Erhalt der Biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften. Die Strategie des Landes. BIOLOGISCHE VIELFALT Die Grundlage unseres Lebens

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Erhalt der Biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften. Die Strategie des Landes. BIOLOGISCHE VIELFALT Die Grundlage unseres Lebens"

Transkript

1 Christian Christian Bank Bank Referat Referat Natura Natura 2000, 2000, Flächen- Flächen- und Artenschutz, und Artenschutz, Eingriffsregelung BIOLOGISCHE VIELFALT Die Grundlage unseres Lebens Erhalt der Biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften Die Strategie des Landes Christian Bank Quelle: BMU 1

2 Biodiversitäts-Strategie Landesstrategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt in wurde am von der Landesregierung bestätigt. 2

3 Biodiversitäts-Strategie 12 Sachkapitel: Schutz von Arten und Lebensräumen Flächen- und Gebietsschutz Klima- und Bodenschutz Wasserwirtschaft und Gewässerschutz Landwirtschaft Forstwirtschaft Jagd und Fischerei Siedlung und Verkehr Rohstoffabbau und Energieerzeugung Nachhaltigkeit u. Bildung für nachhaltige Entwicklung Tourismus, Erholung und Sport Biodiversität und Ehrenamt Anhänge zum Indikatorenset und zu Naturschutzgroßprojekten 3 Brunswyk Daplaza Dixi LFL BY LFL BY Th. Kraft

4 Biodiversitäts-Strategie Zielgebiet ist gesamte Landesfläche Natur- und landschaftsgeschütze Gebiete leisten segmentarischen Beitrag Die größten Anforderungen liegen auf der Normallandschaft! Ergebnis : große Themenbreite umfassendes und fortschreibbares Indikatorenset Ziele und strategische Handlungslinien 4 Foto Quartl BMELV BMELV BMELV BMELV Foto Quartl

5 Themenbereiche: 6.1. Acker-, Wein- und Gartenbau 6.2. Grünland 6.3. Tierische Erzeugung 6.4. Ökolandbau 6.5. Biologische Sicherheit Im Rahmen dieser Themenbereiche zeichnen sich vor allem drei Zielbereiche in der Landwirtschaft ab: 5 Michel H Lemmer Factumquintus Jehl Jeffdelonge Katanski David Pilz Foto Schäufele

6 1. Landwirtschaftliches Kulturgut Landwirtschaft ist wichtigster Nutzer natürlicher Grundlagen regionalklimatisch oder an Standortvoraussetzungen angepasste Nutztier- und Pflanzenarten und Rassen/Sorten sind große Werte für die biologische Vielfalt Jahrhundert lange Selektion ist heute die Grundlage für die Ernährung der Menschheit Landwirtschaft sieht in der Behütung der von ihr geschaffenen Werte ihre größte Aufgabe im Rahmen der Erhaltung der Biodiversität 6 Brunswyk Daplaza Dixi LFL BY LFL BY Th. Kraft

7 1. Landwirtschaftliches Kulturgut ca. 150 Pflanzenarten für die Ernährung - nur 30 Arten liefern 95% der pflanzlichen Nahrungsmittel - davon werden über 50% aus nur noch wenigen Sorten der Arten Weizen, Reis und Mais gewonnen ca bekannte Nutztierrassen - davon ausgestorben sind vom Aussterben bedroht - derzeit verschwinden 2 Rassen pro Woche. 7 Foto Quartl BMELV BMELV BMELV BMELV Foto Quartl

8 1. Landwirtschaftliches Kulturgut Zielstellungen Strategie ST sind u.a.: Erhalt landwirtschaftlicher Kulturarten und sorten sowie der Vielfalt an landwirtschaftlichen Nutztierrassen Erhalt regional angepasster, widerstandsfähiger und schmackhafter Kulturpflanzensorten so genannter Hof- und Landsorten Erhalt alter Rebsorten im Anbaugebiet Saale-Unstrut Erhalt naturraumtypischer Artenvielfalt des Grünlandes und der Saumstrukturen flächendeckende Bienenhaltung 8 Michel H Lemmer Factumquintus Jehl Jeffdelonge Katanski David Pilz Foto Schäufele

9 2. Flächenwirksamkeit der Landwirtschaft a) Landwirtschaftliche Nutzfläche Anspruch: hohe Erträge von geringen Flächen einheitliche Bestände zur hochtechnisierten Bearbeitung Hochleistungskultursorten zur Nahrungsmittelerzeugung verlangen intensive Pflege von der Aussaat bis zur Ernte BMELV 9 Brunswyk Daplaza Dixi LFL BY LFL BY Th. Kraft

10 2. Flächenwirksamkeit der Landwirtschaft a) Landwirtschaftliche Nutzfläche aber auch in solchen Nutzungssystemen gibt es Möglichkeiten für Strukturvielfalt Beispiele: - Blüh- oder Brachstreifen, - gezielt gesetzte Fehlstellen - unbehandelte Vorgewende BMELV S. Ellermann 10 Foto Quartl BMELV BMELV BMELV BMELV Foto Quartl

11 2. Flächenwirksamkeit der Landwirtschaft a) Landwirtschaftliche Nutzfläche Zielstellungen Strategie ST sind u.a.: Senkung bewirtschaftungsbedingte Einträge in land- und forstwirtschaftlich genutzte Böden nachhaltige Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen auch bei Energiegewinnung aus Biomasse Ausgleich negativer Entwicklungen der Struktur- und Biotopvielfalt, breitere Kulturpflanzenpalette Entwicklung und Erhalt artenreicher Grünlandlebensräume Erhöhung Anteil des ökologischen Landbaues u. langfristige Förderung 11 Michel H Lemmer Factumquintus Jehl Jeffdelonge Katanski David Pilz Foto Schäufele

12 2. Flächenwirksamkeit der Landwirtschaft b) Strukturen außerhalb landwirtschaftlicher Nutzfläche Landbewirtschaftung hat Auswirkungen über die Nutzfläche hinaus Gewässerrandstreifen, Wegränder, Feldraine und besondere Geländestrukturen in der Agrarlandschaft haben immense Funktion für das Überleben von Pflanzen- und Tierarten ihr Verschwinden aus der Agrarlandschaft mit dem Verlust von Randstrukturen ist bereits auffällig 12 Brunswyk Daplaza Dixi LFL BY LFL BY Th. Kraft

