Vortrag: Kinderfreunde, Kinder schützen Kinder stärken Prävention von sexuellem Missbrauch

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1 MMag. Doris Assinger Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin Kinder-Jugend und Familienpsychologin Linz, am 14. Mai 2009 Tel.: 0680 / Mail: Vortrag: Kinderfreunde, Kinder schützen Kinder stärken Prävention von sexuellem Missbrauch INHALT: 1. Wozu Prävention? Zahlen und Fakten rund um sexuellen Missbrauch 2. Täterstrategien 3. Prävention bedeutet zuvorkommen 4. 7 wichtige Botschaften für Kinder 5. Prävention im Erziehungsalltag: Warum Aufklärung und Medienerziehung so wichtig sind 1

2 1. Wozu Prävention? Zahlen und Fakten rund um sexuellen Missbrauch Es ist Aufgabe der Erwachsenen, Kinder vor jeglicher Form von Gewalt und sexuellem Missbrauch zu schützen. Lange Zeit wurde das Thema Sexueller Missbrauch totgeschwiegen. Heutzutage wird mit dieser Thematik offener umgegangen, kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht in den Medien von neuen Fällen erfährt, doch dies ist nur die Spitze des Eisbergs. Es ist heute aber glücklicherweise auch möglich, sich mit diesem Thema an die Öffentlichkeit zu wenden, Vorträge wie diesen zu halten, Fortbildungsveranstaltungen zu machen und auch Kinder in speziellen Präventionsprogrammen kindgerecht vor der Gefahr des Missbrauchs zu warnen. Alarmierend viele Fälle von Missbrauch und auch die zusätzlichen virtuellen Gefahren (Grooming, Pornografie) scheinen die Präventionsarbeit notwendiger denn je zu machen. Begriffsdefinitionen: Die Begriffe Sexueller Missbrauch und Sexuelle Gewalt werden oft synonym verwendet. Es wird aber auch von sexualisierter Gewalt, sexuellen Übergriffen, sexueller Ausbeutung oder sexueller Misshandlung gesprochen. Definition von sexuellem Missbrauch : Sexueller Missbrauch ist jede sexuelle Handlung, die an oder vor einem Kind vorgenommen wird. Diese Handlungen werden entweder gegen den Willen des Kindes durchgeführt und/oder das Kind ist aufgrund seiner körperlichen, emotionalen, sozialen und sprachlichen Entwicklung nicht in der Lage, diesen Handlungen wissentlich zuzustimmen. Dabei nutzt der Täter immer ein Macht- oder Autoritätsverhältnis aus. (vgl. Bange, 1996). Relativ neu sind Erscheinungsformen sexueller Gewalt durch neue Medien (pornografisches Bild- /Videomaterial wird erstellt oder versandt, sexualisierte Kontaktaufnahme mit Kindern in Chatrooms/Foren, Facebook, etc.). Die Bandbreite der sexuellen Handlungen reichen bei sexuellem Missbrauch u.a. von Voyeurismus, Exhibitionismus, sexualisiertem Küssen, nicht kindgerechter Aufklärung, Berühren und Manipulieren an den Geschlechtsteilen der Opfer bis hin zu Eindringen in Scheide/After/Mund oder Pornographie bzw. Kinderprostitution. 2

3 Sexueller Missbrauch ist immer auch Machtmissbrauch. Die Täter befriedigen durch diese Taten auf Kosten der Opfer ihre Bedürfnisse nach Anerkennung, Körperkontakt und Sexualität. Das Vertrauen der Kinder wird missbraucht und die gesunde psychische und körperliche Entwicklung der Kinder ist in der Folge gefährdet. Zahlen und Fakten in Bezug auf sexuellen Missbrauch: Alter der Opfer (nach Häufigkeit/in Jahren) - 1. Stelle 6-12 Jahre - 2. Stelle (3.Stelle) 0-5 (13-16) Jahre Dauer des sexuellen Missbrauchs (in Jahren) Anzahl der Anläufe bis jemand Signale des Kindes aufgreift 7 Geschlecht (in %) - Männliche Täter Fremder Täter/unbekannte Männer (bei weiblichen 6-15 Opfern) - Täter aus dem familiären Umkreis (bei weiblichen Opfern) Sexueller Missbrauch durch Männer (bei männlichen Opfer) Quelle: BMJ, 2000, 2009 Sexueller Missbrauch bei Kindern & Jugendlichen in Österreich/pro Jahr: - Anzeigen Dunkelziffer > Verurteilungen zu unbedingten Haftstrafen 250 Verurteilungen 15-30% aller Mädchen und 5-15% aller Buben erleben im Laufe ihrer Kindheit und Jugend sexuelle Übergriffe (Volbert, 2009, Metaanalyse deutscher Studien). Den Täter überführende Beweise (gerichtsmedizinischer Befund), gibt es nur in 15% der Fälle. Die Verurteilungsrate liegt zwischen 25 30%. Quelle: BMJ,

