Virtual CD v10 Handbuch. H+H Software GmbH

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1 Handbuch H+H Software GmbH

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3 3 Inhalt Inhalt Einführung Ein kurzer Überblick Rechtliche Hinweise Was bietet Virtual CD Neuerungen der Version 10 Unterschiede in den Windowsversionen Konventionen der Dokumentation Lizenzierung von Virtual CD Systemvoraussetzungen Technische Unterstützung Installation Demo vs Vollversion Von der Demo zur Vollversion Installieren von Virtual CD Nach der Installation Reparieren und Entfernen von Virtual CD Der Schnelleinstieg Erstellen der ersten virtuellen CD Hinzufügen existierender Images Hinzufügen eines weiteren virtuellen Laufwerks Weitere Informationen Virtual CD Schritt für Schritt Bevor Sie anfangen 30 Informationen erhalten Bedienungshinweise Zugriff per Tastatur Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Der Starter Das Schnellstartprogramm Die Explorer-Erweiterung Zusätzliche Menüpunkte Doppelklick auf ein Image Imagedarstellung Laufwerksdarstellung Dynamische Desktopsymbole Automatische Wiedergabe Die CD-Zentrale Ansichten Die Navigationsleiste Die Multifunktionsleiste

4 Inhalt 4 Das Hauptmenü Die Schnellzugriffsleiste Die Statusleiste Imageauswahl Tooltips Imagesuche Imagefilter ISO-Images only Aktionsauswahl per Doppelklick Besonderheiten Benutzerdefinierte Programme Kleines Medien 1 * 1 Welche CD-Typen gibt es? Rohlingstypen Ein Wort zu HD-DVD Videomedien Formatfrage Virtual CD Images ISO-Images Fremdformate Welches Format brauche ich? Erstellen virtueller CDs Der Containerassistent Quelle Analyse Einstellungen Ziel Kommentar Eigenschaften Der Imagebrenner Kopierschablonen Der Kopierschabloneneditor Erstellen einer eigenen Kopierschablone Quick Copy - Der schnelle Weg zur virtuellen CD Der Quick Copy Editor Zusammenstellen von Daten Zusammenstellen einer virtuellen CD Ordnerinhalte laden Manipulieren anstatt kopieren Video und Daten trennen Ausgabe der Daten Bearbeiten einer virtuellen CD Image mit mehreren Sessions öffnen Projektdateien Der Editor Die Exploreransicht Die Inhaltsansicht Die Multifunktionsleiste Das Hauptmenü Arbeiten mit virtuellen CDs 121 Wichtige Pfade Einlegen einer virtuellen CD Das Standardlaufwerk

5 5 Inhalt Schnellzugriff über Verknüpfungen Snapshots Auswerfen virtueller CDs Laufwerkstypen Physikalische Laufwerke für Images nutzen Laufwerksanzeige Images hinzufügen Löschen virtueller CDs Kopieren virtueller CDs Der Kopierassistent Die Imageeigenschaften Image Eigenschaften Kommentar Logdatei Images konvertieren Der Imagekonverter Direkter Zugriff auf die Imagedateien CD gleich Image Der Vergleichsassistent Bewahren Sie die Übersicht Skripte nutzen, auch ohne Programmierung Der Skriptgenerator Das Kommandozeilenprogramm CD-Medien katalogisieren Erstellen eines Katalogs Anzeigen von Katalogen Durchsuchen der Kataloge Gefunden! Und nun? Die Katalogsuche Die Katalogübersicht Die Detailansicht Die Multifunktionsleiste Das Hauptmenü Die Statusleiste Katalogeigenschaften Dateieigenschaften Einsatz des virtuellen Brenners Vorteile Virtuelle Rohlinge Direkterstellung Erstellen eines virtuellen Rohlings ISO-Rohlinge Die physikalische Vorlage Der Rohlingsassistent Rohlinge erkennen Die Windows Brennfunktion Brennen einer Daten-CD (Windows XP) Brennen einer Daten-CD (Windows 7) Brennen einer Audio-CD Das Ende eines Brennvorgangs Automatische Namesvergabe Das Livedateisystem Was Sie nicht brennen können

6 Inhalt 6 Wiederbeschreibbare Rohlinge Sonderfall DVD-RAM (Verschlüsselte) Festplatten Ein Tresor für private Daten Der Musikdateimodus Ein besonderer Rohling Einschalten des Musikdateimodus Brennen aus itunes Brennen aus dem Media Player Ende der Konvertierung Musikdateimodus beenden Medien kopieren Hinweise zum Brennen Erstellen von 1 zu 1 Kopien Der Brenner Wiederbeschreibbare Medien löschen Der Löschassistent Smart Virtual CD Erstellen eines Smart Virtual CD Mediums Smart Virtual CDs brennen Der Smart Virtual CD Brenner Smart Virtual Stick erstellen Smart Virtual CD Medien nutzen Entfernen des Smart Virtual CD Readers Physikalische Laufwerke Ruhe im System - Der Denoiser Ein CD-Laufwerk ruhig stellen Die Laufwerkseigenschaften Monitor Denoiser Unterstützte Medien Eigenschaften Medium Virtual CD im Netzwerk 253 Virtuelle CDs global bereitstellen Zentrale Daten einrichten Erzeugen eines Client-Setups Das Client-Setup Installationsvorgabe Virtuelle Laufwerke Ordner Programme Funktionen Verwendung mehrerer Lizenzschlüssel Der Lizenzmonitor Die Konfiguration von Virtual CD 265 Die Einstellungen Die Karte System Die Karte Konfiguration

7 7 Inhalt Die Karte Virtuelle Laufwerke Die Karte Virtuelle CDs Die Karte Brennen Die Karte Laufwerksanzeige Die Karte Explorer-Integration Die Karte Unterstützte ISO-Images Die Karte Aufgabenauswahl Die Karte Ordner Die Karte Benutzerprogramme Die Karte Tastaturkürzel Die Karte Treiber Physikalische CDs sicher verwenden Die Nutzung physikalischer CDs abschalten Die Nutzung bestimmter CDs erlauben Der CD-Sicherheitseditor Probleme und deren Lösung Bleiben Sie aktuell! Eine Supportanfrage Die Diagnose Lösungen Allgemeine Fragen A und B können keinem virtuellen Laufwerk zugewiesen werden Das Menü im Explorer öffnet sich sehr langsam Die Explorer-Erweiterung zeigt keine Menüpunkte an Eine virtuelle CD funktioniert nicht Virtuelle Audio CDs können nicht abgespielt werden Mein Programm 'XY' zeigt meinen Brenner nicht mehr an Probleme beim Remotezugriff Treiberprobleme Arbeiten mit sehr vielen Images Netzwerkfragen Anhang Die Virtual CD Ordner Virtual CD API Kommandozeilenparameter Containerassistent Kommandozeilenprogramm Rohlingsassistent Schnellstartprogramm Index

8 8 Einführung Vielen Dank, dass Sie sich für Virtual CD entschieden haben. Neben vielen Vorschlägen und Kritik positive wie negative von den Benutzern, für die wir uns auch hier wieder bedanken möchten, war die Umstellung auf das neue Microsoft Betriebssystem Windows 7 ein wichtiger Punkt. Ein zentraler Aspekt dieser Version war aber ein anderer Wunsch vieler Anwender, die Vereinfachung der Benutzerführung. Daher wurde neben der Umsetzung vieler Neuerungen vor allem auf eine einfache und übersichtliche Bedienung geachtet. Ein Beispiel hierfür, wie Sie später noch sehen werden, ist die neue schlanke CD-Zentrale, in der alle Funktionen von Virtual CD übersichtlich bereitgestellt werden. Als Konsequenz daraus mussten neben der früheren CD-Verwaltung auch einige andere alte Zöpfe abgeschnitten werden. Natürlich wurden neben diesen Umstellungen auch wieder viele Neuerungen eingeführt, die zu einem großen Teil auf Ihre Anregungen zurückgehen. Unterstützung von HD-Medien, der Musikdateimodus zum direkten Brennen von Musikdateien, verbesserte Unterstützung mancher CD-Typen, um nur einige Punkte hier zu nennen. Wir hoffen, dass Sie Ihre Vorschläge in dieser Version wiederfinden. Denn nur durch Ihre Vorschläge können wir Virtual CD in Ihrem Sinn weiterentwickeln. Schicken Sie uns also auch weiter Ihre Wünsche, die wir soweit dies möglich ist gern berücksichtigen. Wir hoffen, die richtigen Einschnitte, Umstellungen und Erweiterungen vorgenommen zu haben und wünschen Ihnen nun viel Spaß mit dieser neuen Jubiläumsversion von Virtual CD Virtual CD ist nun schließlich 10. Ihr Virtual CD Team Ein kurzer Überblick Die vorliegende Dokumentation soll Ihnen einen Einblick in die Arbeitsweise und das Arbeiten mit Virtual CD geben. Sie kann aber auch als Referenz bzw. Nachschlagewerk verwendet werden. Die Informationen sind in folgende Kapitel unterteilt: Einführung Allgemeine Informationen zu dieser Dokumentation und dem Produkt. Installation Beschreibt die Installation von Virtual CD und was dabei zu beachten ist. Der Schnelleinstieg Hier werden anhand einiger Beispiele, Schritt für Schritt, die Grundfunktionen von Virtual CD erklärt. Da sich diesmal sehr viel gegenüber den Vorgängern von Virtual CD geändert hat, ist dieses Kapitel auch den erfahrenen Virtual CD Benutzern zu empfehlen. Virtual CD Schritt für Schritt In diesem Abschnitt werden die Funktionen von Virtual CD ausführlich beschrieben. Virtual CD im Netzwerk Sollten Sie Virtual CD in einem Netzwerk verwenden, finden Sie hier Informationen über die Konfiguration und die Punkte, die Sie dabei beachten sollten. Die Konfiguration von Virtual CD Dieser Abschnitt beschreibt alle Optionen, die über die Virtual CD Einstellungen vorgenommen werden können. Probleme und deren Lösung Neben weiteren Informationen zu Virtual CD bietet dieser Abschnitt Lösungen für Probleme, die bei der Arbeit mit Virtual CD auftreten können. Anhang Informationen rund um das Thema Virtual CD. Diese Dokumentation bezieht sich auf eine vollständig installierte Version von unter Windows 7 Ultimate Edition ohne AERO Darstellung. Sollten Sie bereits Änderungen an der Konfiguration vorgenommen haben oder eine ältere bzw. andere Windows-Version verwenden, können das Aussehen und die verfügbaren Funktionen von dieser Dokumentation

9 9 Ein kurzer Überblick abweichen. Die Beispiele, die in dieser Dokumentation beschrieben werden, stellen oft nur einen Weg dar, wie eine Funktion ausgeführt werden kann. Wenn Sie sich mit Virtual CD auskennen, können Sie selbstverständlich auch einen anderen Weg wählen. Sollten Sie neu dabei sein, seien Sie neugierig und experimentieren Sie! Rechtliche Hinweise Wenn Sie lizenzierte Software benutzen, kann es eine Verletzung der Lizenzvereinbarungen mit den Herstellern Ihrer CD-Anwendungen sein, wenn Sie mehrere virtuelle CDs von einer CD erstellen oder wenn Sie Virtual CD und die CD auf verschiedenen Rechnern gleichzeitig benutzen. Lesen Sie unbedingt die Lizenzvereinbarungen der Hersteller Ihrer CDs, um genaue Informationen hierüber zu erhalten. Die Software, das Warenzeichen Virtual CD und alle dazugehörigen Dokumentationen sind Copyright der Firma H+H Software GmbH. Microsoft und Windows sind in den USA eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation. In diesem Handbuch erwähnte Namen von Produkten dienen zur Identifikation und können Warenzeichen und/oder Warenzeichen ihrer jeweiligen Unternehmen sein. Was bietet Virtual CD Virtual CD macht Ihre CD basierten Anwendungen schneller, effizienter und komfortabler in der Verwendung. Dies wird erreicht, indem Ihre CDs (optional mit einer effektiven Kompression) als virtuelle CDs auf der Festplatte gespeichert werden. Nach deren Erstellung legen Sie diese virtuellen CDs in die virtuellen CD-Laufwerke ein, die sich wie echte CD-Laufwerke verhalten und genauso im Windows Explorer erscheinen. Ø unterstützt Windows XP, VISTA und Windows 7 in allen verfügbaren Versionen. Ø bietet Sicherheit durch Mircrosoft zertifizierte Treiber. Ø beschleunigt Ihre CD-basierten Anwendungen deutlich, da anstelle eines langsameren CDLaufwerks auf die sehr viel schnellere Festplatte zugegriffen wird. Ø arbeitet mit allen CD basierten Medien, von der CD bis zur Blu-Ray. Ø erspart Ihnen das Suchen und Wechseln der CDs. Ø erlaubt Ihnen den Zugriff auf CDs auf einem PC oder Notebook ohne eingebautes CD-Laufwerk. Ø kann auf mehrere CDs gleichzeitig(!) zugreifen. Dadurch können Sie einen kostspieligen CDWechsler einsparen. Ø ist in der Lage ein beliebiges physikalisches CD-Laufwerk mit virtuellen CDs zu nutzen. Ø schützt Ihre wertvollen Originalmedien sie können nicht verloren gehen oder beschädigt werden. Ø stellt einen virtuellen Brenner zur Verfügung, der von jedem Programm mit einer Brennfunktion angesprochen werden kann. Ø spart wertvolle Akkuenergie Ihres Notebooks, weil das stromfressende CD-Laufwerk bzw. der CDBrenner nicht mehr benötigt wird. Ø sorgt für Ruhe am Arbeitsplatz, da Zugriffsgeräusche der CD entfallen. Ø hat eine Denoiser-Funktion, die auch bei den physikalischen CD-Laufwerken für Ruhe sorgt. Ø ermöglicht das Erstellen von Sicherheitskopien mit der Smart Virtual CD Technologie. Ø gibt Ihnen Kontrolle über die Nutzung physikalischer CDs an Ihrem Computer.

10 Was bietet Virtual CD 10 Ø bietet eine intuitiv zu nutzende CD-Zentrale, die sich Ihren Wünschen anpassen lässt und alle Funktionen zentral bereitstellt. Ø liefert über dynamische Desktopsymbole jederzeit einen Überblick über eingelegte Medien. Ø verhindert durch die Verschlüsselung virtueller CDs unbefugten Zugriff auf sensible Daten. Ø kann über die Virtual CD API in andere Anwendungen integriert werden. Neuerungen der Version 10 Sollten Sie bereits mit einer älteren Version von Virtual CD gearbeitet haben, finden Sie im Folgenden alle Neuerungen der aktuellen Version: Unterstützung für Windows 7. Emulation von Blu-Ray Laufwerken und Brennern. Unterstützung von HD Medien. Verbesserte Auslesefunktionen sorgen für mehr Kompatibilität mit aktuellen Medien. Virtuelle CDs können nun jederzeit in ein beliebiges physikalische Laufwerk eingelegt werden. Integration neuer Befehle (verbessertes Schreiben von CD-Text, bessere Video-CD Unterstützung, usw.) in der Emulation der Laufwerke, um die Kompatibilität zu noch mehr Anwendungen zu gewährleisten. Neue CD-Zentrale zum einfachen, übersichtlichen Verwalten aller vorhandenen Images. Dynamische Desktopsymbole zeigen an, welche CDs momentan eingelegt sind. Diese Funktion kann auch weitere Laufwerkstypen (z.b. Festplatten) anzeigen und gibt zusätzliche Informationen (freier Speicherplatz) aus. Der neue Editor ermöglicht es, neben dem Laden und Bearbeiten von bestehenden Images unter anderem o ISO-Images zu erstellen. o Daten direkt von einem Medium zu lesen. Dabei können bei einer DVD mit Daten und Videos einfach per Klick nur die Daten oder das Video übernommen werden. o zusammengestellte Daten direkt zu brennen. Eine transparente Integration von ISO-Images erlaubt nun die Vergabe von Eigenschaften (Beschreibung, Kommentar, usw.), die vorher virtuellen CDs vorbehalten waren. Eine neue Tresorfunktion zum Erstellen von verschlüsselten Images, um Ihre privaten Daten sicher zu speichern. Den Musikdateimodus zum direkten Brennen von Musikdateien (z.b. mp3) aus einer beliebigen Anwendung. Viele neue virtuelle Rohlingsformate: CD-RW, DVD-RW, HD-DVD-R, Blu-Ray-R und RE. Neues Kommandozeilenprogramm mit interaktiver Laufwerksabfrage. Überarbeitete Integration in den Explorer (z.b. Doppelklick auf Images). Benutzergesteuerte Aktionsabfragen ermöglichen eine flexiblere Bereitstellung verschiedener Aufgaben. Einbinden von Benutzerprogrammen, um diese ohne Umwege aus Virtual CD heraus nutzen zu können. Die überarbeitete und erweiterte API ermöglicht es nun unter anderem o virtuelle Rohlinge zu erstellen. o Images zu löschen. o die dynamischen Desktopsymbole zu konfigurieren. o den Musikdateimodus zu steuern. o Dateien, die zu einem Image gehören, zu ermitteln. o die interaktive Laufwerksabfrage aufzurufen.

11 11 Neuerungen der Version 10 Komplett überarbeitete Benutzerschnittstelle und Funktionalität unter Berücksichtigung der Wünsche vieler Virtual CD Benutzer. Neue Dokumentation mit integrierten Videos zur besseren Einführung in die verschiedenen Möglichkeiten von Virtual CD. Viele Detailverbesserungen in verschiedenen Virtual CD Programmen. Unterschiede in den Windowsversionen unterstützt Windows XP, VISTA und Windows 7 in allen x32 und x64 Versionen. Mit jeder Windows-Version sind gegenüber dem Vorgänger Neuerungen (z.b. UAC ab Windows VISTA) hinzugekommen, die auch Auswirkungen auf Virtual CD haben. Unterstützung der neuen Darstellung Es wurden verschiedene Anpassungen (neue Symbole, neuer Dateidialog, usw.) ab Windows VISTA vorgenommen. Diese neuen Elemente stehen in älteren Windows Versionen nicht zur Verfügung. Erweiterte Möglichkeiten der Gruppierung z.b. in der CD-Zentrale. Anpassung an die Benutzerkontensteuerung (UAC User Access Control). Manche Einstellungen können ab Windows VISTA nur noch vorgenommen werden, wenn der Benutzer über administrative Rechte verfügt. Daher fordern verschiedene Programme je nach Einstellung im Betriebssystem zur Bestätigung des Administratormodus auf. Für ältere Betriebssysteme hat dies keine Auswirkungen. Um auf die Unterschiede hinzuweisen, finden sich an verschiedenen Stellen der Dokumentation Hinweise zu den jeweiligen Betriebssystemen: Änderungen, die nur Auswirkungen auf das Betriebssystem Microsoft Windows 7 haben, werden mit dem links stehenden Symbol gekennzeichnet. Änderungen, die nur Auswirkungen auf das Betriebssystem Microsoft Windows VISTA haben, werden mit dem links stehenden Symbol gekennzeichnet. Änderungen, die nur Auswirkungen auf das Betriebssystem Microsoft Windows XP haben, werden mit dem links stehenden Symbol gekennzeichnet.

12 Konventionen der Dokumentation 12 Konventionen der Dokumentation Um die vorliegende Dokumentation möglichst übersichtlich zu gestalten, wurden für bestimmte Vorgänge oder Programmteile (Schaltflächen, Menüpunkte etc.) eigene Textformate gewählt. So erscheinen besonders wichtige Punkte, Dialoge und Menüpunkte fett gedruckt. Besonders wichtige Informationen werden mit Symbolen gekennzeichnet. Diese sollten Sie unbedingt beachten, um reibungslos mit der Software arbeiten zu können. Um auf besonders wichtige Punkte oder Vorgänge hinzuweisen, wurden die entsprechenden Textstellen mit dem links stehenden Symbol gekennzeichnet. Um auf Tipps und Tricks die Vorgänge vereinfachen können hinzuweisen, wurden die entsprechenden Textstellen mit dem links stehenden Symbol gekennzeichnet. An manchen Stellen dieser Dokumentation werden Beispiele Schritt für Schritt erklärt, um verschiedene Vorgänge nachvollziehbar zu erklären. Die einzelnen Schritte sind wie folgt gekennzeichnet: Schritt 1 Schritt 2 Lizenzierung von Virtual CD Virtual CD wird pro Arbeitsplatz lizenziert. D.h. für jeden Computer, auf dem Virtual CD installiert wird, brauchen Sie einen Lizenzschlüssel. Es gibt Einzelplatz- und Mehrplatzlizenzschlüssel, deren Unterschied nur in der Anzahl der Arbeitsstationen liegt, die mit diesem Lizenzschlüssel installiert werden können. Ein Mehrfachlizenzschlüssel für 5 Arbeitsstationen z. B. berechtigt dazu, Virtual CD auf 5 Computern zu betreiben. Die Eingabe des Lizenzschlüssels an einer Arbeitsstation erfolgt direkt beim Setup. Sollten Sie Virtual CD zunächst testen wollen, können Sie dieses 30 Tage mit einer speziellen Demoversion tun. Nach dem Kauf bekommen Sie mitgeteilt, wo sie die Vollversion herunterladen können. Diese Vollversion kann über die Demoversion installiert werden und wandelt dadurch die Demoversion in eine Vollversion um. Beim Kauf von Virtual CD ist Ihnen Ihr persönlicher Lizenzschlüssel entweder elektronisch übermittelt worden oder er befindet sich in der Verpackung.

13 13 Lizenzierung von Virtual CD Haben Sie eine Updateversion von Virtual CD erworben, benötigen Sie während der Eingabe Ihres Lizenzschlüssels einen Lizenzschlüssel der Virtual CD Version 9 oder 8! Systemvoraussetzungen benötigt mindestens die folgenden Systemvoraussetzungen: ü Windows 7 (alle Versionen) mit aktuellem Servicepack ü Windows VISTA (alle Versionen) mit aktuellem Servicepack ü Windows XP (alle Versionen) mit aktuellem Servicepack ü Windows Scripting Host 5.6 oder höher ü 100 MB freier Festplattenplatz für die Installation der Virtual CD Software ü Optional: Internet Zugang (um über FreeDB CDDB Audio-CD-Informationen zu ermitteln) Beim Einsatz von Virtual CD in einem Netzwerk ist Virtual CD immer auf einem lokalen Arbeitsplatz, gemäß den angegebenen Systemvoraussetzungen, zu installieren. Für die Serverplattform (Windows, NOVELL, Linux, usw.), auf der die Konfigurationsdaten und virtuellen CDs abgelegt werden, ist sicherzustellen, dass von den Virtual CD Arbeitsstationen problemlos auf diese Daten zugegriffen werden kann! Der neben diesen Systemvoraussetzungen benötigte freie Festplattenplatz für das Erstellen der virtuellen CDs hängt von der Anzahl der zu erstellenden Images und der Größe der Daten auf den CDs bzw. DVDs ab. Technische Unterstützung Bei technischen Problemen bitten wir Sie, zunächst in dieser Dokumentation, in der Online-Hilfe des Programms und auf unseren stets aktualisierten Internetseiten Virtual CD Online (http://www.virtualcd-online.de/) Knowledge Base (http://www.virtualcd-online.de/kbase) Support Forum (http://www.virtualcd-online.de/support) zu schauen, ob Ihre Frage dort bereits beantwortet wurde. In unserem Support Forum können Sie auch eigene Fragen veröffentlichen. Virtual CD wird permanent weiterentwickelt. Wir bieten auf unseren Internetseiten ggf. Servicepacks oder neue Versionen an, die Ihre Version auf den neuesten Stand bringen. Nutzen Sie die automatische Updatesuche, um festzustellen, ob Sie bereits die aktuellste Version des Programms verwenden. Direkten Zugriff auf die Internetseiten und die automatische Updatesuche erhalten Sie unter anderem über die Multifuktionsleiste der CD-Zentrale. Ihre Fragen, Wünsche und selbstverständlich auch Kritik sind uns sehr wichtig. Wir machen die Software schließlich für Sie - Ihre Bedürfnisse sind die Basis unseres Schaffens. Nutzen Sie das Virtual CD Forum, um uns Ihre Meinung mitzuteilen.

14 14 Installation Bitte beachten Sie bei der Installation von Virtual CD folgende Punkte: Update Updates können nur von Virtual CD Version 8 und Version 9 durchgeführt werden. Für das Update wird der Lizenzschlüssel der vorherigen Version benötigt. Halten Sie diesen bitte zur Eingabe bereit. Installation auf einem Server Virtual CD ist nicht für den Einsatz als Serversoftware konzipiert. Die Installation von Virtual CD muss immer auf dem Arbeitsplatz erfolgen. Für den Servereinsatz gibt es eine spezielle File Server Version von Virtual CD. Sollten Sie einen Server als Arbeitsplatz verwenden, können Sie Virtual CD trotzdem dort installieren. Sie werden allerdings beim Ausführen des Setups darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Computer um einen Server handelt. Demo vs Vollversion Virtual CD existiert in zwei unterschiedlichen Versionen: Ø Die Demoversion ist eine 30 Tage Testversion, mit der Virtual CD ausprobiert werden kann. Diese Version kann frei heruntergeladen werden oder wird auf Heft-CDs von Computerzeitschriften verteilt. Ø Die Vollversion hat keinerlei Einschränkungen, weder bei der Laufzeit noch der Funktionalität. Die Vollversion kann erst nach dem Kauf heruntergeladen werden oder befindet sich auf den CDs der im Handel befindlichen Versionen. Der Unterschied zwischen der Verkaufs- und der Demoversion liegt in folgenden Punkten: Die Laufzeit der Demoversion ist auf 30 Tage beschränkt. Die Demoversion kann nicht per Eingabe eines Lizenzschlüssels in eine Vollversion umgewandelt werden. Die Demoversion kann kein Clientsetup erstellen. Die Demoversion kann keine Lizenzschlüssel vom Virtual CD NMS beziehen. Von der Demo zur Vollversion Sollten Sie die Demoversion von Virtual CD installiert haben, können Sie das Setup der Vollversion direkt ohne weitere Schritte starten. Die Installation der Vollversion wandelt die installierte Demoversion automatisch in eine vollständige Virtual CD Version um. Weitere Schritte für die Umstellung sind nicht erforderlich. Der einzige Unterschied zu dem unter 'Installieren von Virtual CD' beschriebenen Vorgehen ist ein Hinweis, der darüber informiert, dass eine bestehende Version mit einer neueren überschrieben wird. Eine Deinstallation der Demoversion vor der Installation einer Vollversion ist nicht notwendig!

15 15 Installieren von Virtual CD Installieren von Virtual CD Wie die Installation zu starten ist, hängt davon ab, wie sie Virtual CD erworben haben. Als Dateidownload Bitte klicken Sie die heruntergeladene Datei doppelt an und folgen Sie den Installationsanweisungen. Als physikalsiches Medium auf CD Bitte legen Sie die Programm-CD mit der Beschriftung nach oben in das CD-Laufwerk ein und warten Sie einen Moment, bis Windows die CD erkannt hat und das Autostartprogramm ausgeführt wird. Sollte dies nicht geschehen, öffnen Sie über 'Startmenü -> Computer' den Windows Explorer. Doppelklicken Sie auf das CD-Laufwerks-Symbol des CD-Laufwerks, in das Sie die Programm-CD eingelegt haben. Wählen Sie im Autostartprogramm den Punkt zur Installation, um das Setup auszuführen. Sollten Sie direkt auf den Inhalt der CD zugreifen oder haben Sie Virtual CD aus dem Internet heruntergeladen, muss das Setupprogramm per Hand gestartet werden. Folgen Sie nun den Anweisungen des Installationsassistenten, der Sie durch die Installationsprozedur führt. Sollten Sie Virtual CD gekauft haben, stellen Sie sicher, dass Sie die Vollversion installieren. Die Demoversion ist eine eingeschränkte Version, die später nicht mit einem Lizenzschlüssel frei geschaltet werden kann! Sollten Sie bereits eine Demoversion von Virtual CD installiert haben, kann die Vollversion direkt installiert werden. Eine vorherige Deinstallation der Demoversion ist nicht notwendig. Bei der Installation der Vollversion können Sie die Installation nur starten, wenn ein gültiger Lizenzschlüssel eingegeben wird. Alternativ kann auch ein Lizenzschlüssel von einem aktiven Virtual CD NMS Server bezogen werden, der unterstützt. In der Demoversion entfällt dieser Schritt!

16 Installieren von Virtual CD 16 Ihren Lizenzschlüssel erhalten Sie während der Online-Kaufabwicklung bzw. finden Sie in der gekauften Box! Nach der Lizenzabfrage haben Sie die Möglichkeit, zwischen der Standard und der benutzerdefinierten Installation zu wählen.

17 17 Installieren von Virtual CD Je nach gewähltem Typ läuft das Setup von hier unterschiedlich ab: Standard Es erfolgt keine weitere Eingabe mehr und die Installation wird sofort gestartet. Virtual CD wird in das 'Programme'-Verzeichnis installiert und legt zwei virtuelle Laufwerke (BluRay-Laufwerk und -Brenner) an. Dies ist der schnellste Weg, um Virtual CD zu installieren. Benutzerdefiniert Der Installationsassistent führt Sie durch eine Reihe von Dialogen, die es Ihnen ermöglichen, verschiedene Parameter (Zielpfad, Anzahl der virtuellen Laufwerke, usw,) direkt vorzugeben. Diese Möglichkeit sollte nur von erfahrenen Benutzern gewählt werden. Fast alle Parameter können zu einem späteren Zeitpunkt über die Virtual CD Einstellungen geändert werden. Ausgenommen hiervon ist lediglich der Zielpfad und die Unterstützung zum Erstellen von Clientsetups, um Virtual CD in einem Netzwerk zu verteilen. Unabhängig vom Typ der Installation muss auf der letzten Seite des Installationsassistenten das Installieren von Virtual CD bestätigt werden.

18 Installieren von Virtual CD 18 Das Treibermodell von Virtual CD ist Plug&Play-fähig, was bedeutet, dass bei der Installation oder dem nachträglichen Ändern der Laufwerke in der Regel kein Neustart erforderlich ist. Trotzdem werden Sie unter Umständen von Windows dazu aufgefordert, Ihren Computer neu zu starten. Warten Sie mit dem Neustart in jedem Fall bis die Installation von Virtual CD abgeschlossen ist, da die Installation sonst nicht korrekt beendet wird! Geschafft! Ist die Installation abgeschlossen steht Virtual CD auf dem Computer zu Ihrer Verfügung.

19 19 Installieren von Virtual CD

20 Nach der Installation 20 Nach der Installation Nach der Installation sind die virtuellen CD-Laufwerke im Windows Explorer sichtbar. Je nach dem, ob Sie per Standardinstallation oder die Laufwerke in der benutzerdefinierten Installation verändert haben, können unterschiedlich viele virtuelle CD-Laufwerke angelegt worden sein. In diesem Beispiel ist D: ein physikalisches DVD-RW-Laufwerk, E: ein virtuelles BD-Laufwerk und F: ein virtueller BD-RE-Brenner. Damit die Virtual CD Laufwerke schnell zu erkennen sind, erscheint sofern keine virtuelle CD eingelegt ist anstelle des Standardsymbols für CD-Laufwerke das entsprechende Symbol für virtuelle Laufwerke bzw. den virtuellen Brenner. und/oder Das virtuelle Laufwerk ist zunächst jedoch leer, weil bisher noch keine virtuelle CD erstellt wurde. Die Installation von Virtual CD entspricht dem mechanischen Einbau eines Blu-Ray-Laufwerks bzw. Brenners in das PC-Gehäuse.

21 21 Nach der Installation Das Symbol, das Virtual CD für seine virtuellen Laufwerke und/oder den virtuellen Brenner verwendet, wird möglicherweise erst nach einem Neustart des Computers korrekt angezeigt. Reparieren und Entfernen von Virtual CD Bei einem Problem mit Virtual CD oder der Notwendigkeit, das Programm von Ihrem Computer zu entfernen, können Sie dies über die Windows Systemsteuerung -> Programm deinstallieren tun. Wählen Sie aus und starten Sie die Deinstallation. Nun können Sie das Ø Programm reparieren Der Assistent versetzt die Virtual CD Installation in ihren ursprünglichen Zustand. Sollte es Probleme mit Virtual CD geben, kann mit dieser Option ein definierter Zustand hergestellt werden. Ø Programm entfernen Der Assistent entfernt alle Virtual CD Komponenten von Ihrem Computer. Im Anschluss ist ein Neustart des Computers erforderlich. Möchten Sie auch die Virtual CD Konfigurationsdateien löschen, muss der entsprechende Schalter gesetzt werden. Die Konfigurationsdateien beinhalten die bekannten virtuellen CDs und den Aufbau der Baumstruktur. Löschen Sie diese Dateien nur, wenn keine andere Person damit arbeitet!

22 22 Der Schnelleinstieg Virtual CD bietet eine Fülle von Möglichkeiten, um Ihnen das Arbeiten mit CDs zu erleichtern. Virtuelle CDs und Images können einfach und effizient verwaltet, im Netzwerk mit anderen Benutzern zusammen verwendet und per Smart Virtual CD Technologie oder direkter 1 zu 1 Kopie zur Sicherung auch wieder auf physikalische CDs gebrannt werden. Bevor aber mit all diesen Möglichkeiten experimentiert werden kann, müssen zunächst virtuelle CDs erstellt oder hinzugefügt werden. Auch die Anzahl der virtuellen Laufwerke muss nach den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt werden. Nachdem die Installation von Virtual CD abgeschlossen wurde, erscheint der Virtual CD Starter. Dieser ermöglicht den bequemen Zugriff auf die beschriebenen und weitere Aufgaben, die mit Virtual CD erledigt werden können. Wurde der Starter bereits geschlossen, können Sie alternativ den Virtual CD Starter mit einem Doppelklick auf das Virtual CD Desktopsymbol starten.

23 23 Wie einfach die oben aufgeführten Aufgaben erledigt werden können, wird nun schrittweise anhand folgender Beispiele gezeigt: Erstellen der ersten virtuellen CD Hinzufügen existierender Images Hinzufügen eines weiteren virtuellen Laufwerks Erstellen der ersten virtuellen CD Eine der zentralen Aufgaben von Virtual CD ist die Imageerstellung, die mit 4 einfachen Schritten erfolgen kann: Starten des Containerassistenten Klicken Sie im Virtual CD Starter den zweiten Eintrag Neues Image erstellen mit der Maus an, um Ihre erste virtuelle CD zu erstellen. Nun startet der Containerassistent (Programm zum Erstellen virtueller CDs) und die Erstellung der virtuellen CD kann beginnen. Sollte der Containerassistent keine CD finden, von der eine virtuelle CD erstellt werden kann, wird er Sie dazu auffordern, eine CD einzulegen. Einlegen der Quell CD Legen Sie nun sofern noch nicht geschehen die CD, von der eine virtuelle CD erstellt werden soll, mit der Beschriftung nach oben in ein physikalisches CD-Laufwerk. Achten Sie darauf, dass sich auf der Oberfläche keine Kratzer oder Verschmutzungen befinden. Warten Sie einige Sekunden, bis Windows die CD erkannt hat. Sollte ein Autostartprogramm für die CD gestartet werden, beenden Sie dieses. Während der Erstellung einer virtuellen CD darf keine Anwendung außer Virtual CD selbst auf die Quell-CD zugreifen. So muss z.b. der Audioplayer beendet werden, der u.u. automatisch startet, sobald eine Audio-CD eingelegt wird. Wenn mehrere CD-Laufwerke im PC vorhanden und dort CDs eingelegt sind, erscheint der Containerassistent mit dem Dialog zur Auswahl der gewünschten Quell-CD. In diesem Fall muss die entsprechende CD ausgewählt werden. Mit Weiter gelangen Sie zum Ergebnis der CD-Analyse.

24 Erstellen der ersten virtuellen CD 24 Starten der Imageerstellung Nun haben Sie die Möglichkeit, die 'Beschreibung' für die virtuelle CD zu ändern. Weiterhin können Sie die Kopierschablone ändern und eine Quick Copy Datei angeben. Belassen Sie diese Einstellungen aber zunächst bei ihren vorgegebenen Werten. Wenn Sie eine Audio-CD als Quelle verwenden und Sie die FreeDB CDDB-Funktion aktiviert haben, wird Virtual CD versuchen, über das Internet den CD-Titel und die Titel der Musikstücke herunterzuladen. Hierbei handelt es sich um einen kostenlosen Service (http://www.freedb.org). Wenn keine Internetverbindung besteht, wird eine entsprechende Meldung angezeigt, die jedoch keine Auswirkung auf den Erfolg der Erstellung einer virtuellen CD hat. Über Erstellen wird nun die virtuelle CD erzeugt. Nach Übertragung der CD-Inhalte wird die Quell-CD aus dem physikalischen Laufwerk ausgeworfen. Sollten bei der Erstellung Probleme aufgetreten sein, lesen Sie bitte den Abschnitt Probleme und deren Lösungen. Einlegen der virtuellen CD Hat der Imagebrenner die virtuelle CD erstellt, wird diese automatisch in der CD-Zentrale - die automatisch gestartet wird - eingetragen. Nun können Sie die virtuelle CD auswählen und mit dem Befehl Einlegen aus der Multifunktionsleiste in das virtuelle CD-Laufwerk einlegen.

25 25 Erstellen der ersten virtuellen CD Fertig! - Damit haben Sie Ihre erste virtuelle CD erstellt und in ein virtuelles CD-Laufwerk eingelegt. Hinzufügen existierender Images Falls Sie bereits Images auf Ihrem Computer haben, können diese schnell und einfach mit Virtual CD gesucht und verwaltet werden. Starten des Imagesuche Die Imagesuche ist in der CD-Zentrale integriert. Öffnen sie daher zunächst den Virtual CD Starter und wählen Sie 'Images verwalten' mit der Maus an. In der geöffneten CD-Zentrale wählen Sie in der Registerkarte 'Virtual CD' der Punkt 'CD-Suche', um die Imagesuche zu aktivieren. Existierende Images suchen Nun wird eine neue kontextbezogene Registerkarte - die vorher nicht sichtbar war - zur 'Suche' von vorhandenen Images angezeigt.

26 Hinzufügen existierender Images 26 Die Registerkarte Suche ist eine kontextbezogene Registerkarte der CD-Zentrale. D.h. diese Registerkarte ist nur solange sichtbar wie die Suchfunktion aktiv ist. Ob eine kontextbezogene Funktion und damit die dazugehörende Registerkarte aktiv ist, kann in der Titelleiste des Fensters anhand eines farbig hervorgehobenen Textes in diesem Fall 'Suche ' erkannt werden. Um alle Images auf der lokalen Festplatte zu suchen, wählen Sie 'Start', woraufhin die Schaltfläche wechselt und 'Abbrechen' zeigt, solange die Suche dauert. Der daraufhin beginnende Vorgang durchsucht alle angegebenen Festplatten nach existierenden Imagedateien. Je nach Größe der angeschlossenen Festplatten kann dieser Vorgang einige Zeit dauern. Dabei gibt Ihnen die Statuszeile darüber Auskunft, wie viele Images bereits gefunden wurden. Images hinzufügen Nachdem der Suchvorgang beendet wurde, sind alle gefundenen Images in der CD-Zentrale aufgelistet. Die Images können auf zweifache Weise hinzugefügt werden: Markieren Sie die Images, die Sie zu Virtual CD hinzufügen wollen und wählen Sie die Schaltfläche 'Ausgewählte' in der Registerkarte. Wählen Sie die Schaltfläche 'Alle' in der Registerkarte, um alle gefundenen Images hinzuzufügen. Wenn Sie über eine der beiden Möglichkeiten die Images hinzugefügt haben, wechselt die Anzeige der CD-Zentrale automatisch zu der Ansicht 'Images' und sie können mit den neu hinzugefügten Images arbeiten.' Einlegen einer virtuellen CD Wählen Sie nun mit der Maus eines der gefundenen Images aus und nutzen den Befehl Einlegen aus der Multifunktionsleiste, um es in ein virtuelles CD-Laufwerk einlegen. Fertig! - Nun haben Sie die existierenden Images auf Ihrer Festplatte zu Virtual CD hinzugefügt, eines

27 27 Hinzufügen existierender Images davon eingelegt und können damit arbeiten. Hinzufügen eines weiteren virtuellen Laufwerks Nachdem Sie etwas über die Erstellung und das Suchen virtueller CDs gelernt haben, soll nun die einfache Konfiguration der virtuellen Laufwerke gezeigt werden. Wir fügen unserem Computer im Folgenden ein weiteres virtuelles Laufwerk hinzu. Starten der Einstellungen Klicken Sie im Virtual CD Starter den Eintrag Einstellungen bearbeiten mit der Maus an, um die Virtual CD Einstellungen zu starten. Die Virtual CD Einstellungen benötigen grundsätzlich Administratorrechte, um alle Änderungen korrekt vornehmen zu können. Bei aktivierter Benutzerkontensteuerung werden Sie beim Start der Virtual CD Einstellungen per Eingabe aufgefordert, diese zu verwenden! Ein neues Laufwerk hinzufügen Wenn die Einstellungen gestartet sind, wählen sie mit der Maus die Karte 'Virtuelle Laufwerke' aus. Hier können alle Konfigurationen für die virtuellen Laufwerke vorgenommen werden. In unserem Beispiel soll ein zusätzliches virtuelles Laufwerk hinzugefügt werden. Wählen Sie dafür die Schaltfläche ' Laufwerk' an. Nun wird das neue Laufwerk auf den nächsten freien Laufwerksbuchstaben eingetragen, in unserem Fall 'G:'. Natürlich können Sie abweichend von diesem Beispiel auch einen neuen virtuellen Brenner hinzufügen. Falls Sie dies tun möchten, wählen Sie hier 'Brenner' anstelle von 'Laufwerk'. Über 'Hinzufügen' können Sie neben dem Typ auch den Laufwerksbuchstaben für das Laufwerk vergeben.

28 Hinzufügen eines weiteren virtuellen Laufwerks 28 Um die Änderung zu übernehmen, beenden Sie die Einstellungen mittels 'OK'. Verwenden des neuen Laufwerks Wurde das neue Laufwerk im Computer registriert, steht es Ihnen zur Verfügung und kann verwendet werden. Unser Beispielsystem verfügt nun über die virtuellen Laufwerke E:, F: und G:.

29 29 Hinzufügen eines weiteren virtuellen Laufwerks Fertig! - Sie haben eine neues virtuelles Laufwerk zu Ihrem System hinzugefügt. Weitere Informationen Sie haben das Ende des Schnelleinstiegs erreicht, Ihre erste virtuelle CD erstellt oder hinzugefügt und zur Verwendung in ein virtuelles CD-Laufwerk eingelegt sowie ein weiteres virtuelles Laufwerk bereitgestellt. Natürlich bietet Virtual CD weitaus mehr Funktionen zum Arbeiten mit virtuellen CDs, die genau so einfach verwendet werden können. Weitere Informationen zu diesen Funktionen finden Sie in der umfangreichen Online-Dokumentation oder unter Virtual CD Online (http://www.virtualcd-online.de). Abschließend wünschen wird Ihnen viel Spaß beim erfolgreichen Einsatz von Virtual CD. Virtual CD Schritt für Schritt Virtual CD stellt sehr viele Funktionen zur Verfügung. Je nachdem wie viele CDs Sie besitzen und was Sie damit tun, werden Sie manche Funktionen nutzen und andere nicht. Die folgenden Abschnitte erklären Schritt für Schritt, wie Sie die einzelnen Funktionen verwenden und worauf Sie dabei achten sollten.

30 Bevor Sie anfangen 30 Bevor Sie anfangen Um das Arbeiten mit Virtual CD einfach und flexibel zu gestalten, finden sie in diesem Abschnitt verschiedene allgemein gültige Informationen zur Bedienung der neuen Programmoberfläche: Informationen erhalten beschreibt, wie und wo sie direkt zusätzliche Informationen in den Programmen finden. Bedienungshinweise liefert einen allgemeine Überblick über die Bedienung der neuen Programme. Zugriff per Tastatur informiert darüber, wie Sie einfach und ohne sich umständliche Tastaturkürzel zu merken, auf Befehle zugreifen können. Informationen erhalten Neben dieser Dokumentation und den verschiedenen Ouellen, die Online verfügbar sind, stellt Ihnen Virtual CD auch während der Arbeit mit seinen Programmen wichtige Informationen zu verschiedenen Vorgängen zur Verfügung. Dabei wird zwischen Informationsmeldungen und Popupinformationen unterschieden. Informationsmeldungen sind Fenster mit Hinweisen zu besonderen Umständen, die an verschiedenen Stellen geöffnet werden, wenn sie eine Eingabe machen. Sie können einzelne Meldungen abschalten, indem Sie 'Diesen Hinweis nicht mehr anzeigen' anwählen. Übernehmen Sie z.b. in den Virtual CD Einstellungen eine andere Sprache, erscheint der Hinweis, dass erst nach einem Neustart des Computers die Sprachumschaltung in allen Teilen von Virtual CD umgesetzt wird. In den Virtual CD Einstellungen auf der Karte 'System' können alle Informationsmeldungen ein- und ausgeschaltet werden. Sollten also einzelne Meldungen abgeschaltet worden sein, können diese jederzeit wieder sichtbar gemacht werden. Popupinformationen können innerhalb der Programme über die Schaltfläche aufgerufen werden und informieren Sie auf Wunsch an verschiedenen Stellen über auswählbare Eigenschaften und deren Besonderheiten. Die eingeblendeten Texte bleiben so lange sichtbar,

31 31 Bevor Sie anfangen wie sie mit dem Mauszeiger auf dem Text stehen. Verlassen Sie mit der Maus das Textfeld, wird die Popupinformation nach kurzer Zeit automatisch ausgeblendet. Z.B. zeigt Ihnen der Löschassistent über ein Popupfenster weitere Informationen zu den verfügbaren Löschmethoden. Nutzen Sie die verfügbaren Informationen und Hinweise! Sowohl Informationsmeldungen als auch Popuinformationen liefern wichtige Hinweise und können verhindern, dass Sie nach der Ursache einer Fehlfunktion suchen müssen. Bedienungshinweise Manche Programme von Virtual CD (CD-Zentrale, Editor, Katalogsuche) verwenden ein neues übersichtliches Interface, das anstelle von Menüs und Symbolleisten mit einer Multifunktionsleiste arbeitet. Unabhängig von der Anwendung werden hier einige grundlegende Konzepte und Begriffe verwendet, die nun kurz anhand der CD-Zentrale erläutert werden. Die Schnellzugriffsleiste links vor dem Fenstertitel erlaubt es jederzeit, auf die wichtigsten Befehle des jeweiligen Programms zugreifen zu können. Die Konfiguration der Schnellzugriffsleiste erfolgt über ein Menü, das über den kleinen Pfeil neben dem Fenstertitel geöffnet werden kann.

32 Bevor Sie anfangen 32 Das Menü zeigt die verfügbaren Befehle und ermöglicht, diese ein- oder auszuschalten. Sie können hier auch weitere Befehle zur Schnellzugriffsleiste hinzufügen oder diese unter der Multifunktionsleiste anzeigen. Das Menü ermöglicht es Ihnen, die Multifunktionsleiste zu minimieren. Sollte Ihr Monitor nur über wenig Platz verfügen, können sie die Multifunktionsleiste einklappen. In diesem Fall bleiben nur die Registerkarten stehen. Die Befehle werden gezeigt, wenn Sie mit der Maus eine Registerkarte anwählen. Somit steht Ihnen deutlich mehr Fläche für die eigentliche Anzeige des Programms zur Verfügung. Nach wie vor gibt es ein Hauptmenü.Dieses stellt Funktionen bereit, die nicht so häufig direkt angewählt werden müssen oder zentrale Bedeutung haben. Das Hauptmenü eines Programms kann über die Schaltfläche links neben den Registerkarten geöffnet werden.

33 33 Bevor Sie anfangen Das Hauptmenü zeigt auf der linken Seite die verfügbaren Befehle und stellt auf der rechten Seite mögliche Optionen zu einem Befehl dar. Z.B. kann in der CD-Zentrale über das Hauptmenü jede Seite der Einstellungen direkt geöffnet werden. Die Multifunktionsleiste ordnet ihre Funktionen in verschiedenen Registerkarten an. Die CD-Zentrale verfügt z.b. über die Registerkarten 'Virtual CD', 'Aufgaben und Tools' 'Ansicht' und 'Informationen'. Jede Registerkarte zeigt grafisch die verfügbaren Befehle an. Befehle, die momentan nicht verfügbar sind, werden grau angezeigt. Ein Beispiel: Ist in der CD-Zentrale kein Image ausgewählt, stehen die Befehle 'Einlegen', 'Auswerfen', 'Löschen' und 'Eigenschaften' nicht zur Verfügung und sind ausgegraut.

34 Bevor Sie anfangen 34 Innerhalb einer Registerkarte werden die einzelnen Befehle nach Funktionen in Bereiche unterteilt. Die Karte 'Virtual CD' der CD-Zentrale hat die Bereiche 'Images', 'Verwalten', 'Skripte' und ' Konfigurieren'. Wird das Fenster eines Programms so weit zusammengeschoben, das nicht mehr alle Schaltflächen einer Registerkarte dargestellt werden können, reduziert die Multifunktionsleiste ihre Darstellung automatisch zu Bereichsschaltflächen. Bei Anwahl einer dieser Schaltfläche öffnet sich eine Leiste, die alle Befehle des Bereich zeigt und deren Aufruf erlaubt. Neben diesen normalen Registerkarten gibt es auch kontextbezogene Registerkarten. Diese Registerkarten werden nur solange angezeigt, wie in einem bestimmten Kontext auf Daten zugegriffen wird. Meistens wird zusätzlich in der Titelleiste eines Fensters eine farbig dargestellte Zusatzinformation ausgegeben, solange dieser Typ Registerkarte aktiv ist. In der CD-Zentrale gibt es verschiedene Registerkarten, die nur in bestimmten Situationen angezeigt werden. Ein gutes Beispiel ist die Imagesuche, die Sie bereits vom 'Hinzufügen existierender Images' aus dem Schnelleinsteig kennen. Beim Suchen von neuen Images werden über die kontextbezogene Registerkarte 'Suche nach virtuellen CDs' zusätzliche Befehle bereitgestellt, die beim normalen Arbeiten mit Images nicht benötigt werden. In der Titelleiste der CD-Zentrale wird diese Registerkarte zusätzlich als 'Suche' farbig hervorgehoben. Wurde die Suche abgeschlossen werden die entsprechende Befehle nicht mehr benötigt und die Registerkarte wird wieder ausgeblendet.

35 35 Bevor Sie anfangen Zugriff per Tastatur Auch für den Zugriff auf die Befehle eines Programms per Tastatur gibt es ein neues Konzept, mit dem die Tastaturkürzel über eine einheitliche Vorgehensweise bereitgestellt werden. Der Zugriff per Tastatur erfolgt immer zweistufig. Als Beispiel wird nun beschrieben, wie mit der Tastenkombination ALT + V + I eine ausgewählte virtuelle CD eingelegt werden kann. Wählen Sie dazu zunächst eine virtuelle CD aus. Auswählen eines Bereichs Drücken Sie die Taste 'ALT'. Über diese Taste wird die graphisch unterstützte Tastatureingabe gestartet. Im Programm werden die Tasten für alle Bereiche, die per Tastatur angewählt werden können, gezeigt. Drücken Sie die Taste 'V', um die Registerkarte 'Virtual CD' zu aktivieren. Im Gegensatz zu den Befehlen aus der Multifunktionsleiste oder dem Hauptmenü werden die Befehle der Schnellzugriffsleiste bereits an dieser Stelle direkt aufgerufen. Sie könnten also die virtuelle CD auch durch Drücken der Taste '2', die für den Befehl Einlegen in der Schnellzugriffsleiste steht, einlegen. Aufrufen des Befehls Nun werden die Tasten der Befehle in der Registerkarte 'Virtual CD' angezeigt. Drücken Sie hier die Taste 'I'.

36 Bevor Sie anfangen 36 Fertig! - Die gewählte virtuelle CD wurde eingelegt. Wie Sie gesehen haben, muss man sich keine Tastenkombinationen merken, alles wird grafisch gezeigt. Hat eine Registerkarte so viele Befehle, dass diese nicht über eine Taste aufgerufen werden können, kann es vorkommen, dass für einen Befehl zwei Tasten hintereinander gedrückt werden müssen! Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Virtual CD stellt eine Vielzahl von Funktionen zum Arbeiten mit CDs bereit. Damit Sie Virtual CD optimal nutzen können, gibt es verschiedene Benutzerschnittstellen, die es ermöglichen, diese Funktionen an Ihre Arbeitsgewohnheiten anzupassen. Je nachdem welche Benutzerschnittstelle Sie bevorzugen, stehen Ihnen diese Möglichkeiten zur Verfügung: Der Starter, über den die wichtigsten Funktionen direkt aufgerufen werden können. Das Schnellstartprogramm im Infobereich der Windows Taskleiste zum schnellen Zugriff auf die virtuellen CD-Laufwerke und die Virtual CD Programme. Die Explorer-Erweiterung zum Nutzen der wichtigsten Funktionen, während mit dem Windows Explorer gearbeitet wird. Die CD-Zenrtale, die zentrale Verwaltung Ihrer Images. Ermöglicht den Zugriff auf alle Virtual CD Funktionen.

37 37 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Der Starter Der schon aus dem Schnelleinstieg bekannte Virtual CD Starter ermöglicht den direkten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen von Virtual CD. Er kann per Doppelklick auf das Desktopsymbol oder über das Schnellstartprogramm gestartet werden. Sollten Sie den Virtual CD Starter häufig nutzen, können Sie das Desktopsymbol per Drag und Drop auch auf die Schnellstartleiste ihrer Taskleiste ziehen. Der Starter kann dazu verwendet werden, zielgerichtet die gewünschte Funktion für die anstehende Aufgabe auszuführen. Nach der Anwahl der gewünschten Funktion wird der Starter geschlossen und das gewählte Programm gestartet. Sollten Sie beim Ausführen des Starters immer dieselbe Funktion

38 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 38 (z.b. Images verwalten über die CD-Zentrale) nutzen wollen, aktivieren Sie die Schaltfläche 'Die ausgewählte Aufgabe bei einem Doppelklick immer ausführen' und wählen danach die gewünschte Funktion aus. Beim nächsten Start des Programms öffnet sich kein Auswahlfenster mehr, sondern es erfolgt sofort die Ausführung der gewählten Funktion. Welche Funktion über den Starter ausgeführt wird, kann jederzeit in den Virtual CD Einstellungen auf der Karte 'Aufgabenauswahl festgelegt werden! Beim Aufruf des Starters über das Schnellstartprogramm wird immer das Auswahlfenster des Starters gezeigt. Die Option 'Die ausgewählte Aufgabe bei einem Doppelklick immer ausführen', ist dann nicht verfügbar! Das Schnellstartprogramm Das Virtual CD Schnellstartprogramm wird bei der Installation so eingestellt, dass es automatisch startet. Es installiert ein Symbol im Infobereich, über das alle zentralen Funktionen von Virtual CD aufgerufen werden können. - Symbol des Schnellstartprogramms. Während das Erstellen virtueller CDs über den Containerassistenten läuft, Schnellstartprogramm durch ein verändertes Symbol gezeigt. wird dies im - Symbol während eine virtuelle CD erstellt wird. Unter Windows 7 ist das Symbol des Schnellstartprogramms zunächst automatisch ausgeblendet. Um es dauerhaft in der Taskleiste sichtbar zu machen so wie oben gezeigt müssen Sie seine Anzeige über die Windows Infobereichsymbole anpassen. Wechseln Sie hier die Einstellung für das 'Virtual CD - Quick Start Utility' von 'Nur Benachrichtigungen anzeigen' auf 'Symbol und Benachrichtigungen anzeigen'. Über die Anwahl des Symbols mit der Maus stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: Linke Maustaste Ein Menü öffnet sich, über das der schnellen Zugriff auf alle Programme und die CD-Laufwerke ermöglicht wird. Doppelklick Startet die CD-Zentrale, um sofort Zugriff auf alle Images und Funktionen von Virtual CD zu haben.

39 39 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Die CD-Zentrale ist das Standardprogramm, das bei einem Doppelklick auf das Symbol gestartet wird. Auf der Karte 'System' der Einstellungen können Sie festlegen, welche Anwendung gestartet wird. Falls Sie nur mit wenigen virtuellen CDs arbeiten, können Sie mit dem Schnellstartprogramm als Miniverwaltung einfach und bequem auf die meisten Funktionen zugreifen. In den Einstellungen können Sie ein 'Tastaturkürzel' für das Menü des Schnellstartprogramms vergeben. Bei jedem Drücken des Tastaturkürzels wird das gewählte Menü des Schnellstartprogramms geöffnet, womit schnell und ohne Maussteuerung auf die Funktionen zugegriffen werden kann. Funktionen, die über das Menü des Schnellstartprogramms erreicht werden können: Starter Öffnet den Virtual CD Starter. CD-Zentrale Öffnet die CD-Zentrale. Virtuelle CD erstellen Startet den Containerassistenten. Einstellungen Öffnet die Einstellungen. Virtual CD Programme Öffnet ein Menü, über das die weiteren Programme von Virtual CD gestartet werden können. Benutzerprogramme Öffnet ein Menü, das alle benutzerdefinierten Programme anzeigt, die von Ihnen in den Einstellungen konfiguriert wurden. Skripte Öffnet ein Menü, in dem der Skriptgenerator gestartet werden kann und das Zugriff auf alle existierenden Skripte erlaubt.

