DNÜ-Tutorium HS Niederrhein, WS 2014/2015. Probeklausur

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1 Probeklausur Diese Probeklausur ist auf eine Bearbeitungsdauer von 90 Minuten (= 90 maximal erreichbare Punkte) angelegt. Beachten Sie, dass die echte Klausur 120 Minuten dauern wird und entsprechend mehr Aufgaben (120 Punkte) zu bearbeiten sind. Aufgabe 1 (Allgemeine Verständnisfragen): 1. Wie nennt man die Gruppe von Dokumenten, in welchen technische und organisatorische Aspekte (bzw. Standards) rund um das Internet und TCP/IP spezifiziert werden? (1) Welche Organisation gibt diese Dokumente üblicherweise heraus? (1) 2. Durch welches Kommando gelangt man auf einem Cisco-Router aus dem User-Modus in den privilegierten Modus? (1) Aufgabe 2 (physikalische Eigenschaften): 1. Nennen Sie jeweils eine Gerät-zu-Gerät Verbindung für die Kabeltypen Crossover, Straight-through und Rollover! (3) 2. Nennen Sie 2 Vorteile zur Verwendung eines Glasfaser-Kabel gegenüber einem Kupferkabel! (2)

2 3. Welches sind die 3 Hauptproblembereiche von drahtlosen Übertragungstechnologien? (3) 4. Wofür steht ARP? Erläutern Sie kurz, wozu es benötigt wird! (2) 5. Geben Sie den Befehl an, mit welchem sich der ARP-Cache auf einem Windows-Rechner löschen lässt! (1) 6. Welchen Gültigkeitsbereich hat eine MAC Adresse in einem Netzwerk? (1)

3 Aufgabe 3 (IP / TCP / UDP): 1. Welches sind die 3 wesentlichen Eigenschaften von IP? (3) 2. Erläutern Sie die Funktion des TTL-Feldes im IP-Header! (4) 3. Nennen Sie zwei wesentliche Nachteile der Fragmentierung! (2) 4. Ein Paket mit einer Größe von 1800 Bytes wird vom Router empfangen. Es ist DF=1 gesetzt und die MTU beträgt am Router 1200 Bytes. Erläutern Sie in korrekter Reihenfolge, was anschließend passiert! (6)

4 5. Nennen Sie mindestens 2 Vorteile von IPv6 gegenüber IPv4! (4) 6. Nennen Sie mindestens 3 Beispiele für Well-Known TCP-Ports! (3) 7. Nennen Sie 2 Vorteile von UDP gegenüber TCP! (2) 8. Stellen Sie grafisch einen TCP-Verbindungsabbau dar! (5)

5 9. Wie lautet der Präfix einer link-local IPv6 Adresse? (1) 10. Wie lautet die mittels EUI-64 gebaute IPv6 Adresse zum Präfix 2a02:3101:608:6900::/64 und der MAC-Adresse 11:66:BB:FF:33:AA? (2) Aufgabe 4 (Anwendungsschicht): 1. Erläutern Sie kurz, was DNS ist, wofür es gebraucht wird und in welcher Schicht es im TCP/IP-Referenzmodell zu finden ist. (3) 2. Nennen Sie ein Beispiel einer Top-Level Domain! (1)

6 Aufgabe 5 (Adressierung und Routing): 1. Das Unternehmen Krönke GmbH beauftragt Sie mit dem Subnetting des Netzwerkes an einem neuen Firmenstandort. Das Netzwerk lässt sich in folgender Topologie darstellen: Ihnen steht zur Durchführung das Netz /20 zur Verfügung. Vervollständigen Sie die Tabelle auf der nächsten Seite unter Berücksichtigung, am Ende so wenig Subnetze wie möglich verschwendet zu haben. (12)

7 LAN Anzahl benötigter Hosts Netz-ID Subnetzmaske oder Präfix Anzahl möglicher Hosts VLAN VLAN LAN1 666 LAN2 33 R1 R2 2 R2 anderer Firmenstandort 2 2. An einem anderen Firmenstandort ist ein Netzwerk in ähnlicher Topologie aufgebaut: Die Adressierung wird dieses mal durch den ansässigen Administrator vorgegeben: Gerät IP-Adresse(n) Gateway PC-A / PC-B / PC-C /

8 a. Konfigurieren Sie die VLANs 10 und 20 an den Schnittstellen von S1 und S2 entsprechend der Abbildung. (6) S1(config)# S2(config)# b. Konfigurieren Sie einen Trunk zwischen S1 und S2 (mittels DTP). (1) S1(config)# c. Konfigurieren Sie Inter-VLAN-Routing auf R1 für VLAN 10 und VLAN 20. (5) R1(config)#

9 d. Was muss außerdem noch auf S1 eingerichtet werden, damit ein IPv4- Ping von PC-A nach PC-C erfolgreich verlaufen kann? (1) S1(config)# 3. Der Server stellt eine Anwendung bereit, welche ausschließlich über IPv6 erreichbar ist. Die Erreichbarkeit muss auch lediglich für die Chef-Etage gewährleistet werden. Der ansässige Administrator hat bereits den Server, sowie die Router R1 und R2 und auch die Rechner im Chef-LAN mit IPv6- Adressen versehen, die Schnittstellen der Router sind bereits hochgefahren. Sie wurden damit beauftragt, OSPFv3 auf R1 und R2 zu konfigurieren, so dass die Chef-Etage mit dem Server kommunizieren kann. Außerdem sollen Schnittstellen passiviert werden, um unnötigen Traffic zu vermeiden. (14) R1(config)# R2(config)#

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