Selbsterfahrung. Fritz Fey, Fotos: Dieter Kahlen. Endless Analog CLASP

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1 Selbsterfahrung Endless Analog CLASP Fritz Fey, Fotos: Dieter Kahlen Das richtige Hören im Studio gehört zu den elementaren Voraussetzungen für unsere tägliche Arbeit. Auch wenn es langjährigen Lesern dieses Magazins gebetsmühlenhaft erscheinen möge: Nur wenn wir tonal ausgewogen und zeitrichtig abhören, können wir einen entscheidungssicheren Umgang mit Mikrofonen und analogen beziehungsweise digitalen Bearbeitungsgeräten erwarten. Die Authentizität des im Studio gehörten Klangbildes ist die Grundvoraussetzung für alles, was wir bei unserer Arbeit tun. Wenn wir Instrumente oder Stimmen im Aufnahmeraum mit den Ohren analysieren, muss sich dieser Klangeindruck in die Tonregie übersetzen, denn sonst wissen wir nicht, ob gestalterische Eingriffe tatsächlich unserer Klangvision entsprechen. Die prinzipielle Richtigkeit eines Lautsprechers ist wohl eher eine philosophische Frage, weshalb wir uns in diesem Beitrag immer ein unter den heute gegebenen mechanischen und technischen Voraussetzungen für eine authentische Schallübertragung dazudenken müssen. Tonal ausgewogen bedeutet, dass im Idealfall jede Frequenz mit der gleichen Energie an unser Ohr transportiert wird. Zeitrichtig bedeutet, dass jede Frequenz zur gleichen Zeit an unseren Ohren eintrifft. Eine verzerrte Zeitrichtigkeit oder Tonalität kann vom Lautsprecher selbst ausgehen, aber auch vom Raum und von Elementen, die den Lautsprecher umgeben, durch Beugung, Reflexion oder Absorption. Die Aufgabe des Studioplaners ist es, den Raum geometrisch und funktional so auszustatten, dass der vorausgesetzten Richtigkeit des Lautsprechers nichts im Wege steht Studio Magazin 09/11

2 Im Grunde muss auch der Raum in Bezug auf die Lautsprecherpositionen tonal und zeitlich richtig gestaltet sein und gleichmäßig über das gesamte Frequenzspektrum abklingen, wie ein neutrales Musikinstrument. Die ideale Abhörposition müsste sich eigentlich im Freien auf einer Fahnenstange in 25 Metern Höhe befinden. Da dies aus offensichtlichen Gründen nicht praktikabel ist, müssen wir uns mit den Einflüssen von Begrenzungsflächen, Möbeln, Mischpulten und anderen Massivkörpern in einer Tonregie arrangieren, so gut dies auch immer gehen mag. Ich habe in meiner langjährigen Beschäftigung als Studioplaner erfahren, dass ein gleichmäßiges Abklingen des Regieraums noch zu den eher einfachen Aufgaben gehört, und dass die Einrichtung der Regie mit Gegenständen aller Art mich vor erheblich größere Probleme stellt: Wandabstände der Lautsprecher und damit Reflexionen über den gesamten Frequenzverlauf von allen Begrenzungsflächen Arbeitstische, Racks, Mischpulte, Controller, TFT-Monitore als beeinflussende Elemente in unmittelbarer Umgebung der Lautsprecherpositionen. Es gibt so viele Störfaktoren in unüberschaubarer Interaktivität, dass man kaum erwarten kann, Lautsprecher einfach an der vorgesehenen Stelle zu positionieren und anschließend einen idealen Frequenzverlauf messen zu können, der in etwa dem vom Hersteller in einem reflexionsarmen Messraum ermittelten Frequenzgangschrieb entspräche. Schon allein der Wandeinbau eines Regielautsprechers führt zu einer Tiefenanhebung, die man elektronisch korrigieren muss, da der in diesem Bereich kugelförmig abstrahlende Lautsprecher zu einer Halbkugel deformiert wird. Seit der Erfindung des Subwoofers kommt noch eine weitere positionsabhängige Variable hinzu, die den Planer oder Studiobetreiber vor zusätzliche Probleme stellt. Bei der Planung unserer verlagseigenen Regie mit bescheidenen 16 Quadratmetern Größe musste ich einen Komprotestbericht miss aus optimierter Abhörsituation, Platzangebot und Stell/ Geräteeinbaufläche finden, die einerseits ein artgerechtes Arbeiten, andererseits auch ein referenzartiges Hören ermöglichte. Ganz ohne Korrekturentzerrung war dies, auch noch in Surround, einfach nicht möglich, weshalb wir schon von Anfang an zunächst analoge Filter im Bereich tiefer Frequenzen und später digitale