Was Familien trägt Erfahrungen aus der Familienwerkstatt

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1 Was Familien trägt Erfahrungen aus der Familienwerkstatt von Mathias Voelchert Was von uns verlangt wird, ist eine neue Ära der Verantwortung. Die persönliche Verantwortung ist der Feind aller autoritären Systeme. Als Kind empfand ich es unerhört, dass man mich als minderwertig betrachtet hat. Ich kam mir als Kind sehr bedeutend vor, ich wollte ernst genommen werden. Ich dachte mir, es kann doch nicht sein, dass nur, weil einer mehr Fleisch mit sich herumträgt mehr bedeutet wie ich. (Gottfried Hellnwein) Dürfen Werte wichtiger sein als Menschen? Welches Ideal heiligt die Mittel? Schaffen wir es Kinder in ihrer gesamten Existenz wahr- und ernst zu nehmen? Es gibt keine Tricks. Es gibt nur das sich ganz Einlassen, auf dass was sich zeigt. Eltern sind Wegweiser und Begleiter Was in menschlichen Beziehungen Gültigkeit hat, muss zwischen den Beteiligten ausgehandelt werden. Kein Kind muss so werden, wie sich das die Eltern vorstellen, um gut genug zu sein. Kinder brauchen von ihren Eltern nichts als die elementare Mitteilung: Du bist in Ordnung, einfach wie du bist. Wenn wir auf Familien schauen, in denen die Mitglieder sich sehr wohl fühlen, finden wir vier Wertbegriffe: u Eigenverantwortung u Authentizität u Integrität u Gleichwürdigkeit Diese Werte helfen, Selbstwertgefühl zu entwickeln. Erklärung der Schlüsselworte zu den individuellen Werten Gleichwürdigkeit Das erste Schlüsselwort ist Gleichwürdigkeit, nicht zu verwechseln mit Gleichheit. Gleichwürdigkeit bedeutet weder Ebenbürtigkeit noch Gleichheit. Ebenbürtigkeit bedeutet ursprünglich von gleicher Geburt, wird heute jedoch etwa im Sinne von gleich stark verwendet. Gleichheit hingegen ist auch ein politischer Begriff, der in Formulierungen wie Gleichheit vor dem Gesetz oder Gleichstellung 22 kinderleicht 3/09

2 (der Geschlechter) zum Ausdruck kommt. Gleichwürdigkeit bedeutet nach meinem Verständnis sowohl vom gleichen Wert (als Mensch) als auch mit dem selben Respekt gegenüber der persönlichen Würde und Integrität des Partners. Gleichwürdigkeit als neuer Maßstab für zwischenmenschliche Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern zieht ihre Bedeutung, ihre Kraft und ihr Potential aus zwei Quellen. Die eine ist die klinische Erfahrung aus der Arbeit mit gestörten Beziehungen zwischen Eltern und Kindern. Die andere Quelle ist die wissenschaftliche Forschung der frühen Bindung zwischen Eltern und Säuglingen. Für diese Arbeit stehen bedeutende Namen wie Daniel N. Stern, Peter Fornagy und andere. Eine ihrer Schlussfolgerungen ist, dass die gesündeste Beziehung und auch das optimale Gedeihen von Eltern und Kindern sich dann einstellt, wenn die Beziehung eine Subjekt-Subjekt-Beziehung und keine Subjekt-Objekt-Beziehung ist, in der das Kind das Objekt ist. Diese Forschung begründete in sich selbst ein neues Paradigma, das die meisten bisherigen Wahrheiten der Entwicklungspsychologie auf den Kopf stellt. Was wir Gleichwürdigkeit nennen ist das, was eine Subjekt-Subjekt-Beziehung von Natur aus kennzeichnet. Eine Beziehung, in der die Gedanken, die Reaktionen, die Gefühle, das Selbstbild, die Träume und die innere Realität des Kindes genauso ernst genommen werden, wie die der Erwachsenen und vom Erwachsenen in der Beziehung berücksichtigt werden. Auf diesem Weg wird das