Griechenland, Schweiz und Rohöl lassen Märkte in Hektik verfallen

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1 . Konjunktur und Märkte Aus dem Makro Research der Deka-Gruppe Konjunktur 2-4 Zinsen und Renditen 5-6 Aktien 7-8 Emerging Markets 9 Währungen 1-12 Rohstoffe Szenarien 15 Griechenland, Schweiz und Rohöl lassen Märkte in Hektik verfallen Liebe Anlegerinnen und Anleger, immer wenn man denkt, jetzt kann es wirklich nicht mehr unruhiger werden, dann wird man eines Besseren belehrt. Im Vergleich zu den ersten Tagen des neuen Jahres erscheint der im vergangenen Jahr immer wieder aufflackernde geopolitische Stress im Rückblick geradezu harmlos. Allein in den ersten zwei Handelswochen gab es schon drei Tage, an denen der Deutsche Aktienindex DAX zum Handelsende um mehr als 3 % über bzw. unter dem Eröffnungsniveau lag. Im Gesamtjahr 214 hat es lediglich einen (!) solchen Tag gegeben. Erst sorgten die Griechen mit der anstehenden Parlamentswahl für Kursausschläge. Und dann gab es Mitte Januar eine echte Überraschung aus der Schweiz: Die Nationalbank gab die Wechselkursuntergrenze für den Schweizer Franken von 1,2 gegenüber dem Euro auf, und der Schweizer Franken wertete schlagartig deutlich auf. Kurzfristig erwarten wir, dass sich der Franken zunächst etwas oberhalb der Parität gegenüber dem Euro einpendelt. Es sind kein normalen Zeiten, darauf kann man sich schnell einigen. Aber dennoch bleibt bei aller Markthektik der Blick auf die kommenden Quartale davon geprägt, dass seitens der Geldpolitik ein stabilisierender Pflock eingerammt ist. Vor allem die Europäische Zentralbank (EZB) setzt weiter auf Krisen- und Deflationsbekämpfung, auch mit umfassenderen Anleihekäufen. Aktuell sind die Inflationsraten vor allem ölpreisbedingt nach unten gedrückt. Hier erwarten wir in den kommenden Monaten eine Gegenbewegung. Indes sind die Wachstumsperspektiven derart moderat, dass die EZB für geraume Zeit keinen Inflationsdruck zu befürchten braucht. solide Wachstumsraten, getragen von steigenden Finanzund Immobilienvermögen sowie einer positiven Lohneinkommensentwicklung. Da die Arbeitslosenquote auf zuletzt 5,6 % zurückgegangen ist und auch die Bereinigung im Bankensektor weitgehend abgeschlossen ist, sieht die amerikanische Notenbank Fed die Chance gekommen, die Leitzinsen noch in diesem Frühjahr anzuheben. Die Wende hin zur geldpolitischen Normalität wird also bald angetreten, aber der Weg dorthin ist lang. Mi der bevorstehenden Zinswende wird der US-Dollar gegenüber dem Euro weiter zulegen. Es wird sich in diesem Jahr noch einiges im makroökonomischen Weltgefüge bewegen. Aus europäischer Sicht ist das Zinstief fixiert, sodass unter Renditegesichtspunkten kein Weg daran vorbei führt, ein gewisses Risiko bei der Geldanlage in Kauf zu nehmen, um eine auskömmliche Rendite zu erzielen. Hierbei sehen wir bei Aktien zwar ein begrenztes, aber eben doch das größte Potenzial für Wertsteigerungen. Mit Blick auf die Nervosität der Märkte sollte dabei die Maxime einer breiten Streuung der Geldanlagen in besonderem Maße berücksichtigt werden. Mit freundlichen Grüßen Ihr Ulrich Kater Chefvolkswirt DekaBank Auf der Suche nach der Rückkehr zur Normalität wird man derzeit am ehesten in den USA fündig. Dort finden sich

2 Konjunktur Seite 2 Konjunktur Deutschland Bruttoinlandsprodukt (% ggü. Vorquartal) Quellen: Destatis, Prognose DekaBank Arbeitslosenquote (%, saisonbereinigt, nationale Definition) Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Prognose DekaBank Inflation (% ggü. Vorjahr) Quellen: Destatis, Prognose DekaBank Deutschland 2 14P 2 15P 2 16 P Bruttoinlandsprod. (% ggü. Vorj.) 1,5 1,4 2, Inflationsrate (% ggü. Vorjahr),8,6 1,6 Finanzierungssaldo*,1,2,2 Schuldenstandsquote* 74,5 72,4 69,6 Le istungsbilanzsaldo* 7,1 7,1 6,7 Okt 14 Nov 14 Dez 14 Inflation (% ggü. Vorjahr),7,5,1 Arb.-losenquote (%, sb., nat. Def.) 6,6 6,6 6,5 ifo Geschäftsklima (Punkte) 13,2 14,7 15,5 * in % des nominalen Bruttoinlandsprodukts Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Destatis, ifo Institut, Reuters, Prognose DekaBank (P) Während die Stimmungsindikatoren vor dem Hintergrund der sinkenden Ölpreise und der Euro-Abwertung nach oben zeigen, lieferten die harten Indikatoren zuletzt noch ein gemischtes Bild. Alle industrienahen Indikatoren waren schwach. Dagegen entwickelte sich der Einzelhandelsumsatz weiter stark. Damit setzt sich das qualitative Bild des dritten Quartals 214 auch im Schlussquartal fort: Der private Konsum ist derzeit der Konjunkturmotor Nummer Eins. Je länger die Euro-Schwäche anhält, desto stärker dürfte der Funke auf die Investitionen und den Export überspringen. Insgesamt kann man mit dem Schlussquartal 214 zufrieden sein, denn es dürfte die ursprünglich verhaltenen Prognosen eines Wachstums des Bruttoinlandsprodukts um,1 % gegenüber dem Vorquartal übertreffen. Deutschland zählt zu den strukturell gut aufgestellten Volkswirtschaften der Europäischen Währungsunion. Über lange Jahre hinweg haben sich die deutschen Unternehmen wieder fit für den Weltmarkt gemacht: durch Kostenbewusstsein, innovative Produkte und Neuausrichtung auf die Wachstumsmärkte. Hinzu kamen die Reformen der Agenda 21, die den Arbeitsmarkt in Schwung brachten und zu einem spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit führten. Zusammen mit einem größeren Spielraum für Lohnerhöhungen und historisch niedrigen Zinsen hat dies die deutsche Konjunktur belebt. Doch das schnellste Schiff mit der besten Takelage kann nur so schnell segeln, wie es der Wind zulässt. Und der war zuletzt zu einem lauen Lüftchen geworden. Der wichtigste Exportmarkt Euroland erholte sich langsamer, als viele Unternehmen gehofft hatten. Andere Märkte in den Schwellenländern, die das kompensieren hätten können, enttäuschten ebenfalls. Doch inzwischen hat der Wind wieder aufgebrist: Der Ölpreis hat deutlich nachgegeben, und der Euro wertet spürbar ab. Der Windjammer Deutschland sollte daher erneut Fahrt aufnehmen. Auf Sicht der kommenden Jahre müssen aber zusätzliche Wartungsarbeiten vorgenommen werden, um die Takelage in Schuss zu halten. Die jüngsten wirtschaftspolitischen Entscheidungen (z.b. Mindestlohn, Rente mit 63, Mütterrente, Mietpreisbremse) waren hierbei allerdings aus unserer Sicht kontraproduktiv.

