Glossar. Ad-hoc-Publizität

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1 Glossar Ad-hoc-Publizität Allfinanzaufsicht Alt-A Arbitrage Asset Backed Commercial Papers (ABCP) Asset Backed Securities (ABS) Bank-Run Basel II Basispunkt Broker Dealer Central Counterparty (CCP) Pflicht börsennotierter Gesellschaften zur unverzüglichen Veröffentlichung kursrelevanter Tatsachen. Im Rahmen der Allfinanzaufsicht werden alle Bereiche des Finanzwesens (Kreditinstitute, Finanzdiensleitungsinstitute, Versicherungsunternehmen und der Wertpapierhandel) durch eine Aufsichtsbehörde überwacht und kontrolliert. Vorteile der Allfinanzaufsicht sind insbesondere die Nutzung von Synergieeffekten, eine mögliche Kostendegression sowie die Verbesserung der Aufsicht über sektorübergreifende Konzerne. Im Gegensatz zur Allfinanzaufsicht werden im Rahmen der Spartenaufsicht nur einzelne Bereiche des Finanzwesens beaufsichtigt. Als Alt-A werden Schuldner eingestuft, die keine erstklassige Bonität (Prime) haben, aber auch nicht dem Subprime-Segment zuzuordnen sind (siehe auch Subprime). Geschäft zur risikolosen Ausnutzung von Preis-, Kurs- oder Zinsunterschieden bei gleichzeitigem Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten oder Waren an verschiedenen Märkten. Arbitragegeschäfte sorgen für die rasche Angleichung der Preise an verschiedenen Märkten. Asset Backed Commercial Paper sind durch Forderungen besicherte Commercial Papers (nicht börsennotierte Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von max. 1 Jahr), die von Zweckgesellschaften (Special Purpose Vehicles) am Kapitalmarkt emittiert werden (siehe auch Securitization). Asset Backed Securities sind durch gleichartige Vermögenswerte (Forderungen) besicherte Wertpapiere. Diese Wertpapiere werden von Zweckgesellschaften (Special Purpose Vehicles) am Kapitalmarkt emittiert (siehe auch Securitization). Durch ABS-Transaktionen gehen die Kredite aus den Bilanzen der Banken ganz auf Investoren über. Ein Bank-Run ist ein massiver Abzug von (kurzfristigen) Kundeneinlagen und Spareinlagen. Da ein Großteil der Einlagen in (langfristigen) Anlagen gebunden ist (sog. Fristentransformation) kann ein Bank-Run zur Zahlungsunfähigkeit eines Kreditinstituts führen. Ein massiver Einlagenabzug kann beispielsweise durch das Bekanntwerden eines hohen Wertberichtigungsbedarfs aufgrund von Kreditausfällen ausgelöst werden, der bei den Einlegern Zweifel an der Bonität der Bank aufkommen läßt. Die Gefahr eines Bank-Run kann durch eine Einlagensicherung begrenzt werden. Revision der Eigenkapitalvorschriften von Basel I, die vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) im November 2005 verabschiedet wurden. Ziel von Basel II ist es, eine angemessene, jedoch stärker risikoorientierte Eigenkapitalausstattung der Banken zu sichern und einheitliche Wettbewerbsbedingungen für die Kreditvergabe zu schaffen. Die Regeln müssen gemäß der EU-Richtlinie 2006/49/EG ab dem in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union angewendet werden. Basispunkt ist die allgemeine Bezeichnung für ein Hundertstel eines Prozents (1 BP = 0,01%). Durch Basispunkte werden die Unterschiede in Renditen, Preisen und Kursen bezeichnet. Broker Dealer entsprechen der europäischen "Investment Firm" bzw. der deutschen "Wertpapierhandelsbank". Broker Dealer unterliegen der Aufsicht durch die SEC. Die Central Counterparty ("zentrale Gegenpartei") ist eine Gesellschaft (in Deutschland: Tochter der Eurex AG), die bei jedem über Xetra abgewickelten Börsengeschäft als "Zwischenhändler" zwischen Verkäufer und Käufer steht. Dadurch können gegenläufige Leistungspflichten automatisch verrechnet werden. Das mindert die Pflichten der Börsenteilnehmer zur Stellung von Sicherheiten (margining) und senkt die Ausfallrisiken.

