AUSSTELLUNGSORDNUNG. des. EDH e.v. Erster Deutscher Havaneserverein e.v. und dessen angegliederten Interessengemeinschaften

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1 AUSSTELLUNGSORDNUNG des EDH e.v. Erster Deutscher Havaneserverein e.v. und dessen angegliederten Interessengemeinschaften 1 Allgemeines Diese Ausstellungsordnung (nachfolgend kurz AO) des EDH Erster Deutscher Havaneserverein e.v. (nachfolgend kurz EDH e.v.) gilt für alle organisierten Veranstaltungen und Ausstellungen sowie für alle Besucher und Aussteller dieser Veranstaltungen und Ausstellungen, die diese durch Ihre Anmeldung bzw. dem Besuch dieser Veranstaltungen und Ausstellungen verbindlich anerkennen. Übergeordnete und weiterreichende Gesetzesregelungen sowie Tierschutzverordnungen der erlassenden Länder am Ausstellungsort gelten vor dieser AO. Diese wird im Bedarfsfall (für betroffene Ausstellungen) entsprechend angepasst. Aussteller, Besucher und Veranstalter (EDH e.v.) unterwerfen sich eventuell notwendig werdenden Sonderregelungen, wie z.b.: Not- oder Sonderverordnungen oder Quarantänebestimmungen, der entsprechenden zuständigen Ämter sowie Amtstierärzte und tragen die eventuell anfallenden Kosten in eigener Verantwortung. Etwaige Schadensersatzansprüche an den EDH e.v. bzw. den Veranstalter, bleiben infolge behördlicher Auflagen, welche die Teilnahme des gemeldeten Hundes, Teilnehmers oder Züchters sowie Werbung des Züchters, Händlerstände etc. an einer Veranstaltung des EDH e.v. verhindern, ausgeschlossen. Wir weisen darauf hin, dass unsere Richter überwiegend dem IHV Internationaler Hunde Verband e.v. (nachfolgend kurz IHV e.v.) angehören. Diese bewerten nach den anerkannten Rasserichtlinien des IHV e.v. bzw. der ACW ALIANZ CANINE WORLDWIDE (nachfolgend kurz ACW) und weichen wissentlich, bei einigen Rassebeschreibungen, von den Standards der FCI Fédération Cynologique Internationale (nachfolgend kurz FCI) ab. Der EDH e.v. hat sich genauso wie der IHV e.v. der gesunden Hundezucht verschrieben und kann und will daher bei bestimmten Rassen nicht den falsch interpretierten Schönheitswahn der FCI mittragen. Auf den Ausstellungen des EDH e.v. soll der gesunde, frei atmende Hund gewinnen! Nicht ein kranker Hund, der dem oft veralteten Standard der FCI entspricht. Wir weisen die für den EDH e.v. tätig werdenden Richter an, zunächst den Richterbericht auszufüllen, bevor Ahnentafel, Urkunden oder Titelnachweise durch den Aussteller vorgelegt werden um eine Beeinflussung der Richter zu vermeiden. 2 Ausstellungsformen im EDH e.v Grundsätzlich gibt es internationale und nationale, rasse- sowie gruppenbezogene Ausstellungen für alle Hunderassen. Der EDH e.v. vergibt unter seiner Schirmherrschaft die Anwartschaft auf Internationale Titel (CACIB). Die angegliederten Interessengemeinschaften übernehmen die Schirmherrschaft für nationale (CAC) und regionale Titel. Prüfungen für Gebrauchshundegruppen übernimmt allein der Dachverband IHV e.v. Ausstellungsformen: 1. CACIB Schönheitsschau: auf einer Schönheitsschau ist das objektive Urteil des Richters als Momentaufnahme gefragt. Zugelassen sind auf dieser Ausstellungsform alle Hunde und diese werden auch gleich behandelt. Auf einer Schönheitsschau ist es uninteressant ob der Hund eine Ahnentafel besitzt oder nicht. Der Richter sollen Ausstellungsordnung des EDH Erster Deutscher Havaneserverein e.v. Stand: Seite 1 von 7

