FINANZMARKT- NEWSLETTER 09/2014

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1 Überblick Wochenvergleich Trend Woche Monat Jahr DAX 9.656,95 MDAX ,76 EONIA 0,17 % Umlaufrendite 1,35 % Dow Jones ,30 S&P ,25 EUR/ USD 1,3740 Gold in EUR 964,70 Öl in EUR 74,51 Stand :55 Ein Unternehmen der Ecclesia Gruppe ++Aktuelles++ Besuchen Sie unsere neue Homepage Ihrer DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH unter Die wesentlichen Themen des DVAM-Finanzmarkt-Newsletters Durch die konjunkturell eher schwache Entwicklung profitieren die Rentenmärkte teilweise deutlich, auch wenn ein Niveau erreicht ist, bei dem weitere Kurssteigerungen schwierig werden. Dies gilt insbesondere für (südeuropäische) Staatsanleihen, während selektiv Unternehmensanleihen eine gute Anlagemöglichkeit bieten und selektiv im Bereich von Kurzläufern eine Alternative zum Geldmarkt sind, der weitgehend unverändert ist. Dies gilt aber weiterhin nicht für Anleihen von Kreditinstituten, da die bestehenden Risiken hoch sind, wie auch die aktuelle Entscheidung der USA zeigt, auch von ausländischen Instituten eine Erhöhung der Eigenkapitalquote zu fordern. Dies belastet die Deutsche Bank, die jedoch in zwei anderen Bereichen Ergebnisse erzielen konnte. Dennoch bleibt für eine weiterhin stark vom Kapitalmarkt abhängige Bank das Umfeld besonders schwierig, da sich mit Blick schon vor dem politischen Umsturz in der Ukraine das Segment der Schwellenstaaten etwas beruhigt hat, die Nervosität aber mit Blick auf Staaten wie Argentinien hoch bleibt. Dort wirkt der für südamerikanische Verhältnisse besonders heiße und trockene Sommer zusätzlich belastend und verteuert teilweise die Lebensmittelpreise am Weltmarkt deutlich, während bei industriell benötigten Rohstoffen eine weitere Belebung festzustellen ist. Dies gibt Zuversicht auf eine bessere wirtschaftliche Entwicklung als dies die Konjunkturdaten momentan anzeigen. Allgemeines internationale Notenbankpolitik bleibt ein wesentliches Thema Nach relativ schwachen Konjunkturdaten, auf die wir in der entsprechenden Rubrik gesondert eingehen, fokussieren sich die Kapitalmarktteilnehmer im Wesentlichen auf zwei Themen. Dies ist die Notenbankpolitik in Japan, den USA und der Eurozone. Während Japan das Tempo eher noch erhöht, nachdem das dortige Wirtschaftswachstum im 4. Quartal 2013 mit 0,3 % deutlich unter den Erwartungen lag und sich Zweifel an der Strategie ausbreiten, stellt sich in der Eurozone nur die Frage, wann es zu einer weiteren Reduzierung des Leitzinses kommt und welche weitere Maßnahmen die EZB noch ergreifen kann. In den USA wird in einer großen Bandbreite der jeweiligen Einschätzungen über mögliche Zinserhöhungen aus unserer Sicht unwahrscheinlich und ein Aussetzen der Reduzierung der Anleihekäufe sozusagen ein Ausstieg aus dem Ausstieg diskutiert. Deutlich ist, dass man weltweit kaum deutliche Zinssteigerungen verkraften könnte, zumal unklar ist, wie sich China weiter positioniert. Neben den konjunkturellen Fragezeichen

2 beinhaltet dies die Frage nach den weiteren Ankäufen von US-Staatsanleihen. Hier ist inzwischen offensichtlich, dass China analog zu der Ankündigung das Tempo gedrosselt ha. Chinas Situation wird bis Mitte März 2014 klarer sein Europas nicht offensichtlichen Probleme Konjunktur eher negativ China macht bei Konjunkturdaten etwas Sorgen Frankreich bleibt Europas Schwäche Aufklärung zu der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung wird hier der jährlich stattfindende Volkskongress als Treffen der chinesischen Führung bieten. Bislang sind die konjunkturellen Daten deutlich unter den Erwartungen, werden aber von den faktischen Ergebnissen deutlich überholt. Nach sehr guten Außenhandelsdaten gilt dies nun auch für die Kreditvergabe in China. Diese ist trotz Neujahrsfest zum Jahresauftakt auf 160 Mrd. EUR gestiegen und hat selbst kühnste Erwartungen übertroffen. Die Steigerung war so groß, dass die chinesische Notenbank ihre Maßnahmen zur Stützung des dortigen Geldmarkts deutlich zurückgefahren hat und sogar die Geldmenge moderat verknappen konnte. Dies deutet nicht auf eine schwächelnde Situation der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Insofern bleiben wir für die weitere konjunkturelle Entwicklung verhalten optimistisch. Problematischer beurteilen wir