4 Diese Zahlen verdeutlichen, dass das oberste Ziel nur die generelle Verhinderung von sexuellen Übergriffen sein kann (=primäre Prävention). Die zweite Aufgabe der Prävention ist das möglichst rasche Aufdecken von sexuellem Missbrauch, damit den Opfern so bald wie möglich geholfen werden kann (=sekundäre Prävention). Mit Hilfe von sinnvollen Präventionsprogrammen, die sich an Kinder und deren Bezugspersonen richten, kann man diesen beiden Zielen näherkommen. Wichtig dabei ist, dass nicht nur die Kinder, sondern auch deren Umfeld (Eltern, LehrerInnen, Hortpädagoginnen, KindergärtnerInnen, usw.) entsprechend geschult werden, damit die Erwachsenen im Bedarfsfall auch richtig reagieren, den Missbrauch stoppen und das Kind schützen können. Kinderschutz ist die Verantwortung der Erwachsenen! 2. Täterstrategien Sexueller Missbrauch beginnt in den Köpfen der Täter, wenn diese Übergriffe planen und absichtlich Situationen herbeiführen, in denen sie Kinder missbrauchen können. Sexueller Missbrauch passiert niemals zufällig oder als einmaliger Ausrutscher. Sehr viele Täter beginnen bereits im Jugendalter mit Übergriffen, diese werden aber oft als pubertäre Ausrutscher gewertet und bleiben meist ohne Konsequenzen. Auswahl der Opfer: Die Täter wählen ihre Opfer recht gezielt aus bzw. schaffen berufliche/lebens-situationen herbei, unter denen sie sich an potenzielle Opfer leichter annähern können (z.b. als Partner von Alleinerzieherinnen, ehrenamtliche/ Tätigkeiten, bei denen sie leicht Kontakt mit Kindern aufnehmen können, etc.) Vorbereitung: Die Täter stellen zu den Opfern ein Nahe-oder Vertrauensverhältnis her, schenken den Kindern Aufmerksamkeit, Zuwendung und Zeit. Sie bemühen sich um das Vertrauen der Kinder und versuchen gleichzeitig das Umfeld des Kindes so zu manipulieren, sodass Bezugspersonen der Kinder nicht aufmerksam werden können. 4

5 Ausbeutung: Allmählich beginnen sie sich den Opfern zu nähern und langsam werden Grenzen durch scheinbar zufällige oder spielerische Berührungen, anzügliche Bemerkungen oder ähnliches verschoben. Gleichzeitig versucht der Täter, das Opfer noch mehr an sich zu binden (u.a. mit Geschenken, viel Zuwendung, Verständnis). Wenn es dann zu Übergriffen kommt, versucht der Täter die Wahrnehmung des Kindes zu manipulieren (dem Kind werden unangenehme oder Nein-Gefühle ausgeredet) und er übt einen massiven Druck zur Geheimhaltung aus (verschiedene Geheimhaltungsstrategien: z.b. Drohungen, die Verantwortung für das Geschehene wird dem Kind übertragen). 3. Prävention bedeutet: zuvorkommen Gelungene Prävention soll die Kinder soweit stärken, dass sie den Tätern immer einen Schritt voraus sein können. Sie sollen fähig sein, die Strategien der Täter zu durchschauen und sexuellen Missbrauch erkennen zu können, um so rasch wie möglich Hilfe holen zu können. Die Durchbrechung der Geheimhaltung und eine gut geplante Intervention ist das einzige Mittel, um Täter zu stoppen und Kinder nachhaltig zu schützen. Durch praktische Präventionsarbeit können Kinder die richtigen Signale und Informationen bekommen, die es ihnen ermöglichen, den Kreislauf der Geheimhaltung zu durchbrechen. Sinnvolle Prävention verschafft aber auch den Erwachsenen die notwendigen Informationen, damit sie sensibler und wachsamer sind und bei möglichen Verhaltensveränderungen von Kindern auch sexuelle Übergriffe als Ursache in Betracht ziehen. Evaluationen von Präventionsprogrammen zeigen, dass die vorbeugende Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eine allgemein positive emotionale und kognitive Wirkung hat und Kindern und Jugendlichen nützliche Verhaltensweisen in bedrohlichen Situationen näherbringt. (Kindler, 2003). Allerdings gelingt es Kindern kaum, sexuellen Missbrauch alleine zu stoppen. Sie benötigen dazu die Hilfe und Unterstützung von erwachsenen Helfern. Hilfe holen ist daher ein zentrales Thema in der Präventionsarbeit mit Kindern. 5

