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1 INSTITUT FÜR VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE Kurs Eurofinanzmärkte LVA-Nr.: Dr. Günther Pöll SS 09 Optionen, Swaps etc. Name Matrikelnummer SKZ Helm Martin Loidl Iris Krawinkler Andreas Preininger Andreas Puttinger Sabrina Reiter Arnold Abgabedatum: Referatstermin:

2 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS OPTIONEN Typen von Optionen Kurzfristige Zinssatzoptions Anleihen (Short term interest rate options) Währungsoptionen (Curreny options) Anleihenoptionen (Bondoptions) Equity index Optionen Preisfestsetzung von Optionen Exotische Optionen Optionen mit Zinsobergrenze oder Zinsuntergrenze Barrier-Option Kreditrisikoderivate Weitere Exotische Optionen SWAPS Liability Swap Currency Swap Interest Rate Swap Asset Swap Equity Swap ANDERE INVESTITIONSPRODUKTE QUELLENVERZEICHNIS ABBILDUNGSVERZEICHNIS... 14

3 1 Optionen Eine Option verleiht dem Inhaber (Käufer) das Recht, jedoch nicht die Pflicht, ein Produkt zu einem vorher festgelegten Preis (Ausübungspreis) und innerhalb eines gewissen Zeitraumes zu kaufen oder zu verkaufen, dies ist eine Sonderform des Termingeschäfts. Bei der europäischen Option kann am Ende, bei der amerikanischen Option während der Laufzeit die Option eingelöst werden. Weiters wird noch zwischen Call (Kauf) und Put (Verkauf) Optionen unterschieden, bei diesen hat der Käufer das Recht die Option zu kaufen (Call Optionen) und zu verkaufen (Put Optionen). Daraus ergibt sich ein Gewinn für den Käufer wenn der Kurs steigt bei einer Call und der Kurs fällt bei einer Put Option. Optionen werden sowohl an den Börsen, als auch direkt zwischen den zwei Parteien gehandelt, diese Form nennt man auch OTC (over the counter). Dies ermöglicht eine Vielzahl von möglichen Vertragsgestaltungsvariationen, birgt jedoch die Gefahr von hohem Risiko für unerfahrene Anleger da es keine Aufsichts- und Kontrollorgane gibt. Wenn der Basiswert einer Option höher ist als der Ausübungspreis spricht man bei einer Call Option von im Geld oder auch in the money bei einer Put Aktie wenn der Basiswert niedriger als der Ausübungspreis. Von aus dem Geld oder auch out of the money spricht man, wenn der Basiswert von einer Call Option niedriger als der Ausübungspreis ist, bei der Put Aktie wenn der Basiswert höher als der Ausübungspreis ist. Wird von am Geld oder at the money gesprochen so ist der Ausübungspreis nahezu ident mit dem Basispreis der Option Typen von Optionen Kurzfristige Zinssatzoptions Anleihen (Short term interest rate options) Die bekanntesten Zinsoptionsarten sind Eurodollar, Euribor und Short Sterling, diese werden auch regelmäßig in der Financial Times veröffentlicht. Ein fallender Marktzinssatz würde ein 1 Vgl. Howells P.;Bain K. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, 433ff Seite 3 von 14

