Lead for Climate Justice

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1 Lead for Climate Justice Projektmanagement der lokalen Aktion: Multimedia-Wettbewerb Klimawandel & Klimagerechtigkeit Ökosoziales Studierendenforum & Bernadette Mayr

2 1. Konzept lokale Aktion/Erste Fragen: Wer führt die lokale Aktion durch? Die lokale Aktion, welche im Rahmen des LEAD for Climate Justice Kurs der Naturfreunde Internationale sowie von KATE geplant wurde, wird vom Verein des Ökosozialen Studierendenforums durchgeführt. Das Ökosoziale Studierendenforum ist ein Verein von Studierenden und HoschulabsolventInnen, die sich die sich für die Anliegen des Global Marshall Plans und der Ökosozialen Marktwirtschaft engagieren und diese unter Studierenden bekannt und greifbar machen. Die Herausforderung liegt zum einen in der Sensibilisierung der Studierenden durch Veranstaltungen und Aktionen und zum anderen in der Verbreitung und wissenschaftlichen Vertiefung der Ökosozialen Marktwirtschaft durch das Projekt Masterarbeiten-Portal GO EcoSocial. Nähere Informationen finden Sie unter Erste Fragen zur lokalen Aktion Was ist das Ziel der lokalen Aktion? Studierende für das Thema und die Aktualität des Klimawandels sowie die Klimagerechtigkeit aufmerksam zu machen und den Fokus auch auf den eigenen Beitrag (Klimagerechtigkeit) sowie bereits sichtbare Auswirkungen zu lenken. Studierende sollen dabei Ihre Lösungen, Erkenntnisse, Ideen kreativ durch mediale Produkte darstellen. Welche Aktivitäten möchte ich Multimedia-Wettbewerb durchführen? Wie lange soll die Aktivität dauern? KW 25 bis KW 37 Dabei sollen die medialen Endprodukte auf der Homepage veröffentlicht werden und auch bei weiteren Veranstaltungen präsentiert oder wenn zum Thema passend, öfter verwendet werden. Wie viel kostet die Aktivität? Es fallen keine Kosten an, da die Preise gespendet werden, die Druckkosten vom Ökosozialen Forum übernommen werden und alle Arbeiten ehrenamtlich erledigt werden. Wer soll davon profitieren? Unser KLIMA! Die Auseinandersetzung der Studierenden mit diesem Thema soll ein erster Schritt sein um ein Umdenken und anderes Handeln von Studierenden einzuleiten. Potentielle Partner (Aktion, Bewerbung) Studierende aller Universitäten. Ev. vermehrt künstlerisch kreative. Ev. Studierende die in den Sommermonaten im In- und Ausland unterwegs sind und dabei Auswirkungen entdecken oder sich auch Gedanken über ihre Art zu Reisen bzw. den Lebensumständen in den anderen 2

3 Sponsoren, Unterstützung Aufteilung der Tätigkeiten wer ist für was verantwortlich? Öffentlichkeit, Medien Was sind potentielle Herausforderungen und/oder Stolpersteine? Ländern machen und was unser Beitrag dazu ist. Weitere Partner: Ökosoziales Forum (Bewerbung, Plakatdruck, Jury), Universität für Bodenkultur (Bewerbung), Sponsoren: GEO Zeitschrift, Südwind Magazin, Lebensart & Lebensart Business (auch als Berichterstatter über die Ergebnisse), Grüne Erde Bernadette: Konzepterstellung, Sponsoren, Jury, Teilnahmebedingungen, Entwurf Plakat, Michi: Homepage, -Aussendung, Kontakt Boku Barbara, Max: Newsletter, -Text, Plakat Boku: Top-Story auf Bokuhomepage (insgesamt 4 Wochen) Seed: = Zeitschrift des Ökosozialen Forums (Ankündigung) Lebensart: Bericht über die Ergebnisse Ökosoziales Studierendenforum: NL Aussendung, -Aussendung, Homepage, Facebook, etc Erreichen der Studierenden ist in den Sommermonaten schwer, zudem muss ein mediales Produkt erstellt werden, für viele vielleicht einfach zu viel Aufwand in den Ferien! = geringe Teilnahme! 3