FIR-Filter einsetzten, um dem Ziel eines linearen Abhörsystems möglichst nahe zu kommen. Der letzte in dieser Hinsicht unternommene Schritt war die Integration eines Trinnov Optimizers der MC Serie Anfang dieses Jahres, in unserem Fall mit analogen Ein- und Ausgängen, da wir bekanntlich über ein analoges Mischpult von ADT-Audio und ein Abhörsystem mit analogen Eingängen verfügen. Der französische Hersteller Trinnov markiert mit seinem Optimizer sozusagen die Königsklasse der Lautsprecherkorrektur, da er nicht nur Filter, sondern auch eine Entzerrung auf der Zeitebene anbietet. Bereits im Jahre 2003 hatte ein junges französisches Entwickler- Team unter dem Namen ImmersiveSound die theoretischen Die Bedienoberfläche des Optimizers auf einem Android-Tablett mit WiFi-Anbindung Grundlagen eines Surround-Aufnahmesystems vorgestellt, das mit Hilfe einer speziellen Mikrofonanordnung und eines DSP- Prozessors mehrkanalige Mikrofonaufnahmen mit verbesserter Kanaltrennung und damit höherer räumlicher Auflösung möglich machte. Ein Jahr später demonstrierte die aus dem Projekt hervorgegangene Firma Trinnov Audio als Ergebnis ihrer Forschungsarbeiten die Surround Recording Platform. SRP basiert auf einer speziellen, exakt definierten Anordnung von acht Mikrofonen mit Kugelcharakteristik, deren Ausgangssignale innerhalb eines aufwändigen DSP-Echtzeitprozessors in ein 5.0-Surroundsignal umgerechnet werden, das sich über ITU-konforme Lautsprecheranordnungen wiedergeben lässt. Diese Technologie, die sich auf eine Fourier-Bessel-Transformation stützt, mit der man ein dreidimensionales Schallfeld beschreiben kann, ist die Grundlage für die Entwicklung des Optimizers Studio Magazin 09/11

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4 es noch nicht allzu lange her ist, dass ich mich mit dem Optimizer ST2-Pro, der Stereo-Variante, ausführlich beschäftigt habe (September 2009), will ich nicht zu tief in die Materie einsteigen, die den automatischen Messvorgang beschreibt. Ein wesentlicher Unterschied ist natürlich die Mehrkanalfähigkeit, im Besonderen aber die Verwendung eines Messmikrofons mit vier Elektret Kapseln, die aus einer 9-Volt-Blockbatterie gespeist werden und dergestalt angeordnet sind, dass nicht nur Laufzeiten, sondern auch Aufstellungswinkel der Lautsprecheranordnung und deren Höhe erfasst und bei Bedarf korrigiert werden können. Die früher eingesetzten RME-Audiokarten wurden durch Wandlerkarten eigener Entwicklung ersetzt (siehe Messtechnik). Alle Konfigurationsmöglichkeiten, wie Anzahl der Lautsprecher und Subwoofer, Ein/Ausgangs-Routing, Kanaleinstellungen (Pegel, manuelle Filter etc.) sind über ein Karteikartenähnlich aufgebautes Bedieninterface leicht überschaubar vorzunehmen. Der Messvorgang erfasst alle raumakustisch relevanten Parameter und ist in der Lage, diese, teils in einem gewissen Rahmen, zu korrigieren. Natürlich sind einer elektronischen Lösung Grenzen gesetzt, die Physik auf den Kopf zu stellen. Schwierige Raumbedingungen wie etwa steile Einbrüche durch Raummoden an der Abhörposition können nicht korrigiert werden und interessanterweise versucht es die Software des Optimizers auch erst gar nicht, wenn die Chancen schlecht stehen. Somit sind die Algorithmen auch mit einer einfachen Intelligenz ausgestattet. In der Tat können jedoch frühe Reflexionen durch Entzerrung und auch Raummoden erstaunlich gut mit Bezug auf die Abhörposition abgemildert werden. Das Ziel ist, ein möglichst gleichförmiges Bild des Direktschalls herzustellen, damit ein optimaler Unterschied zum Diffusschallfeld gebildet werden kann, in dessen klangliche Signatur ebenfalls separat eingegriffen werden kann. Da diese Korrekturmaßnahmen alle automatisch ablaufen, muss man kein Verständnis für die Details mitbringen, um in den Genuss des Leistungsvermögens eines Optimitestbericht Beispiel für eine Gruppenlaufzeitkorrektur, oben vorher, unten nachher Trinnov Optimizer MC Überblick Ausgangssektion mit aktivierten Filtern. Der Ausgangspegel ist feinstufig anpassbar, Filtereinstellungen können verkoppelt