4 Steigen des Optionszinssatzes bewirken, wenn der Fall eintritt, dass der Marktzinssatz niedriger als der Zinssatz ist Währungsoptionen (Curreny options) Diese Option basiert auf einem zukünftigen Vertrag, in einer unterschiedlichen Währung. Hierbei hat der Eigentümer die Möglichkeit zu einem festgelegten Datum, Währungen einzutauschen, auch hier besteht keine Pflicht die Option auszuüben. Der Großteil dieser Optionen wird in US-Doller gegen eine Fremdwährung gehandelt Anleihenoptionen (Bondoptions) Eine Anleihenoption verbrieft das Recht, ein festverzinsliches Wertpapier zu einem bestimmten Zeitpunkt, zu im Vorhinein vereinbarten Konditionen zu kaufen oder zu verkaufen Equity index Optionen Der Londoner FTSE, der DAX, sowie der japanische Nikkei 225 zählen zu den europäischen Optionen. Die Prämie für Optionen an Börsen verstehen sich in Hinblick auf die Index Punkte. Die Prämie von beiden, Kauf- und Verkaufsoption steigt, wenn sich der Fristablauf verlängert. Ebenso fällt die Prämie von Kaufoptionen und steigt das von Verkaufoptionen, wenn der Ausübungspreis steigt Preisfestsetzung von Optionen Das Aufgeld einer Option an einem bestimmten Tag besteht aus zwei Elementen: Substanzwert: der Gewinn den man machen würde, bei sofortigen Verkauf der Option (aktueller Kurs der Aktie, innerer Wert) 2 Vgl. Howells P.;Bain K. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, 436ff 3 Vgl. Howells P.;Bain K. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, 438ff 4 Vgl. Howells P.;Bain K. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, Vgl. Howells P.;Bain K. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, 441 Seite 4 von 14

5 Zeitwert: Eine Messung der Chancen oder Risiken, dass die Option vor dem Verfallstag profitabel wird. Amerikanische Optionen haben sowohl einen inneren Wert als auch einen Zeitwert während der Laufzeit, europäische hingegen haben nur einen Zeitwert. Am Abschlussstichtag selbst besitzen beide nur einen Wert und zwar den inneren Wert. Eine Kauf-Option (call option) hat nur dann einen inneren Wert, wenn die Differenz zwischen dem aktuellen Aktienkurs und dem Basispreis positiv ist. Eine Verkaufs-Option (put option) hat im Gegensatz nur dann einen inneren Wert wenn die Differenz negativ ist. Die Preisfestsetzung von Optionen ist eigentlich komplizierter als es scheint, da die Chancen, das eine Veränderung des Basispreises eintritt, nicht nur von der Dauer sondern auch von der Volatilität, des in Frage kommenden Preises abhängen. Die Volatilität misst die Häufigkeit und Intensität der Kursschwankungen. Der Preis einer Option berechnet sich auf folgende Faktoren: 1. positiv wenn der Basispreis steigt 2. negativ wenn auf der Ausübungspreis (aktueller Kurs des Basiswertes: Aktienkurs) steigt 3. positiv umso höher die Restlaufzeit der Option ist 4. positiv wenn die Volatilität hoch ist 5. positiv wenn der Zinssatz am Cashmarkt niedrig ist Die erwartete Volatilität des Barzahlungspreises, welche größer ist als der diskontierte Ausübungspreis, ist sehr wichtig, da dieser anzeigt, dass Veränderungen des Barzahlungspreises ein hohes Niveau erreichen und demzufolge hohen Profit erzeugen kann. Für den Preis von Optionen ist es wichtig, dass die zukünftige Volatilität von der vergangenen Volatilität des in Frage kommenden Barzahlungspreises geschätzt werden kann. Die Prämie für eine Kaufoption um Euro zu kaufen hängt von der letzten Ausschüttung / Streuung des USD/EUR Kurses über seinen Durchschnitt ab. Je größer die Abweichung des Kurses in der Vergangenheit war, desto höher wird die Optionsprämie sein. Das ist die Basis des bekanntesten der verschiedenen theoretischen Modelle für Optionsprämien. Ähnliche Richtlinien können verwendet werden um die theoretische Prämie für Verkaufsoptionen und für exotische Optionen zu kalkulieren. Seite 5 von 14

