Schulinterner Lehrplan zum Kernlehrplan für die gymnasiale Oberstufe. Erziehungswissenschaft Einführungsphase. (Konferenzbeschluss vom

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1 Schulinterner Lehrplan zum Kernlehrplan für die gymnasiale Oberstufe Erziehungswissenschaft Einführungsphase (Konferenzbeschluss vom )

2 Inhalt 1 Das Fach Erziehungswissenschaft am Herder-Gymnasium 5 2 Entscheidungen zum Unterricht Unterrichtsvorhaben Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben Konkretisierte Unterrichtsvorhaben Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung Lehr- und Lernmittel 48 3 Entscheidungen zu fach- und unterrichts übergreifenden Fragen 48 4 Qualitätssicherung und Evaluation 49 2

3 Präambel Vielfalt macht stark! Vielfalt der pädagogischen Arbeit, der außerunterrichtlichen Aktivitäten und des Fächerangebots. Vielfalt der Fremdsprachen, ein breites gesellschaftswissenschaftliches sowie ein erst kürzlich als MINT-freundliche Schule ausgezeichnetes naturwissenschaftliches-mathematisches Angebot bilden die drei tragenden Säulen der Vielfalt. Nur am Herder-Gymnasium kann neben Englisch auch Französisch als erste Fremdsprache in Klasse 5 gewählt werden. Informatik, Russisch, Spanisch, Philosophie, Erziehungswissenschaft und Literatur stehen in der Oberstufe zur Wahl. Beim Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium begleiten wir unsere neuen Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise. Eine offene und schülerorientierte Atmosphäre, besondere Unterrichtsprojekte wie Soziales Lernen und Abenteuer Sprache, Förderangebote, ein systematischer Aufbau von Arbeitsmethoden sowie eine moderne Ausstattung am traditionellen Schulstandort im Glacis tragen dazu bei, dass sich die Kinder bei uns am Herder gut aufgehoben fühlen. Das Angebot einer verlässlichen Übermittag- und Hausaufgabenbetreuung kommt dem Bedürfnis berufstätiger Eltern entgegen. Die Sekundarstufe I ist durchgehend fünfzügig mit zur Zeit 660 Schüler/innen, die Sekundarstufe II besuchen 540 Schüler/innen mit einem etwas höheren Mädchenanteil. In die Sekundarstufe II werden Jahr für Jahr etwa 40 bis 60 Schüler/innen neu aufgenommen, die in die jeweilige Jahrgangsstufe sozial und fachlich integriert werden müssen. Der überwiegende Teil dieser Schüler/innen sind Absolventen der Mindener Realschulen, hinzu kommt eine Anzahl von Schüler/innen, die nach der Klasse 9 von anderen Gymnasien (zur Zeit vor allem aus Porta Westfalica) wegen des breiten Fächerangebots einige Fächer und Leistungskurse werden in Minden nur vom Herder-Gymnasium angeboten, z. B.Pädagogik und Russisch an unsere Schule wechseln. Die Breite des Fächerund Kursangebots wird ermöglicht durch die große Schülerzahl (zwischen 150 und 190 pro Jahrgangsstufe), die Kooperation mit dem Ratsgymnasium, durch eine entsprechende Ausstattung und natürlich durch ein großes Kollegium (95 3

4 Lehrkräfte) mit fachlichen Qualifikationen, die das vielfältige fachliche und außerfachliche Angebot abdecken. Bei der Ausarbeitung der Fachcurricula der Oberstufe ist zu berücksichtigen, dass auf Grund zahlreicher organisatorischer und terminlicher Zwänge und Rahmenbedingungen innerhalb eines Schuljahres netto zumeist nur 80 bis 90 Prozent der Jahresunterrichtsstunden für den Fachunterricht zur Verfügung stehen und somit die curricularen Freiräume äußerst begrenzt sind. * * * * * 4

5 1 Das Fach Erziehungswissenschaft am Herder-Gymnasium Das Fach in der S I Das Unterrichtsfach Erziehungswissenschaft wird am Herder-Gymnasium wie in allen Gymnasien in NRW nicht in der Sekundarstufe I angeboten. Die Schülerschaft Das Herder-Gymnasium ist das einzige Mindener Gymnasium, das Pädagogikunterricht anbietet. Das Unterrichtsfach Erziehungswissenschaft ist daher als in der Sekundarstufe II neu einsetzendes Fach nicht nur für die eigenen Schüler(innen) von Interesse, es hat sich vielmehr auch für neu in die Oberstufe aufgenommene Schüler(innen) insbesondere von Realschulen als attraktives Angebot erwiesen, das mit großem Interesse angenommen wurde und wird. In jeder Jahrgangsstufe konnten in den letzten Jahren regelmäßig vier Pädagogikkurse eingerichtet werden. Kooperationen mit anderen Schulen oder außerschulischen Partnern Während unterrichtlich keine Kooperation mit den benachbarten Schulen existiert, bemüht sich die Fachschaft außerschulische Partner zu gewinnen, die den Schüler/ innen das breite Spektrum pädagogisch relevanten Handelns veranschaulichen können vom benachbarten Jugendgericht über lokale Angebote zur Kinder-, Jugend- und Familienhilfe bis zu reformpädagogischen Angeboten in und in der Nähe von Minden. Ressourcen, Ausstattung, Lage der Schule (ggf. auch Defizite und Desiderata benennen) Die Fachschaft ist personell mit zwei Kolleginnen und fünf Kollegen sowie zuletzt jeweils einer Referendarin gut ausgestattet. Ein eigener Fachraum steht der Fachschaft zu ihrem Bedauern nicht zur Verfügung, was die Arbeit mit Postern und Plakaten ebenso erschwert wie die Arbeit mit weiteren Materialien und elektronischen Medien. In jedem Raum der Schule steht allerdings eine Tafel oder ein Whiteboard sowie ein OHP-Projektor zur Verfügung. Mobile Beamer-Laptop-Einheiten können nicht immer verlässlich für einzelne Stunden gebucht werden. Im Aufbau befindet sich eine kleine Fachschaftsbibliothek mit den auf dem Markt befindlichen Schulbüchern, Materialbänden und aktuellen Nachschlagwerken. 5

