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1 Brustkrebs Diagnose und Therapie Seminar Untermarchtal 01

2 Wie entsteht Brustkrebs? Die gesunde weibliche Brustdrüse (Mamma) besteht aus Drüsengewebe, Fett und Bindegewebe. Das Drüsengewebe ist aus Drüsenläppchen (Lobuli) aufgebaut. Sie produzieren die Muttermilch und münden in kleine Kanäle (Ductus). Die Kanäle verbinden sich zu grossen Ausgängen und führen zur Brustwarze. Brustkrebs kann in zwei Haupt-Typen eingeteilt werden: - Duktale Karzinome gehen von der Zellschicht an der Innenseite der Milchgänge aus. - Lobuläre Karzinome gehen von den Drüsenläppchen aus. - Seltenere Formen (Inflammatorisches - weniger als 1 %) des Mammakarzinoms. Die eigentliche Ursache für Brustkrebs ist unbekannt. Eine Reihe von Faktoren können das persönliche Risiko an Brustkrebs zu erkranken erhöhen. Seminar Untermarchtal 02

3 Risikofaktoren Die Gefahr, zu erkranken, steigt mit dem Alter. Fälle von Brustkrebs bei Mutter oder Schwester. Brustkrebs an einer Seite erhöht das Risiko für die andere Brust. Früher Beginn der Menstruation in der Jugend oder späte Wechseljahre. Die Geburt des ersten Kindes nach dem 30. Lebensjahr. Keine Kinder. Je länger eine Frau stillt, desto geringer ihr Brustkrebs-Risiko. Möglicherweise fettreiche Ernährung. Räumliche Verteilung von Brustkrebs Eine fortgeschrittene Mastophatie (Knötchen- oder Zystenbildung). Die Hormonersatztherapie erhöht das Brustkrebsrisiko. Seminar Untermarchtal 03

4 Verbreitung von Brustkrebs Brustkrebs in Deutschland Jährlich erkranken etwa Frauen (Tendenz steigend). Jährlich sterben etwa Frauen (Tendenz fallend). Nur etwa Neuerkrankte sind jünger als 60 Jahre. Das theoretische Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, liegt bei über 8%. Brustkrebs hat in den letzten 20 Jahren um etwa 25% zugenommen. Seminar Untermarchtal 04

5 Verbreitung von Brustkrebs Erhöhtes Auftreten von Brustkrebs in den westlichen Industrieländern. Mögliche Ursachen für das verschieden hohe Auftreten von Brustkrebs: Kulturell bedingte Unterschiede bei der Ernährung. Deutliches Nord/Südgefälle in Europa Stärkere Sonneneinstrahlung führt zur Anhäufung von Vitamin D (wirkt als Radikalfänger zur Unterdrückung von Brustkrebs). Hohe Brustkrebsrate in der nördlichen Erdhalbkugel und in westlichen Industrieländern, aber nicht in Japan Seminar Untermarchtal 05

6 Diagnose 1: Symptome/Selbstuntersuchung Arme locker herabhängen lassen. Sind Veränderungen an den Brustwarzen, der Form, Grösse oder der Haut erkennbar? Arme zur Seite und nach oben strecken. Ziehen sich eine Brustwarze oder die Haut einer Brust ungleichmässig ein? Mit flacher Hand wird die gesamte Brust abgetastet. Der Tastbefund sollte gut gemerkt (eingeprägt) werden Abtasten der Achselhöhle, auch mit herabhängendem Arm. Hierbei auf Veränderungen der Brust achten. Wie Selbstuntersuchung 3, jedoch nicht stehend, sondern im Liegen. Wie Selbstuntersuchung 4, jedoch nicht stehend, sondern im Liegen. Seminar Untermarchtal 06

7 Diagnose 2: Basisdiagnostik/Mammographie Fragen zur Krankengeschichte Bestanden schon früher Erkrankungen der Brust? Sind Fälle von Brustkrebs in der Familie bekannt? Steht der ertastete Knoten in Verbindung zum Menstruationszyklus? Werden Sie derzeit mit Hormonen behandelt? Besteht eine Schwangerschaft? Könnte ein Schlag, Stoss oder eine andere Verletzung den Knoten verursacht haben? Bei Verdacht auf Brustkrebs erfolgt zur Abklärung zunächst eine Mammographie Seminar Untermarchtal 07

8 Diagnose 3: Weitere bildgebende Verfahren/Biopsie Bestätigt sich die Diagnose Brustkrebs, erfolgen weitere Untersuchungen, um die Ausbreitung der Krankheit festzustellen. - Röntgenuntersuchung der Lunge - Skelettszintigraphie Computertomographie - Computertomographie des Bauchraumes Kernspintomographie Biopsie Falls eine Mammographie keine eindeutigen Ergebnisse liefert, wird eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen. Nur so lässt sich die Unterscheidung gutartig oder bösartig zuverlässig treffen. Dazu wird entweder der ganze Knoten entfernt oder mit einer Hohlnadel gezielt eine Gewebeprobe aus dem verdächtigenbezirk entnommen. Seminar Untermarchtal 08

