Nachrichtenübertragung zu Weltraumsonden: Internet in Space

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Nachrichtenübertragung zu Weltraumsonden: Internet in Space"

Transkript

1 Nachrichtenübertragung zu Weltraumsonden: Internet in Space Univ.-Ass. Dipl.-Ing. Ulla Birnbacher Institut für Nachrichtentechnik und Wellenausbreitung, TU-Graz Inhalt Einleitung/Motivation Grundlagen der Datenübertragung Schichtenmodell TCP/ Protokolle Internet-Protokolle für Weltraumsonden OMNI-Projekt der NASA Realisierung der einzelnen Schichten Projektverlauf und erste Ergebnisse 24. September 2002 Graz in Space 2

2 Einleitung / Motivation Warum ist Internet in Space ein interessantes Thema? Status Alte Satelliten/Sonden: Daten von einzelnen Meßinstrumenten separat abgespeichert Datensätze mit mehreren Teilen (Übertragungseinheiten =Rahmen) übertragen Neuere Satelliten/Sonden Consultive Committee for Space Systems (CCSDS) -> einheitliche Standards Meßdaten im CCSDS Format abgespeichert mehrere CCSDS Pakete in einem Rahmen übertragbar 24. September 2002 Graz in Space 4

3 Hohe Kosten Spezielle Systeme in Ground-Control-Center eigenes Kommunikationsnetzwerk mit speziellen Missions-Übertragungsformaten Erster Versuch von Standardisierung: CCSDS (Spezielles Format für Weltraummissionen) Kommunikationsinfrastruktur sehr hoher Wartungsaufwand ->Automatisierung notwendig um Kosten zu reduzieren Entwicklungszeiten müssen reduziert werden -> mehr off-the-shelf Hardware und Software 24. September 2002 Graz in Space 5 Internet Internet Protokolle = breite Verwendung Software & Hardware = billig keine spezielle Einschulung des Personals Entwicklungskosten geringer, da Standardkomponenten verwendet werden können VISION = Forscher fragt Meßdaten direkt von Sonde ab, wie von einem Internet-Server 24. September 2002 Graz in Space 6

4 Grundlagen der Datenübertragung Grundlagen Datenübertragung OSI 7 Schichtenmodell Referenzmodell für die Strukturierung der unterschiedlichen Aufgaben bei der Datenübertragung Wie werden Daten zwischen 2 Computern übertragen? Internetprotokolle (TCP/ Protokolle) entsprechen nicht dem OSI Modell haben sich als defacto-standard durchgesetzt einheitliche Übertragung zwischen verschiedenen Computersystemen und Netzwerken. 24. September 2002 Graz in Space 8

5 OSI 7 Schichtenmodell Anwenderorientierte Schichten Transportorientierte Schichten 24. September 2002 Graz in Space 9 Vergleich OSI /TCP FTP, HTTP, SMTP,... TCP, UDP 24. September 2002 Graz in Space 10

6 Internet Protokolle: TCP/ : Internet Protokoll (Netzwerkschicht) TCP: Transport Protokoll (Transportschicht) NTP PBP MFTP 5/6/7 - Application FTP HTTP SMTP Audio Video NFS CFDP 4 - Transport TCP RTP UDP 3 - Network 2 - Link 1394 Ethernet HDLC ATM SONET 1 - Physical Copper Fiber Copper RF Copper RF Fiber 24. September 2002 Graz in Space 11 Netzwerkschicht Internet Protokoll () einfache Übertragung von einzelnen Datenpaketen globale Adressierung mit Sende- und Empfangsadresse in jedem Paket Einheitliches Header-Format ist für globale Interoperabilität essentiell! Adresse = Info für Router bit vers 4-bit hdr len 16-bit identification 8-bit time to Live (TTL) 8-bit type of service (TOS) 8-bit protocol 32-bit source address 32-bit destination address Options (if any) 16-bit total length (in bytes) 0 D F M F 13-bit fragment offset 16-bit header checksum 24. September 2002 Graz in Space bytes

7 und Weltraum? Verzögerungszeiten haben keine Auswirkungen auf benötigt keinen Retourkanal Prioritäten von Daten Type of Service Feld im -Header field Router unterstützen Prioritäten Overhead = zusätzlich zu übertragende Informationsbits für Header Sat/Sonde mit -Adresse auch Kontakt zu anderen Netzen (Bodenstationen) 24. September 2002 Graz in Space 13 Overhead Möglichst große Paketen übertragen User Sizes (bytes) (20) 16.6% 3.8% 1.9% 1.4% UDP/ (28) 21.8% 5.3% 2.7% 1.9% TCP/ (40) 28.5% 7.4% 3.8% 2.7% -Header Compression Interessant für Voice over (Vo) über Mobilfunk- Netze (/UDP/RTP header = 40 bytes (-20, UDP- 8, RTP-12)) Voice samples = 20 bytes (G.729 default) 2/3 der Vo Bandbreite wären für Overhead Header-Kompression auf 7 Byte möglich 24. September 2002 Graz in Space 14

8 Mobile Mobiles Gerät (z.b: Sat) hat fixe -Adresse Wie soll Internet wissen, wohin es die Daten schicken soll (wenn Sat nicht im Heimatnetz)? Mobil : Kommunikation auch in anderen Netzen (andere Bodenstationen) Sat registriert sich bei speziellen Mobil-Agent im neuen Netz Home-Agent im Heimatnetz wird informiert -> sendet Daten durch -Tunnel, zum aktuellen (Bodenstations-)Netz 24. September 2002 Graz in Space 15 Transportschichte 2 unterschiedliche Transport-Protokolle UDP - User gram Protocol (RFC-768) Paketübertragung und Reihenfolge nicht garantiert Fehlererkennung (Prüfsumme) TCP - Transmission Control Protocol (RFC-793) Flußkontrolle, Nummerierung, Fehler-erkennung und automatische Übertraguns-wiederholung zuverlässige Übertragung, Reihenfolge wird garantiert. 24. September 2002 Graz in Space 16

9 User gram Protocol (UDP) Einfaches Übertragungsprotokoll schnell, da kein Verbindungsauf- und -abbau funktioniert auch auf uni-direktionalen Verbindungen Geringer Overhead Verzögerungszeit hat keinen Einfluß bit source port number 16-bit UDP length (if any) Real-Time-Protokoll (RTP) (RFC-1889) 16-bit destination port number 16-bit UDP checksum basierend auf UDP zusätzlich Paketnummerierung, Zeitmarken, und Überwachung der Paketübertragung 24. September 2002 Graz in Space 17 8 bytes Transmission Control Protocol (TCP) Zuverlässiges Übertragungsprotokoll garantierte Übertragung mit nochmaliger Anforderung bei Übertragungsfehler (ACKs) Flußkontrolle: reduziert Datenrate bei Verstopfung im Netzwerk Auf-/Abbau von Verbindungen Overhead! (20 Byte Header) bit source port number 16-bit destination port number 32-bit sequence number 32-bit acknowledgement number U A P R S F 4-bit reserved R C S S Y I hdr len (6 bits) G K H T N N 16-bit window size 16-bit TCP checksum 16-bit urgent pointer Options (if any) (if any) 20 bytes 32 bit 24. September 2002 Graz in Space 18

10 TCP über Satellit Wichtige Parameter für Datendurchsatz: Fenstergröße (Window Size) für Flußkontrolle Verzögerungszeit (round trip time RTT) Datendurchsatz (Bmax) von Windowsize/RTT begrenzt! Standard Fenstergröße = 8192 Byte Verzögerungszeit (z.b. GEO-Sat) = 500 ms WindowSize 8192Byte B max = = = 91,4kbit / s RTT 0,7s 24. September 2002 Graz in Space 19 TCP Tuning: Window Size Bsp: GEO-Sat (RTT = 500 ms) Window Size (Byte) Übertragungskapazität bei t d =0,7s ,4 kbit/s ,8 kbit/s ,7 kbit/s ,4 kbit/s 24. September 2002 Graz in Space 20

