Andere Länder, andere Sitten interkulturelle Kompetenz in Alltag und Beruf

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1 Andere Länder, andere Sitten interkulturelle Kompetenz in Alltag und Beruf Franziska Müller M.A. Fakultät für Technik Wirtschaftsingenieurwesen

2 Wirtschaftsingenieurwesen / International Management Prof. Dr. Jasmin Mahadevan Studiengangleiterin Wirtschaftsingenieurwesen / International Management 2 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

3 Die Welt in Pforzheim Restaurants: Afrikanisch Argentinisch Asiatisch Chinesisch Elsässisch Griechisch Indisch Italienisch Japanisch Kroatisch Mexikanisch Spanisch Thailändisch Türkisch ADMEDES SCHÜSSLER BEHR 140 Austauschstudierende aus: Albanien, Bolivien, Bulgarien, China, Kolombien, Kuba, Ecuador, Frankreich, Georgien, Ungarn, Indien, Indonesien, Israel, Italien, Kasachstan, Lettland, Litauen, Mexiko, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Slovenien, Südkorea, Spanien, Schweiz, Niederlande, Türkei, Ukraine, USA 3 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

4 Wovon sprechen wir überhaupt? Augenkontakt vermeiden Etwas zu Trinken anbieten Einen festen Händedruck haben Älteren Leuten einen Platz in der Bahn anbieten Laut reden Spazieren gehen Den richtigen Abstand einhalten Mehrere Dinge gleichzeitig tun Die Nase hochziehen Schmatzen und Schlürfen 4 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

5 Wie sehen wir die Anderen? Stereotype sind notwendig, damit wir uns in der Welt zurecht finden. ABER: Wir müssen uns ihrer bewusst sein und offen sein für neue Erfahrungen und Sichtweisen. 5 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

6 Wir unterschieden zwischen wir und die Anderen Wann empfinden wir jemanden als fremd? Wann ist jemand einer von uns? Wo ist die Grenze zwischen uns und den Anderen? 6 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

7 Kultur ist so wie wir die Dinge eben machen (Mole 1997) Eisbergmodell WAS wir tun WARUM wir es tun 7 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

8 Was uns prägt Ein Zusammenspiel aus Kultur, Persönlichkeit und menschliche Natur machen uns zu dem, was wir sind. 8 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

9 Kulturelle Unterschiede Linear / Eine Sache nach der anderen Spezifisch / Harte Schale, weicher Kern Person steht im Mittelpunkt Direkt KOMMUNIKATION Indirekt Hall, Edward T. (1990): The Hidden Dimension. New York et al.: Doubleday. Trompenaars, Fons; Hampden- Turner, Charles (2010): Riding the Waves of Culture. Understanding Cultural Diversity in Business. 2. überarb. Aufl., London et al.: Brealey. Bosse, Elke (2007) in Anlehnung an: Scheitza, Alexander (2002): Kulturelle Unterschiede im Arbeitsleben. Studienbrief des postgradualen und weiterbildenden Fernstudiengangs Europäisches Verwaltungsmangement. Berlin: Fernstudienagentur des FVL: Sache steht im Mittelpunkt Diffus / Weiche Schale Zirkulär / Mehrere Dinge gleichzeitig 9 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

10 Beispiel: Sachebene vs. Beziehungsebene US-amerikanisch: How are you? Deutsch: Ich antworte auf die Frage. US-Amerikanisch: Ich sage fine und begrüße den Nächsten. Aktion Situation Strategie Interpretation Deutsch: Wenn jemand nach meinem Befinden fragt, dann antworte ich darauf. US-Amerikanisch: Ich sage nette Sachen, um eine gute Atmosphäre zu schaffen. Deutsch: Wie nett, er erkundigt sich nach meinem Befinden. US-Amerikanisch: How are you? ist Teil der Begrüßung. Deutsch 2: Die Leute in den USA sind so freundlich, aber so oberflächlich. 10 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

11 Interkulturelle Kompetenz in Alltag und Beruf Eigenschaften: Empathie Fähigkeit, mit uneindeutigen Situationen zurecht zu kommen Kulturelle Sensibilität Frustrationstoleranz Situation Vorurteilsfreiheit Aktion Interpretation Strategie 11 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

12 Wichtige Elemente interkultureller Kompetenz: Beobachten Sie. Finden Sie das WARUM aus Sicht der Anderen. Erklären Sie Ihr eigenes WARUM. => Bauen Sie eine Brücke. 12 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

13 Haben Sie Freude am Puzzeln und Ausprobieren! Literatur: Reihe Gebrauchsanweisung für, Piper Verlag Z.B. Gorski, Maxim (2008): Gebrauchsanweisung für Deutschland, 3. Aufl., München et al.: Piper. Reihe Beruflich in, Vandenhoeck & Ruprecht Z.B. Schroll-Machl, Sylvia (2007): Die Deutschen Wir Deutsche. Fremdwahrnehmung und Selbstsicht im Berufsleben, 3. Aufl., Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht Losche, Helga; Püttker, Stephanie (2009): Interkulturelle Kommunikation. Theoretische Einführung und Sammlung praktischer Interaktionsübungen, 5. überarb. Und erw. Aufl., Augsburg: ZIEL. Vielen Dank! 13 Franziska Müller M.A. Die 2. Lange Nacht der Wissenschaft am

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