13 Beispiel: Feldrainmahd zur Vollblüte 13

14 2. Flächenwirksamkeit der Landwirtschaft b) Strukturen außerhalb landwirtschaftlicher Nutzfläche Zielstellungen Strategie ST sind u.a.: Weiterentwicklung der guten fachlichen Praxis hinsichtlich der Mindestanforderungen im Arten- und Biotopschutz Schaffung geeignete Biotopverbundstrukturen durch Erhöhung des Anteils an Strukturelementen Schaffung und Erhaltung von Gewässerschonstreifen, extensiv bewirtschafteten Gewässerrandstreifen, Feldrainen und Wegrändern dazu ist umfassende Informations- und Aufklärungsarbeit zu leisten 14 Foto Quartl BMELV BMELV BMELV BMELV Foto Quartl

15 Rein mensch-gemachtes Problem! Was kostet uns die Erhaltung der Biodiversität? Materielle Grundwerte und das Geld als deren Wertäquivalent resultieren letztendlich aus der Benutzung der Natur durch den Menschen. Gesellschaftliche Wertediskussion über die Natur und ihren Schutz ist auf Geldwerte ausgerichtet. Aber gleichzeitig sind alternative Wege zu suchen, wie der Natur Ihr Wert zurückgeben werden kann. Biodiversität ist kein käufliches Luxusgut sondern vor allem die uns umgebende Normalität. 15 Michel H Lemmer Factumquintus Jehl Jeffdelonge Katanski David Pilz Foto Schäufele

16 Was kostet uns die Erhaltung der Biodiversität? Der Wert der Natur besteht vor allem darin, dass sie sich selbst regenerieren kann - wenn sie es noch schafft, und vor allem, wenn man sie lässt. S. Ellermann 16 Brunswyk Daplaza Dixi LFL BY LFL BY Th. Kraft

17 Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit! ALG Schweiz 17 Foto Quartl BMELV BMELV BMELV BMELV Foto Quartl

Energiewende. Folgen für Landwirtschaft und Naturschutz. Kristin Drenckhahn Deutsche Wildtier Stiftung Netzwerk Lebensraum Feldflur

Energiewende. Folgen für Landwirtschaft und Naturschutz. Kristin Drenckhahn Deutsche Wildtier Stiftung Netzwerk Lebensraum Feldflur Energiewende Folgen für Landwirtschaft und Naturschutz Kristin Drenckhahn Deutsche Wildtier Stiftung Netzwerk Lebensraum Feldflur www. Lebensraum-Feldflur.de Gliederung Einleitung Energiewende in Deutschland

Mehr

Punkt 39 der 878. Sitzung des Bundesrates am 17. Dezember 2010

Punkt 39 der 878. Sitzung des Bundesrates am 17. Dezember 2010 Bundesrat Drucksache 771/2/10 15.12.10 Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss

Mehr

Veröffentlichung zu Zustand und Bedeutung der biologischen Vielfalt in Österreich

Veröffentlichung zu Zustand und Bedeutung der biologischen Vielfalt in Österreich Ländlicher Raum - Ausgabe 01/2014 1 Inge Fiala Veröffentlichung zu Zustand und Bedeutung der biologischen Vielfalt in Österreich Einleitung Die biologische Vielfalt ist weltweit gefährdet und auch in Österreich

Mehr

Biodiversität & Unternehmen

Biodiversität & Unternehmen Biodiversität & Unternehmen Bedeutung und Umsetzung Matthäus Wuczkowski Follow Up Workshop DBU 02.03.2012 Jugend Zukunft Vielfalt Inhalt Biodiversität Unternehmen und Biodiversität Biodiversität im Marketing

Mehr

Natur. Leben. Kultur.

Natur. Leben. Kultur. Natur. Leben. Kultur. Die Stiftung. Ihre Gremien. Ihre Ziele. Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Münster. Sie wurde im November

Mehr

Die Rolle der Landwirtschaft für den Erhalt der Biodiversität. Verdana 1,2,3. Die Schriftart dieser Vorlage heißt: Verdana.

Die Rolle der Landwirtschaft für den Erhalt der Biodiversität. Verdana 1,2,3. Die Schriftart dieser Vorlage heißt: Verdana. Die Rolle der Landwirtschaft für den Erhalt der Biodiversität Die Schriftart dieser Vorlage heißt: Verdana 1,2,3 Verdana Besonderheit der Agrobiodiversität Nutzpflanzen Nutztiere Agrarökosysteme Artenförderung

Mehr

THÜRINGER ÖKOHERZ e.v. Förderverein für ökologischen Landbau, Landschaftspflege, Naturschutz und naturgemäße Lebensführung in Thüringen e.v.

THÜRINGER ÖKOHERZ e.v. Förderverein für ökologischen Landbau, Landschaftspflege, Naturschutz und naturgemäße Lebensführung in Thüringen e.v. THÜRINGER ÖKOHERZ e.v. Förderverein für ökologischen Landbau, Landschaftspflege, Naturschutz und naturgemäße Lebensführung in Thüringen e.v. Der Thüringer Ökolandbau im Zeichen der Zeit Positionspapier

Mehr

Möglichkeiten zum Schutz der biologischen Vielfalt durch die Medienwelt. Till-David Schade 11.11.2015, Düsseldorf

Möglichkeiten zum Schutz der biologischen Vielfalt durch die Medienwelt. Till-David Schade 11.11.2015, Düsseldorf Möglichkeiten zum Schutz der biologischen Vielfalt durch die Medienwelt Till-David Schade 11.11.2015, Düsseldorf Worum geht s? Was ist biologische Vielfalt und wodurch wird sie bedroht? Möglichkeiten zum

Mehr

Landschaft in den Alpen

Landschaft in den Alpen Landschaft in den Alpen Was erwarten Sie von ihr? Eine Umfrage des Instituts für Ökologie der Universität Innsbruck im Rahmen des Interreg-IV-Projektes «Kultur.Land.(Wirt)schaft Strategien für die Kulturlandschaft

