Einführung in die Erziehungswissenschaft. Bildungstheorien. Vorlesungsplan. Einführende Bemerkungen, riskante Definitionen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Einführung in die Erziehungswissenschaft. Bildungstheorien. Vorlesungsplan. Einführende Bemerkungen, riskante Definitionen"

Transkript

1 SoSe 06 Prof. Dr. Gerhard de Haan Vorlesungsplan Einführung in die Erziehungswissenschaft Bildungstheorien 1. ( ) Organisatorisches / Einführung: Wissensgesellschaft 2. ( ) Anthropologie 3. ( ) Sozialisation 4. ( ) Erziehungstheorien 5. ( ) Bildungstheorien 6. ( ) Himmelfahrt 7. ( ) Geisteswissenschaftliche, emanzipatorische und andere Pädagogiken 8. ( ) Geschichte der Pädagogik, die Zeit in der Pädagogik 9. ( ) Lerntheorien 10. ( ) Pädagogisierung der Lebenswelt 11. ( ) Kompetenzen, Bildungsstandards, Qualitätsmessung 12. ( ) Transformation der Gesellschaft 13. ( ) Rückblick auf die Vorlesung, keinen Tutoriumstext. 14. ( ) Klausur Was heißt Bildung und was sind Bildungstheorien? Zum Weiterlesen: Hartmut von Hentig: Bildung. München / Wien Einführende Bemerkungen, riskante Definitionen Erziehung ist das uralte Geschäft des Menschen, Vorbereitung auf das, was die Gesellschaft für ihn bestimmt hat, fensterloser Gang! Mit dem Begriff der Bildung wird die Antithese zum Erziehungsbegriff entworfen. Bildung begreift sich als entbundene Selbsttätigkeit, als schon vollzogene Emanzipation. Mit ihr begreift sich der Mensch als sein eigener Urheber! Bildung ist eine neue, geistige Geburt. H.-J. Heydorn: Über den Widerspruch von Bildung und Herrschaft, Frankfurt a.m. 1970, S. 9 und 10. Winterlektüre: J. W. von Goethe: Wilhelm Meisters Lehr- und Wanderjahre 1

2 Auf welches Problem ist Bildung die Antwort? Der Bildungsbegriff ist immer dann von großer Bedeutung, wenn sich erstens Selbstverständlichkeiten auflösen und Unsicherheiten die gesellschaftliche Situation kennzeichnen, zweitens die Frage stellt, welches Maß an Selbständigkeit, Autonomie, Freiheit dem Einzelnen in der Gesellschaft zugestanden werden soll. (Vgl. Rousseau; Schleiermacher) Unsicherheit in den Zielsetzungen Was mit Bildung gemeint ist, ist äußerst kontrovers und nur ungenau zu bestimmen. Welche Werte, Normen und Ziele sollen dem pädagogischen Handeln zugrunde liegen, damit Bildung erlangt werden kann? Nicht alle Bildungsziele sind mit der Tradition vereinbar (s.o.): Bildung hat einen starken Bezug zur Autonomie des Individuums. Das klassische Bildungsideal des Wilhelm von Humboldt ( ) Grundkategorien der Bildungsidee Individualität Universalität Totalität W. von Humboldt ( ) Jeder ist offenbar nur dann ein guter Handwerker, Kaufmann, Soldat und Geschäftsmann, wenn er an sich und ohne Hinsicht auf seinen besonderen Beruf ein guter, anständiger, seinem Stande nach aufgeklärter Mensch und Bürger ist. Gibt ihm der Schulunterricht, was hierzu erforderlich ist, so erwirbt er die besondere Fähigkeit seines Berufes nachher sehr leicht und behält immer die Freiheit, wie im Leben so oft geschieht, von einem zum anderen überzugehen. (Humboldt). 2

3 Wie erlangt man Bildung? Die Antwort Johann Wolfgang von Goethes Bildung wird einem eher zuteil, sie wird durch Situationen, Ereignisse, Arrangements ermöglicht, sie lässt sich nicht durch Willensakte herstellen. Das Leben selbst führt zur Bildung. Die 1970er Jahre: Auflösung des Bildungsbegriffs im Qualifikationsbegriff Welches Bildungsverständnis ist angemessen? Welche Kenntnisse und Fähigkeiten braucht ein Mensch, um typische Lebenssituationen handelnd bewältigen zu können? Im Begriff der Qualifikation ist die Instrumentalisierung des ursprünglichen Bildungsbegriffes angelegt. Bildung ist nur sehr begrenzt technisch induzierbar. Heutige Perspektiven der Bildung Bildung erlebte in den letzten Jahren eine Renaissance. Bildung wird als offener Prozess verstanden, geprägt durch Ungewissheit, Fremdheit und Unbestimmtheit. Vier Aspekte bezeichnen, was mit dem Bildungsbegriff zu bewahren bzw. zu erfassen versucht wird: 1. Die Individualisierung 2. Die Selbstverwirklichung 3. Die Distanz zum bloß Nützlichen 4. Die Einsicht, dass Selbstverwirklichung und Individualisierung nur im Kontext von Gemeinschaften verwirklicht werden können. Kanonisierung Es gibt für den Fächerkanon der heutigen allgemein bildenden Schulen, für die Volkshochschulen und für den Bereich der Jugendfreizeit keine allgemein anerkannte Bildungstheorie mehr. Was macht die Kanonisierung so attraktiv? Sie bietet eine scheinbare Sicherheit in einer unsicheren Welt. 3

4 Das Bildungsverständnis Hartmut von Hentigs Sechs Maßstäbe für gebildet sein : 1. Abscheu und Abwehr von Unmenschlichkeit 2. Die Wahrnehmung von Glück 3. Die Fähigkeit und den Willen, sich zu verständigen 4. Bewusstsein von der Geschichtlichkeit der eigenen Existenz 5. Wachheit für letzte Fragen 6. Bereitschaft zur Selbstverantwortung und Verantwortung in der res publica 10 Anlässe, in denen Bildung erfahren werden kann: Feste feiern Geschichten Politik Theater Arbeit Das Gespräch Sprache und Sprachen Die Musik Aufbruch Naturerfahrung Beispiel: Zusammenfassung 1. Der Begriff der Bildung entsteht in einem ganz bestimmten Zeitraum unserer abendländischen Geschichte Erziehung drückt immer auch Macht von Menschen über Menschen aus: Der Bildungsbegriff dagegen ist auf Entfaltung und Entwicklung der Person ausgerichtet. 3. Vorstellung: Bildung ist Fähigkeit zur Distanz zu unmittelbaren privaten Notwendigkeiten und gesellschaftlichen Interessen. 4

