IDC Executive Brief Virtualized Client Computing in Deutschland 2011

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1 IDC Executive Brief Virtualized Client Computing in Deutschland 2011 Gesponsert von T-Systems IDC Multi-Client-Projekt Juni 2011 Analysten: Lynn Thorenz & Matthias Kraus IDC Central Europe GmbH Hanauer Landstraße Frankfurt am Main

2 EINLEITUNG Das Interesse bei IT-Entscheidern an der Virtualisierung steigt stetig, selbst die zurückliegende Krise konnte dem keinen Abbruch tun. Im Gegenteil, aufgrund des Kostensenkungspotenzials heizte die Rezession die Nachfrage nach Virtualisierung im Rechenzentrum zusätzlich an. Vorangetrieben wurde die Virtualisierung vor allem im Bereich der Rechenzentren, wo bereits die große Mehrheit der befragten Unternehmen ihre Server-Landschaft virtualisiert hat. Inzwischen kann gerade die Servervirtualisierung bei deutschen Unternehmen als Standard betrachtet werden. Das derzeit wohl am stärksten diskutierte Thema im Virtualisierungsumfeld ist die Desktop-Virtualisierung. Eine ganze Reihe neuer Virtualisierungstechnologien versprechen ein neues Desktop Computing Modell. All diese Technologien lassen sich unter dem Begriff Virtual Client Computing (VCC) zusammenfassen. Dabei versteht IDC unter dem Begriff VCC alle Technologien, die zur Virtualisierung auf der End-User Seite beitragen: Darunter befinden sich die Desktop- und Applikations- Virtualisierung, sowie die Virtual User Session, eine zentrale Bereitstellung für Terminal-Server-Infrastrukturen, und User Virtualisierung (eine Entkoppelung der End User Daten vom darunterliegenden Betriebssystem und den Applikationen). DER AKTUELLE STAND IN DEUTSCHLAND Um zu evaluieren, wo die deutschen Unternehmen beim Thema VCC stehen, wo sie Probleme und wo Chancen sehen, hat IDC Ende 2010 eine breit angelegte Untersuchung unter 235 Unternehmen in Deutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern durchgeführt. Befragt wurden ausschließlich Unternehmen, die VCC bereits einsetzen bzw. den Einsatz planen. Auf einige dieser Ergebnisse wird im Folgenden näher eingegangen. Client-Virtualisierung: Nur ein Buzzword oder Thema mit Zukunftspotenzial? Die Verheißungen der IT-Industrie durch Client- bzw. Desktopvirtualisierung sind vielfältig und versprechen nicht weniger als eine Revolution der Bereitstellung von IT für die Endanwender. Doch wie sehen dies die Anwender selbst? Die Mehrzahl der befragten IT-Verantwortlichen steht der Client-Virtualisierung sehr positiv und aufgeschlossen gegenüber. So gehen über 60 % der Unternehmen davon aus, dass sich VCC in den kommenden Jahren durchsetzen wird und weitere 17 % halten VCC sogar für eine Revolution in der Bereitstellung von IT. Lediglich 15 % der Befragungsteilnehmer halten Client-Virtualisierung lediglich für "ein weiteres Schlagwort der IT-Industrie" und gehen davon aus, dass das Thema in den kommenden Jahren unbedeutend bleiben wird. Client-Virtualisierung wird sich zunehmend in den Unternehmen als Bereitstellungsmodell für IT durchsetzen. Client-Virtualisierung hat also ein hohes Zukunftspotenzial bei deutschen Unternehmen und wird in den kommenden Jahren spürbar an Bedeutung gewinnen. Mit einer umwälzenden Entwicklung ist zwar kurzfristig nicht zu rechnen, dennoch wird sich die Art und Weise, wie IT in Zukunft den Anwendern zur Verfügung gestellt wird, deutlich ändern. Setzen Sie sich daher rechtzeitig mit Client-Virtualisierung auseinander, da das Thema wird früher oder später auf Sie zukommen wird IDC 1