Mehr

Agrarumweltmaßnahmen in Deutschland. Trends in der Programmentwicklung der Bundesländer

Agrarumweltmaßnahmen in Deutschland. Trends in der Programmentwicklung der Bundesländer Agrarumweltmaßnahmen in Deutschland Trends in der Programmentwicklung der Bundesländer Zum Projekt Grundprinzipien Aktueller Stand Ursachen für die Dynamik Trends Zum Projekt Kurzfassungen der Agrarumwelt-

Mehr

Biodiversitätsforschung im Ressortforschungsbereich des BMVEL. Senatsarbeitsgruppe Biodiversität

Biodiversitätsforschung im Ressortforschungsbereich des BMVEL. Senatsarbeitsgruppe Biodiversität Biodiversitätsforschung im Ressortforschungsbereich des BMVEL Senatsarbeitsgruppe Biodiversität Der Forschungsbereich des BMELV Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)

Mehr

Was tun?! Von der Nationalen Strategie zur konkreten Umsetzung

Was tun?! Von der Nationalen Strategie zur konkreten Umsetzung Was tun?! Von der Nationalen Strategie zur konkreten Umsetzung Schutz der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften Workshop 14. März 2012 Magdeburg BirdLife International Fotolia/Karina Baumgart Fotolia/simonkr

Mehr

Biomassenutzung und Naturschutzrecht

Biomassenutzung und Naturschutzrecht Bundesfachtagung Naturschutzrecht Landnutzung in der offenen Kulturlandschaft Biomassenutzung und Naturschutzrecht Dr. Frank Fellenberg, LL.M. (Cambr.) Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht,

Mehr

Biodiversität Posten 1, Erdgeschoss 3 Lehrerinformation

Biodiversität Posten 1, Erdgeschoss 3 Lehrerinformation Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Die SuS erleben am Ausstellungs-Beispiel die Vielfalt in der Natur. Sie erkunden die Ausstellung. Ziel Die SuS kennen Beispiele von und welch wichtige Bedeutung ein

Mehr

Investieren Sie in Zukunft!

Investieren Sie in Zukunft! Investieren Sie in Zukunft! Der Strom kommt aus der Steckdose. Tee und Kaffee fürs Büro werden im Supermarkt um die Ecke gekauft. Und der Büroversand liefert seit Jahren das gleiche Kopierpapier. Aber:

Mehr

vom 1. März 2011 816.113 Gegenstand und Zweck

vom 1. März 2011 816.113 Gegenstand und Zweck 816.113 Liechtensteinisches Landesgesetzblatt Jahrgang 2011 Nr. 89 ausgegeben am 10. März 2011 Verordnung vom 1. März 2011 über Koexistenzmassnahmen beim Anbau gene- tisch veränderter Pflanzen sowie beim

Mehr

Stiftungen als Garant für die funktionsgerechte Erfüllung der Ausgleichsverpflichtung Beispiele aus NRW

Stiftungen als Garant für die funktionsgerechte Erfüllung der Ausgleichsverpflichtung Beispiele aus NRW Stiftungen als Garant für die funktionsgerechte Erfüllung der Ausgleichsverpflichtung Beispiele aus NRW Vortrag im Rahmen der 2. CampusKonferenz Landschaftsentwicklung der Hochschule Osnabrück Kompensation

Mehr

Die Bienen-App. Bienen füttern mit bienenfreundlichen Pflanzen. www.bmel.de

Die Bienen-App. Bienen füttern mit bienenfreundlichen Pflanzen. www.bmel.de Die Bienen-App Bienen füttern mit bienenfreundlichen Pflanzen www.bmel.de Liebe Leserinnen und Leser, wie sähe unsere Welt ohne Bienen aus? Ohne sie gäbe es keinen Honig, weniger Marmelade, Obst und Gemüse.

Mehr

Verbandsbeteiligung NRW

Verbandsbeteiligung NRW UfU Workshop Berlin Weiterbildung 26. 27.02.2010 Naturschutzrecht Verbandsbeteiligung 2009 in NRW Praxis der Beteiligungsund Klagerechte -Zweieinhalb Jahre nach dem Kahlschlag der Beteiligungsrechte -

Mehr

Prozessschutz in der rezenten Rheinaue - Ein Beitrag zur Biodiversitätsstrategie des Landes Rheinland-Pfalz

Prozessschutz in der rezenten Rheinaue - Ein Beitrag zur Biodiversitätsstrategie des Landes Rheinland-Pfalz Prozessschutz in der rezenten Rheinaue - Ein Beitrag zur Biodiversitätsstrategie des Landes Rheinland-Pfalz Bedeutung der Auen und Auwälder Verbindung von Wasser und Wald ist Reiz der Auwälder Auen gehören

Mehr

Thema 1: Obst und Gemüse große Auswahl von nah und fern

Thema 1: Obst und Gemüse große Auswahl von nah und fern Thema 1: Obst und Gemüse große Auswahl von nah und fern Obst und Gemüse sind gesund. Das wissen bereits die meisten Kinder. Wo und wann aber wächst welches Obst und Gemüse? Woher kommen die Früchte, die

Mehr

Vortrag "Biodiversität"

Vortrag Biodiversität 1. Vorstellung Dr. Gero Karthaus MdL Verheiratet, zwei Kinder Studium der Biologie, Geographie und Pädagogik zwischen 1981 und 1987 Promotion 1988 Lehrauftrag Uni Bonn Landschaftsarchitekt Seit 1987 beruflich

Mehr

Menschen und Natur verbinden

Menschen und Natur verbinden Menschen und Natur verbinden Warum gibt es EuroNatur? Was nützt es, wenn wir den Kiebitz in Deutschland schützen, er dann aber auf seinem Zugweg zwischen Sommer- und Winterquartieren abgeschossen wird?

