SABRINA EILERS ZIELDENKEN + KOMMUNIKATION

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1 Führung versus Mitarbeiterproduktivität Von Sabrina Eilers, 18.September 2013, zum WohnZukunftsTag 2013 in Berlin

2 KRANKENSTAND IN DEUTSCHLAND 2010: 3,4% der Beschäftigten in Deutschland (DAK Gesundheitsreport 2010) 2011: 3,6% Höchster Krankenstand seit 15 Jahren 2012: 3,6% allerdings im ersten Halbjahr 16 Tage krankgeschrieben und ein Anstieg um 8% von psychischen Erkrankungen zum Vorjahr

3 HÄUFIGSTE ERKRANKUNGEN IN ,3% Muskelerkrankungen und Skeletterkrankungen 14,4% Atemwegserkrankungen 13,2% Psychische Erkrankungen - häufiger sind Männer betroffen, - Zuwachs um 20% im Vergleich zum vorigen Jahr - Arbeitsunfähigkeit wegen psychischer Leiden dauert durchschnittlich 37 Tage Ursachen von psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz: Zu wenig Anerkennung, Unzufriedenheit aufgrund von Zeitdruck oder zu hoher Arbeitsbelastung Mangelhafte Führung

4 HÄUFIGSTE ERKRANKUNGEN IN 2012/2013 Stressreport Berlin vom Januar 2013 und Bundesverband der Betriebskrankenkassen, Bundesministerium für Gesundheit, DAK Gesundheitsreport 2013: (sowie Handelsblatt 21.August 2013) Psychische Erkrankungen sind in 2013 an den 2.Platz gerückt! Psychische Erkrankungen sind seit 2001 um 93,3% gestiegen! Für 43% hat der Stress im Job zugenommen 60% betreuen verschiedene Aufgaben gleichzeitig 52% arbeiten unter starkem Termin - und Leistungsdruck 47% nehmen keine Ruhepausen, weil es nicht in den Arbeitsablauf passt; 44% werden durch Telefonate und s regelmäßig unterbrochen

5 MITARBEITERPRODUKTIVITÄT? 4 Perspektiven der Mitarbeiterproduktivität:

6 MITARBEITERPRODUKTIVITÄT Einflussfaktoren: Fluktuation Fähigkeiten Effektivität Kommunikation Motivation Effizienz

7 MITARBEITERPRODUKTIVITÄT Einflussfaktoren: Fluktuation Fähigkeiten Effektivität Kommunikation Motivation Effizienz

8 WAS FÜHRT ZU FLUKTUATION? WAS SIND GRÜNDE FÜR UNZUFRIEDENHEIT IM JOB? Geringe Produktivität Fluktuation und Unzufriedenheit Autorinnen Ruth Mayhew und Rose Johnson, Demand Media

9 Jede 3. Stunde am Arbeitsplatz geht verloren... durch Trödelei und mangelnde Motivation Quelle: Czipin-/Gallup-Produktivitätsstudie 2002

10 HARVARD BUSINESS SCHOOL RESEARCH THEMA (2010/2011) WAS MENSCHEN VON ARBEIT WOLLEN Die wesentlichen Antreiber sind psychologische und umfeldbedingte Faktoren. Nur für 20% der Befragten ist es der Geldfaktor! Teamarbeit Selbstwertgefühl Freundschaft Führung Erfahrung Geld 20 % Spaß Lernen Anerkennung Raum für Innovation Möglichkeit Einfluss zu nehmen Beziehungen/Netzwerk Respekt

11 EXPERIMENTE UND FORSCHUNG Hawthorne Experiment in Chicago VW Experiment zu Führungsverhalten und Gesundheit

12 FLUKTUATIONSKOSTEN Ein Blick auf die Führungsspitze: (Fluktuation neu eingestellter Führungskräfte) 22% der neu eingestellten Führungskräfte kündigen innerhalb der ersten 3 Monate 11% kündigen innerhalb von 12 Monaten nach Antritt des Jobs Die Fluktuationskosten betragen dabei ein bis zwei Jahresgehälter je Führungskraft.

13 KENNZEICHEN FÜR FÜHRUNGSDEFIZITE 1. Defizite in den kommunikativen Fähigkeiten 2. Schwache Führung 3. Unfähigkeit oder Unwillen, sich Veränderungen anzupassen 4. Mangelhafter Aufbau von Beziehungen 5. Defizite im Aufgabenmanagement 6. Unzureichende Produktivität 7. Defizite in der Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter 8. Vernachlässigung der eigenen Entwicklung Quelle:

14 MOTIVE FÜR FÜHRUNGSKRÄFTESUCHE SABRINA EILERS Quelle: DIHK Arbeitsmarktreport 2013

15 ZUSAMMENFASSUNG Psychologische Komponenten bestimmen Produktivität auf Arbeits- und Führungsebene. Die Erhöhung von psychologisch bedingten Krankheiten weist darauf hin, dass genau diese Komponenten zu wenig berücksichtigt werden. Ein hoher Krankenstand vermindert die Produktivität. Fachkräftemangel und Kompetenzmangel sind weitere Ursachen, die zu geringerer Mitarbeiterproduktivität beitragen. Folglich: Gelingt es die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern, gibt es automatisch mehr Ertrag.