40 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 40 Snapshot Öffnet ein Menü, das alle existierenden Snapshots anzeigt und es ermöglicht, neue Snapshots zu erstellen. Laufwerksanzeige Die Laufwerksanzeige zeigt die physikalischen und virtuellen Laufwerke an und gibt Auskunft darüber, ob und falls ja, welches Medium eingelegt ist. Für jedes Laufwerk kann ein Menü geöffnet werden, das Zugriff auf verschiedene Funktionen (Einlegen, Auswerfen, Eigenschaften anzeigen usw.) für das Laufwerk ermöglicht. Eigenschaften von Öffnet ein Menü, das alle bekannten Images anzeigt und zu jeweils einem dieser Images die Imageeigenschaften anzeigen kann. Informationen und Hilfe Öffnet ein Menü mit Zugriff auf die Dokumentation und verschiedene Online-Inhalte. Beenden Beendet das Schnellstartprogramm. Sollten Sie bereits sehr viele Symbole im Infobereich haben und verwenden andere Benutzerschnittstellen, um Virtual CD zu bedienen, kann das Schnellstartprogramm auf der Karte 'System' der Virtual CD Einstellungen abgeschaltet werden. Die Explorer-Erweiterung Virtual CD erweitert den Explorer um seine Funktionen optimal im täglichen Arbeitsablauf bereitzustellen. Hierzu zählen: Zusätzliche Menüpunkte im Explorer-Menü, ermöglichen den direkten Aufruf zentraler Befehle. Image- und Laufwerksdarstellung mit eigenen Symbolen zur besseren Erkennbarkeit Individuelle Aktionsauswahl bei einem Doppelklick auf ein Image Dynamische Desktopsymbole für den sofortigen Zugriff auf eingelegte Medien Befehlsaufruf über die automatische Wiedergabe beim Einlegen von CDs Die Funktionen der Explorer-Erweiterung stehen grundsätzlich für das Virtual CD eigene Format, aber auch für alle ISO-kompatiblen Images, die Virtual CD bekannt sind, zur Verfügung. Die Konfiguration für ISO-Images erfolgt auf der Karte 'Unterstützte ISO-Images' der Einstellungen. Nur wenn ein ISO-Image hier eingetragen ist, werden die entsprechenden Funktionen von Virtual CD bereitgestellt! Zusätzliche Menüpunkte Für die direkte Erreichbarkeit der zentralen Virtual CD Funktionen werden in den Menüs des Explorers zusätzliche Punkte eingefügt. Menüpunkte werden eingefügt Ø für Laufwerke Ø für Images Ø für den Editor Die Menüpunkte der Explorer Erweiterung ermöglichen bei der täglichen Arbeit mit dem Windows Explorer den Zugriff auf die wichtigsten Virtual CD Funktionen. Trotzdem kann es notwendig sein, die Menüpunkte abzuschalten. Deaktivieren Sie die Option Virtual CD Explorer Erweiterung einschalten in der Seite Explorer-Integration der Virtual CD Einstellungen.

41 41 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Nicht alle der folgenden, beschriebenen Funktionen stehen immer zur Verfügung. Der Menüpunkt Erstellen einer virtuellen CD z.b. erscheint nur, wenn eine CD in das gewählte CD-Laufwerk eingelegt ist. Für Laufwerke Mit der Explorer-Erweiterung können folgende Funktionen für CD-Laufwerke direkt im Explorer ausgeführt werden: Erstellen einer virtuellen CD Wird über einem CD-Laufwerk die rechte Maustaste gedrückt, erscheint in dem Popup-Menü der neue Menüpunkt Erstellen einer virtuellen CD, mit dem sich der Containerassistent zum Erstellen eines 1 zu 1 Abbilds der gerade im CD-Laufwerk befindlichen CD starten lässt. Für virtuelle CD-Laufwerke werden Menüpunkte zur Erstellung virtueller CDs nur dann angezeigt, wenn in der Karte 'Virtuelle CDs' der Virtual CD Einstellungen die Option ' Virtuelle CD-Laufwerke als Quelle zulassen' aktiviert wurde. Eingelegte CD kopieren Wird über einem CD-Laufwerk, in dem ein Medium liegt, die rechte Maustaste gedrückt, erscheint in dem Popup-Menü der neue Menüpunkt 'Eingelegte CD kopieren'. Dieser startet den Virtual CD Brenner, um eine Kopie von der im CD-Laufwerk liegenden CD zu brennen oder diese als Ziel, auf das gebrannt wird, zu verwenden. Virtuellen Rohling erstellen Öffnet die Auswahl zum Erstellen eines neuen virtuellen Rohlings. Hier kann der Rohlingsassistent geöffnet, ein Tresor angelegt oder der Musikdateimodus aktiviert werden. Ausgewählte virtuelle CD einlegen Öffnet den Dateiauswahldialog, um eine virtuelle CD auszuwählen, die eingelegt werden soll. Dies ermöglicht es, CDs einzulegen, die nicht in Virtual CD registriert sind. Musikdateimodus in <Laufwerk> beenden Normalerweise erfolgt das Beenden des Musikdateimodus genau wie bei einem anderen Medium über den Punkt Auswerfen im ExplorerMenü. Der virtuelle Rohling für den Musikdateimodus stellt einen Sonderfall dar und kann im Explorer nur über den Punkt Musikdateimodus beenden ausgeworfen werden. Das Auswerfen über 'Musikdateimodus beenden' ist ein Sonderfall, der nur im Explorer gilt. Alle anderen Virtual CD Programme (Schnellstartprogramm, CD-Zentrale, usw.) werfen diesen Rohling auch über 'Auswerfen' aus! Laufwerkseigenschaften Öffnet die Laufwerkseigenschaften für das gewählte Laufwerk. Einlegen einer virtuellen CD Wird über einem virtuellen CD-Laufwerk die rechte Maustaste gedrückt, erscheint in dem Popup-Menü der neue Menüpunkt 'Einlegen einer virtuellen CD'. Dieser öffnet ein Menü, in dem alle bekannten virtuellen CDs angezeigt werden. Zum Einlegen kann nun die gewünschte virtuelle CD ausgewählt werden. Die Anzahl der verfügbaren Einträge, die im Explorer hinzugefügt werden können, ist von Windows vorgegeben. Sollten Sie über sehr viele virtuelle CDs verfügen, kann es sein, dass nicht alle CDs in dem Menü angezeigt werden können. In diesem Fall wird über einen entsprechend gekennzeichneten Menüpunkt darauf hingewiesen.

42 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 42 Wenn mit sehr vielen virtuellen CDs gearbeitet wird, kann es notwendig sein, die Funktion zum Einlegen von virtuellen CDs und ISO-Images abzuschalten. Das Einlesen der virtuellen CDs kann, je nach Rechnerleistung, so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass der Aufbau des Menüs sehr lange dauert. Das Abschalten dieser Funktion kann den Aufbau der Menüs im Windows Explorer deutlich beschleunigen! Für Images Für die virtuellen CDs stehen folgende Explorer-Erweiterungen in dem Kontextmenü zur Verfügung, das erscheint, wenn über einer Imagedatei die rechte Maustaste gedrückt wird: Auswerfen einer virtuellen CD aus <Laufwerk> Wirft die virtuelle CD aus dem angegebenen Laufwerk aus. Image auf CD brennen Startet den Virtual CD Brenner, um das Image auf ein Medium zu brennen. Imageeigenschaften Öffnet die Imageeigenschaften für das gewählte Image. Einlegen einer virtuellen CD Öffnet ein weiteres Menü, mit dem die ausgewählte virtuelle CD in ein virtuelles CD-Laufwerk eingelegt wird. Für den Editor Als allgemeine Erweiterung im Explorer kann Virtual CD Inhalte in den Editor laden: Im Virtual CD Editor öffnen Wird über einem Ordner oder einem beliebigen Laufwerk die rechte Maustaste gedrückt, erscheint in dem Popup-Menü der neue Menüpunkt 'Im Virtual CD Editor öffnen', mit dem sich der Inhalt des gewählten Eintrags in den Editor laden lässt. Der Name des Ordners wird im Editor als Bezeichnung verwendet.

43 43 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Doppelklick auf ein Image Bei einem Doppelklick auf ein Image öffnet sich eine Aktionsabfrage, in der eine von verschiedenen Aufgaben für ein Image ausgewählt werden kann. Sollten Sie immer eine bestimmte Aktion beim Doppelklick auf ein Image auswählen wollen, aktivieren Sie 'Die ausgewählte Aktion bei einem Doppelklick immer ausführen' vor der Auswahl der Aktion. Beim nächsten Doppelklick auf ein Image wird die gewählte Aktion sofort ohne weitere Abfrage ausgeführt. Auf der Karte 'Aufgabenauswahl' der Einstellungen können Sie die entsprechende Aktion für den Doppelklick auf ein Image jederzeit ändern. Imagedarstellung Die Explorer-Erweiterung sorgt dafür, dass die angezeigten Symbole zu den virtuellen CDs dem Typ (Daten-CD, Audio-CD, usw.) der virtuellen CD bzw. dem ISO-Image entsprechen. Dies ermöglicht, sofort visuell festzustellen, um was für eine Imagedatei es sich handelt. Die Imagedarstellung ist immer aktiv, außer die Explorer-Erweiterung ist komplett abgeschaltet. Dies kann über die Option Virtual CD Explorer-Erweiterung abschalten auf der Karte 'Explorer-Integration' der Virtual CD Einstellungen geschehen. In diesem Fall sind auch sämtliche zusätzliche Menüpunkte deaktiviert!

44 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 44 Laufwerksdarstellung Bereits im Schnelleinstieg war zu sehen, dass Virtual CD für die virtuellen Laufwerke eigene Symbole anzeigt. Anhand dieser Symbole können die virtuellen Laufwerke von ihrem physikalischen Gegenstück unterschieden werden: - Symbol für ein virtuelles Laufwerk - Symbol für einen virtuellen Brenner Die entsprechenden Symbole werden nur solange angezeigt, wie kein Image in dem jeweiligen virtuellen Laufwerk eingelegt ist! Die Laufwerkssymbole können auf der Karte 'Explorer-Integration' der Einstellungen angepasst werden. Sollten Sie die Symbole des Betriebssystems bevorzugen, kann die Funktion für die Laufwerksdarstellung hier auch abgeschaltet werden! Dynamische Desktopsymbole Virtual CD liefert mit den dynamischen Desktopsymbolen jederzeit einen Überblick über die angeschlossenen Laufwerke. Hierbei wird beim Einlegen einer CD - egal ob als Image oder physikalisch - ein neues Symbol auf dem Desktop erstellt. Nach dem Auswerfen wird das Symbol wieder entfernt. Es ist auf den ersten Blick zu erkennen, welche Medien in den Laufwerken liegen, wie die folgenden Beispiele zeigen: - Audio CD eingelegt in Laufwerk D:. - CD der Zeitschrift CHIP in Laufwerk E: - DVD-R Rohling in Laufwerk F: mit 4,37 GB freiem Speicherplatz Die dynamischen Desktopsymbole zeigen für ein eingelegtes Medium folgende Informationen an: Ø Bezeichnung Ø Laufwerksbuchstabe in Klammern Ø Freien Speicherplatz

45 45 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Die Desktopsymbole weichen von den Informationen ab, die der Explorer anzeigt. Dies liegt daran, dass Virtual CD erweiterte Informationen für die Anzeige heranzieht. Hierbei handelt es sich Informationen, die Virtual CD vorliegen (z.b. die Beschreibung einer virtuellen CD), aber auch anderen Informationen wie die CDDB-Abfrage für Audio-CDs werden herangezogen. Normalerweise kann hierdurch eine wesentlich detailiertere Ausgabe zu einem Medium erfolgen. Sollte dies nicht gewünscht sein, kann dieses Verhalten auf der Karte 'Laufwerksanzeige' der Einstellungen abgeschaltet werden. In seiner Grundkonfiguration zeigt Virtual CD Desktopsymbole für virtuelle und physikalische CD-Laufwerke sowie USB-Sticks an. Die Desktopsymbole sind in der Regel eine nützliche Erweiterung. Sollten Sie aber mit sehr vielen Laufwerken arbeiten, sollten Sie überlegen, die Symbole für virtuelle Laufwerke abzuschalten. Wann Sie unter einer Symbolüberfüllung auf dem Desktop leiden und ob das ganze noch ein Segen oder schon ein Fluch ist, können wir nicht für Sie entscheiden, da dies von jedem anders empfunden wird. Nehmen Sie sich daher in jedem Fall einen Moment Zeit, um die für Sie optimale Konfiguration der Desktopsymbole zu finden. Sollten Sie die dynamischen Desktopsymbole gar nicht verwenden wollen, können Sie diese in den Einstellungen auf der Karte 'Laufwerksanzeige' komplett abgeschalten!

46 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 46 Funktionen per Symbol aufrufen Neben den Informationen, die Ihnen die Desktopsymbole liefern, haben Sie auch direkten Zugriff auf alle über den Explorer bereitgestellten Funktionen zu einem Medium. Hierzu muss das Symbol ausgewählt und die rechte Maustaste gedrückt werden. Unsere Beispiel zeigt eine Video-DVD in Laufwerk F:. Das Menü ermöglicht nun den sofortigen Zugriff auf alle verfügbaren Funktionen. Als Alternative zum Menü kann das Standardprogramm - hier die Wiedergabe - auch per Doppelklick auf das Symbol gestartet werden!

47 47 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Kommentare einsehen Falls es sich bei dem Desktopsymbol um ein Laufwerk mit eingelegtem Image handelt, können Sie über den Tooltip des Symbols den Kommentar einsehen, der zu dem Image gehört. Markieren Sie hierzu das Desktopsymbol und lassen Sie die Maus kurz darüber stehen. Nach kurzer Zeit wird der Tooltip angezeigt. Im Falle unserer Audio-CD kann hier falls vorhanden die Titelliste eingesehen werden. Virtual CD zeigt hier immer den Kommentar, der über die Imageeigenschaften eingetragen wurde. Dies kann, wie hier gezeigt, eine Titelliste sein, aber auch ein frei vergebener Text. Der Kommentar einer virtuellen CD kann länger sein als der Kommentar, der im Explorer angezeigt werden kann. In diesem Fall endet der Kommentar im Tooltip mit '...'! Physikalische CDs enthalten keinen Kommentar, daher ist diese Funktion nur für Images verfügbar, die von Virtual CD verwaltet werden! Desktopsymbole positionieren Wenn ein Symbol für ein Laufwerk zum ersten Mal angezeigt wird, bekommt es einen freien Platz auf dem Desktop zugewiesen. Die Desktopsymbole können nun nach den eigenen Vorstellungen auf dem Desktop positioniert werden. Sie merken sich Ihre Position und werden beim Einlegen des nächsten Mediums automatisch wieder an der vorherigen Position angezeigt. Sollten Sie für den Desktop das automatische Anordnen der Symbole aktiviert haben, werden auch die Desktopsymbole vom Explorer an einer beliebigen Stelle des Desktops positioniert. In diesem Fall hat Virtual CD keinen Einfluss auf die Position der Symbole! Falls Sie eine Software zum Speichern bzw. Laden von Symbolen auf dem Desktop verwenden, kann diese die Position der Desktopsymbole überschreiben!

48 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 48 Dauerhaft angezeigte Symbole sollten so positioniert werden, dass sie immer erreichbar sind, aber beim Arbeiten nicht stören. Da neue Symbole normalerweise links eingeordnet werden, empfiehlt sich einer der anderen Bildschirmränder. Festplatten hinzufügen Neben Medien, die eingelegt und ausgeworfen werden können, unterstützt Virtual CD auch Laufwerke (z.b. Festplatten), die permanent angeschlossen sind. Wie die Symbole dieser integrierten Medien zum Desktop hinzugefügt werden können, zeigen wir im folgenden Beispiel: Starten der Einstellungen Klicken Sie im Virtual CD Starter den Eintrag Einstellungen bearbeiten mit der Maus an, um die Virtual CD Einstellungen zu starten. Integrierte Medien als Desktopsymbole aktivieren Wenn die Einstellungen gestartet sind, wählen sie mit der Maus die Karte 'Laufwerksanzeige'. Hier können alle Konfigurationen für die Desktopsymbole vorgenommen werden. Aktivieren Sie im Bereich ' Unterstüzte Laufwerkstypen' den Schalter 'Fest integrierte Medien (z.b. Festplatten)' und bestätigen die Änderung mit 'OK'. Nun erscheint das Symbol unserer Festplatte auf dem Desktop und Sie können die Funktionen per Symbol aufrufen. - Beispielfestplatte 'Lokaler Datenträger' in Laufwerk C: mit 6,94 GB freiem Speicherplatz Fertig! - Da die Festplatte nun immer angezeigt wird, sollten Sie das Desktopsymbol so positionieren, dass es immer erreichbar ist.

49 49 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Leere virtuelle Laufwerke verwenden Über die zusätzlichen Menüpunkte für Laufwerke erhalten Sie überall im Explorer Zugriff auf die wichtigsten Funktionen von Virtual CD, die sich auf Laufwerke beziehen. Dies gilt auch für die Desktopsymbole. Damit dieser Umstand vollständig genutzt werden kann, ist es möglich, Symbole für leere virtuelle Laufwerke dauerhaft auf dem Desktop anzuzeigen. Um dies zu demonstrieren, wollen wir nun unsere bestehenden Laufwerke im Beispiel E: und F: anzeigen. Starten der Einstellungen Klicken Sie im Virtual CD Starter den Eintrag Einstellungen bearbeiten mit der Maus an, um die Virtual CD Einstellungen zu starten. Anzeige leerer virtueller Laufwerke aktivieren Wenn die Einstellungen gestartet sind, wählen sie mit der Maus die Karte 'Laufwerksanzeige' aus. Hier können alle Konfigurationen für die Desktopsymbole vorgenommen werden. Aktivieren Sie die im Bereich 'Optionen für das Anlegen der Symbole' den Schalter 'Virtuelle Laufwerke auch anzeigen, wenn kein Image eingelegt ist' und bestätigen die Änderung mit 'OK'. Nun erscheinen die Symbole für unsere virtuellen Laufwerke auch dann auf dem Desktop,wenn kein Image eingelegt ist. Über die Menüpunkte für Laufwerke im Explorer-Menü kann auf die Funktionen für die Laufwerke zugegriffen werden. Hier z.b. das Erstellen eines virtuellen Rohlings für einen virtuellen Brenner:

50 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 50 Fertig! - Da die virtuellen Laufwerke dauerhaft angezeigt werden, sollten Sie die Desktopsymbole so positionieren, dass sie immer erreichbar sind. Hinweise zu den Desktopsymbolen Die Desktopsymbole werden automatisch von Virtual CD verwaltet. Ihre Konfiguration erfolgt auf der Karte 'Laufwerksanzeige' der Einstellungen und wird dort im Detail beschrieben. Es gibt aber einige Punkte, die Sie zusätzlich berücksichtigen sollten: Umbenennen der Symbole bringt nichts Die Symbole und damit die angezeigten Informationen werden von Virtual CD basierend auf dem eingelegtem Medium generiert. Möchten Sie, dass ein Symbol eine andere Bezeichnung bekommt, muss das Medium (z.b. das Label) umbenannt werden. Änderungen am Symbol werden automatisch überschrieben. Ändern Sie nicht den Kommentar Der Kommentar wird von Virtual CD zum Erkennen des Symbols verwendet. Wird der Kommentar geändert, wird das Symbol nicht mehr automatisch entfernt und bleibt als tote Verknüpfung auf dem Desktop liegen. Darstellung von Sonderzeichen In manchen Bezeichnungen (z.b. der Beschreibung einer virtuellen CD) können Zeichen verwendet werden, die in einem Dateinamen nicht zulässig sind. Virtual CD filtert diese Zeichen automatisch heraus. Aus diesem Grund kann der Name eines Desktopsymbols von seiner eigentlichen Bezeichnung abweichen.

51 51 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Automatische Wiedergabe Nachdem eine neue CD egal ob physikalisch oder virtuell in ein CD-Laufwerk eingelegt wurde, öffnet das Betriebssystem die 'Automatische Wiedergabe'. Diese zeigt je nach Typ der CD unterschiedliche Befehle an, die für das eingelegte Medium ausgeführt werden können. Das folgende Bild zeigt die 'Automatische Wiedergabe' für eine Audio-CD mit installiertem Virtual CD: Je nach Typ des eingelegten Mediums und der installierten Programme, die hier eigene Einträge vornehmen können, kann der Dialog völlig anders aussehen! Virtual CD fügt folgende Befehle hinzu: Erstellen einer virtuellen CD Öffnet den Containerassistenten, um ein neues Image zu erstellen. Dieser Befehl wird bei Rohlingen nicht angezeigt. 1 zu 1 Kopie brennen Öffnet den Virtual CD Brenner, um eine Kopie des eingelegten Mediums zu brennen. Windows unterscheidet für manche Medientypen nicht, ob es sich um eine CD handelt oder nicht. Es gibt hier nur die Möglichkeit, Befehle für gemischte Inhalte die für CDs, aber auch für andere Medien gelten einzutragen. Daher werden die Virtual CD Befehle auch für Medien (z.b. USB-Sticks) angezeigt,für die sie keine Bedeutung haben! Haben Sie für einen CD-Typ (z.b. Audio-CD) einmal festgelegt, dass ein Befehl (z.b. AudioCD wiedergeben) immer ausgeführt werden soll, startet die gewählte Aktion sofort nach dem Einlegen des Mediums ohne vorherige Abfrage: Sie können die gewünschte Aktion jederzeit anpassen, indem Sie im Startmenü 'Standardprogramme' und dann ''Einstellungen für automatische Wiedergabe ändern' anwählen. In dem folgenden Dialog kann das Verhalten für alle bekannten Medientypen festgelegt werden.

52 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 52 Unter Windows XP verbirgt sich das Ändern der Standardprogramme hinter den Eigenschaften eines Laufwerks. Wählen Sie im Explorer ein Laufwerk aus, drücken die rechte Maustaste und wählen 'Eigenschaften'. Wählen Sie nun die Karte 'AutoPlay', um die gewünschte Aktion festzulegen. Die CD-Zentrale Die Virtual CD-Zentrale ist das eigentliche Hauptprogramm von Virtual CD. Hier werden alle Funktionen und Aufgaben zur Verwaltung von Images zusammengeführt. Sie starten die CD-Zentrale über den Starter oder das Schnellstartprogramm. Im zentralen mittleren Bereich werden alle Virtual CD bekannten Images dargestellt. Die virtuellen CDs können in Ordnern sortiert werden. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn Sie viele virtuelle CDs haben. In diesem Fall wird die Übersichtlichkeit durch eine thematische Ordnung (z.b. Spiele, Musik, usw.) stark gesteigert. Daneben finden sich aufgeteilt in virtuell und physikalisch die CD-Laufwerke Ihres Systems. Direkt nach der Installation gibt Virtual CD die Ordner 'Audio' für alle Arten von Audio-CDs (Musik, Hörbücher), 'Games' für Spiele aller Art, 'ISO' für ISO-Images und 'Video' für Spielfilme vor. Hierbei handelt es sich um Vorschläge, die Sie nutzen oder umbenennen können. Die von Virtual CD bereitgestellten Funktionen können über die Multifunktionsleiste erreicht werden.

53 53 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Diese ordnet die Funktionen thematisch in mehreren Registerkarten. Einige weniger genutzte Funktionen finden sich im Hauptmenü. Funktionen für die direkte Nutzung finden Sie in der Schnellzugriffsleiste sowie dem Popupmenü für ein ausgewähltes Element. Das Popupmenü zeigt dabei immer nur die Funktionen, die für ein ausgewähltes Element durchführbar sind hier das Popupmenü für ein ausgewähltes Image: Beachten Sie für den allgemeinen Umgang mit den neuen Konzepten der Bedienung bitte den Abschnitt 'Bevor Sie anfangen'. Hier sind einige allgemeine Bedienungshinweise und der Zugriff per Tastatur beschrieben. Ansichten Die Virtual CD-Zentrale organisiert alle Informationen über und für die Nutzung der bekannten Images in folgenden Ansichten: Images Ordnerstruktur Laufwerke Kommentar Die einzelnen Ansichten können weggeklappt oder abgeschaltet werden. Einzige Ausnahme stellt die Ansicht für 'Images' dar. Diese zentrale Ansicht ist immer sichtbar.

54 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 54 Ist eine Ansicht weggeklappt, wird sie als Schaltfläche am Fensterrand angezeigt und kann aufgeklappt werden, indem diese Schaltfläche mit der Maus angewählt wird. Nach dem Verlassen der Ansicht wird diese automatisch wieder weggeklappt und nimmt keinen Platz mehr in Anspruch. Das Ein- und Ausschalten sowie die weitere Konfiguration zur Darstellung der Ansichten erfolgt über die Multifunktionsleiste in der Registerkarte 'Ansicht' Die Ansichten können frei positioniert werden, indem Sie mit der linken Maustaste über dem Fenstertitel klicken und die Maustaste gedrückt halten. Nun kann die Ansicht mit der Maus verschoben werden. Dabei kann die Ansicht frei schwebend positioniert oder an einem Fensterrand angedockt werden. Damit das Andocken einer Ansicht einfach möglich ist, gibt es Positionssymbole. Bewegt man die Maus mit der Ansicht auf ein solches Symbol, wird der Bereich farbig hervorgehoben, in dem die Ansicht angedockt würde, wenn die Maustaste losgelassen wird. Das folgende Bild zeigt das Positionieren der Ansicht 'Laufwerke' am unteren Fensterrand: Images Die Ansicht 'Images' zeigt alle angemeldeten virtuellen CDs an. Angemeldet" sind automatisch alle virtuellen CDs, die mit der aktuellen Installation von Virtual CD erstellt und einer Ansicht hinzugefügt wurden. Zusätzlich können virtuelle CDs, die sich auf der Festplatte befinden, nachträglich über die Imagesuche eingefügt werden. Images, die auf Wechseldatenträgern liegen oder erstellt werden, fügt Virtual CD nicht automatisch hinzu, da nicht sichergestellt ist, dass Images auf solchen Datenträgern beim nächsten Start wieder verfügbar sind. Falls Sie möchten, dass auch Images auf Wechselmedien automatisch hinzugefügt werden, muss in den Einstellungen auf der Karte '

55 55 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Konfiguration' die Option 'Unbekannte Images von Wechselmedien (CD, USB) automatisch hinzufügen' eingeschaltet werden! Sollte sich in der Ansicht ein Image befinden, das nicht lokal sondern über eine Netzwerkfreigabe eingetragen wurde, wird dieses Image in der Ansicht mit einem zusätzlichen Netzwerksymbol versehen. Das Image links liegt auf einer Netzwerkfreigabe, das Rechte liegt auf der lokalen Festplatte. Über die Navigationsleiste oberhalb der Ansicht Images kann sich der Benutzer, ausgehend vom aktuellen Ordnern, innerhalb der Virtual CD Ordnerstruktur bewegen. Für ein ausgewähltes Image stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Einlegen per Drag und Drop Ziehen Sie das gewünschte Image mit der Maus auf ein Laufwerk, um es einzulegen. Doppelklick auf ein Image Der Doppelklick auf ein Image öffnet einen Dialog, der die wichtigsten Befehle für das Image anbietet. Popupmenü öffnen Klicken Sie rechts auf ein ausgewähltes Image, öffnet sich ein Menü, in dem verfügbare Befehle zur Auswahl angezeigt werden.

56 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 56 Neben diesen Möglichkeiten können Sie auch einen Tooltip anzeigen. Lassen Sie den Mauszeiger kurz über einem Image stehen, öffnet sich ein Tooltip, der die wichtigsten Informationen zu dem Image anzeigt. Das Image muss hierzu nicht vorher angewählt werden. Ausgewählte Ordner stellen bei bei einem Rechtsklick ebenfalls eine Popupmenü mit Befehlen bereit. Mit einem Doppelklick wird in den entsprechenden Ordner gewechselt Um Images in einen Ordner zu verschieben, können Sie diese per Drag und Drop auf den Ordner oder auf einen Ordner in der Ordnerstruktur ziehen. Virtual CD verwendet die aus dem Explorer bekannte praktische Gruppierungsfunktion, Die Images können dadurch in der Ansicht in übersichtlichen Gruppen zusammengefasst werden. Durch Anwahl vom Gruppentitel werden alle Images der Gruppe ausgewählt und können bearbeitet werden. Die Gruppierungsfunktion steht auch unter Windows XP zur Verfügung, ermöglicht dort aber NICHT das Ein- bzw. Ausklappen einzelner Gruppen oder die Anwahl aller Elemente einer Gruppe über den Gruppentitel.

57 57 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Laufwerke Die Ansicht Laufwerke listet alle verfügbaren physikalischen und virtuellen CD-Laufwerke auf. Welche physikalischen Laufwerke in der Ansicht angezeigt werden, hängt von der Konfiguration der Laufwerksanzeige ab. Auf der Karte 'Laufwerksanzeige' der Einstellungen können Sie festlegen, welche Laufwerke angezeigt werden. Für ein ausgewähltes Laufwerk stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Doppelklick auf ein Laufwerk Der Doppelklick auf ein Laufwerk öffnet einen Dialog, der die wichtigsten Befehle für das Laufwerk anbietet. Popupmenü öffnen Klicken Sie rechts auf ein ausgewähltes Laufwerk, öffnet sich ein Menü, das verfügbare Befehle zur Auswahl anzeigt. Virtual CD verwendet standardmäßig die Gruppierungsfunktion, um die Laufwerke in virtuelle und physikalische aufzuteilen. Dies ermöglicht es z.b. per Klick auf den Gruppentitel der virtuellen Laufwerke, alle Elemente dieser Gruppe auszuwählen und dann per Rechtsklick über das Popupmenü alle virtuellen CDs auszuwerfen. Natürlich können Sie die Gruppierung auch abschalten oder alternativ, z.b. über das Popupmenü, nach verwendeten und nicht verwendeten Laufwerken gruppieren, um auf einen Blick zu sehen, in welchem Laufwerke momentan ein Medium eingelegt ist.

58 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 58 Nachdem ein Medium eingelegt oder ausgeworfen wurde, wird das Laufwerk automatisch der entsprechenden Gruppe zugeordnet. Alle Laufwerke, in denen ein Medium eingelegt ist, werden der Gruppe 'Verwendete Laufwerke' zugeordnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Image oder eine physikalische CD handelt! Ordnerstruktur Unter der Ordnerstruktur sind alle vorhandenen Elemente zur Darstellung von Images in einer übersichtlichen Baumstruktur gelistet. Es können natürlich neue Ordner hinzugefügt oder bereits vorhandene Ordner umbenannt werden. Die Ordnerstruktur bildet die gleichen Elemente ab, die auch über die Navigationsleiste erreicht werden können. Der wesentliche Unterschied zur Navigationsleiste besteht darin, dass

59 59 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Ø in der Ordnerstruktur jederzeit alle Elemente dargestellt werden. Ø Images aus der Imageansicht per Drag und Drop in einen Ordner der Ansicht verschoben werden können. Alle Einträge in der Baumstruktur können angewählt werden und führen dazu, dass die zugeordneten Einträge in der Imageansicht angezeigt werden. Folgende Einträge sind fester Bestandteil der Ordnerstruktur und können nicht verändert werden: Virtuelle Images Anzeige aller bekannten Images und der angelegten Ordner. Nur innerhalb dieses Ordners können eigene Ordner als Ordnungskriterium erstellt, gelöscht und umbenannt werden. Imageübersicht Anzeige aller bekannten Images. Zuletzt erstellt Zeigt die zuletzt erstellten Images an. Zuletzt hinzugefügt Zeigt die zuletzt hinzugefügten Images an. Zuletzt verwendet Zeigt die zuletzt verwendeten Images an. In Verwendung Zeigt die Images an, die momentan in einem virtuellen Laufwerk eingelegt sind. Suchergebnis Zeigt das letzte Suchergebnis an und wechselt zur Imagesuche. Alle 'Zuletzt...' Einträge zeigen max. 10 Images an. Werden Images gelöscht, die sich noch in diesen Listen befinden, werden sie auch hier entfernt. Kommentar Die Ansicht Kommentar zeigt den Text, der für eine virtuelle CD als Kommentar hinterlegt wurde. Der Kommentar kann über die Imageeigenschaften bearbeitet werden. In der Titelzeile der Ansicht wird der Name der Imagedatei angezeigt, zu der dieser Kommentar gehört. Ein Doppelklick in die Ansicht startet die Imageeigenschaften, über die der Kommentar bearbeitet werden kann. Der Kommentar kann auch über den Tooltip angesehen werden. Bei längeren Kommentaren kann dies aber unübersichtlich werden. Außerdem kann nur in dieser Ansicht der Kommentar (z.b. eine Seriennummer zu einer CD) kopiert, ausgeschnitten und im Setup wieder eingefügt werden.

60 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 60 Für ein passwortgeschütztes Image muss der verschlüsselte Inhalt aktualisiert werden, bevor der Kommentar angezeigt wird! Hierzu muss das Image ausgewählt und die gleichnamige Funktion im Popupmenü ausgeführt werden. Nach der Eingabe des Passworts wird der Kommentar angezeigt. Die Navigationsleiste Die Navigationsleiste ist Bestandteil der Ansicht Images und zeigt die aktuelle Position innerhalb der Ordnerstruktur von Virtual CD. Sie ermöglicht es, ausgehend vom aktuellen Ordner, innerhalb der Struktur zu navigieren. Die Navigationsleiste ermöglicht es auf folgende Arten, direkt auf andere Ordner zuzugreifen: Direktanwahl Wählen Sie einen Ordner in dem angegebenen Pfad an, wird sofort zu diesem Ordner gewechselt. Menüanwahl Wählen Sie einen der Pfeile vor einem der Ordner an, öffnet sich ein Menü, das alle Ordner zeigt, die sich auf dieser Ebene befinden. Durch Anwahl eines Ordners in dem Menü wird zu diesem Ordner gewechselt.

61 61 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Die Multifunktionsleiste Die Multifunktionsleiste der CD-Zentrale stellt die Befehle der CD-Zentrale zur Verfügung. Die verschiedenen Befehle sind in mehreren Registerkarten organisiert: Virtual CD Befehle, die größtenteils zum direkten Arbeiten mit virtuellen CDs benötigt werden und sich auf die unter Images gezeigten Elemente beziehen. Aufgaben und Tools Zusammenfassung der meisten Virtual CD Programme. Ansicht Hier finden sich Kommandos, die ausschließlich Auswirkungen auf die Darstellung der Ansichten und die Anzeige der darin enthaltenen Elemente haben. Informationen Hier können weitere Informationen zu Virtual CD aufgerufen werden (WebSeiten, History des Programms und Dokumentation). Falls Updates verfügbar sind, werden hier weitere Informationen eingeblendet. Neben diesen immer sichtbaren Registerkarten gibt es noch weitere Registerkarten, die kontextbezogen ein- oder ausgeblendet werden: Benutzerprogramme Virtual CD ermöglicht es, benutzerdefinierte Programme (z.b. zur Videoverarbeitung) einzubinden. Dies geschieht über die Karte 'Benutzerprogramme' der Einstellungen. Wurden hier Programme eingetragen, werden Sie über diese Registerkarte angezeigt. Suche nach virtuellen CDs Sollen neue virtuelle CDs gesucht werden, erscheint eine zusätzliche Registerkarte, die Kommandos zur Suche bereitstellt. Filter Bei sehr vielen virtuellen CDs können diese in der Ansicht Images gefiltert dargestellt werden. Die für den Imagefilter notwendigen Kommandos liefert die Registerkarte Filter, die solange sichtbar ist, wie der Filter eingeschaltet bleibt. Multifunktionsleiste der CD-Zentrale mit allen Registerkarten: Über der Registerkarte 'Informationen' werden wichtige Hinweise ausgegeben. Es wird z.b. darauf hingewiesen, dass es sich um eine Demoversion von Virtual CD handelt, oder dass ein Update verfügbar ist, das Sie herunterladen sollten, um aktuell zu bleiben. Die Darstellung der Informationen erfolgt ähnlich wie bei den kontextabhängigen Registerkarten und ist ebenfalls farbig hervorgehoben, um einen besonderen Hinweis anzuzeigen. Multifunktionsleiste der CD-Zentrale mit einem Hinweis auf ein Update:

62 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 62 Das Hauptmenü Im Hauptmenü der CD-Zentrale werden verschiedene, zusammengefasst. eher selten verwendete Funktionen Das Hauptmenü teilt sich in zwei Bereiche. Links finden sich verschiedene Kategorien und rechts kann der eigentliche Befehl ausgewählt werden. Das Hauptmenü der CD-Zentrale stellt Befehle in folgenden Kategorien bereit: Erstellen Hier sind die Programme (Containerassistent, Editor), mit denen neue virtuelle CDs erstellt werden können, zusammengefasst. Ordner öffnen Unter diesem Punkt lassen sich die von Virtual CD verwendeten Ordner im Windows Explorer öffnen, um direkt auf die Dateien zuzugreifen. Die Ordner werden in den Einstellungen, meistens auf der Karte 'Ordner', festgelegt. Einstellungen Diese Kategorie listet alle Karten der Einstellungen auf und ermöglicht es, diese direkt zu öffnen. Drucken Diese Kategorie stellt verschiedene Möglichkeiten zur Druckausgabe Ihrer virtuellen CDs bereit. Die Ausgabe kann auf einem Drucker erfolgen oder in einer Datei (z.b. PDF) abgespeichert werden. Lizenz Hier kann eine Lizenznummer was nur selten notwendig ist, da die Eingabe in der Regel während der Installation erfolgt eingegeben und der Lizenzmonitor aufgerufen werden. Hilfsprogramme Hier sind einige Hilfsprogramme (Kopierschabloneneditor, Quick Copy Editor, usw.), die normalerweise nicht direkt gestartet werden, zusammengefasst.

63 63 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Die Schnellzugriffsleiste Die Schnellzugriffsleiste ist direkt in die Titelzeile des Programms integriert. Über diese Leiste können die wichtigsten Befehle direkt erreicht werden, egal, welche Registerkarte der Multifunktionsleiste gerade geöffnet ist. Auch der Zugriff per Tastatur auf die hier abgelegten Befehle erfolgt sofort. Standardmäßig finden sich hier folgende Befehle: Erstellen Einlegen Auswerfen Kopie brennen Smart Virtual CD brennen Smart Virtual CD Stick erstellen Editor Wie bereits in den Bedienungshinweisen beschrieben, können Sie hier eigene Befehle hinzufügen. Legen Sie hier die Befehle an, die Sie am häufigsten verwenden. Die Statusleiste Die Statusleiste der CD-Zentrale stellt die Anzahl der Images, die momentan in der Ansicht 'Images' gezeigt werden, dar. Ordner werden bei dieser Anzeige nicht angegeben. Wenn Sie mit sehr vielen Images arbeiten, können Sie durch den Wechsel in die Imageübersicht ablesen, wieviel Images Sie momentan verwalten. Der Wechsel kann über die Navigationsleiste oder die Ordnerstruktur erfolgen. Der Schieberegler rechts in der Statusleiste ermöglicht den sofortigen Wechsel Anzeigedarstellung (Kacheln, Details, usw,) in der aktiven Ansicht. der

64 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 64 Imageauswahl Mit der Maus können Sie ein oder mehrere Images und/oder Ordner auswählen. Viele Befehle (z.b. das Einlegen einer virtuellen CD) erfordern, dass ein Image ausgewählt wurde. Bei anderen Befehlen (z.b. Löschen), können auch mehrere Images ausgewählt sein, damit nicht jedes Image einzeln angewählt und der Befehl aufgerufen werden muss. Wenn Sie ein Programm aufrufen, dass mehrere Images verarbeiten kann, werden alle ausgewählten Images an dieses Programm übergeben. Zu diesen Programmen zählen der Skriptgenerator, die Imageeigenschaften, der Kopierassistent und der Smart Virtual CD Brenner. Wenn Sie mehrere Images ausgewählt haben und ein Programm (z.b. den Editor) aufrufen, das nur ein Image als Parameter erlaubt, wird das erste ausgewählte Image übergeben! Einen Sonderfall stellen Ordner dar. Wurde ein Ordner ausgewählt, werden alle in diesem Ordner vorhandenen Images an ein Programm übergeben bzw. wird der entsprechende Befehl für alle im Ordner enthaltenen Images ausgeführt! Tooltips Der Tooltip für ein Image fasst alle Informationen auf einen Blick zusammen. Um den Tooltip zu einem Image anzuzeigen, muss die Maus über dem gewünschten Image positioniert werden. Eine Anwahl des Images ist nicht notwendig. Nach kurzer Zeit wird der Tooltip geöffnet. Wird die Maus wieder bewegt, schließt sich der Tooltip automatisch.

65 65 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Der Tooltip zeigt die wichtigsten Eigenschaften zu einem Image an. Möchten Sie diese ändern, können sie in dem Tooltip 'Eigenschaften' anwählen, um die Imageeigenschaften für dieses Image zu öffnen. Sollten die Tooltips stören, können Sie in der Registerkarte 'Ansicht' der Multifunktionsleiste über den Punkt 'Tooltip' ein- bzw. ausgeschaltet werden. Auch für Images, die in der Imagesuche gefunden wurden, können Tooltips angezeigt werden. Der Tooltip für ein Image das Virtual CD noch nicht bekannt ist, zeigt einen zusätzlichen Befehl, der es ermöglicht, das Images zu Virtual CD hinzuzufügen. Imagesuche Die Imagesuche wurde bereits im Schnelleinstieg beispielhaft beschrieben und dient dem Hinzufügen existierender virtueller CDs zum Virtual CD System. Um sie zu aktivieren, muss auf der Registerkarte ' Virtual CD' die Funktion 'CD-Suche' angewählt werden. Daraufhin erscheint die kontextbezogene Registerkarte 'Suche nach virtuellen CDs'. Diese stellt alle benötigten Eingaben und Befehle zum Suchen von neuen Images bereit. In der 'Ordnerstruktur' wird automatisch der Eintrag 'Suchergebnis' gewählt, der nun in der Ansicht 'Images' geladen wird. Um die Suche zu starten, muss das Suchverzeichnis angegeben und dann die Schaltfläche 'Start' angewählt werden. Das Suchverzeichnis 'Standardordner für virtuelle CDs' entspricht dem 'Ordner für neue Images' in der Karte 'Virtuelle CDs' in den Einstellungen. Um das Suchergebnis einzuschränken, finden sich in der Registerkarte folgende Optionen: Nur neue Images anzeigen Das Suchergebnis zeigt nur Images an, die Virtual CD noch nicht bekannt sind.

66 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 66 Nur kompatible Images anzeigen Es werden nur Images angezeigt, mit denen Virtual CD auch arbeiten kann. Die CD-Suche kann auch Images finden, die nicht zu Virtual CD kompatibel sind. Diese haben eine Dateierweiterung, die sie als Image ausweist, aber nicht die innere Struktur, die ein gültiges Image haben muss, damit Virtual CD damit arbeiten kann. Diese Images werden als Suchergebnis gelistet, wenn die Option 'Nur kompatible Images anzeigen' ausgeschaltet wurde. Sie können aber nicht zu Virtual CD hinzugefügt werden, auch dann nicht, wenn sie zusammen mit anderen virtuellen CDs ausgewählt wurden! Eine Suche über den 'Standardordner für virtuelle CDs' mit der Option 'Nur neue Images anzeigen ' listet alle Images auf, die im Standardordner liegen, Virtual CD aber im Augenblick nicht bekannt sind. Das letzte Ergebnis einer Suche kann jederzeit aufgerufen werden, indem der Punkt ' Suchergebnis' über die Ansicht 'Ordnerstruktur' oder die Navigationsleiste angewählt wird. Das Hinzufügen der gefundenen Images kann über die folgende Schaltfläche der Registerkarte 'Suche nach virtuellen CDs' erfolgen: Ausgewählte Es können verschiedene virtuelle CDs ausgewählt werden und nur diese virtuellen CDs werden Virtual CD hinzugefügt. Alle Alle gefundenen virtuellen CDs werden zu Virtual CD hinzugefügt. Wurde sowohl ein lokaler als auch ein globaler Konfigurationspfad festgelegt, was meistens nur geschieht, wenn Virtual CD im Netzwerk betrieben wird, öffnen die Schaltflächen ein Menü, in dem gewählt werden kann, ob die neuen Images zur lokalen oder globalen Ansicht hinzugefügt werden sollen!

67 67 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Nachdem eine der beiden Schaltflächen angewählt wurde, werden die gewählten Images hinzugefügt und die Ordnerstruktur wechselt automatisch zu dem Punkt 'Virtuelle Images', damit auf die neu hinzugefügten virtuellen CDs in der Ansicht 'Images' zugegriffen werden kann. Virtual CD fügt ausschließlich neue, unbekannte virtuelle CDs hinzu. Images, die im Suchergebnis angezeigt werden, aber Virtual CD bereits bekannt sind, werden nicht noch einmal hinzugefügt, auch wenn 'Alle' gefundenen Images hinzugefügt werden! Da die Imagesuche fester Bestandteil der CD-Zentrale ist, können die meisten Funktionen z. B. aus der Multifunktionsleiste für gefundene Images aufgerufen werden, ohne dass diese zu Virtual CD hinzugefügt wurden. Imagefilter Beim Arbeiten mit vielen Images kann man trotz der Möglichkeit, diese in Ordnern zu sortieren, schon einmal länger nach einem bestimmten Image suchen, vor allem, wenn man nicht mehr so genau weiß, wie es heißt. Für diesen Fall hat die CD-Zentrale einen integrierten Imagefilter. Dieser kann über verschiedene Kriterien Elemente aus der Ansicht 'Images' herausfiltern. Der Imagefilter wird über die Schaltfläche 'Filter' der Registerkarte 'Ansicht' in der Multifunktionsleiste eingeschaltet. Ist der Imagefilter aktiv, kann auf die Filtereinstellungen über die kontextabhängige Registerkarte 'Filter'

68 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 68 zugegriffen werden. Diese Registerkarte stellt folgende Filterkriterien bereit: Beschreibung Legt den Text fest, der in der Beschreibung einer virtuellen CD vorkommen muss, damit diese angezeigt wird. Der Text kann dabei an einer beliebigen Stelle in der Beschreibung vorkommen. Label Legt den Text fest, der im CD-Label einer virtuellen CD vorkommen muss, damit diese angezeigt wird. Auch hier kann der Text an einer beliebigen Stelle im CD-Label vorkommen. Ansicht Legt fest, ob die Images in 'Allen Ansichten' vorkommen oder 'Nur lokale Images' bzw. 'Nur globale Images' angezeigt werden. Imagetypen Hier wird eingestellt, welche Imagetypen in der Ansicht aufgelistet werden. Die Auswahl der Images erfolgt über einen Auswahldialog, der über die Schaltfläche hinter dem Eingabefeld geöffnet werden kann. Ordner ausblenden Legt fest, ob Ordner angezeigt oder ausgeblendet werden. Damit die Eingaben unter 'Beschreibung' und 'Label' aktiv werden, muss das Eingabefeld verlassen werden! Wenn Sie neue Filtereinstellungen eingeben möchten, können sie über 'Zurücksetzen' alle Filtervorgaben löschen. Solange der Filter aktiv ist, wird dies in der Titelzeile des Fensters mit 'Filter: EIN' farbig hervorgehoben. Wenn Sie den Filter nicht mehr benötigen, können Sie ihn mittels 'Filter ausschalten' deaktivieren. Damit wird auch die Registerkarte 'Filter' wieder ausgeblendet. Beachten Sie, dass sich der Filter, solange er aktiv ist, auf die Darstellung aller Ordner auswirkt! Es kann z.b. sein, dass im Suchergebnis von der Imagesuche gefundene Images nicht angezeigt werden, weil diese per Filtereinstellungen ausgeblendet werden. Beispiel Gefilterte Ansicht aller Images, deren Beschreibung den Begriff '2009' enthält, bei abgeschalteten Ordnern:

69 69 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Wenn die Ordner per Filter abgeschaltet sind, können Sie trotzdem per Navigationsleiste oder 'Ordnerstruktur' in andere Ordner wechseln. Wechseln Sie in die Imageübersicht, um eine gefilterte Ansicht aller bekannten Images zu sehen. ISO-Images only Das Filtern der angezeigten Images ist einfach anwendbar und kann in wenigen Schritten erfolgen. Ziel der hier beschriebenen Vorgehensweise ist es, dass in der Ansicht 'Images' nur noch ISO-Images dargestellt werden. Filter einschalten Um den Imagefilter einzuschalten, muss in der Registerkarte 'Ansicht' der Multifunktionsleiste 'Filter' gewählt werden.

70 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 70 Imagetypen auswählen Nun werden die Imagetypen festgelegt, die angezeigt werden sollen. Hierzu öffnen Sie den Auswahldialog über die Schaltfläche neben dem Eingabefeld für die Imagetypen. In dem Auswahldialog löschen Sie die Markierung vor allen Images über 'Keine' und wählen nur den Eintrage 'ISO-Datei' an. Bestätigen Sie den Dialog mit 'OK', um die Auswahl zu übernehmen. Das Eingabefeld für Imagetypen zeigt nun anstatt 'Alle Images' nur noch den Eintrag 'iso' für den gewählten Imagetyp an. Ordner ausblenden Damit keine Ordner mehr dargestellt werden, wählen Sie nun 'Ordner ausblenden'.

71 71 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Fertig! - Die Ansicht 'Images' zeigt nur noch ISO-Images an. Natürlich können Sie genauso einfach nach anderen Kriterien filtern. Vergessen Sie nicht, den Filter abzuschalten wenn sie ihn nicht mehr benötigen, da sonst in allen Ordnern nur noch die Images gemäß der vorgegebenen Filtereinstellungen angezeigt werden! Der Imagefilter merkt sich die letzten Einstellungen, bevor er abgeschaltet wurde. Nach einem erneuten Einschalten werden die letzten Filterkriterien automatisch wieder gesetzt! Aktionsauswahl per Doppelklick Der Doppelklick auf ein Element ermöglicht die Auswahl einer Aktion, die sich auf das Element bezieht und kann für ein Image oder ein Laufwerk erfolgen. Sollten Sie immer eine bestimmte Aktion für das jeweilige Element auswählen wollen, aktivieren Sie 'Die ausgewählte Aktion bei einem Doppelklick immer ausführen' vor der Auswahl der Aktion. Beim nächsten Doppelklick auf das entsprechende Element wird die gewählte Aktion sofort ohne weitere Abfrage ausgeführt. Auf der Karte ' Aufgabenauswahl' der Einstellungen können Sie die entsprechende Aktion für den Doppelklick auf ein Image oder Laufwerk jederzeit ändern.

72 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen auf Images Der Doppelklick auf ein Image in der Ansicht 'Images' öffnet eine Aktionsauswahl, die verschiedene Aktionen für das Image bereitstellt. Die Auswahl gestaltet sich ähnlich wie bei einem Doppelklick auf ein Image im Explorer.

73 73 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen... auf Laufwerke Der Doppelklick auf ein Laufwerk in der Ansicht 'Laufwerke' öffnet eine Aktionsauswahl, die verschiedene Aktionen für das Laufwerk bereitstellt. Der Punkt 'Autorun ausführen' wird nur angezeigt, wenn auf dem eingelegten Medium eine entsprechende Startdatei angegeben ist! Besonderheiten Um das Arbeiten mit der CD-Zentrale möglichst komfortabel zu gestalten, gibt es einige Besonderheiten, auf die hier hingewiesen werden soll. Programmstart Die CD-Zentrale soll möglichst schnell starten und Ihre Funktionen bereitstellen. Daher erfolgt das Einlesen der bekannten virtuellen CDs asynchron, also parallel mit dem Programmstart. Es kann daher vorkommen, dass die CD-Zentrale bereits geöffnet ist, aber noch nicht alle Images eingelesen wurden. Bei 10 Images wird dies nicht der Fall sein, aber bei sehr vielen Images kann das Einlesen längere Zeit in Anspruch nehmen. Images, die bereits angezeigt werden, stehen zum sofortigen Zugriff zur Verfügung. Links unten in der Statusleiste erscheint ein Laufbalken während die Images gelesen werden. Dahinter werden die bereits gelesenen Images hochgezählt. Falls Sie Images über eine Freigabe einbinden, die nicht verfügbar ist, kann das Einlesen der Images deutlich verzögert werden! Freigaben, auf die nicht zugegriffen werden kann, melden erst nach längerer Zeit einen Fehler, was an der Implementation der Netzwerkfunktion liegt. Dies ist auch daran zu erkennen, dass die Anzahl der Images nicht weiter hochgezählt wird.

74 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 74 Darstellung der Ansichten Die Ansichten 'Images' und 'Laufwerke' lassen sich in ihrer Darstellung über verschiedene Parameter (Symbole, Gruppierung und Sortierung) anpassen. Dies kann sowohl über die Registerkarte ' Ansicht' der Multifunktionsleiste angepasst werden, als auch über die Statusleiste erfolgen. Da für beide Ansichten unterschiedliche Möglichkeiten für die einzelnen Parameter gelten, zeigt die CDZentrale immer an, welche Ansicht momentan aktiv ist. Durch diese Anzeige ist auf den ersten Blick zu erkennen, für welche Ansicht eine Änderung ausgewählt wird. Zur Auswahl einer anderen Ansicht muss lediglich in die gewünschte Ansicht geklickt werden. Verschlüsselte Images Virtual CD kann verschlüsselte virtuelle CDs anlegen, um private Daten sicher zu schützen. Damit so ein Image eingelegt werden kann, muss ein Passwort eingegeben werden. Auch die Eigenschaften einer verschlüsselten virtuellen CD sind erst nach der korrekten Passworteingabe lesbar.damit nicht bei jeder Auswahl einer verschlüsselten virtuellen CD in der Ansicht 'Images' eine Passwortabfrage erscheint, werden die Informationen, die nicht lesbar sind, als '<verschlüsselt>' gekennzeichnet. Im Wesentlichen betrifft dies den Kommentar und das CD-Label. Die Kennzeichnung verschlüsselter Eigenschaften ist nur in der Ansicht 'Images', wenn Details angezeigt werden, und in der Ansicht ' Kommentar', sichtbar. Sollten diese Eigenschaft einer verschlüsselten virtuellen CD angesehen werden, muss die CD erst entsperrt werden. Das Entsperren einer verschlüsselten virtuellen CD betrifft nur die Anzeige der Eigenschaften innerhalb der CD-Zentrale. Soll eine verschlüsselte CD eingelegt oder in ein anderes Virtual CD Programm geladen werden, erfolgt vorher jedesmal unabhängig von der CD-Zentrale eine Passwortabfrage! Zum Entsperren muss zunächst die virtuelle CD ausgewählt werden. Nun wird die rechte Maustaste gedrückt und im Popupmenü der Punkt 'Verschlüsselte Inhalte aktualisieren' ausgewählt. Wird in der Passwortabfrage das richtige Passwort eingegeben, sind die Eigenschaften dieser virtuellen CD in der CD-Zentrale sichtbar.

75 75 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen Die CD-Zentrale merkt sich nach dem Entsperren die Imageeigenschaften verschlüsselter virtueller CDs solange, bis sie beendet wird! Nach einem erneuten Start der CD-Zentrale werden die Eigenschaften wieder als '<verschlüsselt>' angezeigt und die virtuelle CD muss erneut entsperrt werden.

76 Kennenlernen der Benutzerschnittstellen 76 Benutzerdefinierte Programme Virtual CD bietet die Möglichkeit über die Karte 'Benutzerprogramme' der Einstellungen externe Programme für den direkten Zugriff aus Virtual CD heraus einzubinden, die zur Nutzung von Images oder deren Inhalten verwendet werden. Hierfür kommen z.b. Media Player, Videoschnittprogramme o.ä. in Frage. Diese Programme werden in der Multifunktionsleiste der CD-Zentrale über die Registerkarte ' Benutzerprogramme' oder den gleichlautenden Menüpunkt des Schnellstartprogramms bereitgestellt und können dort aufgerufen werden. Beispiel Benutzerdefiniertes Programm 'VLC media player' in der Multifunktionsleiste der CDZentrale: Die Möglichkeit, die benutzerdefinierten Programme aus der jeweiligen Virtual CD Anwendung aufzurufen, wird nur angezeigt, wenn mindestens ein Programm in der Karte ' Benutzerprogramme' der Einstellungen angegeben wurde! Kleines Medien 1 * 1 Bevor es endlich mit den eigentlichen Aufgaben von Virtual CD losgeht, liefert dieses Kapitel eine Übersicht über Medien und Images. Diese Informationen sind allgemein gültig, sowohl bei der Erstellung von Images als auch beim Brennen. Welche CD-Typen gibt es? Virtual CD unterstützt alle gängigen CD-Typen. Diese teilen sich in CDs, die nur Daten- oder Audiotracks enthalten. Außerdem gibt es einige CDs, die eine Mischform aus beiden Informationen sind. Die wichtigsten Datenformate für CDs sind: CD-ROM Normale CD, die Sie bestimmt schon häufig in Ihrem Computer verwendet haben. DVD Der Nachfolger der CD mit wesentlich mehr Speicherplatz. DVDs legen alle Informationen als Daten ab. Dies gilt auch für Audio- bzw. Video-DVDs. Aus diesem Grund können auf DVDs auch gemischte Inhalte abgelegt sein, z.b. Video-DVDs, die einen Datenteil haben, der im Computer aufrufbar ist. HD-DVD Neben der Blu-Ray der designierte Nachfolger der DVD. Mittlerweile hat sich die BluRay als Standard durchgesetzt. Daher ist diese Format eher selten anzutreffen. Blu-Ray Nachfolger der DVD. Das Format findet primär für HD-Filme Verwendung. Gelegentlich wird es auch zum Speichern großer Datenmengen verwendet. Video CD Bevor es die Video-DVD gab, wurden Filme auf Video-CDs abgelegt. Die Qualität ist gegenüber der Video-DVD aber um ein Vielfaches schlechter.

