Inhaltsverzeichnis. 4. Jugendhilfe SGB VIII 4.1 Klientel/ gesetzliche Grundlagen 4.2 Maßnahmen 4.3 Ziele 5. Kurzes Resümee 6.

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2 Inhaltsverzeichnis 1. Das Übergangssystem 2. Bundesagentur für Arbeit 2.1 Allgemeines 2.2 Instrumente 2.3 SGB III 3. Arbeitsgemeinschaften SGB II 3.1 Klientel 3.2 Warum landen Personen im Handlungsbereich des SGB II? 3.3 Maßnahmen 3.4 Welche Maßnahmen werden in welchem Umfang durchgeführt? 3.5 Ziele

3 Inhaltsverzeichnis 4. Jugendhilfe SGB VIII 4.1 Klientel/ gesetzliche Grundlagen 4.2 Maßnahmen 4.3 Ziele 5. Kurzes Resümee 6. Kritik

4 Wie interpretieren Sie diese Karikatur im Hinblick auf das Übergangssystem?

5 1. Das Übergangssystem Das Übergangssystem Schulische Berufsvorbereitung in beruflichen Schulen (BVJ, BGJ, BFS) Berufsvorbereitun g in Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen der Arbeitsagenturen (BvB) Arbeitsgelegenheiten für Jugendliche im Rechtskreis des Zweiten Sozialgesetzbuchs (SGB II)

6 1. Das Übergangssystem Schnittstelle zwischen Bildungssystem und Arbeitsmarkt Klientel: Jugendliche (meist ohne Schulabschluss) Verlauf: 1. Stufe: schulische Berufsvorbereitung 2. Stufe: BvB der Arbeitsagentur 3. Stufe: Arbeitsangelegenheit der Argen Ziel: Bildungsziele verwirklichen, Abschlüsse nachholen

7 2. Die Bundesagentur für Arbeit -Allgemeines- Aufbau: die Zentrale in Nürnberg 10 Regionaldirektionen 178 Agenturen für Arbeit und gut 610 Geschäftsstellen Aufgaben: Vermittlung in Ausbildungs- und Arbeitsstellen Berufsberatung/ Arbeitgeberberatung Förderung der Berufsausbildung/ beruflichen Weiterbildung/ beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen Entgeltersatzleistungen, wie zum Beispiel Arbeitslosengeld oder Insolvenzgeld

8 2. Die Bundesagentur für Arbeit Instrumente der Arbeitsagentur: -Instrumente- Berufsorientierung/ Berufsberatung Informationen über lokalen Ausbildungsmarkt Vermittlung von Ausbildungsplätzen (ausgenommen Jugendliche nach SGB II), Praktikas Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) Berufsausbildungsbeihilfe Ausbildungsbegleitende Hilfen

9 Klientel 2. Die Bundesagentur für Arbeit -SGB III - Auszubildende( 14 SGBIII), Ausbildungssuchende und Arbeitssuchende( 15 SGBIII), sozial benachteiligte und lernbeeinträchtigte Jugendliche und junge Erwachsene Maßnahmen Berufsvorbereitung, Berufsausbildung, berufliche Weiterbildung, Trainingsmaßnahmen, Beschäftigungsmaßnahmen, sozialpädagogische Begleitung Ziel Arbeitsförderung Verbesserung der Arbeitsstruktur Vermeidung von Arbeitslosigkeit

10 Klientel: 3. Arbeitsgemeinschaften -SGB II- alle Erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen zwischen 15 und 25 Jahren und der mit ihnen in Bedarfsgemeinschaft lebenden Person Erwerbsfähig: wer nicht wegen Krankheit oder Behinderung auf absehbare Zeit außerstande ist, mindestens 3 Stunden täglich zu arbeiten Hilfebedürftig: Personen, die die Eingliederung in die Arbeit nicht selbst sichern kann und die Leistung nicht von Trägern anderer Sozialleistungen erhalten Ausgenommen: Personen, die länger als 6 Monate stationär in einer Einrichtung untergebracht sind (Heim, betreute Wohnform)