5 Fazit Der Bildungsbegriff scheint innerhalb einer systematischen Diskussion letztlich immer dann unentbehrlich, wenn nicht allein partikulare Ansprüche einer Fachqualifizierung, sondern Ansprüche des Individuums auf Selbstbestimmung und kritische Distanz einerseits, auf ein gutes Leben in Gemeinschaften andererseits geltend gemacht werden. Er ist auch dann immer unentbehrlich, wenn in der Gesellschaft Unsicherheit und Ungewissheit darüber herrscht, wie die Entwicklung von Gesellschaft sich fortsetzen soll. Nächstes Mal Geisteswissenschaftliche, emanzipatorische und andere Pädagogiken 5

Einführung in die Erziehungswissenschaft. Bildungstheorien

Einführung in die Erziehungswissenschaft. Bildungstheorien WS 06/07 Prof. Dr. Gerhard de Haan Einführung in die Erziehungswissenschaft Bildungstheorien 1 Vorlesungsplan 1. (19.10.06) Organisatorisches / Einführung: Wissensgesellschaft 2. (26.10.06) Anthropologie

Mehr

Einführung in die Erziehungswissenschaft

Einführung in die Erziehungswissenschaft WS 06/07 Prof. Dr. Gerhard de Haan Einführung in die Erziehungswissenschaft 4. Vorlesung Erziehungstheorien Vorlesungsplan 1. (19.10.06) Organisatorisches / Einführung: Wissensgesellschaft 2. (26.10.06)

Mehr

Vorlesungsplan. Problem: Wie wird aus dem Mensch ein soziales Wesen? Prof. Dr. Gerhard de Haan Einführung in die Erziehungswissenschaft

Vorlesungsplan. Problem: Wie wird aus dem Mensch ein soziales Wesen? Prof. Dr. Gerhard de Haan Einführung in die Erziehungswissenschaft WS 2004/05 Prof. Dr. Gerhard de Haan inführung in die rziehungswissenschaft 3. Vorlesung: Sozialisation und Sozialisationsinstitutionen Vorlesungsplan 1. (20.10.05) Organisatorisches / inführung: Wissensgesellschaft

Mehr

Begriffsdefinitionen

Begriffsdefinitionen Begriffsdefinitionen Sozialisation: Unter Sozialisation versteht man die Entstehung und Bildung der Persönlichkeit aufgrund ihrer Interaktion mit einer spezifischen materiellen, kulturellen und sozialen

Mehr

PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE für NIEDERÖSTERREICH. Gibt es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis? Es gibt ihn in der Tat!

PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE für NIEDERÖSTERREICH. Gibt es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis? Es gibt ihn in der Tat! Gibt es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis? Es gibt ihn in der Tat! 1 2 3 Menschlichkeit Glücksfähigkeit Dialogfähigkeit Geschichtlichkeit Transzendenz Verantwortung 4 Heutige Perspektiven von

Mehr

Einführung in die Erziehungswissenschaft

Einführung in die Erziehungswissenschaft WS 2006/2007 Prof. Gerhard de Haan Einführung in die Erziehungswissenschaft 2. Vorlesung: Anthropologie (Vertretung: Ruprecht Mattig) Vorlesungsplan 1. (19.10.06) Organisatorisches / Einführung: Wissensgesellschaft

Mehr

Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule. Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien Trier/ TDS Daun

Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule. Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien Trier/ TDS Daun Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien Trier/ TDS Daun Vorhaben Begrifflichkeit Rechtlicher Rahmen, gesellschaftliche Verankerung Schulische

Mehr

Wahlfach Erziehungswissenschaft BacSoz-WSM-EWS

Wahlfach Erziehungswissenschaft BacSoz-WSM-EWS Wahlfach Erziehungswissenschaft BacSoz-WSM-EWS Bitte beachten Sie! Für Studierende, die NACH dem Wintersemester 2013/14 das Wahlfach Erziehungswissenschaft belegen, ist die Modulbeschreibung verbindlich.

Mehr

Wissensmanagement: Bildungspolitische Aspekte

Wissensmanagement: Bildungspolitische Aspekte Wissensmanagement: Bildungspolitische Aspekte fundiert beurteilen sachlich entscheiden wirksam handeln Jörn Benseler, 30890 Barsinghausen, www.jbenseler.de Einleitung In der Bildungspolitik sehen die Freien

Mehr

Soziale Welten und Bildung - ein Versuch zur theoretischen Bestimmung von Altern und Bildung

Soziale Welten und Bildung - ein Versuch zur theoretischen Bestimmung von Altern und Bildung Soziale Welten und Bildung - ein Versuch zur theoretischen Bestimmung von Altern und Bildung Dr. Ines Himmelsbach Goethe Universität Frankfurt Fachbereich Erziehungswissenschaften Arbeitsbereich Interdisziplinäre

Mehr

Florian Baier Schule und Soziale Arbeit: Aktuelle Konzepte und strukturelle Voraussetzungen für gelingende Kooperationen

Florian Baier Schule und Soziale Arbeit: Aktuelle Konzepte und strukturelle Voraussetzungen für gelingende Kooperationen Florian Baier Schule und Soziale Arbeit: Aktuelle Konzepte und strukturelle Voraussetzungen für gelingende Kooperationen Kinder- und Jugendhilfe in der Zeit nach PISA Positionen der Kinder- und Jugendhilfe:

Mehr

8 Der gesellschaftlich geprägte Mensch

8 Der gesellschaftlich geprägte Mensch 8 Der gesellschaftlich geprägte Mensch Der Mensch hat aber von Natur aus einen so großen Hang zur Freiheit, dass, wenn er erst eine Zeit lang an sie gewöhnt ist, er ihr alles aufopfert. Eben daher muss