11 TCP Tuning for SPACE Anpassen der Window size Erweiterungen RFC 1323 (TCP Extension for High Performance): 32-bit für Window Size, Fast Retransmit und Fast Recovery Algorithmen bei Paketverlust RFC 2018 (TCP Selective Acknowledgements): SACK bestätigt erhaltene Datenblöcke, fehlende Pakete können einzeln nachgesendet werden; Sender muß nicht in SlowStart! 24. September 2002 Graz in Space 21 TCP/ im Weltraum? Wie wirken sich Verzögerunszeiten aus? UDP: kein Einfluß! LEO-Orbit nur 4-32 ms Round-Trip-Time. TCP bereits bis Geo-Orbit mit 500 Mbits/s eingesetzt Wie wirkt sich Rauschen aus? Nur TCP Durchsatz beeinflußt, und UDP nicht. Fehlerkorrektur (PHY) wird verwendet um BER zu verbessern (10-5 spezifiziert, 10-7 is typisch). Telefonleitung haben BER von 10-5! TCP-Erweiterungen für effiziente Fehlerbehandlung 24. September 2002 Graz in Space 22

12 Vergleich Verzögerungszeiten Orbit ISS LEO MEO GEO 1-way GEO 2-way Lunar L1/L2 Mars Distance (Km) ,000 36,000 72, ,000 1,500,000 78M - 376M Light Speed 3-15 ms 4-20 ms ms 240 ms 480 ms 2.6 sec 10.0 sec 9-50 min. Verzögerungszeiten oft geringer als im Internet! Internet Distance (Km) Light Speed RTT Measured Round Trip Time GSFC-APL ms 35 ms GSFC-JSC ms 55 ms GSFC-UK ms 90 ms GSFC-NASDA 10, ms 245 ms 24. September 2002 Graz in Space 23 TCP/ im Weltraum (2)? Sind Satelliten und Sonden nicht in Leistung, CPU und Bandbreite beschränkt? Vergleichbar mit Internetzugang über Mobiltelefone Sind die Verbindungen für nicht zu variabel und mit Unterbrechung behaftet? Vergleichbar mit Notebooks, Mobiltelefonen, Autos Mobile-, DHCP 24. September 2002 Graz in Space 24

13 OMNI Projekt der NASA Herausforderungen für NASA Zukunft höhere Datenraten, größere Entfernungen, Kommunikation zwischen Sat/Sonden Mehrere Sat/Sonden -> komplexere Topologien Weniger Ressourcen, kürzere Entwicklungszeiten Zur Zeit ist Weltraumkommunikation sehr arbeitsintensiv -> Automatisierung notwendig um Kosten zu reduzieren Entwicklungszeiten müssen reduziert werden 24. September 2002 Graz in Space 26

14 Ziele von OMNI Erste Ende-zu-Ende Demonstration von Weltraumsonden als Internetknoten Durch Einsatz von -Technologie: Entwicklungskosten für Missionen senken Flexibilität erhöhen Daten beliebig weiterleiten (routen) Schnittstellen zu anderen Applikationen Billige off-the-shelf Produkte (Netzwerk- Hardware & -Software) können verwendet werden 24. September 2002 Graz in Space 27 Internet im Weltraum Inst. A ( addr) C&DH ( addr) Multiple Address Spacecraft Inst. B ( addr) Router RF in HDLC frames C&DH ( addr) RF Single Address Spacecraft NASDA ESA Internet Security Firewall Dial-up Scientist Collaborative Investigator Ground Stations Services (File &) (Packet) Private Network Principal Investigator Space Ground RF Equip Routing Routing Legacy Systems Control Center/ Distribution Facility 24. September 2002 Graz in Space 28

15 OMNI Konzept Subsysteme entsprechend Schichtenmodell mit Standard Netzwerk-Schnittstellen zahlreiche Hersteller einfacher Upgrades in Zukunft einfacheres Design -- kleinere Subsysteme Isolation der Weltraum-spezifischen Details auf physikalische Schicht Bestehende Antennen und HF-Geräte: OK einfachere HF-Verbindung mit Standard Netzwerk-Schnittstellen für Sender/Empfänger: (fehlt noch) 24. September 2002 Graz in Space 29 OMNI Konzept (2) Mobilität der Satelliten mit Standard Mobile- Lösungen berücksichtigen UDP als Alternative zu TCP Ground-Control verwendet bereits -HW. CCSDS Pakete über übertragen Wenn nur noch verwendet wird -> einfachere Hardware in Bodenstation Ziel: Empfänger und Decoder mit einfacher Schnittstelle zu Standard-Router 24. September 2002 Graz in Space 30

16 End-to-End Space Link Evolution Spacecraft/ Balloon/ Field Site Tracking Station Control Center/ Processing Scientist Dial-up Scientist Legacy 1553 C& DH CCSDS CCSDS 4800BB CCSDS 4800BB GW Current 1553 C& DH CCSDS CCSDS 4800BB GW GW to Satellite 1553 C& DH to Instrument 24. September 2002 Graz in Space 31 End-to-End -Netzwerk Spacecraft Ground Station Instrument Subsystems Application TCP UDP Application TCP UDP Router Router Application TCP UDP Ethernet Ethernet Ethernet HDLC HDLC HDLC Ethernet Ethernet LAN LAN LAN RF RF WAN LAN LAN Alle höheren Schichten setzen auf auf. Network Untere Schichten = weltraumspezifisch 24. September 2002 Graz in Space 32 User

17 Schichten sind wichtig Weltraumspezifische Probleme isoliert Höhere Schichten: unabhängige Implementierung Delay Sensitive HTTP Delay Tolerant NTP CCSDS 5/6/7 - Application 4 - Transport FTP TCP SMTP Audio Video RTP UDP MDP CFDP SCPS-FP SCPS-TP 3 - Network Path SCPS-NP 2 - Link Ethernet ATM POS HDLC CCSDS SONET 1 - Physical Copper Fiber RF Fiber Copper RF Space 24. September 2002 Graz in Space Specific Link 33 Schichten sind wichtig (2) Beliebges Modulations-/Codier-/FEC-Verfahren um Bits zu übertragen Wichtig: Phy-layer Codierung getrennt von -Link-Rahmen Durch Standard Datenrahmen können off-theshelf Produkte in Bodenstationen eingesetzt werden. bietet global Adressierung and Konnektivität R&D arbeitet, um in schlechtere Kommunikationsumgebungen einzusetzen. (z.b: Mobiltelefone, Autos, Armbanduhren, etc.) 24. September 2002 Graz in Space 34

18 Schlüssel-Komponenten Strahlungsverträgliche LAN Komponenten für Ethernet, Spacewire, Firewire Strahlungsverträgliche serielle Schnittstellen für HDLC, ATM, Packet over SONET Bodenstation: GRID, Standard Satellitenmodems Kleinere, leichtere, billigere und umkonfigurierbare Sender und Empfänger 24. September 2002 Graz in Space 35 OMNI Ansätze für einzelne Schichten NTP PBP MFTP 5/6/7 - Application FTP HTTP SMTP Audio Video NFS CFDP 4 - Transport TCP RTP UDP 3 - Network 2 - Link 1394 Ethernet HDLC ATM SONET 1 - Physical Copper Fiber Copper RF Copper RF Fiber

19 Physical Layer Bitübertragung über Medium HF-System muß für Weltraum ausgelegt sein und ist dann unabhängig von höheren Schichten HTTP NTP 5/6/7 - Application 4 - Transport FTP TCP SMTP Audio RTP Video UDP MDP 3 - Network sec (AH/ESP) 2 - Link 1 - Physical Ethernet ATM POS HDLC SONET Copper Fiber RF Fiber Copper RF 24. September 2002 Graz in Space 37 Physical Layer (2): Weltraum-spezifische Details Übertragung über große Distanzen mit bestimmter Datenrate Antenne (Größe, Gewinn, Ausleutzone) Sender/Empfänger: Modulation, Leistung Fehlerkorrektur,... Konstellationen (mehrere Sat bzw. Sonden) Frequenzeinteilungen Verbindungen zwischen Konstellationsknoten Internat. Vereinbarung über Frequenzzuteilung 24. September 2002 Graz in Space 38

20 Physical Layer (3) Weltraum Kommunikation= hohe Rauschleistungen Hohe Bitfehlerraten mit Fehlerkorrektur (FEC) verbessern Convolutional coding - bit level FEC Reed/Solomon coding - block level FEC PHY Layer: Herausfoderungen unabhängig von darüber liegenden Protokollen (TDM, CCSDS, ) - space is space 24. September 2002 Graz in Space 39 link Layer Senden: Pakete oberer Schichten einrahmen + Fehlerkorrektur anfügen Empfangen: Rahmen extrahieren, Fehlererkennung, Rahmen nach oben weiter reichen HTTP NTP 5/6/7 - Application 4 - Transport FTP TCP SMTP Audio RTP Video UDP MDP 3 - Network sec (AH/ESP) 2 - Link 1 - Physical Ethernet ATM POS HDLC SONET Copper Fiber RF Fiber Copper RF 24. September 2002 Graz in Space 40