Mehr

Evaluation des Projektes Arnica montana. Forschungsdesign

Evaluation des Projektes Arnica montana. Forschungsdesign des Projektes Forschungsdesign Allgemeines Bei der sowie beim Monitoring wird darauf geachtet, dass stets ein konkreter Bezug zur Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt besteht. Dort formulierte

Mehr

Wie kann der Wald die Anforderungen an die Zukunft erfüllen? Waldstrategie 2020

Wie kann der Wald die Anforderungen an die Zukunft erfüllen? Waldstrategie 2020 Wie kann der Wald die Anforderungen an die Zukunft erfüllen? Waldstrategie 2020 Dr. Werner Kloos Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) 31. Freiburger Winterkolloquium

Mehr

Projektauswahlkriterien/ Bewertungsmatrix

Projektauswahlkriterien/ Bewertungsmatrix Projektauswahlkriterien/ smatrix 1. Grundlegende Eingangskriterien 0/ 1 Förderfähigkeit gemäß den Bestimmungen der EU, des Bundes und des Landes Diese Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen (Baurecht, Naturschutzrecht

Mehr

Anna-Maria Gruber. Nachhaltig produziertes Obst. Franz G. Rosner

Anna-Maria Gruber. Nachhaltig produziertes Obst. Franz G. Rosner Anna-Maria Gruber Franz G. Rosner Nachhaltig produziertes Obst Die europäische Nachhaltigkeitsstrategie (EU-SDS 2012), die 2001 erstellt und 2006 überarbeitet wurde, basiert auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit

Mehr

GAP nach 2013 im Spannungsfeld zwischen Bürokratieabbau und zusätzlichen Anforderungen

GAP nach 2013 im Spannungsfeld zwischen Bürokratieabbau und zusätzlichen Anforderungen GAP nach 2013 im Spannungsfeld zwischen Bürokratieabbau und zusätzlichen Anforderungen Stand: März 2012 Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Referat 27 - Beihilfemaßnahmen

Mehr

Perspektiven ohne Siedlungswachstum

Perspektiven ohne Siedlungswachstum Perspektiven ohne Siedlungswachstum Qualitatives Wachstum für die Natur- und Kulturlandschaft im Kanton Zürich Gemeindeforum 2014 Dr. Stefan Lüthi Zürich, 18. November 2014 1 Vielfalt im Metropolitanraum

Mehr

Konzentration auf das. Wesentliche.

Konzentration auf das. Wesentliche. Konzentration auf das Wesentliche. Machen Sie Ihre Kanzleiarbeit effizienter. 2 Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, die Grundlagen Ihres Erfolges als Rechtsanwalt sind Ihre Expertise und Ihre Mandantenorientierung.

Mehr

Agrarumweltmaßnahmen mit Biodiversitätsziel -

Agrarumweltmaßnahmen mit Biodiversitätsziel - Reiter, Sander, Schmidt Ingenieurgesellschaft für Planung und Informationstechnologie Institut für Ländliche Räume Agrarumweltmaßnahmen mit Biodiversitätsziel - Umsetzung, Steuerung, Wirkung Ergebnisse

Mehr

[Customer Service by KCS.net] KEEPING CUSTOMERS SUCCESSFUL

[Customer Service by KCS.net] KEEPING CUSTOMERS SUCCESSFUL [Customer Service by KCS.net] KEEPING CUSTOMERS SUCCESSFUL Was bedeutet Customer Service by KCS.net? Mit der Einführung von Microsoft Dynamics AX ist der erste wichtige Schritt für viele Unternehmen abgeschlossen.

Mehr

Anlage von Brachen. Vorgehensweise:

Anlage von Brachen. Vorgehensweise: Anlage von Brachen Foto: LOHR Feldlerche (Foto: GLADER) Die Brachfläche ist von landwirtschaftlicher oder sonstiger Nutzung ausgenommen. Es erfolgt eine Selbstbegrünung oder Einsaat von entsprechend geeigneten

Mehr

Ausblick auf die Veränderungen der neuen Förderperiode für die Fonds EFRE, ESF und ELER

Ausblick auf die Veränderungen der neuen Förderperiode für die Fonds EFRE, ESF und ELER Ausblick auf die Veränderungen der neuen Förderperiode für die Fonds EFRE, ESF und Eberhard Franz, Leiter Abteilung 4, Staatskanzlei Niedersachsen 2 Drohender EU-Mittelrückgang Niedersachsen wird sich

Mehr

Ökosystemleistungen und Biodiversität im EU-Fokus

Ökosystemleistungen und Biodiversität im EU-Fokus Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Ökosystemleistungen und Biodiversität im EU-Fokus Karin Robinet Fachgebiet I 2. 1; Recht & Ökonomie Gliederung 1. Einführung: Von 2010 zu 2020 und 2050 2. Der europäische

Mehr

Regionale Entwicklungsleitbilder Regionale Leitprojekte

Regionale Entwicklungsleitbilder Regionale Leitprojekte es und Ge Lande Regionale Entwicklungsleitbilder Regionale Leitprojekte Anforderungen / Herausforderungen Regionale Entwicklungsleitbilder Aktuelle Situation in der Steiermark: Leitbilder mit unterschiedlichem

Mehr

Welchen Markt brauchen Bauer und Bäuerin? Prof. Dr. Mathias Binswanger

Welchen Markt brauchen Bauer und Bäuerin? Prof. Dr. Mathias Binswanger Welchen Markt brauchen Bauer und Bäuerin? Prof. Dr. Mathias Binswanger 1. Die Entwicklung der Landwirtschaft in der Schweiz seit dem 19. Jahrhundert 2. Warum finden Ökonomen Freihandel gut? Das Argument

Mehr

BNetzA-BfN-Expertenworkshop Ökologisches Trassenmanagement

BNetzA-BfN-Expertenworkshop Ökologisches Trassenmanagement Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen BNetzA-BfN-Expertenworkshop Ökologisches Trassenmanagement Dr. Alfred Herberg Bundesamt für Naturschutz Fachbereichsleiter Schutz, Entwicklung und nachhaltige Nutzung

Mehr

Indikatorenbasierte Bewertung der Freiraumentwicklung

Indikatorenbasierte Bewertung der Freiraumentwicklung Indikatorenbasierte Bewertung der Freiraumentwicklung 1. Zielstellung Gliederung 2. Bestehende Ansätze zu Freiraumindikatoren 3. Gedanke und Vorschläge zur Weiterentwicklung Landschaft; Schutzgebiete Unzerschnittene

Mehr

Vorstellung des BMBF-Projektes FluSs aus Sicht eines Endanwenders. Düsseldorf Maritim-Hotel, 09. Juli 2013 Mark Zwirner