werden, Solo, Mute und Phasendrehung stehen zur Verfügung. Jeder Ausgang verfügt über drei Filter (2 x grafisch und einmal FIR), die auch separat gespeichert werden können Der Optimizer ist ein sehr mächtiges, hardware- und softwareseitig modular aufgebautes Analyse- und Korrektursystem. Die Hardware- Architektur besteht aus einem DS-Prozessor, der mit analogen und digitalen I/O-Karten zusammenarbeitet. In unserem Fall sind lediglich acht analoge Ein- und Ausgänge vorhanden. Das System kann aber mit bis zu 24 digitalen und/oder analogen Kanälen ausgestattet werden, um Mehrkanalwiedergabesysteme bis zu 22.2 zu steuern und zu korrigieren. Dazu gesellen sich drei Software-Module, die die erforderliche Funktionalität einbringen: Optimizer Runtime stellt im übertragenen Sinne die Blackbox-Variante des Optimizers dar. Diese Ausstattung ermöglicht die Ausführung der Korrektureinstellungen, die mit einer komplett ausgestatteten Maschine ermittelt wurden. Optimizer Toolbox ist das Analyse- und Kalibrierungsmodul, mit dem alle Parameter einer Korrektur ermittelt werden können: IIR- und FIR-Filter, Phase, Gruppenlaufzeit, Laufzeit, virtuelles Lautsprecher-Remapping, Zugrundelegung von Zielkurven, Mehrpunktmessungen und grafische Darstellung aller Korrekturparameter. Das dritte und neueste Modul mit der Bezeichnung SmartMeter erweitert die Funktionen des Optimizers um R128-konformes Metering, Spitzenwertmessungen, Surround-Schallfelddarstellungen und einen Monitor-Controller mit allen wichtigen Parametern wie Mute, Dim oder Solo. Die Steuerung des Optimizers kann wahlweise über einen angeschlossenen TFT-Monitor und eine Maus oder über die kostenlose Remote-Desktop-Anwendung TightVNC innerhalb eines Netzwerkes erfolgen. Zu meiner Freude gibt es diese Software auch für das aktuelle Android-Betriebssystem, so dass mein Optimizer steuerungstechnisch auf einem Android-Tablett stattfinden kann. Die Linux-Bedienoberfläche des Optimizers kommt einer Fingersteuerung mittels eines kapazitiven Displays recht gut entgegen. Bisher lief der VNC-Client auf unserem Studiorechner und konnte von dort aus mit Tastatur und Maus bedient werden. Auch für iphone/ ipad ist der VNC-Viewer verfügbar, allerdings nicht kostenfrei. Da Studio Magazin 09/11

5 Diagramm 1: Pegelfrequenzgang AD/DA bei 48 und 96 khz zers zu kommen. Besonders interessant ist die Gestaltungsmöglichkeit eigener digitaler Frequenzweichen, zum Beispiel eines mit Endstufen aktiv angesteuerten Zwei- oder Dreiwegsystems oder bei der Verwendung eines Subwoofers mit Bassmanagement. Alle erforderlichen Funktionen sind Bestandteil der Korrektur- und Optimierungsmaßnahmen. Die Software ist intelligent genug, den besten Kompromiss zwischen Linearität, Abstrahl- und Impulsverhalten im Bereich der Übergangsfrequenz zu finden. Die in diesem Beitrag abgebildeten Screenshots geben einen umfangreichen Einblick in die Bedienstruktur der Software. Es gibt nur wenige Bereiche, die man nur dann verwenden sollte, wenn man genau weiß, was man tut. Die Software hilft jedoch in jedem Fall mit Standard-Einstellungen, die eine optimale Funktion garantieren. Messtechnik Diagramm 2: FFT-Rauschspektrum AD/DA bei Unity Gain Diagramm 3: Unsymmetriedämpfung der Analogeingänge Bei unseren Wandler-Messungen, die wegen der rein analogen Konfiguration unseres Testgeräts ohne digitale I/Os ausschließlich an den Analogschnittstellen stattfanden, lieferte der Trinnov MC gute Ergebnisse auf dem Niveau aktueller Wandler-Technologie. Das Pegelniveau war eingangs- und ausgangsseitig auf +18 dbu entsprechend 0 dbfs intern eingestellt. Bei der Messung zwischen den analogen Ein- und Ausgängen in Bypass-Position des Prozessors dämpfte das Gerät das Eingangssignal um marginale 0,1 db. Die in Diagramm 1 dargestellten Pegelfrequenzgänge bei 48 und 96 khz Abtastrate sind zu den Rändern hin leicht abgerundet und erreichen beispielsweise bei 20 khz rund -0,4 db. Das Ausgangsrauschen lag in der Bypass-Einstellung bei guten -93,3 dbu RMS effektiv unbewertet (22 Hz bis 22 khz); mit eingerechnetem Maximalpegel ergibt sich