6 Prävention muss an vielen Ebenen ansetzen, unter anderem auch an gesellschaftspolitischen Normen und Strukturen, damit Täterverhalten nicht mehr länger bagatellisiert wird. Dieses umfassende Verständnis von Präventionsarbeit ist noch nicht sehr alt und sollte auf jeden Fall forciert werden wichtige Botschaften für Kinder Aus den bekannten Täterstrategien lassen sich wichtige Botschaften ableiten, die Kinder brauchen, um selbstbewusst über den eigenen Körper bestimmen zu können, sexuellen Missbrauch erkennen und rasch Hilfe holen zu können. 1. Vertraue auf dein Gefühl! Jedes Kind registriert bei sexuellen Übergriffen ein komisches, verwirrtes, unangenehmes oder Nein-Gefühl. Dieses Gefühl sollte für die Kinder so etwas wie ein Warnsignal sein, das ihnen mitteilt: Achtung, hier stimmt was nicht! Egal, was dir jemand einredet, dein eigenes Gefühl zählt. Vertraue darauf und erzähl es jemandem! Kinder müssen eine Sprache für ihre Gefühle entwickeln, sie müssen diese mitteilen und ausdrücken lernen. 2. Es gibt angenehme und unangenehme Berührungen! Täter versuchen die sexuellen Handlungen als angenehm und normal darzustellen. Sie setzen sich über die Bewertungen der Kinder, was für diese angenehm oder unangenehm ist, hinweg. Kinder müssen lernen, dass niemand für sie einschätzen darf, welche Berührungen ihnen angenehm oder unangenehm sind, sondern dass das jeder selbst am besten weiß. 3. Mein Körper gehört mir! Kinder sollten wissen, dass sie ein Recht darauf haben, dass sie selbst über ihren Körper bestimmen dürfen und dass ihnen niemand wehtun darf. Nicht nur mit Hilfe von verschiedenen Präventionsübungen, sondern auch im Alltag sollen Kinder immer wieder erfahren, dass das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper ein 6

7 Grundrecht ist. Auch die Erwachsenen sollten sich das im Umgang mit Kindern immer wieder bewusst machen und sensibler mit Körpergrenzen umgehen. 4. Ich habe das Recht NEIN! zu sagen! Ein selbstbewusstes NEIN! zu einem Erwachsenen ist für Kinder nicht immer einfach. Kinder sollten lernen, ein NEIN nicht nur sprachlich, sondern auch nonverbal auszudrücken, damit sie Tätern gegenüber eindeutige und klare Signale aussenden. Starke, selbstbewusste Kinder, die es gewöhnt sind, dass ihr NEIN von Erwachsenen gehört und respektiert wird, werden von Tätern seltener als Opfer ausgewählt. Kinder sollten aber auch lernen, dass es normal ist, wenn sie ein NEIN! gegenüber einem Erwachsenen nicht immer alleine durchsetzen können. In solchen Fällen sollen sie Hilfe holen dürfen und diese auch erhalten! 5. Schlechte Geheimnisse muss man weitersagen! Schon kleine Kinder wissen meistens, dass man Geheimnisse nicht verraten darf. Diese Tatsache nützen Täter aus und erzeugen einen sehr hohen Geheimhaltungsdruck. Kinder brauchen vorbeugend die Information, dass man nur gute Geheimnisse für sich behalten soll, schlechte allerdings so schnell wie möglich weitersagen soll. Dazu ist es notwendig, mit Kindern den Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu erarbeiten (Tipp: Beachte dein Gefühl bei einem Geheimnis!). 6. Du hast das Recht, Hilfe zu holen! Bei unangenehmen Gefühlen, bei Verletzungen der Körpergrenzen und auch bei schlechten Geheimnissen brauchen Kinder Hilfe von Erwachsenen. Kinder sollen sich überlegen, wer ihre Helfer sein könnten, damit sie sich im Bedarfsfall so rasch wie möglich an eine erwachsene Vertrauensperson wenden. Das Recht auf Hilfe soll Kinder entlasten, damit sie nicht glauben, alles alleine meistern zu müssen und sich so schon von vorneherein ohnmächtig fühlen. Sich Hilfe holen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern richtig und schlau! Die Erwachsenen sollten diese Hilfe natürlich auch gewähren und sensibel sein für die Sorgen und Nöte der Kinder. 7. Du bist nicht schuld! Kinder müssen wissen, dass sie niemals schuld sind, wenn jemand ihre Grenzen verletzt oder sie ein schlechtes Geheimnis haben, denn Schuldgefühle verhindern, dass sich Kinder Hilfe holen. 7