Kind unter der Führung des Erwachsenen zum Mit-Gestalter seiner eigenen Welt. Das ist kein politisches Recht, aber es ist der Auftrag, die persönliche Integrität des Kindes sowie die des Erwachsenen zu schützen. Wir leben in einer Zeit des Übergangs. Die Herausforderung liegt darin, Familien diese neue Einsicht und Perspektive nahezubringen, auch wenn sie selbst in ihrer Erziehung und Ausbildung als Objekt in der Beziehung behandelt worden waren. Auch wenn sie als Heranwachsende mit Erwachsenen zu tun hatten, die Macht ausübten, anstatt fürsorglich zu sein. Viele Schulen und Lehrer (sowie viele Eltern) brauchten daher erst den Umweg über Verhaltenskontrolle und andere modernisierte Methoden, die die Macht der Erwachsenen exerzierten und die existenzielle Wirklichkeit von beiden Erwachsenen und Kindern missachteten. Selbst wenn diese Methoden kurzfristig funktionieren, erkennen diese Erwachsenen oft, dass der Preis, den sie dafür zu bezahlen hatten, sehr hoch ist. Der Weg zur Gleichwürdigkeit ist schwierig emotional wie intellektuell. Es ist einfach schwer aufzuhören, im Erwachsenen-gegen-Kind -Modus zu denken. Es ist schwer, eine Haltung anzunehmen, die beiden Seiten gleich dient und nicht die Bedürfnisse des einen über die des anderen stellt. Der Fokus muss darauf gerichtet werden, was zwischen den beiden abläuft (Prozess). Das ist für Familien, Schulen, Betriebe ein komplett neues Terrain. Es fehlt ihnen das Können, destruktivem Verhalten in Beziehungen konstruktiv zu begegnen. Eigenverantwortung Das zweite Schlüsselwort ist Verantwortung, genauer gesagt persönliche Verantwortung die Verantwortung, die zu übernehmen wir alle in der Lage sind, Verantwortung für unser eigenes Verhalten, unsere Gefühle, unsere Reaktionen, unsere Werte usw. Und für den Erwachsenen kommt noch hinzu, dass er es ist, der in jeder Beziehung/Begegnung zwischen einem Erwachsenen und einem Kind der Verantwortliche für die Qualität ihrer Beziehung ist. Kinder sind schlicht nicht in der Lage, die Verantwortung zu übernehmen. Und da, wo sie dazu gezwungen sind, weil der Erwachsene es nicht will oder kann, leiden die Kinder (und die Beziehung). Das ist so, egal ob wir über die Familien oder das Klassenzimmer sprechen. Es ist unerlässlich, dass Erwachsene diese Zusammenhänge verstehen. Diese Verantwortung kann mit Kindern weder geteilt noch an sie delegiert werden. Sie bleibt alleinig beim erwachsenen Elternteil oder Lehrer. Diese psychologischen Fakten widersprechen dem seit Generationen üblichen Selbstverständnis der Erwachsenen, ihre Realität nach zweierlei Maß zu messen. Will sagen: Wenn meine Beziehung zu einem Kind gut verläuft, dann ist es mein Verdienst (oder der Erfolg meiner Methode). Wenn die Beziehung zu einem Kind (oder zu einer Schulklasse) schwierig ist, dann ist es das Verschulden des Kindes (bzw. der Klasse). Vor weniger als einer Generation waren sich alle Erwachsenen über dieses zweierlei Maß einig. Kinder, die sich nicht fügten, wurden entweder ausgeschlossen oder bestraft. Konsequenterweise entwickelten die meisten Kinder Angst (im Rückblick wurde diese Angst oft mit Respekt verwechselt). Die heutigen Kinder haben im Kindergarten nicht mehr auf dieselbe Weise gelernt, den Erwachsenen zu fürchten. Sie verlangen Respekt vom Lehrer, bevor sie ihn zurückrespektieren können und wollen. Die Forderung nach persönlichem Respekt geht in beide