Leistung Pflicht Projektarbeit Britische Kultur und Literatur I** Wahlmodul Hausarbeit Britische Kultur und Literatur II** Wahlmodul Projektarbeit 5 ** Wahlangebot für den Bereich der Ergänzungsstudien Studium im Ausland Für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung ist der Nachweis eines oder mehrerer Aufenthalte im Gesamtumfang von mindestens drei Monaten in einem englischsprachigen Land erforderlich. Der Auslandsaufenthalt kann vor oder während des Studiums absolviert werden. Er ist von den Studierenden unter Beratung durch die Fakultät selbst zu organisieren und muss nicht zwingend mit einem Auslandsstudium verbunden sein. Vor Antritt eines Studienaufenthalts im Ausland ist dafür Sorge zu tragen, dass die dort erbrachten Studienleistungen am entsendenden Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel für den Studiengang Höheres Lehramt an Gymnasien im Fach Englisch ist, nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung, eine Lehrtätigkeit als Englischlehrer/in im Schuldienst. Außerdem kommen alle Berufsfelder in Frage, die eine solide englische Sprach-, Kultur- und/ oder Literaturkompetenz erfordern, wie z. B. > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Journalismus/Medien > Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations > Werbung > Verlagswesen/Bibliotheken > Kultureinrichtungen > Internationale Kontakte 131

132 Ethik/Philosophie Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Vorausgesetzt werden Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 und eine weitere Fremdsprache auf dem Niveau A2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das Studium im Studiengang Ethik/Philosophie für das Lehramt an Gymnasien Erste Staatsprüfung soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten als Lehrer/in vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Das Studienprogramm umfasst acht Pflichtmodule und ein Wahlpflichtmodul (im 9. Semester) und zielt auf eine theorie- und praxisorientierte Qualifikation ab: > durch den Erwerb umfassender Kenntnisse über Bedingungen, Möglichkeiten und Folgen philosophischer Arbeit > durch die Befähigung zur historischen und systematischen Analyse geistesgeschichtlicher Prozesse > durch die Ausbildung wissenschaftlicher Reflexionsfähigkeit sowie > durch die Ausbildung entsprechender wissenschaftlicher und berufspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten Aufbau des Studiums Das Fach Ethik/Philosophie für das Höhere Lehramt an Gymnasien umfasst insgesamt 95 Leistungspunkte. Darin enthalten sind zwei schulformspezifische Fachdidaktikmodule. 132

133 Ergänzt werden die bereits genannten Anteile des Studienganges durch 95 LP des zweiten Faches, 35 LP aus dem Bereich der Bildungswissenschaften und 25 LP für Schulpraktische Studien. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der Ethik/Philosophie Pflicht Mündliche Prüfung, 20 Hausarbeit Geschichte und Kultur des Christentums Pflicht Klausur Geschichte der Philosophie Pflicht Hausarbeit Didaktik der Ethik/Philosophie I (incl. SPS) Pflicht Mündliche Prüfung, Schulpraktische Leistung Religionsgeschichte Pflicht Klausur Vertiefung: Praktische Philosophie Pflicht Hausarbeit Didaktik der Ethik/Philosophie II (incl. SPS) Pflicht Mündliche Prüfung, Praktikumsbericht Vertiefung: Theoretische Philosophie Pflicht Hausarbeit Vertiefung: Praktische Philosophie II oder 15 Wahlpflicht Hausarbeit Vertiefung: Theoretische Philosophie II Wahlpflicht Hausarbeit Berufseinsatzmöglichkeiten Der Studiengang soll den Studierenden vertiefte fachspezifische und fachdidaktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln und sie an die fachliche Arbeit am Gymnasium heranführen. Er befähigt die Absolventen/innen zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes, der mit der Zweiten Staatsprüfung abgeschlossen wird. 133

134 Französisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Weiterhin wird vorausgesetzt, dass nicht bereits in einem verwandten Bachelor-, Diplom-, Staatsexamens- oder Magisterstudiengang eine für die Fortsetzung oder den Abschluss des Studiums notwendige Prüfung endgültig nicht bestanden wurde. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Grundlegende Zugangsvoraussetzung zum Studium sind Kenntnisse in Französisch auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER). Der Nachweis erfolgt durch das Abiturzeugnis oder durch ein gleichwertiges Zertifikat. Bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung ist das Latinum erforderlich. Das Latinum kann durch zwei moderne Fremdsprachen, eine auf dem Niveau C 1 GER und eine auf dem Niveau B 2 GER ersetzt werden. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Ziel ist der Beruf als Lehrer/in an Gymnasien nach Abschluss des entsprechenden Lehramtsstudienganges. Das Studium soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vorbereiten und ihnen die dazu erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden zu wissenschaftlicher Arbeit, selbstständigem Denken und verantwortungsbewusstem Handeln vermitteln, welche gleichermaßen die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die eigenverantwortliche Weiterbildung bieten sollen. Die Leipziger Romanistik sieht sich als ein geisteswissenschaftliches Fach und beschäftigt sich deshalb mit der Sprache, Literatur und Kultur der romanischsprachigen Länder und Gemeinschaften. Während sie sich innerhalb der Geisteswissenschaften zum einen der Konzeption einer Gesamtromanistik verpflichtet fühlt, wird im Lehramtsstudiengang eine klare Profilbildung in einer Philologie verfolgt, die den historisch entstandenen Abgrenzungen und Abgrenzungsbestrebungen einzelner Sprach- und Kulturräume Rechnung trägt. Gegenstand des Studiums ist die französische Philologie und Sprache. Insbesondere sollen die Studierenden fachspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Gebieten Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kulturstudien, Landeskunde und Sprache erwerben. Diese Profilbildung 134

135 formt zusammen mit fachdidaktischen und pädagogisch-psychologischen Ausbildungsschwerpunkten des Unterrichts an Gymnasien das Leitbild des Studiengangs Lehramt an Gymnasien im Fach Französisch. Er widmet sich dem Studium der insbesondere linguistischen, d. h. über den Gebrauch der französischen Sprache abgrenzbaren Kulturräume Frankreich, Belgien, Kanada (Québec) und Maghreb. Bei der Konzeption des Studiengangs Lehramt Französisch wurde ein Studienangebot erstellt, das den Studierenden thematische Spezialisierungsmöglichkeiten in beiden wissenschaftlichen Bereichen (Linguistik und Literatur-/Kulturwissenschaft) anbietet, Möglichkeiten zur Verbesserung der sprachpraktischen Kompetenzen offen hält und ergänzt wird durch fachdidaktische Seminare und Übungen, die gezielt auf den Fremdsprachenunterricht am Gymnasium vorbereiten. Im Bereich Sprachwissenschaft (Linguistik) sollen Geschichte, Struktur, Funktionen und Varietäten des Französischen studiert werden und es wird grundlegendes Wissen über linguistische Theorien sowie über das System und die Varietäten des Französischen vermittelt. Im Bereich Literatur- und Kulturwissenschaft soll Grundlagenwissen mit Bezug auf den frankophonen Kulturraum vermittelt werden. Es geht insbesondere um die Aneignung von interkultureller und disziplinübergreifender Kompetenz, von Grundlagen für die Interpretation und Analyse literarischer und medialer Texte sowie um die Einführung in Theorien der Literatur- und Kulturwissenschaft. Im Bereich Fachdidaktik lernen die Studierenden fremdsprachendidaktische Theorien, Modelle und Prinzipien modernen Fremdsprachenunterrichts, die sie reflektiert und eng begleitet in zwei Fachpraktika erproben. Im Bereich Landeskunde werden geschichtliche und gegenwartsbezogene, kulturelle, politische, ökonomische und soziale Phänomene Frankreichs und der frankophonen Länder behandelt. Im Bereich Sprache lernen die Studierenden französischsprachige Texte mittleren und höheren Schwierigkeitsgrades zu rezipieren sowie sich im Französischen schriftlich und mündlich (Anforderungen ca. C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) auszudrücken. Die Studierenden lernen die grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, der Informationsbeschaffung, Auswertung, Beurteilung und Systematisierung. Aufbau des Studiums Das Studium hat einen Umfang von 300 Leistungspunkten. Im Bereich des Faches Französisch sind fünf Pflichtmodule und drei Wahlpflichtmodule (=80 LP) zu absolvieren sowie vier Pflichtmodule in der Fachdidaktik (15 LP), die möglichst in der unten ersichtlichen Reihenfolge studiert werden sollten. Schulpraktische Studien sind integraler Bestandteil der Fachdidaktikmodule. 135

136 Ergänzt werden die bereits genannten Anteile des Studienganges durch Module des zweiten Faches im Umfang von 95 LP, 35 LP aus dem Bereich der Bildungswissenschaften und 25 LP für Schulpraktische Studien. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme- Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Die Wissenschaftliche Arbeit wird in einem der beiden Lehramtsfächer, deren Fachdidaktik oder in den Bildungswissenschaften geschrieben. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Jedes Fachmodul besteht in der Regel aus: > einer Vorlesung (2 SWS) > einem Seminar (2 SWS) > einer sprachpraktischen oder landeskundlichen Übung (2 SWS) oder > aus schulpraktischen Studien (2 SWS). Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Romanistische Sprachwissenschaft I: Einführung und sprachspezifische Grundlagen der französischen Sprachwissenschaft Pflicht Klausur Romania I: Einführung und Grundlagen der französischen Literatur- und Kulturwissenschaft Romania II: Literatur, Kultur und Geschichte des frankophonen Raumes nach Schwerpunkten Romanistische Sprachwissenschaft II: Systemlinguistik des Französischen Pflicht Klausur Pflicht Pflicht Projektarbeit, Klausur Projektarbeit, Klausur Didaktik der romanischen Sprachen I** Pflicht Portfolio Linguistik und Literatur/Kultur Französisch** Pflicht Projektarbeit, mündliche Präsentation 136

137 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Didaktik der romanischen Sprachen II (SPS II/III) Literatur, Kultur, Geschichte: Frankreich und Frankophonie I oder Literatur, Kultur, Geschichte: Frankreich und Frankophonie II oder Sprache und Linguistik: Frankophoner Raum. Sprachsystem und Sprachnorm Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung, mündliche Präsentation Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Didaktik der romanischen Sprachen III Pflicht Projektarbeit 5 Literatur, Kultur, Geschichte: Frankreich und Frankophonie III oder Sprache und Linguistik: Frankophoner Raum. Sprachbetrachtung und Normbildung oder Sprache und Linguistik: Frankophoner Raum. Text und Textanalyse Didaktik der romanischen Sprachen IV (SPS IV/V) Literatur, Kultur, Geschichte: Frankreich und Frankophonie IV oder Sprache und Linguistik: Frankophoner Raum. Die Parole und ihre Untersuchung oder Sprache und Linguistik: Frankophoner Raum. Sprache und soziale Räume Wahlpflicht Wahlpflicht Wahlpflicht Pflicht (gehören zu SPS) Projektarbeit, Klausur Projektarbeit, Klausur Projektarbeit, Klausur Schulpraktische Leistung 5 Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit 5 ** kombiniertes Modul über zwei Semester Studium im Ausland Bis spätestens zur Anmeldung der Ersten Staatsprüfung ist ein mindestens dreimonatiger Auslandsaufenthalt in einem frankophonen Land nachzuweisen. Der Auslandsaufenthalt ist von den Studierenden unter Beratung durch das Institut selbst zu organisieren und sie haben vor Antritt insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen oder die belegten Module am entsendenden Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Als Gastuniversitäten werden v.a. diejenigen empfohlen, mit denen Austauschpartnerschaften am Institut für Romanistik bestehen. Die Studierenden können sich zur Beratung an die entsprechenden Länderkoordinatoren/innen des Instituts für Romanistik wenden. 137

138 Berufseinsatzmöglichkeiten Beim Studiengang Höheres Lehramt an Gymnasien im Fach Französisch ist als klar zu definierendes Berufsziel eine Lehrtätigkeit im Schuldienst, in der Erwachsenenbildung oder in anderen Institutionen zu nennen, in denen neben der Sprachbeherrschung und breiten Wissensanwendung auf sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichem Gebiet didaktische Kompetenz gefragt ist. Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für das Studium werden Kenntnisse in Englisch auf dem Niveau B2 sowie eine weitere Fremdsprache auf dem Niveau A2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen erwartet. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das Studium im Fach Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft soll in fachwissenschaftliche und fachdidaktische Probleme einführen, so dass die methodische, begriffliche und systematische Verflechtung der verschiedenen Teildisziplinen des Faches deutlich wird. Die Studierenden sollen eine systematische Orientierung und Kriterien für ein verantwortliches Handeln erwerben, die für die spätere Tätigkeit im Lehrerberuf erforderlich sind. Das Studium beinhaltet neben vier Fachdidaktikmodulen elf fachwissenschaftliche Module, davon sieben aus dem Bereich der Politikwissenschaft sowie je ein Modul aus der Soziologie, der Wirtschafts- und der Rechtswissenschaft. Aufbau des Studiums Das Fach Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft wird im Umfang von 95 Leistungspunkten einschließlich Fachdidaktik (LP) studiert. Das zweite Fach umfasst ebenfalls 95 LP. Im bildungswissenschaftlichen Bereich müssen 35 LP und in den Schulpraktischen Studien 25 LP für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung erbracht werden. Zudem können neben dem 138

139 obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Die in dem Fach erforderlichen Leistungspunkte erreichen Sie durch das Absolvieren von elf fachwissenschaftlichen Modulen, die nachfolgend aufgeführt sind: Modul Modulform Prüfungsleistung LP Politische Systeme Pflicht Essay, Klausur Internationale Politik Pflicht Klausur, Referat Politische Theorie Pflicht Klausur, Referat Fachdidaktik I (incl. SPS) Pflicht Klausur, Unterrichtsentwurf Methoden Pflicht Übungsaufgaben 5 Systemvergleich Pflicht 3 Essays 5 Recht Pflicht Klausur 5 Fachdidaktik II Pflicht Hausarbeit 5 Wirtschaft Pflicht Klausur 5 Fachdidaktik III Pflicht Hausarbeit, Referat 5 Grundlagen der Soziologie Pflicht Klausur Interpretation der Macht oder Wahlpflicht Hausarbeit Legitimation der Macht Wahlpflicht Mündliche Prüfung Fachdidaktik IV/V (Blockpraktikum SPS IV/V) Pflicht (gehört zu SPS) Praktikumsbericht 5 Konstitution der Macht oder Wahlpflicht Hausarbeit Organisation der Macht Wahlpflicht Mündliche Prüfung Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel für den Studiengang Höheres Lehramt an Gymnasien im Fach Gemeinschafts- 139

140 kunde/rechtserziehung/wirtschaft ist, nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung, eine Lehrtätigkeit im Schuldienst. Geschichte Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Das Latinum ist bis zum Antrag auf Zulassung zur Ersten Staatsprüfung vorzulegen. Des Weiteren ist der Kenntnisnachweis über eine moderne Fremdsprache B2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen bis zum Antrag auf Zulassung zur Ersten Staatsprüfung nachzuweisen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Lehrer im Allgemeinen und Geschichtslehrer im Besonderen sehen sich mit Anforderungsprofilen konfrontiert, die eine gute Allgemeinbildung sowie transferfähige Methodikkenntnisse verlangen. Das wissenschaftliche Leitbild des Staatsexamens für das Höhere Lehramt an Gymnasien im Fach Geschichte bietet die Schwerpunktsetzung in allen historischen Epochen und in zahlreichen systematischen und regionenbezogenen Themenfeldern an. Dadurch entsteht ein Zusammenspiel aus den Teildisziplinen der mittelalterlichen und neuzeitlichen Geschichte Europas und Amerikas und der Fachdidaktik. Durch die komplexe Vernetzung der Fachgebiete untereinander ergibt sich ein Gesamtbild, das weit hinausreicht über die einfache Summe der (Fach-)Teile. Im Staatsexamen für das Höhere Lehramt an Gymnasien im Fach Geschichte werden die Studierenden schulformspezifisch auf die Lehrtätigkeit an Gymnasien vorbereitet. Darüber hinaus sollen sie vertiefte fachspezifische und interdisziplinäre Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen mittelalterlichen und neuzeitlichen Geschichte Europas und Amerikas und der Fachdidaktik erwerben. Damit werden die Grundlagen für selbstständige weitere Arbeit und für eigenverantwortliche Weiterbildung auf dem Gebiet der Geschichte sowie der Lehre relevanter Bereiche dieser Gebiete geschaffen. 140

141 Aufbau des Studiums Das Fach Geschichte wird im Umfang von 80 Leistungspunkten (LP) studiert. Dazu kommen Module der Fachdidaktik Geschichte (15 LP). Das zweite Fach umfasst ebenfalls 95 LP. Im bildungswissenschaftlichen Bereich müssen 35 LP und in den Schulpraktischen Studien 25 LP für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung erbracht werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Der Studiengang Staatsexamen für das Höhere Lehramt an Gymnasien im Fach Geschichte ist in Module gegliedert, die sich aus mehreren, i.d.r. zwei Veranstaltungen zusammensetzen. Es werden drei Formen von Modulen unterschieden: Basismodule, Schwerpunktmodule und Vertiefungsmodule. Basismodule vermitteln in der Form von Übungen die Grundlagen der Geschichtswissenschaften, ihre Inhalte, Methoden und Theorien. Es müssen zwei Basismodule besucht werden, wobei es sich bei einem um ein Methodenmodul handelt. Schwerpunktmodule vermitteln epochen- oder themenspezifische geschichtswissenschaftliche Kenntnisse sowie die für historische Berufsfelder notwendigen Fähigkeiten. An der Arbeitspraxis des Historikers orientierte quellenkundliche Übungen und Lektürekurse unterstützen hierbei maßgeblich die Vermittlung und fördern das Erlernen wissenschaftlicher Kritik und differenzierender Argumentation. Profilierungsmodule dienen der Vermittlung vertiefter Kenntnisse und dem Erwerb entsprechender Fähigkeiten in fachwissenschaftlicher und geschichtsdidaktischer Hinsicht. Sie begleiten die Anfertigung der wissenschaftlichen Arbeit. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Überblickskurs Geschichte Pflicht Klausur Basismodul Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft Pflicht Basismodul Klausur, Referat Alte Geschichte 1 Wahlpflichtmodul auswählen 141

