Pädagogischer Umgang mit. Depressionen. bei Kindern & Jugendlichen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Pädagogischer Umgang mit. Depressionen. bei Kindern & Jugendlichen"

Transkript

1 Pädagogischer Umgang mit Depressionen bei Kindern & Jugendlichen

2 Antje Pithan Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Burkhard Moisich Psychologischer Psychotherapeut Psychologische Beratungsstelle Spandau Kirchhofstr. 30, Berlin Jugendhilfe ggmbh Ev. Johannesstift Berlin

3

4 . das depressive Lebensgefühl.

5 die Gedanken im Labyrinth

6

7 Quelle: u.a. Deutsches Bündnis gegen Depression e.v. Depressive Symptome in den verschiedenen Entwicklungsphasen 1. Depressive Symptome bei jüngeren Schulkindern (6- ca. 12 Jahre) In diesem Alter treten die psychischen Symptome der Depression in den Vordergrund, die Kinder sind niedergeschlagen, resigniert und ängstlich. Zudem kann es zu verbalen Berichten über Traurigkeit Denkhemmungen wie Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisstörungen Schulleistungsstörungen Zukunftsangst Ängstlichkeit unangemessenen Schuldgefühlen und unangebrachter Selbstkritik psychomotorischer Hemmung Appetitlosigkeit (Ein-)Schlafstörungen suizidalen Gedanken verstärktem Medienkonsum kommen.

8 Quelle: u.a. Deutsches Bündnis gegen Depression e.v. Depressive Symptome in den verschiedenen Entwicklungsphasen 2. Depressive Symptome im Pubertäts- und Jugendalter (13-18 Jahre) Körperliche Symptome: psychosomatische Beschwerden (Kopfschmerzen) Gewichtsverlust Ein- und Durchschlafstörungen (häufig auch übermäßiges Schlafbedürfnis) Im Vordergrund stehen die psychischen Symptome: vermindertes Selbstvertrauen (Selbstzweifel) Apathie, Lustlosigkeit, Konzentrationsmangel Stimmungsanfälligkeit rhythmische Schwankungen des Befindens Leistungsstörungen Gefühl, den sozialen und emotionalen Anforderungen nicht gewachsen zu sein, Gefahr der Isolation, des sozialen Rückzugs Anstieg der Suizidgedanken und Versuche verstärkter Medienkonsum pseudophilosophische Äußerungen über die Welt und das Leben Im Jugendalter verändert sich das Verhältnis depressiver junger Männer zu jungen Frauen etwa zu 1:2.

9

10 Besondere Gründe für depressives Erleben im Jugendalter besondere Dynamik relativ kurze Übergangsphase, die das Kind mit drastischen Veränderungen in das Erwachsenenalter hineinkatapultiert: 1. große, körperliche Veränderungen 2. allmähliche Loslösung von den Eltern an ( Abnabelung ) 3. die anstehenden Entwicklungsaufgaben 4. Adoleszenzkrise Im Allgemeinen kann man bei Jugendlichen, die Gewalt erlitten haben, deren Lebensgeschichte Brüche aufweist und die Trennungen erfahren haben, von einer besonderen Gefährdung ausgehen, eine depressive Symptomatik zu entwickeln.

11

12 ICD-10-Kriterien einer depressiven Episode (Dilling et al. 1991)

13 Psychische Dynamik bei Aggression und Depression (Psychodynamik) Der Zusammenhang von seelischen Grundbedürfnissen, seelischen Traumata, Frustration und den Verarbeitungsmustern Seelisches (ist Voraussetzung für) seelische (bedeutet) (löst aus) Grundbedürfnis Verletzung/Trauma Frustration Verarbeitungsmodus 1. Autonomie / Ohnmacht Kontrolle 1. Aggression 2. Bindung / Nähe Einsamkeit 3. Selbstwert / Scham & Bestätigung Beschämung 4. körperlich-seelisches Angst Wohlbefinden erlebte Frustration (konstruktiv-kreativ) (psychosomatisch) 2. Regression (depressive Reaktion)

14 Die depressive Reaktion aus der Sicht der kognitiven Verhaltenstherapie (ein Beispiel) Stimulus Organismusvariable Reaktion Konsequenzen 2011 Burkhard Moisich (auslösender Reiz) (kognitive Schemata, Biographie etc.) Max ist allein in seinem frühkindliche Vernachlässigung emotional: kurzfristig: Zimmer Traurigkeit & Angst keine Anstrengung Mißachtung durch die Mutter Leeregefühl keine körperliche Aktivität Es ist still um ihn herum Minderwertigkeitsgefühle Ruhe (wird als Entlastung erlebt) Ablehnungserfahrungen Schuldgefühle Schonung Das Wetter ist schlecht: Verlassenheitsgefühle keine Konflikte mit anderen es regnet regelmäßige Entwertungen & kognitiv: Menschen Beschämungen in der Kindheit Ich bin nichts wert Schuldgefühle (Selbstbestrafung) Max hört traurige Musik Niemand liebt mich keine Erfahrung der Beeinflußbarkeit Negatives Selbstbild & meiner Mutter geht es des negativen Denkens und Fühlens Selbstwertgefühl schlecht keine Entwertungserfahrungen Ich bin schuld daran, daß keine Mißerfolgserlebnisse dysfunktionale Grundannahmen ich im Heim bin über sich selbst Mein Bruder wird von langfristig: Vater geschlagen Ausbleiben von Erfahrungen von Versagenserfahrungen (z.b. Ich werde sitzenbleiben Freude und Vergnügen in der Schule) physiologisch: kein Aufbau sozialer Kontakte & Kraftlosigkeit Fertigkeiten; dadurch: schlechte Bindungs- keine Spannung in soziale Mißerfolgserlebnisse erfahrungen der Muskulatur Bestätigung der negativen Gedanken / Müdigkeit, Mattigkeit des negativen Selbstbewußtseins leichte innere Unruhe kein Aufbau eines positiven Selbstmotorisch: bewußtseins Bewegungslosigkeit negative Kontrollerwartung legt sich aufs Bett Teufelskreis & Abwärtsspirale