die Situation Europas auch unter zwei anderen Blickwinkeln. Die Zuwanderungsbegrenzung in der Schweiz könnte eine der stabilsten, wenn auch vom Finanzsektor abhängigen Volkswirtschaften destabilisieren, weil dort ein starker Fachkräftemangel entsteht und Waren und Dienstleistungen aus der Schweiz eher gemieden werden. Diese Tendenz, sich wieder auf den jeweiligen Staat zu konzentrieren, ist für Europa insgesamt eher kritisch. Die deutsche Politik ist hier derzeit vielleicht noch besonders europafreundlich, übersieht dafür mit Blick auf die weiter solide Konjunktur eigene Probleme. Neben der steigenden Staatsverschuldung und der Unfähigkeit, sich trotz steigender Steuereinnahmen und sinkender Zinsen wahrnehmbar zu entschulden, wird das marode Infrastrukturnetz ein immer größeres Problem. Hier müssen kurzfristig 120 Mrd. EUR investiert werden, um den damit verbundenen Wettbewerbsvorteil zu erhalten. Wie dies ohne neue Staatsschulden erfolgen soll, bleibt derzeit mehr als fraglich. Dann rutscht aber auch Deutschland immer mehr in eine Abhängigkeit von niedrigen Zinsen ab, die dann die kritischen Argumentationsspielräume gegenüber der EZB minimieren. Deswegen sind neben den kurzfristigen konjunkturellen Risiken die strategischen Gefahren insbesondere in Europa, aber auch in den USA nicht zu unterschätzen. Mit Ausnahme des GfK-Konsumklima-Index, der leicht gestiegen ist und einen Anstieg der Konsumausgaben in der Eurozone um 1 % einpreist, sind die Konjunkturdaten eher negativ. Dies hat zu einer verhaltenen Entwicklung der Aktienmärkte beigetragen. So ist der Einkaufsmanager-Index für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone auf 53 Punkte gefallen. In China ist er sogar mit einer Marke von 48,3 Punkten noch niedriger und bewegt sich unterhalb der Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert. Dies ist aber eine Momentaufnahme wie auch aktuelle Stellungsnahmen der chinesischen Regierung zeigen. Dort werden Planungen bekräftigt, dass die Industrieproduktion um ca. 9,5 % steigen soll. Dies könnte dazu führen, dass die Wirtschaft in diesem Jahr insgesamt um 7,5 % wächst und auf Basis des erreichten Niveaus als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt eine weiterhin hohe Dynamik mit sich bringt. Allerdings werden sich die Rahmendaten in China weiter deutlich verändern. Wesentlich problematischer betrachten wir konjunkturell die Entwicklung Frankreichs, dessen Einkaufsmanager-Index im verarbeitenden Bereich mit 48,5 Punkten zwar leicht über dem Niveau Chinas liegt, dort aber eine weiter schwache Entwicklung als wesentlich gefährlicher einzustufen ist. Seite 2 von 9

3 Griechenland überrascht nur kurz Spanien mit ähnlichen Problemen Deutschland weiter sehr stabil Japan mit Außenhandelsproblemen Inflation Japan China Bei der Entwicklung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone trösten auch nicht überraschende Daten aus Südeuropa, die allerdings auch nur vordergründig positiv erscheinen. Erstmals seit mehr als 65 Jahren hat Griechenland einen Handelsüberschuss erzielt. Dies liegt aber weniger an einer neu entdeckten Exportstärke der griechischen Wirtschaft als vielmehr an den immer geringeren finanziellen Möglichkeiten in Griechenland selbst, die schlicht zu immer weniger Importen führen. Insofern entwickelt sich in Griechenland ein ähnliches System wie bei einer Währungsabwertung, allerdings weit weniger erfolgversprechend und viel problematischer für den sozialen Frieden. Ähnliches gilt auch für Spanien, das zwar das Außenhandelsdefizit um knapp 20 Mrd. EUR halbieren konnte, dies aber vor allem durch die fehlenden Möglichkeiten zum Kauf ausländischer Waren ausländischer Waren entstanden ist. Damit sind Griechenland und Spanien viel vergleichbarer als dies Europa recht sein kann. Dies hat noch besondere Bedeutung, wenn man sich die Entwicklung spanischer Problemkredite betrachtet, auf die wir im Rentenmarkt eingehen. Deutschland sticht weiter positiv heraus. Zwar ist der Einkaufsmanager-Index nach 56,5 Punkten im letzten Monat nun auf 54,7 Punkte gefallen. Aber Deutschland bewegt sich weiter in einem expansiven Umfeld. Fraglich ist eben nur, wie stark man von einer global deutlich schwächeren Wirtschaftsentwicklung, die aus unserer Sicht derzeit unwahrscheinlich ist, betroffen wäre. Es