Fedora 10 Installationsanleitung. Fedora Documentation Project

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1 Fedora 10 Installationsanleitung Fedora Documentation Project

2 Installationsanleitung Fedora 10 Installationsanleitung Ausgabe 2.0 Autor Fedora Documentation Project Copyright 2008,2009 Red Hat, Inc. and Others. The text of and illustrations in this document are licensed by Red Hat under a Creative Commons Attribution Share Alike 3.0 Unported license ("CC-BY-SA"). An explanation of CC-BY-SA is available at The original authors of this document, and Red Hat, designate the Fedora Project as the "Attribution Party" for purposes of CC-BY-SA. In accordance with CC-BY-SA, if you distribute this document or an adaptation of it, you must provide the URL for the original version. Red Hat, as the licensor of this document, waives the right to enforce, and agrees not to assert, Section 4d of CC-BY-SA to the fullest extent permitted by applicable law. Red Hat, Red Hat Enterprise Linux, the Shadowman logo, JBoss, MetaMatrix, Fedora, the Infinity Logo, and RHCE are trademarks of Red Hat, Inc., registered in the United States and other countries. For guidelines on the permitted uses of the Fedora trademarks, refer to https://fedoraproject.org/wiki/ Legal:Trademark_guidelines. Linux is the registered trademark of Linus Torvalds in the United States and other countries. Java is a registered trademark of Oracle and/or its affiliates. XFS is a trademark of Silicon Graphics International Corp. or its subsidiaries in the United States and/or other countries. All other trademarks are the property of their respective owners.

3 Preface vii 1. Dokumentkonventionen... vii 1.1. Typografische Konventionen... vii 1.2. Konventionen für Seitenansprachen (engl.: pull-quotes)... ix 1.3. Anmerkungen und Warnungen... ix 2. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!... x 1. Einführung Hintergrund Über Fedora Zusätzliche Hilfe bekommen Über dieses Dokument Ziele Zielgruppe Rückmeldung Schnellstart für Experten Überblick Dateien herunterladen Vorbereiten für die Installation Fedora installieren Schritte nach der Installation erledigen Neue Benutzer Wie lade ich die Installationsdateien herunter? Von einem Spiegelserver Mit BitTorrent Welche Architektur besitzt mein Computer? Welche Dateien müssen heruntergeladen werden? How Do I Make Fedora Media? Erstellen von CD- und DVD-Medien Erstellen eines USB-Mediums What If I Cannot Download Fedora? Wie starte ich das Installationsprogramm? Beginn der Installation Das Boot-Menü Installation von einer anderen Quelle Überprüfen der Medien Überprüfen der Live-CD Überprüfen der DVD Vom Netzwerk starten mit PXE Grafische und textbasierende Oberfläche Auswahl des Gebietschemas Sprache auswählen Konfiguration der Tastatur Installationsmethoden Alternative Installationsmethoden Installation von einer Festplatte TCP/IP-Konfiguration für die Installation Einrichten einer NFS-Installation Einrichten einer Web- oder FTP-Installation iii

4 Installationsanleitung 7. Willkommensdialog Initialisierung der Festplatte RAID oder andere nicht-standard-konfigurationen Aktualisieren eines bestehenden Systems Upgrade überprüfen Upgrading unter der Benutzung des Installers Aktualisieren der Bootloader-Konfiguration Netzwerk konfigurieren Rechnername Zeitzone auswählen Wählen einer Zeitzone Koordinierte Weltzeit (UTC) Das root-passwort festlegen Partitionieren der Festplatte RAID und andere Disk-Geräte Hardware-RAID Software-RAID FireWire- und USB-Speicher Allgemeine Informationen über Partitionen Partitionstypen Minimale Partitionsgrössen Verstehen von LVM Verstehen von Verschlüsselung Hinweis zu Partitionen Allgemeine Laufwerks-Einrichtung Disk Druid Mache Änderungen an den Festplatten Bootloader Behalten der bestehenden Bootloader-Einstellungen Booten weiterer Betriebssysteme Setzen eines Bootloader-Passworts Vergessene GRUB-Passwörter Erweiterte Optionen des Bootloaders Software-Auswahl Von zusätzlichen Software-Repositories installieren Benutzerdefinierte Auswahl der Software Ändern seiner Meinung Zusätzliche Sprachunterstützung Kern-Netzwerk-Dienste Installieren der Pakete Erster Systemstart Lizenz-Vereinbarungen System-Benutzer Datum und Zeit Hardware-Profile Die nächsten Schritte Aktualisieren Ihres Systems iv