3 Konjunktur Seite 3 Konjunktur Euroland Bruttoinlandsprodukt (% ggü. Vorquartal) 1,,5, -,5 Quellen: Eurostat, Prognose DekaBank Arbeitslosenquote (%, saisonbereinigt, EU-Definition) Quellen: Eurostat, Prognose DekaBank Inflation (% ggü. Vorjahr) Quellen: Eurostat, Prognose DekaBank Euroland 214P 215P 216P Bruttoinlandsprod. (% ggü. Vorj.),8 1,2 1,7 Inflationsrate (% ggü. Vorjahr),4,4 1,3 Finanzierungssaldo* -2,6-2,4-2,1 Schuldenstandsquote* 92, 92,8 92,9 Leistungsbilanzsaldo* 2,5 2,5 2,5 Okt 14 Nov 14 Dez 14 Inflation (% ggü. Vorjahr),4,3 -,2 Arb.-losenquote (%, sb., EU-Def.) 11,5 11,5 Economic Sentiment (Punkte) 1,7 1,7 1,7 * in % des nominalen Bruttoinlandsprodukts; Quellen: Eurostat, Reuters, Prognose DekaBank (P) Die Wirtschaft in Euroland bekommt gegenwärtig aus verschiedenen Quellen einen angenehmen Rückenwind. Die fallenden Energiepreise helfen den Unternehmen und Konsumenten, der Außenhandel profitiert von der Abwertung des Euros und die Finanzierungskosten der wirtschaftlichen Akteure werden durch die Europäische Zentralbank gesenkt bzw. niedrig gehalten. Für einen kräftigen Wachstumsimpuls muss der Euro aber noch stärker abwerten und die niedrigen Energiepreise auch für längere Zeit Bestand haben. Es dürfte daher auch im ersten Quartal 215 noch nicht für eine deutliche Wachstumsbeschleunigung reichen. Allerdings führten die fallenden Energiepreise im Dezember 214 erstmals seit 29 wieder zu einer negativen Inflationsrate von -,2 %. Blickt man auf die konjunkturelle Entwicklung in Euroland, so bleiben die Wachstumsraten weit hinter dem zurück, was man in normalen Zeiten nach einer solch langen Schwächephase eigentlich erwarten würde. Doch seit 28 sind die Zeiten nicht mehr normal. Weiterhin deckelt der notwendige Schuldenabbau bei Staat, Unternehmen und Haushalten die Wachstumsmöglichkeiten. Dabei gibt es durchaus Unterschiede: Die Reformländer Irland, Spanien, Portugal, ja sogar Griechenland ernten erste Früchte ihrer Reformanstrengungen. In Italien und Frankreich dagegen kommen die Bemühungen um stärkeres Wirtschaftswachstum nur im Schneckentempo voran. Positive Impulse für Euroland kommen vom globalen Wachstum, von der anhaltenden Abwertung des Euro sowie aus den sinkenden Energiepreisen. Insgesamt rechnen wir mit einer Fortsetzung des Erholungsprozesses, der allerdings schleppend mit wiederholten Rückschlägen verläuft. Die Arbeitslosenquote dürfte nur langsam von ihrem sehr hohen Niveau aus zurückgehen und erst auf längere Sicht wieder in erträglichere Regionen fallen. Angesichts des schwachen Wachstums und der hohen Arbeitslosigkeit wird die Inflationsrate noch geraume Zeit unerwünscht niedrig bleiben. Auch die Schuldenstandsquote wird Jahre brauchen, bis sie sich dem in den Maastricht-Kriterien definierten Zielwert von 6 % annähert.

4 Konjunktur Seite 4 Konjunktur Welt Welt: Bruttoinlandsprodukt (% ggü. Vorquartal) 1,5 1,,5, Quellen: Nationale Statistikämter, Prognose DekaBank Bruttoinlandsprodukt (% ggü. Vorquartal) 2,5 2, 1,5 1,,5, -,5 Schwellenländer Quellen: Nationale Statistikämter, Prognose DekaBank Einkaufsmanagerindex (Punkte) Quellen: Markit, ISM, Reuters, DekaBank Industrieländer Bruttoinlandsprod. (% ggü. Vorj.) 214P 215P 216P Welt 3,2 3,4 3,8 Industrieländer 1,7 2,2 2,2 Schwellenländer 4,3 4,4 5, Mittel- und osteurop. Länder 1,3, 2,4 Lateinamerika 1, 2,1 3,1 Asien (ohne Japan) 6, 6,2 6,2 Quellen: Nationale Statistikämter, Prognose DekaBank (P) Trotz mancher Unkenrufe und vielfältiger Belastungen (Ebola-Epidemie, Krise in der Ukraine) hat die Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr 214 im Vergleich zum Halbjahr zuvor an Stärke hinzugewonnen. Gleichwohl kann nicht von einer kräftigen Entwicklung gesprochen werden. Die höhere Wachstumsdynamik wurde von einer Seitwärtsentwicklung der Einkaufsmanagerindizes in diesem Zeitraum begleitet. Im Dezember schwächte sich der globale Einkaufsmanagerindex zwar auf knapp 52 Punkte ab. Allerdings signalisiert er damit weiterhin eine Wachstumsdynamik im Bereich von knapp 4 %, was zu unserer Prognoseeinschätzung passt. Etwas mehr Konjunkturoptimismus geht von den Frühindikatoren der OECD aus. Zusammengefasst deuten diese Indikatoren für die Weltwirtschaft im ersten Quartal 215 einen auf das Gesamtjahr hochgerechneten Anstieg von gut 4 % an. Insbesondere für die Industrieländer haben sich hiernach die Frühindikatoren weiter aufgehellt. Denkbar ist, dass hierzu auch die gesunkenen Energiekosten beigetragen haben. Der globale Frühindikator könnte allerdings die Entwicklung für die Weltwirtschaft überzeichnen, weil Indikatoren für die OPEC- Länder, die Verlierer der Energiepreisrückgänge, von der OECD nicht berechnet werden. Auffallend schwach ist nämlich in diesem Zusammenhang die Entwicklung des Frühindikators für Russland. Die Weltwirtschaft befindet sich seit dem zweiten Quartal 29 in einem konjunkturellen Aufschwung. Dieser Zeitraum lässt sich in vier Phasen unterteilen: Zunächst fand ein Aufholprozess nach der Lehman-Krise statt, der das globale Wachstum 29 und 21 auf ein ungewöhnlich hohes Niveau führte. Es folgte 211 eine Normalisierungsphase, an die sich 212 eine Phase einer weitergehenden Abschwächung anschloss. Zu dieser Abschwächung trugen Rezessionen in Euroland, Japan und in mehreren osteuropäischen Staaten bei. Seither nahm die globale Wachstumsdynamik zwar wieder zu. Sie schwankt aber im Bereich von knapp unter 3,5 %, was schwächer ist als das durchschnittliche Wachstum im Aufschwung 23 bis 27 (4,7 %). Für die kommenden Quartale ist mit Zuwachsraten im Bereich von knapp 4 % zu rechnen. Hierzu beitragen dürfte insbesondere eine weitergehende Erholung der wirtschaftlichen Dynamik in Euroland sowie in mehreren Schwellenländern. Allerdings belasten noch bestehende Strukturprobleme in verschiedenen Ländern. Darüber hinaus können kurzfristig geopolitische Krisenherde zu Wachstumseinbußen auch auf globaler Ebene führen.