6 Als Schulbuchreihe sind die auslaufenden Kursthemen Erziehungswissenschaft aus dem Cornelsen-Verlag eingeführt. Einzelne Klassensätze des Phoenix, des Kursbuches und der Perspektive Pädagogik stehen zur Erprobung zur Verfügung. Organisatorische Strukturen Beitrag zum / Verankerung im Schulprogramm 6

7 2 Entscheidungen zum Unterricht Hinweis: Die nachfolgend dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans findet auf zwei Ebenen statt. Das Übersichtsraster gibt einen raschen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindlichen Unterrichtsvorhaben pro Schuljahr. In dem Raster sind außer dem Thema des jeweiligen Vorhabens das schwerpunktmäßig damit verknüpfte Inhaltsfeld bzw. die Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte des Vorhabens sowie Schwerpunktkompetenzen ausgewiesen. Die Konkretisierung von Unterrichtsvorhaben führt weitere Kompetenzerwartungen auf und verdeutlicht vorhabenbezogene Absprachen, z.b. zur Festlegung auf einen Aufgabentyp bei der Lernerfolgsüberprüfung durch eine Klausur. Der vorliegende schulinterne Lehrplan geht von 40 Schulwochen je Schuljahr aus. Ein Viertel (also 10 Schulwochen) werden nicht berücksichtigt, da aus verschiedenen Gründen (Klausuren, Exkursionen, dem Praktikum in der Einführungsphase, Krankheit etc.) es zu Unterrichtsausfällen kommen kann. Ob die zudem damit verbundene Hoffnung, den Kolleginnen und Kollegen genügend Freiraum für eigene Schwerpunktsetzungen zu ermöglichen, realisiert werden kann, bleibt offen. Aus den Vorüberlegungen ergibt sich, dass sich das schulinterne Curriculum auf ca. 90 Unterrichtsstunden in der Einführungsphase bezieht. 2.1 Unterrichtsvorhaben Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln. Ebenso werden alle inhaltlichen Schwerpunkte des Kernlehrplans mit Hilfe der Unterrichtsvorhaben abgedeckt. Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene. 7

8 Im Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen, Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zu verschaffen. Um Klarheit herzustellen und die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden in der Kategorie Kompetenzen an dieser Stelle nur die übergeordneten Kompetenzerwartungen ausgewiesen, während die konkretisierten Kompetenzerwartungen erst auf der Ebene konkretisierter Unterrichtsvorhaben Berücksichtigung finden. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z. B. Praktika, Kursfahrten o. ä.) zu erhalten, wurden im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant. Während der Fachkonferenzbeschluss zum Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben zur Gewährleistung vergleichbarer Standards sowie zur Absicherung von Lerngruppenübertritten und Lehrkraftwechseln für alle Mitglieder der Fachkonferenz Bindekraft entfalten soll, besitzt die exemplarische Ausweisung konkretisierter Unterrichtsvorhaben (Kapitel 2.1.2) empfehlenden Charakter. Referendarinnen und Referendaren sowie neuen Kolleginnen und Kollegen dienen diese vor allem zur standardbezogenen Orientierung in der neuen Schule, aber auch zur Verdeutlichung von unterrichtsbezogenen fachgruppeninternen Absprachen zu didaktisch-methodischen Zugängen, fächerübergreifenden Kooperationen, Lernmitteln und -orten sowie vorgesehenen Leistungsüberprüfungen, die im Einzelnen auch den Kapiteln 2.2 bis 2.4 zu entnehmen sind. Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bezüglich der konkretisierten Unterrichtsvorhaben sind im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte jederzeit möglich. Sicherzustellen bleibt allerdings auch hier, dass im Rahmen der Umsetzung der Unterrichtsvorhaben insgesamt alle Sach- und Urteilskompetenzen des Kernlehrplans Berücksichtigung finden. 8

9 2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben Verwendete Abkürzungen: SK = Sachkompetenz UK = Urteilskompetenz MK = Methodenkompetenz HK = Handlungskompetenz IF = Inhaltsfeld IF 1 = IF 2 = SuS = Bildungs- und Erziehungsprozesse Lernen und Erziehung Schülerinnen und Schüler Unterrichtsvorhaben Nr. 1 Thema: Erziehung und Bildung im Verhältnis zu Sozialisation und Enkulturation übergeordnete Kompetenzen: Die SuS erklären erzieherisch/erziehungswissenschaftlich relevante Zusammenhänge (SK 1), stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), ordnen und systematisieren Erkenntnisse nach fachlich vorgegebenen Kriterien (SK 4), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6), beschreiben mit Hilfe der Fachsprache Situationen aus pädagogischer Perspektive (MK 1), erstellen Fragebögen, führen eine Expertenbefragung (mit Umweltbildung befasster Lehrer etwa) durch und werten sie aus (MK 2), ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten Einführungsphase Unterrichtsvorhaben Nr. 2 Thema: Stilvoll erziehen Erziehungsstile übergeordnete Kompetenzen: Die SuS erklären erzieherisch/erziehungswissenschaftlich relevante Zusammenhänge (SK 1), stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), ordnen und systematisieren Erkenntnisse nach fachlich vorgegebenen Kriterien (SK 4), stellen den Einfluss pädagogische Handelns auf Individuum und Gesellschaft dar (SK 5), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6), beschreiben mit Hilfe der Fachsprache Situationen aus pädagogischer Perspektive (MK 1), ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet. (MK 3), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), 9