15 Depression ihre Quellen und Aspekte: Wie entsteht depressives Erleben? 2011 Burkhard Moisich funktionale oder dysfunktionale, depressives Erleben erzeugende Kognitionen und gedankliche 'Gewohnheiten' Kognitionspsychologischer Aspekt Das falsche Denken und negative Glaubenssätze als Quellen der Depression Tiefenpsychologischer Aspekt Das Unbewußte bzw. unbewußte Prozesse als Quellen der Depression innerer, meist unbewußter Konflikt Psychodynamik Vermeidungs- vs. Annäherungsziele Wünsche, Sehnsüchte, Bedürfnisse vs. Ängste auslöserbezogener, konditionierter, körperlich-hormonellneuronal determinierter Depressionsreflex(bogen) unwillkürliche Traurigkeitsreaktionen reflexiv-behavioralemotionale Depressionsgewohnheiten Biologischer bzw. behavioralneurophysiologischer Aspekt Neuronale, physiologische, morphologische Struktur als Quellen der Depression

16

17 Teufelskreis der Depression ein geschlossener Reaktionszyklus: sich gegenseitig aufrechterhaltende Bedingungen geringe energetische Ladung im Körper (physiologische Ebene) Inaktivität & Passivität (Handlungs- & Verhaltensebene) Ziel aller Interventionen: Unterbrechen des Teufelskreises egal an welcher Stelle! negative Gefühle negative Gedanken geringe energetische Ladung im Körper (physiologische Ebene) 2011 Burkhard Moisich

18

19

20

21 Vitaler Kreislauf des gesunden Menschen ein geschlossener Reaktionszyklus: sich gegenseitig aufrechterhaltende Bedingungen lebendiges Körpergefühl aus einem energetisch geladenen Körper heraus lebensbejahendes Handeln & Wirken (Handlungs- & Verhaltensebene) (physiologische Ebene) Die Teilprozesse stärken sich gegenseitig zu einem vitalen, lebenszugewandten psychophysiologischen Gesamtprozeß: so hat es die Evolution gewollt, um unser Überleben zu sichern! positive Gefühle positive Gedanken lebendiges Körpergefühl aus einem energetisch geladenen Körper heraus (physiologische Ebene) 2011 Burkhard Moisich

22 Das übersehene Tor

23 Antidepressiva (1) Hilfen beim Umgang mit depressiven Kindern und Jugendlichen 4 Hauptziele 1. Herstellen einer nährenden und tragfähigen Beziehung. 2. Unterbrechen des Teufelskreises der Depression. 3. bewußte Aktivitätsplanung. 4. motivierende Erfolgserlebnisse ermöglichen.

24

25 Antidepressiva (2) Hilfen beim Umgang mit depressiven Kindern und Jugendlichen Maßnahmen und Prozesse im Einzelnen Beziehungsarbeit / Beziehungsgestaltung: 1. vertrauensvolle & tragfähige Beziehung 2. offener und nährender Kontakt im Hier & Jetzt 3. unterstützende & emotional stabilisierende Bindung 4. emotionale Wärme Liebe o Die Kinder können es einem verdammt schwer machen, sie zu mögen. o Liebe ist eine besondere und natürliche Form der Wertschätzung ( Ich mag Dich so, wie Du bist! ) Anerkennung geben und dadurch den Selbstwert stabilisieren und erhöhen. o Das Verhältnis von Lob und Tadel sollte 16 : 1 sein. Aufgeben der Idee, man könne die Kinder oder Jugendlichen wirklich heilen. Viele (scheinbar nicht fruchtende) Gespräche Gespräche kann man nur anbieten und offen für sie sein. Gespräche setzen die richtige Gelegenheit voraus: die Zeit muß reif sein! Den Schmerz und die Leiden der Kinder aushalten können.

26 Antidepressiva (3) Hilfen beim Umgang mit depressiven Kindern und Jugendlichen Bewusste Aktivitätsplanung & -gestaltung: Sport, Spiel, Beteiligung am Alltag (Kochen, mit zum Einkaufen nehmen etc.) o Trotzdem: auch Raum für traurige Gedanken lassen. Verständnis & Empathie Respekt vor der Loyalität des Kindes zu seinen schlechten Eltern Dem Kind Zeit lassen/geben für Heilung. Dem Kind Sicherheit und einen Schutz(raum) bieten, damit es zur Ruhe kommen kann. Sich für das Kind Zeit nehmen, aber auch Raum für Traurigkeit lassen. Einige Methoden aus der Kognitiven Verhaltenstherapie Für Freude & Spaß sorgen Genusstraining Starke, das Körpererleben aktivierende Reize Zeitplanung und Aufgaben erledigen; Folge: motivierende Erfolgserlebnisse. Psychopharmaka (frühestens ab dem 8. Lebensjahr)

27

28

29 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Alarmsignale bei Depression im Kindes- und Jugendalter

Alarmsignale bei Depression im Kindes- und Jugendalter Alarmsignale bei Depression im Kindes- und Jugendalter Klinische und Gesundheitspsychologin Der Psychologische Psychotherapeutische Dienst der AVS Hermagor Depression in Kärnten allein in Kärnten leiden

Mehr

Depressionen im Kindes- und Jugendalter

Depressionen im Kindes- und Jugendalter Christiane Nevermann Hannelore Reicher Depressionen im Kindes- und Jugendalter Erkennen, Verstehen, Helfen Verlag C.H.Beck Inhalt Vorwort 9 Einführung 11 Teil I. Die vielen Gesichter depressiver Störungen

Mehr

Trauma, Depression und familiäre Weitergabe von Gewalt. Dr. P. Kriependorf Internistisch-Psychosomatische Fachklinik Hochsauerland

Trauma, Depression und familiäre Weitergabe von Gewalt. Dr. P. Kriependorf Internistisch-Psychosomatische Fachklinik Hochsauerland Trauma, Depression und familiäre Weitergabe von Gewalt Dr. P. Kriependorf Internistisch-Psychosomatische Fachklinik Hochsauerland Demografische Daten BRD 25 % aller Frauen in der BRD zwischen 16 und 85

Mehr

AG 3: Indikativer Behandlungsschwerpunkt Depression

AG 3: Indikativer Behandlungsschwerpunkt Depression AG 3: Indikativer Behandlungsschwerpunkt Depression Jahrestagung der AHG Klinik Wilhelmsheim am 10.12.2008 Dipl. Psych. Astrid Erdmann Zum Rahmen der IG Depression Seit Mai 2007 8 Sitzungen à 1,5 Stunden

Mehr

Nachhaltige Effekte im Coaching

Nachhaltige Effekte im Coaching Nachhaltige Effekte im Coaching Zur Unerlässlichkeit hermeneutischer Psychodiagnostik für Theorie und Praxis im Coaching Klaus Eidenschink München www.hephaistos.org www.eidenschink.de Der Anfang eines

Mehr

Recovery. Chronische Erkrankungen überwinden!