5 Zinsen und Renditen Seite 5 Geldmarkt Euroland EZB-Leitzins (% p.a.) 2, 1,5 1,,5, Quellen: Europäische Zentralbank, Prognose DekaBank EURIBOR-Sätze (% p.a.) Monats-EURIBOR 12 Monats-EURIBOR Quellen: European Banking Federation, Prognose DekaBank EONIA-Swapkurve (% p.a.),6,4,2, -, Monate Quellen: Bloomberg, DekaBank Euroland: Zinsen (% p.a.) vor 1 Mon. vor 1 Jahr EZB-Leitzins,5,5,25 3 Monats-EURIBOR,7,8,28 12 Monats-EURIBOR,32,33,56 EURIBOR-Future, Dez. 215,3,9,67 EURIBOR-Future, Dez. 216,11,17 1,25 Prognose DekaBank (% p.a.) in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. EZB-Leitzins,5,5,5 3 Monats-EURIBOR,5,5, 12 Monats-EURIBOR,3,25,2 Wir gehen davon aus, dass die EZB schon bei ihrer Sitzung am 22. Januar eine quantitative Lockerung beschließen wird. Die genaue Zusammensetzung ihrer Wertpapierkäufe aus Staatsanleihen und Papieren anderer Emittenten ist für den Geldmarkt von nachgelagerter Bedeutung. Entscheidend ist vielmehr, dass die EZB zusammen mit den noch anstehenden TLTROs sowie den bereits beschlossenen Ankäufen von ABS und Covered Bonds ihre Bilanzsumme massiv ausweitet. Nach einer vorübergehenden Liquiditätsverknappung durch die Rückzahlung der beiden Dreijahrestender in den nächsten Wochen dürfte es daher zu einer erheblichen Zunahme der Überschussreserven im Bankensystem kommen. Diese werden ihren Scheitelpunkt voraussichtlich erst im Jahr 216 erreichen, sodass sich der Abwärtsdruck auf die Geldmarktsätze vorerst noch weiter verstärkt. Der äußerst geringe Preisauftrieb hat erstens zur Folge, dass die EZB noch sehr lange an den derzeitigen, niedrigen Leitzinsniveaus festhalten wird. Zweitens wächst der Druck auf die EZB, zusätzliche unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen, um Deflationsgefahren abzuwenden. Ihre bisherigen Schritte, also die gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte sowie der Ankauf von ABS und Covered Bonds, sind in erster Linie darauf ausgerichtet, die Kreditvergabe der Banken zu stimulieren. Die EZB wird dieses Credit Easing zwar fortsetzen, betrachtet es allein jedoch als nicht mehr ausreichend. Sie richtet ihr Augenmerk daher zunehmend auf groß angelegte Wertpapierkäufe. Unserer Einschätzung nach verfügt eine solche quantitative Lockerung über eine deutliche Mehrheit im EZB-Rat. Jedoch haben zumindest einige Notenbanker Bedenken insbesondere gegenüber Staatsanleihekäufen. Denn sie befürchten, dass die Reformund Konsolidierungsanstrengungen der nationalen Regierungen erlahmen, wenn die EZB ihnen ein für lange Zeit günstiges Finanzierungsumfeld in Aussicht stellt. Daher dürfte die Ausgestaltung des Wertpapierankaufprogramms auf einen Kompromiss hinauslaufen. So rechnen wir mit Käufen sowohl von Staatsanleihen als auch von Papieren halb-öffentlicher und privater Emittenten. Zudem dürfte sich die EZB nicht verbindlich festlegen, unter welchen Umständen sie ihre Käufe noch weiter ausdehnen würde. Aber selbst mit diesen Einschränkungen wird es durch die quantitative Lockerung zu einer massiven Ausweitung der Überschussliquidität am Geldmarkt kommen. Quellen: Europäische Zentralbank, European Banking Federation, Bloomberg, DekaBank

6 Zinsen und Renditen Seite 6 Rentenmarkt Euroland Deutschland: Renditen (% p.a.) jährige 1-jährige Frankreich und Niederlande: Renditen (% p.a.) Frankreich, 1-jährige Niederlande, 1-jährige Quellen: Bloomberg, DekaBank Italien und Spanien: Renditen (% p.a.) Italien, 1-jährige Spanien, 1-jährige Quellen: Bloomberg, DekaBank Renditen (% p.a.) vor 1 Mon. vor 1 Jahr Deutschland 2J -,12 -,5,2 Deutschland 1J,42,62 1,81 Frankreich 1J,65,9 2,47 Italien 1J 1,73 2,6 3,88 Spanien 1J 1,55 1,88 3,82 Prognose DekaBank (% p.a.) in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. Deutschland 2J -,1 -,1 -,1 Deutschland 1J,6,8 1, Die bevorstehenden Wertpapierkäufe der EZB und die deshalb weiter ansteigende Überschussliquidität im Bankensystem dürften die Renditen kurz laufender Bundesanleihen noch für lange Zeit im negativen Terrain fixieren. Demgegenüber sind die Effekte am langen Ende weniger eindeutig: Den direkten, renditesenkenden Wirkungen der Anleihekäufe steht die von der EZB gewünschte Zunahme der langfristigen Inflationserwartungen gegenüber. Wir gehen von einem breit angelegten Ankaufprogramm aus, das nur zu einem geringen Teil auf Bundesanleihen entfällt. Gleichzeitig dürfte die EZB entschlossen genug auftreten, um die Inflationserwartungen der Marktteilnehmer zu beeinflussen. In der Summe rechnen wir daher mit leicht steigenden Renditen langlaufender Bundesanleihen. Die kraftlose wirtschaftliche Erholung, die äußerst geringe Inflation und die Erwartung einer weiteren Lockerung der Geldpolitik spiegeln sich in extrem niedrigen Renditen von Bundesanleihen wider. Dies gilt umso mehr, seitdem sich der Fokus der EZB von einer Stimulierung der Kreditvergabe zu einer Ausweitung ihrer Bilanzsumme verschoben hat. Die Auswirkungen einer quantitativen Lockerung sind vielschichtig und hängen von der genauen Ausgestaltung des Programms ab. Die aus den Anleihekäufen resultierende Überschussliquidität im Bankensystem dürfte erst im Jahr 216 ihren Zenit erreichen. Daher rechnen wir mit anhaltend negativen Renditen zweijähriger Bundesanleihen. Diese Aussicht strahlt einerseits auch auf die längeren Laufzeitbereiche aus. Andererseits sollte die erhebliche Lockerung der Geldpolitik auch zu höheren Inflationserwartungen beitragen. Dies dürfte die Nachfrage nach langlaufenden Bundesanleihen schmälern, sodass ihre Renditen mittelfristig sogar leicht ansteigen. Die gewünschte Anhebung der langfristigen Inflationserwartungen wird der EZB umso besser gelingen, je entschlossener sie aufritt. Von daher dürfte sie von vornherein andeuten, ihre Käufe bei Bedarf weiter auszudehnen, falls sich der wirtschaftliche Ausblick verschlechtert oder der Umfang anderer Maßnahmen hinter den Erwartungen zurückbleibt. Zudem dürfte sie eine möglichst freundliche Entwicklung insbesondere auf den Finanzmärkten der Peripherieländer anstreben. Aus diesem Grund wird sie auch stärker risikobehaftete Staatsanleihen ankaufen und nur vage andeuten, bei einer verfehlten Wirtschaftspolitik einzelne Länder aus ihrem Programm auszuschließen. Quellen: Bloomberg, DekaBank