142 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Mittelalterliche Geschichte 1 Wahlpflichtmodul auswählen Inhalte und Methoden des Geschichtsunterrichts (SPS II/III) Pflicht (gehören z.t. zu SPS) Klausur, Referat Neuere /Neueste Geschichte 1 Wahlpflichtmodul auswählen Historische Lehr-/Lernforschung und Praxisfeld Schule (SPS IV/V) Pflicht (gehören z.t. zu SPS) Praxismappe, Präsentation Profilierungsmodul 1 1 Wahlpflichtmodul auswählen Profilierungsmodul 2 1 Wahlpflichtmodul auswählen Profilierungsmodul 3 1 Wahlpflichtmodul auswählen 15 Die Beschreibung der einzelnen Module, die Bestandteil der Schwerpunktbereiche sind, finden Sie in der Studien- und Prüfungsordnung für das Höhere Lehramt an Gymnasien Fach Geschichte unter dem Kurzlink: Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel ist der Einsatz als Geschichtslehrer/in an Gymnasien in Deutschland. Absolventen der Zweiten Staatsprüfung dieses Studiengangs finden jedoch auch mögliche Berufsfelder in allen Bereichen, in denen eine solide Kompetenz in der Geschichtswissenschaft sowie deren Lehre benötigt wird, wie z. B.: > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Fach- und Hochschuleinrichtungen > Journalismus/Medien > Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations > Werbung > Verlagswesen/Bibliotheken > Kultureinrichtungen > Internationale Kontakte 142

143 Griechisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Das Latinum oder das Graecum sind Zugangsvoraussetzung für die Aufnahme des Studienganges Höheres Lehramt an Gymnasien Fach Griechisch. Die noch zu erlernende Sprache ist bis zur Zulassung zur Ersten Staatsprüfung vorzuweisen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Als Teildisziplin der Klassischen Philologie strebt die Griechische Philologie nach der Erforschung des gesamten griechischen Geisteslebens in seiner Kontinuität von der Antike über die Byzantinische Zeit bis in die Neuzeit. Im Lehramtsstudium liegt der Schwerpunkt allerdings im Bereich der Antike. Die Ausbildung soll die Studierenden auf eine Lehrtätigkeit am Gymnasium im Fach Griechisch vorbereiten und ihnen die dazu erforderlichen fachlichen und methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln. Die fachlichen Ausbildungsschwerpunkte liegen auf der Vertiefung der Sprachkenntnisse sowie der literaturwissenschaftlichen Interpretation unter Berücksichtigung von literatur-, philosophie- und kulturgeschichtlichen Fragestellungen; methodischer Schwerpunkt ist die Fachdidaktik. Zugleich werden fachnahe Schlüsselqualifikationen wie Recherche, Analyse und Synthese erlernt und eingeübt. Aufbau des Studiums Der Studiengang beinhaltet neben dem Fach Griechisch (95 LP) noch ein weiteres Fach (95 LP), Schulpraktische Studien (25 LP) und den Bereich Bildungswissenschaften (35 LP). Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen 143

144 Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Das Studium Lehramt Griechisch bietet zwei mögliche Abläufe: > Wer das Studium ohne Graecum aufnimmt, erwirbt im ersten Studienjahr zunächst das Graecum sowie Methodische Grundlagen und besucht im Anschluss daran drei Module zur Griechischen Prosa, Dichtung und zur Vertiefung. > Wird das Graecum bei Studienbeginn vorgewiesen, können die eigentlichen Fachmodule ab dem ersten Studienjahr besucht werden. Ihre Reihe erweitert sich dann um ein über den erforderlichen Lehramtsstoff hinausweisendes Modul zur Rezeption der griechischen Literatur in der byzantinischen Epoche. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Hellenistik IIb: Rezeptionsparadigmen in der griechischen Literatur Modul Modulform Prüfungsleistung LP Methodische Grundlagen Pflicht Klausur Hellenistik I a: Schwerpunkt Prosa Pflicht Klausur Hellenistik I b: Schwerpunkt Dichtung Pflicht Hausarbeit, Referat Sprachkurs Graecum oder Wahlpflichtmodul Klausur Wahlpflichtmodul Hausarbeit Hellenistik II a: Vertiefung Pflicht Hausarbeit Fachdidaktik des altsprachlichen Unterrichts 1 Fachdidaktik des altsprachlichen Unterrichts 2 (SPS II/III) Fachdidaktik des altsprachlichen Unterrichts 3 Pflicht Klausur Pflicht (gehört zu SPS) Unterrichtsentwurf 5 Pflicht Klausur 5 Text und Referenz Pflicht Hausarbeit Fachdidaktik des altsprachlichen Unterrichts 4 (SPS IV/V) Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung Griechische Klassik Pflicht Hausarbeit Griechische Philosophie und Sprache Pflicht Klausur 5 144

145 Berufseinsatzmöglichkeiten Vorrangiges Berufsfeld ist eine Lehrtätigkeit am Gymnasium. Nach einer Weiterqualifikation durch eine entsprechende Promotion kommen auch Tätigkeiten im wissenschaftlichen Bereich, z. B. an Universitäten oder in Archiven und Bibliotheken in Betracht. Außerhalb von Schule und Hochschule kommen vor allem Tätigkeiten im Verlagswesen, im Journalismus und Pressewesen, in der Politik, z. B. in Abgeordnetenbüros, bei politischen Stiftungen oder in der Wirtschaft, z. B. in den Unternehmensbereichen Werbung oder Marketing, in Frage. Informatik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: keine Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. {!!!} Ausbildungsinhalt Ziel des Studiums ist der Erwerb von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen sowie bildungswissenschaftlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den gewählten Fächern, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Aufbau des Studiums Das Studium umfasst einen Arbeitsaufwand von insgesamt 300 Leistungspunkten (LP), davon 95 LP für dieses Fach und die dazugehörige Fachdidaktik. Dazu kommen ein zweites Fach (95 LP) sowie Module aus dem bildungswissenschaftlichen Bereich (35 LP). Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper- Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). 145

146 Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Folgende Pflicht- und Wahlpflichtmodule sind für das Fach Informatik zu belegen: Modul Modulform Prüfungsleistung LP Diskrete Strukturen Pflicht Klausur 5 Modellierung und Programmierung 1 Pflicht Klausur 5 Modellierung und Programmierung 2 Pflicht Klausur 5 Grundlagen der Technischen Informatik 2 Pflicht Klausur 5 Algorithmen und Datenstrukturen 1 Pflicht Klausur 5 Datenbanksysteme I Pflicht Klausur 5 Algorithmen und Datenstrukturen 2 Pflicht Klausur 5 Praktikum Objektorientierte Programmierung Grundlagen der Didaktik der Informatik (Fachdidaktik 1) Pflicht Testate 5 Pflicht Hausarbeit Berechenbarkeit Pflicht Klausur 5 Aufbaukurs Didaktik der Informatik (Fachdidaktik 2) Didaktik der Informatik I (SPS II/III) Pflicht Mündliche Prüfung 5 Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung Automaten und Sprachen Pflicht Klausur 5 Betriebs- und Kommunikationssysteme Pflicht Klausur 5 Wissen in der modernen Gesellschaft Didaktik der Informatik II (SPS IV/V) Vertiefungsmodul 1 Vertiefungsmodul 2 Pflicht Seminarmodul Pflicht (gehört zu SPS) Referat, Seminararbeit Schulpraktische Leistung 1 Wahlpflichtmodul auswählen (s. unten) 1 Wahlpflichtmodul auswählen (s. unten) Als Wahlpflichtmodule können im 8. und 9. Semester aus dem folgenden Angebot zwei Module (je LP) ausgewählt werden: 146

147 > Neuroinspirierte Informationsverarbeitung > Algorithmische Strukturen in der Algebra und Logik > Bioinformatik von RNA- und Proteinstrukturen > Datenbankpraktikum (Lehramt) > Rechnersysteme > Fortgeschrittene Computergrafik > Text Mining - Wissensrohstoff Text > Visualisierung > Sequenzanalyse und Genomik > Moderne Datenbanktechnologien > Wissensrepräsentation Alle Module schließen in der Regel mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung ab. In den meisten Fachmodulen sind wöchentliche Übungsaufgaben als Prüfungsvorleistungen obligatorisch. Sollten Sie nicht Mathematik als zweites Fach wählen, wird dringend empfohlen, Mathematikmodule im Rahmen der Ergänzungsstudien zu belegen (z.b. Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler ). Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Höheren Lehramtes an Gymnasien werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Gymnasien des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den informatischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das entsprechende Lehramt. Italienisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Weiterhin wird vorausgesetzt, dass 147

148 nicht bereits in einem verwandten Bachelor-, Diplom-, Staatsexamens- oder Magisterstudiengang eine für die Fortsetzung oder den Abschluss des Studiums notwendige Prüfung endgültig nicht bestanden wurde. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Italienisch auf dem Niveau A1entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) ist Zugangsvoraussetzung für die Aufnahme des Studiums. Der Nachweis erfolgt durch das Abiturzeugnis oder durch ein gleichwertiges Zertifikat. Bis zur Anmeldung der Ersten Staatsprüfung ist das Latinum zu absolvieren. Es kann durch zwei moderne Fremdsprachen auf dem Niveau B2 und C1entsprechend GER ersetzt werden. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Ziel ist der Beruf als Lehrer/in an Gymnasien nach Abschluss des entsprechenden Lehramtsstudienganges. Das Studium soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vorbereiten und ihnen die dazu erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden zu wissenschaftlicher Arbeit, selbstständigem Denken und verantwortungsbewusstem Handeln vermitteln, welche gleichermaßen die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die eigenverantwortliche Weiterbildung bieten sollen. Die Leipziger Romanistik sieht sich als ein geisteswissenschaftliches Fach und beschäftigt sich deshalb mit der Sprache, Literatur und Kultur der romanischsprachigen Länder und Gemeinschaften. Während sie sich innerhalb der Geisteswissenschaften der Konzeption einer Gesamtromanistik verpflichtet fühlt, wird im Lehramtsstudiengang eine klare Profilbildung in einer Philologie verfolgt, die den historisch entstandenen Abgrenzungen und Abgrenzungsbestrebungen einzelner Sprach- und Kulturräume Rechnung trägt. Gegenstand des Studiums ist die italienische Philologie und Sprache. Insbesondere sollen die Studierenden fachspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Gebieten Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kulturstudien, Landeskunde und Sprache erwerben. Diese Profilbildung formt zusammen mit fachdidaktischen und pädagogisch-psychologischen Ausbildungsschwerpunkten des Unterrichts am Gymnasium das Leitbild des Studienganges Höheres Lehramt Gymnasium im Fach Italienisch. Er widmet sich dem Studium der insbesondere linguistischen, d.h. über den Gebrauch der italienischen Sprache abgrenzbaren Kulturräume. 148

149 Bei der Konzeption des Studiengangs Lehramt Italienisch wurde ein Studienangebot erstellt, das den Studierenden thematische Spezialisierungsmöglichkeiten in beiden wissenschaftlichen Bereichen (Linguistik und Literatur-/Kulturwissenschaft) anbietet, Möglichkeiten zur Verbesserung der sprachpraktischen Kompetenzen offen hält und ergänzt wird durch fachdidaktische Seminare und Übungen, die gezielt auf den Fremdsprachenunterricht am Gymnasium vorbereiten. Im Bereich Sprachwissenschaft (Linguistik) sollen Geschichte, Struktur, Funktionen und Varietäten des Italienischen studiert werden und es wird grundlegendes Wissen über linguistische Theorien sowie über das System und die Varietäten des Italienischen vermittelt. Im Bereich Literatur- und Kulturwissenschaft soll Grundlagenwissen mit Bezug auf den italophonen Kulturraum vermittelt werden. Es geht insbesondere um die Aneignung von interkultureller und disziplinübergreifender Kompetenz, von Grundlagen für die Interpretation und Analyse literarischer und medialer Texte sowie um die Einführung in Theorien der Literaturund Kulturwissenschaft. Im Bereich Fachdidaktik lernen die Studierenden fremdsprachendidaktische Theorien, Modelle und Prinzipien modernen Fremdsprachenunterrichts, die sie reflektiert und eng begleitet in zwei Fachpraktika erproben. Im Bereich Landeskunde werden geschichtliche und gegenwartsbezogene, kulturelle, politische, ökonomische und soziale Phänomene Italiens behandelt. Im Bereich Sprache lernen die Studierenden italienischsprachige Texte mittleren und höheren Schwierigkeitsgrades zu rezipieren sowie sich im Italienischen schriftlich und mündlich (Anforderungen B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) auszudrücken. Die Studierenden lernen die grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, der Informationsbeschaffung, Auswertung, Beurteilung und Systematisierung. Aufbau des Studiums Das Studium hat einen Umfang von 300 Leistungspunkten. Der Studiengang Lehramt Staatsexamen beinhaltet neben dem Fach Italienisch ein weiteres Fach (je 95 LP), Schulpraktische Studien (25 LP) und den Bereich Bildungswissenschaften (35 LP). Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprü- 149

150 fung ( LP). Die Wissenschaftliche Arbeit wird in einem der beiden Lehramtsfächer, deren Fachdidaktik oder in den Bildungswissenschaften geschrieben. Im Bereich des Faches Italienisch sind 5 Pflichtmodule und 3 Wahlpflichtmodule (=80 LP) zu absolvieren sowie 4 Pflichtmodule in der Fachdidaktik, die möglichst in der unten ersichtlichen Reihenfolge studiert werden sollten. Schulpraktische Studien sind integraler Bestandteil der Fachdidaktikmodule. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Jedes Fachmodul besteht in der Regel aus: > einer Vorlesung (2 SWS) > einem Seminar (2 SWS) > einer sprachpraktischen oder landeskundlichen Übung (2 SWS) oder > aus schulpraktischen Studien (2 SWS). Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Romanistische Sprachwissenschaft I: Einführung und sprachspezifische Grundlagen der italienischen Sprachwissenschaft Pflicht Klausur Romania I: Einführung und Grundlagen der italienischen Literatur- und Kulturwissenschaft Romania II: Literatur, Kultur und Geschichte Italiens nach Schwerpunkten Romanistische Sprachwissenschaft II : Systemlinguistik des Italienischen Pflicht Klausur Pflicht Pflicht Projektarbeit, Klausur Projektarbeit, Klausur Didaktik der romanischen Sprachen I Pflicht Portfolio Linguistik und Literatur/Kultur Italienisch Pflicht Projektarbeit, Mündliche Präsentation Didaktik der romanischen Sprachen II (SPS II/II) Literatur-, Kultur- und Mediengeschichte Italiens I oder Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung, Mündliche Präsentation Wahlpflicht Projektarbeit 5 150

151 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Sprache und Linguistik: Italophoner Raum. Die Parole und ihre Untersuchung Wahlpflicht Projektarbeit Didaktik der romanischen Sprachen III Pflicht Projektarbeit 5 Literatur-, Kultur- und Mediengeschichte Italiens II oder Sprache und Linguistik: Italophoner Raum. Sprachbetrachtung und Normbildung oder Literatur-, Kultur- und Mediengeschichte Italiens III oder Sprache und Linguistik: Italophoner Raum. Text- und Textanalyse Didaktik der romanischen Sprachen IV (SPS IV/V) Sprache und Linguistik: Italienisch - Sprachsystem und Sprachnorm oder Sprache und Linguistik: Italophoner Raum. Sprache und soziale Räume Wahlpflicht Wahlpflicht Wahlpflicht Wahlpflicht Pflicht (gehören zu SPS) Projektarbeit, Klausur Projektarbeit, Klausur Projektarbeit, Klausur Projektarbeit, Klausur Schulpraktische Leistung Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit 5 Studium im Ausland Bis spätestens zur Anmeldung der Ersten Staatsprüfung ist ein mindestens dreimonatiger Auslandsaufenthalt in einem italienischsprachigen Land nachzuweisen. Der Auslandsaufenthalt ist von den Studierenden unter Beratung durch das Institut selbst zu organisieren und sie haben vor Antritt insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen oder die belegten Module am entsendenden Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Als Gastuniversitäten werden v.a. diejenigen empfohlen, mit denen Austauschpartnerschaften am Institut für Romanistik bestehen. Die Studierenden können sich zur Beratung an die entsprechenden Länderkoordinatoren/innen des Instituts für Romanistik wenden. Berufseinsatzmöglichkeiten Beim Studiengang Höheres Lehramt an Gymnasien im Fach Italienisch ist als klar zu definierendes Berufsziel eine Lehrtätigkeit im Schuldienst, in der Erwachsenenbildung oder in anderen Institutionen zu nennen, in denen neben der Sprachbeherrschung und breiten Wissensanwendung auf sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichem Gebiet didaktische Kompetenz gefragt ist. 151

152 Kunst Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist vom Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung abhängig. Bitte beachten Sie die Informationen zur Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Kunst im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Darüber hinaus sind Sprachkenntnisse in einer modernen Fremdsprache (möglichst Englisch) auf dem Niveau B2 nachzuweisen. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Das Studium umfasst die künstlerisch-praktische, die kunstpädagogische und didaktische sowie die kunstwissenschaftliche Ausbildung für das Höhere Lehramt an Gymnasien. Die Ausbildung vermittelt den Studierenden, in enger Bindung an die Praxis, die für diese Arbeitsfelder erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Gebieten der Kunstpädagogik, der Kunsttheorie und Kunstgeschichte sowie der künstlerischen Produktion und Rezeption und qualifiziert sie dabei zu eigenständiger Arbeit. Zugleich können fachübergreifende Schlüsselqualifikationen u. a. in Bezug auf Strategien der Problemlösung, pädagogisch-psychologisch fundierte Kommunikationsformen, Präsentationstechniken und kreativer Umgang mit den Neuen Medien erworben werden. Aufbau des Studiums Das Studium umfasst einen Arbeitsaufwand von insgesamt 300 Leistungspunkten (LP), davon 95 LP für dieses Fach und die dazugehörige Fachdidaktik. Dazu kommen ein zweites Fach (95 LP) sowie Module aus dem bildungswissenschaftlichen Bereich (35 LP). Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper- Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). 152

153 Der Studiengang Staatsexamen für das Höhere Lehramt an Gymnasien im Fach Kunst ist modularisiert. Module sind Gruppen von thematisch oder methodisch zusammengehörigen Veranstaltungen im Umfang von 6 bis Semesterwochenstunden (SWS), die jeweils eine Teilqualifikation im Hinblick auf das Ziel des Studienganges vermitteln. Hierbei sind Basismodule, fachspezifische Schwerpunktmodule und fachdidaktische Module zu unterscheiden: Die Lehrveranstaltungen der Basismodule dienen der Vermittlung von Grundlagen der Theorie und Praxis der Kunstpädagogik sowie der bildenden Kunst. In Verbindung mit differenzierten künstlerisch-praktischen Übungen können Basisqualifikationen in Bezug auf Theorie und Geschichte, Produktion, Rezeption und Vermittlung von bildender Kunst erworben werden. Die Lehrveranstaltungen der Schwerpunktmodule dienen der Vermittlung von spezifischen kunstpädagogischen, kunsttheoretischen und kunstpraktischen Kenntnissen und dem Erwerb entsprechender Fähigkeiten mit Ausrichtung auf das schulische Berufsfeld. Praxisorientierte Übungen und vor allem Projektarbeit sind hierbei maßgebliche Vermittlungsformen. Die fachdidaktischen Module dienen der Vermittlung von Grund- und spezifischen Kenntnissen, die als pädagogische, entwicklungspsychologische und fachmethodische Grundlagen der Lehre im Fach Kunst zu verstehen sind. Zwei Schulpraktika sind studienbegleitend zu absolvieren. Das Studium wird abgeschlossen mit einer Note für das Fach Kunst und einer Note für die Fachdidaktik, die sich jeweils aus dem arithmetischen Mittel der Prüfungsleistungen aus den Modulen zusammensetzt. Die Studierenden erarbeiten außerdem eine fachspezifische wissenschaftliche Abschlussarbeit und absolvieren die Erste Staatsprüfung. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Theorie, Geschichte und Praxis der bildenden Kunst als Schnittstellen der Kunstpädagogik Pflicht Hausarbeit Bildsprachliche Grundlagen der Kunstpädagogik Pflicht Klausur Fläche-Körper-Raum Pflicht Künstlerische Studienarbeit Künstlerische Arbeit im Außenraum Pflicht Künstlerische Studienarbeit 153

