Vermittlerrecht aktuell Haftungsrisiken und Praxistipps

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Vermittlerrecht aktuell Haftungsrisiken und Praxistipps"

Transkript

1 Vermittlerrecht aktuell Matthias Beenken IHK Heilbronn-Franken 1

2 Themen Erfahrungen mit dem Vermittlergesetz Was die Gerichte von Vermittlern erwarten VVG-Reform Fazit IHK Heilbronn-Franken 2

3 Eine Stunde Beratung und Euro sind weg? Das kann nicht sein! (Finanztest) IHK Heilbronn-Franken 3

4 Daumenschrauben für dubiose Vermittler (Euro am Sonntag) Aigner will Kunden von Banken und Versicherungen besser schützen (Ad hoc News) Bedarfsgerechte Beratung ist unmöglich (FAZ) IHK Heilbronn-Franken 4

5 BMELV-Studie Anforderungen an Finanzvermittler mehr Qualität, bessere Entscheidungen Informationsstand Frühjahr 2008 Auftraggeber: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Basis: 41 Experteninterviews aus verschiedenen Bereichen Die Studie untersucht, wie durch Regulierung und Anreizsetzungen die Beratungsqualität in der Vermittlung von Versicherungen, Geldanlagen und Krediten verbessert werden kann. Akteure: Freie Finanzvermittler, als Beispiele werden ausdrücklich u. a. Versicherungsagenten, Versicherungsmakler genannt Produkte: alle Finanzdienstleistungsprodukte IHK Heilbronn-Franken 5

6 Die wichtigsten Kritikpunkte am Vermittlungsmarkt: 1. Systematische Schwächen und Fehlallokationen bei Finanzentscheidungen 2. Mangelhafte finanzielle Allgemeinbildung 3. Sektorale Regulierung statt Allfinanzansatz und Finanzplanung ( der klassische Versicherungsagent wird immer weniger gebraucht ) 4. Fragmentierte Aufsicht 5. Fragmentierte Registerpublizität 6. Lückenhafte Qualifikationserfordernisse 7. Lückenhafte Haftungserfordernisse 8. Lückenhafte Transparenz über Status und Abhängigkeiten der Vermittler 9. Lückenhafte Information über Vergütung der Vermittler 10. Isolierte Denkstrukturen im Retailsegment, anders als im Geschäft mit vermögenden Privat- und mit Gewerbekunden IHK Heilbronn-Franken 6

7 Fehlleistungen der Vermittler Fehlleistungen eher die Regel 50-80% Langfristanlagen mit Verlust vorzeitig abgebrochen Mrd. EUR Vermögensschäden, davon 20 Mrd. EUR aus zu teuren und falschen Versicherungen laut BVVB Problem Anreizstruktur hohe AP wenig Vergütungstransparenz fehlende Nettotarife höhere Provision für schlechter geeignete Produkte) führt zu hohem Abschlussdruck und geringem Interesse an Betreuung Deutsche Umsetzungen von VVR und MiFID haben zu Paradoxon geführt: großer Aufwand für Anbieter bei niedrigem Sicherheitszugewinn für Verbraucher IHK Heilbronn-Franken 7

8 Vermittlertypen und Provisionsberatung Makler als im Prinzip ein qualitätssteigerndes Konstrukt, weil er Informationsasymmetrien überwinden hilft, aber zu wenig bekannt und zu wenig verbreitet Honorarberatung und -vermittlung ist das naheliegendste Vergütungsmodell für qualitativ gute Finanzberatung IHK Heilbronn-Franken 8

9 Begriffswirrwar was alles unter Honorarberatung verstanden wird Honorarberatung: Beratung gegen vom Kunden zu zahlendes, gesondertes Entgelt Ziel: Beratungserfolg Bei rechtlicher Beratung in Versicherungsfragen = Versicherungsberatung, die Versicherungsberatern ( 34e GewO) sowie in einem Ausschnittsbereich auch Versicherungsmaklern ( 34d GewO) erlaubt ist Entgelt: zeit- oder fallbezogen Honorarvermittlung: Vermittlung gegen vom Kunden zu zahlendes, gesondertes Entgelt Ziel: Abschlusserfolg Gegenüber Nicht-Verbrauchern durch 34d Abs. 1 S. 4 GewO abgedeckt Bei Verbrauchern derzeit ungeregelt und deshalb problematisch, frühere Ansicht BAV: bei Vermittlung von abschlusskostenfreien Tarifen zulässig Entgelt: erfolgs- und umsatzbezogen oder zeit- oder fallbezogen IHK Heilbronn-Franken 9

10 Rechtliche Hindernisse im Bereich Versicherungsvermittlung und -beratung Tätigkeit Versicherungsvermittlung gegen erfolgsabhängiges Honorar Rechtsberatung bei Vereinbarung, Änderung oder Prüfung von Versicherungsverträgen gegen erfolgsunabhängiges Honorar Finanzplanung gegen erfolgsunabhängiges Honorar** Kundengruppe Unternehmer*, Freiberufler*, Belegschaftsgeschäft Verbraucher Unternehmer*, Freiberufler*, Belegschaftsgeschäft Verbraucher Alle Zulässigkeit von Honorarvereinbarungen mit dem Kunden durch Versicherungsmakler Nach 34d Abs. 1 S. 4 GewO zulässig Bisher nicht klar geregelt Nach 34d Abs. 1 S. 4 GewO zulässig Nicht von 34d Abs. 1 S. 4 GewO gedeckt Grundsätzlich zulässig, Umsatzsteuerpflicht sowie Abdeckung durch Berufshaftpflicht beachten * nur für berufliche Versicherungsverträge! ** solange keine Rechtsdienstleistung im Sinne des RDG IHK Heilbronn-Franken 10

11 Modellfall 1: Geringverdiener, alter Pkw, geringwertiger Hausrat, Betrachtungszeitraum 10 Jahre Produkt Beratungshonorar Provision Zeitaufwand (h) Abschluss Abschluss Betreuung p.a. Summe (10 a) Honorar à 100 EUR Honorar BSU (EUR) Provisionssatz Abschluss Betreuung p.a. Provision (EUR) Betreuung p.a. Summe Kfz-Haft % 10% Riester %o 0% PHV 1 0,5 5, % 10% Hausrat 2 0,5 6, % 10% Summe IHK Heilbronn-Franken 11

12 Modellfall 2: Gutverdiener, mit Familie, neuwertiger Pkw, hochwertiger Hausrat, Betrachtungszeitraum 10 Jahre Produkt Beratungshonorar Provision Zeitaufwand (h) Abschluss Abschluss Betreuung p.a. Summe (10 a) Honorar à 100 EUR Honorar BSU (EUR) Provisionssatz Abschluss Betreuung p.a. Provision (EUR) Betreuung p.a. Summe KH, VK % 10% Riester %o 0% Rente 6 0,5 10, %o 0% BU %o 0% PHV 1 0,5 5, % 10% Hausrat 2 0,5 6, % 10% KV-Voll 12 0,5 16, MB 1% Unfall 3 0,5 7, % 10% Summe 42 4,5 82, IHK Heilbronn-Franken 12

13 Probleme der Honorarberatung : Provisionsmaximierungsanreiz durch Honorarmaximierungsanreiz ersetzt wo ist der grundlegende Vorteil? Gefahr der Doppelerhebung: Courtage bei hohem Abschlusserfolg und Honorar bei geringem Abschlusserfolg sowie bei Abratung - Gewinnmaximierung Gefahr weiterer Regulierung durch Gebührenordnung Zusätzlicher Inkasso- und Mahnaufwand Verteuerung der Maklerleistung Marktverkleinerung durch Ausschluss der Kunden, für die eine Honorarzahlung nicht rational ist siehe vorhergehendes Beispiel die ihren Versicherungsbedarf nicht oder nicht ausreichend einschätzen (können) Ausschaltung der vom Gesetzgeber gewollten Verteilung der Abschlusskosten in der Lebensversicherung zwecks Erhöhung des Rückkaufswerts bei Frühstorno IHK Heilbronn-Franken 13

