Tisson & Company Newsletter Oktober 2013

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1 Tisson & Company Newsletter Oktober 2013 Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, wir haben für Sie eine Auswahl lesenswerter Informationen zusammengestellt und wünschen Ihnen eine interessante Lektüre. Mit freundlichen Grüßen Dr. Horst Tisson Stefan Kuhardt 1. Business-Anforderungen für die Sourcing- Strategie Das IT-Outsourcing hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Eine dreiteilige Serie zeigt, wie eine Sourcing-Strategie entwickelt werden kann, wie sich die interne IT im Multisourcing-Zeitalter aufstellen sollte und wie Unternehmen positive Effekte erzielen können, die zugleich nachhaltig sind. Kosten sind heutzutage nicht mehr das einzige Entscheidungskriterium für eine Sourcing-Strategie. Vielmehr sollte diese auch am Geschäftsnutzen und der Strategie des Unternehmens ausgerichtet werden. Relevante Aspekte des Geschäftsnutzens sind die geografische Ausrichtung, die Branche, die Unternehmens- und Wettbewerbsstrategie, die Ausrichtung der Unternehmensorganisation sowie das Geschäftsmodell. Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass pauschales Full-Service-Outsourcing weder wie erhofft die IT-Kosten gesenkt noch den erwarteten Geschäftsnutzen oder die vom Business erhoffte Servicequalität gebracht hat. Die Entscheidung für einen einheitlichen Outsourcing-Ansatz oder eine Multisourcing-Strategie sollte dabei stets das Ergebnis der strategischen Überlegungen sein.

2 2. Die Probleme beim Outsourcing Eine Ardour-Umfrage unter 141 deutschen IT-Entscheidern zum Thema Erfahrungen mit IT Outsourcing offenbarte laut Jakob Rehäuser, Analyst bei Ardour, ein erhebliches Verbesserungspotenzial. Eine optimistische Aussage, angesichts der Ergebnisse der Studie: 17 Prozent der Befragten bezeichnen ihre Erfahrungen mit den Providern als "in großem Umfang negativ", 30 Prozent als "durchwachsen". Erhebliche 54 Prozent der IT-Chefs wünschen sich mehr Innovationsergebnisse, immerhin 39 Prozent höhere Einsparungseffekte. Weitere Kritikpunkte sind unbefriedigende Service-Qualität, mangelnde Kooperationsbereitschaft und Defizite bei der Integration externer Prozesse sowie operative Schwächen der Dienstleister. Angesichts dieser Resultate sind die Konsequenzen eher zurückhaltend. 62 Prozent der Befragten möchten Vertragsinhalte künftig klarer regeln, 58 Prozent wollen Leistungsvereinbarungen konkretisieren. 3. IT-Profis brauchen Soft Skills Soft Skills sind auch in der IT-Abteilung heute essentiell. Neun IT-Chefs berichten aus Erfahrung, welche weichen Eigenschaften IT-Experten neben ihrer fachlichen Qualifikation mitbringen sollten und wie man sie im Bewerbungsprozess herausfiltert. Zu den genannten Eigenschaften gehören insbesondere Moderationstalent, Empathiefähigkeit und die Bereitschaft, neue Wege gehen zu wollen. Unerlässlich, gerade weil die IT-Experten zunehmend die Rolle eines Sparring-Partners für die Fachabteilungen einnehmen. Empathiefähigkeit beispielsweise sei wichtig, um den Anforderungen an verschiedene Rollen gerecht zu werden. Weitere wurden etwa Team- und Kommunikationsfähigkeit, strukturiertes, analytisches Denken, ein hohes Qualitätsbewusstsein, Konfliktfähigkeit sowie soziale und interkulturelle Kompetenz genannt. Auch Leidenschaft und Herzblut sind für manche IT-Experten von Bedeutung. Um die Softskills bei Bewerbern zu erkennen, ist vor allem das persönliche Gespräch wichtig. Laut Adidas-CIO Brecht offenbart sich die Leidenschaft schon nach kurzer Zeit: "Erkennen kann man jemanden mit Herzblut bereits in den ersten zwei Minuten eines Gesprächs."

