Konzeptphase SUMO

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1 Konzeptphase SUMO 1

2 Warum eigentlich elektrische Mobilität? Das Auto, das Verbraucher heute benutzen produziert durchschnittlich 130g CO2/km bei 9500 km Jahresleistung sind das 1235 kg/jahr ohne Berücksichtigung des Herstellungsprozesses. Das sind ca % ihres ganz individuellen Beitrages zur CO2 Erzeugung! Diesen Anteil können Sie deutlich reduzieren! CO2 Reduktion in Ehren, das ist aber nicht der einzige vernünftige Grund: der Elektroantrieb ist dreimal effizienter als jede Verbrennungsmaschine! Hier wird weniger Energie nutzlos erzeugt und damit verschwendet! Elektromobilität lässt sich hervorragend mit regenerativen Energieformen verknüpfen, denn: Für 9500 Jahreskilometer benötigen Sie ca kwh pro Jahr (bei einem Durchschnittsverbrauch von 14 kwh/100km), das ist mit nur 20m² Photovoltaik realisiert! Dies ist eine Möglichkeit für Inhaber von Immobilien also in eher ländlichen Strukturen, da wo individuelle Mobilität existenziell sein kann! 2

3 Warum eigentlich ich/wir? Weil wir Verantwortung für unsere Umwelt haben jeder einzelne, ob er will oder nicht. Beim Konsum, bei der Mobilität, der Wahl seiner Arbeit.. Weil das Umdenken in Sachen Mobilität Geld spart, selbst auf die Gefahr hin, dass ein spezifischer km- Preis für den Individualverkehr höher ist als bisher (mit ihrem eigenen Auto), durch die Wahl der am besten geeigneten Verkehrsmittel für ihre Mobilitätsbedürfnisse, sparen sie Geld und schonen die Umwelt Durchbrechen Sie den Kreis der virtuellen Wertschöpfung kleine, regional optimierte und orientierte Verkehrskonzepte mit strategischer und operativer Verknüpfung an den ÖPNV halten auch den benötigten Geldstrom zusammen und lassen nicht zu viele Dienstleister die Hand aufhalten. 1,5 Stunden mit schönen und eindringlichen Bildern 3

4 Facts & Figures zum Stand der Technik o Die Konvertierung eines klassischen Fahrzeuges in ein EV (Electrical Vehicle) ist bereits bei einigen Modellen praxiserprobt. Neuwertige Fahrzeuge können mit einer Investition von EUR im Klein- und Mittelklassewagensegment realisiert werden. o Der Markt an Dienstleistern für Projektierung und Ausführung wächst, dies ist zudem eine Entwicklungsmöglichkeit für Kfz-Fachbetriebe, die später auch die Wartung der Fahrzeuge übernehmen. o Kleinserien spezieller Elektrofahrzeuge mit auf das notwendigste beschränkten Ausstattungsmerkmalen sind am Markt für bis EUR verfügbar. Viele dieser Fahrzeuge führen ein Nischendasein, sind aber tatsächlich schon praxiserprobt, teilweise auch mit erfolgreichen Crash-Tests. o High-End Produkte (Ruf Porsche oder Tesla) sind ebenfalls verfügbar, kommen für diese Art von Konzept jedoch weniger in Frage zumindest nicht in der Startphase. o Da der dazugehörige Strommarkt heiß umkämpft ist, wird das Tanken zum Politikum. Aktivitäten der RWE, E-ON bestätigen dies durch Verbreitung von Steckdosen in Parkhäusern oder anderen öffentlichen Plätzen. o Tankstellennetze sind z.b. schon vor Jahren durch Bundesverband Solare Mobilität initiiert worden. Vielleicht eine einfache und eher regionale Lösung! Park&Charge - Stromtankstellensystem für Deutschland 4

5 Kerngedanken des Konzeptes (1/2) o Der Begriff urbane Mobilität soll stellvertretend für die Mobilitätsbedürfnisse in einem Mobilitätskreis mit einem Radius von bis zu 75 km um den virtuellen Lebensmittelpunkt stehen. (Löhne/Bad Oeynhausen) o Mobilitätsanspruch ist hier, dass ein Ziel innerhalb des benannten Radius zu jeder Zeit erreicht werden kann. Die Verweildauer ist untergeordnet, wird aber wahrscheinlich zwischen 1 h und 18 h liegen. o Für Mobilitätsbedürfnisse außerhalb des genannten Kreises sollen bevorzugt öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. o In einer vollendeten Ausführungsform könnte man sich z.b. vorstellen, dass individuelle Mobilitätsbedürfnisse vor Ort und am Zielort (der vielleicht 800 km weit entfernt liegt) durch Elektrofahrzeuge befriedigt werden und die größere Distanz mit dem Zug. 5