6 In einem Markt, wo sich die Erwartungen von einem Investor zum andern unterscheiden, sind Spekulanten bestrebt Gewinne zu machen, indem sie besser schätzen was passieren wird als der Durchschnittsinvestor Exotische Optionen Alle Optionsvarianten, die nicht den klassisch strukturierten Optionen in den Put- und Call- Varianten zu zuordnen sind, werden als exotische Optionen bezeichnet. Sie besitzen im Allgemeinen kompliziertere Auszahlungsstrukturen als die Standard-Optionen Optionen mit Zinsobergrenze oder Zinsuntergrenze Zinsobergrenze (Interest rate cap) Es gibt die Möglichkeit bei einer Option, durch Zahlung einer Prämie, eine Zinnsobergrenze vertraglich festzulegen. Wird diese Zinsobergrenze vom Referenzzinssatz überschritten, so muss der Verkäufer für die Differenz zwischen Referenzzinssatz und Zinsobergrenze aufkommen. Diese Ausgleichszahlung ist natürlich nur dann zu leisten wenn am Zinsfestlegungstermin der Referenzzinssatz oberhalb der vereinbarten Zinsobergrenze liegt. Zinsuntergrenze (Interest rate floor) Eine Vereinbarung mit einer Zinsuntergrenze bildet genau das Gegenteil zur Zinsobergrenze. Die Differenz zwischen Zinsuntergrenze und dem Referenzzinssatz ist vom Verkäufer zu zahlen. Dadurch sichert sich der Investor eine Mindestrendite in Höhe des Floor-Basispreises abzüglich der Prämienzahlung. Contingent premium Option Bei einer Contigent Premium Option erhält der Verkäufer erst am Ende der Laufzeit die Optionsprämie. Die Höhe der Prämienzahlung ist abhängig vom Kurs des Basiswerts. Die Prämienzahlung entfällt wenn die Option out of the money ist. Da bei dieser Art der Option ergibt sich ein erhöhtes Risiko für den Verkäufer deshalb ist auch der Optionspreis höher. 7 6 Vgl. Howells P.;Bain K. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, 441ff 7 Vgl. Howells P.;Bain K. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, 446 Seite 6 von 14

7 1.3.2 Barrier-Option Diese Option wird durch das Eintreten bestimmter Ereignisse/Preise aktiviert oder deaktiviert. Man unterscheidet in: Knock-In-Optionen Hierbei handelt es sich um Barriere Floor und Barrier Cap Optionen, welche erst bindend werden wenn die vereinbarte Barriere erreicht wird. Knock-Out-Optionen Diese Option startet als eine gewöhnliche Standard-Option allerdings verfällt sie wenn die vereinbarte Barriere erreicht wird. Eine andere Variante ist die Doppelbarriere-Option. Hierbei werden eine Ober- und eine Untergrenze fixiert, welche nicht unter- und nicht überschritten werden dürfen. Anwendung findet diese Option auf ausländischen Devisenmärkten bei denen man annimmt, dass sie relativ konstant sind. Da bei Barrier-Optionen die Möglichkeit besteht, dass sie nie ins Leben gerufen werden bzw. sie wieder verfallen, sind sie im Gegensatz zu gewöhnliche Optionen um einiges günstiger Kreditrisikoderivate In diesem Finanzprodukt wird das Ausfallsrisiko eines Kreditnehmers versichert. Die Kreditderivate werden von Banken aufgeteilt und an Kunden weiter verkauft um das eigene Risiko zu verteilen. Das bekannteste Kreditderivat ist die Credit Default Option. Hierbei wird das Ausfallsrisiko eines Unternehmens oder eines Landes für eine bestimmte Laufzeit abgesichert. Zum Beispiel wird eine solche Option in Anspruch genommen wenn ein Unternehmen in 3 Jahren eine Zahlung für die Fertigstellung eines Projekts in einem anderen Land erwartet. Dazu überträgt das Unternehmen das Ausfallrisiko an die Bank weiter, welche dafür halbjährliche oder jährliche Prämien fordert Weitere Exotische Optionen Eine Lookback Option räumt das Recht ein, zu dem bestmöglichsten Ausübungspreis während der Laufzeit zu kaufen oder verkaufen. 8 Vgl. Howells P.;Bain K. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, 446f 9 Vgl. Howells P.;Bain K. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, 447 Seite 7 von 14