5 17.2. Schliesse Aktualisierung ab Zum grafischen Login wechseln Subscribing to Fedora Announcements and News Finden von Dokumentation und Unterstützung Joining the Fedora Community A. Boot-Optionen 57 A.1. Konfigurieren des Installationssystem im Boot Menü A.1.1. Auswählen der Sprache A.1.2. Konfiguration der Oberfläche A.1.3. Auswählen der Installationsmethode A.1.4. Manuelles Konfigurieren der Netzwerk-Einstellungen A.2. Aktivieren von Remote-Zugriff auf das Installations-System A.2.1. Entfernten Zugang per VNC aktivieren A.2.2. Verbinden des Installations-Server mit einem VNC Listener A.2.3. Zulassen von Remote-Zugriff mit Telnet A.3. Protokollieren auf ein entferntes System während der Installation A.3.1. Konfiguration eines Log-Servers A.4. Automatisierung der Installation mit Kickstart A.5. Erweiterung der Hardware-Unterstützung A.5.1. Zusätzliche Hardware-Unterstützung mit Treiber-Disks A.5.2. Überschreiben der automatischen Hardwareerkennung A.6. Benutzen der Boot Modi zur Verwaltung A.6.1. Laden des Speicher (RAM) Test-Modus A.6.2. Den Computer im Rettungsmodus starten B. Installation ohne Medien 67 B.1. Boot-Dateien empfangen B.2. Ändern der GRUB Konfiguration B.3. Staren der Installation C. Einrichten eines Installationsservers 69 C.1. Einrichten von cobbler C.2. Einrichten der Distribution C.3. Spieglen eines Netzwerk-Ortes C.4. Importieren der Distribution D. Andere technische Dokumentationen Colophon Contributors Production methods Stichwortverzeichnis 77 v

6 vi

7 Preface 1. Dokumentkonventionen Dieses Handbuch verwendet mehrere Konventionen, um bestimmte Wörter und Phrasen hervorzuheben und Aufmerksamkeit auf spezifische Informationen zu lenken. In PDF- und Papierausgaben verwendet dieses Handbuch Schriftbilder des Liberation-Fonts 1 -Sets. Das Liberation-Fonts-Set wird auch für HTML-Ausgaben verwendet, falls es auf Ihrem System installiert ist. Falls nicht, werden alternative, aber äquivalente Schriftbilder angezeigt. Beachten Sie: Red Hat Enterprise Linux 5 und die nachfolgende Versionen beinhalten das Liberation-Fonts-Set standardmäßig Typografische Konventionen Es werden vier typografische Konventionen verwendet, um die Aufmerksamkeit auf spezifische Wörter und Phrasen zu lenken. Diese Konventionen und die Umstände, unter denen sie auftreten, sind folgende: Nichtproportional Fett Dies wird verwendet, um Systemeingaben hervorzuheben, einschließlich Shell-Befehle, Dateinamen und Pfade. Es wird ebenfalls zum Hervorheben von Tasten und Tastenkombinationen verwendet. Zum Beispiel: Um den Inhalt der Datei my_next_bestselling_novel in Ihrem aktuellen Arbeitsverzeichnis zu sehen, geben Sie den Befehl cat my_next_bestselling_novel in den Shell-Prompt ein und drücken Sie Enter, um den Befehl auszuführen. Das oben aufgeführte Beispiel beinhaltet einen Dateinamen, einen Shell-Befehl und eine Taste. Alle werden nichtproportional fett dargestellt und alle können, dank des Kontextes, leicht unterschieden werden. Die Tastenkombination kann von einer Taste durch den Bindestrich, der alle Teile der Tastenkombination miteinander verbindet, unterschieden werden. Zum Beispiel: Drücken Sie Enter, um den Befehl auszuführen. Drücken Sie Strg+Alt+F1, um zum ersten virtuellen Terminal zu wechseln. Drücken Sie Strg+Alt+F7, um zu Ihrer X-Windows-Sitzung zurückzukehren. Der erste Absatz hebt die jeweilige Taste hervor, die gedrückt werden soll. Der zweite Absatz hebt zwei Tastenkombinationen hervor (jeweils ein Satz von drei Tasten, wobei jeder Satz gleichzeitig gedrückt wird). Falls Quellcode diskutiert wird, werden Klassennamen, Methoden, Funktionen, Variablennamen und Rückgabewerte, die innerhalb eines Abschnitts erwähnt werden, wie oben gezeigt nichtproportional fett dargestellt. Zum Beispiel: Zu dateiverwandten Klassen zählen filesystem für Dateisysteme, file für Dateien und dir für Verzeichnisse. Jede Klasse hat ihren eigenen Satz an Berechtigungen. 1 https://fedorahosted.org/liberation-fonts/ vii