4 2. Konzept lokale Aktion/Übersicht: Lokale Aktion Name der Aktion: Multimedia-Wettbewerb Klimawandel Startereignis: KW 25 Inhaltliches Endereignis: Starttermin: KW 25 Endtermin(e): Mediale Produkte (Foto, Film, Skulpturen, etc.) zum Thema Klimawandel und Klimagerechtigkeit! Formales Projektendereignis: Der Multimedia-Wettbewerb soll Studierende dazu anregen sich in ihrem persönlichen Umfeld mit der Thematik des Klimawandels und der Klimagerechtigkeit auseinanderzusetzen. Einsendeschluss für Multimedia Wettbewerb So, 1. September 2013 Veröffentlichung der Gewinner auf der Homepage des Ökosozialen Studierendenforums in der KW 37 (Mitte September) Ziele der Aktion: Kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Zielgruppe Studierenden die in den Ferien ev. auch im Ausland unterwegs sind und durch diese Aktion sensibilisiert werden Ein kreativer Zugang zur Thematik um neu Studierende anzusprechen Studierende anzuregen sich über ihr eigenes Verhalten und deren Auswirkungen Gedanken machen (Was kann ich tun?) Studierende dazu anregen mit offenen Augen Veränderungen die durch den Klimawandel bereits herbeigeführt wurden, zu erkennen bzw. zu beobachten Nicht-Ziele der Aktion: Tiefe inhaltliche Auseinandersetzung mit der Thematik (Modelle, Zahlen, Theorien, etc.) Informationsweitergabe Vortrag, Workshop Projektmeilensteine: KW 20-24: Konzepterstellung und Rücksprache mit dem Össfo KW 25: Erstellung Plakat und Text (Teilnahmebedingungen, etc.) 4

5 KW 25/26: Sponsorensuche KW 25/26: Anfrage Jury KW 25/26: Bewerbung (Newsletter, Mail, befreundete Organisationen, ÖHs, etc.) KW 25 35: regelmäßige Updates & Erinnerungen durch HP, FB-Seite des Ökosozialen Studierendenforums 1. September: Ende Einsendefrist KW: 36: Weiterleitung an die Jury KW 37: Bekanntgabe und Verständigung der Gewinner KW 37 - ff: Übergabe der Preise KW 37: Abschlussbericht Qualitäts- und Fortschrittskontrolle: Rücksprache mit dem Team bzgl. Plakat, Teilnahmeberechtigung etc. Ständige Beobachtung der Einsendungen, regelmäßige Posts zum Thema auf unserer FB-Seite (um auf den Bewerb aufmerksam zu machen) Ständige Überprüfung anhand des Zeitplans Hauptaufgaben (Projektphasen): Planungsphase Ideensuche für lokale Aktion Ideensuche für Plakat Umsetzungsphase Plakatideen umsetzen (Layout, Text) Erarbeitung der Teilnahmebedingungen Sponsorensuche & Anfrage Jury - Suche & Anfrage Projektabwicklung Annahme von Zusendungen Abwicklung der Prämierung Bekanntgabe der GewinnerInnen Übergabe der Preise Nacharbeiten Nachberichterstattung Evaluierung des Projektes ProjektleiterIn: Bernadette Mayr Hauptkosten der Aktion Ressourcen-/Kostenart Kosten werden durch Sponsoren oder ehrenamtliche sowie bezahlte Arbeitskräfte des Ökosozialen Studierendenforu ms bezahlt. Bewerbungsphase Bewerbung des Multimedia- Wettbewerbs Ständige Bewerbung während Juli & August (HP, FB) Mengeneinheit Kosten (in Euro) 5

6 Projektteam: Team des Ökosozialen Studierendenforums Mitarbeiterin: Michaela Grubhofer & Andrea Lösch Barbara Schuch, Maximilian Muhr, Teresa Weiss, Florian Leregger, Georg Sladek, Kerstin Haider + gesamtes (restliches) Team des Ökosozialen Studierendenforums Projektbeschreibung/Kommentare: Klimawandel ist uns allen ein vertrauter Begriff und wird oft mit Prognosen, Modellen oder Zahlen verbunden. Ziel dieses Multimedia-Wettbewerbs ist es, bereits sichtbare Veränderungen festzuhalten und somit konkreter zu machen. Vor allem die Gruppe der Studierenden ist in den Sommermonaten häufig auf Reisen und begegnet daher vielleicht den Auswirkungen des Klimawandels auch im Süden. Ein wichtiger Punkt sollte auch sein, die Auswirkungen in anderen Ländern, wenn auch nur medial, zu uns zu bringen. Zudem soll er auch die Möglichkeit bieten zu zeigen was man selbst beitragen kann um gegen den Klimawandel aktiv zu werden. Eine kreative, künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema soll auch dazu beitragen, dass sich neue Personengruppen angesprochen fühlen und sich mit der Thematik auseinandersetzten. Adaptiert nach pma PROJEKT MANAGEMENT AUSTRIA 6