2 Clearing and Settlement Als Clearing and Settlement werden die Prozesse zur Umsetzung und Verwaltung der Lieferung und Übertragung bei Wertpapier- und Bargeldtransaktionen bezeichnet. Als Clearing bezeichnet man allgemein das gesamte System der gegenseitigen finanziellen Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten (siehe auch Netting). Das Clearing wird durch eine zentrale Gegenpartei oder ein Clearinghaus unterstützt. Der Begriff Settlement kennzeichnet die Aufgaben der zentralen Verwaltung und der Abwicklung (Übertragung des Eigentums / Austausch von Wertpapieren gemäß dem Grundsatz "Lieferung gegen Zahlung"). Collateralised Debt Obligations (CDO) Compliance Conduit Credit Default Swap (CDS) Derivate Directors' dealings Diskontsatz Bei Collateralised Debt Obligations werden Pools aus Krediten in eine Zweckgesellschaft eingebracht. Die Zweckgesellschaft zerlegt die Kredite in Tranchen, die je nach Risikogestaltung mit verschieden hohen Zinssätzen ausgestattet werden (den höchsten Zinssatz hat bspw. die First-Lost-Trance; sie trägt allerdings auch die ersten Verluste), und verkauft diese CDO-Tranchen an die Investoren. Die Tranchen können ihrerseits wieder als Basis für weitere CDOs dienen Unter Compliance versteht man die Verpflichtung von Finanzdienstleistungsunternehmen, eine ihrer Struktur und Geschäftstätigkeit entsprechende Aufbau- und Ablauforganisation sowie laufende Überwachung zur ordnungsgemäßen Durchführung der Finanzdienstleistungen zu gewährleisten. Die Compliance-Abteilung einer Bank sorgt dafür, dass alle operativen Abteilungen das geltende Aufsichtsrecht einhalten (Rechtmäßigkeit des Verhaltens). Unter Conduit versteht man meistens eine Zweckgesellschaft, die einen Pool an langfristigen Assets (zumeist Anleihen) mit der Ausgabe von kurzfristigen Asset Backed Commercial Papers finanziert (siehe auch Special Purpose Vehicle). Der Credit Default Swap gehört zur Kontraktform der Kreditderivate. Bei Abschluss eines Credit Default Swaps verpflichtet sich der Sicherungsgeber, gegen Zahlung einer einmaligen oder regelmäßigen Prämie im Falle eines vorab definierten Kreditereignisses (z.b. Insolvenz oder Zahlungsverzug des Schuldners) eine Ausgleichszahlung an den Sicherungsnehmer zu leisten. Derivate sind Produkte, deren Wert sich von dem Preis, den Preisschwankungen und Preiserwartungen eines zugrunde liegenden Basisinstruments (z.b. Aktien, Anleihen, Devisen oder Indizes) ableitet. Geschäfte von Führungskräften eines börsennotierten Unternehmens in Aktien dieses Unternehmens oder darauf basierenden Derivaten Beim Wechselankauf werden die anzukaufenden Wechsel mit einem bestimmten Zinssatz (Diskontsatz) entsprechend ihrer Laufzeit abgezinst. Dem Wechseleinreicher wird der abgezinste Barwert gutgeschrieben. Bei Fälligkeit des Wechsels erfolgt die Rückzahlung durch den Zahlungspflichtigen zum Nennwert. Der Differenzbetrag zwischen Barwert und Nennwert wird auch als Diskont bezeichnet. Due Diligence Unter Due Diligence versteht man die sorgfältige Analyse und Bewertung eines Objekts im Hinblick auf eine geschäftliche Transaktion. Dabei wird versucht, die für eine Akquisition bzw. eine Aktien- oder Anleiheemission relevanten potentiellen Problembereiche zu analysieren und damit verbundene Fragen zu beantworten. Emittent Enforcement i.e.s. Enforcement i.w.s. Fair Value-Prinzip Ein Emittent ist ein Unternehmen, das zwecks Aufnahme von Eigen- oder Fremdkapital (oder zur Erbringung bestimmter Finanzdienstleistungen) potentiellen Anlegern Wertpapiere zum Kauf anbietet. Aufsicht der BaFin über die Tätigkeit der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung Sammelbezeichnung für die der zwangsweisen Durchsetzung des Aufsichtsrechts dienenden Verwaltungstätigkeit bei festgestellten oder vermuteten Verstößen (Ermittlungs- und Sanktionsverfahren) Bewertungsverfahren in der Rechnungslegung, bei dem der Wert eines Vermögensgegenstandes in der Bilanz anhand des aktuellen Marktpreises (Fair Value) bestimmt wird