Vorstellung des BMBF-Projektes FluSs aus Sicht eines Endanwenders. Düsseldorf Maritim-Hotel, 09. Juli 2013 Mark Zwirner Vorstellung des BMBF-Projektes FluSs aus Sicht eines Endanwenders Düsseldorf Maritim-Hotel, 09. Juli 2013 Mark Zwirner Chart 2 Hintergründe Auswirkungen von Sicherheitsmaßnahmen Sicherheitsmaßnahmen entstehen

Mehr

Leistungs-Kostenrechnung 1)

Leistungs-Kostenrechnung 1) Leistungs-Kostenrechnung 1) Die Leistungs-Kostenrechnung ist ein Betriebsführungsinstrument, das sowohl zur Nachkalkulation vergangener Rechnungsperioden als auch zur Planung von Produktionsverfahren und

Mehr

Unternehmenssteuerung mit der Balanced Scorecard

Unternehmenssteuerung mit der Balanced Scorecard von Frank Slawik 28.11.2006 Ob gefordertes Qualitätsmanagement oder immer wieder neue Richtlinien für Banken-Rating Unternehmen brauchen ein System, das Ihnen hilft, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen

Mehr

Windkraft: Wohin geht die Reise? Dr. Michael Frey Regierungspräsidium Freiburg Kompetenzzentrum Energie Tel.: 0761/208-4676 michael.frey@rpf.bwl.

Windkraft: Wohin geht die Reise? Dr. Michael Frey Regierungspräsidium Freiburg Kompetenzzentrum Energie Tel.: 0761/208-4676 michael.frey@rpf.bwl. Windkraft: Wohin geht die Reise? Dr. Michael Frey Regierungspräsidium Freiburg Kompetenzzentrum Energie Tel.: 0761/208-4676 michael.frey@rpf.bwl.de Teil 1: Energiepolitische Ziele der Landesregierung Folie

Mehr

Weltnaturerbe Wattenmeer

Weltnaturerbe Wattenmeer Weltnaturerbe Wattenmeer Umsetzung der Strategie für nachhaltigen Tourismus im Weltnaturerbe Wattenmeer Anja Domnick, Gemeinsames Wattenmeersekretariat Christiane Gätje, Nationalparkverwaltung Fachtagung

Mehr

Wert der biologischen Vielfalt

Wert der biologischen Vielfalt Wert der biologischen Vielfalt Biodiversität - Vielfalt des Lebens auf der Erde: Genetische Vielfalt, Artenvielfalt, Vielfalt an Lebensräumen und die Vielfalt biologischer Interaktionen Trends Gegenwärtig

Mehr

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss STELLUNGNAHME

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss STELLUNGNAHME Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss NAT/506 "Produktion und Kennzeichnung von Bio- Erzeugnissen" Brüssel, den 4. Mai 2011 STELLUNGNAHME des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses zu

Mehr

Besonderheiten und aktuelle Herausforderungen

Besonderheiten und aktuelle Herausforderungen c Virtueller Roundtable Frauen und Geldanlage Besonderheiten und aktuelle Herausforderungen Titel des Statementssonderheiten und aktuelle Her- Frauen und Geldanlage Beausforderungen Name: Bettina Rheinberger

Mehr

Anlegen und mehr aus Ihrem Vermögen machen

Anlegen und mehr aus Ihrem Vermögen machen Anlegen und mehr aus Ihrem Vermögen machen Inhalt 2 4 Professionelle Vermögensberatung 5 Kompetenz und Unabhängigkeit 6 Nachhaltiger Vermögensaufbau 7 Klare und verlässliche Beziehungen 8 Bedürfnisgerechte

Mehr

Vom Wert des Schützens

Vom Wert des Schützens Fotos: IKAÖ-Projekt Fachtagung CIPRA Schweiz, Diemtigen BE Naturschutz auf die Rote Liste? Vom Wert des Schützens 19. Oktober 2012 Thomas Hammer, Prof. Dr. Interfakultäre Koordinationsstelle für Allgemeine

Mehr

Patenschaften im Zoo Zürich

Patenschaften im Zoo Zürich Patenschaften im Zoo Zürich Liebe Freunde des Zoo Zürich Wie schön wäre es, ein Stück Regenwald im Wohnzimmer zu erleben oder einen jungen Schneeleoparden einmal zu streicheln! Kennen Sie solche verrückten

Mehr

ÖBB-Biodiversitätsprogramm

ÖBB-Biodiversitätsprogramm ÖBB-Biodiversitätsprogramm Robert Mühlthaler 12.07.2012 1 ÖBB-Biodiversitätsstrategie 1/2 (veröffentlicht Mai 2010) Der ÖBB-Konzern» ist sich seiner Verantwortung für die Erhaltung der biologischen Vielfalt

Mehr

Naturverträglicher Ausbau der Windenergie an Land

Naturverträglicher Ausbau der Windenergie an Land Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Naturverträglicher Ausbau der Windenergie an Land Kathrin Ammermann Leiterin des FG Naturschutz und erneuerbare Energien Bundesamt für Naturschutz, AS Leipzig Über

Mehr

Erwerbstätige laut Mikrozensus - Alle Wirtschaftszweige

Erwerbstätige laut Mikrozensus - Alle Wirtschaftszweige - Alle Wirtschaftszweige - Alle Wirtschaftszweige, 2000 36.604 20.680 15.924 100,0 56,5 43,5 2001 36.816 20.629 16.187 100,0 56,0 44,0 2002 36.536 20.336 16.200 100,0 55,7 44,3 2003 36.172 19.996 16.176

Mehr

Bundesamt für Umwelt BAFU Aktionsplan Strategie Biodiversität Schweiz

Bundesamt für Umwelt BAFU Aktionsplan Strategie Biodiversität Schweiz Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Aktionsplan Strategie Biodiversität Schweiz 3. Naturschutz-Kafi SL&K, 15. Februar 2013 Strategie

Mehr

Überblick: Direktzahlungen an Sömmerungs- und Gemeinschaftsweidebetriebe. Bern, Januar 2015