7 3.Übersicht/Konzept lokale Aktion/Budget: Lokale Aktion- KOSTENPLAN/Übersicht Aktivität Kostenart Kosten Istkosten Kostenabweichung Personal - Bewerbung Mitarbeiterin ÖSSFO Projektleitung Aussendung NL, Plakatieren Material Druckkosten Plakat Preise Externe Leistungen Bewerbung durch Kooperationspartner ,6 Andere Gesamte Projektkosten Summe 873,6-873,6 - Adaptiert nach pma PROJEKT MANAGEMENT AUSTRIA 7

8 4. Konzept lokale Aktion /Kontaktpersonen: Name Organisation/ Abteilung Rolle in der lokalen Aktion Telefon (Büro, Mobil, Privat, ) Michaela Grubhofer/ Andrea Lösch Mitarbeiterin Ökosoziales Studierendenforum Homepage Bernadette Mayr LEAD Teilnehmerin Projektleitung Cathrine Schwenoha Naturfreunde Internationale Tutorin LEAD-Kurs Jurymitglied m Klemens Riegler-Picker Ökosoziales Forum Jurymitglied Johannes Wahlmüller Global 2000 Jurymitglied l2000.at Stephan Luther SERI Jurymitglied Hubert Partl Universität für Bodenkultur Bewerbung Top Story Roswitha Reisinger Lebensart Preis at Irmgard Kirchner Südwind Magazin Preis t Birgit Carow Grüne Erde Preis Christiane Schenk GEO Magazin Preis 8

9 5. Stakeholder/Fragen: Wer sind meine Stakeholder? LEAD-Kurs Zielgruppe (Studierende) Sponsoren Jury Ökosoziales Studierendenforum In welchem Verhältnis stehe ich zu meinen Stakeholdern? LEAD-Kurs: Anliegen des Kurses - Klimagerechtigkeit soll transportiert werden Zielgruppe (Studierende): Möchte ich anregen sich mit dem Thema zu beschäftigen und am MMW teilzunehmen Sponsoren: Preise werden zur Verfügung gestellt, dafür wir nachhaltige Unternehmen beworben/bzw. findet Erwähnung in Beiträgen Jury: auf Zeit und Zusage der Jurymitglieder angewiesen Ökosoziales Studierendenforum: Nachhaltigkeit ist dem Verein ein Anliegen, Interessen des Vereins sollen transportiert werden, Wie interessiert sind sie an meiner Aktion? Welche Erwartungen haben sie an meine Aktion? LEAD-Kurs: sehr interessiert und an einer erfolgreichen Abwicklung der Aktion interessiert Zielgruppe (Studierende): Interesse muss angeregt werden, als Motivation sollen Preise fungieren Sponsoren: freuen sich über positive Bewerbung ihrer Produkte Jury: zu den meisten Jurymitgliedern gutes Verhältnis, daher gerne bereit das Vorhaben zu unterstützen Ökosoziales Studierendenforum: großes Interesse die Aktion zu unterstützen und auch in ihrem Namen, als Verein, durchzuführen LEAD-Kurs: Beschäftigung mit der Thematik Klimagerechtigkeit Zielgruppe (Studierende): spannende Aktion, die Lust darauf macht, mitzumachen Sponsoren: positive Darstellung ihrer Produkte Jury: Überblick zur Aktion, Zeitablauf, klare, übersichtliche Anweisungen Ökosoziales Studierendenforum: 9

10 Wie kann ich Ihre Erwartungen am besten miteinbeziehen? breite Reichweite und Bekanntmachung der Aktion sowie des Vereins LEAD-Kurs: Rücksprache mit Tutorin in wichtigen Belangen Zielgruppe (Studierende): auf Anregungen, Fragen, Ideen bestmöglich reagieren und einbeziehen Sponsoren: Aktion klar darstellen, für Fragen und Anliegen zur Verfügung stehen Ökosoziales Studierendenforum: Absprache mit dem Team 10

11 7. Gantt-chart Zeitübersicht Aktivität Konzepterstellung und Planung KW x KW 25 KW 26 KW 27 KW 28 KW 29 KW 30 KW 31 KW 32 KW 33 KW 34 KW 35 KW 36 KW 37/38 Plakat, Text Sponsorensuche Anfrage Jury Bewerbung Einsendeschluss Bewertung durch Jury x x x x x x x x x x x x x x x x x Bekanntgabe & Prämierung x Evaluierung x 11