3 Federal Reserve (FED) Finanzkonglomerat Federal Reserve (oder Federal Reserve System) ist das Zentralbanksystem der USA. Die Federal Reserve ist in erster Linie zuständig für die Überwachung und Regulierung des Bankwesens sowie die Durchführung der Geldpolitik. Präsident des Federal Reserve Boards ist Ben Bernanke. Als Finanzkonglomerat wird ein Unternehmen bezeichnet, das alleine oder im Konzernverbund Finanzdienstleistungen aus einer Hand anbietet - also neben Bankund Börsengeschäften insbesondere auch Versicherungsgeschäfte betreibt. Finanzkonglomerate unterliegen aufgrund ihrer komplexen Unternehmensstruktur sowie der Gefahr von Ansteckungsrisiken und Risikokonzentrationen einer zusätzlichen Aufsicht (vgl. Finanzkonglomeraterichtlinie). Finanzinstrument Fonds Gewährträgerhaftung Hedge Fonds Oberbegriff für Wertpapiere, Derivate, Geldmarktinstrumente und ähnliche, an Wertpapiermärkten handelbare Gegenstände Sondervermögen z.b. einer Kapitalanlagegesellschaft, deren Zweck es ist, Geld beim Anlegerpublikum einzusammeln und nach dem Prinzip der Risikostreuung zu investieren. Gewährträgerhaftung ist die Bezeichnung für die unbeschränkte Haftung von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden für alle gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten der von ihnen getragenen Kreditinstitute (insbesondere Sparkassen und Landesbanken). Die Bundesrepublik Deutschland und die EU-Kommission haben sich darauf verständigt, die Gewährträgerhaftung nach einer mehrjährigen Übergangsfrist zu beenden. Hedge Fonds ist der Oberbegriff für Fonds, die ihre Anlagemärkte, Instrumente und Strategien frei wählen können. Dadurch bieten Hedge Fonds die Chance auf hohe Renditen - sind aber dementsprechend auch mit hohen Risiken behaftet. Der (irreführende) Name stammt daher, dass der Einsatz von Derivaten und Leerverkäufen typisch für Hedge Fonds ist. Diese Instrumente werden außer zur Spekulation insbesondere zur Absicherung (Hedging) von Risiken verwendet. Insiderhandel Intermediär Kapitalanlagegesellschaft Konvergenz Kreditderivate Kumulrisiken Handel von Wertpapieren unter Ausnutzung kursrelevanter, dem Markt noch nicht bekannter Informationen Unternehmen, das als Finanzdienstleister zwischen dem "Hersteller" eines Finanzprodukts und dessen "Verbraucher" (z.b. Privatanleger) steht. Bsp: Anlageberater, Portfoliomanager. Banken sind regelmäßig "Produzenten" und "Intermediäre" von Finanzprodukten in einer Person. Unternehmen, das nach dem InvestmentG beaufsichtigt wird undunternehmen, dessen Gegenstand die Auflegung und Verwaltung von Fonds ist. Sie unterliegen dem Investmentgesetz. Allgemein versteht man unter Konvergenz die Annäherung / Übereinstimmung von Meinungen und Zielen. Im Rahmen der Finanzaufsicht bedeutet Konvergenz (oder auch Harmonisierung) die einheitliche Anwendung / Umsetzung von Richtlinien und Vorgaben durch die einzelnen Mitgliedstaaten in der Aufsichtspraxis. Kreditderivate sind Instrumente, mittels derer die mit Darlehen, Anleihen oder anderen Risikoaktiva verbundenen Kreditrisiken auf Dritte übertragen werden können. Teil des versicherungstechnischen Risikos. Risiko, dass ein einziges auslösendes Ereignis (beispielsweise ein Erdbeben oder ein Wirbelsturm) zu einer Häufung von Schadenfällen führt (tlw. auch Katastrophenrisiko genannt).

4 Lamfalussy-Verfahren Das Lamfalussy-Verfahren wurde von einem "Ausschuss der Weisen" unter Vorsitz von Baron Alexandre Lamfalussy entwickelt. Ziel des Verfahrens ist es, den komplexen und langwierigen EU-Gesetzgebungsprozess im Rahmen eines Vier- Stufen-Plans zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die erste Stufe sieht vor, dass die EU-Organe unter Federführung der Kommission die politische Rahmenrechtsetzung vornehmen. Die zweite Stufe stellt die Ausarbeitung der technischen und detaillierten Durchführungsbestimmungen dar, die von der Kommission mit Unterstützung von vier Fachausschüssen vorgenommen wird. Auf der dritten Stufe des Lamfalussy-Verfahrens wird die Kommission bei der Entwicklung der Durchführungsbestimmungen von Expertenausschüssen beraten - hierzu gehören CEBS, CESR sowie CEIOPS. Auf der vierten Stufe achtet die Kommission auf eine einheitliche nationale Umsetzung des Gemeinschaftsrechts. Leerverkauf Leitzinssatz Leveraged Buy Out (LBO) Leveraged Finance Verkauf von Wertpapieren, die nicht im wirtschaftlichen Eigentum des Verkäufers stehen. Der Leitzinssatz (oder Refinanzierungssatz) legt den Zinssatz fest, zu dem sich Geschäftsbanken bei der Zentralbank oder Notenbank gegen Verpfändung notenbankfähiger Sicherheiten refinanzieren können. Er wird von der Zentralbank oder Notebank festgelegt und dient der Steuerung der Geldpolitik. Aktuell liegt der Leitzins bei 4,25%. Unter Leveraged Buy Out versteht man die Übernahme eines Unternehmens durch Außenstehende oder betriebszugehörige Investoren. Kennzeichnend für diese Art des Unternehmenserwerbs ist, dass nur wenige Eigenmittel eingesetzt werden. Ein Großteil des benötigten Kapitals wird durch Bankkredite und / oder die Emission von Anleihen beschafft. Zins- und Tilgungszahlungen werden aus dem zukünftigen Ertrag des übernommenen Unternehmens oder aus dem Verkauf von Unternehmensteilen finanziert. Unter Leveraged Finance versteht man die