2 weder durch Vereinszugehörigkeiten, Zwingernamen oder sonstigen Informationen beeinflusst werden. Alle Hunde werden gleichwertig behandelt. 2. CACIB Zuchtschauen: Es dürfen nur Hunde vorgestellt werden, welche auch für die Zucht zugelassen werden können oder bereits zugelassen sind. Weder Mehrrassehunde, noch Rassehunde ohne Ahnentafeln dürfen ausgestellt werden. 3. CACIB Spezialschau: Es dürfen nur Hunde vorgestellt werden, die der Rasse-bzw. Rassegruppe zugeordnet werden können, welche im Titel der Spezialschau benannt sind. Auch hier spielt es keine Rolle ob der Hund eine Ahnentafel besitzt oder nicht. 4. CACIB Spezialzuchtschau: Es dürfen nur Hunde vorgestellt werden, die der Rassebzw. Rassegruppe zugeordnet werden können, welche im Titel der Spezialschau benannt sind. Eine Voraussetzung ist hier die Vorlage einer kompletten Ahnentafel der Ausstellungshunde, welche im Ring dem Richter vorzuzeigen ist. 3 Organisatorische Voraussetzungen für Ausstellungen (Katalog): Für jede der genannten Ausstellungen und Zuchtschauen wird ein Katalog erstellt, in welchem die gemeldeten Hunde alphabetisch nach Rassen sortiert, mit der dazugehörigen Startnummer aufgeführt sind. Anspruch im Katalog aufgeführt zu werden, haben nur Hunde die vor dem Meldeschluss gemeldet wurden. Für Nachmeldungen wird mindestens ein für die Organisationsleitung erstelltes Ergänzungsblatt in mehrfacher Ausfertigung erstellt, welches am Ausstellungstag für die betreffenden Richter und die Ausstellungsleitung sowie nach der Ausstellung für das Archiv und den Vorstand des EDH e.v. verfügbar sind. 4 Anmeldung und Genehmigung: Der EDH e.v. plant seine Ausstellungen durch Beschluss des Vorstandes und veröffentlicht diese in den vereinsinternen Medien sowie ggf. weiteren Werbeplattformen. Voraussetzungen zur Durchführung der Ausstellungen ist die Genehmigung durch die zuständige Behörde (Amtstierarzt). Bei Großveranstaltungen/ Messen, in denen sich der EDH e.v. mit einer Ausstellung beteiligt, die lediglich Bestandteile dieser Messen ist, übernimmt der Hauptmesseveranstalter diese Anmeldung. Zugelassene Hunde: Das Alter des Hundes muss mindestens sechs Monate (als Stichtag gilt der Ausstellungstag) betragen, außer in der Babyklasse ab 3 Monaten, solange dies nicht explizit unter ausgeschlossene Hunde aufgeführt ist. Bei Rassehunden werden alle Ahnentafeln anerkannt. Reinrassige Hunde, an deren Rassereinheit der Richter keinen Zweifel hegt, die jedoch nicht über Ahnenabstammungsnachweise verfügen, starten in der Schönheitsschau ebenfalls in denen für die betreffende Rasse vorgesehenen Meldeklassen der Rasse. Mischlingshunde werden in einem gesonderten Bewertungsring, entsprechend den Vorgaben der Meldeklassen, gewertet. Kastrierte Rüden und Hündinnen sind bei der Meldung durch den Aussteller anzuzeigen und werden ggf. in einem gesonderten Ring bewertet. Ausgeschlossene Hunde: Ausgeschlossen sind Hunde, die entgegen der in Ihrem Land geltenden Tierschutzvorschriften ohne medizinische Notwendigkeit kupiert wurden. Bei medizinischer Notwendigkeit (z.b.: Rutenbruch) ist unbedingt das tierärztliche Attest mitzuführen. Ausgeschlossen sind Hunde, die nicht über den geforderten Impfschutz verfügen. Für jeden in das Ausstellungsgelände eingebrachten Hund, egal ob Besucher oder Aussteller, ist ein ausgefüllter, gültiger Impfpass mit eingetragener gültiger Tollwutschutzimpfung mitzuführen und auf Verlangen vorzuweisen. Empfohlen wird Vollimpfung mindestens vier Wochen und Ausstellungsordnung des EDH Erster Deutscher Havaneserverein e.v. Stand: Seite 2 von 7

