Und alle machen mit! Planspiel. Hochschulweites Projektmanagement zur Umsetzung eines Leitbildes für exzellente Lehre. Der Lenkungsausschuss tagt.

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1 Hochschulweites Projektmanagement zur Umsetzung eines Leitbildes für exzellente Lehre Planspiel Der Lenkungsausschuss tagt.

2 Workshop-Ablauf Dauer 1. Einführung in das Planspiel 10 min. 2. Informationen, Lesen, Kleinteams 20 min. 3. Vorstellung der Rollen 10 min. 4. Der Lenkungsausschuss tagt und alle machen mit! 35 min. 5. Reflexion 15 min.

3 Mitglieder des Lenkungsausschusses 1. Prof. Dr. Stromberg, Vizepräsident für Studium und Lehre, Wirtschaftswissenschaftler Rolle Auftraggeber 2. Prof. Dr. Ing. Edison, Dekan der Fakultät für Maschinenbau Nutzervertreter 3. Dr. Sokrates, Leiterin der Hochschuldidaktik Lieferantenvertreter 4. Prof. Dr. Richter, Dekanin der Fakultät für Informationswissenschaften 5. Dr. Saalfrank, Studiengangskoordinator der Fakultät für Sozialwissenschaften Nutzervertreterin Lieferantenvertreter 6. Bert May, Student der Fakultät für Elektrotechnik Nutzervertreter 7. Herr Bit, Leiter der Hochschul-IT Lieferantenvertreter 8. Frau Prince, Exzellente Lehre auf der neuen Lehr/Lernplattform

4 Mitglieder des Lenkungsausschusses 1. Prof. Dr. Stromberg, Vizepräsident für Studium und Lehre, Wirtschaftswissenschaftler Rolle Auftraggeber 2. Prof. Dr. Ing. Edison, Dekan der Fakultät für Maschinenbau Nutzervertreter 3. Dr. Sokrates, Leiterin der Hochschuldidaktik Lieferantenvertreter 4. Prof. Dr. Richter, Dekanin der Fakultät für Informationswissenschaften 5. Dr. Saalfrank, Studiengangskoordinator der Fakultät für Sozialwissenschaften Nutzervertreterin Lieferantenvertreter 6. Bert May, Student der Fakultät für Elektrotechnik Nutzervertreter 7. Herr Bit, Leiter der Hochschul-IT Lieferantenvertreter 8. Frau Prince, Exzellente Lehre auf der neuen Lehr/Lernplattform

5 TOP 1. Vorstellung des Business Cases Lehr-/Lernplattform 2. Diskussion über Ziele und Gründe, die im Business Case dargestellt werden 3. Festlegung der Verantwortlichkeiten für die Realisierung des Nutzens 4. Freigabe des Business Cases

6 Reflexion Wie haben Sie sich und die anderen Akteure erlebt? Können Sie sich in die Perspektive eines anderen Akteurs hineinversetzen? Wie erfolgversprechend ist es, dass Verantwortlichkeiten für den Nutzen festgelegt wurden? Welche Maßnahmen sind noch geeignet, um die Lehr/Lernplattform erfolgreich zu implementieren?

7 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Fachhochschule Köln Educational Diversity

8 Rollenbeschreibung: Prof. Dr. Stromberg, Lenkungsausschussvorsitzender Auftraggeber Wer bin ich? Vizepräsident für Studium und Lehre Hat im Lenkungsausschuss als Auftraggeber das letzte Wort hat den Business Case mit der Hochschuldidaktikerin und der ausgearbeitet Wofür stehe ich? möchte zur Verbesserung der Lehre Kompetenzorientierung und Studierendenzentrierung nachhaltig in der Hochschule verankern neue Lehr/Lernplattform soll webbasiertes selbstgesteuertes Lernen forcieren Preisgeld aus einem Wettbewerb steht für die Umsetzung einer neuen Plattform zur Verfügung sein Ziel ist es, im Projektzeitraum die Lehr/Lernplattform als herausragendes Ergebnis zu präsentieren Was will ich im Lenkungsausschuss erreichen? möchte Einzelentwicklungen in der Hochschule vermeiden, fordert daher zur Zusammenarbeit auf will, dass alle Verantwortung übernehmen will, dass dem Projekt die Freigabe erteilt wird