10 mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevantem Material explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 5), stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 13), bewerten ihre subjektiven Theorien mit Hilfe wissenschaftlicher Theorien (UK 1), gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von pädagogischen Theoriekenntnissen mit (HK 4). Inhaltsfeld Bildungs- und Erziehungsprozesse (IF 1) Inhaltliche Schwerpunkte: Erziehung und Bildung im Verhältnis zu Sozialisation und Enkulturation (IF 1) Bildung für nachhaltige Entwicklung (IF 1) Zeitbedarf (In Unterrichtsstunden): etwa 12 Stunden ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevantem Material explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 5), analysieren Experimente unter Berücksichtigung von Gütekriterien (MK 9), analysieren unter Anleitung die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 10), stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 13), bewerten ihr pädagogisches Vorverständnis und ihre subjektiven Theorien mit Hilfe wissenschaftlicher Theorien. (UK 1), beurteilen die Reichweite von Theorien und Erziehungskonzeptionen aus pädagogischer Perspektive (UK 2), beurteilen Fallbeispiele hinsichtlich Möglichkeiten, Grenzen und Folgen darauf bezogenen Handelns aus den Perspektiven verschiedener beteiligter Akteure (UK 3), entwickeln und erproben Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte (HK 1), entwickeln [und erproben] Handlungsvarianten für Einwirkungen auf Erziehungs- und Lernprozesse (HK 2), erproben in der Regel simulativ verschiedenen Formen pädagogischen Handelns und reflektieren diese hinsichtlich der zu erwartenden Folgen (HK 3) Inhaltsfeld Bildungs- und Erziehungsprozesse (IF 1) Inhaltliche Schwerpunkte Erziehungsstile Erziehungsziele Zeitbedarf (in Unterrichtsstunden): etwa 12 h 10

11 Unterrichtsvorhaben Nr. 3 Thema: Erziehung und Erziehungsziele im Wandel übergeordnete Kompetenzen: Die SuS erklären erzieherisch/erziehungswissenschaftlich relevante Zusammenhänge (SK 1), stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), ordnen und systematisieren Erkenntnisse nach fachlich vorgegebenen Kriterien (SK 4), stellen den Einfluss pädagogischen Handelns auf Individuum und Gesellschaft dar (SK 5), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6), erstellen Fragebögen, führen eine Expertenbefragung (erzieherisch Handelnde verschiedener Generationen) durch und werten sie aus (MK 2), ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3), ermitteln unter Anleitung aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), ermitteln Intentionen der jeweiligen Autoren und benennen deren Interessen (MK 5), analysieren unter Anleitung Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 6), werten unter Anleitung empirische Daten in Statistiken und deren grafische Umsetzungen unter Berücksichtigung von Gütekriterien aus (MK 7), Unterrichtsvorhaben Nr. 4 Thema: Pädagogisches Handeln auf der Grundlage anthropologischer Erkenntnisse Ist Erziehung überhaupt notwendig? übergeordnete Kompetenzen: Die SuS erklären erzieherisch/erziehungswissenschaftlich relevante Zusammenhänge (SK 1), stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), ordnen und systematisieren Erkenntnisse nach fachlich vorgegebenen Kriterien (SK 4), stellen den Einfluss pädagogischen Handelns auf Individuum und Gesellschaft dar (SK 5), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6) beschreiben mit Hilfe der Fachsprache Situationen aus pädagogischer Perspektive (MK 1), ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevantem Material explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 5), analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 6), analysieren unter Anleitung die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 11), stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar 11

12 ermitteln (unter Anleitung) die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 10), bewerten ihre subjektiven Theorien mit Hilfe wissenschaftlicher Theorien (UK 1), beurteilen die Reichweite von Theorien und Erziehungskonzeptionen aus pädagogischer Perspektive (UK 2), unterscheiden zwischen Sach- und Werturteil (UK 4), bewerten ihren eigenen Urteilsprozess (UK 6), entwickeln (und erproben) Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte (HK 1). Inhaltsfeld Bildungs- und Erziehungsprozesse (IF 1) Inhaltliche Schwerpunkte: Erziehung und Bildung im Verhältnis zu Sozialisation und Enkulturation (IF 1) Erziehungsziele (IF 1) Zeitbedarf (in Unterrichtsstunden): etwa 9 h (MK 13), bewerten ihre subjektiven Theorien mit Hilfe wissenschaftlicher Theorien (UK 1), beurteilen die Reichweite von Theorien und Erziehungskonzeptionen aus pädagogischer Perspektive (UK 2), beurteilen Fallbeispiele hinsichtlich Möglichkeiten, Grenzen und Folgen darauf bezogenen Handelns aus den Perspektiven verschiedener Akteure (UK 3), unterscheiden zwischen Sach- und Werturteil (UK 4) bewerten ihren eigenen Urteilsprozess (UK 6), entwickeln und erproben Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte (HK 1), gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von erweiterten pädagogischen Theorieerkenntnissen mit (HK 4) Inhaltsfelder Bildungs- und Erziehungsprozesse (IF 1) Lernen und Erziehung (IF 2) Inhaltliche(r) Schwerpunkt(e): anthropologische Grundannahmen (IF 1) Lernbedürftigkeit und Lernfähigkeit des Menschen (IF 2) Zeitbedarf (In Unterrichtsstunden): etwa 18 Stunden 12

13 Unterrichtsvorhaben Nr. 5a Thema: Erziehung auf der Grundlage der behavioristischen Lerntheorien oder des Imitaitionslernens nach Bandura? übergeordnete Kompetenzen: Die SuS erklären erzieherisch/erziehungswissenschaftlich relevante Zusammenhänge (SK 1), stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), ordnen und systematisieren Erkenntnisse nach fachlich vorgegebenen Kriterien (SK 4), stellen den Einfluss pädagogischen Handelns auf Individuum und Gesellschaft dar (SK 5), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6) ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevantem Material explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 5), analysieren Experimente unter Berücksichtigung von Gütekriterien (MK 9), analysieren unter Anleitung die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 11), stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 13), bewerten ihre subjektiven Theorien mit Hilfe wissenschaftlicher The- Unterrichtsvorhaben Nr. 5b Thema: Erziehendes Belehren versus Lernen als selbstgesteuerter und konstruktiver Prozess? pädagogische Aspekte von Neurobiologie und Konstruktivismus übergeordnete Kompetenzen: Die SuS : erklären erzieherisch/erziehungswissenschaftlich relevante Zusammenhänge (SK 1), stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), ordnen und systematisieren Erkenntnisse nach fachlich vorgegebenen Kriterien (SK 4), stellen den Einfluss pädagogischen Handelns auf Individuum und Gesellschaft dar (SK 5), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6) beschreiben mit Hilfe der Fachsprache Situationen aus pädagogischer Perspektive (MK 1), ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevantem Material explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 5), analysieren unter Anleitung die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 11), stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar 13