Recovery. Chronische Erkrankungen überwinden! Recovery Chronische Erkrankungen überwinden! Dr. Hans-Peter Unger Zentrum für seelische Gesundheit Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Asklepios Klinik Harburg Woche für seelische Gesundheit,

Mehr

Wachstum und Reifung Entwicklungsaufgaben im Überblick

Wachstum und Reifung Entwicklungsaufgaben im Überblick Depression im Lauf des Lebens Entwicklungsaufgaben und Stolpersteine 20.07.2012 Nürnberger Bündnis gegen Depression Wachstum und Reifung Entwicklungsaufgaben im Überblick Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische

Mehr

Bis zu 20% aller Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens an Depression. Damit ist Depression eine der häufigsten seelischen Erkrankungen.

Bis zu 20% aller Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens an Depression. Damit ist Depression eine der häufigsten seelischen Erkrankungen. Bis zu 20% aller Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens an Depression. Damit ist Depression eine der häufigsten seelischen Erkrankungen. Im Jahr 2020 werden Depressionen die Volkskrankheit Nummer Eins

Mehr

Prävention. Frühwarnzeichen & Wege aus der Stressfalle! Vortragsreihe der NÖGKK in Kooperation mit dem

Prävention. Frühwarnzeichen & Wege aus der Stressfalle! Vortragsreihe der NÖGKK in Kooperation mit dem Stress- & Burn-out Prävention Frühwarnzeichen & Wege aus der Stressfalle! Vortragsreihe der NÖGKK in Kooperation mit dem Berufsverband Österreichischer Psychologinnen & Psychologen Herbst 2008 Dr. Schmid

Mehr

Depression nach erworbener Hirnschädigung

Depression nach erworbener Hirnschädigung NeuroInfo MERKBLATT SEPTEMBER 2015 Hinweise für Betroffene, Angehörige und Interessierte Depression nach erworbener Hirnschädigung Herausgeber: Neuronales Netzwerk - Deutsche Stiftung für Menschen mit

Mehr

Selbstwert gewinnen, Ängste bewältigen

Selbstwert gewinnen, Ängste bewältigen Selbstwert gewinnen, Ängste bewältigen Pädagogische Aspekte Angstvorbeugung Angst als positive Kraft Angstist dann angemessen, wenn sie uns so stark alarmiert und leistungsfähig macht, wie wir es benötigen,

Mehr

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich Dipl.-Psych. Ann Kathrin Scheerer, Hamburg, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) Krippenbetreuung - aus der Sicht der Kinder Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 11.2.2008 Wenn wir die Sicht der Kinder in dieser

Mehr

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Intensivtherapie von Depressionen BADEN-BADEN Behandlungsangebot für Menschen mit Depressionen Merkmale von Depressionen Sie fühlen sich wie gelähmt, unfähig, wertlos,

Mehr

Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun?

Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun? Prof. Dr. Rainer Sachse Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun? Vortrag an der Universität Paderborn Bündnis gegen Depressionen www.ipp-bochum.de Depression Depression ist eine häufige

Mehr

2 Wie entstehen Depressionen und warum gehen sie nicht von alleine weg?... 22

2 Wie entstehen Depressionen und warum gehen sie nicht von alleine weg?... 22 Inhaltsverzeichnis Vorwort................................................ 7 1 Depression Was ist das?........................... 8 1.1 Von der trüben Stimmung zur Depression................. 8 1.2 Wie

Mehr

Gute Vorsätze: In diesem Jahr wird alles anders!

Gute Vorsätze: In diesem Jahr wird alles anders! Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium Gute Vorsätze: In diesem Jahr wird alles anders! Dipl. Psych. Melanie Buschmann Warum ist es so schwer gute Vorsätze langfristig um zu setzen?

Mehr

die Kunst des positiven Denkens Dr. med. Martin Lison,, MBA

die Kunst des positiven Denkens Dr. med. Martin Lison,, MBA Stressbewältigung und -prophylaxe die Kunst des positiven Denkens Überblick Was ist Stress? Unterschied zwischen Eu- und Dysstress Warum kann Stress krank machen? Beispiele für f r Stresskrankheiten Stressprophylaxe

Mehr

Was haben Beweglichkeit im Alter und Psyche mit einander zu tun?

Was haben Beweglichkeit im Alter und Psyche mit einander zu tun? Was haben Beweglichkeit im Alter und Psyche mit einander zu tun? Ein Vortrag über Psychosomatik im Alter Dr. med. Andreas Schmid Facharzt für Innere Medizin FMH Hildi Ruesch Dipl. Physiotherapeutin Inhalt

Mehr

Ich wollte nun nicht mehr schlafen. Ich hatte Angst, dass am nächsten Morgen alles vorbei ist.

Ich wollte nun nicht mehr schlafen. Ich hatte Angst, dass am nächsten Morgen alles vorbei ist. Antje Nach scheinbar endlosen Jahren der Depression, Unzufriedenheit und Traurigkeit, voller Lähmungen und Selbsthass, voller Schuld und Schuldigen, sagte mir eines Tages meine innere Stimme, dass ich

Mehr

Stimmungsprobleme und Depression im Jugendalter bewältigen - ein Präventionsprogramm

Stimmungsprobleme und Depression im Jugendalter bewältigen - ein Präventionsprogramm Stimmungsprobleme und Depression im Jugendalter bewältigen - ein Präventionsprogramm Wolfgang Ihle und Dörte Jahnke Institut für Psychologie und Akademie für Psychotherapie und Interventionsforschung an

Mehr

Wolkenstein Hautzinger. Ratgeber Chronische Depression. Informationen für Betroffene und Angehörige

Wolkenstein Hautzinger. Ratgeber Chronische Depression. Informationen für Betroffene und Angehörige Wolkenstein Hautzinger Ratgeber Chronische Depression Informationen für Betroffene und Angehörige Inhaltsverzeichnis Vorwort 7 1 Chronische Depression Was genau ist das? 11 11 Wie äußert sich eine Depression?