zeigt sich aber auch wieder, wie stark der ZEW-Index, der bei Finanzanalysten erhoben wird, von aktuellen Marktempfindungen abhängig ist. Dieser ging der im Vergleich zu den Erwartungen relativ schwachen Aktienmarktentwicklung deutlich auf 55,7 Punkte zurück. Dies passt in ein Stimmungsumfeld, in dem immer mehr Stimmen für die weitere Entwicklung des Aktienmarkts pessimistischer werden. Wir sehen uns hier mit unserer Einschätzung aus dem DVAM-Finanzmarktausblick für das Jahr 2014 weiter gut aufgestellt. In Japan ist im Januar das Handelsdefizit auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Es betrug knapp 20 Mrd. und ist damit der 19. Monat in Folge, dem eine negative Handelsbilanz zu Buche schlägt. Dies ist auf teurere Brennstoffimporte und den schwachen JYN zurückzuführen. Insofern hat die extrem expansive Geldpolitik der japanischen Notenbank auch ihre Schattenseiten und führt wie im allgemeinen Teil beschrieben nicht zu einer so dynamischen Wirtschaftsentwicklung wie angenommen. Allerdings erzielt man in Japan hinsichtlich der Inflationsentwicklung Erfolge. Obwohl man weiter von der Zielgröße von 2 % weit entfernt ist, wählt die japanische Regierung in offiziellen Verlautbarungen zum ersten Mal seit mehr als 5 Jahren die Formulierung moderat steigender Preise. Man kommt damit dem Ziel, in Japan eine tatsächliche Inflation - nach Jahren sinkender Preise zu schaffen näher und wird alles tun, um diesen Trend fortzuführen. Dies führen wir im Bereich Rentenmarkt näher aus. Hinsichtlich der Inflationsraten gibt es wenig neue Erkenntnisse. In Italien ist die Rate der Geldentwertung weiter gesunken und erreicht mit 0,6 % auf Jahressicht nun das niedrigste Niveau seit 5 Jahren. Ebenfalls nachlassender Inflationsdruck ist in China zu verzeichnen, was wie von uns erwartet den Spielraum für weitere politische Reformen erhöhen wird. Insofern wird die erste Märzhälfte 2014 besonders interessant sein, da dort die chinesische Führung zu ihrem jährlichen Kongress zusammenkommt. Allerdings beeinflusst die aktuelle Inflationsentwicklung in Staaten wie China und anderen Wachstumsregionen mit verhältnismäßig niedriger Inflation die Gesamtsituation in der Eurozone, was wiederum eine Absenkung des Leitzinses auf das 0,1 % p. a. wahrscheinlicher macht. Seite 3 von 9

4 Eurozone Argentinien als abschreckendes Beispiel Geldmarkt Japan kann so Vorbild für die Eurozone sein, da neben deflationären Tendenzen vor allem in Südeuropa in Deutschland erstmals seit dem Jahr 2009 die Reallöhne wieder gesunken sind. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Rückgang 0,2 %. Einzig aus Argentinien kommen völlig andere Nachrichten zur Inflationsentwicklung. Dort misst man nun nach einem neuen Warenkorb, erhebt aber zur Vorsicht keine Jahresrate mehr, sondern weist nur den Zuwachs pro Monat aus. Dieser lag im Vergleich zum Dezember 2013 im Januar 2014 bei 3,7 % - innerhalb eines Monats. Argentinien wird schon allein aufgrund dieser Entwicklung wirtschaftlich erneut zusammenbrechen und zeigt die weiter vorhandenen Risiken bei Schwellenstaaten sehr deutlich. Da die konjunkturellen Themen und die möglicherweise Ausweitung der expansiven Geldpolitik in der Eurozone in der hinter uns liegenden Handelswoche wenig im Fokus standen, bleibt der Geldmarkt das langweiligste Segment. Zwar ist der Tagesgeldsatz EONIA wieder leicht auf nun 0,17 % p. a. gestiegen, alle anderen Laufzeitenbereiche bleiben allerdings unverändert. Allerdings steigen mit der sinkenden Liquidität, die die Kreditinstitute bei der EZB unterhalten, die Risiken, weshalb einige Institute wieder deutlich über dem Markt liegende Zinssätze bieten müssen. Nur weil ein anerkanntes Institut oder eine anerkannte Institutsgruppe entsprechende Angebote unterbreitet, heißt dies nicht, dass diese so sicher sind, wie es bei Geldmarktanlagen sein sollte. Dennoch erwarten wir im Geldmarkt insbesondere bei erstklassigen Adressen ein weiterhin niedriges Zinsniveau. Anleger sollten daher weiter die Schwankungen beim EONIA-Satz nutzen und selektiv Laufzeiten im Geldmarkt beimischen. Bei Koppelungen an den Euribor sind momentan die Laufzeiten von sechs Monaten zu knapp 0,4 % p. a. und neun Monaten zu knapp 0,5 % p. a. interessant. Rentenmarkt Kurse steigen Zinsen bleiben lange niedrig Zinsentwicklung