Offenlegungsbericht. Offenlegung nach 26a KWG zum und. Offenlegung nach 7 Instituts- Vergütungsverordnung (Vergütungsbericht)

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1 Offenlegungsbericht Offenlegung nach 26a KWG zum und Offenlegung nach 7 Instituts- Vergütungsverordnung (Vergütungsbericht) - 1 -

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Risikomanagement ( 322 SolvV) 3 3 Anwendungsbereich ( 323 SolvV) 3 4 Eigenmittelstruktur ( 324 SolvV) 4 5 Angemessenheit der Eigenmittelausstattung ( 325 SolvV) 4 6 Adressenausfallrisiko Allgemein ( 327 SolvV) Gesamtbetrag der Forderungen nach risikotragenden Instrumenten Geografische Hauptgebiete nach kreditrisikotragenden Instrumenten Hauptbranchen/-schuldnergruppen nach kreditrisikotragenden Instrumenten Vertragliche Restlaufzeiten Notleidende und in Verzug geratene Kredite je Hauptbranche/-schuldnergruppe Notleidende und in Verzug geratene Kredite nach geografischen Hauptgebieten Entwicklung der Risikovorsorge 9 7 Adressenausfallrisiko Kreditrisiko-Standardansatz ( 328 SolvV) 10 8 Adressenausfallrisiko Beteiligungen ( 332 SolvV) 11 9 Kreditrisikominderungstechniken ( 336 SolvV) Marktrisiko ( 330 SolvV) Zinsänderungsrisiken auf Gesamtbankebene ( 333SolvV) Operationelles Risiko ( 331 SolvV) 12 Seite 13 Informationen zum Vergütungssystem nach 7 Instituts- Vergütungsverordnung (Vergütungsbericht)

3 1 Einleitung Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat im Jahr 2004 die aufsichtsrechtlichen Regelungen zur angemessenen Eigenkapitalausstattung international tätiger Banken überarbeitet. Das Grundkonzept der neuen Eigenkapitalvereinbarung ( Basel II ) besteht aus drei sich ergänzenden Säulen, mit dem Ziel, die Stabilität des nationalen und des internationalen Bankensystems besser abzusichern. Mit der dritten Säule verfolgt die Aufsicht das Ziel, die Marktdisziplin zu erhöhen, indem Marktteilnehmern Informationen über den Anwendungsumfang, das Kapital, das Risiko, den Risikoanalyseprozess und somit die Kapitaladäquanz einer Bank zugänglich gemacht werden. Die dritte Säule ergänzt die Mindesteigenkapitalanforderungen (erste Säule) und das Überprüfungsverfahren der Bankenaufsicht (zweite Säule). In Deutschland wurden die erweiterten Offenlegungsanforderungen der dritten Säule zum 1. Januar 2007 mit dem neuen 26a KWG und der Einführung der Solvabilitätsverordnung (SolvV) in nationales Recht umgesetzt. Sie ersetzt den bisherigen Grundsatz I und konkretisiert die in 10 KWG geforderte Angemessenheit der Eigenmittel der Institute. Die nationale Umsetzung der geänderten EU-Richlinie (CRD II) ist mit Wirkung zum erfolgt. Zentrale Aspekte der im September 2010 erarbeiteten Leitlinien Offenlegung der deutschen Bankenaufsicht wurden aufgenommen. Eine weitere Anpassung erfolgte mit der Umsetzung der EU-Richtlinie 2010/76/EU (CRD III) zum In Kapitel 13 werden Informationen zu Vergütungssystemen ( 7 InstitutsVergV) dargestellt. 2 Risikomanagement ( 322 SolvV) Nähere Informationen zu den folgenden Aspekten des Risikomanagements können dem im Rahmen des Lageberichts nach 289 HGB veröffentlichten Risikobericht entnommen werden: Ziele und Strategien des Risikomanagements Risikomanagementsystem Risikomanagementprozess a) Adressenausfallrisiken b) Marktpreisrisiken/ Zinsänderungsrisiken c) Liquiditätsrisiken d) Operationelle Risiken Gesamtbeurteilung der Risikolage einschließlich der Integration der Risikokategorien im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse 3 Anwendungsbereich ( 323 SolvV) Die Offenlegung gemäß SolvV erfolgt auf Einzelinstitutsebene