8 Bei einer Asian Option wird der Wert des Basiswertes als Durchschnitt mehrer Zeitperioden ermittelt. Optionen auf Optionen Hierbei räumt eine Option das Recht ein, aber nicht die Pflicht eine Option zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Weiters gibt es noch Average strike rate Optionen, Optionen auf Optionen, Basket Optionen, Cliquet Option, Flex Optionen, und Warrants Vgl. Howells P.;BainK. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, 447f Seite 8 von 14

9 2 Swaps Unter einem Swap versteht man ein Tauschgeschäft zweier Vertragspartner, die Zahlungsströme in der Zukunft zu bestimmten Rahmenbedingungen vereinbaren. Diese Rahmenbedingungen definieren sich dabei bezüglich der Berechnung des Zahlungsausmaßes und legen den Zeitpunkt der Zahlung fest. Sinn des Swaps ist es gezielt finanzielle Risiken auszuschließen beziehungsweise neue Risiken der Renditeoptimierung aufzunehmen 11. Das Prinzip eines Swaps lässt sich am Besten mit dem Beispiel aus Finacial Swaps von Stefan Nabben erklären. Jemand, der einen Jagdanzug benötigt, lässt sich von seinem Schneider, der auf Smokings spezialisiert ist, einen Smoking zu einem günstigen Preis anfertigen. Dabei vereinbart er mit einem zweiten er solle sich von seinem auf Jagdanzüge spezialisierten Schneider einen Jagdanzug zu einem günstigen Preis anfertigen lassen. Anschließend tauschen beide das Endprodukt. Der Grund dieses Geschäftes liegt darin, dass jeder einzelne bei seinem Schneider die Ware zu bestimmten Konditionen bekommt, da er dem gegenüber eine besondere Verhandlungsmacht besitzt. Somit ziehen beide Parteinen einen preislichen Vorteil aus dem Geschäft und geben diesen Vorteil an den anderen Vertragspartner weiter 12. Ursprünglich bezeichnete man den Swap als eine Sonderform des Devisentermingeschäfts, so versteht man seit Ende der siebziger Jahre unter einem Swap ein Tauschgeschäft. Unterschied zwischen diesen Devisenswaps und Tauschgeschäften ist, der Austausch von periodischen Zahlungen über die gesamte Laufzeit verteilt. Hierbei werden auch die Zinsunterschiede zwischen den einzelnen Währungen ausgeglichen. Die Vorteile des Swaps ergeben sich somit über die Verteilung der Zahlungen über die gesamte Laufzeit, welche das Risiko im Vergleich zu einer einmaligen Zahlung um ein vielfaches verringern Vgl. Howells P.;Bain K. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, Vgl. Nabben S., Financial Swaps, Instrumente des Bilanzierungsstrukturmanagements in Banken, 1. Aufl., Wiesbaden 1990, 1 13 Vgl. Nabben S., Financial Swaps, Instrumente des Bilanzierungsstrukturmanagements in Banken, 1. Aufl., Wiesbaden 1990, 10 Seite 9 von 14