Finanzierung eines Unternehmenskaufs durch außenstehende Finanzinvestoren. Kennzeichnend ist dabei eine sehr hohe Fremdverschuldung (Leverage) bei der Kaufpreisfinanzierung, die durch die zukünftigen Erträge des übernommenen Unternehmens bedient und durch die Aktiva dieses Unternehmens besichert wird. Leverage Ratio Liquidität Margin Call Marktaufsicht Als Leverage Ratio wird bei einer Bank das Verhältnis von Eigenkapital zu ungewichteten Bilanzaktiva bezeichnet. Unter Liquidität versteht man die Fähigkeit, seine Verbindlichkeiten jederzeit (fristgerecht) und uneingeschränkt erfüllen zu können. Nachschusspflicht (im Rahmen eines Repo-Geschäfts) Marktaufsicht umfasst die Aufsicht über den gesamten Finanzmarkt einschließlich der Börsen. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit der Kapitalmärkte zu gewährleisten. Neben speziellen Wirtschaftsunternehmen wie Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsinstituten und Versicherungsunternehmen (siehe Solvenzaufsicht) werden im Rahmen der Marktaufsicht auch andere Wirtschaftsunternehmen und Marktteilnehmer einer Aufsicht unterstellt. Marktintegrität Marktmanipulation Zustand, in dem die Preise der Wertpapiere auf Grund umfassender Information und unter Einhaltung aller Regeln zustande kommen. Gelegentlich wird unter Marktintegrität allgemeiner ein Zustand verstanden, in dem alle Marktteilnehmer rechtmäßig und fair handeln. Unter Marktmanipulation versteht man etwaige betrügerische Machenschaften in Bezug auf Angebot, Nachfrage oder Preis von Finanzprodukten. Weiterhin umfasst Marktmanipulation sog. Informationsdelikte, also die Veröffentlichung von falschen oder irreführenden Angaben oder das Verschweigen bestimmter Angaben. Die genaue Definition befindet sich in 20a WpHG.

5 Marktmissbrauch Medicator Meldepflicht Mergers & Acquisitions (M&A) MiFID (Markets in Financial Instruments Directive) Oberbegriff für Insiderhandel und Marktmanipulation Die private Krankenversicherung hat am 3. Juli 2003 die Auffanggesellschaft Medicator AG gegründet. Diese Gesellschaft steht bereit, die Erfüllung der Versicherungsverträge zu sichern, falls ein Krankenversicherungsunternehmen in eine finanzielle Notlage geraten sollte. Meldepflicht ist die gesetzliche Pflicht von Marktteilnehmern, der Aufsichtsbehörde regelmäßig oder anlassbezogen (ad-hoc) bestimmte Tatsachen zu melden (eine Veröffentlichung ist damit nicht zwangsläufig verbunden). Mergers & Acquisitions bezeichnet sämtliche Aktivitäten im Bereich der Übernahme von Unternehmen oder Unternehmensteilen durch ein anderes Unternehmen bzw. der Verschmelzung dieser Einheiten. Die MiFID wurde mit dem Ziel verabschiedet, den Anlegerschutz und die Markttransparenz zu verbessern, grenzüberschreitende Dienstleistungen zu harmonisieren und die Integrität des europäischen Finanzsystems zu erhöhen. Die Richtlinie spannt unter anderem einen EU-weiten Rechtsrahmen, innerhalb dessen Börsen, multilaterale Handelssysteme und Banken die Aufträge von Anlegern ausführen. Die MiFID befasst sich mit Wohlverhaltensregeln, Organisationspflichten, mit Themen wie Best Execution und Interessenkonflikten. Sie beschreibt die Anforderungen an das Betreiben von geregelten Märkten und Handelsplattformen und regelt die systematische Internalisierung sowie die Anforderungen an Vor- und Nachhandelstransparenz. Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) Die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sind die verbindliche Vorgabe der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Ausgestaltung des Risikomanagements deutscher Kreditinstitute. Sie konkretisieren 25a KWG und setzen so den bankaufsichtlichen Überprüfungsprozess (Supervisory Review Process, SRP) von Basel II in deutsches Recht um. Die MaRisk wurden mit Rundschreiben 18/2005 vom 20. Dezember 2005 veröffentlicht und zuletzt mit Rundschreiben 05/2007 vom 30. Oktober 2007 überarbeitet. Durch die Veröffentlichung der MaRisk wurden die bis dato bestehenden Mindestanforderungen an das Betreiben von Handelsgeschäften (MaH), Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft (MaK) und Mindestanforderungen an die Ausgestaltung der internen Revision (MaIR) konsolidiert und ergänzt. Mitentscheidungsverfahren Monatsausweis Monoliner Moral Hazard Nach dem Mitentscheidungsverfahren (Art. 251 EG-Vertrag), das durch den Vertrag von Maastricht eingeführt wurde, werden bestimmte Rechtsakte vom Rat der Europäischen Union und vom Europäischen Parlament gemeinsam erlassen. Das Mitentscheidungsverfahren umfasst eine, zwei oder drei Lesungen und erfordert zahlreiche Kontakte zwischen Parlament und Rat (Legislative) sowie