3 höchstens ein Jahr alt. Die Entscheidung über die Zulassung von weitergehenden Impfschutzregelungen (z.b.: Impfschutz auf drei Jahre verlängert) obliegt nicht dem Veranstalter, sondern bei den hoheitlichen Rechten des zuständigen Amtstierarztes des Veranstaltungsortes. Sofern die behördliche Genehmigung Abweichungen von der jährlichen Tollwutschutzimpfung zulässt, übernehmen wir diese gern und die Ausstellungsleitung informiert dazu gern auf Anfrage. Ausgeschlossen sind kranke und lahme Hunde mit Missbildungen sowie Hündinnen die sichtlich trächtig oder in der Säugeperiode sind. Abgabe der Meldungen, Meldeschluss und Gebühren: Alle Angaben in Meldescheine sind der wahrheitsgemäß mit großer Genauigkeit zu erstellen. Wer wissentlich falsche Angaben macht, verliert alle Auszeichnungen und kann von weiteren Veranstaltungen durch Beschluss des Vorstandes des EDH e.v. ausgeschlossen werden. Onlineanmeldungen erhalten in der Regel eine Annahmebestätigung. Alle anderen Anmeldearten erhalten keine gesonderte Bestätigung. Die deutlich lesbar ausgefüllten Meldescheine bzw. Onlinemeldungen müssen rechtzeitig vor der Ausstellung vorliegen. Bei jeder Ausstellung wird ein 1. sowie ein 2. Meldeschluss veröffentlicht. Die Gebühr für die Ausstellungsteilnahme errechnet sich nach dem Eingangsdatum der Meldung beim EDH e.v. Die Höhe der Gebühren entnehmen Sie bitte dem Ausstellungsflyer für die entsprechende Ausstellung oder der aktuellen Gebührenordnung des EDH e.v. Die gültigen AO müssen in jedem Fall anerkannt werden. Beim Meldeschein erfolgt dies durch Unterschrift, bei Onlineanmeldungen durch ein entsprechendes Kreuz im Formular. Die Anmeldung verpflichtet zur Zahlung der Anmeldegebühr. Erfolgte Anmeldungen können nicht zurückgezogen werden. Die Zahlungsverpflichtung bleibt auch dann bestehen, wenn der Hund aus irgendeinem Grund nicht vorgeführt wird. Standgelder und sonstige Gebühren sind bei Abgabe des Meldescheines fällig. Der Ausgleich der Zahlungsverpflichtungen erfolgt immer entsprechend den auf den Meldeunterlagen angegebenen Bedingungen. Sind die Anmeldegebühren vor Beginn des Richtens nicht eingezahlt, gilt der Hund als nicht gemeldet. 5 Haftung des Eigentümers: Jeder Hundehalter, Aussteller oder Besucher haftet gemäß Gesetz (BGB) für Schäden, die er oder ein von ihm beauftragter Dritter oder sein(e) Hund(e) im gesamten Ausstellungsbereich verursachen. Der ausführende Verein und dessen Ausstellungshelfer sind von jeder Haftung befreit. Der Eigentümer hat für seinen Hund und sich selbst eine geeignete Haftpflichtversicherung abzuschließen. 6 Durchführung der Ausstellung: Rassespezifische Besonderheiten, sowie der Ablauf der Ausstellung sind in den Durchführungsbestimmungen zur AO geregelt. Der Hund oder die Hunde sind am Ausstellungstag in die Ausstellung zu bringen. Veterinärärztliche Bestimmungen sind genau einzuhalten. Der Hund bzw. die Hunde müssen mit entsprechendem Halsband und Leine ausgerüstet sein. Der Aussteller hat deutlich sichtbar seine Startnummer zu tragen. Den Anordnungen der Ausstellungsleitung, Richter und Ordner ist unbedingt Folge zu leisten. Ausstellungsordnung des EDH Erster Deutscher Havaneserverein e.v. Stand: Seite 3 von 7