10 In der Praxis werden viele verschiedene Formen von Swapgeschäften angewendet und angeboten. Am besten lassen sie sich nach verschiedenen Kriterien einteilen. Man differenziert zwischen Liability-, Asset- und Equity Swaps. Es werden Verbindlichkeiten oder Forderungen ausgetauscht, um wirtschaftliche Vorteile auszunutzen. Eine Sonderform stellt der Equity Swap dar, welcher mit Eigenkapital handelt 14. Abb 1 Formen des Swaps 2.1 Liability Swap Diese Form des Swaps handelt mit Verbindlichkeiten jeder Art und versucht das Zins- und Währungsrisiko zu minimieren bzw. Vorteile von Vertragspartner eines anderen Finanz/Währungsmarktes auszunutzen. Dieser unterteilt sich in zwei Hauptkategorien, den Währungs- und den Zinsswap Currency Swap Für einen Währungsswap tauschen zwei Vertragspartner Verbindlichkeiten in unterschiedlicher Währung, wobei jeder der Partner die jeweilige Währung des anderen als optimale Verschuldungsform ansieht. Zu Beginn der Aktion tauschen sie einen definierten Wert für einen festgelegten Zeitraum. Während dieser Laufzeit zahlen die beiden die anfallenden Zinsen und am Ende wird der ursprünglich getauschte Wert zurückgetauscht Prinker, E:, Financial Swaps, Futures und Options im Zins- und Wechselkursrisikomanagement von Banken, Linz Uhlir H., Optionen - Futures - Swaps : Risikomanagement mit derivativen Finanzinstrumenten, 1. Aufl., Wien 1991, 243 Seite 10 von 14

11 Je nach Zinsschwankung und Änderung des Wechselkurses in der vereinbarten Laufzeit wird einer der beiden Vertragspartner begünstigt und der andere benachteiligt. Das Risiko des eingegangenen Geschäftes kann anhand der Währungsstabilität besser eingeschätzt und auch ausgenutzt werden. Eine stabile Währung bedeutet ein geringeres Risiko, jedoch auch eine geringe Chance auf eine hohe Rendite. Partner A Empfänger Abb 2 Währungsswap 9,35 % EUR LIBOR $ Partner Zahler Interest Rate Swap Der Zinsswap unterscheidet sich zum Währungsswap insofern, dass die Verbindlichkeit in derselben Währung der beiden Vertragspartner vereinbart wird, aber es zu keinen Austausch der ursprünglichen Verbindlichkeit kommt. Die Einigung liegt rein an der Zahlung der Zinsen wobei unterschieden wird, dass einer der Vertragspartner einen fixen und der andere einen variablen Zinssatz auf die Laufzeit verteilt bezahlt 16. Die Chance dieses Finanzierungsgeschäftes liegt darin, dass die durchschnittliche Zinsschwankung während der Laufzeit sich unterhalb des Fixzinses einreiht. Somit wäre der Vertragspartner mit dem variablen Zinssatz kontinuierlich schlechter gestellt. Partner A Empfänger Abb 3 Zinsswap 9,35 % $ LIBOR $ Partner Zahler 2.2 Asset Swap Typisch für einen Asset Swap ist eine Anleihe zu einem festen Zinssatz. Anschließend wird ein Swappartner (Bank oder Investor) für die Finanzierung der Anleihe gesucht. Dieser stellt Geld zu einem variablen marktabhängigen Zinssatz zur Verfügung, welches zu Anschaffung der Anleihe dient Uhlir H., Optionen - Futures - Swaps : Risikomanagement mit derivativen Finanzinstrumenten, 1. Aufl., Wien 1991, Prinker, E:, Financial Swaps, Futures und Options im Zins- und Wechselkursrisikomanagement von Banken, Linz Seite 11 von 14