16 WAS KÖNNEN SIE TUN? Zum Beispiel Coaching einsetzen!

17 WAS IST COACHING? Coaching verbessert Konfliktverhalten Coaching verbessert Führung Coaching reflektiert die Mitarbeiterperspektive

18 WAS IST COACHING? Was ist Coaching? Coaching ist die konsequente und zielorientierte Förderung von Einzelpersonen, Teams und Organisationen mit dem Ziel des vollen Einsatzes ihrer Ressourcen. Dafür werden alle relevanten Umstände und Zusammenhänge in einem wertneutral geführten Entwicklungsprozess reflektiert und bearbeitet. John Whitmore, Autor der erfolgreichsten Coaching Bücher: Coaching setzt das Potential eines Menschen frei, seine eigene Leistung zu optimieren.

19 COACHING VERBESSERT FÜHRUNG Einführung und Begleitung bei neuer Führungsposition Verbesserung der sozialen Kompetenzen, der Management- und Führungs- Kompetenzen Unterstützung bei Einführung/Veränderung eines Führungsstils Klarheit für Entscheidungen und Prozesse Allgemeine Erweiterung des Verhaltensrepertoires, insbesondere die Flexibilisierung von routinebedingtem Standardverhalten Auflösen unangemessener Verhaltens-, Wahrnehmungs- und Beurteilungstendenzen Kommunikationsprobleme

20 COACHING VERBESSERT KONFLIKTVERHALTEN Bearbeitung von Organisationsstrukturen oder durch Organisationsentwicklungsmaßnahmen bedingten Problemen, z.b. der Umgang mit neuen Rollen, Integration neuer Mitarbeiter, veränderter Umgang in einer flexiblen und schlanken Organisation Umgang mit strukturbedingten Stillständen der gesamten Organisation (z.b. Umsatzstagnation) und der individuellen Entwicklung (Karrierestillstand) Bearbeiten von Diskrepanzen zwischen formulierter Unternehmenskultur und beobachtbarem Verhalten der Mitarbeiter

21 COACHING REFLEKTIERT DIE MITARBEITERPERSPEKTIVE Abbau von Leistungs-, Kreativitäts- und Motivationsblockaden, z.b. "Innere Kündigung Umgang mit persönlichen (Sinn -) Krisen, z.b. mangelndes Selbstvertrauen Persönliche Weiterentwicklung Überprüfung der Lebens- und Karriereplanung Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen Unterstützung von Teamentwicklungen Förderung von Teamarbeit, bereichsübergreifenden Arbeitsgruppen und Projekten Unterstützung bei akuten Konflikten, z.b. bei Beziehungskonflikten mit Dritten Personen Konfliktbearbeitung für Einzelne oder innerhalb von Gruppen

22 COACHING LOHNT SICH! Was sind die Vorteile einer Organisation, die Coaching einsetzt? 77% Verbesserte Arbeitsbeziehungen mit direkten leitenden Mitarbeitern 71% Verbesserte Arbeitsbeziehungen zu Teamleitern 67 % Verbesserte Teamarbeit 61 % Verbesserte Job Zufriedenheit 53 % Verbesserte Produktivität 48 % Verbesserte Qualität der Leistung 52% Konfliktreduktion Verbesserungen durch Coaching in Bezug auf folgende direkte Kosten und Erfolgsfaktoren: 53% Produktivität 39 % Kundenservice 34% Weniger Kundenbeschwerden 23 % Kostenreduktion 22% Profitabilität

23 COACHING LOHNT SICH! Return on Investment (ROI) für Coaching : 6x höher als die Kosten für die Massnahme selbst!

24 WELCHE ROLLEN HAT EIN COACH? Beobachter Sparringpartner Begleiter Problemlöser Trainer Herausforderer Berater Fragesteller Querdenker

25 ICH DANKE IHNEN FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT! Eine gezielte Herangehensweise zahlt sich aus. SABRINA EILERS

26 Disclaimer Die Inhalte dieser Präsentation wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Alle erstellten Präsentationsunterlagen sind im Eigentum und Copyright von Sabrina Eilers und dürfen nur nach vertraglicher Vereinbarung von dem jeweiligen Unternehmen ausschließlich für interne Zwecke benutzt werden. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Präsentation sind nicht gestattet.

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