77 77 Kleines Medien 1 * 1 Super Video-CD Die abgelegten Filme haben eine bessere Qualität als die auf einer Video-CD. Da die Kompression der Filme zugunsten der Qualität nicht mehr so hoch ist, belegen diese mehr Platz und damit passen nur kurze Filme (~20 min) auf die CD. Photo-CD Auf der Photo-CD werden Sammlungen von digitalen Bildern abgelegt, um sie z.b. auf einem Fernseher anzusehen. Die Entwicklung von Fotos kann heute wahlweise auch auf einer Photo-CD geschehen. Die wichtigsten Audioformate für CDs sind: Audio-CD Ganz normale Musik-CDs, die Sie auch in Ihre Stereoanlage legen. CD-Text Diese Musik-CDs legen auf der CD zusätzliche Informationen über das Album, den Interpreten und die Titel ab. Diese Informationen können nur von Geräten gelesen werden, die CDtextfähig sind. Auf allen anderen Geräten verhalten sich diese CDs wie normale Audio-CDs. Mischformate, die sowohl Audio als auch Daten enthalten: CD-Extra Diese CDs enthalten einen Audioteil und einen Datenteil. Beim Einlegen der CD in einen CD-Player wird der Audioteil abgespielt, als würde es sich um eine Musik-CD handeln. Wird die CD hingegen in einen Computer gelegt, wird der Datenteil ausgeführt. Mixed Mode CDs Diese CDs haben eine Datenspur und mehrere Audiospuren. Früher wurde diese Art von CDs häufig für Computerspiele verwendet. Heute haben sie keine große Verbreitung mehr. Als zusätzliches Organisationskriterium können CDs mehrere Sessions enthalten. Diese MultiSession-CDs werden in mehreren Arbeitsschritten erzeugt, wobei jede Session wieder in Spuren organisiert ist. Solche CDs werden verwendet, um z.b. Daten- und Audio-Informationen in separaten Bereichen abzulegen. Ein Beispiel hierfür sind CDs im CD-Extra-Format. Die erste Session enthält hier den Audioteil, während der Datenteil in der zweiten Session abgelegt ist. Wird diese CD in einen Computer eingelegt, werden die im Datenbereich vorliegenden Programme (meist Animationen) abgespielt. Beim Einlegen in einen Audio-CD-Spieler hingegen wird der Datenbereich ignoriert, und die CD erscheint als ganz normale Audio-CD. Neben den normalen CD-Typen gibt es einige CDs (z.b. Spiele, Audio-CD s), die in Sonderformaten abgelegt sind. Dies bedeutet, dass sie Merkmale haben, die in den Standards, die festlegen wie eine CD erstellt werden muss, nicht vorkommen. Z.B. entspricht eine Daten CD, die unlesbare Sektoren enthält, nicht dem Standard für Daten-CDs. Virtual CD kann normalerweise auch diese Sonderformate auslesen. Es kann aber notwendig sein, zusätzliche Einstellungen (z.b. das Auslesen der CD-Geometrie) für die Erstellung der virtuellen CD auszuwählen.

78 Kleines Medien 1 * 1 78 Rohlingstypen Neben den bereits beschriebenen CD-Typen unterstützt Virtual CD eine Reihe von Rohlingstypen. Diese werden beim Zusammenstellen von Daten, beim Medien kopieren und dem Einsatz des virtuellen Brenners unterstützt. Die Rohlinge werden in 2 Kategorien unterschieden: Einmal beschreibbar Diese Rohlinge werden fortlaufend beschrieben. Nach dem Abschluss des Mediums enthalten sie genau die Menge an Daten, die während des Brennvorgangs geschrieben wurde. Mehrfach beschreibbar Rohlinge, bei denen jederzeit an jede beliebige Stelle des Mediums geschrieben werden kann. Um diesen Anspruch zu erfüllen, werden virtuelle Rohlinge, die mehrfach beschreibbar sind, immer komplett angelegt. Virtual CD unterstützt folgenden Rohlinge: CD-R, CD-RW DVD-R, DVD-R DL, DVD-RW DVD+R, DVD+R DL, DVD+RW DVD-RAM HD-DVD-R, HD-DVD-R DL Blu-Ray-R, Blu-Ray-R DL, Blu-Ray-RE, Blu-Ray-RE DL Ein Wort zu HD-DVD Die HD-DVD hat mittlerweile den Kampf um die Nachfolge der DVD gegen die Blu-Ray verloren. Trotzdem unterstützt Virtual CD diese Format sowohl bei der Erstellung von Medien als auch bei der Bereitstellung von Rohlingen, da es trotzdem eine gewisse Verbreitung gegeben hat, die auch heute noch existiert und genutzt wird. Innerhalb von Virtual CD werden Blu-Rays vor HD-DVDs behandelt. Dies ist unter anderem daran zu erkennen, dass sich die virtuellen Laufwerke nicht als HD-DVD-Laufwerk beim System melden. Wenn Sie die Laufwerkseigenschaften oder ein anderes Programm aufrufen, in dem Sie sehen können, welche Medien ein Laufwerk unterstützt, wird dies anzeigen, dass HD-DVD-Medien oder -Rohlinge nicht zu den unterstützten Medien gehören. Erst wenn ein entsprechendes HD-DVD-Medium eingelegt wird, zeigen die virtuellen Laufwerke die Unterstützung für diese Medien an. Der Hauptgrund für dieses Vorgehen liegt darin, das es Brennprogramme gibt, die nicht mit einem Brenner umgehen können, wenn dieser meldet, das er sowohl HD-DVD- als auch Blu-Ray-Rohlinge unterstützt. Da es sich bei der HD-DVD um eine 'große' DVD mit mehr Speicherplatz handelt, wird sie in dieser Dokumentation nicht mehr weiter erwähnt. In der Regel sind alle in der Dokumentation erwähnten Eigenheiten der DVD mit denen der HD-DVD gleichzusetzen! VISTA ist das einzige Windows-Betriebssystem, in dem eine Unterstützung für die HD-DVD (z.b. für die Automatische Wiedergabe) eingebaut war. In Windows 7 wurde sie wieder entfernt.

79 79 Kleines Medien 1 * 1 Videomedien Virtual CD unterstützt alle Medien, auch Videomedien (DVD, Blu-Ray), sofern dies rechtlich zulässig ist. Grundsätzlich gestattet Virtual CD auch die Erstellung von Medien, die geschützt (z:b. per CSS) sind. Diese Images sind aber später nicht in einem Media-Player abspielbar. Sofern Virtual CD erkennt, dass es sich bei der Quell-CD um ein kopiergeschütztes Videomedium handelt, weist der Containerassistent auf der Seite 'Analyse' darauf hin. Video-DVDs oder Blu-Rays sind oft kopiergeschützt. Wenn Virtual CD diesen Kopierschutz erkennt, weist es Sie darauf hin. Medien mit kopiergeschützten Videos (Video-DVD, Blu-Ray, usw.) können von Virtual CD NICHT als lauffähige Images erstellt werden! Videomedien ohne Kopierschutz können selbstverständlich, wie jedes andere Medium auch, als Image abgelegt und abgespielt werden. Formatfrage Nachdem gezeigt wurde, welche CD-Typen es gibt, nun noch einige Informationen zu den Imageformaten. Ein CD-basiertes Medium kann ein bis max. 99 Spuren haben, in denen die Daten abgelegt sind. Bei diesen Spuren unterscheidet man zwischen Datenspuren und Audiospuren. Audiospuren kommen nur bei CDs, die Musik beinhalten, vor. Das Standardmedium der CD-ROM, DVD oder Blu-Ray enthält normalerweise eine Datenspur. Diese Spuren können von Virtual CD oder einem anderen Programm aufgezeichnet, als Datei abgespeichert und dann per Emulation über ein virtuelles CD-Laufwerk als virtuelle CD am Computer bereitgestellt werden. Dabei geht Virtual CD noch einen Schritt weiter und kann nicht nur Daten aufzeichnen sondern auch leere Images erstellen, die über die Emulation eines virtuellen Brenners von einem beliebigem Programm mit Brennfunkrion beschrieben werden können. Virtual CD unterstützt folgende Formate: Virtual CD Images ISO-Images Fremdformate, die zu ISO-Images kompatibel sind. In den folgenden Seiten wird auf einige Virtual CD Begriffe vorgegriffen, die zum Verständnis der verschiedenen Imageformate aber nicht zwingend bekannt sein müssen. Im Wesentlichen sollen die Unterschiede zwischen den einzelnen Formaten erklärt werden.

80 Kleines Medien 1 * 1 80 Virtual CD Images Virtual CD legt Images in seinem eigenen Format ab. Dieses Format kann nur verwendet werden, wenn mit Virtual CD gearbeitet wird. Es hat aber viele Vorteile. Images können aufgeteilt werden, was bei Festplatten, die FAT32 formatiert sind, zwingend notwendig ist, wenn DVDs oder Blu-Rays erstellt werden. Es unterstützt das Ablegen von Sonderinformationen sowie die Verschlüsselung und Kompression von Images. Es bietet noch eine Reihe weiterer Vorteile, kann aber nicht universell weitergegeben werden, da Virtual CD die Voraussetzung zur Nutzung dieses Formats ist. Virtual CD Images haben folgende Merkmale: Imageformat, das nur in Verbindung mit Virtual CD verwendbar ist. Die Imagedateien können aufgeteilt oder in einem Block abgespeichert werden. Zusatzinformationen zu dem Image können erfasst werden (z.b. Sub-Channel-Daten, CDGeometrie, usw.). Image kann komprimiert und verschlüsselt werden. Leere Images ermöglichen das Beschreiben durch beliebige Programme mit Brennfunktion. Zu einem Virtual CD Image können folgende Dateien existieren: <Datei>.vcN Steuerdatei der virtuellen CD. Das N steht für die Virtual CD Version, mit der ein Image verwendet werden kann. Z.B. <Datei>.vc6 kann ab Virtual CD v6 verwendet werden, unabhängig davon mit welcher Version es erstellt wurde. <Datei>.000 Die Imagedaten. Je nach den Einstellung, die bei der Erstellung gesetzt waren und Daten, die das Image enthält, können mehrere Dateien zu dem Image existieren (z.b. <Datei>.001 oder <Datei>.010). <Datei>.ico Symboldatei zur Anzeige des Images in der CD-Zentrale. <Datei>.vbl Logdatei, in der die während der Erstellung der virtuellen CD angefallenen Informationen aufgezeichnet wurden. Die Symboldatei und die Logdatei können, müssen aber nicht vorhanden sein. Sie werden bei Bedarf von Virtual CD angelegt. Virtual CD Images sind deutlich flexibler als ISO-Images, setzen dafür aber auch eine Virtual CD Installation auf einem Computer voraus, um sie zu nutzen. Virtual CD Images können per Smart Virtual CD das sie später noch kennenlernen auf Computern verwendet werden, ohne dass Virtual CD als vollständiges Produkt installiert sein muss. ISO-Images Ein ISO-Image ist die Bezeichnung für eine Datei, die ein Abbild des Inhalts eines CD-basierten Mediums (CD, DVD oder Blu-Ray), enthält. Sie sind allgemein genormt und für die Weitergabe an Dritte gut geeignet, da sie mit vielen Programmen weiterverarbeitet werden können. Der grundlegende Unterschied zu Virtual CD Images besteht darin, dass es nicht möglich ist, irgendwelche Zusatzdaten oder Sonderinformationen mit dem ISO-Image abzuspeichern. Auch spezielle Eigenschaften (z.b. Verschlüsselung) stehen hier nicht zur Verfügung. Ein wesentlicher Unterschied zu Virtual CD Images liegt darin, dass in einem ISO-Image nicht alle CD-Typen abgespeichert werden können. Es wird immer genau eine Datenspur abgelegt, was bei den meisten Medien auch ausreicht. Medien mit anderen Daten (z.b. Audio-CDs) oder CDs, die mehrere Datenspuren (z.b. Video-CDs) haben, können können NICHT als ISO-Image erstellt werden!

81 81 Kleines Medien 1 * 1 ISO-Images haben folgende Merkmale: Universell austauschbares Format. Das Image kann nicht aufgeteilt werden und wird immer in einer Datei abgelegt. Zusätzliche Daten können nicht erfasst werden. Besondere Eigenschaften (Verschlüsselung, usw.) stehen nicht zur Verfügung. Zu einem ISO-Image können folgende Dateien existieren: <Datei>.iso Das eigentliche ISO-Image. <Datei>.ico Symboldatei zur Anzeige des Images in der CD-Zentrale. <Datei>.vbl Logdatei, in der die während der Erstellung des ISO-Images angefallenen Informationen aufgezeichnet wurden. <Datei>.vii In der Virtual CD Image Information Datei werden zusätzliche Eigenschaften (z.b. Kommentar) abgelegt. Die Symboldatei, die Logdatei und die Informationsdatei können, müssen aber nicht vorhanden sein. Sie werden bei Bedarf von Virtual CD angelegt. Virtual CD kann verschiedene Imageeigenschaften festlegen, z.b. eine Beschreibung oder einen Kommentar mit zusätzlichen Informationen. Da ISO-Images nicht über die gleichen Strukturen wie virtuelle CDs verfügen, legt Virtual CD bei Vergabe dieser Eigenschaften eine zusätzliche Datei im Verzeichnis des Images ab, in der diese Zusatzeigenschaften gespeichert werden. Wenn Sie ein ISO-Image weitergeben wollen, muss lediglich '<Datei>.iso' kopiert werden. Die anderen Dateien werden ausschließlich von Virtual CD verwendet. Windows 7 stellt verschiedene Funktionen für die Nutzung von ISO-Images zur Verfügung, z. B. den Windows-Brenner für Datenträgerabbilder. Ähnliche Funktionen stehen auch für andere Windows-Versionen bereit, müssen hier aber erst nachgerüstet werden. Fremdformate Virtual CD kennt neben den ISO-Images (*.iso) eine ganze Reihe verbreiteter Fremdformate. Das Format dieser Images ist teilweise ISO-Image-kompatibel und kann in diesem Fall von Virtual CD verwendet werden. Unter anderem werden folgende Fremdformate unterstützt: Nero (*.nrg) WinOnCD (*.c2d) CDRWin (*.xmf) CloneCD (*.img) Bin-Format (*.bin) Alcohol 120% (*.mdf) BlindWrite (*.bwi; *.b5i, *.b6i) Die Merkmale für ISO-Images gelten auch für Fremdformate, es kommt aber noch hinzu, dass die Erstellung neuer Images in einem Fremdformat mit Virtual CD nicht möglich ist. Virtual CD erstellt Images entweder als Virtual CD Image oder als ISO-Image.

82 Kleines Medien 1 * 1 82 Nicht alle Images eines Typs müssen zwingend mit Virtual CD verwendbar sein, nur weil das Imageformat Virtual CD bekannt ist!. Z.B. kann NERO Audio-CDs in einem NERO-Image (. nrg) ablegen. Da es sich in diesem Fall nicht um ein Image im Sinn der ISO-Spezifikation handelt, kann es nicht mit Virtual CD verwendet werden. Ein spezieller Fall sind Images, die zwar von Daten CDs erstellt wurden und somit eigentlich ein ISOImage darstellen, aber zusätzliche Informationen zu einer CD enthalten. Diese Images können von Virtual CD gelesen werden, aber alle speziellen Funktionen, die zur Behandlung dieser zusätzlichen Informationen, die in dem Image abgelegt sind, werden von Virtual CD nicht unterstützt. CDs, die in einem Sonderformat vorliegen, müssen immer im Virtual CD Format erstellt werden, um ein lauffähiges Image zu bekommen! Wollen Sie Fremdformate verwenden, die eine Dateierweiterung haben, die Virtual CD noch nicht kennt, müssen Sie diese Virtual CD zuerst in der Karte 'Unterstützte ISO-Images' der Einstellungen bekannt geben. Durch diesen Mechanismus unterstützt Virtual CD jegliche Art existierender Fremdimages, die ISO-kompatibel abgelegt sind! Welches Format brauche ich? Virtual CD bietet sich als zentrales Werkzeug zum Arbeiten mit Images sowohl im eigenen als auch im ISO-Image Format an und stellt hierfür viele Funktionen zur Verfügung. Nachdem Sie einiges über unterschiedliche Imageformate gelesen haben, stellt sich nun die Frage, welches Format für Sie das richtige ist, wenn neue Images erstellt werden. Diese Frage kann an dieser Stelle natürlich nicht abschließend geklärt werden, da sie von vielen Faktoren abhängt. Ein wesentlicher Punkt ist, was Sie mit Ihren Images vorhaben. Für Fremdformate stellt sich die Frage nicht, da diese Images nicht mit Virtual CD erstellt wurden und auch nicht erstellt werden können. Erstellen Sie neue Images, müssen Sie für die Entscheidung des Formats folgende Fragen beantworten. Soll das Image weitergegeben werden und hat die Person, die sie nutzen soll, ebenfalls Virtual CD? Ist es notwendig, das Image in mehrere Dateien aufzuteilen? Möchten Sie besondere Eigenschaften (z.b. Verschlüsselung) nutzen? Müssen zusätzliche Daten ausgelesen werden, die ein ISO-Image nicht unterstützt, damit das erstellte Image später lauffähig ist? Vermutlich werden Sie diese Fragen zunächst nicht beantworten können, daher gilt hier: keine Panik! Überlassen Sie erst einmal Virtual CD das Festlegen der Parameter für die Erstellung neuer Images. In den meisten Fällen werden sie damit die besten Ergebnisse erzielen. Sollten Sie trotzdem einmal ein Image in einem anderen Format benötigen, können Sie die Umwandlung mit dem in Virtual CD enthaltenen leistungsstarken Imagekonverter durchführen.

83 83 Erstellen virtueller CDs Erstellen virtueller CDs Bevor Sie mit der Erstellung einer virtuellen CD beginnen, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen: Virtual CD ermöglicht es, neben virtuellen CDs auch ISO-Images zu erstellen. Dies kann z.b. zum Arbeiten mit anderen Programmen sehr hilfreich sein. Beachten Sie, dass bei der Erstellung eines ISO-Images manche Funktionen (z.b. Verschlüsselung) nicht unterstützt werden, da diese für ISO-Images nicht vorgesehen sind! Während der Erstellung kann Virtual CD unlesbare Sektoren finden. Bei CDs, die in Sonderformaten abgelegt sind vor allem bei Spielen ist dies normal und bedeutet nicht, dass die CD defekt ist! Nach dem Einlegen einer CD in das physikalische CD-Laufwerk wird häufig eine Anwendung gestartet (z.b. ein Media-Player bei Musik-CDs). Beenden Sie vor der Erstellung der virtuellen CD immer alle Anwendungen, die auf das physikalische CD-Laufwerk zugreifen. Laufende Anwendungen, die auf das CD-Laufwerk zugreifen, können dazu führen, dass die virtuelle CD nicht korrekt erstellt werden kann! CD-Laufwerke unterscheiden sich in ihrer Qualität, Informationen auszulesen. Virtual CD verwendet möglichst optimale Einstellungen für das Auslesen von CDs. Es kann aber vorkommen, dass Sie ein CD-Laufwerk haben, bei dem Anpassungen an die Kopiereinstellungen notwendig sind. Einige wenige CD-Laufwerke sind gar nicht in der Lage, bestimmte Informationen einer CD auszulesen. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall, sofern Sie über ein zweites CD-Laufwerk verfügen, versuchen, eine CD, die mit dem ersten CD-Laufwerk nicht erstellt werden konnte, nochmals mit dem zweiten CD-Laufwerk auszulesen. Achten Sie darauf, dass beim Start des Containerassistenten keine virtuelle CD im physikalischen Laufwerk liegt. Sollte dies der Fall sein, bekommen Sie die physikalische CD nicht zur Auswahl als Quelle angezeigt! Der Containerassistent Der Containerassistent erfasst alle Einstellungen, die festlegen, wie eine virtuelle CD erstellt werden soll. Wenn der Containerassistent gestartet wird, analysiert er die CD und zeigt das Analyseresultat an. Sollte mehr als eine CD als Quelle in Frage kommen, wird vor der Analyse eine Auswahl dieser CDs angezeigt. Um eine neue CD zu erstellen, kann der Containerassistent direkt über die 'Automatische Wiedergabe' von Windows gestartet werden. Natürlich kann er auch jederzeit über den Starter, die CD-Zentrale oder das Schnellstartprogramm aufgerufen werden. Bevor das eigentliche Fenster des Containerassistenten geöffnet wird, wird die CD-Analyse zum Ermitteln von Problemen mit dem Medium ausgeführt. Ob diese Analyse ausgeführt wird und wenn ja, mit welcher Analysestufe, kann in der Karte 'Virtuelle CDs' der Einstellungen vorgegeben werden.

84 Erstellen virtueller CDs 84 Es ist nicht empfehlenswert, die CD-Analysefunktion abzuschalten, da dann keinerlei Überprüfung der gewählten Quell-CD auf mögliche Probleme stattfindet! Beim Start zeigt der Containerassistent normalerweise die Seite 'Analyse'. Nur wenn mehrere CDs gefunden werden oder keine CD als Quelle in Frage kommt, wird mit der Seite 'Quelle' gestartet. Über ' < Zurück' und 'Weiter >' können die einzelnen Seiten schrittweise abgerufen werden. Alternativ kann jede dieser Seiten über die Seitenliste links direkt angewählt werden. Die aktuelle Seite ist dabei mit einem Pfeil gekennzeichnet. Soll mit dem Erstellen einer virtuellen CD begonnen werden, kann der Imagebrenner zu jedem Zeitpunkt über 'Erstellen' gestartet werden. Das Wechseln einer Seite und die Erstellung einer virtuellen CD können nur gestartet werden, wenn alle Bedingungen erfüllt sind. Gibt es z.b. keine Quell-CD, von der ein Image erstellt werden kann, ist es nicht möglich, die Seite 'Quelle' zu verlassen oder den Erstellvorgang zu starten. In einem solchen Fall wird mit einer Meldung auf das jeweilige Problem hingewiesen. Der Containerassistent kann folgende Seiten anzeigen: Quelle Auswahl der Quell-CD. Analyse Prüfungsergebnis der Quell-CD. Einstellungen Einstellungen für die Erstellung der virtuellen CD. Ziel Zielangaben für die Imagedatei. Kommentar Optionaler Kommentar zu der virtuellen CD. Eigenschaften Eigenschaften der neuen virtuellen CD.

85 85 Erstellen virtueller CDs Die Erstellung der virtuellen CD kann sofort nach der Analyse über 'Erstellen' gestartet werden. Weitere Eingaben für das erfolgreiche Erstellen sind selten erforderlich. Quelle Die Seite 'Quelle' zeigt alle Medien an, die momentan verfügbar sind und als Quelle für die Erstellung einer virtuellen CD zur Verfügung stehen. Sollte sich die CD, von der Sie eine Kopie erstellen möchten, nicht in der List befinden, legen Sie diese jetzt ein. Nach kurzer Zeit die Windows benötigt, um die CD zu erkennen wird sie automatisch in der Liste angezeigt. Medien, die in einem virtuellen Laufwerk eingelegt sind, werden nicht als Quelle angezeigt, da es nur in sehr wenigen Fällen Bedarf dafür gibt, von einem Image erneut eine virtuelle CD zu erstellen. Sollte dies notwendig sein, muss die Nutzung virtueller CD-Laufwerke als Quelle in der Karte 'Virtuelle CDs' in den Einstellungen eingeschaltet werden. Die Seite 'Quelle' wird nur angezeigt, wenn mehr als ein Medium als Quelle verwendet werden kann oder kein Medium als Quelle gefunden wird, also nicht eindeutig klar ist, von welchem Medium eine virtuelle CD erstellt werden soll.

86 Erstellen virtueller CDs 86 Analyse In der 'Analyse' überprüfen Sie, ob die gewählte Quell-CD korrekt ist und wählen Vorgaben zur Erstellung. Die 'Quelle' zeigt Ihnen das gewählte Quelllaufwerk und den Typ der Quell-CD. Über den Windows ' Explorer' können Sie bei Bedarf die Daten der CD einsehen. Handelt es sich nicht um die gewünschte Quell-CD, können Sie nun zur Seite 'Quelle' zurückkehren, um eine andere Quell-CD auszuwählen. Vergeben Sie in jedem Fall eine aussagekräftige Beschreibung für die virtuelle CD. Die Beschreibung ist der interne Name, mit dem die virtuelle CD in den Virtual CD Programmen oder als dynamisches Desktopsymbol angezeigt wird. Standardmäßig wird für die Beschreibung das CD-Label übernommen oder, falls Sie Zugriff auf CDDB haben, der Name des Interpreten und des Albums verwendet, wenn es sich um eine Audio-CD handelt. Das 'CD-Label' entspricht der Bezeichnung der CD, die im Explorer neben dem Laufwerksbezeichner erscheint. Das CD-Label kann max. 32 Zeichen lang sein und darf Buchstaben, Zahlen, Leerzeichen und das Minuszeichen enthalten. Das Ändern des CD-Labels kann bei manchen Anwendungen dazu führen, dass diese Ihre CD nicht mehr finden und somit nicht mehr korrekt arbeiten. Aus diesem Grund muss das Feld zum Bearbeiten des CD-Labels in der Karte 'Virtuelle CDs' in den Einstellungen freigeschaltet werden. Vor der Anzeige dieser Seite wird die gewählte Quell-CD von dem sehr leistungsstarken Analysemodul von Virtual CD auf Probleme (z.b. unlesbare Sektoren) analysiert. Da es sehr viele Probleme bei der Erstellung einer Kopie von einer CD geben kann, stellt Virtual CD die Kopierschablone v10 Automatic Copy ein und nimmt die entsprechenden Einstellungen gemäß dem Analyseresultat

87 87 Erstellen virtueller CDs automatisch vor. Da es Fälle gibt, in denen die automatische Erkennung nicht alle Probleme findet, gibt es verschiedene Kopierschablonen, die per Hand eingestellt werden können. Falls Sie eine Kopierschablone auswählen, die unsinnige Werte für die Erstellung der Imagedatei enthält, werden die betroffenen Einstellungen automatisch von Virtual CD korrigiert! Wird z.b. die Kopierschablone v10 - ISO Copy zum Erstellen von ISO-Images für das Auslesen einer Audio-CD verwendet, erstellt Virtual CD automatisch eine virtuelle CD, da Audio-CDs nicht als ISO-Image abgelegt werden können! Mit dem Kopierschabloneneditor können weitere Kopierschablonen angelegt werden. Sollte dies der Fall sein, zeigt die Auswahl auch die von Ihnen angelegten Kopierschablonen an. Die Anzeige der 'Quick Copy Datei' gibt Auskunft über den Namen und die Beschreibung der verwendeten Quick Copy Datei. Die Verwendung einer Quick CopyDatei für die Erstellung einer virtuellen CD kann den Erstellvorgang extrem beschleunigen, da z.b. Sektoren, die über die Quick Copy Datei als unlesbar markiert sind, nicht noch einmal ausgelesen werden. Virtual CD sucht automatisch nach einer Quick Copy Datei, die zu der Quell-CD passt. Nur wenn eine passende Quick Copy Datei gefunden wird, steht diese hier zur Auswahl bereit! Damit die Erstellung der virtuellen CD möglichst optimal erfolgen kann, ist es möglich, dass Einstellungen, die über eine Kopierschablone gesetzt wurden, von den Einstellungen in der Quick Copy Datei überschrieben werden. Der Quick Copy Editor ermöglicht es einzusehen, welche Daten in einer ausgewählten Quick Copy Datei enthalten sind. Er erlaubt es, bestimmte Daten der Quick Copy Datei von dem Erstellen auszuschließen. Dem Bereich 'Resultat der Analyse' können Sie entnehmen, was über die eingelegte Quell-CD herausgefunden wurde. Anhand des dargestellten Symbols lässt sich sofort erkennen, ob die virtuelle CD problemlos erstellt werden kann. Die Analyse hat keine Besonderheiten ergeben. Virtual CD verwendet die möglichen Standardeinstellungen zur Erstellung einer virtuellen CD. Die Analyse hat Probleme auf der Quell-CD festgestellt. In diesem Fall wählt Virtual CD Einstellungen, die es trotzdem ermöglichen, die virtuelle CD zu erstellen. Beachten Sie, dass in diesem Fall das Erstellen der virtuellen CD mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. Die Analyse hat festgestellt, dass es sich bei der Quell-CD um ein Videomedium handelt, das zwar erstellt werden kann, aber wahrscheinlich nicht abspielbar sein wird. Sie sollten in diesem Fall von der Erstellung absehen, wenn es sich um ein Videomedium handelt.

88 Erstellen virtueller CDs 88 Auch wenn die Analyse zeigt, dass keinerlei Probleme gefunden wurden, ist dies keine Garantie dafür, dass ein Image später reibungslos arbeitet. Der Analysemechanismus wird zwar permanent weiterentwickelt, kann aber manche Probleme nicht erkennen, da diese nur auf Basis des Mediums nicht erkennbar sind!. Nun kann der Erstellvorgang gestartet oder falls Sie noch andere Parameter eingeben möchten zu einer anderen Seite gewechselt werden. Einstellungen In den 'Einstellungen' kann man sehr detailliert die Methode bestimmen, mit der die Quell-CD-Daten ausgelesen werden. Hier finden Sie die wichtigsten Optionen, um ein erfolgreiches Erstellen einer virtuellen CD zu gewährleisten! Virtual CD hat nach Einlegen der Quell-CD das physikalische CD-Laufwerk auf seine Leistungsfähigkeit und die Quell-CD auf ihre Datenstruktur hin analysiert und schlägt nun hier, basierend auf der zuvor gewählten Kopierschablone, eine mögliche ( konservative") Auswahl geeigneter Optionen vor. Diese können Sie nachträglich ändern. Je nachdem, welche Kopierschablone auf der Seite 'Analyse' gewählt wurde, sind bereits verschiedene Optionen vorkonfiguriert, die Sie durch Setzen der einzelnen Optionen individuell anpassen können: Schnelles Lesen der Sektoren Mit dieser Funktion werden die Quell-Daten nicht Sektor für Sektor ausgelesen, sondern zu mehreren Sektoren in einem Block. Dies beschleunigt einerseits den Auslesevorgang erheblich; wenn sich jedoch innerhalb eines Blocks einzelne defekte Sektoren befinden, müssen die jeweiligen Sektoren einzeln gelesen werden. In den meisten Fällen ist diese Option empfehlenswert. Abschalten sollte man sie, wenn eine virtuelle CD nicht funktioniert, um die Lesequalität zu erhöhen. Schnellerkennung unlesbarer Sektoren Bei Aktivierung wird jeder Sektor einmal gelesen

89 89 Erstellen virtueller CDs und ein Fehler nur dann angenommen, wenn Prüfroutinen einen Fehler ergeben. Wird die Schnellerkennung abgeschaltet, wird grundsätzlich jeder Sektor so oft gelesen, bis mehrmals exakt die gleichen Daten gelesen werden. Wenn eine virtuelle CD nicht korrekt erstellt werden konnte, sollte man diese Option deaktivieren. Sie verlängert allerdings die Erstellungsdauer. RAW lesen RAW-Sektoren beinhalten neben reinen Nutzdaten weitere Informationen, die bei einigen Kopierschutzarten ausgewertet werden und in diesem Fall auch ausgelesen werden müssen. Auch wenn Video-CDs, CD-Extra oder Audio-CDs erstellt werden sollen, müssen die RAW-Sektoren zwingend gelesen werden. Der Nachteil dieser Funktion ist ein erhöhter Speicherbedarf, da die zusätzlichen Daten in der Containerdatei abgelegt werden müssen. Sub-Channel-Daten lesen Auch die Sub-Channel-Daten enthalten zusätzliche Daten, die insbesondere von aktuellen CD-Titeln oft ausgewertet werden. Der Nachteil dieser Funktion ist auch hier ein etwas erhöhter Speicherbedarf. Lesewiederholung für einen Sektor Die Auslesequalität verbessert sich insbesondere bei älteren CD-Laufwerken, wenn ein Sektor mehrmals gelesen wird. Im Falle vieler Lesefehler sollte man die Lesewiederholung auf 2 bis 3 setzen. Dies geht naturgemäß zu Lasten der Auslesegeschwindigkeit. Lesegeschwindigkeit des Quelllaufwerks Oftmals verbessert sich die Auslesequalität bei einigen CD Laufwerken, wenn die Auslesegeschwindigkeit herabgesetzt wird. Weiterhin reduziert sich auch die Geräuschbelästigung bei geringerer Rotationsgeschwindigkeit der auszulesenden CD. Das Ermitteln der Lesegeschwindigkeit wird von manchen CD-Laufwerken nicht unterstützt. In diesem Fall ist hier keine Auswahl möglich. Andere CD-Laufwerke liefern völlig falsche und utopische Werte zurück. Wählen Sie in diesem Fall keinen Wert, der höher liegt, als der für Ihr CD-Laufwerk angegebene. Kann die Lesegeschwindigkeit ermittelt werden, zeigt die Liste nur die Werte an, die für das Laufwerk auch gesetzt werden können. Dynamische Fehlerkorrektur - Die Genauigkeit, mit der ein CD-Laufwerk Daten liest, hängt davon ab, wie schnell die Daten ausgelesen werden. Dies trifft besonders dann zu, wenn defekte Sektoren gefunden werden. Um die Daten exakter lesen zu können, wenn ein Fehler auftritt, regelt diese Option die Lesegeschwindigkeit des CD-Laufwerks auf einen Wert, der vierfacher Lesegeschwindigkeit am nächsten kommt. Diese Fehlergeschwindigkeit können Sie bei Bedarf auch entsprechend anpassen. Tritt kein Fehler auf, wird immer mit der maximal möglichen Lesegeschwindigkeit gelesen. Die Lesegeschwindigkeit kann nicht kleiner als die Fehlergeschwindigkeit sein! Anzahl der Sektoren, die von der dynamischen Suche übersprungen werden - Werden beim Auslesen mehrere aufeinander folgende defekte Sektoren gefunden, wird dynamisch versucht, die angegebene Anzahl von Sektoren zu überspringen. Dies kann bei manchen CDs zu einer dramatischen Reduzierung der benötigten Zeit zum Auslesen einer CD führen. Ein Wert von 1 schaltet diese Funktion ab. Wird dieser Wert von Hand konfiguriert, sollte er nicht kleiner als 100 gesetzt werden, da sonst kein spürbarer Vorteil erreicht wird. Das dynamische Überspringen von Sektoren kann dazu führen, dass die virtuelle CD später nicht korrekt funktioniert! Erzeugen einer Quick Copy Datei - Quick Copy Dateien enthalten Werte, mit denen die

90 Erstellen virtueller CDs 90 benötigte Zeit für das Auslesen einer CD erheblich verringert werden kann. Dieser Effekt tritt erst auf, wenn Sie bereits eine Quick Copy Datei für eine CD besitzen, also wenn die CD bereits erstellt wurde oder Sie eine entsprechende Quick Copy Datei von einem Bekannten/Freund bekommen haben. Sollte bereits eine Quick Copy Datei für die Quell-CD existieren, werden Sie gefragt, ob wirklich eine weitere Datei erstellt werden soll, da dies in der Regel keinen Vorteil bringt Erstellen Sie nur für problematische CDs Quick Copy Dateien! Für CDs, die sich problemlos erstellen lassen, bringen Quick Copy Dateien keinen Vorteil. Exakte Sektorenüberprüfung - Manche CDs haben Sektoren, die nur korrekt erkannt werden, wenn die CD aus beiden Richtungen - von vorn und von hinten - gelesen wird. Ist diese Einstellung eingeschaltet, liest Virtual CD die CD ein zweites Mal von hinten und vergleicht die Sektoren. Es stehen verschiedene Methoden zur Verfügung: o Automatisch - Je nach eingelegtem Medium legt Virtual CD automatisch fest, in welchem Modus die exakte Sektorenüberprüfung durchgeführt werden soll. o Genauer Modus - Prüft jeden Sektor und benötigt dafür sehr viel Zeit. o Schneller Modus - Prüft in größeren Abständen und arbeitet schneller als der genaue Modus. In vielen Fällen ist dieser Modus ausreichend. Verwenden Sie die exakte Sektorenüberprüfung nur in Ausnahmefällen. Der Vorgang kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und ist nur für sehr wenige Titel notwendig. Die exakte Sektorenüberprüfung ist sehr aufwendig und hat, um sie möglichst schnell durchzuführen, folgende Einschränkungen: Die CD darf nicht komprimiert oder verschlüsselt werden. Es muss sich um eine Daten CD handeln. Blu-Rays werden nicht unterstützt. CD-Geometriedaten lesen - Um eine noch bessere Emulation der physikalischen CD zu gewährleisten, können Messinformationen über deren Eigenschaften abgelegt werden. Da diese Daten nicht auf jedem CD-Laufwerk mit denselben Parametern ermittelt werden können, muss der entsprechende Messabstand für das Auslesen festgelegt werden. Folgende Verfahren stehen hierzu zur Verfügung: o Automatisch - Je nach eingelegtem Medium legt Virtual CD automatisch fest, in welchem Modus die CD Geometrie gelesen werden soll. o Schneller Modus - Das Auslesen der Geometrie wird mit festen Abständen ausgeführt. o Genauer Modus - Das Auslesen der Geometrie erfolgt in kleineren Abständen. o Dynamischer Modus - Die Abstände werden dynamisch angepaßt, was unter Umständen dazu führt, dass die Geometrie in mehreren Durchgängen gelesen wird.

91 91 Erstellen virtueller CDs Normalerweise reicht es aus, den Modus für das Auslesen der CD-Geometrie automatisch bestimmen zu lassen. Führt dies einmal nicht zu dem gewünschten Resultat, sollten Sie die verschiedenen Modi per Hand einstellen. Ziel Als 'Ziel' wird festgelegt, wo und wie das neue Image erstellt wird. Der 'Dateiname' gibt an, in welchem Verzeichnis und unter welchem Namen die virtuelle CD auf der Festplatte erstellt wird. Virtual CD gibt Ihnen den Dateinamen vor, der aus dem in der Karte 'Virtuelle CDs' der Einstellungen voreingestellten 'Ordner für neue Images' und dem CD-Label oder der Beschreibung besteht, die auf der Seite 'Analyse' angegeben wurden. Dieser Name kann frei geändert werden. Der verwendete Dateiname darf die max. Länge von 254 Zeichen nicht überschreiten! Standardmäßig ist der Dateiname im Eingabefeld blau hinterlegt. Tippen Sie einen Namen ein, verschwindet der Zielpfad aus dem Eingabefeld. Das ist unproblematisch, da Virtual CD den Standardpfad und die entsprechende Dateiendung automatisch an den von Ihnen eingegebenen Namen anfügt. Die Informationen für den 'Speicherplatz auf der Festplatte' geben schnell eine Übersicht, ob die virtuelle CD in dem angegebenen Ziel erstellt werden kann. Das Tortendiagramm zeigt Ihnen prozentual

92 Erstellen virtueller CDs 92 den freien und belegten Speicherplatz im Ziel sowie den Platz, den das neue Image belegen würde. Das Betätigen der Schaltfläche 'Festplatteninfo' verschafft einen schnellen Überblick über die freie Speicherkapazität aller Festplatten im System. Die Option 'Automatisch einen Ordner erzeugen' dient dazu, für jede virtuelle CD und die zugehörigen Daten einen eigenen Ordner anzulegen. Für jede virtuelle CD werden mehrere Dateien gespeichert. Wenn mehrere virtuelle CDs erstellt werden, kann man die zu einer virtuellen CD zugehörigen Dateien nur noch schwer auseinanderhalten. Wir empfehlen daher, diese Option zur Wahrung der Übersicht stets aktiviert zu lassen. Das 'Image in mehrere Dateien aufteilen' ist dann notwendig, wenn mit einem Dateisystem gearbeitet wird, in dem Dateien größer 2 GB nicht angelegt werden können. Dies ist z.b. beim FAT32Dateisystem der Fall. Windows NT-basierte Dateisysteme benutzen in der Regel das NTFS Dateisystem, das problemlos große Dateien verwalten kann. Sollten Sie planen, Ihre Images auf anderen Medien (z.b. als Smart Virtual CD Stick) zu kopieren, ist darauf zu achten, dass diese Medien u. U. als Dateisystem FAT32 verwenden, was bei großen Images dazu führt, dass ein Kopieren nicht möglich ist. Nun können Sie festlegen, welche Art Image erstellt werden soll. Erzeugen Ø einer virtuellen CD. Standardoptionen zum Erzeugen einer virtuellen CD. Ø eines ISO-Images. Mit dieser Option wird ein ISO-kompatibles Image erstellt. ISO-Images müssen immer als eine Datei abgelegt werden. Ein Aufteilen in mehrere Dateien ist nur für virtuelle CDs möglich! ISO-kompatible Images können nur von Medien mit einer Datenspur (CD-ROM, DVD-ROM, Blu-Ray) erzeugt werden. Für alle CD-Typen, die keine Erstellung eines ISO-Images ermöglichen, wird der Punkt zum Erzeugen eines ISO-Images nicht angezeigt. Wenn von einer Quell-CD ein ISO-Image erzeugt wird, stehen verschiedene Optionen zum Erstellen der Imagedatei nicht zur Verfügung! Aus diesem Grund sollten nur dann ISOkompatible Images erzeugt werden, wenn diese z.b. zur Nutzung mit anderen Programmen benötigt werden. Wird sowohl mit lokal als auch mit global verfügbaren virtuellen CDs gearbeitet, kann festgelegt werden, dass die neue virtuelle CD in der Ø lokalen Ansicht abgelegt wird und zunächst nur an dieser Arbeitsstation sichtbar ist. Ø globalen Ansicht abgelegt wird und sofort für alle Arbeitsstationen, die mit demselben globalen Konfigurationspfad arbeiten, sichtbar wird. Ø keine Ansicht abgelegt wird. Images, die so erzeugt werden, stehen in keinem Virtual CD Programm zur Verfügung. Die Angabe, in welcher Ansicht die CD abgelegt wird, bezieht sich nur auf den Bereich, in dem sie sichtbar ist. Eine CD kann bereits über einen UNC-Pfad im Netzwerk angelegt werden und, nachdem sie getestet wurde, per Drag und Drop in den globalen Bereich verschoben werden.

93 93 Erstellen virtueller CDs Wird nur lokal oder nur global gearbeitet, steht hier auch nur die verfügbare Ansicht zur Auswahl. Die virtuelle CD wird dann automatisch in die richtige Ansicht eingeordnet. Sollte der Speicherplatz nicht ausreichend sein, kann durch Kompression der Daten versucht werden, die virtuelle CD so zu verkleinern, dass sie noch im Ziel abgelegt werden kann. Wahlweise kann die 'Kompression' abgeschaltet oder in 4 Kompressionleveln aktiviert werden. Mit höherem Kompressionslevel steigt sowohl die (einmalige) Dauer der Erstellung der virtuellen CD als auch die Prozessorbelastung beim Betrieb der virtuellen CD. Dafür reduziert sich die Größe der Imagedatei auf der Festplatte. Kommentar Zu einer virtuellen CD kann ein 'Kommentar' mit max Zeichen angegeben werden. Dies eignet sich besonders für die Angabe von Informationen (z.b. Seriennummer), die zur Installation von Anwendungen benötigt werden, die sich auf der virtuellen CD befinden. Für Audio-CDs wird automatisch eine Titelliste generiert. Diese können Sie hier einsehen und verändern, bevor das Image erstellt wird. Vor allem wenn die Titelinformationen nicht über CDDB abgefragt werden, sollten Sie den Kommentar anpassen.

94 Erstellen virtueller CDs 94 Eigenschaften Die 'Eigenschaften' einer virtuellen CD beeinflussen vor allem das Verhalten beim Einlegen in ein virtuelles CD-Laufwerk. Für die virtuelle CD können folgende Eigenschaften angegeben werden: Passwort Um die virtuelle CD vor dem Zugriff unberechtigter Personen zu schützen, können Sie ein Passwort eingeben. Bei Verwendung eines Passwortes wird die Eingabe zum Ändern der Eigenschaften, Einlegen oder Löschen der virtuellen CD notwendig. Zur Sicherheit müssen Sie das Passwort zweimal eingeben, um Tippfehler zu vermeiden. Achten Sie bei der Passwortvergabe darauf, keine einfach zu erratenden Begriffe zu verwenden. Die sichersten Passwörter sind möglichst lange und beliebige Zahlen-/Buchstabenkombinationen. Das Passwort darf bis zu 15 Buchstaben lang sein und unterscheidet zwischen Groß- und Kleinschreibung. Daten der virtuellen CD verschlüsseln Die Verschlüsselung der Daten sorgt dafür, dass auf den Inhalt der virtuellen CD nur noch mit dem Passwort zugegriffen werden kann. Als Schlüssel für die Verschlüsselung wird das Passwort verwendet. Es ist daher nicht möglich, das Passwort einer virtuellen CD, die verschlüsselt wurde, nachträglich zu ändern! Startprogramm und Arbeitsverzeichnis Um beim Einlegen einer virtuellen CD ein Programm starten zu können, verwenden Sie das Startprogramm für die Angabe des auszuführenden Programms und geben Sie über das Arbeitsverzeichnis den Ordner an, in dem das Programm gestartet werden soll.

95 95 Erstellen virtueller CDs Soll ein Programm ausgeführt werden, das sich auf einer virtuellen CD befindet, muss unter Umständen der Laufwerksbuchstabe angegeben werden. Da dieser variieren kann, stellt Virtual CD die Variable '%drive%' zur Verfügung. Diese enthält den Laufwerksbuchstaben OHNE Doppelpunkt. '%drive%:\<program>.exe' startet das <Program>, egal in welches Laufwerk das Image eingelegt wird! Tastenkürzel Sehr praktisch und komfortabel ist die Option, zum Einlegen der virtuellen CD ein Tastenkürzel ( Hotkey") zu definieren. Sobald Sie diese Tastenkombination beim normalen Arbeiten mit dem PC betätigen, wird die dazugehörige virtuelle CD eingelegt und ggf. das dazugehörige Programm gestartet. Virtuelle CD nach dem Erstellen automatisch einlegen in Laufwerk Diese Eigenschaft bietet Ihnen an, die virtuelle CD direkt im Anschluss an die Erstellung durch den Containerbrenner in das hier voreingestellte virtuelle Laufwerk einzulegen und dieses als Standardlaufwerk vorzugeben. Auswerfen der virtuellen CD beim Beenden der Sitzung Wenn die Arbeit am Computer beendet wird, wirft Virtual CD alle Images mit dieser Eigenschaft aus dem virtuellen CD-Laufwerk aus. Autorunfunktion beim Einlegen der virtuellen CD unterdrücken Fast alle CDs starten automatisch ein Programm, wenn sie eingelegt werden. Mit dieser Einstellung kann Virtual CD dazu angewiesen werden, den entsprechenden Programmaufruf zu unterdrücken. Symbol der Quell-CD - falls vorhanden - und zu dem Image abspeichern Ist zu der QuellCD ein eigenes Symbol festgelegt, wird dieses zusammen mit der neuen Imagedatei abgespeichert und innerhalb von Virtual CD für die Anzeige verwendet. Log-Datei über die Erstellung zu dem Image abspeichern Während der Erstellung sammelt der Imagebrenner verschiedene Informationen über den Erstellvorgang und speichert diese zusammen mit der Imagedatei ab. Fast alle Eigenschaften können nach der Erstellung der neuen Imagedatei über die Imageeigenschaften eingesehen und/oder verändert werden.

96 Erstellen virtueller CDs 96 Der Imagebrenner Unabhängig davon, was für einen Imagetyp (virtuelle CD oder ISO-Image) Sie erstellen, geschieht dies immer durch den Imagebrenner. Der Imagebrenner liefert während des Erstellvorgangs umfangreiche Informationen über den Fortschritt des jeweiligen Auslesevorgangs der Erstellung: Quelle Laufwerksbezeichner des CD-Laufwerks, in dem die physikalische CD einliegt und der Typ der Quell-CD. Beschreibung Beschreibender Text für das neue Image. Image Dateiname der neue Imagedatei. Spur Aktuelle Spur und Anzahl der zu erstellenden Spuren der CD. Gesamtzeit Gesamte Zeit, die bereits verstrichen ist. Sektoren Aktueller Sektor und Anzahl der zu erstellenden Sektoren der CD. Unlesbare Sektoren Anzahl der gefundenen unlesbaren Sektoren. Schritte Gibt die Anzahl der Schritte zum Erstellen der Imagedatei an. Gefolgt von der Bezeichnung des aktuellen Schritts und der dafür noch benötigten Zeit. Fertiggestellt Zeigt, wieviel Prozent des aktuellen Schrittes bereits durchgeführt wurden. Für manche Images sind neben dem Erstellen der Imagedatei noch weitere Schritte (z.b. Lesen der CD-Geometrie) nötig. Die Prozentangabe, für die bereits fertiggestellten Daten beziehen sich dabei immer auf den aktuellen Arbeitsschritt!

97 97 Erstellen virtueller CDs Die verbleibende Zeit wird danach berechnet, wie viele Sektoren bezogen auf die gesamte Anzahl der Sektoren in der bisherigen Zeit gelesen werden konnten. Bei CDs, die gleich am Anfang defekte Sektoren haben, kann diese Zeit sehr lang werden. Ist der Bereich, in dem die defekten Sektoren angesiedelt sind, beendet, wird die Zeit sehr schnell wieder in normale Bereiche wechseln. Um hier falsche Angaben zu vermeiden, wird die verbleibende Zeit nie höher als 3 Stunden angezeigt, da dies ein Wert ist, der in der Regel immer ausreicht, um eine virtuelle CD zu erstellen. Die Statusanzeige gibt Informationen zur Erstellung der virtuellen CD aus und zeigt, wann die entsprechende Meldung ausgelöst wurde. Diese Statusmeldungen werden nach erfolgreicher Erstellung einer virtuellen CD abgespeichert und können in den Imageeigenschaften angesehen werden. Ist der Automatische Bildlauf aktiviert, wird beim Einfügen einer neuen Nachricht automatisch an das Ende der Liste gesprungen, um den neuen Eintrag anzuzeigen. Neben der Möglichkeit, den aktuellen Erstellvorgang abzubrechen oder ihn, wenn nötig, pausieren zu lassen, ermöglicht er es Ihnen auch Ø die Anwendung automatisch zu schließen. Ø die CD nach erfolgreicher Erstellung auszuwerfen. Ø den Computer nach der Erstellung der virtuellen CD herunterzufahren. Ø die CD-Zentrale zu starten. Das Starten der CD-Zentrale ist nicht mehr möglich, wenn angegeben wurde, dass der Computer nach der Erstellung heruntergefahren werden soll! Besonders die Erstellung von CDs, die in einem Sonderformat vorliegen, kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Starten Sie die Erstellung solcher CDs abends und lassen Sie den Computer dann automatisch nach dem Ende der Erstellung herunterfahren. Kopierschablonen In Kopierschablonen werden alle Einstellungen gespeichert, die für die Erstellung einer virtuellen CD benötigt werden. Diese Einstellungen werden vom Containerassistenten geladen. So können Sie Einstellungen, die Sie für bestimmte CDs benötigen, wiederverwendbar ablegen. Es wird unterschieden zwischen: Systemkopierschablonen Diese Kopierschablonen werden von Virtual CD mitgeliefert. Benutzerkopierschablonen Kopierschablonen, die Sie selbst angelegt haben. Virtual CD liefert folgende Systemkopierschablonen mit: v10 - Automatic Copy Es wird versucht, automatisch alle erforderlichen Einstellungen für das Erstellen der CDs vorzunehmen. v10 - CD-Geometry Copy Um eine noch genauere Emulation der physikalischen CD zu erreichen, kann Virtual CD zusätzlich eine Messreihe aufzeichnen, die weitere Informationen über den physikalischen Aufbau der CD ermittelt. v10 - Exact Copy Bei manchen CDs ist es notwendig, alle Informationen möglichst genau auszulesen. Hierzu werden alle beschleunigenden Einstellungen abgeschaltet und es wird Sektor für Sektor ausgelesen.

98 Erstellen virtueller CDs 98 v10 - Full Copy (RAW, Sub-Channel) Diese Einstellung kopiert alle Daten auf der CD. v10 - ISO Copy Es wird ein ISO-Image statt einer virtuellen CD erzeugt. v10 - Normal Copy Hier werden Einstellungen für CDs vorgenommen, für die keine besonderen Einstellungen notwendig sind. v10 - Unreadable Block Copy Manchmal haben physikalische CDs deutlich sichtbare unbeschriebene Bereiche. Diese Bereiche führen bei normalen Einstellungen unter Umständen zu einer Auslesezeit von mehreren Tagen. Wählen Sie für solche CDs unbedingt diese Einstellung, um die benötigte Zeit für die Erstellung der virtuellen CD zu minimieren. Als Vorgabe ist immer die Kopierschablone v10 Automatic Copy eingestellt. Normalerweise werden über diese Kopierschablone alle notwendigen Einstellungen zum erfolgreichen Erstellen einer virtuellen CD vorgenommen. In manchen Fällen kann es vorkommen, dass CD-Sonderformate nicht korrekt erkannt werden. In so einem Fall muss eine andere Kopierschablone für die Erstellung der virtuellen CD gewählt oder die entsprechenden 'Einstellungen' direkt im Containerassistenten gesetzt werden. Welche Kopierschablonen es gibt, kann im Menü der Schaltfläche 'Erstellen' in der Registerkarte ' Virtual CD' der Multifunktionsleiste der CD-Zentrale gesehen werden. Die Auswahl einer Kopierschablone im Menü öffnet den Containerassistenten und lädt die gewählte Kopierschablone. Dort befindet sich auch die Option immer als Letzte des Menüs 'Ordern öffnen'. Dieser öffnet ein Explorerfenster, in dem bestehende Kopierschablonen gelöscht und bearbeitet werden können. Sollten Sie einmal eine Systemkopierschablone löschen, wird diese automatisch bei der nächsten Erstellung einer virtuellen CD wieder angelegt. Das Bearbeiten der Kopierschablonen erfolgt mit dem Kopierschabloneneditor. Diesen können Sie direkt im Containerassistenten, auf der Seite 'Analyse' oder per Doppelklick auf eine Kopierschablone im Explorer starten. Kopierschablonen sind Vorgaben für die Erstellung einer Imagedatei, die aber nicht zwingend verwendet werden. Einstellungen, die zu einem fehlerhaften Image führen würden, werden von Virtual CD während der Erstellung automatisch korrigiert. Auch das Analyseergebnis kann sofern dies erlaubt wurde - Werte für die Erstellung anpassen.

99 99 Erstellen virtueller CDs Der Kopierschabloneneditor Im Kopierschabloneneditor kann eine bestehende Kopierschablone bearbeitet und eine neue Kopierschablone erstellt werden. Der Kopierschabloneneditor fasst verschiedene Kopiereinstellungen, die während der Erstellung einer neuen Imagedatei im Containerassistenten als Voreinstellungen verwendet werden, in einer Kopierschablone zusammen. Der Bereich unterhalb der Liste zeigt erklärende Informationen zu dem ausgewählten Listeneintrag. Die Schaltflächen unterhalb des Listenbereichs ermöglichen es Ihnen, neue Kopierschablonen anzulegen, bestehende zu laden und Ihre Änderungen an der geladenen Kopierschablone zu speichern. Neu Erstellen einer neuen Kopierschablone. Laden Öffnet ein Menü, über das eine Systemkopierschablone von Virtual CD oder eine Benutzerkopierschablone ausgewählt werden kann. Speichern Speichert vorgenommene Änderungen. Die einzelnen Einstellungen sind zur besseren Übersichtlichkeit in thematische Gruppen gegliedert. Um

100 Erstellen virtueller CDs 100 eine Einstellung zu verändern, ist der gewünschte Eintrag mit der Maus anzuwählen. Danach kann die gewünschte Einstellung vorgenommen werden. Die Einstellungen wurden in folgenden Gruppen zusammengefasst: Einstellungen für Audiospuren Vorgaben für das Erstellen von Musik-CDs oder Medien, die einzelne Audiospuren enthalten. Einstellungen für Datenspuren Vorgaben für das Erstellen von Daten-CDs, DVDs, Blu-Rays oder für Medien, die einzelne Datenspuren enthalten. Einstellungen für die virtuelle CD Vorgabe für das Erstellen einer neuen virtuellen CD. Allgemeine Einstellungen Vorgaben für die Ausführung der Erstellung im Containerassistenten. In den Gruppen finden sich alle Einstellungen wieder, die Sie bereits aus den Seiten 'Einstellungen', ' Ziel' und 'Eigenschaften' des Containerassistenten kennen. Ausgenommen sind hier die Einstellungen, die eine Benutzereingabe erfordern (z.b. das Passwort). Zum Ändern eines Wertes muss dieser angewählt werden und kann dann nach eigenen Wünschen angepasst werden. Es gibt einige Einstellungen, die ausschließlich über eine Kopierschablone festgelegt werden können: Titelliste im Kommentar erzeugen Virtual CD kann auf Wunsch eine Titelliste von Audio CDs im Kommentar der virtuellen CD erzeugen. Überschreiben vorhandener virtueller CDs Diese Einstellung gibt an, ob bei der Erstellung einer virtuellen CD, die bereits existiert, eine weitere virtuelle CD angelegt wird, deren Name mit einer Nummer versehen wird (Einstellung nein Vorgabe) oder die bestehende virtuelle CD ohne weitere Rückfrage (!) überschrieben wird (Einstellung ja ). Einstellungen mit der CD-Analyse überschreiben Der Containerassistent analysiert vor der Erstellung einer virtuellen CD, welches die besten Einstellungen für Ihre Erstellung sind. Er überschreibt ggf. die Werte der Kopiererschablone mit den Einstellungen, die er aufgrund der CDAnalyse für die besten hält. Soll dies nicht geschehen, muss diese Einstellungen auf nein gesetzt werden. CPU-Priorität Definiert die Priorität, mit der die virtuelle CD erstellt wird. Normalerweise können Sie Virtual CD das Ermitteln der Kopiereinstellungen überlassen. Sollten Sie aber eine eigene Kopierschablone erstellen, die feste Einstellungen haben soll, muss die Option Einstellungen mit der CD Analyse überschreiben auf nein gesetzt sein, da es sonst vorkommen kann, dass der Containerassistent auf Grund der CD-Analyse die gesetzten Werte überschreibt! Der CD-Geometriemodus kann für CDs und DVDs getrennt eingestellt werden, da es Laufwerke gibt, die hier unterschiedliche Einstellungen erfordern. Sie sollten diese Werte nur ändern, wenn sie herausgefunden haben, dass die CD-Geometrie bei Ihrem CD-Laufwerk mit fest vorgegebenen Einstellungen besser gelesen wird. Normalerweise führt das Ermitteln dieser Einstellungen durch Virtual CD also 'Automatisch' zum besten Erfolg. Sollten Sie mehrere Ordner haben, in denen Ihre virtuellen CDs abgelegt sind, können Sie über die Einstellungen Zielordner und Hinzufügen zu gezielt Kopierschablonen erstellen, die es ermöglichen, neue virtuelle CDs automatisch in dem gewünschten Ordner abzulegen. Sie können in den Kopierschablonen Einstellungen vornehmen, die nicht zu einem CD-Typ oder dem CD-Laufwerk passen. Aus diesem Grund korrigiert Virtual CD im Containerassistenten beim Laden der Einstellungen aus einer Kopierschablone solche Einträge. Wenn Sie, z.b. in einer Kopierschablone angeben, dass RAW gelesen werden soll, es sich bei der Quelle aber um eine DVD handelt, wird Virtual CD das RAW-Lesen abschalten, da dies für DVDs nicht möglich ist.

