KabelPerspektiven. Kabel Internet & Phone: 1 Million Kunden Technik: Kabelnetze sind zukunftssicher Reportage: Howoge setzt auf Telemetrie S.

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1 KabelPerspektiven Das Magazin für die Wohnungswirtschaft Kabel Deutschland 1/2010 Gewinnspiel auf S. 10 Kabel Internet & Phone: 1 Million Kunden Technik: Kabelnetze sind zukunftssicher Reportage: Howoge setzt auf Telemetrie

2 KabelPerspektiven News Inhalt News 02 Infos aus der Medien-, Immobilien- und Wohnungsbranche. Service-Studie zum Triple Play, ANGA-Positionspapier, DSL-Anbieter unter Druck, aktuelle Veranstaltungen u. a. Aktuell 04 Nur vier Jahre bis zur Million. Großer Kundenzuspruch für Kabel Internet & Phone 05 Direkter Draht zum Kunden. Die B2B-Serviceline berät die Wohnungswirtschaft 05 Im Fokus: Digitale Dividende. Deutschlands TV-Haushalten drohen Bild- und Tonausfälle 06 Hilfe für Obdachlose. Kabel Deutschland unterstützt indische Überschwemmungsopfer 06 Geteilter Platz ist doppelter Spaß. So funktioniert die Kanalpartagierung im Kabel-TV 07 Noch mehr Sendervielfalt. Digitale TV- und Radio-Highlights im Kurzporträt Schwerpunkt 08 Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Technik-Chef Lorenz Glatz über die Zukunft der Kabelnetze 10 Total verschärftes Fernseh-Feeling. So funktioniert HDTV. Plus: Gewinnspiel! Recht 11 Thema: Was verlangt das Medienrecht von einem Kabelnetzbetreiber? Joachim Dölken erläutert die Rechtslage Regional 12 Über den Dächern von Berlin. Howoge Wärme setzt auf Telemetrie von Kabel Deutschland 14 Regionen aktuell. Die interessantesten News aus den Kabel-Deutschland-Regionen Spitzenplatz bei Service-Studie Bester Anbieter von Triple-Paketen mit Mobilfunk Nun ist es amtlich: Kabel Deutschland ist derzeit führend mit den Produkten für Internet, Telefon und Mobilfunk. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Analyse, die das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv durchgeführt hat. Kabel Deutschland ist Bester Anbieter von Triple-Paketen mit Mobilfunk Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, sagt Levent Demirörs, Direktor Produktmanagement Kabel Internet & Phone. Unser Ziel ist es, flexible Produkte mit führendem Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Kabel Deutschland überzeugte bei dem Gesamtergebnis aus Service-Analyse und Produktangebot und verwies die DSL-Anbieter Alice, Versatel und 1&1 auf die Plätze. Auch bei der telefonischen Beratung in der Unterkategorie für Bester im Service war Kabel Deutschland Klassenprimus. Impressum HERAUSGEBER Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH & Co. KG Betastraße 6 8 D Unterföhring wohnungsunternehmen V.i.S.d.P. Johannes Jansen Vertriebsdirektor Großkunden/WoWi Tel.: 089/ Fax: 089/ Chefredaktion: Coco Brendler Projektmanagerin Vertrieb Großkunden/WoWi Tel.: 089/ Fax: 089/ Fachredaktion: Gisela Bauer, Andrea Deutschmann, Christian Dörr, Dorothee Janssens, Heike Koring, Magdalena Palewicz, Klaus Rosenkranz REALISATION schmitz-komm.de Medien GmbH Eppendorfer Weg Hamburg Projektmanagement: Mascha Keil Redaktion: Thomas Harms Gestaltung: Michael Weilandt Bildredaktion: Maja Metz Litho: Dunz-Wolff GmbH Hamburg Druck: Christian Gerber GmbH Kirchheim Elektronische Programmführer liegen im Trend Studie EPGs in Europa Das Beratungsunternehmen Goldmedia hat im Auftrag der Firma Presse-Programm-Service (PPS) im Herbst 2009 unter dem Titel EPGs in Europa 2014 eine neue Untersuchung des europäischen Marktes für elektronische Programmführer vorgelegt. Die wichtigsten Thesen: Elektronische Programmführer entwickeln sich in den nächsten fünf Jahren vom Nischen- zum Massenmarkt. Spätestens 2014 nutzen drei Viertel aller Zuschauer in Europa einen EPG auf ihrem Fernsehgerät. Auch in Deutschland erhöht sich die Zahl der Haushalte mit EPG von derzeit rund fünf Millionen auf circa 23 Millionen in Der klassische EPG wird sich dabei laut Goldmedia zum persönlichen Entertainment-Guide weiterentwickeln. Dieser wird zur Steuerzentrale des gesamten TV- und Home-Entertainments im Haushalt. Mehr Infos unter 02 1/2010

3 Digitalisierung: Fördern statt regulieren! Kabelnetzverband ANGA veröffentlicht Grundsatzpapier. In einem Positionspapier vom Herbst 2009 fordert der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber ANGA, dem auch Kabel Deutschland angehört, einen anreizorientierten Digitalumstieg. Eine voreilige Abschaltung des analogen Fernsehens benachteilige auch Inhalte-Anbieter, Wohnungswirtschaft und Kabelkunden. Das Kabel verfüge anders als die Terrestrik über ausreichende Kapazitäten, um TV-Sender gleichzeitig analog und digital zu verbreiten. ANGA-Präsident Thomas Braun (Foto) präsentierte drei Kernforderungen für eine anreizorientierte Digitalisierung: 1.) Kabelnetzbetreiber brauchen zu marktüblichen Konditionen Zugang zu allen relevanten Programmen und Inhalten, insbesondere auch beim Thema HDTV. 2.) Es müssen medienrechtliche Vorschriften geschaffen werden, die jedem Netzbetreiber die Wahlfreiheit lassen, digitale Free-TV-Programme verschlüsselt oder unverschlüsselt weiterzuverbreiten. 3.) Um Kabelkunden zu entlasten, sind infrastrukturneutrale Zuschüsse für digitale Set-Top-Boxen, zum Beispiel über einen Digitalisierungsfonds oder Gutscheine wie in den USA, Österreich oder Italien, in Erwägung zu ziehen. Auch eine reduzierte Umsatzsteuer auf digitale Free- und Pay-TV-Pakete sei sinnvoll. DSL-Anbieter unter Druck Marktstudie von VATM und Dialog Consult. Laut einer Studie des Branchenverbandes VATM und der Unternehmensberatung Dialog Consult geraten die weiterhin großen Marktanteile der Deutschen Telekom auf dem DSL-Markt und bei den Festnetzanschlüssen unter immer stärkeren Druck der Kabelnetzbetreiber. Autor der Analyse ist der Telekommunikationsexperte Professor Torsten Gerpott. Die Kabelbetreiber sind der Schrecken der Deutschen Telekom, weil ihre Netze heute schon schneller sind als die der meisten Telekom-Anbieter heißt es dazu im Handelsblatt vom Fast eine Million der zwei Millionen neuen Breitbandkunden entschieden sich 2009 für einen Kabelanbieter. Die Kabelbetreiber steigerten so ihren Anteil am Internetmarkt auf 11,5 Prozent. Gleichzeitig sei der Anteil der Telekom-Kunden, die über ihren DSL- Anschluss fernsehen, noch verschwindend gering. Wohnungswirtschaft aktuell News, Trends und Termine aus der Immobilien- und Wohnungsbranche GdW legt Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends 2009/2010 vor. Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungsund Immobilienunternehmen hat mit den Wohnungswirtschaftlichen Daten und Trends 2009/2010 eine aktuelle Analyse der Lage und zukünftigen Entwicklung der Branche in Deutschland vorgelegt. Grundlage sind die Basisdaten aus der jährlichen Befragung aller vom GdW und seinen Regionalverbänden bundesweit vertretenen rund Wohnungsunternehmen. Die 168 Seiten starke Broschüre kostet 35 Euro und kann beim HVH Hammonia Verlag unter folgender -Adresse bestellt werden: 20. Jahresauftaktkongress der Immobilienwirtschaft. Die CIMMIT 2010 findet am 26. und im Hilton Frankfurt statt. Zum 20. Mal diskutiert das Who is who der Branche die Themen, die den Markt bewegen. Diesmal u. a. im Fokus: Ausblick kommt der Aufschwung 2010? Finanzierung Credit Crunch oder: Welche Finanzierung gibt es zu welchen Konditionen? Was planen Corporates 2010 im Bereich Immobilien? Referenten u. a.: Prof. Dr. Jürgen Stark, Chefökonom Europäische Zentralbank; Walter Klug, Geschäftsführer Morgan Stanley Real Estate Investment; Dr. Marc Weinstock, Vorstandsvorsitzender HSH Real Estate. Infos: 3. Green Building Summit Das Branchentreffen mit Blick in die Zukunft findet am 23. und in Frankfurt statt. Die Veranstaltung hat den Anspruch, Ihnen einen umfassenden Überblick rund um das Trendthema Green Building und Nachhaltigkeit im Wohnungsbau zu geben. Diskutiert werden Produkte und Unternehmensstrategien. Schwerpunkte des hochkarätig besetzten Kongresses sind u. a.: Green Building, Zertifizierung, Einheitlichkeit in Zukunft eine Gleichung? Ressourcenschonung und Klimaschutz bei Wohnungsunternehmen Nachhaltiges Bauen und Projektsteuerung Energieeffizienz und Green Building der rechtliche Rahmen. Infos: Fotos: Chris Ryan (Titel); Dana S. Rothstein Fotolia.com; Nerlich Images Fotolia.com; Maja Metz; ANGA; Doc RaBe Fotolia.com; IIR/Varnhorn; IIR Deutschland 03