4 4 Eigenmittelstruktur ( 324 SolvV) Eigenkapitalstruktur ( 324 Abs. 2 SolvV) Betrag in T Gesamtbetrag Kernkapital nach 10 Abs. 2a KWG darunter offene Rücklagen darunter Bilanzgewinn 0 darunter Sonderposten für allg. Bankrisiken 340g HGB darunter Abzugsposition nach 10 Abs. 2a Satz 2 Nr. 2 KWG 3 Gesamtbetrag Ergänzungskapital nach 10 Abs. 2b Satz 1 Nr. 1 KWG nach Abzug der Abzugspositionen gemäß 10 Abs. 2b Satz 2 KWG nachrichtlich: Summe der Abzugspositionen gemäß 10 Abs. 2b Satz 2 KWG nachrichtlich: Summe der Abzugspositionen gemäß 10 Abs. 6 und 6a KWG Gesamtbetrag des modifizierten verfügbaren Eigenkapitals nach 10 Abs. 1d Satz 1 KWG Angemessenheit der Eigenmittelausstattung ( 325 SolvV) Die Angemessenheit der Eigenmittel der Sparkasse richtet sich nach den Vorschriften der Solvabilitätsverordnung. Die Unterlegung des Adressenausfallrisikos erfolgt nach der Methodik des Kreditrisikostandardansatzes. Marktrisikopositionen nach 2 Abs. 3 Satz 2 SolvV bestanden zum ausschließlich in Form von Fremdwährungspositionen ( 4 Abs. 3 SolvV), die innerhalb der bestehenden Freigrenze gemäß 4 Abs. 3 Satz 3 SolvV von 128 TEUR lagen. Der Unterlegungsbetrag für das operationelle Risiko wird nach dem Basisindikatoransatz ermittelt. Im Rahmen der integrierten Betrachtung sämtlicher Risikokategorien wird mindestens vierteljährlich eine Risikotragfähigkeitsanalyse durchgeführt, die sicherstellt, dass die eingegangenen Risiken von der Sparkasse nicht nur in Normalbelastungs- sondern auch in Stressfällen verkraftet werden können. Dabei werden die Risiko- und Verlustpotenziale für die periodenorientierte Betrachtung über alle wesentlichen Risikokategorien zusammengefasst und den Risikodeckungsmassen gegenübergestellt. Aus der Risikotragfähigkeitsanalyse werden periodenorientierte Limitsysteme abgeleitet, die gewährleisten, dass die Risiko- bzw. Verlustpotenziale jederzeit durch die vorhandenen Risikodeckungsmassen getragen werden können. Für die interne Risikosicht hat die Sparkasse Adressenausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationelle Risiken als wesentliche Risiken identifiziert. Die Beschreibungen des Managements der Risikokategorien sind den jeweiligen Kapiteln zu Adressenausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationelle Risiken des im Rahmen des Lageberichts veröffentlichten Risikoberichtes zu entnehmen. Nähere Informationen zur Angemessenheit der Eigenmittelausstattung können dem Unterpunkt Gesamtbeurteilung der Risikolage der im Rahmen des Lageberichts veröffentlichten Risikoberichterstattung entnommen werden