12 Der Anleger spekuliert somit, dass der erhaltene fixe Zinssatz höher ist als der durchschnittliche variable Zinssatz des Vertragspartners (ist) und somit die Finanzierungsform eine positive Rendite abwirft. Der Grund dieses Geschäftes aus Sicht der Investoren ist, dass diese nur das Kreditrisiko tragen wollen aber kein Zinsrisiko, denn dieses wird vom Anleihenbesitzer zur Gänze getragen. Partner A Empfänger 6 % 5,5 % LIBOR Partner Zahler Anleihe Abb 4 Asset Swap 2.3 Equity Swap Equity Swap ist eine Form des Swaps, welcher auf Aktien bzw. Aktienindices basiert. Die gängigste Form dieser Kategorie ist der Cash Seetled Equity Swap. Hierbei erwirbt ein Käufer die Kurssteigerungen einer unterliegenden Aktie eines Zielunternehmens, nicht jedoch die mit der Aktie verbundenen Stimmrechte. Es werden also Zahlungsströme vereinbart, welche von der Aktienentwicklung abhängen. Steigt also der Kurs, so bekommt der einstiege Käufer der Kurssteigerung, die Differenz zwischen neuem Kurs und dem Kurs bei dem er sich am Unternehmen eingekauft hat. Löst der Käufer nun seinen Kursgewinn ein, werden zudem durch die Steigenden Aktienkurse die Banken diese zum Verkauf freigeben, welche der Käufer des einstiegen Kursgewinns nun durch seinen Gewinn durch die Kurssteigerung erwerben kann und wird. Würde die Bank die Aktien nicht für den Kurskäufer freigeben so würde dieser die Aktien über den freien Markt erwerben, was ihn auch nicht schlechter Stellen würde, da sich dadurch die Aktienkurse und somit der Gewinn je Aktie erhöhen würde Prinker, E:, Financial Swaps, Futures und Options im Zins-und Wechselkursrisikomanagement von Banken, Linz Seite 12 von 14

13 3 Andere Investitionsprodukte Unter dem Begriff Derivat versteht man im Allgemeinen einen Vertrag der ein Recht garantiert, finanzielle Mittel unter bestimmten Voraussetzungen zu erwerben oder zu veräußern. Grundsätzlich fallen die Swaps unter den Begriff Derivate, jedoch gibt es noch weitere Sonderformen, die nicht unter die Kategorie Swaps fallen. Das sind Termingeschäfte, welche sich mit nicht mit Zinsen, Währungen oder Aktienkursen beschäftigen. Einige Beispiele sind Verträge, die sich ausschließlich mit Risiken wie Kreditrisiko, Versicherungsrisiko oder Wetterrisiko beschäftigen. Eine gängige Form ist der Credit Default Swap. In dieser Form des Swaps wird das Kreditrisiko von einem Vertragspartner übernommen. Der Vertragspartner verpflichtet sich, ausfallende Zahlungen des Kreditnehmers zu übernehmen und erhält im Gegenzug einen Anteil an den geleisteten Zahlungen. Somit wird das Kreditrisiko zur Gänze an den Vertrags/Swappartner übertragen und kann für beide Partner ein lukratives Geschäft darstellen Vgl. Howells P.;Bain K. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008, 453 Seite 13 von 14

14 Quellenverzeichnis Howells P.;Bain K., The Economics of Money, Banking and Finance, 4. Aufl., Harlow 2008 Nabben S., Financial Swaps, Instrumente des Bilanzierungsstrukturmanagements in Banken, 1. Aufl., Wiesbaden 1990 Prinker, E:, Financial Swaps, Futures und Options im Zins- und Wechselkursrisikomanagement von Banken, Linz 1994 Uhlir H., Optionen - Futures Swaps Risikomanagement mit derivativen Finanzinstrumenten, 1. Aufl., Wien 1991 Abbildungsverzeichnis Abb 1 Formen des Swaps, Prinker, E:, Financial Swaps, Futures und Options im Zins- und Wechselkursrisikomanagement von Banken; Linz 1994, 133, (Sinnbildlich übernommen) Abb 2 Währungsswap, Uhlir H., Optionen - Futures Swaps Risikomanagement mit derivativen Finanzinstrumenten, 1. Aufl., Wien 1991, 243 Abb 3 Zinsswap, Uhlir H., Optionen - Futures Swaps Risikomanagement mit derivativen Finanzinstrumenten, 1. Aufl., Wien 1991, 245 Abb 4 Asset Swap, Prinker, E:, Financial Swaps, Futures und Options im Zins- und Wechselkursrisikomanagement von Banken, Linz 1994, 147 Seite 14 von 14

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