21 Link Framing Frame Relay/HDLC basierend IETF Multi-Protocol Encapsulation over Frame Relay (RFC 2427) keine Flußkontrolle -> unabhängig von Verzögerung Network Layer Hdr (20B) Packet Packet Link Layer Flag (1B) FR Hdr (2B) Encap Hdr (2B) CRC-16 (2B) Flag (1B) Flag (1B) HDLC/Frame-Relay with IETF Encapsulation Hardware HDLC Frame 24. September 2002 Graz in Space 41 Codieren und Einrahmen Link Layer: Einrahmen (Framing) Fehlererkennung auf Rahmen-Ebene link layer Adressierung HDLC HDLC Frame 8-n bytes Inter-frame gap 1-n bytes Bit level interface Link Framing bitstream RS Chk Sym bitstream RS Chk Sym bitstream RS Chk Sym R/S Sync 4 bytes 1115 bytes Physical Layer: Codierung 160 bytes z.b: Fehlerkorrektur auf Bit-Ebene Physical Link Coding 24. September 2002 Graz in Space 42

22 PXI-8156B TX /RX 1 2 GCC.... GCC.... GC C.... Nat ion al I nstru ments FETMu ltip le xer Standard Schnittstelle zwischen HF-Geräten und Router Net PDU Frame HDLC Framing HDLC Framing Kommerzieller Router (bits) R/S Encode Randomize Conv. Encode R/S Decode Derandomize Conv. Decode Bit sync Ground-station Router Interface Device (GRID) Modulator Demod Transmitter Receiver Upconvert Downconvert Antenna Bestehende HF-Geräte 24. September 2002 Graz in Space 43 Ground Station Installation Kommerzieller Router Internet GRID PXI Compa ct PCI Bodenstations LAN Ground Station Router Interface Device (GRID) Antenne Bodenstation HF Geräte 24. September 2002 Graz in Space 44

23 Eigenschaften v. GRID Einfacher und billiger Schnittstellen-Konverter zwischen HF-Geräten und Router nur PHY-Signale (keine Info über link layer Rahmen) Ermöglicht automatische Konfiguration von einem externen Computer aus und bietet Qualitätsmonitoring von Verbindungen 24. September 2002 Graz in Space 45 Onboard LANs Jedes Instrument wird mit eigener -Adresse am LAN angeschlossen sein. Entwicklung von Instrumenten mit Standard- LAN-Schnittstellen -> einfachere Integration Optionen die untersucht werden IEEE-1355 ( Mbit/s) IEEE-1394 FireWire (100, 200, 400 Mbit/s) Ethernet (10, 100, 1.000, Mbit/s) dominierende LAN-Technologie in Industrie Hardware & Support Tools verfügbar 24. September 2002 Graz in Space 46

24 Network Layer Globale Adressierung für jedes Datenpaket Pakete von Routern weiter geleitet Basis für Erfolg des Internet HTTP NTP 5/6/7 - Application FTP SMTP Audio Video MDP 4 - Transport TCP RTP UDP 3 - Network sec (AH/ESP) 2 - Link 1 - Physical Ethernet ATM POS HDLC SONET Copper Fiber RF Fiber Copper RF 24. September 2002 Graz in Space 47 Network Layer(2) Hohe Verzögerungszeiten nicht beeinflußt, da keine Antworten notwendig jedes Paket wird mit Zieladresse versehen Daten-Priorität Optionen für Priorität können eingesetzt werden (Type of Service Feld) Router unterstützen Warteschlangen für unterschiedliche Prioritäten Overhead möglichst große Pakete übertragen Header Compression (RFC 2507, byte headers) 24. September 2002 Graz in Space 48

25 Network Layer: Mobile Unterschiedliche Bodenstationen können Funkkontakt mit Sat / Sonde haben Uplink: über andere Bodenstation Downlink-Daten werden normal geroutet Spacecraft address Control Center Home Ground station Foreign Ground station x subnet x subnet Mobile Tunnel x subnet 24. September 2002 Graz in Space 49 Network Layer: Sicherheit Sicherheits-Aspekte können/müssen auf mehreren Schichten berücksichtigt werden Verschlüsselung auf Link Layer Sec Option für Verschlüsselung auf -Ebene Verschlüsselung auf Applikationsebene Vorerst werden -Netze im Weltraum private -Netze seine 24. September 2002 Graz in Space 50

26 Transport Layer 2 Protokolle für unterschiedl. Anforderungen TCP - zuverlässige Ende-zu-Ende Übertragung UDP - send-and-forget Übertragung (ähnlich zu aktueller Datenübertragung (CCSDS)) HTTP NTP 5/6/7 - Application 4 - Transport FTP TCP SMTP Audio RTP Video UDP MDP 3 - Network sec (AH/ESP) 2 - Link 1 - Physical Ethernet ATM POS HDLC SONET Copper Fiber RF Fiber Copper RF 24. September 2002 Graz in Space 51 Transport Layer: UDP User gram Protocol (UDP) einfaches Übertragungsprotokoll (unzuverlässig) für uni-direktionale Verbindungen Verzögerunszeit hat keinen Einfluß Zuverlässigkeit muß von Applikation/Benutzer implementiert werden. Real-time Protocol (RTP) ergänzt Eigenschaften für Rekonstruktion von Echtzeit Datenstrümen über UDP 24. September 2002 Graz in Space 52

27 Transport Layer: TCP Transmission Control Protocol (TCP) zuverlässige Datenübertragung (mit ACKs) Flußkontrolle in Abhängigkeit vom Netzwerk Datendurchsatz abhängig von Datenrate (Bandbreite) und Verzögerungszeit Netzwerkfehlern und Netzwerk-Verstopfung 24. September 2002 Graz in Space 53 Bit-Efficiency Comparison Command and realtime telemetry use small packets. Overhead not significant for small volume of data. TCP/ SCPS- TP/NP Header Sizes in Bytes Uncompressed Compressed = 40 4 to = 38 8 to = TCP//HDLC TCP//CCSDS TCP W/HDR Cmp SCPS W/HDR Cmp High rate, large volume data transfers use large packets. Minimal overhead differences Bytes per Packet 24. September 2002 Graz in Space 54

28 Application Layer Anforderungen bestimmen Transportprotokoll Standard Applikationen vorhanden eigene Applikationen entwickeln HTTP NTP 5/6/7 - Application 4 - Transport FTP TCP SMTP Audio RTP Video UDP MDP 3 - Network sec (AH/ESP) 2 - Link 1 - Physical Ethernet ATM POS HDLC SONET Copper Fiber RF Fiber Copper RF 24. September 2002 Graz in Space 55 Mögliche Applikationen über Real time telemetry Uni-direktionale Übertragung -> UDP Verläßliche Übertragung -> TCP Zuverlässige Übertragung von technischen & wissenschaftlichen Daten kurze Verzögerungszeit -> FTP über TCP lange Verzögerungszeit -> MDP / PBP über UDP Store & Forward - > SMTP über TCP, MDP über UDP 24. September 2002 Graz in Space 56

29 Mögliche Applikationen (2) Synchronisierung der Borduhr Synchronisierung der Borduhr und Korrektur der Drift -> NTP (Network time protocol) Steuerung Store & Forward -> SMTP (simple mail transfer protocol) zuverlässig in Echtzeit -> TCP Blind Echtzeit -> UDP 24. September 2002 Graz in Space 57 OMNI Projektverlauf und erste Ergebnisse In-Orbit Tests mit LEO-Satellit UoSat-12

30 OMNI-Projektverlauf Projektstart 1998/99 OMNI Testbett: Auto mit Geräten simulierte Satellit Übertragungen von Forschungsschiff über TDRSS-Satelliten (über ) Demonstration auf UOSAT-12 (LEO-Orbit): TCP/, UDP, Webserver, , Mobil, VPN, sec 24. September 2002 Graz in Space 59 PING Test 2 - Apr. 10, Round Trip Time (RTT) (seconds) SSTL-UO12 RTT (sec.) Calc. SSTL-UO12 RTT (sec.) Degrees GSFC-UO12 RTT (sec) Elevation (deg.) 50 Poly fit (5th) SSTL-UO :43:00 16:45:00 16:47:00 16:49:00 16:51:00 16:53:00 16:55:00 16:57:00 GMT 24. September 2002 Graz in Space 60

