Software-Ergonomie M C. Vorlesung 10. υ Direkte Manipulation. υ Multiple Aktivitäten. υ Zeitverhalten interaktiver Systeme.

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1 Software-Ergonomie Vorlesung 10 υ Direkte anipulation υ ultiple ktivitäten υ Zeitverhalten interaktiver Systeme υ FROHE FESTTGE ultiple ktivitäten und Zeitverhalten 1

2 ultiple ktivitäten υ Linearisierung paralleler ktivitäten υ entaler ufwand für ständigen Wechsel der rbeitskontexte υ ktivitätenverwaltung (ktivieren, Stilllegen, Reaktivieren, Beenden von Werkzeugen) υ Zuordnung von eigenen Ein- und usgabebereichen υ Informationsaustausch zwischen rbeitskontexten ultiple ktivitäten und Zeitverhalten 2

3 ufgabe 1:n Werkzeuge υ Bsp: Organisieren eines rbeitstreffens erfordert Kalender-, E-ail- und Textprogramm. υ Zerlegung der ufgabe in Teilaufgaben υ Zuordnung der Teilaufgaben auf Werkzeuge (Werkzeugsortiment) υ Einfrieren der rbeitskontexte bei Wechsel υ schneller, effizienter Wechsel υ semantischer Informationsaustausch υ Übersicht über Stand der Gesamtproblemlösung ultiple ktivitäten und Zeitverhalten 3

4 Werkzeug 1:n ufgaben υ Uniformität von Werkzeugen υ Verwendung eines generischen Werkzeuges für mehrere parallele ufgaben υ Bsp: Editoren eingebettete Editoren (Bsp: Text-anipulation unter X) ultimodale Editoren (Bsp: Emacs) ultimodal im Sinne von Gleichzeitige Unterstützung mehrerer verschiedener Buffer-odi υ erleichtert den Informationsaustausch ultiple ktivitäten und Zeitverhalten 4

5 Hilfsmittel zu multiplen ktivitäten υ Orientierung über laufende ktivitäten Bsp: jobs unter UNIX υ Fenstersysteme: Ordnen ktivitäten einzelnen oder ganzen Gruppen von Fenstern zu. Bsp: Stilllegen durch Ikonifizieren. Informationsaustausch durch ut-and-paste. υ Virtual Desktops und Split-Screen-Technik υ Generische Werkzeuge υ Komponente zur ktivitätenverwaltung ultiple ktivitäten und Zeitverhalten 5

6 Zeitverhalten interaktiver Systeme υ Frustration durch unerwartete Verzögerungen bei ntwortzeit (zwischen Eingabe und usgabe) und usgabezeit (zur Darstellung benötigte Zeit) υ ndrerseits führen zu schnelle Systemreaktionen zu Streß oberflächlicherem Lesen der Systemausgaben, schlechterem Lernerfolg, zu Eingabefehlern und unüberlegten ktionen. ultiple ktivitäten und Zeitverhalten 6

7 Einflüsse des Gedächtnisses υ Zum Vergleich von Systemresultat mit Benutzerintention ist es notwendig, Teilpläne im KZG zu halten. Um Vergessen entgegenzuwirken: Reaktion nach Sekunden erforderlich. υ Überflutung von KZG vermeiden: 7+/-2 chunks υ erken neuer Information im LZG erfordert 8sec/chunk. ultiple ktivitäten und Zeitverhalten 7

8 Einflüsse des Problemlöseverhaltens Benutzerpräferenzen: υ nfänger arbeiten gerne langsamer als Experten υ schnelleres rbeiten, falls risikolos (Undo!) υ schnellere usführung leichter Routinetätigkeiten υ Erwartungen an Zeitverhalten übertragen sich von anderen Systemen Genauere Erkenntnisse durch Evaluation prototypischer Systeme ultiple ktivitäten und Zeitverhalten 8

9 Optimale usgaberate bei Texten υ Unteres aximum bei 30 Zeichen/sec erlaubt itlesen υ Oberes aximum bei unverzögerter usgabe fördert individuelles Lesetempo und unterstützt gezieltes, ausschnittsweises Lesen υ ittlere usgaberaten überfordern Benutzer. υ Niedrigere usgaberaten als 30 Zeichen/sec verlangsamen das Denk- und damit auch das rbeitstempo. ultiple ktivitäten und Zeitverhalten 9

10 Optimale ntwortzeit υ abhängig von Benutzer, Erfahrung und ktivität υ über 2-4 Sek.: Benutzer werden ungeduldig. υ zu kurz (bweichung über 50% von Erwartung): Benutzer reagieren skeptisch υ Zeitkritische ktivitäten (Editoren, Prozessüberwachung, direkte anipulation) erfordern sehr kurze Zeiten von Sek. υ Unvermeidbar hoher Rechenaufwand erfordert Information der Benutzer (Progress-Indikatoren). υ ntwortzeit etwa proportional zur Denkzeit 10

11 Software-Ergonomie: usblick 1998 usgewählte Themen aus: υ Gestaltungsgrundsätze für interaktive Systeme υ Dialoghistorie und Undo υ Spezielle spekte von ehrbenutzersystemen (Groupware) υ Individualisierung (adaptiv vs. adaptierend) υ Evaluation (Benutzertests) ultiple ktivitäten und Zeitverhalten 11

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