14 orien (UK 1), beurteilen die Reichweite von Theorien und Erziehungskonzeptionen aus pädagogischer Perspektive (UK 2), beurteilen Fallbeispiele hinsichtlich Möglichkeiten, Grenzen und Folgen darauf bezogenen Handelns aus den Perspektiven verschiedener Akteure (UK 3), unterscheiden zwischen Sach- und Werturteil (UK 4) entwickeln und erproben Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte (HK 1), entwickeln ansatzweise Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2), erproben in der Regel simulativ verschiedene Formen pädagogischen Handelns und reflektieren diese hinsichtlich der zu erwartenden Folgen (HK 3), Inhaltsfeld Lernen und Erziehung (IF 2) Inhaltliche Schwerpunkt: Lerntheorien und Lernfähigkeit des Menschen Lerntheorien und ihre Implikationen für pädagogisches Handeln Selbststeuerung und Selbstverantwortlichkeit in Lernprozessen Zeitbedarf (in Unterrichtsstunden): etwa 18 Stunden (MK 13), bewerten ihre subjektiven Theorien mit Hilfe wissenschaftlicher Theorien (UK 1), beurteilen die Reichweite von Theorien und Erziehungskonzeptionen aus pädagogischer Perspektive (UK 2), beurteilen Fallbeispiele hinsichtlich Möglichkeiten, Grenzen und Folgen darauf bezogenen Handelns aus den Perspektiven verschiedener Akteure (UK 3), unterscheiden zwischen Sach- und Werturteil (UK 4) beurteilen die Reichweite verschiedener wissenschaftlicher Methoden (UK 5), entwickeln und erproben Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte (HK 1), entwickeln ansatzweise Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2), gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von erweiterten pädagogischen Theorieerkenntnissen mit (HK 4) Inhaltsfeld(er) Lernen und Erziehung (IF 2) Inhaltliche(r) Schwerpunkt(e): (Lernbedürftigkeit und) Lernfähigkeit des Menschen (IF 2) Lerntheorien und ihre Impliaktionen für pädagogisches Handeln (IF 2) Selbststeuerung und Selbstverantwortlichkeit in Lernprozessen (IF 2) Zeitbedarf (in Unterrichtsstunden): 12 Stunden 14

15 Unterrichtsvorhaben Nr. 6 Thema: inklusive Bildung übergeordnete Kompetenzen: Die SuS stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), stellen den Einfluss pädagogischen Handelns auf Individuum und Gesellschaft dar (SK 5), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6) erstellen Fragebögen, führen eine Expertenbefragung (Sonderschullehrer, Lehrer z. B. der eigenen Schule) durch und werten sie aus (MK 2), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevantem Material explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 5), ermitteln erziehungswissenschaftlich relevante Daten aus empirischen Daten und deren grafischer Umsetzung unter Berücksichtigung von statistischen Gütekriterien (MK 7), erstellen Diagramme und Schaubilder als Auswertung einer Befragung (MK 12), beurteilen Fallbeispiele hinsichtlich Möglichkeiten, Grenzen und Folgen darauf bezogenen Handelns aus den Perspektiven verschiedener Akteure (UK 3), unterscheiden zwischen Sach- und Werturteil (UK 4) bewerten ihren eigenen Urteilsprozess (UK 6), entwickeln ansatzweise Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen 15

16 Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2). Inhaltsfeld Bildungs- und Erziehungsprozesse (IF 1) Lernen und Erziehung (IF 2) Inhaltliche Schwerpunkte Erziehungsziele Inklusion Zeitbedarf (in Unterrichtsstunden): etwa 9 h Summe Einführungsphase: 90 Stunden 16

17 2.1.2 Konkretisierte Unterrichtsvorhaben Hinweis: Thema, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte und Kompetenzen hat die Fachkonferenz verbindlich vereinbart. In allen anderen Bereichen sind Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bei der Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben möglich. Darüber hinaus enthält dieser schulinterne Lehrplan in den Kapiteln 2.2 bis 2.4 übergreifende sowie z. T. auch jahrgangsbezogene Absprachen zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, zur Leistungsbewertung und zur Leistungsrückmeldung. Je nach internem Steuerungsbedarf können solche Absprachen auch vorhabenbezogen vorgenommen werden. Auf der ersten Seite der jeweils konkretisierten Unterrichtsvorhaben sind allein die übergreifenden Kompetenzerwartungen formuliert. Auf en weiteren Seiten werden sie um die konkretisierten Sach- und Urteilskompetenzen ergänzt. 17

18 Einführungsphase: Unterrichtsvorhaben Nr. 1 Thema: Erziehung und Bildung im Verhältnis zu Sozialisation und Enkulturation übergeordnete Kompetenzen: Die SuS erklären erzieherisch/erziehungswissenschaftlich relevante Zusammenhänge (SK 1), stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), ordnen und systematisieren Erkenntnisse nach fachlich vorgegebenen Kriterien (SK 4), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6), beschreiben mit Hilfe der Fachsprache Situationen aus pädagogischer Perspektive (MK 1), erstellen Fragebögen, führen eine Expertenbefragung (mit Umweltbildung befasster Lehrer etwa) durch und werten sie aus (MK 2), ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevantem Material explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 5), stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 13), bewerten ihre subjektiven Theorien mit Hilfe wissenschaftlicher Theorien (UK 1), gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von pädagogischen Theoriekenntnissen mit (HK 4). Inhaltsfeld Bildungs- und Erziehungsprozesse (IF 1) Inhaltliche Schwerpunkte: Erziehung und Bildung im Verhältnis zu Sozialisation und Enkulturation (IF 1) Bildung für nachhaltige Entwicklung (IF 1) Zeitbedarf (In Unterrichtsstunden): etwa 12 Stunden 18

