arischer Installations-, Gebrauchs- und, Wartungsanweisung Hockerkocher S

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1 arischer Installations-, Gebrauchs- und, Wartungsanweisung Hockerkocher S v' W Bartscher GmbH Franz-Kleine-Straße 28 Postfach Telefon ( ) Salzkotten Salzkotten Telefax ( )

2 Inhalt Seite 1. Geräteinstallation Installation Aufstellung Kontrolle der Wärmebelastung Geräteanschluß Anschluß für Flüssiggas Anschluß für Erdgas Volumetrische Methode Umstellen der Gasart Austausch der Brennerdüse 5 3 Kontrolle der Betriebsweise 6 4 Wartung Austausch von Ersatzteilen Hauptbrenner Zündkerze Thermoelement Gasarmatur Druckknopf der Piezo Zündung 7 5 Gebrauch des Gerätes Anzünden Ausschalten 7 6 Reinigung Gehäuse Geräteoberfläche 7 7 Gasdurchfluß-Einstelltabelle 8 8 Stückliste 8 9 Positionsplan zur Stückliste 9 10 Gashahn, Gasbrenner 10 Wichtig : Die Fa. Bartscher GmbH übernimmt keinerlei Verantwortung für Schäden, die durch falsche Installation, Beschädigung des Gerätes, schlechte Wartung undl/der unsachgemäße Handhabung verursacht worden sind. 2

3 1. Geräteinstallation 1.1 Installation Installation, Inbetriebnahme, Kontrolle der Wärmebelastung und Wartung des Gerätes müssen von sachkundigem bzw. autorisiertem Personal ausgeführt werden, das folgende Forderungen erfüllt : a) Genehmigung durch -unsere Firma b) Zulassung vom örtlichen Gasversorungsunternehmen Neben dieser Anweisung des Herstellers sind die folgenden geltenden Vorschriften zu beachten : 1) DVGW-TRGI (Technische Regeln für Gasinstalltionen) 2) TRF (Technische Regeln Flüssiggas) 3) DVGW-Arbeitsblatt G 634 (Installation von Großküchen- Gasverbrauchseinrichtungen) Außerdem müssen die einschlägigen bau- und gewerberechtlichen Bestimmungen, Unfallverhütungsvorschriften und VDE-Vorschriften beachtet werden. 1.2 Aufstellung Das Gerät sollte in einem gut belüfteten Raum aufgestellt werden, wenn möglich unter einer Abzugshaube (siehe DVGW Arbeitsblatt G 634). Das Gerät muß beim Aufstellen mit einer Verankerung am Boden durch die Winkel gegen Umkipppen gesichert sein. Ein Mindestabstand von 20 cm vom Gerät zu eventuellen Wänden aus brennbarem Material ist nach allen Seiten einzuhalten. Werden diese Abstände unterschritten, so sind entsprechende Wärmeschutzmaßnahmen für die brennbaren Bauteile zu treffen, wie z. B. Verfliesen der Anstellflächen, Anbringung eines Strahlungsschutzes. Bevor das Gerät angeschlossen wird, ist auf dem Geräteschild im Geräteinneren (Abb. Seite 11) festzustellen, ob das Gerät für die zur Verfügung stehende Gasart eingerichtet und zugelassen ist. Falls die auf dem Geräteschild angegebene Gasart nicht mit der zur Verfügung stehenden Gasart übereinstimmt, Anleitungen im Abschnitt "Umstellung der Gasart" befolgen. 1.3 Kontrolle der Wärmebelastung Das Gerät muß vom Vertragsinstallationsunternehmen oder dem Gasversorungsunternehmen auf die Wärmebelastung kontrolliert werden. Bei Neuinstallation.und entsprechend bei Umstellungen oder Anpassungen und bei jeder Wartungsarbeit müssen die vorschriften des DVGW-TRGI und die Anleitungen des Herstellers befolgt werden. Die Wärmebelastung ist die auf dem Geräteschild angegebene Nennwärmebelastung. Eine Kleinstellung ist vorhanden und muß bei Erdgas nach Abb. 2 (Seite 10) eingestellt werden gemäß der volumetrischen Methode nach Abschnitt (Tabelle Seite 8). 3