4 KabelPerspektiven Aktuell Event in Augsburg: Chief Marketing Officer Erik Adams begrüßte Maika Ebeler als millionsten Kunden für Kabel Internet & Phone Die Kundenzahlen explodierten: Ende 2006 waren es , im Sommer 2008 bereits eine halbe Million, im Juli 2009 schon über dann wurde die Millionenmarke geknackt. Es ist schon unglaublich, welch großes Potenzial im Kabel steckt, sagt Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, Forschungsminister a. D. und Vorsitzender des Kabel-Deutschland-Aufsichtsrats. Es nimmt heute im Rahmen der Breitbandinitiative der Bundesregierung eine zunehmend wichtige Rolle bei der flächendeckenden Breitbandversorgung in Deutschland ein. Nur vier Jahre bis zur Million Eine beeindruckende Wachstumsgeschichte: Im November 2009 begrüßte Kabel Deutschland den millionsten Kunden für sein Angebot Kabel Internet & Phone E Dr. Adrian v. Hammerstein ist Vorsitzender der Geschäftsführung von Kabel Deutschland s war ein besonderer Anlass: Mitte November 2009 empfing Erik Adams, Chief Marketing Officer von Kabel Deutschland, in Augsburg den millionsten Kunden für das Angebot Kabel Internet & Phone (KIP). Die 19-jährige Maika Ebeler erhielt einen Blumenstrauß und ein besonderes Willkommenspaket. Dass ich das Angebot jetzt ein Jahr kostenlos nutzen kann und obendrein ein Netbook bekommen habe, ist richtig klasse, freute sich die Studentin. Eine Million KIP-Kunden in nur vier Jahren ein großer Erfolg für Kabel Deutschland, zumal in Deutschland bis vor wenigen Jahren noch völlig unbekannt war, dass man Breitbandinternet und -telefonie über das Fernsehkabel nutzen kann, betont Manuel Cubero, Chief Operating Officer. Rapide wachsender Marktanteil Natürlich: Gegenüber den 90 Prozent Anteil auf dem Breitbandmarkt, über die derzeit noch die DSL-Anbieter verfügen, hat das Kabel mit rund zehn Prozent Marktanteil noch eine Menge Wachstumspotenzial. In den nächsten Jahren rechnen wir aber mit einem weiter rapide zunehmenden Marktanteil, prophezeit Adrian v. Hammerstein, Vorsitzender der Kabel- Deutschland-Geschäftsführung, und betont: Kabel ist heute der Angreifer Nummer eins auf dem Breitbandmarkt. Dabei erhöht sich die Leistungsfähigkeit der Kabelnetze in der Zukunft weiter deutlich und macht die Medienangebote von Kabel Deutschland auch für die Wohnungswirtschaft noch attraktiver. Neue technische Standards bringen mehr TV-Bandbreite und noch höhere Surfgeschwindigkeiten für Internet- User (lesen Sie dazu auch unser Interview auf Seite 8/9). Und beim Video-on-Demand-Dienst, den Kabel Deutschland im Jahr 2010 einführt, profitieren Kunden noch stärker von der Interaktivität des Kabelnetzes der Netzausbau der letzten Jahre macht es möglich. Info : Kundenzahlen für Kabel Internet & Phone rasant gewachsen KIP-Kunden Millionen Euro investiert Rückblende: Im Jahr 2005 hatte Kabel Deutschland im Rahmen verschiedener Pilotprojekte gerade mal KIP-Kunden gewonnen. Dann gaben die Gesellschafter grünes Licht für den flächendeckenden Ausbau der Kabelnetze für Internet- und Telefoniedienste. 500 Millionen Euro wurden in die Netzaufrüstung investiert / / /2007 7/2008 7/ /2009 Quelle: Kabel Deutschland 04 1/2010

5 Direkter Draht zum Kunden Gut zu wissen: Die B2B Serviceline von Kabel Deutschland unterstützt die Wohnungswirtschaft bei allen Fragen zu Verträgen, Rechnungen oder Baumaßnahmen. Eine Hausverwaltung irgendwo in Deutschland: Die Sachbearbeiterin greift zum Telefon und wählt Sekundenbruchteile später klingelt in Hannover das Telefon. Guten Tag, hier ist die B2B Serviceline von Kabel Deutschland, meldet sich Michael Höfer. Er ist einer von 19 Kundenberatern der Geschäftskunden-Serviceline des Auftragsmanagements in Hannover und Nürnberg. Wir betreuen alle Kunden mit Mehrnutzerverträgen ab zwei Wohneinheiten, erklärt Udo-Jürgen Flohr, der als Supervisor die fachliche Verantwortung trägt. Zur Klientel der Serviceline zählen Hausverwaltungen, Unternehmen der Wohnungswirtschaft, aber auch Besitzer von Mehrfamilienhäusern. Insgesamt betreuen wir Geschäftskunden-Verträge mit knapp 4,4 Millionen Wohn- einheiten, sagt Flohr. Warum die Kunden anrufen? Im wesentlichen, erläutert Berater Höfer, geht es um Fragen zu Rechnungen und Verträgen. Aber auch bei Baumaßnahmen wenn etwa Übergabepunkte aufgerüstet oder Hausnetze modernisiert werden müssen hilft die Serviceline weiter. In Baufragen sind wir das Bindeglied zwischen Geschäftskunden und dem Bereich Technical Operations von Kabel Deutschland, sagt Supervisor Flohr. Pro Tag empfängt die Serviceline über 800 Anrufe, ihre Leitungen sind Montags bis Freitags von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Die durchschnittliche Dauer der Anrufe liegt bei etwas mehr als sechs Minuten. Bei Vertragsfragen kann es aber auch etwas länger dauern, sagt Beratungsprofi Michael Höfer. Da nehmen wir uns gerne auch mal eine halbe Stunde Zeit. Service Wege der Störungsmeldung Technischer Kundenservice: kostenlose Serviceline 0800/ Erreichbar Mo.-So. 24 Stunden rund um die Uhr. Online-Störungsmeldeformular: www. kabeldeutschland.de/ wohnungsunternehmen/ stoerungsformular/ index.php. Fax: Unter derselben Online-Adresse können Sie ein Fax-Formular für Ihre Störungsmeldung downloaden. Im Fokus: Digitale Dividende Stopp dem Störfall! Durch die technisch unausgegorene Umwidmung von Rundfunkfrequenzen zum Mobilfunk drohen den deutschen TV-Haushalten massive Bild- und Tonstörungen Das Vorhaben der Bundesregierung ist löblich: Bis Ende 2010 sollen flächendeckend in ganz Deutschland leistungsfähige Breitbandanschlüsse vorhanden sein auch in bisher unversorgten ländlichen Gebieten. Durch den konsequenten Ausbau seiner Kabelnetze auch für Internet und Telefonie leistet Kabel Deutschland dazu einen wichtigen Beitrag. Um das Ziel der flächendeckenden Internet-Versorgung zu erreichen, sollen demnächst allerdings auch verstärkt mobile Funklösungen zum Einsatz kommen. Unter dem Schlagwort Digitale Dividende sollen dafür in Zukunft die Frequenzen von 790 bis 862 MHz, die bisher vor allem vom analogen Rundfunk genutzt werden, für den Mobilfunk verwendet werden. Dies betrifft die jetzigen Fernsehkanäle Doch die Sache hat einen Haken. Den deutschen TV- Haushalten drohen durch die Nichtberücksichtigung bereits bestehender und auch zukünftiger Nutzungen dieses Frequenzspektrums vor allem im Kabel möglicherweise massive Bild- und Tonstörungen. Vor dieser Gefahr warnen u.a. eine im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellte Studie des Heinrich- Hertz-Instituts sowie Studien des Kabelverbands ANGA zusammen mit dem Institut für Rundfunktechnik (IRT) und der Deutschen TV-Plattform. Diesem Branchenverband gehören vom Satellitenbetreiber Astra über die großen Sender bis hin zu den Kabelbetreibern alle wichtigen Player in Deutschland an. Laut Studie sind die heute produzierten Fernseh-Empfangsgeräte nicht auf Mobilfunksignale im Bereich 790 bis 862 MHz eingerichtet, die in der Wohnung bzw. im Haus über eine erheblich höhere Sendeleistung als Rundfunksignale verfügen. Vor allem der neue Mobilfunkstandard LTE ( Long Term Evolution ), der ab 2010 eingeführt wird, könnte zu erheblichen Störungen bei Settop-Boxen, Flachbildschirmen mit integriertem Empfängern, aber auch Laptops und anderen Geräten zum Empfang von DVB-T- und Kabelfernsehen führen. Dies würde auch die Wohnungswirtschaft und ihre Mieter tangieren. Die Konsequenzen sind klar: Eine Versteigerung von Rundfunkfrequenzen an den Mobilfunk darf erst nach umfassender Prüfung aller Störszenarien und der Erarbeitung befriedigender Lösungen für die Verbraucher und die betroffenen Unternehmen erfolgen. Sonst wird die Digitale Dividende schnell zum bundesweiten Technik-Crash. Dr. Christoph Clément ist General Counsel und Mitglied der Geschäftsleitung von Kabel Deutschland Fotos: Kabel Deutschland; Torsten George 05