31 Sync der Borduhr via NTP :38 April 14, Seconds Offset from USNO Timeserver NTP Time Change Enabled NTP Time Correction Time Offset by Ground Command NTP Time Correction :38:00 9:40:00 9:42:00 9:44:00 9:46:00 9:48:00 9:50:00 9:52: September 2002 UTC Graz in Space 61 Datenübertragung via FTP 4-Image Mosaic of Perth, Australia Error-Free Images Downlinked with FTP June 7, September 2002 Graz in Space 62

32 Real-Time Telemetry via UDP Solar-Panel Ströme bei Übergang in Erdschatten December 13, 2000 C u r r e n t 24. September 2002 Graz in Space 63 GMT Zukünftige Arbeitsschritte Ground-based Flatsat Testbed UDP-basierender zuverlässiger File-Transfer Mobile, Mobile Router Sec, VPN Validierung im Weltraum UDP- basierender zuverlässiger File-Transfer Blind Commanding Mobile SMTP-basierendes Store & Forward 24. September 2002 Graz in Space 64

33 Weitere Ziele (bis 2005/06) Studien und Demonstration betreffend Sicherheit Demonstration von hohen Datenraten (Sat-Erde) Unterstützung für -Integration in zukünftige Missionen 24. September 2002 Graz in Space 65 Weitere Informationen Download der Präsentation ftp://ftp.inw.tu-graz.ac.at/vortrag/birnbacher- Internet-in-Space.pdf (siehe Vorträge) OMNI Projekt der NASA 24. September 2002 Graz in Space 66

TCP/IP-Protokollfamilie

TCP/IP-Protokollfamilie TCP/IP-Protokollfamilie Internet-Protokolle Mit den Internet-Protokollen kann man via LAN- oder WAN kommunizieren. Die bekanntesten Internet-Protokolle sind das Transmission Control Protokoll (TCP) und

Mehr

Netzwerkperformance 2.0

Netzwerkperformance 2.0 Netzwerkperformance 2.0 Die KPI`s als Schlüsselfaktoren der Netzwerke Andreas Dobesch, Product Manager DataCenter Forum 2014, Trafo Baden ISATEL Electronic AG Hinterbergstrasse 9 CH 6330 Cham Tel. 041

Mehr

Grundkurs Routing im Internet mit Übungen

Grundkurs Routing im Internet mit Übungen Grundkurs Routing im Internet mit Übungen Falko Dressler, Ursula Hilgers {Dressler,Hilgers}@rrze.uni-erlangen.de Regionales Rechenzentrum der FAU 1 Tag 4 Router & Firewalls IP-Verbindungen Aufbau von IP

Mehr

TCP/UDP. Transport Layer

TCP/UDP. Transport Layer TCP/UDP Transport Layer Lernziele 1. Wozu dient die Transportschicht? 2. Was passiert in der Transportschicht? 3. Was sind die wichtigsten Protkolle der Transportschicht? 4. Wofür wird TCP eingesetzt?

Mehr

Vortrag zur Diplomarbeit

Vortrag zur Diplomarbeit Fakultät Informatik Professur für VLSI-Entwurfssysteme, Diagnostik und Architektur Vortrag zur Diplomarbeit Entwurf und Implementierung eines zuverlässigen verbindungsorientierten Transportprotokolls für

Mehr

Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 5. Internet

Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 5. Internet Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 5. Internet Jens Döbler 2003 "Computer in der Chemie", WS 2003-04, Humboldt-Universität VL5 Folie 1 Dr. Jens Döbler Internet Grundlagen Zusammenschluß

Mehr

Multiuser Client/Server Systeme

Multiuser Client/Server Systeme Multiuser /Server Systeme Christoph Nießner Seminar: 3D im Web Universität Paderborn Wintersemester 02/03 Übersicht Was sind /Server Systeme Wie sehen Architekturen aus Verteilung der Anwendung Protokolle

Mehr

IP - Technik. für Multimedia - Anwendungen

IP - Technik. für Multimedia - Anwendungen September 003 Digitale Vermittlung Dozent : Dipl.-Ing. Hans Thomas IP - Technik für Multimedia - Anwendungen Seite 1 Grundprinzipien des IP Struktur des IP-Datagramms 4 3 Adressenvergabe 5 4 Routing in

Mehr

Übertragungsprotokolle TCP/IP Ethernet-Frames / network layer

Übertragungsprotokolle TCP/IP Ethernet-Frames / network layer Ethernet-Frames / network layer Jedes Frame enthält am Anfang zwei Adressen (MAC Adressen) zu je 48 bit, anschliessend folgen die eigentlichen Daten. Die Adressen sind diejenige des Interfaces, welches

Mehr

IPv4 - Internetwork Protocol

IPv4 - Internetwork Protocol IPv4 - Internetwork Protocol Connectionless Pakete werden abgeschickt, eine Bestätigung erfolgt NICHT! Networklayer Erfüllt die Aufgaben der 3. ISO-Schicht Aufbau # Bits Abkürzung Inhalt 4 Vers Version

Mehr

UDP-, MTU- und IP- Fragmentierung

UDP-, MTU- und IP- Fragmentierung UDP-, MTU- und IP- Fragmentierung Jörn Stuphorn stuphorn@rvs.uni-bielefeld.de Universität Bielefeld Technische Fakultät Stand der Veranstaltung 13. April 2005 Unix-Umgebung 20. April 2005 Unix-Umgebung

Mehr

Rechnernetze I. Rechnernetze I. 2 Protokolle und Protokollhierharchie SS 2014

Rechnernetze I. Rechnernetze I. 2 Protokolle und Protokollhierharchie SS 2014 Rechnernetze I SS 014 Universität Siegen rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 071/740-4050, Büro: H-B 8404 Stand: 10. August 015 Betriebssysteme / verteilte Systeme Rechnernetze I (1/13) i Rechnernetze

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.1 Internet Protocol - IP Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel,

Mehr

Chapter 11 TCP. CCNA 1 version 3.0 Wolfgang Riggert,, FH Flensburg auf der Grundlage von

Chapter 11 TCP. CCNA 1 version 3.0 Wolfgang Riggert,, FH Flensburg auf der Grundlage von Chapter 11 TCP CCNA 1 version 3.0 Wolfgang Riggert,, FH Flensburg auf der Grundlage von Rick Graziani Cabrillo College Vorbemerkung Die englische Originalversion finden Sie unter : http://www.cabrillo.cc.ca.us/~rgraziani/

Mehr

Netzwerktechnologie 2 Sommersemester 2004

Netzwerktechnologie 2 Sommersemester 2004 Netzwerktechnologie 2 Sommersemester 2004 FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Jahn Gerhard.Jahn@fh-hagenberg.at Fachhochschulstudiengänge Software Engineering Software Engineering für Medizin Software Engineering

Mehr

Informationssysteme in der Raumfahrt. Transport Protocols and Applications for Internet Use in Space

Informationssysteme in der Raumfahrt. Transport Protocols and Applications for Internet Use in Space Informationssysteme in der Raumfahrt Transport Protocols and Applications for Internet Use in Space Gliederung Internet Protokolle im Weltraum Transport Layer Application Layer Transportprotokolle im Weltraum

Mehr

Rechnernetze und Organisation

Rechnernetze und Organisation Assignment A3 Präsentation 1 Motivation Übersicht Netzwerke und Protokolle Aufgabenstellung: Netzwerk-Protolkoll-Analysator 2 Protokoll-Analyzer Wireshark (Opensource-Tool) Motivation Sniffen von Netzwerk-Traffic

Mehr

Internetprotokoll TCP / IP

Internetprotokoll TCP / IP Internetprotokoll TCP / IP Inhaltsverzeichnis TCP / IP - ALLGEMEIN... 2 TRANSPORTPROTOKOLLE IM VERGLEICH... 2 TCP / IP EIGENSCHAFTEN... 2 DARPA MODELL... 3 DIE AUFGABEN DER EINZELNEN DIENSTE / PROTOKOLLE...

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.4 Internet-Protokolle für serielle Leitungen Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat.

Mehr

Internetanwendungstechnik (Übung)

Internetanwendungstechnik (Übung) Internetanwendungstechnik (Übung) IPv6 Stefan Bissell, Gero Mühl Technische Universität Berlin Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik Kommunikations- und Betriebssysteme (KBS) Einsteinufer 17, Sekr.