154 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Einführung in die Theorie und Praxis der Kunstpädagogik (SPS II/III) Geschichtliche und rezeptionspraktische Aspekte der bildenden Kunst Handlungsfelder kunstpädagogischer Praxis Pflicht/Fachdidaktisches Modul Projektarbeit Pflicht Projektarbeit Pflicht/Fachdidaktisches Modul Projektarbeit 5 Aspekte der Kunstgeschichte Pflicht Klausur Kunstpädagogik im Wandel ihrer Funktionen (incl. SPS IV/V) Künstlerische Arbeit mit technischen Medien im Kontext der Kunstpädagogik Pflicht/Fachdidaktisches Modul Hausarbeit Pflicht Projektarbeit Künstlerische Aktion und Interaktion Wahlpflicht Fachpraktische Studioarbeit Erkundungen und Experimente zu Farbe, Form und Material Wahlpflicht Fachpraktische Studioarbeit Abkürzungen: V= Vorlesung, S= Seminar, Ü= Übung Berufseinsatzmöglichkeiten Absolventen/innen dieses Studienganges finden in der Regel Einsatzmöglichkeiten als Kunstlehrer/innen an Gymnasien im gesamten Bundesgebiet. Weitere mögliche Berufsfelder bieten sich in allen Bereichen an, in denen eine solide Kompetenz auf dem Gebiet der fachlich und pädagogisch fundierten Kunst-Vermittlung benötigt wird, wie z. B.: > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Fach- und Hochschuleinrichtungen > Kultureinrichtungen wie Museen, Galerien 154

155 Latein Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für die Zulassung zum Studium wird das Latinum vorausgesetzt. Ist das Graecum bei Studienbeginn nicht vorhanden, muss dies, z. B. im Rahmen des Ergänzungsstudiums, bis spätestens zum Beginn des 5. Semesters nachgeholt werden. Darüber hinaus sind Sprachkenntnisse in Englisch auf dem Niveau B2 nachzuweisen. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Die Philologie beschäftigt sich damit, Texte zu interpretieren und die geistige Entwicklung sowie das Wesen einer Kultur aufgrund ihrer Sprache und Literatur zu erforschen. Die Lateinische Philologie gehört neben der Griechischen Philologie zur Klassischen Philologie. Gegenstand des Faches Lateinische Philologie ist die Darstellung des gesamten römischen Geisteslebens vom Beginn schriftlicher Zeugnisse bis zum Ausgang der Antike. Die Ausbildung soll die Studierenden auf eine Lehrtätigkeit am Gymnasium im Fach Latein vorbereiten und ihnen die dazu erforderlichen fachlichen und methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln. Die fachlichen Ausbildungsschwerpunkte liegen auf der Vertiefung der Sprachkenntnisse sowie auf der literaturwissenschaftlichen Textinterpretation unter Berücksichtigung von literatur-, philosophie- und kulturgeschichtlichen Fragestellungen; methodischer Schwerpunkt ist die Fachdidaktik. Zugleich werden fachnahe Schlüsselqualifikationen wie Recherche, Analyse und Synthese erlernt und eingeübt. Aufbau des Studiums Der Studiengang beinhaltet neben dem Fach Latein ein weiteres gleichwertiges Fach (je 95 LP), Schulpraktische Studien (25 LP) und den Bereich Bildungswissenschaften (35 LP). Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). 155

156 Das Studium Lehramt Latein gliedert sich in folgende Pflichtmodule: > Grundlagen: Methode und Sprache > Lateinische Prosa > Lateinische Dichtung > Fachdidaktik des altsprachlichen Unterrichts 1 4 > Text und Referenz > Stilistik des Lateinischen > Rhetorik und rhetorisierte Texte Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen: Methoden und Sprache Pflicht Klausur Lateinische Prosa I Pflicht Klausur Lateinische Dichtung 1 Pflicht Mündliche Prüfung Lateinische Prosa 2 Pflicht Klausur Lateinische Dichtung 2 Pflicht Hausarbeit Fachdidaktik des altsprachlichen Unterrichts 1 Pflicht Klausur Fachdidaktik des altsprachlichen Unterrichts 2 (Latein), SPS II/III Fachdidaktik des altsprachlichen Unterrichts 3 Pflicht (gehört zu SPS) Unterrichtsentwurf 5 Pflicht Klausur 5 Text und Referenz Pflicht Hausarbeit Fachdidaktik des altsprachlichen Unterrichts 4 (Latein), SPS IV/V Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung Stilistik des Lateinischen Pflicht Klausur Rhetorik und rhetorisierte Texte Pflicht Klausur 5 Berufseinsatzmöglichkeiten Vorrangiges Berufsfeld ist perspektivisch eine Lehrtätigkeit am Gymnasium. Nach einer Weiterqualifikation durch eine entsprechende Promotion kommen auch Tätigkeiten im wissenschaftlichen Bereich, z. B. an Universitäten, in Archiven und Bibliotheken in Betracht. Außerhalb von Schule und Hochschule kommen vor allem Tätigkeiten im Verlagswesen, im Journalismus 156

157 und Pressewesen, in der Politik, z. B. in Abgeordnetenbüros, bei politischen Stiftungen oder in der Wirtschaft, z. B. in den Unternehmensbereichen Werbung oder Marketing, in Frage. Mathematik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Ziel des Studiums ist der Erwerb von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen sowie bildungswissenschaftlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den gewählten Fächern, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Aufbau des Studiums Das Studium umfasst einen Arbeitsaufwand von insgesamt 300 Leistungspunkten (LP), davon 95 LP für das Fach Mathematik und die dazugehörige Fachdidaktik. Dazu kommen ein zweites Fach (95 LP) sowie Module aus dem bildungswissenschaftlichen Bereich (35 LP). Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Module schließen in der Regel mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung ab. In den meisten Fachmodulen sind wöchentliche Übungsaufgaben als Prüfungsvorleistungen obligatorisch. Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. 157

158 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Lineare Algebra 1 Pflicht Klausur Lineare Algebra 2 Pflicht Klausur Analysis 1 Pflicht Klausur Analysis 2 Pflicht Klausur Grundkurs Didaktik der Mathematik Pflicht Mündliche Prüfung 5 Schulpraktische Studien II/III Pflicht (gehören zu SPS) Schulpraktische Leistung Aufbaukurs Geometrie Pflicht Mündliche Prüfung Gewöhnliche Differentialgleichungen Pflicht Klausur 5 Wahrscheinlichkeitstheorie Pflicht Klausur 5 Aufbaukurs Didaktik der Mathematik I Pflicht Mündliche Prüfung, Praktikumsleistung Schulpraktische Studien IV/V Pflicht (gehören zu SPS) Schulpraktische Leistung Numerik Pflicht Klausur Aufbaukurs Didaktik der Mathematik II Pflicht Referat, Mündliche Prüfung Seminare zur Schulmathematik Pflicht Referate Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Höheren Lehramtes an Gymnasien werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Gymnasien des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den mathematischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das entsprechende Lehramt. Musik Studienvoraussetzungen 158 Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig.

159 Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist vom Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung an der HMT Leipzig abhängig. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Termine zur Eignungsfeststellung und die Immatrikulationsordnung auf der Website der Hochschule für Musik und Theater Leipzig unter Beachten Sie auch die Informationen zur Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Musik im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Das Studium umfasst die künstlerisch-praktische, die musikpädagogische, musikdidaktische sowie die musikwissenschaftliche Ausbildung für das Höhere Lehramt an Gymnasien. Das künstlerisch-praktische Studium gliedert sich in instrumentale, vokale und musiktheoretische Ausbildungsbereiche, die als Einzelunterricht (Haupt- und Zweitinstrument, Gesang, Schulpraktisches Klavierspiel) und als Unterricht in Kleingruppen (Musiktheorie, Chorleitung) angeboten werden. Aufbau des Studiums Der Studiengang Staatsexamen für das Höhere Lehramt an Gymnasien im Fach Musik an der HMT Leipzig ist in Module gegliedert, die sich aus mehreren Veranstaltungen zusammensetzen. Ein Modul gilt als bestanden, wenn alle für die jeweiligen Veranstaltungen geforderten Prüfungsleistungen erbracht wurden und eine regelmäßige, intensive Teilnahme der Studierenden nachzuweisen ist. Mögliche Prüfungsleistungen sind Klausuren, schriftliche Hausarbeiten, mündliche und fachpraktische Prüfungen, Referate sowie verschiedene über das Semester verteilte Aufgaben. Die genauen Leistungsanforderungen werden bei der Ankündigung der Module mit angegeben. Das Studium im Fach Musik findet an zwei Hochschulen statt. Die Ausbildung im Fach Musik (Fachwissenschaft einschließlich der Künstlerischen Praxis und Fachdidaktik) erfolgt an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ebenso wie auch die Schulpraktischen Studien im Fach. Die Studierenden werden hier als Haupthörer immatrikuliert. Die Ausbildung in dem zweiten Fach, in Modulen der Ergänzungsstudien sowie in den Bildungswissenschaften findet an der Universität Leipzig statt. Die Studierenden werden hier als Nebenhörer immatrikuliert. Die Schulpraktischen Studien in den Bildungswissenschaften und im zweiten Fach werden über die Universität Leipzig organisiert. Die Studienstruktur im Fach Musik stellt sich wie folgt dar: 159

160 > 5 LP im Fach (Fachwissenschaft und -didaktik) an der HMT Leipzig > 5 LP im Modul Körper-Stimme-Kommunikation an der HMT Leipzig > 95 LP für das zweite Fach an der Universität Leipzig > 25 LP für die Schulpraktischen Studien an der HMT und der Universität Leipzig insgesamt > 5 LP für Ergänzungsstudien an der Universität Leipzig > 35 LP im Bereich der bildungswissenschaftlichen Studieninhalte an der Universität Leipzig Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Fachwissenschaft I Pflicht Hausarbeit, Klausur Künstlerische Praxis I Pflicht Fachpraktische Prüfung Körper-Stimme-Kommunikation (Schulmusik) Pflicht Präsentation 5 Fachwissenschaft II Pflicht Klausur Künstlerische Praxis II Pflicht Fachpraktische Prüfung Fachwissenschaft III a Pflicht Schulpraktische Leistung Fachwissenschaft III b Pflicht Hausarbeit 5 Künstlerische Praxis III Pflicht Fachpraktische Prüfungen Schulpraktische Studien II/III Pflicht (gehören zu SPS) Präsentation/ Portfolio Fachwissenschaft IV Pflicht Klausur Künstlerische Praxis IV Pflicht Fachpraktische Prüfungen Schulpraktische Studien IV/V Pflicht (gehören zu SPS) Präsentation/ Portfolio

161 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Künstlerische Praxis V Pflicht Gestalten und Verteidigen einer Musikstunde Musikwissenschaften Pflicht Hausarbeit 5 Musikdidaktik Pflicht Referat 5 Musikpädagogisches Forschen Pflicht Hausarbeit 5 5 Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Höheren Lehramtes an Gymnasien werden auf die berufliche Tätigkeit als Musiklehrer/innen an Gymnasien des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Absolventen/innen dieses Studiengangs finden jedoch auch mögliche Berufsfelder in allen Bereichen, in denen eine solide Kompetenz auf dem Gebiet der Musik sowie deren Lehre benötigt wird, wie z. B.: > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Fach- und Hochschuleinrichtungen > Kultureinrichtungen Physik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Gute Kenntnisse in Mathematik und den Naturwissenschaften sind Voraussetzung. Leistungskurse (auf Abiturniveau) in Physik und/oder Mathematik werden empfohlen. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Das Studium soll die Studierenden auf die berufliche Tätigkeit als Physiklehrer/innen an Gymnasien vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu 161

162 verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Zudem werden die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt geschaffen. Die Kombination des Faches Physik ist mit allen Fächern des Gymnasiums möglich. Aufbau des Studiums Alle Physik-Studierenden im Staatsexamensstudiengang erlernen im ersten und zweiten Semester zunächst gemeinsam die Grundlagen der Experimentalphysik. In den weiteren Semestern erfolgen dann ein auf die Belange von Lehramtsstudierenden zugeschnittenes Studium wichtiger Bereiche der modernen experimentellen und theoretischen Physik sowie eine auf die Schulart abgestimmte Fachdidaktikausbildung mit schulpraktischen Übungen und einem vierwöchigen Schulpraktikum. In zwei Wahlpflichtmodulen können die Studierenden ihre physikalischen Kenntnisse entsprechend ihren Neigungen vertiefen und erweitern. Durch physikalische Praktika werden Einsichten in physikalische Messprozesse vermittelt und Inhalte der fachlichen Ausbildung vertieft. Auf die experimentelle Tätigkeit eines/einer Physiklehrers/in bereitet das Praktikum im Bereich der physikalischen Schulexperimente vor. Zum Abschluss des Studiums kann auf dem Gebiet der Physik oder ihrer Didaktik eine wissenschaftliche Arbeit angefertigt werden. Die Struktur des Studiums stellt sich wie folgt dar: Das Fach Physik umfasst einen Arbeitsaufwand von 95 LP für dieses Fach und die dazugehörige Fachdidaktik. Dazu kommen ein zweites Fach (95 LP) sowie Module aus dem bildungswissenschaftlichen Bereich (35 LP). Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Experimentalphysik und ihre mathematischen Methoden EP1 - Mechanik Pflicht Praktikumsleistung*, Klausur* Experimentalphysik und ihre mathematischen Methoden EP2 - Elektrodynamik & Optik Pflicht Praktikumsleistung*, Klausur* 162

163 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Experimentalphysik EP3 - Thermodynamik Theoretische Physik 1 - Theoretische Mechanik Experimentalphysik EP 4 - Quantenoptik und Atomphysik Pflicht Pflicht Pflicht Praktikumsleistung*, Klausur* Klausur, Wöchentlich ausgegebene Hausaufgaben Praktikumsleistung*, Mündliche Prüfung* Theoretische Physik 2 - Elektrodynamik Pflicht Wöchentlich ausgegebene Hausaufgaben Fachdidaktik 1 - Grundlagen der Physikdidaktik Theoretische Physik 3 - Quantenmechanik1/Thermodynamik und Statistik 1 Experimentalphysik 5 - Molekül- und Festkörperphysik I Fachdidaktik 2 - Grundlagen des Unterrichtens in Physik Pflicht Pflicht Pflicht Pflicht (gehören zu SPS) Mündliche Prüfung, Seminarvortrag mit schriftlicher Ausarbeitung Klausur, Wöchentlich ausgegebene Hausaufgaben Klausur, Regelmäßig ausgegebene Übungsaufgaben Unterrichtsversuch, Seminarvortrag mit schriftlicher Ausarbeitung Physikunterricht in der Sekundarstufe 1 Pflicht Mündliche Prüfung, Versuchskomplexe im Praktikum Experimentalphysik 6 - Molekülphysik II und Festkörperphysik II Pflicht Mündliche Prüfung, Regelmäßig ausgegebene Übungsaufgaben Physik in der Sekundarstufe 2 Pflicht Mündliche Prüfung, Versuchskomplexe im Praktikum Theoretische Physik 4 - Quantenmechanik 2/Thermodynamik und Statistik 2 Fachdidaktik 4 - Physik lernen und lehren Pflicht Pflicht (gehören zu SPS) Mündliche Prüfung, Wöchentlich ausgegebene Hausaufgaben Schulpraktische Leistung, Seminarvortrag mit schriftl. Ausarbeitung oder Exkursionsbericht

164 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Fortgeschrittenen-Praktikum für Lehramt Pflicht Praktikumsleistung 5 Experimentalphysik 7 - Kern- und Teilchenphysik Pflicht Klausur, Wöchentlich ausgegebene Übungsaufgaben 5 * Diese Prüfungsleistungen müssen bestanden sein. Aus den nachfolgend aufgeführten Wahlpflichtmodulen müssen zwei Module (je 5 LP) belegt werden: > Chemie für Physiker > Einführung in Mathematica > Angewandte Molekülphysik > Supraleitung I > Astrophysik und Schulastronomie > Einführung in die Computersimulation I > Einführung in die Photonik I > Ionenstrahlen I > Astrophysik I - Sternenphysik > Elektronik I Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Gymnasien im gesamten Bundesgebiet vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den physikalischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das Höhere Lehramt an Gymnasien. Polnisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss 164

165 oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Der Kenntnisnachweis über eine moderne Fremdsprache B2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen ist bis zum Antrag auf Zulassung zur Ersten Staatsprüfung vorzulegen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Im Zuge der verstärkten Zusammenarbeit innerhalb der EU und der Nachbarschaft zwischen der Republik Polen und Deutschland ist ein zunehmendes Interesse an der polnischen Sprache auch in der Schule entstanden. Dem wurde mit der Einführung des Faches Polnisch als zweitem Fach Rechnung getragen. Es ist kombinierbar mit den Fächern der ersten Fächergruppe Biologie, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Mathematik, Physik, Sorbisch, Spanisch und Sport. Das Studium kann ohne Polnischvorkenntnisse begonnen werden. Deshalb baut es auf einer gründlichen Sprachausbildung auf (Polnischvorkenntnisse werden bei Nachweis als entsprechende Leistungen anerkannt). Inhalte des Studiums sind Fachdidaktik (Schulfremdsprache/n, Fachbezogenes Lernen und Lehren, Konzeption und Gestaltung von Fachunterricht, Schulpraktische Übungen), allgemeine slawistische und spezifisch polonistische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte sowie interkulturelle Kommunikation auf der Grundlage des Erwerbs einschlägiger fremdsprachlicher Kompetenz. Vermittelt werden Schlüsselkompetenzen, slawistische/polonistische Grundlagen sowie prinzipielle Voraussetzungen für eigenständiges systematisches Arbeiten, selbständiges Denken und verantwortungsbewusstes Handeln. Durch das Studienprogramm erlangen die Studierenden einerseits fundamentale Kenntnisse über die polnische Sprache, Literatur, Geschichte und Kultur und andererseits fachdidaktische Voraussetzungen für die Vermittlung des Polnischen als Schulfremdsprache. Die Einbeziehung aktueller Erkenntnisse der Fremdsprachen- und Fachdidaktik als Prinzip sowie die stetige Integration der polonistischen Forschung auf den Gebieten der Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte garantieren eine optimale Ausbildung. Aufbau des Studiums Der Studiengang sieht neben dem Fach Polnisch ein weiteres gleichwertiges Fach (je 95 LP), Schulpraktische Studien (25 LP) und den Bereich Bildungswissenschaften (35 LP) vor. 165