6 KabelPerspektiven Aktuell Hilfe für Obdachlose 40 Jahre Deswos: Kabel Deutschland unterstützt Überschwemmungsopfer in Indien Info Mehr Infos über die Deswos und das Jubiläumsprojekt 40 Jahre Deswos 40 Familien in Nilgiris, Indien, bekommen ein neues Haus finden Sie im Internet unter Bereits seit 40 Jahren verwirklicht die Deswos Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen gemeinsam mit Partnern in Entwicklungsländern Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Seit fünf Jahren unterstützt auch Kabel Deutschland die Arbeit der Deswos, die seit Beginn der direkten Projektförderung schon mehr als 300 Hilfsprojekte mit einem Volumen von über 45 Millionen Euro finanziert hat. Die diesjäh- rige Spende von Kabel Deutschland in Höhe von Euro kam den Überschwemmungsopfern aus den Deswos- Projektdörfern im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh (Foto) zugute. Mit dem Geld wurden dringend benötigte Lebensmittel, Kleidung, Decken, Medikamente und eine mobile Trinkwasserversorgung angeschafft. Hintergrund: Die Regenzeit verlief 2009 in Indien dramatisch anders als erwartet. Nachdem der Monsun Ende September für beendet erklärt wurde, regnete es in den Bundesstaaten Andhra Pradesch und Karnataka heftig weiter. Ganze Landstriche standen unter Wasser, mehr als 2,5 Millionen Menschen wurden obdachlos. Johannes Jansen, Direktor Vertrieb Großkunden/Wohnungswirtschaft bei Kabel Deutschland, nahm für die Spendentätigkeit auf dem Verbandstag 2009 des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen eine Würdigung entgegen und sagte: Ein Dach über dem Kopf zu haben, ist leider nicht überall auf der Welt selbstverständlich. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Beitrag helfen konnten. Geteilter Platz ist doppelter Spaß Um Kabelkunden ein möglichst vielfältiges Programmangebot zu bieten, teilen sich oft mehrere Sender einen analogen Kanal. Von der sogenannten Kanalpartagierung profitieren die Zuschauer. Service Welche TV- und Radiosender in Ihrem Wohngebiet im Kabel verfügbar sind, erfahren Sie ganz einfach per Mausklick unter land.de/fernsehen, Menü-Unterpunkt Senderübersicht. Clevere Technik: Unsere Grafik zeigt, wie die Kanalpartagierung bei Kabel Deutschland funktioniert Dass sich zwei Fernsehsender im Kabelnetz einen analogen Kanal teilen, ist gang und gäbe. Bestes Beispiel dafür: der Kindersender KIKA, der sein Programm nur zwischen 6 und 21 Uhr ausstrahlt. Hier wird die Zeit von 21 bis 6 Uhr für die Übertragung anderer Programme genutzt. Die Zahl der analogen Kanäle ist begrenzt und wird zugunsten der digitalen Übertragung sukzessive reduziert, sagt Kurt Tretschok, Referent Content & Regulierung bei Kabel Deutschland. Die Kanalpartagierung ermöglicht es uns, der Wohnungswirtschaft und ihren Mietern weiterhin ein sehr breites Spektrum analoger TV-Sender anzubieten. Bei der Partagierung werden die Empfangssignale von Programm A und Programm B von Kabel Deutschland an einen per Funkuhr gesteuerten Programm-Umschalter weitergeleitet und anschließend abwechselnd ins Kabelnetz eingespeist. Die TV-Sender können die clevere Technik aber auch selbst nutzen, um Programminhalte durchzuschalten. Ein Beispiel hierfür ist die Einspeisung regionaler Programme bei RTL und Sat1. Eine dritte Möglichkeit ist die Anlieferung bereits fertig partagierter Programme durch einen Sender. Wie sich die einzelnen Kanäle am sinnvollsten belegen lassen, entscheidet Kabel Deutschland nach den medienrechtlichen Vorgaben der einzelnen Bundesländer und in Absprache mit den Programmveranstaltern. Grundsätzlich kommen Sender, die mit ähnlichen Programminhalten im Wettbewerb stehen, nicht auf einen Kanal. Einzige Ausnahme sind Musiksender einer Senderfamilie. Ansonsten kombinieren wir Unterhaltungs- mit Shopping-Programmen, Unterhaltungs- mit Nachrichtensendern oder Nachrichten mit Shoppern, beschreibt Tretschok die Vorgehensweise. Am Ende profitiert der Zuschauer: Nirgendwo ist das frei empfangbare Senderangebot so groß wie in Deutschland. 06

