Umfrage Bedeutung von Innovationen und gesellschaftliche Relevanz

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1 Hintergrundinformationen Microsoft Presseservice Konrad-Zuse-Straße Unterschleißheim Telefon: 089/ Telefax: 089/ Umfrage Bedeutung von Innovationen und gesellschaftliche Relevanz Durchgeführt von Microsoft Deutschland und TNS Infratest MediaResearch Innovationen sind der Treibstoff unserer Gesellschaft und Wirtschaft und Garant eines erfolgreichen Standortes Deutschland. Moderne IT, getrieben durch Cloud Computing, verändert die Art, wie wir in Zukunft arbeiten und leben. Damit beeinflussen IT-Innovationen das alltägliche Leben in zentralen gesellschaftlichen Bereichen. Wie stehen die Bürger in Deutschland zu Innovationen und den damit einhergehenden Veränderungen? Wird Deutschland überhaupt als Innovationsstandort wahrgenommen? Welchen Einfluss und welche Potenziale hat moderne IT in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen? Die von TNS Infratest im Auftrag von Microsoft Deutschland durchgeführte Studie stellt diese Fragen in den Mittelpunkt. Sie beschäftigt sich mit der Bedeutung von Innovationen in Deutschland und deren gesellschaftlicher Relevanz. Im Januar 2011 wurden mehr als Menschen zwischen 16 und 70 Jahren in Deutschland zu ihrer Haltung gegenüber Innovationen im Allgemeinen und der Rolle von IT-Innovationen im Besonderen befragt. In einem ersten Schritt wurden die Teilnehmer zum Stellenwert von Innovationen in Deutschland befragt. In einem zweiten Schritt wurde der Innovationsbegriff auf Entwicklungen im Bereich der IT eingeschränkt und gefragt, wie groß die Chancen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen sind, anstehende Herausforderungen durch IT zu bewältigen. Abschließend wurden einzelne gesellschaftliche Teilbereiche noch einmal näher beleuchtet und den Befragten konkreter dargestellt.

2 Die Ergebnisse sind ein deutliches Signal an den einstigen Innovationsstandort Deutschland: 59 Prozent der Deutschen halten ihr Land für innovationsfeindlich und sind der Ansicht, dass neue Ideen in anderen Ländern mehr Unterstützung erhalten. Rund zwei Drittel der Befragten meinen, Innovationen und Forschung kommen zu wenig der Allgemeinheit zugute. Fast 80 Prozent fordern eine neue Innovationskultur. Mehr als 50 Prozent der Befragten sehen in neuen IT-Technologien große Chancen für gesellschaftlichen Fortschritt in den zentralen gesellschaftlichen Bereichen wie Bildung, Arbeit und Gesundheitswesen. Deutschland ist kein Land der Innovationen (mehr) Über 60 Prozent sind der Meinung, dass Deutschland im Hinblick auf Innovationen noch viel Nachholbedarf hat. 59 Prozent sind der Ansicht, andere Länder seien Deutschland weit voraus, während hier neue Ideen nicht genügend gefördert werden. Fast zwei Drittel (65,8 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass in Deutschland zwar viel geforscht wird, aber dies der Allgemeinheit nur wenig zugutekommt. Besonders Befragte ab 50 sowie mit Volks- bzw. Hauptschulabschluss, aber auch Frauen haben den Eindruck, dass die Allgemeinheit in Deutschland wenig von der Forschung profitiert. Trotz der deutlichen Einschätzung des Innovationsstandortes schreiben 57,6 Prozent der 16 bis 70-Jährigen Deutschland eine Vorreiterstellung in Bezug auf Forschung, Entwicklung und Offenheit für Innovationen zu. 2