3 ABBILDUNG 1 Sichtweise auf Client-Virtualisierung Client-Virtualisierung ist ein alter Hut und bei uns längst Standard 6% Client-Virtualisierung revolutioniert die Art der Bereitstellung von IT für den User und wird in den nächsten 1 bis 3 Jahren umfangreich von Unternehmen genutzt werden 17% Client-Virtualisierung wird sich innerhalb der nächsten 1 bis 3 Jahren etablieren und sich zunehmend verbreiten 31% Client-Virtualisierung wird sich innerhalb der nächsten 1 bis 3 Jahre etablieren aber nur langsam durchsetzen 31% Client-Virtualisierung ist ein weiteres Schlagwort der IT-Industrie und wird in den nächsten 1 bis 3 Jahren unbedeutend bleiben 15% Quelle: IDC, 2011 n = 235 Verbreitung von Client-Virtualisierung Ebenfalls ermittelt wurde, wie verbreitet Client-Virtualisierungstechniken unter den befragten Unternehmen sind. Es zeigt sich ganz klar, dass Client-Virtualisierung keine Nischentechnologie mehr ist; bereits ein grosser Teil der befragten Unternehmen setzt VCC ein. Dies liegt freilich nicht zuletzt daran, dass nur Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern befragt wurden und Client-Virtualisierung vor allem für größere Unternehmen interessant ist. Doch ist der Verbreitungsgrad hier inzwischen weit vorangeschritten und gehört bei vielen Unternehmen nunmehr zum IT-Repertoire. Dies deckt sich auch mit Ergebnissen anderen Untersuchungen von IDC zum europäischen Markt. Am weitesten verbreitet unter den Virtualisierungstechnologien ist Desktop- Virtualisierung, wobei hier zwischen Virtual Desktop Infrastructure (VDI) und Distributed Virtual Desktop (DVD) unterschieden werden muss. Insgesamt 46 % der Befragungsteilnehmer haben bereits VDI und/oder DVD implementiert, wobei VDI am stärksten verbreitet ist. Wichtig hierbei ist die Korrelation zwischen Unternehmensgröße und dem Einsatz von Virtualisierung: 57 % der Unternehmen mit über Beschäftigten haben Desktop-Virtualisierung im Einsatz, während es bei den Unternehmen mit 100 bis unter 200 Beschäftigten lediglich 26 % sind. Das veranschaulicht, dass vor allem große Unternehmen zu den Vorreitern bei der Implementierung von VCC gehören und sich hier deutliche Nutzenpotenziale erschließen lassen. Gleichwohl sollten sich auch IT-Verantwortliche kleiner und mittelständischer Unternehmen ernsthaft Gedanken über den Einsatz von Client- Virtualisierung in ihrem Unternehmen machen, da sich auch hier ein deutlicher Mehrwert einstellen kann. 57 % der Unternehmen mit über Beschäftigten haben Desktop- Virtualisierung im Einsatz IDC

