Vergleich von BPMN-Modellierwerkzeugen

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1 Institut für Architektur von Anwendungssystemen Universität Stuttgart Universitätsstraÿe 38 D70569 Stuttgart Fachstudie Nr. 75 Vergleich von BPMN-Modellierwerkzeugen Giso Bartels Philipp Frank Marco Völz Studiengang: Softwaretechnik Prüfer: Betreuer: Prof. Dr. F. Leymann Matthias Wieland begonnen am: 8. Mai 2007 beendet am: 7. August 2007 CR-Klassikation: D.3.2, H.3.5, H.4.1

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3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Hintergründe Auswahl der zu untersuchenden Werkzeuge Übersicht Vorauswahl der Werkzeuge Analyse und Vergleich Bewertungskriterien Detailbeschreibung der Werkzeuge Borland - Together igrafx - Flowcharter ITpearls - Process Modeler Nomagic - MagicDraw Enterprise Edition Soyatec - ebpmn Sparx Systems - Enterprise Architect Sybase - PowerDesigner Studio Visual Paradigm - Business Process Visual Architect Vergleich der Werkzeuge Empfehlung 74 5 Anhang Liste aller berücksichtigten BPMN-Werkzeuge LiveCycle Workflow Enterprise Synchrony ProcessManager AquaLogic BPM ADONIS Together Architect Corporate Modeler Suite BPMS SOA Architect BPMN-MDA Documentum Process Suite Interstage Business Process Manager Enterprise BPM Suite ciboodle Bizflow Advanced Edition B3MN Aris Platform FlowCharter JViews BPMN Modeler BPMS AENEIS

4 Inhaltsverzeichnis Process Modeler Active Modeler Witness Blueprint Teamworks StarPound Modeling Suite Designer MagicDraw Enterprise Edition iserver for BPMN SmartBPM Suite ProVision Modeling Suite Business Process Modeling and Simulation Process Modeler LegaSuite Workflow Builder Solution Factory BPM.NET EBPM ebpmn Designer Enterprise Architect PowerDesigner System Architect Business Studio Metis Architect BizAgi Business Process Visual ARCHITECT STP BPMN Modeler Literatur 93 2

5 1 Einleitung Das Ziel dieser Studie ist die Evaluierung von BPMN-Modellierungswerkzeugen. Diese werden verglichen und auf bestimmte Merkmale hin überprüft. Dabei war die Erweiterbarkeit um eigene graphische Elemente besonders wichtig. Abschließend wird eine Empfehlung gegeben, welches der Produkte zur Modellierung kontextbezogener Prozesse eingesetzt werden kann. 1.1 Hintergründe Als bekanntester Standardisierungs-Versuch hat sich in den letzten hren die Business Process Modeling Notation (BPMN) etabliert, die inzwischen eine breite Unterstützung durch die Werkzeug-Entwickler erfahren hat. Ein Hauptziel bei der Entwicklung der BPMN war es, eine intuitiv zugängliche grafische Darstellung für Geschäftsprozesse zu bieten, und damit der Vielzahl der unterschiedlichen Hersteller-spezifischen Darstellungen in den verschiedenen Tools entgegenzuwirken. Die BPMN wurde von der Object Management Group (OMG) entwickelt, in der viele Hersteller von Modellierungswerkzeugen vertreten sind, was ein Grund für die schnelle Adaption des Standards in der Industrie sein dürfte. Bereits in der Spezifikation der BPMN [3] wurde die Abbildung auf BPEL4WS definiert und somit ein weiteres Problem der bestehenden Geschäftsprozessmodellierungssprachen behoben, da diese häufig keine ausreichend detaillierte Semantik boten, um eine eindeutige Abbildung auf eine Prozessausführungssprache durchzuführen. Die BPMN ist eingebettet in das von der OMG vorangetriebene Konzept der Model-Driven Architecture (MDA), dessen Kerntechnologie der XMI-Standard (XML Metadata Interchange) ist. XMI erlaubt es, aus der generischen UML durch Erweiterungen domänenspezifische Sprachen zu entwickeln; die auf diese Weise entwickelten Sprachen sind dann sogenannte UML-Profile. In den meisten Werkzeugen ist die BPMN-Unterstützung als eines von vielen vordefinierten UML-Profilen implementiert. Auch die weitere Anpassung der BPMN durch den Benutzer, wie etwa die Spezialisierung eines bestimmten Elementes, wird bei den meisten Werkzeugen über benutzerdefinierte Profile realisiert, wobei es werkzeugabhängig ist, inwiefern diese Tatsache für den Benutzer transparent ist und welche Kenntnisse über dieses Vorgehen vorausgesetzt werden. 2 Auswahl der zu untersuchenden Werkzeuge In diesem Abschnitt erfolgt eine Bewertung verschiedener BPMN-Werkzeuge. Mit Hilfe der umfangreichen Liste der BPMN-Hersteller [2] wurde zunächst eine Auflistung der auf dem Markt verfügbaren BPMN-Modellierwerkzeuge erstellt. Zusätzlich wurden einige weitere, nicht gelistete Werkzeuge miteinbezogen. Somit wurden 48 Werkzeuge grob gesichtet. 3

6 2 Auswahl der zu untersuchenden Werkzeuge Produkt Lizenz Trial BPEL Erw. Adobe LiveCycle Workflow 7.2 P n?? Appian Enterprise 5.5 P n j j Axway Synchrony ProcessManager P n j j BEA AquaLogic BPM 5.7 P j j? BOC Information Systems ADONIS P n j j Borland Together Architect 2006? j j j Casewise Corporate Modeler Suite 10.3 P j j j Cordys BPMS P n?? eclarus SOA Architect 1.0.3a P+ j j n Elixir BPMN-MDA P n n n EMC Documentum Process Suite P j j n Fujitsu Interstage Business Process Manager 7.1 P j?? Global 360 Enterprise BPM Suite P n?? Graham Technology ciboodle P n?? Handysoft Bizflow Advanced Edition 10 P n j? HPI Uni Potsdam B3MN BSD j n j IDS-Scheer Aris Platform P n?? IGrafx FlowCharter 2007 P j j j ILog JViews BPMN Modeler 1 P+ j n j Intalio BPMS P/MPL j j n Intellior AENEIS 5.2 P j j j ITpearls Process Modeler 4 P j j j Kaisha Active Modeler P+ j n j Lanner Group Witness 2007 P n?? Lombardi Software Blueprint P n?? Lombardi Software Teamworks 6 P n?? M1 Global StarPound (L)GPL j n? Mega Modeling Suite P j j j Metastorm Designer 7.5 P+ j j j NoMagic MagicDraw Enterprise Edition 12.5 P j j j Orbussoftware iserver for BPMN P n n j Pegasystems SmartBPM Suite P n j? Proforma ProVision Modeling Suite 6 P n j? Santeon Business Process Modeling and Simulation 1.5SE P+ j j j Savvion Process Modeler 6.8 P+ j n n Seagull Software Systems LegaSuite Workflow Builder P j n? Select Solution Factory 7.0 P+ j j? Skelta BPM.NET 2006 P+ j n n Software AG EBPM???? Soyatec ebpmn Designer P+ j n n Sparx Systems Enterprise Architect 7 P j n j 4

7 2.1 Übersicht Sybase PowerDesigner 12.1 P j j j Telelogic System Architect 10.4 P j j j Tibco Business Studio 2.0 P+ j n j Troux Metis Architect P j? j Vision Software BizAgi P n?? Visual Paradigm Business Process Visual ARCHITECT 2.0 SP2 P j j j STP BPMN Modeler EPL j n j Tabelle 1: Übersicht über alle Tools, die in die Studie einbezogen wurden (P - kommerzielle Lizenz, P+ - kommerzielle Lizenz mit kostenlos nutzbarem Produkt, (L)GPL - (Lesser) GNU General Public License, EPL - Eclipse Public License, MPL - Mozilla Public License, BSD - BSD Lizenz) 2.1 Übersicht Für die Grobsichtung wurden Herstellerhomepages nach Produktinformationen und Verfügbarkeit durchsucht; z. T. mussten die Tools installiert und angetestet werden (sofern eine Testversion verfügbar war), um an die nötigen Informationen zu gelangen, da die Informationen von Seiten der Hersteller selten ausreichend waren und ein vorzeitiger Ausschluss eines Werkzeuges wegen unzureichenden Informationen vermieden werden sollte. 2.2 Vorauswahl der Werkzeuge Als K.O.-Kriterien wurden folgenden Punkte definiert: Export zu BPEL möglich Eigene Elemente hinzufügbar Verfügbarkeit einer Evaluierungsversion Dabei wurden die ersten beiden Punkte sehr weit gefasst, so dass jedes OpenSource-Werkzeug, da es durch den Benutzer erweiterbar ist, den Kriterien genügt. Alle nach der Vorauswahl verbliebenen Programme wurden einem Kurztest unterzogen, um die offensichtlich unbrauchbaren auszusortieren. Durch dieses Vorgehen reduzierte sich die Anzahl auf acht Werkzeuge, die im Folgenden genauer untersucht werden. In Tabelle 2 sind alle evaluierten Werkzeuge aufgelistet sowie diejenigen der Werkzeuge, die theoretisch für die Studie interessant wären, da sie die Kriterien erfüllen, aber aus bestimmte Gründen für eine Evaluierung ungeeignet sind. 5

8 3 Analyse und Vergleich Produkt Borland Together Architect Casewise Corporate Modeler Suite IGrafx FlowCharter Intellior AENEIS ITpearls/ITP-Commerce Process Modeler Mega Modeling Suite Metastorm Designer NoMagic MagicDraw Enterprise Edition Santeon Business Process Modeling and Simulation Soyatec ebpmn Designer Sparx Systems Enterprise Architect Sybase PowerDesigner Telelogic System Architect Visual Paradigm Business Process Visual AR- CHITECT Evaluiert Nein; Grund: Unausgereifter Modeler Nein; Grund: Unausgereifter Modeler Nein; Grund: Keine Trial erhältlich aus technischen Gründen Nein; Grund: Darstellung im Diagramm entspricht nicht der BPMN Nein; Grund: Kein Lizenzschlüssel zum Evaluieren erhältlich Nein; Grund: Keine Lizenzen für Evaluierungszwecke erhältlich Tabelle 2: Alle Tools, die die Kriterien BPEL-Unterstützung und Erweiterbarkeit erfüllen und die als Demo-Versionen zur Verfügung stehen; falls bestimmte Tools dennoch nicht berücksichtigt wurden ist der Grund dafür angegeben 3 Analyse und Vergleich In den noch verbleibenden acht Werkzeugen wurde jeweils derselbe Prozess modelliert; hierbei handelt es sich um den Voting Process, der bereits in der BPMN-Spezifikation als Beispiel verwendet wird. Außerdem wurden alle Tools anhand eines Kriterienkatalogs geprüft, der im nächsten Abschnitt im Detail dargestellt wird. Bei der Beurteilung wurde ein Hauptaugenmerk auf die in Abschnitt 2.2 definierten K.O.-Kriterien gelegt. Außerdem hatten weitere Punkte wie Verfügbarkeit, Lizenzmodell, Support sowie ein subjektiver Gesamteindruck Einfluss auf die abschließende Beurteilung. 6

9 3.1 Bewertungskriterien 3.1 Bewertungskriterien Für die Bewertung verwenden wir das Schulnotensystem, von 1 (beste Note) bis 5 (schlechteste Note). In Tabelle 3 werden die Eckpunkte unserer Kriterienbewertung dargelegt. Kriterium Note 1 Note 5 Kosten Dokumentation Modellierung Erweiterbarkeit Schnittstellen Benutzbarkeit Detaillierte Onlinehilfe, HowTos verfügbar, kontextbasierte Hilfe, Handbücher Vollständige BPMN-Konformität, valides Modellieren BPMN-Elemente grafisch anpassbar, generierter Code anpassbar, Konsistenzbedingungen anpassbar Export von BPEL, XPDL, XML, XMI, Bilder, Import aus anderen Anwendungen Intuitiv, ohne Vorwissen bedienbar, unterbrechungsfreier Arbeitsfluss Werden absolut angegeben Tabelle 3: Kriterienbewertung Keinerlei Dokumentation verfügbar Unvollständige BPMN-Konformität Keine Erweiterbarkeit Kein BPEL-Export, kein Bilder-Export Regelmäßige Unterbrechungen des Arbeitsflusses nötig; ohne Studium des Handbuchs kein effizienter Einsatz möglich 7