bei deutschen Staatsanleihen Der Rentenmarkt profitierte vor allem von den durchwachsenen Konjunkturentwicklungen und von Äußerungen verschiedener internationalen Notenbanken zu einer Fortsetzung der expansiven Geldpolitik auf Sicht. Ähnliches wird vermutlich auch noch einmal der EZB-Präsident Mario Draghi in der vor uns liegenden Handelswoche betonen. Ggf. gibt es auch nähere Ausführungen, wann die EZB eine neuerliche Leitzinssenkung vornimmt. Die Frage ist nicht mehr, ob dies geschieht, sondern nur nach wann es erfolgen wird. Wie von uns in der letzten Woche bereits dargestellt, wird die US-Notenbank ihre expansive Geldpolitik erst sukzessive reduzieren, nimmt aber bewusst die Kopplung an die Arbeitslosenrate in den USA für eine mögliche Leitzinserhöhung zurück. Damit ist in den USA auf längere Sicht nicht mit einer Zinserhöhung zu rechnen. Dies gilt ebenfalls für die britische Notenbank, aber insbesondere für die EZB, bei der das Direktoriumsmitglied Nowotny angekündigt habe, dass die Zinsen nicht nur langfristig auf dem aktuellen Niveau verharren können, sondern noch weiter sinken können. Nach unserer Einschätzung zielt dies nicht nur auf das unmittelbar beeinflussbare, kurze Ende im Zinsbereich, sondern auch auf mittlere und lange Laufzeiten ab. An den Kapitalmärkten scheint dies momentan anders gesehen zu werden, da sich Deutschland mit geplanten 5 Mrd. EUR durch eine Aufstockung einer bestehenden 10 Jahre laufenden Staatsanleihe refinanzieren wollte. Das Zinsniveau lag wie eingangs beschrieben durch die unter den Erwartungen liegenden Konjunkturaussichten bei 1,64 % p. a. und damit dem niedrigsten Niveau seit 8 Monaten. In diesem Zinsumfeld konnten dann allerdings nur 4,3 Mrd. EUR platziert werden. Dies zeigt, dass die Märkte momentan eine Untergrenze einpreisen und die Mahnungen eines zu niedrigen Zinsniveaus zumindest nicht völlig wirkungslos verhallen. Seite 4 von 9

5 Südeuropa kann sich zu günstigen Konditionen refinanzieren Japan mehr geht immer viel Spekulation im Markt Neuemissionen Marktchancen Dies dürfte auch an dem abwärtsgerichtete Zinsniveau in den EUR-Schuldenstaaten nicht spurlos vorbeigehen. Bislang sind dort die Zinsen überraschend deutlich gefallen. Spanien muss derzeit für zehn Jahre laufende Staatsanleihen nur noch Zinsen von 3,56 % p. a. bezahlen, während das Zinsniveau vor wenigen Wochen noch bei 4,10 % p. a. lag. Dabei ist die spanische Staatsverschuldung auf ein Rekordniveau von über 960 Mrd. EUR und damit 94 % des spanischen Bruttoinlandsprodukts gestiegen. Gleichzeitig hat die Quote ausfallgefährdeter Kredite in Spanien mit 13,6 % ein neues Rekordniveau erreicht. In dem ungleich besser dastehenden Italien ist die Rendite für Staatsanleihen mit aktuell 3,55 % p a. nach zuvor 3,62 % p. a. noch leicht niedriger und kann somit von der neuen Regierung profitieren, die sehr zügig und wirtschaftsorientiert gestartet ist. Allerdings sind insgesamt viele positive Nachrichten eingepreist, dass man hier eher von fallenden Kursen und damit steigenden Renditen ausgehen sollte. Eine Vorreiterrolle in der Lockerung der Geldpolitik spielt weiterhin die japanische Notenbank, die ihre ohnehin schon extrem expansive Geldpolitik noch ausweitet. So wird das Volumen der Kreditvergabegeschäfte an die japanischen Kreditinstitute auf nun umgerechnet aktuell 40 Mrd. EUR verdoppelt, um zum einen die Inflation in Japan weiter anzufachen, aber zum anderen vor allen Dingen die Zinsen niedrig zu halten. Schließlich hat sich die japanische Staatsverschuldung in den letzten 25 Jahren fast auf nun deutlich über 250 % der Wirtschaftsleistung vervierfacht. Dennoch sind die Kosten des Staates für Zinsaufwendungen von damals 15 % der jährlichen Staatsausgaben auf nun weniger als 2 % p. a. gefallen. Dies ist natürlich auch darauf zurückzuführen, weil das langfristige Zinsniveau in Japan für 10 Jahre laufende Staatsanleihen bei weniger als 1 % liegt. Dies führt natürlich dazu, dass sich immer mehr Investoren in der japanischen Währung verschulden, was zu einer weiteren Schwächung des JYN führt und dieses Geld dann u. a. in Aktien investieren. So ist das Volumen der Wertpapierkredite auf das Niveau vor der Finanzkrise gestiegen. Deutliche Marktabwärtsbewegungen würden dann natürlich relativ schnell zu wirklichen Crash-Szenarien