Pate: Heinz Kölking Referent / Autoren: Dr. A. Beß, Dr. K. Becker, Dr. G. Renner. Industrie-Statement: B. Calmer

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1 Initiative für Unternehmensführung IT-Service-Management in der Gesundheitswirtschaft 31. Deutscher Krankenhaustag, MEDICA Düsseldorf, Neue Geschäfts- und Preismodelle - am Beispiel Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg/Wümme Pate: Heinz Kölking Referent / Autoren: Dr. A. Beß, Dr. K. Becker, Dr. G. Renner Industrie-Statement: B. Calmer

2 AGENDA Das Diakoniekrankenhaus Rotenburg Rahmenbedingungen und generelle Zielsetzung Projekt Total Output Management Austausch und Übergabe in Fremdverantwortung von ca. 600 Druckern, Faxgeräten, Kopierern Projekt Konsolidierung der Arbeitsplatzsysteme Austausch in ca. 900 PCs bei gleichzeitigem Wechsel von Eigentum zu Leasing Folie 2

3 AGENDA Das Diakoniekrankenhaus Rotenburg Rahmenbedingungen und generelle Zielsetzung Projekt Total Output Management Austausch und Übergabe in Fremdverantwortung von ca. 600 Druckern, Faxgeräten, Kopierern Projekt Konsolidierung der Arbeitsplatzsysteme Austausch in ca. 900 PCs bei gleichzeitigem Wechsel von Eigentum zu Leasing Folie 3

4 Diakoniekrankenhaus Rotenburg am Westrand der Lüneburger Heide

5 Diakoniekrankenhaus Rotenburg Daten und Kennzahlen 800 Betten 20 Fachabteilungen Sektionen / Zentren Patienten / Jahr ambulante Behandlungen Medizinisches Versorgungszentrum Auslastung: >86 % Verweildauer: 8 Tage

6 Diakoniekrankenhaus Rotenburg Gesellschaftsstruktur Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg Wümme e.v. als Holding Vorstand Mutterhausleitung ProDiako g GmbH Zusammenschluss ev. Krankenhäuser Elise-Averdiek-Stiftung Vorstand Senioren am Mutterhaus ggmbh Geschäftsführung 100 % beim e. V. Diakoniekrankenhaus ggmbh Geschäftsführung 70 % beim e. V. Krankenhausbetriebsleitung Reha-Zentrum Diako ggmbh Geschäftsführung 70 % beim e. V. Diakoniepflegezentrum ggmbh Geschäftsführung 51 % beim e. V. Ambulante Pflege Diako Sterilgut GmbH Geschäftsführung 51 % beim e. V. Diako Service GmbH Geschäftsführung 100 % beim e. V. Diako Clean GmbH Geschäftsführung 52 % beim e. V. HRow Personalberatung GmbH 100 % beim e. V. Diako-Textil GmbH 51 % Diako-Service

7 Diakoniekrankenhaus Rotenburg Daten und Kennzahlen Mitarbeiter 420 Schüler 80 Wohnungen Ca. 120 Kinder im Kindergarten

8 Diakoniekrankenhaus Rotenburg Daten und Kennzahlen Bilanzvolumen 2007: Diakoniekrankenhaus: 82 Mio. Konzern Rotenburg: 177 Mio. Umsatz 2006: Diakoniekrankenhaus: 117 Mio. Konzern Rotenburg: 127 Mio.

9 Diakoniekrankenhaus Rotenburg Einbindung in prodiako Gruppe

10 Neue Diakoniekrankenhaus Rotenburg Endoskopie Daten und Kennzahlen Übersicht Neubau/Umbau (42 Mio. ) Erweiterung Reha- Zentrum Diako Neubau Neurologie/Lungenklinik Neubau Pathologie Neubau/Umbau : Stationäre Aufnahme Notaufnahme Neubau IMC Umbau Zentral-OP Klinischer Arztdienst Erweiterung Strahlentherapie Neubau Hubschrauberlandeplatz Neubau MVZ Neurologie (im Modell nicht enthalten)

11 IT-Servicemanagement generelle Zielsetzung Gesetzgeber Aufsichtsgremien Aufsichtsbehörden Kostenträger Verbundene Unternehmen Einweiser Patient Unternehmensplanung und -steuerung Stationäre und ambulante Krankenhausleistungen Kostenträger Verbundene Unternehmen Einweiser Patient Hausarzt Geschäftspartner Facility- Mgmt. Personal- Mgmt. Finanz- Mgmt. IT-Service- Mgmt. Medizintechnik Arzneim.- versorg. Beschaff. - Mgmt Hausarzt Geschäftspartner

12 IT-Servicemanagement Daten/Fakten 12 Mitarbeiter 900 Arbeitsplätze imedone/ SAP/ Copra/ MediColor/ docconcept/ eistik/ Nexus GMT Sanalogic/ Medos und ca. 100 andere Systeme Siemens PACS seit 1998 Dokumentenmanagement/-archivierung pavas.net seit 1997, d.3 seit 2006 Cloverleath Kommunikationsserver aktuell 33 Systeme über HL 7 vernetzt Netzwerk 3com, NetAsk Integration Medizintechnik: mehrere CTs u.a. 128 Zeilen CT, 2 Linearbeschleuniger

13 IT-Servicemanagement laufende Projekte (Auszug) KIS Migration (im wesentlichen abgeschlossen) RIS/PACS-Migration Einführung/Migration elektronische Patientenakte Konsolidierung Formularwesen Storage-Konsolidierung IT-Umzüge/ Neuausstattung im Rahmen der 10 Bauprojekte