10 3 Analyse und Vergleich 3.2 Detailbeschreibung der Werkzeuge Borland - Together Hersteller: Borland, Getestete Version: 2006 R2 Getestete Plattform: Gentoo Linux Bemerkungen: 15-Tage Testversion ohne andere Einschränkungen Allgemeines Lizenzmodell Borland Together ist unter einer proprietären Lizenz verfügbar, eine lediglich zeitlich beschränkte Testversion steht nach einer Registrierung zur Verfügung. Verfügbar ist es für Mac-, Solaris-, Linux- und Windows-Plattformen bis Windows XP zu einem Preis von ca. e 1000 als eine in eclipse integrierte Lösung. Distribution und Installation Nach dem Kauf steht Borland Together zum Download bereit, ein Lizenzschlüssel wird per versandt. Die Installation auf Linux-Systemen verläuft nicht unproblematisch, da der momentan bereitgestellte Installer fehlerhaft ist. Obwohl das Problem seit Anfang März dieses hres bekannt ist und auch in einer Borland Newsgroup gelöst wird, existiert weder ein Hinweis auf der Download-Seite, noch ist dieses Problem behoben. Nach der Anwendung des vorgeschlagenen Fixes ließ sich das Programm jedoch unproblematisch auch als Benutzer mit eingeschränkten Rechten installieren. Dokumentation Die kontextbezogene Hilfe, die eclipse-typisch in das Programm integriert ist, wurde entweder in der Testversion entfernt, oder ist fehlerhaft eingebunden; die Unterpunkte ließen sich nicht aufrufen. Die Dokumentation ist auch nicht online abrufbar, lediglich für Together for Visual Studio steht eine Dokumentation zur Verfügung. BPMN-Modellierung Der Einstieg in Borland Together fällt relativ leicht, da es sich als Modellierwerkzeug, welches neben BPMN auch UML und nahezu jeden anderen relevanten Diagrammtyp unterstützt, an gängigen Standards orientiert. Es existiert eine Palette, die alle im Diagramm verwendbaren Elemente und Verbindungen beherbergt. Weiterhin gibt es eine Ansicht der Eigenschaften, die sich eclipse-typisch am unteren Rand des Fensters befindet und immer geöffnet einen guten Überblick über die Attribute des gerade markierten Elements gibt. Eine hierarchische Struktur des Diagramms befindet sich am seitlichen Fensterrand, so dass auf einzelne Elemente ein schneller Zugriff besteht. Beginnt man jedoch, größere Prozesse zu modellieren, zeigen sich schnell einige der Schwächen des Programms. So befindet sich nur eine Art von Events in der Palette; die Unterscheidung zwischen Start-, Intermediate- und End-Events muss der Benutzer manuell in den Attributen vornehmen. Ähnlich verhält es sich mit den Verbindungselementen: Hier 8

11 3.2.1 Borland - Together muss die Defaultfluss-Eigenschaft bei Gateways ebenfalls umständlich per Attribut gesetzt werden. Vergisst man einmal, z. B. den Event-Typ zu setzen, reagiert das Programm mit einer Markierung des Elements und bietet als Quickfix an, den Event-Typ zu ändern. Auch dieses Feature ist einem eclipse-benutzer bestens vertraut. Weitere Probleme ergeben sich, falls der modellierte Prozess größer wird, als der ursprünglich dafür vorgesehene Pool oder Lane. Falls ein neu hinzugefügtes Element über die Grenzen des Pools oder Lanes hinausragt, so werden innerhalb dieses Lanes neue Scrollbalken eingefügt, anstatt die Größe anzupassen. Der Benutzer muss somit selbst umständlich jedes mal eine Vergrößerung vornehmen. Ebenso fällt negativ auf, dass die eingesetzten Layout-Algorithmen stark verbesserungsfähig sind, was das Layouting sowohl während des Modellierens, als auch beim nachträglichen Layouten per Knopfdruck betrifft. So erhält ein manuell vorgenommenes Layouten nicht oder kaum die ursprünglich verwendete Reihenfolge oder Struktur; die Neuanordnung der Elemente bietet oftmals einen nur schwer durchschaubaren Sinnzusammenhang. Außerdem werden Verbindungen auch außerhalb des Pools gezeichnet, in dem sich die Elemente befinden, die verbunden werden sollen. Während des Modellierens kommt es nicht selten vor, dass eine gerade angelegte Verbindung etliche andere Elemente überschneidet und durchkreuzt. (Siehe auch: 1) Die Zoomfunktion bietet gute Übersichtlichkeit auch bei größeren Prozessen und das vordefinierte Raster erleichtert die Ausrichtung der Elemente. Die Navigation während des Modellierens muss auch umständlich über die Scrollbalken erfolgen; weder die Pfeiltasten, noch ein Rechtsklick auf das Diagramm mit anschließendem Ziehen der Maus bieten diese Funktionalität. Abbildung 1: Der automatisch gelayoutete Beispielprozess Erweiterbarkeit Erweiterbar ist Borland Together durch sogenannte Profile, die für jeden Diagrammtyp erstellt werden können. Der dafür zur Verfügung stehende Editor ist äußerst mächtig und auch nicht ohne eine nennenswerte Einarbeitungszeit gewinnbringend einsetzbar. (Siehe auch 2) Möchte man neue Elemente zur bestehenden Palette hinzufügen, so geschieht dies durch Ableiten der bereits bestehenden Objekte. So lassen sich z. B. Attribute und spezielle Constraints, sowie eine Grafik für das neue Element bestimmen. 9

12 3 Analyse und Vergleich Auf die Art und Weise, wie neu erstellte Elemente exportiert werden, kann der Benutzer offensichtlich keinerlei Einfluss nehmen. Abbildung 2: Der Profileditor in Borland Together Validierung Die Validierung eines Diagramms lässt sich per Knopfdruck durchführen und hat detaillierte Fehlermeldungen zur Ausgabe. Falls während des Modellierens eine Situation entsteht, die offensichtlich nicht korrekt sein kann (z. B. falls von einem Intermediate- Event gestartet wird, ohne dass ein Start-Event im Prozess existiert), so wird das Objekt rot hervorgehoben und ein Quickfix angeboten (in unserem Fall das Ändern des Event- Typs in ein Start-Event). Einige Möglichkeiten, Verbindungen herzustellen, werden direkt durch die BPMN-Spezifikation eingeschränkt und auch in Together korrekt umgesetzt. So kann ein Nachrichtenfluss z. B. nicht zwischen zwei Tasks desselben Prozesses modelliert werden. Dennoch lassen sich relativ schnell Situationen konstruieren, in denen keine Markierung vorgenommen sind, die aber bei der Validierung sofort als fehlerhaft erkannt werden und so im Nachhinein korrigiert werden müssen. Konformität zur BPMN-Spezikation Die BPMN-Spezifikation wird komplett umgesetzt, es sind alle Symbole und Objekte vorhanden. Konventionen wie z. B. die Tatsache, dass 10

13 3.2.1 Borland - Together Lanes horizontal und nicht vertikal laufen, werden ebenfalls eingehalten. Anzumerken ist, dass die Bezeichner für die Symbole ins Deutsche übersetzt wurden, was stellenweise zu Irritationen führen kann. Da zum aktuellen Zeitpunkt keine offizielle deutsche Übersetzung existiert, erscheint es besser, die englischen Originalausdrücke zu verwenden. Datenschnittstellen Borland Together speichert die BPMN-Diagramme im XML-Format. Ein Export kann auch nach BPEL/WSDL durchgeführt werden. Wie bzw. ob allerdings selbst erstellte Elemente exportiert werden, konnte bisher nicht getestet werden. Es ist auch möglich, unter Zuhilfenahme eines speziellen Profils direkt im Diagramm UML-Beziehungen zu verwenden, um z. B. Methoden für WSDL-Operationen anzugeben, was für den Export nicht unwichtig ist. BPEL-Import ist ebenfalls möglich, genau wie der Import diverser anderer Diagrammformate von Herstellern wie IBM-Rational oder des XMI-Formates. Besondere Funktionen Simulation / Prozessausführung Nachdem ein Geschäftsprozess erfolgreich validiert wurde, kann Borland Together diesen simulieren und einen Bericht zur Ausführung erstellen. Der Benutzer muss einige Angaben zu Parametern wie der Ausführungszeit machen, bevor die Simulation gestartet werden kann. Kollaboration Borland liefert Möglichkeiten zur Integration mit einem Versionierungssystem (SVN oder CVS), sowie dem hauseigenen Kollaborationstool StarTeam. Einmal angelegte Projekte lassen sich ohne weitere Schwierigkeiten auch nachträglich als gemeinsam benutzt markieren. Fazit Borland Together bietet die gewünschte Funktionalität, weist aber einige Schwächen auf, die den Modellierfluss merklich stören. Die sehr generische Erweiterbarkeit durch das Anlegen von Profilen ist gleichzeitig Segen und Fluch, da dies mit einer sehr hohen Komplexität des Profileditors erkauft wird. Ein weiterer Minuspunkt ist der relativ hohe Preis, der nicht gerechtfertigt scheint, wenn man mit der BPMN-Modellierung nur einen Bruchteil der eigentlichen Funktionen nutzt. Das Programm enthält außerdem noch einige Bugs, so wurden z. B. einige Male die Verbindungen zwischen den Elementen verdoppelt oder verdreifacht, wenn ein manuelles Layouting durchgeführt wurde. Bewertung Kosten: e 5000 Dokumentation: 3 Modellierung: 2 Erweiterbarkeit: 2 Schnittstellen: 1 11

14 3 Analyse und Vergleich Benutzbarkeit: 3 Gesamt: 2,2 12

15 3.2.1 Borland - Together Kriterienkatalog GUI Alle Elemente auf einer Palette?, einige Fälle jedoch nur durch Kontextmenüs erreichbar (Intermediate-Events, Default-Flow, etc.) Sinnvolle Strukturierung der Elemente?, Unterteilung in Allgemein, Ereignisse, Artefakte, Verbindungsobjekte Darstellung und Darstellungsqualität Elemente in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Verbindungstyp und -richtung in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Text in unterschiedlichen Zoomstufen lesbar? Markierte Elemente und Verbindungen in unterschiedlichen Zoomstufen erkennbar? Navigation Navigieren während Editieren möglich? Kein direktes Navigieren möglich, nur durch Scrollbars. Alle Operationen in unterschiedlichen Zoom-Stufen bedienbar? Scrollen mit Maus, Tastatur und Scrollbalken möglich? Nur mit Balken, keine Option für Maus oder Tastatur. Navigation zu Subprozessen möglich und einfach? Navigation von Subprozessen zum übergeordnetem Prozess möglich und einfach? Elementeigenschaften intuitiv zugänglich mit Maus und Shortcut? Shortcut, Maus und eclipse-typische Extra-Ansicht für die Eigenschaften 13

16 3 Analyse und Vergleich Editieren Einfügen von Elementen Auswahl auf der Palette, Klick oder Ziehen auf gewünschte Größe auf der Arbeitsfläche. Danach wieder normalen Auswahl-Zeiger. Beim Druck auf STRG während des Erstellens können weitere Elemente des Typs erstellt werden. Ändern des Elementtyps Teilweise nicht änderbare Eigenschaften (Sub Process vs. Task), teilweise Notwendigkeit der Änderung (Intermediate-Event) Verbinden von Elementen Verbindungstyp muss teilweise über Kontextmenüs ausgewählt werden (Default- Flow), Layout Algorithmus relativ schlecht. (Überkreuzen, eckig vs. rund ), zeichnet über den Pool hinaus, etc. Entfernen von Elementen Wird beim Entfernen des mittleren Elements von 3 verbundenen eine Verbindung vom 1. zum 3. hergestellt? Nein, die Verbindungen gelöschter Elemente werden mitgelöscht Ist das Einfügen eines Elementes zwischen zwei bereits verbundenen so möglich, dass das neue Element mit den zwei anderen verbunden wird? Nein, es entsteht eine Überlagerung Entfernen von Verbindungen Die Verbindung wird gelöscht, die Elemente bleiben unverändert Ändern der Richtung einer Verbindung Nicht möglich, die Verbindung muss entfernt und neu angelegt werden Markieren von Elementen und Verbindungen auf verschiedene Arten möglich? Gruppieren von Elementen allgemein möglich?, mit Auswahlrechteck selektierte Elemente können z. B. gleichzeitig verschoben werden. Hierarchisches Gruppieren möglich? Zusammenfassen von Elementen und Verbindungen zu Subprozessen möglich? Nein, der Subprozess muss erstellt werden, und die Elemente (auch als Gruppe) müssen hineinkopiert werden. Auch ein Erstellen des Subprozesses auf den Elementen führt nur zu einer Überlagerung Ausrichtung an Hilfslinien möglich? Ausrichtung von Elementen an Referenzobjekt möglich? 14