der Europäischen Kommission (Exekutive). In Deutschland tätige Institute sind nach 25 KWG verpflichtet, der Bundesbank monatlich bestimmte statistische Daten zu melden (Monatsausweis). Die Bundesbank leitet diese Meldungen an die BaFin weiter. Monoliner (oder Anleiheversicherer) sind spezialisierte Versicherungsunternehmen, die Anleihen / Wertpapiere gegen Ausfall versichern. Dabei verleihen sie gegen Gebühr ihr sehr gutes Rating (AAA) und übernehmen im Gegenzug eine Garantie für die Zins- und Tilgungszahlungen der Anleihen. Moral Hazard (wörtlich übersetzt: "moralisches Wagnis" oder "sittliche Gefährdung") bezeichnet im Zusammenhang mit Finanzkrisen die Vergabe von Krediten ohne Beachtung der Risiken. Die Finanzakteure vertrauen darauf, dass sie die Kredite entweder schnell weiterverkaufen können oder dass ihnen internationale Organisationen (IWF, Weltbank) bzw. große Staaten helfen, sollte der Kredite ausfallen.

6 Mortgage Backed Securities (MBS) Mortgage Backed Securities sind hypothekarisch (also durch Vermögenswerte) besicherte Wertpapiere, die von Zweckgesellschaften (Special Purpose Vehicles) am Kapitalmarkt emittiert werden (siehe auch Securitization). Multilaterales Handelssystem (Multilateral Trading Facility, MTF) Ein Multilaterales Handelssystem ist ein privatrechtlich organisierter Handelsplatz für Wertpapiere, der weniger streng beaufsichtigt wird als eine Börse (z.b. der Freiverkehr). Netting Originate-to-distribute OTC Handel Outsourcing Primary Dealer Publizitätspflicht Pensionsfonds Unter Netting versteht man die Verrechnung gegenläufiger Forderungen aus Wertpapiergeschäften. Kredite werden von vornherein mit der Absicht generiert, sie an eine Zweckgesellschaft zu verkaufen und somit aus der eigenen Bilanz zu nehmen. OTC Handel (auch außerbörslicher Handel genannt) bezeichnet finanzielle Transaktionen zwischen Finanzmarkt-Teilnehmern, die nicht über die Börse abgewickelt werden. OTC steht dabei für den englischen Begriff "Over The Counter", was wörtlich mit "über den Tresen" übersetzt werden kann. Die deutsche Bezeichnung für OTC-Handel ist "Telefonhandel", auch wenn er heute überwiegend auf elektronischem Wege abläuft. Unter Outsourcing versteht man die Auslagerung / Verlagerung von bestimmten Unternehmensaufgaben und -strukturen an Dritte. Klassische Beispiele für Outsourcing sind die Kantine oder die Wartung von Geräten. Broker Dealer, denen es erlaubt ist, sich Geld gegen Sicherheiten von der FED zu leihen. Publizitätspflicht ist die gesetzliche Pflicht von Marktteilnehmern zur regelmäßigen oder anlassbezogenen Information des Publikums (vgl. Meldepflichten). Juristisch unabhängige Alterversorgungsträger, die die ihnen zur Verfügung gestellten Gelder zweckgebunden verwalten und sie im Versorgungsfall auszahlen. Das Vermögen des Pensionsfonds ist vom Unternehmensvermögen getrennt und damit auch im Falle des Unternehmenskonkurses gesichert. Der Rechtsanspruch des Arbeitnehmers richtet sich gegen den Pensionsfonds. Beitragszahlungen an Pensionsfonds können vom Arbeitgeber und/oder Arbeitnehmer erfolgen und sind üblicherweise in ihrer Höhe variabel. Protektor Rating Ratingagenturen Repo-Geschäft Retail Die Protektor Lebensversicherungs-AG ist die Sicherungseinrichtung für die Lebensversicherer in Deutschland. Protektor ist ein Unternehmen zum Schutz der Versicherten. Die Sicherungseinrichtung schützt Versicherte vor den Folgen der Insolvenz eines Lebensversicherers: Verträge werden fortgeführt; die Leistungen für die Altersvorsorge und der Risikoschutz bleiben erhalten, ebenso die bereits gewährten Gewinnbeteiligungen. Ein Rating ist eine standardisierte Beurteilung der Bonität von Staaten und Unternehmen sowie deren Anleihen durch spezialisierte Agenturen. Ein Schuldner mit besserem Rating kann sich i.d.r. zu günstigeren Konditionen (niedrigeren Zinsen) Kapital verschaffen. Ratingagenturen nehmen die standardisierte Beurteilung (Rating) von Staaten und Unternehmen vor. Die bekanntesten Ratingagenturen sind Standard & Poor s, Moody s und Fitch. (Sale and) Repurchase Agreement; Verkauf von Wertpapieren mit gleichzeitiger Vereinbarung zum Rückkauf zu einem bestimmten Termin zu einem festgelegten Preis; kurzfristiges Finanzierungsinstrument. Im Finanzsektor umfasst das Retailgeschäft alle Geschäftsbereiche, die unmittelbar mit Privatpersonen abgeschlossen werden. Wesentliche Bereiche des Retailgeschäfts sind Kontoführung, Anlageinstrumente, Kredite und Versicherungen. Retailgeschäfte sind für die Banken mit hohen Kosten für den Vertrieb verbunden, z.b. über ein eigenes Filialnetz, über Vertreternetze oder über das Internet.