in Japan führen. Dies sollte man nicht unterschätzen. Deswegen ist es attraktiv, weiterhin in erstklassige Unternehmensanleihen zu investieren. Hier ließen sich in der hinter uns liegenden Handelswoche zwei Neuemissionen relativ gut miteinander vergleichen. Zum einen gab es das Papier des größten Stahlkonzerns in Deutschland ThyssenKrupp, der sich mit 1,25 Mrd. EUR für 5 Jahre zu einem Zinssatz von 3,125 % p. a. refinanzierte. Dies war zwar ein deutlicher Aufschlag auf andere Papiere, allerdings aus unserer Sicht nicht so interessant wie ein Papier des russischen Rohstoffkonzerns Gazprom. Dieses Unternehmen hat eine siebenjährige Anleihe mit einem Volumen von 750 Mio. EUR aufgelegt und bietet dafür eine Rendite von 3,6 % p. a. Trotz einer operativ besseren Aufstellung und einer deutlich attraktiveren Bonitätssituation lag der Risikoaufschlag auch durch die Krisen an den Schwellenstaaten bedingte höher als bei der Anleihe von ThyssenKrupp. Neben dieser Neuemission lohnt sich ein erster Blick auf Anleihen des im MDAX notierten Carbonherstellers SGL Carbon, dessen Aktien zum Wochenbeginn durch höhere Nachfrage und einer Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller BMW deutlich hinzugewinnen konnten. Nach der Bekanntgabe eines deutlichen Verlusts und der damit verbundenen Streichung einer Dividende kamen neben den Aktien auch die Anleihen von SGL Carbon unter Druck. Dies ist eine übertriebene Reaktion, die bei einer Kursfestigung selektiv als Beimischung interessant sein kann, zumal wir sonst mit einem weitgehend unveränderten Zinsumfeld in den nächsten Tagen rechnen. Seite 5 von 9

6 Aktienmarkt relativ ereignisarm Deutsche Bank mit drei Themen: Vergleich mit Kirch-Erben Verkauf der BHF Bank an RHJI Exkurs Aareal Bank und strengere Regelungen in den USA Henkel enttäuschte Eine hinsichtlich wirklich neuen Nachrichten auf makroökonomischer Seite relativ ereignislose Woche, die sich auch an einem richtungslosen Handelsverlauf mit leichten Kursgewinnen beim MDAX und leichten Kursverlusten beim US-Leidindex Dow Jones widerspiegelte, haben vor allem drei Themenfelder bestimmt. Dominierend waren hier wiederum auch drei Nachrichten bei dem größten Kreditinstituts Deutschlands. Der Deutsche Bank ist es gelungen, sich in dem Rechtsstreit mit den Erben des Medienunternehmers Leo Kirch auf einen Vergleich zu verständigen. Mit einer Summe von 775 Mio. EUR, die sich durch Zinsen und pauschale Kostenübernahmen auf rund 900 Mio. EUR summiert, wird das zugrunde liegende Interview des damaligen Vorstandschefs der Deutsche Bank Rolf Breuer mit dem Nachrichtensender Bloomberg als eines der teuersten, öffentlichen Gespräche in die Wirtschaftsgeschichte eingehen. Vermutlich führt die Vergleichshöhe zu weiteren Belastungen von 250 Mio. EUR im laufenden Geschäftsjahr. Ob dies für potenzielle Investoren eine gute Nachricht ist, bleibt abzuwarten. Zwar hat man Gesamtrisiken von bis zu 2 Mrd. EUR deutlich reduziert, die auf dieses Jahr entfallende Belastung zeigt allerdings auch, wie unternehmerisch offensiv die Bank ihre Risiken einschätzt. Momentan scheinen somit die Risiken zu überwiegen. Deswegen ist es andererseits positiv, dass es der Deutsche Bank gelungen ist, nun ihre mittelbare Tochtergesellschaft BHF Bank, die ihr bei der Übernahme der früheren Kölner Privatbank Sal. Oppenheim zugefallen ist, an den Finanzinvestor RHJ International zu verkaufen. Die ausstehende Zustimmung der BaFin ist nun erfolgt. Insofern kehrt mit diesem Eigentümerwechsel einhergehend Leonard Fischer als einer der renommiertesten Bankmanager in Deutschland wieder an exponierter Stelle zurück. Interessant wird zu beobachten sein, wie unter seiner Führung nun der Finanzinvestor RHJI mit dem Kreditinstitut umgeht und welche strategischen Weichenstellungen dort getroffen werden. Der Zusammenschluss mit Kleinwort Benson als der früheren Investmentbanksparte der Dresdner Bank könnte eine sehr wettbewerbsfähige Plattform für die BHF Bank werden. Insgesamt scheint das Umfeld für den Bankenbereich relativ attraktiv zu sein, da die im MDAX notierte Areal Bank nach einem Rekordgewinn im letzten Jahr mit einem weiteren Ergebniszuwachs in diesem Jahr rechnet. Das auf großvolumige Immobilienfinanzierungen spezialisierte Institut hat den Gewinn um fast 10 % auf rund 90 Mio. EUR