Altenhilfe in München für ältere Migrantinnen und Migranten. Eine Informationsbroschüre der Abteilung Altenhilfe im Sozialreferat

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1 Landeshauptstadt München Sozialreferat Altenhilfe in München für ältere Migrantinnen und Migranten Eine Informationsbroschüre der Abteilung Altenhilfe im Sozialreferat

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3 Vorwort Liebe Leserinnen und Leser dieser Broschüre, wir freuen uns, dass sie sich über die vielen Angebote der Münchner Altenhilfe informieren wollen. Anhand von kurzen Erläuterungen erhalten Sie einen ersten Überblick über die Angebote für ältere Menschen, über mögliche Hilfen bei Pflegebedürftigkeit und Sie erfahren die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen. Denn: wer gut Informiert ist und weiß, wen er um Rat fragen kann, kann rechtzeitig Hilfen in Anspruch nehmen und sich bei Schwierigkeiten besser helfen. Die in der Broschüre aufgeführten Angebote richten sich grundsätzlich an alle älteren Menschen, unabhängig von ihrer Sprache und Herkunft. Über die Möglichkeit für Ihre Beratung einen Dolmetscherdienst hinzuziehen, erhalten Sie bei den verschiedenen Einrichtungen der Migrationssozialdienste Auskunft (Adressen im Anhang ab S. 22), bei denen sie auch eine muttersprachliche Beratung in Anspruch nehmen können. Außerdem sind Sie dort auch an der richtigen Adresse, wenn Sie Fragen zu rechtlichen Auswirkungen bei Reisen und längeren Aufenthalten in Ihrem Heimatland haben. Die städtische Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige hat in Abstimmung mit den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege, dem Ausländer- und Seniorenbeirat sowie der Stelle für interkulturelle Zusammenarbeit der Landeshauptstadt München diese Broschüre für sie erstellt und in die Sprachen Griechisch, Türkisch, Serbisch, Kroatisch, Iatlienisch, Spanisch und Englisch übersetzen lasen. Sollten Sie zu den in der Broschüre aufgeführten Themengebieten weitergehende Fragen haben, wenden Sie sich bitte an eine im Anhang aufgeführte Beratungseinrichtung. Die Beratung ist kostenlos und alle Informationen werden vertraulich behandelt. Friedrich Graffe Sozialreferent der Landeshauptstadt München 3

4 Inhaltsübersicht Vorwort 1. Alten- und Service-Zentren (ASZ s) 2. Ausländerbeirat 3. Beratung 4. Beschwerdestelle 5. Betreutes Wohnen 6. Bildungsangebote 7. Geriatrische Rehabilitation 8. Gerontopsychiatrische Dienste 9. Hilfsmittel 10. Hausnotruf 11. Hospize und ambulante Hospizdienste 12. Kurzzeitpflege/Ersatzpflege 13. Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK) 14. Pflegedienste 15. Pflegeheime 16. Seniorenbeirat 17. Sonstige Hilfen zu Hause 18. Sozialhilfe 19. Tagespflege 20. Wohnungsanpassung 21. Vollmachten und rechtliche Betreuung 22. Wichtige Informationen zur Pflegeversicherung Anhang: Adressenverzeichnis der Beratungseinrichtungen 4

5 1. Alten- und Service-Zentren (ASZ s) 5

6 Frage: Was kann ich in meiner Freizeit machen, wenn ich nicht alleine in meiner Wohnung bleiben möchte? Antwort: In vielen Stadtvierteln gibt es Seniorentreffs oder sog. Alten- und Servicezentren (ASZ s). Dies sind offene Einrichtungen für alle älteren Menschen, die verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation, Information, Bildung und Freizeitgestaltung anbieten. Dort gibt es beispielsweise kulturelle Angebote, Vorträge, Sprachkurse, Ausflüge, Gymnastikkurse und eine Cafeteria, in der Sie unter Umständen auch essen gehen können. Sie können sich dort von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch in verschiedenen Fragen und zu Problemen beraten lassen. Man hilft Ihnen auch bei der Vermittlung von Hilfen, die Sie unter Umständen benötigen. Die Beratung und Vermittlung sind kostenlos. Die Alten- und Servicezentren sind Einrichtungen für alle älteren Menschen unabhängig von Religion und Nationalität. Die Adressen und Telefonnummern der Alten- und Servicezentren finden Sie im Adressenverzeichnis S Ausländerbeirat Frage: Wer vertritt in unserer Stadt die Interessen der Migrantinnen und Migranten? Antwort: Der ehrenamtlich gewählte Ausländerbeirat mit seinen 47 Mitgliedern vertritt die politischen Interessen von Bürgerinnen und Bürgern in München ohne deutschen Pass. Der Ausländerbeirat engagiert sich für die Gleichstellung von Deutschen und Nichtdeutschen und setzt sich für das Zusammenleben von Münchnerinnen und Münchnern aller Nationalitäten ein. Ausländische Bürgerinnen und Bürger können sich auch bei dem Ausländerbeirat und dessen Geschäftsstelle beraten lassen. Terminvereinbarungen sind unter der Rufnummer möglich. In der Geschäftsstelle erhalten Sie detaillierte Informationen über alle Fragen, die Belange der nichtdeutschen Bevölkerung berühren und die Arbeit des Ausländerbeirates betreffen. Dort erhalten Sie auch ein umfassendes Verzeichnis über alle im Ausländerbereich wichtigen Vereine, Gruppen, Initiativen, Beratungsstellen und Institutionen. Die Adresse und Telefonnummer des Ausländerbeirates finden Sie im Adressenverzeichnis im Anhang dieser Broschüre auf S. 32 6

