ISU 2015: in Kenosha / University of Wisconsin at Parkside - Abschlussbericht

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1 ISU 2015 der Fakultäten Versorgungstechnik (Studiengang Bio- und Umwelttechnik) und Informatik der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Partnerschaft mit der University of Wisconsin at Parkside, Kenosha, Wisconsin, USA (Stundenplan im Anhang). ISU 2015: in Kenosha / University of Wisconsin at Parkside - Abschlussbericht Abbildung 1 ISU 2025v Kenosha: Teilnehmende Die International Summer School 2015 in Kenosha war eine Zusammenarbeit der Partnerhochschulen Ostfalia HaW in Wolfenbüttel und UWP in Kenosha, WI, USA. Für 14 Tage arbeiteten im Rahmen dieses kreditierten Kurses Studierende beider Hochschulen unter der Leitung von Dr. Sander (Ostfalia), Prof. Skalbeck (UWP), Prof. Preuss (UWP) und Prof. Riley (UWP) am Thema Biomodeling in Environmental Sciences. Ziel war eine Smartphone App zu weiter entwickeln, die eine Vorhersage der sowohl in Deutschland als auch in den USA, speziell dem Gebiet der großen Seen, vorkommenden toxischen Blaualgenblüten erlaubt.

2 Abbildung 2 Vorstellung der Daten der ISU Ostfalia 2015 Basierend auf Daten aus Wolfenbüttel (Datensets 2013, 2015), GER, und vor Ort neu erhobenen Daten aus regionalen Gewässern in Wisconsin (Lake Russo, Lake Eagle) wurde die Prognosequalität der App in Gewässern der Region Kenosha aufgrund der Beprobungen getestet, mit Realdatenset abgeglichen und das der App zugrunde liegende Matlab Modell weiter entwickelt und verfeinert. Kurse in Informatik und Bio- und Umwelttechnik legten die Basis zum tieferen Verständnis der Materie, insbesondere über Mikroalgen, Toxine und Konstellationen unter denen Blaualgenblüten zumeist entstehen. Auf der anderen Seite wurden die Grundlagen für eine erfolgreiche App Entwicklung gelegt, die in das Projekt Eingang fanden. In gemischten Gruppen arbeiteten die Studierenden an unterschiedlichen Aspekten des Projektes, wie Prognosequalität (Vergleich Prognose und Realdaten), Management der Daten Datenbanken und Datamining, App Design, Wiki und Hilfefunktionen für Nutzer, GPS tagging von Fotos der Probenahmestellen sowie Verbindung zum Internet um Informationen über diese Sites und Hilfestellung beim Einsatz von Instrumenten zur Probenahme zu erhalten. Dabei waren jeweils US amerikanische und deutsche Studierende, sowie Informatik und Bio- und Umwelttechnik Studierende Mitglieder der jeweiligen Projektgruppen, was eine bestmögliche Einbindung der Wissensressourcen von allen Seiten erlaubte. Auch wurde der Austausch durch Kulturprogramm bereichert, die Geschichte des mittleren Westens der USA und Wisconsins wurde durch Prof. em. Christoph (UWP) aufgearbeitet, um ein besseres kulturelles Verständnis für die Partnerregion zu entwickeln. Der kulturelle und der wissenschaftliche

3 Teil waren Fortsetzung eines Programms der International Summer Universities 2014/15 in Wolfenbüttel und Kenosha, die sich zu einem festen Standbein der Partnerschaft entwickelt haben. Daneben standen Exkursionen in Kenoshas nähere Umgebung auf dem Programm. In Milwaukee wurde die School of Freshwater Sciences der University of Milwaukee, eine Forschungsinstitution mit angeschlossener Graduate School mit Programmen für Abbildung 3 Forschungsschiff der Freshwater School of Sciences Milwaukee Doktoranden und Masterstudierende, sowie das Global Water Center, gegründet als Startup Börse für junge Unternehmen, besucht. Innerhalb der UWP wurde das Arboretum und das Geology Field Museum in Madison besucht. Auch standen Empfänge bei den Bürgermeistern von Kenosha (Mayor Bosman) als Partnerstadt von Wolfenbüttel - und Racine (Mayor Dickert) auf dem Programm. Eine Führung durch Chicago mit UIC CAVE 2 und weitere nit Applikationen sowie Millennium Park an der Lake Front und natürlich der Haupteinkaufsstraße Michigan Avenue, wurde über Prof. Preuss, UWP, organisiert.

4 Des Weiteren wurden die Projekte zur Küstenrestauration der Küsten Lake Michigans studiert, die unter anderem die Melioration und hygienische Überwachung der Badestrände der Städte Racine und Kenosha zum Ziel haben, für Studierende des Studiengangs Environmental Engineering eine sehr interessante Exkursion. Dem Rathaus der Stadt Kenosha wurde ebenfalls ein Besuch abgestattet. Hier lag der Schwerpunkt auf der Partnerschaft der Städte Wolfenbüttel und Kenosha, Hede und Dennis Horn als Repräsentanten der Schwesterstadtorganisation in Kenosha hatten sich ebenfalls wieder Zeit während der ISU für die Teilnehmenden genommen und lassen die Stadt Wolfenbüttel herzlich grüßen. Mayor Bosman nahm sich für die Studierenden ebenso viel Zeit um Ihnen die Verhältnisse der Stadt zu erläutern, das neue Logo der Stadt und seine Entstehung interessant vorzustellen und nach einem intensiven Dialog natürlich herzlichste Grüße an die Partnerstadt Wolfenbüttel und den Amtskollegen Bürgermeister Thomas Pink zu übersenden. Kontakte werden die Partnerschaft zwischen beiden Regionen weiter festigen. Die Weitergehende Summer Universities werden auch künftig zentraler Bestandteil der gelebten partnerschaftlichen Beziehungen bleiben, da beide Seiten die kreditierten Kurse als extrem wertvoll für wissenschaftlichen Austausch, studentische Ausbildung und interkulturelle Kontakte empfinden. Zudem werden nun weitergehende Austauschmöglichkeiten für Studierende beider Hochschulen über ein oder zwei Semester angeboten.

5 Herzlicher Dank gilt der Unterstützung der Studierenden durch die Internationalisierungsstipendien der Ostfalia HaW, sowie der großzügigen Unterstützung des partnerschaftlichen Austauschs durch die Stadt Wolfenbüttel, die vielen der deutschen Studierenden die Teilnahme überhaupt erst möglich gemacht hat. Die Stadt Kenosha dankt Wolfenbüttel für diese Unterstützung im Sinne einer gelebten Partnerschaft gemeinsam mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der ISU 2015.

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