Mehr

DAS HUMBOLDTSCHE BILDUNGSIDEAL. Lebensproblemzentrierter Unterricht Dozentin: Dr. Jutta Lütjen Referent: Andreas Bleck Datum:

DAS HUMBOLDTSCHE BILDUNGSIDEAL. Lebensproblemzentrierter Unterricht Dozentin: Dr. Jutta Lütjen Referent: Andreas Bleck Datum: DAS HUMBOLDTSCHE BILDUNGSIDEAL Lebensproblemzentrierter Unterricht Dozentin: Dr. Jutta Lütjen Referent: Andreas Bleck Datum: 02.07.2015 Gliederung 1. Wilhelm von Humboldt - Kurzbiographie 2. Das Humboldtsche

Mehr

Jean-Jacques Rousseau

Jean-Jacques Rousseau Rainer Bolle Jean-Jacques Rousseau Das Prinzip der Vervollkommnung des Menschen durch Erziehung und die Frage nach dem Zusammenhang von Freiheit, Gliick und Identitat Waxmann Minister / New York Munchen

Mehr

VORLESUNG SOZIOLOGISCHE GRUNDBEGRIFFE SoSe 09. Prof. Dr. Anna Schwarz Dienstag, 16:15 17:45 Uhr Raum: GD 203

VORLESUNG SOZIOLOGISCHE GRUNDBEGRIFFE SoSe 09. Prof. Dr. Anna Schwarz Dienstag, 16:15 17:45 Uhr Raum: GD 203 VORLESUNG SOZIOLOGISCHE GRUNDBEGRIFFE SoSe 09 Dienstag, 16:15 17:45 Uhr Raum: GD 203 ÜBERBLICK I 1. 21.04.: Einführung in die Systematik der Soziologie + Begriffsbildung 2. 05.05.: Soziales Handeln 3.

Mehr

Jean-Jacques Rousseau

Jean-Jacques Rousseau Rainer Bolle Jean-Jacques Rousseau Das Prinzip der Vervollkommnung des Menschen durch Erziehung und die Frage nach dem Zusammenhang von Freiheit, Glück und Identität Waxmann Münster/New York Inhalt Einleitung

Mehr

Der Chef-TÜV. Spieglein, Spieglein an der Wand, wie soll ich führen in diesem Land?

Der Chef-TÜV. Spieglein, Spieglein an der Wand, wie soll ich führen in diesem Land? Der Chef-TÜV Spieglein, Spieglein an der Wand, wie soll ich führen in diesem Land? Übersicht Eigenbild/Fremdbild Sich selbst und andere bewegen Positives Menschenbild Führungstools Wer bin ich? Eigenbild/Fremdbild

Mehr

Prof. Dr. Daniela Braun, Institut für Forschung und Weiterbildung, FH Koblenz

Prof. Dr. Daniela Braun, Institut für Forschung und Weiterbildung, FH Koblenz http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.europarl.europa.eu/eplive/expert/photo/20090107p Kreativität als Schlüssel zur Zukunft Kreativität ist die Triebkraft für Innovation und Schlüsselfaktor für

Mehr

Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik. obligatorische thematische Bestandteile Stift Keppel

Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik. obligatorische thematische Bestandteile Stift Keppel Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik Einführungsphase (EP) / 1. Halbjahr Kursthema: Erziehungssituationen und Erziehungsprozesse Das Individuum im Erziehungsprozess Erziehungsverhalten und Legitimation

Mehr

Vorwort zur 4. Auflage

Vorwort zur 4. Auflage Vorwort Vorwort zur 4. Auflage In den acht Jahren, die seit dem Erscheinen der 3. Auflage dieses Buches vergangen sind, haben sich im Hinblick auf Beurteilungen im Allgemeinen einige wichtige Veränderungen

Mehr

«Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen

«Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen 18 «Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen teilnimmt und teilhat.» 3Das Konzept der Funktionalen

Mehr

Datenschutz und Kinderschutz - Einheit oder Gegensatz?

Datenschutz und Kinderschutz - Einheit oder Gegensatz? Datenschutz und Kinderschutz - Einheit oder Gegensatz? Dr. Claudia Federrath Berlin, den 11. März 2009 Aufgaben Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit kontrolliert die Einhaltung

Mehr

Elternmitwirkung Eine umfassende Zusammenarbeit von Schule und Eltern. Beziehung Lehrkräfte-Eltern Workshop 8 5.Dezember 2015

Elternmitwirkung Eine umfassende Zusammenarbeit von Schule und Eltern. Beziehung Lehrkräfte-Eltern Workshop 8 5.Dezember 2015 Elternmitwirkung Eine umfassende Zusammenarbeit von Schule und Eltern Beziehung Lehrkräfte-Eltern Workshop 8 5.Dezember 2015 Nutzen der Zusammenarbeit: Wohl und Schulerfolg des Kindes Stärkung der Eltern

Mehr

Mitarbeiterbindung durch Unternehmenskultur die Theorie

Mitarbeiterbindung durch Unternehmenskultur die Theorie Mitarbeiterbindung durch Unternehmenskultur die Theorie GENERATION Y LÖST GENERATION X AB Sie hatten immer schon die Wahl. Von Geburt an wurden sie von der Generation X ihrer Eltern gefördert und gefeiert.

Mehr

Prof. Dr. Gerhard de Haan Einführung in die Erziehungswissenschaft 3. Vorlesung: Sozialisation und Sozialisationsinstitutionen

Prof. Dr. Gerhard de Haan Einführung in die Erziehungswissenschaft 3. Vorlesung: Sozialisation und Sozialisationsinstitutionen Folie 1 WS 2004/05 Prof. Dr. Gerhard de Haan Einführung in die Erziehungswissenschaft 3. Vorlesung: Sozialisation und Sozialisationsinstitutionen Folie 2 Vorlesungsplan 21.10. 28.10. 04.11. 11.11. 18.11.