gesteigert. Dies führte zu einer Dividende von 0,75 EUR pro Aktie. Die Ausschüttungsquote soll auf 50 % und damit auf ein ähnliches wie von der Deutsche Bank angekündigtes Niveau angehoben werden. Die dritte Nachricht zur Deutsche Bank zielt auf eine Entscheidung in den USA ab, wo etwas überraschend festgelegt wurde, dass auch US-Niederlassungen von ausländischen Kreditinstituten strengere Eigenkapitalregelungen zu beachten haben. Gleichzeitig werden die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an diese Institutsgruppe verschärft. Grundlage ist wohl die Erkenntnis, dass sich die USA schon im Jahr 2008 um den europäischen Finanzsektor gesorgt hätten, da dieser unterkapitalisiert und im Vergleich zur europäischen Wirtschaftskraft überdimensioniert gewesen sei. Dies ist Allerdings ist dies eine Verdrehung der Fakten. Schließlich ging die weltweite Finanzkrise von den USA aus, weil dort immense Risiken durch zu niedrige Zinsen und zu lockere Kreditvergaben entstanden war. Dies nun auf die sicherlich damals und heute vorhandene Unterkapitalisierung des gesamten Finanzsektors zu schieben, ist schon abenteuerlich. Für eine negative Überraschung sorgte der im DAX notierte Konsumgüterhersteller Henkel, dessen Topmarken wie beispielsweise Persil zwar um 20 % hinzugewinnen konnten und nun 57 % des Umsatzes ausmachen, der Ausblick auf das laufende Jahr insbesondere aufgrund von Währungsschwankungen und der Stärke des EUR verhalten blieb. Hier ist einfach die europäische Gemeinschaftswährung in Relation Seite 6 von 9

7 zu Währungen wie dem USD oder JYN nicht schwach genug. Diese und andere Regionen schwächen durch eine expansivere Geldpolitik und aktive Interventionen der jeweiligen Notenbanken ihre entsprechende Währung, sodass wir uns in dem von uns mehrfach beschriebenen Währungsabwertungswettlauf bewegen. Deswegen erwartet Henkel vor allem im Premiumsegment weiteres Wachstum. Dort wird eine Umsatzmarke von 60 % angestrebt, die allerdings vor allem durch Preiserhöhungen durchgesetzt werden soll. adidas will näher an die Märkte Übernahmen aufwärts, aber viel langsamer als vielfach erwartet Währung Schwellenstaaten mit Blick auf Ukraine Auf den für exportstarke Unternehmen zu starken EUR reagiert der Sportartikelhersteller adidas mit der eigentlich im Automobilsektor üblichen Strategie des natural hedging. Man will künftig in den Regionen fertigen lassen, aus denen die Käufer stammen. Dies wird vor allem die Nordamerika und Asien stützen, wobei in letzterer Region Veränderungen drohen. Hinsichtlich der Kapazitäten und der Logistik wird es in China als Produktionsstandort für adidas Schrumpfungen geben. Dies wird weitere Anpassung im chinesischen Wirtschaftsmodell nach sich ziehen, auf die sich die chinesische Führung sicherlich einstellen muss. Das dritte große Thema an den Aktienmärkten war die Entwicklung im Bereich Übernahmen. Dort gab es zum einen eine negative Nachricht im MDAX. Der Großaktionär John Fredriksen hat im Gegenwert von 500 Mrd. EUR Aktien des dort gelisteten Reisekonzerns TUI reduziert, die dann ähnlich wie die Henkelaktien diese allerdings aus den anderen, beschriebenen Gründen um 6 % gefallen sind. Den Abschlag, den der Großaktionär hinnehmen musste, lag hingegen nur bei 4,5 %. Er konnte diese über die US-Investmentbank Goldman Sachs zu 13,13 EUR platzieren. Damit reduziert er seinen Anteil um 11 % auf nur noch 4,4 %. Wesentlich stärker war jedoch die Wahrnehmung der Planung des US-Internetkonzerns Facebook, der den Kurznachrichtendienst Whatsapp für den Rekordpreis von 19 Mrd. Dollar übernehmen will. Dabei fließen nur 4 Mrd. EUR in bar. Weitere 15 Mrd. EUR werden in Aktien von Facebook bezahlt. Hauptwert des Unternehmens, das lediglich 55 Mitarbeitende beschäftigt, ist der Zugang zu 450 Millionen Nutzern, deren Zahl täglich um 1 Million Anwender steigt. Umgerechnet zahlt Facebook damit pro Nutzer fast 30 EUR, was für Kundendaten im Premiumsegment günstig, für reine Internetdienstleistungen allerdings immens teuer ist. Whatsapp ist unter Betrachtung des Übernahmeangebots fast so wertvoll wie der im DAX notierte Energiekonzern RWE. Sehr zukunftsfähig scheint das Modell ohnehin nicht zu sein, da die Software von Whatsapp sehr viele Zugänge in die Daten des Endkunden zulässt, was diesen dann zu einem gläsernen Verbraucher und Informationslieferanten macht. Bei der Kritik, die die Methoden der NSA derzeit nach sich ziehen, scheinen die Perspektiven von Whatsapp begrenzt zu sein. In den Hintergrund treten weitere Übernahmen in den USA, die sich u. a. im Pharmasektor auch im Mrd.