14 IT-Servicemanagement Maßnahmen Outsourcing von Infrastruktur Themen ( Beispiele) Verstärkte Integration von Partnern Outsourcing Shared Services Backup (Vorsorge bei Krankheit, Urlaub) Entwicklung der Mitarbeiter Projektmanagement Prozessmanagement Integration/Zusammenarbeit mit Partnern Kompetente Ansprechpartner für externe Firmen Soft skills

15 AGENDA Das Diakoniekrankenhaus Rotenburg Rahmenbedingungen und generelle Zielsetzung Projekt Total Output Management Austausch und Übergabe in Fremdverantwortung von ca. 600 Druckern, Faxgeräten, Kopierern Projekt Konsolidierung der Arbeitsplatzsysteme Austausch in ca. 900 PCs bei gleichzeitigem Wechsel von Eigentum zu Leasing Folie 15

16 Projekt Total Output Management Ausgangssituation Ende 2006 Ca 640 Drucker, Faxgeräte, Kopierer diverser Hersteller teilweise sehr betagt und reparaturanfällig Ein Mitarbeiter der EDV hatte im Wechsel Druckerdienst (Bindung von ca 1 ½ Mitarbeitern) Erhebliche Kosten für Reparatur (lokaler Bürodienstleister) Ausfallzeiten Umfangreiche Vorhaltung von Toner etc. für die vielen unterschiedlichen Varianten

17 Projekt Total Output Management Zielsetzung Reduzierung der Gesamtkosten um 25% (Geräte/Toner/Service extern) Reduzierung bilanzrelevanten Kapitalbedarf durch Übergang von Eigentum zu Leasing Reduzierung des internen Serviceaufwands Geringere Ausfallzeiten Optimierung des Geräteeinsatzes Reduzierung des Druckvolumens Standardisierung der Druck/ Kopier und Faxsysteme

18 Projekt Total Output Management Was ist Stand heute erreicht? Ca. 530 Geräte (Kyocera) über Triumph Adler geleast (Reduzierung Systemanzahl 18%) Reduzierung monatliche Betriebskosten con auf ca EDV-Mitarbeiter frei für andere Aufgaben Reduzierte Ausfallzeiten

19 Projekt Total Output Management Was ist noch zu tun? Wie geht es weiter? Onlineanalyse des Druck/Kopiervolumens je Gerät (Controlling, Optimierung) Reduzierung des Druckvolumens durch elektronisches Dokumentenmanagement Konsolidierung, Standardisierung des Formularwesens Flexibilisierung des Druckens durch Einrichtung von Printservern

20 AGENDA Das Diakoniekrankenhaus Rotenburg Rahmenbedingungen und generelle Zielsetzung Projekt Total Output Management Austausch und Übergabe in Fremdverantwortung von ca. 600 Druckern, Faxgeräten, Kopierern Projekt Konsolidierung der Arbeitsplatzsysteme Austausch in ca. 900 PCs bei gleichzeitigem Wechsel von Eigentum zu Leasing Folie 20

21 Projekt Konsolidierung Arbeitsplatzsysteme Ausgangssituation Mitte 2007 Ca 850 PCs von Compaq/ HP teilweise sehr betagt und reparaturanfällig Ein Mitarbeiter der EDV war ausschließlich mit Reparatur etc. beschäftigt Ausfallzeiten, relative lange Reaktionszeiten bei Ausfall Unzufriedenheit mit den alten Geräten (Performance, Geräuschentwicklung, Bildschirmgröße/Auflösung) Hohe Stromkosten Röhrenmonitore (ca. 400 noch in 2007 im Einsatz) Umfangreiches Lager für Ersatzteile, etc. Erhebliche Probleme im Servicemanagment (Patchmanagement, Softwareverteilung etc.)

22 Projekt Konsolidierung Arbeitsplatzsysteme Zielsetzung Standardisierung von PC und Bildschirm Jeder Benutzer kann sich an jedem Arbeitsplatz anmelden und hat seine Arbeitsumgebung Reduzierung bilanzrelevanten Kapitalbedarf durch Übergang von Eigentum zu Leasing (3 Jahre) Reduzierung Stromverbrauch Minimierung der Ausfallzeiten Reduzierung Serviceaufwand für IT-Bereich

23 Projekt Konsolidierung Arbeitsplatzsysteme Was ist Stand heute erreicht? 900 Arbeitsplätze sind gemäß neuem Standard ausgerüstet: PC HP 7800, 19 Flachbildschirm höhenverstellbar mit guter Wiedergabequalität für Bilder aus dem Medizintechnikpark Professionelle Unterstützung bei Beschaffung, Austausch und Entsorgung Alt-PCs durch Partner Computacenter Wechsel von Eigentum zu Leasing Wartung durch HP (3 Jahre) Erhebliche Verbesserung der Zufriedenheit der Anwender mit Ihrem IT- Arbeitsplatz 1 ½ EDV-Mitarbeiter frei für andere Aufgaben Erhebliche reduzierte Ausfallzeiten Erheblich vereinfachte Serviceprozesse in der EDV

24 Projekt Konsolidierung Arbeitsplatzsysteme Was ist noch zu tun? Wie geht es weiter? Optimierung Lizenzmanagement Optimierung Anwenderbetreuung Servicedesk Standardisierung Heimarbeitsplätze Standardisierung Mobile Devices

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