Richtungen. Damit Kinder in einer gesunden Weise aufwachsen können, brauchen sie die Erfahrung beständiger Fürsorge für die Wahrung ihrer persönlichen Integrität (Bedürfnisse und Grenzen). Sie müssen eine gesunde Selbstachtung und einen starken Sinn für persönliche Verantwortung entwickeln. Das Verhalten von Erwachsenen, welches diese Entwicklung ermöglicht, unterscheidet sich fast in jeder Hinsicht von dem Verhalten, das auf Gehorsam pocht. Was ich bisher ausgeführt habe, ist nicht nur anders als bisheriges Denken, es ist vielmehr komplett neu. Es gibt nichts Geeignetes, aus der Vergangenheit, auf das wir zurückgreifen könnten. Eltern sind gezwungen, neue Wege zu finden, um ihre (sehr nötige) Führungsaufgabe als Erwachsene wahrzunehmen. Genauso müssen Lehrer neue Formen der professionellen Führung im Klassenzimmer und im Eins-zu-eins-Kontakt mit einzelnen Kindern entwickeln. Viele Eltern, Schulen und Lehrer haben diesen Prozess bereits begonnen und genießen die Ergebnisse! Selbstvertrauen Selbstwertgefühl Ein Beispiel: Ein erfolgreicher Sportler hat ein hohes Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten in dieser Sportart. Er braucht deshalb nicht zwangsläufig viel Vertrauen in sich als Mensch zu haben. Für Menschen, die ein gutes Selbstwertgefühl haben, ist es kein Problem, ein niedriges Selbstvertrauen zu haben denn die sagen sich dann: Okay, ich wollte zwar Klavierspielen lernen, ich habe zwei Jahre Unterricht gehabt, aber ich bin leider nicht gut genug, um Pianist zu werden! Wir müssen uns entscheiden, ob wir die alten Wege gehen wollen, die sich in einer beschränkten und überholten Polarisierung ausdrücken: Strenge Regeln kinderleicht 3/09 23

3 und Konsequenzen einerseits und freie Erziehung andererseits. Die 40-jährige Forschung und praktischen Erfahrungen von Jesper Juul und seinen Mitarbeitern am Kempler-Institut zeigen die Chance, einen dritten Weg zu finden. Integrität Integrität bedeutet in der Familie, Eltern sollten ihre eigenen Grenzen äußern, statt Grenzen für ihre Kinder zu finden. Historisch betrachtet ist es noch gar nicht lange her, seit wir damit begonnen haben, die individuellen Bedürfnisse des Menschen, seine Grenzen und Werte ernst zu nehmen. Dem Leben und Überleben der Gruppe ist stets eine größere Bedeutung beigemessen worden. Wir sprechen hier von einer langen historischen Zeitspanne, in der die Integrität des Kindes, das heißt, seine physischen wie psychischen Grenzen und Bedürfnisse, systematisch gekränkt wurden und zwar als Bestandteil einer Erziehung, die ein solches Verhalten als richtig und notwendig ansah. Authentizität Wir müssen aufhören, Rollen zu spielen, z.b. die Rolle des Vaters oder der Mutter, es reicht, wenn wir so sind, wie wir sind, damit haben wir schon genug zu tun. Die Forderung nach Authentizität in den familiären Beziehungen bedeutet einen qualitativen Quantensprung, der vielen Eltern in den letzten zwanzig Jahren vor nahezu unlösbare Probleme stellte, wuchsen sie doch selbst in Familien auf, in denen alles andere als Authentizität gefragt war. Erst wenn beide oder alle Familienmitglieder sich so authentisch wie möglich zu einem Problem oder Konflikt das heißt, zu der Art und Weise, in der sie selbst betroffen sind geäußert haben, besteht die Möglichkeit, eine tragfähige Lösung zu finden, die nicht eine neue Vorschrift oder Sanktion darstellt. Eigenverantwortung Verantwortung kann