Mehr

Profiler s Academy. Geistiges Menthol, das Sinn und Sinne weckt! 1 standfestigkeit. Unerschütterlichkeit in schwierigen Situationen

Profiler s Academy. Geistiges Menthol, das Sinn und Sinne weckt! 1 standfestigkeit. Unerschütterlichkeit in schwierigen Situationen Profiler s Academy! Unerschütterlichkeit in schwierigen Situationen Erkenne Deine Lebensgrundhaltung Jeder von uns hat noch ehe wir erwachsen sind eine Lebensgrundhaltung beschlossen. Wie ein Mosaik hat

Mehr

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab):

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): Portfolio/Angebote Familie Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): 1. Vom Paar zur Familie 2. Eltern = Führungskräfte 3. Angemessen Grenzen setzen Beziehung

Mehr

Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung

Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung Christiane Viereck, Diplom-Psychologin 9. April 2011 Vortragsinhalte Einführung und

Mehr

Workshop. Teil1: Wie spreche ich mit Kindern über den Tod? Teil 2: Umgang mit kindlicher Abwehr. B.Juen

Workshop. Teil1: Wie spreche ich mit Kindern über den Tod? Teil 2: Umgang mit kindlicher Abwehr. B.Juen Workshop Teil1: Wie spreche ich mit Kindern über den Tod? Teil 2: Umgang mit kindlicher Abwehr B.Juen Fachtagung: Zarte Seelen trösten-trauern Kinder und Jugendliche anders? Puchberg, 22.01.2011 Teil 1

Mehr

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption -

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption - Martin Pritzel Staatlich anerkannter Erzieher und Körpertherapeut Hertinger Str. 48 59423 Unna Tel. : 02303/29 19 20 1 Fax. : 02303/29 19 21 1 Mobil : 0163 /25 04 42 5 Mail : info@martin-pritzel.de Über

Mehr

Manisch-depressive Krankheit

Manisch-depressive Krankheit Wahn - Psychose Manisch-depressive Krankheit Manische Phasen des Hochgefühls und depressive Phasen tiefster Niedergeschlagenheit können einander abwechseln Ursachen Die Entstehung affektiver Störungen

Mehr

Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung

Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung Priv. Dozentin Dr. med. Michele Noterdaeme Heckscher Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Psychosomatik. Psychotherapie

Mehr

Borderline Persönlichkeitsstörungen. Sonnenberg Klinik 26.09.2013

Borderline Persönlichkeitsstörungen. Sonnenberg Klinik 26.09.2013 Borderline Persönlichkeitsstörungen Sonnenberg Klinik 26.09.2013 Was ist Persönlichkeit? Temperament: genetisch und konstitutionell bedingte Dispositionen für Reaktionen vor allem im affektiven Bereich

Mehr

Tag der offenen Tür, 9. Oktober 2004. Psychiatrie erleben und verstehen. Depression. erkennen und behandeln. Klaus-Thomas Kronmüller

Tag der offenen Tür, 9. Oktober 2004. Psychiatrie erleben und verstehen. Depression. erkennen und behandeln. Klaus-Thomas Kronmüller Tag der offenen Tür, 9. Oktober 2004 Psychiatrie erleben und verstehen Depression erkennen und behandeln Klaus-Thomas Kronmüller Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg Traurigkeit ist nicht gleich

Mehr

Informationen zur psychotherapeutischen Behandlung

Informationen zur psychotherapeutischen Behandlung Gunther Ellers, Maubisstraße 25, 41564 Kaarst Dipl.-Psych. Gunther Ellers Maubisstraße 25 41564 Kaarst Tel.: 02131 66 88 14 Fax: 02131 15 18 59 Kaarst, den 11. Oktober 2013 Informationen zur Therapie,

Mehr

Psychosomatische Aspekte in der Behandlung der Adipositas

Psychosomatische Aspekte in der Behandlung der Adipositas Psychosomatische Aspekte in der Behandlung der Adipositas Dr. med. Askan Hendrischke Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin Ostalb-Klinikum Aalen Definition Adipositas anerkannte chronische

Mehr

Essstörungen verstehen, erkennen, behandeln. Workshop zum Thema Hunger und Sättigung

Essstörungen verstehen, erkennen, behandeln. Workshop zum Thema Hunger und Sättigung Essstörungen verstehen, erkennen, behandeln Workshop zum Thema Hunger und Sättigung Essstörung-was ist das? Gestörter/Krankhafter Umgang/Beschäftigung mit Essen Falsche bewusste und unbewusste Gedanken

Mehr

Das Verlusttrauma und seine Folgen

Das Verlusttrauma und seine Folgen Das Verlusttrauma und seine Folgen aus Sicht der mehrgenerationalen Psychtraumatologie Prag, 9. März 2012 www.franz-ruppert.de Gut eingrenzbare Arten von psychischen Traumata Existenztrauma (z.b. bei schweren

Mehr

Stress Burnout Mobbing. Hilfe bei Konflikten am Arbeitsplatz

Stress Burnout Mobbing. Hilfe bei Konflikten am Arbeitsplatz Stress Burnout Mobbing Hilfe bei Konflikten am Arbeitsplatz 2 HILFE BEI KONFLIKTEN AM ARBEITSPLATZ Die Dr. Becker Klinik Juliana hat sich auf die Hilfe bei arbeitsplatzbezogenen Problemen spezialisiert.