7 Aktien Seite 7 Aktienmarkt Deutschland DAX (Indexpunkte) Quellen: Deutsche Börse AG, Prognose DekaBank Kurs-Gewinn-Verhältnis DAX Quellen: Factset, DekaBank Preis-Buchwert-Verhältnis DAX 1,8 1,6 1,4 1,2 1,,8, Quellen: Factset, DekaBank Aktienmarkt vor 1 Monat vor 1 Jahr DAX (Indexp.) DAX (Veränd. in % seit ) -1,48 2,41 Prognose DekaBank in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. DAX (Indexp.) Kennzahlen* Kurs-Gew.- Kurs-Buchw.- Dividenden- Verhältnis Verhältnis rendite % DAX 12,5 1,5 3,3 Die Liste der die Stimmung belastenden Unwägbarkeiten ist lang, und so verwundert es nicht, dass der deutsche Aktienmarkt einen sehr volatilen Jahresauftakt hatte. Anleger sind in diesem Jahr gut beraten, mit einer anhaltend hohen Schwankungsbreite am Aktienmarkt zu rechnen. Trotz dieser erhöhten Volatilität bleiben die Rahmenbedingungen für den Aktienmarkt im Jahr 215 intakt. Dies gilt insbesondere für deutsche Unternehmen, die vom Trend der fallenden Energiepreise sowie des schwachen Euro-Wechselkurses in besonderem Maße profitieren werden. Zudem ist der Markt nicht überbewertet. Im Gegenteil, vor allem mit Blick auf die an den Anleihemärkten zu erzielenden Renditen ist die Bewertung geradezu günstig. Die Konjunkturdynamik in Deutschland ist zwar schwach, allerdings sollte sich der moderat positive Konjunkturtrend fortsetzen können. Dies signalisieren zumindest die anhand der Stimmungsindikatoren abgefragten Geschäftsausblicke der Unternehmen. Insgesamt kommen die Unternehmen mit der schwierigen konjunkturellen Lage gut zurecht. Die Bilanzen der Unternehmen befinden sich in einem sehr guten Zustand, und Firmen mit Zugang zum Kapitalmarkt können sich zu äußerst vorteilhaften Konditionen an den Anleihemärkten finanzieren. Die seitens der EZB angekündigten geldpolitischen Maßnahmen sollten die Bedingungen auch für die mittelständischen Unternehmen weiter verbessern. Insgesamt ist die operative Entwicklung zufriedenstellend, die Gewinnentwicklung der deutschen Unternehmen verläuft erfreulich. Die Hauptunterstützung aber erfährt der Aktienmarkt durch die nach wie vor extrem expansive Geldpolitik der Notenbanken. In den USA zeichnet sich zwar immer stärker eine Umkehr in der Geldpolitik ab, allerdings wird diese in den kommenden Monaten zu keiner wesentlichen Veränderung der monetären Rahmenbedingungen führen. In Euroland wird die Liquidität sogar noch massiv ausgeweitet, sodass hier noch für einen sehr langen Zeitraum mit starker Unterstützung der Geldpolitik gerechnet werden kann. Marktkorrekturen sollten vom Ausmaß her begrenzt sein. Sie stellen für den risikobereiten Anleger Chancen dar. Sich an Marktkorrekturen anschließende Aufwärtsbewegungen werden allerdings ebenfalls nur moderat ausfallen. Anleger müssen sich auf eine höhere Schwankungsbreite des deutschen Aktienmarktes als in den vergangenen zwei Jahren einstellen. * Konsensschätzung auf Basis der kommenden zwölf Monate Quellen: Factset, Bloomberg, DekaBank

8 Aktien Seite 8 Aktienmärkte Welt USA: S&P 5 (Indexpunkte) Quellen: Factset, Prognose DekaBank USA: Kurs-Gewinn-Verhältnis S&P Quellen: Factset, DekaBank Japan: Topix (Indexpunkte) Quellen: Factset, Prognose DekaBank Aktienmarkt vor 1 Monat vor 1 Jahr S&P 5 (Indexp.) S&P 5 (Veränd. in % seit ) -,7 11,2 Prognose DekaBank in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. S&P 5 (Indexp.) TOPIX (Indexp.) Kennzahlen* Kurs-Gew.- Kurs-Buchw.- Dividenden- Verhältnis Verhältnis rendite % S&P 5 16,3 2,6 2,1 TOPIX 14,2 1,3 2, USA Die Konjunktur in den USA entwickelt sich auch in das neue Jahr hinein anhaltend robust. Der stark gefallene Ölpreis wird sich zusätzlich positiv auf die Konsumbereitschaft der US-Konsumenten auswirken. Somit sind die konjunkturellen Rahmenbedingungen für den US- Aktienmarkt anhaltend intakt. Der niedrige Ölpreis hat allerdings auch eine Kehrseite: die Gewinnentwicklung der US-Ölunternehmen erfährt einen spürbaren Rückgang, der sich auch negativ auf die Gewinnentwicklung des Gesamtmarktes auswirkt. Durch die reduzierten Gewinnerwartungen für das Jahr 214 und 215 hat sich die Bewertung weiter ausgeweitet. Andererseits wurde die Hürde für die derzeit laufende Berichterstattung über das vierte Quartal damit relativ niedrig angesetzt, so dass die Unternehmen die Erwartungen übertreffen sollten, was die Kurse positiv unterstützen wird. Japan Nach den vorgezogenen Neuwahlen in Japan steht fest, dass am stark expansiven Kurs von Geld- und Fiskalpolitik auch in 215 festgehalten wird. Damit bleiben die Aktien- und Anleihekurse stark von der Nachfrage der Zentralbank abhängig. Da wichtige Strukturreformen allerdings nach wie vor nicht angegangen werden, glauben wir, dass die Zweifel an der Wirksamkeit der Abenomics zunehmen werden. Die starke Abwertung der Währung ist ein erstes Warnzeichen für diese Entwicklung. Der US-Aktienmarkt sollte sich in den kommenden Monaten nur noch leicht nach oben entwickeln können. Die anstehende Wende in der Geldpolitik und die mittlerweile nicht mehr ganz so günstige Bewertung begrenzen das Kurspotenzial nach oben. Die Gefahr eines größeren Rückschlags ist dennoch eher gering, dafür sind die Rahmenbedingungen insgesamt noch zu stabil. In Japan werden die Preise immer stärker durch die Zentralbank verzerrt. Fundamental sind die Entwicklungen enttäuschend, so dass wir die Region nicht zum Kauf empfehlen. Spekulative Engagements sollten in jedem Fall nur währungsgesichert eingegangen werden. * Konsensschätzung auf Basis der kommenden zwölf Monate Quellen: Factset, Bloomberg, DekaBank