5 Kapitalanforderungen 325 Abs. 2 Nr. 1-4 SolvV Kapitalanforderung in T Kreditrisiko Standardansatz Zentralregierungen 42 Sonstige öffentliche Stellen 24 Institute 202 Unternehmen Mengengeschäft durch Immobilien besicherte Positionen überfällige Positionen 371 Gedeckte Schuldverschreibungen KI 169 Investmentanteile 830 sonstige Positionen 191 Beteiligungswerte im Standardansatz 289 Operationelle Risiken gemäß Basisindikatoransatz Gesamt Kapitalquoten 325 Abs. 2 Nr. 5 SolvV Gesamtkapitalquote in % Kapitalquoten Kernkapitalquote in % 12,89 8,87 6 Adressenausfallrisiko Allgemein ( 327 SolvV) Die nachfolgenden Übersichten ( 327 SolvV) enthalten den Gesamtbetrag der Forderungen ohne Berücksichtung von Kreditrisikominderungstechniken und Wertberichtigungen basierend auf den aufsichtsrechtlichen Meldedaten per Da die Beträge nicht wesentlich von den Durchschnittsbeständen abweichen, konnte auf eine Darstellung der Durchschnittsbeträge verzichtet werden. Beteiligungen werden nach 332 SolvV separat nach den Werten des Jahresabschlusses mit ihren Nettobuchwerten dargestellt

6 6.1 Gesamtbetrag der Forderungen nach risikotragenden Instrumenten Die folgende Übersicht enthält den Gesamtbetrag der Forderungen ohne Berücksichtigung von Kreditrisikominderungstechniken und Wertberichtigungen. Gesamtbetrag der Forderungen nach risikotragenden Instrumenten ( 327 Abs. 2 Nr. 1 SolvV) Kredite, Zusagen und Wertpapiere andere nicht-derivative außerbilanzielle Aktiva per in T Geografische Hauptgebiete nach kreditrisikotragenden Instrumenten Regionen der kreditrisikotragenden Instrumente ( 327 Abs. 2 Nr. 2 SolvV) Kredite, Zusagen und Wertpapiere andere nicht-derivative außerbilanzielle Aktiva per in T Deutschland EWR (ohne Deutschland) Sonstige Gesamt

7 6.3 Hauptbranchen/-schuldnergruppen nach kreditrisikotragenden Instrumenten Hauptbranchen/ -schuldnergruppen nach kreditrisikotragenden Instrumenten ( 327 Abs. 2 Nr. 3 SolvV) Kredite, Zusagen und Wertpapiere andere nicht-derivative außerbilanzielle Aktiva per in T Banken/Investmentfonds Öffentliche Haushalte Privatpersonen Sonstige Unternehmen und wirtschaftlich selbstständige Personen Davon: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur Energie und Wasserversorgung Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Handel; Instandhaltung und Reparatur KFZ Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung Finanz- und Versicherungsdienstleistungen Grundstücks- und Wohnungswesen Sonst. Dienstleistungsgewerbe Organisationen ohne Erwerbszweck Sonstiges Gesamt Vertragliche Restlaufzeiten Vertragliche Restlaufzeiten nach kreditrisikotragenden Instrumenten ( 327 Abs. 2 Nr. 4 SolvV) Kredite, Zusagen und Wertpapiere andere nicht-derivative außerbilanzielle Aktiva per in T < 1 Jahr Jahr 5 Jahre > 5 Jahre bis unbefristet Gesamt

8 6.5 Notleidende und in Verzug geratene Kredite je Hauptbranche/-schuldnergruppe Definition von in Verzug und Notleidend ( 327 Abs. 1 Nr. 1 SolvV) Für die Sparkasse gilt ein Engagement ab dem ersten Tag einer Limitüberziehung als überzogen. Ein Ausfall liegt ab einem Zahlungsverzug von mehr als 90 Tagen vor. Forderungen werden im Rahmen der SolvV als in Verzug klassifiziert, wenn diese mehr als 90 aufeinanderfolgende Tage überfällig sind. Der Verzug wird bei der Sparkasse dabei kontenbezogen ( 26 Abs. 16 SolvV) ermittelt. Die Einstufung von Forderungen als notleidend orientiert sich an den Kriterien zur Bildung von Risikovorsorge. Notleidende und in Verzug geratene Kredite je Hauptbranche/-schuldnergruppe Notleidende und in Verzug geratene Kredite je Hauptbranche/-schuldnergruppe ( 327 Abs. 2 Nr. 5 SolvV) Kredite, Zusagen u. a. nicht-derivative außerbilanzielle Aktiva Bestand EWB/ Rückstellungen/ PWB per in T Nettozuführungen/ Aufl. v. EWB/PWB/ Rückstellungen Banken/Investmentfonds Öffentliche Haushalte Privatpersonen Unternehmen und wirtschaftlich selbstständige Personen Davon: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur Energie und Wasserversorgung Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Handel; Instandhaltung und Reparatur KFZ Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung Finanz- und Versicherungsdienstleistungen Grundstücks- und Wohnungswesen Sonst. Dienstleistungsgewerbe Organisationen ohne Erwerbszweck Sonstiges* Gesamt Davon in Verzug * Die Pauschalwertberichtigungen von 493 T werden nicht auf einzelne Hauptbranchen/ -schuldnergruppen verteilt