man nicht lernen, Verantwortung bekommt man übertragen. Erst wenn es uns gelingt, für uns selbst die Verantwortung zu übernehmen, sind wir auch in der Lage, aktiv die Mitverantwortung für andere Menschen und die Gemeinschaft, die wir mit ihnen bilden, zu tragen. Gemeinschaft Eine Familie, in der einige die Arbeit erledigen, während sich die anderen zurücklehnen, ist keine gleichwürdige Gemeinschaft. Die Erwachsenen können die Rollen je nach Temperament, Einstellung und den individuellen Möglichkeiten verteilen. Wählt man die klassische Rollenaufteilung, bei der die Frau die Hauptverantwortung für den häuslichen Bereich und der Mann für die Ökonomie übernimmt, ist daran nichts auszusetzen, solange der Beitrag beider Seiten innerhalb der Familie als gleichwürdig anerkannt wird. Viele sprechen von Werteverfall. Ich glaube, dass sich jede Generation neue Werte sucht. Aber ich denke, dass Eltern in unserer Zeit erstmals nach innen blicken und sich fragen müssen: Was für eine Mutter, was für ein Vater will ich sein? Das war anders, als die Generation meiner Eltern Kinder bekam. Da hieß es: In unserer Familie machen wir, was man macht und was man nicht tut, tun wir nicht. Es gab einen gesellschaftlichen Konsens, was richtig und falsch ist. Das fehlt heute. Heute leben wir in großen Teilen Europas in einer Gesellschaft des Überflusses. Alle können theoretisch alles haben. Wir sind zu Verbrauchern geworden. Aber die Werte des Marktes bieten keine Führung für das Leben an. Wir sehen in Skandinavien, dass viele Mädchen schon mit 11, 12 Jahren depressiv sind. Sie verletzen sich, leiden unter Essstörungen, hegen Selbstmordgedanken. Wenn man mit ihnen spricht, dreht sich alles um ihren Marktwert: Wie schneide ich im Vergleich zu den Freundinnen ab? Wer hat die schickeren Schuhe, das hippere Piercing? Eltern kaufen ihren Kindern alles: Laptop, TV, Computerspiele. Sie wollen zeigen, dass sie sich das leisten können. Aber dann kommt die Frage: Wie viel Stunden täglich darf ein sechsjähriges Kind damit spielen? Ist eine Stunde gut oder sind es mehr? Wie viel Schlaf braucht das Kind, soll der Fernseher in seinem Zimmer stehen? Dafür fehlen allgemein gültige Antworten. Doch wie finden Eltern ihre Antworten darauf? Es gibt ja keine moralischen Argumente mehr. Deshalb brauchen Eltern eine genaue Vorstellung, von dem, was ihnen wichtig ist. Ein Beispiel: Als unsere Kinder sieben und neun und beide in der Schule waren, wurde das Thema Fernsehen immer wichtiger für sie. Bis dahin hatten wir jeden Sonntag Die Sendung mit der Maus und Löwenzahn geschaut. Jetzt merkten die Kinder, dass ihre Schulfreunde jeden Tag fernsahen. Natürlich wollten sie das auch. Als ich ihnen sagte Wir machen das nicht!, waren sie enttäuscht und beschimpften mich mit Blöder Papa. Wir können gar nicht mitreden, alle dürfen, nur wir nicht. Ja, so ist es, sagten wir Eltern. Und damit war das Thema für ein paar Wochen vom Tisch. Wir waren uns ziemlich sicher, dass wir das so wollen und hatten kein Problem damit für einige Zeit bei unseren Kindern ein schlechtes Image zu haben. Ähnlich ist es beim Thema Computer. Da können Eltern bestimmen, dass eine halbe Stunde pro Tag genug ist. Wenn das Kind protestiert, weil die Freunde länger spielen dürfen, können sie antworten: Ja, stimmt. Aber du darfst nicht, weil wir das nicht wollen. Die vorne beschriebenen Werte helfen, Selbstwertgefühl zu