14 Nutzen der Honorarberatung : Höhere Transparenz der Maklervergütung für den Kunden Entgelt für nicht erfolgswirksame Tätigkeiten Entgelt für unzureichend verprovisionierte Sparten Akzeptanz beim Kunden? Abwälzung des Frühstornorisikos in der Lebensversicherung auf den Kunden wird das der Gesetzgeber dauerhaft dulden? IHK Heilbronn-Franken 14

15 Erste Konsequenzen: Schuldverschreibungsgesetz: Dokumentationspflicht für Schuldverschreibungen Diskussion über weitere Maßnahmen nach der Bundestagswahl Vorgaben für Kreditvermittlung nach dem Vorbild Versicherungsregulierung Leitbild des Honorarberaters (vs. Provisionsberater) Gleiche Wettbewerbsbedingungen Beschränkung AP auf 50 Prozent der Gesamtvergütung (passt nur in der kapitalbildenden Lebensversicherung) IHK Heilbronn-Franken 15

16 BMELV: Thesenpapier zur Qualität der Finanzberatung und Qualifikation der Finanzvermittler Juli 2009 (Auszüge) Vertriebsanreize in den Hintergrund drängen Strukturierter Beratungsprozess, Beschränkungsmöglichkeit auf Versicherungen Priorität Sicherung existenzieller Bedürfnisse vor Erhöhung des Lebensstandards und Vermögensmehrung Kategorierung der Produkttypen nach Anlagezweck und Risikotragfähigkeit des Verbrauchers Produktinformationsblatt in allen Produktbereichen, Kostentransparenz Erstinformation des Verbrauchers über Provisions- oder Honorarfinanzierung Neues Berufsbild Honorarberater/unabhängiger Finanzberater Qualifikation für alle, auch für Gebundene und Angestellte Haftung der Vermittler/Berater, Beweissituation für Verbraucher verbessern IHK Heilbronn-Franken 16

17 Vorsicht Haftungsfalle Renditeargument Beispiel 1: Nettotarif Lebensversicherung Beitrag Euro / 30 Jahre Beitragsrendite ohne Berücksichtigung Honorar 4,0% Beispiel 2: Honorar 1: 40 Promille der BSU / Euro -> Beitragsrendite 3,61% Honorar 2: zeitbezogen Euro -> Beitragsrendite 3,82% Nachteil für Kunden: Wie oben, aber: Keine anteilige Rückerstattung bei vorzeitiger Vertragsbeendigung (anders als bei Teilzillmerung nach 169 Abs. 3 VVG) ggf. Einzelhonorare oder Betreuungspauschalen für die Betreuung -> weitere Renditeminderung Beitrag 600 Euro / 30 Jahre Honorar: Euro -> Beitragsrendite 2,64%! IHK Heilbronn-Franken 17

18 Beitrag + Beitrag + Beitrag + Beitrag + Honorar + Zins + Zins + Zins + Zins = Ablaufleistung Honorar a IHK Heilbronn-Franken 18

19 Vorsicht Haftungsfalle Renditeargument Beim Vergleich der Ablaufleistungen Netto- vs. Courtagetarif auch die sofort fälligen Honorare aufzinsen Laufende Honorare renditemindernd berücksichtigen Über Nachteile des Kunden bei vorzeitiger Beendigung aufklären Nettotarif nicht als Cashcow für sittenwidrig hohe Vergütungen nutzen! + Zins + Zins + Zins + Zins Beitrag + Beitrag + Beitrag + Beitrag + = Ablaufleistung a Honorar + Zins + Zins + Zins + Zins = + ggf. Betreuu.- Honor. + ggf. Betreuu.- Honor. + ggf. Betreuu.- Honor. + ggf. Betreuu.- Honor. Summe Honorare + Zinsen IHK Heilbronn-Franken 19

20 Erfahrungen mit dem Vermittlergesetz Wer ist denn eigentlich die Vermittleraufsicht? Theorie: Versicherer: BaFin Gebundene Vertreter: Indirekt über die Versicherer BaFin Alle anderen: IHK Praxis: Penny-Markt-Fall BaFin: nicht zuständig, weil kein Tippgeber IHK: nicht zuständig, weil kein Vermittler DIHK: nicht zuständig, weil kein gesetzliches Mandat für Grundsatzfragen BMWi: nicht zuständig, weil Legislative Folge: Gerichtsverfahren IHK Heilbronn-Franken 20

21 Erfahrungen mit dem Vermittlergesetz Wer ist denn eigentlich die Vermittleraufsicht? Weitere Praxisfälle: Zusammenarbeit Mehrfachvertreter und Maklerpools Zulässigkeit der Honorarerhebung bei Privatkunden im Fall der Vermittlung von Nettotarifen (Rundschreiben VerBAV 9/1996, S. 222) Assekuradeure Rahmenverträge (BdV) Konsequenzen: Informationen sammeln Vorsicht bei allzu kreativer Gesetzesauslegung Im Zweifel Kontakt mit der zuständigen Kammer aufnehmen IHK Heilbronn-Franken 21

22 Erfahrungen mit dem Vermittlergesetz Neukunde Bestandskunde Erstinformation 11 VersVermV Klärung Beratungsanlass Befragung nach Wünschen und Bedürfnissen 61 Abs. 1 VVG Beratung Empfehlung und Begründung für den Rat Antragsmodell Vertragsbedingungen und -informationen durch Vermittler ggf. Zweittermin Mitteilung der Beratungsgrundlage Beratungsdokumentation Unverbindlicher Antrag Invitatiomodell Zweittermin nach Zugang Police und Vertragsinformation 60 Abs. 2 VVG 61 Abs. 1 VVG 7 VVG Antrag Zustimmung des VN IHK Heilbronn-Franken 22

23 Erfahrungen mit dem Vermittlergesetz Was Vermittler beachten sollten: Anlässe verhandeln und dokumentieren Befragung ernst nehmen und dokumentieren Beratung, Rat und Begründung auf Anlass und Befragungsergebnisse abstimmen und dokumentieren Notwendige Mitteilungen ernst nehmen Beratungsdokumentation sorgfältig erstellen und rechtzeitig aushändigen Auf den Verzicht verzichten Informationspflicht ernst nehmen Bei komplexen Produkten Überlegenszeit beachten Überzeugen statt überreden Sich verbandlich engagieren und Verbände zur politischen Einflussnahme anhalten IHK Heilbronn-Franken 23

24 Was die Gerichte von den Vermittlern erwarten Beispiele aus der Berichterstattung des VersicherungsJournals : Versicherungsmakler Sachwalterpflichten Schadenanzeige rechtzeitig weiterleiten (bei Sturm beschädigte Markise, Amtsgericht München Az.: 112 C 31663/08) Aufklärung über Meldefristen Unfallversicherung (Meldefristen nach 7 AUB, OLG Karlsruhe, Az.: 9 U 141/08) Sonstiges Unterschriftenfälschung und erschlichene Lebensversicherungspolice (VN vertraute Makler Police an, der diese mit gefälschter Unterschrift kündigte, BGH, Az.: IV ZR 16/08) IHK Heilbronn-Franken 24

25 Was die Gerichte von den Vermittlern erwarten Beispiele aus der Berichterstattung des VersicherungsJournals : Versicherungsmakler Erfolgreich abgewendet: Schadenersatz abwehren wegen behaupteter, aber nicht bewiesener Kenntnis des Maklers von verschwiegener Vorerkrankung (OLG Brandenburg, Az.: 13 U 111/06) Anspruch wegen mangelnder Aufklärung über Honorarvereinbarung bei Nettopolice (BGH, Az.: III ZR 269/06) IHK Heilbronn-Franken 25