9 Emerging Markets Seite 9 Emerging Markets Aktien: MSCI Emerging Markets Quellen: MSCI, DekaBank Renten: EMBIG-Spread (Basispunkte) Renten: Performanceindizes EMBIG und GBI EMBIG (Jan. 21 =1) GBI (Jan. 21 =1) Quellen: Bloomberg, DekaBank Emerging Markets % ggü. Vormon. % ggü. Jahresanf. % ggü. Vorjahr MSCI Emerging Markets 956 1,8-4,7-2, EMBIG Performanceind ,3 4,8 4,4 GBI Performanceindex 261-1,9-8,7-8,4 zum Vergleich: REXP Performanceind. 473,6 7,3 6,6 MSCI World ,6,3,8 Prognose DekaBank in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. EMBIG Spread (Basisp.) Der Markt für EM-Hartwährungsanleihen sendet unterschiedliche Signale: Auf der einen Seite sind die Risikoaufschläge seit Jahresbeginn erneut gestiegen, und die Niveaus deuten darauf hin, dass es Sorgen um die Solidität der Emittenten gibt. Auf der anderen Seite sind Neuemissionen deutlich überzeichnet, und ihre Begebung ist auch mit sehr langen Laufzeiten möglich. Wir interpretieren dies so, dass die Preise illiquider Anleihen gegenwärtig nach unten verzerrt sind. Die Investoren gehen bei der Auswahl von Emittenten selektiv vor, anstatt in den Gesamtmarkt zu investieren. Angesichts der sich abzeichnenden Leitzinswende in den USA dürften Investoren mit Anlagen in Emerging Markets in den kommenden Monaten zurückhaltend bleiben. Dies spricht auch dafür, dass EM-Währungen gegenüber dem US-Dollar zunächst noch unter Druck bleiben. Allerdings sollte im Laufe des Jahres deutlicher werden, dass gegenwärtig gehandelte Negativszenarien, vor allem die Gefahr einer verbreiteten Deflation, unwahrscheinlich sind. Dies würde für eine gewisse Entlastung sorgen. Die massiven Kursverluste im Frühsommer 213 haben dazu geführt, dass die Emerging Markets als Anlageklasse von vielen Investoren in Zweifel gezogen wurden. Doch hat dieser unerwünschte Stresstest auch gezeigt, dass die Fähigkeit der Emerging Markets, Turbulenzen zu widerstehen, recht hoch ist. Fallende Kurse und Kapitalabflüsse führen in den meisten Ländern nicht mehr zu schweren Wirtschaftskrisen. Unsere grundsätzlich positive Einschätzung der langfristigen Aussichten für Emerging Markets-Anlagen stützt sich im Wesentlichen auf drei Annahmen: 1) Die Länder weisen im Trend ein hohes Wirtschaftswachstum auf. 2) Die Notenbanken verhindern die Rückkehr zur Hochinflation. 3) Eine konservative Fiskalpolitik verhindert Schuldenkrisen. Diese Annahmen sehen wir im Großen und Ganzen noch immer als gegeben an, auch wenn sie selbstverständlich nicht für alle Staaten im gleichen Maße erfüllt sind. Aus Sicht vieler Investoren ist es allerdings ein Nachteil, dass Emerging Markets-Anlagen in der Regel schwankungsanfälliger sind als Anlagen in Industrieländern. Dies hängt damit zusammen, dass die Märkte nicht im selben Maße entwickelt sind. Für aktive Investoren bieten allerdings gerade solche Märkte Chancen. Und bei mittelfristiger Betrachtung haben sich Emerging Markets in den meisten Zeiträumen gut geschlagen. Wir erwarten, dass das auch in den kommenden Jahren der Fall sein wird. Quellen: MSCI, Bloomberg, DekaBank

10 Währungen Seite 1 Währungen: EUR-USD Wechselkurs EUR-USD 1,5 1,4 1,3 1,2 1,1 1,,9 Zinsdifferenz* 2-jähriger Staatsanleihen (Basispunkte) *Bundesanleihen minus Treasuries Nettopositionierung der Spekulanten* Seit Anfang Dezember hat der Euro gegenüber dem US- Dollar von 1,25 EUR-USD bis auf 1,17 EUR-USD abgewertet. Damit erreichte er den niedrigsten Wert seit Dezember 25. Dabei ist die europäische Gemeinschaftswährung sowohl durch Nachrichten aus den USA als auch aus Europa unter Druck geraten. Aus den USA gab es durch gute Arbeitsmarktdaten Rückenwind für den Dollar und damit eine Belastung für den Euro. Die US-Arbeitslosenquote ist im Dezember überraschend auf 5,6 % gefallen. Dies ist der niedrigste Stand seit Sommer 28. In Euroland ist die Inflationsrate im Dezember erstmals seit 29 wieder negativ. Auch für dieses Jahr ist wieder mit einer klaren Verfehlung des Inflationsziels der EZB zu rechnen. Der Druck auf die EZB zu weiteren Maßnahmen der geldpolitischen Lockerung hat zugenommen. Für den Euro erwarten wir mit Blick auf die fundamentalen Faktoren bis Ende 216 eine Abwertung gegenüber dem US-Dollar. Wir rechnen mit einem zunehmenden Zinsvorsprung von US-Treasuries gegenüber deutschen Bundesanleihen. Zudem sind die Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft günstiger als für Euroland. Grundsätzlich stützend für den Euro ist aber die von uns prognostizierte Verfestigung des moderaten Aufschwungs in Euroland, der auch einige der südeuropäischen Sorgenkinder mit einschließt. In den USA hat die Notenbank dieses Jahr das Anleiheankaufprogramm beendet. Die Leitzinswende dürfte bis zum Sommer 215 erfolgt sein, während die Europäische Zentralbank vor 218 keine Leitzinserhöhung vornehmen wird. Entsprechend stellt die Geldpolitik für eine längere Zeit die zentrale Belastung für den Euro dar. * Euro-Futures; in Tsd. Kontrakten Quellen: CFTC, DekaBank Prognose DekaBank in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. Wechselkurs EUR-USD 1,18 1,18 1,14 1,1 Zinsdiff. 2J (Basisp.) Zinsdiff. 1J (Basisp.) EZB Leitzins (%),5,5,5,5 Fed Leitzins (%),25,25-,5,5-,75 1,-1,25 Konjunkturdaten 214P 215P 216P EWU Bruttoinlandsprod. (% ggü Vorj.),8 1,2 1,7 USA Bruttoinlandsprod. (% ggü. Vorj.) 2,5 3,3 2,7 EWU Inflation (% ggü. Vorjahr),4,4 1,3 USA Inflation (% ggü. Vorjahr) 1,6 1,1 2,8 Quellen: Bloomberg, EZB, Fed, Bureau of Economic Analysis, Bureau of Labor Statistics, Eurostat, DekaBank