daraus ein unproblematischer Dynamikbereich von reichlich 111 db. Die Quasipeak-Messung mit CCIR- Filter ergab einen gut zur RMS-Messung passenden Wert von -82,8 dbu. Das Diagramm 2 zeigt das tadellose FFT-Rauschspektrum der Analogausgänge. Die in Diagramm 3 dargestellte Unsymmetriedämpfung der Analogeingänge erreicht oberhalb von etwa 1 khz rund -72 dbr, wird allerdings zu tiefen Frequenzen hin spürbar schlechter. Für 100 Hz ergab die Messung etwa -57 dbr. Die FFTs in den Diagrammen 4 und 5 zeigen das recht gute Klirrverhalten der gesamten A/D-D/A-Wandlerstrecke bei großen und kleinen Eingangspegeln. Diagramm 4: FFT-Klirrspektrum AD/DA bei 1 khz, -60 dbfs (intern) Diagramm 5: FFT-Klirrspektrum AD/DA bei 1 khz, -1 dbfs (intern) Studio Magazin 09/11

6 Manuelle FIR-Korrektur des linken Surround-Kanals unserer Regie Manuelle FIR-Korrektur des rechten Kanals unserer Regie Praktische Erfahrungen In der ersten Phase meiner Korrekturbemühungen hielt ich am analogen Bassmanagement des von uns eingesetzten Audient Monitor- Controllers fest, so dass dem Optimizer bereits aufbereitete Kanalsignale angeboten werden. Für ihn ist unser 5.1 Genelec-System, bestehend aus 8050 A und 7070A Subwoofer, also ein Vollbereichssystem. Der automatisierte Einmessvorgang mit den daraufhin vorgeschlagenen und errechneten Korrekturmaßnahmen erbrachte bereits sehr erfreuliche Ergebnisse. Die anschließende manuelle Optimierung diente eigentlich lediglich dazu, ein individuelles Resultat zu erarbeiten, das meinen Vorstellungen absolut entspricht. Dazu gehörte eine manuelle, weitergehende Glättung des Übertragungsbereiches tiefer Frequenzen mit Hilfe der integrierten IIR-Filter, die auf bereits ermittelte Frequenzgangkorrekturen aufgerechnet (aber in den vom System generierten Grafiken nicht angezeigt) werden. Diese Maßnahme erbrachte eine extrem gute Linearität von 20 bis etwa 100 Hz im Bereich von +/- 1 db. Das klangliche Ergebnis ist eine zuvor nicht gekannte Homogenität und Festigkeit tiefer Frequenzen, was mir mein drittes Leben als Mastering-Ingenieur sehr viel leichter macht. Die Grundlage für die manuellen Korrekturen ermittelte ich mit Hilfe meiner Easera Pro Akustik-Mess-Software im Bereich der Abhörposition. Ab 100 Hz aufwärts gab es weitere Eingriffe in das Übertragungsverhalten des 8050A, dann allerdings ausschließlich mit den ebenfalls verfügbaren manuellen FIR-Filtern in den Ausgängen des Optimizers. Das Ziel war hier, den angeborenen attraktiven Glanz der Monitore auf ein nüchternes Niveau zurückzunehmen. Dazu bedurfte es nur ein paar kleiner Korrekturen von +/- 1 db. Ein Beispiel dafür zeigt die Abbildung der Filtereinstellung des rechten Frontkanals. Mit dieser Maßnahme erreichte ich eine Signatur der oberen Mitten, die mich nicht mehr so schnell zufriedenstellt, Glanz in ein Mastering zu drehen. Meine bisherigen Erfahrungen zeigten, dass ich dort immer ein wenig zu vorsichtig war. Die kleinen Nachbesserungen in den unteren Mitten, die man zum Teil in der Einstellung des rechten Kanals sehen kann, sind von mir nicht symmetrisch auf alle Kanäle übertragen worden, sondern dienen dem schon fast hysterisch anmutenden Wunsch einer absoluten tonalen Gleichheit aller Kanäle. Die Lokalisierung bei Stereo- und Surround-Programmen hat sich dadurch um eine ganze Größenordnung verbessert. Stereo- und Surround-Positionen sind insgesamt feinstufiger wahrnehmbar und lassen eine optimale Kontrolle zu. Sehen Sie sich hierzu die Korrektur eines Surround-Kanals an. Dazu trägt im Übrigen auch die im Hintergrund vom System vollzogene Entzerrung der Phase und Gruppenlaufzeit bei, an deren manuelle Optimierung ich mich derzeit noch nicht herantraue und auch nicht weiß, ob es da noch etwas zu verbessern gäbe. Die manuelle Optimierung hat mich einige Tage und insgesamt etwa zehn Stunden Arbeit gekostet. Dazu zählen natürlich auch das intensive Hören und die ebenso wichtigen Hörpausen bis zum nächsten Tag. Wer so viel Akribie (und ich bin noch nicht am Ende mit meinen Ideen) nicht an den Tag legen möchte, wird jedoch auch ohne