26 Was die Gerichte von den Vermittlern erwarten Beispiele aus der Berichterstattung des VersicherungsJournals : Vermittlerrecht Abgrenzung Makler Vertreter beim Untervertreter eines Maklers (LG Ulm, 10 O 87/07) Versicherungsvertreter Pflichten Keine Ausforschungspflicht bezüglich Nachteilen beim Wechsel von GKV in PKV (OLG Celle, 8 U 189/07) Teilweise Haftung des Versicherers für vom Vertreter versprochene Leistung (Kasko-Extraversicherung für Brems-, Betriebs- und reine Bruchschäden, OLG Koblenz, Az.: 10 U 1615/05) IHK Heilbronn-Franken 26

27 Was die Gerichte von den Vermittlern erwarten Beispiele aus der Berichterstattung des VersicherungsJournals : Versicherungsvertreter Auge- und Ohr-Rechtsprechung Vertreter füllte wider besseren Wissens BUZ-Antrag für den Kunden falsch aus (BGH, IV ZR 119/06) Vertreter spielt Bedeutung von Rückenbeschwerden bei BU herunter, woraufhin diese verschwiegen werden (OLG Bamberg, 1 U 181/06) Fazit: Keine unerfüllbaren Anforderungen, sondern mit gesundem Menschenverstand und unter Einhaltung beruflicher Sorgfaltspflichten lösbar! Marco Habschick, Studienautor: `Die Branche hat einen Haftungsreflex IHK Heilbronn-Franken 27

28 VVG-Reform: offene Fragen Grundsätzlich: erstaunlich wenige offene Fragen Was sich noch zeigen muss: Beratungsdokumentation welche genügt den Anforderungen? Verzichtserklärungen was passiert bei auffällig häufigem Einsatz? Kündigungsfristen Mehrjahresverträge Meinungsstreit über die Anwendung des EGVVG: Vertragsdauer ab oder ab Vertragsbeginn relevant für Sonderkündigungsrecht nach neuem VVG (3 Jahre)? Versicherungsfall: Kürzungsrechte bei grober Fahrlässigkeit? IHK Heilbronn-Franken 28

29 Fazit Weitergehende Regulierungen sind zu erwarten, wobei Versicherungsvermittler- Regulierung teilweise Vorbild für Finanzbranche wird Honorarberatungseuphorie unberechtigt, muss aber ernst genommen werden Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Honorarvermittlung wünschenswert Vermittler können viel tun, keine Angriffsflächen für Verbraucherschutz zu bieten Problematisch ist die fehlende, institutionalisierte Vermittleraufsicht bei Grundsatzfragen Die VVG-Reform scheint im Großen und Ganzen gut aufgenommen worden zu sein IHK Heilbronn-Franken 29

30 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Matthias Beenken Op de Veih Bochum Tel / Freier Fachjournalist DJV, VDVJ Chefredakteur VersicherungsJournal ( Lehrbeauftragter Fachhochschule Köln, Institut für Versicherungswesen; Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Berufsakademie/Versicherungswesen Research Fellow, Institut für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln IHK Heilbronn-Franken 30

Beratungs- und Dokumentationspflichten für Vermittler

Beratungs- und Dokumentationspflichten für Vermittler Beratungs- und Wirtschaftliche Folgen und Chancen Matthias Beenken 30.9.2009 IHK für München und Oberbayern 1 Themen Versicherungsvermittlungsmarkt im Wandel Vermittler im Fadenkreuz des Verbraucherschutzes?

Mehr

Nettopolicen - Honorarberatung - quo vadis?

Nettopolicen - Honorarberatung - quo vadis? Humboldt-Universität zu : Juristische Fakultät 11. Februar 2009 Was ist das? Makler erhält vom Kunden für jeden vermittelten Vertrag eine Vermittlungsgebühr. Makler erhält vom Versicherer für die Vermittlung

Mehr

Honorare im Versicherungsvertrieb Legenden und Realitäten

Honorare im Versicherungsvertrieb Legenden und Realitäten Honorare im Versicherungsvertrieb Legenden und Realitäten Prof. Dr. Matthias Beenken 7.9.2010 Versicherungstag IHK Koblenz IHK Trier 1 Überblick 1. Honorarberatung in der öffentlichen Wahrnehmung 2. Was

Mehr

A. Einführung. Als Auslöser dieser Diskussionen kann man eine Studie von Habschick und Evers im Auftrag des damaligen Bundesministeriums für

A. Einführung. Als Auslöser dieser Diskussionen kann man eine Studie von Habschick und Evers im Auftrag des damaligen Bundesministeriums für A. Einführung Die Arbeit der Versicherungsvermittler ist Gegenstand langanhaltender gesellschaftlicher und politischer Diskussionen. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf eine Fehlsteuerung der Versicherungsvermittler

Mehr

Inhaltsverzeichnis VII EINLEITUNG UND GANG DER UNTERSUCHUNG... 1. A Problemdarstellung...1 B Gang der Untersuchung... 4

Inhaltsverzeichnis VII EINLEITUNG UND GANG DER UNTERSUCHUNG... 1. A Problemdarstellung...1 B Gang der Untersuchung... 4 Inhaltsverzeichnis EINLEITUNG UND GANG DER UNTERSUCHUNG... 1 A Problemdarstellung...1 B Gang der Untersuchung... 4 KAPITEL I - RECHTSTATSACHEN UND VERGLEICH MIT EUROPÄISCHEN STAATEN...6 A Maklertätigkeit

Mehr

Versicherungsvertrieb quo vadis?

Versicherungsvertrieb quo vadis? Versicherungsvertrieb quo vadis? Änderungen des Versicherungsvertriebs Hamburg 20.05.2011 Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv) Rückblick VVG-Reform Abschaffung des Policenmodells maximale Laufzeit

Mehr

Zulassungsvoraussetzung: Erlaubnispflicht 32 KWG. Grundsätzlich alle FDL- Unternehmen. Ausschließlichkeitsvermittler. Gebundene

Zulassungsvoraussetzung: Erlaubnispflicht 32 KWG. Grundsätzlich alle FDL- Unternehmen. Ausschließlichkeitsvermittler. Gebundene M. Anhang M1. Darstellungen Rechtsrahmen Status quo Zulassungsvoraussetzung: Erlaubnispflicht Versicherung Kapitalanlage Kredit Bausparen Finanzinstrumente Geschlossene Fonds 34d GewO 32 KWG 34c GewO 14

Mehr

Perspektiven der Vertriebswege der Assekuranz unter dem Aspekt des Verbraucherschutzes und der Kosten

Perspektiven der Vertriebswege der Assekuranz unter dem Aspekt des Verbraucherschutzes und der Kosten Perspektiven der Vertriebswege der Assekuranz unter dem Aspekt des Verbraucherschutzes und der Kosten Mustertext Jahrestagung des Berliner Vereins zur Förderung der Versicherungswissenschaften am 18.11.2010

Mehr

BAV: Rechtlicher Rahmen der Honorarberatung Letzte Aktualisierung Samstag, 18. August 2007

BAV: Rechtlicher Rahmen der Honorarberatung Letzte Aktualisierung Samstag, 18. August 2007 BAV: Rechtlicher Rahmen der Honorarberatung Letzte Aktualisierung Samstag, 18. August 2007 Versicherungen, Versicherungsmakler und Finanzdienstleister Warum Honorarberatung in der BAV? In der betrieblichen

Mehr

Einleitung und Gang der Untersuchung

Einleitung und Gang der Untersuchung Einleitung und Gang der Untersuchung Es ist höchste Zeit, dass wir zu der Problematik der Interessenkonflikte in diesem Bereich beherzte Maßnahmen ergreifen. Schließlich sind die unlauteren Methoden, die

Mehr

OVB Holding AG. Provision, Beratungshonorar, etc. - Werden Systemdiskussionen dem tatsächlichen Problem der Bevölkerung eigentlich gerecht?