7 Residential Mortgage Backed Securities (RMBS) Residential Mortgage Backed Securities sind hypothekarisch (also durch Vermögenswerte) besicherte Wertpapiere, die von Zweckgesellschaften (Special Purpose Vehicles) am Kapitalmarkt emittiert werden (siehe auch Securitization). Residential Mortgage Backed Securities sind durch private Wohnimmobilien besichert, während Commercial Mortgage Backed Securities durch Gewerbeimmobilien besichert sind. Rückstellungen Securities and Exchange Commission (SEC) Securitization Solvabilität Solvency II Solvenzaufsicht Der Begriff Rückstellungen bezeichnet einen Passivposten in der Bilanz. Dieser dient dazu, dass zukünftigen Zahlungsaufforderungen nachgekommen werden kann, deren Höhe und Fälligkeitszeitpunkt noch nicht feststeht. Die SEC ist die Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde in den USA. Ihre Aufgaben sind die Überprüfung des Handels auf Recht- und Ordnungsmäßigkeit und der Einhaltung börsenrechtlicher Anordnungen. Sie ist zuständig für die Aufsicht von Wertpapierhäusern und Investmentbanken. Unter Securitization (oder auch Verbriefung) versteht man die Schaffung von handelbaren Wertpapieren (z.b. ABS oder MBS) aus Kreditforderungen oder Einlagenpositionen. Die Verbriefung erfolgt meistens mittels sog. Special Purpose Vehicles (SPV), deren einziger Zweck in der Emission der Wertpapiere besteht. Die Bank (oder Originator), die als Kreditverkäufer auftritt, bündelt zunächst die Kreditforderungen in einem Forderungspool und tritt diesen an die Zweckgesellschaft (SPV) ab. Im Gegenzug erhält die Bank den Wert der Forderung als flüssige Mittel. Die Zweckgesellschaft refinanziert sich selbst, indem sie die Forderungen in Form von Wertpapieren am Kapitalmarkt platziert. Die Kupon- und Rückzahlungen an die Investoren werden durch die Zins- und Tilgungszahlungen der Kreditnehmer geleistet. Unter Solvabilität versteht man die angemessene Ausstattung eines Kreditinstituts oder eines Versicherungsunternehmens mit Eigenmitteln. Eigenmittel sind frei verfügbares, unbelastetes Vermögen, dass in erster Linie zum Ausgleich von Verlusten im Krisenfall und zur Haftung im Konkursfall dient. Ziel der Solvency II Framework Directive ist es, die heutigen Solvabilitätsvorschriften (Eigenmittelanforderungen) für Versicherungsunternehmen zu einem konsequent risikoorientierten System der Finanzaufsicht weiterzuentwickeln. Die Versicherer werden animiert, ihr eigenes, internes Risikomanagement zu verbessern. Darüber hinaus wird mit Solvency II eine angemessene Harmonisierung der Aufsicht in Europa angestrebt. Unter Solvenzaufsicht versteht man die Aufsicht über und die Prüfung von speziellen Wirtschaftsunternehmen (Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Versicherungsunternehmen und Wertpapierhandelsunternehmen) im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihrer ständigen Zahlungsfähigkeit (Solvenz). Special Investment Vehicle (SIV) Special Purpose Vehicle (SPV) Spread Stress Test siehe Conduit und Special Purpose Vehicle Special Purpose Vehicles (oder Zweckgesellschaften) sind juristische Personen, die für einen bestimmten Zweck (z.b. Verbriefungstransaktionen) gegründet werden (siehe auch Securitization). 1) Als Spread bezeichnet man beim Wertpapierhandel die Differenz (Spanne) zwischen dem besten Kauf- und Verkaufskurs für ein Wertpapier zu einem bestimmten Zeitpunkt. 2) Als Spread bezeichnet man auch die Differenz beim Vergleich zweier unterschiedlicher Zinssätze; etwa die Differenz zwischen dem Zinssatz einer Festzinsanleihe und einem bestimmten Refernzzinssatz (EURIBOR, LIBOR). Unter einem Stress Test versteht man allgemein einen Test, in dem die Reaktion eines Systems unter Last bestimmt werden soll. Im Bereich der Aufsicht dienen Stress Tests den Instituten, indem sie durch eine simulierte Veränderung der ökonomischen Rahmenbedingungen Aufschluss darüber geben, inwieweit sich derartige Einflüsse negativ auf die Kapitalausstattung oder die Liquidität auswirken.