manuelles Nacharbeiten bereits mehr als erstaunt sein, wie deutlich ein etwas notleidendes Abhörsystem vom automatischen Prozess profitieren kann. Je besser der Raum ist und je geringer die Größenordnung des Eingriffs, umso mehr verbeißt sich jemand wie ich ins Detail, denn eine optimale Abhörsituation (unter gegebenen Umständen eines vorhandenen Abhörsystems) ist so erstrebenswert wie nichts anderes. Obwohl der Optimizer imstande ist, kleine Wunder zu vollbringen, kann er aus einem miserablen Raum und schlechten Lautsprechern natürlich auch kein Gold machen, zumindest aber Messing. Ich arbeite, weil ich ausschließlich Post Production betreibe, sehr bequem mit einer Latenz von ca. 23 Millisekunden, die für eine Live-Einspielung allerdings schon nicht mehr zumutbar wäre. Wer vornehmlich im Bereich tiefer Frequenzen Korrekturen anbringen möchte, kommt auch mit deutlich weniger aus, solange keine FIR-Filter ins Spiel kommen. Ansonsten bleibt für den Aufnahmebetrieb tatsächlich nur die Betätigung der Bypass-Taste, mit der da Studio Magazin 09/11

7 Die Optimizer-Eingänge verfügen über ein weiteres grafisches Filter und können Rosa Rauschen für Testzwecke generieren. Dies hat nichts mit dem eigentlichen Messvorgang zu tun ran geknüpften Aufhebung der Korrekturentzerrung. Wer allerdings riesige Korrekturen vornehmen möchte, was technisch möglich wäre, der sollte vielleicht doch zunächst nach seinem Raum und den Lautsprecherpositionen sehen. Da der Optimizer die Lautsprecherpositionen exakt erfassen kann und ich mit meiner Abhörposition etwas tiefer im Stereodreieck sitze, machte mir das System das Angebot, Laufzeiten und Lausprecherpositionen elektronisch zu korrigieren. Die Soll- und Ist-Positionen werden in der entsprechenden Grafik genau angezeigt. Wenn ich die Delay-Option und das Remapping aktiviere, rücken die Lautsprecher tatsächlich in andere Positionen, doch entsteht beim Hören doch eine gewisse Unsicherheit, da man ausschließlich Phantomschallquellen und keine echten Lautsprecherpositionen mehr wahrnimmt, was den exakten Verbleib in der Abhörposition zwingend erforderlich macht. Die Präsentation des Stereo- und Surroundfeldes wird zwar durch die Loslösung der Signale von den Lautsprechern sehr attraktiv, jedoch fühlte ich mich am Ende doch mit den realen Lautsprecherpositionen wohler und sicherer. In sehr ungünstigen räumlichen Umgebungen wird diese Option vermutlich besser funktionieren, wenn die realen Lautsprecherpositionen keinen vernünftigen Höreindruck generieren. SmartMeter Ein- und Ausgangspegeldarstellung der aktivierten Optimizer-Kanäle Mit diesem Software-Modul wird der Optimizer zu einem umfangreich ausgestatteten Pegel-, Loudness- und Richtungs-Messinstrument. Die Qualität der Netzwerkanbindung ist hier natürlich für die Flüssigkeit der Darstellung von besonderer Bedeutung. Am besten funktioniert dieser Software-Bereich dann tatsächlich mit einem direkt angeschlossenen TFT-Schirm. Zu den angebotenen Funktionen gehören Spitzenwertmessung (sample-genau), Loudness-Messung nach EBU R128, Quasi-Spitzenwertdarstellung nach DIN 45406, Richtungsanalyse und Zeit/Pegel-Darstellung. Das PPM- Meter ist ein klassischer Spitzenwertmesser in Mehrkanaltechnik. Das Instrument verfügt über ein Gedächtnis und zeigt auf Anfrage den maximalen, in einer bestimmbaren Zeitspanne vorkommenden Spitzenpegel. Die farbliche Darstellung kann durch variierbare Markerpositionen bestimmt werden. Mit einer Cleartaste wird der Speicher gelöscht und das Instrument zurückgesetzt. Von diesem Zeitpunkt an wird die Pegelmessung wieder neu in den Speicher geschrieben. Quasi-Spitzenwertmessung nach der ARD-Norm DIN (ebenfalls mehrkanalig) repräsentiert das klassische Peakmeter mit einem 0 db (100 Prozent) Bezugswert von +6 dbu entsprechend 1.55 Volt mit 10 ms Integrationszeit. Das Loudness- Meter wird in Form einer laufenden Zeitlinie dargestellt und erfasst alle gängigen Parameter wie momentary, short term, integrated und LRA (Loudness Range). Mehr Details finden sich zu diesem speziellen Thema auf unserer Website zum freien Download. Spatial Monitoring dient der Darstellung der Richtungsinformationen, in der Regel eines Surround-Signals. Hier stehen mehrere grafische Darstellungsformen zur Verfügung. Das Time Monitoring ist eine Zeitlinien-bezogene Darstellung aller Ein- oder Ausgangskanäle Studio Magazin 09/11