Überblick: Direktzahlungen an Sömmerungs- und Gemeinschaftsweidebetriebe. Bern, Januar 2015 Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Bundesamt für Landwirtschaft BLW Direktionsbereich Direktzahlungen und ländliche Entwicklung Bern, Januar 2015 Überblick: Direktzahlungen

Mehr

Tourismusstrategie 2020

Tourismusstrategie 2020 Pressefoyer Dienstag, 8. Mai 2012 Tourismusstrategie 2020 Mit Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit Vorarlberg zur Nummer eins für die Gäste machen mit Landeshauptmann Mag. Markus Wallner Landesstatthalter

Mehr

Die Agrarwissenschaften in Europa neue Herausforderungen, neue Aufgaben

Die Agrarwissenschaften in Europa neue Herausforderungen, neue Aufgaben Ländlicher Raum 1 / 2001 1 Leopold März Die Agrarwissenschaften in Europa neue Herausforderungen, neue Aufgaben Die wohl signifikantesten Entwicklungen der vergangenen Jahre mit profunden Auswirkungen

Mehr

Unterschiede zu LIFE

Unterschiede zu LIFE für Programm zur Förderung im Ländlichen Raum in Niedersachsen und Bremen 2007-2013 = PROFIL für Unterschiede zu LIFE Aufbau: Integrativer Ansatz, Förderkonzept wird weitgehend vom Land Niedersachsen mitgestaltet

Mehr

Kriterien der EU für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung von Strom

Kriterien der EU für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung von Strom Kriterien der EU für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung von Strom Die umweltorientierte öffentliche Beschaffung (Green Public Procurement, GPP) ist ein freiwilliges Instrument. Im vorliegenden

Mehr

Die BMBF-Fördermaßnahme Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft ERWAS

Die BMBF-Fördermaßnahme Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft ERWAS Die BMBF-Fördermaßnahme Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft ERWAS Prof. Dr.-Ing Markus Schröder Stellv. Projektleiter ERWASNET Innovationsforum

Mehr

WSO de. <work-system-organisation im Internet> Allgemeine Information

WSO de. <work-system-organisation im Internet> Allgemeine Information WSO de Allgemeine Information Inhaltsverzeichnis Seite 1. Vorwort 3 2. Mein Geschäftsfeld 4 3. Kompetent aus Erfahrung 5 4. Dienstleistung 5 5. Schulungsthemen 6

Mehr

Die Selbstverpflichtung der Firma Faber-Castell zum Erhalt der Biodiversität

Die Selbstverpflichtung der Firma Faber-Castell zum Erhalt der Biodiversität Die Selbstverpflichtung der Firma Faber-Castell zum Erhalt der Biodiversität Gisbert Braun Dialogforum 2014 - Unternehmen Biologische Vielfalt 2020 31. März 2014 1. DAS UNTERNEHMEN FABER-CASTELL 2. DIE

Mehr

Welche Rolle spielen Klimaschutz und Energieeffizienz in den Lehrplänen in Bayern?

Welche Rolle spielen Klimaschutz und Energieeffizienz in den Lehrplänen in Bayern? Welche Rolle spielen Klimaschutz und Energieeffizienz in den Lehrplänen in Bayern? Regionalkonferenz Bayern des Programms Klimaschutz durch Energieeffizienz an Schulen und Bildungseinrichtungen am 18.

Mehr

Die Unternehmensstrategie Die Ziele der nächsten Jahre

Die Unternehmensstrategie Die Ziele der nächsten Jahre Die Unternehmensstrategie Die Ziele der nächsten Jahre j u n [Wecken g kreativ individuell Die Unternehmensstrategie ist ein sehr weit gefasster Begriff in der Wirtschaft, doch ist für die meisten Unternehmen,

Mehr

Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft

Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär Welthungerhilfe - 2014 Welthunger-Index nach

Mehr

2 Allgemeines Leitbild für Nationalparke

2 Allgemeines Leitbild für Nationalparke 2 Allgemeines Leitbild für Nationalparke Nationalparke dienen im Interesse heutiger und kommender Generationen der Erhaltung repräsentativer Beispiele möglichst naturnaher Ökosysteme aus allen biogeographischen

Mehr

Stadtmarketing Langenselbold

Stadtmarketing Langenselbold Stadtmarketing Langenselbold 1 DER STADTMARKETINGVEREIN LANGENSELBOLD STELLT SICH VOR 2013 2 Teil 1: Präsentation der Mitgliederversammlung vom 25. Juni 2013 Teil 2: Wer sind wir? Was wollen wir? Stadtmarketing

Mehr

Stand und Perspektiven der Bioenergienutzung in Baden-Württemberg

Stand und Perspektiven der Bioenergienutzung in Baden-Württemberg Stand und Perspektiven der Bioenergienutzung in Baden-Württemberg Konrad Raab Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Referat Erneuerbare Energien Ziele des Koalitionsvertrages

Mehr

SYNAKLI - Instrumente zur Stärkung von Synergien zwischen Natur- und Klimaschutz im Bereich Landbewirtschaftung

SYNAKLI - Instrumente zur Stärkung von Synergien zwischen Natur- und Klimaschutz im Bereich Landbewirtschaftung SYNAKLI - Instrumente zur Stärkung von Synergien zwischen Natur- und Klimaschutz im Bereich Landbewirtschaftung Johannes Schuler, G. Uckert, A. Bues, C. Krämer, B. Osterburg, N. Röder BfN-Tagung Biodiversität

Mehr

Ergebnisse ONLINE- Befragung Flussdialog Untere Salzach Freilassinger Becken. Dialogveranstaltung Bergheim 28. Februar 2012

Ergebnisse ONLINE- Befragung Flussdialog Untere Salzach Freilassinger Becken. Dialogveranstaltung Bergheim 28. Februar 2012 Ergebnisse ONLINE- Befragung Flussdialog Untere Salzach Freilassinger Becken Dialogveranstaltung Bergheim 28. Februar 2012 1 Grundlagen Dauer der Befragung: 14. Jänner 2013 bis 03. Februar 2013 Verzögerungen

Mehr

Volksbank BraWo Führungsgrundsätze

Volksbank BraWo Führungsgrundsätze Volksbank BraWo Führungsgrundsätze Präambel Die Führungsgrundsätze wurden gemeinsam von Mitarbeitern und Führungskräften aus allen Bereichen der Bank entwickelt. Dabei war allen Beteiligten klar, dass

Mehr

Nachhaltiger Tourismus ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar, ethisch und sozial gerecht Climalptour Experten-Symposium, 15.04.