Mehr

Grundbegriffe der Sportpädagogik: Bildung, Erziehung und Sozialisation im Kontext von Bewegung und Sport

Grundbegriffe der Sportpädagogik: Bildung, Erziehung und Sozialisation im Kontext von Bewegung und Sport WS 2005/06 Institut für Sport und Vorlesung: Sport und Erziehung Grundfragen der Sportpädagogik 02.11.2005 Grundbegriffe der Sportpädagogik: Bildung, Erziehung und Sozialisation im Kontext von Bewegung

Mehr

Attraktion Unternehmenskultur. Ihre Bedeutung für die Bindung von Mitarbeitern

Attraktion Unternehmenskultur. Ihre Bedeutung für die Bindung von Mitarbeitern Attraktion Unternehmenskultur Ihre Bedeutung für die Bindung von Mitarbeitern Übersicht 1. Wodurch lassen wir uns begeistern? 2. Was bedeutet Unternehmenskultur? 3. Wie sind Unternehmenskulturen aufgebaut?

Mehr

Forderungen für eine jugendgerechte Netzpolitik

Forderungen für eine jugendgerechte Netzpolitik aej-mitgliederversammlung 2013 Beschluss Nr.05/2013 Forderungen für eine jugendgerechte Netzpolitik Unsere Gesellschaft wird derzeit durch die Möglichkeiten vernetzter Datenverarbeitung vielfältig und

Mehr

Fachübergreifendes Arbeiten (Kommunikation Deutsch; Spielszenen Darstellendes Spiel)

Fachübergreifendes Arbeiten (Kommunikation Deutsch; Spielszenen Darstellendes Spiel) Semester 10/1 Fachliche bestimmte Kompetenzbereiche Methodisch bestimmte Kompetenzbereiche (vgl. Personal und sozial bestimmte Kompetenzbereiche (vgl. (EPA-Anbindung) Besonderheiten erzieherischen Handelns

Mehr

Ergänzung: Einführung in die Pädagogik. Prof. Dr. Martin Fromm Universität Stuttgart

Ergänzung: Einführung in die Pädagogik. Prof. Dr. Martin Fromm Universität Stuttgart Ergänzung: Einführung in die Pädagogik Prof. Dr. Martin Fromm Universität Stuttgart Bildung/Erziehung Bildung Wissen und Einsicht in Zusammenhänge Wie weiß ich etwas? Erziehung Haltungen, die den Gebrauch

Mehr

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation Hans-Werner Stecker Depression Ursachen und Behandlung - Sozialisation zuletzt geändert: 04/2007 Zusammenfassung Erbliche Veranlagung körperliche Faktoren Aktuelle körperliche Erkrankung Aktuelle psychische

Mehr

Studien zur Theorie der Erziehung und Bildung

Studien zur Theorie der Erziehung und Bildung Dietrich Benner Studien zur Theorie der Erziehung und Bildung Pädagogik als Wissenschaft, Handlungstheorie und Reformpraxis Band 2 Juventa Verlag Weinheim und München 1995 Inhalt A Studien zur Theorie

Mehr

Hausinternes Curriculum Sek. II für das Zentralabitur 2014-2015

Hausinternes Curriculum Sek. II für das Zentralabitur 2014-2015 Hausinternes Curriculum Sek. II für das Zentralabitur 2014-2015 WICHTIG: Die in der Qualifikationsphase fettgedruckten Themen sind für das Zentralabitur vom Ministerium vorgegeben. Die weiteren Themen

Mehr

Einführung in die Pädagogik 1

Einführung in die Pädagogik 1 11 Einführung in die Pädagogik 1 Überblick Im ersten einführenden Kapitel beschäftigen wir uns zunächst mit dem Begriff der Pädagogik beziehungsweise Erziehungswissenschaft und seiner definitorischen Abgrenzung.

Mehr

Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende. Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten?

Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende. Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten? Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten? 1 Was ist «Moral»? «ETHIK» und «MORAL» Moralische Grundsätze

Mehr

Neue Wege in der Ausbildung: Berufspädagogische Chancen und betriebliche Herausforderungen

Neue Wege in der Ausbildung: Berufspädagogische Chancen und betriebliche Herausforderungen Neue Wege in der Ausbildung: Berufspädagogische Chancen und betriebliche Herausforderungen Manfred Eckert Universität Erfurt Fachgebiet Berufspädagogik und berufliche Weiterbildung! Betriebliche Ausbildung!

Mehr

Staatliches Bildungssystem und privatwirtschaftliche Nachhilfe in Deutschland

Staatliches Bildungssystem und privatwirtschaftliche Nachhilfe in Deutschland Carsten Goerge Staatliches Bildungssystem und privatwirtschaftliche Nachhilfe in Deutschland LIT Inhaltsverzeichnis VII 0 Einleitung 1 1 Bildungstheorien und Intention der Arbeit 8 1.1 Die bildungstheoretische

Mehr

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Überwachung am Arbeitsplatz als Seiteneffekt von Software

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Überwachung am Arbeitsplatz als Seiteneffekt von Software Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Überwachung am Arbeitsplatz als Seiteneffekt von Software Bremen, 10. Oktober 2013 Nachtrag zur Vita Ich berate seit 1982 Betriebs- und Personalräte in allen Fragen

Mehr

Damit Würde Wirklichkeit wird

Damit Würde Wirklichkeit wird Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen Stiftung privaten Rechts Georg-Haccius-Straße 9 29320 Hermannsburg Postfach 1109 29314 Hermannsburg Damit Würde Wirklichkeit wird Grundsätze der Entwicklungsarbeit

Mehr

Kompetenzen pädagogischer Organisation

Kompetenzen pädagogischer Organisation Kompetenzen pädagogischer Organisation Vorstellung eines Kompetenzmodells als Instrument für die Handlungspraxis Claudia Dehn Geschäftsführerin ArtSet Forschung Bildung Beratung GmbH Inhalt Kompetenz statt

Mehr

Realschule plus Lingenfeld. Wahlpflichtfächer Pflichtfächer. Sehr geehrte Eltern,

Realschule plus Lingenfeld. Wahlpflichtfächer Pflichtfächer. Sehr geehrte Eltern, Realschule plus Lingenfeld Sehr geehrte Eltern, für die kommenden Schuljahre müssen sich die Kinder ein Wahlpflichtfach wählen. Sie haben die Wahl zwischen den neuen, standardisierten Wahlpflichtfächern,

Mehr

Modulkatalog Lehramt Grundschule (Bachelor of Arts, B.A.)