Mehr

Depressionen im Kindes- und Jugendalter Dr. J. Leeners, Chefarzt

Depressionen im Kindes- und Jugendalter Dr. J. Leeners, Chefarzt Depressionen im Kindes- und Jugendalter Dr. J. Leeners, Chefarzt Video Karen Bertram Resignation Ablauf Gibt es psychische Störungen? Depressiv oder traurig: Wo ist der Unterschied? Gibt es Depressionen

Mehr

Kinder in Not. Bundesfachtagung BAG Begleiteter Umgang. Düsseldorf, 19.-20. September 2011

Kinder in Not. Bundesfachtagung BAG Begleiteter Umgang. Düsseldorf, 19.-20. September 2011 Eltern in Trennung und Streit - Kinder in Not Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf Bundesfachtagung BAG Begleiteter Umgang Düsseldorf, 19.-20. September Herzlich willkommen! Jessika Kuehn-Velten Ärztliche

Mehr

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN 04 FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Inhaltsverzeichnis die chronische Erschöpfung, Fatigue, Symptomatik Fatigue 4 Erkenntnisse rund um

Mehr

INHALT DANKSAGUNGEN INHALT. Über dieses Buch ALLGEMEINE FRAGEN. Was ist eine Depression? Welche Symptome treten bei einer Depression auf?

INHALT DANKSAGUNGEN INHALT. Über dieses Buch ALLGEMEINE FRAGEN. Was ist eine Depression? Welche Symptome treten bei einer Depression auf? INHALT DANKSAGUNGEN INHALT Über dieses Buch ALLGEMEINE FRAGEN Was ist eine Depression? Welche Symptome treten bei einer Depression auf? Psychische Symptome Körperliche Symptome Psychomotorische Symptome

Mehr

Fragebogen zur Lebensgeschichte

Fragebogen zur Lebensgeschichte Psychologischer Psychotherapeut Hohenstaufenring 8, 50674 Köln Fragebogen zur Lebensgeschichte Anonymisierungscode: Alter: Ausfülldatum dieses Fragebogens: Lieber Patient, Dieser Fragebogen dient mir als

Mehr

Dunja Voos Die eigene Angst verstehen

Dunja Voos Die eigene Angst verstehen Dunja Voos Die eigene Angst verstehen verstehen lernen Dunja Voos Die eigene Angst verstehen Ein Ratgeber Psychosozial-Verlag Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek

Mehr

Das Bett als Lebensraum demenzerkrankter Menschen

Das Bett als Lebensraum demenzerkrankter Menschen Das Bett als Lebensraum demenzerkrankter Menschen Sich spüren und die Umwelt bis zum letzten Atemzug wahrnehmen Das Bett Intimen Bereiches des Lebens Beginn und Ende des Tages Persönlicher Schutzraum Geburt

Mehr

LERNLEISTUNGSSTÖRUNGEN. Lernhemmungen. Lernleistungsstörungen

LERNLEISTUNGSSTÖRUNGEN. Lernhemmungen. Lernleistungsstörungen LERNLEISTUNGSSTÖRUNGEN Lernhemmungen mangelhafte Arbeitstechnik (Methodenkompetenz) Informationsmanagement / Recherche Notizechnik / Ablagetechnik Vor- und Nachbereitung des Unterrichts Ermitteln / Dokumentieren

Mehr

Burnout und Depression Wie gehe ich mit Stress im Alltag um?

Burnout und Depression Wie gehe ich mit Stress im Alltag um? Burnout und Depression Wie gehe ich mit Stress im Alltag um? 28. Januar 2014, Co-Chefärztin 1 KOMPETENT UND GEMEINSAM FÜR LEBENSQUALITÄT Inhalt Stress verstehen und erkennen Dauerstress hat Folgen Ausgleich

Mehr

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 Name:....................................... Datum:............... Dieser Fragebogen kann und wird Dir dabei helfen, in Zukunft ohne Zigaretten auszukommen

Mehr

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Fachtagung Prävention von sexualisierter Gewalt:: Katholische Schulen und Internate in der Verantwortung am 12.11.2010 in Mainz Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Zahlen, Daten und Fakten Dirk

Mehr

Workshop Erkennen von Förder-, Versorgungs- und Gedeihstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Entwicklungsstörungen im Säuglingsund Kleinkindalter

Workshop Erkennen von Förder-, Versorgungs- und Gedeihstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Entwicklungsstörungen im Säuglingsund Kleinkindalter Workshop Erkennen von Förder-, Versorgungs- und Gedeihstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern Entwicklungsstörungen im Säuglingsund Kleinkindalter Frau Dr.-medic (IfM Timisoara) Schoen Chefärztin Klinik

Mehr

Depressionen bei Kindern und Jugendlichen erkennen und behandeln

Depressionen bei Kindern und Jugendlichen erkennen und behandeln Depressionen bei Kindern und Jugendlichen erkennen und behandeln Fachtagung psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen KVB Landesgeschäftsstelle München 27. 7.2016 Dr. M. Barthlen Weis Dr.M.Barthlen

Mehr

Stress und Stressmanagement

Stress und Stressmanagement Stress und Stressmanagement Stress Würze des Lebens? (Hans Seyle) oder Gefährliche Zivilisationsplage? Stress = Mobilmachung Aktivierung und stärkere Durchblutung es Gehirns Erhöhter Blutdruck, schnellerer

Mehr

WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von. Hans Kottke

WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von. Hans Kottke Hans Kottke Blasiusstr.10 38114, Braunschweig mail@hanskottke.de ca. 701 Wörter WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von Hans Kottke Mai 2012 Die Ausgangslage Kottke / Was tun bei Angst & Depression / 2 Es

Mehr

Seit meiner Approbation zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin verlagerte sich der Fokus auf die therapeutische Arbeit in der eigenen Praxis.

Seit meiner Approbation zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin verlagerte sich der Fokus auf die therapeutische Arbeit in der eigenen Praxis. Ich bin approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit dem Schwerpunkt der tiefenpsychologisch fundierten Therapie. In meiner Praxis therapiere ich Kinder und Jugendliche mit klinischen Symptomen

Mehr

Persönlichkeitsstörungen. Psychotherapie und Psychosomatik

Persönlichkeitsstörungen. Psychotherapie und Psychosomatik Psychotherapie und Psychosomatik APAW 8. Februar 201 Vorlesung im Modul 5.1 am 30.04.2012 Dr. med. Dirk v. Boetticher Kasuistik Frau M., 34 jährige Patientin, geschieden, 3 Kinder (8, 10 u. 12 J.), Floristin

Mehr

Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen

Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen Bewertung aus Sicht des psychiatrischen Gutachters Stephan Bork Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen Depressionskonzept