7 2. Beratungsstellen Frage: Seit ich älter werde, mache ich mir Gedanken darüber, wer mir helfen könnte, wenn ich alleine nicht mehr zurecht komme. Wo kann ich mich über mögliche Hilfen informieren? Antwort: Am Ende dieser Broschüre finden Sie u.a. Adressen von verschiedenen Beratungsstellen (auf S. 24) und dem Allgemeinen Sozialdienst (S. 25 und 26) wo Sie sich von Fachleuten zu Problemen, die beim Altwerden auftreten können (z.b. über Unterstützung und Pflege zu Hause, gesetzliche Ansprüche etc.) und über die in dieser Broschüre aufgeführten Bereiche und Fragestellungen beraten lassen können. Die genannten Beratungsstellen leisten zum Teil selbst direkt Hilfe oder vermitteln Ihnen kompetente Ansprechpartner. 3. Beschwerdestelle Frage: Trotz meiner Bemühungen, dass im Pflegeheim, in dem meine Mutter untergebracht ist, ihre Bedürfnisse in der Pflege berücksichtigt werden sollen, gibt es immer wieder Schwierigkeiten von Seiten des Heimes. An wen kann ich mich wenden? Antwort: Zuerst sollten Sie versuchen, mit den Angestellten der Einrichtung direkt zu sprechen. Wenn Sie jedoch den Eindruck haben, dass man ihre Sorgen dort nicht ernst nimmt, können Sie sich in München an die Beauftragte des Oberbürgermeisters für den Altenpflegebereich, die sogenannte Beschwerdestelle wenden. Die Anschrift und Telefonnummer dieser Stelle finden Sie im Adressenverzeichnis am Ende dieser Broschüre auf S Betreutes Wohnen Frage: Wir überlegen, die Wohnung zu wechseln, da unsere inzwischen zu groß und für unsere Bedürfnisse nicht mehr geeignet ist. Deshalb wollen wir eine andere Lösung finden. 7

8 Antwort: Für Sie könnte das Betreute Wohnen eine Lösung darstellen. Das Betreute Wohnen ist eine neuere Form des altengerechten Wohnens. Die Wohnungen sind altersgerecht und in der Regel so gebaut, dass Sie auch als Rollstuhlfahrer ohne größere Schwierigkeiten dort wohnen könnten. Für die pauschalen Betreuungsleistungen werden die Kosten monatlich in Form eines festen Betrages erhoben. Sie beinhalten bestimmte Grundleistungen, wie beispielsweise Beratung zu Fragen des täglichen Lebens, einen Hausnotruf und die Organisation von Freizeitangeboten. Darüber hinaus stehen Ihnen die Mitarbeiter bei der Vermittlung von weiteren Hilfen (beispielsweise einer Haushaltshilfe, eines Menüdienstes oder einer Pflegekraft) zur Seite. Ob das Betreute Wohnen für Sie eine sinnvolle Lösung darstellt, hängt davon ab, ob Sie eine solche Wohnung kaufen oder als Mieter dort einziehen möchten. Weitere Kosten beispielsweise für die Pflege oder weitere Hilfen kommen nur hinzu, wenn Sie diese in Anspruch nehmen. Da es verschiedene Anbieter gibt, ist es wichtig, dass Sie sich überlegen, welche genauen Vorstellungen und Wünsche Sie bezüglich Ihrer Wohnung und Versorgung haben, um die verschiedenen Angebote vergleichen zu können. Die städtische Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige (Adresse und Telefonnummer auf S. 24) stellt Ihnen dafür eine eigene Checkliste zur Verfügung und berät Sie entsprechend. 5. Bildungsangebote Frage: Wo kann ich mich zu interessanten Themen weiterbilden und z.b. Sprachkurse belegen? Antwort: Die verschiedenen Münchner Bildungsträger (Volkshochschule, Evangelisches und Münchner Bildungswerk, Bildungswerk des ASB) bieten gezielt Kurse für ältere Menschen zu unterschiedlichen Themengebieten an. Die Adressen der Münchner Bildungsträger finden Sie im Anhang der Broschüre (S. 32). 6. Geriatrische Rehabilitation 8

9 Frage: Mein Mann hat einen Schlaganfall erlitten und ist teilweise gelähmt. Was kann ich tun, wenn es sich nicht bessert und er aus dem Krankenhaus entlassen werden soll? Antwort: Im Krankenhaus findet lediglich eine akutmedizinische Behandlung statt. Danach kann Ihr Mann in eine spezielle Rehabilitationseinrichtung für ältere Menschen verlegt werden. Dort wird ihm geholfen, bestimmte Bewegungen und Tätigkeiten wieder zu erlernen, die es ihm erlauben, möglichst selbständig bleiben zu können. Dieser Rehabilitationsprozess benötigt oft viel Zeit und Geduld. Sprechen Sie mit dem Arzt und dem Krankenhaussozialdienst. Dort wird man Ihnen bei der Suche nach einem Rehabilitationsplatz behilflich sein. In München bieten einige Dienste auch eine ambulante Rehabilitation im häuslichen Umfeld an. Die Adressen dieser Einrichtungen erhalten Sie bei den Beratungsstellen (siehe S. 24). 7. Gerontopsychiatrische Dienste Frage: Meine Mutter lebt gemeinsam mit uns in unserer Wohnung. Seit einiger Zeit ist sie sehr unruhig, bringt Dinge durcheinander, verwechselt mich mit ihrer Schwester und weckt uns manchmal mitten in der Nacht, weil sie Angst hat. Antwort: Das Verhalten Ihrer Mutter könnte ein Anzeichen für eine beginnende Demenzerkrankung oder eine psychische Krankheit sein. Ein Hilfsangebot für psychisch veränderte ältere Menschen sind die Gerontopsychiatrischen Dienste, für die es jeweils Anlaufstellen im Münchner Norden, Süden, Westen und Osten gibt. Diese Dienste bieten Informationen über die verschiedenen Krankheitsbilder, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten, Unterstützung in Krisensituationen sowie Beratung über spezielle Hilfsangebote und Entlastungsmöglichkeiten für die Angehörigen an. Die Mitarbeiter begleiten Sie solange, bis eine Lösung gefunden wurde, z.b. dass Ihre Mutter solange wie möglich zu Hause wohnen bleiben kann. Die Adressen der gerontopsychiatrischen Dienste finden Sie im Anhang dieser Broschüre auf S Hilfsmittel 9