entwickeln. Eigenverantwortung zum Beispiel können Kinder schon früh in bestimmten Bereichen übernehmen. In welchem Maße, ist zwar sehr unterschiedlich von Kind zu Kind. Aber die Kleinen können selbst entscheiden, welche Kleidung oder Frisur sie wollen, wen sie mögen und wen nicht. Sie können auch von Geburt an über ihren Appetit bestimmen. Aber das ist für die Eltern oft nicht einfach. Denn wenn mein Kind verantwortlich sein soll, verliere ich als Mutter oder Vater Macht. Viele Eltern wollen das nicht. Sie reagieren fast beleidigt, sagen mit pikierter Stimme: Dann entscheide du eben selbst, und gehen weg. Das ist falsch. Eine ältere Dame hat diese wunderbare Geschichte erzählt. Sie wollte vom dritten Stock ihres Hauses mit dem zweijährigen Enkel die Treppe hinuntergehen. Sie nahm seine Hand. Aber das Kind sagte: Nein, ich mache das selbst. Die Großmutter hielt es dann nur leicht an der Schulter. Als sie unten waren, hat das Kind glücklich gesagt: Ich habe das selbst gemacht, aber nicht allein. Darauf kommt es an. Kinder brauchen ja Eltern, aber in einer neuen Rolle, mehr als Begleiter. Das ist leichter gesagt, als getan. Deshalb sind Integrität und Authentizität so wichtig. Das bedeutet zum einen, Eltern sollten sich zu ihren eigenen Grenzen äußern, statt Grenzen für ihre Kinder zu finden. Und zum anderen: Sie müssen aufhören, eine 24 kinderleicht 3/09

4 Rolle zu spielen. Häufig lösen sich Probleme zwischen Kindern und Eltern dann auf. Wir fallen oft in ein Rollenspiel, ohne es zu merken. Heute soll eine durchschnittliche europäische Mutter immer nett sein. Doch oft kommt das nicht aus ihr selbst, sondern sie spielt es. Die wichtigste Frage für jede Familie lautet: Wie verwandeln wir liebevolle Gefühle in liebevolles Verhalten? Denn die Tatsache, dass wir einander lieben, bedeutet nicht automatisch, dass wir auch gut miteinander auskommen. Jesper Juul, einer der bedeutendsten Familientherapeuten unserer Zeit, will Eltern dabei unterstützen, auf diese Frage ihre ganz eigene Antwort zu finden. Juuls größtes Anliegen ist es, Eltern zu helfen, ihre Entscheidungskompetenz zu erweitern, um auch in schwierigen Situationen gute Entscheidungen zu treffen. Das klappt dann am besten, wenn es Eltern gelingt, ihre ganz persönlichen Werte und Ziele im Zusammenleben in der Familie umzusetzen. Jesper Juul und die von ihm gegründete Familienwerkstatt (www.familylab.de) vermittelt, was Eltern und Kinder brauchen, damit es ihnen zusammen gut geht. Kompetente Kinder brauchen kompetente Eltern! Es ist hilfreich, sich einmal zu fragen, welche Haltung und welches Denken wir mit unserer Erziehung und unseren Beziehungen in unserer Familie eigentlich fördern möchten. Wollen wir noch Untertanen heranziehen, die auf Anweisungen und Befehle handeln? Oder wünschen wir uns, dass unsere Kinder zu Menschen heranwachsen, die ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Kompetenz und ein starkes Selbstwertgefühl mitbringen? In letzterem Fall brauchen Kinder Eltern, die bereit sind, sich zu entwickeln. Eltern, die wie Leuchttürme sind, die ständig klare Signale geben und deutlich sagen, was sie wollen (statt bloß zu sagen, was sie nicht wollen). Sie brauchen Eltern, die wie Sparringspartner der Kinder sind, die zu Hause gleichsam eine Trainingssituation bieten und dabei den größtmöglichen Widerstand leisten und zugleich möglichst geringen Schaden anrichten. Eltern, die