12 8. Projektmeilensteinplan PROJEKT- MEILENSTEINPLAN Nr Meilenstein Plan Termine Ist Termine Grund der Verzögerung 1 Konzepterstellung und Rücksprache mit ÖSSFO KW Plakat und Texterstellung KW 24 KW 25 zeitliche Ressourcen der Össfo Mitglieder 3 Sponsorensuche KW KW zeitliche Ressourcen der Projektleiterin sowie späte Rückmeldung der Sponsoren 4 Anfrage Jury KW Bewerbung KW 24 KW 25 zeitliche Ressourcen, Zeit zum Plakatieren 6 Einsendeschluss KW 35 7 Weiterleitung an die Jury KW 36 8 Bekanntgabe, Prämierung KW KW 37/38 späte Rückmeldung der Jury 9 Evaluierung, Abschlussbericht KW Evaluierung Planung: Aus zeitlichen Ressourcen der Teammitglieder und einer schon relative klaren Vorstellung der Projektleiterin wurde der Ablauf in den Jour Fixes des Ökosozialen Studierendenforums besprochen. Bei Fragen und Unklarheiten wurden diese zwischen der Projektleiterin und den zuständigen Personen, bei Planung und Entscheidung mit dem Vorsitzteam, bei Bewerbung mit den zuständigen für Homepage sowie Newsletter geklärt. Da sich das Team schon sehr gut kannte waren es kurze Kommunikationswege und auch die Zuständigkeiten waren klar verteilt. Auch die Rücksprache mit der Tutorin des LEAD-Kurses war stets rasch und sehr informativ. Sponsoren: Das Gewinnen von Sponsoren gestaltete sich prinzipiell als nicht so schwierig. Nach einer Ideensammlung wurden mögliche Sponsoren (welche nachhaltige bzw. klimarelevante Produkte vertreiben) per angeschrieben und teilweise telefonisch kontaktiert. Die Bereitschaft Preise zur Verfügung zu stellen war durchwegs groß. Als Gegenleistung wurden die Sponsoren in den Berichten erwähnt. Prinzipiell stellen Preise eine wichtige Motivation dar, damit sich die Zielgruppe die Zeit nimmt und einen Beitrag erstellt. Diese Vermutung wurde auch in Gesprächen mit möglichen TeilnehmerInnen bestätigt. 12

13 TeilnehmerInnen und Bewerbung: Die Bewerbung des Multimedia-Wettbewerbs konzentrierte sich vor allem auf Onlinemedien. Ein Grund dafür war vor allem die Zielgruppe der Studierenden, die in den Monaten der Ausschreibung nicht an den Universitäten waren und somit Plakatbewerbung nicht erfolgreich gewesen wäre. Zudem erzielt die Onlinebewerbung auf Facebook, wenn Berichte von anderen geteilt werden, einen hohen Wirkungsgrad. Großer Wert wurde auf die Bewerbung auf Facebook gelegt, da hier die Reichweite als am Höchsten eingeschätzt wurde. Aufgrund der Statistiktools auf Facebook konnte man eine Zunahme der Aktivitäten auf der Vereinsseite erkennen. Leider war es trotzdem nicht ganz einfach Teilnehmerinnen zu motivieren. Als Gründe dafür gelten die für Studierende noch anhaltenden Ferien. Die Teilnahme an solchen Bewerben wird vom Team des Ökosozialen Studierendenforum höher geschätzt, wenn diese kurz nach den Ferien ausgeschrieben werden. Empfehlenswert wäre es auch Studierende in konkreten Vorlesungen anzusprechen. Im Bereich der fokussierten Bewerbung wird auch noch hohes Potential gesehen. So könnte man beispielsweise bei künftigen Bewerben ProfessorInnen oder vermehrt Vereine mit Jugendlichen oder Studierenden als Zielgruppe ansprechen. Aufgrund der Ferien war auch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern bei der Bewerbung nicht ganz so erfolgreich. Jury: Die Jury war sehr fachkundig und engagiert. Leider verspätete sich die Rückmeldung mancher Juroren, dies brachte den Zeitablauf etwas durcheinander. Aus zeitlichen Gründen musste auf das Urteil eines Jurors verzichtet werden. Da die Jury ihre Aufgabe ehrenamtlich erledigt muss man auch verspätete Rückmeldung in Kauf nehmen. Prämierung: Die Prämierung wird online sowie per und telefonisch bekannt gegeben. Es gäbe auch noch die Möglichkeit die Prämierung im Rahmen einer Diskussionsrunde oder anderweitigen Veranstaltung durchzuführen. Aufgrund der noch anhaltenden Ferien haben wir uns jedoch für diese Variante entschieden. Die GewinnerInnen können ihre Preise jederzeit im Büro des Ökosozialen Forums sowie bei Veranstaltungen des Ökosozialen Studierendenforums abholen. Resümee: Prinzipiell war es sehr schwierig Personen zur Teilnahme am Multimedia- Wettbewerb zu bewegen. Es wäre eventuell effektiver den Bewerb mit einem Workshop zum Thema zu eröffnen. So wäre es vielleicht leichter Personen zu motivieren, da sie sich bereits mit der Thematik befasst haben. Zudem sollte der Zeitpunkt der Durchführung besser an die Zielgruppe angepasst werden. Die Zusammenarbeit mit der Tutorin des LEAD-Kurses war sehr gewinnbringend und ermöglichte es die TeilnehmerInnen mit qualifizierten und aktuellen Informationen rund um den Klimawandel und Klimagerechtigkeit zu informieren. 13

