Malware - Viren, Würmer und Trojaner

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1 Department of Computer Sciences University of Salzburg June 21, 2013

2 Malware-Gesamtentwicklung

3 Malware-Zuwachs

4 Malware Anteil 2/2011

5 Malware Viren Würmer Trojaner Malware Computerprogramme, die schädliche oder ungewollte Funktionen ausführen getarnt oder gänzlich im Hintergrund durchschnittlich 13% der privaten Rechner in Deutschland durch Malware infiziert Klassifizierung: Viren, Würmer, Trojaner, Spyware, Scareware...

6 Malware Viren Würmer Trojaner Viren Computerprogramm lokal selbstverbreitend notwendiger Bestandteil: Vermehrungsroutine nicht kontrollierbare Veränderungen an Hardware, Betriebssystem oder Software benötigt ein Wirtprogramm wurde aufgrund der langsamen Verbreitung größtenteils vom Wurm verdrängt

7 Virenarten Malware Viren Würmer Trojaner Bootviren Einnisten im Bootsektor einer Festplatte wird beim Booten aktiv in den Speicher geladen Entfernung durch schreibgeschützen, nicht infizierten Datenträger Dateiviren hängen sich an ausführbare Dateien (.exe,.com) aktiviert durch Programmstart Entfernung durch Antiviren-Programm (Achtung: Wird ebenfalls oft infiziert oder deaktiviert! entfernen wie Bootvirus)

8 Virenarten (cont d) Malware Viren Würmer Trojaner Makroviren bei makrofähigen Daten-Dateien möglich (beliebt: Word, Excel) Beseitigung durch Löschen aller Makros oder Wiederherstellen von Sicherungen Scriptviren bei Dateien, die Skripte enthalten können, möglich Beseitigung durch Antiviren-Programm Mischformen Kategorien können auch vermischt werden Beinahe alle Kombinationen sind möglich

9 Malware Viren Würmer Trojaner Würmer Computerprogramm oder Skript vervielfältigt sich selbst nach der Ausführung Verbreitung meist über Netzwerke nicht-kontrollierbare Systemveränderungen als Schadfunktion nutzt eine bestehende Infrastruktur, um sich automatisiert auf andere Systeme zu kopieren Verbreitungsarten: Instant-Messaging, IRC, P2P, , Wechseldatenträger, Handy (Bluetooth, MMS)

10 Trojaner Definitionen Malware Viren Würmer Trojaner getarnt als nützliche Anwendung kann sich nicht selbst verbreiten erfüllt als Schadprogramm im Hintergrund unbemerkt andere Funktionen Arten: Linker Dropper Schadfunktionen: Datenverkehr-Überwachung ausspähen sensibler Daten Fernsteuerung (DDOS, E.Mail-Spam) deaktivieren von Virenschutz und Firewall ablegen illegaler Daten Phishing

11 Linux Windows 8 Smartphone SmartTV Linux Konsequente Nutzerrechts-Trennung Linux weniger populär weniger Viren- Produktion Angriffspunkt bei Linux sind Sicherheitslücken, kein unbedachter Mausklick jedoch Linux auch nicht vollkommen sicher größte Sicherheitslücke ist immer noch der User!

12 Linux Windows 8 Smartphone SmartTV Windows 8 Windows 8 mit Sicherheits-Neuerungen Windows Defender (systemeigenes Antiviren-Programm) Secure Boot (System prüft beim Start auf Manipulation) Smartscreen schützt im Browser vor betrügerischen Webseiten und Apps Bitlocker zur Datenverschlüsselung verfügbar Picture Password jedoch immer noch standardmäßige Adminrechte!

13 Linux Windows 8 Smartphone SmartTV Smartphone Verbreitung von Schadsoftware durch Apps und Daten Zugriffsrechte der Apps im Kleingedruckten Hacking durch öffentliche, unverschlüsselte Netzwerke einfacher Zugriff auf Datenverkehr Virenschutz notwendig 99% der entwickelten Viren für Mobilgeräte richten sich gegen Android

14 Linux Windows 8 Smartphone SmartTV SmartTV TV-Geräte werden internetfähig Übertragung sensibler Daten durch Apps keine Firewall oder sonstiger Virenschutz wird angeboten unausgreifte Nutzerrechte Hersteller verleugnen Gefahr Standbymodus interessant für Hacker

15 Prävention Bekämpfung Prävention Administrative Rechte nicht bei Standard-User verwenden Passwörter für Benutzeranmeldung verwenden (vor allem bei Administrator) Rechner ausschalten - nicht im Standbymodus weiterlaufen lassen Anti-Malware-Software immer aktuell halten Browser sorgfälltig auswählen / über Sicherheitslücken informieren Vorsicht bei Datenaustausch (z.b. USB, Filesharing) Sichere Verbindungen - keine offenen WLANs nutzen Firewalls verwenden

16 Prävention Bekämpfung Bekämpfung Computer vom Netzwerk isolieren Schadsoftware identifizieren und - wenn möglich - komplett entfernen Desinfec t Programme letzte Lösung: Gerät neu aufsetzen

17 Konzepte von Anti-Malware-Software Konzepte von Anti-Malware-Software Reaktives Erkennen Es gibt keinen 100%-igen Malwareschutz Scannen: Echtzeitscanner manueller Scanner online Scanner Erkennen: Reaktiv: Viren können meist erst von Scannern erkannt werden, wenn diese bereits bekannt und verbreitet sind Proaktiv: Erkennung von malwareähnlichen Strukturen durch Heuristiken.

18 Konzepte von Anti-Malware-Software Reaktives Erkennen Signaturen Dateien werden mit Signatur-Datenbank verglichen Vorteil: Geringe Fehlerrate Nachteil: Ist ein Virus noch nicht bekannt oder noch nicht in der Datenbank erfasst, wird er nicht erkannt

19 Konzepte von Anti-Malware-Software Reaktives Erkennen Heuristiken, Verhaltensanalyse, Sandbox allgemeine Merkmale eines Programms werden analysiert (z.b. Häufigkeit eines Systemaufrufes) Vorteil: auch bis dato noch unbekannte Maleware kann erfasst werden Nachteil: häufiger Fehlalarm, größerer Entwicklungsaufwand

20 /umfrage/verteilung-der-malware-angriffe/ http: //www.viruslist.com/de/analysis?pubid= windows-8-neue-sicherheitsluecken-neues-konzept. html sicherheit-in-windows-8,

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