Mehr

Fachbereich Medienproduktion

Fachbereich Medienproduktion Fachbereich Medienproduktion Herzlich willkommen zur Vorlesung im Studienfach: Grundlagen der Informatik I USB Universal serial bus (USB) Serielle Datenübertragung Punkt-zu-Punkt Verbindungen Daten und

Mehr

Domain Name Service (DNS)

Domain Name Service (DNS) Domain Name Service (DNS) Aufgabe: den numerischen IP-Adressen werden symbolische Namen zugeordnet Beispiel: 194.94.127.196 = www.w-hs.de Spezielle Server (Name-Server, DNS) für Listen mit IP-Adressen

Mehr

Evaluation of QoS- Aspects of mobile IPv6 Clients in an IEEE 802.11 Network. Folkert Saathoff Oktober 2oo5

Evaluation of QoS- Aspects of mobile IPv6 Clients in an IEEE 802.11 Network. Folkert Saathoff Oktober 2oo5 Evaluation of QoS- Aspects of mobile IPv6 Clients in an IEEE 802.11 Network Folkert Saathoff Oktober 2oo5 Aufbau I. IPv6 Grundlagen II. III. IV. Mobile IP Testverfahren Testergebnisse IPv6 Grundlagen Address

Mehr

Telekommunikationsnetze 2

Telekommunikationsnetze 2 Telekommunikationsnetze 2 Breitband-ISDN Lokale Netze Internet WS 2008/09 Martin Werner martin werner, January 09 1 Breitband-ISDN Ziele Flexibler Netzzugang Dynamische Bitratenzuteilung Effiziente Vermittlung

Mehr

Quality of Service. Traffic Shaping. Dienstgüte mit Linux analysieren und verbessern. Traffi c Shaping @ Open Students Lounge

Quality of Service. Traffic Shaping. Dienstgüte mit Linux analysieren und verbessern. Traffi c Shaping @ Open Students Lounge Quality of Service Traffic Shaping Dienstgüte mit Linux analysieren und verbessern Agenda Charakteristik moderner Netzwerke Datenstaus in TCP / IP Messen der Dienstgüte Der QoS-Werkzeugkasten Traffic Shaping

Mehr

Computerforensik. Prof. Dr. Silke Draber Fachhochschule Bonn Rhein Sieg. Vorlesung SS 2008. Einführung in TCP/IP

Computerforensik. Prof. Dr. Silke Draber Fachhochschule Bonn Rhein Sieg. Vorlesung SS 2008. Einführung in TCP/IP Computer Forensik Fachhochschule Bonn Rhein Sieg Vorlesung SS 2008 1 Einführung in TCP/IP Grundlagen von Netzwerken im Allgemeinen Protokolle und Dienste TCP/IP im Detail TCP/IP Protokollarchitektur Die

Mehr

Grundlagen der Rechnernetze. Internetworking

Grundlagen der Rechnernetze. Internetworking Grundlagen der Rechnernetze Internetworking Übersicht Grundlegende Konzepte Internet Routing Limitierter Adressbereich SS 2012 Grundlagen der Rechnernetze Internetworking 2 Grundlegende Konzepte SS 2012

Mehr

7 Transportprotokolle

7 Transportprotokolle 7 Transportprotokolle 7.1 Transmission Control Protocol (TCP) 7.2 User Datagram Protocol (UDP) 7.3 Ports 7.1 TCP (1) IP-Pakete (Datagramme) von A nach B transportieren reicht nicht interaktive Verbindungen

Mehr

IPv6 Chance und Risiko für den Datenschutz im Internet

IPv6 Chance und Risiko für den Datenschutz im Internet IPv6 Chance und Risiko für den Datenschutz im Internet 22. November 20 Prof. Dr. Hannes Federrath http://svs.informatik.uni-hamburg.de/ Adressen sind erforderlich für das Routing Anforderungen Einfachheit:

Mehr

Rechnernetze 1 Vorlesung im SS 07

Rechnernetze 1 Vorlesung im SS 07 Rechnernetze 1 Vorlesung im SS 07 Roland Wismüller roland.wismueller@uni-siegen.de Tel.: 740-4050, H-B 8404 Zusammenfassung: Einführung Netz besteht aus Knoten und Verbindungen Rekursiver Aufbau: Knoten

Mehr

Praktikum zur Vorlesung Datenkommunikation. Teil I

Praktikum zur Vorlesung Datenkommunikation. Teil I Praktikum zur Vorlesung Datenkommunikation Teil I 1 1 Praktikum zur Vorlesung Datenkommunikation Ansprechpartner Rainer Krogull Krogull@i4.informatik.rwth-aachen.de Tel. 0241 / 80-21 406 URL http://www-i4.informatik.rwth-aachen.de/dk-ma/

Mehr

Internet - Grundzüge der Funktionsweise. Kira Duwe

Internet - Grundzüge der Funktionsweise. Kira Duwe Internet - Grundzüge der Funktionsweise Kira Duwe Gliederung Historische Entwicklung Funktionsweise: -Anwendungen -Rechnernetze -Netzwerkschichten -Datenkapselung -RFC -Verschiedene Protokolle (Ethernet,

Mehr

Internetzugang Modul 129 Netzwerk Grundlagen

Internetzugang Modul 129 Netzwerk Grundlagen Netzwerk Grundlagen Technische Berufsschule Zürich IT Seite 1 TCP-IP-Stack Aus M117 bekannt! ISO-OSI-Referenzmodell International Standard Organization Open Systems Interconnection 4 FTP, POP, HTTP, SMTP,

Mehr

Breitband ISDN Lokale Netze Internet WS 2009/10. Martin Werner, November 09 1

Breitband ISDN Lokale Netze Internet WS 2009/10. Martin Werner, November 09 1 Telekommunikationsnetze 2 Breitband ISDN Lokale Netze Internet Martin Werner WS 2009/10 Martin Werner, November 09 1 Breitband-ISDN Ziele Flexibler Netzzugang Dynamische Bitratenzuteilung Effiziente Vermittlung

Mehr

... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control!

... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control! ... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control! Wenn Sie mit der Installation des IO [io] 8000 / 8001 beginnen, ist es am sinnvollsten mit einem minilan zu beginnen, da dies mögliche Fehlrequellen

Mehr

TCP/IP Troubleshooting

TCP/IP Troubleshooting REGIONALES RECHENZENTRUM ERLANGEN [ RRZE ] TCP/IP Troubleshooting RRZE-Netzwerkausbildung Praxis der Datenkommunikation 23.11.2016, Jochen Reinwand, RRZE Gliederung Grundlagen und Theorie Grundgedanke,

Mehr

Client-Server-Prinzip

Client-Server-Prinzip Client-Server-Prinzip Kommunikation im Internet erfolgt nach dem Client-Server-Prinzip: Client sendet eine Anfrage (fordert eine Dienstleistung an) Server sendet die Antwort (bietet eine Dienstleistung

Mehr

Einführung. Internet vs. WWW

Einführung. Internet vs. WWW Einführung Bernhard Plattner 1-1 Internet vs. WWW "the Internet is the entirety of all computers which are interconnected (using various physical networking technologies) and employ the Internet protocol

Mehr

Mobility Support by HIP

Mobility Support by HIP Mobile Systems Seminar Mobility Support by HIP Universität Zürich Institut für Informatik Professor Dr. Burkhard Stiller Betreuer Peter Racz 8 Mai 2008 Svetlana Gerster 01-728-880 1 Gliederung OSI und

Mehr

1.) Nennen Sie Aufgaben und mögliche Dienste der Transportschicht (Transport Layer) des ISO/OSI-Schichtenmodells.