17 3.2.1 Borland - Together Ausrichtung an Raster möglich? Rasterdichte veränderbar? Wird das bearbeitete Element nicht verdeckt vom Eigenschaften-Dialog? Sind Änderungen am bearbeiteten Element unmittelbar im Diagramm sichtbar? Nach Klicken auf das Diagramm. Sind die Eigenschaften klar und sinnvoll gruppiert und innerhalb der Gruppen nach Priorität geordnet? Gute Gruppierung der Eigenschaften. Innerhalb der Kategorien keine erkennbaren Prioritäten. Kann das Ändern der Eigenschaften abgebrochen werden? Kein Speichern notwendig, die Änderungen werden bei einem Klick aufs Diagramm übernommen. Dadurch keine direkte Abbruchmöglichkeit BPMN-Unterstützung Werden alle BPMN-Attribute unterstützt? Können zusätzliche Attribute definiert werden? BPMN-Visualisierung Wie werden Attribute visualisiert? Im Eigenschaften-Fenster unterhalb des Diagramms Autolayout vorhanden, nicht einstellbar, schlechter Algorithmus, Kollisionen/Aus Diagramm zeichnen Drucken Skalierbarer Ausdruck Im- und Exportformate Speicherformate Eigenes XML-Format Konkurrenzformate Importiert Rational Rose, IBM Rational Modeler, u.a. Bilder jpg, png, bmp XPDL 15

18 3 Analyse und Vergleich BPEL 16

19 3.2.2 igrafx - Flowcharter igrafx - Flowcharter Hersteller: igrafx, Getestete Version: Process 2007 Getestete Plattform: Windows XP Bemerkungen: 30-Tage Testversion ohne andere Einschränkungen Allgemeines Lizenzmodell Der igrafx Flowcharter ist unter einer proprietären Lizenz verfügbar, eine lediglich zeitlich beschränkte Testversion steht nach einer Registrierung zur Verfügung. Unterstützt werden lediglich Windows-Plattformen bis Windows XP. Angeboten wird das Programm zu einem Preis von ca. e 600. Distribution und Installation Die Installation als Benutzer mit eingeschränkten Rechten verlief problemlos. Die Testversion stand zum Download bereit, nachdem die bei der Registrierung eingegebenen Daten überprüft wurden. Ein Registrierungsschlüssel wurde per versandt. Dokumentation Die in der Hilfe bereitstehenden Tutorials sind zwar kurz gehalten, ermöglichen aber einen schnellen Einstieg in das Programm, da die Basisfunktionalitäten klar erklärt werden. Es existiert keine kontextbezogene Hilfe, lediglich in manchen Dialogfeldern befinden sich Buttons, die auf diese Maske bezogene Hilfsthemen anzeigen. BPMN-Modellierung Schon zu Beginn fällt auf, dass der Flowcharter keine Unterscheidung zwischen Pools und Lanes zu machen scheint. Stattdessen stellen 2 verbundene Lanes einen Pool mit zwei Lanes dar, sind die Lanes nicht verbunden, so handelt es sich um zwei Pools mit jeweils einem Lane. Die für das BPMN-Modellieren benötigten Elemente sind alle auf einer Palette, die sich links des Hauptfensters befindet, angeordnet. Hier finden sich lediglich generische Symbole für die verschiedenen Elementtypen: Verbindungselemente, Ereignisse, Gateways, Aufgaben und grafische Zusatzelemente. Spezifische Symbole, wie z. B. Zeitgeber-Events oder XOR-Gateways sucht man hier vergebens. Warum dies auch nicht notwendig ist, wird nach kurzem Arbeiten mit dem Flowcharter klar: Die Arten von Events z. B. (Start-, Intermediate- oder End-Event) werden, je nachdem, wo das entsprechende Element eingefügt wird, automatisch bestimmt. Es ist möglich, Elemente direkt auf die Verbindung zwischen zwei bereits bestehenden Elemente zu ziehen, so dass dieses dazwischen eingefügt wird. Auch die Art der Verbindung wird automatisch bestimmt, je nachdem, welche Elemente der Benutzer verbindet. Um Verbindungen herzustellen, muss nichts in der Palette ausgewählt werden: zieht man vom Rand des einen Elementes mit der Maus auf ein anderes, so wird eine Verbindung des entsprechenden Typs hergestellt. Am rechten Bildrand lässt sich eine Bibliothek einblenden, die auch spezifische Elementtypen enthält. So kann direkt ein XOR-Gateway eingebunden werden, ohne dass dies erst in den Eigenschaften eines Standard-Gateways eingestellt werden muss. 17

20 3 Analyse und Vergleich Die Zoomfunktion hilft, auch bei großen Prozessen den Überblick zu behalten. Die Zoomstufe lässt sich entweder per Mausrad oder über ein Dropdown-Menü einstellen. Das automatische Layouting während des Modellierens funktioniert sehr gut. Zu keiner Zeit gab es im modellierten Testprozess Überschneidungen von Kanten und Aufgaben. Ob die Verbindungen rund oder eckig gezeichnet werden, kann zusätzlich eingestellt werden. Ein Layouting auf Knopfdruck ist offenbar nicht möglich. (Siehe auch: 3) Das Auslagern von Subprozessen in neue Diagramme ist sehr leicht möglich, es sind lediglich drei Klicks in den Eigenschaften eines Subprozesses notwendig. Auch das Navigieren zwischen derartig verbundenen Prozessen fällt relativ leicht. Dies ist jedoch auch notwendig, da es nicht möglich ist, als externen Prozess modellierte Subprozesse in den jeweils übergeordnete Prozess einzublenden. Ein eingebetteter Subprozess muss als separates Element modelliert werden. Erweiterbarkeit Den igrafx Flowcharter zu erweitern fällt nicht schwer. Man kann bereits im Meta-Modell vorhandene Elemente kopieren und diese in nahezu allen Eigenschaften modifizieren. (Siehe auch: 4) So kann man z. B. einen neuen Eventtyp einführen, dem ein neues Symbol zugewiesen wird und der andere Eigenschaften aufweist, als das ursprüngliche Eventitem. Für neue Symbole ist es möglich, den eingebauten Symboleditor zu benutzen, oder aber vorgefertigte Grafiken zu importieren. Validierung Während des Modellierens passiert es aufgrund des Arbeitsflusses nur recht selten, dass eine Konstellation entsteht, die nicht konform mit der BPMN-Spezifikation ist. Ist dies doch einmal der Fall, so werden die entsprechenden Elemente rot markiert, sowie eine Fehlerbeschreibung eingeblendet, wenn der Benutzer mit der Maus über die Markierung fährt. Die Validierung auf Knopfdruck ist möglich und bietet auch sinnvolle Fehlermeldungen zur Verbesserung. Ein Quickfix wird hingegen nicht angeboten. Konformität zur BPMN-Spezikation Die BPMN-Spezifikation wird beinahe komplett umgesetzt, es sind alle Symbole und Objekte vorhanden. Konventionen wie z. B. die Tatsache, dass Lanes horizontal und nicht vertikal laufen, werden ebenfalls eingehalten. Anzumerken ist, dass die Bezeichner für die Symbole ins Deutsche übersetzt wurden, was stellenweise zu Irritationen führen kann. Da zum aktuellen Zeitpunkt keine offizielle deutsche Übersetzung existiert, erscheint es besser, die englischen Originalausdrücke zu verwenden. Einziger Punkt der auffällt, ist die Tatsache, dass kein Defaultfluss für Nachrichten modelliert werden konnte, wie er normalerweise an Gateways anliegen kann. Datenschnittstellen Nach Erwerb einer zusätzlichen Lizenz für igrafx BPEL kann ein BPMN-Diagramm in die BPEL exportiert werden. Dies konnte jedoch im Rahmen dieser Arbeit nicht getestet werden, da hierfür auch auf Anfrage keine Evaluierungsversion zur Verfügung gestellt werden konnte. Der Export ist in nahezu alle relevanten Bildformate möglich, inklusive PostScript und JPEG. Außerdem kann ein Diagramm nach PDF oder als HTML-Seite exportiert werden. Importiert werden können Diagramme aus Microsoft Visio oder Diagramme aus anderen 18

21 3.2.2 igrafx - Flowcharter Abbildung 3: Der automatisch gelayoutete Beispielprozess igrafx-produkten. Gespeichert werden die Diagramme in einem proprietären Binärformat. Besondere Funktionen Simulation / Prozessausführung Nachdem ein Geschäftsprozess erfolgreich validiert wurde, kann er simuliert werden. Hierfür ist allerdings eine zusätzliche Lizenz für igrafx 19

22 3 Analyse und Vergleich Abbildung 4: Die Erweiterung des Flowcharters Process erforderlich. Kollaboration igrafx bietet einen eigenen Server zur Teamintegration, der ebenso unterstützt wird wie gebräuchliche Lösungen wie CVS. Fazit Der igrafx Flowcharter ist ein Programm, in das der Einstieg relativ leicht fällt und das zahlreiche Features bietet, die den Modellierungsfluss erleichtern. Ein Beispiel ist das automatische Einfügen eines Elements zwischen zwei bereits miteinander verbundene, falls es von der Palette auf die Verbindung gezogen wird. Die Erweiterungsfunktionalität ist sehr einfach gehalten, innerhalb kürzester Zeit ist es möglich, neue Elemente zur Palette hinzuzufügen. Jedoch gibt es auch Schwächen, wie die unintuitive Aufteilung der Elementeigenschaften auf Untermenüs, oder die mangelnde Strukturiertheit der Menüpunkte innerhalb des Programms. 20

23 3.2.2 igrafx - Flowcharter Bewertung Kosten: e 600 Dokumentation: 3 Modellierung: 3 Erweiterbarkeit: 2 Schnittstellen: 2 Benutzbarkeit: 3 Gesamt: 2,6 21

24 3 Analyse und Vergleich Kriterienkatalog GUI Alle Elemente auf einer Palette?, andere wichtige Elemente können in einer Bibliothek abgelegt werden. Sinnvolle Strukturierung der Elemente?, nur 3 Typen auf der Palette (Task, Event, Gateway). Arten werden kontextsensitiv erkannt. Darstellung und Darstellungsqualität Elemente in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Verbindungstyp und -richtung in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Text in unterschiedlichen Zoomstufen lesbar? Markierte Elemente und Verbindungen in unterschiedlichen Zoomstufen erkennbar? Navigation Navigieren während Editieren möglich? Kein direktes Navigieren möglich, nur durch Scrollbars. Alle Operationen in unterschiedlichen Zoom-Stufen bedienbar? Scrollen mit Maus, Tastatur und Scrollbalken möglich? Mit Balken oder Tastatur. Navigation zu Subprozessen möglich und einfach? Navigation von Subprozessen zum übergeordnetem Prozess möglich und einfach? Elementeigenschaften intuitiv zugänglich mit Maus und Shortcut? 22

25 3.2.2 igrafx - Flowcharter Editieren Einfügen von Elementen Auswahl auf der Palette, Klick oder Ziehen von einem schon existierenden Element aus, um Verbindungen automatisch zu erstellen. Ändern des Elementtyps Teilweise nicht änderbare Eigenschaften (Subprocess vs. Task), selten nötig, da Hinzufügen kontextsensitiv. Verbinden von Elementen Automatisch, falls beim Hinzufügen eines Elements von einem schon existierenden gezogen wird. Entfernen von Elementen Wird beim Entfernen des mittleren Elements von 3 verbundenen eine Verbindung vom 1. zum 3. hergestellt? Ist das Einfügen eines Elementes zwischen zwei bereits verbundenen so möglich, dass das neue Element mit den zwei anderen verbunden wird? Entfernen von Verbindungen Die Verbindung wird gelöscht, die Elemente bleiben unverändert Ändern der Richtung einer Verbindung Nicht möglich, die Verbindung muss entfernt und neu angelegt werden Markieren von Elementen und Verbindungen auf verschiedene Arten möglich? Gruppieren von Elementen allgemein möglich?, mit Auswahlrechteck selektierte Elemente können z. B. gleichzeitig verschoben werden. Hierarchisches Gruppieren möglich? Zusammenfassen von Elementen und Verbindungen zu Subprozessen möglich? Ausrichtung an Hilfslinien möglich? Ausrichtung von Elementen an Referenzobjekt möglich? Ausrichtung an Raster möglich? Rasterdichte veränderbar? 23