Modulkatalog Lehramt Grundschule (Bachelor of Arts, B.A.) 5.6 Musik Modul GS Mu 1 Workload gesamt: 3 Titel des Moduls: Studiengang: Abschlussziel: Kompetenzbereich: Davon Präsenzzeit: 135 h Grundlagen Musikwissenschaft/Musikpädagogik Bachelor of Arts (B.A.) Musik

Mehr

RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG. verabschiedet am 29. November 1959

RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG. verabschiedet am 29. November 1959 RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG verabschiedet am 29. November 1959 1386 (XIV). Erklärung der Rechte des Kindes Präambel Da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die Grundrechte

Mehr

Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder

Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder Viktor Martynyuk > Vortrag > Bilder 315 Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes

Mehr

Wie Schule sich entwickelt... KlasseSchulen im BLK-Modellprogramm 21

Wie Schule sich entwickelt... KlasseSchulen im BLK-Modellprogramm 21 Melanie Helm, M.A., Universität t des Saarlandes Lehrstuhl Prof. Dr. Peter Strittmatter, FR Erziehungswissenschaft Wie Schule sich entwickelt... KlasseSchulen im BLK-Modellprogramm 21 Projektdaten initiiert

Mehr

Nachweis der Grundvoraussetzungen

Nachweis der Grundvoraussetzungen A. Allgemeine Grundvoraussetzungen - Leitende Paradigmen der EB-Organisation 1) Grundlegende Bildungsphilosophie Bildung hat einen eigenen Wert in allen Lebensphasen: Sie wirkt sich positiv auf politische

Mehr

Erzieherinnen und Erzieher im. Bildungschaos. Die Rolle von PädagogInnen in Bildungsprozessen von Kindern. Prof. Dr. Malte Mienert Universität Bremen

Erzieherinnen und Erzieher im. Bildungschaos. Die Rolle von PädagogInnen in Bildungsprozessen von Kindern. Prof. Dr. Malte Mienert Universität Bremen Erzieherinnen und Erzieher im Die Rolle von PädagogInnen in Bildungsprozessen von Kindern Abteilung Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie / 1 Gliederung des Vortrags Die Rollen der Pädagogin Der Ausgangspunkt:

Mehr

Prof. Dr. Gerhard de Haan Bildung für Nachhaltigkeit als Schlüssel zur zukunftsfähigen Schule

Prof. Dr. Gerhard de Haan Bildung für Nachhaltigkeit als Schlüssel zur zukunftsfähigen Schule Bildung für Nachhaltigkeit als Schlüssel zur zukunftsfähigen Schule Osnabrück Febr. 2003 Ein (fast) nachhaltiger Abend bei den Simpsons Was ist eine zukunftsfähige Schule? Sie vermittelt Kompetenzen! Sie

Mehr

Verantwortliches Handeln in der Schule

Verantwortliches Handeln in der Schule Verantwortliches Handeln in der Schule Selbstverständnis der Mitglieder der Wissensfabrik 1. Einleitung Menschen lernen lebenslang. Um Theorie und Praxis gut miteinander zu verzahnen, sollten Schulen 1

Mehr

Philosophie des 19. Jahrhunderts. Emerich Coreth Peter Ehlen Josef Schmidt. Grundkurs Philosophie 9. Zweite, durchgesehene Auflage

Philosophie des 19. Jahrhunderts. Emerich Coreth Peter Ehlen Josef Schmidt. Grundkurs Philosophie 9. Zweite, durchgesehene Auflage Emerich Coreth Peter Ehlen Josef Schmidt Philosophie des 19. Jahrhunderts Grundkurs Philosophie 9 Zweite, durchgesehene Auflage Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln Inhalt A. Von Kant zum Deutschen

Mehr

Erwachsenenbildung: Grundlagen

Erwachsenenbildung: Grundlagen Veranstaltungs- und Seminarprogramm 2010 Seite 7 Verband Österreichischer Volkshochschulen 2009 der Beratung Zuhören, fragen, lösen Beratungssituationen erfolgreich zu gestalten, gehört zu den Kernkompetenzen

Mehr

Verena Bachmann Mondknoten

Verena Bachmann Mondknoten Verena Bachmann Mondknoten Verena Bachmann Mondknoten So nützen Sie Ihre Entwicklungschancen im Horoskop KAILASH Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet

Mehr

In welchem Umfang und in welcher Art und Weise werden Erzieherinnen medienpädagogisch

In welchem Umfang und in welcher Art und Weise werden Erzieherinnen medienpädagogisch Beate Schneider, Helmut Scherer, Nicole Gonser & Annekaryn Tiele: Medienpädagogische Kompetenz in Kinderschuhen. Eine empirische Studie zur Medienkompetenz von Erzieherinnen und Erziehern in Kindergärten.

Mehr

Arzt und Patient im Spannungsfeld zwischen Medizin, Ethik, Ökonomie und Politik

Arzt und Patient im Spannungsfeld zwischen Medizin, Ethik, Ökonomie und Politik Arzt und Patient im Spannungsfeld zwischen Medizin, Ethik, Ökonomie und Politik Prim. Univ.-Prof. Dr. Ch. Menzel Vorstand der Brustzentrum Salzburg Situation ist eine Katastrophe, allerdings: Eine Erhöhung

Mehr

11 Organisationsklima und Organisationskultur

11 Organisationsklima und Organisationskultur 11 sklima und skultur 11.1 Das Klima im Betrieb 11.1.1 Betriebs- und sklima Betriebsklima: umgangssprachlich für - Stimmung oder Atmosphäre - für einen ganzen Betrieb oder seine Teileinheiten typisch -

Mehr

Anstelle eines Vorwortes: Danke Einleitung... 17

Anstelle eines Vorwortes: Danke Einleitung... 17 Inhalt Anstelle eines Vorwortes: Danke... 15 Einleitung... 17 Kapitel I Alltag im privaten Haushalt: Gesellschaftswissenschafltiche Analysen zum Alltagsleben im 21. Jahrhundert 1 Veränderter Alltag in

Mehr

Studie zur Personalsuche Projektleiter (Projektmanager) Werden Projektleiter richtig ausgewählt? Vortrag bei PMI Munich Chapter e.v. Am 27.

