Unternehmenskommunikation

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1 Unternehmenskommunikation Interne und externe PR, integrierte Kommunikation, Corporate Identity Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 1

2 Interne Kommunikation Austausch mit Gewicht Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 2

3 Interne Kommunikation Holschuld Daten fehlen keine Orientierung hierarchiefrei Public Relations begin at home Antrieb oder Unlust Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 3

4 Interne Kommunikation Unternehmenskommunikation - Geschichte Auftreten von Großbetrieben Arbeitswissenschaft von Industrie- zur Informationsgesellschaft Führungsqualifikation Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 4

5 Interne Kommunikation Kommunikation und Betriebsklima Unternehmenskultur Betriebsklima > Betriebsleistung Führungsstil Klimazonen Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 5

6 Interne Kommunikation Interne Instrumente Schwarzes Brett Betriebsversammlungen Mitarbeiterzeitung Gespräche zw. der Geschäftsführung und Mitarbeiter(-gruppen) regelmäßige Mitarbeiterbesprechungen Einführungsschriften für neue Mitarbeiter Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 6

7 Interne Kommunikation Negative Auswirkungen Unzufriedenheit häufiger Wechsel von Mitarbeitern Ausschluss Fehlzeiten hohe Krankheitsquote Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 7

8 Externe PR Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 8

9 Möglichkeiten externer PR Kommunikation mit Anwohnern Kommunikation mit Kunden Kommunikation mit Medien etc. Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 9

10 Kommunikation mit Medien Presseinformation Pressekonferenz Pressegespräch Pressepräsentation Jour Fixe etc. Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 10

11 Presseinformation Vorteile schnell weniger Missverständnisse intensive Beschäftigung länger im Gedächtnis weniger Aufwand Veröffentlichung grundsätzlich kostenlos Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 11

12 Presseinformation Nachteile Keine Garantie für Veröffentlichung Gefahr der Fehlinterpretation Nicht geeignet für schwierige Themen Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 12

13 Pressekonferenz Vorteile Erreichung von mehr Journalisten weniger Missverständnisse Gefühlsvermittlung Verdeutlichung von Sichtbarem persönlicher Kontakt mit Journalisten Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 13

14 Pressekonferenz Nachteile hoher Aufwand begrenzte Steuerung der Diskussion grundsätzlich abzuraten wenn keine Konfrontation mit kritischen Fragen gewünscht Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 14

15 Sponsoring Sponsoring funktioniert nach dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung: Der Sponsor [ ] gibt einem Geförderten Geld, Produkte oder er bietet Dienstleistungen an dies darf er in der Öffentlichkeit bekannt geben. Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 15

16 Bedingungen für erfolgreiches Sponsoring passend zur strategischen Linie nicht das einzige Kommunikationsinstrument Gezielte Einsetzung kurzfristiges Sponsoring nur begrenzte Wirkung Botschaften müssen verständlich sein Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 16

17 Möglichkeiten für glaubhaften Bezug durch das Produkt durch die Unternehmenskultur durch Kompetenz bewusster Gegenbezug Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 17

18 Profit bei Sportsponsoring Steigerung des Bekanntheitsgrades Imageprofit Wahrnehmung in der Öffentlichkeit etc. Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 18

19 Integrierte Kommunikation Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 19

20 Entwicklungsphasen der Kommunikationspolitik Phase der unsystematischen Kommunikation (50er Jahre) Phase der Produktkommunikation (60er Jahre) Phase der Zielgruppenkommunikation (70er Jahre) Phase der Wettbewerbskommunikation (80er Jahre) Phase des Kommunikationswettbewerbs (90er Jahre) Phase der Dialogkommunikation (seit 2000) Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 20

21 Definition Integrierte Kommunikation ist ein Prozess der Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle, der darauf ausgerichtet ist, aus den differenzierten Quellen der internen und externen Kommunikation von Unternehmen eine Einheit herzustellen, um ein für die Zielgruppe der Kommunikation konsistentes Erscheinungsbild über das Unternehmen bzw. Bezugsobjekt des Unternehmens zu vermitteln. Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 21

22 Aufgabenbereiche Planerische Integrationsaufgaben Organisatorische Integrationsaufgaben Personelle Integrationsaufgaben Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 22

23 Externe Ziele Die Erzielung kommunikativer Synergiewirkungen Ein einheitliches Erscheinungsbild Lerneffekte bei der Zielgruppe Differenzierung im Wettbewerb Erhöhung des Markenwertes Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 23

24 Interne Ziele Erhöhung der Motivation und Identifikation der Mitarbeiter Verbesserung der Koordination bzw. Kooperation der Abteilungen Kostenreduktion Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 24

25 Kommunikationsinstrumente Mediawerbung Verkaufsförderung Public Relations Persönliche Kommunikation Direct Marketing Sponsoring Event Marketing Interne Kommunikation u.a.m. Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 25

26 Formen der integrierten Kommunikation Inhaltliche Integration Funktionale Integration Instrumentelle Integration Horizontale Integration Vertikale Integration Formale Integration Zeitliche Integration Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 26

27 Corporate Identity Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 27

28 Definitionen Das Erkennen, Gestalten, Verwirklichen und Prüfen der Identität eines Unternehmens wird als Corporate Identity bezeichnet. (Herbst 1998, S. 11) Corporate Identity ist das Management von Identitätsprozessen einer Organisation. (Herbst 1998, S. 14) Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 28

29 Ziele Ziele nach innen Wir -Gefühl Steigerung von Arbeitszufriedenheit und Motivation Folge: Steigerung von Leistung und Produktivität Ziele nach außen Profilierung Gestaltung des Corporate Image Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 29

30 Corporate Image Corporate Identity soll in den Augen der wichtigen Bezugsgruppen ein genaues Abbild der angestrebten Identität entstehen lassen: das Corporate Image. (Herbst 1998, S. 20) Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 30

31 Die Bestandteile Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 31

32 Die Instrumente Corporate Identity Corporate Design Corporate Communications Corporate Behaviour Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 32

33 Der Prozess 1. Entscheidung und Vorbereitung 2. Analyse 3. Planung 4. Umsetzung 5. Kontrolle Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 33

34 ad Analyse Interne Analyse Leitfadengestützte Interviews Standardisierte Fragebögen Externe Analyse Polaritätenprofile Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 34

35 ad Planung (1) Das Unternehmen kommuniziert sein Selbstverständnis. Das Unternehmen ändert die Wahrnehmung seiner Bezugsgruppen. Das Unternehmen korrigiert sein Selbstverständnis (und die Wahrnehmung seiner Bezugsgruppe). Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 35

36 ad Planung (2) Das Topmanagement formuliert das Leitbild. Die Mitarbeiter formulieren das Leitbild. Das Topmanagement erstellt einen Entwurf, der im Unternehmen diskutiert wird. Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 36

37 Der Prozess 1. Entscheidung und Vorbereitung 2. Analyse 3. Planung 4. Umsetzung 5. Kontrolle Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 37

38 Quellen Bruhn, Manfred: Integrierte Unternehmens- und Markenkommunikation. Stuttgart Bruhn, Manfred: Kommunikationspolitik. München Herbst, Dieter: Corporate Identity.Berlin.1998 Herbst, Dieter: Public Relations, Berlin 1997 Widhalm, Bernhard: Interne Unternehmenskommunikation und auftretende Kommunikations-störungen, Wien 1996, S. 71 Wiswede, G.: Einführung in die Wirtschaftspsychologie, München 1991, S. 245 Bakk1, Prof. Dr. Jürgen Grimm - Ibeschitz, Mähr, Mittmansgruber, Wilheim 38

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