4 1.3.1 Geräteanschluß Die Nennwärmebelastung ergibt sich bei einem Anschlußdruck von 20 mbar bei Erdgas und 50 mbar bei Flüssiggas durch Wirksamwerden des jeweiligen Düsenquerschnitts (siehe dazu Abschnitt "Umstellung der Gasart"). Eine Voreinstellmöglichkeit für die Nennwärmebelastung ist aus diesem Grund nicht vorhanden. Somit ist zum Betrieb mit Nennwärmebelastung neben der Kontrolle des Anschlußdrucks. ebenfalls der Einsatz der richtigen Düse erforderlich und zu kontrollieren. Der Anschlußdruck ist mittel eines U-Rohr-Manometers (Auflösung mindestens 0,1 mbar) am Druckmeßstutzen zu messen (Abb. 3, Seite 10). Hierzu die Dichtschraube (1) im Anschlußdruckmeßstutzen (7) entfernen und den Schlauch des Manometers anschließen. Nach erfolgter Messung ist die Dichtschraube des Anschlußdruckmeßstutzens zu verschließen. Bei Betrieb mit Flüssiggas ist die Überprüfung des Flammenbildes nach den 'Technischen Regeln Flüssiggas" (TRF) ausreichend Anschluß für Flüssiggas Prüfen, ob das anlagenseitig eingebaute Druckregelgerät einen Ausgangsdruck von 50 mbar aufweist (Kontrolle des Geräteschildes oder druch Druckmessung) und prüfen, ob die Kennzeichnung der eingesetzten Düsen mit den Herstellerangaben übereinstimmt. Der Betrieb des Gerätes ist nur in einem Anschlußdruckbereich von 42,5 mbar bis 57,5 mbar zulässig. Die Kleinstellung Abb. 2 (Seite 10) ist gegen Anschlag einzudrehen Anschluß für Erdgas Der Norm-Anschlußdruck bei Gasen der 2. Familie beträgt 20 mbar. Liegt der Anschlußdruck niedriger (jedoch nicht unter 15 mbar) bzw. höher (jedoch nicht über 22,5 mbar) gegenüber dem oben genannten Wert, kann der Anschluß ebenfalls ausgeführt werden. Liegt der Anschlußdruck unter 15 mbar bzw. über 22.5 mbar, darf das Gerät nicht in Betrieb genommen werden. In diesem Fall ist das Gasversorgungsunternehmen zu benachrichtigen. Die Kontrolle der Wärmebelastung kann über einen Gaszähler durch die sogenannte "Volumetrische Methode" erfolgen. In der Regel reicht zur Kontrolle eine Überprüfng des richtigen Düsen-Einsatztes für die Nennwärmebelastung. Die Kleinstellwärmebelastung ist gemäß Abschnitt einzustellen Volumetrische Methode Mit Hilfe eines Gaszählers und einer Stoppuhr kann das Gasvolumen ermittelt werden, das dem Gerät pro Zeiteinheit zugeführt werden muß. Das richtige Volumen ist der Einstellwert "E" in Liter pro Stunde (I/h) oder Liter pro Minute (1/min). Der Einstellwert wird nach der folgenden Formel errechnet : E= Wärmebelastung Betriebsheizwert 4

5 Hierbei ist zu beachten, daß die Messung der Wärmebelastung im Beharrungszustand des Gerätes vorzunehmen ist. Für die Umrechnung verschiedener Einheiten verweisen wir auf die.dvgw- TRGI. Der Betriebsheizwert ist beim örtlichen Gasversorgungsunternehmen zu erfragen. Die erforderlichen Einstellwerte für die Nennwärmebelastung und Kleinstellung, bezogen auf den Nenndruck, sind der "Gasdurchfluß-Einstelltabelle" zu eintnehmen. 2. Umstellen der Gasart Technische Daten Bre Flüssiggas Erdgas"E" E dgas"ll 50 mbar 20 mbar 20 mbar Brennerdüse mm 115 i Gasanschlußwert 0,5kglh 0,702 m'!h 0,816 m'ih HUB-9,97 kwhlm3 HUB=8,57 kwhlm 3 Keinstellung :. mittlere Bohrung 0 1 mm, obere Bohrung 0 0,5 mm Bevor das Gerät in Betrieb genommen wird, muß unbedingt die Angabe der Gasart kontrolliert werden, für die das Gerät vorgesehen ist. Die Angabe befindet sich auf dem Geräteschild, das im Geräteinneren angebracht ist (Abb. Seite 11 ). Falls die auf dem Geräteschild angegebene Gasart nicht mit der zur Verfügung stehenden Gasart übereinstimt, muß die Brennerdüse mit der entsprechenden mitgelieferten Düse ausgetauscht werden (Abb. 3, Seite 10). 2.1 Austausch der Brennerdüse (Abb. 3, Seite 10) Brennerdeckel, Brennertulpe und Brennerrohr nach oben abnehmen Düse (B) (Abb. 3, Seite 10) mit einem passenden Schraubenschlüssel abschrauben und durch die entsprechende Düse ersetzen ; die Düsen sind in mm gekennzeichnet. Primärluftzufuhr regeln, indem die Entfernung (X) durch Verschieben der Buchse (C) eingestellt wird ; die Buchse (C) läßt sich durch Lösen der Schraube (D) verschieben (Abb. 3, Seite 10). 5