bereit sind, mit ihren Kindern zu wachsen. Eltern, die täglich viele Fehler machen und keine Lust mehr haben, perfekt zu sein. Eltern, die sich entspannen und die Kraft haben, Nein zu sagen, wenn ihnen danach ist. Eltern, die ihre Verantwortung nehmen wissend, dass diese Kinder nicht ihr Besitz sind, sondern das Geschenk des Lebens, wie sie selbst es sind. Eltern, die wissen, dass ihre Kinder nicht wie ihre Eltern werden müssen, um gut zu sein. Eltern, die die Kraft in sich entwickelt haben, sich und ihren Kindern immer mehr zu vertrauen. Hehre Ansprüche, aber unrealistisch, meinen Sie? Jesper Juul zeigt in seinem Buch, wie es praktisch gehen kann. Es sind Inspirationen, die Eltern zum Ausprobieren animieren wollen, es einmal anders zu machen, als wir es von unseren Eltern gelernt haben. In seiner deutlichen, zugewandten Haltung gibt er keine Anleitung zum Glücklichsein in Familien, sondern zeigt, dass wir inmitten einer tief greifenden Veränderung stecken, auf deren Weg wir selbst wieder mehr Freude an Familie und Partnerschaft finden können. Dies gelingt, wenn Eltern ihre Führungsrolle ergreifen und die Macht, die sie gegenüber ihren Kindern haben, transparent machen. Denn kinderleicht 3/09 25

5 Eltern haben die Macht in der Familie physisch, psychisch, sozial, daran gibt es nichts zu deuten. Wenn Eltern nicht dazu stehen, fangen die Kinder an, Macht an sich zu nehmen: Chaos ist die Folge. Deshalb ist es wichtig für Eltern, die Autorität in der Familie offen, in einer guten Weise und zum Wohle aller auszuüben, ohne die Abhängigkeit der Kinder auszunützen. Was können Eltern tun, wenn es schwierig wird? In Krisensituationen wünschen wir uns Allheilmittel. Doch ein erfolgreiches allgemeingültiges Rezept gibt es nicht. Überall in der westlichen Welt suchen Familien nach gangbaren Wegen, mit ihrer Situation in der Partnerschaft und Erziehung fertig zu werden. Dabei gibt es nicht die eine Lösung für Erziehung und auch nicht die eine Lösung, die für jedes Elternpaar passen würde. Auch kein Familienberater, Arzt oder Therapeut hat dieses Rezept. Wenn jemand Ihnen gegenüber so tut als ob, sollten Sie hellhörig werden. Die Praxis hat gezeigt, dass es sehr persönliche Umstände sind, die in eine Krise führen. In einer Familienberatung geht es darum, mit jedem Paar, mit jeder Familie herauszufinden, was die Erwachsenen fühlen, was ihr Kind fühlt, was das Kind ausdrücken möchte. Da ist jede Familiensituation ein bisschen anders. Deshalb helfen keine vorgefassten Meinungen, vorfabrizierten Theorien oder altbewährten Methodologien. Jede Familie ist ihr eigener kleiner Kosmos mit eigenen Gesetzen und Spielregeln. Wenn es dem Berater gelingt, diese Spielregeln zu entschlüsseln und diese Regeln transparent zu machen, können sie verstanden und verändert werden. Dabei weisen unsere Kinder durch ihr Verhalten auf die Ungleichgewichte in der Familie hin. Wenn Kinder schwierig werden, halten sie ihrer ganzen Familie den Spiegel vor. Statt dieses Verhalten als unpassend oder unartig abzutun, können wir diese Kindersprache so deuten, dass sie zu einer fruchtbaren Veränderung im Familienkosmos führt. Verantwortung statt Gehorsam Manche loben heutzutage wieder die Disziplinierung in Schrift, Wort und Tat und sie finden eifrige Leser und Applaus. Ich bin ihnen für diese Möglichkeit zur Abgrenzung dankbar! Das ist das Gegenteil unserer Arbeit. Es ist