11 Warum landen Personen im Handlungsbereich des SGB II? Fehlende Berufsausbildung eines der größten Risiken für Arbeitslosigkeit im SGB II Arbeitslose nach Qualifikation im SGB II; Anteile in Prozent, ohne Daten zugelassener kommunaler Träger; Jahresdurchschnitt 2010

12 3. Arbeitsgemeinschaften -SGBII- Maßnahmen: Fordern und Fördern Aktive Mitwirkung des Hilfebedürftigen als Gegenleistung zur sozialstaatlichen Übernahme der Existenzsicherung Sonst drohen Sanktionen Eingliederung in Arbeit, Aufnahme oder Beibehaltung einer Erwerbstätigkeit Entlastung bei Erziehung von Kindern und der Pflege Angehöriger, Schuldnerberatung, Suchtberatung, Psychosoziale Betreuung, Einstiegsgeld, Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz

13 Welche Maßnahmen werden in welchem Umfang durchgeführt? Maßnahmenstruktur spiegelt die komplexen Problemlagenerwerbsfähiger Hilfebedürftiger Bestand Geförderter in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende; Anteile nach Maßnahmen in Prozent; Jahresdurchschnitt 2010

14 Ziele der Maßnahmen 3. Arbeitsgemeinschaften -SGBII- Verhinderung von Hilfebedürftigkeit Dauer der Hilfebedürftigkeit senken Vermittlung in Arbeit Eigenverantwortlichkeit stärken Verbesserung beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten

15 4. Jugendhilfe -SGB VIII- Klientel Junge Menschen, d.h. Volljährige unter 27 Jahren ( 7. Abs. 1 Nr. 4 SGBVIII), die a) Sozial benachteiligt sind b) Individuell beeinträchtigt sind c) Erhöhten Unterstützungsbedarf benötigen Gesetzliche Grundlagen Nachrangigkeit Abstimmung Kein Rechtsanspruch der Jugendlichen

16 4. Jugendhilfe -Maßnahmen- Fördern der Schulischen/ beruflichen Ausbildung Eingliederung in die Arbeitswelt Sozialen Integration Sozialpädagogisch begleitete Ausbildungsmaßnahmen Beschäftigungs- maßnahmen Gewährung von Unterkunft in sozialpädagogisch begleiteten Wohnformen 13 Abs. 1 SGB VIII 13 Abs. 2 SGB VIII 13 Abs. 3 SGB VIII

17 4. Jugendhilfe -Ziele- Entwicklung fördern Erziehung zur eigenverantwortlichen Persönlichkeit Ganzheitlicher Ansatz zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung Soziale Integration

18 5. Kurzes Resümee SGB II SGB III SGB VIII Beschäftigungsförderung erwerbsfähiger und hilfebedürftiger junger Menschen Beschäftigungsförderung sozial benachteiligter und lernbeeinträchtigter junger Menschen Ausgleich von Benachteiligungen und soziale Integration sozial benachteiligter/ individuell beeinträchtigter junger Menschen

19 Interpretieren Sie nun nochmals unter Berücksichtigung der gewonnenen Eindrücke!

20 6. Kritik SGBII: Endet die Hilfsbedürftigkeit der Badarfsgemeinschaft, endet Anspruch auf SGBII Anreize für ARGEn fehlen fehlende Absprache zwischen schulischer Berufsvorbereitung, BvB- Maßnahmen und Arbeitsgelegenheiten Durch wachsende Dauer an Teilnahme an nicht abgestimmten Fördermaßnahmen, entfernt Jugendliche vom ursprünglichen Ausbildungsziel

21 Seht ihr weitere Kritikpunkt?

22 7. Literaturverzeichnis Bundesagentur für Arbeit: Stand: :23 Uhr MEZ Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (2006): Aufgabenfelder und Schnittstellen von SGB II, III und VIII- Eine Arbeitshilfe. Braun, Frank (Hrsg.) (2008): Leitfaden lokales Übergangssystem- von der Problemdiagose zur praktischen Umsetzung. Verlag Bertelsmannstiftung. Gütersloh Kooperationsverband Jugendsozialarbeit (2009): Positionspapier: Förderung für Jugendliche optimieren- Schnittstellen zwischen den Rechtskreisen SGB II, III und VIII klären.

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