4 Die Hunde sind im gesamten Ausstellungsgelände entweder durch einen Mikrochip, Tätowierung, nach den jeweiligen Richtlinien des Herkunftslandes, oder eindeutig angebrachter Steuermarke mit Adressanbringung des Besitzers zu kennzeichnen. Leinenpflicht herrscht im gesamten Ausstellungsgelände! Tierschutzwidrige Halsbänder wie Würger, Stachelhalsbänder etc. sind strengstens untersagt und berechtigen die Ausstellungsleiter, Ausstellungsgehilfen und Richter, den Hundehalter sofort des Ausstellungsgeländes zu verweisen. In diesem Fall verfallen sämtliche Ansprüche auf Rückerstattung der Gebühren sowie auf Urkunden, Pokale, Richterbericht und Anwartschaften. Der Hundehalter sorgt für eine ausreichende Nahrungs- und Wasserversorgung für seinen Hund während der gesamten Dauer der Ausstellung. Der Veranstalter garantiert mindestens eine Wasserentnahmestelle für Trinkwasser. Verunreinigungen des Ausstellungsgeländes durch den Hund bzw. den Hundeführer sind zu vermeiden und im Bedarfsfall durch den Hundeführer sofort selbständig zu beseitigen. Der Veranstalter stellt hierzu entsprechende Abfallbehälter zur Verfügung. Beseitigt ein Hundehalter/ Hundeführer die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht unverzüglich und ohne Aufforderung, wird eine Strafgebühr in Höhe von 35,00 je Vorfall fällig. Diese ist sofort und in bar nach Aufforderung an die Ausstellungsleitung zu zahlen. Wird der Aufforderung nach Beseitigung nicht Folge geleistet, wird der Hund von der Ausstellung disqualifiziert. In diesem Fall verfallen sämtliche Ansprüche auf Rückerstattung der Gebühren sowie auf Urkunden, Pokale, Richterbericht und Anwartschaften. Dieser Regelung stimmt jeder Besucher, Aussteller und Hundeführer zu, in dem er das Ausstellungsgelände betritt. Der EDH e.v. besitzt das Hausrecht auf dem Ausstellungsgelände. Über Streitigkeiten zwischen Teilnehmern entscheidet die Ausstellungsleitung vor Ort. Dazu werden alle Parteien vorab angehört. 7 Klasseneinteilung: Babyklasse: Jüngstenklasse: Jugendklasse: Junghundklasse: Offene Klasse: Championklasse Zuchtklasse Seniorenklasse bis max. 6 Monate von 6 bis 9 Monaten von 9 bis 15 Monaten nicht länger vorgesehen, wird aber noch gerichtet; 12 bis 18 Monate über 15 Monate (für Riesenrassen ab 18 Monaten) ist eine Sonderklasse für Hunde, die bereits 3 x die Anwartschaft auf ein nationales, und internationales Championat in der offenen Klasse (frühestens ab 15 Monate) erhalten haben. Die Hunde dürfen innerhalb der Ausstellung auch in einer anderen Klasse (z.b.: der offenen Klasse) gemeldet werden. für Hündinnen, die durch den Wurf in Mitleidenschaft gezogen wurden. Hier darf weder ein ausgeprägtes Gesäuge noch stumpfes Fell, rasierter Bauchbereich oder andere Fehler, welche mit der Trächtigkeit, dem Wurf, einhergehen vom Richter abzüglich bewertet werden. Der Wurf darf maximal ein Jahr zurückliegen. für Hunde ab dem vollendeten 7. Lebensjahr (die Aussteller müssen ihren Hund jedoch nicht mit 7 Jahren in dieser Klasse melden, können diesen z.b.: in der Ehrenklasse starten lassen, wenn alle Voraussetzungen dafür erfüllt sind). Diese Klasse hat den Vorteil, dass altersbedingte Mängel, z.b. fehlender Zahn, nicht mehr so starke Ausstellungsordnung des EDH Erster Deutscher Havaneserverein e.v. Stand: Seite 4 von 7