OVB Holding AG. Provision, Beratungshonorar, etc. - Werden Systemdiskussionen dem tatsächlichen Problem der Bevölkerung eigentlich gerecht? OVB Holding AG Provision, Beratungshonorar, etc. - Werden Systemdiskussionen dem tatsächlichen Problem der Bevölkerung eigentlich gerecht? Michael Rentmeister Chief Executive Officer OVB Holding AG Köln,

Mehr

Versicherungsberatung gegen Honorar: "Riester-, Rürup- oder PKV-Verträge würden wie Sauerbier in den Regalen schmoren"

Versicherungsberatung gegen Honorar: Riester-, Rürup- oder PKV-Verträge würden wie Sauerbier in den Regalen schmoren Versicherungsberatung gegen Honorar: "Riester-, Rürup- oder PKV-Verträge würden wie Sauerbier in den Regalen schmoren" Kunden habe er genug, sein Problem sei vielmehr der Mangel an qualifiziertem Personal,

Mehr

Honorarberatung Nettotarif: Quo Vadis?

Honorarberatung Nettotarif: Quo Vadis? Willkommen bei der Skandia! Honorarberatung Nettotarif: Quo Vadis? 11. Versicherungswissenschaftliches Fachgespräch Berlin, 11. Februar 2009 Honorartarif- Honorarberatung Honorarberatung ist nur bei Tarifen

Mehr

Honorarberatung für Versicherungsverträge Eine Chance für Vermittler

Honorarberatung für Versicherungsverträge Eine Chance für Vermittler Christian Becker Versicherungspraxis, November 2014 Versicherungsvermittlung Honorarberatung für Versicherungsverträge Eine Chance für Vermittler 1. EINLEITUNG Versicherungsmakler diskutieren seit längerem

Mehr

Verordnete (In)Transparenz?

Verordnete (In)Transparenz? Verordnete (In)Transparenz? Transparenz Transparenz, von trans (hin)durch und parere sich zeigen, scheinen Transparenz heißt für den Verbraucher, dass er die Möglichkeit erhält, das Produkt leicht zu durchschauen

Mehr

Honorarberatung für Versicherungsverträge die juristische Sicht

Honorarberatung für Versicherungsverträge die juristische Sicht Wilhelm Rechtsanwälte Honorarberatung für Versicherungsverträge die juristische Sicht Vortrag auf dem AMC-Forum Honorarvertrieb am 15. Oktober 2014 Rechtsanwalt Christian Becker Fachanwalt für Versicherungsrecht

Mehr

Abkürzungs Verzeichnis KAPITEL 1: EINLEITUNG 1 KAPITEL 2: BEGRIFFSBESTIMMUNGEN 3. A. Rechtszersplitterung und Rechtsquellen 3

Abkürzungs Verzeichnis KAPITEL 1: EINLEITUNG 1 KAPITEL 2: BEGRIFFSBESTIMMUNGEN 3. A. Rechtszersplitterung und Rechtsquellen 3 V Inhaltsverzeichnis Abkürzungs Verzeichnis Literaturverzeichnis XI. XIII-XXXIV KAPITEL 1: EINLEITUNG 1 KAPITEL 2: BEGRIFFSBESTIMMUNGEN 3 A. Rechtszersplitterung und Rechtsquellen 3 B. Der Begriff des

Mehr

Vergütungen in der Diskussion - Herausforderungen durch die Regulierung und die Marktsituation

Vergütungen in der Diskussion - Herausforderungen durch die Regulierung und die Marktsituation Vergütungen in der Diskussion - Herausforderungen durch die Regulierung und die Marktsituation Dortmund, 23.11.2015 Prof. Dr. Matthias Beenken Fachhochschule Dortmund IHK Dortmund 23.11.2015 1 Überblick

Mehr

Margendruck. 34f GewO Haftungsdach. Honorarberater-Konferenz Frankfurt 11. November 2014. Herzlich Willkommen. Ein Anfang ein Einstieg ein Erfolg

Margendruck. 34f GewO Haftungsdach. Honorarberater-Konferenz Frankfurt 11. November 2014. Herzlich Willkommen. Ein Anfang ein Einstieg ein Erfolg Margendruck 34f GewO Haftungsdach Honorarberater-Konferenz Frankfurt 11. November 2014 Herzlich Willkommen Ein Anfang ein Einstieg ein Erfolg Mut zum Honorar die ersten Tage mit 34h & Co. Berufsbezeichnung:

Mehr

Das neue Versicherungsvertragsgesetz

Das neue Versicherungsvertragsgesetz Haufe aktuell Das neue Versicherungsvertragsgesetz Alle neuen Regelungen und Pflichten für Versicherer und Vermittler von Dr. Frank Baumann, Hans-Ludger Sandkühler 1. Auflage 2008 Das neue Versicherungsvertragsgesetz

Mehr

Vermittler-Puls 2014. Online-Maklerbefragung zu. Entwicklungen in der Lebensversicherung

Vermittler-Puls 2014. Online-Maklerbefragung zu. Entwicklungen in der Lebensversicherung Vermittler-Puls 2014 Online-Maklerbefragung zu Entwicklungen in der Lebensversicherung Honorarberatung / Nettotarife durchgeführt vom 8. bis 10. September 2014 im Auftrag von maklermanagement.ag und Basler

Mehr

Erste Erfahrungen der Versicherungsaufsicht mit der VVG-Reform. im Bereich der Lebensversicherung

Erste Erfahrungen der Versicherungsaufsicht mit der VVG-Reform. im Bereich der Lebensversicherung Erste Erfahrungen der Versicherungsaufsicht mit der VVG-Reform im Bereich der Lebensversicherung Erste Erfahrungen der Versicherungsaufsicht mit der VVG-Reform im Bereich der Lebensversicherung Inhalte

Mehr

Umsetzung der Versicherungsvermittler- Richtlinie

Umsetzung der Versicherungsvermittler- Richtlinie Umsetzung der Versicherungsvermittler- Richtlinie IHK Heilbronn-Franken www.heilbronn.ihk.de/versicherungsvermittler Versicherungsvermittlerrichtlinie - Stefan Gölz 1 Historie Warum gibt es diese Richtlinie?

Mehr

V E R S I C H E R U N G S V E R M I T T L E R K U N D E N I N F O R M A T I O N U N D D O K U M E N T A T I O N

V E R S I C H E R U N G S V E R M I T T L E R K U N D E N I N F O R M A T I O N U N D D O K U M E N T A T I O N Stand: 14. Dezember 2011 V E R S I C H E R U N G S V E R M I T T L E R K U N D E N I N F O R M A T I O N U N D D O K U M E N T A T I O N 1. Welche Informationspflichten bestehen beim ersten Geschäftskontakt

Mehr

Oliver Meixner Fachanwalt für Versicherungsrecht. olivermeixner@kanzlei-johannsen.de www.kanzlei-johannsen.de

Oliver Meixner Fachanwalt für Versicherungsrecht. olivermeixner@kanzlei-johannsen.de www.kanzlei-johannsen.de Oliver Meixner Fachanwalt für Versicherungsrecht olivermeixner@kanzlei-johannsen.de www.kanzlei-johannsen.de Die Haftung des Versicherungsmaklers 2015 in Köln Oliver Meixner Fachanwalt für Versicherungsrecht

Mehr

Stellungnahme des BVK. zu den

Stellungnahme des BVK. zu den BUNDESVERBAND DEUTSCHER VERSICHERUNGSKAUFLEUTE e.v. Stellungnahme des BVK zu den Eckpunkten für eine gesetzliche Regelung des Berufsbildes der Honorarberatung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft

Mehr

9104-414. Bitte per Fax an :0561-15343 oder mit der Post IVK Versicherungskonzepte Alte Breite 22-34128 Kassel Tel:0561-13 22 3