166 Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Zum Pflichtbereich (95 LP) im Lehramtsfach Polnisch gehören acht Lehramtsfachmodule (80 LP) und zwei fachdidaktische Module (15 LP). Hinzu kommen Schulpraktische Studien im Fach Polnisch ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Polnisch I Pflicht Klausur Polnisch II Pflicht Mündliche Prüfung Sprachwissenschaft (Polnisch) Pflicht Klausur Literatur- und Kulturwissenschaft (Polnisch) Pflicht Mündliche Prüfung Didaktik der slawischen Sprachen 1 Pflicht Portfolio Didaktik der slawischen Sprachen (SPS II/III) Sprach- und Literaturwissenschaft Polnisch: Vertiefung Pflicht (gehören zu SPS) Pflicht Schulpraktische Leistung Referat, Projektarbeit Didaktik der slawischen Sprachen 3 Pflicht Portfolio 5 Sprachwissenschaft Polnisch: Vertiefung Didaktik der slawischen Sprachen (SPS IV/V) Sprachwissenschaft Polnisch: Vertiefung 2 Literatur- und Kulturwissenschaft Polnisch: Vertiefung 5 Pflicht Referat Pflicht (gehören zu SPS) Praktikumsportfolio 5 Pflicht Klausur Pflicht Referat FS= Fachsemester, SWS= Semesterwochenstunden; Lehrformen (LF): S= Seminar, Ü= Übung, V= Vorlesung; PVL= Prüfungsvorleistung 166

167 Studium im Ausland Bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung muss ein Auslandsaufenthalt im polnischsprachigen Raum im Gesamtumfang von drei Monaten nachgewiesen werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein Praktikum oder einen Studienaufenthalt an einer Hochschule in Polen handeln, der von den Studierenden unter Beratung durch den zuständigen Studienfachberater selbst zu organisieren ist. Vor Antritt des Studiums im Ausland ist insbesondere darauf zu achten, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen an der Universität Leipzig anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Ziel ist der Einsatz als Polnischlehrer/in an Gymnasien im gesamten Bundesgebiet. Bei anderer Berufsorientierung finden Absolventen des Staatsexamensstudiengangs Lehramt Polnisch mögliche Berufsfelder in allen Bereichen, in denen eine solide Kompetenz in der polnischen Sprache, Kultur- und Literatur benötigt wird, wie z. B. in den Bereichen: > Weiteres Bildungswesen/Erwachsenenbildung (an deutschen staatlichen Schulen ist ein Lehramtsabschluss erforderlich, s.o.) > Kultur- und Wissenschaftsmanagement, Kulturaustausch > Stiftungen und internationale Organisationen > Journalismus/Medien > Verlagswesen, Bibliotheken > Außenwirtschaft und Handel > Auswärtiger Dienst > Öffentlichkeitsarbeit und Werbung > Wissenschaftliche Dienste (ergänzender Masterabschluss und Promotion empfohlen) Religion, Evangelische Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für das Fach Evangelische Religion im Höheren Lehramt an Gymnasien sind das Latinum und Kenntnisse im neutestamentlichen Griechisch oder biblischen Hebräisch i.d.r. bis zum Abschluss des vierten Fachsemesters nachzuweisen. 167

168 Fehlende Sprachkenntnisse können teilweise im Rahmen der Ergänzungsstudien erworben werden. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Vor Antritt des Vorbereitungsdienstes ist der Nachweis der Konfessionszugehörigkeit zur Evangelischen Kirche zu erbringen. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Der Studiengang Evangelische Religion für das Höhere Lehramt an Gymnasien Erste Staatsprüfung soll auf den Dienst in der Schule als Lehrer/in vorbereiten. Dafür sollen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermittelt werden, dass die Studierenden zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Damit werden die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Weiterbildung geschaffen. Das Lehr- und Ausbildungsangebot im Fach Evangelische Religion umfasst folgende Fächer: Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie, Religionspädagogik sowie Ökumenik, Weltreligionen und Weltanschauungen. Aufbau des Studiums Der Gesamtumfang des studentischen Arbeitsaufwandes (Workload) beträgt 300 Leistungspunkte (LP), davon entfallen 95 LP auf das Fach Evangelische Religion. Das Studium gliedert sich somit in zwei Fächer mit je 95 LP und die Bildungswissenschaften mit 35 LP. In beiden Fächern ist die Fachdidaktik mit jeweils 15 LP integriert. Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Die wissenschaftliche Arbeit kann in einem der beiden Fachwissenschaften (einschließlich Fachdidaktik) oder in den Bildungswissenschaften geschrieben werden. Die Module des Ergänzungsbereichs werden in Abhängigkeit von der Wahl der Fächer variabel in den Studienablauf integriert. Für das Fach Evangelische Religion für das Höhere Lehramt an Gymnasien muss der Studierende hier, sofern er das Latinum zum Studienbeginn nicht 168

169 nachweisen kann, die Sprachkurse Latein belegen. Der Nachweis über neutestamentliches Griechisch oder biblisches Hebräisch muss dann in jedem Fall zusätzlich erbracht werden. Liegen Latinum und eventuell Kenntnisse in Griechisch oder biblischem Hebräisch bereits zum Studienbeginn vor, sollen im Ergänzungsbereich neben dem Modul Körper-Stimme- Kommunikation andere geeignete Module entsprechend dem Angebot und den Vorgaben der universitären Ordnung belegt werden. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der biblischen Traditionen Pflicht Klausur und der Geschichte des Christentums Kirchengeschichte I Pflicht Klausur Altes Testament I Pflicht Klausur Neues Testament I Pflicht Klausur Einführung in die Religionspädagogik Pflicht Klausur Altes Testament, Neues Testament II Wahlpflicht Hausarbeit Altes Testament, Neues Testament II Wahlpflicht Mündliche Prüfung Altes Testament, Neues Testament II Wahlpflicht Essay Praxis des Religionsunterrichts I Pflicht Unterrichtsentwurf 5 Systematische Theologie I Pflicht (gehört zu SPS) Klausur Religionsdidaktische Themenfelder Pflicht Mündliche Prüfung 5 Kirchengeschichte II Wahlpflicht Hausarbeit Kirchengeschichte II Wahlpflicht Mündliche Prüfung Kirchengeschichte II Wahlpflicht Essay Praxis des Religionsunterrichts II (SPS IV/V) Pflicht (gehört zu SPS) Praktikumsdokumentation Systematische Theologie II Wahlpflicht Hausarbeit Systematische Theologie II Wahlpflicht Mündliche Prüfung Systematische Theologie II Wahlpflicht Essay 5 V= Vorlesung, S= Seminar, Ü= Übung, P= Pflicht, SWS= Semesterwochenstunden, LP= Leistungspunkte 169

170 Berufseinsatzmöglichkeiten Das Lehramtsstudium Evangelische Religion befähigt die Absolventen /innen nach dem Bestehen der Ersten Staatsprüfung zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes, der mit der Zweiten Staatsprüfung abgeschlossen wird. Russisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für die Aufnahme des Studiums müssen Kenntnisse in Russisch auf dem Niveau B1 sowie eine weitere moderne Fremdsprache auf dem Niveau B2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen bis zum Antrag auf Zulassung zur Ersten Staatsprüfung nachgewiesen werden. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Inhalte des Studiums sind Fachdidaktik (Schulfremdsprache/n, Fachbezogenes Lernen und Lehren, Konzeption und Gestaltung von Fachunterricht, Schulpraktische Übungen), allgemeine slawistische und spezifisch russistische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte sowie interkulturelle Kommunikation auf der Grundlage des Erwerbs einschlägiger fremdsprachlicher Kompetenz. Vermittelt werden Schlüsselkompetenzen, slawistische/ russistische Grundlagen sowie prinzipielle Voraussetzungen für eigenständiges systematisches Arbeiten, selbständiges Denken und verantwortungsbewusstes Handeln. Durch das Studienprogramm erlangen die Studierenden einerseits fundamentale Kenntnisse über die russische Sprache, Literatur, Geschichte und Kultur und andererseits fachdidaktische Voraussetzungen für die Vermittlung des Russischen als Schulfremdsprache. Die Einbeziehung aktueller Erkenntnisse der Fremdsprachen- und Fachdidaktik als Prinzip sowie die stetige Integration der russistischen Forschung auf den Gebieten der Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte garantieren eine optimale Ausbildung. 170

171 Aufbau des Studiums Der Studiengang beinhaltet neben dem Fach Russisch ein weiteres gleichwertiges Fach (je 95 LP), Schulpraktische Studien (25 LP) und den Bereich Bildungswissenschaften (35 LP). Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Zum Pflichtbereich im Lehramtsfach Russisch gehören 8 Lehramtsfachmodule und 4 fachdidaktische Module. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Einführung in die Slawistik Pflicht Klausur 5 Russisch III Pflicht Klausur 5 Russische Sprachwissenschaft I Pflicht Klausur Russische Literatur Pflicht Projektarbeit Didaktik der slawischen Sprachen 1 Pflicht Portfolio Russisch IV Pflicht Mündliche Prüfung Didaktik der slawischen Sprachen 2 (SPS II/III) Russische/Ostslawische Kulturgeschichte Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung Pflicht Klausur Didaktik der slawischen Sprachen 3 Pflicht Portfolio 5 Russische Sprachwissenschaft II Pflicht Projektarbeit Linguistische Theorien und Methoden (Gymnasium) oder Literaturwissenschaftliche Theorien und Methoden (Gymnasium) Didaktik der slawischen Sprachen 4 (SPS IV/V) Geschichte der Slawischen Sprachen, Kulturen und Literaturen Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Pflicht (gehört zu SPS) 5 Praktikumsportfolio 5 Pflicht Klausur 171

172 Studium im Ausland Bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung muss ein Auslandsaufenthalt im russischsprachigen Raum im Gesamtumfang von drei Monaten nachgewiesen werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein Praktikum oder einen Studienaufenthalt an einer Hochschule in Russland handeln, der von den Studierenden unter Beratung durch den zuständigen Studienfachberater selbst zu organisieren ist. Vor Antritt des Studiums im Ausland ist insbesondere darauf zu achten, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen an der Universität Leipzig anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Ziel ist der Einsatz als Russischlehrer/in an Gymnasien in Deutschland. Bei anderer Berufsorientierung finden Absolventen/innen des Studiengangs Lehramt Russisch mögliche Berufsfelder in allen Gebieten, in denen eine solide Kompetenz in der russischen Sprache, Kultur- und Literatur benötigt wird, wie z. B. in den Bereichen: > Weiteres Bildungswesen/Erwachsenenbildung (an deutschen staatlichen Schulen ist ein Lehramtsabschluss erforderlich, s.o.) > Kultur- und Wissenschaftsmanagement, Kulturaustausch > Stiftungen und internationale Organisationen > Journalismus/Medien > Verlagswesen, Bibliotheken > Außenwirtschaft und Handel > Auswärtiger Dienst > Öffentlichkeitsarbeit und Werbung > Wissenschaftliche Dienste (in diesem Fall wird eine Promotion empfohlen) Sorbisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für die Aufnahme des Studiums sind Sprachkenntnisse in Ober- oder in Niedersorbisch (entsprechend dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) bzw. siebenjähriger Schulunterricht nachzuweisen. Bewerber, die diesen Nachweis nicht erbringen können, müssen eine Eignungsfeststellungsprüfung ablegen. 172

173 Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Gegebenenfalls ist die Immatrikulation vom Bestehen der Eignungsprüfung abhängig. Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Das Studium soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Das Studium im Lehramt Sorbisch orientiert sich an den allgemeinen Anforderungen an eine moderne philologische, sprachdidaktische und sprachpädagogische Bildung bezüglich Inhalten, Methoden, fachlichen wie auch sozialen Kompetenzen und berücksichtigt den aktuellen Forschungs- und Erkenntnisstand sowie neuere Vermittlungsformen und -methoden zu muttersprachlicher, fremdsprachlicher und bilingualer Ausbildung in der Schule unter den spezifischen Bedingungen einer Minderheitensprache. Aufbau des Studiums Das Studium des Faches Sorbisch (95 LP) beinhaltet die Gebiete: > Sprachwissenschaft > Literaturwissenschaft > Fachdidaktik einschl. Schulpraktische Studien > Sprachpraxis mit Schwerpunkt Ober- oder Niedersorbisch Dazu kommen neben dem zweiten Fach (95 LP) Module der Bildungswissenschaften (35 LP). Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). 173

174 Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Die Studieninhalte werden in Modulen vermittelt: Pflichtmodulen sowie Wahlpflichtmodulen für Sorbisch (in der nachfolgenden Tabelle). Module können importierte Lehrveranstaltungen aus anderen Instituten beinhalten oder komplett importiert sein. Vermittlungsformen sind Vorlesung (V), Seminar (S), Übung (Ü), Praktikum (P), die Vermittlungssprache ist - mit Ausnahme importierter Veranstaltungen - in der Regel Sorbisch. Die wissenschaftliche Arbeit wird studienbegleitend im zehnten Semester in sorbischer Sprache verfasst. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Sorabistik Pflicht Klausur Sprache und Kommunikation Ib Wahlpflicht Klausur (Obersorbisch) oder Sprache und Kommunikation Ib (Niedersorbisch) Sprache und Kommunikation IIa (Obersorbisch) oder Sprache und Kommunikation IIb (Niedersorbisch) Fachdidaktik I (SPS II/III) Das Sorbische und seine Literatur im diachronen Kontext Das Sorbische und seine Kultur im synchronen Kontext Fachdidaktik II (SPS IV/V) Wahlpflicht Klausur Wahlpflicht Mündliche Prüfung Wahlpflicht Mündliche Prüfung Pflicht (gehört z.t. zu SPS) Pflicht Mündliche Prüfung Mündliche Prüfung, Klausur Pflicht Klausur Pflicht (gehört zu SPS) Portfolio 5 Sorbische Sprache im Kontext oder Wahlpflicht Hausarbeit Sorbische Literatur im Kontext Wahlpflicht Hausarbeit Fachdidaktik III Pflicht Mündliche Prüfung 5 Geschichte der Sorben und des Sorbischen Pflicht Referat Fachdidaktik IV Pflicht Projektarbeit 5 Sprachpraxis und Didaktik Pflicht Klausur, Mündliche Prüfung 174

175 Berufseinsatzmöglichkeiten Ziel ist die berufliche Tätigkeit in den sorbischen und zweisprachigen Schulen der Ober- oder Niederlausitz mit den erforderlichen fachlichen Kenntnissen, der Methodenkompetenz und Fähigkeit zu wissenschaftlicher und didaktischer Aufarbeitung des Lernstoffes, insbesondere zu fachlich qualifizierter und angemessener mündlicher und schriftlicher Ausdrucksweise in Ober- oder/und Niedersorbisch; eine kompetente Sprachberatung und Sprachpflege beim Erhalt des Sorbischen und der sorbischen Kultur sowie Sprachvermittlung, gegebenenfalls auch außerhalb einer schulischen Lehrtätigkeit. Spanisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Weiterhin wird vorausgesetzt, dass nicht bereits in einem verwandten Bachelor-, Diplom-, Staatsexamens- oder Magisterstudiengang eine für die Fortsetzung oder den Abschluss des Studiums notwendige Prüfung endgültig nicht bestanden wurde. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für das Studium sind Kenntnisse in Spanisch auf dem Niveau A2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen notwendig. Der Nachweis erfolgt durch das Abiturzeugnis oder durch ein gleichwertiges Zertifikat. Außerdem ist bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung das Latinum nachzuweisen. Dieses kann durch zwei moderne Fremdsprachen auf dem Niveau B2 und C1 ersetzt werden. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Ziel ist der Beruf als Lehrer/in an Gymnasien nach Abschluss des entsprechenden Lehramtsstudienganges. Das Studium soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vorbereiten und ihnen die dazu erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden zu wissenschaftlicher Arbeit, selbstständigem Denken und verantwortungsbewusstem Handeln vermitteln, welche gleichermaßen die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die eigenverantwortliche Weiterbildung bieten sollen. Die Leipziger Romanistik sieht sich als ein geisteswissenschaftliches Fach und beschäftigt sich deshalb mit der Sprache, Literatur und 175

176 Kultur der romanischsprachigen Länder und Gemeinschaften. Während sie sich innerhalb der Geisteswissenschaften zum einen der Konzeption einer Gesamtromanistik verpflichtet fühlt, wird im Lehramtsstudiengang eine klare Profilbildung in einer Philologie verfolgt, die den historisch entstandenen Abgrenzungen und Abgrenzungsbestrebungen einzelner Sprach- und Kulturräume Rechnung trägt. Gegenstand des Studiums ist die spanische Philologie und Sprache. Insbesondere sollen die Studierenden fachspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Gebieten Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kulturstudien, Landeskunde und Sprache erwerben. Diese Profilbildung formt zusammen mit fachdidaktischen und pädagogisch-psychologischen Ausbildungsschwerpunkten des Unterrichts am Gymnasium das Leitbild des Studiengangs Höheres Lehramt an Gymnasien im Fach Spanisch. Dieser widmet sich dem Studium der insbesondere linguistischen, d.h. über den Gebrauch der spanischen Sprache abgrenzbaren Kulturräume auf der Iberischen Halbinsel und in Lateinamerika. Bei der Konzeption des Studiengangs Lehramt Spanisch wurde ein Studienangebot erstellt, das den Studierenden thematische Spezialisierungsmöglichkeiten in beiden wissenschaftlichen Bereichen (Linguistik und Literatur-/Kulturwissenschaft) anbietet, Möglichkeiten zur Verbesserung der sprachpraktischen Kompetenzen offen hält und ergänzt wird durch fachdidaktische Seminare und Übungen, die gezielt auf den Fremdsprachenunterricht am Gymnasium vorbereiten. Im Bereich Sprachwissenschaft (Linguistik) sollen Geschichte, Struktur, Funktionen und Varietäten des Spanischen studiert werden, und es wird grundlegendes Wissen über linguistische Theorien sowie über das System und die Varietäten des Spanischen vermittelt. Im Bereich Literatur- und Kulturwissenschaft soll Grundlagenwissen mit Bezug auf den hispanophonen Kulturraum vermittelt werden. Es geht insbesondere um die Aneignung von interkultureller und disziplinübergreifender Kompetenz, von Grundlagen für die Interpretation und Analyse literarischer und medialer Texte sowie um die Einführung in Theorien der Literaturund Kulturwissenschaft. Im Bereich Fachdidaktik lernen die Studierenden fremdsprachendidaktische Theorien, Modelle und Prinzipien modernen Fremdsprachenunterrichts, die sie reflektiert und eng begleitet in zwei Fachpraktika erproben. Im Bereich Landeskunde werden geschichtliche und gegenwartsbezogene, kulturelle, politische, ökonomische und soziale Phänomene Spaniens und Lateinamerikas behandelt. Im Bereich Sprache lernen die Studierenden spanischsprachige Texte mittleren und höheren Schwierigkeitsgrades zu rezipieren sowie sich im Spanischen schriftlich und mündlich aus- 176