101 101 Erstellen virtueller CDs Erstellen einer eigenen Kopierschablone Neben den mitgelieferten Systemkopierschablonen können Sie auch eigene Kopierschablonen anlegen. Wenn Sie mit eigenen Vorgaben für die Erstellung virtueller CDs arbeiten wollen, ist es zu empfehlen, mit Benutzerkopierschablonen zu arbeiten, denen Sie einen eigenen Namen geben können. Das Anlegen eigener Kopierschablonen kann in wenigen einfachen Schritten geschehen. In dem folgenden Beispiel wird eine Kopierschablone angelegt, die vorhande virtuelle CDs ohne weitere Rückfrage automatisch überschreibt: Starten des Kopierschabloneneditors Öffnen Sie zum Start des Kopierschabloneneditors die CD-Zentrale. Klappen Sie über die Menüschaltfläche das Hauptmenü auf und wählen hier 'Hilfsprogramme' -> 'Kopierschabloneneditor '. Der Kopierschabloneneditor lädt nun automatisch die Systemkopierschablone v10 Automatic Copy. Anlegen einer neuen Kopierschablone Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um eine neue Benutzerkopierschablone anzulegen.

102 Erstellen virtueller CDs 102 In folgendem Dialog vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen für die Benutzerkopierschablone, in unserem Fall Bestehende virtuelle CDs überschreiben. neue Sie können bei der Erstellung einer neuen Benutzerkopierschablone angeben, von welcher existierenden Kopierschablone Sie Werte übernehmen möchten. In unserem Beispiel können wir den Wert beibehalten. Wählen Sie nun Erzeugen, um die Kopierschablone anzulegen. Anpassen der Einstellungen Die neue Kopierschablone ist angelegt und im Kopierschabloneneditor geladen. Wählen Sie nun die

103 103 Erstellen virtueller CDs Einstellung 'Überschreiben vorhandener virtueller CDs' und in der dazugehörenden Auswahlliste ja. Speichern Sie die Veränderung über Speichern ab und beenden Sie den Kopierschabloneneditor. Benutzen der neuen Kopierschablone Ihre neue Benutzerkopierschablone kann nun verwendet werden. Legen Sie zum Test eine CD in ein physikalisches CD-Laufwerk und wählen Sie in der Multifunktionsleiste der CD-Zentrale über das Menü der Schaltfläche 'Erstellen' Ihre neue Benutzerkopierschablone aus. Daraufhin startet der Containerassistent automatisch mit der gewählten Kopierschablone.

104 Erstellen virtueller CDs 104 Alternativ können Sie den Containerassistenten auch über den Starter ausführen und die ' Kopierschablone' auf der Seite 'Analyse' als Vorgabe auswählen. Weitere Eingaben werden nicht mehr benötigt. Wählen Sie 'Erstellen', um eine bereits bestehende CD zu überschreiben.

105 105 Erstellen virtueller CDs Das beschriebene Vorgehen ist vor allem für CDs hilfreich, deren Inhalt in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird (z.b. Katalog, Lexika, usw.). Bedenken Sie dabei aber, dass eine vorhandene virtuelle CD immer überschrieben wird, wenn unter ihrem Namen eine neue virtuelle CD angelegt wird! Das Beispiel zeigt, wie einfach es ist, neue Benutzerkopierschablonen nach eigenen Wünschen anzulegen. Natürlich können Sie auch andere Einstellungen in eigenen Benutzerkopierschablonen abspeichern, die Sie dauerhaft verwenden möchten. Achten Sie dabei darauf, nicht zu viele Benutzerkopierschablonen zu definieren, weil Sie sonst schnell den Überblick verlieren können. Vergeben Sie immer einen aussagekräftigen Namen, der veranschaulicht, welche Einstellungen in der Benutzerkopierschablonen abgelegt sind, damit Sie dies auch nach einiger Zeit noch nachvollziehen können. Quick Copy - Der schnelle Weg zur virtuellen CD Quick Copy Dateien führen dazu, dass Ø die Erstellung virtueller CDs um ein Vielfaches schneller wird. Ø die virtuelle CD nach Ihrer Erstellung lauffähig ist, wenn die ursprüngliche virtuelle CD lauffähig war. Ø Daten (z.b. die CD-Geometriedaten), die auf einem CD-Laufwerk nicht korrekt ausgelesen werden können, trotzdem verfügbar sind. Bevor Sie nun die Vorteile einer Quick Copy Datei nutzen können, muss diese erst einmal vorhanden sein. Entweder bekommen Sie eine Quick Copy Datei von einem Bekannten oder sie haben von einem Medium bereits ein Image erstellt, das nun erneut angelegt werden soll. Quick Copy Dateien können während der Erstellung einer virtuellen CD erzeugt werden. Damit dies geschieht, müssen Sie im Containerassistenten auf der Seite 'Einstellungen' die Option Erzeugen einer Quick Copy Datei einschalten. Beim Erstellen einer virtuellen CD mit der Kopierschablone v10 Automatic Copy entscheidet Virtual CD, wann eine Quick Copy Datei angelegt wird. In einer Quick Copy Datei werden verschiedene Parameter, die während der Erstellung einer virtuellen CD gelesen werden, zusammengefasst. Eine Quick Copy Datei beinhaltet unter anderem: CD-Geometriedaten Unlesbare Sektoren CD-Text-Informationen CD-Sub-Channel-Daten Daten der exakten Sektorenüberprüfung Die jeweiligen Daten sind nur dann in einer Quick Copy Datei enthalten, sofern sie beim Erstellen der virtuellen CD, mit der die Quick Copy Datei angelegt wurde, auch ausgelesen wurden! Quick Copy Dateien können mit dem Quick Copy Editor angesehen und verändert werden. Diesen können Sie direkt im Containerassistenten, auf der Seite 'Analyse', oder im Porgrammmenü der CDZentrale unter dem Punkt 'Hilfsprogramme' starten.

106 Erstellen virtueller CDs 106 Zum Laden einer bestimmten Quick Copy Datei können Sie im Programmmenü der CDZentrale mittels 'Ordner öffnen' den Ordner für Quick Copy Dateien öffnen. In dem nun geöffneten Explorer können sie die gewüschte Quick Copy Datei doppelt anklicken, woraufhin sich der Quick Copy Editor öffnet und die gewählte Datei einliest. Der Quick Copy Editor ermöglicht es, die Daten einer Quick Copy Datei abzuschalten, so dass sie bei der Erstellung einer virtuellen CD nicht automatisch übernommen werden. Dies ist vor allem dann nützlich, wenn eine Quick Copy Datei mehrere Informationen zu einer CD enthält und Sie nicht sicher sind, ob alle Informationen korrekt sind. Es werden nur die Daten einer Quick Copy Datei für die Erstellung einer virtuellen CD verwendet, die in der Liste des Quick Copy Editors markiert sind. Daten, die nicht markiert sind, werden nur deaktiviert, aber nicht aus der Quick Copy Datei gelöscht, Sie können sie jederzeit wieder aktivieren. Es ist nicht möglich, Quick Copy Dateien zu ändern, die mit Virtual CD v6 erstellt wurden! Diese Dateien können ausschließlich angesehen werden, Eingaben sind nicht möglich. Quick Copy Dateien ab Virtual CD v7 können geladen und auch verändert abgespeichert werden. Eine Quick Copy Datei wird immer eindeutig der physikalischen CD zugeordnet, von der die virtuelle CD erstellt wurde. Daher ist es nicht möglich, im Containerassistenten eine Quick Copy Datei auszuwählen, die nicht zu einer CD passt.

107 107 Erstellen virtueller CDs Wurde eine Quick Copy Datei zu einer CD gefunden, wird diese automatisch im Containerassistenten angezeigt. Die Erstellung der CD ist dann um ein Vielfaches schneller, weil Daten, die in einer Quick Copy Datei bereits vorhanden sind, nicht noch einmal ausgelesen werden. Alle unlesbaren Sektoren z. B., die in der Quick Copy Datei vorhanden sind, werden beim Auslesen der physikalischen CD einfach übernommen. Ein zeitintensives Auslesen dieser Sektoren entfällt. Legen Sie pro CD nur eine Quick Copy Datei an, da Sie nie mehr als eine funktionierende Quick Copy Datei pro CD benötigen. Sollte die virtuelle CD nach der Erstellung nicht lauffähig sein, sollten Sie in jedem Fall auch die Quick Copy Datei löschen, da die CD sonst beim nächsten Mal wieder fehlerhaft erstellt wird. Quick Copy Dateien können über den Explorer gelöscht werden. Öffnen Sie hierfür den 'Quick Copy Dateien'-Ordner über den Punkt 'Ordner öffnen' im Programmmenü der CD-Zentrale. Um eine optimale Erstellung einer virtuellen CD zu gewährleisten, können Einstellungen aus der Quick Copy Datei die Vorgaben der angegebenen Kopierschablone überschreiben. Tauschen Sie Quick Copy Dateien mit Freunden oder Bekannten. Wenn Sie jemanden kennen, der eine virtuelle CD angelegt hat, die Sie auch besitzen, können Sie mit der richtigen Quick Copy Datei sehr viel schneller eine lauffähige virtuelle CD erzeugen, als wenn Sie erst ausprobieren müssen, welche Einstellungen notwendig sind. Um eine Quick Copy Datei zu verwenden, die Sie (z.b. per ) bekommen haben, müssen Sie diese nur in den aktuellen Ordner für Quick Copy Dateien kopieren. Virtual CD erkennt automatisch, zu welcher CD die Quick Copy Datei gehört.

108 Erstellen virtueller CDs 108 Der Quick Copy Editor Der Quick Copy Editor kann eine bestehende Quick Copy Datei anzeigen und bearbeiten. Quick Copy Dateien werden während der Erstellung einer virtuellen CD vom Imagebrenner angelegt, wenn die entsprechende Option im Containerassistenten gewählt wurde. Quick Copy Dateien, die nicht mit Virtual CD Version 7 oder höher erstellt wurden, können nur angezeigt, aber nicht bearbeitet werden! Der Quick Copy Editor zeigt in einer Liste die verfügbaren Daten (z.b. unlesbare Sektoren) zur CD Erstellung, die in der Quick Copy Datei enthalten sind, an. Welche Daten in einer Quick Copy Datei enthalten sind, hängt davon ab, mit welchen Einstellungen die CD erstellt wurde, zu der die Quick Copy Datei angelegt wurde. Alle Daten, die mit einem Haken markiert sind, werden bei einer erneuten Erstellung der CD, der diese Quick Copy Datei zugeordnet wurde, übernommen und nicht erneut ausgelesen. Enthält eine Quick Copy Datei Daten, die nicht automatisch verwendet werden sollen, muss der Haken vor den entsprechenden Daten entfernt werden. Wird die Liste grau dargestellt, kann die Quick Copy Datei nur angesehen, aber nicht bearbeitet werden! Das 'CD-Label' informiert darüber, zu welchem Medium die momentan geladene Quick Copy Datei erstellt wurde. Die Schaltflächen unterhalb der Liste ermöglichen das 'Speichern' der vorgenommenen Änderungen. Das Laden einer anderen Quick Copy Datei erfolgt über die Schaltfläche hinter dem Dateinamen.

109 109 Zusammenstellen von Daten Zusammenstellen von Daten Bisher haben Sie das Erstellen virtueller CDs als 1 zu 1 Abbild von einer CD zu einem Image kennen gelernt. Es gibt aber verschiedene Situationen, in denen es notwendig werden kann, die Daten einer CD vor dem Erstellen anzupassen, die Daten einer bestehenden virtuellen CD anzupassen oder Dateien völlig frei zusammenzustellen und als Image abzulegen oder auf CD zu brennen. Alle diese Aufgaben werden vom Virtual CD Editor erfüllt. Ändern sie keine Images, die in Sonderformaten (z.b. Spiele) abgelegt sind. Diese Images werden nach einer Änderung über den Editor in der Regel nicht mehr lauffähig sein! Wie der Überschrift zu diesem Abschnitt zu entnehmen ist, kann der Editor Daten zusammenstellen. Das Erstellen oder Laden von Audio-CDs ist mit dem Editor NICHT möglich! Zusammenstellen einer virtuellen CD Der Virtual CD Editor gestattet Ihnen, eine virtuelle CD mit beliebigen Inhalten zusammenzustellen. Dadurch, dass Sie die Daten als virtuelle CD ausgeben können, ist es möglich, eine CD, die Sie brennen möchten, vorher auf einwandfreie Funktion zu testen, ohne einen Rohling verbrauchen zu müssen. Starten des Editors Starten Sie den Editor über den Virtual CD Starter, indem Sie den Punkt 'Daten zusammenstellen' wählen. Zusammenstellen der Daten Der Editor ist in zwei Bereiche geteilt. Der obere Bereich stellt in der Exploreransicht alle Daten des Comptuers dar. Der untere Bereich ist die Inhaltsansicht der Daten, die Sie zusammenstellen. Das Zusammenstellen der Daten erfolgt, indem Sie per 'Drag & Drop' Dateien oder Ordner aus der Exploreransicht in die Inhaltsansicht ziehen.

110 Zusammenstellen von Daten 110 Die Registerkarte 'Editor' der Multifunktionsleiste zeigt Ihnen im Bereich 'Größe' immer an, wieviel Platz auf dem aktuellen Zielmedium belegt ist.

111 111 Zusammenstellen von Daten Bei der Größenangabe handelt es sich nur um eine Information, die bei einer virtuellen CD keine Rolle spielt. Sollten Sie planen, Daten auf einen Rohling zu brennen, achten Sie bitte darauf, dass die angegebene Größe der CD der Größe des Rohlings entspricht. Sie können jederzeit eine andere Größe vorgeben, wenn der Platz auf dem aktuell gewählten Rohling nicht ausreicht. Label und Beschreibung ändern Nun sollten Sie die Beschreibung und/oder das Label der zukünftigen CD anpassen. Markieren Sie hierzu in der Ordnerstruktur der Inhaltsansicht den Eintrag, der geändert werden soll und drücken sie die Taste 'F2'. Ändern Sie den Wert auf einen sprechenden Eintrag. Berücksichtigen Sie dabei, dass ein CD-Label max. 32 Zeichen lang sein kann und nur Buchstaben, Zahlen, Leerzeichen und das Minuszeichen enthalten darf. Die Beschreibung spielt nur für Images ein Rolle, da sie zur Anzeige innerhalb der Virtual CD Programme verwendet wird. Das Label wird unter anderem im Explorer angezeigt, wenn eine CD eingelegt ist. Werden Daten für eine neue CD zusammengestellt, wird es auf das aktuelle Datum gesetzt. Falls Sie ein Image erstellen, können diese Werte auch später noch über die Imageeigenschaften geändert werden. Brennen Sie die Daten jedoch auf eine CD, kann das CD-Label nicht mehr verändert werden. Passen Sie es darum in jedem Fall vor dem Brennen an. Fertig! Nun kann die Ausgabe der Daten auf dem gewünschten Zielmedium erfolgen.

112 Zusammenstellen von Daten 112 Ordnerinhalte laden Sie können Daten auch auf Dateiebene, mittels Explorer oder anderer Programme, innerhalb von Ordnern zusammenstellen und dann in den Editor laden. Für Daten, die regelmäßig gesichert werden sollen, bieten sich hier die Projektdateien zum Laden der Inhalte an. Virtual CD stellt hierfür über die Explorer-Erweiterung aber auch den Eintrag 'Im Virtual CD Editor öffnen' innerhalb des Kontextmenüs vom Explorer bereit, der ein direktes Laden des Ordnerinhalts ermöglicht. Wenn dieser Befehl für einen Ordner ausgewählt wird, werden alle Daten, die dieser Ordner beinhaltet, in den Editor geladen und es kann sofort mit der Ausgabe der Daten begonnen werden. Vorsicht bei Festplatten und Netzwerkfreigaben! Der Befehl führt bei Festplatten oder Netzwerkfreigaben dazu, dass deren gesamter Inhalt in den Editor geladen wird.

113 113 Zusammenstellen von Daten Manipulieren anstatt kopieren Anstatt eine virtuelle CD mit dem Containerassistenten zu erstellen, können sie diese auch in wenigen Schritten im Editor öffnen und direkt manipulieren. Starten des Editors Starten Sie den Editor über den Virtual CD Starter, indem Sie den Punkt 'Daten zusammenstellen' anwählen. Quell-CD öffnen Sofern Sie noch keine CD eingelegt haben, die Sie im Editor öffnen möchten, legen Sie nun eine CD ein. In der Registerkarte 'Editor' der Multifunktionsleiste wählen Sie 'CD öffnen'. In dem Menü sehen Sie die CDs, die eingelesen werden können. Wählen Sie hier die CD aus, deren Struktur vom Editor eingelesen werden soll. Je nach der Anzahl der Dateien auf dem Medium, kann das Einlesen der Ordner und Dateien einen Moment in Anspruch nehmen. Daten anpassen Sind die Daten eingelesen, können Sie Änderungen nach Ihren Wünschen vornehmen. Sie können Ordner anlegen, Dateien hinzufügen, bestehende Dateien löschen oder austauschen.

114 Zusammenstellen von Daten 114 Fertig! - Nun kann die Ausgabe der Daten auf dem gewünschten Zielmedium erfolgen. Video und Daten trennen Viele DVDs, vor allem solche, die mit Zeitschriften ausgeliefert werden, enthalten sowohl Daten als auch ein Video. Öffnen Sie ein solches Medium, um seine Daten einzulesen, erkennt der Editor dies und bietet Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten für das Einlesen an. Sie können zwischen folgenden Möglichkeiten wählen: Daten und Video übernehmen Alle Daten des Mediums werden 1 zu 1 in den Editor übernommen.

115 115 Zusammenstellen von Daten Daten übernehmen Es werden alle Daten außer den Videodateien und den dazugehörenden Ordnern übernommen. Video übernehmen Es werden nur die Videodateien übernommen. Alle anderen Dateien liest der Editor nicht ein. Wenn Sie nur die Daten oder das Video übernehmen, manipuliert der Editor die Daten so, dass sie ein reines Datenmedium oder eine Video-DVD erhalten, welche nun über die Ausgabe der Daten erzeugt werden kann. Ausgabe der Daten Der Editor kann die Daten unterschiedlich ausgeben, wenn Sie mit deren Bearbeitung fertig sind. In der Registerkarte 'Editor' stellt der Bereich 'Erstellen' folgende Ausgabemöglichkeiten bereit: Virtuelle CD erstellen Erstellt ein Virtual CD Image. ISO Image erstellen Erstellt ein ISO-Image. Auf CD brennen Brennt die Daten auf einen CD-Rohling. Das Erstellen einer virtuellen CD oder eines ISO-Images läuft ähnlich dem Erstellen virtueller CDs ab. Natürlich wird hier keine Quell-CD ausgewählt und keine Analyse durchgeführt, aber genau wie im Conatainerassistenten legen Sie die Zielangabe, den Kommentar und die Einstellungen fest. Sollten Sie die zusammengestellten Daten auf CD brennen, muss lediglich ein Brenner, in dem ein Rohling mit ausreichend freiem Speicherplatz liegt, gewählt werden.

116 Zusammenstellen von Daten 116 Der Editor kann beim Schreiben einer virtuellen CD oder eines ISO-Images kein UDFDateisystem erzeugen. Sie können aber Daten zusammenstellen, diese bei der Ausgabe auf CD brennen und dort als Ziel einen virtuellen Brenner angeben. Wird nun als 'Dateisystem für das Medium' UDF gewählt, erhalten Sie ein Image, dessen Dateisystem UDF ist. Bearbeiten einer virtuellen CD Der Editor ermöglicht es Ihnen, existierende virtuelle CDs nachträglich zu bearbeiten. Um eine virtuelle CD in den Editor zu laden, wählen Sie zuerst die CD, die verändert werden soll, in der CD-Zentrale aus. Dann können Sie über der CD die rechte Maustaste drücken, um das Menü anzuzeigen. Im Menü wählen Sie Bearbeiten. Daraufhin wird der Editor geladen und liest die gewählte virtuelle CD ein. Diese Funktion ist auf virtuelle Daten-CDs beschränkt auch ISO-Images sind davon ausgeschlossen! Für andere Typen virtueller CDs kann die Funktion nicht gewählt werden. Wenn Sie ein Image mit mehreren Sessions öffnen, müssen Sie die Session auswählen, die geladen werden soll. Die letzte Session enthält die aktuelle Sicht auf die Daten der CD. Nun können Sie den Inhalt der virtuellen CD verändern. Entfernen Sie Dateien, die Sie nicht benötigen (z.b. Demo-Software) oder passen Sie die Autostartfunktion nach Ihren Wünschen an. Das Abspeichern der Änderungen erfolgt über den Punkt 'Virtuelle CD erstellen' in der Registerkarte ' Editor' der Multifunktionsleiste.

117 117 Zusammenstellen von Daten Nach dem Laden einer virtuellen CD zum Bearbeiten kann diese ausschließlich wieder als virtuelle CD abgespeichert werden! Eine Ausgabe als ISO-Image oder auf CD steht dann nicht zur Verfügung. Wird die virtuelle CD dann neu erstellt, werden lediglich die Änderungen in einer neuen Session erfasst. Deshalb läuft diese Erstellung meist sehr schnell ab. Damit wird die CD zu einer Multi-Session-CD. Anstatt eine virtuelle CD über den Containerassistenten als 1 zu 1 Abbild zu erstellen, können sie auch den Editor nutzen, um eine Quell-CD zu manipulieren anstatt zu kopieren. Ändern Sie keine virtuellen CDs, die in einem Sonderformat vorliegen (z.b. Spiele). Diese werden nach der Änderung nicht mehr lauffähig sein. Image mit mehreren Sessions öffnen Beim Bearbeiten einer virtuellen CD wird diese in den Editor geladen. Bei jedem Speichern von Änderungen an einer virtuellen CD, werden nur die Änderungen und nicht das gesamte Image neu geschrieben. Daten, die im Editor gelöscht werden, sind nicht wirklich gelöscht, sondern werden beim Speichern im Inhaltsverzeichnis der CD (TOC) quasi ausgeblendet. Daher erfolgt das Speichern oft sehr schnell, was durch das Anhängen einer neuen Session bei jedem Speichervorgang erreicht wird. Hierdurch wird die virtuelle CD zu einer Multisession-CD. Unabhängig davon gibt es auch CD-Typen, die von vornherein als Mutlisession-CD angelegt sind. Öffnen Sie ein Image mit mehreren Sessions, erfolgt eine Abfrage, in der Sie die Session wählen müssen, die vom Editor eingelesen werden soll. Die letzte Session enthält dabei die Sicht auf die Daten, die im Explorer angezeigt werden. Auf dem Stand der eingelesenen Informationen, erfolgt dann das Bearbeiten der virtuellen CD im Editor.

118 Zusammenstellen von Daten 118 Normalerweise wird beim Einlegen einer CD die letzte Session gelesen und im Explorer angezeigt. In der Karte 'Eigenschaften' der Imageeigenschaften können Sie die aktive Session einer virtuellen CD festlegen. Dadurch können Sie auch später noch auf die Daten einer beliebigen Session zugreifen. Projektdateien Der Editor ermöglicht es, Daten für Zusammenstellungen von Daten, die wiederholt genutzt werden, in Projektdateien mit der Erweiterung 'VCX' abzuspeichern und diese zu einem beliebigen Zeitpunkt wieder zu laden. Das Speichern und Öffnen der Projektdateien erfolgt im Hauptmenü des Editors. Diese Projektdateien werden in dem Pfad, der unter 'Editor Projektdateien' in der Karte 'Ordner' der Eigenschaften angegeben wurde, abgelegt. Die Editor Projekdateien eignen sich sehr gut dafür Daten, die sich ändern, zu verschiedenen Zeitpunkten in den Editor zu laden. Dies liegt daran, dass hier Einträge mit Platzhaltern abgespeichert werden. Ein Beispiel: Sie haben einen Ordner Protokolle, der von Zeit zu Zeit über den Editor gesichert werden soll. Ziehen Sie dafür den Ordner in den Editor und speichern Sie diese Zusammenstellung als Editor Projektdatei ab. Nun nehmen Sie im Laufe der Zeit Änderungen in dem Ordner vor. Wenn Sie die zuvor gespeicherte Projektdatei wieder in den Editor laden, werden alle Änderungen, die in dem Ordner Protokolle vorgenommen wurden, automatisch geladen. Natürlich handelt es sich bei diesem Szenario um ein einfaches Beispiel, aber Sie können auch komplexe Strukturen (z.b. Installations-CDs, Präsentationen, usw.), die über mehrere Ordner verfügen, zusammenstellen und über eine Projektdatei speichern und zu einem späteren Zeitpunkt laden. Legen Sie in einer Projektdatei Ordner oder Dateien ab, die vor dem nächsten Laden in den Editor gelöscht werden, ignoriert der Editor diese Einträge beim Einlesen der Projektdatei!

119 119 Zusammenstellen von Daten Der Editor Mit dem Editor erstellen Sie eigene Zusammenstellungen und bearbeiten virtuelle CDs. Die Ausgabe der Daten kann als virtuelle CD, ISO-Image oder auf einem Brenner erfolgen. Sie starten den Editor über den Punkt 'Editor' in der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der CD-Zentrale, 'Daten zusammenstellen' im Virtual CD Starter oder den Punkt 'Virtual CD Programme' im Schnellstartprogramm. Das Fenster des Editors teilt sich in die Ø Exploreransicht, die wie der Explorer Ordner und deren Inhalte anzeigt. Ø Inhaltsansicht, zur Anzeige der Ordner und Dateien, die zusammengestellt werden. Genau wie über die Statusleiste der CD-Zentrale kann die Symbolgröße der Ansichten über den Schieberegler in der Statusleiste des Editors angepasst werden. Die vom Editor bereitgestellten Funktionen können über die Multifunktionsleiste und das Hauptmenü erreicht werden. Die Exploreransicht Die Exploreransicht des Editors zeigt links die Ordnerstruktur und rechts die Dateien des ausgewählten Ordners an. Ordner und Dateien können per Drag & Drop in die Inhaltsansicht gezogen werden, um neue Daten zur Zusammenstellung hinzuzufügen.

120 Zusammenstellen von Daten 120 Die Inhaltsansicht Die Inhaltsansicht zeigt die Dateien an, die zusammengestellt und als CD erstellt werden sollen. Dabei findet sich links die Ordnerstruktur des zukünftigen Mediums und rechts die Dateien des aktuell gewählten Ordners. Der erste Eintrag hier 'Unbenannt' stellt die Beschreibung der virtuellen CD dar. Erfolgt die Ausgabe der Daten auf CD, spielt dieser Eintrag keine Rolle. Der zweite Eintrag hier '18_08_2008' ist quasi das Basisverzeichnis der CD und zeigt deren Label. Der Editor generiert hier einen Eintrag basierend auf dem aktuellen Datum. Darunter werden die Ordner gezeigt, die später, nach der Ausgabe der Daten, auf der CD vorhanden sind. Die Multifunktionsleiste Die Multifunktionsleiste des Editors stellt die Befehle, die für das Zusammenstellen einer virtuellen CD benötigt werden, zur Verfügung. Die verschiedenen Befehle sind in mehreren Registerkarten organisiert: Editor Befehle, die für das Einlesen, Verändern und Ausgeben der Daten, die zu einer neuen CD zusammengestellt werden sollen, dienen. Ansicht Hier finden sich Kommandos, die ausschließlich Auswirkungen auf die Darstellung der Ansichten und die Anzeige der darin enthaltenen Elemente haben. Informationen Hier können weitere hilfreiche Informationen aufgerufen werden.

121 121 Zusammenstellen von Daten Das Hauptmenü Im Hauptmenü des Editors werden verschiedene Funktionen zusammengefasst, mit denen Projektdateien neu angelegt, geöffnet und gespeichert werden. Es werden folgende Befehle bereitgestellt: Neu Entfernt alle Einträge aus der Inhaltsansicht und ermöglicht es, neue Daten zusammenzustellen. Öffnen Öffnet eine virtuelle CD, um diese zu bearbeiten oder eine Projektdatei, um deren vordefinierte Datenstrukturen in den Editor zu laden. Speichern Speichert die aktuell zusammengestellte Struktur in einer Projektdatei ab. Speichern als Speichert, unter Vergabe eines neuen Namen, die aktuell zusammengestellte Struktur in einer Projektdatei ab. Arbeiten mit virtuellen CDs In den vorherigen Abschnitten wurde gezeigt, wie virtuelle CDs erstellt bzw. zusammengestellt werden. Im Folgenden wird gezeigt, wie sie mit virtuellen CDs und den CD-Laufwerken arbeiten können, worauf Sie achten sollten und welche Programme Virtual CD Ihnen dafür zur Verfügung stellt.

122 Arbeiten mit virtuellen CDs 122 Wichtige Pfade Bevor das Arbeiten mit virtuellen CDs startet, sollen hier noch zwei wichtige Pfade erklärt werden. Neben den anderen Virtual CD Ordnern haben diese innerhalb von Virtual CD eine zentrale Bedeutung. Beide Pfade sind nach der Installation auf das Verzeichnis '%PUBLIC%\Virtual CDs' gesetzt: Pfad für die lokale Konfiguration Dieser Pfad legt fest, wo Virtual CD seine Konfigurationsdateien (vcdimg.dat und vcdtree.dat) ablegt, in denen die bekannten virtuellen CDs und die Ordnerstruktur abgespeichert werden. Wird Virtual CD in einem Netzwerk verwendet, gibt es auch noch einen globalen Konfigurationspfad. Hier liegen ebenfalls Konfigurationsdateien, die aber von mehreren Computern gleichzeitig gelesen werden. Der Pfad für die lokale Konfiguration wird in der Karte 'Konfiguration' der Einstellungen geändert. Pfad für neue Images Beim Erstellen einer virtuellen CD wird diese automatisch in dem hier angegebenen Pfad angelegt, sofern Sie diese Vorgabe nicht überschreiben. Falls Sie diesen Pfad ändern, sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass auf der Festplatte genügend freier Speicherplatz zur Verfügung steht. Der Pfad für neue Images wird in der Karte 'Virtuelle CDs' der Einstellungen geändert. Wird der Pfad für neue Images geändert, hat dies auf Virtual CD nur in sofern Auswirkungen, als danach neue Images standardmäßig in diesem Pfad angelegt werden. Wenn Sie hingegen den Pfad für die Konfigurationsdateien ändern, gehen alle bekannten virtuellen CDs verloren. Liegen in dem neuen Pfad ebenfalls Konfigurationsdateien, werden diese verwendet. Ist der angegebene Ordner leer, werden neue Konfigurationsdateien angelegt, die keine virtuellen CDs sowie Ordner enthalten. D.h. die Ansicht ' Images' der CD-Zentrale zeigt dann eine leere Ansicht, ohne virtuelle CDs und Ordner. Wo welche virtuellen CDs sichtbar werden, regelt Virtual CD über die Konfigurationsdateien, die in dem jeweiligen Konfigurationspfad abgelegt sind: vcdimg.dat In dieser Datei sind die virtuellen CDs, die angezeigt werden, inklusive verschiedener Eigenschaften abgelegt. vcdtree.dat Diese Datei enthält den Aufbau der Ordnerstruktur, in denen die virtuellen CDs einsortiert sind. Verändern Sie diese Konfigurationsdateien niemals 'per Hand', da sonst eine problemlose Nutzung mit Virtual CD nicht sichergestellt werden kann! Die Konfigurationsdateien befinden sich nach der Installation im lokalen Konfigurationspfad. Hier sind die virtuellen CDs der lokalen Ansicht eingetragen. Diese können von allen Benutzern eines Computers gesehen werden. Ist ein globaler Konfigurationspfad eingetragen, befinden sich hier die Dateien, in denen die virtuellen CDs eingetragen sind, die in der globalen Ansicht mehreren Benutzern eines Netzwerks angezeigt werden. Sie können jederzeit zwischen verschiedenen Konfigurationspfaden umschalten. Virtual CD liest und schreibt die bekannten virtuellen CDs und die Ordner immer in die Konfigurationsdateien, die im aktuellen Pfad liegen.

123 123 Arbeiten mit virtuellen CDs Einlegen einer virtuellen CD Damit Sie die Funktion zum Einlegen virtueller CDs möglichst einfach nutzen können, stehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Virtuelle CDs können eingelegt werden über: Ø die CD-Zentrale Ø das Schnellstartprogramm Ø die Explorer-Erweiterung Ø ein Skript Ø eine Verknüpfung auf dem Desktop Ø ein (Snapshot-)Skript Exemplarisch wird hier das Einlegen einer virtuellen CD über die Explorer-Erweiterung beschrieben: Windows Explorer öffnen Öffnen Sie über das Startmenü den Windows Explorer und wählen Sie Computer. Einlegen einer virtuellen CD Wählen Sie das virtuelle CD-Laufwerk und drücken Sie die rechte Maustaste. In dem Menü wählen Sie unter dem Punkt Einlegen einer virtuellen CD die gewünschte virtuelle CD aus.

124 Arbeiten mit virtuellen CDs 124 Fertig! - Nun ist die virtuelle CD in das virtuelle CD-Laufwerk eingelegt und kann benutzt werden Das Standardlaufwerk Das Standardlaufwerk einer virtuellen CD wird gesetzt, wenn diese zum ersten Mal in ein virtuelles CD-Laufwerk eingelegt wird. An verschiedenen Stellen kann es verwendet werden, um eine virtuelle CD automatisch einzulegen. Generell kann eine virtuelle CD natürlich in jedes beliebige virtuelle CDLaufwerk eingelegt werden, aber es gibt Programme, die nur dann richtig funktionieren, wenn sie ihre CD in dem erwarteten CD-Laufwerk finden. Virtual CD unterstützt Sie darin zu erkennen, welches das Standardlaufwerk meist das Laufwerk, von dem eine Anwendung installiert wurde einer virtuellen CD ist. Durch die Anzeige des Standardlaufwerks einer virtuellen CD im Schnellstartprogramm und der Explorer-Erweiterung wird es einfacher, diese in das richtige virtuelle CD-Laufwerk einzulegen. Ist die Anzeige des Standardlaufwerks eingeschaltet, wird das Standardlaufwerk in der ExplorerErweiterung und wie hier gezeigt dem Schnellstartprogram vor der Beschreibung der Imagedatei ausgegeben:

125 125 Arbeiten mit virtuellen CDs Sollte diese Anzeige nicht erwünscht sein, kann sie über die Einstellungen auf der Karte 'Virtuelle CDs ' über den Punkt Standardlaufwerk im Menü des Schnellstartprogramms und der ExplorerErweiterung anzeigen abgeschaltet werden. Ist die Anzeige des Standardlaufwerks ausgeschaltet, wird nur noch die Beschreibung der Imagedatei angezeigt:

126 Arbeiten mit virtuellen CDs 126 Das Standardlaufwerk kann später jederzeit über die Imageeigenschaften geändert werden! Schnellzugriff über Verknüpfungen Verknüpfungen für virtuelle CDs auf dem Desktop sind vor allem dann sinnvoll, wenn Sie die CDs häufig brauchen, aber nicht immer eingelegt haben (z.b. eine Telefonbuch-CD). Die Verknüpfung ermöglicht Ihnen den sofortigen Zugriff auf die virtuelle CD, ohne vorher ein anderes Programm starten zu müssen. Über die Verknüpfung auf eine virtuelle CD werden Ihnen alle Möglichkeiten angeboten, die über die Explorer-Erweiterung bei einem Doppelklick auf ein Image aufgerufen werden können. Verknüpfungen lassen sich über die CD-Zentrale automatisch erstellen. Starten der CD-Zentrale Starten Sie die CD-Zentrale und wählen Sie die virtuelle CD aus, für die eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellt werden soll. Erstellen einer Verknüpfung Drücken Sie die rechte Maustaste und wählen Sie Verknüpfung auf dem Desktop erstellen. Daraufhin wird die Verknüpfung sofort erstellt. Als Bezeichner wird die Beschreibung der virtuellen CD verwendet. Zur Darstellung wird das angegebene Symbol verwendet. Nun finden Sie auf dem Desktop das von Virtual CD generierte Symbol. Klicken Sie doppelt darauf, um zur Aktionsauswahl für den Doppelklick auf ein Image zu gelangen. Diese erlaubt es z.b., die virtuelle CD einzulegen. Die Aktionsauswahl für den Doppelklick auf ein Image wird über das Programm 'vc10dbc. exe' realisiert. Falls Sie ein Image einfach nur einlegen möchten, können sie auch das Virtual CD Kommandozeilenprogramm verwenden. Öffnen sie hierzu die Eigenschaften der Verknüpfung (Verknüpfung auswählen, rechte Maustaste, Eigenschaften) und ändern Sie im Feld 'Ziel' nur das Programm 'vc10dbc.exe' in 'vc10cmd.exe'. Nach dieser Änderung wird das Image sofort eingelegt, die anderen Möglichkeiten stehen dafür aber auch nicht mehr zur Verfügung. Im Gegensatz zu den dynamischen Desktopsymbolen für CD-Laufwerke, die automatisch auf dem Desktop angelegt und entfernt werden, können Sie die so erstellten Verknüpfungen beliebig verändern. Sollten Sie ein Verknüpfung für eine virtuelle CD nicht mehr benötigen, muss sie 'per Hand' gelöscht werden.

127 127 Arbeiten mit virtuellen CDs Snapshots Snapshots dienen dazu, die aktuelle Belegung der virtuellen CD-Laufwerke abzuspeichern und wiederherzustellen. Sie können über die CD-Zentrale oder das Schnellstartprogramm verwendet werden. Dabei ist die Verwendung von Snapshots denkbar einfach. Die folgende Beschreibung nutzt das Schnellstartprogramm zum Anlegen und Laden eines Snapshots. Snapshot erstellen Legen Sie die virtuellen CDs ein, zu denen ein Snapshot erstellt werden soll. Öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf das Symbol des Schnellstartprogramms das Menü. Wählen Sie hier die Funktion Snapshot erstellen aus dem Snapshot-Menü. Snapshot benennen Daraufhin öffnet sich ein Dialog, in dem Sie eine Beschreibung für den Snapshot angeben müssen. Geben Sie hier einen möglichst aussagekräftigen Namen an, damit Sie auch später noch wissen, welche virtuellen CDs der Snapshot einlegt. Nun wählen Sie OK, um den Snapshot zu erstellen.

128 Arbeiten mit virtuellen CDs 128 Fertig! Sie haben Ihr erstes Snapshotskript erstellt, das nun verwendet werden kann. Um zu sehen, was beim Laden eines Snapshots passiert, sollten Sie zunächst alle virtuellen CDs auswerfen oder einige andere einlegen. Laden eines Snapshots Öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf das Symbol des Schnellstartprogramms das Menü. Wählen Sie hier im Snapshot-Menü nun den eben erstellten Snapshot. Ausführung des Snapshots bestätigen Nun erfolgt eine Abfrage, die alle virtuellen CDs, die über das Snapshotskript eingelegt werden sollen, auflistet. Bestätigen Sie die Abfrage mit Ja, um die virtuellen CDs zu laden.

129 129 Arbeiten mit virtuellen CDs Snapshots stellen beim Laden immer den Zustand aller virtuellen Laufwerke zum Zeitpunkt der Aufnahme wieder her. Virtuelle Laufwerke, in denen zum Zeitpunkt der Snapshoterstellung keine virtuelle CD eingelegt war, enthalten auch nach dem Laden eines Snapshots keine virtuelle CD! Fertig! - Nach kurzer Zeit ist der Zustand der virtuellen Laufwerke wieder so hergestellt, wie er zum Zeitpunkt der Erstellung des Snapshots war. Snapshots speichern die Belegung aller virtuellen Laufwerke. Dazu gehören der Laufwerksbuchstabe und die momentan eingelegte virtuelle CD. Sollten Sie die virtuellen Laufwerke verändern (z.b. die Laufwerksbuchstaben ändern), nachdem Sie einen Snapshot erstellt haben, können beim Laden eines Snapshots unter Umständen nicht mehr alle virtuellen CDs korrekt eingelegt werden! Zum Löschen eines Snapshots öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf das Symbol Schnellstartprogramms das Menü. Wählen Sie im Snapshot-Menü die Funktion Ordner öffnen. des

130 Arbeiten mit virtuellen CDs 130 Nun öffnet sich ein Explorerfenster, in dem alle vorhandenen Snapshots aufgelistet werden. Wählen Sie das gewünschte Snapshotskript aus und löschen Sie es. Auswerfen virtueller CDs Genau wie beim Einlegen virtueller CDs, können Sie auch beim Auswerfen virtueller CDs unterschiedliche Wege gehen. Virtuelle CDs können ausgeworfen werden über Ø die CD-Zentrale Ø das Schnellstartprogramm Ø die Explorer-Erweiterung Ø ein Skript Während der Erstellung einer virtuellen CD kann festgelegt werden, dass die virtuelle CD automatisch ausgeworfen wird, wenn die Sitzung beendet wird (Abmelden, Herunterfahren des Computers, usw.). Diese Einstellung lässt sich später auch in den Imageeigenschaften der virtuellen CD setzen oder global für alle virtuellen CDs in den Virtual CD Einstellungen auf der Karte 'Virtuelle CDs' festlegen.

131 131 Arbeiten mit virtuellen CDs Laufwerkstypen Da Sie nun wissen wie virtuelle CDs eingelegt und ausgeworfen werden, möchten wir nun die virtuellen CD-Laufwerke betrachten. Virtual CD kennt folgende Laufwerkstypen, die mit virtuellen CDs genutzt werden können: Physikalische Laufwerke Ein physikalisches CD-Laufwerk oder Brenner kann natürlich mit physikalischen Medien verwendet werden, es ist aber auch möglich, eine virtuelle CD einzulegen, die eine physikalische CD überschreibt. Virtuelle CD-Laufwerke Das virtuelle CD-Laufwerk kann zur normalen Nutzung dem Zugriff auf ein Medium mit virtuellen CDs verwendet werden. Es können so viele virtuelle Laufwerke angelegt werden, wie freie Laufwerksbuchstaben existieren. Virtuelle Brenner Der virtuelle Brenner ist eine Sonderausgabe des virtuellen Laufwerks. Zum einen kann er als normales virtuelles CD-Laufwerk verwendet werden, zum anderen kann er aber auch als virtueller Brenner dazu eingesetzt werden, um von anderen Programmen Daten auf einen virtuellen Rohling zu schreiben. Alle CD-Laufwerke, die nicht von Virtual CD angelegt worden sind, werden als physikalische CD-Laufwerke betrachtet! Anstelle virtueller Laufwerke können auch virtuelle Brenner angelegt werden. Bedenken Sie dabei, dass nicht jedes Programm korrekt damit umgehen kann, wenn ein Computer z.b. über 8 Brenner verfügt. Konfigurieren Sie für größtmögliche Kompatibilität mit anderen Programmen nur die Anzahl virtueller Brenner, die auch benötigt werden (z.b. 2 virtuelle Brenner und 3 virtuelle Laufwerke). Mit der Standardinstallation von Virtual CD ist ein virtueller Brenner und ein virtuelles Laufwerke angelegt worden. Sie können aber bei Bedarf jederzeit die Karte 'Virtuelle Laufwerke' der Einstellungen dazu verwenden, um weitere virtuelle Laufwerke hinzuzufügen. Physikalische Laufwerke für Images nutzen Mit Virtual CD ist es möglich, eine virtuelle CD in ein physikalisches CD-Laufwerk des Computers einzulegen. Dadurch steht Ihnen ein weiteres CD-Laufwerk für die Nutzung Ihrer virtuellen CDs zur Verfügung. Der Hauptgrund liegt aber darin, dass es immer noch zumeist ältere Anwendungen gibt, die ihre Daten auf einer CD im ersten, bzw. einem fest vorgegebenen CD-Laufwerk des Computers erwarten. Liegt die CD der Anwendung nicht in dem von ihr erwarteten Laufwerk, verweigert sie mit zum Teil kryptischen Fehlermeldungen ihren Dienst. Da die virtuellen CD-Laufwerke in der Regel hinter den physikalischen CD-Laufwerken angelegt werden, musste bisher immer die Konfiguration der virtuellen CD-Laufwerke so umgestellt werden, dass ein virtuelles CD-Laufwerk vor den physikalischen Laufwerken liegt. Um die Nutzung solcher Anwendungen möglichst einfach zu gestalten, kann die virtuelle CD nun einfach in ein beliebiges physikalisches CD-Laufwerk eingelegt werden. Eine umständliche Konfiguration der Laufwerksreihenfolge kann entfallen. Welche physikalischen CD-Laufwerke in den Virtual CD Programmen angezeigt werden, hängt davon ab, wie die Laufwerksanzeige konfiguriert wurde.über die Explorer-Erweiterung können Sie im Windows Explorer jederzeit ein Image in ein beliebiges virtuelles oder physikalisches CD-Laufwerk einlegen.

132 Arbeiten mit virtuellen CDs 132 Eine virtuelle CD kann jederzeit auch in ein physikalisches CD-Laufwerk eingelegt werden. Dabei ist aber zu beachten, dass immer nur eine virtuelle CD in einem physikalischem CDLaufwerk eingelegt sein kann! Sollten Sie keine derartigen Anwendungen besitzen, kann die Laufwerksanzeige von Virtual CD selbstverständlich auch so konfiguriert werden, dass die Nutzung der physikalischen CD-Laufwerke ausschließlich physikalischen CDs vorbehalten bleibt. Bei der Nutzung eines physikalischen Laufwerks für virtuelle CDs sollten Sie bedenken, dass eine virtuelle CD, die in das physikalische CD-Laufwerk eingelegt ist, jeden physikalischen Zugriff auf dieses Laufwerk überschreibt. Sie können dann andere physikalische CDs einlegen oder auswerfen, Windows sieht immer nur die eingelegte virtuelle CD. Dies kann zu Irritationen führen, deshalb ist es empfehlenswert, immer nur dann eine virtuelle CD in das physikalische CD-Laufwerk einzulegen, wenn dies für den Betrieb einer Anwendung notwendig ist. Damit Sie besser unterscheiden können, ob eine virtuelle oder physikalische CD in dem physikalischen Laufwerk liegt, wird das Laufwerk innerhalb der Virtual CD Programme bei eingelegter virtueller CD mit dem Zusatz (Virtuelle CD) gekennzeichnet. Im folgenden Beispiel, in dem das Laufwerksmenü des Schnellstartprogramms gezeigt wird, liegt eine virtuelle CD im physikalischen CD-Laufwerk D:

133 133 Arbeiten mit virtuellen CDs Laufwerksanzeige Die Laufwerksanzeige legt fest, welche physikalischen und/oder virtuellen Laufwerke in den Virtual CD Programmen vorwiegend der CD-Zentrale und dem Schnellstartprogramm verfügbar sind und direkt angewählt werden können. Die Konfiguration der Laufwerke erfolgt auf der Karte ' Laufwerksanzeige' der Einstellungen. Hier legen Sie fest, ob Ø alle Laufwerke angezeigt werden. Ø nur virtuelle Laufwerke angezeigt werden. Ø nur virtuelle und physikalische Laufwerke mit Medium angezeigt werden. Ø nur ausgewählte Laufwerke angezeigt werden. Ein weiterer Faktor für die Laufwerksanzeige ist das physikalische Standardlaufwerk zum Einlegen virtueller CDs. Ist dieses Laufwerk gesetzt, wird es auch als physikalisches CD-Laufwerk ständig angezeigt und zwar auch dann, wenn als Laufwerksanzeige nur virtuelle Laufwerke angezeigt werden sollen. Falls Sie bei der Installation von Virtual CD die Standardinstallation gewählt haben, ist die Nutzung des ersten physikalischen Laufwerks für virtuelle CDs automatisch aktiviert. Die Konfiguration eines physikalischen Standardlaufwerks für das Einlegen virtueller CDs erfolgt in der Karte 'Virtuelle Laufwerke' der Einstellungen. Jedes Laufwerk, bei dem es sich nicht um ein Virtual CD Laufwerk handelt, wird als physikalisches CD-Laufwerk betrachtet! Grundsätzlich sind die Unterschiede der Einstellungen für die Laufwerksanzeige gering, wenn Ihr Computer nur über ein physikalisches CD-Laufwerk verfügt. Hat ein Computer mehr als ein physikalisches CD-Laufwerk, sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen und die verschiedenen Einstellungen ausprobieren. Bedenken Sie dabei, dass von jedem Laufwerk, in dem eine CD einliegt, Informationen gelesen werden, was den Start einer Anwendung verzögern kann, wenn das Laufwerk dazu erst anlaufen muss. Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede für die Laufwerksanzeige anhand der Ansicht 'Laufwerke' der CD-Zentrale für einen Computer mit den physikalischen Laufwerken D: und E: sowie den virtuellen Laufwerken F: und G:. In keinem Laufwerk liegt ein Medium. Ohne phys, Standardlaufwerk Mit phys, Standardlaufwerk Alle Laufwerke

134 Arbeiten mit virtuellen CDs 134 Ohne phys, Standardlaufwerk Mit phys, Standardlaufwerk Nur virtuelle Laufwerke Virtuelle und phys. mit Medium

135 135 Arbeiten mit virtuellen CDs Images hinzufügen Um Images effektiv über Virtual CD verwalten zu können, müssen diese Virtual CD bekannt gegeben werden, um in den einzelnen Programmen verfügbar zu sein. Diese Bekanntgabe kann auf verschiedenen Wegen meist automatisch geschehen: Nach dem erfolgreichen Erstellen einer virtuellen CD gibt der Containerassistent Virtual CD das neue Image bekannt. Beim Zusammenstellen von Daten meldet der Editor ein Image an Virtual CD an. Über die Imagesuche können existierende Images zu Virtual CD hinzugefügt werden. Beim Einlegen von Images, die Virtual CD noch nicht kennt, werden diese automatisch bekannt gegeben. Um zu vermeiden, dass sich in den Virtual CD Programmen Verweise auf Images befinden, auf die kein Zugriff mehr besteht, werden Images von Wechseldatenträgern (CD, USB-Stick) nicht automatisch zu Virtual CD hinzugefügt. Sollten Sie wünschen, dass auch Images auf CDs und USB-Geräten automatisch hinzugefügt werden, müssen Sie in der Karte 'Konfiguration' der Einstellungen die Option 'Unbekannte Images von Wechselmedien (CD, USB) automatisch hinzufügen' aktivieren. Das Hinzufügen von Images 'per Hand' über die Imagesuche ist jederzeit möglich, auch unabhängig vom Speicherort einer Imagedatei.

136 Arbeiten mit virtuellen CDs 136 Löschen virtueller CDs Das Löschen virtueller CDs erfolgt normalerweise über die CD-Zentrale. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, Images zu löschen (z.b. über die Imageeigenschaften). Sollten Sie eine virtuelle CD nicht mehr benötigen, ist es empfehlenswert, diese CD zu löschen. Besonders DVDs und Blu-Rays belegen sehr viel Speicherplatz auf der Festplatte. Zum Löschen eines Images aus Virtual CD starten Sie die CD-Zentrale, wählen in der Ansicht 'Images' das Image, das Sie entfernen wollen und klicken dann 'Löschen'. Daraufhin erfolgt die Aktionsabfrage ' Imagedatei löschen': Hier können zwei Möglichkeiten gewählt werden: Image löschen Entfernt das Image aus Virtual CD und löscht es physikalisch mit allen Dateien von der Festplatte. Image aus Virtual CD entfernen Das gewählte Image wird lediglich aus Virtual CD entfernt aber nicht physikalisch gelöscht. Sollten mehrere Images oder ein Ordner ausgewählt worden sein, können sie mittels der Option ' Gewählte Aktion für alle Images ausführen' den gewünschten Vorgang für alle gewählten Images ausführen. Andernfalls erfolgt für jedes Image die obige Abfrage. Wird ein Image gelöscht, das nicht mehr existiert, aber in Virtual CD noch eingetragen ist, wird es ohne weitere Abfrage entfernt! Grundsätzlich sollten Sie Images immer über eines der Virtual CD Programme löschen, da Images aus mehreren Dateien, der eigentlichen Imagedatei und Zusatzinformationen (z.b. dem Symbol), bestehen und nur so sichergestellt ist, dass alle zu einem Image gehörenden Dateien gelöscht werden!

137 137 Arbeiten mit virtuellen CDs Kopieren virtueller CDs In verschiedenen Situationen kann es notwendig sein, virtuelle CDs zu kopieren, z.b. wenn Sie Ihre CDs auf eine andere Festplatte kopieren möchten oder wenn eine auf der lokalen Festplatte liegende virtuelle CD auf einen Server kopiert werden soll. Virtual CD ermöglicht das Kopieren virtueller CDs über den Kopierassistenten. Der Kopierassistent ermöglicht es, beliebige virtuelle CDs in einen anderen Ordner zu kopieren oder zu verschieben. Nach dem Start des Kopierassistenten über das Schnellstartprogramm müssen die virtuellen CDs, die kopiert werden sollen, hinzugefügt werden. Dann muss der Pfad angegeben werden, in den die virtuellen CDs kopiert werden sollen. Der Kopierassistent informiert Sie über den benötigten Speicherplatz und den freien Speicherplatz in dem angegebenen Ziel. Das Kopieren kann nur gestartet werden, wenn ausreichend freier Speicherplatz verfügbar ist. Starten Sie den Kopierassistenten über die CD-Zentrale, kann die Imageauswahl dort erfolgen. Wählen Sie hierzu in der Ansicht 'Images' der CD-Zentrale die virtuellen CDs aus, die kopiert werden sollen. Die Schaltfläche 'Kopieren in der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der Multifunktionsleiste startet den Kopierassistenten, der nun alle zuvor ausgewählten virtuellen CDs automatisch in seine Liste der virtuellen CDs übernimmt. Wurde in der CD-Zentrale ein Ordner ausgewählt, werden alle virtuellen CDs dieses Ordners übernommen.

138 Arbeiten mit virtuellen CDs 138 Der Kopierassistent Der Kopiererassistent ermöglicht es, beliebige virtuelle CDs inklusive aller zugehörigen Dateien in einen anderen Pfad zu kopieren. Hierfür müssen entweder im Kopierassistenten die gewünschten virtuellen CDs hinzugefügt werden oder es werden in der Ansicht 'Images' der CD-Zentrale die virtuellen CDs markiert, dann wird über das Menü der Kopierassistent gestartet. Die zweite Methode ist wesentlich komfortabler, da hier die virtuellen CDs automatisch in den Smart Kopierassistenten übernommen werden. Die Liste der zu kopierenden virtuellen CDs enthält alle virtuellen CDs, die in das Zielverzeichnis kopiert werden sollen. Über die Schaltflächen 'Hinzufügen' und 'Entfernen' können einzelne virtuelle CDs in die Liste aufgenommen oder aus ihr entfernt werden. Durch das Verschieben der Dateien (Löschen nach der Kopie) können die Quelldateien inklusive aller zu einer virtuellen CD gehörenden Dateien nach der erfolgreichen Kopie automatisch gelöscht werden.

139 139 Arbeiten mit virtuellen CDs Das Zielverzeichnis für die kopierten CDs ist das Verzeichnis, in das die virtuellen CDs kopiert werden. Für jede virtuelle CD wird hier ein Unterverzeichnis angelegt. Über den Bereich 'Virtuelle CDs zur Virtual CD-Zentrale hinzufügen' wählen Sie, in welche Konfiguration der CD-Zentrale die virtuellen CDs eingefügt werden. Zwischen folgenden Möglichkeiten kann gewählt werden: die lokale Ansicht Die virtuellen CDs werden in der lokalen Ansicht eingetragen. die global Ansicht Die virtuellen CDs werden in der globalen Ansicht eingetragen. keine Ansicht Die virtuellen CDs werden Virtual CD nicht bekannt gegeben. Je nach Konfiguration von Virtual CD kann es sein, dass Lokal und Global nicht ausgewählt werden können. Speicherplatz auf der Festplatte gibt einen Überblick über den benötigten Speicherplatz und den freien Speicherplatz, der im angegebenen Zielpfad existiert. Die Fortschrittsinformationen geben Auskunft über den Gesamtstatus während das Kopieren läuft. Aktuelle Datei liefert den Status über die momentan kopierte Datei.