8 Beispiele der SmartMeter-Software: Darstellung der Loudness-Messung als Zeitlinie. Als Zahlenwerte werden integrated und LRA abgebildet. Spatial Monitoring als Mehrkanal-Richtungsanalyse, PPM Metering für alle aktivierten Optimizer-Kanäle und mehrkanalige Timeline-Pegeldarstellung Der Software-Monitor-Controller der Optimizers Darstellung der Lautsprecherpositionen aus der Vogelperspektive: Die blau gekennzeichneten Lautsprecher sind die gemessenen Positionen. Hier wird auch deutlich, wie genau das Mikrofon ausgerichtet werden muss, damit keine Fehlinterpretationen erfolgen können Studio Magazin 09/11

9 des Optimizers. Zeitintervalle, Dynamikbereiche und Skalierungen können nach Wunsch gewählt werden. Der integrierte Monitor-Controller, der zu diesem Software-Paket gehört, bietet Funktionen wir Abhörlautstärke, Dim, Gesamt-Mute, Solo und Mute für Einzelkanäle oder Gruppen wie Front- oder Surround-Lautsprecher. Die Lautstärke wird über Inkremental-Tasten auf dem Bildschirm eingestellt, mit einer Ref(erence)-Taste springt der Pegel automatisch auf 0 db zurück. Ein zusätzlicher Monitor-Controller wird dadurch theoretisch überflüssig, jedoch fehlt einer Software-Lösung natürlich der so wichtige anfassbare Drehregler für die Lautstärke. Anlässlich der IBC wurde die Metering-Software noch einmal kräftig erweitert, um ein amtliches Surround-Metering mit Korrelationsgradmessung und vieles andere mehr. Ich muss meine Maschine unbedingt upgraden Anwendererfahrungen Dirk Niemeier (links) und Götz-Michael Rieth in der neuen Mastering-Regie Die in Berlin ansässigen Eastside Mastering Studios gehörten geschichtlich betrachtet dereinst zu den Emil Berliner Studios, die in Hannover beheimatet waren und dort einen großen Studiokomplex betrieben fiel die Entscheidung, im Rahmen des Universal- Umzugs in der Hauptstadt eine Mastering-Filiale zu eröffnen. Goetz-Michael Rieth wurde gefragt, ob er dieses Studio aufbauen und leiten wolle. Dirk Niemeier stieß kurze Zeit später dazu entschied sich Universal für eine Konzentration auf das Kerngeschäft und wollte die Studiodienstleistungen in den freien Markt abgeben. Die beiden Studiobetreiber übernahmen daraufhin die Mastering Studios und blieben auch in den gleichen Räumlichkeiten. Parallel dazu wurden größere Teile des Geschäftes aus Hannover nach Berlin gezogen. Seit 2007 sind die Eastside Mastering Studios ein eigenständiger Betrieb. Durch die räumliche Nähe zu Universal macht das Studio auch heute noch sehr viel Service für den Musikkonzern. Eastside ist zwar ein reines Mastering Studio, jedoch etwas breiter aufgestellt. Die Aktivitäten stützen sich dabei auf drei Säulen: die erste rankt sich um den Bereich der Master-Dienstleistungen, also Qualitätskontrolle und Mastering-Abwicklung für Universal oder Konfektionierung von fertigen Produktionen, die zweite ist Compilation und Re-Mastering und die dritte ist das klassische gestalterische Mastering. Eastside bedient schwerpunktmäßig das Pop/ Rock-Genre, bearbeitet jedoch durch die enge Zusammenarbeit mit Universal auch deren Katalog von Klassik bis Jazz. Kürzlich installierte Eastside zwei Stereo-Optimizer von Trinnov und so lag es nahe, im Rahmen dieses Berichts telefonisch einen kurzen Anwenderkommentar zu den Erfahrungen mit diesem System abzufragen. Goetz-Michael Rieth: Das Originelle am schließlich dauerhaften Einsatz des Trinnov Optimizers war unsere Neugier, das System einfach nur kennenzulernen. Wir betreiben einen kleinen und einen größeren Mastering-Raum, wobei die Hauptregie historisch gewachsen im kleineren Raum entstanden war. Anfang des Jahres nahmen wir noch einmal Geld in die Hand und tauschten die Funktionen der beiden Räume. Das große Studio ist nun unser Haupt-Mastering-Raum, das kleine Studio wird für Compilations, Editing und,*143&536$78&(9:; "!7J<<$*&6012$!