Bewegung ist Leben. Thomas Wessinghage, Deutsches Zentrum für Präventivmedizin Damp

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1 Ostseebad DAMP

2 Bewegung ist Leben Thomas Wessinghage, Deutsches Zentrum für Präventivmedizin Damp

3 Anspruch...

4 ...und Wirklichkeit

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7 Durchschnittliche Durchschnittliche Lebenserwartung in Lebenserwartung Deutschland (Deutschland) Männer 78 J Frauen 42,5 83 J. J. Männer 39,5 J Männer 39,5 J. Männer 78 J. Frauen 42,5 J Frauen 83 J.

8 Steigende Lebenserwartung: von jeweils 80 Jahre zuvor Geborenen lebten % % % Die Restlebenserwartung eines 65-jährigen steigt um ca. 40 Tage/Jahr!

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10 Täglich erleiden mehr als 700 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt ( im Jahr)

11

12 An Bluthochdruck leiden 55% der Deutschen im Alter zwischen 35 und 64 Jahren

13 Das Vorkommen von Bluthochdruck ist in Deutschland sehr hoch, die Behandlungsqualität bislang unzureichend Wolf-Maier Wolf-Maier K JAMA JAMA 289: 289: 2363, 2363,

14 Blutdrucksenkung [Mitsugi, Motoyama; Honolulu Heart Survey, Medicine and Science in Sports and Exercise, 1998] systolisch um mm Hg diastolisch um 6-8 mm Hg nach Walking 3x/Woche für insgesamt 9 Monate

15 34% aller Erwerbstätigen rauchen Stat. Bundesamt 1999 Pro Tag werden ca. 15 Zigaretten konsumiert Stat. Bundesamt 1999 Pro Tag werden ca. 7 Rauchpausen eingelegt......das entspricht bei jeweils nur 5 min Dauer insges. 18 Arbeitstagen pro Jahr

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17 Brustkrebsrisiko Raucherinnen : Nichtraucherinnen = 3:1 Brustkrebsrisiko nochmals um ca. 70% höher, wenn mit dem Rauchen bereits vor der Pubertät begonnen wurde

18 Verbesserte Infektresistenz Senkung der Krebssterberate durch Laufen/Walking um den Faktor 2,4

19 Prostatakrebs Brustkrebs Dickdarmkrebs

20 Diabetiker in den USA >40 Mio. Typ 2 (jeder Zweite der über 60-jährigen)

21 Ca. 6 Mio. Typ-2-Diabetiker in Deutschland

22 Diabetiker in Deutschland erblinden jedes Jahr müssen jährlich neu an die Dialyse werden pro Jahr amputiert 2004: neue Dialysefälle verstorb. Dialysepat. Pressestelle Deutsche Diabetes-Gesellschaft 2004

23 Diabetiker in Deutschland GKV: jährliche Behandlungskosten ca. 30 Mrd. für Diabetes mellitus Geplantes Startkapital für Präventionsgesetz ca. 250 Mio. VdAK-Landesverband S-H 2004

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25 Johnson und Feehally, 2003

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27 Überernährung 40% mäßig adipös (BMI 25-29,9) 16% adipös (BMI 30-39,9) 1-2% fettleibig (BMI über 40)

28 Diabetes hat etwas mit dem Gewicht zu tun Relatives Risiko für die Entstehung von Diabetes mellitus in Abhängigkeit vom BMI n = Krankenschwestern follow-up: 14 J. Alter: J. 93, ,0 2,9 4,3 5,0 8, ,3 27,6 15,8 < >35 BMI (kg/m 2 ) n. Colditz, G.A. et al. Ann Int Med 1995

29 Zahl der übergewichtigen Kinder in Deutschland (6 Jahre) 1990: 10% 2000: 20% Diabetes-Erkrankungsrisiko eines nach 2000 Geborenen: ca. 45%

30 Kann eine Diät allein unsere Probleme lösen?

31 Das Problem der Trainingssteuerung Häufigkeit Umfang Intensität Bewegung verringert den Insulinbedarf der Körperzellen für den Glc- Transport. Eine Diät nicht.

32 Nach 4 Jahren verhinderte Metformin bei 31%, ein veränderter Lebensstil bei 58% das Auftreten eines Diabetes mellitus

33 Bewegung reduziert das Schlaganfallrisiko um bis zu 40% (ca /Jahr in Deutschland)

34 WHO: Stressbedingte Krankheiten/ Depressionen auf dem Vormarsch!

35 Bewegung beeinflusst Gefühle, reduziert Stress und verhindert Depressionen

36 Bewegung verbessert kognitive Fähigkeiten 2 1,5 1 Demenz-Risiko <400 m/d m/d m/d > 3200 m/d 0, Männer, Alter Jahre Tägliches Spazierengehen ist mit einer Halbierung des Demenzrisikos assoziiert! Abbott, JAMA 2004

37 Verringerung des Sterberisikos durch Bewegung um 34% 30 Studien weltweit n = Beobachtungszeitraum 14,4 Jahre

38 Sterberisiko in Abhängigkeit von Körpergewicht und Aktivitätsniveau 2,5 1,5 2 0,5 1 0 > ,4 <1 Stunden Sport/Woche <25 >30 BMI < ,9 >30 N = Krankenschwestern, Alter Jahre Hu, Boston Nurses Health Study, NEJM 2004