9 Rollenbeschreibung: Prof. Dr. Ing. Edison, Nutzervertreter Wer bin ich? Dekan der Fakultät für Maschinenbau hat ein langjährig eingesetztes Lehrkonzept, möchte es nicht verändern webbasierte Lehre sagt ihn nichts, hält er dafür für überflüssig Wofür stehe ich? in seiner/ihrer Fakultät wird das bestehende System als Skriptserver genutzt, das genügt, daher soll es kein neues System geben Kollegen aus der Fakultät sind aber schon an ihn herangetreten, dass sie gerne mehr Medien einsetzten möchten, daher sieht er sich etwas in Zugzwang gegen seine eigene Überzeugung Was will ich im Lenkungsausschuss erreichen? Will sich an dem Projekt nicht beteiligen und keine Verantwortung übernehmen Ist evtl. zu einem kleinen Beitrag bereit, um den Wünschen seiner Kollegen in der Fakultät minimal gerecht zu werden

10 Rollenbeschreibung: Dr. Sokrates, Lieferantenvertreterin Wer bin ich? Leiterin der Hochschuldidaktik anerkannte Expertin für Hochschuldidaktik hat den Business Case mit dem Vizepräsidenten und der ausgearbeitet selber ist sie aber nicht web-affin, hat keine praktische Erfahrung mit webbasierter Lehre Wofür stehe ich? überzeugt, dass webbasierte Lehre zur Unterstützung der Präsenzlehre wichtig ist gerade auch um den Workload der Selbststudienzeit der Studierenden abzubilden und transparent zu machen will keine technischen Lösungen, sondern komplett durchdachte hochschuldidaktische Konzepte, bevor Medien konzipiert und eingesetzt werden Was will ich im Lenkungsausschuss erreichen? Zustimmung zur neuen Plattform nur unter der Bedingung einer hochschuldidaktischen Weiterbildung für alle Lehrenden

11 Rollenbeschreibung: Prof. Dr. Richter, Nutzervertreterin Wer bin ich? Dekanin der Fakultät für Informationswissenschaften Selbst sehr web-affin Wofür stehe ich? Fakultät nutzt ein eigenes System, ein Open-Source-Blogsystem wurde für die vollständig projektorientierte Lehre der Fakultät angepasst Evaluierungen zeigen eine gute Annahme bei Lehrenden und Studierenden Hält das eigene System aber nicht für übertragbar auf andere z.b. technische Fakultäten, weil er meint, seine Fachkultur sei nicht mit den ingenieurswissenschaftlichen Fächern vergleichbar Was will ich im Lenkungsausschuss erreichen? sieht keinen Sinn daran, dass eigene Plattform aufzugeben hält auch nichts von hochschulweiter Aktion, da dann erfahrungsgemäß alle Prozesse zu lange dauern, besonders in der Hochschul-IT

12 Rollenbeschreibung: Dr. Saalfrank, Lieferantenvertreter Wer bin ich? Studiengangskoordinator der Fakultät für Sozialwissenschaften Web-affin Wofür stehe ich? Fakultät hat zwar projektorientierte Lehre durchgehend eingeführt, er hält aber nichts von webbasierter Lehre, d.h. Gruppenaufgaben, Reflexionen auf einer Lernplattform etc. Er möchte ganze Vorlesungen aufzeichnen und ins Netz stellen, das ist gut für den Ruf und macht die Lehre von Zeit und Ort unabhängig, es fehlen ihm aber die technischen Möglichkeiten der Aufzeichnung und des Streamings Was will ich im Lenkungsausschuss erreichen? Das er von der Hochschul-IT bisher keine Hilfe bekam, will er jetzt auf der Projektwelle reiten und seine Vorstellungen durchsetzten, d.h. er will Geld für seine Fakultät für lokale Lösungen für webbasierte Lehre auf einer neuen Plattform will er sich nicht einsetzen

13 Rollenbeschreibung: Bert May, Nutzervertreter Wer bin ich? Student/in der Elektrotechnik nutzt das Web hauptsächlich zum gamen, kennt alle Tricks mit Hard- und Software Wofür stehe ich? studiert mit mittlerem Erfolg, dafür muss er sich aber anstrengen, da ihm die Lehrmethoden nicht zusagen, zu viele Vorträge, zu wenig Gruppenarbeit hat bisher keine Erfahrung mit webbasierte Lehre, kennt Lernplattformen nur als Skriptserver hat Befürchtungen, dass webbasierte Lehre grundsätzlich Mehrarbeit bedeutet, Was will ich im Lenkungsausschuss erreichen? unterstützt die Lehr/Lernplattform aktiv, da er sich eine modernere, fortschrittlichere Lehre wünscht, wobei er nicht so genau weiß, was das eigentlich ist vermisst den Verweis auf mobile learning im Konzept der Lehr/Lernplattform Kann mit dem Nutzen höhere Kompetenzen für die Studierenden nichts anfangen