140 Arbeiten mit virtuellen CDs 140 Die Imageeigenschaften Beim Erstellen virtueller CDs konnten bereits verschiedene Einstellungen (Startprogramm, Tastaturkürzel, usw.) zu der virtuellen CD festgelegt werden. Diese Einstellungen und Informationen zu der virtuellen CD (Größe, Typ der CD, usw.), werden als Eigenschaften einer virtuellen CD bezeichnet. Das Bearbeiten dieser Eigenschaften kann über die Imageeigenschaften geschehen. Um diese zu öffnen, kann in der CD-Zentrale ein Doppelklick auf das Image ausgeführt werden. In der sich öffnenden Aktionsauswahl muss nun der Punkt Eigenschaften anzeigen gewählt werden, um die Imageeigenschaften zu öffnen. Die Imageeigenschaften können auch für ISO-Images aufgerufen werden, um Eigenschaften (Beschreibung, Kommentar, usw.) zu ändern. Da solche Eigenschaften für ISO-Images nicht vorgesehen sind, speichert Virtual CD diese in einer '.VII'-Datei (Virtual CD Image Information Datei) parallel zu dem ISO-Image ab. Die Imageeigenschaften können folgende Karten anzeigen: Image Informationen zu der ausgewählten Imagedatei. Eigenschaften Eigenschaften der virtuellen CD. Kommentar Zusätzliche Informationen zu dem Image. Logdatei Während der Erstellung aufgezeichnete Informationen. Manche Karten der Imageeigenschaften werden nur angezeigt, wenn die entsprechenden Informationen vorhanden sind. Wurde z:b. während dem Erstellen virtueller CDs keine Logdatei gespeichert, wird auch die Karte 'Logdatei' zu einem Image nicht angezeigt!

141 141 Arbeiten mit virtuellen CDs Handelt es sich bei einem ausgewählten Image um ein 'Schreibgeschütztes Image' können verschiedene Eigenschaften NICHT bearbeitet werden! Entweder werden die Schaltflächen zu diesen Eigenschaften grau dargestellt und können nicht angewählt werden oder es wird eine entsprechende Meldung ausgegeben, wenn eine solche Eigenschaft geändert werden soll. Ob es sich bei einem Image um ein 'Schreibgeschütztes Image' handelt, kann auf der Karte 'Image' erkannt werden, in der die gleichlautende Information ausgegeben wird. Ein Image kann aus verschiedenen Gründen schreibgeschützt sein. Der einfachste Grund kann sein, dass es in ein virtuelles Laufwerk eingelegt wurde. In diesem Fall muss es lediglich ausgeworfen werden, um seine Eigenschaften bearbeiten zu können. Es kann aber auch andere Gründe dafür geben, dass auf ein Image nicht schreibend zugegriffen werden kann (z.b. weil der Ordner, in dem es abgelegt wurde, mit einem Schreibschutz versehen ist). Werden die Imageeigenschaften für mehrere Dateien (z:b. bei Auswahl eines Ordners) aufgerufen, zeigen sie nur die Karte 'Images' an. Diese zeigt eine 'Liste der ausgewählten Images' und gibt deren Gesamtgröße an. Einstellungen können hier nicht vorgenommen werden.

142 Arbeiten mit virtuellen CDs 142 Wenn die Imageeingenschaften für verschlüsselte oder passwortgeschützte Images angezeigt werden sollen, muss das Passwort zu dem Image eingegeben werden. Sind mehrere Images ausgewählt worden, muss das Passwort zu jedem Image, das ein Passwort erfordert, eingegeben werden.

143 143 Arbeiten mit virtuellen CDs Image Die Karte 'Image' zeigt Daten und Informationen zu dem gewählte Image an. Auf dieser Karte finden sich verschiedene Informationen zu der Imagedatei: Image Dateiname der gewählten Imagedatei. Mit der Schaltfläche hinter dem Dateifeld kann der Ordner der Imagedatei im Explorer geöffnet werden. CD-Label Dies ist die Bezeichnung einer CD, die im Windows Explorer angezeigt wird, wenn die CD eingelegt wird. Audio-CDs (CDDA und CD-Text) haben kein CD-Label. Für diese CD-Typen ist das Eingabefeld immer gesperrt! Das Ändern des CD-Labels kann bei manchen Anwendungen dazu führen, dass diese Ihre CD nicht mehr finden und somit nicht mehr korrekt arbeiten. Aus diesem Grund muss das Feld zum Bearbeiten des CD-Labels in der Karte 'Virtuelle CDs' in den Einstellungen freigeschaltet werden. Durch Anwählen der Schaltfläche für das Symbol öffnet sich ein Dialog, in dem eine neues Symbol festgelegt werden kann. Das Symbol wird zur Darstellung einer virtuellen CD innerhalb der Virtual CD Programme verwendet. Der Bereich 'Daten zu dem Image' fasst verschiedene Informationen zu dem Image zusammen. Die Schaltflächen im Bereich 'Funktionen' ermöglichen Ø es, die Windows 'Systemeigenschaften' zu der Imagedatei aufzurufen. Ø das 'Löschen' der Images mit allen dazugehörenden Dateien. Genau wie beim Löschen virtueller CDs wird das Image dabei aus Virtual CD entfernt.

144 Arbeiten mit virtuellen CDs 144 Das Tortendiagramm gibt darüber Auskunft, wieviel Speicherplatz auf der Festplatte, auf der die Imagedatei abgelegt ist, frei und wieviel belegt ist sowie wieviel Speicherplatz das Image mit all seinen Dateien einnimmt. Schreibschutz setzen: Ist der Schreibschutz für virtuelle CDs vom Typ DVD-RAM aktiv, können diese auch im virtuellen Brenner nicht mehr beschrieben werden. Für virtuelle CDs vom Typ DVD-RAM kann zusätzlich die Einstellung Schreibschutz des Mediums aktivieren gesetzt werden. Diese ist nur sichtbar, wenn die Imageeigenschaften für eine DVD-RAM angezeigt werden! Das Setzen dieser Einstellung verhindert, das auf das Medium geschrieben werden kann. Diese Einstellung ist eine Eigenschaft der DVD-RAM und kann auch von anderer Software gesetzt werden.

145 145 Arbeiten mit virtuellen CDs Eigenschaften Die Karte 'Eigenschaften' der Imageeigenschaften ermöglicht es, die Eigenschaften der virtuellen CD zu verändern. Folgende Eigenschaften können direkt bearbeitet werden: Beschreibung Die Beschreibung ist der interne Name, mit dem die virtuelle CD in den Virtual CD Programmen angezeigt wird. Programm und Arbeitsverzeichnis Um beim Einlegen einer virtuellen CD ein Programm starten zu können, verwenden Sie das Startprogramm für die Angabe des auszuführenden Programms und geben über das Arbeitsverzeichnis den Ordner an, in dem das Programm gestartet werden soll. Soll ein Programm ausgeführt werden, dass sich auf einer virtuellen CD befindet, muss unter Umständen der Laufwerksbuchstabe angegeben werden. Da dieser variieren kann, stellt Virtual CD die Variable '%drive%' zur Verfügung. Diese enthält den Laufwerksbuchstaben OHNE Doppelpunkt. '%drive%:\<program>.exe' startet das <Program>, egal in welches Laufwerk das Image eingelegt wird! Standardlaufwerk Dieses Laufwerk wurde von Ihnen vorgegeben oder ist das CD-Laufwerk, in das die virtuelle CD zum ersten Mal eingelegt wurde. Aktive Session Definiert bei Multisession-CDs, welche Session angezeigt wird, wenn die CD in ein virtuelles CD-Laufwerk eingelegt wird. Tastaturkürzel Sehr praktisch und komfortabel ist die Option, zum Einlegen der virtuellen CD ein Tastenkürzel ( Hotkey") zu definieren. Sobald Sie diese Tastenkombination beim normalen Arbeiten mit dem PC betätigen, wird die dazugehörige virtuelle CD eingelegt und ggf. das entsprechende Programm gestartet. Auswerfen, wenn die Sitzung beendet wird Sorgt dafür, dass eine virtuelle CD nicht wieder eingelegt wird, wenn der Computer neu gestartet wird oder eine neue Anmeldung am Netzwerk erfolgt.

146 Arbeiten mit virtuellen CDs 146 Besonders für virtuelle CDs, die im Netzwerk liegen, sollte diese Option aktiviert werden. Da diese erst eingelegt werden, wenn das Netzwerk verfügbar ist, startet für jede dieser CDs die angegebene Autostartanwendung. Autorun beim Einlegen unterdrücken Ermöglicht es, das Ausführen der Autostartanwendung ein- oder auszuschalten. Die Schaltfläche 'Passwort ändern' öffnet einen Dialog, in dem das Passwort, das angegeben werden muss, wenn die virtuelle CD eingelegt oder bearbeitet werden soll, geändert werden kann. Für Images, die verschlüsselt sind, kann das Passwort NICHT geändert werden! Um das Passwort für eine virtuelle CD zurückzusetzten, müssen beide Eingaben (Passwort und Passwortwiederholung) leer bleiben und der Dialog mit 'OK' beendet werden!

147 147 Arbeiten mit virtuellen CDs Kommentar Die Karte 'Kommentar' ermöglicht es, einen maximal 2047 Zeichen langen, beschreibenden Text zu der virtuellen CD anzugeben.

148 Arbeiten mit virtuellen CDs 148 Logdatei Die Karte 'Logadatei' zeigt die Informationen an, die während des Erstellens virtueller CDs vom Imagebrenner aufgezeichnet wurden. Images konvertieren Wie bereits im kleinen Medien 1 * 1 beschrieben, unterstützt Virtual CD neben seinem eigenen Format auch das ISO-Format. In den meisten Fällen wird man mit dem ISO-Format nicht konfrontiert. Es gibt aber Fälle, die es notwendig machen, das Image zu konvertieren. Ein Image soll Ø im allgemeinen ISO-Format weitergegeben werden und liegt als virtuelle CD vor. Ø auf eine andere Festplatte kopiert werden und muss aufgeteilt werden, weil diese FAT32-formatiert ist. Ø nachträglich verschlüsselt werden. Ø mit einer anderen Kompression abgespeichert werden. Virtual CD ermöglicht eine Konvertierung über den Imagekonverter. Der Konvertierungsvorgang einer Imagedatei wird anhand des folgenden Beispiels erklärt. Dabei wird eine virtuelle CD in ein ISO-Image konvertiert: Starten des Imagekonverters Starten Sie die CD-Zentrale und wählen Sie die virtuelle CD, die konvertiert werden soll. Wählen Sie nun in der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' den Punkt 'Konvertieren' an.

149 149 Arbeiten mit virtuellen CDs Konvertierung ausführen Das ausgewählte Image wird beim Start des Imagekonverters automatisch als 'Quelldatei' geladen. Bevor Sie die Konvertierung durchführen, wählen Sie, in welches Imageformat die Quelle umgewandelt werden soll und welche Optionen für die Umwandlung verwendet werden sollen. Zusätzlich kann die Virtual CD Ansicht festgelegt werden, zu der das konvertierte Image hinzufügt wird. Weiterhin können Sie angeben, ob die Quelldatei nach der Konvertierung gelöscht werden soll. Haben Sie alle Einstellungen in unserem Fall 'Quelle in ein ISO-Image konvertieren' für die Konvertierung vorgenommen, können Sie die Konvertierung über die Schaltfläche Konvertieren starten.

150 Arbeiten mit virtuellen CDs 150 Je nachdem wie groß die Datei ist, die Sie als Quelle ausgewählt haben und welche Optionen angegeben wurden, beansprucht die Konvertierung mehrere Minuten. Fertig! Das so entstandene ISO-Image kann nun für seine vorgesehene Aufgabe verwendet werden.

151 151 Arbeiten mit virtuellen CDs Der Imagekonverter Der Imagekonverter ermöglicht es, Images zu konvertieren. Der Start kann über 'Konvertieren' in der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der CD-Zentrale oder den Punkt 'Virtual CD Programme' des Schnellstartprogramms erfolgen. Im Bereich 'Quelle' wird ein Image, das konvertiert werden soll, als 'Quelldatei' festgelegt. Die 'Optionen' legen fest, ob das Image in Ø ein ISO-Image konvertiert wird. Ø eine virtuelle CD konvertiert wird. Nur wenn das Image ins Virtual CD Format konvertiert wird, können weitere Optionen festgelegt werden: Zieldatei verschlüsseln Das neue Image wird verschlüsselt abgelegt. Die Verschlüsselung erfolgt mit dem angegebenen Passwort. Kompressionslevel Das neue Image wird mit dem angegebenen Level komprimiert. Image in mehrere Dateien aufteilen Das Image wird nicht in einer großen, sondern in mehrere Dateien aufgeteilt abgelegt. Ist die Einstellung 'Zieldatei verschlüsseln' nicht gewählt, und die Quelldatei war verschlüsselt, wird die Verschlüsselung für die Zieldatei entfernt.

152 Arbeiten mit virtuellen CDs 152 Als 'Ziel' muss der Name der 'Zieldatei' angegeben werden. Außerdem gibt es folgende Einstellungen: Hinzufügen zu Ermöglicht es festzulegen, ob das neu geschriebene Image zur CD-Zentrale hinzugefügt werden soll. Quelldatei nach der Konvertierung löschen Entfernt die Quelldatei nach erfolgreicher Konvertierung von der Festplatte und gibt den Speicherplatz frei. Vergessen sie nicht, die Quelle zu löschen, falls diese nicht mehr benötigt wird. Sonst belegt ein Image den doppelten Speicherplatz. Die Fortschrittsinformationen informieren darüber, wie weit die Konvertierung fortgeschritten ist. Da dies je nach Art der Konvertierung etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen kann, können Sie den Imagekonverter im Hintergrund laufen lassen und ihn mit der Option 'Nach erfolgreicher Konvertierung beenden' automatisch schließen lassen. Direkter Zugriff auf die Imagedateien Virtual CD versteckt die angelegten Images und sorgt dafür, dass kein direkter Zugriff auf die abgelegten Daten erforderlich ist. In manchen Situationen kann es notwendig sein, direkt auf die Imagedaten zuzugreifen. In unserem folgenden Fall möchten wir ein ISO-Image, dass in der CD-Zentrale eingetragen ist, mit einem anderen Programm bearbeiten. Dateispeicherort öffnen Um Zugriff auf das Image zu erhalten, öffnen Sie die CD-Zentrale, wählen das gewünschte Image und drücken die rechte Maustaste. Wählen Sie im Kontextmenü Datenspeicherort öffnen.

153 153 Arbeiten mit virtuellen CDs Zugriff im Explorer Das sich öffnende Explorerfenster ermöglicht Ihnen einen direkten Zugriff auf das ISO-Image. Der Datenspeicherort kann auch in den Imageeigenschaften direkt geöffnet werden.

154 Arbeiten mit virtuellen CDs 154 CD gleich Image Sollte eine Anwendung von einer virtuellen CD nicht korrekt funktionieren, kann dies daran liegen, dass nicht alle Daten der Original-CD korrekt gelesen wurden. Dies kann unter anderem einen der folgenden Gründe haben: Defektes CD-Laufwerk In diesem Fall können falsche Daten vom CD-Laufwerk geliefert werden. Fremdsoftware behindert das Auslesen der Daten Manche Programme installieren Treiber, die zwischen dem CD-Laufwerk und dem Programm, das Daten lesen möchte, liegen. Diese Treiber können das korrekte Lesen der Daten verhindern. Defekte CD Eine defekte CD kann dazu führen, dass ihr Inhalt nicht korrekt gelesen werden kann. Sind z.b. auf einer CD sehr viele defekte Sektoren vorhanden, kann es vorkommen, dass beim Auslesen nicht alle Sektoren richtig erkannt werden. Dies hängt auch von der Lese-Qualität des CD-Laufwerks ab. Um zu überprüfen, ob alle Daten einer CD korrekt gelesen wurden also die CD gleich dem Image ist kann der Virtual CD Vergleichsassistent verwendet werden. Mit dem Vergleichsassistenten können zwei CDs, Images oder eine CD und ein Image verglichen werden. Folgende Schritte sind notwendig, um einen Vergleich zweier Medien durchzuführen: Starten des Vergleichsassistenten Starten Sie die CD-Zentrale und wählen Sie die virtuelle CD aus, die verglichen werden soll. Wählen Sie nun in der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' den Punkt 'Vergleichen' an. Vergleich starten Als 'Erste CD / DVD' für den Vergleich wurde bereits die ausgewählte Datei eingetragen. Wählen Sie

155 155 Arbeiten mit virtuellen CDs nun im Vergleichsassistenten das Medium aus, mit dem das Image verglichen werden soll und starten den Vorgang über die Schaltfläche 'Vergleichen. Je nach gewählten Medien kann der Vergleich einige Zeit in Anspruch nehmen. Vor allem bei vielen defekten Sektoren kann das Vergleichen mehrere Stunden dauern. Alle gefundenen Unterschiede werden in der Liste im unteren Bereich aufgeführt. Haben Sie bei der Erstellung einer virtuellen CD das CD-Label bearbeitet, wird der Vergleichsassistent hier einen Unterschied feststellen, obwohl der Rest der Daten wahrscheinlich keine Unterschiede aufweist! Dies kann man auch in obigen Beispiel erkennen. Bei dem Image wurde das CD-Label angepasst. Der Vergleichsassistent erkennt dies als Unterschied zum Original und gibt es entsprechend aus. Beachten Sie, dass der Vergleichsassistent nur die Daten der CDs überprüft. Erweiterte CD Daten, wie die CD-Geometrie, werden nicht überprüft! Audio-CDs zeigen immer Unterschiede an, da diese im Bereich der Informationen, die ein CD-Player für die Positionierung verwendet, niemals zu 100% identische Daten liefern!

156 Arbeiten mit virtuellen CDs 156 Sollten Sie einen Vergleich über unterschiedliche Medien starten, wird dieser sofort abgebrochen, da die TOC also das Inhaltsverzeichnis der CD nicht übereinstimmt! Sollten für eine nicht funktionierende virtuelle CD Unterschiede festgestellt werden, sollte diese erneut erstellt werden, um das Problem zu beheben. Der Vergleichsassistent Der Virtual CD Vergleichsassistent ermöglicht den sektorgenauen Vergleich zweier Medien. So lässt sich eine bereits erstellte virtuelle CD mit dem Originalmedium sektorenweise vergleichen. Dies dient der Fehlersuche, falls das Erstellen einer virtuellen CD einmal fehlgeschlagen ist oder nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat. Da der Vergleich sektorenweise erfolgt, kann der Vergleichsvorgang vor allem bei DVDs und Blu-Rays einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Start kann über die Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der CD-Zentrale oder den Punkt 'Virtual CD Programme' des Schnellstartprogramms erfolgen.

157 157 Arbeiten mit virtuellen CDs Unter 'Erste CD / DVD' und 'Zweite CD / DVD' können Sie jeweils ein physikalisches oder ein virtuelles Medium für den Vergleich auswählen. Unter 'Laufwerk' werden physikalische Medien aufgeführt, unter 'Datei' werden virtuelle CDs angegeben. 'Erledigt' zeigt den Fortschritt des Vergleichs an, zunächst die Anzahl der bereits abgearbeiteten Sektoren, danach den Fortschritt in Prozent. 'Unterschiede' listet die aufgetretenen Differenzen zwischen den beiden ausgewählten Medien auf: Nummer Weist dem Fehler eine fortlaufende Nummer zu. Sektor Gibt den Sektor an, in dem der Unterschied auftritt. Offset Zeigt den dazugehörigen Offset-Wert. Wert erste CD bzw. Wert zweite CD Stellt die beiden unterschiedlichen Werte auf den Vergleichsmedien direkt gegenüber. Bei defekten Sektoren wird nur die Nummer des Sektors ausgegeben!

158 Arbeiten mit virtuellen CDs 158 Bewahren Sie die Übersicht Die CD-Zentrale ermöglicht es, durch ihre flexible Ordnerstruktur mit einigen oder sehr vielen Images gleichermaßen einfach zu arbeiten. Gerade bei sehr vielen virtuellen CDs hilft Ihnen die Druckfunktion, die Übersicht zu bewahren. Der Ausdruck von Informationen kann im Hauptmenü der CD-Zentrale über den Punkt Drucken, gestartet werden. Folgende Informationen können ausgedruckt werden: Ordnerstruktur Das Ausdrucken der gesamten Ordnerstruktur gibt die Ordner und die darin befindlichen CDs in einer Baumstruktur aus. Virtuelle CDs Listet alle bekannten virtuellen CDs auf. Aktueller Ordner Gibt die Ordnerstruktur ab dem aktuellen Ordner aus. CD-Eigenschaften Diese Funktion gibt alle Eigenschaften einer virtuellen CD als Datenblatt auf dem Drucker aus. Nachdem die Druckfunktion gestartet wurde, muss über einen Dialog festgelegt werden, wo die Ausgabe erfolgen soll.

159 159 Arbeiten mit virtuellen CDs Der Dialog erlaubt das Ändern des Druckers und ermöglicht es Ihnen, eine Ausgabe auf verschiedenen Zielen auszuführen: Drucker Vorschau Adobe PDF-Format Rich Text Format (RTF) XML-Format Neben der eigentlichen Druckfunktion können die Ausgaben zur weiteren Verarbeitung auch im Adobe PDF-, Rich Text oder XML-Format ausgegeben werden. Sollten Sie Ausgaben im Adobe PDF Format vornehmen, benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader, um sich das Ergebnis anzusehen. Das Rich Text Format hingegen ist in Windows fest integriert und kann mit Wordpad, das Windows beiliegt, angesehen werden. Nutzen Sie die Vorschau der Druckausgabe, um zuerst einige Testausgaben vorzunehmen. So sparen Sie Papier und stellen sicher, dass Sie am Ende mit dem Druckergebnis zufrieden sind.

160 Arbeiten mit virtuellen CDs 160 Skripte nutzen, auch ohne Programmierung Mit dem Skriptgenerator können Sie automatisch Skripte erstellen, die es Ihnen ermöglichen Ø virtuelle CDs und/oder ISO-Images einzulegen. Ø virtuelle CDs und/oder ISO-Images auszuwerfen. Skripte zum Einlegen virtueller CDs sind besonders für Anwendungen nützlich, die sich über mehrere CDs erstrecken. Der limitierende Faktor ist lediglich die Anzahl der virtuellen CDs und die der (potentiell) verfügbaren virtuellen CD-Laufwerke. Der Skriptgenerator erzeugt ein Visual Basic Skript (*.VBS). Das Einlegen oder Auswerfen erfolgt über das Virtual CD API (Application Programming Interface). Zugriff auf die erzeugten Skripte erhalten Sie über die Registerkarte 'Virtual CD' der Multifunktionsleiste. Wählen Sie hier den Punkt 'Skripte'. In dem sich öffnenden Menü ermöglicht der erste Eintrag den Aufruf des Skriptgenerators zum Erzeugen neuer Skripte. Danach sofern vorhanden werden alle existierenden Skripte angezeigt. Um ein Skript zu starten, muss es lediglich angewählt werden. Der letzte Punkt 'Ordner öffnen' ermöglicht den direkten Zugriff auf die Skripte im Windows Explorer. Für Skripte, die häufig verwendet werden, kann der Skriptgenerator eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellen. Über diese Verknüpfung kann das Skript jederzeit per Doppelklick gestartet werden. Skripte können nützlich sein und auch ohne Programmierkenntnisse einfach erstellt werden. Um dies zu demonstrieren, zeigen wir, wie ein Skript zum Einlegen einer virtuellen CD zu erstellen und zu nutzen ist.

161 161 Arbeiten mit virtuellen CDs Starten des Skriptgenerators Starten Sie die CD-Zentrale und wählen Sie die virtuellen CDs aus, die über ein Skript eingelegt werden sollen. Wählen Sie nun in der Registerkarte 'Virtual CD' den Punkt 'Skripte' und in dem sich öffnenden Menü 'Skriptgenerator' an, um ein Skript zu erstellen. Starten Sie den Skriptgenerator immer über die CD-Zentrale, da in diesem Fall die ausgewählten virtuellen CDs automatisch dem Skriptgenerator übergeben und in die Liste der virtuellen CDs übernommen werden, für die ein Skript generiert werden soll. Wurde in der CD-Zentrale ein Ordner ausgewählt, werden alle CDs dieses Ordners übernommen. Um die aktuelle Belegung Ihrer virtuellen CD-Laufwerke in ein Skript zu übernehmen, starten Sie den Skriptgenerator direkt (z.b. über das Schnellstartprogramm) und wählen Snapshot. Der Skriptgenerator übernimmt nun alle eingelegten virtuellen CDs. Im Unterschied zur Snapshotfunktion können Sie nun Änderungen vornehmen.

162 Arbeiten mit virtuellen CDs 162 Generieren des Skripts In diesem Beispiel sollen nur unsere virtuellen CDs eingelegt werden. Belassen Sie daher alles bei den vorgegebenen Werten. Bevor Sie ein Skript generieren, sollten Sie testen, ob seine Funktionalität Ihren Vorstellungen entspricht. Betätigen Sie hierzu die Schaltfläche Test. Daraufhin wird ein temporäres Skript gemäß den aktuellen Einstellungen des Skriptgenerators generiert und ausgeführt, so dass Sie sehen können, ob es seine Funktion erfüllt. Nun können Sie über Generieren das Skript erstellen lassen. Es öffnet sich der Standarddialog zum Festlegen von Dateinamen, in dem Sie eine aussagekräftige Bezeichnung vergeben sollten, die es Ihnen erlaubt, auch später noch zu erkennen, was das Skript macht. Beim Generieren des Skripts wird der Virtual CD Ordner für Skripte vorgegeben. Sollten Sie das Skript in einem anderen Ordner abspeichern, wird es innerhalb der Virtual CD Programme NICHT angezeigt! Alle Virtual CD Programme zeigen nur die Skripte an, die in dem Ordner liegen, der in den Einstellungen für Skripte angegeben ist! Ausführen des Skripts Nach der Erstellung des Skripts wird dieses in dem Menü, das über den Punkt Skripte in der CDZentrale angezeigt werden kann, aufgeführt und kann durch Anwählen mit der Maus gestartet werden. Haben Sie bei der Erstellung des Skripts die Einstellung Benutzerabfrage vor der Ausführung eingeschaltet gelassen, erscheint nun eine Abfrage, die Ihnen mitteilt, was das Skript macht und die es ebenfalls ermöglicht, die Skriptausführung abzubrechen.

163 163 Arbeiten mit virtuellen CDs Wenn Sie mit Skripten arbeiten wollen, sollten Sie mit den unterschiedlichen Einstellungen des Skriptgenerators experimentieren, um die unterschiedlichen Auswirkungen kennen zu lernen. Sollten Sie sich mit Skripten auskennen und eigene Skripte erstellen, die andere Funktionen bereitstellen als die Skripte, die der Skriptgenerator automatisch für Sie erstellt, finden Sie z. B. in der Registerkarte 'Informationen' der Multifunktionsleiste der CD-Zentrale die Virtual CD v10 'API' Dokumentation (englisch). Hier werden alle Funktionen der Virtual CD API ausführlich beschrieben.

164 Arbeiten mit virtuellen CDs 164 Der Skriptgenerator Der Skriptgenerator ermöglicht es Skripte zu nutzen, auch ohne Programmierung. Der Start kann über die Registerkarte 'Virtual CD' der CD-Zentrale oder den Punkt 'Virtual CD Programme' des Schnellstartprogramms erfolgen. Im Bereich 'Typ des Skripts, das generiert werden soll' wird festgelegt, was für ein Skript generiert werden soll. Als Typ des Skripts kann der Skriptgenerator folgende Skripte generieren: Einlegen virtueller CDs Das Skript legt die angegebenen virtuellen CDs in die virtuellen CDLaufwerke ein. Auswerfen virtueller CDs Das Skript wirft die angegebenen virtuellen CDs aus den virtuellen CD-Laufwerken aus. Unter 'Liste aller virtuellen CDs, für die das Skript erstellt werden soll' werden die für das Skript ausgewählten virtuellen CDs und dazugehörenden Einstellungen angegeben. Der Skriptgenerator zeigt

165 165 Arbeiten mit virtuellen CDs eine Liste aller virtuellen CDs, die zusammen eingelegt oder ausgeworfen werden sollen. Diese Liste kann über die Schaltflächen darüber verändert werden: Hinzufügen Öffnet einen Standarddialog, um eine weitere virtuelle CD hinzuzufügen. Snapshot Erstellt eine Liste virtueller CDs auf Grundlage der zur Zeit im System eingelegten CDs, einen Snapshot". Bearbeiten Öffnet den Dialog zur Auswahl eines virtuellen CD-Laufwerks für die ausgewählte virtuelle CD. Entfernen Entfernt die ausgewählte virtuelle CD. Hoch Verschiebt den ausgewählten Eintrag um eine Position nach oben. Runter Verschiebt den ausgewählten Eintrag um eine Position nach unten. Die Reihenfolge, in der die virtuellen CDs in der Liste eingetragen sind, legt fest, in welcher Abfolge diese von dem generierten Skript abgearbeitet werden. Bei einer Anwendung mit mehreren CDs kann so die CD mit dem Autostartprogramm als letzte eingelegt werden. Mit einem Doppelklick auf eine der virtuellen CDs oder über die Schaltfläche 'Bearbeiten' erreichen Sie die Eigenschaften, die zu dieser virtuellen CD über das Skript festgelegt werden können. Hier können Sie Ø ein festes Laufwerk angeben. Ø festlegen, ob versucht werden soll, den Autostart der CD zu unterdrücken. Ø festlegen, ob der Kommentar der virtuellen CD angezeigt werden soll. Für jede CD, zu der festgelegt wurde, dass der Kommentar angezeigt werden soll, werden nach dem Einlegen der virtuellen CD die Imageeigenschaften mit der Karte 'Kommentar' geöffnet. Der Kommentar einer virtuellen CD kann wichtige Informationen (z.b. Seriennummern eines Setups) beinhalten, die Sie somit direkt beim Einlegen verfügbar haben und nutzen können. Bei einem Skript zum Auswerfen virtueller CDs kann nur das Laufwerk gewählt werden! Folgende Einstellungen für das Skript können vorgenommen werden: Auswerfen aller virtuellen CDs Vor dem Einlegen der virtuellen CDs werden alle virtuellen CDs ausgeworfen.

166 Arbeiten mit virtuellen CDs 166 Unbekannte virtuelle CDs bekannt geben Sollte mit dem Skript eine virtuelle CD eingelegt werden, die Virtual CD nicht kennt, kann über diese Einstellung festgelegt werden, ob sie nach dem Einlegen in der CD Verwaltung sichtbar sein soll. Benutzerabfrage vor der Ausführung Auf Wunsch kann vor der Ausführung des Skripts eine Abfrage erfolgen, in der die auszuführenden Aktionen beschrieben werden. Der Benutzer kann dann der Ausführung zustimmen oder das Skript abbrechen. Skript bei einem API Fehler abbrechen Tritt bei der Ausführung des Skripts ein Fehler in der Virtual CD API auf, kann das Skript abgebrochen werden. Soll nach dem Einlegen oder Auswerfen virtueller CDs ein Programm gestartet werden, kann dies im Bereich 'Auszuführende Anwendung' festgelegt werden: Programm Die zu startende Anwendung. Als Administrator ausführen Führt das angegebene Programm mit administrativen Rechten aus. Diese Einstellung ist nur von Bedeutung, wenn die Benutzerkontensteuerung (VISTA oder höher) aktiv ist. Parameter Parameter für das angegebene Programm. Arbeitsverzeichnis Verzeichnis, in dem die Anwendung gestartet wird. Starten als Legt fest, wie die Anwendung gestartet wird: ob im normalen Fenster, minimiert oder maximiert. Nach dem Programmende Wurde das angegebene Programm beendet, kann hier festgelegt werden, was mit den eingelegten virtuellen CDs geschehen soll: Sie können in den virtuellen Laufwerken verbleiben, die virtuellen CDs werden ausgeworfen oder alle CDs werden aus ihren Laufwerken ausgeworfen. Nachdem alle virtuellen CDs in der Liste eingetragen und deren Parameter festgelegt sind, kann vor dem 'Generieren' über die Schaltfläche 'Test' geprüft werden, ob das Skript die gewünschte Funktion erfüllt. Nun kann das Skript durch Betätigen der Schaltfläche 'Generieren' erzeugt werden. Es öffnet sich ein Dialog, in dem das Zielverzeichnis und der Name des Skripts eingegeben wird. Haben Sie die Option ' Verknüpfung auf dem Desktop erstellen' gewählt, erzeugt der Skriptgenerator ein Symbol auf dem Desktop zur Ausführung des Skripts. Beachten Sie beim Festlegen des Dateinamens, dass nur Skripte, die im Virtual CD Ordner für Skripte abgespeichert werden, innerhalb der Virtual CD Programme (CD-Zentrale und Schnellstartprogramm) angezeigt werden!

167 167 Arbeiten mit virtuellen CDs Das Kommandozeilenprogramm Virtual CD verfügt über das Kommandozeilenprogramm vc10cmd.exe, das sich im Systemverzeichnis von Virtual CD befindet. Mit diesem Programm können die wichtigsten Kommandos (Einlegen/Auswerfen) von der Kommandozeile ausgeführt werden. Der folgende Dialog beschreibt alle Parameter, wenn das Programm ohne Parameterangabe aufgerufen wird. Wurde in den Imageeigenschaften einer virtuellen CD bereits ein Startprogramm angegeben, wird dieses automatisch gestartet, wenn die CD über das Kommandozeilenprogramm eingelegt wird. Die Angabe eines Startprogramms als Parameter des Kommandozeilenprogramms überschreibt das zu der virtuellen CD angegebene Startprogramm. Haben Sie über die CD-Zentrale für den Schnellzugriff eine Verknüpfung auf dem Desktop angelegt, wird dort das Programm für den Doppelklick auf ein Image (vc10dbc.exe) eingetragen. Dies bietet eine einfachere Aktionsauswahl verschiedener Möglichkeiten für das Image an. Soll die virtuelle CD nur eingelegt werden, kann das Kommandozeilenprogramm in der Verknüpfung 'per Hand' eingetragen werden. Ersetzen Sie hierfür in den Eingenschaften der Verknüpfung im Feld Ziel 'vc10dbc.exe' durch ' vc10cmd.exe'. Der Parameter '/ask' öffnet eine Laufwerksauswahl. Hier kann ein Laufwerk für das angegebene Image ausgewählt werden.

168 Arbeiten mit virtuellen CDs 168 'Abbrechen' stoppt die Ausführung des Kommandozeilenprogramms. CD-Medien katalogisieren Wer kennt nicht das Problem, dass er eine Datei sucht, aber nicht mehr genau weiß, auf welcher CD diese Datei abgelegt ist? Sollten Sie nun auch noch viele CDs besitzen wobei es egal ist, ob dies physikalische oder virtuelle CDs sind kann die Suche nach einer solchen Datei sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Um dieses Problem zu lösen, verfügt Virtual CD über einen Katalog. Der Katalog umfasst alle Katalogdateien der CDs, die Sie während Ihrer Arbeit mit Virtual CD angelegt haben. Eine Katalogdatei ist immer einer CD zugeordnet und enthält alle Informationen über Dateien und Ordner, die sich auf der CD befinden.

169 169 CD-Medien katalogisieren Erstellen eines Katalogs Um die Funktionen der Katalogsuche kennen zu lernen, sollten Sie zunächst einen Katalog erstellen. Quelle bereitstellen Eine Katalogdatei kann nur von einem eingelegtem Medium innerhalb der Katalogsuche erstellt werden. Legen Sie die CD, von der sie einen Katalog erstellen wollen, in ein Laufwerk. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie den Katalog von einem virtuellen oder physikalischen Medium erstellen. Katalog erstellen Starten Sie nun zum Erstellen eines neuen Katalogs die Katalogsuche. Dies kann in der CD-Zentrale in der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' über den Punkt 'CD-Katalog' erfolgen. In der Registerkarte 'Katalog' der Multifunktionsleiste der Katalogsuche wählen Sie den Punkt 'Katalog erstellen'. In dem sich öffnenden Menü finden Sie alle Laufwerke, in denen ein Medium einliegt, also von denen eine CD erstellt werden kann. Sollten Sie noch keine CD in ein Laufwerk eingelegt haben, zeigt das Menü lediglich einen Menüpunkt, der dazu auffordert, dass Sie eine 'CD zur Katalogerstellung einlegen'. Wählen Sie das Laufwerk, in dem das Medium eingelegt ist, von dem ein Katalog erstellt werden soll. Fertig! Nach kurzer Zeit die von der Anzahl der Dateien auf dem Medium und dem Typ des Mediums (physikalisch oder virtuell) abhängt ist der neue Katalog erstellt worden und kann in der Katalogübersicht angewählt werden. Die Anzeige des Katalogs erlaubt eine Übersicht über alle Dateien, die auf einem Medium vorhanden sind. Das Katalogisieren eines Mediums kann, solange der Vorgang läuft, in der Statusleiste der Katalogsuche abgebrochen werden. Bei jedem Erstellvorgang wird eine Katalogdatei angelegt. Diese wird in dem Ordner für Katalogdateien abgespeichert, der in der Karte 'Ordner' der Einstellungen festgelegt ist. Der Name der Katalogdatei

170 CD-Medien katalogisieren 170 wird bei einer virtuellen CD über die Beschreibung, bei einer physikalischen CD über das CD-Label festgelegt. Dieser Vorgang geschieht völlig transparent, so dass Sie nur in den wenigsten Fällen direkt mit den Dateien arbeiten werden. Soll ein Katalog für ein Medium erstellt werden, für das bereits ein Katalog existiert, erfolgt eine Aktionsabfrage, die es ermöglicht, den alten durch einen neuen Katalog zu ersetzen oder die bestehende Datei zu behalten und eine zweite Katalogdatei zu dem Medium anzulegen. Die zweite Option ist nur für beschreibbare Medien mit sich änderndem Inhalt sinnvoll, da sonst einfach identische Kataloge erstellt werden. Legen Sie möglichst pro CD nur eine Katalogdatei an, da sonst Dateien, nach denen Sie später suchen, mehrfach gefunden werden!

171 171 CD-Medien katalogisieren Anzeigen von Katalogen Nach dem Erstellen eines Katalogs kann dieser in der Katalogsuche angesehen werden. Gleiches gilt natürlich auch für alle anderen bereits existierenden Kataloge. Das Fenster der Katalogsuche ist zweigeteilt, links ist die Katalogübersicht, in der alle Kataloge angezeigt werden, rechts befindet sich die Detailansicht, in der die Daten zu dem links selektierten Katalog oder Suchergebnisse angezeigt werden. Wählen Sie nun einen Katalog an, um seine Daten in der Detailansicht anzeigen zu lassen. Die Anzeige verhält sich genau so, wie Sie es vom Windows Explorer gewohnt sind. Je größer ein Katalog ist, desto länger dauert das Einlesen seiner Daten. Aus diesem Grund wird ab einer bestimmten Kataloggröße nachgefragt, ob Sie den Katalog wirklich einlesen möchten! Sie können nun frei in den bestehenden Katalogen blättern. Effektiver ist allerdings das zielgerichtete Durchsuchen der Kataloge nach bestimmten Dateien.

172 CD-Medien katalogisieren 172 Durchsuchen der Kataloge Suchen Sie nach bestimmten Dateien, durchsucht die Katalogsuche alle markierten Kataloge und zeigt an, auf welcher CD der entsprechende Eintrag gefunden wurde. Markieren der gewünschten Kataloge Markieren Sie nun in der Katalogübersicht die Kataloge, in denen gesucht werden soll. In unserem Beispiel beschränken wir uns auf einen Katalog, in dem wird nach Bitmaps suchen wollen. Sollten Sie den Katalog zu einer bestimmten virtuellen CD durchsuchen wollen, markieren Sie die Kataloge in der Ansicht 'Images' der CD-Zentrale und wählen dann in der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' den Punkt 'CD-Katalog'. In der nun startenden Katalogsuche wird automatisch der Katalog ausgewählt, der zu der gewählten virtuellen CD gehört. Wechseln Sie in der Katalogsuche zur Registerkarte 'Suche', um die Suchkriterien festzulegen. Durchsuchen des Katalogs Legen Sie nun die Suchkriterien fest. In unserem Beispiel suchen wir nach Dateien vom Typ '.bmp' (Bitmaps). Neben Dateien kann aber auch nach Verzeichnissen und Beschreibungen gesucht werden. Die Beschreibung ist ein Feld, das im Katalog zu jedem Ordner und zu jeder Datei angelegt wird und das von Ihnen dazu verwendet werden kann, einen beschreibenden Text anzugeben. Für manche Dateien (z.b. Programme) wird versucht, bei der Erstellung des Katalogs eine Beschreibung zu erstellen. Wenn alle Eingaben erfolgt sind, können Sie über Starten den Suchvorgang ausführen.

173 173 CD-Medien katalogisieren Fertig! Wurden Dateien zu den gewählten Suchkriterien gefunden, werden diese in der Detailansicht angezeigt. Gefunden! Und nun? Wurden beim Durchsuchen oder Anzeigen der Kataloge Dateien gefunden, stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: Zugriff auf die Daten Der Zugriff auf eine Datei erfolgt über einen Doppelklick auf einen Eintrag in der Detailansicht. Dieser öffnet den Windows Explorer und zeigt den Ordner, in dem sich die Datei befindet. Sollte die CD, zu der dieser Katalog gehört, nicht eingelegt sein, fragt die Katalogsuche nach der entsprechenden CD. Virtuelle CDs, die gefunden werden, legt die Katalogsuche nach einer Abfrage automatisch ein. Eigenschaften anzeigen Zu einer Datei sind verschiedene Eigenschaften vorhanden. Diese werden in der Detailansicht als Liste gezeigt, können aber auch über die Dateieigenschaften in einem Fenster zusammengefasst dargestellt werden. Zur Anzeige dieses Dialogs muss die Datei ausgewählt werden, die rechte Maustaste gedrückt und im Menü 'Eigenschaften' gewählt werden. Datenblatt ausdrucken Über das Hauptmenü der Katalogsuche kann ein Datenblatt ausgedruckt werden. Hierzu muss 'Datenblatt drucken' gewählt werden. Der Vorgang und die Parameter für den Ausdruck sind bereits für den Ausdruck in der CDZentrale im Abschnitt 'Bewahren Sie die Übersicht' beschrieben worden.

174 CD-Medien katalogisieren 174 Die Katalogsuche Die Katalogsuche ermöglicht es, CDs, für die ein Katalog erstellt wurde, nach Dateien zu durchsuchen bzw. die Anzeige der Kataloge. Der Start der Katalogsuche erfolgt über den Punkt 'CD-Katalog' in der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der CD-Zentrale oder über den Punkt 'Virtual CD Programme' im Schnellstartprogramm. Das Fenster der Katalogsuche teilt sich in die Ø Katalogübersicht zur Verwaltung und Auswahl der existierenden Kataloge. Ø Detailansicht zur Anzeige der Daten des ausgewählten Katalogs. Die von der Katalogsuche bereitgestellten Funktionen können über die Multifunktionsleiste und das Hauptmenü erreicht werden. Die Katalogsuche unterstützt Kataloge, die mit Virtual v7 oder höher erstellt wurden. Das Katalogformat von Virtual CD 6 wird NICHT unterstützt!

175 175 CD-Medien katalogisieren Die Katalogübersicht Die Katalogübersicht zeigt alle bekannten Kataloge an und ermöglicht deren Auswahl und Verwaltung. Wo nach Katalogen gesucht wird, wird in der Karte 'Ordner' der Einstellungen festgelegt. Die Katalogübersicht hat folgende Kategorien: Kataloge Hier werden alle Kataloge angezeigt und können zur Ansicht angewählt werden. Suchergebnisse Nach einer Suche wird hier die Trefferliste angezeigt. Über die Auswahl eines Katalogs, Drücken der rechten Maustaste und Anwahl von 'Eigenschaften', kann zu jedem Katalog ein Dialog mit erweiterten Katalogeigenschaften angezeigt werden. Nach der Auswahl eines Katalogs werden die dazu gehörenden Daten in der Detailansicht angezeigt. Der erste Eintrag eines Katalogs entspricht dem Namen, unter dem er angelegt wurde. Nach dem Aufklappen der Baumstruktur zeigt sie die Dateistruktur der CD, von der dieser Katalog erstellt wurde. Wird ein Katalog angewählt, der sehr viele Daten enthält, erfolgt eine Abfrage bevor die Daten gelesen werden. Dies verhindert, dass aus Versehen eine Menge Daten eingelesen werden, was einige Zeit in Anspruch nehmen kann! Die Markierung vor einem Katalog legt fest, welche Kataloge beim Durchsuchen der Kataloge berücksichtigt werden. Über den Bereich 'Bearbeiten' der Registerkarte 'Katalog' können verschiedene Auswahlkriterien getroffen werden: Alle Kataloge Wählt alle Kataloge an. Keinen Katalog Die Auswahl für alle Kataloge wird entfernt. Katalogmarkierung umkehren Die Auswahl der Kataloge wird umgekehrt. Um Kataloge zu löschen, muss der gewünschte Katalog ausgewählt und dann der Punkt 'Löschen' in der Registerkarte 'Katalog' der Multifunktsionsleiste aufgerufen werden. Das Erstellen eines Katalogs erfolgt ausschließlich über den Punkt 'Katalog erstellen' der Registerkarte 'Katalog'! Vorher ist das Medium in ein CD-Laufwerk einzulegen, das katalogisiert werden soll.

176 CD-Medien katalogisieren 176 Die Detailansicht Die Detailansicht zeigt die Daten zu dem in der Katalogübersicht gewählten Katalog an. Welche Dateien in der Detailansicht angezeigt werden, kann über das Festlegen von angezeigten und versteckten Elementen im Bereich 'Filter' der Registerkarte 'Katalog' beeinflusst werden. Über Auswahl einer Datei, Drücken der rechten Maustaste und Anwahl von 'Eigenschaften' können zu jeder Datei die Dateieigenschaften angezeigt werden. Ein Doppelklick kann unterschiedliche Auswirkungen haben. Ein Doppelklick auf Ø einen Ordner wechselt wie der Explorer in die nächste Ebene. Ø eine Datei öffnet den Windows Explorer mit dem Verzeichnis in dem sich die Datei befindet. Liegt die CD, zu der der Katalog gehört, nicht in einem CD-Laufwerk, fordert die Katalogsuche zum Einlegen des Mediums auf! Die Multifunktionsleiste Die Multifunktionsleiste der Katalogsuche stellt die Befehle für das Arbeiten mit Katalogen zur Verfügung. Die verschiedenen Befehle sind in mehreren Registerkarten organisiert: Katalog Befehle, die größtenteils zum direkten Arbeiten mit Katalogen benötigt werden und sich auf die Darstellung der Katalogübersicht und der Detailansicht auswirken Suche Suchkriterien, die beim Durchsuchen von Katalogen verwendet werden.

177 177 CD-Medien katalogisieren Das Hauptmenü Im Hauptmenü der Katalogsuche werden verschiedene eher selten verwendete Funktionen zusammengefasst. Es werden folgende Befehle bereitgestellt: Änderungen speichern Nach Änderungen an den Katalog- oder Dateieigenschaften können diese über diesen Punkt gespeichert werden. Datenblatt drucken Ermöglicht es, ein Datenblatt auszudrucken. Der Befehl, um Änderungen zu speichern, befindet sich auch in der Schnellzugriffsleiste der Katalogsuche und kann hier schneller erreicht werden. Die Statusleiste Die Statusleiste der Katalogsuche stellt dieanzahl der Elemente dar, die in der Detailansicht aufgelistet sind. Während ein Vorgang (Erstellung oder Suche) läuft, zeigt die Statusleiste einen Laufbalken. Zusätzlich kann ein Vorgang abgebrochen werden. Das Katalogisieren eines Mediums läuft normalerweise schnell ab. Bei Medien mit sehr vielen Dateien kann der Vorgang aber mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Dauert dies zu lange oder ist der Vorgang irrtümlich gestartet worden, kann er mittels Abbrechen gestoppt werden.

178 CD-Medien katalogisieren 178 Katalogeigenschaften Die Katalogeigenschaften liefern Informationen darüber, wann und von welcher Quelle der Katalog erstellt wurde. Weiterhin ist es möglich, die Beschreibung und den Kommentar für einen Katalog einzusehen und zu editieren. Die Beschreibung des Katalogs entspricht jener, die in der Katalogübersicht angezeigt wird.

179 179 CD-Medien katalogisieren Dateieigenschaften Die Dateieigenschaften liefern erweiterte Informationen, die zu der ausgewählten Datei erfasst wurden. Die Art der Information kann je nach Dateityp unterschiedlich sein. Die Beschreibung ist ein beschreibender Text für die Datei, der aussagekräftiger als der Dateiname sein kann. Er wird in der Detailansicht angezeigt. Beim Erstellen eines Katalogs wird automatisch versucht, aus den vorhandenen Informationen zu einer Datei (z.b. der Versionsinformationen von Programmen) die Beschreibung zu füllen. Einsatz des virtuellen Brenners Virtual CD unterstützt virtuelle Brenner, die sich im System genau wie physikalische Brenner darstellen. Ein virtueller Brenner kann von jedem Programm, das es ermöglicht CDs zu brennen, genau wie sein physikalisches Gegenstück angesprochen werden. Er wird im System mit einem anderen Symbol angezeigt als normale virtuelle Laufwerke, sofern dies so eingestellt wurde. Das Einrichten virtueller Brenner erfolgt bei der Installation. Während der Standardinstallation wird ein virtuelles Laufwerk und ein virtueller Brenner eingerichtet. In der benutzerdefinierten Installation kann festgelegt werden, welche virtuellen Laufwerke als Brenner eingebunden werden. Das Hinzufügen virtueller Brenner erfolgt genau wie bei allen virtuellen Laufwerken über die Karte 'Virtuelle Laufwerke' der Einstellungen.

180 Einsatz des virtuellen Brenners 180 Auch wenn virtuelle Brenner erweiterte Funktionen zum Brennen bereitstellen, können sie auch als normale virtuelle CD-Laufwerke verwendet werden. Virtual CD unterstützt es, die maximale Anzahl verfügbarer Laufwerksbuchstaben als virtuelle Brenner anzulegen. Bedenken Sie dabei, dass es Anwendungen geben kann, die mit vielen Brennern nicht mehr korrekt arbeiten. Legen Sie am besten nicht mehr als 2 Laufwerke als virtuelle Brenner an. Vorteile Das System des Computers und damit die Programme, die darauf laufen, bemerken zwischen dem virtuellen und dem physikalischen Brenner keinen Unterschied. Trotzdem gibt es einige Punkte, in denen sich der Nutzen beider Brenner unterscheidet und der virtuelle Brenner einige Vorteile mit sich bringt: Der virtuelle Brenner steht auf jedem Computer, auf dem Virtual CD installiert ist, für alle Programme auf gleiche Weise zur Verfügung. Damit können auch auf Computern, die über keinen Brenner verfügen, Medien gebrannt und später, wenn ein physikalischer Brenner verfügbar ist, real erstellt werden. Der virtuelle Brenner kann dazu verwendet werden, Daten zusammenzustellen (Audio-CDs, Fotoalben, Videos, usw.) und das Ergebnis zu testen. Das Erstellen von 1 zu 1 Kopien wird erst gestartet, wenn die zusammengestellte virtuelle CD den eigenen Vorstellungen entspricht. Durch den virtuellen Brenner ist es nun auch für Programme, die nur direkt brennen können, möglich, vorher eine Testversion zu erzeugen, ohne jedes Mal einen Rohling zu verschwenden. Der virtuelle Brenner ist in der Lage, die Daten verschlüsselt auf den virtuellen Rohling zu schreiben, so dass nach dem Brennen nur mit dem vergebenen Passwort darauf zugegriffen werden kann. Damit sind Ihre Daten so lange geschützt, wie Sie auf der virtuellen CD verbleiben. Beim Kopieren auf ein physikalisches Medium muss allerdings die Verschlüsselung entfernt werden, da das physikalische Medium sonst unbrauchbar wäre. Sie können die virtuelle CD auch als Smart Virtual CD erstellen. In diesem Fall bleibt die Verschlüsselung aktiv. Jedes Programm, das über eine Brennfunktion verfügt, kann über einen virtuellen Brenner ein Image schreiben, ohne dass erst eine physikalische CD erstellt werden muss. Der physikalische Brenner dient zum Erstellen des endgültigen Mediums, das weitergegeben werden soll. Er muss nur an dem Gerät existieren (z.b. zu Hause am Notebook angeschlossen werden), an dem die finale Version erstellt werden soll. Beim virtuellen Brenner wurde viel Wert auf hohe Kompatibilität mit möglichst vielen Programmen gelegt. Trotz vieler Tests kann nicht ausgeschlossen werden, dass es nicht mit jedem Programm möglich ist, auf dem virtuellen Brenner eine CD zu erstellen. Dies gilt vor allem dann, wenn es um spezielle Brennerprogramme geht, da es nicht möglich ist, im virtuellen Brenner alle existierenden Befehle, die ein physikalischer Brenner zum Schreiben von Daten unterstützt, abzubilden. Sollten Sie auf ein solches Problem stoßen, teilen Sie uns bitte in einer Supportanfrage mit, um welches Programm es sich handelt und welche Aktion sie ausgeführt haben, damit wir prüfen können, wo das Problem liegt. Manche Daten können auch über das Dateisystem in einem Ordner per Kopie zusammengestellt und dann gebrannt werden. Dabei ist aber zu bedenken, dass sich ein Ordner niemals wie eine CD oder DVD verhält (z.b. beim Autorun, dem Schreibschutz, der Dateistruktur, usw.). Eine erstellte virtuelle CD hingegen kann später 1 zu 1 auf ein physikalisches Medium gebrannt werden.

181 181 Einsatz des virtuellen Brenners Erstellen Sie keine 1 zu 1 Kopien von physikalischen Medien über den virtuellen Brenner. Dies ist zwar möglich, aber am Ende wird immer eine virtuelle CD erstellt. Nutzen Sie hierfür immer den Containerassistenten. Dieser ist darauf spezialisiert, virtuelle CDs von physikalischen Medien zu erstellen und erledigt dies aufgrund der vielen Einstellmöglichkeiten wesentlich effizienter als durch eine direkte 1 zu 1 Kopie über den virtuellen Brenner. Virtuelle Rohlinge Um den virtuellen Brenner zum Schreiben aus einer Anwendung verwenden zu können, muss genau wie beim physikalischen Brenner ein Rohling eingelegt werden. Für diesen Zweck gibt es den virtuellen Rohling, der ein spezieller Typ einer virtuellen CD ist. Streng genommen ist er eine virtuelle CD ohne Daten, die ausschließlich im virtuellen Brenner verwendet werden kann. Virtual CD unterstützt eine große Bandbreite an Rohlingstypen, auch wenn diese sich zum Teil nur geringfügig im Aufbau unterscheiden. Fast alle einfach und mehrfach beschreibbaren Rohlingstypen, von der CD-R bis zur Blu-Ray-RE DL, können angelegt und mit einem virtuellen Brenner verwendet werden. Bis auf die wiederbeschreibbaren Medien können alle Rohlinge auch als ISO-Rohlinge erzeugt werden. Dies ermöglicht es, die fertige gebrannte CD später mit Programmen, die ISO-Images verarbeiten können, zu verwenden. Ein Hauptproblem bei der Nutzung von virtuellen Rohlingen besteht darin, dass vorher nicht bekannt ist, wie viele Daten geschrieben werden. Virtual CD analysiert das Dateisystem der Festplatte, auf der ein Rohling erstellt wird und sorgt beim Erstellen eines virtuellen Rohlings dafür, dass der Rohling aufgeteilt wird, wenn die Festplatte ein Dateisystem verwendet (z.b. FAT32), das es nicht zulässt große Dateien zu schreiben. Bei ISO-Rohlingen ist ein Aufteilen nicht möglich, da dies im Format für ISO-Images nicht vorgesehen ist. Auch wenn virtuelle CD-Rohlinge auf Dateisystemen, die keine großen Dateien ermöglichen, automatisch aufgeteilt werden, kann die Erstellung wiederbeschreibbarer Medien, die immer mit ganzer Größe angelegt werden, hier sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Es ist daher zu empfehlen, CD-Rohlinge möglichst auf NTFS formatierten Festplatten anzulegen.