6 Kerngedanken des Konzeptes (2/2) o Der Mobilitätsanspruch soll außerdem auch für einfache Fahrten (also ohne zum Ausgangspunkt innerhalb des Zeitfensters zurückkehren zu müssen) zu einem beliebigen Punkt im Zielkreis gelten, so z.b. eine Zubringerfahrt zum Bahnhof oder Flughafen. o Alternative Transportmittel/-möglichkeiten wie Taxi, Bus, Fahrrad oder auch per pedes sollen nicht ignoriert werden. o Das Mobilitätsbedürfnis erstreckt sich per Definition nicht nur auf Einzelpersonen, sondern auch auf Gruppen wie z.b. Familien. o Das Mobilitätsbedürfnis schießt auch den Transport von Gütern des täglichen Bedarfs mit ein. o Die direkte Verbindung von regenerativ erzeugtem Strom und dessen Nutzung für die Befriedigung von Mobilitätsbedürfnissen, mit Speicherung, wo das erforderlich ist. 6

7 Mobilitätskreis Ø km Was genau ist die Idee? Anwendung des Car-Sharing Gedanken in Verbindung mit professioneller Dienstleistung Es werden ausschließlich emissionsarme Fahrzeuge, hier Elektroautos,- roller,- fahrräder benutzt. Die Energiegewinnung aus regenerativen Energien erfolgt dezentral durch Quellen im Mobilitätskreis oder wird (zunächst) als Öko-Strom zugekauft! Die Organisation folgt dem Genossenschaftsmodell, die Nutzer können müssen aber nicht - Eigentümer sein und können z.b. auch den eigenen grünen Strom einbringen. Im Idealfall wird das System ausbalanciert betrieben; nur regenerativ erzeugter Strom im Mobilitätskreis wird zur Bereitstellung der Batterieladungen genutzt. Zuviel erzeugter Strom wird gespeichert oder in den Strommarkt eingespeist. Wind, Fotovoltaik und Biogas aus Abfällen werden als Einspeisung präferiert. Konsequente Nutzung vorhandener und weiteren zu entwickelnder ÖPNV Strukturen. 7

8 Mehr Details? Mobilitätskreis Ø km Standardisierte Schnittstellen erlauben die Nutzung der Ladestation durch jedes Fahrzeug. Wo möglich, werden mehrere Fahrzeuge einer Ladestation zugeordnet. Buchung über Internet und Telefon und zentrale Anlaufstelle (in Verbindung mit Energieberatung?) Verteilung von Fahrzeugstationen möglichst flächendeckend! Beteiligung an beiden Modulen (PV + EV) kann, muss aber nicht sein! Eventuelle Zentrierung des Kreises da, wo sich die meisten Nutzer zusammenfinden! Fahrzeuge (EV) an ihren zugewiesenen Stationen Green Energy Station, PV-Anlagen SUMO, Regenerative Einspeisung + EV-Station 8

9 Modell Car-Sharing -Elektroautos (EV s) -Professionell - Nutzung auch durch Gewerbe - weitgehend automatisierte Abläufe - Verbreitung Löhne/Bad Oeynhausen - Mobilitätskreis km SUMO: Klassifiziert die Nutzer, die elektrische Mobilität und regenerativ erzeugte Energie in Balance und mit kurzen Wegen realisieren eigene PV und Carsharing Station. Nachhaltige Energieerzeugung -Wind, Sonne, Biogas - Energiespeicherung, z.b. für dezentrale Schnellaufladung - Vermarktungsstrategien für dezentrale Energiegewinnung - Bürgerbeteiligung - Direktvermarktung von volatilen Energien - Effizienzsteigerung der Haushalte durch professionelle Energieberatung 9

10 Organisationsstruktur Verkauf von volatiler Energie am Markt (Überkapazitäten aus genossenschaftlichen PV s, Wind- und Biogasanlagen) Genossenschaft zum Betrieb von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien und von Elektroautos, -roller 10

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