39 Sterberisiko in Abhängigkeit von der Art Vorbeugungsmaßnahme Sterblichkeit nach 10 Jahren Kontrollgruppe 1 0,8 0,6 0,4 0,2 0 Mittelmeerkost Mäßiger Alkoholkonsum Körperliche Aktivität Nichtraucher N = 935 Patienten, Alter Jahre HALE Project, JAMA 2004

40 Sterberisiko in Abhängigkeit von der Anzahl der Vorbeugungsmaßnahmen Sterblichkeit nach 10 Jahren 1 0,8 0,6 0, ,2 0 N = 935 Patienten, Alter Jahre HALE Project, JAMA 2004

41 Nahezu zahllose gesundheitliche Effekte durch Bewegung Aber: Der Mensch an sich ist...

42 ...träge!

43 m!!

44 Sport Gesundheit zum Nulltarif?

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47 500 kcal/woche!

48 3x pro Woche 40 min

49 Sozialprestige!

50 Energie-Mehrverbrauch von 15%, Kräftigung Rumpf- und Armmusk.

51 2-3x höherer Zeitaufwand

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53 Vergleichsweise hohe technische und logistische Anforderungen

54 Hervorragende Eignung für Übergewichtige, Patienten, Gruppen

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61 Die 6 wichtigsten Tipps fürs Ausdauertraining 1. Bevorzuge, was Spaß macht 2. Beginne sanft (und heute noch!) 3. Bewege Dich mäßig, aber regelmäßig 4. Setze Dir (realistische) Ziele 5. Gemeinsam geht s besser! 6. Entspanne Dich in der Bewegung

62 Bewegung ist Leben

63 Leben Sie auch?

64 Prävention/ Betriebliche Gesundheitsförderung in Damp - Deutsches Zentrum für Präventivmedizin

65 Prävention in Damp - Leitbegriff Bewegung

66 Prävention in Damp - Bewegungsprogramme Jogging Walking Nordic Walking Radfahren Reiten...

67 Prävention in Damp - passive Regenerationsmaßnahmen im Rahmen der Bewegungsprogramme

68 Prävention in Damp - Angepasste Ernährungskonzepte

69 Prävention in Damp - Motivationsprogramme

70 Prävention in Damp Die Damper Gesundheitswoche Herz und Kreislauf Rücken und Gelenke Ernährung Stressabbau

71 Prävention in Damp Schwerpunkt Senioren

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73 Prävention in Damp Kooperationspartner Kostenträger im Gesundheitswesen GKV-unterstützte, zertifizierte Präventionsprogramme nach 20, SGB V

74 Prävention in Damp Medizinische Programme Sport bei Diabetes mellitus Sport mit der Endoprothese Sport und Dialyse

75 Prävention in Damp: Forschungsprojekt Produkt- und Systementwicklung Präventivmedizin

76 Altersverteilung Gäste Medical Wellness Altersgruppen < n = 233, Damp 2004

77 Prävention in Damp: Stichprobe von 233 Buchungen Mrz bis Apr Jahre: 0,4% Jahre: 25,8% Jahre: 24,0% Jahre: 32,0% Jahre: 16,0% 70+ Jahre: 1,3% 54,7% Frauen 45,3% Männer

78 Geschlechtsverteilung Anzahl ,8% ,2% männlich weiblich n = 233

79 Höchster Schulabschluss Anzahl ,3% 30,2% ,3% 14% Hauptschule Mittlere Reife FH-Reife Gymnasium sonstige ,1% n = 233

80 Berufliche Tätigkeit Anzahl % Arbeiter Angestellter ,7% 6,3% 15,7% 1,2% Beamter Selbständiger Sonst. n = 233

81 Erwerbsstatus Anzahl ganztags (60,9%) mindestens halbtags (11,2%) weniger als halbtags (8,6%) berentet (9,4%) Hausfrau /-mann (5,2%) n = 233 sonstige (4,8%)

82 Konzept der Betrieblichen Gesundheitsförderung Damp Externe Kooperationspartner Damp Betrieb Kostenträger

83 Konzept der Betrieblichen Gesundheitsförderung Damp Damp Begehung, Gespräche, Mitarbeiterbefragung Auswertung, Problemanalyse Konzept, Schwerpunkte Schulung (Koordinatoren, Coaches, ) Aktionen, Kick-off, Vorträge, Seminare Supervision, Qualitätszirkel, Evaluation Kostenträger Gesundheitsreport, Schwerpunkte Abstimmung, Koordination Kontrolle

84 Konzept der Betrieblichen Gesundheitsförderung Damp Externe Kooperationspartner Durchführung Betrieb Begehung, Gespräche Mitarbeiterbefragung Projektmanager Veranstaltungen Durchführung Qualitätszirkel

85 Thomas Wessinghage

86 Sterberisiko in Abhängigkeit von Körpergewicht und Aktivitätsniveau 2,5 1, ,5 0 > ,4 <1 Stunden Sport/Woche <25 >30 BMI < ,9 >30 N = Krankenschwestern, Alter Jahre Hu, Boston Nurses Health Study, NEJM 2004

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88 und Wellness ist doch kein leerer Wahn!

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