+%3!+%0J<<$*&6012$!!!!K%'(;,$6%,L%,$ "!Y$+$0*$!]'%3($&,$%$&'*6;% "!0"(;1N^!SXX!7'<=($!_(;1N&$,$%$&'*6;%!-.&!!!+(*&',$&6%,$%!`6**$&!+%3!2a120*$!!!!36,6*'($!7*'M6(6*L* "!O;120*&;<!bV&'%06<=$3'%1$c!Z;=-2a&$&"!!!)$&0*L&N$&012'(*+%,!-.&!36$!<.2$(;0$!!!d$&0;&,+%,!);%!Z;=-2a&$&%!<6*!%6$3&6,$&!T<=$3'%9 "!S&L9606;%0"S$,$(0*$+$&+%,!<6*!Ae!3\!!!f$,$(M$&$612!6%!712&6**$%!9+!C4e!3\ "!Z'%'(,($6122$6*!);%!C4Ce!3\ "!_&;00-$$3"712'(*+%,!BbgU$$3cD!-.&!M$0*$0!!!!T<',6%,!M$6!Z;=-2a&$&86$3$&,'M$ "!/+&12,$2$%3$!d$&8$%3+%,!2;128$&*6,$& "!d$&06$,$(*$!#;(3n;%*'n*&$('60!-.&!'(($!!!76,%'(+<012'(*+%,$% "!T%-&'&;*-$&%M$36$%+%,!'(0!W=*6;%!(6$-$&M'& "!U.%-!`'2&$!O$&0*$(($&,'&'%*6$

10 Beispiele für die umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten des Optimizers, hier Main Settings, Presets, Quellenrouting und globale Quelleneinstellungen Konfektionierungsarbeiten eingesetzt. Die neue Regie wurde von HMP, namentlich Peter Maier, mit einer neuen Raumakustik auf Vordermann gebracht, mit der wir auf Anhieb sehr zufrieden waren. Daran anknüpfend hatten wir uns die Frage gestellt, was eine Korrekturentzerrung in einem sehr gut klingenden Raum noch bringen könnte. Peter Maier betreute zu diesem Zeitpunkt eine Diplomarbeit, die sich mit dem Aspekt der Lautsprecherkorrektur thematisch auseinandersetzte. Daraus resultierte die Empfehlung des Trinnov Optimizers als sehr geeignete Lösung. Also kontaktierten wir den Vertrieb und fragten nach einem Testgerät. Als wir es installiert hatten und die Ergebnisse der ersten Messungen anhören konnten, waren wir ziemlich überrascht, wie viel eine solche Maßnahme tatsächlich noch bewirken kann. Einen Raum mit akustischen Maßnahmen vollständig linear hinzubekommen, ist ja fast unmöglich und daher gab es auch noch kleine Welligkeiten oder Unebenheiten im Übertragungsfrequenzgang. Natürlich waren diese nach der Korrektur verschwunden und der Raum klang tonal betrachtet noch ausgewogener. Der jedoch viel wesentlichere Aspekt war, dass wir ein deutlich aufgeräumteres und kompakteres Klangbild hörten, was die Lokalisation und Räumlichkeit angeht und das, obwohl der Raum, so wie er gebaut wurde, keine Probleme mit Reflexionen oder Asymmetrien hatte. Wir waren beinahe etwas irritiert ob des Ergebnisses, aber Peter Maier erklärte uns, dass diese Verbesserung durch die Linearisierung der Gruppenlaufzeiten der Lautsprecher zustande kommt. Wir hatten ja gerade den Schritt vom alten ins neue Studio vollzogen, das naturgemäß anders klang, ohne Trinnov. Für Mastering-Menschen ist das zunächst eine irritierende Erfahrung, da man sich eingewöhnen und Vertrauen in den neuen Raum fassen muss. Also stellte sich die Frage, ob wir uns noch einmal umgewöhnen müssen, wenn der Optimizer so viel bewirkt. Interessanterweise waren wir auf Anhieb beide der Meinung, dass mit Trinnov einfach alles stimmt. Als nächstes kam das kleine Studio an die Reihe, mit der alten Akustik, die durchaus ein paar Probleme birgt. Wie man sich jetzt denken kann, mit dem gleichen positiven Effekt. Im großen Studio haben wir PMC MB2 XPDs und im kleinen B&W Nautilus 801. Die akusti Studio Magazin 09/11

11 Die Netzwerk-Seite des Optimizers: Hier können die IP-Parameter fest oder via DHCP eingegeben werden. Sobald der Optimizer das Internet sieht, können Software-Updates über die DSL-Verbindung durchgeführt werden schen Probleme im kleinen Raum wurden durch den Einsatz des zweiten Trinnov deutlich geringer und die Abhörsituation gestalte sich nun sehr viel kompatibler, obwohl die beiden Lautsprechermodelle sehr unterschiedlichen Charakters sind. Wir können jetzt zwar nicht problemlos, aber doch deutlich problemloser wechseln. Dirk Niemeier: Wir sind mit dem kleinen Studio noch nicht am Ende unserer Messungen angekommen. Das liegt zum Teil an der Grundaufstellung der B&Ws in Bezug auf die Höhe, die wir noch ändern möchten. Zwar sehen wir auch jetzt schon, dass der Trinnov eine Menge Gutes tut, aber wir erwarten noch einiges an Verbesserungspotential. Wir haben jedoch auch