8 5. Prävention im Erziehungsalltag: Warum Aufklärung und Medienerziehung so wichtig sind Aufklärung und Sexualerziehung: Kinder sind nicht asexuell, sondern sie leben von Beginn an eine kindliche Sexualität aus. Sie interessieren sich für Sexualität und brauchen kindgerechte Informationen zum Thema Sexualität. Werden Kinder früh genug kindgerecht aufgeklärt, so wissen sie bescheid, dass Sexualität etwas Schönes, immer Freiwilliges ist, was Erwachsene miteinander leben. Damit sind sie vor Manipulationen, die auf die Neugierde von Kindern in Bezug auf Sexualität abzielen, sicherer. Die Kinder sollten auch gewöhnt sein, die Geschlechtsteile zu benennen und lernen, dass Sexualität kein Tabuthema ist, sondern etwas worüber sie angst- und schamfrei sprechen können. Es ist erwiesen, dass nicht aufgeklärte und wenig selbstbewusste Kinder leichter zu Opfern von sexueller Gewalt werden als Kinder, die bereits kindgerechte Informationen erhalten haben. Aufgeklärte Kinder können Übergriffssituationen eher erkennen und einordnen und trauen sich auch eher sich mitzuteilen, da das Thema Sexualität für sie nicht so schambehaftet ist. Medienerziehung: Heutzutage kommen bereits Volksschulkinder mit Internet, Facebook und Co. in Kontakt. Aus zwei Gründen ist es immens wichtig, Kinder an das Medium Internet begleitet heranzuführen: 1. Grooming: = das gezielte Ansprechen von Personen im Internet mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte. Täter, die Kinder sexuell missbrauchen wollen, nutzen auch das Internet, um sich an Opfer heranzumachen. Unter Angabe von falschen Identitäten nehmen sie in Chatforen oder über Facebook Kontakt zu potenziellen Opfern auf. Sie verwenden dabei ähnliche Strategien wie in der Realität, stellen eine Vertrauensbasis zu den Kindern her, überschreiten dann allmählich Grenzen, indem sie freizügige Fotos verlangen, mit sexualisierter Sprache kommunizieren oder sogar versuchen, die Opfer in der Realität zu treffen. 8

9 In Österreich war Cyber-Grooming bis 2012 legal. Dies änderte sich mit der Strafgesetznovelle 2011, die am 1. Januar 2012 in Kraft trat und Cyber-Grooming bei unter 14-jährigen Personen verbietet. Kinder müssen auf die Gefahren des Groomings hingewiesen werden und sollen lernen, dass bei Inhalten und Kontakten im Internet größte Vorsicht geboten ist. Wichtige Verhaltensregeln (z.b. Vorsicht bei Fotos und Inhalten, die man von sich Preis gibt, Kontakte im Internet nur zu Personen, die man auch in der Realität kennt, etc.) sollten dabei mit den Kindern erarbeitet werden, damit sie sich sicher im Netz bewegen können. Im Sinne der Aufsichtspflicht der Eltern ist es auch notwendig, dass Eltern wissen, wo sich ihre Kinder im Internet bewegen. Eltern sollten sich auch Gedanken machen, wo und wie ihre Kinder Zugänge zum Internet haben und mit ihren Kindern darüber im Gespräch bleiben. 2. Pornografie: Sobald Kinder Zugang zum Internet haben, haben sie auch Zugang zu pornografischen Inhalten. Auch noch so gute Sicherheitseinstellungen haben Lücken und das macht es für Eltern fast unmöglich zu kontrollieren, dass Kinder im Internet nur Zugang zu kindgerechten Inhalte haben. Pornografische Bilder und Filme können für Kinder eine traumatisierende Wirkung haben und sie in ihrer eigenen sexuellen Entwicklung beeinträchtigen. Umso wichtiger ist es, dass Kinder von ihren Eltern und auch in der Schule kindgerechte Informationen zum Thema Sexualität erhalten, damit sie pornografische Inhalte besser einordnen können und sich auch trauen, über gesehen Bilder/Videos zu sprechen. Es ist notwendig, wenn Kinder oder Jugendliche mit Pornografie in Kontakt kommen, dass das Bild der Sexualität, das über Pornografie vermittelt wird, zurecht gerückt wird, damit Kinder erkennen können, dass sie im Internet ein sehr verfälschtes Bild von Sexualität kennengelernt haben. Ich persönlich sehe das Heranführen der Kinder an das Internet und die damit verbundenen Gefahren als außerordentlich große Herausforderung für Eltern und PädagogInnen an. Ein gutes Verständnis für Medien und ein sicherer Umgang damit von den Eltern ist eine Grundvoraussetzung für eine gute Medienerziehung. 9

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