26 3 Analyse und Vergleich Wird das bearbeitete Element nicht verdeckt vom Eigenschaften-Dialog? Es wird verdeckt, teilweise sogar mehrere Fenster geöffnet. Sind Änderungen am bearbeiteten Element unmittelbar im Diagramm sichtbar? Nach speichern und schließen des Dialogfensters. Sind die Eigenschaften klar und sinnvoll gruppiert und innerhalb der Gruppen nach Priorität geordnet? Teilweise. Manche Eigenschaften sind undurchsichtig angeordnet oder zu tief verschachtelt. Kann das Ändern der Eigenschaften abgebrochen werden? BPMN-Unterstützung Werden alle BPMN-Attribute unterstützt? Keine Beschriftungen von Message-Flows, nur zusätzliche Text-Areas; sonst alles korrekt unterstützt Können zusätzliche Attribute definiert werden? ja. BPMN-Visualisierung Wie werden Attribute visualisiert? Im Eigenschaften-Dialog Autolayout Vorhanden, nicht verschiedene Verbindungen einstellbar (gebogen, eckig, etc.), guter Algorithmus, keine Kollisionen. Drucken Keine Skalierung oder sonstigen Einstellungen Im- und Exportformate Speicherformate Nur proprietäres Format Bilder Alle relevanten Bildformate XPDL BPEL 24

27 3.2.3 ITpearls - Process Modeler ITpearls - Process Modeler Hersteller: ITpearls, Getestete Version: 4 (SR-4) Getestete Plattform: Windows XP SP2 Bemerkungen: 5-Tage-Evaluierungslizenz Allgemeines ITpearls bietet den Process Modeler in zwei Varianten an: Business und Professional Edition. Letztere beherrscht zusätzlich den Import und Export von BPEL und XPDL. Da Visio gängiger Industriestandard ist, entschieden wir uns für die Evaluation dieses Produkts, um einen Vergleich zu anderen Produkten ziehen zu können. Evaluation Auf der Herstellerhomepage kann man die Evaluierungsversionen nach einer Registrierung herunterladen. Den Evaluierungsschlüssel bekommt man nachdem ein Mitarbeiter die Registrierungsdaten überprüft hat. Dieser Schlüssel ist allerdings nur für einen Zeitraum von 5 Tagen gültig. Das Evaluierungssystem scheint aber zeitweilig fehlerhaft zu sein. So scheiterte nach Ablauf der 5 Tage eine erneute Anforderung, da kein Schlüssel zugesandt wurde. Plattformen und Sprachen Der Process Modeler ist nur auf Windows 2000, XP und Vista lauffähig. Zusätzlich werden Installationen von MS Visio und.net 2.0 oder höher vorausgesetzt. MS Word und Excel werden empfohlen, um zusätzliche Funktionen nutzen zu können. Vorlagen sind in deutscher und englischer Sprache erhältlich. Lizenzmodell ITpearls verlangt für die Professional-Lizenz $ Mit Supportvertrag steigt die Summe auf $1440. Die Business Edition kostet $ 690 bzw. $ 815 mit Supportvertrag. Die Vertragslaufzeit beträgt jeweils 1 hr. Installation Der Process Modeler wird als Installer ausgeliefert. Wegen der Visio-Integration sind Administratorrechte nötig. Dokumentation Beim Process Modeler wird eine Online-Hilfe mitgeliefert. Diese lässt sich aber nicht aus dem Programm heraus aufrufen, sondern nur über das Startmenü. BPMN-Modellierung Nach dem Öffnen eines Diagramms kann man Kernelemente per Drag n Drop in das Diagramm ziehen. Andere Möglichkeiten der Platzierung gibt es nicht. Um eine Elementvariante zu platzieren muss man zunächst das Kernelement in das Diagramm ziehen, auswählen und im Eigenschaftenfenster das passende Attribut verändern oder via Kontextmenü konvertieren. Sub-Prozesse lassen sich nur umständlich über Platzhalter realisieren. Diese werden dann zu einem gesondert erstellten, expandierten Subprozess referenziert. Eine Konvertierung von zugeklappten zu expandierten Subprozess 25

28 3 Analyse und Vergleich Abbildung 5: Die Bedienoberfläche oder umgekehrt führt zum partiellen Datenverlust. Verbindungen lassen sich ebenfalls nur per Drag n Drop in das Diagramm ziehen und müssen anschließend den Elementen zugeordnet werden. Da auch alle Visio-Funktionen aufrufbar sind, verirrt man sich häufig in den überladenen Menüpunkten. So nimmt die Suche nach einer bestimmten Funktion immer unnötig Zeit in Anspruch. Eine automatische Layout-Funktion ist vorhanden, deren Ergebnis ist jedoch selten brauchbar. Erweiterbarkeit Visio-Diagramme können in den Process Modeler integriert werden. Durch Angabe von Umformungsregeln kann dadurch ein gültiges BPMN-Diagramm entstehen. Das Zeichnen eigener Shapes ist möglich, allerdings werden Verbindungen zu BPMN-Elementen als invalide gekennzeichnet. Die Symbole der BPMN-Elemente lassen sich durch eigene Symbole ersetzen. Validierung Ungültige BPMN-Modellierungen werden zugelassen. Im TODO-Listen-Fenster werden Fehler manchmal sofort angezeigt, manchmal erst nachdem die Validierung im Menü angestoßen wurde. 26

29 3.2.3 ITpearls - Process Modeler Konformität zur BPMN-Spezikation Der Process Modeler umfasst alle Elemente der BPMN. Es konnten keine Abweichungen dazu gefunden werden. Datenschnittstellen Der Process Modeler kann Diagramme in XML exportieren. Die Professional Edition kann darüber hinaus in BPEL und XPDL exportieren. Simulation / Prozessausführung Der Process Modeler verfügt über eine eingebaute Simulation, deren Ergebnisse direkt in Excel oder in eine CSV-Datei ausgeben werden können. Aus externen Datenbanken lassen sich Informationen für die Simulation bereitstellen. Kollaboration muss. ITpearls bietet ein Team Repository an, das gesondert erworben werden Fazit Trotz des hohen Preises enttäuscht die umständliche Bedienung. Flüssiges Arbeiten ist erst nach einer langen Einarbeitungszeit möglich. Der Process Modeler beeindruckt vor allem durch seinen Funktionsreichtum und den zahlreichen Möglichkeiten. Doch deren Umsetzung und Strukturierung ist oft mangelhaft. Bewertung Kosten: $ 1220 (Professional Version ohne Support) Dokumentation: 3 Modellierung: 4 Erweiterbarkeit: 3 Schnittstellen: 1 Benutzbarkeit: 4 Durchschnitt: 3,0 27

30 3 Analyse und Vergleich Kriterienkatalog GUI Alle Elemente auf einer Palette? Nein, nur Kernelemente. Sinnvolle Strukturierung der Elemente? Darstellung und Darstellungsqualität Elemente in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Verbindungstyp und -richtung in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Text in unterschiedlichen Zoomstufen lesbar? Markierte Elemente und Verbindungen in unterschiedlichen Zoomstufen erkennbar? Navigation Navigieren während Editieren möglich? Alle Operationen in unterschiedlichen Zoom-Stufen bedienbar? Scrollen mit Maus, Tastatur und Scrollbalken möglich? Navigation zu Subprozessen möglich und einfach? Navigation von Subprozessen zum übergeordnetem Prozess möglich und einfach? Elementeigenschaften intuitiv zugänglich mit Maus und Shortcut? 28

31 3.2.3 ITpearls - Process Modeler Editieren Einfügen von Elementen Per Drag n Drop von der Werkzeugleiste in das Diagramm ziehen. Ändern des Elementtyps. Konvertierung und in verwandte Elemente über Kontextmenü möglich. Verbinden von Elementen Verbindungselement per Drag n Drop ins Diagramm ziehen und die Enden den Elementen zuordnen. Entfernen von Elementen Wird beim Entfernen des mittleren Elements von 3 verbundenen eine Verbindung vom 1. zum 3. hergestellt? Ist das Einfügen eines Elementes zwischen zwei bereits verbundenen so möglich, dass das neue Element mit den zwei anderen verbunden wird? Entfernen von Verbindungen Die Verbindung wird gelöscht, die Elemente bleiben unverändert. Ändern der Richtung einer Verbindung, via Kontextmenü. Markieren von Elementen und Verbindungen auf verschiedene Arten möglich? Gruppieren von Elementen allgemein möglich? Hierarchisches Gruppieren möglich? Zusammenfassen von Elementen und Verbindungen zu Subprozessen möglich? Ausrichtung an Hilfslinien möglich? Ausrichtung von Elementen an Referenzobjekt möglich? Ausrichtung an Raster möglich? Rasterdichte veränderbar? Wird das bearbeitete Element nicht verdeckt vom Eigenschaften-Dialog? 29

32 3 Analyse und Vergleich Sind Änderungen am bearbeiteten Element unmittelbar im Diagramm sichtbar? Sind die Eigenschaften klar und sinnvoll gruppiert und innerhalb der Gruppen nach Priorität geordnet? Kann das Ändern der Eigenschaften abgebrochen werden? BPMN-Unterstützung Werden alle BPMN-Attribute unterstützt? Können zusätzliche Attribute definiert werden? BPMN-Visualisierung Wie werden Attribute visualisiert? Nur im Eigenschaftenfenster, nicht im Diagramm. Autolayout Vorhanden, aber meistens unbrauchbar. Drucken Druckbereich und Skalierung anpassbar. Im- und Exportformate Speicherformat Alle von MS Visio unterstützten Formate. Bilder BMP, JPEG, SVG, PNG, TIFF XPDL BPEL 30

33 3.2.4 Nomagic - MagicDraw Enterprise Edition Nomagic - MagicDraw Enterprise Edition Hersteller: NoMagic, Getestete Version: 12.5 Getestete Plattform: Windows XP (in VMWare) Bemerkungen: Testversion mit Einschränkungen bzgl. Zahl der Elemente Allgemeines Lizenzmodell MagicDraw ist zur kommerziellen Anwendung außer in der hier untersuchten Enterprise-Edition verfügbar in den Editionen Personal, Standard und Professional. Es existiert eine Reader-Edition, die frei vertrieben werden kann und die das Anzeigen von MagicDraw-Modellen erlaubt. Die zusätzliche Community Edition zur Verwendung für nicht-kommerzielle Projekte ist bei allen Diagrammarten außer den Klassendiagrammen auf eine bestimmte Anzahl von Diagrammelementen beschränkt. Nur die Enterprise Edition unterstützt BPMN-Diagramme und BPEL-Export. Für die Enterprise Academic Edition werden $ 549 veranschlagt (nur mit Standalone-Lizenz erhältlich, d.h. es muss für jeden Rechner und Benutzer eine gesonderte Lizenz erworben werden); die kommerzielle Enterprise Edition (funktional gleichwertig) ist mit Standalone-Lizenz für $ und mit Floating-Lizenz (erlaubt mehrere Installationen, aber nur eine der Anzahl der Floating-Lizenzen entsprechende Anzahl von gleichzeitigen Benutzern) für $ Distribution und Installation Für Windows-, Mac OSX- und Unix-Plattformen wird ein va-basierter Installer angeboten. Bei der Installation kann eine bereits vorhandene va Runtime Environment angegeben werden (sofern diese va 1.4 oder höher entspricht); wird keine JRE ausgewählt, so wird die mitgelieferte JRE (Version 1.5) verwendet. Zusätzlich wird für Plattformen, für die es keinen Installer gibt, die aber dennoch eine va-umgebung unterstützen, ein ZIP-Archiv angeboten, das entpackt werden kann. Der Lizenzschlüssel liegt als Datei vor; er kann entweder beim ersten Start angegeben werden oder über Hilfe Unlock-Schlüssel später installiert werden. Installation und Lizenzierung funktionierte auf allen getesteten Plattformen identisch und problemlos. Dokumentation Das mitinstallierte Handbuch, vorliegend im Portable Document Format, ist mit über 700 Seiten sehr umfangreich. Neben diesem Dokument sind weitere, spezialisiertere Handbücher im Verzeichnis manual vorhanden, wie zum Beispiel die Dokumentation zum MagicDraw Open va API, zum Code- und Datenbank-Engineering und zum MagicDraw-spezifischen Teamwork-Server, der hier nur am Rande erwähnt sei. 31