10 Frage: Welche Hilfen gibt es, wenn mein Mann nach einem Krankenhausaufenthalt nach Hause kommt und trotz der Rehabilitation nicht zurechtkommt wie bisher? Antwort: Wenn Ihr Mann einen Rollstuhl, Geh-Hilfen oder andere Hilfsmittel benötigt, kann ihm die Kranken- oder Pflegekasse diese auf Verordnung Ihres Arztes kostenlos leihen. Solche technischen Hilfen sollen die Versorgung und Pflege zu Hause erleichtern und damit ein möglichst selbständiges Leben ermöglichen. Wenn Ihr Mann sich soweit erholt haben sollte, dass er die Hilfen nicht mehr benötigt, werden die Geräte einfach an die Kasse zurückgegeben. 9. Hausnotruf Frage: Ich möchte weiterhin in meiner Wohnung leben. Leider geht es mir gesundheitlich oft sehr schlecht. Was mache ich, wenn ich dringend Hilfe brauche, weil ich z.b. gestürzt bin, und meine Kinder mir nicht schnell helfen können?. Antwort: Für diesen Fall könnte Ihnen ein Hausnotrufdienst die nötige Sicherheit vermitteln. Die Hausnotrufstation wird in Ihrer Wohnung am Telefon installiert und ist ständig mit einer Notfallzentrale verbunden. Die Zentrale ist rund um die Uhr besetzt. Mit einem Sender, der um den Hals oder am Arm getragen werden kann, können Sie im Notfall (z.b. wenn Sie stürzen oder aus anderen Gründen schnelle Hilfe benötigen) Alarm auslösen, ohne eine Telefonnummer wählen zu müssen. Die Mitarbeiter der Zentrale besitzen wichtige Informationen über Ihren Gesundheitszustand und können daher schnell und gezielt helfen, z.b. durch einen Anruf bei Ihren Angehörigen, Ihrem Arzt oder mit dem Einsatz eines Rettungswagens. Die Adressen der Einrichtungen, die einen solchen Hausnotruf anbieten erhalten Sie bei den Beratungsstellen für ältere Menschen (S. 24). 10. Hospize und ambulante Hospizdienste 10

11 Frage: Meine Mutter ist sehr schwer erkrankt. Wir wissen, dass ihr nur noch sehr wenig Zeit zum Leben bleibt. Wir würden uns gerne rund um die Uhr um sie kümmern, können dies aber nicht, da wir alle berufstätig sind. Was können wir tun, damit sie ihre letzten Tage so gut wie möglich verbringen kann? Antwort: Ihre Mutter kann in einem Hospiz aufgenommen werden. Dort können ihre Schmerzen durch eine spezielle Schmerztherapie gemildert werden. Ärzte und entsprechend qualifiziertes Personal kümmern sich rund um die Uhr intensiv um Ihre Mutter. Die Hospizidee vertritt das zugewandte und achtungsvolle Begleiten von Menschen in der Phase des Sterbens. Sterben wird als Teil des Lebens betrachtet und damit als ein Vorgang, der weder verkürzt noch künstlich verlängert werden soll. Ziel ist es, dass der Kranke möglichst bis zuletzt ohne Schmerzen leben kann und von Fachkräften und seinen Angehörigen umsorgt wird. Neben den stationären Hospizen gibt es auch ambulante Hospizdienste, die Hilfestellungen und Begleitung zur Bewältigung des bevorstehenden Abschieds zu Hause durch Hospizhelferinnen anbieten. Die Angehörigen können auf Wunsch auch über den Tod des Schwerkranken hinaus betreut werden. Die Adressen der Hospizeinrichtungen erhalten Sie bei den Beratungsstellen (siehe S. 24). 11. Kurzzeitpflege/Ersatzpflege Frage: Seitdem meine Frau einen Schlaganfall erlitten hat, versorge ich sie zu Hause. Inzwischen bin ich durch die aufwändige Pflege sehr erschöpft und würde mich gerne selbst einmal erholen. Was kann ich tun? Antwort: Sie können in Urlaub fahren, um sich zu erholen, ohne dass Ihre Frau unversorgt bleibt. Sie können einerseits Ersatz- oder Verhinderungspflege in Anspruch nehmen. Dies bedeutet, dass während Ihrer Abwesen- 11