nicht unser Ziel, Kindern immer wieder vor Augen zu führen, dass sie nur dazugehören dürfen, wenn sie parieren. Auch geht es in unserer Arbeit nicht darum, dass Erwachsene immerfort mit der Höchststrafe in Beziehungen, dem Ausschluss, drohen: Wenn du nicht folgst, fliegst du raus,... musst du in die Ecke oder auf den stillen Stuhl, solange du deine Füße unter meinen Tisch streckst etc. Das sind die denkbar schlechtesten Voraussetzungen, um in jungen Menschen Selbstwert und Selbstvertrauen zu begründen. Und es ist ein Zeichen von Hilflosigkeit und Mangel an überzeugenderen Ideen. Väter und Mütter spüren das! Sie wissen, meist aus eigener, leidvoller Erfahrung, dass an diesem Bevormundungssystem, das bedingungslose Unterwerfung fordert, etwas nicht stimmt. Sie wissen oft nicht genau, was es ist, aber sie spüren, dass es mit Schnellschüssen nicht getan ist, um eine Veränderung zu schaffen. Wenn wir uns also über die Qualität der Beziehungen Gedanken machen, geht es daher nicht um die zehn Tricks, wie eine Familie wieder gut läuft, hier geht s ums Ganze. Um unsere Werte und wie wir die in unserer Familie, in der Schulklasse oder im Betrieb, etablieren können. Diese Haltung wird getragen von dem Vertrauen in die Entwicklungskräfte aller Beteiligten und dem Wunsch, niemanden je zu beschämen. Die Arbeit von Jesper Juul bringt hierzu Klarheit, Ideen und Inspiration und sie eröffnet eine sinnvolle Alternative: Er zeigt den dritten Weg zwischen antiautoritären Träumereien und autoritären Allmachtsfantasien. Er bietet das Handwerkszeug, das über drei Jahrzehnte gewachsen ist, sich bewährt hat und wissenschaftlich begründet ist, damit jede Familie sich die Anregungen nimmt, die sie im Moment braucht, um den nächsten Schritt zu gehen in Eigenverantwortung. 26 kinderleicht 3/09

6 Wenn Eltern sich trauen, offen, verletzlich und flexibel zu sein und Verantwortung für die Qualität des Zusammenspiels in der Familie übernehmen, statt sich mit Schuldzuweisungen zu begnügen, wächst ihre persönliche Autorität. Wenn wir die Verantwortung für die Qualität des familiären Zusammenspiels durch persönliche Verantwortung ersetzen, fördert dies auch die Nähe, Sicherheit und Gegenseitigkeit in der Paarbeziehung der Erwachsenen. Wir vergessen oft, dass sich Kinder tagtäglich entwickeln und beeinflussen (erziehen) lassen. Jeden Tag müssen sie sich wieder ein Stück weit von der Sicherheit verabschieden, die sie gestern noch empfunden haben zum einen, weil ihr biologischer, mentaler und existenzieller Entwicklungsprozess dies erfordert, zum anderen, um den Erwartungen und Forderungen ihrer Umwelt sowie ihrem Drang zur Zusammenarbeit gerecht zu werden. Wären Erwachsene über dreißig mit entsprechenden Forderungen konfrontiert, würden die meisten unter dieser Belastung zusammenbrechen oder unter heftigen Angstanfällen leiden. Kinder und Jugendliche sind stets gezwungen, offen, verletzlich und flexibel zu sein. Daher ist es für sie von großem Vorteil und im Übrigen auch ein Gebot der Gleichwürdigkeit, wenn die Eltern es auch sind. Eltern sollten in ihrem Verhalten gegenüber Kindern sein wie Leuchttürme, die in regelmäßigen Abständen deutliche Signale aussenden, damit Kinder im Laufe der Zeit lernen, einen sicheren Kurs zu halten man könnte auch sagen, um zu kooperieren, ohne mehr als nötig von sich selbst aufzugeben. Ich warne davor, die Rolle des Leuchtturms den Kindern