Überwachung elektronischer Daten und ihr Einfluss auf das Nutzungsverhalten im Internet

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1 Überwachung elektronischer Daten und ihr Einfluss auf das Nutzungsverhalten im Internet Repräsentativ-Befragung im Auftrag des DIVSI durchgeführt vom SINUS-Institut Heidelberg Hamburg, 3. Juli 2013

2 Methodische Vorgehensweise Quantitative Onlinebefragung Repräsentative Befragung der deutschen Onlinebevölkerung ab 16 Jahren N = Befragungsdauer: 10 Minuten Befragungszeitraum: Online-Felddienstleister: respondi AG

3 Sicherheitsgefühl im Internet Hat sich in den letzten Monaten Ihr Sicherheitsgefühl im Internet verschlechtert? Weiß nicht 4% Ja, sehr 6% Nein, gar nicht 34% Ja, etwas 33% Eher weniger 24%

4 PRISM-Affäre Ist Ihnen das Programm PRISM des US Geheimdienstes bekannt? Nein 3 Ja 68%

5 Internetverhalten nach PRISM Hat sich durch die jüngst aufgedeckten Erkenntnisse zur Onlineüberwachung von Bürgerinngen und Bürgern durch die US Regierung Ihre Nutzung des Internets verändert? Falls ja, inwiefern hat sich Ihre Internetnutzung verändert? Weiß nicht 4% Ja, sehr 3% Ja, etwas 15% Ja sehr/ etwas Besser darauf achten, welche privaten Informationen man den unterschiedlichen Onlinediensten zur Verfügung stellt Sich besser informieren, wie man sich gegen solche Spionageangriffe schützen kann Versuchen, primär lieber auf deutsche bzw. europäische Internetplattformen zuzugreifen 45% 40% 73% Soziale Netzwerke weniger benutzen 39% Nein, gar nicht 53% Eher weniger 25% Internetplattformen, die in den USA zu Hause sind, zukünftig weniger besuchen Häufiger auf zertifizierte Onlinedienste mit Datenschutz-Gütesiegel (wie z.b. ips) zurückgreifen 38% 34% Mobile Geräte wie Smartphone und Tablets weniger nutzen 2 Weniger online sein 13% Basis: 367 Fälle

6 Aussagen zum Internet Bitte sagen Sie für jede dieser Aussagen, ob Sie voll, eher, eher nicht oder überhaupt nicht zustimmen. Stimme voll zu Stimme eher zu Stimme eher nicht zu Stimme überhaupt nicht zu Weiß nicht Staatlichen Sicherheitsorganen sollten Maßnahmen zur Internetüberwachung nur dann erlaubt sein, wenn diese einer richterlichen Kontrolle unterliegen 47% 36% 9% 4% 4% Das Internet braucht Gesetze und Regeln, damit es funktionieren kann 4 38% 1 4% 4% Schutzmaßnahmen, die den Tod oder die Verletzung von Menschen verhindern können, rechtfertigen den Einsatz von Maßnahmen zur Internetüberwachung durch staatliche Organisationen 36% 40% 13% 6% 5% Das Internet ist ein freies Medium und sollte unter keinen Umständen reglementiert werden 26% 3 26% 10% 7% Staatlichen Sicherheitsorganen sollte es erlaubt sein, Onlinedienste zu überwachen 1 26% 34% 24% 5% Staatlichen Sicherheitsorganen sollte es auch erlaubt sein, Privatgespräche per Smartphone, Skype etc. abzuhören 5% 16% 28% 48% 3%

7 Recht auf Zugriff auf private Daten Wer sollte Ihrer Meinung nach Zugriff auf die privaten Daten von Bürgerinnen und Bürgern im Netz haben dürfen? Ja, sicher Eher schon Eher weniger Nein Weiß nicht Deutsche Sicherheitsbehörden 1 38% 15% 33% Familienangehörige 9% 2 14% 5 Meldebehörden 5% 16% 16% 6 Ausländische Sicherheitsbehörden 3% 1 14% 70% Deutsche Finanzämter 3% 7% 16% 7 Krankenkassen 6% 13% 77% Ausländische Finanzämter 9% 86% Vereine und Verbände 1 85% Arbeitgeber 8% 88%

8 Schutz vor Überwachungsangriffen Wer ist Ihrer Meinung nach am kompetentesten, um den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Überwachungsangriffen zu gewährleisten? Internet-Nutzer selbst Deutsche Sicherheitsbehörden Datenschutzbeauftragte auf staatlicher Ebene 4 38% 36% Kompetente Akteure Die Betreiber der Onlinedienste 3 Hard- und Softwarehersteller 29% Parlament und Gesetzgeber Unabhängige Institutionen, Verbände und Verbraucherschutzorganisationen Staatliche Institutionen und Ministerien 2 20% 19% Deutsche Unternehmen, die über einen guten Ruf bezüglich eines vertrauensvollen Umgangs mit Daten haben Unabhängige Presse/Journalisten 8% 1, Mehrfachantwortmöglichkeit

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