19 vorhabenbezogene Konkretisierung: Unterrichtssequenzen zu entwickelnde Kompetenzen vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen Erziehungssituationen im Alltag erste Definitionsversuche von Erziehung o Abgrenzung in Definition und entsprechendem Alltagsbeispiel: Enkulturation Sozialisation Bildung erste Definitionsversuche von Bildung (s. u.) Bildung für nachhaltige Entwicklung o Begriffsannäherung anhand eines Fallbeispiels o Grundlagen von Bildung für nachhaltige Entwicklung Die SuS Sachkompetenzenz (inhaltsfeldbezogen und konkretisiert): erklären die Zusammenhänge von Erziehung, Bildung, Sozialisation und Enkulturation (IF 1) stellen in elementarer Weise Sachverhalte, Modelle und Theorien zu Erziehung, Bildung, Sozialisation und Enkulturation dar (IF 1) beschreiben pädagogisches Handeln vor dem Hintergrund von Erziehung, Bildung, Sozialisation und Enkulturation (IF 1) stellen elementare Vorstellungen hinsichtlich der Ziele von Erziehung dar (IF 1) stellen den steuernden Einfluss von Erziehungszielen auf pädagogisches Handeln in verschiedenen Kontexten dar (IF 1). Urteilskompetenz (inhaltsfeldbezogen und konkretisiert): beurteilen die Beschreibbarkeit pädagogischen Handelns in den Kategorien von Erziehung, Bildung, Sozialisation und Enkulturation (IF 1), beurteilen einfache Fallbeispiele mit Blick auf implizite Erziehungsziele und auf die Sicht der verschiedenen Akteure auf diese Ziele (IF 1), methodische, didaktische Zugänge, z. B.: Bildimpulse Szenische Darstellung (z.b.: Rollenspiele) Erziehungssituationen (persönliche Erfahrungen) Diskussionsrunden Lehr- und Lernmittel, z.b.: Film About a boy Tschöpe-Scheffler, Sigrid, Die gesellschaftliche Bedingtheit von Erziehung, in: Phoenix (2014), Bd. I, S. 30 f. Hurrelmann, Klaus, Einführung in die Sozialisationstheorie. In: Phoenix (2006), Bd. II, S. 15 f. Perspektive Pädagogik (2014), Heft 1, S. 6 ff. (Erziehung), S. 13 ff. (Erziehung und Bildung), S. 38 ff. (päd. Handlungsformen), S. 115 ff. (BNE) Phoenix, Band 1 (2014), S. 133 (BNE) Kursbuch Erziehungswissenschaft (2014), S. 72 ff. (BNE) Leistungsbewertung: Schriftliche Leistungen/Klausuren: Klausur Sonstige Leistungen im Unterricht/Sonstige Mitarbeit: EA, GA, Rollenspiel 19

20 20 bewerten den Stellenwert der Bildung für nachhaltige Entwicklung in unterschiedlichen Erziehungsprozessen (IF 1)

21 Unterrichtsvorhaben Nr. 2 Thema: Stilvoll erziehen Erziehungsstile übergeordnete Kompetenzen: Die SuS erklären erzieherisch/erziehungswissenschaftlich relevante Zusammenhänge (SK 1), stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), ordnen und systematisieren Erkenntnisse nach fachlich vorgegebenen Kriterien (SK 4), stellen den Einfluss pädagogische Handelns auf Individuum und Gesellschaft dar (SK 5), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6), beschreiben mit Hilfe der Fachsprache Situationen aus pädagogischer Perspektive (MK 1), ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet. (MK 3), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevantem Material explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 5), analysieren Experimente unter Berücksichtigung von Gütekriterien (MK 9), analysieren unter Anleitung die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 10), stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 13), bewerten ihr pädagogisches Vorverständnis und ihre subjektiven Theorien mit Hilfe wissenschaftlicher Theorien. (UK 1), beurteilen die Reichweite von Theorien und Erziehungskonzeptionen aus pädagogischer Perspektive (UK 2), beurteilen Fallbeispiele hinsichtlich Möglichkeiten, Grenzen und Folgen darauf bezogenen Handelns aus den Perspektiven verschiedener beteiligter Akteure (UK 3), entwickeln und erproben Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte (HK 1), entwickeln [und erproben] Handlungsvarianten für Einwirkungen auf Erziehungs- und Lernprozesse (HK 2), erproben in der Regel simulativ verschiedenen Formen pädagogischen Handelns und reflektieren diese hinsichtlich der zu erwartenden Folgen (HK 3) Inhaltsfeld Bildungs- und Erziehungsprozesse (IF 1) 21

22 Inhaltliche Schwerpunkte Erziehungsstile Erziehungsziele Zeitbedarf (in Unterrichtsstunden): etwa 12 h 22

23 vorhabenbezogene Konkretisierung: Unterrichtssequenzen zu entwickelnde Kompetenzen vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen 1. erzieherisches Handeln, Beispiele 2. Erziehungsstile I: Lewins Führungsstilforschung 3. Erziehungsstile II: Begriff der autoritativen Erziehung (z. B. Fuhrer) 4. das pädagogische Verhältnis (in der geisteswissenschaftlichen Pädagogik, (z. B. nach Klafki) 5. Kritik der Erziehungsstilforschung I: das dimensionsorientierte Konzept nach Tausch und Tausch 6. Kritik der Erziehungsstilforschung II: Erziehungstile sowie gesellschaftliche und individuelle Bedingungen von Erziehung (z.b. Bernhard) 7. Kritik an der Erziehungsstilforschung III: pädagogische Handlungsformen als Überwindung der Erziehungsstile? (Prange u.a.) Anknüpfung an die Ausgangsbeispiele Die SuS Sachkompetenz (inhaltsfeldbezogen und konkretisiert): erklären grundlegende Erziehungsstile und systematisieren daraus zu ziehende Erkenntnisse (IF 1), erklären das pädagogische Verhältnis und stellen elementare Theorien zum pädagogischen Verhältnis dar (IF 1), stellen elementare Vorstellungen hinsichtlich der Ziele von Erziehung dar (IF 1) stellen den steuernden Einfluss von Erziehungszielen auf pädagogisches Handeln in verschiedenen Kontexten dar (IF 1), Urteilskompetenz: (inhaltsfeldbezogen und konkretisiert): beurteilen einfache Fallbeispiele hinsichtlich vorkommender Erziehungsstile und des Blicks auf die Erziehung(sstile) aus der Sicht der verschiedenen Akteure (IF 1), beurteilen einfache Fallbeispiele mit Blick auf implizite Erziehungsziele und auf die Sicht der verschiedenen Akteure auf diese Ziele (IF 1), bewerten ihr Vorverständnis zum pädagogischen Verhältnis vor dem Hintergrund theoretischer Aussagen (IF 1), beurteilen einfache Fallbeispiele zum pädamethodische, didaktische Zugänge, z.b.: Einstieg über biographischen Zugang (Erfahrungen) Erarbeitung Definition/Explikation Erziehungsstile/Führungsstile Erarbeitung des typologischen Konzepts (Lewin) in arbeitsteiliger Gruppenarbeit (Führungsstile / Merkmale) mit anschließender Präsentation (szenische Darstellung / Rollenspiel) Auswirkungen der Führungsstile auf Erleben, Verhalten und Leistungsbereitschaft der Kinder Erarbeitung des dimensionsorientierten Konzepts (Tausch und Tausch) Pädagogische Handlungsformen (Prange u.a., etwa: Flitner, Oser, Danner ) Lehr- und Lernmittel Die vorhandenen Lehrwerke bieten zahlreiche Materialien, u.a. Phoenix (2014). Bd. 1, S. 70 ff (alt: S. 217 ff.) Kursbuch EW (2014), S. 42 (alt: S. 38 ff.) Perspektive Pädagogik (2014), Heft 1, S. 38 ff., S. 57 ff. Feedback, z.b. Erstellung eines Glossars advance organizer Leistungsbewertung: Schriftliche Leistungen/Klausuren: 23