7 Noch mehr Sendervielfalt Das digitale Angebot von Kabel Deutschland enthält TV- und Radioprogramme für jeden Geschmack. Wir präsentieren sechs Highlights im Schnellüberblick. Digital-Pakete bei Kabel Deutschland KABEL DIGITAL HOME Nichts für schwache Nerven: Der Sender SILVERLINE bietet alles von Action bis Martial Arts, von Horror bis Thriller. Exklusive Spielfilme von unabhängigen Produzenten, garantiert ohne Werbeunterbrechung. Täglich rund um die Uhr in deutscher Sprache. KABEL DIGITAL HOME Hier erwartet Sie auch ein starkes Radioprogramm: 30 MUSIC-CHOICE-Sender bieten Ihnen Musik für jeden Geschmack ohne Moderation und Werbung. Zudem erhält man per Tastendruck Infos über Titel, Interpret und Album jedes gespielten Stücks! KABEL DIGITAL FREE TV Neu im frei empfangbaren Angebot ist der slowakische Sender BEBE TV. Das Programm richtet sich speziell an Kleinkinder von sechs Monaten bis drei Jahren und ihre Eltern. Es enthält Animationen, Zeichentrickserien und Musikeffekte. Es wurde unter Aufsicht von Kinderpsychologen entwickelt. KABEL DIGITAL HOME Mit einzigartigen biografischen Porträts, Real-Life-Serien und dem Blick in die Wohnzimmer der Stars fesselt THE BIOGRAPHY CHANNEL die Zuschauer. Ob Hollywoodstars, Sportler, Musiker, Unternehmer: BIO zeigt Storys, die das Leben schreibt. KABEL DIGITAL INTERNATIONAL Auch türkischen Zuschauern machen wir ein breites Angebot mit bis zu acht Sendern. Neu bei Kabel Digital Türkisch Basic und Premium: der türkische Nachrichtensender NTV AVRUPA mit News, Politik, Finanzen, Kultur und Sport. KABEL DIGITAL FREE TV Im November hat das unverschlüsselt frei empfangbare Programm ZDFneo den ZDFdokukanal ersetzt. Das Programm für jüngere Zuschauer bietet Dokumentationen, renommierte internationale Serien ( 30 Rock ) und diverse brandneue ZDF-Eigenproduktionen, die nur hier zu sehen sind. KABEL DIGITAL HOME Zusätzlich mehr als 35 digitale Abo-TV-Sender aus sieben Genres: spannende Spielfilme, preisgekrönte Dokumentationen, beliebte Cartoon-Klassiker, fesselnder Sport und vieles mehr ohne Werbeunterbrechungen. Sowie 30 digitale Audiokanäle Musik pur ohne Moderation und Werbung. Kosten: 12,90 Euro pro Monat. Bei Abschluss eines digitalen Kabelanschlussvertrags ist Kabel Digital Home inbegriffen. Das Abo ist die ersten zwei Monate kostenlos und kündbar, wenn nicht gewünscht. KABEL DIGITAL FREE TV Bis zu 100 TV-Sender und mehr als 70 Radiokanäle beinhaltet allein der digitale Kabelanschluss. Kosten: ab 16,90 Euro pro Monat für Neukunden. Wer auf digitalen Empfang aufrüstet, zahlt je nach Ausstattung ab 2,90 Euro. KABEL DIGITAL INTERNATIONAL 9 Abo-TV-Pakete in 8 Sprachen: Türkisch, Russisch, Polnisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Griechisch und Englisch. Beste Unterhaltung mit Sportereignissen, Spielfilmen, Serien-Highlights und Nachrichten. Ab 2,90 Euro pro Monat. SELECT KINO Kinohits einfach telefonisch, per SMS oder online bestellen. Ohne Abo-Verpflichtung. Kosten: ab 3 Euro pro Film. Voraussetzung ist ein digitaler Kabelanschluss. Fotos: Deswos; Andreas Fischer Fotolia.com; istockphoto sjlocke, ManuWe.com, Andresr; SILVERLINE; THE BIOGRAPHY CHANNEL; 30 MUSIC CHOICE; NTV AVRUPA; BEBE TV, ZDFneo 07

8 KabelPerspektiven Schwerpunkt: Zukunft der Kabelnetze Lorenz Glatz (40) ist seit 2006 Chief Technology Officer (CTO) von Kabel Deutschland. Er entwickelte das Breitbandnetz von UPC, einem der größten Kabelbetreiber Europas. Lorenz Glatz wurde vor Kurzem auch zum Chairman von Cable Europe Labs gewählt. In dem Expertengremium sind die CTOs aller führenden europäischen Kabelbetreiber vertreten Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht Das Breitbandkabelnetz steht vor zahlreichen technischen Neuerungen, die seine Leistungsfähigkeit weiter steigern. Lorenz Glatz, Chief Technology Officer von Kabel Deutschland, beantwortet Fragen zur Zukunftsfähigkeit der Kabel-Infrastruktur 08 Herr Glatz, wenn Sie dem Geschäftsführer eines Unternehmens der Wohnungswirtschaft kurz und knapp die entscheidenden Vorteile einer Medienversorgung seines Bestands via Breitbandkabel erläutern müssten, welche Punkte würden Sie anführen? Lorenz Glatz: Ich würde sagen: Das ist eine der technologisch besten, breitbandigsten und preiswertesten Technologien, die der Wohnungswirtschaft bereits heute und noch langfristig zur Verfügung steht, um Medien in die Haushalte zu bringen. Nun argumentieren manche Wettbewerber von Kabel Deutschland vor Ort, die vorhandene Kabelinfrastruktur sei schon bald veraltet. Die Zukunft gehöre Glasfasernetzen bis hinein in die Wohnung. Was sagen Sie zu diesem Einwand? Die heutigen modernen Kabelnetze sind ebenfalls Glasfasernetze. Es sind Hybrid-Fiber- Coax-Netze abgekürzt HFC-Netze, bei denen die Signale im Kern via Glasfaser verteilt und erst auf den letzten Metern durch das Koaxialkabel ergänzt werden. Das bringt das Beste beider Welten zusammen. Ein solches Netz stellt bereits mit heutigen Technologien ein Bandbreitenpotenzial von 5 bis 8 Gigabit pro Sekunde zur Verfügung. Das ist wohl in den nächsten 20 Jahren für Privathaushalte mehr als ausreichend. Gut, aber warum nicht auch noch auf den letzten Metern Glasfaser, also Fiber-To-The-Home (FTTH)? Einmal abgesehen von den erheblichen Kosten, die alleine das Ausbringen von FTTH mit sich brächte, hat Koax zahlreiche weitere Vorteile: Die Bau- und Systemelemente von koaxialen Hausverteilnetzen sind durchgehend standardisiert, langjährig bewährt und preiswert. Damit können diese Netze von den traditionellen Elektrotechnikunternehmen und Partnern der regionalen Wohnungswirtschaft gebaut, gewartet und erweitert werden. Koaxialkabel ist also auch auf der Netzebene 4 eine sehr eingespielte, robuste Technologie. Glasfaser auf der Netzebene 4 ist für ein Wohnungsunternehmen deutlich komplizierter zu handhaben. Wenn Sie heute ein via Koaxialkabel angeschlossenes Wohnobjekt haben, ist das mit Sicherheit die beste Methode, um auch in Zukunft in puncto Medienanforderungen der Haushalte up to date zu sein. Die Breitbandkabelnetze stehen vor technischen Neuerungen mit großen Auswirkungen. Ab 2010 soll der neue Übertragungsstandard DVB-C2 eingeführt werden. Was kann man sich darunter vorstellen? Die Entwicklung der Kabelnetz-Technologie ist noch lange nicht abgeschlos- 1/2010

