Solaris 8. Dieter Heiliger & Markus Koch. System Engineers / Sun Microsystems DaLUG, 29. Juli 2000

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1 Solaris 8 Dieter Heiliger & Markus Koch System Engineers / Sun Microsystems DaLUG, 29. Juli 2000

2 Die.com Betriebsumgebung

3 Die Solaris Betriebsumgebung Eine Architektur für die Welt des.com Better by Design Kleiner, stabiler Kern Shared Libraries mit Versionierung Streams und Treiber Binärkompatibilität Multiplattform Endian neutral Better by Age 15 Jahre Erfahrung Unter hoher Last auf sehr grossen Systemen getestet

4 Solaris Lizensierung Keine Unterscheidung mehr zwischen Desktop und Server Free Solaris Binaries (für Systeme <= 8 CPUs) Free Solaris Source Free ist nicht Open! Registrierung erforderlich Kopieren und Weitergabe von Medien ist unzulässig Solaris Source Code License Änderungen am Solaris Quellcode dürfen nur über Sun an Dritte weitergegeben werden Rechte verbleiben beim Urheber Urheber kann auch Lizenzgebühren verlangen

5 Details im Überblick Skalierbarkeit Performance Vollständigkeit Verfügbarkeit Sicherheit Verwaltbarkeit Interoperabilität

6 Details im Überblick Skalierbarkeit Performance Vollständigkeit Unterstützung der nächsten Generation von Systemen und Peripherie u.a. DVD, USB, UltraSPARC III Integration populärer freier Software Einfacherer Zugang zu Freeware, StarOffice Lizensierter Software von iplanet und Oracle Verwaltbarkeit Verfügbarkeit Sicherheit Interoperabilität

7 Worauf läuft Solaris 8 Auf allen Systemen, die Solaris 7 unterstützen, z.b. SPARCstation 4, 5, 10, 20, Classic, LX SPARCserver 1000, SPARCcenter 2000 alle UltraSPARC Systeme außer: Sun4c Systeme, z.b. SPARCstation 1, 2, IPC, IPX, SLC, ELC SPARCstation Voyager Insbesondere UltraSPARC III Systeme

8 Produktstruktur Solaris 8 Installation CD Solaris 8 Operating Environment Software CDs (2) Solaris 8 Online Documentation CD Bonus Pack Solaris Software Companion CD StarOffice 5.1 iplanet Advantage Software CDs (2) Oracle 8i mit Migration Workbench MS SQL/NT > Oracle/Solaris Supplemental Software CD for Sun Computer Systems Sun Management Center 2.1 Sun Workshop 5.0 Evaluation CD

9 Integrierte Freeware bash bzip2 gzip gpatch zlib less tcsh mkisofs rpm2cpio zip zsh Perl 5 Apache WebServer

10 Solaris Companion CD Freeware Software, nicht unter Software Wartung aalib 1.2 make autoconf 2.13 mpage automake 1.4 mpeg_lib bison 1.28 ncurses 4.2 emacs 20.4 olvwm 4.3 flex 2.5.4a ppp fvwm rxvt gcc samba gdb 4.18 slang ghostscript 5.10 slrn gimp texinfo 3.12 glib tiff v3.4 gtk vim 5.5 jpeg 6b xemacs libpng xpm 3.4k lxrun 0.9.4pre6 wu ftpd m4 1.4

11 Sun und Freeware Sun verstärkt das Engagement in der Developer Community Unterstützung von Implementierungsprojekten Java, NFS v4 Aufgreifen von Freeware Stabile Versionen in Solaris integriert sendmail, BIND, ntp, perl Breites Spektrum auf Solaris Companion CD ohne Support einfachere Verfügbarkeit bisher schon

12 Star Office unter GPL Sourcecode wird im Oktober auf veröffentlicht Basis wird Version 6.0 sein Angestrebt werden... XML Dateiformate Sprachübergreifende APIs Sun wird sich weiterhin aktiv an der Entwicklung beteiligen

13 Unterstützung für neue Hardware E10000 IDN Zip und Jaz Laufwerke DVD und UDF USB Unterstützung für UltraSPARC III basierte Systeme Palm PDA

14 Details im Überblick Vollständigkeit Skalierbarkeit Performance Unterstützung der nächsten Generation von Systemen und Peripherie u.a. DVD, USB, UltraSPARC III Integration populärer freier Software Einfacherer Zugang zu Freeware, StarOffice Lizensierter Software von iplanet und Oracle Optimierte Hauptspeicherverwaltung Hochperformante Java 2 Umgebung Verbesserte Echtzeit Eigenschaften Zahlreiche Verbesserungen im Detail Verwaltbarkeit Verfügbarkeit Sicherheit Interoperabilität Native LDAP IPv6 Verbesserte und neue Diagnose Werkzeuge Hot Patching & Hot Relief Failover Funktionalitäten Live Upgrade Role Based Access Control SmartCard Unterstützung Kerberos V5 IPsec