8 Preface Proportional Fett Dies kennzeichnet Wörter oder Phrasen, die auf einem System vorkommen, einschließlich Applikationsnamen, Text in Dialogboxen, beschriftete Schaltflächen, Bezeichnungen für Auswahlkästchen und Radio-Buttons, Überschriften von Menüs und Untermenüs. Zum Beispiel: Wählen Sie System Einstellungen Maus in der Hauptmenüleiste aus, um die Mauseinstellungen zu öffnen. Klicken Sie im Reiter Tasten auf das Auswahlkästchen Mit links bediente Maus und anschließend auf Schließen, um die primäre Maustaste von der linken auf die rechte Seite zu ändern (d.h., um die Maus auf Linkshänder anzupassen). Um ein spezielles Zeichen in eine gedit-datei einzufügen, wählen Sie Anwendungen Zubehör Zeichentabelle in der Hauptmenüleiste aus. Wählen Sie als Nächstes Suchen Suchen aus der Menüleiste der Zeichentabelle aus, geben den Namen des Zeichens in das Suchbegriff-Feld ein und klicken auf Weiter. Das gesuchte Zeichen wird in der Zeichentabelle hervorgehoben. Doppelklicken Sie auf das hervorgehobene Zeichen, um es in das Feld Zu kopierender Text einzufügen und klicken Sie auf die Schaltfläche Kopieren. Wechseln Sie nun zurück in Ihr Dokument und wählen Sie Bearbeiten Einfügen aus der gedit-menüleiste aus. Der oben aufgeführte Text enthält Applikationsnamen, systemweite Menünamen und -elemente, applikationsspezifische Menünamen sowie Schaltflächen und Text innerhalb einer GUI-Oberfläche. Alle werden proportional fett dargestellt und sind anhand des Kontextes unterscheidbar. Nichtproportional Fett Kursiv oder Proportional Fett Kursiv Egal ob nichtproportional fett oder proportional fett, ein zusätzlicher Kursivdruck weist auf einen ersetzbaren oder variablen Text hin. Kursivdruck kennzeichnet Text, der nicht wörtlich eingeben wird, oder angezeigter Text, der sich je nach gegebenen Umständen ändert. Zum Beispiel: Um sich mit einer Remote-Maschine via SSH zu verbinden, geben Sie an einem Shell-Prompt ssh ein. Falls die Remote-Maschine example.com ist und Ihr Benutzername auf dieser Maschine John lautet, geben Sie also ssh ein. Der Befehl mount -o remount file-system hängt das angegebene Dateisystem wieder ein. Um beispielsweise das /home-dateisystem wieder einzuhängen, verwenden Sie den Befehl mount -o remount /home. Um die Version des derzeit installierten Pakets zu sehen, verwenden Sie den Befehl rpm -q package. Die Ausgabe sieht wie folgt aus: package-version-release. Achten Sie auf die oben aufgeführten Wörter, die fett und kursiv gedruckt sind username, domain.name, file-system, package, version und release. Jedes Wort ist ein Platzhalter, entweder für einen Text, den Sie eingeben, wenn Sie einen Befehl ausführen oder für Text, der durch das System angezeigt wird. Neben der Standardbenutzung für die Darstellung des Titels eines Werks, zeigt der Kursivdruck auch die erstmalige Nutzung eines neuen und wichtigen Begriffs an. Zum Beispiel: Publican ist ein DocBook Publishing-System. viii