9 6.6 Notleidende und in Verzug geratene Kredite nach geografischen Hauptgebieten Tabelle 327 Abs. 2 Nr. 5 SolvV Gesamtinanspruchame aus notleidenden und in Verzug geratenen Krediten Bestand EWB Bestand PWB Bestand Rückstellungen Forderungen in Verzug (ohne Risikovorsorge) Betrag in Mio. per Deutschland EWR (o. D.) Sonstige Gesamt Entwicklung der Risikovorsorge Bildung der Risikovorsorge ( 327 Abs. 1 Nr. 2 SolvV) Die Sparkasse verfügt über Steuerungsinstrumente, um frühzeitig Adressenausfallrisiken bei Kreditengagements zu erkennen, zu steuern, zu bewerten und im Jahresabschluss durch Risikovorsorge (Einzelwertberichtigungen, Rückstellungen) abzuschirmen. Hinsichtlich der handelsrechtlichen Bewertung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zum Jahresabschluss vom Die Kreditengagements werden regelmäßig dahingehend überprüft, ob Risikovorsorgebedarf besteht. Soweit uns Informationen vorliegen, die auf eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse hinweisen, erfolgt eine außerordentliche Überprüfung. Die Höhe der im Einzelfall zu bildenden Risikovorsorge orientiert sich zum einen an der Wahrscheinlichkeit, mit der der Kreditnehmer seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Basis hierfür ist die Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse und das Zahlungsverhalten des Kunden. Darüber hinaus erfolgt eine Bewertung der Sicherheiten mit ihrem wahrscheinlichen Realisationswert, um einschätzen zu können, welche Zahlungen nach Eintritt von Leistungsstörungen noch erwartet werden. Die Wertberichtungen, Rückstellungen und Direktabschreibungen werden per Antrag kompetenzgerecht entschieden. Es erfolgt eine regelmäßige Überprüfung der Angemessenheit und ggf. daraus resultierende Anpassungen. Bei nachhaltiger Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers, die eine Kapitaldienstfähigkeit erkennen lassen oder bei einer zweifelsfreien Kreditrückführung aus vorhandenen Sicherheiten, erfolgt eine Auflösung der Risikovorsorge. Die Erfassung, Fortschreibung und Auflösung der Risikovorsorge erfolgt bei der Sparkasse in einem zentralen dv-system. In den Arbeitsanweisungen sind Berechnungsweisen sowie die Prozesse zur Genehmigung der Risikovorsorge geregelt. Für latente Ausfallrisiken bildet die Sparkasse Pauschalwertberichtigungen. Darüber hinaus bestehen Vorsorgen für allgemeine Bankrisiken nach 340f HGB. 327 Abs. 2 Nr. 6 SolvV Anfangsbestand der Periode Zuführung Auflösung Verbrauch Endbestand der Periode Betrag in T per EWB Rückstellungen PWB Gesamt