1.) Nennen Sie Aufgaben und mögliche Dienste der Transportschicht (Transport Layer) des ISO/OSI-Schichtenmodells. Übung 7 1.) Nennen Sie Aufgaben und mögliche Dienste der Transportschicht (Transport Layer) des ISO/OSI-Schichtenmodells. 2.) Charakterisieren Sie kurz das User Datagram Protokoll (UDP) aus der Internetprotokollfamilie

Mehr

Grundlagen TCP/IP. C3D2 Chaostreff Dresden. Sven Klemm sven@elektro-klemm.de

Grundlagen TCP/IP. C3D2 Chaostreff Dresden. Sven Klemm sven@elektro-klemm.de Grundlagen TCP/IP C3D2 Chaostreff Dresden Sven Klemm sven@elektro-klemm.de Gliederung TCP/IP Schichtenmodell / Kapselung ARP Spoofing Relaying IP ICMP Redirection UDP TCP Schichtenmodell Protokolle der

Mehr

Voice over IP. Sprache und Daten in einem gemeinsamen Netz. Hans Peter Dittler BRAINTEC Netzwerk-Consulting GmbH

Voice over IP. Sprache und Daten in einem gemeinsamen Netz. Hans Peter Dittler BRAINTEC Netzwerk-Consulting GmbH Voice over IP Sprache und Daten in einem gemeinsamen Netz Hans Peter Dittler BRAINTEC Netzwerk-Consulting GmbH Inhalt Einleitung Grundlagen Normen Ablauf und Einzelheiten Verbindungsaufbau und Verbindungsverwaltung

Mehr

Internet und WWW Übungen

Internet und WWW Übungen Internet und WWW Übungen 6 Rechnernetze und Datenübertragung [WEB6] Rolf Dornberger 1 06-11-07 6 Rechnernetze und Datenübertragung Aufgaben: 1. Begriffe 2. IP-Adressen 3. Rechnernetze und Datenübertragung

Mehr

Netzwerke, Kapitel 3.1

Netzwerke, Kapitel 3.1 Netzwerke, Kapitel 3.1 Fragen 1. Mit welchem anschaulichen Beispiel wurde das OSI-Schichtenmodell erklärt? Dolmetscher 2. Was versteht man unter Dienstprimitiven? Request, Indication, Response, Confirm

Mehr

All People Seem To Need Data Processing: Application Presentation - Session Transport Network Data-Link - Physical

All People Seem To Need Data Processing: Application Presentation - Session Transport Network Data-Link - Physical OSI-Schichtenmodell (OSI = Open System Interconnection) Bitubertragungsschicht (Physical Layer L1): Bitübertragung Sicherungsschicht (Data-Link Layer L2): Gruppierung des Bitstroms in Frames Netzwerkschicht

Mehr

Vertrauliche Videokonferenzen im Internet

Vertrauliche Videokonferenzen im Internet Vertrauliche Videokonferenzen im Internet Luigi Lo Iacono, Christoph Ruland Institut für Digitale Kommunikationssysteme, Förderung DFG-Projekt (Ru 600/8-1) Internet Security System für Voice over IP unter

Mehr

1976 im Xerox Palo Alto Research Center entwickelt 1980 erster Standard von Xerox, DEC und Intel 1983 erster IEEE Standard 802.3

1976 im Xerox Palo Alto Research Center entwickelt 1980 erster Standard von Xerox, DEC und Intel 1983 erster IEEE Standard 802.3 4 Ethernet weltweit sehr verbreitete LAN-Technologie historische Entwicklung: 1976 im Xerox Palo Alto Research Center entwickelt 1980 erster Standard von Xerox, DEC und Intel 1983 erster IEEE Standard

Mehr

Einführung in IP, ARP, Routing. Wap WS02/03 Ploner, Zaunbauer

Einführung in IP, ARP, Routing. Wap WS02/03 Ploner, Zaunbauer Einführung in IP, ARP, Routing Wap WS02/03 Ploner, Zaunbauer - 1 - Netzwerkkomponenten o Layer 3 o Router o Layer 2 o Bridge, Switch o Layer1 o Repeater o Hub - 2 - Layer 3 Adressierung Anforderungen o

Mehr

Router 1 Router 2 Router 3

Router 1 Router 2 Router 3 Network Layer Netz 1 Netz 2 Netz 3 Router 1 Router 2 Router 3 Router 1 Router 2 Router 3 Netz 1, Router 1, 1 Netz 1, Router 1, 2 Netz 1, Router 2, 3 Netz 2, Router 2, 2 Netz 2, Router 2, 1 Netz 2, Router

Mehr

IP-Netzwerke und Protokolle

IP-Netzwerke und Protokolle IP-Netzwerke und Protokolle Überblick über die IEEE 802.x Richtlinien Grundsätzliches zu TCP/IP und UDP/IP Namen und Adressen (kurz) Gateways, Routing Praktische Übungen anhand der Linux- Standard-Tools

Mehr

VS3 Slide 1. Verteilte Systeme. Vorlesung 3 vom 22.04.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel

VS3 Slide 1. Verteilte Systeme. Vorlesung 3 vom 22.04.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel VS3 Slide 1 Verteilte Systeme Vorlesung 3 vom 22.04.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel Inhaltsverzeichnis für die Vorlesung Zur Motivation: 4 Beispiele aus der Praxis Allgemeine Anforderungen an Verteilte

Mehr

Fachbereich Medienproduktion

Fachbereich Medienproduktion Fachbereich Medienproduktion Herzlich willkommen zur Vorlesung im Studienfach: Grundlagen der Informatik I Security Rev.00 FB2, Grundlagen der Informatik I 2 Paketaufbau Application Host 1 Payload Hallo

Mehr

Netzwerke. NW: Firewall. Vorlesung von Reto Burger. by Reto Burger, dipl. Informatik. Ing. HTL. Netzwerke

Netzwerke. NW: Firewall. Vorlesung von Reto Burger. by Reto Burger, dipl. Informatik. Ing. HTL. Netzwerke NW: Firewall Vorlesung von Reto Burger by Reto Burger, dipl. Informatik. Ing. HTL 0 Übersicht Persönliche Kurzvorstellung Ihre Erwartungen Vorstellung des Fachs: Kapitel, Ziele, Prüfungen Allgemeines by

Mehr

TCP. Transmission Control Protocol

TCP. Transmission Control Protocol TCP Transmission Control Protocol Wiederholung TCP-Ports Segmentierung TCP Header Verbindungsaufbau-/abbau, 3 - WayHandShake Timeout & Retransmission MTU maximum transfer Unit TCP Sicher Verbunden? Individuelle

Mehr

Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 4. Netzwerke

Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 4. Netzwerke Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 4. Netzwerke Jens Döbler 2003 "Computer in der Chemie", WS 2003-04, Humboldt-Universität VL4 Folie 1 Grundlagen Netzwerke dienen dem Datenaustausch

Mehr

TCP/IP Troubleshooting. Jochen Reinwand RRZE-Kolloquium Praxis der Datenkommunikation 5. November 2014

TCP/IP Troubleshooting. Jochen Reinwand RRZE-Kolloquium Praxis der Datenkommunikation 5. November 2014 TCP/IP Troubleshooting Jochen Reinwand RRZE-Kolloquium Praxis der Datenkommunikation 5. November 2014 Gliederung Grundlagen und Theorie Grundgedanke, Entstehung Referenz-Modelle, TCP/IP, Routing Technische

Mehr

DNÜ-Tutorium HS Niederrhein, WS 2014/2015. Probeklausur

DNÜ-Tutorium HS Niederrhein, WS 2014/2015. Probeklausur Probeklausur Aufgabe 1 (Allgemeine Verständnisfragen): 1. Wie nennt man die Gruppe von Dokumenten, in welchen technische und organisatorische Aspekte (bzw. Standards) rund um das Internet und TCP/IP spezifiziert

Mehr

Virtuelle Private Netze

Virtuelle Private Netze Virtuelle Private Netze VPN mit openvpn und openssl michael dienert, peter maaß Walther-Rathenau-Gewerbeschule Freiburg 30. April 2012 Inhalt Was ist ein VPN Rahmen, Pakete, virtuelle Verbindungen Die

Mehr

Labor - Rechnernetze. : 4 Protokollanalyzer

Labor - Rechnernetze. : 4 Protokollanalyzer Labor - Rechnernetze Versuch : 4 Protokollanalyzer Laborbericht Im Rahmen des Praktikums Rechnernetze sollten mittels des DA 31 Protokollanalyzers Messungen in einem Netzwerk durchgeführt werden. Aufgabe

Mehr

Lehrveranstaltung Rechnernetze Einschub für das Labor

Lehrveranstaltung Rechnernetze Einschub für das Labor Lehrveranstaltung Rechnernetze Einschub für das Labor Sommersemester 2010 Dr. Andreas Hanemann Einordnung der Transportschicht Verbindungen bestehen zwischen zwei Endsystemen Transitnetze bzw. Netzknoten

Mehr

Einführung in die ATM Technik Martin Kluge (martin@elxsi.de)

Einführung in die ATM Technik Martin Kluge (martin@elxsi.de) 1. Die Entstehungsgeschichte von ATM Entwicklung von ATM durch CNET, AT&T und Alcatel (1983) Gründung des ATM Forums (1991), Mitglieder aus Industrie und Telekommunikationsunternehmen Zweck: Neue Anforderungen

Mehr

Mobilität in IP (IPv4 und IPv6)

Mobilität in IP (IPv4 und IPv6) Mobilität in IP (IPv4 und IPv6) Prof. B. Plattner ETH Zürich IP Next Generation - Mobilität (1) Uebersicht Formen der Mobilitätsunterstützung 1 Echt mobile Benutzer (drahtlos erschlossene Laptops)» Handover