34 3 Analyse und Vergleich Alle erwähnten Dokumente sind schlüssig aufgebaut und sehr detailliert; auch die Gestaltung ist sehr hochwertig, allerdings wäre eine weniger auf den Druck zugeschnittene Präsentation (Seitenformat) sinnvoller. Die Dokumentation (wie auch die im Vergleich dazu weit weniger umfangreiche Online- Hilfe) liegt in englischer Sprache vor, während die Benutzeroberfläche weitgehend deutsch lokalisiert wurde. BPMN-Modellierung Der typische Arbeitsfluss (Element einfügen, Verbindung erstellen, Element einfügen usw.) wird sehr gut implementiert und präsentiert: nach dem Einfügen eines Elementes kann dessen Beschriftung eingegeben werden, und es werden die im Sinne der BPMN für das jeweilige Element validen Verbindungsmöglichkeiten angeboten. Am Endpunkt einer neuen Verbindung kann der Element-Typ des neuen Elementes mittels Rechtsklick ausgewählt werden; auch hierbei werden nur die nach der BPMN erlaubten Elemente angeboten, d.h. das Prinzip Valid-By-Construction wird unterstützt. Unschön fällt auf, dass die Platzierung eines neu eingefügten Task-Elementes sehr ungünstig ist; hier wird der eigentlich gute Eindruck des Modellierungs-Ablaufes ein wenig getrübt. Als Hilfsmittel zur Ausrichtung von Elementen, d.h. zum horizontalen oder vertikalen Zentrieren während des Editierens, gibt es sogenannte dynamic centerlines in Form einer Hilfslinie, die erscheint, wenn ein Element so verschoben wird, dass es fast ausgerichtet ist. Dadurch werden die aus vielen Editoren bekannten Stufen in den Verbindungen vermieden. Die Funktionalität ist auch beim Anlegen neuer Verbindungen aktiv, nicht nur beim Verschieben bestehender Elemente. Die Unterstützung für Subprozesse ist gewöhnungsbedürftig: es ist nicht möglich, einen als kollabiert angelegten Subprozess in einen expandiert dargestellten Subprozess umzuwandeln; der umgekehrte Weg ist ebenso wenig möglich. Beim Einfügen von Elementen in einen expandierten Subprozess erfolgt ein visuelles Feedback (Rahmen des Subprozesses wird farblich hervorgehoben). Ein Verschieben von Elementen innerhalb des Subprozesses ist problemlos möglich; der Subprozess wird entsprechend erweitert, wenn man ein Element an seine Grenze zieht. Zieht man ein Element vollständig über diese Grenze, so wird das Element stattdessen aus dem Subprozess entfernt. Hier wäre eventuell eine explizite Bestätigung angebracht. Es gibt mehrere Optionen für ein automatisches Layouting eines Diagramms; die Menüpunkte Layout Businessprozessdiagramm und Layout Aktivitätsdiagramm erzeugen für Diagramme mit einer kleineren Anzahl von Elementen durchaus sinnvolle Ergebnisse. Erweiterbarkeit Grundsätzlich lassen sich neue Element-Typen in MagicDraw einfügen, indem für bestehende Element-Typen ein neuer Stereotyp erzeugt wird. Dies geschieht im Erweiterungsbaum (siehe Abb. 6) durch einen Rechtklick auf das bestehende Element und Auswahl von Neu Stereotyp. Die auf diese Weise neu erstellte Element-Klasse wird in einem speziellen Profil für Erweiterungen durch den Benutzer angelegt, nicht in den Standard-Profilen (BPMN/UML), was positiv zu bewerten ist. 32

35 3.2.4 Nomagic - MagicDraw Enterprise Edition Abbildung 6: Profile in MagicDraw Die Eigenschaften des neuen Element-Typs lassen sich über dessen Kontextmenü im Erweiterungsbaum in einem Dialog ändern, siehe Abb. 7; hier lässt sich auch das im Diagramm anzuzeigende Symbol für Elemente dieses Typs festlegen. Schön ist, dass es möglich ist, SVG-Dateien als Symbole anzugeben, um so verlustfrei skalierbare Symbole im Diagramm zu erhalten. Allerdings ist das Symbol die einzige grafische Anpassung, die in diesem Dialog möglich ist; alle anderen grafischen Stile (Hintergrundfarbe, Textfarbe, Rahmenfarbe) können nur unter Optionen Projekt eingestellt werden. Auch dort ist die Einstellung nicht besonders einfach möglich, da der neue Stereotyp zunächst gar nicht zur Auswahl steht (den genauen Prozess erläutert das Handbuch UML-Profiling and DSL User Guide ). Insgesamt ist die implementierte Lösung sehr wenig intuitiv; Ursache ist vermutlich, dass versucht wurde, Kern-Attribute und Präsentations-spezifische Attribute der Stereotypen zu trennen. Um den neuen Stereotypen in den bestehenden oder neuen Symbolleisten verfügbar zu machen, muss eine dritte Vorgehensweise verfolgt werden, da dies über Diagramme Anpassen realisiert ist; selbst um eine einzelne neue Schaltfläche anzulegen muss ein neuer Diagrammtyp definiert werden. Mit der im o. g. Handbuch gegebenen Anleitung war dies nicht möglich, da der testweise neu definierte Stereotyp nicht dort zur Auswahl stand, wo er eigentlich sein sollte. Validierungs-Regeln Die Validierungs-Regeln der Plausibilitätsprüfung sind erweiterbar, indem neue Regeln entweder in der Object Constraint Language (OCL 2.0) oder als va- 33

36 3 Analyse und Vergleich Abbildung 7: Stereotyp-Eigenschaften Klasse formuliert und angegeben werden. MagicDraw Open va API Das MagicDraw Open va API ermöglicht die Erweiterung und Anpassung mittels va- und JPython-Plugins. Das API ist gut dokumentiert und durch schrittweise Anleitungen auch sehr zugänglich. Eine Übersicht über die Möglichkeiten, die das API bietet: neue Aktionen (Menüpunkte, Symbolleistenelemente) hinzufügen auf das XMI-Modell zugreifen neue graphische Objekte definieren ( Presentation Elements ) eigene Eigenschaftsdialoge für diese Elemente definieren neue Diagrammtypen ableiten eigene Metriken definieren das Programm im Batchmodus betreiben, d.h. von einer externen va-klasse aus fernsteuern Datenschnittstellen Der BPEL-Export wird bei einer Standardinstallation unterstützt; es sind keine Plugins nötig. Beim Exportieren fällt auf, dass nicht auf BPEL abbildbare Elemente (z. B. Pools, Lanes) nicht einfach ignoriert werden können, sondern den Export ganz verhindern. Es müssen also in diesem Fall alle nicht BPEL-konformen Elemente entfernt werden bzw. ein neues Diagramm nur mit erlaubten Elementen angelegt werden. Die Fehlermeldungen, die bei Problemen beim Export ausgegeben werden, sind meist ausreichend, 34

37 3.2.4 Nomagic - MagicDraw Enterprise Edition um das Problem zu lokalisieren; es wäre jedoch sinnvoll, wenn beim Markieren des Fehlers im Ausgabefeld auch das betroffene Element in der Diagrammansicht kenntlich gemacht würde, wie es aus gängigen Entwicklungsumgebungen bekannt ist. MagicDraw verfügt über sehr umfangreiche Import- und Export-Möglichkeiten. Erwähnenswert ist die Möglichkeit, va-bytecode zu importieren und daraus Diagramme zu generieren; so können von anderen Programmen generierte Prozess-Binaries für ein Reverse- Engineering bzw. Re-Engineering übernommen werden; mehr dazu findet sich in der Dokumentation zum Code- und Datenbank-Engineering. Es folgt eine Übersicht über die wichtigsten unterstützten Import- und Export-Formate. Import XMI 1.0, 1.1, 1.2 und 2.1 (XMI wird auch als natives Datenformat genutzt) EMF UML 2 2.x XMI Export XMI 1.0, 1.1, 1.2 und 2.1 (XMI wird auch als natives Datenformat genutzt) EMF UML 2 2.x XMI BPEL 1.1 (für BEA Applikations-Server) Als grafisches Ausgabeformat für Diagramme werden z. B. PNG-Dateien direkt unterstützt. Konformität zur BPMN-Spezikation Sowohl graphische Darstellung als auch Semantik der Elemente entspricht der BPMN-Spezifikation. Beanstanden kann man die fehlende Möglichkeit, Subprozesse zu expandieren, aber in der Spezifikation wird lediglich die Existenz von expandierten und kollabierten Subprozessen verlangt, nicht das dynamische Expandieren. Validierung Es wird weitgehend ein Valid-By-Construction-Ansatz eingehalten, d.h. in vielen Fällen werden nur Elemente erlaubt, die gemäß der BPMN-Spezifikation im jeweiligen Kontext vorkommen dürfen. Zusätzlich gibt es eine Plausibilitätsprüfung, die wie unter Erweiterbarkeit beschrieben angepasst werden kann. Es ist anzumerken, dass die Plausibilitätsprüfung auch bei kleinen Prozessen sehr langsam arbeitet. Besondere Funktionen Simulation/Prozessausführung Eine Simulation oder ein Ausführen des Prozesses innerhalb des Produktes ist nicht möglich. 35

38 3 Analyse und Vergleich Kollaboration Zur gemeinsamen Nutzung von Modellen stehen in MagicDraw mehrere Möglichkeiten offen: verschiedene kommerzielle und nicht-kommerzielle Versionskontrolle-Produkte verschiedene Datenbanktreiber (JDBC) MagicDraw Teamwork Server Fazit MagicDraw ist ein insgesamt sehr gelungenes Produkt; insbesondere der Arbeitsfluss ist (nach einer Eingewöhnungsphase) sehr eingängig. Die Erweiterbarkeit ist auf vielen Ebenen gegeben, vom MagicDraw Open va API über die XMI-Mechanismen bis hin zu den Validierungsregeln; allerdings sind die unterschiedlichen Methoden schlecht integriert, z. T. zeigt sich dies schon in den an unterschiedlichen Stellen vorhandenen Dialogen für die Stereotyp-Eigenschaften. Mit der getesteten beschränkten Trial-Version konnte der -Voting-Prozess nur teilweise modelliert werden, da nur 25 Elemente erlaubt sind; das Leistungs- und Speicherverhalten der Software bei umfangreicheren Prozessen muss daher unberücksichtigt bleiben. Bestimmte technische Merkmale (Implementierung in reinem va, dynamisches Nachladen von Modulen und Profilen) führen immer wieder zu merklichen Verzögerungen im Antwortverhalten der Anwendung; sie behindern aber den Arbeitsfluss während der Modellierung aber nicht wesentlich. Bewertung Kosten: $ 550 Dokumentation: 2 Modellierung: 2 Erweiterbarkeit: 2 Schnittstellen: 1 Benutzbarkeit: 2 Gesamt: 1,8 36

39 3.2.4 Nomagic - MagicDraw Enterprise Edition Kriterienkatalog GUI Alle Elemente auf einer Palette? ; spezifische Typen über in die Palette integriertes Dropdown-Menü. Sinnvolle Strukturierung der Elemente? Darstellung und Darstellungsqualität Elemente in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Verbindungstyp und -richtung in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Text in unterschiedlichen Zoomstufen lesbar? Markierte Elemente und Verbindungen in unterschiedlichen Zoomstufen erkennbar? Navigation Navigieren während Editieren möglich? kein direktes Navigieren möglich, nur durch Scrollbars. Alle Operationen in unterschiedlichen Zoom-Stufen bedienbar? Scrollen mit Maus, Tastatur und Scrollbalken möglich? Mit Mausrad, bei gedrückter mittlerer Maustaste und mit Scrollbalken. Navigation zu Subprozessen möglich und einfach? Navigation von Subprozessen zum übergeordnetem Prozess möglich und einfach? Elementeigenschaften intuitiv zugänglich mit Maus und Shortcut?, mit Doppelklick oder Eingabetaste. 37