10 7 Adressenausfallrisiko im Kreditrisiko-Standardansatz ( 328 SolvV) Nominierte Rating-Agenturen und KSA-Forderungsklassen mit Rating In unserem Hause werden derzeit für folgende Forderungsklassen Ratings zur Risikoermittlung genutzt: Zentralregierungen Regionalregierungen sonstige öffentliche Stellen Institute von Kreditinstituten emittierte gedeckte Schuldverschreibungen multilaterale Entwicklungsbanken Unternehmen Investmentanteile Für die Forderungsklassen nutzen wir Ratings der Agenturen Standard & Poor s sowie Moody s. Die Ermittlung der Eigenkapitalanforderung erfolgt für diese Forderungsklassen auf Grundlage der Bonitätsbeurteilung der nominierten Ratingagenturen (externe Ratings). Grundsätzlich wird jeder Emission ein externes Rating zugeordnet. Existiert für eine Forderung kein Emissionsrating, wird geprüft, ob das Rating anderer Emissionen des Schuldners gemäß 45 SolvV auf die Forderung übertragen werden kann. Ist dies nicht möglich, wird auf ein ggf. vorhandenes externes Rating des Schuldners abgestellt (Emittentenrating). Ansonsten werden die Forderungen im Rahmen der Eigenmittelanforderungen mit pauschalen Anrechungssätzen berücksichtigt. Die beschriebene Verfahrensweise wird programmtechnisch unterstützt. Nachfolgende Tabelle beinhaltet die jeweilige Summe der Positionswerte, die einem festen aufsichtsrechtlichen Risikogewicht zugeordnet sind. Tabelle Höhe des Adressenausfallrisiko-Exposures Die Sparkasse nutzt keine Kreditrisikominderungstechniken. Standardansatz Risikogewicht in % Gesamtsumme der ausstehenden Forderungsbeträge per in T > Gesamt

11 8 Adressenausfallrisiko Beteiligungen ( 332 SolvV) Definition des Beteiligungsbegriffs Die Beteiligungen der Sparkasse, sowohl direkte als auch indirekte Beteiligungen, wurden aufgrund langfristiger strategischer Überlegungen eingegangen, um den Verbund der Sparkassen- Finanzgruppe zu stärken und / oder eine Zusammenarbeit mit den einzelnen Institutionen in der Region zu ermöglichen. Sie dienen letztlich der Erfüllung des öffentlichen Auftrages durch den Gesetzgeber sowie der Förderung des Sparkassenwesens. Eine Gewinnerzielung steht somit nicht im Vordergrund. Die hier ausgewiesenen Positionen entsprechen der Zuordnung der Forderungsklasse Beteiligungen nach der SolvV. Die Beteiligungen werden nach rechnungsspezifischen Kriterien gemäß HGB bewertet. Bei den Beteiligungspositionen werden der in der Bilanz ausgewiesene Wert und der beizulegende Zeitwert genannt. Bewertung der Beteiligungen Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert; bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Soweit die Gründe für einen niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen bis zum Zeitwert, höchstens bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen. Gruppen von Beteiligungsinstrumenten ( 332 Nr. 2a und 2b SolvV) Strategische Beteiligungen - börsengehandelte Positionen - nicht börsengehandelte Positionen - andere Beteiligungspositionen Buchwert in T Beizulegender Zeitwert (fair value) in T Kreditrisikominderungstechniken ( 336 SolvV) Kreditrisikominderungstechniken werden nicht verwendet. 10 Marktrisiko ( 330 SolvV) Fremdwährungsrisikopositionen bewegen sich innerhalb der bestehenden Freigrenze gemäß 4 Abs. 3 Satz 3 SolvV von 128 TEUR. Rohwarenpositionen, Handelsbuchrisikopositionen, Optionspositionen und andere Marktrisikopositionen bestehen zum nicht