9104-414. Bitte per Fax an :0561-15343 oder mit der Post IVK Versicherungskonzepte Alte Breite 22-34128 Kassel Tel:0561-13 22 3 9104-414 Bitte per Fax an :0561-15343 oder mit der Post IVK Versicherungskonzepte Alte Breite 22-34128 Kassel Tel:0561-13 22 3 IVK Versicherungskonzepte Beratungsprotokoll - Verzichtserklärung zwischen

Mehr

Die Sachkundeprüfung Geprüfter Versicherungsfachmann / -frau IHK

Die Sachkundeprüfung Geprüfter Versicherungsfachmann / -frau IHK Die Sachkundeprüfung Geprüfter Versicherungsfachmann / -frau IHK Stand: Mai 2013 Ansprechpartner: Christoph Müller Rechtsassessor, Bereich Recht und Steuern Telefon 07121 201-285 oder E-Mail: c.mueller@reutlingen.ihk.de

Mehr

Mehrfachvertreter oder Makler

Mehrfachvertreter oder Makler Ausrichtung der Dienstleistung Vermittlung von Versicherungen und Finanzdienstleistungsprodukten als Mehrfachvertreter oder Makler Bremen 14.03.2011 Rechtsanwalt Jürgen Evers Prognosen zur Entwicklung

Mehr

Prof. Dr. Peter Schimikowski FH Köln, Institut für Versicherungswesen

Prof. Dr. Peter Schimikowski FH Köln, Institut für Versicherungswesen Informations-, Beratungsund Dokumentationspflichten des Versicherungsvermittlers Prof. Dr. Peter Schimikowski FH Köln, Institut für Versicherungswesen Ausgangssituation Informations- und Beratungspflichten

Mehr

Neue Vergütungsmodelle für den Vertrieb - Auswirkungen für Vermittler und Versicherer

Neue Vergütungsmodelle für den Vertrieb - Auswirkungen für Vermittler und Versicherer Neue Vergütungsmodelle für den Vertrieb - DKM 2014 Kongress LVRG Dortmund, 30.10.2014 Prof. Dr. Matthias Beenken Fachhochschule Dortmund DKM 30.10.2014 1 Überblick Der Versicherungsvertrieb in der Kritik

Mehr

Wohin geht die Reise? Provisionsvertrieb versus Honorarberatung

Wohin geht die Reise? Provisionsvertrieb versus Honorarberatung Wohin geht die Reise? Provisionsvertrieb versus Honorarberatung Rechtsanwältin Angelika Römhild 18. September 2013, Potsdam Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.v. Bonn Berlin Brüssel BVK 2013

Mehr

Finanzdienstleistungen für Privatkunden Regulierung und Praxis

Finanzdienstleistungen für Privatkunden Regulierung und Praxis Finanzdienstleistungen für Privatkunden Regulierung und Praxis Dr. Christian Grugel, Leiter der Abteilung Verbraucherpolitik Vortrag bei der 16. Euro Finance Week, Frankfurt a.m., 20. November 2013 Hintergrund

Mehr

Versicherungstag 2015

Versicherungstag 2015 Versicherungstag 2015 Aktuelles zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie Julia Kapp 21. April 2015 Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie Die Richtlinie 2014/17/EU vom 4. Februar 2014 über

Mehr

Workshop Honorarberatung

Workshop Honorarberatung Workshop Honorarberatung Veränderungen bieten Chancen 17.01.2014 1 Rahmenbedingungen FinAnlVer Provisionsabgabeverbot VermAnlG 34h GewO PRIPS AIFM 34f GewO MiFID IMD FinVermV Deckelung Courtagen 17.01.2014

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Literaturverzeichnis... XIII

Inhaltsverzeichnis. Literaturverzeichnis... XIII Literaturverzeichnis... XIII I. Einleitung...1... 1 1. Vermittlergesetz (BGBl.2006 I,S.3232)...4... 2 a) Generelle Erlaubnispflicht für Versicherungsvermittler gemäß 34dAbs. 1GewO... 4... 2 Historie...

Mehr

32. Versicherungswissenschaftliches Fachgespräch

32. Versicherungswissenschaftliches Fachgespräch 32. Versicherungswissenschaftliches Fachgespräch 17. März 2016 Dr. Helge Lach Mitglied des Vorstands Deutsche Vermögensberatung AG 102/2016 Deutsche Vermögensberatung AG Extreme Regulierungsdichte für

Mehr

Was müssen KFZ-Händler und andere Gewerbetreibende

Was müssen KFZ-Händler und andere Gewerbetreibende Stand: Oktober 2015 Was müssen KFZ-Händler und andere Gewerbetreibende beachten? Regeln für die produktakzessorischen Versicherungsvermittler 1. Welche Veränderungen kommen auf die Gewerbetreibenden zu,

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts

Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts Deutscher Bundestag Drucksache 16/1935 16. Wahlperiode 23. 06. 2006 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts A. Problem und Ziel DiegewerbsmäßigeVermittlungvonVersicherungenistderzeitinDeutschland

Mehr

Versicherungsberater. ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe. Sendung vom: 25. August 2012, 17.03 Uhr im Ersten. Zur Beachtung!

Versicherungsberater. ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe. Sendung vom: 25. August 2012, 17.03 Uhr im Ersten. Zur Beachtung! ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe Sendung vom: 25. August 2012, 17.03 Uhr im Ersten Versicherungsberater Zur Beachtung! Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck ist nur

Mehr

Honorarberatung Garant für Verbraucherschutz? Dr. Svenja Richartz, Syndikus, Münchener Vermittlertag 2014

Honorarberatung Garant für Verbraucherschutz? Dr. Svenja Richartz, Syndikus, Münchener Vermittlertag 2014 Honorarberatung Garant für Verbraucherschutz? Dr. Svenja Richartz, Syndikus, Münchener Vermittlertag 2014 Agenda Folie 2 1. Verbraucherschutz 2. Lagerzugehörigkeit/Unabhängigkeit 3. Vergütung 4. Rahmenbedingungen

Mehr

Auswirkungen des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) auf die Versicherungsbranche

Auswirkungen des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) auf die Versicherungsbranche Auswirkungen des Lebensversicherungsreformgesetzes Gerald Archangeli BVK-Vizepräsident Verein zur Förderung der Versicherungswissenschaft 09.09.2014, Berlin Agenda I. 1994 BAV R 5/95 II. 2013 Der Sündenfall

Mehr

Die Veränderungen durch die Überarbeitung der EU-Vermittlerrichtlinie und deren Bedeutung für den Versicherungsvertrieb

Die Veränderungen durch die Überarbeitung der EU-Vermittlerrichtlinie und deren Bedeutung für den Versicherungsvertrieb IMD 2 Die Veränderungen durch die Überarbeitung der EU-Vermittlerrichtlinie und deren Bedeutung für den Versicherungsvertrieb ein Vortrag von RA Jens Reichow Fortbildung wird zur Pflicht: Art.8 Abs.1:

Mehr

Richtig gut versichert.