177 zudrücken (B2). Die Studierenden lernen die grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, der Informationsbeschaffung, Auswertung, Beurteilung und Systematisierung. Aufbau des Studiums Das Studium hat einen Umfang von 300 Leistungspunkten. Der Studiengang beinhaltet neben dem Fach Spanisch ein weiteres gleichwertiges Fach (je 95 LP), Schulpraktische Studien (25 LP) und den Bereich Bildungswissenschaften (35 LP). Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Die wissenschaftliche Arbeit wird in einem der beiden Lehramtsfächer, deren Fachdidaktik oder in den Bildungswissenschaften geschrieben. Im Bereich des Faches Spanisch sind fünf Pflichtmodule und drei Wahlpflichtmodule (=80 LP) zu absolvieren sowie vier Pflichtmodule in der Fachdidaktik, die möglichst in der unten ersichtlichen Reihenfolge studiert werden sollten. Schulpraktische Studien sind integraler Bestandteil der Fachdidaktikmodule. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Jedes Fachmodul besteht in der Regel aus: > einer Vorlesung (2 SWS) > einem Seminar (2 SWS) > einer sprachpraktischen oder landeskundlichen Übung (2 SWS) oder > aus schulpraktischen Studien (2 SWS). Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Romanistische Sprachwissenschaft I: Einführung und sprachspezifische Grundlagen der hispanistischen Sprachwissenschaft Romania I: Einführung und Grundlagen der hispanistischen Literatur- und Kulturwissenschaft Pflicht Klausur Pflicht Klausur 177

178 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Romania II: Literatur, Kultur und Geschichte des hispanophonen Raumes nach Schwerpunkten Romanistische Sprachwissenschaft II : Systemlinguistik des Spanischen Pflicht Pflicht Projektarbeit, Klausur Projektarbeit, Klausur Didaktik der romanischen Sprachen I Pflicht Portfolio Linguistik und Literatur/Kultur Spanisch Pflicht Projektarbeit, Mündliche Präsentation Didaktik der romanischen Sprachen II (SPS II/III) Literatur, Kultur, Geschichte: Lateinamerika I oder Sprache und Linguistik: Der hispanophone Raum. / Spanien und Lateinamerika oder Literatur, Kultur, Geschichte: Positionen der Intermedialität in der spanischen (und lateinamerikanischen) Literaturund Mediengeschichte Pflicht (gehört zu SPS) Schulpraktische Leistung, Mündliche Präsentation Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Didaktik der romanischen Sprachen III Pflicht Projektarbeit 5 Literatur, Kultur, Geschichte: Lateinamerika II oder Sprache und Linguistik: Spanisches Sprachsystem oder Sprache und Linguistik: Hispanophoner Raum. Sprache und soziale Räume Didaktik der romanischen Sprachen IV Inszenierung der Hybridität von der Entdeckung bis zur Gegenwart in Literatur, Theater, Kunst und Medien: Spanien und Lateinamerika oder Sprache und Linguistik: Diachrone Aspekte der iberoromanischen Sprachen Wahlpflicht Wahlpflicht Wahlpflicht Pflicht (gehört zu SPS) Projektarbeit, Klausur Projektarbeit, Klausur Projektarbeit, Klausur Schulpraktische Leistung 5 Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit 5 Studium im Ausland Bis spätestens zur Anmeldung der Ersten Staatsprüfung ist ein mindestens dreimonatiger Auslandsaufenthalt in einem spanischsprachigen Land nachzuweisen. Der Auslandsaufenthalt 178

179 ist von den Studierenden unter Beratung durch das Institut selbst zu organisieren und sie haben vor Antritt insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen oder die belegten Module am entsendenden Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Als Gastuniversitäten werden v.a. diejenigen empfohlen, mit denen Austauschpartnerschaften am Institut für Romanistik bestehen. Die Studierenden können sich zur Beratung an die entsprechenden Länderkoordinatoren/innen des Instituts für Romanistik wenden. Berufseinsatzmöglichkeiten Beim Studiengang Höheres Lehramt an Gymnasien im Fach Spanisch ist als klar zu definierendes Berufsziel eine Lehrtätigkeit im Schuldienst, in der Erwachsenenbildung oder in anderen Institutionen zu nennen, in denen neben der Sprachbeherrschung und breiten Wissensanwendung auf sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichem Gebiet didaktische Kompetenz gefragt ist. Sport Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist u. a. vom Bestehen der sportpraktischen Eignungsfeststellung abhängig. Bitte beachten Sie auch die Informationen zur Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Sport im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das Studium für das Höhere Lehramt an Gymnasien mit dem Fach Sport umfasst: > das Studium im bildungswissenschaftlichen Bereich > das Studium der Sportwissenschaft einschließlich der Fachdidaktik und > das Studium eines zweiten Faches einschließlich der Fachdidaktik Der fachwissenschaftliche und fachdidaktische Teil beinhaltet einerseits bewegungs- und 179

180 trainingswissenschaftliche, sportmotorische und biomechanische, biologische und geisteswissenschaftliche Grundlagen und widmet sich andererseits den verschiedenen Sport- und Bewegungsarten im Kontext des Unterrichts am Gymnasium. Zusätzlich zur Bewerbung für das Fach Sport können sich Studieninteressenten für das Höhere Lehramt an Gymnasien direkt an der Sportwissenschaftlichen Fakultät für den Lehramtszertifikatskurs Leistungssport (Kurzlink: bewerben. Aufbau des Studiums Insgesamt sind im Studium 300 Leistungspunkte zu erbringen. 35 LP müssen in den Bildungswissenschaften erworben werden. Auf das Fach Sport fallen dabei 95 LP. Weitere 95 LP fallen auf das andere, gleichberechtigte Unterrichtsfach. In beide Fächer ist die Fachdidaktik mit jeweils 15 LP integriert. Die fachwissenschaftlich und fachdidaktisch erworbenen Kenntnisse werden durch die Schulpraktischen Studien (25 LP) in der Praxis vertieft. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/ Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Folgende Module werden im Fach Sport studiert: Modul Modulform Prüfungsleistung LP Den Menschen als biologisches System Pflicht Klausur verstehen Sportlich mit- und gegeneinander spielen Körper, Sport und Bewegung in Lebenslauf und Lebensführung Pflicht Komplexprüfung C* 5 Pflicht Klausuren Sich in freier Natur sportlich bewegen 1 Pflicht1 Komplexprüfungen A* Bewegungskönnen erleben und erweitern Pflicht Komplexprüfungen A*

181 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Komplexe sportliche Bewegungen analysieren, vermitteln und motorische Leistungen steigern Pflicht Klausur, Referat, Laborübungen Bewegungen gestalten Pflicht Lehrproben Komplexprüfungen B* 5 Lehren und Lernen im Tätigkeitsfeld Sport und Schule (I), (incl. SPS II/III) Pflicht (gehört z.t. zu SPS) Mündliche Prüfung, Hausarbeit, Praktikumsmappe Sport unterrichten im sozialen Kontext Pflicht Hausarbeit, Referat Lehren und Lernen im Sportunterricht Pflicht Hausarbeit, Mündliche Prüfung Fitness und Gesundheit fördern Pflicht Projektarbeit 5 Spiel- und Bewegungskultur erleben und vermitteln können (incl. SPS IV/IV) Integrativ unterrichten und schulbezogen forschen Pflicht (gehört z.t. zu SPS) Komplexprüfung A*, Praktikumsmappe Pflicht Projektarbeit, Testat 1 Für das Skilager entstehen Lehrgangskosten von ca. EURO 640. * Komplexprüfungen mit einem Klausuranteil von 45 min. sind als Komplexprüfung (A), von 60 min. sind als Komplexprüfung (B) und von 90 min. sind als Komplexprüfung (C) gekennzeichnet. Spätestens bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung (i.d.r. bis zum Ende des 9. Semesters) sind die Nachweise des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens in Bronze und des Kurses Lebensrettende Sofortmaßnahmen vorzulegen. Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Gymnasien des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Sportlehrer/innen erteilen Sportunterricht und vermitteln sportliche Fertigkeiten und Kenntnisse an unterschiedliche Zielgruppen beispielsweise in Schulen, Sportvereinen, Fitnessstudios und Rehabilitationseinrichtungen. Zudem sind sie organisatorisch, beratend oder forschend tätig. Die zunehmende Professionalisierung und Kommerzialisierung des Sportgeschehens rücken auch Tätigkeiten in der Sportökonomie, im Sportmanagement und in der Sportberatung verstärkt ins Blickfeld von Sportlehrern/innen. In diesen Bereichen sind vor allem ihre organisatorischen Fähigkeiten gefragt. 181

182 Tschechisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für das Studium ist ein Kenntnisnachweis über eine moderne Fremdsprache auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen bis zum Antrag auf Zulassung zur Ersten Staatsprüfung zu erbringen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Im Zuge der verstärkten Zusammenarbeit innerhalb der EU und der Nachbarschaft zwischen der Tschechischen Republik und Deutschland ist ein zunehmendes Interesse an der tschechischen Sprache auch in der Schule entstanden. Dem wurde mit der Einführung des Faches Tschechisch Rechnung getragen. Es ist kombinierbar mit den Fächern der ersten Fächergruppe Biologie, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Mathematik, Physik, Sorbisch, Spanisch und Sport. Das Studium kann ohne Tschechischvorkenntnisse begonnen werden. Deshalb baut es auf einer gründlichen Sprachausbildung auf (Tschechischvorkenntnisse werden bei Nachweis als entsprechende Leistungen anerkannt). Inhalte des Studiums sind Fachdidaktik (Schulfremdsprache/n, Fachbezogenes Lernen und Lehren, Konzeption und Gestaltung von Fachunterricht, Schulpraktische Übungen), allgemeine slawistische und spezifisch bohemistische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte sowie interkulturelle Kommunikation auf der Grundlage des Erwerbs einschlägiger fremdsprachlicher Kompetenz. Vermittelt werden Schlüsselkompetenzen, slawistische/bohemistische Grundlagen sowie prinzipielle Voraussetzungen für eigenständiges systematisches Arbeiten, selbständiges Denken und verantwortungsbewusstes Handeln. Durch das Studienprogramm erlangen die Studierenden einerseits fundamentale Kenntnisse über die tschechische Sprache, Literatur, Geschichte und Kultur und andererseits fachdidaktische Voraussetzungen für die Vermittlung des Tschechischen als Schulfremdsprache. Die Ein- 182

183 beziehung aktueller Erkenntnisse der Fremdsprachen- und Fachdidaktik als Prinzip sowie die stetige Integration der bohemistischen Forschung auf den Gebieten der Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte garantieren eine optimale Ausbildung. Aufbau des Studiums Der Studiengang sieht neben dem Fach Tschechisch ein weiteres gleichwertiges Fach (je 95 LP), Schulpraktische Studien (25 LP) und den Bereich Bildungswissenschaften (35 LP) vor. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 15 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die restlichen 30 LP entfallen auf die wissenschaftliche Arbeit (20 LP) und auf die schriftliche Prüfung im bildungswissenschaftlichen Bereich sowie die mündlichen Prüfungen in den jeweiligen allgemeinbildenden Fächern der staatlichen Abschlussprüfung ( LP). Zum Pflichtbereich (95 LP) im Lehramtsfach Tschechisch gehören acht Lehramtsfachmodule (80 LP) und zwei fachdidaktische Module (15 LP). Hinzu kommen Schulpraktische Studien im Fach Tschechisch ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Tschechisch I Pflicht Klausur Tschechisch II Pflicht Mündliche Prüfung Sprachwissenschaft (Tschechisch) Pflicht Klausur Didaktik der slawischen Sprachen 1 Pflicht Portfolio Literatur- und Kulturwissenschaft (Tschechisch) Pflicht Mündliche Prüfung Sprach- und Literaturwissenschaft Tschechisch: Vertiefung Didaktik der slawischen Sprachen 2 (incl. SPS II/III) Pflicht Pflicht (gehört zu SPS) Projektarbeit, Referat Schulpraktische Leistungen Didaktik der slawischen Sprachen 3 Pflicht Portfolio 5 Sprachwissenschaft Tschechisch: Vertiefung Sprach- und Literaturwissenschaft Tschechisch: Vertiefung II Pflicht Referat Pflicht Klausur 5 183

184 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Didaktik der slawischen Sprachen 4 (incl. SPS IV/V) Literatur- und Kulturwissenschaft Tschechisch: Vertiefung Pflicht (gehört zu SPS) Praktikumsportfolio 5 Pflicht Referat Studium im Ausland Bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung muss ein Auslandsaufenthalt im tschechischsprachigen Raum im Gesamtumfang von drei Monaten nachgewiesen werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein Praktikum oder einen Studienaufenthalt an einer Hochschule in Tschechien handeln, der von den Studierenden unter Beratung durch den zuständigen Studienfachberater selbst zu organisieren ist. Vor Antritt des Studiums im Ausland ist insbesondere darauf zu achten, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen an der Universität Leipzig anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel ist der Einsatz als Tschechischlehrer/in an Gymnasien im gesamten Bundesgebiet. Bei anderer Berufsorientierung finden Absolventen/innen des Staatsexamensstudiengangs Lehramt Tschechisch mögliche Berufsfelder in allen Bereichen, in denen eine solide Kompetenz in der tschechischen Sprache, Kultur- und Literatur benötigt wird, wie z. B. in den Bereichen: > Weiteres Bildungswesen/Erwachsenenbildung (an deutschen staatlichen Schulen ist ein Lehramtsabschluss erforderlich, s.o.) > Kultur- und Wissenschaftsmanagement, Kulturaustausch > Stiftungen und internationale Organisationen > Journalismus/Medien > Verlagswesen, Bibliotheken > Außenwirtschaft und Handel > Auswärtiger Dienst > Öffentlichkeitsarbeit und Werbung > Wissenschaftliche Dienste (ergänzender Masterabschluss und Promotion empfohlen) 184

185 .03-4 Lehramt Sonderpädagogik

186 Studienvoraussetzungen Es gelten die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen gemäß 17 SächsHSFG. Studienbewerber/innen, die Sonderpädagogik studieren wollen, müssen zu Studienbeginn nachweisen, dass sie ein Sozialpraktikum in einer Kinder-, Jugend- oder Sozialeinrichtung im Um fang von vier Wochen absolviert haben. Studienbewerber/innen im Lehramt Sonderpädagogik für das Unterrichtsfach Wirtschaft- Technik-Haushalt/Soziales müssen zusätzlich zu Studienbeginn nachweisen, dass sie ein Betriebspraktikum im Umfang von zwei Wochen absolviert haben. Das Praktikum kann in den Bereichen: Holz- und Metallverarbeitung, Bau, Technik/Elektronik, Landwirtschaft, Gastronomie und in Dienstleistungsbetrieben abgeleistet worden sein. Die Studierenden immatrikulieren sich in den Lehramtsstudiengang, entscheiden sich für zwei Förderschwerpunkte und ein Fach der Mittelschule oder die Grundschuldidaktiken. Welche Fächer miteinander kombiniert werden können, ist in der Lehramtsprüfungsordnung (LAPO I) festgelegt. Weitere Informationen dazu finden Sie im Absatz Aufbau des Studiums. Sonderfall Musik Studieninteressenten bewerben sich im März für die Eignungsfeststellungsprüfung sowie für einen Studienplatz im Fach Musik an der HMT Leipzig (Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig). Eine separate Bewerbung an der Universität Leipzig entfällt damit. Neben dem Antrag auf Eignungsfeststellungsprüfung geben die Interessenten drei Wünsche für ihr zweites Unterrichtsfach bzw. Grundschuldidaktik an. Nach bestandener Eignungsfeststellungsprüfung entscheidet die HMT über die Vergabe des zweiten Faches und meldet den Studienbewerber an der Universität Leipzig an. Die Studierenden sind somit Haupthörer im Fach Musik an der HMT und Nebenhörer für das zweite Fach, die Bildungswissenschaften und Ergänzungsstudien an der Universität Leipzig. Zur Planung Ihres individuellen Studienverlaufes empfiehlt es sich, eine Studienfachberatung in Anspruch zu nehmen. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Für das Studium des Faches Englisch sind Sprachkenntnisse in dieser Sprache Immatrikulationsvoraussetzung. Als spezielle fachspezifische sprachliche Zugangsvoraussetzungen für die Zulassung zur staatlichen Abschlussprüfung sind Lateinkenntnisse für das Fach Geschichte nachzuweisen. Diese Kenntnisse können während des Studiums erworben werden. Soweit nachzuweisende Kenntnisse in Latein nicht durch das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife nachgewiesen sind, bleibt gemäß LAPO I ein Semester für die Regelstudienzeit unberücksichtigt. 186

187 Zulassungsbeschränkung Zum WS 2014/2015 gab es für die Fächer Biologie, Deutsch, Ethik/Philosophie, Geschichte, Mathematik, Sport und Grundschuldidaktik eine örtliche Zulassungsbeschränkung. Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsziele Ziel des Studiums ist der Erwerb von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Sonderpädagogik, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im Lehramt Sonderpädagogik erforderlich sind. Dazu sind folgende Kompetenzziele unabdingbar: > Entwickeln eines Verständnisses von Sonderpädagogik, Integration und Inklusion > Kennen der Grundlagen von zwei sonderpädagogischen Förderschwerpunkten > Kennen von Fördermaßnahmen in diesen beiden Förderschwerpunkten > Umsetzen sonderpädagogischer Fördermaßnahmen im Gemeinsamen Unterricht > Anwenden fachrichtungsspezifischer Möglichkeiten der Unterrichtsplanung und -gestaltung > Erwerb und Anwendung von Kenntnissen in Förderdiagnostik, Förderplanung und Beratung > Erwerb und Anwendung von Kenntnissen zu Forschungsansätzen und Innovationen Aufbau des Studiums Alle wichtigen Bestimmungen zu Inhalt und Aufbau des Studienganges Staatsexamen für das Lehramt Sonderpädagogik für die nachfolgend dargestellten Fächer werden durch die Studien- und Prüfungsordnungen geregelt. Das Studium umfasst einen studentischen Arbeitsaufwand von 300 Leistungspunkten (LP) und setzt sich folgendermaßen zusammen: > zwei zu wählende Förderschwerpunkte (je 50 LP) > das Studium in einem Fach für die Sekundarstufe/für das Lehramt an Mittelschulen (80 LP): Biologie, Deutsch, Englisch, Ethik/Philosophie, Evangelische Religion, Geschichte, Kunst, Mathematik, Musik, Sport oder Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales sowie der dazugehörigen Fachdidaktik oder 187