8 Strukturiertes Produkt Subprime Treuhänder Twin-Peaks Approach Umlage Wertpapier Xetra Als strukturiertes Produkt wird ein Finanzinstrument bezeichnet, das aus mehreren "Bausteinen" zusammengesetzt ist (z.b. eine Aktie und eine darauf bezogene Verkaufs-Option) Als Subprime werden Schuldner mit sehr geringer Bonität bezeichnet. Unter normalen Umständen hätten diese Schuldner aufgrund ihrer Bonität keine Kredite aufnehmen können, aber aufgrund der niedrigen Zinsen wurde eine Kreditaufnahme vorübergehend möglich (Problem: Rückzahlung der Kredite bei steigendem Zinsniveau). Damit die Lebensversicherungsunternehmen ihren Verpflichtungen aus den Lebensversicherungsverträgen auf Dauer nachkommen können, ist der größte Teil ihrer Vermögen fest gebunden. Diese Rückstellungen für spätere Leistungen werden von einem Treuhänder überwacht. Der Treuhänder wird vom Aufsichtsrat des Versicherungsunternehmens (unter Mitwirkung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) bestellt. Der sog. Twin-Peaks Approach ist ein dritter Aufsichtsansatz (neben der Allfinanzaufsicht und der Spartenaufsicht). Im Rahmen des Twin-Peaks Approach erfolgt eine klare Trennung zwischen Solvenzaufsicht und Marktaufsicht, um mögliche Ziel- und Interessenkonflikte zu vermeiden. Die Umlage ist der wichtigste Bestandteile bei der Finanzierung der BaFin. Die BaFin erhält keine Mittel aus dem Bundeshaushalt, sondern zieht zur Kostendeckung vielmehr die beaufsichtigten Institute heran. Soweit die Kosten nicht durch Gebühren und gesonderte Erstattungen gedeckt werden können, werden sie anteilig auf die beaufsichtigten Institute umgelegt. Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die ein privates Recht (bspw. eine Forderung oder eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft) verbrieft (siehe auch Finanzinstrument). Bei Xetra handelt es sich um ein elektronisches Handelssystem der Deutschen Börse AG für den Kassamarkt, das über Zentralrechner abgewickelt wird. An diese Zentralrechner können sich Client-Rechner weltweit über das Internet oder Standleitungen verbinden. Über 83 Prozent des gesamten Aktienhandels an deutschen Börsen werden über das Xetra-Handelssystem abgewickelt. Gremien BCBS Der bei der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) angesiedelte Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) wurde 1974 von den Zentralbanken der G10-Staaten gegründet. Repräsentiert sind die Zentralbanken und Bankaufsichtsbehörden aus 13 Ländern. Der Baseler Ausschuss entwickelt Aufsichtsstandards und Empfehlungen für die Bankenaufsicht (wie zum Beispiel die Eigenkapitalvorschriften Basel II) und soll außerdem die Zusammenarbeit zwischen den national zuständigen Aufsichtsbehörden verbessern. BSC Das Banking Supervision Committee (BSC) ist als Ausschuss des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) bei der Europäischen Zentralbank angesiedelt. Mitglieder sind Vertreter der Bankaufsichtsbehörden und der Zentralbanken der Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Das BSC unterstützt das Europäische System der Zentralbanken bei ihrem Beitrag zur Stabilität des europäischen Finanzsystems. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Analyse der Stabilität der europäischen Bankensysteme sowie der strukturellen Entwicklungen im Bankensektor.