5 Bemuskelung usw., nicht abschlägig durch die Richter bewertet werden dürfen. Die Ausstellungsleitung ist berechtigt, irrtümlich in einer falschen Klasse gemeldeten Hunde, in die richtige Klasse zu versetzen. Als fehlen wird ein Hund behandelt, der nicht rechtzeitig im Ring vorgeführt wurde. Der Aussteller hat in keinem Fall Anspruch auf Rückvergütung der Meldegebühr oder sonstigen Kosten. Der Aussteller ist dafür verantwortlich, den Hund beim ersten Aufruf des Richters in den Ring zu führen. Im Ausstellungsring dürfen sich nur die bestellten Organe, Ausstellungsleiter, Vorstand, Richter, notwendige Dolmetscher, Ringassistenten, Schriftführer und Ausstellungshelfer, neben den Ausstellern mit ihren zum richten aufgerufenen Hunden aufhalten. Richteranwärter, die als Schriftführer oder Ringassistenten tätig sind, oder Proberichten absolvieren, haben sich an die Richterordnung zu halten. 8 Bewertungen und Preise: Die Bewertungen werden nach den anerkannten ACW- und IHV e.v. - Richtlinien vorgenommen. Hunde, die sich nicht beurteilen lassen oder mit bestehendem Verdacht auf Eingriffe, bleiben Ohne Bewertung. Der Grund ist im Richterbericht anzuführen. Wer an seinem Hund Veränderungen vornimmt oder solche duldet, die dazu dienen sollen den Richter zu täuschen, wird von der Veranstaltung ausgeschlossen. Ebenso ist das Sprayen, Kreiden oder Föhnen sowie unnötig langes Verweilen des Hundes am Trimmtisch mit Galgen auf der Ausstellung verboten. Bei jeglichen Täuschungsversuchen des Richters, können verliehene Formwerte und Titel sowie Preise aberkannt werden. Im Wiederholungsfall kann auch eine befristete oder dauernde Hundeausstellungssperre für Veranstaltungen des EDH e.v. ausgesprochen werden. Ein Rechtsanspruch auf Anwartschaften oder Titel besteht nicht. Das Richterurteil ist endgültig, einen Einspruch dagegen ist unzulässig. Wenn eine formale Unrichtigkeit vorliegt, ob vom Veranstalter, Richter oder Aussteller verursacht, hat jeder Betroffene Aussteller das Recht, Einspruch dagegen zu erheben. Einsprüche sind an Ort und Stelle mündlich oder schriftlich am Tage der Ausstellung einzubringen. Bei jedem Einspruch ist eine Gebühr von 80,- bei der Ausstellungs- oder Organisationsleitung der Ausstellung zu hinterlegen, die zu Gunsten des Veranstalters verfällt, wenn der Einspruch abgelehnt wird. Die Entscheidung über den Einspruch trifft nach Anhören aller Beteiligten die Ausstellungsleitung, bzw. ein von ihr Delegierter, an Ort und Stelle. Gegen diese Entscheidung kann innerhalb von acht Tagen die Berufung beim Vorstand des EDH e.v. schriftlich, mit eingeschriebenem Brief eingebracht werden. Die Entscheidung des Vorstandes ist endgültig. Einsprüche ohne Hinterlegung der vorstehend genannten Gebühr werden nicht berücksichtigt. Bei Ausstellungen des EDH e.v. bekommt jeder Ausstellungsteilnehmer mit seiner ordentlichen Bewertung ( Ohne Bewertung fällt heraus) mindestens eine Teilnehmermedaille oder Teilnehmerpokal sowie Urkunde, Richterbericht und sofern erworben entsprechende Anwartschaftskarten auf Championate. Die Ehrenpreise sind bereits mit der Anmeldegebühr ausgeglichen. Nachmeldungen, für die auf der Ausstellung nicht sofort Teilnehmerpreise bereitgestellt werden können, müssen vor Zusendung dieser, die Portokosten hinterlegt werden. Ausstellungsordnung des EDH Erster Deutscher Havaneserverein e.v. Stand: Seite 5 von 7