182 Einsatz des virtuellen Brenners 182 Direkterstellung Das Erstellen eines neuen Rohlings kann per direkten Befehl oder über den Aufruf des Rohlingsassistenten geschehen. Bei der Direkterstellung wird ein neuer virtueller Rohling unter dem Namen seines Typs erstellt und in den virtuellen Brenner eingelegt. Auch ISO-Rohlinge, aus denen nach dem Brennen eine ISO-Image generiert wird, können so erstellt werden. Der Rohling wird im aktuellen Pfad für virtuelle CDs erstellt. Existiert bereits eine virtuelle CD unter dem Namen, wird eine laufende Nummer angefügt (z.b. DVD-R1.vc8). Die Direkterstellung von virtuellen Rohlingen erfolgt entweder über das Schnellstartprogramm: oder die CD-Zentrale:

183 183 Einsatz des virtuellen Brenners In beiden Fällen kann der gewünschte Rohlingstyp direkt gewählt werden und wird nach seiner Erstellung in ein virtuelles Laufwerk eingelegt. Wird der Rohling in der CD-Zentrale erstellt, wird er in den in der Laufwerksansicht ausgewählten virtuellen Brenner eingelegt. Sollte dort kein virtueller Brenner gewählt sein, wird der Rohling in den ersten virtuellen Brenner eingelegt. Dies geschieht nur, wenn ein virtueller Brenner gefunden wird, in dem kein Medium eingelegt ist. Neben der Möglichkeit einen Rohling direkt anzuwählen, können Sie den Rohlingsassistenten auch für andere Aufgaben starten: Zum Erstellen eines virtuellen Rohlings, als Tresor für private Daten erstellen oder zum Aktivieren des Musikdateimodus. Virtuelle Rohlinge, die per Direkterstellung generiert werden, haben immer die ihnen vorgegebene Standardgröße!

184 Einsatz des virtuellen Brenners 184 Bedenken Sie, dass beim Erstellen virtueller Rohlinge per Direkterstellung jedes Mal ein neuer Rohling erzeugt wird, der nach dem Brennen zur virtuellen CD wird und entsprechend Platz auf der Festplatte belegt. Löschen Sie daher regelmäßig Ihre nicht mehr benötigten virtuellen Fehlbrände! Erstellen eines virtuellen Rohlings Falls Sie schon bei der Erstellung eines virtuellen Rohlings mehr Kontrolle als bei der Direkterstellung über den Erstellvorgang haben möchten, können sie auch den Rohlingsassistenten aufrufen. Auch über diesen Weg kann, wenn auch mit ein paar Aktionen mehr, einfach und schnell ein virtueller Rohling erstellt werden. Der wesentliche Vorteil besteht dabei darin, dass Sie mehr Einstellungen für den neuen Rohling festlegen können. Beispielhaft erzeugen wir nun einen Blu-RayRohling, der zum Abspeichern der letzten Urlaubsvideos über ein Videoschnittprogramm verwendet werden soll. Rohlingsassistenten starten Starten Sie den Rohlingsassistenten über den Virtual CD Starter, indem Sie den Punkt Virtuellen Rohling einlegen anwählen. Rohlingstyp auswählen Bevor der eigentliche Rohlingsassistent geöffnet wird, erscheint eine Auswahl, in der auch andere Möglichkeiten, die später noch beschrieben werden, gewählt werden können. Sie können einen Tresor für private Daten anlegen oder den Musikdateimodus aktivieren. Für unser Beispiel wählen Sie die Aktion 'Rohlingsassistent starten', um den neuen virtuellen Rohling zu erstellen.

185 185 Einsatz des virtuellen Brenners Erstellen des neuen Rohlings Über den Rohlingsassistenten haben Sie Zugriff auf alle Parameter für einen neu zu erstellenden Rohling. Für unser Beispiel wählen wir unter 'Erstellen einer' den Rohlingstyp 'Blu-Ray-R' aus. Die restlichen Werte lassen wir unverändert. Wir wählen nur noch unter 'Einlegen in' den virtuellen Brenner aus, in den der neue Rohling nach seiner Erstellung eingelegt werden soll. Nun müssen Sie nur noch 'Erstellen' wählen, um den neuen virtuellen Rohling zu erzeugen. Fertig! Der neue Rohling wurde angelegt und in das angegebene Laufwerk eingelegt. Nun kann das zusammengestellte Urlaubsvideo auf dem virtuellen Brenner ausgegeben werden.

186 Einsatz des virtuellen Brenners 186 ISO-Rohlinge Neben den normalen Rohlingen kann der Rohlingsassistent auch virtuelle Rohlinge als ISO-Image anlegen. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn Sie die Daten später mit einem Programm weiter verarbeiten möchten, das Images im ISO-Format lesen kann. Gehen Sie bei der Erstellung eines ISO-Rohlings genau wie bei der Erstellung eines virtuellen Rohlings vor. Nachdem der Rohlingsassistent gestartet wurde, wählen Sie die Option 'Erstellung eines ISOImages' an. Daraufhin finden sich in der Auswahlliste 'Erstellen einer' nur noch die Rohlingetypen, die als ISO-Image erstellt werden können. Über 'Erstellen' wird der ISO-Rohling erstellt. Natürlich lassen sich auch ISO-Rohlinge per Direkterstellung erzeugen. Neben der Kompatibilität mit anderen Programmen hat die Verwendung virtueller ISO-Rohlinge auch eine Reihe von Nachteilen: Mögliche Dateninkompatibilität ISO-Images sind immer Daten-CDs mit einer Datenspur. Während des Brennens kann Virtual CD nicht erkennen, was für Daten gebrannt werden. Z.B. können Audiodaten gebrannt werden, die aber nach dem Brennen nicht als ISO-Image verwendet werden können. Es obliegt Ihnen dafür zu sorgen, dass beim Brennen nur Daten geschrieben werden, die gemäß des ISO-Formats möglich sind. Eingeschränkte Funktionalität Bestimmte Funktionen (z.b. die Verschlüsselung), die für virtuelle CDs verfügbar sind, können nicht verwendet werden. Mögliche Speicherschwierigkeiten beim Brennen Virtuelle CDs werden in mehreren Dateien abgelegt, so dass sie unabhängig vom Dateisystem immer korrekt gespeichert werden können. ISO-Images müssen aber immer als eine Datei geschrieben werden. Achten Sie

187 187 Einsatz des virtuellen Brenners deshalb darauf, dass Sie virtuelle ISO-Rohlinge auf Festplatten, die das Dateisystem NTFS verwenden, anlegen. Unter anderen Dateisystemen können ISO-Rohlinge zwar angelegt werden, aber es ist möglich, dass es während des Brennvorgangs zu einem Schreibfehler kommt, wenn die maximal zulässige Dateigröße des Dateisystems überschritten wird. Die physikalische Vorlage Virtual CD kann sowohl den virtuellen Rohling als auch den ISO-Rohling von einer physikalischen Vorlage erstellen. Dies kann sinnvoll sein, wenn sichergestellt werden soll, dass der virtuelle Rohling die gleiche Größe wie sein physikalisches Gegenstück aufweist. Rohlingsassistenten starten Legen Sie hierzu den leeren physikalischen Rohling ein und starten Sie den Rohlingsassistenten. Wählen Sie nun in der Auswahlliste 'Erstellen einer' den letzten Punkt '<vom leeren Rohling>' aus. Physikalischen Brenner wählen In dem Dialog muss der Brenner mit eingelegtem Rohling ausgewählt werden. Drücken Sie 'OK', um die Auswahl in den Rohlingsassistenten zu übernehmen.

188 Einsatz des virtuellen Brenners 188 Virtuellen Rohling erstellen Der Rohlingsassistent zeigt nun die Daten an, die er von der physikalischen Vorlage gelesen hat. In unserem Beispiel handelt es sich um eine 8 cm DVD-R 1,4 GB. Mit diesen Vorgaben kann nun ein entsprechender virtueller Rohling erstellt werden, indem Sie den Rohlingsassistenten mit 'Erstellen' beenden. Fertig! Sie haben nun einen virtuellen Rohling mit den Merkmalen der physikalischen Vorlage erstellt.

189 189 Einsatz des virtuellen Brenners Der Rohlingsassistent Der Rohlingsassistent erzeugt neue virtuelle Rohlinge, die mit einem virtuellen Brenner verwendet werden können. Neben dem Erstellen der unterschiedlichen virtuellen Rohlingstypen kann er auch einen Tresor anlegen und den Musikdateimodus aktivieren. Im Gegensatz zur Direkterstellung virtueller Rohlinge können im Rohlingsassistenten alle Parameter für einen virtuellen Rohling festgelegt werden. Der Rohlingsassistent kann über den Punkt 'Virtueller Rohling' der die Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der CD-Zentrale gestartet werden. 'Virtueller Rohling' ist eine zweigeteilte Schaltfläche. Durch Anwahl im oberen Teil startet der Rohlingsassistent eine Auswahl, in der sie festlegen, zu welchem Zweck (Rohlingsassistent, Tresor, Musikdateimodus) sie einen neuen Rohling anlegen wollen. Der untere Teil öffnet die Auswahl, in der die Direkterstellung virtueller Rohlinge möglich ist. Natürlich kann er auch jederzeit über den Starter oder den Punkt 'Virtual CD Programme' des Schnellstartprogramms aufgerufen werden. Unter 'Einstellungen für den neuen virtuellen CD-Rohling' legt man den Rohlingstyp und verschiedene Einstellungen fest. 'Erstellen einer' gibt den Rohlingstyp des zu erstellenden virtuellen Rohlings an. 'Größe' legt fest, wie viele Daten auf den virtuellen Rohling passen. Die Größe eines virtuellen Rohlings kann zwischen 64 MB und 256 GB betragen. Bei der Auswahl eines anderen Rohlingstyps wird dessen Standardgröße voreingestellt. 'Medium' und 'Sektoren' liefern Angaben für den neuen virtuellen Rohling, basierent auf dem eingestellten Rohlingstyp und dessen Größe. Sie können bei Bedarf einen von der Standardgröße abweichenden Wert angeben, sollten dabei aber immer bedenken, dass ein zu großer Rohling später nicht per 1 zu 1 Kopie auf ein physikalisches Medium gebrannt werden kann.

190 Einsatz des virtuellen Brenners 190 Die Größe für virtuelle Rohlinge kann NICHT für alle Rohlingstypen geändert werden. Rohlinge vom Typ CD-R können zwischen 64 und 799 MB festgelegt werden! Neben Typ und Größe gibt es noch 2 Einstellungen, die das Anlegen eines virtuellen CD-Rohlings wesentlich beeinflussen: Erstellen eines ISO-Images Es wird ein ISO-Rohling erstellt, der nach dem Brennen in ein ISO-Image umgewandelt wird. Imagedatei immer mit voller Größe anlegen In sehr seltenen Fällen kann es vorkommen, dass Brennsoftware auch bei den einfach beschreibbaren Rohlingen zuerst am Ende eines Rohlings schreibt und danach den Rohling von vorn mit Daten füllt. Sollte es zu so einem Schreibvorgang kommen, benötigt dieser extrem viel Zeit. Dies kann dazu führen, dass es so scheint als würde der Computer nicht mehr reagieren. In Wirklichkeit wird dann die Datendatei bis zu 50 GB bei Blu-Ray angelegt und der Computer reagiert erst wieder normal, wenn der Vorgang beendet ist. Um dieses Verhalten zu umgehen, kann mit der Einstellung Imagedatei immer mit voller Größe anlegen jeder Rohling in voller Größe angelegt werden. Dies behebt zwar das beschriebene Problem, führt aber auch dazu, dass der Rohling den entsprechenden Platz belegt, unabhängig von der Größe der wirklich geschriebenen Daten. Das beschriebene Verhalten ist bisher nur beim Brennen von Blu-Ray Medien mit WinOnCD 10 und dem Windows Livedateisystem aufgetreten. Bei allen anderen Brennvorgängen mit anderen Medien oder anderen Programmen war das Erstellen einmal beschreibbarer Rohlinge in voller Größe NICHT notwendig! Virtuelle Rohlinge für ISO-Images lassen sich auch mit voller Größe anlegen. Die Erstellung eines ISO-Images mit voller Größe kann aber fehlschlagen, wenn das ISO Image auf einer Festplatte angelegt werden soll, die es nicht ermöglicht, eine Datei in der benötigten Größe anzulegen. Im Gegensatz zu Virtual CD Images können ISO-Images nicht in viele kleine Dateien unterteilt werden! Die 'Beschreibung' ist der Text, den Virtual CD innerhalb seiner Programme anzeigt. Sollten sie bereits wissen, was auf dem Rohling abgelegt werden soll, können Sie hier einen aussagekräftigen Namen vergeben. Beachten Sie dabei, dass die Beschreibung durch eine automatische Namensvergabe nach dem Brennvorgang überschrieben werden kann. Dies hängt von den Vorgaben in der Karte ' Brennen' der Einstellungen ab. Die Zielangaben für die virtuelle CD geben an, wo der virtuelle Rohling abgespeichert wird. Standardmäßig wird hier der Standardordner für virtuelle CDs angezeigt, der in den Virtual CD Einstellungen voreingestellt ist und frei geändert werden kann. Der Dateiname inklusive kompletter Pfadangabe darf eine Länge von 254 Zeichen nicht überschreiten! 'Hinzufügen in' dient zur Festlegung, wo der neue virtuelle Rohling innerhalb von Virtual CD erscheinen soll. Dabei werden nur die Ansichten zur Auswahl angeboten, die auch verfügbar sind.

191 191 Einsatz des virtuellen Brenners Die Option 'Automatisch einen Ordner erstellen' dient dazu, einen eigenen Ordner für die zu einer virtuellen CD gehörenden Dateien anzulegen. Für jeden virtuellen Rohling werden mehrere Dateien erzeugt. Wir empfehlen daher, diese Option zur Wahrung der Übersicht stets aktiviert zu lassen. Zum 'Schutz der virtuellen CD' können Sie wahlweise ein 'Passwort' eingeben, um die virtuelle CD vor dem Zugriff unberechtigter Personen zu schützen. Bei Verwendung eines Passworts wird die Eingabe zum Anzeigen der Eigenschaften, Einlegen oder Löschen der virtuellen CD notwendig. Zur Sicherheit muss das Kennwort zweimal eingegeben werden. Das Passwort stellt lediglich einen Schutz vor unberechtigter Nutzung der virtuellen CD dar. Die Option ' Daten der virtuellen CD verschlüsseln' sorgt dafür, dass die CD-Daten selbst während des Brennvorgangs verschlüsselt werden. Die Verschlüsselung erfolgt nach dem Verfahren AES-256. Achten Sie bei der Passwortvergabe darauf, keine einfach zu erratenden Begriffe zu verwenden. Die sichersten Passwörter haben mindestens acht Zeichen und beliebige Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Das Passwort darf bis zu 15 Zeichen lang sein und unterscheidet zwischen Groß- und Kleinschreibung. Sichern Sie Ihr Passwort! Geht das Passwort verloren, gibt es keine Möglichkeit mehr, auf die Daten einer virtuellen CD zuzugreifen! Das Passwort kann nachträglich über die Eigenschaften der virtuellen CD geändert oder deaktiviert werden, es sei denn, die Daten wurden verschlüsselt. In diesem Fall kann das Passwort nicht mehr geändert werden! Die Funktion neuen Rohling nach dem Erstellen automatisch 'Einlegen in' <Laufwerk> bietet Ihnen an, den virtuellen Rohling direkt im Anschluss an die Erstellung in den hier ausgewählten virtuellen Brenner einzulegen. Haben Sie ein Laufwerk ausgewählt, können Sie den 'Systemdialog zum Formatieren öffnen', wenn es sich um ein mehrfach beschreibbares Medium handelt. Windows 7 und VISTA erlauben das Formatieren von Rohlingen, nachdem ein Laufwerk im Explorer geöffnet wird, in dem eine Rohling eingelegt wurde. Windows XP bietet diese Möglichkeit noch nicht. Ein mehrfach beschreibbarer Rohling muss, vor seiner Nutzung als Festplatte formatiert werden. Dies kann über die Systemfunktionen oder ein anders Programm erfolgen.

192 Einsatz des virtuellen Brenners 192 Rohlinge erkennen Ist ein virtueller Rohling erstellt worden, erscheint er wie jede andere virtuelle CD in den verschiedenen Programmen, mit denen Sie virtuelle CDs verwalten. Im Unterschied zu einer normalen virtuellen CD kann er aber nur mit dem virtuellen Brenner verwendet werden. Ist er hingegen bereits gebrannt worden, kann er in jedes virtuelle CD-Laufwerk eingelegt werden. Damit es leichter ist, einen unbenutzten Rohling von einem zu unterscheiden, der bereits gebrannt wurde, wird den unbenutzten Rohlingen die Bezeichnung (Rohling) angefügt, um zu kennzeichnen, dass er zum Brennen im virtuellen Brenner verwendet werden kann. Bei den Einträgen im Menü des Schnellstartprogramms für CD-R - (Rohling) handelt es sich um einen virtuellen Rohlinge, der noch zum Brennen verwendet werden kann. Mehrfach beschreibbare Medien z.b. wie oben gezeigt die CD-RW werden nicht extra als Rohling gekennzeichnet, da sie jederzeit neu beschrieben werden können. Wurde ein einfach beschreibbarer virtueller Rohling gebrannt, setzt Virtual CD den Typ der virtuellen CD gemäß den gebrannten Daten um. Z.B.: Nach dem Brennen einer Audio-CD wird der Typ der gebrannten virtuellen CD entsprechend umgesetzt, so dass dieses dann in der CD-Zentrale auch als Audio-CD erscheint. Mehrfach beschreibbare Rohlinge hingegen behalten immer ihren Rohlingstyp, können aber nachdem Sie mit Daten gefüllt wurden in normale virtuelle Laufwerk eingelegt werden. In diesen können logischerweise keine Änderungen an den Daten auf einem mehrfach beschreibbaren Rohling vorgenommen werden. Die Windows Brennfunktion Die im Folgenden beschriebenen Vorgehensweisen beziehen sich auf ein System, das ausschließlich mit den Windows Funktionen die ab Windows XP verfügbar sind zum Brennen arbeitet. Sollten Sie eine Brennersoftware auf dem Computer installiert haben, lesen Sie bitte in der Dokumentation zu dieser Brennersoftware nach. Um die Funktionsweise des virtuellen Brenners zu erklären, wird nun anhand des Brennens einer DatenCD sowie einer Audio-CD gezeigt, wie dies in wenigen Schritten mit Hilfe der Windows-Bordmittel möglich ist. Die beiden Beispiele zeigen auch, dass es zwischen der Verwendung des virtuellen und eines physikalischen Brenners keinen Unterschied gibt, abgesehen davon, dass der physikalische Fehlbrand einen unbrauchbaren Rohling hinterlässt.

193 193 Einsatz des virtuellen Brenners Um die Beispiele nachzuvollziehen, muss unter Windows XP die Brennfunktionalität des Betriebssystems für den virtuellen Brenner aktiviert sein. Aus verschiedenen Gründen (z.b. weil bereits ein anderes Brennprogramm auf dem Computer installiert ist), kann diese Funktion deaktiviert sein. Öffnen Sie zur Überprüfung über den Explorer die Eigenschaften für den virtuellen Brenner und stellen Sie sicher, dass auf der Karte Aufnahme des virtuellen Brenners die Funktion CD-Aufnahme für dieses Laufwerk aktivieren eingeschaltet ist. Ab Windows VISTA kann dieser Schritt entfallen, da die Brennfunktion des Betriebssystems standardmäßig aktiviert ist! Die Unterstützung zum Brennen wurde ab Windows VISTA stark erweitert und unterscheidet sich in folgenden Punkten von Windows XP: Verwendbare Rohlinge Die Brennfunktion von Windows XP kann nur mit CDRohlingen arbeiten. Spätere Windows-Versionen ermöglichen auch das Brennen von DVDs und Blu-Rays. Aus diesem Grund würde der Versuch, die folgenden Beispiele unter Windows XP mit einem DVD-Rohling auszuführen, fehlschlagen! Wiederbeschreibbare Medien Wiederbeschreibbare Medien außer der Sonderfall DVD-RAM werden von der Windows Brennfunktion nicht unterstützt. Nutzung der DVD-RAM - Soll ein virtueller Brenner unter Windows XP mit einer DVDRAM verwendet werden, muss die oben beschriebene Einstellung CD-Aufnahme für dieses Laufwerk aktivieren für den virtuellen Brenner abgeschaltet sein! Windows XP unterstützt zwar das Medium DVD-RAM als wiederbeschreibbares Medium, die gleichzeitige Nutzung der Brennfunktion und der Unterstützung der DVD-RAM schließen sich aber aus. Dieses Verhalten gilt, unabhängig davon, ob es sich um einen virtuellen oder physikalischen Brenner handelt. Ab Windows VISTA kann das

194 Einsatz des virtuellen Brenners 194 Betriebssystem ohne weitere Schritte mit DVD-RAMs umgehen. Bei generellen Fragen zur Windows Brennfunktion und deren Möglichkeiten lesen Sie bitte in der Dokumentation des Betriebssystems nach. Da sich das Brennen einer Daten-CD vom Vorgehen her zwischen Windows XP und späteren Windows Versionen unterscheidet, haben wir hierfür ein Beispiel für jedes Betriebssystem, das den jeweiligen Vorgang erklärt. Das Brennen einer Audio-CD läuft auf beiden Systemen identisch ab. Daher ist hierfür nur ein Beispiel vorhanden. Brennen einer Daten-CD (Windows XP) Im Folgenden wird in wenigen Schritten das Brennen einer Daten-CD mit der in den Windows XP Explorer integrierten Brennfunktion beschrieben. Neuen Rohling erstellen Nutzen Sie die vom Schnellstartprogramm bereitgestellte Direkterstellung für virtuelle Rohlinge, um einen neuen Rohling vom Typ CD-R zu erstellen und in den virtuellen Brenner einzulegen. (<Virtueller Brenner> -> Virtuellen Rohling einlegen -> CD-R(W) -> CD-R (700 MB)) Wurde der virtuelle Rohling erfolgreich erstellt, wird dieser automatisch in den gewählten virtuellen Brenner eingelegt.

195 195 Einsatz des virtuellen Brenners Daten zusammenstellen Nach dem Einlegen des Rohlings in den virtuellen Brenner startet die Windows-Autoplay-Funktion den Auswahldialog für eine 'Leere CD'. Wählen Sie Ordner für beschreibbare CD öffnen mit Windows Explorer. Die Autoplay-Funktion startet nur, wenn Sie, wie unter 'Die Windows Brennfunktion' beschrieben, 'CD-Aufnahme für dieses Laufwerk aktivieren' eingeschaltet haben! Nun öffnet sich ein weiteres Fenster des Windows Explorers mit dem virtuellen Brenner als Adresse, in das Sie per Drag & Drop beliebige Dateien hineinziehen können. Brennvorgang starten Nachdem alle Dateien, die gebrannt werden sollen, in dem Fenster abgelegt wurden, kann der Windows Assistent zum Schreiben von CDs über die Anwahl der Funktion Dateien auf CD schreiben gestartet werden.

196 Einsatz des virtuellen Brenners 196 Folgen Sie nun den einzelnen Schritten des Assistenten und beenden Sie ihn nach dem Schreiben der CD über Fertig stellen Fertig! Ist das Ende des Brennvorgangs erreicht, können Sie die virtuelle CD einlegen und testen, ob das Ergebnis Ihren Vorstellungen entspricht. Brennen einer Daten-CD (Windows 7) Im Folgenden wird in wenigen Schritten das Brennen einer Daten-CD mit der in den Windows 7 Explorer integrierten Brennfunktion beschrieben. Das Vorgehen ist vergleichbar mit Windows VISTA. Lediglich einige Bezeichnungen lauten anders. Neuen Rohling erstellen Nutzen Sie die vom Schnellstartprogramm bereitgestellte Direkterstellung für virtuelle Rohlinge, um einen neuen Rohling vom Typ DVD-R zu erstellen und in den virtuellen Brenner einzulegen. (<Virtueller Brenner> -> Virtuellen Rohling einlegen -> DVD+-R(W) -> DVD-R)

197 197 Einsatz des virtuellen Brenners Wurde der virtuelle Rohling erfolgreich erstellt, wird dieser automatisch in den gewählten virtuellen Brenner eingelegt. Aktion auswählen Nach dem Einlegen des Rohlings in den virtuellen Brenner startet die 'Automatische Wiedergabe' von Windows für eine 'Leere DVD'. Wählen Sie Dateien auf Datenträger brennen.

198 Einsatz des virtuellen Brenners 198 Ausgabeformat wählen Nun muss im Dialog Auf Datenträger brennen das Dateisystem für das Brennen ausgewählt werden. Da wir eine abgeschossene CD erstellen wollen, wählen Sie hier 'Mit einem CD/DVD-Player'. Falls Sie Windows VISTA verwenden, erweitern Sie die Ansicht der Einstellungen über Formatierungsoptionen einblenden und wählen für dieses Beispiel bitte Mastered aus. Bestätigen die Auswahl mit Weiter, um fortzufahren Brennvorgang starten Es öffnet sich ein weiteres Fenster des Windows Explorers mit dem virtuellen Brenner als Adresse, in das Sie per Drag & Drop beliebige Dateien hineinziehen können. Sind alle Dateien, die gebrannt werden sollen, in dem Fenster abgelegt, kann der Windows-Assistent zum Brennen über die Anwahl der Funktion Auf Datenträger brennen gestartet werden.

199 199 Einsatz des virtuellen Brenners Folgen Sie nun den einzelnen Schritten des Assistenten, vergeben Sie als Datenträgertitel 'Testbrand' und beenden Sie ihn nach dem Schreiben der CD über Fertig stellen. Fertig! Ist das Ende des Brennvorgangs erreicht, können Sie die virtuelle CD einlegen und testen, ob das Ergebnis Ihren Vorstellungen entspricht. Brennen einer Audio-CD Auch das Brennen einer Audio-CD kann mit Windows Bordmitteln erfolgen. In dem folgenden Beispiel kommt der Windows Media Player 12 zum Einsatz, es kann aber auch mit älteren Versionen des Media Players nachgestellt werden. Neuen Rohling erstellen Wie beim Brennen der Daten-CD nutzen Sie die vom Schnellstartprogramm bereitgestellte Direkterstellung für virtuelle Rohlinge, um einen neuen Rohling vom Typ CD-R zu erstellen und in den virtuellen Brenner einzulegen. (<Virtueller Brenner> -> Virtuellen Rohling einlegen -> CD-R(W) -> CD-R (700 MB)) Aktion auswählen Nach dem Einlegen des Rohlings in den virtuellen Brenner startet die 'Automatische Wiedergabe' von Windows für eine 'Leere CD'. Wählen Sie Eine Audio-CD brennen.

200 Einsatz des virtuellen Brenners 200 Daraufhin wird der Media Player gestartet und befindet sich bereits auf der Seite 'Brennen'. Stellen Sie nun in der Brennliste die Audiodateien zusammen, die Sie auf die CD brennen möchten. Falls der virtuelle Brenner nicht als das aktuelle Ziellaufwerk ausgewählt ist, klicken Sie so oft Nächstes Laufwerk, bis der Brenner mit dem eingelegten virtuellen Rohling angezeigt wird. Brennvorgang starten Legen Sie die gewünschten Titel per Drag & Drop in die Brennliste und starten Sie den Brennvorgang über die Schaltfläche Brennen starten.

201 201 Einsatz des virtuellen Brenners Fertig! Ist das Ende des Brennvorgangs erreicht, können Sie die virtuelle CD einlegen und testen, ob das Ergebnis Ihren Vorstellungen entspricht.

202 Einsatz des virtuellen Brenners 202 Das Ende eines Brennvorgangs Ist das Ende des Brennvorgangs erreicht, wird die fertige CD aus dem CD-Laufwerk ausgeworfen. Dies geschieht unabhängig davon, ob Sie eine CD über die Windows Brennfunktion oder ein anderes Programm erstellen. Handelt es sich dabei um einen virtuellen Brenner, merkt Virtual CD dies und bietet Ihnen verschiedene Aktionen zur Auswahl an. Sie können nun zwischen folgenden Möglichkeiten wählen: Einlegen des Virtual CD Image Das Image wird eingelegt und Sie können testen, ob das fertige Medium Ihren Vorstellungen entspricht. CD-Zentrale starten Öffnet die CD-Zentrale, in der das neue Image nun bereitsteht. Imageordner öffnen Öffnet den Ordner der Festplatte, in dem das Image abgelegt wurde. Sollten Sie immer eine bestimmte Aktion nach dem Ende eines Brennvorgangs auswählen wollen, aktivieren Sie 'Die ausgewählte Aktion nach dem Beenden eines Brennvorgangs immer ausführen' vor der Auswahl der Aktion. Beim nächsten Brennen wird die gewählte Aktion sofort ohne weitere Abfrage ausgeführt, wenn der Vorgang abgeschlossen ist. Auf der Karte 'Brennen' der Einstellungen können Sie die entsprechende Aufgabe, nachdem das gebrannte Image ausgeworfen wurde, jederzeit ändern. Manche Programme ermöglichen es, das Auswerfen nach der Beendigung des Brennvorgangs abzuschalten. Dies ist aus verschiedenen Gründen nicht zu empfehlen. Virtual CD bekommt dann nicht mehr mit, dass ein Brennvorgang beendet ist. In diesem Fall müssen Sie die gewünschte Aktion 'per Hand' ausführen. Wird eine CD nach dem Ende eines Brennvorgangs nicht ausgeworfen, sondern bleibt im Laufwerk, bekommt Windows nicht mit, dass sich an dem Medium etwas geändert hat. Dies führt häufig zu einer fehlerhaften Darstellung im Explorer und anderen Programmen!

203 203 Einsatz des virtuellen Brenners Virtual CD kann unter manchen Umständen das Ende eine Brennvorgangs nicht erkennen. Sollte dieser Fall eintreten, wird die hier gezeigte Aktionauswahl nicht angezeigt. In manchen Fällen kann es zu Problemen kommen, wenn das fertige Image eingelegt wird bevor das Programm, mit dem gebrannt wurde, beendet ist. Schließen Sie daher vor dem Einlegen des neuen Images das entsprechende Programm. In vielen Fällen reicht auch das Schließen des Dialogs, der die Brennfunktion bereitstellt. Automatische Namesvergabe Wurde das Image fertiggestellt, wird seine Dateiname sowie seine Beschreibung von Virtual CD automatisch angepasst. Dies ermöglicht es Ihnen, später besser zu erkennen, welche Inhalte ein fertig gebranntes Image hat. Wie diese automatische Namensvergabe erfolgt, kann in der Karte 'Brennen' der Einstellungen festgelegt werden. Dabei kann das vergebene CD-Label für den Dateinamen und die Beschreibung verwendet werden. Zusätzlich kann an den Dateinamen die Uhrzeit und das Datum, an dem das Image gebrannt wurde, angehängt werden. Als Beispiel sehen Sie hier im Explorer die Dateien eines virtuellen CD-R Rohlings nach seiner Erstellung, also vor dem Brennen: und nachdem der Brennvorgang wobei als CD-Label 'Test' vergeben wurde beendet ist:

204 Einsatz des virtuellen Brenners 204 In manchen Situationen kann es sein, dass keine automatische Namensvergabe erfolgt und der Rohling seine ursprüngliche Bezeichnung behält. Dies kann z.b. der Fall sein, wenn ein wiederbeschreibbarer Rohling als Festplatte verwendet wird. Am einfachsten ist es, wenn Sie beim Erstellen eines virtuellen Rohlings die Vorgaben für die Beschreibung übernehmen, den Brennvorgang durchführen und dann sofern alles zu Ihrer Zufriedenheit verlaufen ist nach dem Ende des Brennvorgangs, die Beschreibung in der Karte 'Eigenschaften' der Imageeigenschaften anpassen. Das Livedateisystem In den bisherigen Beispielen wurden beim Brennen von Daten-CDs die CDs im Mastered-Modus gebrannt. D.h. die CD wird am Ende des Brennvorgangs abgeschlossen und es können keine weiteren Daten mehr hinzugefügt werden. Alternativ können Daten ab VISTA auch über das sogenante Livedateisystem geschrieben werden. Das Livedateisystem beschreibt ein Medium im UDF-Format und ermöglicht es, den Inhalt der CD nachträglich zu ändern. Im Falle eines einfach beschreibbaren Mediums werden neue Daten immer am Ende angehängt und das Inhaltsverzeichnis der CD aktualisiert. D.h. real schrumpft auch hier der freie Speicherplatz einer CD und es können max. so lange Daten per Livedateisystem geschrieben werden, bis kein Platz mehr vorhanden ist. Wird dies bei mehrfach beschreibbaren Rohlingstypen verwendet, können die Daten beliebig verändert werden, egal wie oft es eingelegt und ausgeworfen wird. Um das Livedateisystem für einen Rohling zu aktivieren, müssen Sie bei der Abfrage zur Verwendung des Datenträgers 'Wie ein USB-Flashlaufwerk' auswählen.

205 205 Einsatz des virtuellen Brenners Physikalische Medien, die mit dem Livedateisystem beschrieben wurden, sind nicht zu allen Betriebsystemen voll kompatibel! Wird das Livedateisystem mit einem virtuellen Rohling verwendet, der einfach beschreibbar ist (z.b. CD-R), wird das Medium nach dem Auswerfen abgeschlossen und steht nicht für weitere Schreibvorgänge zur Verfügung. Windows XP kann CDs, die mit dem Livedateisystem beschrieben sind, lesen. Das Erstellen von Medien mit Livedateisystem ist hier nicht möglich. Dieser Abschnitt liefert nur einige Aspekte des Livedateisystems in Verbindung mit Virtual CD. Lesen Sie daher für weitere Informationen zum Livedateisystem und dessen Nutzung bitte in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem nach!

206 Einsatz des virtuellen Brenners 206 Was Sie nicht brennen können Beim Brennen der Daten- und Audio-CD haben Sie die beiden Formate kennen gelernt, die vom virtuellen Brenner in dieser Version unterstützt werden. Einige Sonderformate wie CD-Graphics oder auch Multi-Session-CDs werden zurzeit nicht vom virtuellen Brenner unterstützt! Dies ist aber kein Problem, da Sie im Normalfall nur mit dem Brennen von normalen Daten- und Audio-CDs zu tun haben werden. Die nicht unterstützten Sonderformate nehmen einen verschwindend geringen Teil beim Brennen von Medien ein. Das Brennen von Multi-Session-CDs (z.b. über das ab Windows VISTA verfügbare Livedateisystem) wird mit der Einschränkung unterstützt, dass nach dem ersten Auswerfen einer Multi-Session-CD die Session abgeschlossen wird und die virtuelle CD nur noch zum Lesen verwendet werden kann. Schlägt ein Brennvorgang fehl, sollten Sie immer prüfen, ob nicht entsprechende Einstellungen für ein Sonderformat in der Software, die brennt, vorgenommen wurden! Sollte dies einmal der Fall sein, löschen Sie die nun unbrauchbare virtuelle CD, ändern die Einstellung in der Software und starten dann den Brennvorgang mit einem neuen Rohling erneut. Wiederbeschreibbare Rohlinge Bisher wurden die einfach beschreibbaren Rohlinge vorgestellt. Virtual CD emuliert aber einen Blu-RayRE Brenner, der neben diesen einfachen Rohlingen auch verschiedene wiederbeschreibbare Rohlingstypen unterstützt. Wiederbeschreibbare Medien können Ø dazu verwendet werden, eine 1 zu 1 Kopie zu erstellen. Hier verhält sich ein wiederbeschreibbarer Rohling wie ein normaler Rohling, einmal beschrieben kann er nur noch gelesen werden. Ø als wiederbeschreibbares Medium quasi als Festplatte verwendet werden. In diesem Fall ist es möglich, jederzeit auf die wiederbeschreibbaren Medien zu schreiben und von ihnen zu lesen. Denken Sie daran, dass ein virtueller Rohling immer nur von einem Computer aus zum Schreiben geöffnet werden kann. Ein gleichzeitiges Öffnen eines wiederbeschreibbaren Mediums von mehreren Computern aus ist nicht möglich! Um ein Medium wiederbeschreibbar zu erzeugen, muss es eingelegt und formatiert werden. Dies geschieht über den Befehl 'Formatieren' im Explorermenü oder den Paket Writer einer Brennersoftware (z.b. InCD bei NERO). Ist ein wiederbeschreibbares Medium einmal formatiert, kann es nicht mehr dazu verwendet werden Medien zu kopieren. Die Windows Brennfunktion von Windows XP unterstützt außer der DVD-RAM keine wiederbeschreibbaren Medien. Hier benötigen Sie in jedem Fall ein Zusatzprogramm, das diese Unterstützung bereitstellt. Mit dem Medienlöschassistenten können die Daten eines wiederbeschreibbaren Mediums wieder gelöscht werden. Es kann dann wieder zu einer der beiden oben beschriebenen Aufgaben verwendet werden. Denken Sie daran, dass ein wiederbeschreibbares Medium nach dem Löschen erneut formatiert werden muss, damit es erneut als wiederbeschreibbares Medium zu verwenden ist.

207 207 Einsatz des virtuellen Brenners Sonderfall DVD-RAM Bei der DVD-RAM handelt es sich ebenfalls um einen wiederbeschreibbaren Rohling, der aber einige Besonderheiten aufweist. Gegenüber anderen Medien verfügt die DVD-RAM über eine Fehlerkorrektur, weshalb sie sich vor allem für die Datensicherung eignet. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die DVDRAM bereits ab Windows XP unterstützt wird. Die DVD-RAM bietet außerdem noch den Vorteil, dass ein Medium zwischen den Modi 'Lesen und Schreiben' und 'Nur Lesen' umgeschaltet werden kann. In Virtual CD erfolgt dies auf der Karte 'Image' der Imageeigenschaften. Für virtuelle DVD-RAM Medien zeigt Virtual CD den Modus als unterschiedliche Symbole an - Virtuelle DVD-RAM im Modus Lesen und Schreiben. - Virtuelle DVD-RAM mit aktiviertem Schreibschutz. Ist der Schreibschutz einer DVD-RAM aktiviert, können die Daten des Mediums nicht verändert werden. Das Aktivieren des Schreibschutzes für eine DVD-RAM ist eine Eigenschaft des Mediums und kann auch über andere Programme erfolgen, die dies unterstützen. Das größte Problem des Mediums liegt darin, dass es nicht so verbreitet ist wie andere DVD-Rohlinge und daher nicht jedes physikalische Laufwerk in der Lage ist, das Medium zu lesen oder zu schreiben. Dieses Problem besteht bei den virtuellen Laufwerken natürlich nicht. Auf der Seite 'Unterstützte Medien' der Laufwerkseigenschaften können Sie prüfen, ob ein Laufwerk die DVD-RAM lesen und/oder schreiben kann. Für die korrekte Unterstützung einer wiederbeschreibbaren DVD-RAM mit Windows XP Bordmitteln muss die Windows Brennfunktion abgeschaltet sein! Das Formatieren einer DVD-RAM über die Windows Brennfunktion ist erst ab einer Größe von 256 MB möglich. Wird ein Medium mit einer kleineren Größe erstellt, gelingt die Formatierung nicht.

208 Einsatz des virtuellen Brenners 208 (Verschlüsselte) Festplatten Wiederbeschreibbare Rohlinge können auch als virtuelle Festplatten verwendet werden. Zusätzlich ist es noch möglich diese zu verschlüsseln, um sie als Tresor für private Daten einzusetzen. Damit ein Rohling als Festplatte verwendet werden kann, muss er so eingerichtet sein, dass permantent Daten geschrieben und/oder gelesen werden können. Dies kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen: Formatieren über das Livedateisystem. Direktes Formatieren im Windows Explorer. Im Grunde wird auf beiden Wegen der Rohling formatiert, nur dass dies beim Livedateisystem automatisch im UDF-Format erfolgt, während beim direkten Formatieren das Dateisystem ausgewählt werden kann. Das Livedateisystem steht unter Windows XP nicht zur Verfügung! Hier bleibt nur der Weg, den Rohling direkt zu formatieren. Außerdem steht über die Windows Brennfunktion nur die DVD-RAM als wiederbeschreibbares Medium bereit. Um einen wiederbeschreibbaren Rohling direkt zu formatieren, muss er zunächst in einen virtuellen Brenner gelegt werden. Dann ist im Explorer das Laufwerk auszuwählen. Nun kann der Befehl ' Formatieren' im Kontextmenü aufgerufen werden. Im Systemdialog können die gewünschten Einstellungen zur Formatierung vorgenommen werden. Meist sind hier keine Änderungen notwendig.

209 209 Einsatz des virtuellen Brenners Im Gegensatz zum Livedateisystem kann beim direkten Formatieren das Dateisystem frei gewählt werden. Beachten Sie dabei, dass jede Windows-Version andere Dateisysteme zur Auswahl anbietet. Nun steht der wiederbeschreibbare Rohing als virtuelle Festplatte bereit und kann genutzt werden. Wenn Sie die Daten einer virtuellen CD sicher abspeichern wollen, können sie den Rohling verschlüsselt anlegen. Dies kann entweder beim Erstellen des virtuellen Rohlings oder beim Anlegen eines Tresors für private Daten geschehen. Damit verschlüsselte Festplatten auf den ersten Blick zu erkennen sind, werden diese von Virtual CD mit einem besonderen Symbol angezeigt. Dieses Symbol wird nur für wiederbeschreibbare Rohlinge, die verschlüsselt sind, verwendet. - Verschlüsselte DVD-RAM. - Unverschlüsselte DVD-RAM.

210 Einsatz des virtuellen Brenners 210 Ein Tresor für private Daten Da virtuelle Rohlinge auch die Verschlüsselung unterstützen, eignen sie sich auch dafür, sie als Tresor für private Daten zu verwenden. Rohlinge, die als verschlüsselte Festplatten 'mißbraucht' werden, können über den Rohlingsassistenten erzeugt werden. Virtual CD stellt aber einen einfacheren Weg bereit, über den nur die notwendigen Daten abgefragt werden, um so einen Tresor anzulegen. Dabei wird aufgrund der besonderen Eigenschaften immer eine DVD-RAM angelegt. Einen neuen Virtuellen Rohling erstellen Ein neuer virtueller Rohling kann über den Virtual CD Starter angelegt werden, indem Sie den Punkt Virtuellen Rohling einlegen wählen. Rohlingstyp auswählen Da wir nun eine verschlüsselte Festplatte zum Speichern Ihrer privaten Daten anlegen wollen, wählen Sie hier 'Tresor anlegen'. Tresor erstellen In dem Dialog, der sich nun öffnet, müssen Sie eine 'Beschreibung', die gewünschte 'Größe' und das ' Passwort' angeben.

211 211 Einsatz des virtuellen Brenners Tragen Sie eine Beschreibung - hier 'Meine privaten Daten' - ein, legen Sie die Größe fest und vergeben Sie ein Passwort. Ein Passwort muss vergeben werden, da ja eine verschlüsselte Festplatte als Tresor angelegt werden soll. Sichern Sie Ihr Passwort! Geht das Passwort verloren, gibt es keine Möglichkeiten mehr auf die Daten des Tresors zuzugreifen! Achten Sie unter Windows XP darauf, den Tresor nicht kleiner als 256 MB anzulegen, sonst kann die Formatierung nicht erfolgreich abgeschlossen werden! Wählen Sie nun 'Erstellen', um den Tresor zu generieren. Tresor verwenden Ist der Tresor erstellt worden, wird er automatisch in den ersten virtuellen Brenner eingelegt. Da es sich um ein verschlüsseltes Medium handelt, öffnet sich umgehend ein Dialog, in dem Sie das zuvor vergebene Passwort eingeben müssen, damit Sie den Tresor nutzen können. Zum Abschluss muss der Tresor noch formatiert werden, so dass er als verschlüsselte Festplatte verfügbar ist. Dies kann über das Livedateisystem oder per direkter Formatierung erfolgen.

212 Einsatz des virtuellen Brenners 212 Unter Windows XP wird automatisch der Dialog zum Formatieren des Mediums geöffnet, da hier das Livedateisystem nicht zur Verfügung steht. Fertig! Nun können Sie Ihre Daten in den neu angelegten Tresor kopieren und dort sicher verwahren. Der Musikdateimodus Der Musikdateimodus ermöglicht es, Audiodaten direkt aus einer Anwendung zu brennen. Anders als beim Brennen einer Audio-CD wird kein Image erstellt, sondern die Daten werden über einen besonderen Rohling gesammelt, konvertiert und als Musikdateien (z.b. MP3) abgelegt. Über diesen Weg können Sie direkt aus jeder Anwendung, die eine Audio-CD brennen kann, Musikdateien generieren. Beachten Sie, dass der Musikdateimodus immer nur bei einem virtuellen Brenner aktiv sein kann! Ein besonderer Rohling Der Musikdateimodus wird über einen besonderen Rohling realisiert. Dabei werden die gebrannten Audiodaten gesammelt konvertiert und dann in dem eingestellten Musikdateiformat abgelegt. Alle Einstellungen, die diesen Rohling beeinflussen, werden auf der Karte 'Brennen' der Einstellungen vorgenommen. Hier können der Ordner, in dem die Musikdateien angelegt werden, das Ausgabeformat und die Benennung für die Musikdateien festgelegt werden. Beim Einschalten des Musikdateimodus wird der besondere Rohling eingelegt. Als Vorgabe meldet er sich als CD-RW mit 700MB freiem Speicherplatz. Die Größe des Rohlings kann auf der Karte ' Brennen' verändert werden. Es kann angegeben werden, dass der CD-RW-Rohling sich mit 256 GB freiem Speicherplatz meldet. Dadurch können entsprechend viele Audiodaten gebrannt werden. Eine CD-RW, die größer als der Standard ist, kann bei manchen Programmen zu einem Fehlerverhalten führen. Testen Sie daher eine höhere Rohlingsgröße aus. Sollte es Probleme mit einer zu großen CD-RW geben, setzen Sie die Größe wieder zurück. ACHTUNG! Dieser besondere Rohling ist ausschließlich zum Erzeugen von Musikdateien vorhanden. Brennen Sie keine anderen Daten mit einem Brenner, bei dem der Musiakdateimodus aktiviert ist!

213 213 Einsatz des virtuellen Brenners Einschalten des Musikdateimodus Das Einschalten des Musikdateimodus für einen virtuellen Brenner geht denkbar einfach. Einen neuen Virtuellen Rohling erstellen Auch der besondere Rohling des Musikdateimodus kann über den Virtual CD Starter angelegt werden, indem Sie den Punkt Virtuellen Rohling einlegen anwählen. Rohlingstyp auswählen Da wir nun Musikdateien erzeugen wollen, wählen Sie hier 'Musikdateimodus aktivieren'. Kurze Zeit später ist der Musikdateimodus aktiv. Dieser wird durch ein besonderes Symbol gekennzeichnet, das z.b. sichtbar ist, wenn sie die dynamischen Desktopsymbole verwenden. - Dynamisches Desktopsymbol für einen virtuellen Brenner mit aktivem Musikdateimodus. Nun kann mit dem Brennen von Audiodaten begonnen werden. Wichtig ist dabei, wie Virtual CD die neuen Musikdateien benennt. Diese können über CD-Text-Informationen oder eine Wiedergabeliste im

214 Einsatz des virtuellen Brenners 214 'M3U'-Format benannt werden. Grundsätzlich können nun aus jedem Programm, das Audiodaten brennen kann, Musikdateien über den Musikdateimodus erzeugt werden. Exemplarisch erklären wir dies an den folgenden Beispielen: Brennen aus itunes zeigt, wie aus einem Programm mit CD-Text gebrannt werden kann. Brennen aus dem Media-Player zeigt, wie mittels einer M3U-Wiedergabeliste gebrannt werden kann. Sie können den Musikdateimodus auch ohne CD-Text und M3U-Wiedergabeliste nutzen. Das Hauptproblem dabei ist, dass die angelegten Musikdateien in diesem Fall keine sprechenden Bezeichnung erhalten. Sofern Sie über ein Programm verfügen, dass es beim Brennen ermöglicht, per CD-Text Informationen zu einer Audio-CD hinzuzufügen, sollte dies verwendet werden, da die Musikdateien so am einfachsten und automatisch benannt werden. Brennen aus itunes Bei CD-Text handelt es sich um eine Zusatzinformation, die neben den eigentlichen Musikdateien mit auf einer Audio-CD abgelegt werden kann. Hierin sind verschiedene Daten (Interpret, Name des Titels usw.) zu den Audiospuren abgelegt. Diese Informationen können von verschiedenen Geräten direkt angezeigt werden, auch ohne dass entsprechende Daten über das Internet abgefragt werden müssen. Der Musikdateimodus macht sich diese Zusatzinformationen zu eigen, um Musikdateien automatisch zu bennen. Nicht jedes Programm, dass Audiodaten brennen kann, ermöglicht es, CD-Text als Zusatzinformation auf einem Medium abzulegen. Auch wenn ein Programm dies beherscht, muss die Funktion in den Brenneigenschaften des jeweiligen Programms meist 'per Hand' eingeschaltet werden. Das Brennen aus itunes soll exemplarisch zeigen, wie mit einem Programm Musikdateien unter Verwendung von CD-Text erstellt werden. Musikdateien zusammenstellen Nach dem Einschalten des Musikdateimodus liegt bereits der besondere Rohling zum Erstellen von Musikdateien in einem virtuellen Brenner. Starten Sie nun das Programm, mit dem sie Musikdateien erzeugen möchten (in unserem Fall itunes), und stellen Sie die gewünschten Musikdateien zusammen.

215 215 Einsatz des virtuellen Brenners Wenn Sie alle Musikdateien zusammengestellt haben, können sie über 'Brennen' den Brennvorgang starten. Brennen der Musikdateien In den 'Brenneinstellungen' müssen Sie als 'Format' Audio-CD angeben. Damit die CD-TextInformationen mit übermittelt werden, muss noch 'CD Text beifügen' aktiviert sein. Prüfen Sie noch, ob der virtuelle Brenner, der im Musikdateimodus arbeitet, als 'CD/DVD-Brenner' eingestellt wurde.

216 Einsatz des virtuellen Brenners 216 Nun kann die Erzeugung der Musikdateien über 'Brennen' gestartet werden. Audiodaten konvertieren Der eigentliche Brennvorgang ist relativ schnell beendet. Virtual CD hat die Audiodaten gesammelt und beginnt parallel zum Brennvorgang mit der Konvertierung in das angegebene Format. Das Format, in dem die erzeugten Musikdateien erstellt werden, wird in der Karte 'Brennen' der Einstellungen festgelegt. Dies muss VOR dem Ausführen des Brennvorgangs erfolgen! Für dieses Beispiel haben wird 'OGG Vorbis' mit '128 kbit / Sekunde' gewählt. Solange die Konvertierung läuft, wird am unteren rechten Rand ein Fenster eingeblendet, das den Fortschritt zeigt. Soll die Konvertierung abgebrochen werden, kann dies durch das Schließen des Fensters geschehen. Ergebnis betrachten Ist die Konvertierung abgeschlossen, erscheint eine Aktionsabfrage mit mehreren Möglichkeiten. Da hier das Ergebnis betrachtet werden soll, wählen Sie hier 'Musikdateiordner öffnen'. Im Explorer sehen Sie nun die konvertierten Musikdateien. Durch die Verwendung der CD-Text Informationen entsprechen diese ihren ursprünglichen Namen. Zusätzlich wurde eine Titelliste ' VCDPlayList' im M3U-Format erstellt, die das Abspielen der Titel in der Reihenfolge, in der Sie gebrannt wurden, ermöglicht.

217 217 Einsatz des virtuellen Brenners Fertig! Die neuen Musikdateien können nun verwendet werden. Brennen aus dem Media Player Ohne eine Anwendung, die CD-Text unterstützt, können Sie selbstverständlich auch Musikdateien erzeugen. Ein weiterer Weg, wie die Dateien trotzdem automatisch benannt werden können, stellt der Umweg über Wiedergabeliste dar. Dies erfordert einige zusätzliche Schritte, die hier anhand des Brennens aus dem Media Player gezeigt werden. Einstellungen anpassen Zuerst muss Virtual CD darüber informiert werden, dass eine M3U-Wiedergabeliste für die Benennung der Musikdateien verwendet werden soll. Öffnen Sie hierzu die Einstellungen und wechseln sie zur Karte 'Brennen'. Aktivieren Sie die Einstellung 'Wiedergabeliste (M3U) verwenden, um die Bezeichnung der Musiktitel zu übernehmen'. Ist die Option 'Wiedergabeliste (M3U) verwenden um die Bezeichnung der Musiktitel zu übernehmen' eingeschaltet, fragt Virtual CD vor jeder Konvertierung über den Musikateimodus nach einer Wiedergabeliste im M3U-Format. Verwenden Sie diese Einstellung daher nur, wenn sie auch mit solchen Wiedergabelisten arbeiten wollen. Die Verwendung der M3U-Wiedergabeliste erfolgt nur, wenn keine CD-Text-Informationen vorliegen. Kann ein Programm CD-Text brennen und dies geschieht auch, verwendet der Musikdateimodus immer zuerst die CD-Text-Informationen! Musikdateien zusammenstellen Nun sind die Vorbereitungen abgeschlossen und durch das Einschalten des Musikdateimodus liegt der besondere Rohling im virtuellen Brenner. Jetzt können Sie den Media Player starten und die Musiktitel zusammenstellen, die gebrannt werden sollen.

218 Einsatz des virtuellen Brenners 218 Wiedergabeliste speichern Bevor der Brennvorgang gestartet wird, müssen Sie die M3U-Wiedergabeliste speichern. Öffnen Sie hierfür das Menü der Brennoptionen in der Karte 'Brennen' und wählen Sie 'Liste speichern unter' aus. In dem Dialog können Sie die 'Brennliste' speichern. In dem Beispiel speichern wir die Brennliste auf dem Desktop ab, da wir dann schneller darauf zugreifen können.

219 219 Einsatz des virtuellen Brenners Wählen Sie beim Abspeichern der Wiedergabeliste unbedingt 'M3U-Wiedergabeliste (*. m3u)' aus. Wiedergabelisten in einem anderen Format können von Virtual CD NICHT verarbeitet werden! Brennen der Musikdateien Achten Sie darauf, dass Sie den richtigen Brenner ausgewählt haben und dass im Menü Brennoptionen als Typ Audio-CD ausgewählt wurde. Nun kann das Erzeugen der Musikdateien über 'Brennen starten' gestartet werden. Audiodaten konvertieren Bevor der erste Titel konvertiert wird, erscheint die Abfrage für die M3U-Wiedergabeliste, die zur Benennung der Musiktitel verwendet werden soll.

220 Einsatz des virtuellen Brenners 220 Geben Sie hier die zuvor abgespeicherte M3U-Wiedergabeliste an. Falls Sie an dieser Stelle 'Abbrechen' wählen, wird nicht die Konvertierung, sondern nur die Verwendung der M3U-Wiedergabeliste, abgebrochen! Um die Konvertierung abzubrechen, müssen Sie den nachfolgenden Konvertierungsdialog schließen. Bestätigen Sie die Eingabe mit 'OK', um mit der Konvertierung fortzufahren. Das Format, in dem die erzeugten Musikdateien erstellt werden, wird in der Karte 'Brennen' der Einstellungen festgelegt. Dies muss VOR dem Ausführen des Brennvorgangs erfolgen! Für dieses Beispiel haben wird 'WAV -Wave uncompressed format' gewählt. Solange die Konvertierung läuft, wird am unteren rechten Rand ein Fenster eingeblendet, das den Fortschritt zeigt. Soll die Konvertierung abgebrochen werden, kann dies durch das Schließen des Fensters geschehen. Ergebnis betrachten Ist die Konvertierung abgeschlossen, erscheint eine Aktionsabfrage mit mehreren Möglichkeiten. Da hier das Ergebnis betrachtet werden soll, wählen Sie 'Musikdateiordner öffnen'. Im Explorer sehen Sie nun die konvertierten Musikdateien. Durch die Verwendung der M3UWiedergabeliste entsprechen diese ihren ursprünglichen Namen. Zusätzlich wurde eine Wiedergabeliste 'VCDPlayList' im M3U-Format erstellt, die das Abspielen der Titel in der Reihenfolge, in der Sie gebrannt wurden, ermöglicht.

221 221 Einsatz des virtuellen Brenners Fertig! Die neuen Musikdateien können nun verwendet werden. Löschen Sie noch die zuvor erstellte M3U-Wiedergabeliste, zumindest sofern Sie diese nicht mehr benötigen. Ende der Konvertierung Nach dem Ende der Konvertierung legt der Musikdateimodus automatisch einen neuen, leeren besonderen Rohling ein, so dass sofort eine weiterer Brennvorgang zum Anlegen von Musikdateien gestartet werden kann. Dies geschieht unabhängig davon, ob die Software, mit der die Musikdateien gebrannt wurden, die CD nach dem Brennen auswirft. Außerdem merkt Virtual CD, dass die Konvertierung der Musikdateien in das gewünschte Format abgeschlossen ist und bietet Ihnen verschiedene Aktionen zur Auswahl an. Sie können nun zwischen folgenden Möglichkeiten wählen: Musikdateien abspielen Öffnet den Player, der mit M3U-Wiedergabelisten verknüpft ist, um die zuvor generierten Musikdateien abzuspielen. Musikdateimodus beenden Wirft den besonderen Rohling für den Musikdateimodus aus.

222 Einsatz des virtuellen Brenners 222 Musikdateiordner öffnen Öffnet den Ordner der Festplatte, in den die erzeugten Musikdateien abgelegt wurden. Sollten Sie immer eine bestimmte Aktion nach dem Ende eines Brennvorgangs auswählen wollen, aktivieren Sie 'Die ausgewählte Aktion nach dem Beenden eines Brennvorgangs immer ausführen' vor der Auswahl der Aktion. Beim nächsten Brennen wird die gewählte Aktion sofort - ohne weitere Abfrage - ausgeführt, wenn der Vorgang abgeschlossen ist. Auf der Karte 'Brennen' der Einstellungen können Sie die entsprechende 'Aufgabe nach dem Erstellen der Musikdateien' jederzeit ändern. Musikdateimodus beenden Das Beenden des Musikdateimodus kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Zum Einen kann er nach dem Ende der Konvertierung direkt beendet werden, zum Anderen kann der besondere Rohling über die Virtual CD Programme (z.b. das Schnellstartprogramm) wie jede andere virtuelle CD ausgeworfen werden. Einen Sonderfall stellt die Explorer-Erweiterung dar. Der besondere Rohling für den Musikdateimodus kann nicht über die normalen Funktionen zum Auswerfen von CDs (z.b. im Explorer) ausgeworfen werden! Dies liegt daran, dass Virtual CD automatisch einen neuen Rohling bereitstellt, nachdem ein Brennvorgang beendet wurde und andere Befehle hier ignoriert werden. Um trotzdem den besonderen Rohling über den Explorer auswerfen zu können, wird als zusätzlicher Menüpunkt im Kontextmenü eines Laufwerks der spezielle Eintrag 'Musikdateimodus in <Laufwerk> beenden' eingeblendet.