40 3 Analyse und Vergleich Editieren Einfügen von Elementen Auswahl aus der Palette, spezifische Elementtypen können über ein Dropdown- Menü ausgewählt werden. Ändern des Elementtyps Innerhalb derselben Klasse möglich (z. B. Ändern des Trigger-Typs). Verbinden von Elementen Zu einem markierten Element werden kleine Pfeil-Symbole angezeigt, die eine leichte Auswahl des Verbindungstyps bieten. Entfernen von Elementen Mit Entf, über das Menü Bearbeiten Löschen und das Kontextmenü möglich. Wird beim Entfernen des mittleren Elements von 3 verbundenen eine Verbindung vom 1. zum 3. hergestellt? Nein, die Verbindungen gelöschter Elemente werden mitgelöscht Ist das Einfügen eines Elementes zwischen zwei bereits verbundenen so möglich, dass das neue Element mit den zwei anderen verbunden wird? Entfernen von Verbindungen Die Verbindung wird gelöscht, die Elemente bleiben unverändert Ändern der Richtung einer Verbindung Nicht möglich, die Verbindung muss entfernt und neu angelegt werden Markieren von Elementen und Verbindungen auf verschiedene Arten möglich? Gruppieren von Elementen allgemein möglich? Keine dauerhafte Gruppierung möglich. Hierarchisches Gruppieren möglich? Zusammenfassen von Elementen und Verbindungen zu Subprozessen möglich? Nein, der Subprozess muss erstellt werden, und die Elemente (auch als Gruppe) müssen hineinkopiert werden. Auch ein Erstellen des Subprozesses auf den Elementen führt nur zu einer Überlagerung Ausrichtung an Hilfslinien möglich? Ausrichtung von Elementen an Referenzobjekt möglich?, es werden automatisch horizontale und vertikale Hilfslinien angezeigt. Ausrichtung an Raster möglich? 38

41 3.2.4 Nomagic - MagicDraw Enterprise Edition Rasterdichte veränderbar? Wird das bearbeitete Element nicht verdeckt vom Eigenschaften-Dialog? Sind Änderungen am bearbeiteten Element unmittelbar im Diagramm sichtbar? Sind die Eigenschaften klar und sinnvoll gruppiert und innerhalb der Gruppen nach Priorität geordnet? Gute Gruppierung der Eigenschaften. Kann das Ändern der Eigenschaften abgebrochen werden? BPMN-Unterstützung Werden alle BPMN-Attribute unterstützt? Können zusätzliche Attribute definiert werden? BPMN-Visualisierung Wie werden Attribute visualisiert? Im Eigenschaften-Dialog Autolayout Konfigurierbar. Spezielle Modi für Geschäftsprozess-Layouts erzielen gute Ergebnisse. Drucken Seiteneinrichtung und Skalierung einstellbar. Im- und Exportformate Speicherformate XMI, EMF UML Bilder PNG, JPEG, EPS, Windows Metafiles XPDL BPEL 39

42 3 Analyse und Vergleich Soyatec - ebpmn Hersteller: Soyatec, Getestete Version: 1.02 ( ) Getestete Plattform: Windows XP SP2 Bemerkungen: Kostenlose Vollversion Allgemeines Soyatec vertreibt ebpmn kostenlos über die Homepage. Trotz der Versionsnummer 1.02 wird diese Version als Beta bezeichnet; der Grund dafür ist offenbar das noch nicht fertig gestellte Handbuch. Soyatec finanziert sich ausschließlich über Supportverträge für seine Produkte und Service-Dienstleistungen. Plattformen und Sprachen ebpmn basiert auf eclipse und wird nur in englischer Sprache angeboten. Folgende Betriebssysteme werden unterstützt: Windows Linux (x86/gtk 2) Linux (x86_64/gtk 2) Mac OSX (PPC/Carbon) Mac OSX (x86/carbon) AIX (PPC/Motif) Solaris 8 (SPARC/GTK 2) HP-UX (HP9000/Motif) Lizenzmodell Soyatec bietet ebpmn kostenlos zum Herunterladen an. Eine kommerzielle Version ist laut Herstellerforum in Planung. Es ist möglich für e 100 einen Supportvertrag abzuschließen, welcher folgende Punkte explizit anpreist: Zugang zum Bug Tracker Direkter -zugang zum Entwicklungsteam Wiederherstellung von Modellen/Diagrammen Notfallkorrekturen Vorrang vor nicht-zahlenden Kunden Installation ebpmn ist als gepacktes Archiv verfügbar. Das entpackte Programm lässt sich direkt starten. Es sind dafür keine Administratorrechte notwendig. Dadurch wird eine einfache Verteilung auf ein Netzwerk ermöglicht. 40

43 3.2.5 Soyatec - ebpmn Dokumentation Das Handbuch für ebpmn befindet sich momentan in Arbeit. Ein Tutorial auf der Herstellerhomepage erklärt immerhin die wichtigsten Schritte. Abbildung 8: Die Bedienoberfläche BPMN-Modellierung Nach Anlegen eines Projekts lässt sich ein Diagrammfenster öffnen. In diesem befindet sich rechts die Werkzeugleiste, in welcher alle BPMN-Elemente nach Typ gruppiert zur Auswahl stehen. Durch Anklicken lassen sich die einzelnen Elemente aus dieser Leiste in den Arbeitsbereich platzieren. Unterschiedliche Varianten der Elemente sind über Dropdown-Menüs erreichbar. Bei einfachem Klicken in einen freien Bereich erscheint ein Popup-Fenster, über welches man ebenfalls Elemente hinzufügen kann. Ein Klick auf ein Element lässt Pfeile einblenden, mit denen man Verbindungen zu anderen Elementen ziehen kann. Es werden dabei nur valide Verbindungen zugelassen. Ungültige Verbindungen werden durch eine rote Umrandung des Zielelements angezeigt. Ansonsten verhält sich die Oberfläche eclipse-typisch. Erweiterbarkeit Aus Beiträgen im Herstellerforum kann geschlossen werden, dass die Autoren den Quellcode bei direkter Kontaktaufnahme herausgeben, vor allem, wenn man sich an der Entwicklung beteiligen möchte. 41

44 3 Analyse und Vergleich Konformität zur BPMN-Spezikation Das Plus-Symbol bei Subprozessen fehlt. Diese lassen sich deshalb nur durch ihre Farbe von den Tasks unterscheiden. Ansonsten wird die BPMN-Spezifikation eingehalten. Datenschnittstellen Momentan ist nur der Export in Bildern möglich. Die Exportierung zu BPEL ist geplant. Simulation / Prozessausführung Das Programm hat keine eingebaute Simulation. Kollaboration ebpmn unterstützt keine Versionsverwaltung. Fazit ebpmn hinterlässt trotz seines frühen Entwicklungsstadium einen soliden Eindruck mit viel Potential. Ein echtes Manko ist die noch fehlende BPEL-Unterstützung. Laut Herstellerforum wird aber derzeit an einer größeren Überarbeitung gearbeitet. Es empfiehlt sich, die weitere Entwicklung im Auge zu behalten und die Software nach einem größeren Update neu zu evaluieren. Bewertung Kosten: kostenlos Dokumentation: 5 (nicht vorhanden) Modellierung: 2 Erweiterbarkeit: 3 Schnittstellen: 4 Benutzbarkeit: 2 Durchschnitt: 3,2 42

45 3.2.5 Soyatec - ebpmn Kriterienkatalog GUI Alle Elemente auf einer Palette?, spezielle Elemente über Dropdown-Menüs erreichbar. Sinnvolle Strukturierung der Elemente?, sinnvolle und anpassbare Unterteilung. Darstellung und Darstellungsqualität Elemente in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Verbindungstyp und -richtung in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Text in unterschiedlichen Zoomstufen lesbar? Markierte Elemente und Verbindungen in unterschiedlichen Zoomstufen erkennbar? Navigation Navigieren während Editieren möglich? Alle Operationen in unterschiedlichen Zoom-Stufen bedienbar? Scrollen mit Maus, Tastatur und Scrollbalken möglich? Navigation zu Subprozessen möglich und einfach? Navigation von Subprozessen zum übergeordnetem Prozess möglich und einfach? Elementeigenschaften intuitiv zugänglich mit Maus und Shortcut?, Eigenschaftenleiste wie bei eclipse. 43

46 3 Analyse und Vergleich Editieren Einfügen von Elementen Auswahl auf der Palette, Klick auf gewünschte Position oder Mauszeiger ruhen lassen, Popup wird eingeblendet mit allen dort möglichen Elementen. Ändern des Elementtyps Konvertierung über Kontextmenü möglich. Verbinden von Elementen Verbindungstyp entweder in der Werkzeugleiste oder am markierten Element auswählen und Verbindung ziehen. Entfernen von Elementen Wird beim Entfernen des mittleren Elements von 3 verbundenen eine Verbindung vom 1. zum 3. hergestellt? Nein, die Verbindungen gelöschter Elemente werden mitgelöscht. Ist das Einfügen eines Elementes zwischen zwei bereits verbundenen so möglich, dass das neue Element mit den zwei anderen verbunden wird? Entfernen von Verbindungen Die Verbindung wird gelöscht, die Elemente bleiben unverändert. Ändern der Richtung einer Verbindung Markieren von Elementen und Verbindungen auf verschiedene Arten möglich? Gruppieren von Elementen allgemein möglich? Hierarchisches Gruppieren möglich? Zusammenfassen von Elementen und Verbindungen zu Subprozessen möglich?, Elemente markieren und via Kontextmenü in einen Subprozess umwandeln. Ausrichtung an Hilfslinien möglich? Ausrichtung von Elementen an Referenzobjekt möglich? Ausrichtung an Raster möglich? Rasterdichte veränderbar? 44

47 3.2.5 Soyatec - ebpmn Wird das bearbeitete Element nicht verdeckt vom Eigenschaften-Dialog? Sind Änderungen am bearbeiteten Element unmittelbar im Diagramm sichtbar? Sind die Eigenschaften klar und sinnvoll gruppiert und innerhalb der Gruppen nach Priorität geordnet? Kann das Ändern der Eigenschaften abgebrochen werden? BPMN-Unterstützung Werden alle BPMN-Attribute unterstützt? Können zusätzliche Attribute definiert werden? BPMN-Visualisierung Wie werden Attribute visualisiert? Nur im Eigenschaftenfenster, nicht im Diagramm. Autolayout vorhanden, aber noch unausgereift. Drucken Druckbereich und Skalierung anpassbar. Im- und Exportformate Speicherformat Proprietär. Bilder BMP, JPEG, SVG, PNG XPDL BPEL 45

48 3 Analyse und Vergleich Sparx Systems - Enterprise Architect Hersteller: Sparx Systems, Getestete Version: 7.0 Getestete Plattform: Windows XP (in VMWare) Bemerkungen: Testversion mit zeitlicher Beschränkung Allgemeines Der Enterprise Architect des australischen Entwicklers Sparx Systems ist ein Produkt, das den ganzen Lebenszyklus von Entwicklungsprojekten unterstützen will; vom Anforderungs-Management über die Code-Generierung bis hin zum Reverse Engineering werden alle Aktivitäten des Software Engineering abgedeckt. Die verwendete Kerntechnologie ist, wie bei MDA-Tools üblich, das XML Metadata Interchange-Format. Lizenzmodell Die unterschiedlichen Lizenzierungs-Arten des Enterprise Architect unterscheiden sich in der Art der möglichen Kooperation bei Projekten sowie in der Möglichkeit des Code-Import und -Export; zur Modellierung von Geschäftsprozessen ohne Code-Generierung ist die günstigste Variante (Desktop Edition) ausreichend, die für $ 135 angeboten wird. Ist die Code-Generierung zwingend erforderlich, so kann die Professional Edition ($ 199) erworben werden, die auch eine beschränkte Mehrbenutzer-Unterstützung bietet. Wenn weitergehende Kollaborations-Möglichkeiten verlangt werden, so muss die Corporate Edition verwendet werden, die die Nutzung eines Datenbanksystems als Repository unterstützt sowie detaillierte Einstellungsmöglichkeiten für Benutzer-Berechtigungen für Änderungen an Projekten bietet; die Corporate Edition ist für $ 239 erhältlich. Für alle Varianten sind gestaffelte Mengen-Rabatte vorgesehen; die oben angegebenen Preise beziehen sich auf ein Volumen von 1 bis 4 Lizenzen. Zusätzlich gibt für alle Varianten akademische Lizenzen, so dass sich die Kosten auf $ 65 (Desktop), $ 105 (Professional) bzw. $ 119 (Corporate) reduzieren lassen. Distribution und Installation Der Enterprise Architect wird vertrieben über verschiedene von der Herstellerseite aus zugängliche Online-Shops oder über die Vertriebspartner des Herstellers. Es werden bei normalen Bestellungen weder Installationsmedien noch Handbücher ausgeliefert, sondern das Produkt wird über einen Download-Link zugänglich gemacht. Dabei ist der Lizenzschlüssel entscheidend dafür, welche Features für den Benutzer zugänglich sind; das Programm ist für alle Varianten dasselbe. Zusätzlich steht mit EA Lite ein kostenloser Viewer für mit Enterprise Architect erstellte Projekte zur Verfügung. Download und Installation der Testversion sind ohne Registrierung möglich, was sehr positiv auffällt. Die Testversion ist 30 Tage ohne Einschränkungen nutzbar. Beim Start der 46