Mehr

IP Adressen & Subnetzmasken

IP Adressen & Subnetzmasken IP Adressen & Subnetzmasken Jörn Stuphorn stuphorn@rvs.uni-bielefeld.de Universität Bielefeld Technische Fakultät Stand der Veranstaltung 13. April 2005 Unix-Umgebung 20. April 2005 Unix-Umgebung 27. April

Mehr

Performance in der Cloud Die Leistungsversprechen vs. Erwartungen

Performance in der Cloud Die Leistungsversprechen vs. Erwartungen Performance in der Cloud Die Leistungsversprechen vs. Erwartungen Andreas Dobesch Product Manager ISATEL Electronic AG Hinterbergstrasse 9 6330 Cham Community Treffen 18. März 2015 Alles wächst zusammen

Mehr

Vorlesung: Netzwerke (TK) WS 2011/12 Kapitel 1 Vorbereitung für Praktikum Session 03

Vorlesung: Netzwerke (TK) WS 2011/12 Kapitel 1 Vorbereitung für Praktikum Session 03 Vorlesung: Netzwerke (TK) WS 2011/12 Kapitel 1 Vorbereitung für Praktikum Session 03 Prof. Dr. Michael Massoth [Stand: 19.10.2011] 3-1 3-2 Vorbereitung auf Praktikum: Versuch 1 Hausaufgabe: Schriftliche

Mehr

Ethernet: 010101..0101011 MAC-D MAC-S Type Data FCS. Eigenschaften: 1. Kann nur im eigenen Netz eingesetzt werden 2. Keine Bestätigung des Empfangs

Ethernet: 010101..0101011 MAC-D MAC-S Type Data FCS. Eigenschaften: 1. Kann nur im eigenen Netz eingesetzt werden 2. Keine Bestätigung des Empfangs : Physikalische Verbindung zwischen 2 Netzwerkkarten. Jede Netzwerkkarte hat eine WELTWEIT EINDEUTIGE Nummer MAC-ID 6 bytes (Media Access Control) ( Ersten 3 bytes Hersteller, zweiten 3 bytes laufende

Mehr

Schichtenmodell der Internet Architektur

Schichtenmodell der Internet Architektur Schichtenmodell der Internet Architektur Applikation TCP UDP.... IP.... Netzwerk 76 Verbindungsmedien Verbindungskabel Material Durchsatzrate Kürzel Twisted Pair Cat 5 Kupfer - Mbps T/Tx 5 Coax (Thin Net)

Mehr

Voice over IP. Sicherheitsbetrachtung

Voice over IP. Sicherheitsbetrachtung Voice over IP Sicherheitsbetrachtung Agenda Motivation VoIP Sicherheitsanforderungen von VoIP Technische Grundlagen VoIP H.323 Motivation VoIP Integration von Sprach und Datennetzen ermöglicht neue Services

Mehr

Aurorean Virtual Network

Aurorean Virtual Network Übersicht der n Seite 149 Aurorean Virtual Network Aurorean ist die VPN-Lösung von Enterasys Networks und ist als eine Enterprise-class VPN-Lösung, auch als EVPN bezeichnet, zu verstehen. Ein EVPN ist

Mehr

Adressauflösung. IP Adresse Physikalische Adresse 128.96.34.1 57:FF:AA:36:AB:11 128.96.34.16 85:48:A4:28:AA:18

Adressauflösung. IP Adresse Physikalische Adresse 128.96.34.1 57:FF:AA:36:AB:11 128.96.34.16 85:48:A4:28:AA:18 Adressauflösung IP Adresse Physikalische Adresse 128.96.34.1 57:FF:AA:36:AB:11 128.96.34.16 85:48:A4:28:AA:18 IP Adresse Physikalische Adresse 128.96.34.15??? 128.96.34.16 85:48:A4:28:AA:18 128.96.34.15

Mehr

Fakultät Informatik Professur für VLSI-Entwurfssysteme, Diagnostik und Architektur. Diplomverteidigung

Fakultät Informatik Professur für VLSI-Entwurfssysteme, Diagnostik und Architektur. Diplomverteidigung Fakultät Informatik Professur für VLSI-Entwurfssysteme, Diagnostik und Architektur Diplomverteidigung Entwurf und Implementierung eines zuverlässigen verbindungsorientierten Transportprotokolls für die

Mehr

LANCOM Techpaper Performance-Analyse der LANCOM Router

LANCOM Techpaper Performance-Analyse der LANCOM Router Steigende Bandbreiten durch DSL-Technologien der zweiten Generation wie ADSL2+ oder VDSL2 sowie neue Dienste wie zum Beispiel Voice over IP (VoIP) stellen immer höhere Anforderungen an die Durchsatz- und

Mehr

CSMA/CD: - keine Fehlerkorrektur, nur Fehlererkennung - Fehlererkennung durch CRC, (Jabber) Oversized/Undersized

CSMA/CD: - keine Fehlerkorrektur, nur Fehlererkennung - Fehlererkennung durch CRC, (Jabber) Oversized/Undersized 1.1.: MAC-Adressen für CSMA/CD und TokenRing bestehen jeweils aus 48 Bits (6 Bytes). Warum betrachtet man diese Adressräume als ausreichend? (im Gegensatz zu IP) - größer als IP-Adressen (48 Bits 32 Bits)

Mehr

38 kbit/sek * 60 ------------------- = 22,8 kbit/sek 100

38 kbit/sek * 60 ------------------- = 22,8 kbit/sek 100 1.1.: Sie haben von zuhause eine Verbindung über die serielle asynchrone Schnittstelle des PC via Modem ins Internet aufgesetzt. Es wird angezeigt das die DÜ mit einer Baudrate von 38 kbit/sek durchgeführt

Mehr

Projektierung und Betrieb von Rechnernetzen

Projektierung und Betrieb von Rechnernetzen Projektierung und Betrieb von Rechnernetzen Versuch : Router-Konfiguration Vorbetrachtungen Im Rahmen des Praktikums sind einige Begriffe bzw. Fragen zum Thema Router zu klären: Was ist ein Router? Router

Mehr

Konfigurationsanleitung IGMP Multicast - Video Streaming Funkwerk / Bintec. Copyright 5. September 2008 Neo-One Stefan Dahler Version 1.

Konfigurationsanleitung IGMP Multicast - Video Streaming Funkwerk / Bintec. Copyright 5. September 2008 Neo-One Stefan Dahler Version 1. Konfigurationsanleitung IGMP Multicast - Video Streaming Funkwerk / Bintec Copyright 5. September 2008 Neo-One Stefan Dahler Version 1.0 1. IGMP Multicast - Video Streaming 1.1 Einleitung Im Folgenden

Mehr

ICMP Internet Control Message Protocol. Michael Ziegler

ICMP Internet Control Message Protocol. Michael Ziegler ICMP Situation: Komplexe Rechnernetze (Internet, Firmennetze) Netze sind fehlerbehaftet Viele verschiedene Fehlerursachen Administrator müsste zu viele Fehlerquellen prüfen Lösung: (ICMP) Teil des Internet

Mehr

Inhalt: 1. Layer 1 (Physikalische Schicht) 2. Layer 2 (Sicherungsschicht) 3. Layer 3 (Vermittlungsschicht) 4. Layer 4 (Transportschicht) 5.