12 heit andere Familienangehörige, Bekannte oder auch Pflegekräfte eines professionellen Dienstes die Pflege übernehmen. Dies ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn diese Form der Versorgung ausreicht und während der Abwesenheit der Pflegekräfte oder Pflegepersonen keine weitere Hilfen benötigt werden. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten der tatsächlichen Aufwendungen in der Regel bis zur Höhe der Leistungen in der genehmigten Pflegestufe, in Fällen in denen höhere Aufwendungen nachgewiesen werden können und bei Einschaltung eines Pflegedienstes, bis zu einem Höchstbetrag von DM. Für die Fälle, in denen die Ersatzpflege zu Hause nicht ausreicht, gibt es die Einrichtungen der Kurzzeitpflege, die Pflegebedürftige für eine bestimmte Zeit aufnehmen können. Dadurch sollen Angehörige und andere Pflegepersonen von der Pflege zu Hause entlastet werden, um ihnen Urlaub und Erholung zu ermöglichen. Auch für den Fall, dass Sie krank werden oder anderweitig ausfallen, kann Ihre Frau dort aufgenommen werden. Die Pflege, die Ihre Frau benötigt, wird dort von ausgebildetem Pflegepersonal geleistet. Die Versorgung wird für vier Wochen im Jahr von der Pflegekasse mit maximal DM bezuschusst, wenn Ihre Frau bereits in eine Pflegestufe eingestuft wurde. Die Adressen der entsprechenden Einrichtungen erhalten Sie bei den Beratungsstellen (siehe S. 24). 12. Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK) Frage: Der Hausarzt meint, dass mein Mann sich einer Untersuchung zur Feststellung seiner Pflegebedürftigkeit unterziehen sollte, da er zu Hause auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sein wird. Wer ist dafür zuständig? Antwort: Sie beantragen bei der Pflegekasse Ihres Mannes Leistungen aus der Pflegeversicherung. Weil die Pflegekasse für die Leistungen, die sie im Falle von Pflegebedürftigkeit gewährt, die Voraussetzungen überprüfen muss, beauftragt sie den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung 12

13 (MDK) mit der Begutachtung des Pflegebedarfs ihres Mannes. Dazu wird sich ein Experte des MDK zu einem Hausbesuch bei Ihnen anmelden und ein Gutachten über den notwendigen Pflegeaufwand für Ihren Mann erstellen, der dann mit der Empfehlung einer Pflegestufe an die Pflegekasse weitergereicht wird. Die Kasse wird Ihnen auf der Grundlage dieser Empfehlungen die Pflegestufe mitteilen und Ihnen die Leistungen rückwirkend ab dem Zeitpunkt Ihrer Antragstellung entsprechend der jeweiligen Pflegestufe bezahlen. 13. Pflegedienste Frage: Wer kann mir helfen, wenn ich krank bin und meine Angehörigen mich zu Hause nicht unterstützen können? Antwort: Pflege und Hauswirtschaftliche Versorgung können Pflegedienste der Wohlfahrtsverbände oder private Pflegedienste übernehmen, die es in ausreichender Zahl auch in Ihrer Nähe gibt (Adressen und Telefonnummern der Dienste nennen Ihnen die Beratungsstellen, die im Adressenteil dieser Broschüre auf S. 24 aufgeführt sind). Diese Dienste beschäftigen qualifiziertes Pflegepersonal und Hilfskräfte, die Ihre pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung übernehmen. Für den Fall, dass Sie über eine Pflegeeinstufung durch den MDK verfügen, übernimmt die Kasse die Kosten bis zu einer bestimmten Höhe (siehe Punkt 22. Wichtige Informationen zur Pflegeversicherung ). Bestimmte Leistungen, die von Ihrem Arzt verordnet werden, wie beispielsweise das Wechseln von Verbänden oder das Verabreichen von Medikamenten, können von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Falls weder die Kranken- noch die Pflegekasse Leistungen übernehmen, können Sie die Übernahme der Kosten bei einem niedrigen Einkommen auch im Rahmen der Sozialhilfe beantragen. In diesem Fall sollten Sie sich an das örtliche Sozialamt in Ihrer Nähe wenden (Adressen im Anhang am Ende dieser Broschüre auf S. 26 und 27). 14. Pflegeheime 13

14 Frage: Bis jetzt kann ich in allen täglichen Dingen für mich selbst sorgen. Aber was ist, wenn dies in einigen Jahren nicht mehr so ist und meine Kinder mich nicht zu sich nehmen können? Antwort: Sollten Sie eines Tages dauerhaft Hilfe und Pflege benötigen, weil Sie alltägliche Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen können und sollten auch andere Hilfen zu Hause (wie beispielsweise die Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst siehe Punkt 14 Pflegedienste ) nicht ausreichen, dann können Sie in ein Pflegeheim einziehen. Dort werden Sie rund um die Uhr gepflegt und mit allem, was Sie benötigen, versorgt. Die Pflegekasse bezahlt für die Pflegekosten in Pflegestufe I DM, in Pflegestufe II DM und in Pflegestufe III DM. Die übrigen Heimkosten für das Zimmer/Appartement (die Mahlzeiten, die Wäsche, die Reinigung und die weiteren Angebote des Hauses u.a.) gehen zu Ihren Lasten. Wichtig: Sollte Ihre Rente und Ihr Vermögen nicht zur Deckung dieser Kosten ausreichen, werden diese Kosten unter bestimmten Voraussetzungen durch die Sozialhilfe übernommen. Die Adressen und Telefonnummern der Heime erhalten Sie bei den Beratungsstellen (siehe S. 24). 15.Seniorenbeirat Frage: Wer vertritt in unserer Stadt eigentlich die Interessen der älteren Generation? Kann ich mich dort auch als Migrantin beteiligen? Antwort: In unserer Stadt gibt es die sogenannte Seniorenvertretung, die von allen also auch den über 60jährigen ausländischen Bürgern und Bürgerinnen alle vier Jahre gewählt wird. Neben der Ausübung Ihres Wahlrechts können Sie sich auch als Kandidatin oder Kandidat aufstellen lassen, um sich für die Interessen der ausländischen Seniorinnen und Senioren einzusetzen. Die Seniorenvertretung hat bis zu 15 Delegierte in jedem der 25 Stadtbezirke, jeweils eine Person daraus wird Seniorenbeirat. Der Seniorenbeirat berät den Stadtrat, die Stadtverwaltung und andere Stellen. Er kann aber auch Anträge stellen, die zur Verbesserung der Lebensbedingungen der älteren Menschen beitragen. Der Seniorenbeirat hat ein zusätzliches ausländisches Mitglied für die ausländischen Seniorinnen und Senioren. Zweimal wöchentlich bietet der Seniorenbeirat Sprechstunden zur Beratung 14