9 Konventionen für Seitenansprachen (engl.: pull-quotes) 1.2. Konventionen für Seitenansprachen (engl.: pull-quotes) Ausgaben des Terminals und Auszüge aus dem Quellcode werden visuell vom umliegenden Text hervorgehoben. Eine Ausgabe, die an das Terminal gesendet wird, wird in den Schrifttyp nichtproportional Roman gesetzt und demnach wie folgt präsentiert: books Desktop documentation drafts mss photos stuff svn books_tests Desktop1 downloads images notes scripts svgs Auszüge aus dem Quellcode werden ebenfalls in den Schrifttyp nichtproportional Roman gesetzt, doch wird zusätztlich noch die Syntax hervorgehoben: package org.jboss.book.jca.ex1; import javax.naming.initialcontext; public class ExClient { public static void main(string args[]) throws Exception { InitialContext inictx = new InitialContext(); Object ref = inictx.lookup("echobean"); EchoHome home = (EchoHome) ref; Echo echo = home.create(); System.out.println("Created Echo"); } } System.out.println("Echo.echo('Hello') = " + echo.echo("hello")); 1.3. Anmerkungen und Warnungen Zuguterletzt verwenden wir drei visuelle Stile, um die Aufmerksamkeit auf Informationen zu lenken, die andernfalls vielleicht übersehen werden könnten. Anmerkung Eine Anmerkung ist ein Tipp, ein abgekürztes Verfahren oder ein alternativer Ansatz für die vorliegende Aufgabe. Das Ignorieren von Anmerkungen sollte keine negativen Auswirkungen haben, aber Sie verpassen so vielleicht einen Trick, der Ihnen das Leben vereinfachen könnte. Wichtig Important boxes detail things that are easily missed: configuration changes that only apply to the current session, or services that need restarting before an update will apply. Ignoring a box labeled 'Important' won't cause data loss but may cause irritation and frustration. ix

10 Preface Warnung Eine Warnung sollte nicht ignoriert werden. Das Ignorieren von Warnungen führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Datenverlust. 2. Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Wenn Sie einen Fehler in diesem Handbuch finden oder eine Idee haben, wie dieses verbessert werden könnte, freuen wir uns über Ihr Feedback! Reichen Sie einen Fehlerbericht für die Komponente Fedora_Installation Guide. in Bugzilla unter ein. Vergewissern Sie sich beim Einreichen eines Fehlerberichts die Kennung des Handbuchs mit anzugeben: install-guide Falls Sie uns einen Vorschlag zur Verbesserung der Dokumentation senden möchten, sollten Sie hierzu möglichst genaue Angaben machen. Wenn Sie einen Fehler gefunden haben, geben Sie bitte die Nummer des Abschnitts und einen Ausschnitt des Textes an, damit wir diesen leicht finden können. x

11 Einführung This guide covers installation of Fedora, a Linux distribution built on free and open source software. This manual helps you install Fedora on desktops, laptops, and servers. The installation system is easy to use even if you lack previous knowledge of Linux or computer networks. If you select default options, Fedora provides a complete desktop operating system, including productivity applications, Internet utilities, and desktop tools. Dieses Dokument beschreibt nicht alle Funktionen des Installationsprogramms Hintergrund Über Fedora To find out more about Fedora, refer to To read other documentation on Fedora related topics, refer to Zusätzliche Hilfe bekommen For information on additional help resources for Fedora, visit Communicate Über dieses Dokument Ziele Dieser Leitfaden soll dem Leser helfen: 1. Understand how to locate the Fedora distribution online 2. Create configuration data that allows a computer to boot Fedora 3. Understand and interact with the Fedora installation program 4. Complete basic post-installation configuration of a Fedora system Andere Dokumentationsquellen This guide does not cover use of Fedora. To learn how to use an installed Fedora system, refer to for other documentation Zielgruppe This guide is intended for new and intermediate Fedora users. Advanced Fedora users with questions about detailed operation of expert installation features should consult the Anaconda development mailing list at 1

12 Kapitel 1. Einführung 1.3. Rückmeldung The Fedora Documentation Project (Docs Project) is a group of volunteer writers, editors, translators, and other contributors who create content for free and open source software. The Docs Project maintains this document and is always interested in reader feedback. To send feedback regarding this document, file a bug in Bugzilla. To file a bug, fill in "install-guide" as the Product, choose the name of this document from the Component list, and choose "devel" as the version. Docs Project volunteers receive your feedback, and may contact you for additional information, if necessary. 2