188 > das Studium der Grundschuldidaktiken A-D (80 LP): Deutsch und Mathematik und Sachunterricht und Kunst oder Musik oder Sport oder Werken > das Studium im erziehungswissenschaftlichen Bereich (35 LP) mit besonderem Schwerpunkt Sonderpädagogik (20 LP) > den Ergänzungsstudien mit 5 LP sowie dem Modul Körper-Stimme-Kommunikation mit 5 LP > der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und der mündlichen und/oder schriftlichen Prüfungen ( LP) im Rahmen der Ersten Staatsprüfung Es stehen folgende Förderschwerpunkte zur Auswahl: > Emotionale und soziale Entwicklung > Geistige Entwicklung > Körperliche und motorische Entwicklung > Lernen > Sprache und Kommunikation Der Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung ist nicht studierbar in Kombination mit Chemie, Informatik oder Physik. Folgende Fächerkombinationen sind möglich: Förderschwerpunkte Fach Bildungswissenschaften Lernen oder/und Emotionale und soziale Entwicklung Grundschuldidaktik A bis D oder Biologie Chemie Deutsch Englisch Ethik/Philosophie Geschichte Informatik Kunst Mathematik Musik Physik Religion, Evangelische Sport Wirtschaft-Technik-Haushalt/ Soziales Erziehungswissenschaft Pädagogische Psychologie Allgemeine Sonderpädagogik 188

189 Förderschwerpunkte Fach Bildungswissenschaften Körperliche und motorische Entwicklung oder Sprache und Kommunikation Geistige Entwicklung Grundschuldidaktik A bis D oder Biologie Chemie Deutsch Englisch Ethik/Philosophie Geschichte Informatik Kunst Mathematik Musik Physik Religion, Evangelische Sport Wirtschaft-Technik-Haushalt/ Soziales Grundschuldidaktik A bis D oder Biologie Deutsch Englisch Ethik/Philosophie Geschichte Kunst Mathematik Musik Religion, Evangelische Sport Wirtschaft-Technik-Haushalt/ Soziales Erziehungswissenschaft Pädagogische Psychologie Allgemeine Sonderpädagogik Erziehungswissenschaft Pädagogische Psychologie Allgemeine Sonderpädagogik 0 LP für beide Förderschwerpunkte 50 LP pro Förderschwerpunkt 80 LP Erziehungswissenschaft/ Pädagogische Psychologie 35 LP Allgemeine Sonderpädagogik 20 LP Im Rahmen des Lehramtes Sonderpädagogik sind, wie bereits erwähnt, zwei Förderschwerpunkte zu belegen. Einer dieser beiden Förderschwerpunkte muss entweder Emotionale und soziale Entwicklung oder der Förderschwerpunkt Lernen sein. Es können auch beide Förderschwerpunkte miteinander kombiniert werden. Als zweiter Förderschwerpunkt kann neben diesen beiden genannten Geistige Entwicklung, Körperliche und motorische Entwicklung oder Sprache und Kommunikation gewählt werden. 189

190 Die 25 LP umfassenden Schulpraktischen Studien finden im Umfang von 20 LP in Modulen der Förderschwerpunkte und im Umfang von 5 LP in Modulen der Bildungswissenschaften statt. In den Fächern sowie in den Grundschuldidaktiken finden keine Schulpraktischen Studien statt. Der Studienverlauf kann sich individuell unterschiedlich gestalten. Um die verschiedenen Studienverlaufspläne einzusehen, besuchen Sie bitte die Internetseite der Universität Leipzig: Exemplarisch gestaltet sich der Studienverlauf folgendermaßen Sem. Bildungswissenschaften und Ergänzungsbereich 1 Integration/Inklusion und Allgemeine Sonderpädagogik 2 BiWi 1 Förderschwerpunkt 1 ES¹ oder LE² Einführung in den jeweiligen Förderschwerpunkt Förderschwerpunkte Förderschwerpunkt 2 ES 1 oder GE³ oder KM 4 oder LE² oder SK 5 Einführung in den jeweiligen Förderschwerpunkt 3 BiWi 3 BiWi 2 SPS I 6 Förderung im Förderschwerpunkt 1 4 BiWi 4 Ergänzungsbereich 5 Didaktik im Förderschwerpunkt 1 mit SPS III 6 Gemeinsamer Unterricht im Förderschwerpunkt 1 mit SPS 2 6 Förderung im Förderschwerpunkt 2 Fach Je nach Ablauf des gewählten Unterrichtsfachs 6 Ergänzungsbereich Gemeinsamer Unterricht im Förderschwerpunkt 2 mit SPS IV 6 7 K-S-K 7 BiWi 5 Didaktik im Förderschwerpunkt 2 mit SPS V 6 8 BiWi 6 BiWi 7 Diagnostik im Förderschwerpunkt 9 Forschung im Förderschwerpunkt 1 1 Diagnostik im Förderschwerpunkt 2 Wissenschaftliche Arbeit; Prüfungsvorbereitung; Erste Staatsprüfung Forschung im Förderschwerpunkt 2 1 ES Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung, 2 LE Förderschwerpunkt Lernen, 3 GE Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, 4 KM Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung, 5 SK Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation, 6 SPS Schulpraktische Studien (Praktika), 7 KSK Körper-Stimme-Kommunikation 190

191 Berufseinsatzmöglichkeiten Das erfolgreich abgeschlossene Studium berechtigt zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das Lehramt Sonderpädagogik. Fächer Grundschuldidaktik Das Hauptaugenmerk liegt auf den spezifischen Bedingungen, Problembereichen und Konzeptionen des Lebens und Lernens, Erziehens und Unterrichtens in der Primarstufe des Schulsystems als der,,ersten Schule für alle Kinder. Im Fokus der Didaktik der Grundschule stehen die Einführung der Kinder in das schulische Lernen, den gemeinsamen Unterricht und in den neuen Lern- und Lebensort Grundschule, sowie Schriftspracherwerb und der Sachunterricht in der Grundschule. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Fachwissenschaftliche Grundlagen des Deutschunterrichts in der Grundschule Fachwissenschaftliche und didaktische Grundlagen des Sachunterrichts (Sonderpädagogik) Sprachpraxis Ia oder Sprachpraxis Ib (Sorbisch) Sprache der Formen und Farben und ausgewählte kunstpädagogisch relevante Strategien der künstlerischästhetischen Arbeit Wahlpflicht Klausur 5 Pflicht Klausur Wahlpflicht Mündliche Prüfung, Klausur Wahlpflicht Klausur Sport verstehen Wahlpflicht Klausur, Fachpraktische Prüfung Fachwissenschaftliche und didaktische Grundlagen des Werkens Musik als künstlerische und pädagogische Praxis I Didaktische Grundlagen des Deutschunterrichts in der Grundschule Wahlpflicht Klausur Wahlpflicht Fachpraktische Prüfungen Wahlpflicht Klausur 5 Grundschuldidaktik Sorbisch I Wahlpflicht Mündliche Prüfung, Hausarbeit 191

192 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Basismodul Elementarmathematik: Fachwissenschaftliche Grundlagen des elementaren Mathematikunterrichts aus didaktischer Sicht Gestaltung von Lernumgebungen im Sachunterricht Bildsprachliche und didaktische Grundlagen und Förderung der künstlerischen Kreativität Pflicht Klausur Pflicht Portfolio 5 Wahlpflicht Hausarbeit Sport vermitteln Wahlpflicht Projektarbeit Technische und ästhetische Elementarbildung unter Berücksichtigung von Projektorientierung, Differenzierung und Integration Musik als künstlerische und pädagogische Praxis II Einführungsmodul Mathematikdidaktik: Didaktische Grundlagen des Mathematikunterrichts in der Grundschule Fachwissenschaftliche und didaktische Vertiefung Vertiefung und Vernetzung der sachunterrichtsspezifischen Kompetenzen Wahlpflicht Wahlpflicht Fachpraktische Prüfung Fachpraktische Prüfungen, Hausarbeit Pflicht Mündliche Prüfung Wahlpflicht Hausarbeit Pflicht Hausarbeit 5 Allgemeine Sonderpädagogik Im Bereich der Allgemeinen Sonderpädagogik (20 LP) ist das Modul Einführung in die Pädagogik für Menschen mit Beeinträchtigungen in der emotionalen und sozialen Entwicklung im Umfang von LP zu belegen. Die verbleibenden LP sind im Rahmen der Ergänzungsstudien durch ein Modul zum Thema Inklusion zu erbringen. Förderschwerpunkte Die Module der Förderschwerpunkte berücksichtigen die individuellen und sozialen Lebenssituationen von Menschen mit Behinderung, von Menschen, die von einer Behinderung bedroht sind, sowie von beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen. Die zu vermittelnden Inhalte orientieren sich an dem Ziel, Kinder und Jugendliche mit einem besonderen Förderbedarf im späteren Berufsfeld qualifiziert durch individuelle Hilfen unterstützen und begleiten zu können, 192

193 um für diese ein möglichst hohes Maß an schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbständiger Lebensgestaltung zu erlangen. Förderschwerpunkte Emotionale und soziale Entwicklung Module Einführung in die Pädagogik für Menschen mit Beeinträchtigungen in der emotionalen und sozialen Entwicklung Förderung im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung Gemeinsamer Unterricht - integrative Förderung im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung Didaktik im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung Diagnostik im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung Evidenzbasiertes Handeln im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung Geistige Entwicklung Einführung in die Pädagogik für Menschen mit zugeschriebener geistiger Behinderung Erscheinungsbilder im Kontext zugeschriebener geistiger Behinderung Gemeinsamer Unterricht unter Berücksichtigung von Schülerinnen und Schülern im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung Didaktik im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung Förderung und Therapieansätze (Forschung-Theorie- Praxis) Diagnostik und Förderplanung im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung Körperliche und motorische Entwicklung Grundlagen der Pädagogik im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Autonomie- und Kommunikationsförderung im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Gemeinsamer Unterricht unter Berücksichtigung der Förder- und Lernbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf in der körperlichen und motorischen Entwicklung Didaktik im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Evidenzbasierte Förderung - Forschung, Entwicklung und Innovation im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Spezifische Förderdiagnostik und Förderplanung, Gutachtenerstellung und Beratung im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung 193

194 Förderschwerpunkte Module Lernen Einführung in die Pädagogik für Menschen mit Lernbeeinträchtigungen Förderkonzepte im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen Gemeinsamer Unterricht unter besonderer Berücksichtigung von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf Lernen Didaktische Konzepte im Förderschwerpunkt Lernen Diagnostik und Evaluation im Förderschwerpunkt Lernen Forschung und Innovation im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen Sprache und Kommunikation Einführung in die Pädagogik für Menschen mit sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen Förderbedarfserstellung und Förderplanung im Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation Gemeinsamer Unterricht unter Berücksichtigung von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf in Sprache und Kommunikation Didaktik im Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation Methoden der Diagnostik und Intervention bei Beeinträchtigung von Sprache und Kommunikation Evidenzbasierte Förderung - Forschung, Entwicklung, Innovation im Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation Biologie Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Ziel des Studiums ist der Erwerb von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen sowie bildungswissenschaftlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den gewählten Fächern, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftra- 194

195 ges im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Aufbau des Studiums Das Studium umfasst einen Arbeitsaufwand von insgesamt 300 Leistungspunkten (LP), wovon 80 LP auf die Biologie und ihre Fachdidaktik entfallen. Es kann mit jedem Förderschwerpunkt kombiniert werden. Darüber hinaus müssen Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP) absolviert werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen, die aus mehreren Teilprüfungen bestehen kann. Die mit * gekennzeichneten Wahlpflichtmodule sind im Rahmen der Ergänzungsstudien zu belegen. Folgende Pflicht- und Wahlpflichtmodule (WP) sind für das Fach Biologie zu belegen: Modul Modulform Prüfungsleistung LP Allgemeine Botanik Pflicht Klausur Allgemeine Chemie* Wahlpflicht ¹ Klausur Allgemeine Chemie* Wahlpflicht ¹ Klausur 5 Grundlagen der botanischen Systematik und Pflanzenökologie Pflicht Klausur Allgemeine Zoologie Pflicht Klausur Spezielle Zoologie/Ökologie Pflicht Klausur Fachdidaktik Biologie I Pflicht Klausur 5 Biochemie Pflicht Klausur 5 Fachdidaktik Biologie II Pflicht Klausur Genetik im Schulunterricht Pflicht Klausur 5 Tierphysiologie Pflicht Klausur 5 195

196 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Pflanzenphysiologie Pflicht Klausur 1 Im Ergänzungsbereich werden zwei Wahlpflichtmodule im Fach Chemie angeboten, das Modul 13-BIO-0120 Allgemeine Chemie (5 LP) sowie alternativ 13-BIO-0121 Allgemeine Chemie ( LP). Die Belegung eines dieser beiden Wahlpflichtmodule wird für Studierende des Lehramts Sonderpädagogik im Ergänzungsbereich empfohlen. Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes Sonderpädagogik werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Förderschulen oder/und in der schulischen Integration des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den biologischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das entsprechende Lehramt. Chemie Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: keine Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. {!!!} Ausbildungsinhalt Ziel ist der erste berufsbefähigende Abschluss für eine Tätigkeit als Lehrer/in an Förderschulen. Kombinationen sind prinzipiell mit verschiedenen Förderschwerpunkten möglich, außer geistige Entwicklung. Aufbau des Studiums Das Staatsexamen im Lehramt Sonderpädagogik im Fach Chemie (80 LP) umfasst insgesamt einen Arbeitsaufwand von 300 Leistungspunkten (LP). Darin enthalten sind Module im Umfang 196

197 von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP). Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Allgemeine Chemie Pflicht Klausur Anorganische Chemie I Pflicht Mündliche Prüfung, Klausur Organische Chemie I Pflicht Klausur, Praktikumsleistung Physikalische Chemie I oder Wahlpflicht Mündliche Prüfung, Klausur Physikalische Chemie I für Physiker Wahlpflicht Mündliche Prüfung, Klausur Chemiedidaktische Grundlagen Pflicht Klausur Technische Chemie Pflicht Klausur 5 Anorganische Chemie II Pflicht Klausur 5 Analytik und Umweltchemie Pflicht Klausur 5 Chemiedidaktische Vertiefungsstudien Pflicht Mündliche Prüfung 5 Organische Chemie II Pflicht Klausur Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramts Sonderpädagogik werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Förderschulen oder/und in der schulischen Integration des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. 197

198 Deutsch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Studierende, für die Deutsch eine Fremdsprache ist, müssen zu Studienbeginn Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachweisen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das Studium bereitet die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten vor. Ziel ist der Beruf als Sonderpädagogin bzw. Sonderpädagoge. Es vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die für wissenschaftliches Arbeiten, selbstständiges Denken und verantwortungsbewusstes Handeln notwendig sind. Zugleich bilden sie die Grundlage für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und die eigenverantwortliche Weiterbildung. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Fachdidaktik. In den Bereichen Sprachund Literaturwissenschaft werden systematische und historische Perspektiven auf Sprache und Literatur eingenommen und theoretisch fundiert. Die Fachdidaktik vermittelt auf fachwissenschaftlicher Grundlage Kompetenzen zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen. Aufbau des Studiums Das Studium gliedert sich formal in Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Fachdidaktik mit entsprechenden Teilgebieten. Diese Teilgebiete sind als thematisch zusammenhängende Module im Studienverlaufsplan aufgeführt. Module umfassen je 5 oder LP und werden mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die meisten Module sind Pflichtmodule, die von allen Studierenden abgelegt werden müssen. In einzelnen Semestern gibt es auch eine Auswahl mehrerer Module, von denen eines gewählt werden muss, sogenannte Wahlpflichtmodule. Von den im gesamten Studium zu erbringenden 300 LP werden im Fach Deutsch 65 Punkte in den Fachwissenschaften und 15 LP in der Fachdidaktik erbracht. Darüber hinaus müssen Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Son- 198

199 derpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP) belegt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper- Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden, wobei empfohlen wird, ein Modul Deutsch als Zweitsprache zu absolvieren. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der germanistischen Pflicht Klausur Sprachwissenschaft Grundlagen der germanistischen Literaturwissenschaft Theorie und Geschichte der deutschen Literatur Pflicht Klausur Pflicht Hausarbeit 5 System der deutschen Sprache Pflicht Klausur Kinder- und Jugendliteratur Pflicht Klausur 5 Varietäten des Deutschen - Pragmatik des Deutschen Grundlagen von Lernen und Lehren im Deutschunterricht Standards und Kompetenzen: Deutschdidaktik Pflicht Portfolio 5 Pflicht Klausur 5 Pflicht Hausarbeit Grammatische Grundlagen Pflicht Klausur 5 Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 1 (Vertiefungsmodul) oder Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 2 (Vertiefungsmodul) oder Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 3 (Vertiefungsmodul) oder Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung 4 (Vertiefungsmodul) Aspekte literaturwissenschaftlicher Forschung (Vertiefungsmodul) Wahlpflicht Projektarbeit 5 Wahlpflicht Mündliche Prüfung 5 Wahlpflicht Referat 5 Wahlpflicht Klausur 5 Pflicht Referat 5 Deutsch als Zweitsprache* Wahlmodul Projektarbeit 199

200 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Neuere deutsche Literaturgeschichte (Vertiefungsmodul) Pflicht Hausarbeit 5 * Das Modul Deutsch als Zweitsprache wird als Wahlmöglichkeit in den Ergänzungsstudien (8./9. Fachsemester) mit Nachdruck empfohlen. Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel für den Studiengang Lehramt Sonderpädagogik im Fach Deutsch ist, nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung, eine Lehrtätigkeit im Schuldienst. Zudem sind weitere Berufsfelder in der Erwachsenenbildung oder in anderen Institutionen zu nennen, in denen neben der Sprachbeherrschung und breiten Wissensanwendung auf sprach-, literaturwissenschaftlichem Gebiet didaktische Kompetenz gefragt ist. Hinzu kommen Berufe im Bereich Journalismus/Medien, Öffentlichkeitsarbeit/ PR/Werbung, Verlagswesen/Bibliotheken, Kultureinrichtungen. Das Studium ermöglicht auch eine wissenschaftliche Weiterqualifizierung in den Fachbereichen. Englisch Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Zugangsvoraussetzung sind Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das wissenschaftliche Leitbild des Studienganges Lehramt Sonderpädagogik für das Fach Englisch orientiert sich grundsätzlich an der Struktur der neuen europäischen Philologien, die sich aus dem Zusammenspiel ihrer einzelnen Fachteile (anglistische und amerikanistische Literaturwissenschaft und Kulturstudien, Linguistik, Fachdidaktik und Sprachpraxis) sowie deren stringenter Kooperation definieren. Durch die komplexe Vernetzung der Fachgebiete 200