15 an. Die Adresse und Telefonnummer des Seniorenbeirates finden Sie im Anhang der Broschüre auf S Sonstige Hilfen zu Hause Frage: Wer hilft mir, wenn ich noch nicht pflegebedürftig bin, aber dennoch Hilfe und Unterstützung bei der Haushaltsführung benötige? Antwort: Für diesen Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten. Alltagshilfen, wie z.b. Einkaufen, Wohnungsreinigung usw. bieten Ihnen sog. Hauswirtschaftsdienste an. Wenn Sie jemanden benötigen, der Sie bei verschiedenen Erledigungen begleitet oder der Sie einfach nur besucht, um sich mit Ihnen zu unterhalten, dann könnte ein Begleit- oder Besuchsdienst bzw. eine Nachbarschaftshilfe das richtige für Sie sein. Die Adressen dieser Einrichtungen erfahren Sie bei den Beratungsstellen (siehe S. 24). 17. Sozialhilfe Frage: Wer übernimmt eigentlich die Kosten für meine Pflege und Versorgung, wenn die Pflegeversicherungsleistungen nicht ausreichen und ich selbst nicht genug Geld habe, um diese Kosten selbst zu tragen? Antwort: In Fällen, in denen private Zuzahlungen für häusliche oder stationäre Pflegeleistungen notwendig sind, Sie jedoch nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um solche Kosten selbst zu tragen, kann die Sozialhilfe diese Kosten unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen. Auch Kosten für ein Alten- oder Pflegeheim werden von der Sozialhilfe in diesem Sinne übernommen. Genauere Informationen und Beratung erhalten Sie bei den Sozialämtern, dem Bezirk Oberbayern und den verschiedenen Beratungsstellen. Die Adressen der Sozialämter und des Bezirks Oberbayern finden Sie im Anhang der Broschüre auf S Tagespflege 15

16 Frage: Ich möchte meine Mutter gerne bei mir zu Hause versorgen, ich bin jedoch tagsüber berufstätig und könnte ihr deshalb in dieser Zeit nicht helfen. Gibt es eine Möglichkeit, die es uns erlaubt, sie dennoch bei mir wohnen zu lassen, damit sie nicht in ein Pflegeheim ziehen muss? Antwort: Für Ihre Situation bietet sich die Versorgung Ihrer Mutter in einer Tagespflege an. Dies ist eine Einrichtung für hilfs- oder pflegebedürftige Menschen, die den Tag nicht alleine verbringen können. Ihre Mutter wird dort tagsüber, während Sie in Ihrer Arbeitsstelle sind, von qualifiziertem Personal versorgt. Da die Einrichtungen in aller Regel über einen Fahrdienst verfügen, kann Ihre Mutter von diesem am Morgen abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht werden. In der Einrichtung werden neben den Mahlzeiten verschiedene Aktivitäten und Ruhemöglichkeiten angeboten. Die Tagespflege muss nicht die gesamte Woche (von Montag bis Freitag) in Anspruch genommen werden, sie kann nach Absprache mit der Einrichtung auch nur an einzelnen Tagen genutzt werden. Wenn Ihre Mutter über eine Einstufung in eine Pflegestufe verfügt, kann die Kasse die Kosten für die Tagespflege je nach Pflegestufe bezuschussen: sie zahlt bei Pflegestufe I bis zu DM, bei Stufe II bis zu DM und bei Stufe III bis zu DM pro Monat. Kosten, die darüber hinaus gehen, müssen Sie in der Regel privat bezahlen für den Fall, dass das Einkommen oder die Rente dafür jedoch nicht ausreichen, kann das Sozialamt die entsprechenden Kosten übernehmen. Für verwirrte oder psychisch kranke ältere Menschen gibt es in München auch eine spezielle gerontopsychiatrische Tagespflege, die eine geeignete Versorgung anbieten kann. Die Adressen und Telefonnummern der Einrichtungen erhalten Sie bei den Beratungsstellen (siehe S. 24). 19. Wohnungsanpassung Frage: Ich habe einen Schlaganfall erlitten und kann mich seitdem nicht mehr wie bisher bewegen. Da ich mich sehr unsicher fühle und oft Angst habe zu stürzen, würde ich gerne in meiner Wohnung einiges verändern lassen, damit ich besser zurecht komme. Wer kann mir hierbei helfen? Antwort: In diesem Fall kann Ihnen eine Wohnberatungsstelle helfen, die Sie über die Möglichkeiten eines Umbaus in Ihrer Wohnung und über geeignete Hilfsmittel (wie z.b. Haltegriffe im Bad) berät. Die Beratungsstellen informieren Sie über technische Fragen, Kosten und Kostenträger sowie über spezialisierte Handwerksbetriebe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pla- 16