11 Währungen Seite 11 Währungen: EUR-AUD / EUR-CAD Wechselkurs EUR-AUD 1,6 1,4 1,2 1, Prognose DekaBank in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. Wechselkurs EUR-AUD 1,45 1,44 1,41 1,38 Forwards 1,44 1,45 1,47 Hedge-Ertrag* (%) -,5-1,3-2,8 Zinsdiff. Bunds zu austral. Anleihen in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. 2 Jahre (Basispunkte) Jahre (Basispunkte) EUR-AUD Bis Mitte Dezember hatte der australische Dollar gegenüber dem Euro seine Gewinne, die er seit Jahresbeginn 214 verbuchen konnte, fast vollständig wieder abgegeben. Dies lag an der im Verlauf des vergangenen Jahres verschwundenen Erwartung einer geldpolitischen Straffung durch die australische Notenbank in 215. Über die vergangenen Wochen konnte der australische Dollar allerdings wieder an Wert zulegen. Mit einem Stand von 1,45 EUR-AUD ist er aber noch ein gutes Stück von seinem Höchstwert im vergangenen Jahr von 1,37 EUR- AUD entfernt. Die erwartete weitere geldpolitische Lockerung durch die Europäische Zentralbank dürfte den Euro gegenüber dem australischen Dollar im Jahresverlauf weiter abwerten lassen. Diese Abwertung wird aber durch die abwartende Haltung der australischen Notenbank in diesem Jahr abgemildert. EZB Leitzins (%),5,5,5,5 RBA Leitzins (%) 2,5 2,5 2,5 2,5 * bezogen auf eine Wechselkurssicherung mit Forward-Kontrakten Quellen: EZB, Res. Bank of Australia, Bloomberg, DekaBank Wechselkurs EUR-CAD 1,6 1,4 1,2 1, Prognose DekaBank in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. Wechselkurs EUR-CAD 1,41 1,35 1,32 1,25 Forwards 1,41 1,42 1,42 Hedge-Ertrag* (%) -,3 -,9-2,3 Zinsdiff. Bunds zu kanad. Anleihen in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. 2 Jahre (Basispunkte) Jahre (Basispunkte) EUR-CAD Der Euro konnte gegenüber dem kanadischen Dollar bis Mitte Dezember auf 1,45 EUR-CAD aufwerten. Der Ausbruchversuch ist aber gescheitert. Mittlerweile liegt er bei einem Wert von 1,41 EUR-CAD und beschreibt weiter die seit Ende August anhaltende volatile Seitwärtsbewegung um die Marke von 1,42 EUR-CAD. Zur jüngsten Euroabwertung hat maßgeblich die schwache Inflationsentwicklung im Euroraum beigetragen. Im Jahresverlauf dürfte der kanadische Dollar aber wieder einen Aufwertungstrend aufnehmen. Denn bei der kanadischen Notenbank ist dieses Jahr mit einer Straffung der Geldpolitik zu rechnen, während die Europäische Zentralbank selbst 217 noch keine Leitzinserhöhung durchführen dürfte und für dieses Jahr sogar noch eine Ausweitung der quantitativen Lockerung zu erwarten ist. EZB Leitzins (%),5,5,5,5 BoC Leitzins (%) 1, 1, 1,25 1,5 * bezogen auf eine Wechselkurssicherung mit Forward-Kontrakten Quellen: EZB, Bank of Canada, Bloomberg, DekaBank

12 Währungen Seite 12 Währungen: EUR-SEK / EUR-NOK Wechselkurs EUR-SEK Prognose DekaBank in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. W echselkurs EUR-SEK 9,51 9,4 9,3 9,2 Forwards 9,52 9,52 9,53 Hedge-Ertrag* (%),1, -,1 Zinsdiff. Bunds zu schwed. Anleihen in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. 2 Jahre (Basispunkte) Jahre (Basispunkte) EUR-SEK Bei sehr niedrigen bzw. negativen Inflationsraten liegen die Leitzinsen in Euroland und Schweden bei null Prozent. Die Annäherung des Leitzinsniveaus der Riksbank an das der EZB hat die Krone geschwächt. Der EUR-SEK-Kurs ist mittlerweile auf das Niveau um 9,5 angestiegen, wo er zuletzt im Jahr 21 notierte. Doch während die Riksbank für Schweden für 216 ein deutliches Anziehen der Inflationsrate auf ihren Zielbereich um 2 % erwartet und deshalb ab Frühjahr 216 langsame Leitzinserhöhungen in Aussicht stellt, signalisiert die EZB mit ihrem Ausblick eine längere Phase von Nullzinsen und plant zusätzlich umfangreiche Wertpapierkäufe. In Euroland erwarten wir die Leitzinswende frühestens Ende 218. Mittelfristig spricht die weniger expansive Geldpolitik der Riksbank, aufgrund höherer Wachstums- und Inflationserwartungen in Schweden, für eine Aufwertung der Krone (sinkender EUR-SEK-Kurs). EZB Leitzins (%),5,5,5,5 Riksbank Leitzins (%),,,, * bezogen auf eine Wechselkurssicherung mit Forward-Kontrakten Quellen: EZB, Riksbank, Bloomberg, DekaBank Wechselkurs EUR-NOK 9, 8,5 8, 7,5 7, Prognose DekaBank in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. W echselkurs EUR-NOK 9,2 8,9 8,7 8,5 Forwards 9,4 9,6 9,1 Hedge-Ertrag* (%) -,6 -,8-1,3 Zinsdiff. Bunds zu norweg. Anleihen in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. 2 Jahre (Basispunkte) Jahre (Basispunkte) EUR-NOK Durch den starken Rückgang des Ölpreises bleibt die Norwegische Krone gegenüber dem Euro so schwach wie zuletzt 29. Der EUR-NOK-Kurs hat sich nach seinem kräftigen Anstieg infolge der Leitzinssenkung der Norges Bank auf 1,25 % am 11. Dezember im Bereich zwischen 9,3 und 9, stabilisiert. Die Norges Bank befürchtet Ansteckungseffekte von der durch den Rückgang des Ölpreises geschwächten Ölindustrie auf die Gesamtwirtschaft Norwegens. Ihr Leitzinspfad sieht erste Leitzinserhöhungen gegen Ende 216 vor und enthält die Option einer weiteren Zinssenkung in diesem Jahr. Entscheidend für Letzteres dürfte die weitere Entwicklung des Ölpreises sein. Die von uns mittelfristig erwartete Aufwertung der Krone (sinkender EUR-NOK- Kurs) bleibt begründet durch die Zinsdifferenz zu Euroland, basierend auf Norwegens höheren Wachstumsund Inflationsniveaus. EZB Leitzins (%),5,5,5,5 Norges Bank Leitz. (%) 1,25 1,25 1,25 1,25 * bezogen auf eine Wechselkurssicherung mit Forward-Kontrakten Quellen: EZB, Norges Bank, Bloomberg, DekaBank