223 223 Einsatz des virtuellen Brenners Dieser Punkt im Kontextmenü eines virtuellen Laufwerks ist nur sichtbar, wenn der Musikdateimodus für ein Laufwerk aktiv ist. Medien kopieren Egal, mit wie vielen (virtuellen) CDs Sie arbeiten oder wie und wo Sie Virtual CD verwenden, früher oder später kommt der Wunsch auf, ein Medium zu kopieren. Anders als beim Zusammenstellen von Daten über den Editor wird hier über den Virtual CD Brenner eine Kopie von einem Medium oder Image auf ein Zielmedium gebrannt.

224 Medien kopieren 224 Hinweise zum Brennen Der Virtual CD Brenner zum Kopieren von Medien ist nicht in der Lage, physikalische Kopien von CDs oder Images zu erzeugen, die Sonderformate enthalten! Aus diesem Grund analysiert der Brenner genau wie der Containerassistent die Quelle (Imagedatei oder CD). Werden bei dieser Analyse Anhaltspunkte dafür gefunden, dass es unter Umständen nicht möglich ist, erfolgreich eine physikalische Kopie zu brennen, schlägt der Brenner Alternativen vor. Welche Alternativen dies sind, hängt von der Quelle ab: Virtuelle CD Bei virtuellen CDs, die Sonderformate (z.b. CD-Geometriedaten) enthalten, wird empfohlen, eine Smart Virtual CD zu brennen. Physikalische CD Enthalten physikalische CDs Sonderformate, wird empfohlen, eine virtuelle CD zu erzeugen. Bei den Vorschlägen des Brenners handelt es sich um Empfehlungen, die Sie einhalten sollten, damit Sie keine Rohlinge verschwenden. Selbstverständlich können Sie trotz der Empfehlung versuchen, eine 1 zu 1 Kopie zu brennen. In diesem Fall sollten Sie zuerst ein wiederbeschreibbares Medium als Ziel wählen, um sicherzustellen, dass der Brennvorgang auch erfolgreich durchgeführt werden kann und das Ergebnis Ihren Wünschen entspricht. Erstellen von 1 zu 1 Kopien Virtual CD kann 1 zu 1 Kopien von verschiedenen Quellen erzeugen. Der Virtual CD Brenner kann 1 zu 1 Kopien von Ø CDs jeglicher Art erzeugen. Ø Imagedateien (virtuellen CDs oder ISO-kompatiblen-Images) erzeugen. Um eine 1 zu 1 Kopie zu erstellen, gehen Sie folgendermaßen vor: Starten des Virtual CD Brenners Starten Sie den Virtual CD Brenner über den Virtual CD Starter, indem Sie den Punkt Disk brennen anwählen. Wählen Sie im Virtual CD Brenner die Datenquelle aus, von der die Kopie erstellt werden soll. Hierbei kann es sich um ein CD-Laufwerk handeln, in dem eine virtuelle oder physikalische CD eingelegt ist, oder um eine Imagedatei. In unserem Beispiel haben wir ein ISO-Image ausgewählt, das auf eine CD gebrannt werden soll. Sie können aber auch eine andere Quelle wählen, von der Sie kopieren möchten.

225 225 Medien kopieren Der Virtual CD Brenner unterstützt auch das Brennen von CUE-Sheets, die zu einem Image mit einem anderen Programm angelegt wurden. Diese lassen sich genau wie ein Image über die Auswahl einer Datei als Quelle angeben. Erstellen einer Kopie Wenn Sie einen Rohling mit ausreichend freiem Speicherplatz eingelegt und den entsprechenden Brenner gewählt haben, können Sie einige Parameter für das Brennen festlegen. Nachdem alle Einstellungen festgelegt wurden, können Sie den Brennvorgang über die Schaltfläche Brennen starten. Falls Ihr Computer nur über ein CD-Laufwerk verfügt, das auch gleichzeitig der Brenner ist, erzeugt der Virtual CD Brenner auf Wunsch zuerst eine virtuelle CD. Nach deren Erstellung wird sie automatisch als Quelle eingetragen und nachdem Sie ein leeres Medium eingelegt haben, kann der Brennvorgang gestartet werden. Auf Wunsch wird nach dem erfolgreichen Brennen die zuvor erzeugte virtuelle CD wieder gelöscht. Normalerweise kann der Brennvorgang nicht gestartet werden, wenn in dem als Ziel angegebenen Brenner kein Rohling mit ausreichend freiem Speicherplatz liegt. Handelt es sich bei dem Rohling um ein wiederbeschreibbares Medium, wird auf Wunsch der Medienlöschassistent gestartet, um das Medium zu löschen.

226 Medien kopieren 226 Der Brenner Mit dem Virtual CD Brenner können sie 1 zu 1 Kopien von physikalischen Medien, virtuellen CDs und ISOkompatiblen Images erstellen. Hierfür müssen lediglich die gewünschten Quell- und Zielangaben angegeben werden. Wird vom Virtual CD Brenner kein installierter Brenner an dem Computer gefunden, wird mit einer Meldung darauf hingewiesen und das Programm schließt sich. Der Virtual CD Brenner kann keine Kopien erstellen, wenn das Quell- und das Ziellaufwerk identisch sind! Hat ein Computer nur einen Brenner als Laufwerk, muss eine virtuelle CD erstellt werden, die dann als Quelle verwendet werden kann. Sollte eine Quelle angegeben worden sein, die der Virtual CD Brenner als problematisch einstuft, weil sie Informationen enthält, die nicht 1 zu 1 kopiert werden können (z.b. CDGeometriedaten einer virtuellen CD) oder Probleme auf dem Quellmedium erkannt wurden, weist er darauf hin und empfiehlt eine alternative Methode. In vielen Fällen vermeidet die Wahl der vorgeschlagenen Alternativen eine Verschwendung von Rohlingen. Um eine Kopie zu erstellen, kann der Virtual CD Brenner direkt über die 'Automatische Wiedergabe' von Windows gestartet werden. Natürlich kann er auch jederzeit über den Punkt 'Kopieren' der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der CD-Zentrale, den Starter oder den Punkt 'Virtual CD Programme' des Schnellstartprogramms aufgerufen werden.

227 227 Medien kopieren In dem Bereich Datenquelle und Parameter wird festgelegt, von welcher Quelle mit dem Brenner eine 1 zu 1 Kopie geschrieben werden soll. Hierbei stehen 2 Möglichkeiten zur Verfügung: Laufwerk Hier kann ein physikalisches oder virtuelles CD-Laufwerk als Quelle angegeben werden. Zusätzlich kann die 'Lesegeschwindigkeit' ausgewählt werden, mit der die Daten gelesen werden sollen. Datei Als Datei kann eine virtuelle CD oder eine andere ISO kompatible Imagedatei ausgewählt werden. Der Bereich Brenner und Parameter legt das Ziel und die Einstellungen fest, mit denen geschrieben werden soll. Die Auswahlliste 'Brenner' zeigt die an den Computer angeschlossenen Brenner an. Wählen Sie den Brenner, mit dem die Daten geschrieben werden sollen. Die Schreibgeschwindigkeit legt die Geschwindigkeit fest, mit der die Daten geschrieben werden. Die Schreibgeschwindigkeit wird in Abhängigkeit vom eingelegten Medium angezeigt. Wird z.b. in den Brenner eine DVD eingelegt, werden für diese andere Werte als für eine CD angezeigt. Zusätzlich können verschiedene Einstellungen gesetzt werden: Burn-Proof verhindert, dass es beim Schreiben von CDs zu Fehlern kommt. CD nach dem Schreiben auswerfen wirft die CD aus dem CD-Brenner aus, wenn der Schreibvorgang beendet wurde. Im Testmodus schreiben führt alle Befehle so aus, als würde die CD wirklich geschrieben. Diese

228 Medien kopieren 228 Option ermöglicht es zu testen, ob der Schreibvorgang erfolgreich stattfinden kann. Lesefehler ignorieren sorgt dafür, dass Sektoren, die nicht von der Quelle gelesen werden können, als leere Sektoren auf das Zielmedium geschrieben werden. Ist diese Option abgeschaltet, wird der Schreibvorgang beim Auftreten des ersten Lesefehlers abgebrochen! Die Option Burn-Proof kann nur angewählt werden, wenn diese Funktionalität vom ausgewählten CD-Brenner unterstützt wird. Schreiben im Testmodus wird nicht für jeden Rohlingstyp unterstützt! Unter Statusinformationen wird der 'Benötigte Speicherplatz' der Datenquelle angegeben. 'Freier Speicherplatz' gibt an, wie viel Platz auf dem eingelegten Rohling beschreibbar ist. Der Brennvorgang kann nur gestartet werden, wenn der benötigte Speicherplatz kleiner als der freie Speicherplatz ist. Sollte dies nicht der Fall sein, wird der Wert, der nicht ausreichend ist, rot hervorgehoben! Der Bereich Fortschrittsinformationen informiert darüber, wie weit die Kopie bereits erstellt wurde und gibt zusätzliche Informationen zu dem Vorgang aus. Wiederbeschreibbare Medien löschen Bei der Nutzung wiederbeschreibbarer Medien ist es in der Regel von Zeit zu Zeit notwendig, ein Medium zu löschen, damit es neu beschrieben werden kann. Hierfür stellt Virtual CD den Löschassistenten zur Verfügung, der diese Aufgabe übernimmt. Starten des Löschassistenten Starten Sie den Löschassistenten über 'RW-Medium löschen' in der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der CD-Zentrale.

229 229 Medien kopieren Starten des Löschvorgangs Wählen Sie nun den Brenner aus, in dem das Medium liegt, das gelöscht werden soll und wählen Sie dann 'Disc löschen', um den Vorgang zu starten. Wenn Sie ein Medium löschen, kann auf die vorher vorhandenen Daten nicht mehr zugegriffen werden! Stellen Sie daher in jedem Fall sicher, dass dort keine Dateien mehr liegen, die Sie noch benötigen.

230 Medien kopieren 230 Je nachdem, wie Medium das gelöscht wird, kann dieser Vorgang eine längere Zeit in Anspruch nehmen, vor allem, wenn das Medium komplett gelöscht werden soll. Beim schnellen Löschen ist die Dauer wesentlich kürzer. Allerdings werden hierbei nicht alle Daten gelöscht, sonder nur das Inhaltsverzeichnis des Mediums überschrieben. In den meisten Fällen reicht dies aber aus. Manchmal kommt es vor, dass ein neues Medium nicht als leer erkannt wird. In diesem Fall können Sie das Medium schnell löschen. Meistens wird es danach richtig erkannt. Der Löschassistent Der Löschassistent erlaubt das Löschen der Daten von beliebigen RW-Medien (CD-RW, DVD-RW, DVD+RW, Blu-Ray-RE und DVD-RAM). Der Start kann über 'RW-Medium löschen' in der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der CD-Zentrale oder den Punkt 'Virtual CD Programme' des Schnellstartprogramms erfolgen. Wird vom Löschassistenten kein installierter Brenner an dem Computer gefunden, wird mit einer Meldung darauf hingewiesen und das Programm schließt sich wieder! Der Bereich Brenner ermöglicht die Auswahl des Brenners, in dem sich das Medium befindet, das gelöscht werden soll. Die Schaltflächen 'Laden' und 'Auswerfen' ermöglichen es, ein Medium in dem Brenner zu laden oder auszuwerfen. Darunter finden sich Informationen zum eingelegten Medium. Der Status informiert darüber, ob sich ein RW-Medium, das gelöscht werden kann, in dem Brenner befindet. Sofern das Medium beschrieben ist, findet sich hier das CD-Label und unter Umständen eine zusätzliche Information (z.b. das ein RWMedium bereits leer ist). Im Bereich Löschmethode wird definiert, wie das RW-Medium gelöscht werden soll. Dabei kann das

231 231 Medien kopieren Medium Ø komplett gelöscht werden. Ø schnell gelöscht werden. Nachdem die Schaltfläche 'Disc löschen' betätigt wurde, zeigt der Löschbalken den Fortschritt des Löschvorgangs an. Wurde als Methode Medium komplett löschen gewählt, kann der Vorgang je nach Medium sehr viel Zeit in Anspruch nehmen! Smart Virtual CD Da Virtual CD Images im Gegensatz zu ISO-Images nicht allgemein nutzbar sind, erhalten Sie mit Virtual CD die Smart Virtual CD Technologie. Diese ermöglicht es Ihnen, virtuelle CD auf Computern zu verwenden, auf denen Virtual CD nicht installiert wurde. Dazu wird beim Erstellen eines Smart Virtual CD Mediums, neben den ausgewählten virtuellen CDs, ein 'kleines' Virtual CD Installationspaket der sogenannten 'Smart Virtual CD Reader' auf dem Medium abgelegt. Dieses Paket wird auf einem Computer ohne Virtual CD beim Einlegen des Mediums gestartet und installiert einen Virtual CD Treiber, der ein virtuelles Laufwerk bereitstellt. In dieses Laufwerk können dann die virtuellen CDs eingelegt werden, die sich auf dem Smart Virtual CD Medium befinden. Im Gegensatz zum Kopieren von Medien bekommen Sie beim Erstellen von Smart Virtual CD Medien zwar keine exakte Kopie. Trotzdem gibt es einige Vorteile, deretwegen Smart Virtual CD den Vorzug vor einer 1 zu 1 Kopie bekommen sollte: Informationen für Sonderformate werden unterstützt Virtuelle CDs, die Informationen für Sonderformate (Unlesbare Sektoren, CD-Geometriedaten, usw.) beinhalten, kopieren diese ohne Probleme mit auf ein Smart Virtual CD Medium. Dies bedeutet, dass eine virtuelle CD, die auf dem lokalen Computer mit Virtual CD lauffähig ist, auch auf jedem anderen Computer von der Smart Virtual CD gestartet werden kann. Der Smart Virtual Stick als flexibles Transportmedium Die Nutzung eines USB-Sticks als Smart Virtual CD Medium erleichtert es, virtuelle CDs schnell und flexibel zu kopieren und transportieren. Eigenschaften einer virtuellen CD bleiben erhalten Gegenüber einer Kopie, bei der alle Eigenschaften (Kommentar, Verschlüsselung, usw.) einer virtuellen CD verloren gehen, bleiben diese auf Smart Virtual CD Medien erhalten. Z.B.: Virtuelle CDs, die per Passwort und Verschlüsselung geschützt sind, können nur von Personen genutzt werden, die das Passwort kennen. Zusammenfassen mehrerer virtueller CDs einer Anwendung Immer mehr Anwendungen werden auf mehreren Medien ausgeliefert. Da Sie mit Smart Virtual CD Technologie auch DVDs und Blu-Rays schreiben können, ist es möglich, ein Medium zu erstellen, auf dem alle virtuellen CDs einer Anwendung zusammen gesichert werden. Damit entfällt bei der Nutzung einer Anwendung die lästige Frage: Wo hatte ich CD Nr. 3 doch gerade gesehen?. Verfügbarkeit durch den Smart Virtual CD Reader Da das Smart Virtual CD Reader Paket immer mit kopiert werden kann, stehen die virtuellen CDs auch auf Computern ohne Virtual CD zur Verfügung. Auch der Smart Virtual CD Reader kann nur auf den in den Systemvoraussetzungen angegebenen Betriebssystemen installiert werden!

232 Smart Virtual CD 232 Erstellen eines Smart Virtual CD Mediums Smart Virtual CD Medien ermöglichen es, virtuelle CDs an Dritte inklusive Emulation über den Smart Virtual CD Reader weiterzugeben. Sie können auf zwei Arten erstellt werden, die vom Zielmedium abhängen: Smart Virtual CD brennen Der Smart Virtual CD Brenner ermöglicht es, die ausgewählten virtuellen CDs auf einen Rohling zu brennen. Smart Virtual Stick erstellen Ein angepasster Kopierassistent ermöglicht es, die ausgewählten virtuellen CDs auf einen USB-Stick zu kopieren. In der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der Multifunktionsleiste der CD-Zentrale kann mittles 'CD' oder 'USB-Stick' im Bereich 'Smart Virtual CD' direkt eine der beiden Möglichkeiten gewählt werden. Bei der Auswahl des Punkts 'Smart Virtual CD erstellen' im Menü 'Virtual CD Programme' des Schnellstartprogramms erfolgt eine Abfrage nach dem gewünschten Zielmedium. Smart Virtual CDs brennen Der Smart Virtual CD Brenner ermöglicht es, beliebige virtuelle CDs (nur begrenzt durch den Platz auf dem Rohling) auf eine physikalisches Medium zu brennen. In unserem Beispiel sichern wir einen Tresor für private Daten, den wir beim Einsatz des virtuellen Brenners erstellt haben, auf einer Smart Virtual CD. Da die Eigenschaften erhalten bleiben, ist der Tresor auch weiterhin per Verschlüsselung geschützt. Starten des Smart Virtual CD Brenners Starten Sie die CD-Zentrale. Wählen Sie die virtuellen CDs - hier 'Meine privaten Daten' - aus, die auf eine Smart Virtual CD gebrannt werden sollen. Aktivieren Sie die Registerkarte 'Aufgaben und Tools' und wählen sie 'CD' aus dem Bereich 'Smart Virtual CD', um den Smart Virtual CD Brenner zu starten.

233 233 Smart Virtual CD Starten Sie den Smart Virtual CD Brenner immer über die CD-Zentrale. Wählen Sie hierzu vorher die virtuellen CDs aus, die gebrannt werden sollen. Beim Start des Smart Virtual CD Brenners werden die ausgewählten CDs nun automatisch übernommen. Wurde in der CDZentrale ein Ordner ausgewählt, werden alle CDs dieses Ordners übernommen. Brennvorgang starten Sollten Sie noch keinen Rohling eingelegt haben, auf den die Smart Virtual CD gebrannt werden soll, so tun Sie dies nun bitte. Der Smart Virtual CD Brenner informiert Sie darüber, ob auf dem Rohling genügend freier Speicherplatz vorhanden ist. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie über Entfernen virtuelle CDs aus der Liste entfernen bis der Speicherplatz ausreicht. Nun können Sie durch Anwahl von Brennen den Brennvorgang starten.

234 Smart Virtual CD 234 Smart Virtual CD fertigstellen Nach Beendigung des Brennvorgangs können Sie die gebrannte Smart Virtual CD entnehmen und den Smart Virtual CD Brenner mit Beenden schließen. Das Smart Virtual CD Reader Paket sollten Sie auf jede Smart Virtual CD übernehmen. Es stellt sicher, dass Sie die virtuellen CDs der Smart Virtual CD jederzeit nutzen können, auch wenn Sie einen Computer haben, auf dem Virtual CD nicht installiert ist. Auch das Ausführen der 'Automatischen Wiedergabe' beim Einlegen der Smart Virtual CD steht nur zur Verfügung, wenn der Smart Virtual CD Reader auf dem Medium vorhanden ist.

235 235 Smart Virtual CD Der Smart Virtual CD Brenner Mit dem Smart Virtual CD Brenner können sie eine Sicherheitskopie von jeder lauffähigen virtuellen CD erstellen. Smart Virtual CDs können auch auf Computern verwendet werden, die über keine Virtual CD Installation verfügen. Jeder Smart Virtual CD kann das so genannte Smart Virtual CD Reader Paket hinzugefügt werden, das eine Nutzung ohne eine installierte Version von Virtual CD ermöglicht. Der Start kann über den Punkt 'CD' im Bereich 'Smart Virtual CD' der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der CD-Zentrale oder den Punkt 'Virtual CD Programme' des Schnellstartprogramms erfolgen. Oben werden die Daten, die auf die Smart Virtual CD geschrieben werden sollen, festgelegt. Dabei handelt es sich um das Smart Virtual CD Reader Paket und die virtuellen CDs. Das Listenfeld zeigt die Daten, die auf CD geschrieben werden sollen. Die Liste kann über die oberhalb angeordneten Schaltflächen editiert werden. Hinzufügen Öffnet einen Standarddialog, um eine weitere virtuelle CD hinzuzufügen. Reader Fügt das Smart Virtual Reader Paket zu der Liste der zu schreibenden Daten hinzu.

236 Smart Virtual CD 236 Entfernen Entfernt das ausgewählte Element aus der Liste. Darunter können die Eigenschaften der Smart Virtual CD angegeben werden. Das Label der Smart Virtual CD gibt die Bezeichnung der CD an, die der Windows Explorer anzeigt, wenn die Smart Virtual CD eingelegt ist. Ein CD-Label kann max. 32 Zeichen umfassen! Autostart nach dem Einlegen der CD definiert das Verhalten der Smart Virtual CD nach dem Einlegen in ein Laufwerk. Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung: Smart Virtual CD Reader mit Explorermenüeinträgen Startet den Smart Virtual CD Reader und fügt für jede virtuelle CD einen Eintrag zum Einlegen im Popupmenü des Explorers hinzu. Smart Virtual CD Reader Startet den Smart Virtual CD Reader. Windows Explorer mit Explorermenüeinträgen Startet den Windows Explorer und fügt für jede virtuelle CD einen Eintrag zum Einlegen im Popupmenü des Explorers hinzu. Windows Explorer Startet den Windows Explorer. Autostart für diese Smart Virtual CD abschalten Schaltet den Autostart für die Smart Virtual CD ab. Damit die Autostarteigenschaft eingestellt werden kann, muss das Smart Virtual CD Reader Paket mit auf die Smart Virtual CD gebrannt werden. Der Bereich CD-Brenner und Parameter legt die Einstellungen für den Brennvorgang fest. Die Auswahlliste 'CD-Brenner' zeigt die an dem Computer angeschlossenen Brenner an. Wählen Sie den Brenner, mit dem die Daten geschrieben werden sollen. Das Symbol neben der Brennerauswahl ermöglicht es, die Liste zu aktualisieren. Die Schreibgeschwindigkeit legt die Geschwindigkeit fest, mit der die Daten geschrieben werden. Die Schreibgeschwindigkeit wird in Abhängigkeit vom eingelegten Medium angezeigt. Wird in den Brenner eine DVD eingelegt, werden für diese andere Werte als für eine CD angezeigt. Zusätzlich können folgende Parameter gesetzt werden: Daten vor dem Schreiben zwischenspeichern sorgt dafür, dass alle Daten, die auf die CD geschrieben werden sollen, vor dem Schreibvorgang auf der lokalen Festplatte zwischengespeichert werden. Buffer Protection verhindert, dass es beim Schreiben von CDs zu Fehlern kommt. CD nach dem Schreiben auswerfen wirft die CD aus dem CD-Brenner aus, wenn der Schreibvorgang beendet wurde. Im Testmodus schreiben führt alle Befehle so aus, als würde die CD wirklich geschrieben. Diese Option ermöglicht es zu testen, ob der Schreibvorgang erfolgreich stattfinden kann.

237 237 Smart Virtual CD Für virtuelle CDs, die nicht auf dem lokalen Computer abgelegt sind, sollten die Daten vor dem Schreiben grundsätzlich zwischengespeichert werden. Sonst kann es bei Zugriffsproblemen auf ein Netzwerklaufwerk dazu kommen, dass der Schreibvorgang mit einem Fehler abgebrochen wird und der Rohling unbrauchbar ist. Die Option Buffer Protection kann nur gewählt werden, wenn vom ausgewählten CD-Brenner eine Funktion wie beispielsweise Burn Proof" unterstützt wird. Schreiben im Testmodus wird nicht für jeden Rohlingstyp unterstützt! Unter Statusinformationen und Fortschrittsinformationen wird der Fortschritt des Brennvorgangs angezeigt. Bei jedem Hinzufügen und Entfernen von Daten wird der 'Benötigte Speicherplatz' neu berechnet. 'Freier Speicherplatz' gibt an, wieviel Platz auf dem eingelegten Rohling beschreibbar ist. Der Brennvorgang kann nur gestartet werden, wenn der benötigte Speicherplatz kleiner als der freie Speicherplatz ist. Sollte dies nicht der Fall sein, wird der Wert, der nicht ausreichend ist, rot hervorgehoben! Laufwerkspuffer zeigt die prozentuale Auslastung des internen Datenpuffers des gewählten Laufwerks. Diese Anzeige kann stark schwanken oder immer 0% anzeigen, da die Anzeige von den Werten abhängt, die das Laufwerk liefert! Sollen mehrere Medien mit dem gleichen Inhalt gebrannt werden, kann nach dem Einlegen eines neuen Rohlings der Brennvorgang neu gestartet werden. Smart Virtual Stick erstellen Der Kopierassistent kann dazu verwendet werden, einen USB-Stick in einen Smart Virtual CD Stick zu verwandeln. Die Funktionen des Kopierassistenten sind dabei leicht modifiziert, so dass sie vergleichbare Funktionen wie der Smart Virtual CD Brenner bereitstellen. Auch dieser Vorgang läuft denkbar einfach ab. Starten des Kopierassistenten für einen Smart Virtual Stick Starten Sie die CD-Zentrale. Wählen Sie die virtuellen CDs aus, die auf eine Smart Virtual CD kopiert werden sollen. Aktivieren Sie die Registerkarte 'Aufgaben und Tools' und wählen sie 'USB-Stick' aus dem Bereich 'Smart Virtual CD', um den Kopierassistenten zu starten.

238 Smart Virtual CD 238 Kopiervorgang starten Geben Sie als Pfad den Laufwerksbuchstaben an, unter dem der USB-Stick gefunden werden kann. Der Kopierassistent zeigt Ihnen, ob genügend freier Speicherplatz auf dem USB-Stick vorhanden ist. Nun können Sie über Kopieren die Erstellung Ihres Smart Virtual CD Sticks starten.

239 239 Smart Virtual CD Nachdem der Kopiervorgang abgeschlossen ist, kann durch Abziehen und erneutes Einstecken des Smart Virtual CD Sticks die 'Automatische Wiedergabe' ausgeführt werden und die Smart Virtual CD steht zur Verfügung. Im Gegensatz zum Brennen von Smart Virtual CDs werden vorhandene Daten, die auf dem USB-Stick sind, nicht angefasst und können auch weiter verwendet werden. Ein Smart Virtual Stick wird vom Kopierassistenten immer erweitert. D.h. befinden sich auf einem Stick bereits virtuelle CDs, werden die neuen CDs kopiert und die Liste des Smart Virtual CD Readers um diese neuen virtuellen CDs ergänzt. Die Nutzung eines Smart Virtual CD Sticks hat den Vorteil, dass die Erstellung normalerweise schneller abläuft, als das Brennen einer Smart Virtual CD. Wenn Sie einen Smart Virtual CD Stick nutzen, kann das Verhalten nach dem Einstecken unterschiedlich sein. Sollte die 'Automatische Wiedergabe' nicht starten, können Sie das Laufwerk im

240 Smart Virtual CD 240 Explorer öffnen und die Datei 'SmartVCD.exe' direkt starten. Das Verhalten beim Einstecken eines USB-Sticks kann gegenüber dem Einlegen einer CD unterschiedlich ausfallen. Dies liegt daran, dass die Reaktion auf das Einstecken von USBMedien je nach Betriebssystem unterschiedlich ausfallen können. Smart Virtual CD Medien nutzen Legt man eine/n Smart Virtual CD/Stick ein, wird die 'Automatisch Wiedergabe' gestartet, über die Smart Virtual CD aufgerufen werden kann. Sollten Sie die Autostartfunktion deaktiviert haben, müssen Sie die/den Smart Virtual CD/Stick im Windows Explorer öffnen und das Programm SmartVCD.exe ausführen. In manchen Konstellationen kann es sein, dass die Eigenschaften eines Smart Virtual CD Mediums nicht korrekt vom Betriebssystem übernommen werden. In diesem Fall erscheint der Punkt zum Start von Smart Virtual CD nicht in der 'Automatischen Wiedergabe' von Windows. Dies trifft vor allem bei Smart Virtual Sticks zu. Nach seinem Start prüft der Smart Virtual CD Reader zunächst, ob bereits Virtual CD oder der Smart Virtual CD Reader auf dem Computer installiert wurde. Ist das nicht der Fall, wird der Smart Virtual CD Reader installiert. Dieser stellt ein virtuelles CD-Laufwerk bereit, das es Ihnen ermöglicht, die virtuellen Smart Virtual CDs ohne installierte Virtual CD Version zu nutzen. Der Smart Virtual CD Reader prüft immer auch wenn Virtual CD installiert ist ob eine aktuellere Version des Virtual CD Treibers vorhanden ist. Sollte dies der Fall sein, führt er eine Aktualisierung des Treibers durch.

241 241 Smart Virtual CD Dieser Auswahldialog ermöglicht es festzulegen, welche virtuelle CD in ein virtuelles CD-Laufwerk eingelegt werden soll. Die Schaltfläche Einlegen legt die virtuelle CD in das gewählte virtuelle CDLaufwerk und schließt den Auswahldialog. 'Löschen' ermöglicht es Ihnen, virtuelle CDs von einem Smart Virtual Medium zu entfernen, sofern darauf geschrieben werden kann. Dies erleichtert vor allem in Verbindung mit einem Smart Virtual Stick die Nutzung des verfügbaren Speicherplatzes. Haben Sie Virtual CD auf Ihrem Computer installiert, können Sie mit der Schaltfläche Kopieren den Kopierassistenten starten, um die virtuellen CDs von der Smart Virtual CD auf Ihre lokale Festplatte zu kopieren. Ist Virtual CD nicht auf dem Computer installiert, können die virtuellen CDs ausschließlich von der Smart Virtual CD genutzt werden! Ein Kopieren und Nutzen von der lokalen Festplatte ist nicht möglich. Wurde bei der Erstellung eines Smart Virtual CD Mediums für den Autostart angegeben, dass zu einem Programm, auch Menüeintrage (z.b. Smart Virtual CD Reader mit Explorermenüeinträgen) angelegt werden sollen können die virtuellen CDs auch über das Kontextmenü des Explorer eingelegt werden. Öffnen Sie den Computer, wählen das Laufwerk, in dem eine Smart Virtual CD einliegt, und drücken die rechte Maustaste. In dem Menü finden Sie nun für jede CD auf der Smart Virtual CD einen Eintrag, der ihr Einlegen erlaubt, ohne dass Smart Virtual CD Programm auszuführen.

242 Smart Virtual CD 242 Sollten Sie die dynamischen Desktopsymbole verwenden, können Sie auch direkt über das Symbol der Smart Virtual CD auf dem Desktop auf die Menüeinträge zugreifen. Entfernen des Smart Virtual CD Readers Um den Smart Virtual Reader von Ihrem Computer zu entfernen, können Sie dies über die Windows Systemsteuerung -> 'Programm deinstallieren' tun. Wählen Sie Smart Virtual CD aus und starten Sie die Deinstallation. Der Assistent entfernt danach alle Komponenten des Smart Virtual CD Readers von Ihrem Computer.

243 243 Physikalische Laufwerke Physikalische Laufwerke Zu einem CD-Laufwerk und ggf. dem darin eingelegten Medium können über die Virtual CD Laufwerkseigenschaften Informationen angezeigt werden. Neben statischen Informationen (z.b. Unterstützte Medien) sowie einem Monitor, der das Laufwerk überwacht, kann hier auch über den Denoiser ein CD-Laufwerk ruhig gestellt werden, was zu einem deutlich entspannteren Arbeiten führen kann. Um die Laufwerkseigenschaften zu öffnen, muss der Computer geöffnet, das gewünschte CD-Laufwerk ausgewählt und die rechte Maustaste gedrückt werden. In dem nun erscheinenden Menü ist der Befehl Laufwerkseigenschaften zu wählen

244 Physikalische Laufwerke 244 Ruhe im System - Der Denoiser Jeder kennt das Problem mit zu lauten physikalischen CD-Laufwerken. Da nicht von jeder physikalischen CD ein virtuelles Gegenstück vorliegt, erzeugen viele Laufwerke, je nach Qualität ihrer Laufwerksmechanik und der verwendeten CD, eine erhebliche Geräuschkulisse. Diesem Lärm kann nun mit dem Virtual CD Denoiser für CD-Laufwerke Abhilfe geschaffen werden. Die Einstellungen für den Denoiser befinden sich in den Laufwerkseigenschaften. Wieviel Lärm ein CD-Laufwerk mit eingelegtem Medium verursacht, hängt von Ø der Geschwindigkeit, die das Laufwerk verwendet, ab. Normalerweise arbeitet ein CDLaufwerk mit maximaler Geschwindigkeit, um die Daten eines Mediums schnellstmöglich auslesen zu können. Um den Laufwerkslärm zu verringern, kann die CD- Geschwindigkeit heruntergesetzt werden. Dies beinhaltet aber auch, dass die Daten einer CD langsamer ausgelesen werden. Ø der Zeit, die das Medium im Laufwerk aktiv gehalten wird, ab. Jedes Laufwerk hält ein Medium eine gewisse Zeit nach dem letzten Zugriff auf die Daten aktiv, um bei einem erneuten Lesen möglichst schnell wieder Daten liefern zu können. Wie lang dieser Zeitraum ist, kann über eine Reihe vordefinierter Werte jedem Laufwerk mitgeteilt werden. Je größer der Wert für das Aktivhalten eines Mediums ist, desto länger verursacht das Laufwerk Lärm, egal, ob jemals wieder

245 245 Physikalische Laufwerke auf die Daten zugegriffen wird. Neben diesen Faktoren, hängt der Laufwerkslärm auch von der Qualität des eingelegten Mediums ab. Manche Medien haben eine Unwucht und erzeugen so deutlich mehr Arbeitsgeräusche in einem Laufwerk als andere Medien. Sollten Sie einzelne Medien haben, die zu einem sehr hohen Geräuschpegel führen, wenn Sie im Laufwerk liegen, sollten Sie das Medium als virtuelle CD erstellen, damit gehört jede Art der Geräuschbelästigung der Vergangenheit an. Eine generelle Vorgabe für die Einstellungen des Denoisers ist schwer zu treffen, weil die Werte von verschiedenen Gegebenheiten abhängen. Exemplarisch seien hier nur zwei Szenarien beschrieben, die unterschiedliche Werte erfordern: 1. Für Anwendungen, die nur beim Start auf die CD zugreifen und danach keine Daten mehr davon lesen, kann die Aktivzeit sehr niedrig eingestellt werden. 2. Für Anwendungen (z.b. Lexika), die permanent Daten von der CD lesen, kann die Geschwindigkeit heruntergesetzt werden. Die Aktivzeit sollte allerdings beibehalten werden. Als weiterer Faktor ist zu bedenken, in welchem Umfeld ein Laufwerk verwendet wird. So ist die Aktivzeit eines Laufwerks in einem Laptop in der Regel sehr niedrig eingestellt, weil das Laufwerk während der Aktivzeit mehr Strom verbraucht. Welche Einstellungen für den Denoiser verwendet werden, ist daher auszuprobieren und hängt davon ab, welche CDs Sie in Ihrem physikalischen Laufwerk betreiben werden und in welchem Umfeld das Laufwerk eingesetzt wird. Beim Festlegen der Werte für den Denoiser ist immer zu bedenken, dass zu kleine Werte zu einer deutlichen Zeitverzögerung beim Zugriff auf die Daten einer eingelegten CD führen können! Nicht alle Laufwerke unterstützen das Setzen der Geschwindigkeit in diesem Fall kann nur Max. eingestellt werden und das Setzen der Zeit, die das Laufwerk aktiv gehalten werden soll. In diesem Fall kann die Einstellung nicht aktiviert werden! Weil manche Anwendungen die Geschwindigkeit eines Laufwerks umsetzen oder Laufwerke einmal gesetzte Einstellungen nach einem Neustart des Computers vergessen, kontrolliert Virtual CD die über den Denoiser vorgenommenen Werte und setzt sie bei Bedarf wieder auf den eingestellten Wert. Da beim Erstellen einer virtuellen CD mit dem Imagebrenner die minimale Zeit benötigt werden soll, schaltet der Imagebrenner den Denoiser während der Erstellung einer virtuellen CD ab und benutzt die optimalen Laufwerksgeschwindigkeiten! Bei manchen Anwendungen (z.b. Brennersoftware) kann das Herunterregeln der Laufwerksgeschwindigkeit zu einem Fehlverhalten führen! Schalten Sie in einem solchen Fall den Denoiser für das Laufwerk ab, indem sie beide Einstellungen deaktivieren.

246 Physikalische Laufwerke 246 Ein CD-Laufwerk ruhig stellen Der Lärm, den ein CD-Laufwerk verursacht, kann sich sehr störend auf das Arbeiten am Computer auswirken. Daher wird hier gezeigt, wie die Werte für ein selten verwendetes Laufwerk gesetzt werden können. Öffnen der Laufwerkseinstellungen Öffnen Sie die Laufwerkseinstellungen, indem Sie 'Computer' öffnen, das gewünschte CD-Laufwerk wählen,die rechte Maustaste drücken und in dem nun erscheinenden Menü den Befehl Laufwerkseigenschaften wählen. Denoiser für ein Laufwerk konfigurieren Wählen Sie nun die Karte Denoiser mit der Maus an, um die gewünschten Einstellungen zu setzen. In unserem Beispiel belassen wir die Laufwerksgeschwindigkeit auf Maximum und setzen die Aktivzeit auf 16 Sekunden.

247 247 Physikalische Laufwerke Fertig! Die Werte werden sofort, nachdem sie eingestellt wurden, aktiviert und Ruhe kehrt ein. Schließen Sie nun die Laufwerkseinstellungen oder wählen Sie ein anderes Laufwerk aus, um auch dieses ruhig zu stellen. Arbeiten Sie eine gewisse Zeit mit dem System, um zu sehen, ob die Einstellungen den gewünschten Erfolg bringen oder ob die Werte noch angepasst werden müssen. Sollte es zu Problemen mit einer Anwendung kommen, können Sie die Werte jederzeit genauso einfach ändern oder abschalten. Beim Abschalten werden die Werte vom Denoiser wieder auf die Vorgabewerte gesetzt.

248 Physikalische Laufwerke 248 Die Laufwerkseigenschaften Die Laufwerkseigenschaften liefern technische Informationen zu dem gewählten Laufwerk und einem darin eingelegten Medium. Die Informationen zu einem Laufwerk werden in folgende Karten aufgeteilt: Monitor Der Monitor zeigt den aktuellen Zustand des Laufwerks an und kann auf Wunsch bestimmte Werte laufend aktualisieren (z.b. die aktuelle Laufwerksgeschwindigkeit). Denoiser Der Denoiser regelt unter anderem die Laufwerksgeschwindigkeit und sorgt für Ruhe im System. Unterstützte Medien Informationen, über die unterstützten CD- und Rohlingstypen. Eigenschaften Zeigt Informationen an, die vom Laufwerk geliefert werden. Medium Bei eingelegter CD liefert diese Karte Informationen zu den Spuren des Mediums. Die meisten Informationen werden direkt vom Laufwerk gelesen und so angezeigt, wie sie ermittelt wurden. Dies muss nicht zwangsläufig mit anderen Informationen zu dem jeweiligen Laufwerk übereinstimmen!

249 249 Physikalische Laufwerke Monitor Der Monitor liefert verschiedene aktuelle Informationen zu dem Laufwerk. Die Schaltfläche Sperren bzw. Entsperren kann den Sperrstatus ändern. Der Sperrstatus definiert den Zustand des Laufwerks, der festlegt, ob ein eingelegtes Medium ausgeworfen werden kann. Normalerweise werden die Werte des Laufwerks nur beim Start der Laufwerkseigenschaften oder beim Medienwechsel des gewählten Laufwerks gelesen. Es ist aber auch möglich, die Werte laufend zu aktualisieren. In diesem Fall werden die Werte (Sperrstatus, Geschwindigkeit, usw.) permanent vom Laufwerk gelesen und aktualisiert. Werden die Werte laufend aktualisiert, kann dies zu einem Fehlverhalten von Software führen, die mit dem Laufwerk arbeitet!

250 Physikalische Laufwerke 250 Denoiser Der Denoiser ermöglicht es, den Laufwerkslärm zu reduzieren und somit ein Laufwerk ruhig zu stellen, indem er dafür sorgt, dass bestimmte Werte des Laufwerks heruntergeregelt werden. Durch Einschalten einer Option wird die jeweilige Auswahl aktiviert und kann verändert werden. Um eine Einstellung auf ihren vorgegebenen Standardwert zurückzusetzen, ist lediglich die entsprechende Option auszuschalten: Geschwindigkeit für das Laufwerk vorgeben Geschwindigkeit, mit der die Daten von einem Medium gelesen werden. Zeit, die das Laufwerk aktiv gehalten wird, vorgeben Zeit, die ein Medium in dem Laufwerk aktiv gehalten wird, um einen erneuten Zugriff auf die Daten zu ermöglichen.

251 251 Physikalische Laufwerke Unterstützte Medien Unterstützte Medien zeigt an, welche CD- und Rohlingstypen mit einem Laufwerk verwendet werden können. Virtuelle Laufwerke zeigen ihre Unterstützung für HD-DVD erst an, wenn eine HD-DVD eingelegt wird!

252 Physikalische Laufwerke 252 Eigenschaften Die Eigenschaften zeigen die technischen Möglichkeiten des Laufwerks an, so wie das Laufwerk sie zurück liefert.

253 253 Physikalische Laufwerke Medium Liegt ein Medium in dem Laufwerk, gibt die Karte Medium Auskunft über dessen Aufbau. Virtual CD im Netzwerk Virtual CD kann ohne Einschränkung in einem Netzwerk eingesetzt werden. Dies bietet unter anderem den Vorteil, dass virtuelle CDs nur einmal angelegt werden müssen, aber jedem zur Verfügung stehen. Unabhängig davon, ob Sie planen, Virtual CD in einem Heimnetzwerk oder in einem Firmennetzwerk einzurichten, sollten Sie sich bevor Sie mit der Installation beginnen über einige Punkte Gedanken machen und verschiedene Informationen berücksichtigen. Überlegen Sie sich vor der Installation der Arbeitsstationen in Ihrem Netzwerk, wo die zentralen Konfigurationsdateien und die virtuellen CDs abgelegt werden sollen. Stellen Sie sicher, dass für das Ablegen der virtuellen CDs ausreichend Speicherplatz zur Verfügung steht. Beachten Sie, dass Virtual CD nie auf einem Server installiert wird, um im Netzwerk eingesetzt zu werden! Wenn Sie spezielle Serverlösungen benötigen, informieren Sie sich bitte über die Virtual CD Terminal Server und Virtual CD File Server Version. Virtual CD ist für Windows Betriebssysteme konzipiert. Sollten Sie in Ihrem Netzwerk eine andere Serverplattform (NOVELL, Linux, usw.) einsetzen, muss sichergestellt sein, dass von der Windows Arbeitsstation, auf der Virtual CD installiert ist, problemlos auf die angegebenen Virtual CD Ordner und die virtuellen CDs zugegriffen werden kann.

254 254 Geben Sie alle Verzeichnisse ausschließlich über UNC-Syntax an! Ordner, die über Laufwerksbuchstaben angegeben werden, stehen auf Ihrem, in der Regel aber auf keinem anderen Computer zur Verfügung. Sollten Sie Arbeitsstationen mit unterschiedlichen Betriebssystemen (Windows XP, VISTA, usw.) in Ihrem Netzwerk einsetzen, dann achten Sie darauf, keine Root Shares zu verwenden, sondern immer einen zusätzlichen Ordner als Organisationsebene (\ \server\share\ordner\) anzulegen. Die unterschiedlichen Windows Versionen gehen mit einem Root Share unterschiedlich um, was in aller Regel zu Problemen führt. Sollten Sie Virtual CD in einem größeren Netzwerk einsetzen, empfiehlt sich die Verwendung des Network Management Servers. Dieser ist ein Ergänzungsprodukt für Netzwerke und ermöglicht die zentrale Verwaltung der Virtual CD v5 bis v10 Arbeitsstationen, sowie der Virtual CD v6 bis v10 FS und TS Serverprodukte. Virtuelle CDs global bereitstellen Alle Virtual CD Arbeitsstationen, die auf denselben globalen Konfigurationspfad verweisen, sehen dieselben virtuellen CDs. Um den globalen Konfigurationspfad einzutragen, starten Sie die Virtual CD Einstellungen und wählen die Karte 'Konfiguration' aus. Hier können Sie den Pfad für die 'Globale Konfiguration' eintragen. Beachten Sie, dass die Globale Konfiguration festlegt, wo die globalen Virtual CD Konfigurationsdateien liegen! Sollen neue virtuelle CD sofort in diesem Pfad erstellt werden müssen sie noch den 'Ordner für neue Images' auf der Karte 'Virtuelle CDs' anpassen. Haben Sie einen Pfad für die globale Konfiguration eingetragen, wird die Darstellung der virtuellen CDs in eine lokale und globale Ansicht aufgeteilt. Sollte Virtual CD so konfiguriert sein, dass die virtuellen CDs zusammen in einem Ordner angezeigt

255 255 Virtuelle CDs global bereitstellen werden, erstellt Virtual CD eine Ansicht, die aus allen Ordnern und virtuellen CDs beider der lokalen und der globalen Konfigurationsdateien besteht. Der Umschalter 'Getrennte Ansicht' in der Registerkarte 'Ansicht' der CD-Zentrale erlaubt es jederzeit, zwischen einer zusammengelegten und einer getrennten Ansicht der lokalen und globalen virtuellen CDs umzuschalten. Diese Einstellung gilt nur für die CD-Zentrale und kann erst gewählt werden, wenn alle virtuellen CDs eingelesen wurden. Eine dauerhafte Festlegung der Anzeige virtueller CDs erfolgt auf der Karte 'Konfiguration' der Einstellungen. Diese Ansichten legen fest, wo die virtuellen CDs sichtbar sind. Die Ansicht 'Lokal' zeigt alle virtuellen CDs an, die nur auf dem jeweiligen Computer sichtbar sind. Sie werden über die Konfigurationsdateien, die im Pfad für die 'Lokale Konfiguration', in der Karte 'Konfiguration' der Einstellungen, eingetragen sind, verwaltet. Die Ansicht 'Global' zeigt alle virtuellen CDs an, die für alle Benutzer sichtbar sind. Sie werden über die Konfigurationsdateien, die im Pfad für die 'Globale Konfiguration', in der Karte ' Konfiguration' der Einstellungen, eingetragen sind, verwaltet. Alle virtuellen CDs, die in Virtual CD über einen UNC-Pfad eingetragen sind, werden in der Ansicht 'Images' der CD-Zentrale mit einem Netzwerksymbol dargestellt. Achten Sie darauf, dass alle globalen Images über einen allgemein gültigen UNC-Pfad angegeben werden, was an dem Symbol einfach zu erkennen ist. Sie können Benutzern unterschiedliche Konfigurationspfade zuweisen, um ihnen unterschiedliche virtuelle CDs zur Auswahl anzubieten. Dies kann auch über die Virtual CD API geschehen. Damit ein Benutzer virtuelle CDs erstellen kann, muss er Schreibrechte auf die Konfigurationsdateien in dem jeweiligen Konfigurationspfad haben! Die Ansichten definieren nur, wo eine virtuelle CD gesehen wird, aber nicht, wo sie abgelegt wurde! Eine virtuelle CD, die auf einem UNC-Pfad im Netzwerk liegt und in der lokalen Ansicht eingebunden ist, wird auch nur an der entsprechenden Arbeitsstation gesehen. Dies ermöglicht dem Administrator eines Netzwerkes, neue virtuelle CDs zunächst zu testen und sie später zentral zur Verfügung zu stellen. Um virtuelle CDs in einem globalen Konfigurationspfad nur einem Teil der Benutzer sichtbar zu machen, können Sie mit den Windows Berechtigungen arbeiten. Vergeben Sie auf alle virtuellen CDs, die nur ein Teil der Benutzer sehen darf, die entsprechende Berechtigung. Installieren Sie Virtual CD so, dass unbekannte virtuelle CDs nicht angezeigt werden. Danach werden die virtuellen CDs nur noch von den Benutzern mit der entsprechenden Berechtigung gesehen.

256 Zentrale Daten einrichten 256 Zentrale Daten einrichten Virtual CD ermöglicht es, neben dem Pfad für die globale Konfiguration auch andere Daten zentral bereitzustellen. Dies geschieht über das Festlegen der Pfade auf der Karte 'Ordner' der Einstellungen. Um alle Virtual CD Daten an einem zentralen Ort verwalten zu können, empfiehlt es sich, alle Ordner unterhalb des Pfades für die globale Konfiguration abzulegen. Die Anordnung der Ordner könnte folgendermaßen aussehen: Ø \\server\share\vcd Pfad für die globale Konfiguration Ø \\server\share\vcd\catalog\ Ordner für Katalogdateien Ø \\server\share\vcd\scripts\ Ordner für Skripte Legen Sie immer nur die benötigten Ordner zentral im Netzwerk an, die Daten beinhalten, die auch zusammen genutzt werden! Das Anlegen mancher Ordner (z.b. dem Ordner für temporäre Daten) sollte nie in einem Netzwerk erfolgen, da hier keine sinnvolle zentrale Nutzung dieser Daten möglich ist. Zusätzlich wird noch unnötig hohe Netzlast erzeugt. Das Festlegen dieser Ordner kann auch über das Virtual CD Client Setup und sofern verfügbar zentral über einen Virtual CD Network Management Server erfolgen. Erzeugen eines Client-Setups Wenn Sie Virtual CD in einem Netzwerk installieren, können Sie von Computer zu Computer gehen und das Setup aufrufen oder Sie erzeugen ein Client-Setup. Während das Client Setup erstellt wird, werden alle nötigen Einstellungen für die Installation einmalig festgelegt. Ist die Erstellung abgeschlossen, braucht das Client-Setup nur noch an dem jeweiligen Computer aufgerufen zu werden und installiert Virtual CD automatisch mit den zuvor festgelegten Einstellungen. In der Demoversion von Virtual CD steht die Funktion zum Erstellen eines Client-Setup NICHT zur Verfügung! Bei der Installation von Virtual CD mit einer Einplatzlizenz wird das Client-Setup nicht automatisch mit installiert! Es kann aber während der benutzerdefinierten Installation festgelegt werden, dass es auch mit installiert wird. Bei Verwendung des Virtual CD Network Management Servers können Sie die Client-Setups auch zentral, mit der Client-Verteilung, auf die Arbeitsplätze aufspielen. Starten des Client-Setups Starten Sie die CD-Zentrale und wählen Sie in der Registerkarte 'Aufgaben und Tools' den Punkt '

257 257 Erzeugen eines Client-Setups Client-Setup'. Erstellen eines Client-Setups Ist das Programm zum Erzeugen von Client-Setups gestartet, können die gewünschten Einstellungen vorgenommen werden. Das Client-Setup übernimmt beim Start alle Einstellungen und Konfigurationsdaten des Computers, auf dem es ausgeführt wird. Da wir hier nur ein einfaches Client-Setup erstellen wollen, belassen wir alle Einstellungen auf Ihren jetzigen Werten. Natürlich können Sie über 'Einstellungen' Parameter für ' Virtuelle Laufwerke', 'Ordner', 'Programme' und 'Funktionen' nach Ihren Wünschen anpassen.

258 Erzeugen eines Client-Setups 258 Passen Sie ggf. noch den 'Ordner, in dem das Client-Setup angelegt werden soll', an und wählen Sie dann 'Erstellen' um das Client-Setup anzulegen. Client-Setups können nur erstellt werden, wenn die Lizenzdaten für Virtual CD eingegeben wurden! Ausführen des Client-Setups Nach kurzer Zeit ist das neue Client-Setup fertig und es öffnet sich ein Explorer, in dem auf das ClientSetup zugegriffen werden kann. Fertig! Sie können nun das Setup des neuen Client-Setups auf den anderen Arbeitsstationen Ihres Netzwerks ausführen, um Virtual CD darauf zu verteilen.

259 259 Das Client-Setup Das Client-Setup Das Programm zum Erzeugen von Client-Setups dient dazu, individuelle Client-Setups von Virtual CD zu erstellen, mit deren Hilfe Virtual CD auf anderen Arbeitsstationen eines Netzwerks verteilt werden kann. Es wird über die Registerkarte 'Aufgaben und Tools' der Multifunktionsleiste der CD-Zentrale oder den Punkt 'Virtual CD Programme' des Schnellstartprogramms gestartet. Für ein Client-Setup können folgende Einstellungen vorgenommen werden. Sie können die 'Sprache des Client-Setup' festlegen und bestimmen, ob Sie das 'Konfigurationsprogramm für die Einstellungen auf den Client kopieren' wollen. Als nächstes werden der Ordner, in dem das fertige Client-Setup seine Installation ausführt und der Ordner, in dem das Client-Setup erstellt wird, vorgegeben. Nun muss noch die ' Lizenzeingabe' erfolgen. Hierzu können Sie entweder einen Lizenschlüssel angeben oder, sofern Sie über einen Virtual CD Network Management Server verfügen, dessen Konfigurationsdaten angeben. Über die Schaltfläche 'Einstellungen' können verschiedene Vorgaben in den Karten 'Virtuellen Laufwerke', 'Ordner', 'Programme' und 'Funktionen' vorgenommen werden. Zusätzlich stehen einige vordefinierte 'Inhaltsvorgaben' zur Auswahl bereit.

260 Das Client-Setup 260 Wenn alle Einstellungen wie gewünscht vorgenommen wurden, können Sie das Client-Setup 'Erstellen'. Installationsvorgabe Die Inhaltsvorgaben für ein Client-Setup liefern verschiedene vordefinierte Konfigurationen, die durch Anwählen eines Punktes gesetzt werden können. Wählen Sie eine der Schaltflächen, werden die entsprechenden Einstellungen in den anderen Karten gesetzt. Da das Client-Setup nach seinem Start die Einstellungen des Computers verwendet, auf dem es gestartet wird, ist hier zunächst 'Benutzerdefiniert' ausgewählt. Wählen Sie jede Vorgabe aus und schauen Sie sich die entsprechenden Einstellungen dazu an.

261 261 Das Client-Setup Virtuelle Laufwerke Die Karte 'Virtuelle Laufwerke' definiert, welche virtuellen Laufwerke das Client-Setup anlegt. Die Einstellungen entsprechen denen der Karte 'Virtuelle Laufwerke' aus den Virtual CD Einstellungen.

262 Das Client-Setup 262 Ordner Die Karte Ordner ermöglicht das Festlegen der Virtual CD Ordner, wie sie später durch das ClientSetup festgelegt werden.

263 263 Das Client-Setup Programme Hier können die Virtual CD Programme ausgewählt werden, die nach dem Ausführen des ClientSetups auf einem Computer verfügbar sein sollen.

264 Das Client-Setup 264 Funktionen Diese Karte erlaubt es, verschiedene Funktionen zu konfigurieren, die nach dem Client-Setup ein- oder ausgeschaltet sein sollen. Verwendung mehrerer Lizenzschlüssel Sollten Sie mehr als einen Virtual CD Lizenzschlüssel besitzen, müssen Sie dafür sorgen, dass die Lizenzschlüssel in der angegebenen Anzahl verteilt werden. Haben Sie z.b. zwei Mehrplatzlizenzschlüssel für fünf Stationen, müssen Sie fünf Stationen mit dem ersten und fünf Stationen mit dem zweiten Lizenzschlüssel installieren. Sollten Sie trotzdem einmal mehr Stationen mit einem Lizenzschlüssel installieren, als mit diesem möglich ist, werden Sie eine Fehlermeldung erhalten. In diesem Fall können Sie zu der Arbeitstation gehen und den Lizenzschlüssel direkt über das Hauptmenü der CD-Zentrale ändern. Erzeugen Sie ein Client Setup pro Lizenzschüssel und legen Sie vorher fest, welchen Arbeitsstationen welcher Lizenzschlüssel zugewiesen wird. Starten Sie dann das jeweilige Client-Setup auf der Station, die dem entsprechenden Lizenzschlüssel zugewiesen wurde. Sollten Sie einmal Probleme mit den Lizenzschlüsseln haben, kann der Lizenzmonitor über das Hauptmenü der CD-Zentrale (Lizenz -> Lizenzinformationen) aufgerufen werden.

265 265 Der Lizenzmonitor Der Lizenzmonitor Der Lizenzmonitor liefert eine Übersicht über alle Virtual CD Lizenzschlüssel (inkl. Demo), die im Netzwerk gefunden werden. Er kann über das Hauptmenü der CD-Zentrale oder den Punkt 'Virtual CD Programme' des Schnellstartprogramms gestartet werden. Im Hauptfenster werden in einer Baumstruktur alle gefundenen Lizenzschlüssel aufgelistet. Wird ein Knoten geöffnet, erscheint eine Liste aller Computer, die zu einem Lizenzschlüssel gefunden wurden. Nach dem Start des Lizenzmonitors werden alle Virtual CD Lizenzschlüssel ermittelt. Dies kann je nach Netzwerk mehrere Minuten dauern. Der Menüpunkt 'Eigenschaften' im Menü 'Ansicht' ermöglicht eine übersichtliche Darstellung zusätzlicher Informationen zu dem markierten Element. Je nachdem, ob der Befehl auf einer Lizenz (Lizenzinformation) oder einem Computer (Benutzerinformation) stehend gewählt wird, erscheint die entsprechende Ausgabe. Alle Befehle, die im Lizenzmonitor verfügbar sind, können wahlweise über die Symbolleiste, die Menüs oder zum Teil über Tastenkürzel direkt aufgerufen werden. Die Konfiguration von Virtual CD Virtual CD kann flexibel an verschiedene Situationen und Anforderungen angepaßt werden. Alle Parameter werden über die Virtual CD Einstellungen konfiguriert. Diese können unter anderem über ' Einstellungen' in der Registerkarte 'Virtual CD' der CD-Zentrale, den Virtual CD Starter oder das Schnellstartprogramm gestartet werden. Die Virtual CD Einstellungen benötigen administrative Rechte, um alle Änderungen durchführen zu können! Sollten Sie mit einem Betriebssystem arbeiten, bei dem die Benutzerkontensteuerung aktiviert ist, werden Sie automatisch zum Ausführen des Programms mit Administratorrechten aufgefordert.