13 Schnellstart für Experten Dieses Kapitel bietet einen sehr kurzen Überblick über die Installationsaufgaben für erfahrene Leser, die gleich loslegen möchten. Bitte beachten Sie, dass viele erklärende Hinweise und hilfreiche Tipps erst in den folgenden Kapiteln dieses Leitfadens zu finden sind. Wenn während des Installationsvorgangs eine Frage oder ein Problem auftaucht, sollten Sie das entsprechende Kapitel im Leitfaden nachschlagen. Nur für Experten This section is intended only for experts. Other readers may not be familiar with some of the terms in this section, and should move on to Kapitel 3, Neue Benutzer instead Überblick Der Installationsablauf ist ziemlich einfach und besteht nur aus wenigen Schritten: 1. Dateien herunterladen, um Medien oder eine andere startbare Konfiguration zu erzeugen. 2. System für die Installation vorbereiten. 3. Den Rechner einschalten und das Installationsprogramm starten. 4. Neustarten und die nach der Installation nötige Konfiguration durchführen Dateien herunterladen Gehen Sie nach einem der folgenden Punkte vor: Verifizieren Sie Ihre Downloads Downloads können aus unterschiedlichen Gründen fehlschlagen. Überprüfen Sie stets die sha1-prüfsumme der heruntergeladenen Dateien. 1. Laden Sie die ISO-Datei für die Live-CD herunter. Erzeugen Sie mit einer Anwendung Ihrer Wahl die CD aus der ISO-Datei. Sie können auch das livecd-tools Paket benutzen, um das Abbild auf ein anderen startbaren Medium wie ein USB Flash-Speicher zu installieren. Nachdem Sie sich angemeldet haben, können Sie auf dem Desktop mit Hilfe der Verknüpfung die Distribution auf die Festplatte installieren. 2. Laden Sie die ISO-Abbilder für die komplette Distribution auf CD oder DVD herunter. Erzeugen Sie aus den ISO-Dateien mit der Anwendung Ihrer Wahl die DVD- oder CD-Medien, oder legen Sie die Abbilder auf einer Windows FAT32- oder Linux ext2/ext3-partition ab. 3. Laden Sie das boot.iso-abbild für eine minimale Boot-CD oder für einen USB-Flashspeicher. Schreiben Sie das Abbild auf das entsprechende physische Medium, um das startbare Medium zu erzeugen. Das startbare Medium enthält keine Pakete und muss diese von einer Festplatte oder einem Repository im Internet beziehen zum vervollständigen der Installation. 4. Laden Sie das netinst.iso-abbild für eine Boot-CD mit reduzierter Grösse herunter. Schreiben Sie das Abbild auf das entsprechende physische Medium, um das startbare Medium zu erzeugen. 3

14 Kapitel 2. Schnellstart für Experten 5. Download the vmlinuz kernel file and the initrd.img ramdisk image from the distribution's isolinux/ directory. Configure your operating system to boot the kernel and load the ramdisk image. For further information on installation without media, refer to Anhang B, Installation ohne Medien. For information on setting up a network boot server from which you can install Fedora, refer to Anhang C, Einrichten eines Installationsservers Vorbereiten für die Installation Sichern Sie jegliche Daten, die Sie aufbewahren möchten. Partitionsgrössen ändern The installation program provides functions for resizing ext2, ext3, ext4, and NTFS formatted partitions. Refer to Kapitel 12, Partitionieren der Festplatte for more information Fedora installieren Boot from the desired media, with any options appropriate for your hardware and installation mode. Refer to Anhang A, Boot-Optionen for more information about boot options. If you boot from the Live CD, select the "Install to Hard Disk" option from the desktop to run the installation program. If you boot from minimal media or a downloaded kernel, select a network or hard disk resource from which to install. Gehen Sie alle Schritte im Installationsprogramm durch. Das Installationsprogramm führt keine Änderungen an Ihrem System durch, bis die endgültige Bestätigung dazu geben. Wenn die Installation abgeschlossen ist, muss der Computer neu gestartet werden Schritte nach der Installation erledigen Nachdem Sie das System neu gestartet haben, werden weitere Konfigurationsoptionen angezeigt. Führen Sie die entsprechenden Änderungen an Ihrem System durch und gehen Sie weiter zum Anmelde-Bildschirm. 4

