Fragen und Antworten A 1. Fragen und Antworten. Marienschule Münster Bischöfliches Mädchengymnasium

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1 Fragen und Antworten A 1 Fragen und Antworten Marienschule Münster Bischöfliches Mädchengymnasium

2 Fragen und Antworten A 2 Sehr geehrte Eltern! In diesen Wochen stehen Sie vor der schwierigen Entscheidung: Welche Schule ist für meine Tochter die richtige? Sie werden sich gründlich über die unterschiedlichen, vielfältigen schulischen Angebote in Münster informieren und Schulen in Augenschein nehmen. Es gilt vieles abzuwägen. Ein ganz wesentliches Kriterium für die Wahl der richtigen Schule und damit für eine erfolgreiche Schullaufbahn ist, dass Ihre Tochter sich in ihrer künftigen Schule wohl fühlt, dass sie so, wie sie ist, angenommen wird, mit ihren Stärken wie mit ihren möglicherweise vorhandenen Schwächen, und ganzheitlich gefördert wird. Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit daher ergänzend zur Schulbroschüre auf oft gestellte Fragen und wesentliche Akzente lenken, die wir als besondere Stärken und Profile der Marienschule, dem Mädchengymnasium in bischöflicher Trägerschaft, mit bilingualem deutsch-englischem Zweig und MusikPRAXIS-Angebot sehen. Fragen und Antworten 1. Welche Ziele hat die Marienschule und welches pädagogische Selbstverständnis prägt die Schule? Wir verstehen Lernen und Lehren als Beziehungsgeschehen, denn Unterricht wird durch soziale Prozesse wesentlich beeinflusst. Lehrkräfte und Schülerinnen entwickeln eine Kultur der wechselseitigen Achtsamkeit. Das Klima der persönlichen Zuwendung und Beratung führt zu Dialogbereitschaft, Toleranz und spürbarer gegenseitiger Wertschätzung, wichtigen Faktoren für ein Lernen in gutem und kreativitätsfreudigem Klima. Auf dieser Grundlage wird es möglich, neben der Entwicklung kognitiver Fähigkeiten auch Unterstützung vielfältiger anderer Potenziale, etwa im musisch-ästhetischen, psycho-motorischen oder sozial-emotionalen Bereich, zu initiieren. Lernen ist für uns ein ganzheitlicher Prozess, der Kopf, Herz und Hand erfordert. Aktives, konstruktives, zielgerichtetes und kumulatives Lernen im Wechsel mit systematischem und anwendungsbezogenem Lernen ermöglicht es unseren Schülerinnen, Zusammenhänge

3 Fragen und Antworten A 3 herzustellen und eine individuelle Landkarte des Lernstoffs im Gedächtnis aufzubauen. Pädagogisch anregende Lernarrangements fördern selbstständiges und kooperatives Lernen. Die Kommunikation von Wissen und Werten bilden eine Einheit: Bildung ist mehr als Wissen und soll verantwortliches, zukunftsfähiges Handeln sichern. Leistung kann, darf und soll Freude machen, das gilt nicht nur für besonders Begabte, sondern spricht alle an. Selbstverständlich gibt es ein Sicherheitsnetz, wenn es mal nicht so läuft ( Frage 10). Wir trauen unseren Schülerinnen etwas zu, ohne sie zu überfordern, streben ein hohes Maß an Selbstständigkeit an. Wir legen großen Wert darauf, dass erlerntes Basiswissen vernetzt und angewendet wird und gleichzeitig die Persönlichkeitsentwicklung jeder Einzelnen immer im Blick bleibt. Wir evaluieren unsere Arbeit (auch extern). Erziehungsverantwortung im Dialog mit den Eltern ist uns wichtig. Die Marienschule schafft eine Atmosphäre, in der jede Schülerin die Möglichkeit hat, ihre individuellen Stärken einzubringen. Die gestellten Aufgaben sind, bezogen auf das jeweilige Können angemessen und anspruchsvoll, die Anforderungen transparent. Besondere Interessen werden gefördert. Individuelles Fördern und Fordern ist allen Lehrerkräften ein Anliegen. Bei eventuell auftretenden Problemen erhalten die Schülerinnen Unterstützungen, daher tendiert die Sitzenbleiberquote gegen Null. Rückmeldungen zur Leistungsentwicklung gehen über die bloßen Noten hinaus. Lehrerkräfte und Schülerinnen begegnen sich auf Augenhöhe. Die Schülerinnen werden an der Schulentwicklung beteiligt. Für den Umgang miteinander gibt es klare Regeln, die Schule ist nicht nur ein Lern-, sondern auch ein Lebensort. Ein wichtiger Aspekt der Schulentwicklung ist unsere Arbeit an der Entwicklung der Schule als Gute Gesunde Schule. Unsere Anstrengungen wurden bereits dreimal mit dem Schulentwicklungspreis Gute Gesunde Schule NRW der Landesunfallkasse honoriert. Ebenso arbeiten wir in verschiedenen Netzwerken