9 sen. DVB-C2 steht für Digital Video Broadcast Cable 2 und ist der neue Standard, den wir verwenden werden, um digitales Fernsehen im Kabel zu übertragen. Die Bandbreite, die wir über das Netz liefern können, wird damit noch einmal deutlich höher. Bereits ohne weitere Modifikationen des Netzes bringt DVB-C2 einen Bandbreitengewinn von 30 Prozent, in Kombination mit gewissen technischen Verbesserungen des Netzes sogar von 56 Prozent. Erforderlich sind für diese Technologie allerdings neue Endgeräte im Haushalt. Der Vorteil ist jedoch, dass die unterschiedlichen Übertragungsstandards parallel verbreitet werden können. Das heißt: Alte Endgeräte können weiter parallel zu den neuen Endgeräten genutzt werden. Fotos: Kabel Deutschland bewerbsvorteil gegenüber anderen Infrastrukturen, insbesondere dem DSL-Netz, aber auch gegenüber der Glasfaser. Für Docsis 3 braucht man weder Straßen aufzureißen noch Häuser neu zu verkabeln. Auch mit der Einführung von Docsis 3 werden wir 2010 beginnen. Kabel-Internet ist ja jetzt schon sehr schnell. Wer braucht denn eigentlich so irrsinnig hohe Down- und Uploadgeschwindigkeiten? Ist das nur für wenige Spezialisten oder auch für breitere Zielgruppen, den normalen Mieter interessant? Im Moment der Markteinführung werden sicherlich nur wenige Anwender diese Bandbreiten auch voll ausnutzen. Aber neue Technologien entfalten in der Regel eine große Dynamik. Ich erinnere mich an die Zeit Ende Kabel ist die zukunftssichere Technologie zur richtigen Zeit am richtigen Ort Wann kommt DVB-C2? Der Standard wurde ja im Mai 2009 verabschiedet. Ich rechne damit, dass Ende 2010/Anfang 2011 die Technologie inklusive erster Endgeräte zur Verfügung stehen wird. Dann werden wir DVB-C2 parallel zu DVB-C sukzessive auch in unseren Netzen einführen. Es wird ja hartnäckig behauptet, das Kabelnetz sei spätestens ab 2010 mit der Einspeisung einer größeren Zahl von HDTV-Sendern in puncto Bandbreite überfordert. Was sagen Sie dazu, und wie wird sich DVB-C2 hier auswirken? Das ist völlig absurd. Wir können konservativ geschätzt Kapazitäten für mehr als 100 hochauflösende Sender schaffen. Voraussetzung ist natürlich, dass vonseiten der Veranstalter in der Zukunft überhaupt eine so große Anzahl von HDTV-Programmen angeboten wird! Durch DVB-C2 erhöhen sich unsere HDTV-Kapazitäten nochmals. Auch beim Thema Internet- und Telefondienste via Breitbandkabel steht die nächste technische Innovation kurz bevor. Ich meine den neuen Datenübertragungs-Standard Docsis 3.0. Was bringt dieser neue Standard? Docsis steht für Data Over Cable Service Interface Specification. Bei Docsis 1 und 2 konnte immer nur die Bandbreite eines einzigen analogen Fernsehkanals also 8 Megahertz für die Datenübertragung genutzt werden. Das ermöglicht Download-Geschwindigkeiten beim Endkunden von immerhin bis zu 50 Mbit/s. Mit Docsis 3 können wir mehrere 8-Megahertz-Kanäle zu einem großen Datenübertragungskanal bündeln und so ein Vielfaches von 50 Mbit/s durchleiten. Bündeln wir beispielsweise vier analoge Kanäle, also 32 Megahertz, können wir Kunden Surfgeschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s anbieten. Theoretisch könnte man sogar die gesamte Bandbreite unseres Kabels in ein Docsis-3-Netz verwandeln und so Datenübertragungsraten bis zu knapp 5 GB/s erreichen. Das ist ein entscheidender Wett- der 90er-Jahre, als Kunden 300 kbit/s als astronomisch große Bandbreite empfanden. Das hat sich rasend schnell geändert. Docsis 3 wird im Übrigen auch auf Anbieterseite zu völlig neuen Applikationen führen, für deren Nutzung der Kunde wiederum die erhöhte Bandbreite benötigen wird. Insofern gehe ich davon aus, dass es zukünftig auch für Bandbreiten jenseits der 50 MBit/s einen Massenmarkt geben wird, auch in der Mieterschaft. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Kapazitäten, die den Kunden angeboten werden, in kürzester Zeit auch genutzt werden. Sie erwähnten vorhin, dass Kabel Deutschland bereits jetzt Glasfaserkomponenten in sein HFC-Netz integriert hat. Ihr neuestes Technologieprojekt Kabel Deutschland 2012 sieht jetzt sogar den kompletten Umbau der Signalzuführung auf der Netzebene 2 von Satellit auf Glasfaser vor. Warum dieser Schritt? Im Zuge des Rollouts von Kabel Internet und Phone haben wir ja schon seit einiger Zeit damit begonnen, in ganz Deutschland (in unserem Verbreitungsgebiet) glasfaserbasierte Backbones aufzubauen. Die Existenz dieser neuen Netzelemente wirft natürlich die Frage auf, wozu wir den Satelliten als Signalverteiler an unsere Kopfstationen noch brauchen. In Zukunft wollen wir die Signalverteilung nur noch über eine Infrastruktur, nämlich unsere Backbones, realisieren. Auf die weitere Verfügbarkeit des analogen Programmangebots für die Kunden, die das wünschen, hat dies keinen Einfluss. Wenn man all diese technischen Neuerungen einmal resümiert: Wohin entwickeln sich die Kabelnetze in den nächsten Jahren? Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Es wird in den nächsten Jahren nochmals einen Sprung bei der Leistungsfähigkeit unserer Kabelnetze geben, von dem jeder Kunde auch deutlich profitieren kann. Kabel ist die zukunftssichere Technologie zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Info HFC-Netz: Bei einem Hybrid-Fiber-Coax-Netz handelt es sich um eine Kombination aus Koaxialkabeln (Coax) und Glasfaserkabeln (Fiber). Kabel Deutschland betreibt ein HFC-Netz. Glasfaser-Backbone: Das Rückgrat einer Netzinfrastruktur, mit dem über große Entfernungen breitbandig Daten verschickt werden. Im Gegensatz zu Koaxialkabeln werden bei Glasfasern keine elektrischen Signale, sondern Lichtimpulse übertragen. DVB-C2: DVB steht für Digital Video Broadcast und ist der gültige Standard zur Übertragung digitaler Inhalte. DVB-C ist der spezifische Standard für Kabelnetze. Er wird in den nächsten Jahren durch den leistungsfähigeren Nachfolgestandard DVB-C2 abgelöst. Docsis: Data Over Cable Service Interface Specification ist eine 1997 entwickelte Spezifikation für die Datenübertragung im Breitbandkabelnetz (Internet, Telefonie). Der 2002 eingeführte Standard Docsis 2.0 wird schon bald durch Docsis 3.0 abgelöst, bei dem Kanalbündelung und noch höhere Übertragungsraten möglich werden. 09

10 KabelPerspektiven Schwerpunkt: Zukunft der Kabelnetze Total verschärftes Fernseh-Feeling Alle reden von HDTV. Auch bei Kabel Deutschland sind hochauflösende Sender zu empfangen. Aber wie funktioniert eigentlich der neue TV-Spaß? KabelPerspektiven beantwortet die wichtigsten Fragen Was ist HDTV? HDTV ( High Definition Television ) ist eine technische Revolution, die man mit der Einführung des Farbfernsehens im Jahr 1967 vergleichen kann. Der Grund: HDTV-Signale haben im Vergleich zum herkömmlichen PAL-Fernsehen eine bis zu fünfmal höhere Bildauflösung. Während PAL-Geräte rund Bildpunkte darstellen, schaffen HD-Fernseher mehr als zwei Millionen. Die Folge: ein Quantensprung in der Bildqualität, der sich vor allem bei Sendungen bemerkbar macht, die auch mit speziellem HDTV-Equipment produziert wurden. Übrigens: Die HD-Programme werden ausschließlich im 16:9-Format gesendet. Und: Für den HDTV-Empfang brauchen Sie einen digitalen Kabelanschluss. Welche technischen Standards gibt es? Bei HDTV konkurrieren mehrere Übertragungsnormen. Die öffentlich-rechtlichen Sender setzen auf das Format 720p. Dabei werden immer 50 Vollbilder mit 720 Zeilen übertragen, aber nur 1280 x 720 Pixel. Der Konkurrenzstandard 1080i hat eine höhere Übertragungsrate von 1920 x 1080 Bildpunkten, bietet dafür aber nur halb so viele Vollbilder pro Sekunde. Das Format 1080p kommt beim DVD-Nachfolger Blu-ray zum Einsatz und bietet sogar noch schärfere Bilder. Welcher Standard sich langfristig durchsetzen wird, ist unklar. Für Zuschauer entscheidend: HD-Receiver und HD-fähige Fernseher können Übertragungen in beiden Standards darstellen. Welche Empfangsgeräte brauche ich? Zuschauer können HDTV nur empfangen, wenn sie zuvor auf neue Technik umgesattelt haben. Der althergebrachte Röhrenfernseher muss ausgemustert und gegen ein neues TV-Gerät für den HD-Empfang ausgetauscht werden. Egal ob Plasma- oder LCD-Technik: Die meisten neuen Flachbildschirme eignen sich für HDTV. Zahlreiche Fernseher sind mittlerweile bereits mit einem eingebauten HD-Tuner ausgestattet. Die Alternative dazu ist ein spezieller HDTV-Receiver nach Wahl mit oder ohne eingebaute Festplatte zum Aufzeichnen von Sendungen. Neben vielen anderen Modellen stehen Kabel-Deutschland-Kunden dafür HD-Receiver von Humax und Philips im Handel zur Verfügung (siehe auch unser Gewinnspiel unten auf dieser Seite). Was bedeuten die verschiedenen Logos auf den Geräten? Zur Information der Käufer wurden vom Hersteller- Verband DigitalEurope verschiedene Logos entworfen. Fernseher mit dem Schriftzug HD ready können garantiert HDTV darstellen und besitzen alle notwendigen Anschlussbuchsen. Das Logo HDTV auf einem TV- Gerät gibt an, dass der Fernseher bereits über einen integrierten HD-Tuner verfügt. Auch HD-fähige Settop- Boxen tragen das HDTV -Logo. Neben den normalen HD-Ready-Modellen gibt es die sogenannten Full HD - Geräte. Sie tragen das Logo HD ready 1080p und können die maximale HD-Auflösung darstellen (siehe oben). Das Logo HDTV 1080p steht entsprechend für Geräte mit eingebautem HD-Tuner. Welche HDTV-Sender gibt es bei Kabel Deutschland? Die Kabelnetze sind für HDTV gerüstet und können eine Vielzahl von hochauflösenden Programmen übertragen. Zurzeit speist Kabel Deutschland alle sieben HDTV- Sender von Sky in seine Netze ein: Sky Cinema HD, Sky Sport HD, Disney Cinemagic HD, Discovery HD, National Geographic HD, History HD, Eurosport HD. Gespräche zur Einspeisung weiterer HD-Programme mit den TV-Sendern laufen. Gewinner gesucht Erleben Sie hochauflösendes Kabelfernsehen mit dem HUMAX PR-HD2000C Gewinnspiel Wofür steht die Abkürzung HDTV? Wir verlosen einen HUMAX HDTV-Receiver PR-HD2000C. Das Gerät bietet gestochen scharfe Bilder, brillante Farben und kristallklaren Dolby-Digital-Raumklang. Es ist geeignet für Kabel Digital und Sky. Integriert ist eine benutzerfreundliche elektronische Programmzeitschrift, HDMIund USB-Anschlüsse sind vorhanden. Selbstverständlich können Sie mit dem Gerät auch herkömmliche digitale Fernsehprogramme anschauen. Schicken Sie eine mit der richtigen Antwort, Ihrer vollständigen Adresse und dem Stichwort HD-Receiver an Einsendeschluss ist der Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 10 1/2010