-USD-Bereich bewegen. Solche Transaktionen stützen die Einschätzung steigender Märkte. Dies wird nach unserer Einschätzung nicht so dynamisch erfolgen wie von vielen Marktteilnehmer erhofft. Die Volatilität bleibt hoch und es geht vereinfacht formuliert zwei Schritte vorwärts, einen zurück. Deswegen rechnen wir in den nächsten Handelstagen mit einer moderaten Aufwärtsbewegung unter starken Schwankungen. Auf der Währungsseite setzt sich die Entspannung bei den meisten Schwellenstaatenwährungen weiter fort. Entsprechend gering war beispielsweise in der hinter uns liegenden Handelswoche die Bewegung bei der türkischen Lira. Die dortige Notenbank hat die Leitzinsen nach einer zuvor starken Anhebung unverändert gelassen, während in Ungarn, das auch von den Turbulenzen der Kapitalmärkte zu den Schwellenstaaten betroffen ist, mit einer leichten Zinssenkung auf rund 2,7 % p. a. überraschte. In der Folge fiel der Kurs des ungarischen Forint leicht. Kaum Auswirkungen haben die politischen Veränderungen in der Ukraine, die unter demokratischen und humanitären Gesichtspunkten zu begrüßen sind, aber das Risiko einer ukrainischen Staatsinsolvenz zumindest im ersten Schritt erhöhen. Falls Seite 7 von 9

8 Russland die finanziellen Zusagen aufgrund des Machtwechsels in der Ukraine nicht mehr aufrechterhalten sollte und die EU ggf. gemeinsam mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht einspringen kann oder will, droht zumindest ein temporärer Zahlungsausfall. Dem trägt die US-Ratingagentur mit einer weiteren Abstufung der Bonität der Ukraine auf CCC damit die letzte Stufe vor dem Zahlungsausfall Rechnung. Dies wird vermutlich mit dem Handelsauftakt in Asien zu Marktverwerfungen bei der ukrainischen Währung führen. Darüber hinaus droht eine mögliche Herabstufung Brasiliens, dessen politische Lage immer schwieriger wird, die Kapitalmärkte der Schwellenstaaten zusätzlich zu belasten. Bedenklich ist hierbei allerdings, dass bislang der Schwung, den die anstehenden Großereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Sommer-Olympiade 2016 weder einen wirklichen zusätzlichen wirtschaftlichen Schwung mit sich bringen noch zu einer Verbesserung der Stimmung in Brasilien führen. China USD Langfristig bezogen auf die Auswirkungen für das globale Wachstum wesentlich relevanter ist jedoch die Ankündigung der chinesischen Regierung, die Bandbreite, in der die dortige Währung CNY schwanken kann, weiter zu erhöhen. Daneben wird an dem Ziel festgehalten, dass der CNY ab dem kommenden Jahr konvertibel sein soll. Hier reagiert der Staat aus unserer Wahrnehmung wieder sehr intelligent auf Verschiebungen, die sich auf der Wachstumsseite von uns im allgemeinen Teil beschrieben und die von uns im Bereich Aktienmarkt anhand von Adidas dargestellten Veränderungen der Arbeitsbedingungen ergeben werden. Insofern bleibt die weitere Entwicklung für China vermutlich positiv. Interessant ist die Entwicklung des USD, dessen Schwäche zum immer größeren Problem für europäische Unternehmen wird. Dies zeigen auch die verhaltenen Ausführungen von Henkel, die wir im Aktienmarkt dargestellt haben. Es deuten sich hier immer mehr Notwendigkeiten an, seitens der EZB ähnlich wie die japanische Notenbank marktregulierend einzugreifen. Durch die relativ schwachen Konjunkturdaten kam die US-Währung im Vergleich zum EUR unter Druck und hat sich sowohl von dem bisherigen Jahreshoch als auch von dem fundamental gerechtfertigten Niveau, das wir weiterhin bei ca. 1,30 sehen, weit entfernt. Dies hat in der Verbindung mit der Hoffnung einiger Marktteilnehmer auf eine weniger schnelle Drosselung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank dazu geführt, dass der USD im Vergleich zum EUR auf den tiefsten Stand seit 7 Wochen gefallen ist. Im Zuge der allgemeinen Belebung bei den Schwellenwährungen konnte sich nicht der russische Rubel erholen. Dieser fiel auf ein Rekordtief gegenüber dem EUR, obwohl Russland momentan durch die Olympiade wahrgenommen wird, aber auch vom steigenden Ölpreis