13 Rohstoffe Seite 13 Rohstoffe: Gold Goldpreis (je Feinunze) EUR USD 6 Gold: Nettopositionierung der Spekulanten* * in Tsd. Kontrakten; Managed Money, Quellen: CFTC, Bloomberg, DekaBank Physisches Angebot und Nachfrage* Physisches Angebot * in Tonnen; Quellen: World Gold Council, DekaBank Quellen: Bloomberg, DekaBank Physische Nachfrage Edelmetalle vor 1 Mon. vor 1 Jahr Gold (EUR je Feinunze) Gold (USD je Feinunze) Silber (EUR je Feinunze) Silber (USD je Feinunze) Prognose DekaBank in 3 Mon. in 6 Mon. in 12 Mon. Gold (EUR je Feinunze) Gold (USD je Feinunze) Seit Jahresbeginn hat der Goldpreis in US-Dollar zulegen können in Euro gerechnet fiel der Zuwachs sogar noch etwas stärker aus. Ein nennenswerter Rückgang der US- Renditen, die Verunsicherung darüber, was die Europäische Zentralbank am 22. Januar wohl verkünden wird, die näher rückende Wahl in Griechenland und der Ölpreisverfall das dürfte alles hierzu beigetragen haben. Wir sehen darin allerdings keine Trendwende am Goldmarkt und erwarten weiterhin einen leichten Rückgang des Goldpreises in US-Dollar für 215, der in Euro-Notation weniger ausgeprägt sein wird. Die Leitzinswende der US- Notenbank mit den entsprechenden nachhaltigen Renditeanstiegen ist eines der wichtigsten Argumente für diese Prognose. Denn durch steigende Zinsen büßt die zinslose Geldanlage in Gold an Attraktivität ein. Zudem dämpft die erwartete Aufwertung des US-Dollar die Goldpreisentwicklung (in US-Dollar) im Prognosezeitraum. Gold gilt weltweit als Krisenwährung. Entsprechend steigt der Goldpreis in Krisenzeiten in der Regel stark an. Üblicherweise sinkt er wieder, wenn eine Krise abflaut. Im Gefolge der Finanzmarktkrise und der Zuspitzung der Staatsschuldenkrise in Europa verzeichnete Gold dank stetiger kräftiger Preisanstiege starke reale (also inflationsbereinigte) Gewinne. Die europäische Staatsschuldenkrise ist zwar noch lange nicht beendet. Sie hat aber mittlerweile deutlich an Brisanz und damit an Bedeutung für den Goldpreis verloren. Die US-Notenbank Fed dürfte im Lauf des Jahres 215 mit ihrem Zinserhöhungszyklus starten. Das wird weltweit zu höheren Renditen führen selbst wenn einige große Notenbanken (EZB, Bank of Japan) der Fed nicht so schnell folgen werden. In Erwartung der höheren Zinsen hat der Goldpreis zeitweise deutlich nachgegeben. Nach der im Frühjahr 213 erfolgten spürbaren Preiskorrektur rechnen wir nicht mit einem weiteren dramatischen Absturz der Goldnotierung. Stützend auf den Goldpreis wirkt, dass die Notenbanken in vielen Schwellenländern ihre Goldbestände zur Diversifizierung der Währungsreserven weiterhin aufstocken. Diese Entwicklung hat den Goldmarkt in den vergangenen Jahren strukturell verändert, da zuvor die Notenbanken weltweit über lange Zeit per Saldo als Goldverkäufer aktiv waren. Zudem verlagert sich die physische Goldnachfrage stärker von Nordamerika und Europa nach Asien, insbesondere wegen des steigenden Wohlstands der dortigen Bevölkerungen. Auf lange Sicht trauen wir dem Goldpreis nicht viel mehr als einen Inflationsausgleich zu.

14 Rohstoffe Seite 14 Rohstoffe im Überblick DJUBS Rohstoffpreisindex (Januar 21=1) Industriemetalle Edelmetalle Quellen: Bloomberg, DekaBank Rohstoffe: Nettopositionierung* der Spekulanten * in Tsd. Kontrakten; Managed Money, Quellen: CFTC, ICE, LME, Bloomberg, DekaBank Tops und Flops der letzten vier Wochen* Energie Agrar Kaffee Kakao Gold Platin Silber US-Erdgas Weizen Kupfer Nickel WTI * Veränderungsrate in %; Quellen: Bloomberg, DekaBank Rohstoffe Veränderungsraten in % ggü. Vormon. ggü. Vorjahr DJUBS Energie 54,4-17, -4,3 DJUBS Industriemet. 114,1-11,8-13,2 DJUBS Edelmetalle 172,7,7-5,4 DJUBS Agrar 61,8-4,2-1,5 Indexpunkte (Originalindex); Quellen: Bloomberg, DekaBank Brent Der freie Fall der Rohölpreise ist das beherrschende Thema an den Rohstoffmärkten. Es geraten zwar auch andere Rohstoffe in den Abwärtsstrudel des Ölmarktes, aber mit einem Verlust von rund 2 % in einem Monat, bzw. mit einer Halbierung seit Sommer 214 steht der Ölmarkt (abgesehen vielleicht von US-Erdgas) dann doch recht alleine auf weiter Flur. Dies spricht dafür, dass es sich derzeit nicht um eine ausgeprägte globale Nachfrageschwäche nach Rohstoffen handelt. Denn die stark konjunkturabhängigen Industriemetallpreise halten sich recht wacker, auch wenn in den vergangenen Wochen Verluste hingenommen werden mussten. Bei der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung ist keine Delle zu beobachten. Vielmehr wird am Ölmarkt das vorübergehende Phänomen eines Überangebots von den Marktteilnehmern wohl zu dramatisch eingepreist. Der Ölmarkt dürfte sich damit in einer ausgeprägten Untertreibungsphase befinden, die in der zweiten Jahreshälfte 215 deutlich korrigiert werden könnte. Dies gilt nicht für die übrigen Rohstoffmärkte: Hier erwarten wir für den weiteren Jahresverlauf uneinheitliche Bewegungen mit Seitwärtsbzw. leichten Aufwärtstendenzen. Rohstoffmarktspezifische Einflussfaktoren können immer wieder von Finanzmarktthemen überlagert werden, sodass auch in diesem Jahr mit erhöhten Schwankungen der Rohstoffpreise zu rechnen ist. Der Goldpreis (in US-Dollar) dürfte 215 tendenziell etwas nachgeben. Der Wechselkurs ist aber auf der Seite der Euro-Anleger. Die erwartete Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro bis hin zur Parität Ende 216 mindert hierzulande die Rohstoffpreisrückgänge. Die Entwicklung der Rohstoffpreise wird langfristig vom Zusammenspiel zwischen physischem Angebot und Nachfrage bestimmt. Seit Jahren nimmt die Rohstoffnachfrage aufgrund des wirtschaftlichen Aufholprozesses in den Schwellenländern spürbar zu. Inzwischen wurden die Produktionskapazitäten bei vielen Rohstoffen entsprechend ausgeweitet, sodass die steigende Nachfrage ohne größere Verspannungen bedient werden kann. Die Rohstoffpreisrückgänge infolge der Krisen der vergangenen Jahre sollten nicht langfristig anhalten. Mit der voranschreitenden Erholung der Weltwirtschaft werden die Rohstoffpreise wieder langsam steigen, insbesondere in den Segmenten, wo noch eine physische Knappheit besteht. Lediglich die Rohstoffe, bei denen in zu großem Ausmaß Produktionskapazitäten geschaffen wurden, dürften weiter im Preis fallen. Die Anlageklasse Rohstoffe eignet sich weiterhin als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio. Allerdings muss beachtet werden, dass bei Investitionen in Rohstoffe starke Preisschwankungen auftreten können.