24 gogischen Verhältnis hinsichtlich der Möglichkeiten, Grenzen und Folgen eines damit verbundenen Handelns (IF 1) Klausur Sonstige Leistungen im Unterricht/Sonstige Mitarbeit: EA, GA, szenische Darstellung/Rollenspiel 24

25 Unterrichtsvorhaben Nr. 3 Thema: Erziehung und Erziehungsziele im Wandel übergeordnete Kompetenzen: Die SuS erklären erzieherisch/erziehungswissenschaftlich relevante Zusammenhänge (SK 1), stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), ordnen und systematisieren Erkenntnisse nach fachlich vorgegebenen Kriterien (SK 4), stellen den Einfluss pädagogischen Handelns auf Individuum und Gesellschaft dar (SK 5), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6), erstellen Fragebögen, führen eine Expertenbefragung (erzieherisch Handelnde verschiedener Generationen) durch und werten sie aus (MK 2), ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3), ermitteln unter Anleitung aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), ermitteln Intentionen der jeweiligen Autoren und benennen deren Interessen (MK 5), analysieren unter Anleitung Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 6), werten unter Anleitung empirische Daten in Statistiken und deren grafische Umsetzungen unter Berücksichtigung von Gütekriterien aus (MK 7), ermitteln (unter Anleitung) die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 10), bewerten ihre subjektiven Theorien mit Hilfe wissenschaftlicher Theorien (UK 1), beurteilen die Reichweite von Theorien und Erziehungskonzeptionen aus pädagogischer Perspektive (UK 2), unterscheiden zwischen Sach- und Werturteil (UK 4), bewerten ihren eigenen Urteilsprozess (UK 6), entwickeln (und erproben) Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte (HK 1). Inhaltsfeld Bildungs- und Erziehungsprozesse (IF 1) Inhaltliche Schwerpunkte: Erziehung und Bildung im Verhältnis zu Sozialisation und Enkulturation (IF 1) 25

26 Erziehungsziele (IF 1) Zeitbedarf (in Unterrichtsstunden): etwa 9 h 26

27 vorhabenbezogene Konkretisierung: Unterrichtssequenzen zu entwickelnde Kompetenzen vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen 1. Unterschiede Familie früher/heute z. B. Deutsche Familie (Uzarski 1932) im Vergleich zu eigenen Familienbildern 2. Beispiel einer autoritären Erziehung im Nationalsozialismus (z. B. Höss oder Eichmann) 3. Ermittlung von Erziehungszielen in den verschiedenen historischen Kontexten 4. Erarbeitung einer Umfrage zu den Erziehungserfahrungen von Eltern und Großeltern 5. Ableitung von Erziehungszielen aus den Ergebnissen und Vergleich mit den Erziehungszielen in der NS- Zeit und heute 6. Auseinandersetzung mit Überlegungen von Elias Canetti und Forderungen von Adorno Die SuS Sachkompetenz (inhaltsfeldbezogen und konkretisiert): stellen elementare Vorstellungen hinsichtlich der Ziele von Erziehung dar (IF 1), ordnen und systematisieren Erziehungsziele und setzen sie in Beziehung zueinander (IF 1), stellen den steuernden Einfluss von Erziehungszielen auf pädagogisches Handeln in verschiedenen Kontexten dar (IF 1). Urteilskompetenz: (inhaltsfeldbezogen und konkretisiert): beurteilen ansatzweise den Beitrag von Nachbarwissenschaften wie Philosophie, Soziologie, Politologie und Psychologie zur Beschreibung von Erziehungszielen (IF 1), beurteilen einfache Fallbeispiele mit Blick auf implizite Erziehungsziele und auf die Sicht der verschiedenen Akteure auf diese Ziele (IF 1). methodische, didaktische Zugänge, z.b.: Bildimpuls Rückgriff auf eigene Erfahrungen Erstellung, Durchführung und Auswertung einer Umfrage Methoden zur Erschließung komplexer Texte (z.b. 5-Schritt-Lesemethode) Erprobung unterschiedlicher Präsentationsverfahren Lehr- und Lernmittel Kursthemen Erziehungswissenschaften 2001, H. 1: Erziehungssituationen und Prozesse, S. 72 ff. außerdem bieten auch die Neuerscheinungen Materialien zu Erziehungszielen bzw. zum Wandel von Erziehungszielen: Phoenix 2014, Bd. 1, S. 176 ff. Perspektive Pädagogik 2014, Heft 1, S. 32 ff. Leistungsbewertung: Schriftliche Leistungen/Klausuren: schriftliche Zusammenfassung der Ergebnisse der Befragung keine Klausur Sonstige Leistungen im Unterricht/Sonstige Mitarbeit: EA, GA; Präsentation der Ergebnisse einer Umfrage 27

