Darstellung Schulsozialarbeit/ Informationsmanagement in der Schule

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1 Was braucht für einen gelungenen (Neu-) Einstieg in die Praxis? Ein Leitfaden Netzwerkbildung Gestaltung des Beratungssettings/ Arbeitsfeldes Darstellung / Informationsmanagement in der Schule Fortbildungsangebote wahrnehmen Verschiedenes regionale/stadtteil- (z.b. alle aus Unna) schulspezifische (z.b. BKs, Gesamtschule, etc.) überregionale (z.b. ReKos) Kooperation öffentliche Jugendhilfe (auch: offene Jugendhilfeangebote z.b. Treffs) Kooperation Agentur für Arbeit Kinder-und Jugendbüro Schulpsychologischer Schulärztlicher Beratungsstellen Arbeitsgrundlagen Freiwilligkeit Schweigepflicht Grenzen von Räumliches Setting Raumgestaltung (Atmosphäre schaffen) Arbeitsplatzgestaltung Technische Ausstattung Büroausstattung Räumliche Verortung des Beratungsssettings In der Schule (Info-Sreens im Foyer, Schaukästen, ausliegende Flyer etc.) Internetaufritt (Homepage der Schule Aufgaben Kontaktmöglichkeit Lehrerkonferenz (Aufgaben/Projekte) Schüler informieren (durch Klassen gehen, hospitieren) Mit dem Lehrerkollegium den Austausch pflegen Erwartungen/Rollen klären Austausch Erreichbarkeit definieren Kommunikationswege klären Regional (Fortbildungen der Netzwerke, der Jugendhilfe...) Überregional (schulformspezifisch, schwerpunktspezifisch...) gemeinsam mit Lehrenden der Schule besuchen (als fachliches Tandem) Hospitation bei SSA, z.b. bei einer Kollegin, die am BK bereits seit längerem arbeitet. Konzept eigene Rolle eigene Professionalisierung Datenschutz Arbeitskreise regionale Teams der er bilden wenn möglich

2 Netzwerkbildung Erste Bestandsaufnahme vorhandener Sozialarbeit im Sozialraum strukturelle Erfassung inhaltliche Erfassung das BK im Sozialraum Präsenz durch Teilnahme an Sozialraumkonferenzen Vernetzung mit Sek.I- Schulen im Einzugsgebiet bzw. Sozialraum Kontaktaufnahme mit den umliegenden Schulen (des eigenen Bildungsprofils) Austausch Best-practice Projekte Kollegiale Beratung SSA Nutzung vorhandener Netzwerke Einbindung in schulspezifische, überregionale Strukturen, z.b. Regionalkonferenzen AK Methoden (extern) Informative Rund- s mit der Darstellung der eigenen Person, den Aufgaben und Rollen UND den Erwartungen an den Adressaten persönlich Vorstellen/ Termin/ Öffentlichkeitsarbeit/ Pressetermin zum "Einstand" Teilnahme an Sitzungen (Ratssitzungen, Integrationsrunden) Kooperation öffentliche Jugendhilfe - BK Jugendschutz (Vereinbarungen, Fortbildungen der SSA) Zusammenarbeit (z.b. BKiSchG) Jugendamt im Berufskolleg (Sprechstunden, Erstberatung) Schulinternes Beratungsnetzwerk Kontaktaufnahme Kooperation Ergänzung Handwerkskammer/ bbiz IHK/ Ausbildungsmanagement Kontaktaufnahme zu Kinder-und Jugendbüro Schulpsychologischer Beratungsstellen Kinder- und Jugendpsychiatrischer Sozialpsychiatrischer Vereine/Jugendzentren Bildungsträgern Kooperation Agentur für Arbeit - BK Möglichkeiten der Zusammenarbeit klären Schulsprechstunden Jobcenter/ Kommune Berufsberatung vor Ort (U 25 etc.) Amt für Ausbildungsförderung Polizei (Prävention) Suchtkliniken Psychiatrien Studienberatung Kontakt zu Universitäten und Fachhochschulen Teilnahme am schulinternen Krisenteam SV Städtische Arbeitskreise (Bsp. Dortmund)

3 Netzwerkbildung Beratungssetting/ Arbeitsfeld Erstellung eines individuellen Konzepts zur Ziele Inhalte Methoden Definition von Kernaufgaben Beratung und Begleitung Soziale Gruppenarbeit Projektarbeit Prävention und Krisenintervention Schulentwicklung Fallberatung der Lehrenden Rechtliche Arbeitsgrundlagen Verortung des Beratungsraums/ Büros im Schulgebäude zentral und offen vs. diskret öffentlicher Wegweiser Ausliegende Flyer Beratungsangebote externe Institutionen Aufsuchende und/ oder Sprechstunden? Räumliches Setting Eigenes Büro (!) Raumgestaltung (Atmosphäre schaffen im Beratungssetting) Arbeitsplatzgestaltung Technische Ausstattung (PC, Drucker/Scanner/ Kopierer, Telefon, handy (?), Netzwerkanbindung für E- Mail/Schülerdaten/ Schuldaten) Büroausstattung (Schreibtisch, ergonomischer Stuhl, Büroartikel) Bedarfe kommunizieren und über die Schule oder den Anstellungsträger beantragen. Arbeitsgrundlagen Freiwilligkeit der Schülerberatung Schweigepflicht Grenzen von (z.b.: therapeutische Settings, Offenlegung von Straftaten) Projektraum, z.b. Internet Bewegungsraum Ansprechbarkeit in den Pausen Schlüsselgewalt (Zugang zu wichtigen Räumlichkeiten)