und ihren spontanen Wünschen zu überlassen! Das alte Erziehungsideal mit seinem festen Rahmen, seinen Pflichten, Konsequenzen und Strafen erfüllte diese Anforderung zweifellos in hohem Maß, tat dies jedoch auf Kosten der Gleichwürdigkeit, Authentizität, Gegenseitigkeit und persönlichen Verantwortung und gehört daher meiner Meinung nach ins pädagogische Museum. Dass Kinder eines Leuchtturms bedürfen, liegt nicht nur an ihrer mangelnden Erfahrung oder am Risiko, Schiffbruch zu erleiden, also ihre psychische und physische Sicherheit aufs Spiel zu setzen. Sie müssen vor allem lernen, im Zusammenspiel mit anderen ihre soziale Kompetenz zu entwickeln, also die Fähigkeit erlangen, ihrer eigenen Persönlichkeit und ihren eigenen Wünschen Ausdruck zu geben und gleichzeitig empfänglich für die Signale der anderen zu werden. Das ist notwendig, um zu spielen und zu lernen, zu lieben und zu kommunizieren Fähigkeiten, die sich am besten im überschaubaren Kreis der Familie erlernen lassen. Die pädagogischen Institutionen können Kindern beibringen, sich gewissen Regeln unterzuordnen und für ein gemeinsames Ziel zu arbeiten, doch gelingt dies immer schwerer, wenn Kinder kein familiäres Grundtraining haben. Eltern müssen in erheblichem Umfang über ihre Kinder bestimmen, vor allem, wenn die Kinder noch klein sind und den Bedürfnissen der Eltern Rechnung getragen werden muss. Je älter die Kinder werden, desto mehr ist ein gleichwürdiger Dialog zwischen zwei Personen möglich, die persönliche Verantwortung übernehmen. Dabei ist es für Eltern wichtig zu wissen, dass Kinder sehr wohl wissen, auf was sie Lust haben, aber erst im Zusammenspiel mit ihren Eltern bemerken, was sie wirklich brauchen. Dazu gehört die Fähigkeit der Eltern mit einem klaren, freundlichen Nein zu sagen, was geht und was nicht geht in unserer Familie. n Autor Mathias Voelchert (1953) ist Betriebswirt, praktischer Supervisor, Coach und Autor. Bislang sind mehrere Artikel von ihm in Publikums- und Fachzeitschriften wie auch Bücher zum Thema Beziehung und Partnerschaft erschienen. Buchtitel sind Trennung in Liebe, Paare im Wandel, Chancen verlieben sich u.a. Er berät Familien und Unternehmen und hat familylab.de die Familienwerkstatt in Deutschland gegründet und leitet dieses Projekt. Kontakt Informationen familylab die Familienwerkstatt ist die vom dänischen Familientherapeuten Jesper Juul gegründete internationale Organisation zur Elternberatung, deren Philosophie auf den Grundwerten Gleichwürdigkeit, Integrität, Authentizität, Verantwortung und Gemeinschaft basiert. Im Rahmen von Seminaren begleitet familylab Eltern, Lehrer/-innen und Mitarbeiter in Unternehmen mit dem Ziel, die Beziehungen und persönlichen Gefühle aller Gruppenmitglieder zuei - nander in den Mittelpunkt der Verhaltensentscheidungen zu stellen, einen aktiv-konstruktiven Umgang mit Konflikten zu pflegen, (z.b. Eltern/Lehrer/-innen als Sparringspartner) verständigungsorientierte Dialoge zu führen sowie die Führungsfunktion der Erwachsenen sicherzustellen (z.b. Eltern/Lehrer wie Leuchttürme). Literaturtipps Jesper Juul Was Familien trägt. Werte in Erziehung und Partnerschaft. Ein Orientierungsbuch Kösel München 2008 (6. Auflage) Jesper Juul und Helle Jensen Vom Gehorsam zur Verantwortung. Für eine neue Erziehungskultur Beltz Weinheim und Basel 2007 kinderleicht 3/09 27

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