14 Rollenbeschreibung: Herr Bit, Lieferantenvertreter Wer bin ich? Leiter der Hochschul-IT Wofür stehe ich? interessiert sich für die technische Machbarkeiten der geplanten Lehr-und Lernplattform, weniger für die hochschuldidaktischen Fragestellungen rund um die webbasierte Lehre bekommt Anforderungen für spezielle Technologien oder Systeme aus dem ganzen Hochschulbereich, ohne dass diese irgendwie miteinander koordiniert worden wären Was will ich im Lenkungsausschuss erreichen? sieht eine riesige Aufgabe auf sich zukommen, für die ihm die Leute fehlen, braucht Geld für zusätzliches Personal und Investitionen will deshalb klare Konzepte, bevor ein System realisiert wird

15 Rollenbeschreibung: Herr/Frau Prince, Projektmanager/in Wer bin ich?, koordiniert das Projekt Lehr-Lernplattform verantwortlich für personelle und finanzielle Ressourcen und Zeitplanung Ist von Kompetenzorientierung und Studierendenzentrierung überzeugt Wofür stehe ich? hat den Business Case inhaltlich ausgearbeitet, in Abstimmung mit dem Vizepräsidenten und der Hochschuldidaktikerin kann nur dann den Projekterfolg garantieren, wenn sich alle nachhaltig engagieren Was will ich im Lenkungsausschuss erreichen? möchte, dass die Verantwortlichkeiten für die Realisierung des Nutzens in der Sitzung festlegt werden braucht vom Lenkungsausschuss die Freigabe des Projekts

16 Business Case Lehr- und Lernplattforr Ziel: Exzellente Lehre berücksichtigt die Diversität der Studierenden und richtet die Lehre auf die Lernzugänge der unterschiedlichen Studierenden aus. Um die Individualisierung der Lehre und des Lernen zu unterstützen, wird hochschulweit eine virtuelle Lehr- und Lernplattform implementiert, auf der dann von den Lehrenden und Studierenden Blended-Learning-Veranstaltungen durchgeführt werden. Ziel für Lehrende ist es, zunächst ihr hochschuldidaktisches Know-How zu verbreitern und dann kompetenzorientierte Lehr-Lernszenarien auf der neuen Lehr- und Lernplattform umzusetzen. Ziel für die Studierende ist es, ein hohes Maß an Selbstlernkompetenz zu entwickeln und ihre Lernziele neben der Präsenzlehre durch begleitetes webbasiertes Selbststudium zu erreichen. Gründe: Medienbasierte Lehre findet bisher an der Hochschule auf einem klassischen Learning Management System statt, welches meist nur als Skriptserver verwendet wird. Viele Lehrende und Studierende beklagen sich, dass das System wenig userfreundlich ist. Kollaborative Szenarien mit Gruppenarbeit werden fast gar nicht eingesetzt. Erfolgt ein Einsatz von Medien in der Lehre, fehlt ihm meist die hochschuldidaktische Basis und er ist selten kompetenzorientiert. Vereinzelt wird aus den Fakultäten gefordert, von IT-Seite den Einsatz von Wikis, Blogs, und Videostreams von Vorlesungen zu ermöglichen. Diesen Ansätzen fehlt aber der hochschuldidaktische Zusammenhang. Daher kam es zu dem jetzt zu diskutierenden Vorhaben, eine Web 2.0 basierte Lernumgebung zu schaffen, die den Zugang zu Lernmaterialien und zur Kollaboration und Kooperation in der Lehre unter dem Kriterium der Kompetenzentwicklung ermöglicht. Optionen: Akzeptanz des bestehenden Learning Management Systems erhöhen und um Blog- und Wiki-Funktionalitäten erweitern Erweiterung der eines in einer Fakultät bestehenden Blog-Systems auf die ganze Hochschule Konzeption eines neuen Systems mit der Anschaffung aller nötigen Komponenten Erwarteter negative Nebeneffekte: Widerstand bei Lehrenden und Studierenden, ihre herkömmlichen Lern- und Lehrwege zu verlassen und sich den neuen Anforderungen zu stellen. Maßnahmen: Fortbildung der Lehrenden und Change-Management-Strategie Hauptrisiken: Risikoprofil: ❶ hochschulweite Akzeptanz einer neuen Plattform bleibt aus ❷ Pilot-Plattform steht nicht rechtzeitig zu Verfügung und/oder ist technisch unzureichend ❸ Pilotteilnehmer finden sich nicht in ausreichender Zahl ❹ Verantwortliche für den Nutzen kümmern sich nicht um die Wahrscheinlichkeit Hoch Mittel ❸ ❶❷ Gering ❹ Gering Mittel Hoch Auswirkung [1]

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