14 10. Dokumentation a.) Sponsorenanfrage Betreff: Anfrage Multimedia-Wettbewerb Sehr geehrte Damen und Herren! Wir, das Ökosoziale Studierendenforum, sind ein Verein von Studierenden unterschiedlicher Universitäten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben mit unterschiedlichen Aktionen und Veranstaltungen Themen der Nachhaltigkeit an österreichische Universitäten zu bringen. (Nähere Infos Mit unserem Multimedia-Wettbewerb zum Thema Klimawandel möchten wir Studierende dazu anregen sich kreativ mit den bereits sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels sowie ihrem persönlichen Verhalten auseinanderzusetzen. Um die Motivation für Studierende zu erhöhen möchten wir die besten Arbeiten prämieren und sind daher auf der Suche nach Sachpreisen. Da ihr Unternehmen für uns diese Nachhaltigkeit, die es braucht um einen Wandel herbeizuführen lebt, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie unseren Bewerb mit einer Sachspende unterstützen würden! Als Gegenleistung bieten wir Ihnen gerne, Ihr Unternehmen sowie Logo auf unserer Homepage und Facebook-Seite zu nennen. Wir verfügen über einen Newsletter-Verteiler von circa 900 Adressen und betreuen eine sehr aktive Vereins-Homepage sowie Facebook-Seite. Der Multimedia-Wettbewerb wird noch im Juni ausgeschrieben, Einsendeschluss ist der 1. September Gerne melde ich mich auch telefonisch und stehe für etwaige Fragen zur Verfügung! Mit freundlichen Grüßen, Bernadette Mayr 14

15 b.) Bewertungsbogen der Jury mit den gesamten Beiträgen Sehr geehrte/r Herr/Frau! Im Folgenden finden Sie die Beiträge der TeilnehmerInnen unseres Multimedia- Wettbewerbs mit dem Thema Klimawandel und Klimagerechtigkeit. Wir würden Sie bitten diese nun mit den Noten 1 bis 5 nach folgenden Kriterien: Kreativität (1 = sehr kreativ; 5 = gar nicht kreativ) Relevanz für den Klimawandel (1 sehr klimarelevant; 5 = gar nicht klimarelevant) Statement (1 = sehr gutes Statement; 5 = gar kein gutes Statement) zu bewerten. Wir würden Sie bitten uns diesen bis spätestens Dienstag, 10. September 2013 an mich zurück! Sollten Fragen auftauchen können Sie mich jeder Zeit per unter oder telefonisch unter 0699/ erreichen! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! 1.) Beitrag A_Eisscholle Titel: Der Klimawandel bedroht unsere Gletscher Statement: Verschmutzte Eisschollen treiben vor dem größten Gletscher Europas "Vatnajökull" in Island, ein Urlaubsbild, das in Erinnerung bleibt. Bewertung: Kreativität Relevanz für den Klimawandel Statement Punkte: 15