15 Neue Benutzer This chapter explains how to get the files you need to install and run Fedora on your computer. Concepts in this chapter may be new, especially if this is your first free and open source operating system. If you have any trouble with this chapter, find help by visiting the Fedora Forums at Links zum Herunterladen To follow a Web-based guide to downloading, visit For guidance on which architecture to download, refer to Abschnitt 3.2, Welche Architektur besitzt mein Computer? Wie lade ich die Installationsdateien herunter? The Fedora Project distributes Fedora in many ways, mostly free of cost and downloaded over the Internet. The most common distribution method is CD and DVD media. There are several types of CD and DVD media available, including: Ein ganzer Satz installierbarer Software auf DVD-Medien Live images you can use to try Fedora, and then install to your system if you so choose Eine grössenreduziertes bootbares CD oder Abbilder für USB-Flashspeicher, mit denen Sie die Installation über eine Internetverbindung durchführen können. Quelltext auf dem DVD-Medium Most users want the Fedora Live image or the full set of installable software on DVD or CDs. The reduced bootable images are suitable for use with a fast Internet connection and install Fedora on one computer. Source code discs are not used for installing Fedora, but are resources for experienced users and software developers. Herunterladen der Medien Benutzer mit einer schnellen Internetverbindung können die ISO-Abbilder der CD- und DVD-Medien oder Abbilder für USB-Flashspeicher herunterladen. Ein ISO-Abbild ist eine Kopie der ganzen Disk in einem Format, das sich dafür eignet, direkt auf eine CD oder DVD geschrieben zu werden. Ein Abbild für ein USB-Flashspeicher ist eine Kopie einer ganzen Disk, deren Format sich dafür eignet, direkt auf einen USB-Flashspeicher geschrieben zu werden. For more information on burning CDs and DVDs, refer to Abschnitt 3.4, How Do I Make Fedora Media?. Fedora software is available for download at no cost in a variety of ways Von einem Spiegelserver To find the freely downloadable distributions of Fedora, look for a mirror. A mirror is a computer server open to the public for free downloads of software, including Fedora. Mirrors offer both free open 5

16 Kapitel 3. Neue Benutzer source software and closed source software. To locate a mirror, visit publiclist using a Web browser, and choose a server from the list. The web page lists mirrors by geographic location. Mirrors geographically closer to you are ideal for faster downloading speeds. Mirrors publish Fedora software under a well-organized hierarchy of folders. For example, the Fedora 10 distribution normally appears in the directory fedora/linux/releases/10/. This directory contains a folder for each architecture supported by that release of Fedora. CD and DVD media files appear inside that folder, in a folder called iso/. For example, you can find the file for the DVD distribution of Fedora 10 for x86_64 at fedora/linux/releases/10/x86_64/iso/f-10- x86_64-dvd.iso Mit BitTorrent BitTorrent is a way to download information in cooperation with other computers. Each computer cooperating in the group downloads pieces of the information in a particular torrent from other peers in the group. Computers that have finished downloading all the data in a torrent remain in the swarm to seed, or provide data to other peers. If you download using BitTorrent, as a courtesy you should seed the torrent at least until you have uploaded the same amount of data you downloaded. If your computer does not have software installed for BitTorrent, visit the BitTorrent home page at to download it. BitTorrent client software is available for Windows, Mac OS, Linux, and many other operating systems. You do not need to find a special mirror for BitTorrent files. The BitTorrent protocol ensures that your computer participates in a nearby group. To download and use the Fedora BitTorrent files, visit torrent.fedoraproject.org/. Minimale Boot-Abbilder Die minimale Boot-CD und Abbilder für USB-Flashspeicher sind nicht durch BitTorrent verfügbar Welche Architektur besitzt mein Computer? Releases are separated by architecture, or type of computer processor. Use the following table to determine the architecture of your computer according to the type of processor. Consult your manufacturer's documentation for details on your processor, if necessary. Prozessor- und Architektur-Typen Prozessor-Hersteller und - Modell Intel (except Atom 230, Atom 330, Core 2 Duo, Centrino Core2 Duo, and recent vintage Xeon); AMD (except Athlon 64, Athlon x2, Sempron 64, and Opteron); VIA C3, C7; Apple MacBook Pro Intel Atom 230, Atom 330, Core 2 Duo, Centrino Core 2 Duo, and Architecture Type for Fedora i386 x86_64 6