Studie zur Personalsuche Projektleiter (Projektmanager) Werden Projektleiter richtig ausgewählt? Vortrag bei PMI Munich Chapter e.v. Am 27. Studie zur Personalsuche Projektleiter (Projektmanager) Werden Projektleiter richtig ausgewählt? Vortrag bei PMI Munich Chapter e.v. Am 27.Juni 2011 Zielsetzung und Fragestellung der Studie These: Projekte

Mehr

Das Ausland als Lebens- und Lernort Interkulturelles Lernen und Individualpädagogik im Ausland. Eine Expertise. Prof. Willy Klawe

Das Ausland als Lebens- und Lernort Interkulturelles Lernen und Individualpädagogik im Ausland. Eine Expertise. Prof. Willy Klawe Das Ausland als Lebens- und Lernort Interkulturelles Lernen und Individualpädagogik im Ausland Eine Expertise Prof. Willy Klawe www.hiip-hamburg.de Individualpädagogik im Ausland IST- Situation Intensive

Mehr

Personalentwicklung für Promovierende an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Personalentwicklung für Promovierende an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Personalentwicklung für Promovierende an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz PD Dr. Manfred Herzer Zentrum für Qualitätssicherung und entwicklung Johannes Gutenberg-Universität Mainz Übersicht 1.

Mehr

Name und Art des Moduls : Grundlagen der Sozialpsychologie, Basismodul Veranstaltungstypen: Vorlesungen, Übung

Name und Art des Moduls : Grundlagen der Sozialpsychologie, Basismodul Veranstaltungstypen: Vorlesungen, Übung Die folgende Liste enthält alle Module des Studienfachs Sozialpsychologie für den BA/MA Studiengang Sopsy-B Studiengang: BA-Fächer, Soziologie, Politikwiss. Name und Art des Moduls : Grundlagen der Sozialpsychologie,

Mehr

Buch- Präsentation: Markus Lorber. Train the Trainer Seminar 2009/2010

Buch- Präsentation: Markus Lorber. Train the Trainer Seminar 2009/2010 Buch- Präsentation: Markus Lorber Train the Trainer Seminar 2009/2010 Zum Autor: Hans-Christoph Koller 1956 Geboren in Ludwigsburg 1989 Promotion 1997 Habilitation: Bildung und Widerstreit. Zur sprachlichen

Mehr

offene Netzwerke. In diesem Sinn wird auch interkulturelle Kompetenz eher als Prozess denn als Lernziel verstanden.

offene Netzwerke. In diesem Sinn wird auch interkulturelle Kompetenz eher als Prozess denn als Lernziel verstanden. correct zu verstehen. Ohne Definitionen von interkultureller Kompetenz vorwegnehmen zu wollen: Vor allem gehört dazu, einen selbstbewussten Standpunkt in Bezug auf kulturelle Vielfalt und interkulturelles

Mehr

Projekt- Management. Landesverband der Mütterzentren NRW. oder warum Horst bei uns Helga heißt

Projekt- Management. Landesverband der Mütterzentren NRW. oder warum Horst bei uns Helga heißt Projekt- Management oder warum Horst bei uns Helga heißt Landesverband der Projektplanung Projektplanung gibt es, seit Menschen größere Vorhaben gemeinschaftlich durchführen. militärische Feldzüge die

Mehr

Schulinternes Curriculum Französisch für die Sekundarstufe II

Schulinternes Curriculum Französisch für die Sekundarstufe II tisches Gymnasium Wülfrath anienallee 63 Städ Kast 42489 Wülfrath Schulinternes Curriculum Französisch für die Sekundarstufe II Basierend auf dem Kernlehrplan Französisch für die Sekundarstufe II gymnasiale

Mehr

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Präambel Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der wichtigsten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Anliegen, das sowohl die Familien als

Mehr

LEITLINIEN der UNIVERSITÄT MOZARTEUM SALZBURG Inhalt

LEITLINIEN der UNIVERSITÄT MOZARTEUM SALZBURG Inhalt LEITLINIEN der UNIVERSITÄT MOZARTEUM SALZBURG Inhalt Funktion der Leitlinien Geschichte und gegenwärtige Situation Selbstverständnis Ethische Grundsätze Interne Kommunikation Räumlichkeiten Bildungsauftrag

Mehr

Formalia und Semesterprogramm

Formalia und Semesterprogramm Prof. Dr. Bernhard Nauck Vorlesung Erklärende Soziologie Mi 11.30-13.00 Uhr Raum 2/W017 Do 11.30 13.00 Raum 2/D221 2. Jahr Bachelor Soziologie Modul M4 (alte StO) Kontaktadresse: bernhard.nauck@soziologie.tu-chemnitz.de

Mehr

Bildungsthemen der Kinder: Entwicklungspsychologische Grundlagen

Bildungsthemen der Kinder: Entwicklungspsychologische Grundlagen Kinder: Entwicklungspsychologische Abteilung Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie / 1 Gliederung des Vortrags Der Ausgangspunkt: ein neues Bildungsprogramm Was ist eigentlich Bildung? Was hat Bildung

Mehr

Präsente Vergangenheit erinnerte Zukunft

Präsente Vergangenheit erinnerte Zukunft Präsente Vergangenheit erinnerte Zukunft Zeit und Geschichte im Alten Testament Semester-Eröffnung für Gasthörende am 30. März 2010 an der CvO Universität Oldenburg Prof. Dr. Kim Strübind 1. Bibel und

Mehr

COOL PLUS SELBSTDIFFERENZIERUNG IM WIRTSCHAFTS- PÄDAGOGISCHEN UNTERRICHT

COOL PLUS SELBSTDIFFERENZIERUNG IM WIRTSCHAFTS- PÄDAGOGISCHEN UNTERRICHT COOL PLUS SELBSTDIFFERENZIERUNG IM WIRTSCHAFTS- PÄDAGOGISCHEN UNTERRICHT Eva Adelsberger, Universität Innsbruck Robert Schmidhofer, Handelsakademie und Handelsschule Innsbruck Andrea Winkler, Universität