16 2.) Beitrag B_Xaltipanapa Xaltipanapa, Puebla, Mexiko. In diesem Dorf leben etwa 1000 Menschen vor dem malerischen Hintergrund des Vulkans Pico de Orizaba. Zirka 1/3 von ihnen können weder lesen noch schreiben, da sie noch nie zur Schule gegangen sind. Alle Familien des Dorfes betreiben eine kleine Landwirtschaft, mit der sie ihren Lebensunterhalt zu bewerkstelligen versuchen. Abbildung 1: Felder der Bauern am Fuße des Vulkans Abbildung 2: Dorfbewohner mit Studenten der Universität Das Dorf liegt in einem sehr trockenen Gebiet des Bundesstaats Puebla, im Frühling gibt es nur einige wenige Regentage. Landwirtschaft und Klimawandel Einer der Bauern zeigt Studenten der naheliegenden Universität seine Felder. Hauptsächlich werden hier Mais, Bohnen und Ackerbohnen angebaut. Eines der größten Probleme stellen immer häufiger werdende Trockenperioden sowie Spätfröste im Frühjahr dar. Die Dorfbevölkerung ist sich sicher, dass es sich um die negativen Auswirkungen des Klimawandels handelt. Früher gab es schon auch Trockenheit, aber nicht so lange, erklärt einer der Dorfältesten. Bei großen Ernteausfällen können die Bauern keine Waren mehr verkaufen, da sie sie dann ausschließlich für die Eigenversorgung benötigen. 16

17 Die Felder werden oft mit den einfachsten Mitteln bestellt, wie z.b. mit einem Pferdegespann. Durch die langen Trockenperioden sinken nicht nur die Erträge dramatisch, auch die Erosion von lockerem Bodenmaterial durch den Wind steigt an. Dadurch verlieren die Felder zusätzlich an Fruchtbarkeit und Ertragsfähigkeit. Abbildung 3: Bodenbearbeitung mithilfe eines Pferdegespanns Klimawandel als Chance Auch die umliegenden Dörfer sind stark von dem sich verändernden Klima betroffen. Ein Projekt der Universität zusammen mit der Dorfbevölkerung lässt nun Hoffnung aufkommen. Mit den einfachsten Mitteln wurden Folientunnels errichtet. Darin können verschiedene Arten von Gemüse, Kräutern und Feldfrüchte kultiviert werden, ohne dass die Pflanzen von den Spätfrösten vernichtet werden. Außerdem ist diese Technologie sehr ressourcenschonend es wird nur sehr wenig Wasser verbraucht, da das abgegebene Wasser innerhalb des Tunnels kondensiert. Weiters wird auf eine eigene Samenproduktion der Pflanzen Wert gelegt, damit die Bauern in Zukunft unabhängig von Saatguteinkäufen sind. Abbildung 4: Professoren und Studenten der Universität unterrichten örtliche Bauernfamilien 17

18 Mit großem Interesse verfolgen auch die Dorfbewohner von Xaltipanapa die Entwicklungen in ihrer Umgebung. Sie hoffen in Naher Zukunft auch von den Forschungsergebnissen profitieren zu können. Der Gedanke, dass sie gemeinsam mit den Studenten einige Folientunnels aufstellen könnten, fasziniert sie. Damit wäre nicht nur das Nahrungsangebot für ihre Familien vielfältiger, sondern es wären auch mehr Produkte zum Verkauf auf den regionalen Märkten vorhanden. Es bleibt abzuwarten, ob der Klimawandel in Xaltipanapa als Chance gesehen werden Abbildung 5: Gemüseanbau in den Tunnels kann. Der erste Schritt wurde jedenfalls schon getan. Der Autor ist Boku-Absolvent und war selbst ein Auslandsstudent an der Universität Veracruzana und konnte die Landbewohner von Puebla durch die Projektarbeit der Fakultät kennen lernen. Titel: Die Bauern von Xaltipanapa Statement: siehe Beitrag Bewertung: Kreativität Relevanz für den Klimawandel Punkte: Statement 18

19 3.) C_ Die Welt ist kleiner als man denkt! Titel: Statement: Die Welt ist kleiner als man denkt! Das beigelegte Bild ist von meiner 13jährigen Cousine Nadja Novogoratz gemalt worden, nach dem wir uns über den Klimawandel unterhalten haben. Es ist ihre Assoziation mit dem Begriff - die Assoziation eines Kindes. Auf den ersten Blick mag es einen gewissen humoristischen Aspekt haben. Auf den zweiten scheint der Ausspruch des Eisbären und auch das Bild im Allgemeinen viel treffender als man meinen möchte. Erstens zeigt es deutlich, dass es sich um eine Welt handelt. Es gibt keine erste, zweite oder dritte - es gibt nur diese eine und Handlungen in einem Teil der Welt haben viel zu oft Auswirkungen auf einen anderen Teil, wenn nicht gar auf die ganze. Zweitens wird die Aussage des Eisbären wohl in Zukunft zu buchstäblicher Realität - wenn wir uns nicht besinnen und metaphorisch zusammenrücken. Und wenn ich mir meine 13jährige Cousine ansehe, die bereits ihre verwendeten Produkte bei Codecheck kontrolliert um die ökologischen Auswirkungen der Inhaltsstoffe zu erfassen, scheint die beste Strategie bei der Zukunft anzusetzen und die Jugend aufzuklären, die alarmierter erscheint als die meisten Erwachsenen. Das Bild ist mit Wasserfarben gemalt. Bewertung: Kreativität Relevanz für den Klimawandel Punkte: Statement 19