17 Welche Dateien müssen heruntergeladen werden? Prozessor-Hersteller und - Modell Xeon; AMD Athlon 64, Athlon x2, Sempron64, and Opteron Apple Macintosh G3, G4, G5, PowerBook und andere nicht- Intel-Modelle Architecture Type for Fedora ppc i386 funktioniert bei den meisten Windows-kompatiblen Rechnern Wenn Sie nicht sicher sind, welche Art von Prozessor Ihr Rechner hat, sollten Sie i386 auswählen. The exception is if your computer is a non-intel based Apple Macintosh. Refer to Prozessor- und Architektur-Typen for more information. Intel Atom Processor Architectures Vary The N and Z Series Atom processors are based on the i386 architecture. The 230 and 330 Series Atom processors are based on thex86_64 architecture. Refer to ark.intel.com/cpugroup.aspx?familyid=29035 for more details Welche Dateien müssen heruntergeladen werden? You have several options to download Fedora. Read the options below to decide the best one for you. Each file available for download in a Fedora distribution includes the architecture type in the file name. For example, the file for the DVD distribution of Fedora 10 for x86_64 is named Fedora-10- x86_64-dvd.iso. Refer to Abschnitt 3.2, Welche Architektur besitzt mein Computer? if you are unsure of your computer's architecture. 1. Komplette Distribution auf DVD If you have plenty of time, a fast Internet connection, and wish a broader choice of software on the install media, download the full DVD version. Once burned to DVD, the media is bootable and includes an installation program. The DVD version contains a mode to perform rescue operations on your Fedora system in an emergency. You can download the DVD version directly from a mirror, or via BitTorrent. 2. Live-Abbild If you want to try Fedora before you install it on your computer, download the Live image version. If your computer supports booting from CD or USB, you can boot the operating system without making any changes to your hard disk. The Live image also provides an Install to Hard Disk desktop shortcut. If you decide you like what you see, and want to install it, simply activate the selection to copy Fedora to your hard disk. You can download the Live image directly from a mirror, or using BitTorrent. 3. Minimales Boot-Medium If you have a fast Internet connection but do not want to download the entire distribution, you can download a small boot image. Fedora offers images for a minimal boot environment on CD. Once 7

18 Kapitel 3. Neue Benutzer you boot your system with the minimal media, you can install Fedora directly over the Internet. Although this method still involves downloading a significant amount of data over the Internet, it is almost always much less than the size of the full distribution media. Once you have finished installation, you can add or remove software to your system as desired. Download-Grösse Installing the default software for Fedora over the Internet requires more time than the Live image, but less time than the entire DVD distribution. Actual results depend on the software you select and network traffic conditions. Der folgenden Tabelle können Sie entnehmen, wo die gewünschten Dateien auf den Spiegelservern zu finden sind. Ersetzen Sie arch mit der Rechner-Architektur des zu installierenden Computers. Finden der Dateien Medien-Typ Komplette Distribution auf DVD Live-Abbild Minimales Boot-Medium (CD) Lage der Datei fedora/linux/releases/10/fedora/arch/iso/ F-10-arch-DVD.iso fedora/linux/releases/10/live/arch/iso/ F-10-arch-Live.iso, fedora/linux/releases/10/ Live/arch/iso/F-10-KDE-arch-Live.iso fedora/linux/releases/10/fedora/arch/os/images/ boot.iso 3.4. How Do I Make Fedora Media? A Fedora ISO file can be turned into either CD or DVD discs. Turn Fedora Live ISO files into bootable USB media, as well as a CD or DVD Erstellen von CD- und DVD-Medien To learn how to turn ISO images into CD or DVD media, refer to Erstellen eines USB-Mediums To make bootable USB media, use a Fedora Live image. Use either a Windows or Linux system to make the bootable USB media. Das Schreiben eines USB-Abbildes wirkt nicht zerstörend Writing the Live image to the USB media is nondestructive. Any existing data on the media is not harmed. It is always a good idea to back up important data before performing sensitive disk operations. 8