15 IPv6 128 Bit statt 32 Bit Adressen IPv4: IPv6: FF02:0:0:0:0:1:200E:8C:6C Einheitlichere Header Struktur erlaubt effizienteres Routing Tunneling von IPv6 Paketen über IPv4 Netze möglich

16 IPv6 in Solaris 8 Dual Stack Anwendungen laufen problemlos weiter IPv4 wie gehabt IPv6 /etc/hostname6.<interface> /etc/inet/ipnodes Portierung von Anwendungen auf IPv6 etwa 10 Zeilen im Quellcode einer Anwendung Tool: IPv6 Socket Scrubber

17 LDAP Directory Services Client: Native LDAP, Phase I im Name Service Switch & PAM Modul Anforderung an den Server LDAP v3 Virtual List View oder Simple Page Control SIMPLE oder CRAM MD5 Authentifizierung Server: iplanet Directory Server ist Solaris 8 beigepackt Lizenz für Entries zusätzlich zu Betriebssystem Einträgen

18 Details im Überblick Skalierbarkeit Performance Vollständigkeit Optimierte Hauptspeicherverwaltung Hochperformante Java 2 Umgebung Verbesserte Echtzeit Eigenschaften Zahlreiche Verbesserungen im Detail Verfügbarkeit Unterstützung der nächsten Generation von Systemen und Peripherie u.a. DVD, USB, UltraSPARC III Integration populärer freier Software Einfacherer Zugang zu Freeware, StarOffice Lizensierter Software von iplanet und Oracle Verwaltbarkeit Sicherheit Interoperabilität

19 Tuning der Hauptspeicher-Verwaltung Solaris Solaris 7 Vmstat memory page... free... sr... ~lotsfree 0 ~30000 Priority Paging set priority_paging=1 fastscan (phymem/4, max. 64MB/s) cachefree lotsfree (physmem/64) slowscan on net/performance/priority_paging.html Außerdem: set maxpgio=8192

20 Hauptspeicherverwaltung unter Solaris 8 Freilisten Verwaltung statt Garbage Collection für Seiten aus dem Dateisystem vmstat free listet diesen sofort verfügbaren Speicher Vergessen Sie alle früheren Tuning Massnahmen! Vergessen = keine Einträge im /etc/system unbesehen übernehmen

21 Solaris - eine skalierbare Echtzeit- Betriebsumgebung Kernel ist preemptive RT Scheduling Klasse mit festen Prioritäten Priority Inheritance zur Lösung von Priority Inversion Feingranulare Prozessor Kontrolle Prozessor Sets, von Interrupts freie Prozessoren psradm i Möglichkeiten zur Verwaltung des Adressraums mlock(3c), mlockall(3c), LD_BIND_NOW=1

22 Solaris 8 - eine noch besser skalierbare Echtzeit-Betriebsumgebung STREAMS sind das Gegenteil von Echtzeit Solaris 8 verbessert diese Situation Hochauflösende Timestamps gethrtime(3c) Neue hochauflösende Timer CLOCK_HIRES Auflösung auf UltraSPARC 1/MHz (~ns) Insbesondere auf MP Systemen hochgradig deterministische Antwortzeiten möglich Whitepaper: papers/wp realtime

23 Performance Monitoring Neue/erweiterte Low Level Utilities vmstat p... Detailiertere Statistiken über Paging Aktivitäten prstat... CLI zur Bebachtung aktiver Prozesse (wie top) busstat... Hardware Performance Counter auf Bussen cpustat... Hardware Performance Counter auf CPUs

24 Performance-Verbesserungen Hochperformante Java 2 Umgebung Schnellerer sort(1) E10000 Inter Domain Networking /dev/poll (poll(7d)) als Alternative zu poll(2) für Tausende von Deskriptoren Alternate Libthread Model UFS Access Time Update optional deferred Schnelleres Booten grosser Server mit vielen SCSI Devices durch parallelisiertes probe/attach Zahlreiche Detailverbesserungen, z.b. im TCP Stack

25 Details im Überblick Vollständigkeit Skalierbarkeit Performance Unterstützung der nächsten Generation von Systemen und Peripherie u.a. DVD, USB, UltraSPARC III Integration populärer freier Software Einfacherer Zugang zu Freeware, StarOffice Lizensierter Software von iplanet und Oracle Optimierte Hauptspeicherverwaltung Hochperformante Java 2 Umgebung Verbesserte Echtzeit Eigenschaften Zahlreiche Verbesserungen im Detail Verwaltbarkeit Verfügbarkeit Sicherheit Interoperabilität Verbesserte und neue Diagnose Werkzeuge Hot Patching & Hot Relief Failover Funktionalitäten Live Upgrade

26 Erhöhte Verfügbarkeit durch verbesserte Werkzeuge zur Problemanalyse Neues Utility zur Verwaltung von Coredumps: coreadm(1m) Prozess spezifische Namen (statt core) globaler Pfad für alle Coredumps im System Analyse mit proc(1) Tools möglich Neuer leistungsfähiger, erweiterbarer Low Level Debugger mdb