4 Fragen und Antworten A 4 mit anderen Schulen zusammen, die ähnliche Entwicklungsvorhaben angehen, so zum Beispiel in der Erprobung von Lernzeiten zur Förderung des selbstständigen Arbeitens. 2. Warum wird der Unterricht überwiegend in Doppelstunden organisiert? Gerade unter dem Aspekt der Schulzeitverkürzung ist eine schülerorientierte und gleichzeitig effiziente Rhythmisierung des Unterrichtsalltags von besonderer Bedeutung. Gute Schule muss heute nicht nur (fach)inhaltliche Kompetenzen, sondern gleichrangig auch prozessorientierte Kompetenzen, die zu mehr Selbstständigkeit und Nachhaltigkeit führen, vermitteln. Das erfordert Zeit für selbstständiges und eigenverantwortliches Auseinandersetzen mit den inhaltlichen Aspekten des Lernstoffs sowie Flexibilität im Zeitmanagement. Es gilt produktive und nachhaltige Lernprozesse zu initiieren, eigenverantwortliches und individuelles Lernen zu stützen und gleichzeitig den Schülerinnen Raum für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu bieten. Die herkömmliche 45-Minuten Unterrichtsstunde ist hiermit nur bedingt zu vereinbaren. Außerdem ist die Belastung durch häufige Wechsel von Unterrichtsfächern, Lehrkräften und Räumen, die körperliche Beanspruchung durch das Tragen von Materialien im 45-Minuten-Rhythmus besonders hoch. Unser bedarfsorientiert umgesetztes Doppelstundenprinzip führt in diesen Bereichen zur spürbaren Verbesserung sowie zur Entlastung im Schulalltag. 3. Warum (heute noch) ein Mädchengymnasium"? Mädchenschule? das ist doch mega-out mögen einige denken. Aber viele Mädchen fühlen sich einfach sicherer, wenn sie ohne Jungen lernen, denn Mädchen lernen anders als Jungen. Ziel von Mädchenbildung heute ist es, Mädchen von festlegenden Rollenklischees zu befreien, sodass sie eine eigene Ich- Identität entwickeln und alle ihre Anlagen/Fähigkeiten besonders gut entfalten können. Mädchenschule kann ein positiver Entwicklungsort dafür sein, denn im Unterricht werden mädchenspezifische Aspekte bei den Lerninhalten, bei den Formen

5 Fragen und Antworten A 5 des Lernens und bei den Lernstrategien berücksichtigt. Gleichzeitig lernen die Mädchen auch männliche Perspektiven einzunehmen und erweitern so ihr Handlungsspektrum. Zudem tragen das Klima, die persönlichere Atmosphäre und das besondere Miteinander dazu bei, dass sich Mädchen an der Marienschule wohl fühlen. Die große Nachfrage nach dieser Schulform in den letzten Jahren zeigt, dass die Mädchenschule mit ihrer mädchenspezifischen Erziehung auch heute noch in ist. 4. Bilingualer Zweig oder Regelzweig mit oder ohne MuPra? An der Marienschule können Ihre Töchter verschiedene Profile wählen. Bereits seit 20 Jahren bieten wir bilinguales Lernen mit großem Erfolg an. Die Schulleitung und Frau Wistokat als Erprobungsstufenleiterin beraten Sie gerne, nicht nur in der Anmeldewoche, sondern auch jederzeit nach Vereinbarung. Für spezielle Fragen zur Bilingualität sind die Sachfachlehrerinnen, für Fragen zum Regelzweig die Fachlehrer des fächerübergreifenden Lernens und für Fragen zum MusikPRAXIS-Projekt (Bläser oder Chor) Mitglieder der Musikfachschaft am Donnerstag, ab Uhr ansprechbar. Alternativ können Sie auch gern einen individuellen Beratungstermin vereinbaren. 5. Wie groß sind die Klassen, wie groß ist das Lehrerkollegium? Mit 875 Schülerinnen ist die Schule überschaubar. Das kommt dem familiären Klima zugute, in dem sich unsere Schülerinnen wohl fühlen. Die Klassengröße in der Sekundarstufe I liegt zwischen 25 und 30. In der Klasse fünf streben wir eine Klassengröße von maximal 28 an! Das Kollegium umfasst derzeit 75 Lehrkräfte der Altersdurchschnitt beträgt rund 43 Jahre. 6. Wie ist es mit den Schülerfahrtkosten? Wer gesetzlichen Anspruch (über 3,5 km Entfernung zum nächstgelegenen Gymnasium Bilingualität gilt als eigenständiger Angebotstyp!) auf Schülerfahrtkostenerstattung hat, kann das spezielle Schülerticket gocardabo, das die städtischen Verkehrsbetriebe seit Februar 2011 anbieten, erwerben. Es gilt ohne zeitliche Beschränkung im Verkehrsverbund Münsterland