profitieren konnte. Rohstoffe Gold Trotz der unterschiedlichen Stimmungen zur weiteren Zinspolitik insbesondere in den USA blieb der Goldpreis im Wochenvergleich nahezu unverändert. Dies ist vor allem auf die beschriebene Schwäche des USD zurückzuführen, zeigt aber auch, dass nach dem schwachen Jahr 2013 Gold von vielen Investoren nicht mehr als sichere Alternative wahrgenommen wird. Allerdings ist hierbei eine Aufteilung nach verschiedenen Regionen und unterschiedlichen Anlageklassen festzustellen. Momentan wird Gold eher von institutionellen Anlegern bis hin zu den internationalen Notenbank gekauft, während sich vor allem Privatanleger nach einem Minus von 30 % im letzten Jahr aus der Anlageform verabschieden. Dies gilt aber vor allem in Europa und den USA, während insbesondere in Asien Gold zunehmend als Anlagealternative entdeckt wird. Dies begünstigt Nachfragesteigerungen insbesondere nach Goldmünzen und barren. Seite 8 von 9

9 Silber Rhodium Lebensmittel Dadurch steigt auch die Nachfrage nach Silber, dass erstmals seit mehr als 45 Jahren an zwölf aufeinanderfolgenden Handelstagen gestiegen ist. Neben der vor allem in Asien erfolgenden Anlagediversifikation spielt auch die industrielle Nutzbarkeit von Silber bei dem Preisanstieg eine wesentliche Rolle. Hier scheint sich trotz einiger negativer Konjunkturindikatoren die an vielen Stellen sehr positive Stimmung zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung auch in steigenden Silberpreisen bemerkbar zu machen. Insofern sehen wir unsere Einschätzung Silber ist das bessere Gold weiterhin bestätigt. Dies zeigt sich auch bei der Preisentwicklung des von uns sonst wenig dargestellten Metalls Rhodium, das zwar industriell benötigt wird, aber durch Palladium oder Platin ersetzt werden kann. Bis zu der Finanzkrise war der Preis stark gestiegen, nach 2008 bis heute ist der Wert allerdings um rund 90 % gefallen. Dies zeigt, dass der Rohstoffbereich eben nicht zu automatischen Gewinnen führt. Nun hat der Rhodium- Preis ein Niveau erreicht, in dem eine Substitution durch andere Metalle wirtschaftlich nicht mehr attraktiv ist. Deswegen kann man hier bei der Preisentwicklung von einer Trendumkehr sprechen, nachdem das Metall durch die konjunkturellen Perspektiven nun sukzessive wieder steigt. Weniger konjunkturell, sondern eher durch die teilweise extremen Witterungseinflüsse beeinflusst, haben sich Preise für Nahrungsmittel verteuert. Dies gilt aufgrund des in Südamerika teilweise extremen Klimas insbesondere für Zucker, Kaffee und Kakao. Wir raten auch unter ethischen Gesichtspunkten von Anlagen im Lebensmittelbereich ab, halten dies aber darüber hinaus für eine immense Spekulation, die aktuell vor allem von den Wetterphänomenen beeinflusst wird. Allerdings führen Wetterextreme nicht automatisch zu steigenden Preisen, wie der Blick auf Weizen zeigt. Dort ist der Preis nach in den großen Anbauregionen zwei außergewöhnlich trockenen Phasen deutlich gefallen. Insofern sprechen neben ethischen Gründen auch die Wertänderungsrisiken gegen die Anlage im Lebensmittelsegment. Dies bringen wir in den aktuell stattfindenden DVAM- Kapitalmarktausblicken auf den einfachen Satz Lebensmittel gehören auf den Teller und nicht in das Depot. Disclaimer Der DVAM FINANZMARKT- ist für die Information der Ecclesia-Unternehmensgruppe und deren Kunden vorgesehen. Die DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH hat diese Veröffentlichung auf Basis von Informationen und Auswertungen vorgenommen, die als verlässlich eingeschätzt werden. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben oder Prognosen wird nicht übernommen. Die Informationen können eine Beratung nicht ersetzen. Die im DVAM FINANZMARKT- enthaltene Analyse genügt nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen. Die Analyse unterliegt zudem nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Verantwortlich für den DVAM FINANZMARKT- ist Markus Schön, Geschäftsführer der DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH. Die zuständige Aufsichtsbehörde der DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Lurgiallee 12 in Frankfurt. DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH Klingenbergstraße 4 Telefon +49 (0) Detmold 2014 Seite 9 von 9

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