17 nen mit Ihnen gemeinsam, führen Gespräche mit Ihrem Vermieter und begleiten die Umbaumaßnahmen. Die Adressen der genannten Beratungsstellen finden Sie im Adressenteil am Ende dieser Broschüre auf S Vollmachten und rechtliche Betreuung Frage: Bis jetzt habe ich mich immer selbst um alles gekümmert. Aber was passiert, wenn mein Gedächtnis mich verlässt oder wenn ich so gebrechlich werde, dass ich nicht mehr in der Lage bin, mein Haus zu verlassen? Wer kann dann die notwendigen Dinge für mich erledigen? Antwort: Sie können in gesunden Tagen eine Person Ihres Vertrauens mit einer entsprechenden Vollmacht für die Erledigung wichtiger Aufgaben bevollmächtigen. Diese Bevollmächtigung kann durch einen Angehörigen, einen Freund oder eine andere Person Ihres Vertrauens wahrgenommen werden. Wenn Sie dies nicht wünschen oder keine Person kennen, die Sie bevollmächtigen möchten, wird vom Vormundschaftsgericht geprüft, ob für Sie eine gesetzliche Vertretung (= Betreuung) notwendig ist. Ist dies der Fall, bestimmt der Richter eine geeignete Person, die Sie bei bestimmten Aufgaben (z.b. dem Abschluss eines Pflegevertrages) rechtlich vertritt. Genauere Informationen zu diesen Fragen erhalten Sie bei der städtischen Betreuungsstelle und den Münchner Betreuungsvereinen, deren Anschriften und Telefonnummer im Anhang dieser Broschüre auf S zu finden sind. 21. Wichtige Informationen zur Pflegeversicherung Frage: Was ist eigentlich die Pflegeversicherung? Antwort: In Deutschland zahlt jeder Arbeitnehmer, der gesetzlichen Krankenversicherungsschutz genießt, neben den Beiträgen zur Krankenversicherung auch Beiträge zur Pflegeversicherung. Der Bezug von Leistungen der Pflegeversicherung setzt voraus, dass bereits eine gewisse Zeit Beiträge an die Versicherung gezahlt wurden. Ihre Mitgliedschaft in der Pflegeversicherung sollte möglichst nicht (beispielsweise wegen eines längeren Aufenthaltes in Ihrem Heimatland) unterbrochen worden sein. Sollten bei der Antragstellung dennoch Fehlzeiten vorhanden sein, können Sie diese allerdings 17

18 durch nachträgliche Beitragszahlung ausgleichen. Als pflegebedürftig werden Personen betrachtet, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung voraussichtlich für mindestens sechs Monate Hilfe bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Verrichtungen, die bei jedem Menschen gewöhnlich und regelmäßig im Tagesablauf anfallen, benötigen. Die Art und Höhe der Leistungen der Pflegeversicherung ist von der Pflegeeinstufung abhängig, die durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) veranlasst wird. Sollten die Leistungen der Pflegeversicherung für Ihre Versorgung zu Hause nicht ausreichen, können Sie privat zusätzliche Leistungen mit dem Pflegedienst vereinbaren, die dann jedoch von Ihnen selbst zu tragen sind. Ist dies aufgrund eines niedrigen Einkommens für Sie nicht möglich, können diese Leistungen auch auf Antrag durch die Sozialhilfe übernommen werden. Beratung zu diesen Fragen erhalten Sie bei Ihrem Sozialamt oder den verschiedenen Beratungsstellen (siehe S. 24). > Die Pflegestufen: Die Pflegestufe drückt den Grad der Pflegebedürftigkeit aus. Es gibt die Pflegestufen 1 (= erhebliche Pflegebedürftigkeit), 2 (= schwere Pflegebedürftigkeit) und 3 (= Schwerstpflegebedürftigkeit). Nach der jeweiligen Pflegestufe richtet sich die Höhe der Leistungen, die Sie von Ihrer Pflegekasse erhalten. Die Einstufung richtet sich nach dem durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) festgestellten Zeitaufwand für die pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung. Eine Empfehlung: ziehen Sie bei der Beantragung professionelle Unterstützung durch Mitarbeiter eines Pflegedienstes hinzu. > Die wichtigsten Leistungen der Pflegeversicherung: > Pflegesachleistungen: In diesem Falle gewährt die Pflegekasse je nach Pflegestufe einen Höchstbetrag, den ein von Ihnen beauftragter professioneller Pflegedienst für die pflegerische Versorgung verwenden kann. Die Höhe der Sachleistungen beträgt monatlich in der ersten Stufe DM, in der zweiten Stufe DM und in der dritten Stufe DM, in besonderen Härtefällen DM. Die Kosten werden direkt mit der Pflegekasse verrechnet (siehe auch Übersicht auf S. 21). > Pflegegeld: Wenn die pflegerische Versorgung durch Angehörige oder andere Personen Ihres Vertrauens geleistet werden soll, können Sie eine 18