266 Die Einstellungen 266 Die Einstellungen Die Virtual CD Einstellungen ermöglichen die Anpassung aller Parameter von Virtual CD. Das Programm fasst die Einstellungen in folgenden Karten zusammen: System Konfiguration Virtuelle Laufwerke Virtuelle CDs Brennen Laufwerksanzeige Explorer-Integration Unterstützte ISO-Images Aufgabenauswahl Ordner Benutzerprogramme Tastaturkürzel Treiber Wenn Sie alle Einstellungen angepasst haben, können Sie diese mit 'OK' an Virtual CD weiterreichen. Sollten Sie stattdessen 'Übernehmen' wählen, werden die Änderungen ebenfalls durchgeführt, das Programm bleibt aber offen und Sie können weitere Anpassungen vornehmen.

267 267 Die Einstellungen Es gibt einige wenige Einstellungen, die nur dann korrekt übernommen werden, wenn das Programm mit 'OK' geschlossen wird! Dazu gehört z.b. das Ändern der Sprache. Lassen Sie das Programm offen, wird die Sprache in den Einstellungen nicht geändert. Die Karte System Auf der Karte System werden allgemeine Einstellungen für Virtual CD vorgenommen. 'Allgemeine Einstellungen' umfasst einige generelle Optionen für Virtual CD: Startleistensymbol (Schnellstartprogramm) anzeigen Mit dieser Option wird das Schnellstartprogramm automatisch gestartet. Es zeigt ein Symbol in der Taskleiste an, das den direkten Zugriff auf alle wichtigen Funktionen von Virtual CD ermöglicht. Liste mit Images (Einlegen und Eigenschaften) im Schnellstartprogramm anzeigen Normalerweise listet das Schnellstartprogramm alle bekannten Images zum Einlegen in eine virtuelles Laufwerk oder zum Anzeigen der Eigenschaften in einem Menü auf. Dies kann beim Arbeiten mit sehr vielen Images zu einer verzögerten Anzeige des Menüs führen. Schalten Sie in einem solchen Fall diese Option aus, um die genannten Punkte auszublenden. Virtual CD Standardsymbole für Images verwenden Wenn Sie diese Option einschalten,

268 Die Einstellungen 268 verwendet Virtual CD innerhalb seiner Programme (z.b. CD-Zentrale) anstelle der individuellen Symbole einer CD nur noch die eigenen Standardsymbole. Anzeige der erweiterten Informationen Diese Einstellung ermöglicht es, alle Informationsmeldungen, über die Sie zusätzliche Informationen erhalten, zentral abzuschalten. Die Informationsmeldungen werden nur an besonders wichtigen Stellen im Programm angezeigt. Da diese einzeln abgeschaltet werden können, empfiehlt es sich, bei der Anzeige einer Informationsmeldung festzulegen, ob diese in Zukunft nicht mehr angezeigt werden soll. 'Ein Doppelklick auf das Schnellstartsymbol startet' legt fest, welche Anwendung hierbei ausgeführt wird. Als Vorgabe ist die CD-Zentrale eingestellt. Sofern Sie die 'Anzeige der erweiterten Informationen' nicht ausgeschaltet haben, können Sie über die Schaltflächen 'Alle Meldungen einschalten' dafür sorgen, dass alle Informationsmeldungen, die einzeln abgeschaltet wurden, in Zukunft wieder angezeigt werden. Im Bereich 'Darstellung der Programme' kann das Aussehen der Programme den eigenen Vorstellungen angepasst werden: Verwendetes Design Ermöglicht es, das Aussehen der Virtual CD Programme zu ändern. Unter Windows 7 bzw. VISTA mit aktiviertem AERO hat diese Einstellung nur geringe Auswirkungen. Aktuelle Sprache Schaltet alle Virtual CD Programme in die ausgewählte Sprache um. Das Umschalten der Sprache setzt alle Programme in ihren Ausgangszustand zurück und erfolgt erst, nachdem die Programme beendet und neu gestartet wurden. Über den Bereich 'Online-Funktionalität' kann automatisch nach aktuellen Virtual CD Versionen gesucht werden: Die 'Automatische Suche nach Updates' sucht online nach einer neueren Version. Sollte eine neuere Version von Virtual CD gefunden werden, als die momentan auf dem Rechner installierte, wird dies in den Virtual CD Programmen eingeblendet. Sollten Sie keine automatische Suche nach aktuellen Versionen wünschen, können Sie die Funktion auch abschalten. Die Suche nach Updates kann im Einzelfall in der Registerkarte ' Informationen' der CD-Zentrale auch 'per Hand' aufgerufen werden. Der 'Virtual CD Network Management Server' ist ein Zusatzprodukt, das nicht Bestandteil von Virtual CD ist und optional erworben werden kann. Wird Virtual CD in einem Netzwerk eingesetzt, kann damit die Virtual CD Funktionalität auf vielen Arbeitsstationen zentral über einen Server verwaltet werden. Die 'Aktuellen Verbindungsdaten' zeigen, ob und falls ja, mit welchem Virtual CD NMS der Computer verbunden ist. Die Konfiguration wird über die Schaltfläche 'NMS konfigurieren' gestartet.

269 269 Die Einstellungen Hier können Sie die 'Verbindung mit einem Virtual CD Network Management Server herstellen', indem der 'Server' und der 'Port' angegeben werden, auf dem der Virtual CD NMS installiert ist. Die Einstellung 'Virtual CD bezieht seinen Lizenzschlüssel von dem angegebenen Network Management Server' legt fest, dass die Lizenzen zentral vom Virtual CD NMS verwaltet und verteilt werden. Lesen Sie in der Dokumentation des Virtual CD Netzwerk Management Servers nach, wie die Einstellungen aussehen müssen und welche Auswirkungen diese haben. Die 'Aktuellen Verbindungsdaten' informieren immer über die momentane Einstellung. Auch wenn die Konfiguration für den Virtual CD Network Management Server geändert wurde, ändert sich diese Einstellung erst, wenn Sie die Daten mittels 'Übernehmen' oder durch das Verlassen der Einstellungen aktiviert haben!

270 Die Einstellungen 270 Die Karte Konfiguration Auf der Karte Konfiguration wird festgelegt, wo Virtual CD seine Konfigurationsdaten ablegt und wie auf bekannte virtuelle CDs zugegriffen werden soll. In den Ordnern für die lokale und globale Konfiguration legt Virtual CD seine Konfigurationsdateien (vcdimg.dat und vcdtree.dat) ab. Diese Dateien enthalten die bekannten virtuellen CDs sowie die Ordnerstruktur, in der diese organisiert sind. Die globale Konfiguration wird normalerweise nur bei Verwendung von Virtual CD in einem Netzwerk benötigt. Hinzufügen aller nicht registrierten virtuellen CDs in die Ø lokale Ansicht Fügt nicht registrierte CDs zunächst der lokalen Ansicht hinzu. Ø globale Ansicht Fügt nicht registrierte CDs zunächst der globalen Ansicht hinzu. Ø keine Ansicht Die erstellten virtuellen CDs werden zunächst gar nicht aufgenommen. Sie können nachträglich per Imagesuche hinzugefügt werden. Diese Einstellung definiert für alle Programme (Containerassistent, Rohlingsassistent, usw.), die neue virtuelle CDs anlegen, wie diese in Virtual CD eingetragen werden. Beim Verwenden der Programme kann die Einstellung nachträglich geändert werden.

271 271 Die Einstellungen Die Option 'Unbekannte Images von Wechselmedien (CD, USB) automatisch hinzufügen' ist normalerweise abgeschaltet. Images von Wechseldatenträgern werden so nicht automatisch registriert, da Images auf einem Wechselmedium nach dessen Auswerfen nicht mehr verfügbar sind und so unnötig viele ungültige Einträge in den Konfigurationsdateien hinterlassen. Auch externe USB-Festplatten werden als Wechselmedium erkannt. Sollten Sie Ihre virtuellen CDs auf einer externen Festplatte ablegen, müssen Sie diese Option einschalten, damit die CDs automatisch in Virtual CD registriert werden. Die Imagesuche ist von diesem Mechanismus ausgeschlossen! Images, die in der Imagesuche gefunden werden, können immer zu Virtual CD hinzugefügt werden, egal wie diese Option gesetzt ist. 'Anzeige und Nutzung virtueller CDs' regelt die Darstellung der virtuellen CDs in den Virtual CD Programmen. Virtuelle CDs werden Ø in Ordnern sortiert angezeigt Dies aktiviert die Darstellung, in der virtuelle CDs in frei definierbaren Ordnern angezeigt werden und sorgt für mehr Übersicht, wenn Sie viele virtuelle CDs angelegt haben. Ø als CD-Übersicht angezeigt Hierdurch werden alle virtuellen CDs in einer Übersicht aufgelistet. Über die Anwahl der 'Imageübersicht' in der 'Ordnerstruktur' der CD-Zentrale kann diese immer eine Übersicht aller CDs darstellen, auch wenn die virtuellen CDs in Ordnern sortiert angezeigt werden sollen. Die Explorer-Erweiterung und das Schnellstartprogramm stellen die virtuellen CDs ausschließlich in der hier gewählten Sicht dar! Virtuelle CDs (Lokal und Global) Ø zusammen im Ordner Virtuelle CDs/DVDs anzeigen Virtual CD erstellt aus allen Informationen eine zusammengesetzte Gesmtansicht. Ø getrennt in einer lokalen und globalen Ansicht anzeigen Virtual CD erstellt zusätzlich die Ordner Lokal und Global, in denen dann die Darstellung getrennt erfolgt. Die Trennung in Lokal und Global erfolgt nur, wenn gültige Pfade für die 'Lokale Konfiguration' und die 'Globale Konfiguration' eingetragen und die Option 'Verwendung lokaler virtueller CDs abgeschaltet' aktiviert ist! Weiterhin gibt es noch folgende Optionen zur Darstellung der virtuellen CDs: Verwendung lokal liegender virtueller CDs abschalten Sollten Sie auf manchen Arbeitsstationen ausschließlich mit global im Netzwerk liegenden virtuellen CDs arbeiten wollen, können Sie mit dieser Option jeglichen Zugriff auf lokal sichtbare virtuelle CDs unterbinden. Verstecken aller virtuellen CDs, die nicht gefunden werden können Diese Einstellung unterbindet die Anzeige virtueller CDs, die Virtual CD bekannt, momentan aber nicht im Zugriff sind. Ausblenden virtueller CDs, für die keine Berechtigungen vorliegen Über einen Virtual CD Network Management Server können Berechtigungen für virtuelle CDs vergeben werden, die auf NT Benutzern und Benutzergruppen basieren. Diese Option sorgt dafür, dass nur die Images angezeigt werden, für die entsprechende Berechtigungen vorliegen.

272 Die Einstellungen 272 Der Virtual CD Network Management Server ist ein optional zu erwerbendes Produkt, das zur zentralen Verwaltung von Virtual CD in einem Netzwerk eingesetzt werden kann. Ohne Virtual CD NMS hat diese Option keine Bedeutung! Der 'Intervall (Sekunden), in denen das Vorhandensein virtueller CDs überprüft wird', legt fest, in welchen Zeitabständen Virtual CD im Hintergrund prüft, ob alle bekannten virtuellen CDs noch vorhanden sind. Ist die Überprüfung eingeschaltet, kann der Wert zwischen 0 und 1800 liegen. Bei einem Wert von 0 für das Überprüfungsintervall wird von Virtual CD nur einmal beim Start eine Überprüfung auf das Vorhandensein virtueller CDs vorgenommen. Virtual CD kann eine 'Abfrage von Informationen zu Audio-CDs' durchführen. 'Audio-CD Informationen vom CDDB Server herunterladen' erlaubt Virtual CD, über den FreeOrg CDDBService Titel und Interpreten einer Musik-CD direkt aus dem Internet zu beziehen. Diese Option sollte deaktiviert werden, wenn Ihr Computer nicht über einen Internetzugang verfügt. Im 'CDDBDatenbankordner' werden im Falle einer Abfrage von erweiterten Informationen über den FreeOrg CDDB Server entsprechende lokale Einträge für jede Musik-CD abgelegt werden.

273 273 Die Einstellungen Die Karte Virtuelle Laufwerke Auf der Karte 'Virtuelle Laufwerke' finden sich die Einstellungen zur Konfiguration der virtuellen CDLaufwerke. Es lassen sich Ø virtuelle Laufwerke hinzufügen und entfernen. Ø die Funktion eines Laufwerks als virtuelles Laufwerk oder virtueller Brenner festlegen. Ø festlegen, ob ein physikalisches als virtuelles Laufwerk verwendet werden soll. Die Liste zeigt die festgelegten virtuellen Laufwerke. Mit den Schaltflächen darüber kann die Liste der virtuellen Laufwerke bearbeitete werden. Laufwerk Fügt ein neues virtuelles Laufwerk mit dem nächsten freien Laufwerksbuchstaben zur Liste hinzu. Brenner Fügt einen neuen virtuelles Brenner mit dem nächsten freien Laufwerksbuchstaben zur Liste hinzu. Hinzufügen Öffnet einen Dialog, um ein neues virtuelles Laufwerke zu definieren. Bearbeiten Öffnet einen Dialog, um die Werte zu einem eingetragenen virtuellen Laufwerk zu ändern. Entfernen Löscht das markierte virtuelle Laufwerk aus der Liste. Beim Hinzufügen neuer oder Bearbeiten bestehender virtueller Laufwerke können folgende Parameter

274 Die Einstellungen 274 eingegeben werden: Typ des virtuellen Laufwerks Ein Laufwerk kann als 'Virtuelles Laufwerk' oder 'Virtueller Brenner' in das System eingebunden werden. Verwendeter Laufwerksbuchstabe Legt den Laufwerksbuchstaben fest, unter dem das virtuelle Laufwerk in das System eingebunden werden soll. Es können solange neue virtuelle Laufwerke in die Liste aufgenommen werden, bis keine freien Laufwerksbuchstaben mehr verfügbar sind. In der Praxis hat sich allerdings herausgestellt, dass eine sinnvolle Anzahl von virtuellen Laufwerken zwischen 2 und 5 liegt. Die Änderung an den virtuellen Laufwerken wird erst nach dem Verlassen der Einstellungen über 'OK' oder 'Übernehmen' vorgenommen. Diese Änderung kann einige Minuten dauern und unter Umständen einen Neustart des Computers erforderlich machen! 'Physikalisches Standardlaufwerk für das Einlegen virtueller CDs' legt fest, ob und welches physikalische Laufwerk als virtuelles verwendet werden soll. Die Auswahlmöglichkeiten sind: Kein Laufwerk Erstes Laufwerk Ein bestimmter Laufwerksbuchstabe Unabhängig von der hier vorgenommenen Einstellung kann Virtual CD jederzeit jedes physikalische CD-Laufwerk für Images nutzen! Die Vorgabe eines physikalischen Standardlaufwerks dient nur der Vereinfachung sowie dem Einblenden und der direkten Nutzung des CD-Laufwerks in den Virtual CD Programmen. Die Explorer-Erweiterung stellt die Befehle zum Einlegen von Images für alle physikalischen Laufwerke bereit. Zusätzlich gibt es die Option 'Indirektes Einlegen virtueller CDs in das physikalische Laufwerk erlauben'. Unter indirektem Einlegen versteht man, dass das Einlegen einer virtuellen CD nicht direkt über die Virtual CD Programme (CD-Zentrale oder Schnellstarprogramm) erfolgt sondern z.b. per Doppelklick auf ein Image im Explorer. Das System wählt in diesem Fall das geeignete Laufwerk und kann, falls diese Einstellung gesetzt ist, die virtuelle CD auch automatisch in das angegebene physikalische Standardlaufwerk einlegen.

275 275 Die Einstellungen Die Karte Virtuelle CDs Über die Karte 'Virtuelle CDs' werden verschiedene Aspekte zu virtuellen CDs und zur generellen Sicherheit beim Umgang mit CDs konfiguriert. Der 'Ordner für neue Images' wird von verschiedenen Virtual CD Programmen (z.b. Containerassistent) als Vorgabe für das Erstellen von virtuellen CDs verwendet. Weiterhin gibt es für das Erzeugen virtueller CDs noch diese Optionen: Virtuelle CD-Laufwerke als Quelle zulassen Virtuelle CDs können als Quelle für die Erstellung virtueller CDs im Containerassistenten dienen. Reparatur der TOC (Table Of Contents) einer CD erlauben Ist diese Option aktiv, wird Virtual CD beim Erstellungsprozess versuchen, Fehler in der TOC selbstständig zu beseitigen. Beim Einlesen einer Quell-CD analysiert der Containerassistent die CD auf mögliche Probleme. Welche Analysefunktion verwendet wird, kann hier festgelegt werden. Die erweiterte CD-Analysefunktion Ø ist abgeschaltet Es findet keinerlei Analyse einer CD vor deren Erstellung statt Ø verwendet den normalen Modus Es wird eine einfache Analyse für eine CD ausgeführt. Diese zeitsparende Methode findet einen Teil einfach zu erkennender Probleme. Ø verwendet den erweiterten Modus Es wird eine erweiterte Analyse ausgeführt, bei der das ganze Medium geprüft wird. Dieser Modus erkennt die meisten Probleme auf einer Quell-CD,

276 Die Einstellungen 276 benötigt dafür aber auch je nach Medium mehrere Minuten. Sie sollten die Analysefunktion nur abschalten, wenn Sie mit den Problemen, die beim Auslesen einer CD auftreten können, absolut vertraut sind. Sonst besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Sie Images erstellen, die nicht lauffähig sind! Einstellungen für virtuelle CDs regelt einige programmübergreifende Einstellungen: Standardlaufwerk im Menü des Schnellstartprogramms und der Explorererweiterung anzeigen Zeigt für virtuelle CDs vor der Bezeichnung das Standardlaufwerk als Laufwerksbuchstabe an. Bearbeiten des CD-Labels zulassen Dies schaltet das Eingabefeld zur freien Eingabe des CD-Labels im Containerassistenten und den Imageeigenschaften frei. Das Ändern des CD-Labels kann dazu führen, dass eine Anwendung, die das CD-Label Ihrer CD prüft, nicht mehr lauffähig ist! Der Bereich Sicherheitseinstellungen für virtuelle CDs und virtuelle CD-Laufwerke legt Schutzmaßnahmen für die Verwendung virtueller CDs an dem Computer fest: Auswerfen aller virtuellen CDs beim Beenden einer Sitzung Ist diese Einstellung aktiv, werden beim Beenden einer Sitzung alle eingelegten virtuellen CDs ausgeworfen. Zugriff auf virtuelle CDs, die nicht in der CD-Verwaltung registriert sind, verweigern Virtual CD erlaubt nur den Zugriff auf bekannte virtuelle CDs (virtuelle CDs, die der CD-Verwaltung bekannt sind). Alle anderen virtuellen CDs die z.b. über den Explorer verfügbar sind können nicht genutzt werden. Die 'Nutzung physikalischer CDs einschränkten' legt fest, welche physikalischen CDs sicher verwendet werden können. Ist das 'Automatisches Auswerfen aller nicht definierten physikalischen CDs' gesetzt, werden alle physikalischen CDs, die nicht in der 'CD-Sicherheitsdatei' eingetragen sind, automatisch ausgeworfen. Die folgenden Eingabemöglichkeiten stehen erst zur Verfügung, wenn das automatische Auswerfen aller nicht definierten physikalischen CDs eingeschaltet wurde! Normalerweise werden alle physikalischen CDs ausgeworfen. Über die 'CD-Sicherheitsdatei' können CDs definiert werden, die trotzdem genutzt werden sollen. Die Schaltflächen neben dem Eingabefeld ermöglichen es, die CD-Sicherheitsdatei Ø auszuwählen. Auswahl einer anderen CD Sicherheitsdatei. Ø zu bearbeiten. Öffnet den CD-Sicherheitseditor, mit dessen Hilfe die CDs festgelegt werden können, die verwendet werden sollen. Der Dateiname der CD-Sicherheitsdatei lautet immer vcdpl.dat. Aus diesem Grund kann hier nur der Pfad ausgewählt werden, in dem die Datei liegt. Wählen Sie die Option 'Verwendung gesperrter CDs über ein Passwort erlauben', öffnet sich ein Dialog, in dem Sie ein Passwort eingeben können. Dieses Passwort unterbindet es, physikalische CD

277 277 Die Einstellungen zuzulassen, wenn die Nutzung physikalischer CDs abgeschaltet wurde. Die Optionen in diesem Bereich werden für den Computer festgelegt, unabhängig davon, wer daran angemeldet ist! Die Karte Brennen Karte Brennen ermöglicht es, verschiedene Parameter für den Einsatz des virtuellen Brenners und die Verwendung des Musikdateimodus festzulegen: Bei der Verwendung eines virtuellen CD-Rohlings kann hier die 'Aktion, die nach dem Ende eines Brennvorgangs ausgeführt werden' soll, vorgegeben werden: Imagedatei mit der Bezeichnung des CD-Labels umbenennen Beim Brennen wird ein CDLabel mit auf das Medium geschrieben. Das CD-Label wird später im Windows Explorer angezeigt, wenn das Medium im Laufwerk einliegt. Diese Bezeichnung kann dazu verwendet werden, die Dateien des gebrannten Images zu benennen. Beschreibung der Imagedatei mit dem Bezeichner des CD-Labels umbenennen Die bisherige Beschreibung einer virtuellen CD wird durch das CD-Label, was beim Brennen

278 Die Einstellungen 278 geschrieben wurde, ersetzt. Dateinamen ergänzen mit Diese Einstellung ermöglicht es, einen zusätzlichen Text als Bezeichnung an die Imagedatei anzufügen. Es kann ein beliebiger Text und/oder die Variablen % TIME% für die aktuelle Uhrzeit sowie %DATE% für das aktuelle Datum vergeben werden. Nach dem Brennen wird der Text an den Dateinamen angefügt und die Variablen werden durch die aktuelle Uhrzeit bzw. das Datum ersetzt. Beachten Sie, dass ungültige Zeichen ausgefiltert und durch einen Unterstrich ersetzt werden. Da der Doppelpunkt in der Uhrzeit nicht in einem Dateinamen verwendet werden kann, wird er durch einen Unterstrich ersetzt (10_00_00 an Stelle von 10:00:00 für 10 Uhr). Wurde das Ende eines Brennvorgangs erreicht, kann die 'Aufgabe, nachdem das gebrannte Image ausgeworfen wurde', vorgegeben werden. Das 'Brennen von Musikdateien durch einen virtuellen Brenner' erfolgt mit dem Musikdateimodus. Für diesen Modus können verschiedene Parameter eingestellt werden. Der 'Ordner für Musikdateien' legt fest, in welchem Ordner Virtual CD die neuen Musikdateien nach dem Brennen abspeichert. Ist der Musikdateimodus aktiv, liegt eine CD-RW mit der Standardgröße von 700 MB in einem virtuellen Brenner. Sollen sehr viele Musikdateien gebrannt werden, müsste dies auf mehrere Durchläufe aufgeteilt werden. Damit sie möglichst einfach viele Dateien brennen können, ist es möglich, die ' Verfügbare Größe zum Brennen' auf bis zu 256 GB hochzusetzen. Änderungen an der verwendbaren Größe des CD-Rohlings werden erst beim nächsten Einschalten des Musikdateimodus aktiv! Beachten Sie, dass unter Umständen nicht alle Programme mit einer CD-RW arbeiten können, deren Größe vom Standard abweicht! Setzen Sie in diesem Fall die Größe wieder auf 700 MB zurück. Das 'Ausgabeformat für Musikdateien' legt fest, in welchem Format die Musikdateien nach dem Brennen abgespeichert werden. Für das 'Ausgabeformat' kann aus verschiedenen gängigen Formaten (WAV, MP3 usw.) gewählt werden. Zu dem jeweiligen Format kann die gewünschte 'Bitrate' festgelegt werden. Da nach dem Brennen von Audiodaten keine Informationen über den Namen der ursprünglichen Musikdateien vorhanden sind, unterstützt der Musikdateimodus zwei Möglichkeiten, um diese Namen auch nach dem Brennen wieder herzustellen: CD-Text Bei CD-Text handelt es sich um Zusatzinformationen (Titel, Interpret, usw.), die beim Brennen mit auf eine Audio-CD gebrannt werden. Diese Informationen können von manchen Playern verwendet werden, um die Titel einer CD anzuzeigen. Virtual CD verwendet diese Informationen zur 'Benennung der Musikdateien'. M3U-Wiedergabeliste Unterstützt ein Player keinen CD-Text, können die Titel, die gebrannt werden sollen, als M3U-Wiedergabeliste gespeichert werden. Ist die Option 'Wiedergabeliste (M3U) verwenden, um die Bezeichnung der Musiktitel zu übernehmen' eingeschaltet, fragt Virtual CD vor der Konvertierung der Musikdateien nach einer M3U-Wiedergabeliste, die dann zur ' Benennung der Musikdateien' verwendet wird.

279 279 Die Einstellungen Die M3U-Wiedergabeliste muss zu den gebrannten Audiotiteln passen, sonst werden diese falsch benannt! Steht weder CD-Text noch eine M3U-Wiedergabeliste für die Namen der Musikdateien zur Verfügung, werden von Virtual CD generische Namen verwendet. Diese Namen sind wenig aussagekräftig und eine weitere Bearbeitung der Bezeichnung der angelegten Musikdateien ist zu empfehlen! Wurde das Ende der Konvertierung erreicht, kann die 'Aufgabe, nach dem Erstellen der Musikdateien', vorgegeben werden. Die Karte Laufwerksanzeige In der Karte Laufwerksanzeige wird festgelegt, welche Laufwerke Virtual CD anzeigt und unterstützt sowie als dynamische Desktopsymbole einblendet. Hier können Sie die 'CD-Laufwerke festlegen, die von Virtual CD angezeigt und unterstützt werden'. Die 'Laufwerksanzeige' legt fest, welche Laufwerke in den Virtual CD Programmen (CD

280 Die Einstellungen 280 Zentrale, Schnellstartprogramm, usw.) direkt angeboten werden. Es kann aus folgenden Möglichkeiten gewählt werden: Alle Laufwerke anzeigen Die Programme zeigen alle CD-Laufwerke an. Nur virtuelle Laufwerke anzeigen Die Programme zeigen nur virtuelle CD-Laufwerke an. Alle virtuellen und physikalischen Laufwerke mit Medium anzeigen Die Programme zeigen alle virtuellen CD-Laufwerke sowie die physikalischen CD-Laufwerke an, in denen ein Medium eingelegt ist. Nur ausgewählte Laufwerke anzeigen Es werden nur die CD-Laufwerke angezeigt, deren Laufwerksbezeichner ausgewählt wurde. Wurde in der Karte 'Virtuelle Laufwerke' ein physikalisches Standardlaufwerk für das Einlegen virtueller CDs angegeben, wird auch dieses Laufwerk bei den Einstellungen 'Nur virtuelle Laufwerke anzeigen' oder 'Alle virtuellen und physikalische Laufwerke mit Medium anzeigen' immer eingeblendet, obwohl es sich um ein physikalisches Laufwerk handelt! 'Desktopsymbole für den direkten Laufwerkszugriff' legt fest, welche Laufwerke für die Anzeige der dynamischen Desktopsymbole von Virtual CD verwendet werden. Die Verwendung der dynamischen Desktopsymbole kann über die Option 'Symbole auf dem Desktop erzeugen, wenn ein Medium im Laufwerk liegt' ein- bzw. ausgeschaltet werden. Unterstützte Laufwerkstypen' legt fest, welche Zugehörigkeit ein Laufwerk haben muss, damit es als Desktopsymbol angezeigt wird. Normalerweise zeigt Virtual CD hier virtuelle und physikalische CDLaufwerke sowie austauschbare Medien. Es können aber auch Festplatten, RAM-Laufwerke und Netzwerklaufwerke eingeblendet werden. Zusätzlich können über die Liste der 'Unterstützten Laufwerke' gezielt Laufwerksbuchstaben von der Anzeige ausgeschlossen werden. Neben der Möglichkeit festzulegen, für welche Laufwerke Desktopsymbole angezeigt werden, gibt es hier verschiedene 'Optionen für das Anlegen des Symbole'. Die hier vorgenommenen Einstellungen beeinflussen das Verhalten der dynamischen Desktopsymbole erheblich: Virtuelle Laufwerke auch anzeigen, wenn kein Image eingelegt ist Diese Einstellung regelt, ob leere virtuelle CD-Laufwerke als Desktopsymbole angezeigt werden. Über diese Symbole können z.b. per Explorer-Erweiterung direkt Images eingelegt werden. Virtual CD Informationen für die Anzeige verwenden Liegt eine CD in einem Laufwerk liefert diese nicht besonders viele Informationen, die angezeigt werden können. Virtual CD kann auf Wunsch aber verschiedene Informationen heranziehen, um eine aussagekräftige Anzeige zu ermöglichen. Diese Option sorgt dafür, dass die Daten der 'Autorun.inf' und die Informationen (Beschreibung, Symbol, usw,) die Virtual CD zu einem Image hat, für die Anzeige der Desktopsymbole verwendet werden. Laufwerksinformationen permanent prüfen und aktualisieren Virtual CD überprüft das Laufwerk im Hintergrund, auch ohne dass der Explorer eine Änderung anzeigt. Für die Anzeige des freien Speicherplatzes auf einem Laufwerk muss diese Option eingeschaltet sein.

281 281 Die Einstellungen Die Karte Explorer-Integration Die Optionen auf der Karte Explorer-Integration regeln die Darstellung und Bereitstellung der Funktionen über die Virtual CD Explorer-Erweiterung. Der Bereich 'Windows Explorer - Autostartfunktion' integriert Funktionen, wenn ein neues Medium eingelegt wird. 'Aktivieren der Virtual CD Funktionen, wenn eine CD eingelegt wird' zeigt zentrale Funktionen von Virtual CD in der 'Automatischen Wiedergabe' von Windows an. Im Bereich 'Funktionen, die von Virtual CD in den Windows Explorer integriert werden' ist definiert, welche Befehle von der Virtual CD Explorer-Erweiterung als zusätzliche Menüpunkte im Kontextmenü des Windows Explorers bereitgestellt werden. Die Option 'Virtual CD Explorer Erweiterung einschalten' aktiviert die Einträge im Kontextmenü des Windows Explorers. Ist diese Option abgeschaltet, kann keine der Funktionen, die sich direkt in den Explorer integrieren, angewählt werden. Folgende Funktionen können aktiviert werden: Direktes Einlegen von bekannten virtuellen Images ermöglichen Fügt alle bekannten virtuellen CDs per Menü hinzu und ermöglicht es, diese in ein virtuelles Laufwerk einzulegen. Menüpunkte zum Einlegen einer ausgewählten virtuellen CD hinzufügen Ermöglicht es, ein Image über den Windows Standarddialog auszuwählen und in ein virtuelles Laufwerk einzulegen. Unterstützung für die Erstellung virtueller CDs Diese Einstellung integriert die Funktion zur

282 Die Einstellungen 282 Erstellung von virtuellen CDs. Öffnen von Ordnern im Virtual CD Editor hinzufügen Fügt einen Menüpunkt hinzu, über den es möglich ist, Ordnerinhalte in den Editor zu laden. Funktionen zum Brennen von Medien hinzufügen Erlaubt den Aufruf von Funktionen zum Kopieren von Medien (z.b. den Virtual CD Brenner) und zum Einsatz des virtuellen Brenners (z.b. den Rohlingsassistenten). Image- und Laufwerkseigenschaften einblenden - Ermöglicht den Aufruf der Imageeigenschaften für virtuelle CDs oder der Laufwerkseigenschaften für CD-Laufwerke. Neben Virtual CD Images können auch unterstützte ISO-Images auf die Funktionen der Explorer-Erweiterung zugreifen. Dabei ist immer zu berücksichtigen, dass bei den Fremdformaten nur die kompatiblen ISO-Images unterstützt werden. Für alle Dateien eines Imageformats, die von Virtual CD nicht als kompatibles ISO-Image erkannt werden, zeigt die Explorer-Erweiterung keine zusätzlichen Menüpunkte an! Die beiden Bereiche zur Darstellung legen fest, wie Label und Symbol leerer virtueller Laufwerke im Windows Explorer angezeigt werden. Dabei wird zwischen Laufwerk und Brenner unterschieden: Virtuelles BD-Laufwerk legt die Bezeichnung für leere virtuelle Laufwerke fest. Virtuelles BD-RE-Laufwerk legt die Bezeichnung für leere virtuelle Brenner fest. 'Eigene Symbole für virtuelle Laufwerke verwenden' sorgt dafür, dass Virtual CD eigene Symbole für die Anzeige der virtuellen Laufwerke bereitstellt. Ist die Option abgeschaltet, werden die Standardsymbole von Windows verwendet. Um ein Symbol festzulegen, muss es doppelgeklickt werden. Die hier vergebenen Bezeichnungen und Symbole werden nur angezeigt, wenn ein Laufwerk leer ist. Bei eingelegter CD wird das CD-Label bzw. das Symbol der CD angezeigt! Unter Umständen ist es notwendig, dass der Computer neu gestartet wird, bevor die vorgenommenen Änderungen an den Einstellungen für das Symbol und/oder das Label aktiv werden.

283 283 Die Einstellungen Die Karte Unterstützte ISO-Images Die Liste der von Virtual CD erkannten Images lässt sich auf dieser Seite manuell erweitern. Voraussetzung für die Integration in Virtual CD ist, dass die Fremdformate auch wirklich ISO-Image kompatibel sind. Die Liste der unterstützten ISO-Images zeigt alle Fremdformate an, die von Virtual CD direkt unterstützt werden. Damit ein Imageformat unterstützt wird, muss es mit einem Haken versehen sein. Für direkt unterstützte Imageformate stehen verschiedene Funktionen bereit, z.b. zeigt die Explorer-Erweiterung für diese Images Befehle an, um das gewählte Image in ein virtuelles CD-Laufwerk einzulegen. Da Virtual CD nicht alle ISO-Image-kompatiblen Fremdformate kennt, können mit den Schaltflächen über der Liste weitere Formate hinzugefügt werden. Hinzufügen Öffnet einen Dialog, um eine neues Imageformat hinzuzufügen. Bearbeiten Öffnet einen Dialog, um das gewählte Imageformat zu bearbeiten. Entfernen Entfernt das gewählte Imageformat. Es ist immer zu berücksichtigen, dass bei den Fremdformaten nur die kompatiblen ISOImages unterstützt werden. Für alle Dateien eines Formats, die von Virtual CD nicht als kompatibles ISO-Image erkannt werden, erfolgt keine Unterstützung durch Virtual CD!

284 Die Einstellungen 284 Virtual CD kennt zwei unterschiedliche Typen von Einträgen in der Liste: Integriert Diese Einträge sind Virtual CD bekannt und können weder bearbeitet noch entfernt werden. Benutzer Dies sind Einträge, die Sie angelegt haben. Diese Einträge können sie beliebig bearbeiten und auch wieder entfernen. Beim Eintragen der Unterstützung für ein Fremdformat kann eine bestehende Standardanwendung überschrieben werden, so dass ein Format ausschließlich durch Virtual CD angesprochen wird. Alternativ kann ein ergänzender Eintrag erfolgen, dargestellt durch '+ '. Bei einem ergänzenden Eintrag bleibt die Standardanwendung der Imagedatei bestehen und die Funktionen von Virtual CD werden ergänzend hinzugefügt. Welche Standardanwendung momentan für ein Imageformat registriert ist, kann in der Spalte 'Registrierte Standardanwendung' abgelesen werden. Die Einträge in der Spalte 'Registrierte Standardanwendung' können kryptisch sein, was daran liegt, dass diese Einträge aus der Registrationsdatenbank gelesen werden und Virtual CD auf die Darstellung keinen Einfluss hat! Ist für ein Imageformat nur ein ergänzender Eintrag vorgenommen worden, stehen folgende Möglichkeiten nicht zur Verfügung: Es werden keine Virtual CD Symbole im Explorer für das Image angezeigt, da die Symbole immer von der Standardanwendung geliefert werden. Es wird immer die Standardanwendung (z.b. für einen Doppelklick auf ein Image) und nicht eine Virtual CD Funktion für eine Imagedatei aufgerufen. Andere Funktionen, wie die Bereitstellung zusätzlicher Menüpunkte für ein Image über die ExplorerErweiterung, werden auch bei einem ergänzenden Eintrag von Virtual CD angezeigt und können verwendet werden. Virtual CD trägt normalerweise seine Funktionen nur ergänzend ein, um die ursprüngliche Zuordnung der Standardanwendung zu einer Imagedatei bestehen zu lassen. Soll 'Virtual CD als Standardanwendung für alle gewählten ISO-Images eingetragen' werden, muss die gleichlautende Option eingeschaltet werden. Bedenken Sie aber, dass danach alle aktiven Einträge der Liste ausschließlich direkt von Virtual CD unterstützt werden. Virtual CD merkt sich die ursprüngliche Zuordnung, die eine Imagedatei hatte und versucht diese beim Abschalten der Unterstützung durch Virtual CD wieder herzustellen. Die Wiederherstellung der ursprünglichen Zuordnung kann nicht in jedem Fall gewährleistet werden, da nicht nur Virtual CD Einträge in der Registrierungsdatenbank vornimmt!

285 285 Die Einstellungen Die Karte Aufgabenauswahl Die Aufgabenauswahl regelt verschiedene Aktionen bei einem Doppelklick, die normalerweise per Abfrage festgelegt werden, aber auch vom Benutzer definiert werden können. Zu den festlegbaren Aktionen gehört die Programmausführung, die über den Virtual CD Starter erfolgt, sowie die Aufgaben, die für einen Doppelklick auf ein Image bzw. Laufwerk im Explorer oder der CDZentrale erfolgen sollen. Für jede Aufgabe können Sie zwischen 3 Möglichkeiten wählen: Jedes Mal nachfragen Wird die angegebene Aktion ausgeführt, öffnet sich eine Aktionsabfrage, in der Sie die gewünschte Aktion festlegen können. Eine Aufgabe wählen In diesem Fall wird für die angegebene Aktion immer die eingestellte Aufgabe ausgeführt. Da die Aktionen für unterschiedliche Situationen ausgeführt werden, stehen je nach Aktion verschiedene Aufgaben zur Verfügung. Keine Aktion ausführen Die angegebene Aktion wird ignoriert. Eine Aufgabe wird nicht ausgeführt.

286 Die Einstellungen 286 Die Karte Ordner Auf der Karte Ordner werden die meisten Pfade festgelegt, die von Virtual CD genutzt werden. Die Virtual CD Ordner legen Pfade für temporäre Daten und für die Virtual CD Konfigurationsdateien fest: Temporäre Dateien Ordner für temporäre Dateien, die Virtual CD in den verschiedenen Programmen (z.b. im Editor) anlegt. Lokale Informationen In diesem Verzeichnis werden die Log-Dateien abgelegt. Kopierschablonen Ordner, in dem der Containerassistent die Kopierschablonen für das Erstellen virtueller CDs sucht. Quick Copy Dateien Ordner, in dem Virtual CD die Quick Copy Dateien ablegt. Katalogdateien Ordner, in dem die Katalogsuche Kataloge anlegt. Editor Projektdateien Ordner, in dem Projektdateien des Virtual CD Editors abgelegt werden. Skripte Ordner, in dem die vom Skriptgenerator erzeugten Skripte abgelegt werden. Snapshots Ordner, in dem Virtual CD Snapshots ablegt. Mit der letzten Schaltfläche hinter dem jeweiligen Eingabefeld wird der angegebene Ordner im Explorer geöffnet.

287 287 Die Einstellungen Die Karte Benutzerprogramme Diese Karte ermöglicht es, externe Programme, die Sie als Benutzer mit virtuellen CDs verwenden möchten, einzubinden. Die Liste zeigt die angelegten benutzerdefinierten Programme. Die Schaltflächen darüber ermöglichen die Verwaltung der Programme: Hinzufügen Öffnet einen Dialog, um ein neues Programm festzulegen. Bearbeiten Öffnet einen Dialog, um ein bestehendes Programm zu bearbeiten. Entfernen Entfernt ein markiertes Programm. Reset Löscht alle eingetragenen Programme. Hoch Verschiebt das markierte Programm um eine Position nach oben. Runter Verschiebt das markierte Programm um eine Position nach unten. Benutzerdefinierte Programme werden in der Multifunktionsleiste der CD-Zentrale und im Schnellstartprogramm angezeigt, wenn mindestens ein Programm definiert wurde. Die Reihenfolge der Programme in der Liste stellt auch die Reihenfolge dar, in der die eingetragenen Programme innerhalb von Virtual CD eingebunden werden.

288 Die Einstellungen 288 Beim Hinzufügen neuer oder Bearbeiten bestehender Tastaturkürzel können folgende Parameter eingegeben werden: Label Name der zu einem Programm angezeigt wird. Programm Programm, das aufgerufen werden soll. Als Administrator ausführen Führt das angegebene Programm mit administrativen Rechten aus. Diese Einstellung ist nur von Bedeutung, wenn die Benutzerkontensteuerung (VISTA oder höher) aktiv ist. Parameter Parameter, die an das auszuführenden Programm übergeben werden sollen (optional). Arbeitsverzeichnis Verzeichnis, in dem das Programm ausgeführt wird (optional). Die Schaltfläche neben dem Eingabefeld für den Parameter öffnet ein Menü, das Variablen, die als Platzhalter dienen, bereitstellt, wenn das Programm aus der CD-Zentrale aufgerufen wird. Folgende Variablen können verwendet werden: %drive% Momentan in der CD-Zentrale ausgewählter Laufwerksbuchstabe - OHNE Doppelpunkt! %image% Momentan in der CD-Zentrale ausgewähltes Image. Erfolgt der Aufruf des Programms aus dem Schnellstartprogramm oder es ist kein Image bzw. Laufwerk in der CD-Zentrale gewählt, werden die Variablen vor dem Aufruf des Programms gelöscht! Ist die Definition des Programms abgeschlossen, kann über die Schaltfläche 'Test' geprüft werden, ob die Einträge funktionieren.

289 289 Die Einstellungen Die Karte Tastaturkürzel Virtual CD ermöglicht die Definition beliebiger Tastaturkürzel zum Starten von Programmen. In der Liste werden die angelegten Tastaturkürzel angezeigt. Die Schaltflächen über der Liste ermöglichen die Verwaltung der Tastaturkürzel: Hinzufügen Öffnet einen Dialog, um ein neues Tastaturkürzel festzulegen. Bearbeiten Öffnet einen Dialog, um ein bestehendes Tastaturkürzel zu bearbeiten. Entfernen Entfernt ein markiertes Tastaturkürzel. Reset Löscht alle bestehenden Tastaturkürzel. Beim Hinzufügen neuer oder Bearbeiten bestehender Tastaturkürzel, können folgende Parameter eingegeben werden: Tastaturkürzel Tastaturkombination, die zum Start der Anwendung verwendet werden soll. Platzieren Sie den Cursor im Eingabefeld und drücken Sie dann die gewünschte Tastenkombination. Befehl Auszuführender Befehl, wenn das Tastaturkürzel gedrückt wird. Die Schaltfläche neben dem Eingabefeld stellt eine Reihe von vordefinierten Virtual CD Befehlen bereit und ermöglicht die Auswahl eines Befehls per Dialog. Arbeitsverzeichnis Verzeichnis, in dem der Befehl ausgeführt wird (optional).

290 Die Einstellungen 290 Parameter Parameter, die an den auszuführenden Befehl übergeben werden sollen (optional). Sorgen Sie dafür, dass ein Tastaturkürzel nur einmal vergeben wird. Ist ein Tastaturkürzel sowohl in Virtual CD als auch in einem anderen Programm definiert, wird eins von beiden nicht funktionieren! Unter Verwendung der Kommandozeilenparameter lassen sich über ein Tastaturkürzel zielgerichtete Funktionen bereitstellen, z.b. das Anlegen eines bestimmten virtuellen Rohlings auf Knopfdruck.

291 291 Die Einstellungen Die Karte Treiber Die von Virtual CD bereitgestellten virtuellen CD-Laufwerke bzw. Brenner werden wie jedes physikalische CD-Laufwerk auch über 3 Angaben im System identifiziert. Dies sind Angaben zum Hersteller, dem Produkt und der Version des CD-Laufwerks. Virtual CD ermöglicht es, diese Angaben bei Bedarf zu verändern. 'Zurücksetzen' setzt die Bezeichnungen wieder auf die ursprünglichen Werte zurück. Das Ändern dieser Bezeichnungen ist normalerweise nicht notwendig. Die Angabe von fehlerhaften Bezeichnungen kann zu einer Fehlfunktion von allen Programmen führen, die mit CD-Laufwerken arbeiten! Die Bezeichnungen für den virtuellen Brenner können nicht frei vergeben werden! Die Option 'Hibernate/Sleep-Modus erzwingen' veranlasst Virtual CD, den entsprechenden Modus

292 Die Einstellungen 292 optimal zu unterstützen. Sollte die Option nicht aktiv sein, kann es sein, dass der Treiber den Wechsel in den entsprechenden Modus verhindert. Physikalische CDs sicher verwenden Neben der Erstellung, Verwaltung und Verwendung virtueller CDs ist es mit Virtual CD möglich, zu kontrollieren, welche CDs verwendet werden. Für virtuelle CDs ist dies relativ einfach möglich. Hier brauchen Sie nur ein Passwort zu vergeben und schon können die Kinder oder der Kollege die virtuelle CD nicht mehr nutzen. Bei physikalischen CDs ist es schon etwas schwieriger, die Kontrolle zu behalten. Auch hierfür bietet Virtual CD eine Lösung an. Sie können Ø die Nutzung physikalischer CDs abschalten. Virtual CD wirft alle physikalischen CDs sofort nach deren Einlegen wieder aus. Ø die Nutzung bestimmter CDs erlauben. In diesem Fall ist die Nutzung physikalischer CDs ebenfalls abgeschaltet. Sie können aber verschiedene CDs von dieser Abschaltung ausschließen. Die Einstellungen zur Nutzung physikalischer CDs sind für alle Benutzer eines Computers gültig! Teilen Sie sich den Computer mit anderen Benutzern, sind diese von den vorgenommenen Einstellungen genauso betroffen. Die Nutzung physikalischer CDs abschalten Zu verhindern, dass physikalische CDs an einem Computer verwendet werden können, ist mit Virtual CD sehr einfach. Nutzung physikalischer CDs abschalten Starten Sie die Virtual CD Einstellungen über den Starter, wählen sie die Karte 'Virtuelle CDs' und schalten Sie die Option 'Automatisches Auswerfen aller nicht definierten physikalischen CDs' ein. Eigentlich ist die Nutzung physikalischer CDs nun bereits unterbunden. Wenn Sie jetzt die Einstellungen mit OK verlassen oder die Änderung per 'Übernehmen' abspeichern, werden alle physikalischen CDs sofern welche in Ihren CD-Laufwerken eingelegt sind ausgeworfen. Um diesen Zustand zu beenden, müssen Sie die Option wieder ausschalten. Passwort vergeben Um das Ganze sicher zu gestalten, sollten Sie nach dem Einschalten der Option noch ein Passwort vergeben. Wählen Sie hierfür in der Karte 'Virtuelle CDs' die Option 'Verwendung gesperrter CDs über ein Passwort erlauben'. Sofort öffnet sich ein Dialog, in dem Sie ein Passwort festlegen können, mit dem die Nutzung physikalischer CDs erlaubt werden kann.

293 293 Physikalische CDs sicher verwenden Freischaltung physikalischer CDs testen Nun wird in der Registerkarte 'Virtual CD' der Multifunktionsleiste der CD-Zentrale der neue Punkt ' Phys. CDs erlauben' eingeblendet. Dieser Punkt schaltet die Nutzung physikalischer CDs frei. Wenn Sie ein Passwort vergeben haben, erscheint nun ein Dialog, in dem das Passwort eingegeben werden muss, bevor die Freischaltung der CDs erfolgt. Wurde Schritt 2 übersprungen, erfolgt keine Passwortabfrage und jeder, der die CD-Zentrale starten kann, ist in der Lage, die Nutzung physikalischer CDs freizugeben! Die Schaltfläche in der Registerkarte 'Virtual CD' ist ein Umschalter und zeigt nun den Text 'Phys. CDs nicht erlauben' an. Wählen Sie den Punkt erneut an, sind die physikalischen CDs wieder gesperrt.

294 Physikalische CDs sicher verwenden 294 Die Nutzung bestimmter CDs erlauben Das Abschalten der physikalischen CDs kann sehr hilfreich sein. Es stößt aber an seine Grenzen, wenn Sie eine CD haben, die eingelegt und genutzt werden soll, wobei die Kontrolle über die physikalischen CDs aber trotzdem erhalten bleiben soll. Diese Situation kann sowohl in einem Unternehmen als auch zu Hause vorkommen. Ein Beispiel: Sie möchten, dass Ihr Sohn die Mathematik CD für die Schule nutzen kann, nicht aber seine Spiele CDs. Eine Möglichkeit besteht darin, die CD als virtuelle CD abzulegen. Sollte dies aus irgendeinem Grund (z.b. weil nicht mehr genügend freier Festplattenplatz verfügbar ist) nicht möglich sein, können Sie Virtual CD anweisen, bestimmte CDs zuzulassen. CD-Sicherheitseditor starten Legen Sie eine CD, die erlaubt werden soll, in ein physikalisches CD-Laufwerk. Nun öffnen Sie die Einstellungen und wählen die Karte 'Virtuelle CDs'. Starten Sie dort den CD-Sicherheitseditor über die letzte Schaltfläche hinter dem Eingabefeld der 'CD-Sicherheitsdatei'.

295 295 Physikalische CDs sicher verwenden CD hinzufügen Um eine neue CD zuzulassen, wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen. In dem Dialog wählen Sie das CD-Laufwerk aus, in dem die zuvor eingelegte CD liegt. Vergeben Sie noch eine aussagekräftige 'Beschreibung' und beenden Sie mit OK. Die CD ist nun im CDSicherheitseditor eingetragen. Wird dieser über Speichern verlassen, kann die CD in Zukunft an dem Computer verwendet werden. Die CD-Sicherheitsdatei (vcdpl.dat) liegt im Virtual CD Systemordner. Sollte die Datei gelöscht werden, sind wieder alle physikalischen CDs von der Nutzung ausgeschlossen, wenn die Nutzung physikalischer CDs abgeschaltet ist. Beim Starten des CD-Sicherheitseditors wird automatisch die aktuelle CD-Sicherheitsdatei geladen.

296 Physikalische CDs sicher verwenden 296 Der CD-Sicherheitseditor Mit dem CD-Sicherheitseditor werden die physikalischen CDs festgelegt, die an einem Computer verwendet werden dürfen, auch wenn die Nutzung physikalischer CDs abgeschaltet ist. Der CDSicherheitseditor wird immer über die Karte 'Virtuelle CDs' der Einstellungen aufgerufen. Sein Start erfolgt dort über die letzte Schaltfläche hinter dem Eingabefeld für die 'CD-Sicherheitsdatei'. Die dort angegebene CD-Sicherheitsdatei wird automatisch zum Bearbeiten geladen. Der CD-Sicherheitseditor definiert in einer Liste alle CDs, die auf dem Computer verwendet werden dürfen, auch wenn die Nutzung physikalischer CDs abgeschaltet ist. Die Schaltflächen über der Liste stellen folgende Funktionen bereit: Hinzufügen Hinzufügen einer CD zu der CD-Sicherheitsdatei. Bearbeiten Bearbeiten der ausgewählten CD in der CD Sicherheitsdatei. Entfernen Entfernt die ausgewählte CD aus der CD Sicherheitsdatei. Reset Entfernt alle CDs aus der CD Sicherheitsdatei. Legen Sie die CD, die in die CD-Sicherheitsdatei übernommen werden soll, in ein CDLaufwerk, bevor Sie die Funktion 'Hinzufügen' aufrufen! Beim Bearbeiten eines Eintrags kann nur die Beschreibung gewechselt werden. Wählen Sie für die Beschreibung immer einen aussagekräftigen Text, der es Ihnen ermöglicht, die CD problemlos in einer längeren Liste zu identifizieren!

297 297 Probleme und deren Lösung Virtual CD ist eine komplexe Software, die viele Funktionen zum Arbeiten mit CDs bereitstellt. Damit Sie möglichst umfangreich unterstützt werden, gibt es verschiedenste Quellen (Online wie Offline), aus denen Sie Antworten zu möglichen Fragen bekommen können. Dokumentation Die Dokumentation liefert eine Übersicht über die Virtual CD Funktionalität. Sie erklärt viele Funktionen Schritt für Schritt und kann auch, wenn Sie schon länger mit Virtual CD arbeiten, als Nachschlagewerk wichtige Tipps liefern. Onlinehilfe Die Onlinehilfe stellt die Dokumentation per Knopfdruck zu den einzelnen Virtual CD Programmen bereit. Knowledge Base In der Knowledge Base (http://www.virtualcd-online.de/kbase) werden Fragen, die häufig gestellt werden, zusammengefasst. Hier finden sich bereits Antworten auf viele Fragen, die im Zusammenhang mit Virtual CD bereits gestellt und gelöst wurden. Forum Im Forum (http://www.virtualcd-online.de/support) werden aktuelle Fragen rund um Virtual CD diskutiert. Hier finden sich viele Antworten zu bereits gelösten Fragestellungen. Alle diese und noch weitere Quellen können bequem über die Registerkarte 'Informationen' der Multifunktionsleiste der CD-Zentrale erreicht werden. Im Abschnitt Lösungen dieser Dokumentation finden Sie eine Zusammenfassung der besonders häufig gestellten Fragen und der entsprechenden Lösungswege! Bleiben Sie aktuell! Virtual CD wird ständig weiterentwickelt. Probleme, die uns mitgeteilt werden, werden in den regelmäßig erscheinenden Updates bearbeitet. Sollten Sie ein Problem haben, aktualisieren Sie bitte vorher Ihre Virtual CD Version. Sofern Sie in der Karte 'System' der Einstellungen die 'Automatische Suche nach Updates' nicht abgeschaltet haben, blendet Virtual CD Informationen darüber in den Programmen ein. Ob Sie bereits mit der neuesten Version arbeiten, können Sie auch durch Anwahl des Punkts Auf Updates prüfen in der Registerkarte 'Informationen' der CD-Zentrale in Erfahrung bringen. Sollten Sie nicht mit der neusten Version arbeiten, laden Sie sich bitte die aktuelle Version herunter und überprüfen Sie vor dem Stellen einer Supportanfrage, ob Ihr Problem noch existiert!

298 Eine Supportanfrage 298 Eine Supportanfrage Sollten Sie in keiner der verfügbaren Quellen eine Antwort auf Ihre Frage gefunden haben, können Sie gern eine Supportanfrage stellen. Damit wir möglichst schnell auf Ihre Frage reagieren können, berücksichtigen Sie - je nach Anfrage - bitte folgende Punkte: 1. Formulieren Sie Ihre Anfrage möglichst genau. 2. Beschreiben Sie, welche Schritte zu einem Problem führen. 3. Falls Sie Fehlermeldungen sehen, teilen sie uns diese bitte wortwörtlich mit. 4. Testen Sie vorher, ob ein Problem reproduzierbar ist. Im Verlauf einer Supportanfrage kann es sein, dass weitere Informationen über Ihr System benötigt werden. In diesem Fall starten Sie bitte die Diagnose über das Hauptmenü der CD-Zentrale ( Hilfprogramme -> Diagnose). Bitte schicken Sie nur vollständige Diagnosedateien! Bei unvollständigen Diagnosedateien werden Sie sonst ein zweites Mal aufgefordert, eine vollständige Diagnose zu schicken, womit die Bearbeitung Ihrer Supportanfrage unnötig verzögert wird! Die Diagnose Die Virtual CD Diagnose ermittelt Daten zu der Virtual CD Installation auf dem jeweiligen Computer und zeigt diese in ihrem Hauptfenster an. Diese Diagnoseinformationen können abgespeichert werden und dienen zur Fehlerbehandlung. Sollte auf einem Rechner mit Virtual CD ein Problem auftreten, kopieren Sie die Diagnoseinformationen bitte in Ihre Anfrage im Supportforum. In vielen Fällen müssen diese Daten sonst nachträglich angefordert werden, was zu einer Verzögerung der Anfrage führt! Die Diagnose wird über das Hauptmenü der CD-Zentrale (Hilfprogramme -> Diagnose) oder den Punkt 'Virtual CD Programme' des Schnellstartprogramms gestartet.

299 299 Die Diagnose Die Schaltflächen in dem Dialog bieten folgende Möglichkeiten: Speichern Ermöglicht das Abspeichern der Diagnoseinformationen in einer Datei. Optionen Öffnet die Diagnoseoptionen. Aktualisieren Liest die Daten erneut ein. Beenden Beendet das Programm. In den Optionen kann festgelegt werden, welche Informationen zusätzlich zu der normalen Ausgabe in der Diagnose ausgegeben werden.

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