201 untereinander ergibt sich ein Gesamtbild, das weit hinausreicht über die einfache Summe der (Fach-)Teile. Das Studium des Faches Englisch soll die Studierenden auf die berufliche Lehrtätigkeit vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbstständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Damit werden auch die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Weiterbildung geschaffen. Aufbau des Studiums Der Studiengang ist modular gegliedert. Der Bereich der Englischausbildung für das Lehramt Sonderpädagogik umfasst insgesamt 80 Leistungspunkte (LP) aus Pflicht- und Wahlpflichtmodulen. Außerdem steht ein Modul als Wahlmodul für den Bereich der Ergänzungsstudien zur Verfügung. Für das Studium des Faches Englisch (einschließlich seiner Fachdidaktik) müssen 80 LP im Fach erzielt werden. Darüber hinaus sind Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP) zu erbringen. Neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) können 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem ggf. gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Die mit * markierten Teilprüfungen müssen mindestens mit ausreichend (4,0) bestanden sein. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Einführung in die englischsprachige Literatur und Kultur Pflicht Klausur Einführung in die anglistische Linguistik I Pflicht Klausur, Mündliche Präsentation Einführung in die anglistische Linguistik II Pflicht Hausarbeit, Klausur Literaturgeschichte/Geschichte der Britischen Inseln I Pflicht Mündliche Prüfung 201

202 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Literaturen und Kulturen der USA Pflicht Klausuren Fachdidaktik Englisch I Pflicht Schulpraktische Leistung, Klausur Fachdidaktik Englisch II Pflicht Hausarbeit 5 Amerikanische Literaturen, Amerikanische Gesellschaften oder Identitätskonstruktionen auf den Britischen Inseln und in den postkolonialen Kulturen Wahlpflicht Projektarbeit Wahlpflicht Projektarbeit Anglistische Linguistik (vertieft) Pflicht Projektarbeit 5 Britische Kultur und Literatur I** Wahlmodul für Ergänzungsstudien Hausarbeit ** Wahlangebot für den Bereich Ergänzungsstudien Studium im Ausland Für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung ist der Nachweis eines oder mehrerer Aufenthalte im Gesamtumfang von mindestens drei Monaten in einem englischsprachigen Land erforderlich. Der Auslandsaufenthalt kann vor oder während des Studiums absolviert werden. Er ist von den Studierenden unter Beratung durch die Fakultät selbst zu organisieren und muss nicht zwingend mit einem Auslandsstudium verbunden sein. Vor Antritt eines Studienaufenthalts im Ausland ist dafür Sorge zu tragen, dass die dort erbrachten Studienleistungen am entsendenden Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel für den Studiengang Lehramt Sonderpädagogik im Fach Englisch ist, nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung, eine Lehrtätigkeit als Englischlehrer/in im Schuldienst im gesamten Bundesgebiet. Außerdem kommen alle Berufsfelder in Frage, die eine solide englische Sprach-, Kultur- und/oder Literaturkompetenz erfordern, wie z. B. > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Journalismus/Medien > Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations > Werbung > Verlagswesen/Bibliotheken 202

203 > Kultureinrichtungen > Internationale Kontakte Ethik/Philosophie Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Zur Aufnahme des Studiums sind Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 und eine weitere Fremdsprache auf dem Niveau A2 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen nachzuweisen. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das Studium im Studiengang Ethik/Philosophie für das Lehramt an Förderschulen Erste Staatsprüfung soll die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten als Lehrer/innen vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Das Studienprogramm umfasst acht Pflichtmodule und zielt auf eine theorie- und praxisorientierte Qualifikation ab: > durch den Erwerb umfassender Kenntnisse über Bedingungen, Möglichkeiten und Folgen philosophischer Arbeit > durch die Befähigung zur historischen und systematischen Analyse geistesgeschichtlicher Prozesse > durch die Ausbildung wissenschaftlicher Reflexionsfähigkeit sowie > durch die Ausbildung entsprechender wissenschaftlicher und berufspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten 203

204 Aufbau des Studiums Das Fach Ethik/Philosophie für das Lehramt Sonderpädagogik umfasst Module mit insgesamt 80 Leistungspunkten. Darin enthalten sind zwei schulformbezogene Fachdidaktikmodule. Darüber hinaus müssen Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP) absolviert werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der Ethik/ Philosophie Pflicht Mündliche Prüfung 20 Geschichte und Kultur des Christentums Pflicht Klausur Geschichte der praktischen Philosophie Pflicht Hausarbeit Didaktik der Ethik/Philosophie I (Sonderpädagogik) Pflicht Mündliche Prüfung Religionsgeschichte Pflicht Klausur Vertiefung: Praktische Philosophie Pflicht Hausarbeit Didaktik der Ethik/Philosophie II Pflicht Mündliche Prüfung 5 Vertiefung: Theoretische Philosophie Pflicht Hausarbeit 5 Berufseinsatzmöglichkeiten Der Studiengang soll den Studierenden vertiefte fachspezifische und fachdidaktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln und sie an die fachliche Arbeit an der Förderschule im Bereich Mittelschule heranführen. Er befähigt die Absolventen/innen zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes, der mit der Zweiten Staatsprüfung abgeschlossen wird. 204

205 Geschichte Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Es sind ein Kenntnisnachweis in Latein sowie der Nachweis über eine moderne Fremdsprache auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens bis zum Antrag auf Zulassung zur Ersten Staatsprüfung zu erbringen. Der Nachweis von Kenntnissen in Latein (Lateinkenntnisse im Umfang von 120 Stunden) kann im Bereich der Ergänzungsstudien erbracht werden. Bitte informieren Sie sich dazu auch im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Lehrer im Allgemeinen und Geschichtslehrer im Besonderen sehen sich mit Anforderungsprofilen konfrontiert, die eine gute Allgemeinbildung sowie transferfähige Methodikkenntnisse verlangen. Das wissenschaftliche Leitbild des Staatsexamens für das Lehramt Sonderpädagogik Geschichte bietet die Schwerpunktsetzung in allen historischen Epochen und in zahlreichen systematischen und regionenbezogenen Themenfeldern an. Dadurch entsteht ein Zusammenspiel aus den Teildisziplinen der mittelalterlichen und neuzeitlichen Geschichte Europas und Amerikas und der Fachdidaktik. Durch die komplexe Vernetzung der Fachgebiete untereinander ergibt sich ein Gesamtbild, das weit hinausreicht über die einfache Summe der (Fach-)Teile. Im Staatsexamen für das Lehramt Sonderpädagogik im Fach Geschichte werden die Studierenden schulformspezifisch auf die Lehrtätigkeit an Förderschulen vorbereitet. Darüber hinaus sollen sie vertiefte fachspezifische und interdisziplinäre Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen mittelalterlichen und neuzeitlichen Geschichte Europas und Amerikas und der Fachdidaktik erwerben. Damit werden die Grundlagen für selbstständige weitere Arbeit und für eigenverantwortliche Weiterbildung auf dem Gebiet der Geschichte sowie der Lehre relevanter Bereiche dieser Gebiete geschaffen. 205

206 Aufbau des Studiums Das Studium gliedert sich in die Module für das Fach Geschichte mit 80 LP. Darüber hinaus müssen Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP) belegt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Das Studium im Fach Geschichte mit Abschluss Staatsexamen ist in Module gegliedert, die sich aus mehreren, i.d.r. zwei Veranstaltungen zusammensetzen. Es werden drei Formen von Modulen unterschieden: Basismodule, Schwerpunktmodule und Vertiefungsmodule. Basismodule vermitteln in der Form von Übungen die Grundlagen der Geschichtswissenschaften, ihre Inhalte, Methoden und Theorien. Es müssen zwei Basismodule besucht werden, wobei es sich bei einem um ein Methodenmodul handelt. Schwerpunktmodule vermitteln epochen- oder themenspezifische geschichtswissenschaftliche Kenntnisse sowie die für historische Berufsfelder notwendigen Fähigkeiten. An der Arbeitspraxis des Historikers orientierte quellenkundliche Übungen und Lektürekurse unterstützen hierbei maßgeblich die Vermittlung und fördern das Erlernen wissenschaftlicher Kritik und differenzierender Argumentation. Profilierungsmodule dienen der Vermittlung vertiefter Kenntnisse und dem Erwerb entsprechender Fähigkeiten in fachwissenschaftlicher und geschichtsdidaktischer Hinsicht. Sie begleiten die Anfertigung der wissenschaftlichen Arbeit. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Überblickskurs Geschichte Pflicht/Basismodul Klausur Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft Pflicht/Basismodul Referat, Klausur Alte Geschichte 1 Wahlpflichtmodul auswählen Mittelalterliche Geschichte 1 Wahlpflichtmodul auswählen 206

207 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Inhalte und Methoden des Geschichtsunterrichts, SPS II/III Pflicht Referat, Klausur Neuere/Neueste Geschichte 1 Wahlpflichtmodul auswählen Profilierungsmodul 1 1 Wahlpflichtmodul auswählen Profilierungsmodul 2 1 Wahlpflichtmodul auswählen 5 Historische Lehr-/Lernforschung und Praxisfeld Schule (Förderschule) Pflicht Präsentation 5 Die Beschreibung der einzelnen Module, die Bestandteil der Schwerpunktbereich sind, finden Sie in der Studien- und Prüfungsordnung für das Lehramt Sonderpädagogik Fach Geschichte unter dem Kurzlink: Berufseinsatzmöglichkeiten Erklärtes Berufsziel ist der Einsatz als Geschichtslehrer/in an Förderschulen oder/und in der schulischen Integration im gesamten Bundesgebiet. Absolventen/innen des Staatsexamens dieses Studienganges finden jedoch auch mögliche Berufsfelder in allen Bereichen, in denen eine solide Kompetenz in der Geschichtswissenschaft sowie deren Lehre benötigt wird, wie z. B.: > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Fach- und Hochschuleinrichtungen > Journalismus/Medien > Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations > Werbung > Verlagswesen/Bibliotheken > Kultureinrichtungen > Internationale Kontakte Informatik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. 207

208 Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Ziel des Studiums ist der Erwerb von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen sowie bildungswissenschaftlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten im gewählten Fach und den Förderschwerpunkten, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Kombinationen des Faches Informatik sind prinzipiell mit allen Förderschwerpunkten möglich, außer geistige Entwicklung. Aufbau des Studiums Das Studium gliedert sich in Module für das Fach Informatik mit 80 LP. Darüber hinaus müssen Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP) belegt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper- Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Folgende Pflicht- und Wahlpflichtmodule sind für das Fach Informatik zu belegen: Modul Modulform Prüfungsleistung LP Diskrete Strukturen Pflicht Klausur 5 Modellierung und Programmierung 1 Pflicht Klausur 5 Modellierung und Programmierung 2 Pflicht Klausur 5 Grundlagen der Technischen Informatik 2 Pflicht Klausur 5 Algorithmen und Datenstrukturen 1 Pflicht Klausur 5 Datenbanksysteme I Pflicht Klausur 5 208

209 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Algorithmen und Datenstrukturen 2 Pflicht Klausur 5 Praktikum Objektorientierte Programmierung Grundlagen der Didaktik der Informatik (Fachdidaktik 1) Wissen in der modernen Gesellschaft Aufbaukurs Didaktik der Informatik (Fachdidaktik 2) Pflicht Testate 5 Pflicht Hausarbeit Pflicht Seminarmodul Referat, Seminararbeit Pflicht Mündliche Prüfung 5 Betriebs- und Kommunikationssysteme Pflicht Klausur 5 Automaten und Sprachen Pflicht Klausur 5 Wahlpflichtmodul Aus den nachfolgenden Modulen soll ein Modul ( LP) gewählt werden. 5 Das Wahlpflichtmodul ( LP) kann aus folgenden Modulen gewählt werden: > Technische Informatik > Grundlagen der Parallelverarbeitung > Automatentheorie > Sequenzanalyse und Genomik > Computergrafik > Information Retrieval > Grundlagen Komplexer Systeme > Linguistische Informatik > Signalverarbeitung Alle Module schließen in der Regel mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung ab. In den meisten Fachmodulen sind wöchentliche Übungsaufgaben als Prüfungsvorleistungen obligatorisch. Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes Sonderpädagogik im Fach Informatik werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Förderschulen oder/und in der schulischen Integration des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte 209

210 und fachübergreifende Ausbildung in den informatischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das entsprechende Lehramt. Kunst Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist vom Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung abhängig. Bitte beachten Sie auch die Informationen zur Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Kunst im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Darüber hinaus sind Sprachkenntnisse in einer modernen Fremdsprache (möglichst Englisch) auf dem Niveau B2 nachzuweisen. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Das Studium umfasst die künstlerisch-praktische, die kunstpädagogische und didaktische sowie die kunstwissenschaftliche Ausbildung für das Lehramt Sonderpädagogik. Die Ausbildung vermittelt den Studierenden, in enger Bindung an die Praxis, die für diese Arbeitsfelder erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Gebieten der Kunstpädagogik, der Kunsttheorie und Kunstgeschichte sowie der künstlerischen Produktion und Rezeption und qualifiziert sie dabei zu eigenständiger Arbeit. Zugleich können fachübergreifende Schlüsselqualifikationen u.a. in Bezug auf Strategien der Problemlösung, pädagogisch-psychologisch fundierte Kommunikationsformen, Präsentationstechniken und kreativer Umgang mit den Neuen Medien erworben werden. Aufbau des Studiums Von den im gesamten Studium zu erbringenden 300 LP werden im Fach Kunst 65 Punkte in den Fachwissenschaften und 15 LP in der Fachdidaktik erbracht. Darüber hinaus müssen Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studi- 2

211 eninhalte (35 LP) belegt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper- Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Der Studiengang Staatsexamen für das Lehramt Sonderpädagogik im Fach Kunst ist modularisiert. Hierbei sind Basismodule, fachspezifische Schwerpunktmodule und fachdidaktische Module zu unterscheiden: Die Lehrveranstaltungen der Basismodule dienen der Vermittlung von Grundlagen der Theorie und Praxis der Kunstpädagogik sowie der bildenden Kunst. In Verbindung mit differenzierten künstlerisch-praktischen Übungen können Basisqualifikationen in Bezug auf Theorie und Geschichte, Produktion, Rezeption und Vermittlung von bildender Kunst erworben werden. Die Lehrveranstaltungen der Schwerpunktmodule dienen der Vermittlung von spezifischen kunstpädagogischen, kunsttheoretischen und kunstpraktischen Kenntnissen und dem Erwerb entsprechender Fähigkeiten mit Ausrichtung auf das schulische Berufsfeld. Praxisorientierte Übungen und vor allem Projektarbeit sind hierbei maßgebliche Vermittlungsformen. Die fachdidaktischen Module dienen der Vermittlung von Grund- und spezifischen Kenntnissen, die als pädagogische, entwicklungspsychologische und fachmethodische Grundlagen der Lehre im Fach Kunst zu verstehen sind. Das Studium wird abgeschlossen mit einer Note für das Fach Kunst und einer Note für die Fachdidaktik, die sich jeweils aus dem arithmetischen Mittel der Prüfungsleistungen aus den Modulen zusammensetzt. Die Studierenden erarbeiten außerdem eine fachspezifische wissenschaftliche Abschlussarbeit und absolvieren die Erste Staatsprüfung. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Theorie, Geschichte und Praxis der bildenden Kunst als Schnittstellen der Kunstpädagogik Pflicht Hausarbeit Bildsprachliche Grundlagen der Kunstpädagogik Pflicht Klausur Fläche-Körper-Raum Pflicht Künstlerische Studienarbeit 211

212 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Einführung in die Theorie und Praxis der Kunstpädagogik Geschichtliche und rezeptionspraktische Aspekte der bildenden Kunst Künstlerische Aktion und Interaktion oder Erkundungen und Experimente zu Farbe, Form und Material Kunstpädagogik im Wandel ihrer Funktionen Pflicht Projektarbeit Künstlerische Arbeit mit technischen Medien im Kontext der Kunstpädagogik Pflicht/Fachdidaktisches Modul Projektarbeit Pflicht Projektarbeit Wahlpflicht Wahlpflicht Pflicht/Fachdidaktisches Modul Fachpraktische Studioarbeit Fachpraktische Studioarbeit Hausarbeit 5 Künstlerische Arbeit im Außenraum Pflicht Künstlerische Studienarbeit 5 Berufseinsatzmöglichkeiten Absolventen/innen dieses Studienganges finden in der Regel Einsatzmöglichkeiten als Kunstlehrer/innen an Förderschulen oder/und in der schulischen Integration im gesamten Bundesgebiet. Weitere mögliche Berufsfelder bieten sich in allen Bereichen an, in denen eine solide Kompetenz auf dem Gebiet der fachlich und pädagogisch fundierten Kunst-Vermittlung benötigt wird, wie z. B.: > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Fach- und Hochschuleinrichtungen > Kultureinrichtungen wie Museen, Galerien. Mathematik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus 212

213 Ausbildungsinhalt Ziel des Studiums ist der Erwerb von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen sowie bildungswissenschaftlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den gewählten Fächern, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Aufbau des Studiums Der Arbeitsaufwand für das Studium insgesamt umfasst insgesamt 300 Leistungspunkten (LP), davon 80 LP für dieses Fach und die dazugehörige Fachdidaktik. Darüber hinaus müssen Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP) belegt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper- Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Module schließen in der Regel mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung ab. In den meisten Fachmodulen sind wöchentliche Übungsaufgaben als Prüfungsvorleistungen obligatorisch. Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundwissen Analysis Pflicht Klausur Grundwissen Lineare Algebra Pflicht Klausur Grundwissen Schulmathematik Pflicht Klausur Aufbaukurs Geometrie Pflicht Mündliche Prüfung Diskrete Strukturen Pflicht Klausur 5 Grundkurs Didaktik der Mathematik Pflicht Mündliche Prüfung 5 Aufbaukurs Didaktik der Mathematik (Mittelschule) Pflicht Referat, Mündliche Prüfung Wahrscheinlichkeitstheorie Pflicht Klausur 5 Seminar zur Schulmathematik Pflicht Referat 5 Numerik Pflicht Klausur 213

214 Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes Sonderpädagogik werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Förderschulen oder/und in der schulischen Integration des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den mathematischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das entsprechende Lehramt. Musik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist vom Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung an der HMT Leipzig abhängig. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Termine zur Eignungsfeststellung und die Immatrikulationsordnung auf der Homepage der HMT Leipzig unter Beachten Sie auch die Informationen zur Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Musik im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Das Studium umfasst die künstlerisch-praktische, die musikpädagogische, musikdidaktische sowie die musikwissenschaftliche Ausbildung für das Lehramt Sonderpädagogik. Das künstlerisch-praktische Studium gliedert sich in instrumentale, vokale und musik-theoretische Ausbildungsbereiche, die als Einzelunterricht (Haupt- und Zweitinstrument, Gesang, Schulpraktisches Klavierspiel) und als Unterricht in Kleingruppen (Musiktheorie, Chorleitung) angeboten werden. 214