Nachhaltiger Tourismus ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar, ethisch und sozial gerecht Climalptour Experten-Symposium, 15.04. Nachhaltiger Tourismus ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar, ethisch und sozial gerecht Climalptour Experten-Symposium, 15.04.2011 Tourismus ist wie Feuer: man kann seine Suppe damit kochen, man

Mehr

Demographischer Wandel und Barrierefreiheit

Demographischer Wandel und Barrierefreiheit Demographischer Wandel und Barrierefreiheit Vortrag aus der Sicht eines Spezial-Reiseveranstalters von Holger Kähler videlis Seniorenreisen e.v. Master Forum Tourismus München, 18. April 2012 videlis Seniorenreisen

Mehr

24.09.2014. Auslobung Ohne Gentechnik Marktbedeutung und Mitwirkungsmöglichkeiten

24.09.2014. Auslobung Ohne Gentechnik Marktbedeutung und Mitwirkungsmöglichkeiten Auslobung Ohne Gentechnik Marktbedeutung und Mitwirkungsmöglichkeiten Was versteht man unter Ohne Gentechnik? Pflanzliches, Tierisches, Auslobung Christoph Zimmer Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.v.

Mehr

Coaching mit der Balanced Scorecard (BSC) 1 : Die Private Balanced Scorecard (PBSC)

Coaching mit der Balanced Scorecard (BSC) 1 : Die Private Balanced Scorecard (PBSC) Coaching mit der Balanced Scorecard (BSC) 1 : Die Private Balanced Scorecard (PBSC) In den letzten Jahren hat die Balanced Scorecard (BSC) in der Management- bzw. Unternehmensberatung großen Anklang gefunden.

Mehr

Stefan Rensing erforscht evolutionären Übergang von Algen zu Landpflanzen

Stefan Rensing erforscht evolutionären Übergang von Algen zu Landpflanzen Powered by Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustriebw.de/de/fachbeitrag/aktuell/stefan-rensing-erforschtevolutionaeren-bergang-von-algen-zu-landpflanzen/ Stefan Rensing erforscht evolutionären

Mehr

Osnabrücker Werkstätten. Netzwerk. zur beruflichen Rehabilitation

Osnabrücker Werkstätten. Netzwerk. zur beruflichen Rehabilitation Osnabrücker Werkstätten Netzwerk zur beruflichen Rehabilitation Die Osnabrücker Werkstätten Möglichkeiten schaffen In den Osnabrücker Werkstätten finden Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder

Mehr

Agrobiodiversität t im internationalen und nationalen Naturschutz

Agrobiodiversität t im internationalen und nationalen Naturschutz Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Agrobiodiversität t im internationalen nationalen Naturschutz Dr. Alfred Herberg Besamtes für f r Naturschutz Tagung Agrobiodiversität t als Schlüssel für f r eine

Mehr

Projekt-Bericht Klimawerkstatt 2.0 2015/2016

Projekt-Bericht Klimawerkstatt 2.0 2015/2016 Projekt-Bericht Klimawerkstatt 2.0 2015/2016 Dieser Projekt-Bericht begleitet Sie von der Idee bis zur Umsetzung des Projektes. Gleichzeitig kann er als Vorlage für die Projektdokumentation und die Teilnahme

Mehr

Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs. bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, MdB

Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs. bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, MdB Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, MdB anlässlich Abschlussveranstaltung Tag der Talente 2012 am 17.09.2012 in Berlin Es gilt

Mehr

Umdenken. Clevere Lösungen für die Energiezukunft Nachhaltigkeitsdialog, Wiesbaden 4. Februar 2014. Dipl.-Ing. Christian Synwoldt

Umdenken. Clevere Lösungen für die Energiezukunft Nachhaltigkeitsdialog, Wiesbaden 4. Februar 2014. Dipl.-Ing. Christian Synwoldt Umdenken Clevere Lösungen für die Energiezukunft Nachhaltigkeitsdialog, Wiesbaden 4. Februar 2014 Dipl.-Ing. Christian Synwoldt Umdenken Themen Die Rolle der Erneuerbaren Energien bei der Strompreisentwicklung

Mehr

Das EU-Schulobstprogramm Nordrhein-Westfalen

Das EU-Schulobstprogramm Nordrhein-Westfalen Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Das EU-Schulobstprogramm

Mehr

Für Ausbilder. Tipps für die Unterstützung von Auszubildenden beim Einsatz von Leittexten. www.leittexte.de. www.aid.de / 01.10.

Für Ausbilder. Tipps für die Unterstützung von Auszubildenden beim Einsatz von Leittexten. www.leittexte.de. www.aid.de / 01.10. Für Ausbilder Tipps für die Unterstützung von Auszubildenden beim Einsatz von Leittexten www.leittexte.de www.aid.de / 01.10.2013 1 Inhalt 1 Titel: Für Ausbilder Folie 01 2 Einsatz Inhaltsverzeichnis von

Mehr

Die Zukunft der ökologischen Pflanzenzüchtung auf dem Feld oder im Labor?

Die Zukunft der ökologischen Pflanzenzüchtung auf dem Feld oder im Labor? Die Zukunft der ökologischen Pflanzenzüchtung auf dem Feld oder im Labor? Klaus-Peter Wilbois Fulda, 15.11.2014 Schwindende Agro- Biodiversität Trends & Zahlen zur Agro-Biodiversität Seit Anfang des 20ten

Mehr

DÜNGEMITTELRECHTLICHE ASPEKTE BÖDEN. Hans-Walter Schneichel Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Koblenz

DÜNGEMITTELRECHTLICHE ASPEKTE BÖDEN. Hans-Walter Schneichel Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Koblenz DÜNGEMITTELRECHTLICHE ASPEKTE DESEINSATZESVON EINSATZES BIOKOHLE IN BÖDEN Berlin, den 05.10.2011 Hans-Walter Schneichel Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Koblenz Das Aufbringen und Einbringen von

Mehr

Vermögensverwaltung. Vertrauen schafft Werte

Vermögensverwaltung. Vertrauen schafft Werte Vermögensverwaltung Vertrauen schafft Werte Geld anlegen ist eine Kunst und verlangt Weitsicht. Wir bieten Ihnen die ideale Lösung, aktuelle Portfoliotheorien gewissenhaft und verantwortungsbewusst umzusetzen.