9 Therapie 1: Chirurgische Behandlung/Psychotherapie Ziel der Behandlung ist in allen Stadien die vollständige Entfernung des Tumors. Dazu ist heute bei einem grossen Teil der Patientinnen nicht mehr die Abnahme der gesamten Brust erforderlich, sondern der Krebs kann brusterhaltend operiert werden. Sentinel-Lymphonodektomie Bei diesem neueren Operationsverfahren genügt in gewissen Fällen die Entfernung eines einzigen Lymphknotens. Dabei wird der erste zuständige Lymphknoten (Sentinel bedeutet Wächter) durch Farbstoff oder radioaktive Substanzen markiert. Der Lymphknoten wird herausoperiert. Ergibt die Untersuchung, dass dieser Lymphknoten frei von Tumorzellen ist, müssen die restlichen Lymphknoten nicht entfernt werden. Seminar Untermarchtal 09

10 Therapie 1: Chirurgische Behandlung/Psychotherapie Mastektomie Erfolgt die Diagnosestellung in einem Stadium, wenn der Krebs schon die Brustmuskulatur angegriffen hat, ist eine brusterhaltende Operation häufig nicht mehr möglich. Bei der sogenannten Mastektomie wird die vom Krebs befallene Brust amputiert. Besonders für jüngere Frauen kann eine Brustamputation eine enorme psychische Belastung sein. Sie sollten sich nicht scheuen eine unterstützende Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. Mit Mitteln der plastischen Operationsverfahren kann in vielen Fällen gerade bei jüngeren Frauen die Brust mit Eigen- oder Fremdgewebe (auch gleichzeitig mit der Amputation) wieder hergestellt werden! Seminar Untermarchtal 10

11 Therapie 2: Medikamentöse Behandlung Für die medikamentöse Behandlung kommen folgende Massnahmen in Frage: Hormonelle Therapie Zum Beispiel Antiöstrogene oder Medikamente, die die Eierstockfunktionen ausschalten. Bei prämenopausalen Pat. können die Eierstöcke bds. entfernt werden. Zellabtötende Chemotherapie Die medikamentöse Behandlung kommt zur Anwendung: -Als Nachbehandlung bei erfolgreicher Operation um kleinste Metastasen abzutöten. -Wenn nicht operiert werden kann, weil fortgeschrittene Metastasen bestehen. Seminar Untermarchtal 11

12 Therapie 3: Strahlentherapie / Antikörperbehandlung Routinemässig wird bestrahlt, wenn die Brust bei der Operation erhalten wurde. Eine Bestrahlung ist aber auch sinnvoll, wenn der Tumor nicht komplett entfernt werden konnte oder der Brustmuskel und / oder die Lymphknoten betroffen sind. Auch bei Knochenbefall wird manchmal, um eine Stabilisierung der befallenen Skelettabschnitte und eine Schmerzlinderung zu erreichen, bestrahlt. Antikörperbehandlung Bei Patientinnen mit Metastasen ist eine immunologische Therapie mit Antikörpern unter Umständen erfolgreich. Die Tumorzellen können auf der Oberfläche bestimmte Merkmale (ANTIGENA) tragen, die sie von gesunden Zellen unterscheiden. Diese Antigena können von spezifischen Antikörpern erkannt werden. Als Folge dieser Antigen-Antikörper-Reaktion werden die Tumorzellen unschädlich gemacht. Die Antikörperbehandlung kann durch eine Chemotherapie unterstützt werden. Seminar Untermarchtal 12

13 Prognose und Komplikation Ob eine Brustkrebserkrankung geheilt werden kann, ist vom Krankheitsstadium zum Diagnosezeitpunkt abhängig. Dabei spielt die Verbreitung von Krebszellen in den Lymphdrüsen der Achselhöhlen sowie über die Blutbahn eine Rolle. Bei etwa der Hälfte aller Brustkrebsfälle sind Krebszellen in den Lymphdrüsen nachweisbar. Die Prognose ist um so schlechter, je mehr Lymphknoten befallen sind. In den meisten Fällen kann heutzutage durch eine Chemo- oder Hormontherapie oder einer Kombination aus beiden jedoch die Prognose verbessert werden. Bei der anderen Hälfte der Brustkrebsfälle sind zum Diagnosezeitpunkt keine Krebszellen in den Lymphdrüsen vorhanden. Etwa 75% dieser Patientinnen werden geheilt. Das bedeutet, dass etwa drei von acht Patientinnen, die an Brustkrebs erkrankt sind, dauerhaft geheilt werden können. Neben dem Lymphknotenbefall beeinflussen auch andere Faktoren die Prognose, z.b., die Tumorart, der Hormonrezeptorstatus, die Grösse und die Aggressivität der Tumorzellen und das Alter der Betroffenen. Brustkrebs verlangt immer nach einer individuell abgestimmten Therapie. Seminar Untermarchtal 13

14 Zusammenfassung Durch die Weiterentwicklung der Medizin sind die Heilungschancen für Brustkrebs in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Auch gegenwärtig wird eine Vielzahl von neuen Behandlungsformen entwickelt. Mein persönliches Resümee lautet: Was können wir selbst tun? Regelmässige monatliche Selbstuntersuchungen und regelmässige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen helfen, eventuelle Veränderungen rechtzeitig festzustellen. Es wird empfohlen ab dem 50. Lebensjahr für jede Frau jährlich eine Vorsorgeuntersuchung der Brust durchzuführen. Wichtig ist, dass bei tastbaren Veränderungen der Brust oder Achselhöhlen so bald wie möglich ein Arzt aufgesucht wird. Es ist wichtig, dass Brustkrebs so früh wie möglich entdeckt wird, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und möglichst gute Heilungschancen zu erzielen. Seminar Untermarchtal 14

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