3 Dies deutet auf eine hohe Erwartungshaltung der Menschen hin, die allerdings nach eigener Einschätzung bislang im Land nicht erfüllt wird. IT-Innovationen sind Chance und Treiber für gesellschaftlichen Fortschritt Wie groß sind die Chancen, anstehende Herausforderungen für unsere Gesellschaft durch IT zu bewältigen? Im Format eines Innovationsbarometers 1 wurden diese in den zentralen gesellschaftlichen Bereichen Bildung, Arbeit, Gesundheit, egovernment (digitale Bürgerdienste) und Umwelt abgefragt. Mehr als 50 Prozent der Deutschen sehen in neuen IT-Lösungen große Chancen für gesellschaftlichen Fortschritt. Die größten Potenziale räumen die Befragten dem Einsatz von IT bei Bildung (53,7 Prozent), Arbeit (53,9 Prozent) und Gesundheit (50,1 Prozent) ein. IT kann Bildung und Arbeit mobiler und flexibler machen das erwarten die Deutschen von Informationstechnologie in den Bereichen Arbeit und Bildung. Den zunehmenden Einfluss moderner IT-Lösungen in der Arbeitswelt schätzen tendenziell vor allem formal höher gebildete und jüngere Personen. Knapp 86 Prozent der Befragten mit Abitur bzw. 85 Prozent der Befragten zwischen 16 und 29 Jahren stimmen der Aussage zu, dass man mit moderner IT die Arbeit immer mobiler und unabhängiger vom Arbeitsort verrichten kann. Flexiblere Arbeitszeiten durch den Einsatz von IT sehen mit über 88 Prozent auch vor allem Personen mit Abitur. Rund 77 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, IT-Innovationen verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In der Regel schätzen die IT-affineren Männer die Chancen durchweg etwas höher ein als Frauen. Gleiches gilt für berufstätige Personen. Sie sehen in den einzelnen Bereichen größere Chancen durch den Einsatz von IT als nicht berufstätige Personen. 1 Im Rahmen des Innovationsbarometer wird in regelmäßigen Abständen die Einschätzung der Deutschen zu Chancen und Potenziale von IT für gesellschaftliche Innovationen in den Bereichen Bildung, Arbeit, Gesundheit, egovernment und Umwelt abgefragt. 3

4 Weniger positiv sehen die Befragten die Chancen in den Bereichen Umwelt (39,3 Prozent) und egovernment (40,9 Prozent). Besonders Behörden und Ämter haben wichtige IT-Entwicklungen verschlafen. Mit der Schulnote 3,4 bewerten die Bundesbürger das staatliche IT-Angebot. Der Bürgerwunsch ist deutlich: 80 Prozent fordern flexible Dienstleistungen, zeit- und ortsunabhängig über das Internet und einfache Wege mit Ämtern und Behörden in Kontakt zu treten. Selbst in den Teilgruppen, denen der Umgang mit IT naturgemäß schwerer fällt (beispielsweise älteren Personen), verspricht man sich Vorteile von IT- Lösungen wie zeit- und ortsunabhängige Dienstleistungen oder neue Kontaktmöglichkeiten. Fast vier von fünf halten den Einsatz von moderner IT an dieser Stelle für sehr wichtig oder wichtig. Deutschland braucht eine neue Innovationskultur Fast 80 Prozent (78,9) der Befragten fordern eine neue Innovationskultur und meinen, die Deutschen müssen offener für Innovationen werden. Wirtschaft, Schule und Politik werden dafür besonders in die Pflicht genommen. 91,1 Prozent erwarten von der Politik ein stärkeres Engagement für mehr neue Ideen in Deutschland. 96,9 Prozent der Befragten wünschen sich von der Wirtschaft, dass sie junge und innovative Unternehmen stärker fördert. 92,2 Prozent sehen die Notwendigkeit, dass bereits in der Schule Innovations- und Gründergeist entfacht werden sollte. Die Studie unterstreicht hier auch den langfristigen Trend, dass Schulen und Universitäten in Deutschland zu wenig die Möglichkeiten von IT nutzen Beispiel computergestütztes Lernen. Nur 15,5 Prozent beurteilen die Nutzung mit gut. 4

5 Umfrage Steckbrief Auftraggeber: Microsoft Deutschland GmbH Durchführung: TNS Infratest MediaResearch, München Grundgesamtheit: deutschsprachige Bevölkerung 16 bis 70 Jahre Stichprobe / Fallzahl: Interviews Methode: CATI-Bus Erhebungszeitraum: 25. bis Veröffentlichung: Februar 2011 Statistische Verteilung der Befragten: - Nach Geschlecht: 50,2 Prozent männlich, 49,8 Prozent weiblich - Durchschnittsalter 43,9 Jahre, mehr als 70 Prozent zwischen 20 und 59 Jahren - Ausbildung: Hauptschulabschluss 34 Prozent, Mittlere Reife 33 Prozent, Abitur/Fachhochschulreife 28,5 Prozent - Berufstätigkeit: 62,4 Prozent Voll- bzw. Teilzeiterwerbstätig, davon 60,6 Prozent Angestellte und 23,6 Prozent Arbeiter; 15,6 Prozent Rentner Kontakt für Journalisten: Dr. Astrid Kasper Teamlead Public Affairs Communications T Microsoft Deutschland GmbH Konrad-Zuse-Straße Unterschleißheim 5

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