6 Es steht der Ausstellungsleitung frei, weitere Ehrenpreise oder Siegerpreise in weiteren Kategorien wie Sonderwettbewerben Best of Show, Juniorhandling, usw. auszurufen und zu vergeben. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Weitere mögliche Ehrenpreise die vergeben werden können: 1. Paarklasse zwei Hunde derselben Rasse; das Paar (Rüde und Hündin) sind bis zum Meldeschluss an der Ausstellung anzumelden und müssen im Besitz desselben Ausstellers sein 2. Zuchtgruppe Bedingungen: mindestens drei Hunde derselben Rassen; alle müssen Ausstellungsteilnehmer sein, vom gleichen Züchter erzüchtet, aber nicht in mehr in seinem Besitz sein. 9 Ende der Ausstellung: Aussteller und Hunde dürfen erst nach Abschluss der Ausstellung das Gelände verlassen. Die Hunde sollen zwar nicht ständig am Ring sein, sondern sollen Auslaufgelände usw. nutzen, müssen aber zu den Endausscheiden anwesend sein. Pokalausgabe, Ehrenpreisausgabe, Urkundenausgabe mit Richterbericht etc. erfolgt grundsätzlich erst nach Abschluss aller Endausscheide. Eine vorzeitige Abreise, ohne die Genehmigung durch die Ausstellungsleitung, zieht den ersatzlosen Verlust aller Ausstellungsergebnisse, Urkunden und Preise nach sich. Die Genehmigung ist vor Beginn der Ausstellung einzuholen und wird nur in Ausnahmefällen gebilligt. 10 Absage einer Ausstellung: Muss die Ausstellung infolge höherer Gewalt, oder sonstigen, nicht durch den Vorstand des EDH e.v. zu verantwortenden Gründen (z.b. Versagen der behördlichen Genehmigungen), abgesagt werden, ist der Veranstalter verpflichtet, sofort und vorzüglich alle angemeldeten Aussteller zu informieren, soweit dies mit vertretbaren Mitteln möglich ist. Hier gelten bereits versendete Mitteilungen an von Ausstellern hinterlassene Mailadressen, Telefonate (auch Mitteilungen auf den AB), Faxe, Briefe sowie Internetmitteilungen als zugestellte Absagen. Schadenersatzansprüche an den EDH e.v. oder den Veranstalter bleiben infolge der Absetzung und Nichtdurchführung von Ausstellungen ausgeschlossen, sofern nicht eine Versicherung einsteht. Zur Deckung etwaiger Aufwendungen und Forderungen aus der Ausstellungsplanung zu Ungunsten des EDH e.v. bzw. den Veranstalter, können die fälligen bereits gezahlten und noch zu zahlenden Gebühren aus allen Anmeldungen zu dieser Ausstellung herangezogen werden. Nachforderungen an Aussteller mit gemeldeten Hunden sind daher rechtens und werden im Bedarfsfall gefordert. Natürlich werden Überstände aus nicht benötigten Anmeldegebühren, in diesem Fall an alle Aussteller, zum gleichen Verteilerschlüssel zurückbezahlt, sofern diese 5,- übersteigen. 11 Schlussbestimmung: Diese AO unterwirft sich immer den geltenden gesetzlichen Bestimmungen oder Polizeiverordnungen der Ausstellungsorte und kann daher jederzeit durch den Vorstand des EDH e.v. bzw. zugelassenen Veranstalters, nach Rücksprache mit dem EDH e.v., entsprechend angepasst werden. Im Falle der Anpassung muss die angepasste AO gut sichtbar im und vor dem Ausstellungsgelände im vollen Umfang sowie mit allen Änderungen ausgehängt werden oder anderweitig für jeden sicht- und nachvollziehbar gezeigt/übergeben werden. Diese AO kann jederzeit durch den Vorstand des EDH e.v. angepasst oder verändert werden und gilt in der jeweils aktuellen Form, die sowohl im Internet unter Ausstellungsordnung des EDH Erster Deutscher Havaneserverein e.v. Stand: Seite 6 von 7

7 als auch auf jeder Ausstellung bei der Ausstellungsleitung oder vorher bei der Geschäftsstelle des EDH e.v., abgerufen werden kann. Diese AO tritt am in Kraft. Der Vorstand des EDH e.v. Ausstellungsordnung des EDH Erster Deutscher Havaneserverein e.v. Stand: Seite 7 von 7