19 Erstellen eines USB-Mediums Stellen Sie vor Beginn sicher, dass auf dem USB-Datenträger ausreichend freier Speicherplatz vorhanden ist. Sie brauchen den Datenträger nicht neu zu partitionieren. Es ist stets zu empfehlen, wichtige Daten vor Beginn tiefgreifenden Änderungen an einem Datenträger zu sichern USB-Abbild-Erzeugung unter Windows 1. Download a Live ISO file as explained in Abschnitt 3.3, Welche Dateien müssen heruntergeladen werden?. 2. Download the Windows liveusb-creator program at 3. Folgen Sie den Anweisungen auf dieser Seite und in der Anwendung liveusb-creator um ein bootfähiges USB-Abbild-Erzeugung unter Linux USB-Medien begegnen uns oft als Flashdatenträger, genannt Speicherstifte, Thumb Disks, or Keys; oder als extern angeschlossene Festplatte. Falls alle dieser Medien sind mit dem Dateisystem vfat formatiert. Sie können ein bootfähiges USB-Medium auf mit ext2, ext oder vfat formatierten Medien erstellen. Ungewöhnliche USB-Medien In wenigen Fällen kann das Schreiben des Images wegen einer unüblichen Formatierung oder Partitionierung fehlschlagen. 1. Download a Live ISO file as shown in Abschnitt 3.3, Welche Dateien müssen heruntergeladen werden?. 2. Install the livecd-tools package on your system. For Fedora systems, use the following command: su -c 'yum -y install livecd-tools' 3. Stecken Sie Ihr USB-Medium ein. 4. Finden Sie den Gerätenamen Ihres USB-Datenträgers. Falls der Datenträger eine Laufwerksbezeichnung besitzt, sehen Sie in /dev/disk/by-label nach oder nutzen Sie findfs: su -c 'findfs LABEL="MyLabel"' Falls der Datenträger keine Bezeichnung besitzt oder diese Ihnen nicht bekannt ist, zeigt das Protokoll /var/log/messages Details: su -c 'less /var/log/messages' 5. Benutzen Sie den livecd-iso-to-disk-befehl zum Schreiben des ISO-Abbildes auf Ihr Medium: su -c 'livecd-iso-to-disk the_image.iso /dev/sdx1' 9

20 Kapitel 3. Neue Benutzer Ersetzen Sie sdx1 mit dem Gerätenamen der Partition auf Ihrem USB-Datenträger. Die meisten Flash-Datenträger und externe Festplatten nutzen nur eine Partition. Falls Sie Änderungen vorgenommen oder unüblich partitionierte Datenträger nutzen, müssen Sie eventuell andere Hilfequellen in Anspruch nehmen What If I Cannot Download Fedora? If you do not have a fast Internet connection, or if you have a problem creating boot media, downloading may not be an option. Fedora DVD and CD distribution media is available from a number of online sources around the world at a minimal cost. Use your favorite Web search engine to locate a vendor, or refer to Wie starte ich das Installationsprogramm? Gehen Sie folgendermassen vor, um das Installationsprogramm von minimalen Boot-Medien, einem Live-Medium oder der Distributions-DVD zu starten: 1. Schalten Sie Ihren Computer aus. 2. Disconnect any external FireWire or USB disks that you do not need for installation. Refer to Abschnitt , FireWire- und USB-Speicher for more information. 3. Legen Sie das Medium in Ihren PC ein und starten Sie ihn. You may need to press a specific key or combination of keys to boot from the media, or configure your system's Basic Input/Output System, or BIOS, to boot from the media. On most computers you must select the boot or BIOS option promptly after turning on the computer. Most Windows-compatible computer systems use a special key such as F1, F2, F12, or Del to start the BIOS configuration menu. On Apple computers, the C key boots the system from the DVD drive. On older Apple hardware you may need to press Cmd +Opt+Shift+Del to boot from DVD drive. Konfiguration des BIOS Wenn Sie nicht sicher sind, welche Fähigkeiten Ihr Rechner hat oder wie das BIOS zu konfigurieren ist, sollten Sie in der Hersteller-Dokumentation nachschlagen. Ausführliche Informationen über Hardware-Spezifikationen und -Konfigurationen würden den Rahmen dieses Dokuments sprengen. 10

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