11 KabelPerspektiven Recht Was verlangt das Medienrecht von einem Kabelnetzbetreiber? KabelPerspektiven beantwortet in jeder Ausgabe Rechtsfragen, die für die Wohnungswirtschaft interessant sind. Diesmal erläutert Joachim Dölken, Rechtsanwalt und Mitglied des Regulierungsteams, an welche medienrechtlichen Vorgaben Kabel Deutschland und andere Kabelnetzbetreiber gebunden sind. Joachim Dölken ist Senior Manager Medienrecht & Medienpolitik und Jugendschutzbeauftragter bei Kabel Deutschland Kabel Deutschland ist mit rund neun Millionen direkt und indirekt versorgten Kunden der größte Kabelnetzbetreiber Deutschlands. Viele Kunden profitieren von dem herkömmlichen analogen Fernseh- und Hörfunkangebot sowie in immer größerem Maße auch von den umfangreichen digitalen Angeboten mit über 100 frei empfangbaren Sendern oder dem spannenden PayTV-Angebot Kabel Digital Home oder Kabel Digital International. Kunden ist oft relativ unbekannt, dass ein Kabelnetzbetreiber eine Vielzahl gesetzlicher und besonders medienrechtlicher Verpflichtungen einhalten muss, damit er sein Angebot erbringen kann. Ohne Einhaltung dieser Vorschriften kann der Kabelnetzbetreiber seine Programme nicht an den Kunden liefern. Medienrecht föderal geprägt Welche medienrechtlichen Pflichten hat ein Kabelnetzbetreiber? Dazu ist zunächst zu beachten, dass das Medienrecht in Deutschland stark föderal geprägt ist. Das bedeutet: Es ist in erster Linie Aufgabe der Länder, die gesetzlichen Regelungen zu gestalten. Jedes Bundesland hat sein eigenes Landesmediengesetz. Hinzu kommen länderübergreifende Regelungen wie etwa der Rundfunkstaatsvertrag, der aufgrund der hohen Dynamik im Kommunikations- und Mediensektor fast jedes Jahr novelliert wird, um mit den Entwicklungen Schritt zu halten. Jedes Land hat eine eigene Landesmedienanstalt als Aufsichtsbehörde, wobei in Berlin und Brandenburg bzw. in Hamburg und Schleswig-Holstein jeweils eine für beide Länder zuständige Behörde existiert. Kabel Deutschland betreibt Kabelnetze in allen deutschen Ländern mit Ausnahme von Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen, also in 13 von 16 Bundesländern, und hat als Netzbetreiber jedes einzelne Gesetz zu beachten. Es verwundert vielleicht nicht, dass jedes dieser Gesetze in den Details anders ausgestaltet ist. Das gilt vor allem für die analoge Kanalbelegung. Hier ist der Netzbetreiber traditionell am stärksten gesetzlich reguliert. So schreibt etwa die Landesmedienanstalt in Niedersachsen die Belegung zu 100 Prozent vor. Auch in Hamburg und Schleswig- Holstein bestimmt die Medienanstalt das analoge Angebot fast vollständig. Liberaler sind dagegen Bayern und vor allem die ostdeutschen Bundesländer, die dem Netzbetreiber wesentlich mehr Freiheit bei der Belegung lassen. Hoher Stellenwert des Jugendschutzes Überraschend mag für den Kunden außerdem sein, dass der Kabelnetzbetreiber auch bei der Sicherstellung des Jugendschutzes eine wichtige Rolle spielt. In Deutschland hat der Jugendschutz einen sehr hohen Stellenwert. Hier sind vor allem die Vorschriften des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages und die einschlägigen Satzungen der Landesmedienanstalten zu beachten. Nicht nur die Sender, sondern auch der Kabelnetzbetreiber ist dabei in der Pflicht. Dies gilt insbesondere im Bereich des digitalen Fernsehens, wenn der Netzbetreiber wie Kabel Deutschland ein großes digitales Programmangebot mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kanäle und Genres bereithält, für deren Empfang ein digitaler Receiver mit einer Smart- Card von Kabel Deutschland Voraussetzung ist. Kabel Deutschland sorgt technisch dafür, dass Programme und Sendungen mit jugendbeeinträchtigenden Inhalten nur mit der erforderlichen Jugendschutz-PIN bzw. einer Erwachsenen-PIN zugänglich gemacht werden. Das Jugendschutzrecht setzt dafür einen hohen Standard, den ein Netzbetreiber zum Beispiel auch dann sicherstellen muss, wenn er Angebote im Internet bereitstellt oder sein Angebot weiterentwickelt, wie das etwa bei Kabel Deutschland zukünftig bei echten Video-on-Demand-Angeboten (Filme und Sendungen auf Abruf) der Fall sein wird. Fotos: Mikkel William istockphoto; Falko Matte Fotolia.com; Kabel Deutschland 11

12 KabelPerspektiven Regional Mit Telemetrie auf der sicheren Seite Das Energiemanagement der Berliner Howoge Wärme sorgt für schonenden Umgang mit Ressourcen und sinkende Betriebskosten für Mieter. Um die Ertragsdaten der neu installierten Solarstromanlagen zu kontrollieren, nutzt das Unternehmen das Telemetrie-Produkt von Kabel Deutschland Info Kabel Deutschland und Howoge: gute Zusammenarbeit. Kabel Deutschland hat seit 2001 insgesamt Howoge-Wohnungen mit Multimediaanschlüssen aufgerüstet. Damit können die Mieter des Berliner Wohnungsbauunternehmens analoges und digitales Fernsehen empfangen, im Internet surfen und günstig telefonieren. Darüber hinaus kann das Berliner Wohnungsbauunternehmen das Breitbandkabel für Telemetrie-Dienste nutzen, um Heizungs- und Photovoltaikanlagen zu überwachen oder die Verbrauchsdaten von Gas-, Wasser-, Strom- und Wärmezählern zu erfassen und zu bearbeiten. 12 Steffen Liebmann steht auf dem Dach eines fünfstöckigen Wohnhauses in Berlin-Wartenberg und strahlt mit der Sonne um die Wette. Tage wie dieser sind wie geschaffen für Solaranlagenbesitzer, sagt der Geschäftsführer der Howoge Wärme GmbH und deutet stolz auf die 30-Kilowattanlage, die das Unternehmen hier oben installiert hat. Genau wie ein zweites Photovoltaikkraftwerk auf einem Gebäudedach direkt gegenüber speist sie seit Herbst 2009 sauberen Strom ins öffentliche Netz ein. Intelligentes Energiemanagement Kerngeschäft der Howoge Wärme ist die Wärmeversorgung und das Energiemanagement für den Mutterkonzern Howoge, der mit rund Mieteinheiten zu den größten Wohnungsbaugesellschaften Berlins zählt. Maßnahmen zur Energieeinsparung haben bei uns einen besonderen Stellenwert. Wir suchen ständig nach neuen Wegen, um die Heizkosten zu senken und gleichzeitig das Klima zu schützen, sagt Liebmann. Die Experten der Howoge Wärme bringen zum Beispiel die Heizungsanlagen auf den neuesten Stand der Technik oder versorgen Howoge-Objekte mit Wärmeenergie, darunter auch Deutschlands größtes Niedrigenergiehaus. Die Photovoltaik ist für uns eine Zukunftsoption. Die beiden neuen Anlagen sollen uns erst einmal zeigen, ob sich diese Technik für uns überhaupt rechnet, so Liebmann. Sichere Datenübertragung per Breitbandkabel Um das zu kontrollieren, setzt Howoge Wärme auf die Kabel-Internet-Telemetrie von Kabel Deutschland, mit deren Hilfe physikalische Messdaten per Breitbandkabel von einem Ort zum anderen übermittelt werden können. Wir sind Kunde bei einer Internetplattform, die uns die Fernüberwachung unserer Photovoltaikanlagen ermöglicht. Dafür haben wir im Keller einen sogenannten Datenlogger installiert, der die Messwerte sammelt und über das Breitbandkabel auf einen FTP-Server weiterleitet, erläutert Andreas Lehnert, Projektleiter Energiemanagement bei der Howoge Wärme. Diese Daten können wir dann auf unserem PC einsehen und zum Beispiel prüfen, wie viel Strom unsere Anlagen produzieren. Ein kontinuierlicher Datenfluss ist dafür unbedingte Voraussetzung. Um einen genauen Überblick über unsere Ertragswerte zu bekommen, darf der Datentransfer nicht unterbrochen werden. Daher haben wir von einer konventionellen Modemvariante Abstand genommen und uns für die Datenübertragung per Breitbandkabel entschieden, sagt Lehnert. Keine laufenden Kosten Ein weiterer Vorteil des Telemetrie-Angebots von Kabel Deutschland: Im Gegensatz zu den Produkten 1/2010