28 Unterrichtsvorhaben Nr. 4 Thema: Pädagogisches Handeln auf der Grundlage anthropologischer Erkenntnisse Ist Erziehung überhaupt notwendig? übergeordnete Kompetenzen: Die SuS erklären erzieherisch/erziehungswissenschaftlich relevante Zusammenhänge (SK 1), stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), ordnen und systematisieren Erkenntnisse nach fachlich vorgegebenen Kriterien (SK 4), stellen den Einfluss pädagogischen Handelns auf Individuum und Gesellschaft dar (SK 5), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6) beschreiben mit Hilfe der Fachsprache Situationen aus pädagogischer Perspektive (MK 1), ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevantem Material explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 5), analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 6), analysieren unter Anleitung die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 11), stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 13), bewerten ihre subjektiven Theorien mit Hilfe wissenschaftlicher Theorien (UK 1), beurteilen die Reichweite von Theorien und Erziehungskonzeptionen aus pädagogischer Perspektive (UK 2), beurteilen Fallbeispiele hinsichtlich Möglichkeiten, Grenzen und Folgen darauf bezogenen Handelns aus den Perspektiven verschiedener Akteure (UK 3), unterscheiden zwischen Sach- und Werturteil (UK 4) bewerten ihren eigenen Urteilsprozess (UK 6), entwickeln und erproben Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte (HK 1), gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von erweiterten pädagogischen Theorieerkenntnissen mit (HK 4) Inhaltsfelder Bildungs- und Erziehungsprozesse (IF 1) Lernen und Erziehung (IF 2) 28

29 Inhaltliche(r) Schwerpunkt(e): anthropologische Grundannahmen (IF 1) Lernbedürftigkeit und Lernfähigkeit des Menschen (IF 2) Zeitbedarf (In Unterrichtsstunden): etwa 18 Stunden 29

30 vorhabenbezogene Konkretisierung: Unterrichtssequenzen zu entwickelnde Kompetenzen vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen Fallbeispiele zur Lern- und Erziehungsbedürftigkeit, etwa: Amala und Kamala Der Fall Genie Victor von Aveyron Hospitalismus Helene Keller Wissenschaftliche Positionen im Vergleich Die philosophische Anthropologie (z.b. Gehlen) Die biologische A. (z.b. Portmann) Die sozialwissenschaftliche A. Die pädagogische A. (z.b. Roth, Loch) Die neurowissenschaftliche A. (z.b. Spitzer) Pädagogischer Umgang mit anthropologischen Erkenntnissen Lernbedürftigkeit Lernfähigkeit Erziehungsnotwendigkeit Erziehbarkeit Bildsamkeit Die SuS Sachkompetenz (inhaltsfeldbezogen und konkretisiert): erläutern verschiedene anthropologische Grundannahmen in ihrem Modell- und Theoriecharakter (IF 1) ordnen und systematisieren unterschiedliche anthropologische Grundannahmen (IF 1) stellen kontextualisiertes pädagogisches Handeln als durch anthropologische Grundannahmen beeinflusst dar (IF 1) erklären die Zusammenhänge von Erziehung, Bildung, Sozialisation und Enkulturation (IF 1) beschreiben pädagogisches Handeln vor dem Hintergrund von Erziehung, Bildung, Sozialisation und Enkulturation (IF 1) stellen elementare Vorstellungen hinsichtlich der Ziele von Erziehung dar (IF 1) beschreiben die Lernbedürftigkeit und Lernfähigkeit des Menschen (IF 2) Urteilskompetenz (inhaltsfeldbezogen und konkretisiert): beurteilen eigene und andere anthropologische Grundannahmen (IF 1) beurteilen ansatzweise die Erweiterung der pädagogischen Perspektive durch anthromethodische, didaktische Zugänge, z.b.: Erarbeitung der Themen in Gruppen Entwicklung einer Unterr und Gestaltung des Unterrichts durch die SuS Gestaltung einer Unterrichtssequenz: Power Point, Handout, Impulse zur Diskussion, Aufgaben für den Kurs, Karteikarten für den Vortrag Lehr- und Lernmittel, z. B.: Catwiesel erzählt: Ich habe mich in einer Tunnelröhre verkrochen (Kursthemen) Kursbuch 2014, S. 110 Film über Victor von Aveyron/ Fall Genie vgl. Phoenix 2014, Bd. 1, S. 32 ff. Perspektive Pädagogik 2014, H. 1, S. 90 ff., PP 2012, H. 2, S. 14 ff. Leistungbewertung: Schriftliche Leistungen/Klausuren Klausur Sonstige Leistungen im Unterricht/Sonstige Mitarbeit, z.b.: Beurteilung der Unterrichtssequenzen (Präsentation, Handout, Gestaltung/Organisation ) durch die SuS anhand von Feedbackbögen 30

31 pologische Grundannahmen (IF 1) beurteilen einfache Beispiele in Bezug auf die Beeinflussung des Handelns der beteiligten Akteure durch anthropologische Grundannahmen (IF 1) beurteilen die Beschreibbarkeit pädagogischen Handelns in den Kategorien von Erziehung, Bildung, Sozialisation und Enkulturation (IF 1) beurteilen ansatzweise den Beitrag von Nachbarwissenschaften wie Philosophie, Soziologie, Politologie und Psychologie zur Beschreibung von Erziehungszielen (IF 1) 31

32 Unterrichtsvorhaben Nr. 5a Thema: Erziehung auf der Grundlage der behavioristischen Lerntheorien oder des Imitaitionslernens nach Bandura? übergeordnete Kompetenzen: Die SuS erklären erzieherisch/erziehungswissenschaftlich relevante Zusammenhänge (SK 1), stellen pädagogisch relevante Sachverhalte, Modelle und Theorien dar (SK 2), beschreiben und erklären erzieherische/erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3), ordnen und systematisieren Erkenntnisse nach fachlich vorgegebenen Kriterien (SK 4), stellen den Einfluss pädagogischen Handelns auf Individuum und Gesellschaft dar (SK 5), vergleichen die Ansprüche pädagogischer Theorien mit pädagogischer Wirklichkeit (SK 6) ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4), ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevantem Material explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 5), analysieren Experimente unter Berücksichtigung von Gütekriterien (MK 9), analysieren unter Anleitung die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 11), stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 13), bewerten ihre subjektiven Theorien mit Hilfe wissenschaftlicher Theorien (UK 1), beurteilen die Reichweite von Theorien und Erziehungskonzeptionen aus pädagogischer Perspektive (UK 2), beurteilen Fallbeispiele hinsichtlich Möglichkeiten, Grenzen und Folgen darauf bezogenen Handelns aus den Perspektiven verschiedener Akteure (UK 3), unterscheiden zwischen Sach- und Werturteil (UK 4) entwickeln und erproben Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte (HK 1), entwickeln ansatzweise Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2), erproben in der Regel simulativ verschiedene Formen pädagogischen Handelns und reflektieren diese hinsichtlich der zu erwartenden Folgen (HK 3), Inhaltsfeld Lernen und Erziehung (IF 2) 32