27 Erhöhte Verfügbarkeit durch verbesserte Werkzeuge zur Problemanalyse System Boot and Error Messages Neues Format (abschaltbar) mit MessageIds Alle Meldungen gehen durch gemeinsamen Treiber (zum syslogd) consadm(1m) ermöglicht zusätzliche Hilfskonsolen /dev/msglog statt /dev/console

28 Erhöhte Verfügbarkeit durch verbesserte Werkzeuge zur Problemanalyse Solaris Crashes haben keine einfachen Ursachen Meldungspuffer wird bei Crashes gerettet Wichtig: Immer Crashdump sichern! Seit Solaris 7 savecore(1m) default dumpadm(1m) Hot Patch Framework Hot Relief

29 Weitere Werkzeuge zur Optimierung der Verfügbarkeit Logging Funktionalität im UFS (vermeidet fsck) Mountoption seit Solaris 7 DiskSuite auf der Solaris CD Live Upgrade Failover Funktionalitäten innerhalb eines Knotens Dynamic Reconfiguration Alternate Pathing Client seitiges NFS Failover Failover Funktionalitäten zwischen Knoten SunCluster

30 Details im Überblick Vollständigkeit Skalierbarkeit Performance Unterstützung der nächsten Generation von Systemen und Peripherie u.a. DVD, USB, UltraSPARC III Integration populärer freier Software Einfacherer Zugang zu Freeware, StarOffice Lizensierter Software von iplanet und Oracle Optimierte Hauptspeicherverwaltung Hochperformante Java 2 Umgebung Verbesserte Echtzeit Eigenschaften Zahlreiche Verbesserungen im Detail Verwaltbarkeit Verfügbarkeit Sicherheit Interoperabilität Verbesserte und neue Diagnose Werkzeuge Hot Patching & Hot Relief Failover Funktionalitäten Live Upgrade Role Based Access Control SmartCard Unterstützung Kerberos V5 IPsec

31 Erhöhte Sicherheit Starke Authentifizierung Kerberos V5 Solaris Enterprise Authentification Mechanism (SEAM) 1.0 Single SignOn Unterstützung von SmartCards Integrität und Vertraulichkeit in Netzen IPSEC iplanet SunScreen Firewall Feingranulierte Authorisierung Role Based Access Control Verschliessen möglicher Einbruchspfade durch restriktivere Filemodes WhitePaper: papers/wp s8security

32 Pluggable Athentification Modules Infrastruktur zur Integration neuer Sicherheits-Mechanismen ftp telnet login PAM API /etc/pam.conf /usr/lib/security/pam_xxx.so UNIX Kerberos Smart Cards

33 Details im Überblick Vollständigkeit Skalierbarkeit Performance Unterstützung der nächsten Generation von Systemen und Peripherie u.a. DVD, USB, UltraSPARC III Integration populärer freier Software Einfacherer Zugang zu Freeware, StarOffice Lizensierter Software von iplanet und Oracle Verwaltbarkeit Administrations Wizards Neue Utilities für Management, Monitoring und Tuning Unterstützung von WBEM Sun Management Center Optimierte Hauptspeicherverwaltung Hochperformante Java 2 Umgebung Verbesserte Echtzeit Eigenschaften Zahlreiche Verbesserungen im Detail Verfügbarkeit Sicherheit Interoperabilität Native LDAP IPv6 Verbesserte und neue Diagnose Werkzeuge Hot Patching & Hot Relief Failover Funktionalitäten Live Upgrade Role Based Access Control SmartCard Unterstützung Kerberos V5 IPsec

34 Sun und Linux Sun sieht Linux postiv Suns Linux Strategie Vorantreiben offener Industriestandards In Linux und OpenSource Gruppen partizipieren Mitglied in Linux International, Mitvorsitz bei Li18nux Unterstützung von Implementierungsprojekten Weitere Verbesserung der Interoperabilität von Linux und Solaris Binärkompatibilität bei Solaris x86 durch lxrun Sun Applikationen auf Linux (StarOffice, iplanet, Forte)

35 Solaris versus Linux Stärken von Solaris Skalierbarkeit nicht umsonst feingranulierte Sperren versus Abschalten von Interrupts bei Linux Internationalisierung und Lokalisierung Weltweite Unterstützung durch Enterprise Services auch 7x24 Grosse Auswahl an stabilen, kommerziellen Anwendungen

36 Dieter Heiliger & Markus Koch

37

38

39 Solaris 8 vereinfacht die Administration umount erzwingbar für UFS und NFS (umount f) Kernel basierende mnttab devfsadm(1m)

40 Directory-Services LDAP, NIS, NIS+ iplanet Directory Server ist Solaris 8 beigepackt Lizenz für Entries zusätzlich zu Betriebssystem Einträgen Solaris Extensions zum iplanet Directory Server für NIS/Radius wie im SunDS 3.1 NIS/NIS+ sind nicht tot Neu: NIS/NIS+ über IPv6

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