20 4.) D_Wasser - Tanzania. Titel: Statement: Wasser ist ein kostbares und rares Gut in Tanzania Während der Trockenzeit müssen dafür teilweise viele Kilometer zurück gelegt werden, um im nächsten Flussbeet nach Wasser zu graben. Wasser holen ist hauptsächlich die Aufgabe der Frauen und Mädchen. Durch die zunehmende Desertifikation unter anderem weil zu viele Bäume für Feuerholz gefällt werden - verschärft sich die Situation Jahr für Jahr. Bewertung: Kreativität Relevanz für den Klimawandel Punkte: Statement 20

21 5.) E_Heiße Ernte Titel: Statement: Heiße Ernte Das Foto ist heuer im Sommer in Oberösterreich entstanden. Während dem Einsatz brannte ein Mähwerk aufgrund der großen Hitze ab. Für mich eine unerwartete Auswirkung des Klimawandels die eindrucksvoll zeigt, mit welch weitgreifenden und unberechenbaren Folgen wir im Zusammenhang mit dem Klimawandel noch rechnen müssen. Bewertung: Kreativität Relevanz für den Klimawandel Punkte: Statement 21

22 6.) F_Landwirtschaft - Vietnam Titel: Statement: Landwirtschaft Vietnam Das Bild wurde in der trockenen Halong Bucht in Vietnam aufgenommen. Auf dem Bild sind Landwirte mit minimalistischer Ausrüstung bei der Bewirtschaftung von Reis zu sehen. In den europäischen Ländern wäre es unvorstellbar ohne motorbetriebene Geräte zu arbeiten. Mit diesem Bild soll auf die Klimagerechtigkeit bzw. Klimaungerechtigkeit hingewiesen werden. Klimagerechtigkeit sieht vor, dass der Ausstoß von Treibhausgasen (ist für die globale Erwärmung zuständig) stark reduziert und auf alle Menschen einheitlich aufgeteilt wird. Der vietnamesische Landwirt hat im Vergleich zu seinen europäischen Mitbewerbern einen Bruchteil an Treibhausgasaustoß. Um eine Gerechtigkeit zu gewährleisten, müssten die Europäer ihre Wirtschaftsweise überdenken. Bewertung: Kreativität Relevanz für den Klimawandel Punkte: Statement 22

23 7.) G_Singapur Titel: Statement: G_Singapur Der weiße und gelbe Puls durchzieht nachts Singapur. Dies ist kein Einzelfall. Sowohl in dicht- als auch in weniger dichtbesiedelten Gebieten kann dieses Phänomen beobachtet werden. Was denken Sie, ist das notwendig? Müssen die Straßen, die Büros, die geschlossenen Geschäftsläden, die Sehenswürdigkeiten, die Werbereklamen und vieles mehr die ganze Nacht beleuchtet werden? Ich sage: NEIN Wie kann der Ressourcenvergeudung entgegnet werden? Um nachhaltig unsere Ressourcen zu sichern, die CO2-Emissionen zu vermindern und den Klimawandel zu stoppen, sind energieeffiziente und energieeinsparende Maßnahmen notwendig. Nicht nur Technologien werden das Problem lösen können, sondern ein holistischer Konsens - Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen - energieeffiziente Technologien - erneuerbare und saubere Energie wird für eine erfolgreiche Energiewende nötig sein. Bewertung: Kreativität Relevanz für den Klimawandel Punkte: Statement 23