4 Applikationsvisualisierung, also die Bereitstellung von Anwendungen losgelöst vom darunterliegenden Betriebssystem, ist etwas weniger stark verbreitet als Desktop- Virtualisierung und Virtual User Session und User Virtualisierung sind am wenigsten stark verbreitet (28 % bzw. 17 %). Viele Unternehmen setzten also bereits auf Client-Virtualisierung. Eine Ursache hierfür ist sicherlich, dass die Client-Virtualisierung kein ganz neues Thema ist, entspricht sie doch vom Grundsatz her klassischen Client-Server-Umgebungen, wie sie etwa bei Banken schon seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt werden. Auf der anderen Seite zeigt sich aber, dass die IT-Verantwortlichen zunehmend die Vorteile von Client-Virtualisierung erkennen und Virtualisierungstechnologien im Clientumfeld implementieren. Nutzen Sie diese Erfahrungen anderer Unternehmen und leiten Sie daraus mögliche Einsatzszenarien für Ihr Unternehmen ab. Sicherheit: Antriebs- und Hemmfaktor in einem Doch bei aller Euphorie: Bei der Einführung von Client-Virtualisierung sind meist zahlreiche Hemmnisse zu überwinden. In erster Linie werden dabei Sicherheitsbedenken ins Feld geführt. Dies ist insofern interessant, da die Verbesserung der IT- Sicherheit auch einer der wichtigsten Treiber für den Einsatz von Virtualisierung ist. Und in der Tat kann Client-Virtualisierung deutliche Sicherheitsvorteile mit sich bringen, so erleichtert Client-Virtualisierung die Notfallwiederherstellung. Allerdings müssen entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, denn da bei der Desktop-Virtualisierung mehrere virtuelle Clients auf einer physischen Hardware laufen, ist für die Anwender ein besonderer Schutz und eine sicherheitstechnische Trennung der Komponenten erforderlich. Kostenvorteile durch Client-Virtualisierung nicht unterschätzen Ein wesentlicher Vorteil von Client-Virtualisierung sind neben den Sicherheitsaspekten Kosteneinsparungen, vor allem der Administrationsaufwand lässt sich durch Virtualisierung im Client-Umfeld deutlich reduzieren. Zudem wird der Support merklich vereinfacht. IDC stellt fest, dass diese Kosteneinsparungen oftmals unterschätzt werden, da die Einsparungen etwa durch einen geringeren Arbeitsaufwand der IT-Mitarbeiter auftreten und sich mitunter schwer messen lassen. Kalkulieren Sie diese Vorteile der Client-Virtualisierung daher möglichst genau in Ihre Planungen mit ein. Mittelständische Unternehmen gewichten die Kostenund Sicherheitsaspekte höher als Großunternehmen Hilfreich können dabei etwa ROI-Analysen sein. Suchen Sie hierbei Unterstützung bei den Anbietern und lassen Sie sich anhand anschaulicher Beispiele Kosten/Nutzenvorteile verdeutlichen. Die Untersuchung von IDC zeigt, dass die Hälfte der befragten Unternehmen, die die Virtualisierung ihrer Clients planen davon ausgeht, dass sich diese Investition innerhalb von 18 Monaten amortisieren wird. Was die Höhe des eingesparten Budgets angeht, so erwarten die überwiegende Mehrheit Kostensenkungen von bis zu 19 % der IT-Kosten. Anbieterauswahl: Drum prüfe, wer sich ewig bindet Die Zahl der Anbieter, die sich mit Client-Virtualisierung positionieren hat, deutlich zugenommen. Hier die richtige Wahl zu treffen ist mitunter nicht einfach. Als wichtigstes Auswahlkriterium sehen die befragten Unternehmen die Leistungsfähigkeit der angebotenen Lösungen. Wichtig ist, dass sie stabil und performant laufen. Damit verbunden sein sollte auch ein umfassender Support (SLAs). Lassen 2011 IDC 3

5 Sie sich daher die Leistungsfähigkeit potenzieller Lösungen und das Serviceangebot der Anbieter darstellen. Nutzen Sie dabei auch Erfahrungen die Ihre Kollegen in anderen Unternehmen gemacht haben. Beachten Sie zudem die Integrationsfähigkeit in Ihre bestehende IT-Landschaft bei der Auswahl der Lösungen, und letztlich ist natürlich auch das Preis-Leistungsverhältnis ausschlaggebend. Von Vorteil kann es bei der Lösungswahl auch sein, mit einem Gesamtlösungsanbieter oder IT-Services Anbieter zusammenzuarbeiten, der über zusätzliche Beratungsdienstleistungen verfügt und alle Produkte aus einer Hand anbietet. Hohe Investition in VCC Im Durchschnitt haben die befragten Entscheider gut 20 % ihres IT-Budgets im vergangenen Jahr für Client-Virtualisierung ausgegeben, was ein relativ hoher Anteil ist. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass viele Unternehmen nun die ersten Großprojekte bei der Implementierung von Client-Virtualisierung durchgeführt haben. Allerdings ist die Ausgabenhöhe bei den Unternehmen insgesamt weit gestreut. 14 % der befragten Unternehmen investieren 5 % des Budgets in VCC, während 7 % sogar über 50 % ihres Etats hierfür ausgeben (Abbildung 2). Befragt wurden dabei nur die Unternehmen, die VCC bereits einsetzen. Insgesamt bestätigt sich hier, dass VCC weit davon entfernt ist, ein Nischenprodukt zu sein. Vielmehr wird verstärkt in Client-Virtualisierung investiert. Waren in der Vergangenheit vor allem Pilotprojekte bei deutschen Unternehmen zu beobachten, werden nun vermehrt größere Implementierungen vorgenommen. Die von den Befragungsteilnehmern gemachten Angaben zur Ausgabenhöhe sind sicherlich als grobe Schätzung zu sehen, können Ihnen aber als Anhaltspunkt für die einzuplanenden Mittel für die Einführung von Client-Virtualisierung dienen. ABBILDUNG 2 Ausgaben für VCC im Jahr 2010 in Relation zum IT-Budget 20% 18% 16% 14% 12% 10% 8% 6% 4% 2% 0% 14% 18% 12% 19% 16% 14% Bis 5% 6%-10% 11%-15% 16%-20% 21%-30% 31%-50% Mehr als 50% 7% Quelle: IDC, 2010 n= IDC