19 Geldleistung beantragen, die Ihnen überwiesen wird. Auf diese Weise können Sie die pflegende Person honorieren oder andere Unterstützungsleistungen (wie beispielsweise eine Haushaltshilfe) finanzieren. Angehörige, müssen das Geld, das Sie von Ihnen für die pflegerische Unterstützung erhalten, nicht als Einkommen versteuern. Das Pflegegeld beträgt in der ersten Stufe monatlich DM, in der zweiten Stufe DM und in der dritten Stufe DM (siehe auch Übersicht auf S. 20). > Kombinationsleistung: Wenn die Pflege einerseits durch Angehörige und zusätzlich für bestimmte Tätigkeiten (wie beispielsweise regelmäßiges Baden) durch professionelle Pflegekräfte eines Pflegedienstes geleistet werden soll, empfiehlt sich die Kombination aus Geld- und Sachleistungen. In diesem Fall schöpft der professionelle Pflegdienst die zur Verfügung stehende Sachleistung nicht in voller Höhe aus, so dass der nicht verwendete Anteil prozentual vom entsprechenden Pflegegeld an Sie ausbezahlt wird. Ein Beispiel: Sie sind pflegebedürftig nach Pflegestufe 2, von der möglichen Sachleistung in Höhe von DM verbraucht der Pflegedienst 900.-DM, also 50%. Somit stehen Ihnen noch 50% des entsprechenden Pflegegeldes der Pflegestufe 2 zu, also 400.-DM von 800 DM. > Tagespflege: siehe S. 16 > Kurzzeitpflege/Ersatzpflege: siehe S. 12 > Pflege in einem Pflegeheim: Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für die pflegerische Versorgung in einem Heim je nach Pflegestufe in folgender Höhe: in der ersten Pflegestufe: DM, in der zweiten Pflegestufe: DM, in der dritten Pflegestufe: DM und bei Härtefällen DM (siehe auch nachfolgende Übersicht). > Hilfsmittel/Wohnungsanpassung: Für notwendige technische Hilfen im Haushalt und Umbaumaßnahmen in Ihrer Wohnung, wenn dadurch die häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert wird, übernimmt die Pflegekasse einen Zuschuss bis zu DM je Maßnahme. > Pflegekurse: Wenn Sie von Angehörigen gepflegt werden, bezuschusst Ihre Pflegekasse die Teilnahme Ihrer Angehörigen an Pflegekursen. > Soziale Absicherung der pflegenden Angehörigen: Ihre pflegenden Angehörigen können bei Bezug von Pflegegeld ab einem wöchentlichen Zeitaufwand von 14 Stunden über Ihre Pflegekasse in der gesetzlichen Ren- 19

20 ten- und Unfallversicherung angemeldet werden. Die Pflegekasse zahlt in diesem Fall die entsprechenden Beiträge. Übersicht: Die Leistungen der Pflegeversicherung bei häuslicher Pflege Pflegestufe Geldleistung Sachleistung Stufe DM DM Stufe DM DM Stufe DM DM Härtefall DM Übersicht: Die Leistungen der Pflegeversicherung bei Pflege im Heim Pflegestufe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Härtefall Monatliche Leistung DM DM DM DM 20

21 Anhang: Adressenverzeichnis der Beratungseinrichtungen A) Anlaufstellen bzw. Beratungsseinrichtungen für Migrantinnen/Migranten Aussiedlerberatung des Bayerischen Roten Kreuzes Seitzstr München Tel.: 089/ Projekt Nachbarschaftshilfe deutsche und ausländische Familien Goethestr München Tel.: 089/ Migrationsdienste der Inneren Mission Goethestr München Tel.: 089/ Griechisches Haus Westend Bergmannstr München Tel.: 089/ / -22 / -28 Caritas Sozialdienst für Slowenen Liebigstr München Tel.: 089/

22 Caritas Sozialdienst für ausländische Arbeitnehmer und deren Familien Landwehrstr München Tel.: 089/ Caritas Sozialdienst für Flüchtlinge und Asylsuchende Schwankhardtweg München Tel.: 089/ Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk e.v. Tierschstr München Tel.: 089/ Caritas Beratungsstelle für Spanier und Portugiesen Goethestr München Tel.: 089/ od Migrationsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes Internationales Beratungszentrum Goethestr München Tel.: 089/ Migrationssozialdienst der Arbeiterwohlfahrt Goethestr München Tel.: 089/ /-65 /-22 Integrationsdienst für ältere Migranten Schleißheimerstr München Tel.: 089/ Arbeitskreis Ausländerfragen Haidhausen e.v. Rosenheimer Str München Tel.: 089/ Projektladen Ausländerarbeit in Haidhausen Metzstr München Tel.: 089/ Forum für interkulturelle Arbeit und Völkerverständigung e.v. Daiserstr München Tel.: 089/ DONNA MOBILE 22

23 Landsberger Str. 45a München Tel.: 089/ Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.v. Bergmannstr München Tel.: 089/ Stadtteil-Sozialdienst für Migration in Milbertshofen Schleißheimer Str München Tel.: 089/ oder Caritas Beratungsstelle für Asylbewerber Prager Str München Tel.: 089/ Islamisches Zentrum München Wallner Str München Tel.: 089/ REFUGIO Zentrum für Flüchtlinge und Folteropfer Rauchstr München Tel.: 089/ Sozialberatung im internationalen Jugendzentrum Haidhausen Einsteinstr München Tel.: 089/ Sozialdienst für Flüchtlinge und Asylsuchende Rosenheimer Str München Tel.: 089/ B) Allgemeine Beratungsstellen für ältere Menschen und (pflegende) Angehörige Landeshauptstadt München Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige St.-Martin-Str. 34 a München Tel.: 089/ oder -33 / -35 /-37 / -38 Arbeiterwohlfahrt Beratungsstelle für pflegende Angehörige 23

24 Gravelottestr München Tel.: 089/ Innere Mission München Beratungsstelle für alte Menschen und ihre Angehörigen Magdalenenstr München Tel.: 089/

25 C) Außenstellen des Allgemeinen Sozialdienstes (ASD) ASD Nord 1 Für Schwabing-West, Milberthofen-Am Hart, Schwabing-Freimann Winzererstr München Tel.: 089/ ASD Nord 2 Für Neuhausen, Moosach, Feldmoching-Hasenbergl Nymphenburger Str München Tel.: 089/ ASD Ost 1 Für Berg am Laim, Trudering-Riem, Ramersdorf-Perlach Thomas-Dehler-Str München Tel.: 089/ ASD Ost 2 Für Au-Haidhausen, Bogenhausen, Obergiesing, Untergiesing-Harlaching Streitfeldstr München Tel.: 089/ ASD Süd Für Sendling, Sendling-Westpark Meindlstr München Tel.: 089/ ASD Mitte Für Altstadt-Lehel, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Maxvorstadt Goethestr München Tel.: 089/ ASD West Für Pasing-Obermenzing, Aubing-Lochhausen, Allach-Untermenzing Landsberger Str München Tel.: 089/