Richtig gut versichert. Richtig gut versichert. Unser Unternehmen Seit Unternehmensgründung durch Ferdinand Vrchoticky im Jahre 1974 sind wir ein verlässlicher Partner in Versicherungsfragen und betreuen bundesweit bereits in

Mehr

Die neue Versicherungsvertriebsrichtlinie 2016 Motive, Inhalte, Perspektiven

Die neue Versicherungsvertriebsrichtlinie 2016 Motive, Inhalte, Perspektiven Rechtsanwalt Hans Ludger Sandkühler Die neue Versicherungsvertriebsrichtlinie 2016 Motive, Inhalte, Perspektiven 13. Diskussionsforum der Forschungsstelle Versicherungsrecht TH Köln, 19. Mai 2016 Agenda

Mehr

confilias werte neu entdecken

confilias werte neu entdecken confilias werte neu entdecken So vielfältig wie Ihr Leben. Sie wissen, wo Ihr Weg hingehen soll und was Ihnen dabei wichtig ist? Sie möchten einen Partner, dem Sie vertrauen können und der Ihre Vorstellungen

Mehr

Institut für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln. Abteilung A: Versicherungswirtschaft

Institut für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln. Abteilung A: Versicherungswirtschaft Institut für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln Abteilung A: Versicherungswirtschaft Nettotarifangebot deutscher Versicherungsunternehmen Stand: 19.1.2016 Matthias Beenken a Sabine Wende

Mehr

Auswahlkriterien für den Rat des Maklers Rechtliche Einordnung des Projekts

Auswahlkriterien für den Rat des Maklers Rechtliche Einordnung des Projekts Auswahlkriterien für den Rat des Maklers Rechtliche Einordnung des Projekts Bochum, 17. Mai 2006 Arbeitskreis EU-Vermittlerrichtlinie Dokumentation Hans-Ludger Sandkühler Institut der Versicherungsmakler

Mehr

Häufig gestellte Fragen zu Versicherung und Banken

Häufig gestellte Fragen zu Versicherung und Banken Häufig gestellte Fragen zu Versicherung und Banken Banken Ich habe bei einer Überweisung ins Ausland von meiner Bank Gebühren verrechnet bekommen. Ist das in der EU nicht verboten? Bei einer EURO-Überweisung

Mehr

Honorarberatung in der Versicherungsvermittlung

Honorarberatung in der Versicherungsvermittlung Honorarberatung in der Versicherungsvermittlung BVK Jahreshauptversammlung 2009 RA Dr. Frank Baumann LL.M www.wolter-hoppenberg.de Agenda: Einführung Versicherungsmakler und Beratung gegen Honorar Versicherungsvertreter

Mehr

Internetimpressum Versicherungs- und Finanzanlagenvermittlung Honorar-Finanzanlagenberater. Nr. 179/14

Internetimpressum Versicherungs- und Finanzanlagenvermittlung Honorar-Finanzanlagenberater. Nr. 179/14 Internetimpressum Versicherungs- und Finanzanlagenvermittlung Honorar-Finanzanlagenberater Nr. 179/14 Ansprechpartner: Ass. jur. Katja Berger Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken

Mehr

.LAP. Stand: 1.10.2013. Your Success Our Passion

.LAP. Stand: 1.10.2013. Your Success Our Passion .LAP Your Success Our Passion Synopse GDV-Verhaltenskodex Vertrieb 2010, GDV-Verhaltenskodex Vertrieb 2013, Gesetz und sonstige Normen (untergesetzliche, aufsichtsrechtliche Normen und sonstige Verbandsregelwerke)

Mehr

Maklervertrag. Vertragsgegenstand. Pflichten des Auftragnehmers. Umfang. Sozialversicherungen. Marktuntersuchung. Zwischen

Maklervertrag. Vertragsgegenstand. Pflichten des Auftragnehmers. Umfang. Sozialversicherungen. Marktuntersuchung. Zwischen Maklervertrag Zwischen Maklerbüro gilbert konradt Gilbert Konradt Ettensberger Str. 1a 87544 Blaichach (nachfolgend "Auftragnehmer" genannt) und [Kundendaten - dieser Platzhalter wird im Kundenformular

Mehr

gut beraten Weiterbildung der Versicherungsvermittler in Deutschland

gut beraten Weiterbildung der Versicherungsvermittler in Deutschland gut beraten Weiterbildung der Versicherungsvermittler in Deutschland Gerald Archangeli Vizepräsident BVK 7. Versicherungstag Heilbronn 09.10.2014 Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.v. Bonn

Mehr

Das Gewerbe-ABC geht weiter. 34i Gewo-E Was kommt auf Sie zu?

Das Gewerbe-ABC geht weiter. 34i Gewo-E Was kommt auf Sie zu? Das Gewerbe-ABC geht weiter 34i Gewo-E Was kommt auf Sie zu? Zur Person Geboren 1969 in Stuttgart Ausbildung zum Bankkaufmann (IHK) Fortbildung zum Fachwirt für Finanzberatung (IHK) Vorstand der GOING

Mehr

Merkblatt Geburt eines Kindes

Merkblatt Geburt eines Kindes Merkblatt Geburt eines Kindes Ein Kind zu bekommen, ist ein Glücksfall. Doch bei allem Hochgefühl dürfen Mütter und Väter die Realität nicht aus den Augen verlieren. Soll das Kind gut behütet aufwachsen,

Mehr

Positionspapier des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. Versicherungsvermittlung über Internetportale

Positionspapier des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. Versicherungsvermittlung über Internetportale BUNDESVERBAND DEUTSCHER VERSICHERUNGSKAUFLEUTE e.v. Positionspapier des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. zu Versicherungsvermittlung über Internetportale Der Bundesverband Deutscher

Mehr

VERTRAG ZWISCHEN 1 VERTRAGSGEGENSTAND 2 LEISTUNGSUMFANG UND DEM. KVM Kulmbacher Versicherungsmakler GmbH Zum Weiherbach 2-4 95326 Kulmbach

VERTRAG ZWISCHEN 1 VERTRAGSGEGENSTAND 2 LEISTUNGSUMFANG UND DEM. KVM Kulmbacher Versicherungsmakler GmbH Zum Weiherbach 2-4 95326 Kulmbach VERTRAG ZWISCHEN AUFTRAGGEBER UND DEM VERSICHERUNGSMAKLER KVM Kulmbacher Versicherungsmakler GmbH Zum Weiherbach 2-4 95326 Kulmbach Zwischen dem Auftraggeber und dem Versicherungsmakler wird folgende Vereinbarung

Mehr

Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung des Berufsbildes der Honorarberatung

Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung des Berufsbildes der Honorarberatung Qualitätsoffensive Verbraucherfinanzen Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung des Berufsbildes der Honorarberatung Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat

Mehr

VDVM Versicherungsmakler - Sachverstand an Ihrer Seite.

VDVM Versicherungsmakler - Sachverstand an Ihrer Seite. 1 Verein zur Förderung der Versicherungswirtschaft Neuerungen im Versicherungswesen: Vom Verbraucherschutz zum Bürokratie-Monster? oder Gut gedacht ist nicht gleich gut gemacht! Dr. Hans-Georg Jenssen

Mehr

5. IVZ-Newsletter EUVermRili und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

5. IVZ-Newsletter EUVermRili und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung 5. IVZ-Newsletter EUVermRili und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen, der Bundesrat hat am 11. Mai 2007 in seiner 833. Sitzung der Verordnung über die Versicherungsvermittlung

Mehr

Versicherungsvermittler Kundeninformation

Versicherungsvermittler Kundeninformation Stand: August 2015 Versicherungsvermittler Kundeninformation und Dokumentation 1. Welche Informationspflichten bestehen beim ersten Geschäftskontakt mit dem Kunden? Nach 11 der Verordnung über die Versicherungsvermittlung

Mehr

Honorar statt Provision

Honorar statt Provision Honorar statt Provision Warum sich Vertrauen in Honorarberater auszahlt von Dieter Rauch 1. Auflage Honorar statt Provision Rauch schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG

Mehr

Versicherungsmaklervertrag

Versicherungsmaklervertrag Versicherungsmaklervertrag Makler: FD Dietmar Sullus Dietmar Sullus Altgorbitzer Ring 8 01169 Dresden Auftraggeber: Name Vorname Straße Hausnummer PLZ Ort I. Der Makler ist unabhängiger Versicherungsvermittler.

Mehr

Der Pfefferminzia Newsletter für Versicherungsprofis www.pfefferminzia.de

Der Pfefferminzia Newsletter für Versicherungsprofis www.pfefferminzia.de Die Standardtarif-Affäre Die PKV hebelt das Recht der Kunden auf einen Standardtarif aus Kunden, die in den Standardtarif der Unisex-Welt eines PKV-Versicherers wechseln wollen, haben in der Regel Pech.