Mehr

Der Schulleiter eine demokratische, fordernde Führungskraft

Der Schulleiter eine demokratische, fordernde Führungskraft Der Schulleiter eine demokratische, fordernde Führungskraft Die staatliche Arbeitsplatzausbildung für Ab dem Jahr 2002 durchlaufen neu ernannte Schulleiter und andere Funktionsträger mit Führungsverantwortung

Mehr

Mündigkeit im und durch Sportunterricht

Mündigkeit im und durch Sportunterricht Dr. Hans-Jürgen Wagner, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg Mündigkeit im und durch Sportunterricht Erziehung zur Mündigkeit ist ein zentrales und zeitloses Bildungsziel. In fast allen Lehrund Bildungsplänen

Mehr

Lehrplan. Soziologie. Fachoberschule. Fachbereich Gesundheit und Soziales. Ministerium für Bildung und Kultur. Trierer Straße 33 6611 Saarbrücken

Lehrplan. Soziologie. Fachoberschule. Fachbereich Gesundheit und Soziales. Ministerium für Bildung und Kultur. Trierer Straße 33 6611 Saarbrücken Lehrplan Soziologie Fachoberschule Fachbereich Gesundheit und Soziales Ministerium für Bildung und Kultur Trierer Straße 33 6611 Saarbrücken Saarbrücken, Juli 2015 Hinweis: Der Lehrplan ist online verfügbar

Mehr

I.O. BUSINESS. Checkliste Change Management

I.O. BUSINESS. Checkliste Change Management I.O. BUSINESS Checkliste Change Management Gemeinsam Handeln I.O. BUSINESS Checkliste Change Management Generell liegen die Ansatzpunkte für die Gestaltung von Veränderungsprozessen bei - dem einzelnen

Mehr

Europäische Charta über die Konservierung und Restaurierung von historischen Wasserfahrzeugen in Fahrt

Europäische Charta über die Konservierung und Restaurierung von historischen Wasserfahrzeugen in Fahrt Charta von Barcelona Europäische Charta über die Konservierung und Restaurierung von historischen Wasserfahrzeugen in Fahrt Präambel Die Charta von Venedig wurde 1964 als Kodex von Prinzipien für die Konservierung

Mehr

Risflecting will optimieren nicht minimieren und zwar die Fähigkeit der Menschen, sich dem Risiko Leben mit einem Optimum zu stellen.

Risflecting will optimieren nicht minimieren und zwar die Fähigkeit der Menschen, sich dem Risiko Leben mit einem Optimum zu stellen. www.risflecting.at Risflecting will optimieren nicht minimieren und zwar die Fähigkeit der Menschen, sich dem Risiko Leben mit einem Optimum zu stellen. Rausch prozesshafte Veränderung der sinnlichen und

Mehr

Respekt! Räume! Ressourcen Jugendarbeit als Infrastrukturaufgabe einer modernen Jugendhilfe

Respekt! Räume! Ressourcen Jugendarbeit als Infrastrukturaufgabe einer modernen Jugendhilfe Respekt! Räume! Ressourcen Jugendarbeit als Infrastrukturaufgabe einer modernen Jugendhilfe Jugendamtsleitertagung NRW am 25.3.2015 in Bonn Prof. Dr. Christian Schrapper Universität Koblenz Fragen und

Mehr

PÄDAGOGIK / PSYCHOLOGIE

PÄDAGOGIK / PSYCHOLOGIE PÄDAGOGIK / PSYCHOLOGIE 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 1 Jahreslektion à 70 Minuten 1 Jahreslektion à 70 Minuten Bildungsziele Der Unterricht in Pädagogik und Psychologie trägt bei zum besseren Selbst-

Mehr

Praxisnah, fundiert und hochwertig: Reform der Lehrerbildung in Baden-Württemberg

Praxisnah, fundiert und hochwertig: Reform der Lehrerbildung in Baden-Württemberg 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 Praxisnah, fundiert und hochwertig: Reform der Lehrerbildung in Baden-Württemberg Schule im Wandel Lehrerausbildung zukunftsfähig machen

Mehr

L01 - Geschäftspartner-Compliance

L01 - Geschäftspartner-Compliance L01 - Geschäftspartner-Compliance DICO Leitlinie Autoren: Arbeitskreis Geschäftspartner-Compliance Stand: Oktober 2014 - Kurzfassung Inhalt I 2 VORWORT 4 EINFÜHRUNG 5 Begriff Geschäftspartner Begriff Geschäftspartner-Compliance

Mehr

Kostet die 2. Säule zu viel?

Kostet die 2. Säule zu viel? Innovation zweite säule Kostet die 2. Säule zu viel? BVG-Apèro vom 6. September 2010 im Theater STOK Zürich Drama in 3 Akten 1.Akt: Einleitung und Überblick 2.Akt: Thesen und Antithesen 3.Akt: Finale und

Mehr

Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der Frühen Kindheit. Tatort Familie. Kinderschutz im Kontext häuslicher Gewalt

Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der Frühen Kindheit. Tatort Familie. Kinderschutz im Kontext häuslicher Gewalt Tatort Familie Kinderschutz im Kontext häuslicher Gewalt 1 Gliederung 3 Perspektiven auf den Tatort Familie Die empirische Perspektive Familiäre Kindeswohlgefährdungen in Zahlen Die politische Perspektive

Mehr

BEREICH ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT IM LEHRAMT (Erziehungswissenschaften, Umgang mit Heterogenität in der Schule, Schlüsselqualifikationen)

BEREICH ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT IM LEHRAMT (Erziehungswissenschaften, Umgang mit Heterogenität in der Schule, Schlüsselqualifikationen) BEREICH ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT IM LEHRAMT (Erziehungswissenschaften, der Schule, Schlüsselqualifikationen) STUDIENVERLAUFSPLÄNE für den Teilstudienbereich Erziehungswissenschaften im Zwei-Fächer-Bachelor

Mehr

9. Sozialwissenschaften

9. Sozialwissenschaften 9. Sozialwissenschaften 9.1 Allgemeines Die Lektionendotation im Fach Sozialwissenschaft beträgt 200 Lektionen. Davon sind 10% für den interdisziplinären Unterricht freizuhalten. (Stand April 2005) 9.2

Mehr

Was sind Transitionen?