49 3.2.6 Sparx Systems - Enterprise Architect Anwendung kann angegeben werden, welches Profil (Desktop, Professional oder Corporate Edition) evaluiert werden soll. Das Produkt ist ausschließlich auf Windows-Plattformen lauffähig. Dokumentation Die Dokumentation ist als übliche Windows-Hilfe vorhanden; gesonderte Handbücher als PDF-Dateien sind nicht vorhanden. Die Hilfe ist jedoch gut strukturiert, ausführlich und verständlich. Von den einzelnen Dialogen sind die entsprechenden Hilfe- Themen über die kontextsensitive Hilfe zugänglich. BPMN-Modellierung Nach dem Anlegen eines Geschäftsprozess-Diagrammes fällt auf, dass die BPMN-Palette standardmäßig nicht angezeigt wird; sie muss explizit aktiviert werden über den Menübefehl More tools BPMN in der sogenannten Toolbox. Die so erhaltene Palette enthält nur die Standard-Ausprägung der Elemente, d.h. z. B. nur generische Start-, Zwischen- und End-Ereignisse ohne Trigger-Typ und nur einen unspezifischen Gateway; der genaue Typ muss nachträglich festgelegt werden. Alle Diagramm-Elemente sind mit einem kleinen Pfeil-Symbol versehen, das es erlaubt, Verbindungen von diesem Element aus anzulegen, ohne in der Palette das Verbindungs- Symbol auszuwählen. Bei Verwendung des Pfeil-Symbols werden allerdings nicht alle Elemente angeboten, die gemäß der BPMN erlaubt sind; Zwischenereignisse müssen z. B. in der Palette ausgewählt werden und manuell verbunden werden. Dies unterbricht unnötigerweise den Modellierungsfluss. Ein weiteres den Arbeitsfluss unterbrechendes Problem ist, dass der Trigger-Typ von Zwischenereignissen nur im Eigenschaften-Fenster sichtbar und veränderbar ist, nicht jedoch im Eigenschaften-Dialog; d.h. man kann auch nicht gleich beim Erstellen den Trigger-Typ auswählen, sondern erst danach. Die Aufspaltung der Objekt-Eigenschaften in zwei unterschiedliche Zustände ist nicht nachvollziehbar; zwar sind im Eigenschaften-Dialog vor allem Meta-Informationen wie Autor und Version und im Eigenschaften-Fenster die semantisch relevanten Attribute, aber dies kann man nicht als intuitiv bezeichnen. Pools und Lanes sind schlecht unterstützt; das Verschieben von Elementen vergrößert den Pool nicht, wenn über die Grenzen hinaus verschoben wird, so dass während des Modellierens ständig eine manuelle Anpassung des Pools vorgenommen werden muss. Lanes können beliebig innerhalb des Pools angelegt werden, auch überlappend; es gibt keine Möglichkeit, die Lanes in sinnvoller Weise automatisch anordnen zu lassen. Es zwar die Möglichkeit, über Diagram Configure Swimlanes and Matrix Lanes zu verwalten, allerdings entsprechen diese nicht den BPMN-Lanes, da sie in keinem Pools sind. Es gibt nur eine nicht konfigurierbare Möglichkeit zum automatische Layouting von Diagrammen, die keine brauchbaren Ergebnisse liefert. 47

50 3 Analyse und Vergleich Erweiterbarkeit Die Erweiterbarkeit ist einerseits möglich über die Anpassung von UML- Profilen; dazu muss jedoch über die Hersteller-Website ein entsprechendes Profil heruntergeladen werden. Für die BPMN gibt es derzeit kein Profil, so dass diese Möglichkeit zur Erweiterung wegfällt. Die einfachere Möglichkeit besteht im Hinzufügen neuer Stereotypen. Dabei ist die Vererbung von Element-Eigenschaften allerdings nur über eine Stufe möglich, d.h. man kann Stereotypen zu den Element-Typen der Basis-UML definieren, aber diese nicht weiter ableiten. Für die Erweiterung um neue grafische Elemente ist dies jedoch ausreichend. Der Dialog zum Erzeugen neuer Stereotypen ist über Settings UML zugänglich (siehe Abb. 9). Abbildung 9: Anlegen von Stereotypen Hier ist auch definierbar, wie Elemente diesen Stereotyps im Diagramm grafisch repräsentiert werden sollen; möglich ist die Zuweisung von Windows-Metafiles (ein Microsoft- 48

51 3.2.6 Sparx Systems - Enterprise Architect spezifisches Vektorformat) oder von Enterprise Architect Shape Scripts, einer proprietären Skriptsprache, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurde. Für die EAShapeScripts steht ein integrierter Editor zur Verfügung, der auch eine Vorschau auf das gerade bearbeitete Skript ermöglicht (siehe Abb. 10). Interessant sind die Shape Scripts vor allem wegen der Möglichkeit, eine bedingte Formatierung zu realisieren, d.h. je nach dem Wert eines bestimmten Attributes des Elements zu entscheiden, wie das Element dargestellt werden soll. Abbildung 10: Shape-Editor Die Zuweisung der Stereotypen zu konkreten Elementen muss im Eigenschaften-Dialog des Elementes vorgenommen werden (Abb. 11). Eine einfache Möglichkeit, die Stereotypen in eine bestehende Palette aufzunehmen, so dass sie direkt angelegt werden können (d.h. ohne nachträgliche Zuweisung) besteht nicht (es müsste dazu eine neue Palette in einem speziellen XML-Format angelegt und importiert werden). Die Anpassung der Code-Generierung sowie das Definieren einer eigenen Zielsprache ist möglich durch Code Generation Templates. Der für jedes Element generierte Code kann 49

52 3 Analyse und Vergleich Abbildung 11: Zuweisung von Stereotypen dabei festgelegt werden durch Templates für den Element-Stereotyp, die Makros zum Einfügen und Formatieren von Element-Attributen enthalten können. Das genaue Vorgehen ist in der Online-Hilfe beschrieben. Enterprise Architect API Das interne Datenmodell des Enterprise Architect ist zugänglich über eine COM-Komponente (Component Object Model) und somit von allen Programmiersprachen zugänglich, die COM-Zugriffe ermöglichen. Die Erweiterbarkeit mittels Add-Ins ist ebenfalls über COM realisiert, d.h. Plugins für den EA müssen als COM-Komponenten implementiert werden. Die Dokumentation hierzu ist gut und wird durch Beispiele ergänzt. Datenschnittstellen Enterprise Architect-Projekte werden im proprietären EAP-Format gespeichert; es ist allerdings eine sehr gute Unterstützung des XMI-Standards vorhanden (1.0, 1.1, 1.2 und 2.1 werden für Import und Export unterstützt). 50

53 3.2.6 Sparx Systems - Enterprise Architect Des Weiteren wird der Import und Export von Daten im CSV-Format (Character Separated Values) unterstützt; das genaue Format ist anpassbar (Trennzeichen etc.). Die grafische Ausgabe von Diagrammen ist möglich als PNG-, JPEG-, GIF- und TGA-Grafiken sowie als Windows-Bitmaps und Windows-Metafiles. Für die Sprachen C# und va (unter anderen) kann Code generiert werden. Es können XSLT-Stylesheets importiert werden, um einen Export von der XMI-Darstellung in ein beliebiges XML-basiertes Format zu ermöglichen. Ein Projekt-Report ist generierbar als HTML oder im Rich Text Format. Konformität zur BPMN-Spezikation Alle Elemente der BPMN außer expandierten Sub- Prozessen sind vorhanden und erkennbar. Kollabierte Sub-Prozesse und Ad-Hoc-Sub-Prozesse sind definierbar und werden korrekt dargestellt, auch mit den unterschiedlichen Schleifen-Arten. Validierung Eine Validierungs-Möglichkeit wird über Project Model Validation Validate Selected angeboten; allerdings wird die Validität hinsichtlich der BPMN-Spezifikation nicht überprüft. Selbst Modelle ohne Start- und End-Elemente werden als gültig erkannt. Die Validierung ist zwar konfigurierbar, allerdings nur auf der Ebene der einzelnen Elemente, nicht auf der Ebene der Stereotypen. Eine Überprüfung der Gültigkeit im Sinne der BPMN ist ebenfalls nicht möglich; hier können z. B. Elemente zwischen Pools mittels Kontrollflüssen verbunden werden, obwohl dies nicht BPMN-konform ist. Validierungs-Kriterien können zwar für konkrete Elemente angelegt werden (im Eigenschaften-Dialog unter Constraints mittels Object Constraint Language); es ist allerdings nicht möglich, bestimmte Einschränkungen für einen Stereotyp zu definieren. Es ist auch nicht möglich, Regeln, die für ein Element bereits definiert wurden, für ein anderes zu übernehmen; die Regel muss in diesem Fall neu angelegt und definiert werden, was höchst unproduktiv ist. Dieses Problem lässt sich vermutlich dadurch erklären, dass die Constraints gedacht sind für Einschränkungen, die sich aus der Domänen-Analyse ergeben, nicht zur Prüfung der Konformität mit einem Modellierungs-Prinzip. Eine sinnvolle Validierung eines Modells in Bezug auf die BPMN-Spezifikation ist also mit dem Enterprise Architect nicht möglich. Besondere Funktionen Simulation/Prozessausführung Eine Prozess-Simulation ist im EA nicht möglich. 51

54 3 Analyse und Vergleich Kollaboration Zur gemeinsamen Nutzung von Modellen stehen dem Benutzer des EA mehrere Möglichkeiten offen: externe Versionskontroll-Systeme (RCS, CVS, Subversion und Team Foundation Server werden von Haus aus unterstützt) Modell-Repositories können in den DB-Systemen SQL Server 2000 und 2005, MySQL, Oracle 9i and 10g, PostgreSQL, Adaptive Server Anywhere 8 und 9, Progress Open- Edge sowie MSDE angelegt werden Fazit Der Enterprise Architect hinterlässt den Eindruck, dass die BPMN-Unterstützung nur halbherzig implementiert wurde; insbesondere das Fehlen jeglicher BPMN-spezifischen Validierung ist sehr schwerwiegend. Die Modellierung zeigt zwar gute Ansätze, aber fehlende Ausrichtungs-Hilfen und das häufig notwendige Zuweisen des speziellen Element-Typs lassen keinen gelungenen Arbeitsfluss zu Stande kommen. Wer Wert auf eine detaillierte Anpassung der grafischen Darstellung und eine konfigurierbare Visualisierung beliebiger Element-Attribute legt (und u. U. damit auf die Einheitlichkeit einer BPMN verzichtet), ist mit dem EA gut beraten, da dies mit den EAShapeScripts sehr einfach möglich ist. Der EA hat allerdings viele kleine Details (wie etwa einen integrierten Issue-Tracker für alle Elemente des Projektes und ein fein-granulares Rechte- und Freigabe-System), die konsequent integriert sind und bei anderen Tools wegfallen oder durch externe Systeme ersetzt werden müssen, so dass er als allgemeines, nicht BPMN-bezogenes Entwicklungs- Tool durchaus attraktiv ist. Bewertung Kosten: $ 65 Dokumentation: 2 Modellierung: 3 Erweiterbarkeit: 2 Schnittstellen: 3 Benutzbarkeit: 3 Gesamt: 2,6 52

55 3.2.6 Sparx Systems - Enterprise Architect Kriterienkatalog GUI Alle Elemente auf einer Palette? BPMN-Palette muss explizit angezeigt werden; enthält nur die generischen Elemente. Sinnvolle Strukturierung der Elemente? Darstellung und Darstellungsqualität Elemente in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Verbindungstyp und -richtung in unterschiedlichen Zoomstufen klar unterscheidbar? Text in unterschiedlichen Zoomstufen lesbar? Markierte Elemente und Verbindungen in unterschiedlichen Zoomstufen erkennbar? Navigation Navigieren während Editieren möglich? Alle Operationen in unterschiedlichen Zoom-Stufen bedienbar? Scrollen mit Maus, Tastatur und Scrollbalken möglich? Navigation zu Subprozessen möglich und einfach? Navigation von Subprozessen zum übergeordnetem Prozess möglich und einfach? Elementeigenschaften intuitiv zugänglich mit Maus und Shortcut? Über Shortcut (Alt+Enter), Doppelklick und Kontextmenü. 53