Mehr

Geschlechtsspezifische Aspekte bei Pathologischem Glücksspiel

Geschlechtsspezifische Aspekte bei Pathologischem Glücksspiel Geschlechtsspezifische Aspekte bei Pathologischem Glücksspiel Magdeburg, 21.01.2010 Peter Kagerer, Wattweilerstr. 10, 66440 Blieskastel, 06842-1731 peter@praxis-kagerer.de Vergleichsdaten Suchtmittel Glücksspieler:

Mehr

Chefsache Gesundheit

Chefsache Gesundheit Chefsache Gesundheit Ressourcen richtig einsetzen Dr. med. Thomas Bolm, Stuttgart TTR konkret, Tübingen, 13.11.2014 Fehlzeiten bei relevanten Diagnosekapiteln (2000-2010) meist gleichbleibend, nur bei

Mehr

Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin

Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin Quelle: Angela Hasse, Neun Frauen und ich Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin Stellt in

Mehr

Inhalt. Vorwort 10. Zum Thema 15. Stimmungstief Trauer Depression 17. Mögliche Ursachen von Depressionen 33

Inhalt. Vorwort 10. Zum Thema 15. Stimmungstief Trauer Depression 17. Mögliche Ursachen von Depressionen 33 Vorwort 10 Zum Thema 15 Stimmungstief Trauer Depression 17 Niedergeschlagen, deprimiert oder depressiv? 18 Stimmungsschwankungen 20 Trauer und Trauerarbeit 22 Den Schmerz bewusst durchleben und überwinden

Mehr

Salutogenese ( Modell US-Israeli Antonovsky 1923-1994 )

Salutogenese ( Modell US-Israeli Antonovsky 1923-1994 ) Wahr ist, was ich wahrnehme Herzlich willkommen zum Thema: Handlungsorientierter Umgang mit Tinnitus Die Botschaft: 1. Chronischer Tinnitus ist nicht heilbar ABER: 2. Chronischer Tinnitus ist behandelbar!!!

Mehr

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation Hans-Werner Stecker Depression Ursachen und Behandlung - Sozialisation zuletzt geändert: 04/2007 Zusammenfassung Erbliche Veranlagung körperliche Faktoren Aktuelle körperliche Erkrankung Aktuelle psychische

Mehr

Psychosomatik und Angst

Psychosomatik und Angst Psychosomatik und Angst Panikstörung und soziale Phobie Erklärungsmodell und therapeutische Implikationen Dr. med. Birgit Anna-Maria Staab Klinik für allgemeine Innere Medizin, Psychosomatik Angst ist

Mehr

Die Rolle der Führungskraft im ressourcenorientierten Gesundheitsmanagement. Workshop 3

Die Rolle der Führungskraft im ressourcenorientierten Gesundheitsmanagement. Workshop 3 Die Rolle der Führungskraft im ressourcenorientierten Gesundheitsmanagement Workshop 3 6. iga Expertendialog Berlin, 6. 7. August 2013 Prof. Dr. Karlheinz Sonntag Arbeits- und Organisationspsychologie

Mehr

...zu Tode betrübt...

...zu Tode betrübt... ...zu Tode betrübt... Depression und Suizidalität im Jugendalter: wenn Zweifel zu Verzweiflung wird Dr. med. Bettina Wittenberg, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Freiburg Übersicht

Mehr

Das Burnout Syndrom. Diagnose, Prophylaxe, Beratung, Behandlung. Patientenseminar, 15. Mai 2013

Das Burnout Syndrom. Diagnose, Prophylaxe, Beratung, Behandlung. Patientenseminar, 15. Mai 2013 Das Burnout Syndrom Diagnose, Prophylaxe, Beratung, Behandlung Patientenseminar, 15. Mai 2013 Dr. med. Claus Krüger, MBA Chefarzt der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Kreisklinik

Mehr

Gesundheit und Gesundheitsverhalten von österreichischen Schülerinnen und Schülern Aktuelle Ergebnisse der HBSC-Studie

Gesundheit und Gesundheitsverhalten von österreichischen Schülerinnen und Schülern Aktuelle Ergebnisse der HBSC-Studie Gesundheit und Gesundheitsverhalten von österreichischen Schülerinnen und Schülern Aktuelle Ergebnisse der HBSC-Studie Rosemarie Felder-Puig 1 Inhalte dieses Vortrags Seelische Gesundheit von österreichischen

Mehr

Die drei Säulen einer tragfähigen Partnerschaft. Liebe Wertschätzung Konfrontation. Inhaltsübersicht. Warum weichen Sie heiklen Themen aus?

Die drei Säulen einer tragfähigen Partnerschaft. Liebe Wertschätzung Konfrontation. Inhaltsübersicht. Warum weichen Sie heiklen Themen aus? Die drei Säulen einer tragfähigen Partnerschaft Liebe Wertschätzung Konfrontation Inhaltsübersicht Warum weichen Sie heiklen Themen aus? Was geschieht, wenn Sie dies weiterhin tun? Die erste Regel für

Mehr

Die eigenen Kenntnisse über bipolare Störungen testen 9

Die eigenen Kenntnisse über bipolare Störungen testen 9 Die eigenen Kenntnisse über bipolare Störungen testen 9 1 Kontrolle über die Krankheit gewinnen 14 Wie können Sie die Kontrolle über die Krankheit gewinnen? 15 Warum man mehr braucht als Medikamente 18

Mehr

Gute Vorsätze: In diesem Jahr wird alles anders!

Gute Vorsätze: In diesem Jahr wird alles anders! Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium Gute Vorsätze: In diesem Jahr wird alles anders! Dipl. Psych. Bożena Fitzek-Toepsch Warum ist es so schwer gute Vorsätze langfristig um zu setzen?

Mehr

Mutismus Sprich, damit ich dich sehe! Sokrates Anselm Bajus Das schweigende Kind Foto: fotolia Seite -2-1 Ausprägungen Ursachen Folgen Therapie Diskussion Mutismus Foto: fotolia Seite -3- Mutismus lat.:

Mehr

Zwischen Einsamkeit und Hoffnung: Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter

Zwischen Einsamkeit und Hoffnung: Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter Zwischen Einsamkeit und Hoffnung: Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter Helmut Remschmidt* 1. Definition, Symptomatik und Häufigkeit 2. Ursachen und Hintergründe 3. Was können und was sollten

Mehr

Schmusen und Kuscheln ist schön - aber nur, wenn ich es will.