6 Wichtigl Nach erfolgter Gasumstellung oder Anpassung muß unbedingt der entsprechende, mit der Düse mitgelieferte Aöfkleber am Geräteschild (im Geräteinneren) angebracht werden. 3. Kontrolle der Betriebsweise das Gerät entsprechend der Betriebsanleitung in Betrieb nehmen das Gerät auf Gasdichtheit prüfen (siehe TRGI/TRF) zur Kontrolle der Primärlufteinstellung bei den Hauptbrennern ist der Abstand "X" (Abb. 3, Seite 10) richtig einzustellen. In jedem Falle gilt der Luftvolumenstrom als korrekt eingestellt, wenn ausreichende Sicherheit gegen Abheben der Brennerflammen bei kaltem, bzw. Rückschlagen bei heißem Brenner gegeben ist : Überzündung und regelmäßiges Flammenbild bei Vollbrand prüfen den Benutzer mit der Gerätebedienung vertraut machen und Betriebsanleitung übergeben einen Wartungsvertrag empfehlen 4. Wartung Alle unter Verschleiß stehenden Einbauteile des Gerätes sind leicht zugänglich. Alle Verbindungen besitzen einen metalldichtenden Doppelkonus und eine Überwurfmutter. Die Handhabung dieser Teile verlangt größte Vorsicht. Bei eventueller Beschädigung dieser Teile während Ausbau und/oder Einbau müssen diese unbedingt ersetzt werden. 4.1 Austausch von Ersatzteilen Hauptbrenner Der Haußtbrenner kann druch Herausnehmen einfach ausgetauscht werden Zündkerze (Abb. 3, Seite 10) Die Zündkerze mit einem passenden Schraubenschlüssel lösen ; Zündkerze herausziehen und Zündkabel abklemmen Thermoelement Das Thermoelement mit einem geeigneten Schraubenschlüssel lösen und herausziehen; die Verbindung zur Gasarmatur unterbrechen Gasarmatur Verbindung der Gasein- und -ausgangsrohre und des Thermoelements unterbrechen. Die Schraubenmuttern lösen, die die Gasarmatur befestigen und dann herausziehen. 6

7 4.1.5 Druckknopf der Piezo-Zündung Schraubenmutter lösen, die den Druckknopf an der unteren Vordermrand befestigt ; Kabel abklemmen und Druckknopf herausziehen. Für den Verbraucher 5. Gebrauch des Gerätes Achtung! Das Gerät ist nur für gewerbliche Zwecke vorgesehen und muß von Fachkräften bedient werden. Nur für beaufsichtigten Betrieb. 5.1 Anzünden Knebel leicht eindrücken, 1 Raste nach links drehen. Dann ganz eindrücken und festhalten, und Druckschalter der Piezo-Zündung drücken, um die Flamme anzuzünden. Knebel noch ca Sekunden fest eingedrückt halten, dann langsam loslassen. Geht die Flamme aus, Vorgang wiederholen. Brennt die Flamme, den Knebel auf die gewünschte Position drehen (1 = Kleinstellung, Il = Großstellung). 5.2 Ausschalten Knebel nach rechts drehen ; die Flamme erlischt. 6. Reinigung 6.1 Gehäuse Die Reinigung muß sorgfältig unter Verwendung von lauwarmem Wasser und neutralen Reinigungsmitteln durchgeführt werden. Keine aggressiven Stoffe oder grobe Reinigungsmittel verwenden. 6.2 Geräteoberfläche Die Reinigung muß sorfgältig unter Verwendung eines feuchten Tuches mit lauwarmem Wasser und neutralen Reingungsmitteln durchgeführt werden. Keine aggressiven Stoffe oder grobe Reinigungsmittel verwenden. Achtung! Wird das Gerät für längere Zeit nicht verwrendet oder im Falle einer Betriebsstörung oder ungleichmäßigen Betriebs muß der außerhalb des Gerätes gelegene Hauptgashahn geschlosssen werden. Außerdem wird eine halbjährliche Kontrolle durch einen Fachmann empfohlen. 7

8 7. Gasdurchfluß-Einstelltabelle 2. Familie Erdgas Typ "E" und "LL" Norm-Anschlußdruck 20 mbar Qn = 7 kw Qmin =1,4 kw Gasverbrauch Erdgas E 0,74 m 3/h 1 0,15 m 3/h Gasverbrauch Erdgas LL 0,86 m3/h 1 0,17 m3/h 8. Stückliste Position Bezeichung Werkstoff 1 Gestell mit Rippenrost Stahlprofile be. Grauguß ematlfiert Kunststoff 8 Piezo-Zünder 9 Brennerdeckel Messing 10 Aluminium 11 Aluminium 12 Lufthülse Aluminium 13 Brenner-Düsenhalter Aluminium Messing Messing 16 Düse Propan Messing 17 Gasleitung Hahn/Brenner Stahlrohr 18 Befestigungswinkel mit Schrauben 8

9 9. Positionsplan zur Stückliste Pos. 2 Pos. 18 Pos. 6 9

10 10. Gashahn, Gasbrenner Abb. 1 Amme, ~~, C ~i, 2UqW)2UqW)" 4 Kleineinstellung 0 w Abb. 2 Erdgas und Flüssiggas : x= 12 Abb

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