24 8.) H_Klimawandel Wetter Titel: Statement: Klimawandel Wetter spielt verrückt Das Wetter spielt verrückt! : Sturm, Hagel, extreme Dürre sowie Muren nach Starkregenereignissen haben in den letzten Jahren auch in Österreich merklich zugenommen. Besonders die Land- und Forstwirtschaft klagt über starke Ernteeinbußen. In den Jahren 2007 und 2008 fegten Paula und Kyrill übers Land und hinterließen eine Spur der Verwüstung, die aufgrund der vielen Lichtungen (Sturmschneisen) heute noch sichtbar sind. In den Weingebieten gefährden regelmäßig Hagelunwetter die kostbare Ernte war geprägt von einem langen schneereichen Winter, Starkniederschlägen, Murenabgängen und Überflutungen im Juni sowie extremer Dürre und Hitze im Juli und August alles in einem Jahr!!! Bewertung: Kreativität Relevanz für den Klimawandel Punkte: Statement 24

25 9.) I_ Klimawandel Hitzewelle Titel: Klimawandel auf m - Flucht vor der Hitzewelle am 1. August Statement: Viele langjährige Temperaturrekorde purzelten in diesem Sommer. Erstmals wurden offiziell über 40 C in Österreich gemessen. Selbst die Badeseen boten keine Erfrischung mehr der Klimawandel lässt grüßen. Auch auf über m Seehöhe entlang des Lasörling Höhenweges (Virgental in Osttirol) war es über 25 C warm geworden. Das Eis schmolz und einzelne Blöcke brachen unter lautem Donner in den See. Von der Gösleswand (2.912 m) sahen wir hinunter auf die Neue Reichenberger Hütte und den tief-türkisblauen Bodensee. Vom Höhenweg aus war in der Ferne meist der Großglockner zu sehen. Österreichs größte Gletscherzunge die Pasterze - ging laut Gletscherbericht 2011/12 im Jahr 2012 um 97,3 m zurück. Bewertung: Kreativität Relevanz für den Statement Klimawandel Punkte: 25

26 10.) J_Hitzewelle Titel: Statement: Hitzewelle Der Juli 2013 war in Österreich, aber auch in vielen umliegenden Ländern ein Monat der Extremwerte. Es war der sonnigste und trockenste Juli seit Beginn der Messungen, mit Ausnahme des Jahres Bei der Sonnenscheindauer gab es sogar einen neuen Rekord. Vor 20 Jahren waren für mich Werte von 29 C schon sehr warm, extrem war es, wenn das Thermometer 32 C im Schatten erreichte. Mittlerweile sind bei uns Werte um 35 C keine Seltenheit mehr. Dies spüren und sehen wir auch. Das Photo wurde Ende Juli kurz vor dem ersten Regen seit vielen Tagen aufgenommen. Es zeigt Schrumpfrisse im Oberboden einer kurz vor der Hitzeperiode gemähten Raygras-Wiese. Da nach der Mahd der Regen ausblieb, konnte sich die Wiese nicht wie gewöhnlich regenerieren und trocknete rasch aus. Das Resultat sind die Schrumpfrisse, eine Verzögerung des Wiederaufwuchses (und somit Ertragseinbußen in der Grünlandwirtschaft) und das Absterben trockenheitsempfindlicher Individuen und Arten im Tier- und Pflanzenreich. Bewertung: Kreativität Relevanz für den Klimawandel Punkte: Statement 26

27 11.) K_Zitronenfalter Titel: Der Zitronenfalter Statement: Dieses Photo stellt keine Auswirkung des Klimawandels dar, steht hingegen aber symbolisch für die voraussichtliche Notwendigkeit der "Anpassung" an den Klimawandel. Es ist ein Zitronenfalter, der sich perfekt getarnt und an seine Umgebung angepasst hat. Er ist zu der Pflanze geflogen, die ihm am ähnlichsten sieht und wo er somit am geschütztesten verweilen kann. Wir Menschen werden uns in Zukunft wahrscheinlich auch verstärkt an den Orten sammeln, wo es für uns angenehm und lebenswert ist. Zum Beispiel wo viel Wasser und auch guter Boden vorhanden ist. Bewertung: Kreativität Relevanz für den Klimawandel Statement Punkte: 27

28 12.) L_Traces of Traffic Titel: Statement: Traces of Traffic Verkehr ist einer der größten CO2 Emittenten. Unser Mobilitätsverhalten hat Einfluss auf den Klimawandel. Jeder von uns kann sein/ihr Mobilitätsverhalten beeinflussen, allerdings spielt die Raumordnung und Stadtplanung eine wesentliche Rolle um den Bewohnern diese Entscheidungen zu erleichtern! Bewertung: Kreativität Relevanz für den Klimawandel Punkte: Statement Herzlichen Dank! Adaptiert nach pma PROJEKT MANAGEMENT AUSTRIA 28

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