6 IDC EMPFEHLUNGEN Auf Basis der Befragungsergebnisse leitet IDC verschiedene Empfehlungen für Unternehmen ab: Chancen von VCC erkennen Client-Virtualisierung wird seit einigen Jahren in der Branche stark diskutiert, wobei das Interesse gerade zuletzt deutlich zugenommen hat. Hinzu kommt die Tatsache, dass die konjunkturelle Krise überwunden ist und viele Unternehmen verstärkt in IT investieren. Betrachten Sie das Thema strategisch und behalten Sie die mittel- bis langfristige Sicht im Blick. IT-Sicherheit durch Client-Virtualisierung verbessern IT-Sicherheit ist ein wesentlicher Treiber für den Einsatz von Client-Virtualisierung. Gleichzeitig bestehen bei potenziellen Anwendern auch erhebliche Sicherheitsbedenken. Lassen Sie sich die verschiedenen Sicherheitsaspekte von Client- Virtualisierung gründlich erklären und vergleichen Sie die Angebote verschiedener Anbieter in dieser Hinsicht. Kostenvorteile plastischer darstellen Kostenersparnisse sind das zweite wesentliche Motiv für Anwenderunternehmen, Client-Virtualisierung zu nutzen. Trotz des längeren Zeitraums für Kostenersparnisse im Bereich Client-Virtualisierung stellen Sie anhand von ROI-Modellen klar, wie Kosten eingespart werden können und mit welchem Amortisierungszeitraum zu rechnen ist. VCC auch für den Mittelstand interessant Wie die Untersuchungsergebnisse gezeigt haben, stellt gerade der gehobene Mittelstand eine attraktive Zielgruppe für Client-Virtualisierung dar. Für Unternehmen in diesem Bereich bietet die Virtualisierung unbestreitbare Vorteile, insbesondere im Bezug auf die hohe Skalierbarkeit sowie die Kosten. Services beachten Viele Anwender wünschen sich bessere Angebote bei der Beratung, Integration und Schulung im Bereich Client-Virtualisierung. Lassen Sie sich daher von den Anbietern transparent die Serviceleistungen darstellen. Es empfiehlt sich oftmals umfassende Angebote aus einer Hand zu wählen. Client-Virtualisierung: Kein "One-Size-Fits-All" Ansatz Die Anforderungen von Unternehmen sind sehr speziell und die Technologien der Client-Virtualisierung vielfältig. Fordern Sie Unterstützung von den Anbietern bei der Analyse und Beratung einer möglichen Lösung, um die am besten geeigneten Technologien zu identifizieren und eine Virtualisierungsstrategie zu entwickeln IDC 5

7 Empfehlungen von Anwendern für Anwender Im Rahmen der Befragung wurden die Unternehmen von IDC gefragt, welche Empfehlungen sie anderen Unternehmen, die Client-Virtualisierung nutzen wollen, mit auf den Weg geben können. Eine Auswahl der getroffenen Empfehlungen ist nachfolgend dargestellt: "Untersuchen Sie im Vorfeld genau den Nutzen und die Kosten, die Client- Virtualisierung für Ihr Unternehmen mit sich bringt." "Wichtig ist, die Entscheidungsträger von den Vorteilen für das Unternehmen zu überzeugen, um so von Anfang an Widerstände aus dem Weg zu räumen." "Es es wichtig, den Storagebereich an die neue Umgebung anzupassen. Hier sollte man besonders aufpassen." "Nutzen Sie Client-Virtualisierung, um Ihre Sicherheitsstrategie neu auszurichten und ihre Sicherheitsstandards zu erhöhen." "Aus unserer Sicht führt an dem Thema mittelfristig kein Weg vorbei, um effizient IT bereitstellen zu können und den Unternehmensanforderungen gerecht zu werden." METHODIK Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um einen Auszug aus der Multi- Client-Studie "Virtualized Client Computing Neue Wege des Desktop Computing? Anwenderpräferenzen und Trends in Deutschland 2010/2011", die u.a. von T-Systems gesponsert wurde. Von November bis Dezember 2010 führte IDC eine primäre Marktbefragung bei 235 Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern zu diesem Thema durch. Es wurden hauptsächlich Fach- und Führungskräfte in die Stichprobe aufgenommen, die typischerweise in den Unternehmen für den IT-Bereich und vor allem für das Thema VCC verantwortlich sind. Die Darstellung des Unternehmensprofils sowie der Produktinformationen basieren auf Informationen, die von T-Systems zur Verfügung gestellt wurden. Für diese Angaben übernimmt IDC keine Gewähr IDC