4 Darstellung/ Informationsmanagement Intern Info-Screens im Foyer Schaukästen (Portrait und Infos) zentral ausliegende Flyer (Sekretariat, Foyer..) Extern (Homepage der Schule) Portrait Aufgaben Konzept Kontaktmöglichkeit Grundsätze der Beratung (Schweigepflicht etc.) Postfach im Lehrerzimmer Infos posten Posteingang pflegen Erreichbarkeit definieren und kommunizieren Konzept kommunizieren Ergänzung des Schulprogramms um Aufgaben der Lehrerkonferenz und Schulkonferenz anstehende Aufgaben/Projekte Kommunikation zur Schülerschaft SSA in den Klassen vorstellen, z.b. zum Schuljahresbeginn im Rahmen von Projekttagen Einzelhospitationen Dauerkontakt zwischen SSA und Klasse z.b. durch Methoden- oder Kompetenztrainings (in den Stundenplan integriert) Projektstunden oder -tage (auch außer Haus) Einschulungsveranstaltungen BuT Link/Hinweis auf der Homepage/Auskunftssyste m der Stadt/ des Kreises In der Startphase möglichst viele Arbeitskreise besuchen Teilnahme an schulischen Informationsveranstaltungen bzw. eigene Veranstaltungen für Eltern Pressetermin zum Einstand? Kommunikation mit dem Lehrerkollegium pflegen Erwartungen/Rollen klären fachlicher Austausch Evaluationen Chancen und Schwierigkeiten eigener Programmpunkt Regelmäßiger Austausch Klassenleitungen Abteilungsleitung Schulleitung Visitenkarten Kummerkasten

5 Fortbildung Aushänge im Lehrerzimmer Fortbildungen im Rahmen von Arbeitskreisen, z.b. sexueller Missbrauch Jugendkriminalität SchiLF/ScheLF durch Fortbildungsbedarf des Lehrerkollegiums ermitteln Selbststudium Gesetzesänderungen (SSA selbst betreffend) Kommentare BASS aktuelle Themen Fortbildungen über die Bezirksregierung Aushänge von Verbänden Homepage der Bezirksregierung Arnsberg Fortbildungsangebote des Kompetenzteams ( Lehrerfortbildung ( lehrerfortbildung/index.ph p) Fachtagungen Kollegiale Fallberatung (regelmäßiger Austausch) Individueller Fortbildungsbedarf Fortbildung Qualifizieren (BezReg/ LWL) als Einstiegshilfe Aktuelle Bedarfe decken durch SSA selbst durch Externe, z.b. Drogenberatungsstelle, Psychologische Beratungsstelle Teilnahme an themenspezifischen Fachtagungen, z.b. Schulabsentismus Übergangsmanagement Schule - Beruf rechtliche Schnittstellen, z.b. ALG II, Kindergeld, Ausbildungsförderung etc. Gesprächsführung und Kommunikation, z.b. TZI Supervision Reflektion und Förderung der persönlichen Kompetenzen

6 Verschiedenes Professionalisierung des eigenen Rollenverständnisses vs. Eierlegende Wollmilchsau Dokumentationsstandard Gesprächsprotokolle Vereinbarungen Kindeswohl- und Jugendgefährdungen Anschreiben Gewichtung von Dokumentation Einbindung und Abgrenzung zu bestehenden Projekten/ Beratungsangeboten, z.b. Beratungslehrern Streitschlichtern/ Mediatoren Klassenprojekte Schweigepflicht und Datenschutz (vgl. Infobroschüre des ULD) Fachlichkeit durch Supervision, (z.b. durch die Psychologische Beratungsstelle) Festlegung von Rollen und Funktionen innerhalb von Schule Mitarbeit in Gremien, z.b. Teilkonferenzen (Rolle?) Bildungsgang- Konferenzen Krisenteam Steuerungsgruppen/ Schulentwicklung Lehrerrat Schwerpunkte setzen bzgl. der Mitarbeit in Arbeitskreisen Evaluation SSA Literaturempfehlungen: Geißler, K./ Hegel, M. (2007): Konzepte sozialpädagogischen Handelns. Ein Leitfaden für soziale Berufe. Juventa Sturzenhecker, B./ Deinert, U. (Hrsg.) (2007): Konzeptentwicklung in der Kinder- und Jugendarbeit. Juventa Von Spiegel, H. (2008): Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit. Grundlagen und Arbeitshilfen für die Praxis. Reinhardt UTB Haftungs- und Weisungsrecht Zuständiger Personalrat (Personalvertretung Bezreg Arnsberg)

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