215 Aufbau des Studiums Das Studium im Fach Musik findet an zwei Hochschulen statt. Die Ausbildung im Fach Musik (Fachwissenschaft einschließlich der Künstlerischen Praxis und Fachdidaktik) erfolgt an der Hochschule für Musik und Theater. Die Ausbildung in den Förderschwerpunkten, in Modulen der Ergänzungsstudien sowie in den Bildungswissenschaften findet an der Universität Leipzig statt. Die Schulpraktischen Studien werden über die Universität Leipzig organisiert. Die Studienstruktur im Fach Musik stellt sich wie folgt dar: > 80 LP im Fach Musik (inklusive seiner Fachdidaktik) an der HMT Leipzig > 5 LP im Modul Körper-Stimme-Kommunikation an der HMT Leipzig > je 50 LP für die Förderschwerpunkte I und II an der Universität Leipzig > 25 LP Schulpraktische Studien an der Universität Leipzig > 5 LP Ergänzungsstudien an der Universität Leipzig > 35 LP im Bereich der bildungswissenschaftlichen Studieninhalte an der Universität Leipzig Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Das Studium im Fach Musik mit dem Abschluss Staatsexamen an der HMT Leipzig ist in Module gegliedert, die sich aus mehreren Veranstaltungen zusammensetzen. Ein Modul gilt als bestanden, wenn alle für die jeweiligen Veranstaltungen geforderten Prüfungsleistungen erbracht wurden und eine regelmäßige, intensive Teilnahme der Studierenden nachzuweisen ist. Mögliche Prüfungsleistungen sind Klausuren, schriftliche Hausarbeiten, mündliche und fachpraktische Prüfungen, Referate sowie verschiedene über das Semester verteilte Aufgaben. Die genauen Leistungsanforderungen werden bei der Ankündigung der Module mit angegeben. Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Fachwissenschaft I Pflicht Hausarbeit, Klausur Künstlerische Praxis I Pflicht Fachpraktische Prüfung 215

216 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Fachwissenschaft II Pflicht Klausuren Künstlerische Praxis II Pflicht Fachpraktische Prüfung Fachwissenschaft III Pflicht Hausarbeit Körper-Stimme-Kommunikation Pflicht Präsentation 5 Künstlerische Praxis III Pflicht Fachpraktische Prüfungen Fachwissenschaft IV Pflicht Portfolio, Klausur Künstlerische Praxis IV a Pflicht Fachpraktische Prüfungen Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes Sonderpädagogik werden auf die berufliche Tätigkeit als Musiklehrer/innen an Förderschulen oder/und in der schulischen Integration des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Absolventen/innen dieses Studiengangs finden jedoch auch mögliche Berufsfelder in allen Bereichen, in denen eine solide Kompetenz auf dem Gebiet der Musik sowie deren Lehre benötigt wird, wie z. B.: > Private oder ausländische Bildungseinrichtungen > Fach- und Hochschuleinrichtungen > Kultureinrichtungen Physik Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Gute Kenntnisse in Mathematik und den Naturwissenschaften sind Voraussetzung. Leistungskurse (auf Abiturniveau) in Physik und/oder Mathematik werden empfohlen. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. 216

217 Ausbildungsinhalt Das Studium soll die Studierenden auf die berufliche Tätigkeit als Physiklehrer/innen an Förderschulen vorbereiten und ihnen die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Das Fach Physik ist mit allen sonderpädagogischen Förderschwerpunkten mit Ausnahme von geistiger Entwicklung kombinierbar. Aufbau des Studiums Alle Studierenden im Staatsexamensstudiengang im Fach Physik erlernen im ersten und zweiten Semester zunächst gemeinsam die Grundlagen der Experimentalphysik. In den weiteren Semestern erfolgen dann ein auf die Belange von Lehramtsstudierenden zugeschnittenes Studium wichtiger Bereiche der modernen experimentellen und theoretischen Physik sowie eine auf die Schulart abgestimmte Fachdidaktikausbildung. In zwei Wahlpflichtmodulen können die Studierenden ihre physikalischen Kenntnisse entsprechend ihren Neigungen vertiefen und erweitern. Durch physikalische Praktika werden Einsichten in physikalische Messprozesse vermittelt und Inhalte der fachlichen Ausbildung vertieft. Auf die experimentelle Tätigkeit eines/ einer Physiklehrer/in bereitet das Praktikum im Bereich der physikalischen Schulexperimente vor. Zum Abschluss des Studiums kann im Rahmen der Ersten Staatsprüfung auf dem Gebiet der Physik oder ihrer Didaktik eine wissenschaftliche Arbeit angefertigt werden. Das Studium umfasst insgesamt 300 LP, wobei 80 LP für das Fach Physik zu erbringen sind. Darüber hinaus müssen Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP) belegt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Experimentalphysik und ihre mathematischen Methoden EP1 - Mechanik Pflicht Praktikumsleistung*, Klausur* 217

218 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Experimentalphysik und ihre mathematischen Methoden EP2 - Elektrodynamik und Optik Experimentalphysik EP3 - Thermodynamik Theoretische Physik 1 - Theoretische Mechanik Experimentalphysik EP4 - Quantenoptik und Atomphysik Theoretische Physik 2 - Elektrodynamik Fachdidaktik 1 - Grundlagen der Physikdidaktik Pflicht Pflicht Pflicht Pflicht Pflicht Pflicht Praktikumsleistung*, Klausur* Praktikumsleistung*, Klausur * Klausur, Wöchentlich ausgegebene Hausaufgaben Praktikumsleistung*, Mündliche Prüfung* Klausur, Wöchentlich ausgegebene Hausaufgaben Mündliche Prüfung, Seminarvortrag mit schriftlicher Ausarbeitung Physikunterricht in der Mittelschule Pflicht Mündliche Prüfung, Versuchskomplexe im Praktikum Theoretische Physik 3 - Quantenmechanik1/Thermodynamik und Statistik 1 Experimentalphysik 5 - Molekül- und Festkörperphysik I Experimentalphysik 7 - Kern- und Teilchenphysik Pflicht Pflicht Pflicht Klausur, Wöchentlich ausgegebene Hausaufgaben Klausur, Regelmäßig ausgegebene Übungsaufgaben Klausur, Wöchentlich ausgegebene Übungsaufgaben Physikunterricht in der Sekundarstufe 1 Pflicht Mündliche Prüfung, Versuchskomplexe im Praktikum Wahlpflichtmodul Aus den nachfolgenden Modulen sollen zwei Module (je 5 LP) gewählt werden * Diese Prüfungsleistungen müssen bestanden sein. Aus den nachfolgend aufgeführten Wahlpflichtmodulen müssen zwei Module (je 5 LP) belegt werden: > Einführung in die Computersimulation I 218

219 > Einführung in die Photonik I > Ionenstrahlen I > Astrophysik I - Sternenphysik > Elektronik I > Chemie für Physiker > Einführung in Mathematica > Angewandte Molekülphysik > Supraleitung I > Astrophysik und Schulastronomie Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Förderschulen oder/ und in der schulischen Integration im gesamten Bundesgebiet vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Außer der Tätigkeit als Lehrer/in ergeben sich durch die breitgefächerte und fachübergreifende Ausbildung in den physikalischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie durch die Kombination mit einem Zweit- oder Drittfach auch Tätigkeitsfelder außerhalb des Schuldienstes. Der erfolgreiche Abschluss der Ersten Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für das Lehramt Sonderpädagogik. Religion, Evangelische Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Vor Antritt des Vorbereitungsdienstes ist der Nachweis der Konfessionszugehörigkeit zur Evangelischen Kirche zu erbringen. Zulassungsbeschränkung: keine {!!!} Bitte informieren Sie sich immer zu den aktuellen Zulassungsbeschränkungen auf der Website der Universität Leipzig. Ausbildungsinhalt Der Studiengang Evangelische Religion für das Lehramt Sonderpädagogik Erste Staatsprüfung soll auf den Dienst in der Schule als Lehrer/in vorbereiten. Dafür sollen die er- 219

220 forderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermittelt werden, dass die Studierenden zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden. Damit werden die Grundlagen für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und für die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Weiterbildung geschaffen. Das Lehr- und Ausbildungsangebot im Fach Evangelische Religion umfasst folgende Fächer: Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie sowie Religionspädagogik. Aufbau des Studiums Das Studium gliedert sich in die Module für das Fach Evangelische Religion (80 LP). Darüber hinaus müssen Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP) belegt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen der biblischen Traditionen Pflicht Klausur und der Geschichte des Christentums Kirchengeschichte I Wahlpflicht Klausur Kirchengeschichte I Wahlpflicht Mündliche Prüfung Altes Testament I Wahlpflicht Klausur Altes Testament I Wahlpflicht Mündliche Prüfung Neues Testament Wahlpflicht Klausur Neues Testament Wahlpflicht Mündliche Prüfung Einführung in die Religionspädagogik Pflicht Klausur Altes Testament, Neues Testament II Pflicht Hausarbeit Praxis des Religionsunterrichts I Pflicht Unterrichtsentwurf 5 Systematische Theologie I Wahlpflicht Klausur Systematische Theologie I Wahlpflicht Mündliche Prüfung Kirchengeschichte II Pflicht Essay 5 220

221 Berufseinsatzmöglichkeiten Das Lehramtsstudium Evangelische Religion befähigt die Absolventen/innen nach dem Bestehen der Ersten Staatsprüfung zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes, der mit der Zweiten Staatsprüfung abgeschlossen wird. Sport Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation ist u. a. vom Bestehen der sportpraktischen Eignungsfeststellung abhängig. Bitte beachten Sie auch die Informationen zur Eignungsfeststellungsprüfung im Fach Sport im Kapitel Schulformübergreifende Informationen zum Lehramt. Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Das Studium für das Lehramt Sonderpädagogik mit dem Fach Sport umfasst: > das Studium im erziehungswissenschaftlichen Bereich mit besonderem Schwerpunkt Sonderpädagogik > das Studium von zwei Förderschwerpunkten und wahlweise > das Studium der Grundschuldidaktik Gebiete A-D oder > das Studium der Sportwissenschaft für das Lehramt an Mittelschulen Der fachwissenschaftliche und fachdidaktische Teil beinhaltet einerseits bewegungs- und trainingswissenschaftliche, sportmotorische und biomechanische, biologische und geisteswissenschaftliche Grundlagen und widmet sich andererseits den verschiedenen Sport- und Bewegungsarten im Kontext des Unterrichts in der Mittelschule. Aufbau des Studiums Das Studium beinhaltet Module des Faches Sport im Umfang von 80 Leistungspunkten. Darüber hinaus müssen Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für 221

222 die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP) belegt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Komplexprüfungen enthalten einen fachpraktischen Anteil und beziehen sich auf Sportarten und sportspezifische Handlungsfelder. Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. Modul Modulform Prüfungsleistung LP Den Menschen als biologisches System verstehen Sportlich mit- und gegeneinander spielen Körper, Sport und Bewegung in Lebenslauf und Lebensführung Pflicht Klausur Pflicht Komplexprüfung C* 5 Pflicht Klausuren Sich in freier Natur sportlich bewegen** Bewegungskönnen erleben und erweitern Komplexe sportliche Bewegungen analysieren, vermitteln und motorische Leistungen steigern Pflicht Pflicht Pflicht Komplexprüfungen A* Komplexprüfungen A* Referat, Klausur, Laborübungen Bewegungen gestalten Pflicht Lehrproben, Komplexprüfung B* Lehren und Lernen im Tätigkeitsfeld Sport und Schule (II) Spiel- und Bewegungskultur erleben und vermitteln können (II) Pflicht Hausarbeit, Mündliche Prüfung Pflicht Komplexprüfung A* 5 Sport unterrichten im sozialen Kontext (II) Pflicht Referat 5 Fitness und Gesundheit fördern Pflicht Projektarbeit 5 Lehren und Lernen im Sportunterricht Pflicht Hausarbeit, Mündliche Prüfung * Komplexprüfungen mit einem Klausuranteil von 45 min. sind als Komplexprüfung (A), von 60 min. sind als Komplexprüfung (B) und von 90 min. sind als Komplexprüfung (C) gekennzeichnet. ** Für das Skilager entstehen Lehrgangskosten von ca. EURO

223 Spätestens bis zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung (i.d.r. bis zum Ende des 8. Semesters) sind die Nachweise des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens in Bronze und des Kurses Lebensrettende Sofortmaßnahmen vorzulegen. Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden des Lehramtes werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen an Förderschulen oder/und in der schulischen Integration des gesamten Bundesgebietes vorbereitet. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Sportlehrer und Sportlehrerinnen erteilen Sportunterricht und vermitteln sportliche Fertigkeiten und Kenntnisse an unterschiedliche Zielgruppen beispielsweise in Schulen, Sportvereinen, Fitnessstudios und Rehabilitationseinrichtungen. Zudem sind sie organisatorisch, beratend oder forschend tätig. Die zunehmende Professionalisierung und Kommerzialisierung des Sportgeschehens rücken auch Tätigkeiten in der Sportökonomie, im Sportmanagement und in der Sportberatung verstärkt ins Blickfeld von Sportlehrer/innen. In diesen Bereichen sind vor allem ihre organisatorischen Fähigkeiten gefragt. Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales Studienvoraussetzungen Generelle Zugangsbedingung ist die allgemeine Hochschulreife, ein vergleichbarer Abschluss oder eine fachgebundene Hochschulreife. Es gelten die allgemeinen Zulassungsbestimmungen für ein Lehramtsstudium an der Universität Leipzig. Studienbewerber/innen im Lehramt Sonderpädagogik für das Unterrichtsfach Wirtschaft- Technik-Haushalt/Soziales müssen zu Studienbeginn nachweisen, dass sie zusätzlich zum geforderten vierwöchigen Sozialpraktikum ein Betriebspraktikum im Umfang von zwei Wochen durchlaufen haben. Das Praktikum kann in den Bereichen: Holz- und Metallverarbeitung, Bau, Technik/Elektronik, Landwirtschaft, Gastronomie und in Dienstleistungsbetrieben absolviert worden sein. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen: Innerhalb des Studium ist im Fach Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales der Nachweis eines Maschinenscheins erforderlich. Dieser kann bis zur Zulassung zur Ersten Staatsprüfung erbracht werden. 223

224 Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus Clausus Ausbildungsinhalt Ziel des Studiums ist die Befähigung der Studierenden zu fachspezifischen Kenntnissen und Fertigkeiten in ausgewählten für die im Unterrichtsfach relevanten Bereiche von Ökonomie, Ökologie, Ökotrophologie, Technik, Arbeitswissenschaft sowie Gesundheits- und Sozialwissenschaften. Im Mittelpunkt steht der Erwerb von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Fach Wirtschaft-Technik- Haushalt/Soziales, die als Grundlage für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages im gewählten Lehramt erforderlich sind. Das Studium soll die Voraussetzungen für die Erste Staatsprüfung und die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes für dieses Lehramt schaffen. Weiteres Ziel des Studiums ist die Befähigung der Studierenden des Lehramtes Sonderpädagogik zu einer Hauswirtschaft orientierten, technisch-ökonomischen Allgemeinbildung. Studieninhalte sind: volkswirtschaftliche Grundlagen, betriebswirtschaftliche Grundlagen, naturund technikwissenschaftliche Grundlagen, Technik und Gesellschaft, Technikverständnis und technische Prinzipien, ausgewählte Inhalte und Methoden technischer Disziplinen: Bau- und Holztechnik oder Elektrotechnik oder Metall- und Maschinentechnik, Wirtschaftslehre des Haushalts, Verbraucherschutz, Ernährungslehre, Textilgestaltung, Wohnökologie und öffentlicher Raum, freizeitpädagogische Grundlagen, Berufe und Berufsentwicklung. Des Weiteren werden Kompetenzen des Fachgebiets und seiner angrenzenden Disziplinen (fachspezifische und fachübergreifende Themen, Konzepte, Terminologien, Fragestellungen und Methoden) vermittelt. Die Studierenden werden dazu befähigt, praxisorientiertes Fachwissen und Fachkönnen unter Berücksichtigung sonderpädagogischer Kenntnisse nachzuweisen. Aufbau des Studiums Das Studium gliedert sich in die Module für das Fach Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales im Umfang von 80 LP. Darüber hinaus müssen Module im Umfang von 0 LP für die zwei Förderschwerpunkte, 20 LP für die Allgemeine Sonderpädagogik, 25 LP für Schulpraktische Studien sowie bildungswissenschaftliche Studieninhalte (35 LP) belegt werden. Zudem können neben dem obligatorischen Modul Körper-Stimme-Kommunikation (5 LP) 5 LP aus dem Profil-/Ergänzungsbereich belegt werden. Die Erste Staatsprüfung umfasst 30 LP und ergibt sich aus der wissenschaftlichen Arbeit (20 LP) und den mündlichen Prüfungen im Fach und seiner Didaktik sowie den schriftlichen Prüfungen in den Bildungswissenschaften ( LP). Übersicht zu Studienablauf, Modulen und Prüfungen Die Gesamtnote eines Moduls ergibt sich aus dem gewichteten Mittel der Teilprüfungen. 224

225 Modul Modulform Prüfungsleistung LP Grundlagen von Wirtschaft und Arbeit Pflicht Klausur Grundlagen der Ökotrophologie I Pflicht Klausur Grundlagen der Ökotrophologie II Pflicht Portfolio Grundlagen der Technik/Elektrotechnik I Pflicht Projektarbeit Einführung in die Fachdidaktik des Fächerverbunds WTH Pflicht Praktikumsbericht Grundlagen der Technik/Elektrotechnik II Pflicht Experiment Forschung und Lehre im Fächerverbund WTH Ökologisches Handeln in der Wohnung und im öffentlichen Raum Herausforderungen von Ökonomie und Beruf im Zuge der Globalisierung Projektentwicklung im Fächerverbund WTH Pflicht Projektarbeit 5 Pflicht Projektarbeit 5 Pflicht Projektarbeit 5 Pflicht Projektarbeit 5 Berufseinsatzmöglichkeiten Die Studierenden werden auf die berufliche Tätigkeit als Lehrer/innen für Sonderpädagogik zum Einsatz an Förderschulen oder/und in der schulischen Integration vorbereitet; dort sind sie überwiegend im Unterrichtsfach Arbeitslehre und Hauswirtschaft tätig. Die berufspraktische und berufstheoretische Ausbildung wird in einem einjährigen Vorbereitungsdienst fortgesetzt und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. 225

226 226

227 Nutzen Sie auch unsere umfangreichen Informationsangebote vor Ort: > den Studieninformationstag > das Schnupperstudium zum Tag der offenen Tür > das Lehramtsseminar und das Orientiertungsseminar > das Studienstartportal Lassen Sie sich beraten! Impressum Universität Leipzig, Dezember 2014 Dezernat Akademische Verwaltung, Zentrale Studienberatung 2. Auflage, überarbeitet Exemplare Redaktion: Satz & Layout: Coverbild: Bild auf Seite 6: Druck: Dr. Solvejg Rhinow, Sonja Butenuth Stefanie Bamberg, Liebe & Detail Kommunikation Christian Hüller DS Druck-Strom GmbH Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben übernommen werden. Redaktionsschluss: November

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