8 T-SYSTEMS Unternehmensdarstellung T-Systems ist die Großkundensparte der Deutschen Telekom. Auf Basis einer weltumspannenden Infrastruktur aus Rechenzentren und Netzen betreibt das Unternehmen Informations- und Kommunikationstechnik (engl. kurz ICT) für multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Mit Niederlassungen in über 20 Ländern und globaler Lieferfähigkeit betreut T-Systems Unternehmen aus allen Branchen von der Automobilindustrie über Telekommunikation, den Finanzsektor, Handel, Dienstleistungen, Medien, Energie und Fertigungsindustrie bis zur öffentlichen Verwaltung und dem Gesundheitswesen. Rund Mitarbeiter weltweit setzen sich mit ihrer Branchenkompetenz und ihrem ICT-Know-how für höchste Servicequalität ein. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte die Großkundensparte einen Umsatz von rund 9,1 Milliarden Euro. Portfoliodarstellung Häufig hat allein die Vielzahl von bis zu mehreren tausend IT Arbeitsplätzen für deren Unternehmen eine fatale Konsequenz: Im Hintergrund der Mitarbeiteraufgaben und -funktionen sammeln sich an jedem Arbeitsplatz über Jahre hinweg auch durch regelmäßige Aufrüstungswünsche aus den Fachabteilungen immer kompliziertere Software-Bündel mit vielen Redundanzen an, die zu einem undurchsichtigen Dschungel werden. Ebenso intransparent entwickeln sich die Kosten, die Support, Wartung und Lizenzverträge für die Konvolute an Programmen verursachen. Dabei bauen ICT-Spezialisten ihre Servicemodelle heute meist um PCs oder Notebooks herum, Applikationen und Daten befinden sich häufig lokal auf den Geräten. Das ändert sich mit dem Siegeszug des Cloud Computings: Künftig halten Provider sämtliche Ressourcen in ihren Rechenzentren vor. Die Nutzer beziehen sie wenn es die Lizenzmodelle der Hersteller zulassen nach Bedarf aus der privaten Wolke, unabhängig von Ort und Zeit. Sie gewinnen so ein hohes Maß an Flexibilität. Was heute aber meist fehlt, ist eine ganzheitliche Sicht auf die Bedürfnisse der Anwender. Das Unternehmen muss wissen, was sie für ihre jeweilige Rolle tatsächlich benötigen, um sie mit der passenden Hard- und Software auszustatten. Erst wenn Anwender über ein maßgeschneidertes Equipment verfügen, können sie ihrer Rolle gerecht werden und ohne Einschränkungen produktiv arbeiten. Der Zuschnitt stellt nicht einmal eine besondere Herausforderung dar. Reale Arbeitsplatzbedürfnisse lassen sich nach der Ansicht T-Systems im Wesentlichen in drei Nutzerkategorien aufteilen, die benutzerzentriert 80 Prozent der meistgenutzten Services aller Mitarbeiter im Unternehmen abdecken. Von T-Systems auf diesen Prüfstand gestellt, haben die Experten der Telekom- Tochter ihre Managed Workplace Services (MWS) jetzt mit einem Ein Service, drei Rollenmodelle - Konzept hinterlegt. MWS ist das Ergebnis aus der Erfahrung mit weltweit ca. 1,5 Millionen von T-Systems gemanagten Arbeitsplatz-systemen und rund Mailboxen. Unternehmen haben damit die Möglichkeit, auf erprobte zentral bei T-Systems betriebene Plattformen aufzusetzen und von bewährten Services in neuer Konstellation zu profitieren IDC 7