33 Inhaltliche Schwerpunkt: Lerntheorien und Lernfähigkeit des Menschen Lerntheorien und ihre Implikationen für pädagogisches Handeln Selbststeuerung und Selbstverantwortlichkeit in Lernprozessen Zeitbedarf (in Unterrichtsstunden): etwa 18 Stunden 33

34 Vorhabenbezogene Konkretisierung: Unterrichtssequenzen Zu entwickelnde Kompetenzen Vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen Klassische Konditionierung nach PAWLOW Pawlowscher Hund, Lernen an der Kopplung von unkonditioniertem und neutralem Reiz. psychologisch Erklärungsmöglichkeiten etwa für... Angst vor Dunkelheit oder Spinnen Werbung Aberglaube Schulangst Sympathie/Antipathie Masochismus/Sadismus/Fetischismus und pädagogische Grenzen und Möglichkeiten des Einsatzes klassischen Konditionierens; Operante Konditionierung nach SKINNER: Verstärkungslernen (positive Verstärkung, negative Verstärkung, Bestrafung), permanente und varibel intermittierende Verstärkung. psychologische Erklärungsmöglichkeiten beispielsweise für... Spielsucht Eifersucht Manipulation Klassenclown Schreikind, und kritische Würdigung des operanten Konditionierens als pädagogische Technik ; Die SuS Sachkompetenz (inhaltsfeldbezogen und konkretisiert): erläutern verschiedene anthropologische Grundannahmen in ihrem Modell- und Theoriecharakter (IF 1) ordnen und systematisieren unterschiedliche anthropologische Grundannahmen (IF 1) stellen den steuernden Einfluss von Erziehungszielen auf pädagogisches Handeln in verschiedenen Kontexten dar (IF 1) erklären den Zusammenhang zwischen Erziehung und Lernen (IF 2) beschreiben die Lernbedürftigkeit und Lernfähigkeit des Menschen (IF 2) erklären die zentralen Aspekte des behavioristischen Lernverständnisses (IF 2) erklären Beobachtungslernen und unterscheiden es von den Konditionierungsarten (IF 2) beschreiben die Selbststeuerung von Lernprozessen (IF 2) stellen pädagogische Praxisbeispiele zu den Lerntheorien dar (IF 2) stellen den Einfluss pädagogischen Handelns auf Lernprozesse exemplarisch dar (IF 2) methodische, didaktische Zugänge: Fallbeispiele Experimente (Bousfield, Greenspoon usw.) Selbsterkenntnisprozesse Überprüfung eigener Lebenssituationen Lernmittel diverse Lehrbücher Lernprogramme etwa von Skinner/Holland (oder aktuelle Lernsoftware) Gesellschaftliche Utopien auf behavioristischer Grundlage (Skinners Walden two oder Huxleys Brave new world) Skripte zu wissenschaftlichen Fernsehsendungen (z.b. Quarks und Co) Filmmaterialien, etwa bei Youtube oder in Mediatheken verschiedener Sender (z. B. Quarks und Co., Nano...) Werbung im TV VdP- Materialsammlungen aktuelle populärwissenschaftliche Zeitschriften (z. B. Psychologie Heute, Zeit Wissen ) Onlinequellen (z. B. Stangl- Thaller,...) Feedback z.b. durch individuelle Autoevaluation der eigenen Lernprozessoptimierung. Leistungsbewertung: Schriftliche Leistungen/Klausuren 34

35 Therapie: Verlernen von Angst psychologische Erklärungsmöglichkeiten für... Sympathikus/Parasympathikus - Reziproke Hemmung William schreit nicht mehr Verlernen von Furcht im Unterricht Strafe als Disziplinarmittel und pädagogische Grenzen Imitationslernen nach BANDURA Rockyexperiment drei Phasen (Beobachtungsphase, spontane Imitation, Verstärkungsphase) pädagogische Folgerungen (z. B. Umgang mit medialer Gewalt) Fallbeispiel: Amokläufe Möglichkeiten und Grenzen des pädagogischen Einsatzes des Modelllernens Urteilskompetenz (inhaltsfeldbezogen und konkretisiert): beurteilen einfache Beispiele in Bezug auf die Beeinflussung des Handelns der beteiligten Akteure durch anthropologische Grundannahmen (IF 1) beurteilen ansatzweise den Beitrag von Nachbarwissenschaften wie Philosophie, Soziologie, Politologie und Psychologie zur Beschreibung von Erziehungszielen (IF 1) beurteilen einfache Fallbeispiele mit Blick auf implizite Erziehungsziele und auf die Sicht der verschiedenen Akteure auf diese Ziele (IF 1) bewerten ihr Vorverständnis von Lernen und ihre subjektiven Theorien über Lernprozesse und -bedingungen mit Hilfe wissenschaftlicher Theorien (IF 2) beurteilen in Ansätzen die pädagogische Relevanz von Theoriegehalten und die Methoden der Erkenntnisgewinnung in der Lernpsychologie und der Neurobiologie (IF 2) beurteilen einfache Fallbeispiele für Lernprozesse hinsichtlich der Möglichkeiten, Grenzen und Folgen darauf bezogenen Handelns aus den Perspektiven verschiedener Akteure (IF 2) Klausur Sonstige Leistungen im Unterricht/Sonstige Mitarbeit EA, GA, Durchführung von Experimenten 35

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