Schmusen und Kuscheln ist schön - aber nur, wenn ich es will. Schmusen und Kuscheln ist schön - aber nur, wenn ich es will. Eine Broschüre für Mädchen und Jungen im Grundschulalter Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt 02 28 63 55 24 Notruf, Beratung, Information,

Mehr

Fragen zur Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen

Fragen zur Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen Arbeitsgruppe: Lebensqualität Universität Marburg Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes und Jugendalters Hans-Sachs- Str. 4-6 35039 Marburg Tel: 06421/ 28-63118 Informationen im Web: www.kjp.uni-marburg.de/lq

Mehr

pflegen-und-leben.de Was pflegende Frauen bewegt und wie Selbstfürsorge aussehen kann

pflegen-und-leben.de Was pflegende Frauen bewegt und wie Selbstfürsorge aussehen kann 1 pflegen-und-leben.de Was pflegende Frauen bewegt und wie Selbstfürsorge aussehen kann Berlin, am 9. Mai 2015 Imke Wolf, Diplom-Psychologin IN KOOPERATION MIT Startseite von pflegen-und-leben.de Was bietet

Mehr

31.05.2010. Copyright Jaqueline M. Groher, Hamburg. Consulting Training Coaching. Consulting Training Coaching. Hannover, den 30.05.

31.05.2010. Copyright Jaqueline M. Groher, Hamburg. Consulting Training Coaching. Consulting Training Coaching. Hannover, den 30.05. Copyright Jaqueline M. Groher, Hamburg 1 VOM STRESS ZUM BURNOUT! BURNOUT DEFINITION LAUT WIKIPEDIA Der Begriff Burnout kommt aus dem Englischen und bedeutet: to burn out ausbrennen. Ein Burnout-Syndrom

Mehr

Suizidalität: am Leben (ver-) zweifeln

Suizidalität: am Leben (ver-) zweifeln Suizidalität: am Leben (ver-) zweifeln Saarbrücken Hisham Abu Zahra Psychologe 1 Tabu Suizidalität Erfahrungen mit der Suizidalität Löst Schuld, Scham, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Angst, Wut und

Mehr

alle Bilder: Google-Suche Unterstützung von Angehörigen Krebskranker

alle Bilder: Google-Suche Unterstützung von Angehörigen Krebskranker alle Bilder: Google-Suche Unterstützung von Angehörigen Krebskranker Berlin-Buch Gritt Schiller 1 Wie kann man das Gleichgewicht im System wieder herstellen? Ideal: Gleichgewicht im System Ungleichgewicht

Mehr

Herzlich Willkommen (Schul-)Stress!!?? Hilfe für Eltern und Kinder

Herzlich Willkommen (Schul-)Stress!!?? Hilfe für Eltern und Kinder Herzlich Willkommen (Schul-)Stress!!?? Hilfe für Eltern und Kinder Ein Vortrag von Beatrix Herr und Karl Semelka Die Themen Ursachen und Hintergründe von (Schul-) Stress in den Familien Die positive Wirkung

Mehr

und doch so schwierig

und doch so schwierig Sozialkompetenz so einfach und doch so schwierig Referat im Forum Kaufmännischer Berufsfrauen Schweiz FOKA (Sektion Zentralschweiz) Maya Bentele Dipl. Psychologin FH/SBAP Transaktionsanalytikerin TSTA-O

Mehr

Irrfahrt durch die Depression! Mein Weg in die Normalität

Irrfahrt durch die Depression! Mein Weg in die Normalität Dieter Broichhagen Irrfahrt durch die Depression! Mein Weg in die Normalität Abbildung 1 3 Nachdruck oder Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors. Bibliografische

Mehr

Fortbildung Beratung Betreuung

Fortbildung Beratung Betreuung Fortbildung Beratung Betreuung für Pflege- / Adoptivfamilien mobil kompetent praxisnah neu neu neu neu neu - neu Fortbildungsangebote mit Kinderbetreuung Leitung Bereich Fortbildung: im Familienzentrum

Mehr

IHK vor Ort. Voll entflammt oder ausgebrannt? Sieben Punkte für mehr Energie und Balance.

IHK vor Ort. Voll entflammt oder ausgebrannt? Sieben Punkte für mehr Energie und Balance. Prüm I 01.04.2014 Personal Pro Petra Drees IHK vor Ort. Voll entflammt oder ausgebrannt? Sieben Punkte für mehr Energie und Balance. Spektrum. Ein paar Definitionen & Fakten. Auswirkungen, Muster & Stellhebel.

Mehr

DER ERSCHÖPFTE MENSCH - WEGE AUS DER DEPRESSION * Therapie bei Depressionen. DP Julia Schwendner

DER ERSCHÖPFTE MENSCH - WEGE AUS DER DEPRESSION * Therapie bei Depressionen. DP Julia Schwendner DER ERSCHÖPFTE MENSCH - WEGE AUS DER DEPRESSION * Therapie bei Depressionen DP Julia Schwendner Viele Wege Psychotherapie Pharmakologische Behandlung Schlafentzug (Wachtherapie) Lichttherapie Elektrokrampftherapie

Mehr

Sogenannte Schreibabys im Kontext von Bindungstheorie, Selbstpsychologie, Psychosomatik und Psychoanalyse

Sogenannte Schreibabys im Kontext von Bindungstheorie, Selbstpsychologie, Psychosomatik und Psychoanalyse Sogenannte Schreibabys im Kontext von Bindungstheorie, Selbstpsychologie, Psychosomatik und Psychoanalyse Karl Heinz Brisch Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital Abteilung Pädiatrische

Mehr

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion FAGS-Itemzuordnung (betr) 1/5 Betreuender Elternteil Ko-elterliche Interaktion Elterliche Kommunikation: Es kommt mit meinem Ex-Partner problemlos eine kurze Unterhaltung in entspannter Atmosphäre zustande.