Was sind Transitionen? Was sind Transitionen? Als Übergänge oder Transitionen werden Ereignisse bezeichnet, die für die Betroffenen bedeutsame Veränderungen mit sich bringen. Transitionsforscher sprechen auch von verdichteten

Mehr

Das Leitbild des ADAC. Unser Selbstverständnis und die Grundlagen unseres Handelns.

Das Leitbild des ADAC. Unser Selbstverständnis und die Grundlagen unseres Handelns. Das Leitbild des ADAC. Unser Selbstverständnis und die Grundlagen unseres Handelns. Das Leitbild des ADAC. Warum brauchen wir ein Leitbild? Wir stehen seit jeher für Hilfe, Rat und Schutz in allen Fragen

Mehr

www.wien.kinderfreunde.at

www.wien.kinderfreunde.at www.wien.kinderfreunde.at Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten stehen das Kind Organisationsform Die Kinderfreunde sind seit 1908 fr Kinder und Eltern da. Die Wiener Kinderfreunde sind als nicht gewinnorientierter,

Mehr

Bedeutung von Arbeit und Arbeitsmotivation 31-10-06

Bedeutung von Arbeit und Arbeitsmotivation 31-10-06 Bedeutung von Arbeit und Arbeitsmotivation 31-10-06 Themen der heutigen Stunde: Stellenwert und Funktionen von Arbeit Ansprüche an Arbeit Inhaltskonzepte der Arbeitsmotivation Bedürfnishierarchie von Maslow

Mehr

Geschichte der Erziehung

Geschichte der Erziehung Heinz-Elmar Tenorth Geschichte der Erziehung Einführung in die Grundzüge ihrer neuzeitlichen Entwicklung Juventa Verlag Weinheim und München 1988 Landes-Lehrer-Bibliothek des Fürstentums Liechtenstein

Mehr

Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch

Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch Wintersemester 2015/16 Vorlesung Ethik in der Medizin Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch Prof. Dr. Alfred Simon Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin Fallbeispiel In Ihre Geburtshilfliche

Mehr

Aktuelle personalwirtschaftliche. Herausforderungen und Chancen. Fachtagung Management in der Suchttherapie

Aktuelle personalwirtschaftliche. Herausforderungen und Chancen. Fachtagung Management in der Suchttherapie Altensteinstraße 51 14195 Berlin Tel. (030) 88 47 170-0 Fax (030) 88 47 170-55 E-Mail: kontakt@v3d.de Internet: www.v3d.de Aktuelle personalwirtschaftliche Herausforderungen und Chancen Fachtagung Management

Mehr

Raum.Labor. Idee. nord ost. studio. büro.gemeinschaft architektur + entertainment

Raum.Labor. Idee. nord ost. studio. büro.gemeinschaft architektur + entertainment Idee Natur Struktur 1 2 3 4 5 6 Organic Konstruktion 7 8 9 10 11 12 Linear Recycling 13 14 15 16 17 18 Das Gebildete wird sogleich wieder umgebildet, und wir haben uns, wenn wir einigermaßen zum lebendigen

Mehr

Auf dem Weg zu gesunder Arbeit. Herausforderung für Betriebsräte Gunther Kollmuß

Auf dem Weg zu gesunder Arbeit. Herausforderung für Betriebsräte Gunther Kollmuß Auf dem Weg zu gesunder Arbeit Herausforderung für Betriebsräte Gunther Kollmuß Jochen Malmsheimer, Kabarettist 2 3 Betriebswirtschaftliche Optimierung der Betriebe hat Ressourcen abgebaut die viel dazu

Mehr

MSB M 01. b) Sprachkompetenz in einer weiteren Migrantensprache; 4. Qualifikationsziele des Moduls / zu erwerbende Kompetenzen:

MSB M 01. b) Sprachkompetenz in einer weiteren Migrantensprache; 4. Qualifikationsziele des Moduls / zu erwerbende Kompetenzen: MSB M 01 1. Name des Moduls: Kompetenz in Migrationssprachen 2. Fachgebiet / Verantwortlich: Prof. Dr. Hansen 3. Inhalte des Moduls: a) Lautliche und grammatische Strukturen von Migrantensprachen in Deutschland

Mehr

EWS-Staatsexamen in Allgemeiner Pädagogik

EWS-Staatsexamen in Allgemeiner Pädagogik Dr. Elena Gaertner Allgemeine Pädagogik (Lehramt, modularisiert) EWS-Staatsexamen in Allgemeiner Pädagogik Info-Veranstaltung Staatsexamen EWS - Alles was man wissen muss! 23.05.2017 Dr. Elena Gaertner

Mehr

Unsicherheit in Beruf und Beziehung - Warum der Kinderwunsch bei Männern schwindet

Unsicherheit in Beruf und Beziehung - Warum der Kinderwunsch bei Männern schwindet NEWSLETTER DRUCKVERSION Unsicherheit in Beruf und Beziehung - Warum der Kinderwunsch bei Männern schwindet Zitat der Wochen 1-2 / 2010 Kinder bringen nur noch emotionale Rendite Nüchtern betrachtet, ist

Mehr

Bilder der Organisation. Sichtweisen auf und Methaphern von Organisation

Bilder der Organisation. Sichtweisen auf und Methaphern von Organisation Bilder der Organisation Sichtweisen auf und Methaphern von Organisation 1. Die Organisation als Maschine Am häufigsten, oft unbewusst gebrauchte Metapher von Organisation ist die der Maschine, gestaltet

Mehr

Früher war alles anders

Früher war alles anders Singen-Bewegen-Sprechen, Heidenheim 12.03.2011 Früher war alles anders Kindheit heute Perspektiven und Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis Dipl.-Päd. Moritz Meurer Dip.-Päd. Moritz Meurer Inhalt

Mehr

Maßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen insbesondere in Kindergärten und Schulen nach 21 SGB V in Hamburg

Maßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen insbesondere in Kindergärten und Schulen nach 21 SGB V in Hamburg RAHMENVEREINBARUNG Maßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen insbesondere in Kindergärten und Schulen nach 21 SGB V in Hamburg Die AOK Die Krankenkasse für Hamburg - zugleich für die Bundesknappschaft,

Mehr