56 3 Analyse und Vergleich Editieren Einfügen von Elementen Auswahl auf der Palette und Klick im Diagramm; Alternativ hat jedes Element im Diagramm ein Pfeil-Symbol, mit dem komfortabel neue Verbindungen angelegt und Elemente am anderen Ende erzeugt werden können. Ändern des Elementtyps, sofern im Kontext erlaubt. Verbinden von Elementen Über Auswahl des Verbindungs-Symbols oder mit kleinem Pfeil-Symbol an jedem Diagramm-Element. Entfernen von Elementen Wird beim Entfernen des mittleren Elements von 3 verbundenen eine Verbindung vom 1. zum 3. hergestellt? Ist das Einfügen eines Elementes zwischen zwei bereits verbundenen so möglich, dass das neue Element mit den zwei anderen verbunden wird? Entfernen von Verbindungen Die Verbindung wird gelöscht, die Elemente bleiben unverändert. Ändern der Richtung einer Verbindung Nicht möglich, die Verbindung muss entfernt und neu angelegt werden. Markieren von Elementen und Verbindungen auf verschiedene Arten möglich? Gruppieren von Elementen allgemein möglich? Keine dauerhafte Gruppierung möglich. Hierarchisches Gruppieren möglich? Zusammenfassen von Elementen und Verbindungen zu Subprozessen möglich? Nein, der Subprozess muss erstellt werden, und die Elemente hineinkopiert oder -verschoben werden. Ausrichtung an Hilfslinien möglich? Nicht während des Modellierens; über Menüpunkt möglich. Ausrichtung von Elementen an Referenzobjekt möglich? Nicht während des Modellierens; über Menüpunkt möglich. Ausrichtung an Raster möglich? Rasterdichte veränderbar? 54

57 3.2.6 Sparx Systems - Enterprise Architect Wird das bearbeitete Element nicht verdeckt vom Eigenschaften-Dialog? Sind Änderungen am bearbeiteten Element unmittelbar im Diagramm sichtbar? Sind die Eigenschaften klar und sinnvoll gruppiert und innerhalb der Gruppen nach Priorität geordnet? Nein; Eigenschaften sind verteilt auf Eigenschaftsdialog und permanent sichtbares Eigenschaftenfenster. Kann das Ändern der Eigenschaften abgebrochen werden? BPMN-Unterstützung Werden alle BPMN-Attribute unterstützt? Keine Beschriftungen von Message-Flows; keine Kennzeichnung des Default- Flows und keine expandierten Sub-Prozesse. Können zusätzliche Attribute definiert werden? BPMN-Visualisierung Wie werden Attribute visualisiert? Im Eigenschaften-Dialog Autolayout Vorhanden, aber nicht konfigurierbar; akzeptable, kompakte Resultate. Drucken Keine Skalierung; Seiteneinrichtung über den Standarddialog des Druckertreibers. Im- und Exportformate Speicherformate OMG XMI Standard; Import von Modellen aus anderen Tools über XMI. Bilder PNG, JPEG, GIF, TGA, Windows BMP; WMF XPDL BPEL 55

58 3 Analyse und Vergleich Sybase - PowerDesigner Studio Hersteller: Sybase, Getestete Version: 12.0 Getestete Plattform: Windows XP (in VMWare) Bemerkungen: 30-Tage Testversion Allgemeines Das Produkt PowerDesigner Studio des französischen Herstellers Sybase ist ein Werkzeug für die verschiedenen in der Software-Entwicklung anfallenden Modellierungsaufgaben, von Anforderungen über die Architektur bis zur Datenmodellierung. Zwischen allen Modellen bestehen sehr detaillierte Verlinkungsmöglichkeiten, aufbauend auf dem Prinzip der Verfolgbarkeit von Elementen über alle Stadien der Entwicklung hinweg. Die Geschäftsprozess-Modellierung ist ein wesentlicher Teilaspekt des Werkzeuges. Lizenzmodell Der PowerDesigner wird unter einer proprietären Lizenz in den drei Varianten DataArchitect, Developer und Studio angeboten, neben der uneingeschränkt für 30 Tage nutzbaren Testversion. Alle drei Varianten werden zusätzlich angeboten zur Stand- Alone-Installation oder zur Nutzung mit dem Kollaborationsserver Enterprise Repository. Im Folgenden wird nur die PowerDesigner Studio-Variante beurteilt, da die anderen Varianten der Produktlinie keine Geschäftsprozess-Modellierung unterstützen. Das Preismodell sieht für das PowerDesigner Studio $ vor; für das PowerDesigner Studio Enterprise werden $ pro Sitz verlangt. Funktionale Unterschiede zwischen diesen beiden Produktvarianten gibt es nicht; jede erworbene Lizenz der Enterprise-Edition erlaubt lediglich den Zugriff eines Entwicklers auf das Enterprise Repository. Ein kostenloser Viewer zum Anzeigen der erstellten Modelle auf Rechnern, auf denen das Produkt nicht installiert ist, steht ebenfalls zur Verfügung. Distribution und Installation Das Produkt wird ausschließlich für die Windows-Plattform angeboten. Die Unterstützung anderer Plattformen ist nicht geplant. Die Testversion steht nach einer Registrierung auf der Sybase-Website zum Download bereit. Irritierend ist der unkommentiert mit angebotene Download-Link für das Produkt PowerACM; hierbei handelt es sich um eine französische Version des PowerDesigners, was aber nicht unmittelbar ersichtlich ist. Ebenfalls unkommentiert mit angeboten werden die PowerDesigner-Dokumentation und eine PowerDesigner-Bibliothek. Der Installer entspricht gängigen Windows-Konventionen. Ein Lizenz-Schlüssel oder eine Seriennummer ist zur Installation der Testversion nicht notwendig. Bei den ausgelieferten Produkten wird bei der Installation angeboten, ob ein Lizenz-Server verwendet werden soll oder ob ein Lizenz-Schlüssel zur Stand-Alone-Installation vorhanden ist. 56

59 3.2.7 Sybase - PowerDesigner Studio Dokumentation Die integrierte Programmhilfe ist im üblichen Windows-CHM-Format verfasst und sehr übersichtlich nach den Modellierungs-Bereichen (Anforderungen, Konzepte, Klassen, Prozesse) und allgemeine Themen (Datenformat, Scripting, Report-Generierung) gegliedert, wobei jeder Bereich eine abgeschlossene Einheit bildet. Die Handbücher im Portable Document Format müssen separat installiert werden und sind vom Programm aus nicht zugänglich; sie sind inhaltlich aber mit der Programmhilfe identisch. Der Gesamtumfang aller Handbücher beträgt ca Seiten. BPMN-Modellierung Beim Anlegen eines neuen Geschäftsprozess-Diagramms muss die Prozesssprache (BPMN, BPEL4WS etc.) angegeben werden; eine Umwandlung in eine andere Sprache kann später erfolgen. Es fällt auf, dass für die BPMN eine zusätzliche Tool-Palette mit Elementen angezeigt wird, auf der aber z. B. Start-Elemente oder Task-Elemente nicht vorhanden sind; diese sind nur auf der generischen Element-Palette. Dies irritiert zu Beginn (Abb. 12). Die Elemente der BPMN-spezifischen Palette sind zudem schlecht unterscheidbar. Abbildung 12: Paletten des PowerDesigners Ein Arbeitsfluss kommt beim Modellieren nicht zustande, da nach dem Anlegen eines Elements weder eine Umbenennung der Elementbezeichnung noch Verbindungen zu möglichen nachfolgenden Elementen automatisch angeboten werden; der Wechsel vom Anlegen neuer Elemente zum Einfügen neuer Verbindungen ist nur über die explizite Auswahl des Verbindungs-Tools auf der Palette möglich. 57

60 3 Analyse und Vergleich Sind die Verbindungen angelegt, so lassen sie sich leicht manuell ausrichten. Es wird keinerlei Unterstützung bei der Ausrichtung von Elementen während des Modellierens gegeben, wie etwa Hilfslinien zur Zentrierung; lediglich das Ausrichten am Raster funktioniert. Eine sehr bedenkliche Einschränkung ist die fehlende Möglichkeit für mehrzeilige Element- Bezeichnungen; insbesondere mit Gateways ergeben sich so sehr unschöne Diagramme. Bedingte Sequenzflüsse werden nicht als solche gekennzeichnet; eine Beschriftung von Sequenzflüssen ist ebenfalls nicht möglich. Subprozesse werden unterstützt; sie können entweder kollabiert oder in einer Composite View angezeigt werden; Elemente innerhalb von Subprozessen sind nicht Teil des Subprozesses, sondern können frei innerhalb des gesamten Diagramms verschoben und verbunden werden, was sicher selten der Intention des Benutzers entspricht. Ad-Hoc-Subprozesse lassen sich nicht anlegen; auch die Programmhilfe erwähnt sie nicht. Fehler-, Timeout- und Kompensations-Handler können ungewollt so platziert werden, dass sie hinter dem Element, dem sie zugehören, verschwinden. Insgesamt können weder Arbeitsfluss noch das sich ergebende Diagramm überzeugen. Die Bedienung macht insgesamt den Eindruck, dass zu Gunsten eines leichten Umstiegs von ähnlichen Diagramm-Werkzeugen auf eine Implementierung des für die Prozess-Modellierung wichtigen typischen Arbeitsflusses verzichtet wurde. Erweiterbarkeit Der PowerDesigner ist gut und verhältnismäßig leicht um eigene Elemente erweiterbar. Die Erweiterung findet statt im Process Language Properties-Dialog, erreichbar über Language Edit Current Process Language (Abb. 13). Der Dialog ist sehr übersichtlich aufgebaut und intuitiv bedienbar, sofern man bereits mit den generellen Methoden der Erweiterung durch Einführung neuer Stereotypen vertraut ist. Um beispielsweise eine neue Variante eines Task-Elements zu realisieren, erzeugt man in der Baumansicht über den Punkt New Stereotype des Kontextmenüs des Prozess-Elements einen neuen Stereotypen, der zunächst alle Attribute des ursprünglichen Elements erbt. Danach sind zahlreiche Anpassungen in unterschiedlichen Bereichen möglich, wie etwa das Festlegen generierter Dateien für das Element (mittels einer proprietären Sprache, siehe 3.2.7, des Definieren eigener Checks für das Element (in Visual Basic), das Festlegen eines Kontextmenüs und verschiedener Event-Handler zum Bestimmen des Verhaltens des Elements im Diagramm, und das Festlegen des Paletten-Symbols und des Diagramm- Symbols für das Element, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Dies alles ist sehr intuitiv zugänglich, aber auch in der Hilfe gut dokumentiert. Die auf diese Weise definierten Elemente werden standardmäßig in der Profildatei der aktuellen Prozesssprache (in diesem Fall BPMN) gespeichert, nicht innerhalb der Diagramm- Datei. Wenn das mitgelieferte Profil nicht überschrieben werden soll, so kann auch eine benutzerdefinierte Datei angegeben werden. Damit wird es nötig, zusätzlich zur Diagramm- Datei die Datei mit dem erweiterten Prozesssprachen-Profil weiterzugeben, falls andere Entwickler an der gleichen Modellierungs-Aufgabe mitarbeiten sollen; andererseits stehen dadurch die benutzerdefinierten Erweiterungen über Dateigrenzen hinweg zur Verfügung 58

61 3.2.7 Sybase - PowerDesigner Studio Abbildung 13: Erweiterungs-Dialog und die gespeicherten Diagramm-Dateien sind kleiner, weil sie nicht das gesamte Profil der Prozesssprache beinhalten müssen. Anpassung des generierten Codes mittels GTL Der PowerDesigner bietet die Möglichkeit, mittels einer proprietären Template-Sprache, der Generation Template Language (GTL), die Code-Ausgabe detailliert und komfortabel zu steuern. Die GTL ist ähnlich den aus der eclipse-umgebung bekannten va Emitter Templates; auch va Server Pages haben ein ähnliches Konzept, wobei die in die Templates eingebettete Sprache beim PowerDesigner Visual Basic ist. Erwähnenswert ist, dass es die Möglichkeit gibt, über sogenannte Metaklassen die Code-Generierung für bestimmte Elemente global zu beeinflussen, zusätzlich zur Elementtyp-spezifischen Anpassung; d.h. anders ausgedrückt: es gibt zusätzlich zur bestehenden Vererbungshierarchie Mechanismen, um besonderes Verhalten für bestimmte Elementtypen zu bewirken. API Das PowerDesigner-API deckt alle funktionalen Aspekte ab und ist zugänglich entweder direkt über Visual Basic (hierzu stehen PowerDesigner-intern Skript-Editoren zur Verfügung) oder von externen Anwendungen aus mittels OLE- bzw. COM-Mechanismen (dann mit allen Sprachen, die COM-Bindings besitzen). 59

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