9 CEBS CEIOPS Das Committee of European Banking Supervisors (CEBS) ist der Ausschuss der europäischen Bankaufsichtsbehörden mit Sitz in London. CEBS wurde mit Kommissionsbeschluss zum 1. Januar 2004 nach dem Vorbild von CESR gegründet. Stimmberechtigte Mitglieder im Ausschuss sind Vertreter der nationalen Bankenaufsichtsbehörden. Mitglieder ohne Stimmrecht sind Vertreter der nationalen Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank. Die wichtigsten Aufgaben von CEBS sind die Beratung der Kommission in bankaufsichtlichen Angelegenheiten sowie die Sicherstellung einer europaweit einheitlichen Umsetzung der Aufsichtspraxis. Das Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors (CEIOPS) ist der Ausschuss der europäischen Versicherungsaufsichtsbehörden mit Sitz in Frankfurt. CEIOPS wurde mit Kommissionsbeschluss zum 1. Januar 2004 nach dem Vorbild von CESR gegründet. Die wichtigsten Aufgaben von CEIOPS sind die Beratung der Kommission sowie die Sicherstellung einer europaweit einheitlichen Umsetzung der Aufsichtspraxis. CESR FSB IAIS IOSCO IWF Das Committee of European Securities Regulators (CESR) ist der Ausschuss der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörden. Er berät unter anderem die EU- Kommission im Rahmen der europäischen Gesetzgebung und stellt sicher, dass die Aufsichtspraxis europaweit einheitlich ist. CESR ist das älteste der drei Level 3 Gremien und hat seinen Sitz in Paris. Das Financial Stability Board (FSB) ist ein globales Gremium, das sich aus hochrangigen Vertretern von Finanzministerien, Zentralbanken und Aufsichtsbehörden der G20-Länder und Spanien sowie aus Vertretern der Europäischen Kommission, der internationalen Standardsetter (u.a. BCBS, IAIS, IOSCO) und bedeutender Finanzinstitutionen (u.a. IWF, Weltbank, BIS, EZB) zusammensetzt. Das in Basel ansässige Gremium, das ursprünglich Financial Stability Forum (FSF) hieß, wurde 1999 unter anderem unter dem Eindruck der Asienkrise gegründet. Die Umwandlung in FSB wurde auf dem G20-Summit am 2. April 2009 in London beschlossen. Im FSB werden Themen von grundlegender systemischer Bedeutung für die Finanzstabilität diskutiert. Diese Themen müssen die Aufsicht nicht immer unmittelbar betreffen, sondern können auf sie auch nur mittelbare Rückwirkungen haben. Im Jahr 2008 stand die Finanzmarktkrise eindeutig im Mittelpunkt der Arbeiten des damaligen FSF. Die 1994 gegründete International Association of Insurance Supervisors (IAIS) legt die internationalen Standards für die Versicherungsaufsicht fest. Außerdem fördert die IAIS die Kooperation zwischen den Aufsichtsbehörden und bietet Schulungen für Mitarbeiter an. Mitglieder in der IAIS sind Versicherungsaufsichtsbehörden aus mehr als 120 Ländern; rund 80 weitere Organisationen (darunter viele Verbände der Versicherungswirtschaft) haben Beobachterstatus. Die 1983 gegründete International Organisation of Securities Commission (IOSCO) ist das wichtigste internationale Forum der Wertpapieraufseher. Das in Madrid ansässige Gremium ist der weltweit anerkannte Standardsetter im Wertpapierbereich. Die von IOSCO verabschiedeten Standards und Resolutionen werden von den 181 Mitgliedern aus über 100 Ländern bei der nationalen Regulierung berücksichtigt. Der im Jahr 1945 gegründete Internationale Währungsfonds (IWF) ist ebenso wie die Weltbank eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Nach Vorstellung seiner Gründer soll der IWF die Stabilität der internationalen Währungs- und Finanzsysteme sicherstellen. Heute sind im IWF 184 Länder vertreten.

10 JCFC Joint Forum Level 3 Gremien Die überarbeiteten Einsetzungsbeschlüsse der drei Level 3 Gremien sehen die Gründung des Joint Committee on Financial Conglomerates (JCFC) als eigenständiges Gremium vor. Das JCFC geht aus dem im Jahr 2006 gegründeten Interim Working Committee on Financial Conglomerates (IWCFC) hervor und löst die bislang bestehende Interims-Struktur ab. Das JCFC ist ein gemeinsames Gremium der europäischen Bank- und Versicherungsaufseher. Es soll durch seine Arbeit die gleichmäßige und vollständige Implementierung der Finanzkonglomeraterichtlinie in den einzelnen Mitgliedstaaten unterstützen. Das im Jahr 1996 gegründete Joint Forum ist der gemeinsame Ausschuss der globalen Standardsetter IAIS (International Association of Insurance Supervisors), IOSCO (International Organization of Securities Commissioners) und BCBS (Basel Committee on Banking Supervision). Im Joint Forum behandeln Aufseher aus 13 Ländern aufsichtliche Themen aus sektorübergreifender Sicht. So soll unter anderem das Verständnis der Aufseher für den jeweils anderen Sektor erweitert werden. Unter den drei Level Gremien versteht man die so genannten Lamfalussy-Gremien, das Committee of European Securities Regulators (CESR), das Committee of European Banking Supervisors (CEBS) und das Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors (CEIOPS), in denen die europäischen Aufseher zusammen arbeiten. Die drei Gremien nehmen eine Doppelfunktion wahr: Einerseits beraten sie im Rahmen des europäischen Gesetzgebungsverfahrens unter anderem die Kommission; andererseits stellen sie sicher, dass die Aufsichtspraxis auf ihrem jeweiligen Gebiet europaweit einheitlich ist (Herstellung von Konvergenz).

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