9 In den Managed Workplace Services wird der weitaus größte Teil aller Dienstleistungen eines Unternehmens zu drei standardisierten Rollen zusammengefasst, alle relevanten Arbeitsumgebungen sind in einem One-Portfolio- Ansatz koordiniert. Die so vereinfachten Services rund um die klassischen und virtuellen Desktops bündelt und hinterlegt T-Systems auf einer zentralen Plattform. Die rollenbasierten Managed Workplace Services: Service Workplace: Für Mitarbeiter an Wechsel-arbeitsplätzen. Hardware und Daten bleiben getrennt. Zentral gemanagt, beziehen einfache Arbeitsplätze, zum Beispiel Thin Clients, sämtliche Daten, Anwendungen und Services dynamisch aus dem Netz. Office Workplace: Für Mitarbeiter, bei denen auch offline datenintensive, aufwendige Applikationen lokal auf ihrem Rechner laufen müssen ausgestattet mit der vollen Rechenleistung, wie z. B. Entwickler. Traveler Workplace: Auch Außendienstmitarbeiter, die nicht direkt ans Firmennetzwerk angeschlossen sind, haben mit mobilen Endgeräten von überall her sicheren, unterbrechungsfreien Zugang zu ihrer persönlichen Arbeitsplatzumgebung. Die drei Rollen verwirklichen laut T-Systems das Maximum an Ressourcen-Sharing in stationärer und mobiler Arbeit und bringen maximale Kosteneffizienz. Sie bieten alle die gleichen Workplace Core Services und doch ist jeder Workplace auch durch Extensions erweiterbar und kann an die Funktionen im Unternehmen angepasst werden. So lässt sich der Service Workplace zu einer Guest Worker-Rolle modifizieren, der Office Workplace kann in einen Engineers Workplace verwandelt und der Traveler Workplace zum Executive Workplace ausgebaut werden. Kurz: Managed Workplace Services ist die Lösung für alle in Unternehmen denkbaren Arbeitsumgebungen. Managed Workplace Services reduzieren so, nach Meinung von T-Systems, die heute vielfach noch vorherrschende Komplexität von Hard- und Softwarelandschaften. Die rollenbasierten Services von der Stange erfüllen die Anforderung vieler Unternehmen nach Virtualisierung, Standardisierung, Konsolidierung und Transparenz ihrer Arbeitsplatzlandschaften. Software und Updates werden automatisch übers Netz eingespielt. Durch eine reduzierte Zahl von Geräten sinken zudem die ICT-Kosten, unter anderem für Support, Wartung und Lizenzverträge bei steigender Anwenderzufriedenheit. Diese Art Services von der Stange hat laut T-Systems für den Kunden große Vorteile: Er kann sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, standardisierte Angebote nutzen und von Skaleneffekten profitieren. Dabei übernimmt T-Systems die Gesamtverantwortung für alle Komponenten des IT -Arbeitsplatzes, für die Server- Infrastruktur im Rechenzentrum sowie für die Services und die gegebenenfalls individuell zugebuchten Extensions IDC

10 Copyright Hinweis Die externe Veröffentlichung von IDC Information und Daten dies umfasst alle IDC Daten und Aussagen, die für Werbezwecke, Presseerklärungen oder anderweitige Publikation verwendet werden, setzt eine schriftliche Genehmigung des zuständigen IDC Vice Presidents oder des jeweiligen Country-Managers bzw. Geschäftsführers voraus. Ein Entwurf des zu veröffentlichenden Textes muss der Anfrage beigelegt werden. IDC behält sich das Recht vor, eine externe Veröffentlichung der Daten abzulehnen. Für weitere Informationen bezüglich dieser Veröffentlichung kontaktieren Sie bitte: Katja Schmalen, Marketing Manager, +49 (0)69/ oder Urheberrecht: IDC, Die Vervielfältigung dieses Dokuments ist ohne schriftliche Erlaubnis strengstens untersagt IDC 9

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