Mehr

Die ABL Montag, 3. August 2009 Letzte Aktualisierung Mittwoch, 27. Juli 2011

Die ABL Montag, 3. August 2009 Letzte Aktualisierung Mittwoch, 27. Juli 2011 Die ABL Montag, 3. August 2009 Letzte Aktualisierung Mittwoch, 27. Juli 2011 Landesverband Rheinland-Pfalz - Saarland Bäuerliche Interessen vertreten! Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

Mehr

Natürlich geniessen. Wissen was gut ist. Alle Informationen zu einer gesunden Ernährung.

Natürlich geniessen. Wissen was gut ist. Alle Informationen zu einer gesunden Ernährung. Ökologisch betrachtet leben wir in der Schweiz weit über unsere Verhältnisse: Wir verbrauchen im Durchschnitt 2,4-mal mehr Ressourcen als auf dem Planeten verfügbar sind. Warum? Unser hoher Lebensstandard

Mehr

Lebenswert bio Babykost Der beste Start ins Leben

Lebenswert bio Babykost Der beste Start ins Leben Lebenswert bio Babykost Der beste Start ins Leben Babykost aus biologischer Landwirtschaft Lebenswert bio bietet mit einem umfassenden Sortiment an Säuglingsmilchnahrungen, Baby-en sowie Baby-Gläschen

Mehr

GEWÄSSERENTWICKLUNG AKTUELL Informationsveranstaltung in Oberbillig am 11.05.2011 Randstreifenprojekt Our und deren Nebengewässer Unterstützung des Biotopverbundes durch die Aktion Blau im Rahmen der Bodenordnung

Mehr

Förderung mehrjähriger Wildpflanzenmischungen als Energiepflanzen

Förderung mehrjähriger Wildpflanzenmischungen als Energiepflanzen Förderung mehrjähriger Wildpflanzenmischungen als Energiepflanzen Vorschläge des Netzwerkes Lebensraum Feldflur für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen DAS NETZWERK LEBENSRAUM FELDFLUR Im Netzwerk Lebensraum

Mehr

PHIMEA MITARBEITERZUFRIEDENHEIT. Erkennen. Verstehen. Handeln. Mitarbeiter sind das Kapital in Ihrem Unternehmen

PHIMEA MITARBEITERZUFRIEDENHEIT. Erkennen. Verstehen. Handeln. Mitarbeiter sind das Kapital in Ihrem Unternehmen METHODISCHE UND STATISTISCHE BERATUNG Erkennen. Verstehen. Handeln. Mitarbeiter sind das Kapital in Ihrem Unternehmen...und bilden somit die Basis für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg. Interne Befragungen

Mehr

Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky

Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky #upj15 #upj15 Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie,

Mehr

Politik zur Entwicklung der ländlichen Räume Wie geht es weiter nach 2013?

Politik zur Entwicklung der ländlichen Räume Wie geht es weiter nach 2013? Institut für Ländliche Räume Politik zur Entwicklung der ländlichen Räume Wie geht es weiter nach 2013? Prof. Dr. Institut für Ländliche Räume des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vti) Regionen und

Mehr

Unternehmenskooperation und Stakeholderkontakte. ISTE Baden-Württ. Dipl.-Biol. Thomas Beißwenger, Hauptgeschäftsführer

Unternehmenskooperation und Stakeholderkontakte. ISTE Baden-Württ. Dipl.-Biol. Thomas Beißwenger, Hauptgeschäftsführer Deutsches CSR-Forum 2012, Sektion Block A1 Unternehmenskooperation und Stakeholderkontakte NABU Baden-Württ. Dipl.-Biol. Dr. Andre Baumann, Vorsitzender ISTE Baden-Württ. Dipl.-Biol. Thomas Beißwenger,

Mehr

Effiziente Organisations- und Führungsstrukturen in der Altersarbeit. Effiziente Organisations- und Führungsstrukturen

Effiziente Organisations- und Führungsstrukturen in der Altersarbeit. Effiziente Organisations- und Führungsstrukturen Effiziente Organisations- und Führungsstrukturen in der Altersarbeit in der Altersarbeit Was muss eine effiziente Organisation und Führung leisten und unterstützen? Welche Trägerschaftsformen sind besonders

Mehr

Biologische Vielfalt durch Konsum von Produkten fördern kann das gehen? Dipl. laök L. Voget

Biologische Vielfalt durch Konsum von Produkten fördern kann das gehen? Dipl. laök L. Voget Biologische Vielfalt durch Konsum von Produkten fördern kann das gehen? Dipl. laök L. Voget Biodiversität Biological diversity means the variability among living organisms from all sources including, inter

Mehr

Maßnahmenprogramm Landwirtschaft

Maßnahmenprogramm Landwirtschaft Maßnahmenprogramm Landwirtschaft Runder Tisch zur Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) - Anhörung der Öffentlichkeit - WRRL und die Landwirtschaft Schutz der Oberflächengewässer Minderung des Phosphateintrages

Mehr

Bewirtschaftung von FFH-Wiesen in Baden-Württemberg. im Rahmen von Natura 2000

Bewirtschaftung von FFH-Wiesen in Baden-Württemberg. im Rahmen von Natura 2000 Bewirtschaftung von FFH-Wiesen in Baden-Württemberg im Rahmen von Natura 2000 Natura 2000 - was ist das? Europaweites Netz von Schutzgebieten Schutz von bestimmten Lebensräumen und Arten und damit Schutz

Mehr

Gutes Klima gestalten

Gutes Klima gestalten Gutes Klima gestalten Ihre Ansprechpartner: Dr. Götz Braun KlimaKom eg Kommunalberatung Prof. Dr. Manfred Miosga Gottfried-Böhm-Ring 42 81369 München Tel. 089 710 466 04 E-mail: götz.braun@klimakom.de

Mehr