noch eine weitere Idee entwickelt: Beim Einsatz des Optimizers ist man naturgemäß stärker an die Abhörposition gebunden. Außerhalb der Abhörposition passieren schon einige merkwürdige Dinge. Das gilt bei uns vor allem für den Produzentenplatz an der Regierückwand. Dort gibt es einen relativ kräftigen Anstieg der Frequenzen im Bereich von 40 Hz. Die Idee ist nun, für diesen Platz ein spezielles Preset auszumessen, damit der Produzent oder Künstler per Umschaltung so wie an der Abhörposition hören kann. Bisher bitten wir unsere Kunden, für ein wirklich korrektes Hören in der eingemessenen Abhörposition Platz zu nehmen. Fazit Es ist verständlich, dass der Hersteller sich nicht allzu tief in die Karten seines mächtigen Werkzeugs schauen lassen möchte, also muss ich Ihnen auch die Antwort schuldig bleiben, wie man zum Beispiel die Gruppenlaufzeit eines Lautsprechers linearisiert. Fest steht, dass sich hinter dem Optimizer ein geballtes wissenschaftliches Forschungspaket verbirgt, mit einer Funktionalität, die von keinem zweiten Hersteller auf diesem Planeten angeboten wird. Der entscheidende Wert des Optimizers liegt nicht in seiner FIR- Filter-Technologie, sondern in der Möglichkeit einer zeitlichen Entzerrung von Lautsprechersignalen. Meine Erfahrung ist, dass ein durch den Optimizer bearbeitetes Abhörsystem auf Anhieb richtig klingt. Die Stereo- oder Surround-Bühne ordnet sich und ermöglicht eine sehr viel akkuratere Lokalisation. Gepaart mit einer auf der Frequenzebene korrigierten Übertragungsfunktion präzisiert sich das Hörerlebnis noch einmal erheblich und ermöglicht auf diese Weise eine annähernd perfekte Abhörsituation, die selbst mit großem baulichen Aufwand auf der raumakustischen Seite nicht realisiert werden könnte. Davon profitieren raumakustisch mäßige Umgebungen naturgemäß in größerem Maße, jedoch ist die tonale und zeitliche Linearisierung eines wirklich guten Abhörraums mindestens genauso erstrebenswert, wie das Beispiel des Anwenderkommentars veranschaulicht. Wer über Wandlerqualität in einer analogen Signalkette diskutieren möchte, sollte sich vor Augen führen, dass das Optimierungspotential sich in einer ganz anderen Dimension als nuancierter Unterschiede moderner Wandlertechnologie abspielt. Ich fühle mich dank des Optimizer-Einsatzes in meinem Raum absolut sicher und würde auf die Segnungen dieser Technologie nicht mehr verzichten wollen. Jede auf einen definierten Punkt ausgelegte Korrektur kann natürlich zu Besonderheiten an anderen Positionen eines gegebenen Raums führen, jedoch ist dies meist von keiner ausgeprägten Relevanz. Wie der Anwenderkommentar skizziert, kann es durchaus sinnvoll sein, eine Entzerrung für eine zweite Abhörposition zu erarbeiten (zum Beispiel am Produzentenplatz), um schnell ein klangliches Ergebnis vorführen zu können. Der Preis, je nach Ausstattung ab Euro netto, ist angesichts der Leistungsfähigkeit dieses Systems absolut gerechtfertigt. Ein Vergleich weitreichender raumakustischer Planungs- und Baumaßnahmen mit dem genannten Anschaffungspreis kann sehr schnell zu der Ansicht führen, dass der Optimizer MC gar ein richtiges Schnäppchen ist. Dennoch ist der Hinweis wichtig, dass auf eine raumakustische Grundausstattung in keinem Fall verzichtet werden kann. Zukünftig können Sie davon ausgehen, dass in unserem Studio durchgeführte Hörtests von einer noch weitergehenden Präzision des Höreindrucks begleitet sein werden. Natürlich kann man auch mit dem Optimizer aus einem schlechten Lautsprecher keinen guten und aus einem falschen Raum keinen richtigen machen. Bestimmte qualitative Voraussetzungen müssen also immer noch gegeben sein. Zukünftige Tonregien werden also auch mit dieser Technologie nicht in Bahnhofstoiletten anzutreffen sein. Mit ein wenig Sachverstand und einer Konzentration auf wesentliche Parameter des Abhörens sind an den Einsatz eines Optimizers jedoch höchste Erwartungen zu stellen. Eine wirklich fantastische Technologie das Tor zur perfekten Abhörsituation! Studio Magazin 09/11

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