13 Sonnige Aussichten dank Photovoltaik: Steffen Liebmann, Geschäftsführer Howoge-Wärme (Foto links), und Bernd Ruttmann, Senior Account Manager bei Kabel Deutschland, auf dem Dach eines Wohnhauses in Berlin-Wartenberg. Im Keller des Gebäudes werden die Daten der Solaranlage gesammelt und über ein Kabelmodem an einen Server weitergeleitet (Foto oben). der Wettbewerber fallen keine laufenden Kosten an. Unsere Kunden entrichten lediglich eine einmalige Einrichtungsgebühr. Das Kabelmodem wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Datenübertragung und der Service sind im Bereitstellungsentgelt bereits enthalten, sagt Bernd Ruttmann. Der Senior Key Account Manager bei Kabel Deutschland registriert erfreut, dass das Interesse der Wohnungswirtschaft an Telemetrie-Dienstleistungen größer wird Die Zeit ist einfach reif dafür. Viele Unternehmen erkennen jetzt, wie komfortabel, kostengünstig und vielseitig einsetzbar das Produkt ist, sagt er. Die Technik ist auch bestens geeignet, um die gesammelten Verbrauchsdaten von Heizung, Strom, Gas und Wasser zur zentralen Auswertung weiterzuleiten. Auf diese Weise können Wohnungsunternehmen erhebliche Sparpotenziale erschließen. Energieeffizienz nützt den Mietern Von diesen vielfältigen Möglichkeiten profitiert auch die Howoge. So nutzt das Unternehmen die Telemetrie, um die Heizungsanlage eines Wohnhauses in der Große-Leege-Straße hinsichtlich des automatischen Betriebs zu überwachen und gegebenenfalls anzupassen. Außerdem hat die Howoge erst kürzlich rund Wohnungen in Berlin-Buch gekauft, die bis 2013 nach neuesten energetischen Standards saniert werden. Howoge Wärme plant auch hier dafür zu sorgen, dass die Verbrauchswerte für Wärme, Wasser und Strom über Telemetrie erfasst und dargestellt werden können. Liebmann: Berlin-Buch steht beispielhaft für unsere Bemühungen in Sachen Energieeffizienz und Betriebskostensenkung. Dass wir auch hier auf die Breitband- Telemetrie über das TV-Kabelnetz setzen, kommt nicht von ungefähr. Denn eine effektivere und kostengünstigere Möglichkeit der Datenübertragung gibt es einfach nicht. Schnellüberblick Telemetrie zahlt sich aus Die Vorteile: Lediglich einmalige Einrichtungsgebühr Kabelmodem kostenfrei Keine laufenden Kosten wie Verbindungsentgelte Sichere Datenübertragung Fußläufiges Ablesen der Verbrauchszähler von Gas, Wasser, Strom und Wärme entfällt Vielseitig einsetzbar, zum Beispiel für die Überwachung von Photovoltaik- oder Heizungsanlagen Fotos: Howoge; Bodo Dretzke 13

14 KabelPerspektiven Regional Regionen aktuell Vertragsabschlüsse, News und Events aus den sechs Regionen von Kabel Deutschland Multimedia für Wobau-Wohnungen Triple Play in Neumünster. Die Wobau Neumünster und Kabel Deutschland haben das Fernsehkabelnetz der Wohnungsbaugesellschaft in den letzten Monaten umfassend modernisiert und auf die digitale Zukunft ausgerichtet. Die Mieter von Wohnungen der Wobau können jetzt neben dem Empfang von analogem und digitalem Fernsehen über das Fernsehkabel auch schnell im Internet surfen und günstig telefonieren. Für unsere Mieter ist der bequeme Zugang zur Multimedia-Welt nun Realität. Mit dem digitalen Kabelanschluss können sie eine große Programmvielfalt im heimischen Wohnzimmer genießen und bei Internetanschluss und Telefonie von günstigen Preisen profitieren, betont Uwe Honsberg, Geschäftsführer der 1949 gegründeten Wobau Neumünster. Die Modernisierung seines umfangreichen Bestandes ist ein Schwerpunkt des leistungsstarken, kommunal verbundenen Unternehmens. Zufriedene Partner: Sandra Behnert, Senior Key Account Managerin KDG; Margit Piatyszek- Lössl, Jochen Icken (beide Vorstand Märkische Scholle) und Christian Biechteler, Direktor GK/Wowi KDG (v. li.). Zukunftsweisende Kooperation Pirelli & C. Real Estate Deutschland GmbH (Pirelli RE) und Kabel Deutschland schließen Vertrag über die Versorgung mit Kabelanschluss. Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber wird zukünftig rund Wohnungen der Pirelli RE in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen sowie im Großraum Berlin mit Kabelfernsehen versorgen. Die Vereinbarung bietet darüber hinaus den Mietern die Möglichkeit, auch Breitband- Internet und Telefonie-Angebote von Kabel Deutschland zu nutzen. Das Traditionsunternehmen Pirelli RE wurde 1925 als Wohnungsbaugesellschaft gegründet. Heute bewirtschaftet der Marktführer für Wohnimmobilien in Schleswig-Holstein erfolgreich rund Wohnungen. Eine moderne und leistungsfähige Medienversorgung ist für viele Mieter inzwischen genauso wichtig wie Lage und bauliche Ausstattung, sagt Lutz Dammaschk, Managing Director Pirelli RE Property Management Deutschland GmbH. Das Angebotspaket von Kabel Deutschland hat uns überzeugt wir freuen uns über diese zukunftsweisende Industriekooperation. Viele Mieter der Wohnungsgesellschaften, die Pirelli RE betreut, können bereits heute Breitband-Internet und Telefonie über das TV-Kabel nutzen. Damit schon bald alle Mieter Zugang zu den multimedialen Angeboten von Kabel Deutschland bekommen, haben Pirelli RE und Kabel Deutschland damit begonnen, die TV-Kabelnetze in den Wohnobjekten Zug um Zug zu modernisieren und auf die digitale Zukunft auszurichten. Bis Ende März 2010 wollen wir rund Wohneinheiten mit einem modernen Multimedia-Anschluss austatten, sagt Sebastian Groß, Vertriebsleiter Großkunden/Wohnungswirtschaft bei Kabel Deutschland. Das Unternehmen bietet neben dem Ausbau des Kabelnetzes und der Signallieferung auch eine enge Vermarktungspartnerschaft an. In 27 Mieterbüros stehen Medienberater von Kabel Deutschland als Ansprechpartner zur Verfügung, betont Sebastian Groß. Triple Play für die Märkische Scholle Die traditionsreiche Berliner Genossenschaft Märkische Scholle hat sich für eine Vollversorgung durch Kabel Deutschland entschieden. Bisher wurde die Genossenschaft von Orion/Tele Columbus mit Fernsehsignalen beliefert. Der abgeschlossene Vertrag umfasst den Gesamtbestand von Wohneinheiten der Märkischen Scholle im Berliner Stadtgebiet. Ab Juni 2010 erhalten die Genossenschaftsmitglieder über die modernisierten Netze analoges und digitales TV sowie Breitband-Internet und Telefonie über das TV-Kabel. Durch die Versorgung mit Triple-Play-Produkten von Kabel Deutschland steigern wir den Wohnwert unserer Genossenschaftswohnungen, sagt Jochen Icken, Mitglied des Genossenschaftsvorstands. Wir freuen uns, dass wir die Märkische Scholle für Kabel Deutschland gewinnen konnten, sagt Sandra Behnert, Senior Key Account Managerin bei Kabel Deutschland. Auch alle Gäste- und Gemeinschaftswohnungen bekommen zukünftig das TV-Signal von Kabel Deutschland. Pirelli RE Wohnungsbestand in Lübeck: Eine moderne und leistungsfähige Medienversorgung ist für viele Mieter inzwischen genauso wichtig wie Lage und bauliche Ausstattung, sagt Lutz Dammaschk, Managing Director Pirelli RE Property Management Deutschland GmbH. 14 1/2010