Mehr

Manuel Schmalz. Abteilungsleiter Vertragsmanagement. Düsseldorf, 25.02.2015

Manuel Schmalz. Abteilungsleiter Vertragsmanagement. Düsseldorf, 25.02.2015 Manuel Schmalz Abteilungsleiter Vertragsmanagement Düsseldorf, 25.02.2015 Standardisierung der Vereinbarung zwischen Provider und Consumer über die Nutzung von technischen Services, insbesondere BiPRO-WebServices

Mehr

Tarifoptimierung für Privatpatienten

Tarifoptimierung für Privatpatienten PKV Beiträge senken durch Wechsel innerhalb der Gesellschaft Tarifoptimierung für Privatpatienten Es ist an der Zeit etwas zu ändern. Sparen für die wichtigen Dinge im Leben. Es ist schon frustrierend.

Mehr

Beratungsprotokoll. zwischen. Berater:

Beratungsprotokoll. zwischen. Berater: Beratungsprotokoll zwischen Primexx Finanz Versm. GmbH & Co. KG Sandbarg 7 21266 Jesteburg Berater: [Im Nachfolgenden -Kunde- genannt] [Im Nachfolgenden -Makler- genannt] 1. Allgemeine Gesprächsdaten Datum

Mehr

Bestandsprovisionen Notwendigkeit oder Übel?

Bestandsprovisionen Notwendigkeit oder Übel? Bestandsprovisionen Notwendigkeit oder Übel? Vortrag Investment Forum München Matthias Seeger, Leiter Vertrieb der Fondsdepot Bank GmbH München, 27. Oktober 2011 Agenda In der jüngeren Vergangenheit musste

Mehr

Versicherungsmaklervertrag. zwischen. und Frau Ursula Dreyer. - im Folgenden: Kunde - - im Folgenden: Makler -

Versicherungsmaklervertrag. zwischen. und Frau Ursula Dreyer. - im Folgenden: Kunde - - im Folgenden: Makler - Versicherungsmaklervertrag zwischen und Frau Ursula Dreyer Max-Keith-Str. 66 45136 Essen - im Folgenden: Kunde - - im Folgenden: Makler - Der Kunde beauftragt den Makler, ihm künftig Versicherungsverträge

Mehr

derkvprofi Baustelle PKV Tarifwechsel Reibungshitze oder Nestwärme

derkvprofi Baustelle PKV Tarifwechsel Reibungshitze oder Nestwärme derkvprofi Baustelle PKV Tarifwechsel Reibungshitze oder Nestwärme Nehmen wir einmal an, dass Herr Schmidt sich mit dem Thema Altersversorgung beschäftigt. Er hat sich informiert und auf Empfehlung eines

Mehr

Transparenz für den Versicherungsnehmer Aufgabe und Herausforderung des Vermittlers

Transparenz für den Versicherungsnehmer Aufgabe und Herausforderung des Vermittlers Transparenz für den Versicherungsnehmer Aufgabe und Herausforderung des Vermittlers Gerald Archangeli BVK-Vizepräsident DKM 2014 Aeiforia GmbH 30.10.2014, Dortmund I. Transparenzoffensive VVG 2008-2 -

Mehr

Aktuelle Rechtsprechung

Aktuelle Rechtsprechung Rechtsprechung Aktuell Keine über Sicherheitsleistung hinausgehende Haftung des Gesellschafter-Geschäftführers für Verbindlichkeiten der Gesellschaft (OLG Koblenz, Hinweisbeschluß vom 09.03.2011-5 U 1417/10

Mehr

Unabhängig besser beraten

Unabhängig besser beraten Sicherheit durch unabhängige Beratung Die BRW Versicherungsmanagement GmbH, der BRW-Gruppe, bietet mit mehr als 60 Kooperationspartnern das gesamte Leistungsspektrum eines unabhängigen Versicherungsmaklers.

Mehr

IHK Versicherungsvermittler-Forum. 2 Jahre neues Versicherungsvermittlerrecht: Erfahrungen und Blick in die Zukunft

IHK Versicherungsvermittler-Forum. 2 Jahre neues Versicherungsvermittlerrecht: Erfahrungen und Blick in die Zukunft 2 Jahre neues Versicherungsvermittlerrecht: Erfahrungen und Blick in die Zukunft Dr. Friedemann Götting-Biwer Leiter Geschäftsfeld Recht/Innovation/Umwelt f.goetting@wiesbaden.ihk.de Rückblick: EU-Richtlinie

Mehr

Versicherungsmaklervertrag

Versicherungsmaklervertrag Versicherungsmaklervertrag Zwischen Finanzen im Ganzen, Jürgen Gerdemann Küsterstr. 10, 49599 Voltlage und wird folgende Vereinbarung getroffen: 1 Vertragsgegenstand 1. Der Auftraggeber betraut den Makler

Mehr

Was wünschen sich Kunden bei der Verständlichkeit von Versicherungsunterlagen? Dr. Uwe Reising (Ipsos GmbH)

Was wünschen sich Kunden bei der Verständlichkeit von Versicherungsunterlagen? Dr. Uwe Reising (Ipsos GmbH) Was wünschen sich Kunden bei der Verständlichkeit von Versicherungsunterlagen? Dr. Uwe Reising (Ipsos GmbH) Untersuchungsmethode Grundgesamtheit Repräsentative Befragung von deutschen Leben-, Sach- und

Mehr

Betriebliche Versicherungen. Thomas Billerbeck Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.v. (BVK)

Betriebliche Versicherungen. Thomas Billerbeck Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.v. (BVK) Betriebliche Versicherungen Thomas Billerbeck Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.v. (BVK) Was ist eine Versicherung? Versicherung ist etwas, das man eigentlich nie brauchen müssen möchte,

Mehr

Bevölkerungsbefragung: Servicemonitor Finanzen. Oktober 2015

Bevölkerungsbefragung: Servicemonitor Finanzen. Oktober 2015 Bevölkerungsbefragung: Servicemonitor Finanzen 2 Untersuchungsansatz > Befragung von 1.026 Bundesbürgern ab 18 Jahren, bevölkerungsrepräsentativ > Methode: Online-Befragung > Die Ergebnisse sind auf ganze

Mehr

Ansprechpartner: Telefon: Stand: Barbara Fichte 0355 365-1600 August 2015 E-Mail: recht@cottbus.ihk.de

Ansprechpartner: Telefon: Stand: Barbara Fichte 0355 365-1600 August 2015 E-Mail: recht@cottbus.ihk.de INFORMATION Ansprechpartner: Telefon: Stand: Barbara Fichte 0355 365-1600 August 2015 E-Mail: recht@cottbus.ihk.de Gewerberecht P 06 Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten für Versicherungsvermittler

Mehr

Haftungsfallen bei der Vermittlung von Personen- und Sachversicherungen Kongress Maklerrecht DKM - 2014

Haftungsfallen bei der Vermittlung von Personen- und Sachversicherungen Kongress Maklerrecht DKM - 2014 Haftungsfallen bei der Vermittlung von Personen- und Sachversicherungen Kongress Maklerrecht DKM - 2014 RA Dr. Frank Baumann LL.M. Fachanwalt für Versicherungsrecht Master of Insurance Law Basis der Haftung

Mehr

W I S O : V e r s i c h e r u n g s b e r a t e r

W I S O : V e r s i c h e r u n g s b e r a t e r Vorwort Die Wahrscheinlichkeit, dass gerade Sie richtig versichert sind, ist relativ gering. Wahrscheinlicher ist dagegen Folgendes: Sie geben zu viel Geld für Versicherungen aus. Denn das ist, so schätzen

Mehr

Einkaufs- vs. Verkaufsberatung, nicht Honorar- vs. Provisionsberatung.