26 Sozialbürgerhaus Für Thalkirchen, Obersendling, Forstenried, Fürstenried, Solln, Hadern und Blumenau: Plinganserstr München Tel.: 089/ A) Beauftragte des Oberbürgermeisters für den Altenpflegebereich Beschwerdestelle Rathaus Marienplatz München Tel.: 089/ B) Außenstellen des Sozialamtes (regionale Zuständigkeiten wie ASD) Sozialamt Nord 1 Taunusstr München Tel.: 089/ Sozialamt Nord 2 Birkerstr München Tel.: 089/ Sozialamt Ost 1 Thomas-Dehler-Str München Tel.: 089/ Sozialamt Ost 2 Streitfeldstr München Tel.: 089/ Sozialamt Süd Meindlstr München Tel.: 089/ Sozialamt Mitte Reisingerstr München Tel.: 089/ Sozialamt West Landsberger Str

27 81241 München Tel.: 089/ C) Bezirk Oberbayern Sozialverwaltung des Bezirks Oberbayern Bereich Hilfe zur Pflege Prinzregentenstr München Tel.: 089/ D) Betreuungsstelle Landeshauptstadt München Betreuungsstelle Mathildenstr München Tel.: 089/ E) Betreuungsvereine Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit e.v. Landsberger Str. 511/Rgb München Tel.: 089/ Katholisches Jugendsozialwerk München e.v. Tumblingerstr München Tel.: 089/ H-Team e.v. Plinganserstr München Tel.: 089/ Sozialdienst Katholischer Frauen e.v. Marsstr München Tel.: 089/ Rechtliche Betreuung innovativ Liebherrstr München Tel.: 089/ Betreuungsverein Katholische Jugendfürsorge e.v. Lessingstr München Tel.: 089/

28 Betreuungsverein der Inneren Mission München e.v. Blutenburgstr München Tel.: 089/ Betreuungsverein für Münchner Bürgerinnen und Bürger e.v. (BMB) Gravelottestr München Tel.: 089/ oder -60 F) Wohnberatungsstellen Städtische Beratungsstelle Wohnungsanpassung altengerechtes Wohnen St.-Martin-Str. 34a München Tel.: 089/ /-28 Beratungsstelle Wohnen Korbinianplatz 15a München Tel.: 089/ G) Gerontopsychiatrische Dienste Gerontopsychiatrischer Dienst Nord Steindlstr München Tel.: 089/ Gerontopsychiatrischer Dienst Süd Ortlerstr München Tel.: 089/ Gerontopsychiatrischer Dienst Ost Schwanseestr München Tel.: 089/ Gerontopsychiatrischer Dienst West Gubestr München Tel.: 089/ H) Alten- und Service-Zentren Allach-Untermenzing Manzostr München Tel.: 089/

29 Altstadt Sebastiansplatz München Tel.: 089/ Au Balanstr München Tel.: 089/ Berg-am-Laim Berg-am-Laim-Str München Tel.: 089/ Bogenhausen Rosenkavalierplatz München Tel.: 089/ Fürstenried-Ost Züricher Str München Tel.: 089/ Fürstenried-West Lugano-Weg München Tel.: 089/ Haidhausen Wolfgangstr München Tel.: 089/ Harlaching Rotbuchenstr München Tel.: 089/ Isarvorstadt-Glockenbach Hans-Sachs-Str München Tel.: 089/ Kleinhadern-Blumenau Alpenveilchenstr München Tel.: 089/ Laim Kiem-Pauli-Weg München 29

30 Tel.: 089/ Lehel Christophstr München Tel.: 089/ Milbertshofen Schleißheimer Str München Tel.: 089/ Moosach Gubestr München Tel.: 089/ Neuhausen Nymphenburger Str München Tel.: 089/ Obergiesing Wieskirchstr München Tel.: 089/ Obermenzing Packenreiterstr München Tel.: 089/ Pasing Bäckerstr München Tel.: 089/ Ramersdorf Rupertigaustr. 61a München Tel.: 089/ Schwabing-Nord Rümannstr München Tel.: 089/ Schwabing-West Hiltenspergerstr München Tel.: 089/

31 Sendling Daiserstr München Tel.: 089/ Thalkirchen Kistlerhofstr. 168 / I München Tel.: 089/ Untergiesing Kolumbusstr München Tel.: 089/ Westend Tulbeckstr München Tel.: 089/ Westpark Bad-Gasteiner-Str München Tel.: 089/ I) Wohnungs- und Flüchtlingsamt der Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München Wohnungs- und Flüchtlingsamt Büro für Rückkehrhilfen und -beratung Franziskanerstr München Tel.: 089/ J) Stelle für interkulturelle Zusammenarbeit Landeshauptstadt München Stelle für interkulturelle Zusammenarbeit Burgstr München Tel.: 089/ K) Ausländerbeirat der Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München Geschäftsstelle des Ausländerbeirats Burgstr München Tel.: 089/ L) Seniorenbeirat der Landeshauptstadt München 31

32 Landeshauptstadt München Geschäftsstelle des Seniorenbeirats Burgstr München Tel.: 089/ M) Münchner Bildungsträger Münchner Volkshochschule Seniorenprogramm Severinstr München Tel.: 089/ Münchner Volkshochschule Abteilung für ausländische Arbeitnehmer Landwehrstr. 46 Vgb München Tel.: 089/ Münchner Bildungswerk Dachauer Str München Tel.: 089/ Evangelisches Bildungswerk Herzog-Wilhelm-Str München Tel.: 089/ Bildungswerk des Arbeiter Samariter Bundes Adi-Maislinger-Str München Tel.: 089/

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