15 Partnerschaft mit Kontinuität Neue Rahmenvereinbarung mit der Göttinger Hausverwaltung. Die Göttinger Hausverwaltung setzt die gute Zusammenarbeit mit Kabel Deutschland auch in den nächsten fünf Jahren fort. Im Herbst 2009 wurde eine neue Rahmenvereinbarung abgeschlossen, durch die insgesamt Wohneinheiten der fast Wohneinheiten des Unternehmens mit analogem und digitalem Fernsehen beliefert werden können. Wir sind zufrieden, dass die bewährte Partnerschaft mit der Göttinger Hausverwaltung weitergeführt wird, sagt Axel Bochinski, Key Accounter von Kabel Deutschland. Als zusätzlicher Service wird die Göttinger Hausverwaltung in Zukunft ihren neuen Mietern Infomappen zu den Medienprodukten von Kabel Deutschland überreichen. Shake Hands: Axel Bochinski, Key Account Manager KDG und Christian Rathei, Geschäftsführer Göttinger Hausverwaltung (v. li.) Konstruktive Verhandlungen: Oliver Pietsch, Vertriebsleiter Geschäftskundenvertrieb KDG; Robert Trumpa, Zentraler Einkauf, Projektleiter Deutsche Wohnen Gruppe; Bernhard Lauer, Kundenmanager Geschäftskundenvertrieb KDG (v. li.) Modernisierung im großen Stil Kabel Deutschland errichtet und modernisiert die Hausverteilernetze in rund Wohnungen der Deutsche Wohnen Gruppe in Rheinland-Pfalz. Nach konstruktiven Verhandlungen kam es im Sommer 2009 zum Abschluss eines Rahmenvertrages zwischen Kabel Deutschland und der Deutsche Wohnen Management GmbH in Rheinland-Pfalz. Mit Wohneinheiten ist dies der größte NE4-Vertrag in der Region seit der Einführung von Kabel Internet und Kabel Phone. Er hat eine Laufzeit bis Ende 2023, sagt Bernhard Lauer, Kundenmanager Großkunden/Wohnungswirtschaft bei Kabel Deutschland. Die Deutsche Wohnen Gruppe ist mit bundesweit rund Wohnungen die zweitgrößte börsennotierte Wohnungsgesellschaft in Deutschland. Im Rahmen des Vertragsabschlusses mit Kabel Deutschland standen für die Deutsche Wohnen Management GmbH vor allem die Sicherstellung der Qualität, die Verbesserung der Servicedienstleistung und die Kostenreduzierung für die Mieter im Fokus. Nicht zuletzt werden mit dem Vertrag die operativen Abläufe für beide Vertragsparteien optimiert. Die Bestände der Deutsche Wohnen Gruppe sind über ganz Rheinland-Pfalz verteilt und liegen zwischen Remagen im Norden und Jockgrim im Süden des Bundeslandes. Der Auftrag ist für uns eine große Herausforderung, denn die technischen Gegebenheiten in den einzelnen Objekten sind sehr vielfältig, betont Bernhard Lauer. Sie reichen von veralteten Baumnetzen über Sternnetze ohne Rückkanal bis hin zur reinen SAT-Versorgung. Dementsprechend komplex sind die notwendigen Modernisierungsarbeiten, mit denen im November 2009 begonnen wurde. Sie sollen innerhalb von nur zwölf Monaten nach Vertragsunterzeichnung abgeschlossen sein. Bewährte Zusammenarbeit geht weiter Langfristiger Vertrag mit der Gewosie. Kabel Deutschland hat im Herbst 2009 mit der Gewosie Wohnungsbaugenossenschaft Bremen-Nord einen neuen Vertrag zur Versorgung der mehr als Wohnungen der Genossenschaft mit Multimedia-Angeboten abgeschlossen. Die Mieter haben die Möglichkeit, das komplette Triple-Play-Angebot von Kabel Deutschland zu nutzen. Kabel Deutschland konnte sich mit einem überzeugenden Angebot durchsetzen, sagt Axel Utrata, Vorstand der Gewosie. Mit Kabelanschluss lässt sich langfristig planen, denn die Kapazität des Fernsehkabels ist der aktuellen und zukünftigen Multimediawelt gewachsen. Die 1894 gegründete Gewosie ist der größte Vermieter in Bremen-Nord und hat zurzeit über Mitglieder mit mehr als sechs Millionen Euro Geschäftsguthaben. Wir freuen uns, dass die Gewosie die bereits in 2002 begonnene Zusammenarbeit mit Kabel Deutschland fortsetzt, betont Christian Biechteler, Vertriebsdirektor Großkunden/Wohnungswirtschaft bei Kabel Deutschland. Langjährige Zusammenarbeit: Lothar Wolff, Leiter Großkunden Kabelnetzbetreiber KDG; Christian Biechteler, Direktor GK/Wowi KDG; Axel Utrata und Dieter Lankenau, Vorstand Gewosie (v. li.) Fotos: Genossenschaft Märkische Scholle; Pirelli RE; Deutsche Wohnen Management GmbH; Göttinger Hausverwaltung; Gewosie 15

16 Anzeige Herkömmliches DSL und Internet von Kabel Deutschland im Geschwindigkeitsvergleich: Kabel Deutschland Paket Comfort 29,90 /Monat 1 Die ersten 12 Monate nur 22,90 /Monat 1 Download mit bis zu 32 Mbit/s Alice Fun 29,90 /Monat 16 Mbit/s 1&1 Surf & Phone Doppel-Flat ,99 /Monat Vodafone All-Inclusive-Paket DSL ,95 /Monat 16 Mbit/s 16 Mbit/s Telekom Call & Surf Comfort 39,95 /Monat 6 Mbit/s Neu! Kostenlose Bestellhotline: 0800/ Vergleich von Doppel-Flatrates zum Gesamtpreis von max. 40, Euro/Monat (ausgeschlossen VDSL). Einmalige Sonderleistungen und weitere Preis- und Leistungsvarianten der jeweiligen Anbieter wurden ggf. nicht berücksichtigt. Quelle: Neukundenangebote auf den Internetseiten der Anbieter. Stand: Die ersten 12 Monate nur 22,90 Euro/Monat, ab dem 13. Monat 29,90 Euro/Monat. Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz. 1) Sonderrufnummern ausgeschlossen, Call by Call und Preselection nicht verfügbar. Bereitstellungsentgelt einmalig 24,90 Euro. Verfügbarkeit vorausgesetzt. Angebote gültig für Internet- und Telefon-Neukunden von Kabel Deutschland. Internet und Telefon von Kabel Deutschland sind in immer mehr Ausbaugebieten und mit moderni siertem Hausnetz verfügbar. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Deutsches Institut für Service-Qualität 1. Platz Bester Anbieter Triple-Pakete: Kabel Deutschland bietet die beste Produktausstattung bei Triple-Paketen mit Mobilfunk. Auch bei den Vertragsbedingungen überzeugt das Unternehmen mit der im Vergleich kürzesten Vertragslaufzeit. Deutsches Institut für Service-Qualität 1. Platz Telefonischer Kundenservice: Im Rahmen eines Tests von Triple-Play- Angeboten überzeugt Kabel Deutschland in der Teilkategorie Service mit der besten telefonischen Beratung. KA W-00 02/10

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