Einkaufs- vs. Verkaufsberatung, nicht Honorar- vs. Provisionsberatung. Einkaufs- vs. Verkaufsberatung, nicht Honorar- vs. Provisionsberatung. Ein Rückblick Wie jede Wirtschaftsbranche, so wird auch die Finanzbranche von darwinistischen Mutationen durchzogen. Die meisten überleben

Mehr

BVSV-Standard 0090 Vermittler (Makler, Vertreter, etc.) (Entwurf bis 15.06.2016)

BVSV-Standard 0090 Vermittler (Makler, Vertreter, etc.) (Entwurf bis 15.06.2016) BVSV-Standard 0090 Vermittler (Makler, Vertreter, etc.) (Entwurf bis 15.06.2016) Inhaltsverzeichnis: 1. Anwendung des Standards... 2 2. Definition des Versicherungsvermittlers... 2 2.1. Tätigkeit als Versicherungsmakler...

Mehr

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit VIII B 4-12 03 63 9. Dezember 2004. Referentenentwurf

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit VIII B 4-12 03 63 9. Dezember 2004. Referentenentwurf Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit VIII B 4-12 03 63 9. Dezember 2004 Referentenentwurf I. Erstes Gesetz zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts 1 Vom...2005 Der Bundestag hat mit Zustimmung

Mehr

ERLAUBNISVERFAHREN FÜR UNGEBUNDENE VERSICHERUNGSVERMITTLER

ERLAUBNISVERFAHREN FÜR UNGEBUNDENE VERSICHERUNGSVERMITTLER Stand: 9. Mai 2007 ERLAUBNISVERFAHREN FÜR UNGEBUNDENE VERSICHERUNGSVERMITTLER 1. Was ist unter Erlaubnispflicht zu verstehen?...1 2. Wer benötigt eine Erlaubnis?...1 3. Wer bedarf keiner Erlaubnis, wird

Mehr

Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung: allgemeine Informationen.

Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung: allgemeine Informationen. Gesundheit erhalten Informationen zum Tarifwechsel Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung: allgemeine Informationen. Für einen Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung (PKV) gelten

Mehr

Fairer Systemwettbewerb zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung

Fairer Systemwettbewerb zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung Fairer Systemwettbewerb zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung Gesundheitspolitisches Kolloquium des SOCIUM Universität Bremen, 25. November 2015 Prof. Dr. Mathias Kifmann, Hamburg Center

Mehr

INTERNET-IMPRESSUM Welchen Pflichten unterliegen Finanzanlagenvermittler? Zusätzliche Angaben für Finanzanlagenvermittler erforderlich:

INTERNET-IMPRESSUM Welchen Pflichten unterliegen Finanzanlagenvermittler? Zusätzliche Angaben für Finanzanlagenvermittler erforderlich: MERKBLATT INTERNET-IMPRESSUM Welchen Pflichten unterliegen Finanzanlagenvermittler? Stand: 28. Januar 2014 INTERNET-IMPRESSUM Zusätzliche Angaben für Finanzanlagenvermittler erforderlich: Finanzanlagenvermittler

Mehr

Vertragsrechtliche Streitigkeiten Minimierung von Prozessrisiken. von RAin Dr. Dana Michele

Vertragsrechtliche Streitigkeiten Minimierung von Prozessrisiken. von RAin Dr. Dana Michele in Partnerschaft Vertragsrechtliche Streitigkeiten Minimierung von Prozessrisiken von RAin Dr. Dana Michele Hümmerich & Bischoff Rechtsanwälte. Steuerberater in Partnerschaft Halle (Saale). Leipzig. Potsdam.

Mehr

Herzlich Willkommen. Unabhängige Finanz- und Versicherungsmakler Der Fairsicherungsladen GmbH Kurfürstenstr. 1 76137 Karlsruhe

Herzlich Willkommen. Unabhängige Finanz- und Versicherungsmakler Der Fairsicherungsladen GmbH Kurfürstenstr. 1 76137 Karlsruhe Herzlich Willkommen Referenten: Stephan Krause (Senior) & Bernd Krause (Junior) Unabhängige Finanz- und Versicherungsmakler Der Fairsicherungsladen GmbH Kurfürstenstr. 1 76137 Karlsruhe www.derfairsicherungsladen.de

Mehr

Chancen nutzen Zukunft sichern

Chancen nutzen Zukunft sichern Chancen nutzen Zukunft sichern 7. Versicherungstag IHK Heilbronn-Franken Heilbronn, 9.10.2014 Prof. Dr. Matthias Beenken Fachhochschule Dortmund IHK Heilbronn 9.10.2014 1 Überblick Der Versicherungsvertrieb

Mehr

Persönlicher Altersvorsorgevergleich

Persönlicher Altersvorsorgevergleich Persönlicher Altersvorsorgevergleich für: Herrn Maximilian Muster Mustergasse 1 Musterhausen Die Prüfung wurde erstellt von: Nettotarife-24 GmbH u. Co. KG Bergweg 3 56179 Vallendar i.v. Michael Müller

Mehr

Versicherungsvertrieb Chancen nutzen, Zukunft sichern

Versicherungsvertrieb Chancen nutzen, Zukunft sichern Versicherungsvertrieb Chancen nutzen, Zukunft sichern Münster, 26.3.2014 Prof. Dr. Matthias Beenken Fachhochschule Dortmund 4. VersicherungsVermittlerTag Nord-Westfalen Münster 26.3.2014 1 Überblick Der

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Versicherungsvertragsrechts. (BT-Drs. 16/3945)

Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Versicherungsvertragsrechts. (BT-Drs. 16/3945) Stellungnahme des Bundes der Versicherten e. V. zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Versicherungsvertragsrechts (BT-Drs. 16/3945) Gliederung Seite Vorwort 3 1. Beratung des Versicherungsnehmers (

Mehr

Neue Entwicklungen und alte Probleme in der Berufsunfähigkeitsversicherung nach der VVG-Reform

Neue Entwicklungen und alte Probleme in der Berufsunfähigkeitsversicherung nach der VVG-Reform Haftungs- und Versicherungsrecht 13 Neue Entwicklungen und alte Probleme in der Berufsunfähigkeitsversicherung nach der VVG-Reform Unter besonderer Berücksichtigung des aktuellen Bedingungsmarktes Bearbeitet

Mehr

Erfolgsplanung für das professionelle Maklerbüro

Erfolgsplanung für das professionelle Maklerbüro Erfolgsplanung für das professionelle Maklerbüro Prof. Dr. Matthias Beenken Fachhochschule Dortmund 21.11.2012 Kongress 20 Jahre AfW 1 Mythen und Realitäten Erfolgsplanung für das Wer eine kompetente Beratung

Mehr

B. Skizze des wirtschaftlichen und rechtlichen Hintergrunds 4. C. Das Rechtsverhältnis des VM zum Kunden 12

B. Skizze des wirtschaftlichen und rechtlichen Hintergrunds 4. C. Das Rechtsverhältnis des VM zum Kunden 12 Inhaltsübersicht A. Einleitung 1 B. Skizze des wirtschaftlichen und rechtlichen Hintergrunds 4 C. Das Rechtsverhältnis des VM zum Kunden 12 D. Die Dienstleistungen des VM für den Versicherer und deren

Mehr

I. Einführung in die Problemstellung

I. Einführung in die Problemstellung I. Einführung in die Problemstellung Versicherungen werden in Deutschland in sehr hoher Zahl durch Versicherungsvermittler vertrieben. 1 Diese Vermittler werden seit Mitte des 19. Jahrhunderts vornehmlich

Mehr

Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG)

Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) Michael H. Heinz BVK-Präsident Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.v. Bonn Berlin - Brüssel Schwerpunkte aus der Sicht der Versicherungsvermittler:

Mehr