Mehr

Psycho-Onkologie. Warum Wofür Wer für wen Wie

Psycho-Onkologie. Warum Wofür Wer für wen Wie Psycho-Onkologie Warum Wofür Wer für wen Wie Dr. med. Pia Heußner Psycho-Onkologie der Medizinischen Klinik III Klinikum der Universität München Großhadern Vorsitz des AK Psycho-Onkologie in der DGHO Psycho-Onkologie

Mehr

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung EREV-Forum Luisentahl 29.22.2012 Die Borderline-Persönlichkeitsstörung Diplom-Psychologe Raphael Hartmann Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut i.a. Inhalt: I. Symptome II. Pathogenese Oder: Wie entwickelt

Mehr

Bewegung als Schutz vor Burnout und Depression. Dr. Susanne Gentzsch Dipl.-Sportwissenschaftlerin/Bewegungstherapeutin

Bewegung als Schutz vor Burnout und Depression. Dr. Susanne Gentzsch Dipl.-Sportwissenschaftlerin/Bewegungstherapeutin Bewegung als Schutz vor Burnout und Depression Dr. Susanne Gentzsch Dipl.-Sportwissenschaftlerin/Bewegungstherapeutin Bielefeld - 18. Oktober 2011 Übersicht 1. Von der Organisation zum Individuum 2. Vom

Mehr

Funktionale Bedingungsmodelle Am Beispiel der Depression

Funktionale Bedingungsmodelle Am Beispiel der Depression Seite 16 Funktionale Bedingungsmodelle Am Beispiel der Depression 1. Diagnose nach ICD 10 F 2. Funktionale Bedingungsmodelle 3. Verhaltentherapeutische Methoden Köln/Berlin im August 2004 Seite 17 1. Mögliche

Mehr

10. Fachtagung des I V S am 3.11.12 Psychotherapie - eine Vielfalt

10. Fachtagung des I V S am 3.11.12 Psychotherapie - eine Vielfalt 10. Fachtagung des I V S am 3.11.12 Psychotherapie - eine Vielfalt Wolfgang Beth: Schematherapie Folien unter: Materialien in www.nest-schematherapie.de 03.11.2012 www.nest-schematherapie.de 1 Beispiel

Mehr

bewältigt werden akut oder chronisch

bewältigt werden akut oder chronisch Ebenen der Hilfe Krise Notfall Trauma Krise: Verlust des psychischen Gleichgewichts; Ereignisse i oder Lebensumstände können nicht bewältigt werden akut oder chronisch Notfall: plötzliche auftretendes

Mehr

Schlafstörungen im Kindes- und Jugendalter

Schlafstörungen im Kindes- und Jugendalter Dr. Barbara Schwerdtle Schlafstörungen im Kindes- und Jugendalter Ursachen, Auswirkungen und Behandlungsmöglichkeiten Paul Die Mutter von Paul ist übermüdet und verunsichert. Jede Nacht steht sie zwei-

Mehr

Depression bei Kindern und Jugendlichen

Depression bei Kindern und Jugendlichen Depression bei Kindern und Jugendlichen www.suchtpraevention.nuernberg.de Liebe Eltern und Jugendliche, sehr geehrte Fachkräfte, Nürnberger Beratungsstellen und die Stadt Nürnberg haben die Erfahrung gemacht,

Mehr

Herzlich willkommen zur Parallelsession. «Borderline» Die Balance halten im Umgang mit Grenzsituationen. Direktion Pflege, MTD, soziale Arbeit

Herzlich willkommen zur Parallelsession. «Borderline» Die Balance halten im Umgang mit Grenzsituationen. Direktion Pflege, MTD, soziale Arbeit Herzlich willkommen zur Parallelsession «Borderline» Die Balance halten im Umgang mit Grenzsituationen Roland Kaiser Berufsbildungsverantwortlicher Direktion Pflege, MTD, soziale Arbeit Ulrike Kaiser Expertin

Mehr

Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben.

Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben. Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben. Du musst offen für das Glück sein, um es zu erfahren und ihm zu begegnen. Und du musst daran glauben, dass du es verdient hast, was da draußen an Positivem

Mehr

Das Fürchten lernen wie geht das?

Das Fürchten lernen wie geht das? Das Fürchten lernen wie geht das? Workshop im Rahmen der Fachtagung: "Mut zur Angst - vom Sinn und Unsinn der Angst 12.11.2015 Mag. Christa Paulinz Dr. Sabine Röckel Das Leben ist immer lebensgefährlich.

Mehr

Kein Stress mit dem Stress 22.5.2014 Dipl.-Psych. Dr. J. Schwickerath Stress, burn-out, Mobbing in der Arbeitswelt - Hintergründe und Lösungsansätze AHG Klinik Berus Europäisches Zentrum für Psychosomatik

Mehr

Psychische Erkrankungen bei Auszubildenden

Psychische Erkrankungen bei Auszubildenden Psychische Erkrankungen bei Auszubildenden Gliederung Allgemeines Gefährdete Personen Ursachen Anzeichen Auswirkungen Mögliche Maßnahmen Informationsmöglichkeiten Fragen Seite 2 Begriff Psychische Störung

Mehr

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener CAMPUS GROSSHADERN PSYCHO-ONKOLOGIE AN DER MEDIZINISCHEN KLINIK UND POLIKLINIK III Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener Pia Heußner Psycho-Onkologie

Mehr

Keine Angst vor der Akquise!

Keine Angst vor der Akquise! Produktinformation Seite 1 von 1 Keine Angst vor der Akquise! Mehr Erfolg in Vertrieb und Verkauf ISBN 3-446-40317-5 Vorwort Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/3-446-40317-5

Mehr

Sibylle Mall // Medya & Dilan

Sibylle Mall // Medya & Dilan Sibylle Mall // Medya & Dilan Dilan 1993 geboren in Bruchsal, Kurdin, lebt in einer Hochhaussiedlung in Leverkusen, vier Brüder, drei Schwestern, Hauptschulabschluss 2010, Cousine und beste Freundin von

Mehr

Fragebogen zur Rolle der Musik im Alltag

Fragebogen zur Rolle der Musik im Alltag Fragebogen zur Rolle der Musik im Alltag von Juslin und Laukka (2004) deutsche Bearbeitung von S. fner, N. Meier und S. Kristen (2013) fner, S., Meier, N., & Kristen, S. (2013). Fragebogen zur Rolle der

Mehr