6 Fragen und Antworten A 6 und kostet monatlich Für alle anderen mit Wohnort Münster beträgt der Abopreis Frau Leufke in der Buchhaltung berät Sie im Vorfeld oder bei der Anmeldung gern im Einzelfall. Informationen finden Sie auch im Internet unter: ( abos/gocardabo/produktuebersicht.html) 7. Was passiert bei Lernschwierigkeiten oder in Krisensituationen? Jeder kann einmal in schulische oder persönliche Schwierigkeiten kommen. Wir bieten hier ein Netzwerk der Hilfe. Neben der Beratung durch die Fachlehrkräfte oder Klassenleitung bietet das Team um unsere Beratungslehrerin, Frau Hesse, engagierte Hilfe an oder vermittelt an professionelle Einrichtungen weiter. Oft kann auch durch die Schulseelsorgerin Frau Bolle-Severin, die ca. 30 Stunden pro Woche in der Schule ist, geholfen werden. Bei vereinzelten Leistungsschwächen helfen wir individuell im Tutorenprogramm Schülerinnen helfen Schülerinnen. 8. Findet meine Tochter schnell Kontakt? Unsere Mädchen kommen aus unterschiedlichen Grundschulen, sind z.t. Fahrschülerinnen, die bewusst die Marienschule gewählt haben. Einige nehmen längere Wege in Kauf und wissen, dass sie füreinander die Arme offen halten und aufeinander zugehen müssen. Das erleichtert den Kontakt. Wir Lehrkräfte unterstützen die Integration sehr. Als Eltern sollten sie auch bereit sein, Ihr Kind bei der Freundschaftssuche zu unterstützen, z.b. durch Fahrdienste oder Einladungen. 9. Werden auch nichtkatholische Schülerinnen aufgenommen? Natürlich. Wir haben viele evangelische Schülerinnen, eine ganze Reihe mit anderen Konfessionen und auch viele ungetaufte Kinder an unserer Schule. Bei letzteren entscheidet der Generalvikar auf Empfehlung der Schulleitung über die Aufnahme. Führen Sie daher ein Gespräch mit dem Schulleiter. 10. Welches Notenbild benötigt meine Tochter zur Aufnahme? In den Kernfächern (Deutsch, Mathematik und Sachkunde) er-

7 Fragen und Antworten A 7 warten wir überwiegend gute Noten, einzelne befriedigende Noten sind kein Hindernis. 11. Gibt es eine Möglichkeit für einen Schnuppertag? Ja, nach den Anmeldungen hilft das Sekretariat bei der Vermittlung. 15. Wann kann ich meine Tochter anmelden? In der Anmeldewoche vom Do Mi Uhr und Do - Di Uhr. Vereinbaren Sie bitte im Vorfeld einen Termin im Sekretariat. 16. Was muss ich zum Anmeldegespräch mitbringen? Geburtsurkunde, Taufbescheinigung, Zeugnisse 3.2 und 4.1 (Original + Kopie), Empfehlung der Grundschule, Anmeldeformular (- das Sie von der Grundschule zum Halbjahreszeugnis erhalten - ), 1 Passbild (gern auch per zur Einpflege in die Schuldatenbank) und die Hauptperson: Ihre Tochter. 17. Wann fällt die Aufnahmeentscheidung? Unmittelbar nach Ablauf des Anmeldezeitraums werden Sie per und anschließend schriftlich benachrichtigt. Sie wissen auf jeden Fall noch vor Ende des städtischen Aufnahmeverfahrens, ob Ihre Tochter Marienschülerin werden kann. 18. Wann ist das Sommerfest zum ersten Kennenlernen? Mittwoch, , Uhr; Treffpunkt Aula. 19. Wie sind die Öffnungszeiten des Sekretariats? Unser Sekretariat ist geöffnet von Montag bis Freitag von Uhr. Frau Lilienbecker, Frau Remke, Frau Leufke helfen Ihnen gern weiter. Tel Fax Wann ist der Tag der offenen Tür? Samstag, , Uhr, Treffpunkt: Aula der Marienschule, Von-Kluck-Straße

8 Fragen und Antworten A Und wie lautet die Internet-Adresse? Schauen Sie einfach mal rein! Für individuelle Beratung stehen wir gern zur Verfügung: Vereinbaren Sie einen Termin über das Sekretariat. Herr Fischedick, Schulleiter Frau Baar, stellvertretende Schulleiterin Frau Wistokat, Erprobungsstufenleiterin.

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