3 4. Gescheiterte IT-Projekte Gründe für das Scheitern von IT-Projekten gibt es viele. Stets liegt die Verantwortung für das Scheitern jedoch an den Menschen. So lassen sich viele Pannen etwa auf Planungsfehler zurückführen, zum Beispiel, weil die ganzheitliche Sicht auf das Konzept fehlte und bestimmte Stakeholder oder Parameter nicht einbezogen wurden. Manche Projekte werden sogar regelrecht sabotiert. Erfolgsfaktoren in Projekten hingegen sind etwa die Information und die persönliche, direkte Kommunikation mit den Akteuren. Auch die klare Definition von Projektzielen und die Unterstützung durch das Top-Management sind wichtig. Beim Umgang mit Komplexität heißt es, soviel wie nötig, so wenig wie möglich. Hier hat sich etwa eine 80 Prozent Lösung für die Erfüllung der Wünsche bewährt, wobei die Spezifikationen gemeinsam mit den Kunden erarbeitet werden sollten. 5. Barometer Kostenmanagement 2013: Interne Kommunikation oft mangelhaft (Quelle: gmbhchef.de) Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben im vergangenen Jahr ihr Kostenmanagement professionalisiert. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert des Barometers Kostenmanagement von 63 auf 66 von möglichen 100 Punkten. Die Effizienzbestrebungen liegen dabei vor allem auf harten Faktoren in den Bereichen Berichtswesen und der Nutzung von Instrumenten. Verschlechtert haben sich die Unternehmen bei weichen Faktoren wie der internen Kommunikation von kostenrelevanten Maßnahmen. Dies sind die Ergebnisse des von der EBS Universität für Wirtschaft und Recht und Expense Reduction Analysts durchgeführten Barometers Kostenmanagement In der Umfrage wurden Top-Manager von 215 Unternehmen befragt.

4 6. Fallstricke bei der Berechnung von Verfügbarkeiten (Quelle: channelpartner.de) In der Praxis werden im Rahmen von Service Level Agreements (SLAs) häufig Aussagen zu Verfügbarkeiten gemacht, die technisch nicht verifiziert sind- Der folgende Beitrag zeigt anhand konkreter Beispiele, wie sich Verfügbarkeiten genau berechnen lassen. 7. Cloud-Collaboration? Aber sicher! (Quelle: Je mobiler und verteilter die Arbeitsplätze im Unternehmen gestaltet sind, desto wichtiger werden Collaboration-Lösungen in und aus der Cloud. Wie stark diese bei den Anwendern schon gefragt sind, hat die COMPUTERWOCHE in einer Marktstudie versucht herauszufinden. 8. Wie Teamarbeit über die Cloud funktioniert Collaboration-Lösungen aus der Cloud bieten für räumlich verteilte Teams neue Möglichkeiten - vom sicheren Web-Speicherplatz über Videokonferenzen bis hin zu Enterprise Social Software.

5 9. Bei neuen Cloud-Strategien die SLA-Fallen umschiffen (Quelle: cloudcomputing.de) In Zeiten von Cloud-Lösungen wird das Management von Service Level Agreements immer komplexer und somit unübersichtlich. Das IT-Beratungshaus ITSM Consulting gibt Tipps, damit Unternehmen nicht in die SLA-Falle tappen Ratschläge: Kosten senken wie Amazon & Co. Wie bekommen Amazon, Salesforce und Co. ihre Kosten in den Griff? Das werden Forrester-Analysten immer wieder gefragt. Jetzt geben sie Antworten. Impressum Stefan Kuhardt Tisson & Company GmbH Managementberatung Hamburg Telefon: Telefax: Handelsregistergericht: Amtsgericht Hamburg Handelsregisternummer: HRB Umsatzsteuer-ID: DE Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, können Sie sich hier abmelden.

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