Inhalt: 1. Layer 1 (Physikalische Schicht) 2. Layer 2 (Sicherungsschicht) 3. Layer 3 (Vermittlungsschicht) 4. Layer 4 (Transportschicht) 5. Inhalt: 1. Layer 1 (Physikalische Schicht) 2. Layer 2 (Sicherungsschicht) 3. Layer 3 (Vermittlungsschicht) 4. Layer 4 (Transportschicht) 5. Ethernet 6. Token Ring 7. FDDI Darstellung des OSI-Modell (Quelle:

Mehr

Schichtenmodell. Informatik Fortbildung Kommunikation in Rechnernetzen. IFB Speyer 14.-16. November 2011. Dr. Michael Schlemmer

Schichtenmodell. Informatik Fortbildung Kommunikation in Rechnernetzen. IFB Speyer 14.-16. November 2011. Dr. Michael Schlemmer Schichtenmodell Informatik Fortbildung Kommunikation in Rechnernetzen IFB Speyer 14.-16. November 2011 Dr. Michael Schlemmer ISO-OSI Schichtenmodell Moderne Kommunikationssysteme sind komplex: Gestalt

Mehr

Hauptdiplomklausur Informatik Januar 2007: Computer Networks

Hauptdiplomklausur Informatik Januar 2007: Computer Networks Universität Mannheim Fakultät für Mathematik und Informatik Lehrstuhl für Praktische Informatik IV Prof. Dr.-Ing. W. Effelsberg Hauptdiplomklausur Informatik Januar 2007: Computer Networks Name: Matrikel-Nr.:

Mehr

Einführung in TCP/IP. das Internetprotokoll

Einführung in TCP/IP. das Internetprotokoll Schwarz Einführung in TCP/IP das Internetprotokoll Was ist ein Protokoll? Mensch A Mensch B Englisch Deutsch Spanisch Französisch Englisch Japanisch Was sind die Aufgaben eines Protokolls? Informationen

Mehr

Unterbrechungsfreie Relokalisierung von virtuellen Maschinen in einer Data- Center-Cloud (DCCloud)

Unterbrechungsfreie Relokalisierung von virtuellen Maschinen in einer Data- Center-Cloud (DCCloud) Lehrstuhl für Netzarchitekturen und Netzdienste Institut für Informatik Technische Universität München Unterbrechungsfreie Relokalisierung von virtuellen Maschinen in einer Data- Center-Cloud (DCCloud)

Mehr

shri Raw Sockets Prof. Dr. Ch. Reich

shri Raw Sockets Prof. Dr. Ch. Reich shri Raw Sockets Prof. Dr. Ch. Reich Szenario: Verschicken einer gespooften Ping-Message IP-Source-Adresse ist Adresse des Opfers Nachrichtenformat: IP-Header (normal, außer IP-Source-Address ist einstellbar)

Mehr

Steigerung der Energieeffizienz einer integrierten Heimnetzwerkinfrastruktur

Steigerung der Energieeffizienz einer integrierten Heimnetzwerkinfrastruktur 15. ITG-Fachtagung für Elektronische Medien Steigerung der Energieeffizienz einer integrierten Heimnetzwerkinfrastruktur Armin Wulf, Falk-Moritz Schaefer, Rüdiger Kays Überblick Netzwerktopologie im Smart

Mehr

Hochgeschwindigkeits-Ethernet-WAN: Bremst Verschlüsselung Ihr Netzwerk aus?

Hochgeschwindigkeits-Ethernet-WAN: Bremst Verschlüsselung Ihr Netzwerk aus? Hochgeschwindigkeits-Ethernet-WAN: Bremst Verschlüsselung Ihr Netzwerk aus? 2010 SafeNet, Inc. Alle Rechte vorbehalten. SafeNet und das SafeNet-Logo sind eingetragene Warenzeichen von SafeNet. Alle anderen

Mehr

IP-Adressen und Ports

IP-Adressen und Ports IP-Adressen und Ports Eine Einführung Tina Umlandt Universität Hamburg 2. August 2011 Überblick Präsentationsablauf 1 IP = Internetwork protocol Schematische Darstellung über die Layer IP-Datenpaket (IPv4)

Mehr

P793H PPP/ACT LAN 4 PRESTIGE P793H

P793H PPP/ACT LAN 4 PRESTIGE P793H PW R A CT RESET SYS CA RD L AN 10/100 W AN-1 10/100 WAN-2 10/100 1 DMZ 10/100 2 3 4 DIAL BACKUP CONSO LE PW R /SYS D SL PPP/ACT 1 2 LAN 3 4 PRESTIGE 700 SERIES PW R /SYS D SL PPP/ACT 1 2 LAN 3 4 PRESTIGE

Mehr

Protokollanalyse bei VoIP

Protokollanalyse bei VoIP Protokollanalyse bei VoIP 1. Einführung 2. Protokoll Stack H.323 3. Protokollanalyse in VoIP-Umgebung Funktionelle Analyse Paketanalyse 4. Dimensionierungsaspekte bei VoIP Jitter-Theorie Bandbreite bei

Mehr

Transportschicht (Schicht 4) des Internet

Transportschicht (Schicht 4) des Internet Transportschicht (Schicht 4) des Internet Es gibt zwei Transportprotokolle: TCP = Transmission Control Protocol UDP = User Datagram Protocol a) TCP: baut virtuelle Verbindung auf (verbindungsorientiert)

Mehr

TIA Portal V13 Kommunikation mit S7-1500

TIA Portal V13 Kommunikation mit S7-1500 TIA Portal V13 Kommunikation mit S7-1500 Seite 1 Anmerkungen zum Webmeeting Fragen bitte hier eingeben Bitte Lautsprecher an / Mikro & Video aus Sie brauchen nichts mitzuschreiben à Download hier. mit

Mehr

Konfigurationsanleitung Access Control Lists (ACL) Funkwerk. Copyright Stefan Dahler - www.neo-one.de 13. Oktober 2008 Version 1.0.

Konfigurationsanleitung Access Control Lists (ACL) Funkwerk. Copyright Stefan Dahler - www.neo-one.de 13. Oktober 2008 Version 1.0. Konfigurationsanleitung Access Control Lists (ACL) Funkwerk Copyright Stefan Dahler - www.neo-one.de 13. Oktober 2008 Version 1.0 Seite - 1 - 1. Konfiguration der Access Listen 1.1 Einleitung Im Folgenden

Mehr

Das OSI-Modell. Die Schichten des OSI-Modells

Das OSI-Modell. Die Schichten des OSI-Modells Das OI-Modell - Vergleich mit Architekturmodell es sind viele kleine Teilaufgaben nötig - Bis auf kleine Abweichungen hat sich das OI Modell bis heute durchgesetzt - Protokoll: klare Verabredung, klar

Mehr

TCP/IP. Internet-Protokolle im professionellen Einsatz

TCP/IP. Internet-Protokolle im professionellen Einsatz Mathias Hein TCP/IP Internet-Protokolle im professionellen Einsatz mrnrn 5., aktualisierte und erweiterte Auflage m mitp i Vorwort 15 1 Der Erfolg des TCP/IP-Protokolls 17 2 Kommunikation über Schichten

Mehr

Beispiel TCP-/IP-Datenübertragung

Beispiel TCP-/IP-Datenübertragung TCP/IP Beispiel TCP-/IP-Datenübertragung Einfach mal Sniffen (im Raum LAN/Filius) --> Installieren Sie das Programm WireShark http://www.wireshark.org/ Lauschen Sie Ihre Netzwerkkarte aus! (10 Sek) Vorsicht!

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Teil I TCP/IP-Grundlagen Einführung... 11

Inhaltsverzeichnis. Teil I TCP/IP-Grundlagen Einführung... 11 Einführung...................................... 11 Teil I TCP/IP-Grundlagen............................... 15 1 Das TCP/IP- und OSI-Netzwerkmodell............... 17 1.1 Die TCP/IP-Architektur............................

Mehr

Internet Routing am 14. 11. 2006 mit Lösungen

Internet Routing am 14. 11. 2006 mit Lösungen Wissenstandsprüfung zur Vorlesung Internet Routing am 14. 11. 2006 mit Lösungen Beachten Sie bitte folgende Hinweise! Dieser Test ist freiwillig und geht in keiner Weise in die Prüfungsnote ein!!! Dieser

Mehr

1. Erläutern Sie den Begriff Strukturierte Verkabelung

1. Erläutern Sie den Begriff Strukturierte Verkabelung Datenübertragung SS 09 1. Erläutern Sie den Begriff Strukturierte Verkabelung Stellt einen einheitlichen Aufbauplan für Verkabelungen für unterschiedliche Dienste (Sprache oder Daten dar). Eine Strukturierte

Mehr

Rechnernetze I. Rechnernetze I. 1 Einführung SS 2014. Universität Siegen rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404

Rechnernetze I. Rechnernetze I. 1 Einführung SS 2014. Universität Siegen rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404 Rechnernetze I SS 2014 Universität Siegen rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404 Stand: 9. Mai 2014 Betriebssysteme / verteilte Systeme Rechnernetze I (1/10) i Rechnernetze

Mehr

LANCOM Techpaper Routing Performance

LANCOM Techpaper Routing Performance Einleitung Die Anwendungen in der Kommunikation und Unterhaltung basieren zunehmend auf IP-Netzwerken. Um die erforderlichen Bandbreiten zuverlässig bereitstellen zu können, müssen die in der Struktur

Mehr

Internet Control Message Protocol (ICMP)

Internet Control Message Protocol (ICMP) Internet Control Message Protocol (ICMP) Einführung Das Internet Control Message Protocol (ICMP) dient dem Zweck der Übertragung von Statusinformationen und Fehlermeldungen der Protokolle IP, TCP und UDP

Mehr