15 Szenarien Seite 15 Szenarien Basisszenario (Wahrscheinlichkeit: 75 %) Entschleunigte Wirtschaft: Abbau der hohen Verschuldung insbesondere in den Industrieländern belastet das Wachstum. Weltwirtschaft: Emerging Markets sind mit ihrem gestiegenen Anteil an der Weltwirtschaft (inzwischen rund 6 %) wichtige Wachstumstreiber trotz schwächerer Dynamik. USA haben strukturelle Anpassungen weitgehend hinter sich und wachsen wieder vergleichsweise kräftig. Japan bleibt mangels durchgreifender Reformen flügellahm. Euroland: Euroland ist zwar noch der kranke Mann der Weltwirtschaft. Gesundungsprozess ist jedoch im Gange. Reformen der Krisenländer tragen langsam Früchte. Reformaktivitäten in den großen drei Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien bleiben enttäuschend. Globales Wachstum, Euro-Abwertung und Energiepreisrückgänge bringen dagegen Rückenwind. Deutschland: Sorgen über die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen halten Unternehmen von größeren Investitionen ab. Allgemeine Verfassung der Volkswirtschaft, insbesondere des Arbeitsmarktes, ist aber noch gut. Inflation: Hohe Arbeitslosigkeit und schwaches Wachstum halten Inflationsraten in Euroland unerwünscht niedrig. EZB fürchtet weiterhin zu niedrige Preissteigerungsraten. In den USA anziehende Inflationsraten dank prosperierendem Arbeitsmarkt und kräftigem Wirtschaftswachstum. Geldpolitik: Ende der ultra-expansiven Geldpolitik ist in Euroland und Japan noch nicht absehbar. US-Notenbank Fed wird im frühen Verlauf von 215 mit dem Zinserhöhungszyklus anfangen. Zinserhöhungstempo bleibt jedoch moderat, sodass Finanzmärkte und Konjunktur dies gut verkraften. Zinstief: Zinsen bleiben für sehr lange Zeit sehr niedrig. Um nennenswerte Renditen zu erzielen, führt für Anleger kaum ein Weg an Aktien vorbei. Negativszenario (Wahrscheinlichkeit: 15 %) Reform- und Anpassungsprozess in Euroland gerät ins Stocken, bspw. infolge der anstehenden Wahlen in Südeuropa. Verunsicherung der Unternehmer und Konsumenten als Auslöser einer erneuten tiefen Rezession in Euroland. Weitere Verschärfung durch zu erwartende Finanzmarktreaktionen und deren negative Auswirkungen auf den Bankensektor. Mangels fiskalischer Gegensteuerungsmöglichkeiten entsprechend längere Dauer eines solchen erneuten konjunkturellen Einbruchs, danach zähe Erholung. Sanfter Ausstieg der Notenbanken (insbesondere US- Notenbank) aus ultra-expansiver Geldpolitik misslingt. Starke Zinsanstiege insbesondere am langen Ende als Auslöser einer Vollbremsung bei Konsum und Investitionen. Resultat: ausgeprägte Wachstumsabschwächung, womöglich erneute Rezession. Dauerhafte und ausgeprägte Wachstumsschwäche in China oder anderen großen Emerging Markets. Auswirkungen auf Industrieländer wären stärker als früher. Weitere Ausweitung der Krise in der Ukraine könnte den alten Ost-West-Konflikt erneut aufleben lassen. Folge wären eine globale Verunsicherung sowie spürbare Handelshemmnisse mit wachstumsbremsenden Effekten. Deflation, also dauerhaftes Abgleiten der Inflationsraten in negatives Terrain. Folge wären Rückgänge der Aktienkurse und des Goldpreises, Sorgen um die Schuldentragfähigkeit, ausgeprägte Konjunkturschwäche, Wiederausbruch der Eurokrise. Positivszenario (Wahrscheinlichkeit: 1 %) Niedrigzinsen und gestiegenes Vertrauen führen zu schnellem und kräftigem Aufschwung in Europa und USA. Überraschend starke Wachstumsdynamik in den Emerging Markets mit positiver Sogwirkung für globale Wirtschaft. Finanzmärkte: Moderate Verluste an Rentenmärkten angesichts leicht steigender Zinsen. Aktien profitieren von globalem Wachstum, steigenden Gewinnen und Flucht der Anleger aus dem Zinstief.

16 Konjunktur und Märkte Seite 16 Redaktionsschluss: Herausgeber: Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater: Tel. ( 69) Disclaimer: Diese Darstellungen inklusive Einschätzungen wurden von der DekaBank nur zum Zwecke der Information des jeweiligen Empfängers erstellt. Die Informationen stellen weder ein Angebot, eine Einladung zur Zeichnung oder zum Erwerb von Finanzinstrumenten noch eine Empfehlung zum Erwerb dar. Die Informationen oder Dokumente sind nicht als Grundlage für irgendeine vertragliche oder anderweitige Verpflichtung gedacht. Sie ersetzen keine (Rechts-, Steuer- und/oder Finanz-)Beratung; auch die Übersendung dieser Darstellung stellt keine derartige beschriebene Beratung dar. Die hier abgegebenen Einschätzungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen und stammen (teilweise) aus von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der gemachten Angaben und Einschätzungen, einschließlich etwaiger rechtlicher Ausführungen, ist ausgeschlossen. Jeder Empfänger sollte eine eigene, unabhängige Beurteilung, eine eigene Einschätzung und Entscheidung vornehmen. Insbesondere wird jeder Empfänger aufgefordert, eine unabhängige Prüfung vorzunehmen und/oder sich unabhängig fachlich beraten zu lassen und seine eigenen Schlussfolgerungen im Hinblick auf wirtschaftliche Vorteile und Risiken unter Berücksichtigung der rechtlichen, regulatorischen, finanziellen, steuerlichen und bilanziellen Aspekte zu ziehen. Sollten Kurse/Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse/Preise. Diese Information inklusive Einschätzungen dürfen weder in Auszügen noch als Ganzes ohne schriftliche Genehmigung durch die DekaBank vervielfältigt oder an andere Personen weitergegeben werden. DekaBank Deutsche Girozentrale Mainzer Landstraße Frankfurt Postfach Frankfurt Überreicht durch: Sparkasse Hanauerland Anstalt des öffentlichen Rechts Hauptstraße Kehl Telefon: ( 69) Telefax: ( 69)

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