12 11 Zinsänderungsrisiko auf Gesamtbankebene ( 333 SolvV) Nähere Informationen zum Zinsänderungsrisiko auf Grundlage einer dynamischen Elastizitätsbilanz können dem Punkt Zinsänderungsrisiken der im Rahmen des nach 289 HGB aufgestellten Lageberichts veröffentlichten Risikoberichterstattung entnommen werden. Dies gilt auch für das Ergebnis der Berechnung der Auswirkungen einer plötzlichen und unerwarteten Zinsänderung unter Beachtung der Anforderungen des Rundschreibens 11/2011 vom der BaFin auf Basis des Ausweichverfahrens. Währung Zinsänderungsrisiken Schock +/- 200 bp In T Rückgang des ökonomischen Wertes Zuwachs des ökonomischen Wertes Euro Operationelles Risiko ( 331 SolvV) Ansatz für die Eigenkapitalunterlegung Der bankaufsichtliche Anrechnungsbetrag zur Eigenkapitalunterlegung für das operationelle Risiko wird anhand des Basisindikatoransatzes ermittelt. Zum beträgt der Wert T. 13 Informationen zum Vergütungssystem nach 7 Instituts-Vergütungsverordnung (Vergütungsbericht) I. Qualitative Angaben gemäß 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 InstitutsVergV 1. Allgemeine Angaben zum Vergütungssystem Die ist tarifgebunden. Aus diesem Grund finden auf die Arbeitsverhältnisse der Sparkassenbeschäftigten die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst, insbesondere der TVöD- Sparkassen, Anwendung. Die überwiegende Anzahl der Beschäftigten erhält eine Vergütung ausschließlich auf dieser tariflichen Basis. 2. Geschäftsbereiche Die Sparkasse verfügt über folgende Geschäftsbereiche: a) Vertrieb Privatkunden b) Vertrieb Firmenkunden c) Marktfolge und Stab 3. Ausgestaltung des Vergütungssystems In den Geschäftsbereichen a) und b) können die Beschäftigten neben der Tarifvergütung in untergeordnetem Umfang Prämien aus einem zielorientierten Vergütungssystem erhalten, dessen Ziele aus der Unternehmensstrategie abgeleitet und im Wege eines durchgängigen Prozesses funktionsspezifisch bis auf die Ebene des einzelnen Vertriebsmitarbeiters heruntergebrochen sind Zusammensetzung der Vergütungen Die Beschäftigten der Sparkasse erhalten die tarifliche Vergütung nach dem TVöD-Sparkassen

13 Einzelne Führungskräfte und Mitarbeiter/innen erhalten neben ihrer Vergütung für die Wahrnehmung bestimmter Funktionen und der damit verbundenen Verantwortung feste außertarifliche Zulagen. Sie sind nicht variabel, stehen in einem angemessenen Verhältnis zur übernommenen Funktion und Verantwortung der individuellen Aufgabe, werden durch Einzelbeschluss festgelegt und als monatliche Bruttozahlung geleistet. Daneben erhält ein Teil der in den Geschäftsbereichen a) und b) tätigen Mitarbeiter eine zielorientierte variable Vergütung, für die angemessene Obergrenzen festgelegt wurden. Diese Leistungen stellen den einzigen variablen Vergütungsbestandteil übertariflicher Art dar Vergütungsparameter Vergütungsparameter sind die quantitativen und qualitativen Bestimmungsfaktoren, anhand derer die Leistung und der Erfolg der Mitarbeiter/innen gemessen werden. Dabei setzt sich der Gesamtzielerreichungsgrad aus funktionsspezifischen Einzel- und Teamzielen zusammen. Der Gesamtzielerreichungsgrad wird aus einer Summe von mindestens drei und höchstens sechs Einzelzielen gebildet. Diese Ziele sind auf einen langfristigen und nachhaltigen Geschäftserfolg ausgerichtet Art und Weise der Gewährung Die im Laufe des Jahres nachgewiesenen aufgelaufenen Prämien aus einer zielorientierten übertariflichen Vergütung werden im vierten Quartal ausgezahlt. Danach entstandener Anspruch wird nach Ablauf des Geschäftsjahres ausbezahlt. 4. Vorstandsvergütung Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der Sparkasse besteht aus einer Festvergütung (Jahresgrundbetrag und Zulage). 5. Einbindung externer Berater Eine Einbindung externer Berater ist nicht erfolgt. II. Quantitative Angaben gemäß 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 InstitutsVergV Auf eine detaillierte Aufstellung der quantitativen Angaben wird verzichtet, da aufgrund der geringen Mitarbeiterzahl je Geschäftsfeld ein Rückschluss auf einzelne Mitarbeiter möglich ist. Die festen Vergütungen der betragen TEUR. Die variablen Vergütungen betragen 82 TEUR. 59 Beschäftigte insgesamt erhalten variable Vergütungen. Geseke, Der Vorstand

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